WHAT’S THE REAL DEAL? Performance Formate unter der Lupe
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WHAT’S THE REAL DEAL? Performance Formate unter der Lupe

Zusammenfassung

Nayoki-Team Lead Nikolas beleuchtet die wichtigsten Performance-Formate unter Meta Ads: Advantage+ Shopping Campaigns (ASC), Dynamic Ads und Conversion Ads. Basierend auf einer Analyse von über 100 Millionen Impressionen von zehn Fashion-Kunden zeigt er, wie sich diese Kampagnentypen in CPM, Klickraten und ihrer Rolle in der Customer Journey unterscheiden – und warum die richtige Format-Wahl entscheidend für deinen ROAS ist.

Performance Marketing: Die wahren Unterschiede zwischen Meta-Kampagnenformaten

Beim Performance Marketing über Social Ads denken viele Marketer nur an die Oberfläche: Eine Anzeige, ein Ziel, ein Ergebnis. Doch die Realität ist differenzierter. Nikolas von der Nayoki Digital Marketing Group zeigt in seinem Deep Dive, dass es massive Unterschiede zwischen den verschiedenen Kampagnenformaten gibt – und dass diese über Erfolg oder Misserfolg deiner Kampagnen entscheiden können.

Die drei Performance-Formate im Überblick

Wenn du mit Conversions arbeiten willst, stehen dir bei Meta (Facebook, Instagram) drei effektive Kampagnentypen zur Verfügung:

  • Advantage+ Shopping Campaigns (ASC): Das KI-gesteuerte Format, das dynamisches oder statisches Bildmaterial nutzt und seit Q3 2022 global verfügbar ist
  • Dynamic Ads: Feed-basierte Anzeigen, die kataloggesteuert arbeiten und besonders beim Retargeting und Prospecting funktionieren
  • Conversion Ads: Die klassischen Conversion-Kampagnen mit statischen oder Video-Werbemitteln

Eine vierte Option – Traffic Ads – solltest du ignorieren, wenn es um echte Umsatzziele geht. Sie generieren zwar Klicks, bringen aber keine Conversion-Power mit sich.

Der Daten-Check: 100+ Millionen Impressions analysiert

Die Nayoki-Gruppe hat zehn Fashion-Kunden unter die Lupe genommen und über 100 Millionen Impressionen analysiert. Das Ziel: Herausfinden, wie sich die Kampagnenformate in echten KPIs unterscheiden – nicht in der Theorie, sondern in der Praxis. Das Ergebnis ist aufschlussreich.

CPM und Reichweitenkosten: Wo positioniert sich welches Format?

Der CPM (Cost per Mille – Kosten pro 1.000 Impressionen) zeigt, wo die Formate in der Customer Journey aktiv sind. Advantage+ Shopping Campaigns liegen bei den Reichweitenpreisen unter den anderen Formaten – der Grund: Sie arbeiten stark im Upper Funnel, sprechen viele Neukunden-Zielgruppen an und nutzen breite Audience-Definitionen. Der Retargeting-Anteil ist gering.

Das spiegelt sich auch in Google Analytics wider: Die Quote der neuen Nutzer ist bei ASCs deutlich höher als bei anderen Kampagnen – und Prospecting ist nun mal günstiger als Retargeting.

Dynamic Ads und Conversion Ads dagegen verhalten sich bei den CPMs ähnlich, liegen aber höher als ASCs.

Klickraten: Wo gewinnt Performance?

Beim nächsten KPI wird es interessant: ASCs und Dynamic Ads zeigen deutlich bessere Click-Through-Rates (CTR) als Conversion Ads. Das liegt daran, dass beide Formate dynamisch arbeiten – die Anzeigen passen sich dem Nutzer und seinen Interessen an, was zu höherer Relevanz und damit besseren Klickraten führt.

Advantage+ Shopping Campaigns: Die KI-Revolution (mit Black-Box-Preis)

ASCs sind das heißeste Format im Performance Marketing – das belegt auch ein Case mit Adler Modemärkte, wo eine 41%-ROAS-Steigerung erreicht wurde. Die KI-gesteuerte Optimierung ist beeindruckend.

Der Haken: ASCs sind eine Black Box. Meta behält die Daten, Transparenz sinkt, Targeting-Möglichkeiten werden eingeschränkt. Das gleiche Phänomen zeigt sich bei Google Ads mit Performance-Max-Kampagnen. Als Marketer musst du 2023 neue Wege finden, um in diese Black Box Struktur und Verständnis reinzubringen – zum Beispiel über detaillierte Daten-Analysen und ein granulares Attribution-Setup.

Die Customer Journey: Wo gehört welches Format hin?

Das zentrale Konzept von Nikolas: Es geht nicht um einzelne Kampagnen, sondern um die Gesamtkette. Die Kaufwahrscheinlichkeit eines Nutzers steigt mit den richtigen Touchpoints an den richtigen Stellen. Dafür ist es entscheidend, zu verstehen, wo sich jedes Format in der Customer Journey bewegt:

  • Anfang der Journey (Awareness): ASCs dominieren hier. Sie erreichen viele neue Nutzer, bauen Markenbekanntheit auf und generieren Erstkontakte.
  • Mitte der Journey (Consideration): Dynamic Ads und Conversion Ads spielen ihre Stärke aus. Sie können gezielt Nutzer ansprechen, die bereits Interesse gezeigt haben.
  • Ende der Journey (Conversion): Alle drei Formate können konvertieren, aber mit unterschiedlicher Effizienz je nach Zielgruppe und vorherigen Touchpoints.

Das Entscheidende: Mit Attribution kannst du nachvollziehen, welches Format welchen Beitrag leistet – und das ist der Schlüssel zur Optimierung.

Datengetriebener Ansatz statt Bauchgefühl

Nikolas warnt vor einer häufigen Falle: Viele Advertiser schauen nur auf eine Metrik und ignorieren den Kontext. Seine Methodik: Indexwerte bilden (Durchschnitt = 1, alles andere relativ dazu) und dann schauen, wie die eigenen Zielgruppen reagieren.

Das bedeutet konkret: Die Daten aus der Analyse sind nicht eins-zu-eins übertragbar auf deine Kampagnen. Aber die Methodik ist übertragbar. Du solltest regelmäßig vergleichende Analysen durchführen und deine Formate gegen deine eigenen KPIs benchmarken.

Kernerkenntnisse: Dein Performance-Marketing-Roadmap

  • ASCs sind der Performance-Leader – aber nur mit Geduld bei der Black-Box-Transparenz
  • Dynamic Ads bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Reichweite und Targeting-Präzision
  • Conversion Ads sind das Arbeitspferd für direkte Retargeting-Kampagnen, wenn die Zielgruppe bereits warm ist
  • Conversions sind Endpunkte – aber die Journey hat viele Schritte. Nutze alle drei Formate strategisch, nicht isoliert
  • Metriken wie CPM und CTR sind nur der Anfang. ROAS, Attribution und Customer Lifetime Value sind die echten Entscheider
  • Transparenz wird knapper – investiere in Daten-Kompetenz, um die KI-gesteuerten Systeme zu verstehen

Die Realität: KI-Automatisierung versus Marketer-Verstand

Die Branche bewegt sich zu mehr KI und weniger manueller Kontrolle. Das ist einerseits fantastisch – die Performance ist nachweislich besser (41% ROAS-Plus bei ASCs zeigen das). Andererseits verlangt es von dir als Marketer ein tieferes Verständnis: Du musst wissen, warum die KI das tut, nicht nur dass sie es tut. Das ist die Zukunft von Performance Marketing 2023 und darüber hinaus.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ASC, Dynamic Ads und Conversion Ads?

ASCs (Advantage+ Shopping Campaigns) sind KI-gesteuerte Kampagnen mit dynamischen oder statischen Creatives, positionieren sich im Upper Funnel und erreichen günstig viele Neukunden. Dynamic Ads arbeiten kataloggesteuert und funktionieren stark im Retargeting und Prospecting. Conversion Ads sind klassische, statische oder Video-basierte Kampagnen für direkte Conversions. Alle drei haben unterschiedliche CPMs und Click-Through-Rates und gehören an verschiedene Stellen der Customer Journey.

Sollte ich Traffic Ads für Performance Marketing nutzen?

Nein. Traffic Ads generieren zwar mehr nackte Link-Klicks, bringen aber keine echten Conversions. Wenn dein Ziel Umsatz oder echte Conversion-Events sind, solltest du dich auf ASCs, Dynamic Ads oder Conversion Ads konzentrieren.

Warum sind ASCs günstiger im CPM als andere Formate?

ASCs arbeiten stark im Prospecting und Upper Funnel, sprechen viele breite Audience-Definitionen an und haben einen geringen Retargeting-Anteil. Prospecting-Inventar ist günstiger als Retargeting-Inventar – daher der niedrigere CPM.

Wie finde ich heraus, welches Format für meine Zielgruppe am besten funktioniert?

Mache eine vergleichende Analyse über mehrere Kampagnen: Berechne Indexwerte (Durchschnitt = 1) für CPM, CTR, ROAS und andere KPIs pro Format. So siehst du, welches Format bei deinen spezifischen Kunden und Zielgruppen am besten performt – nicht nur im Branchendurchschnitt.

Was ist das Black-Box-Problem bei ASCs und wie löse ich es?

ASCs und ähnliche KI-Systeme sind intransparent: Meta behält die Daten, Targeting wird eingeschränkt, Transparenz sinkt. Die Lösung: Investiere in detaillierte Daten-Analysen und ein solides Attribution-Setup. So kannst du nachvollziehen, welche Zielgruppen und Touchpoints wirklich wirken – auch wenn du die KI-internen Prozesse nicht vollständig siehst.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Herzlich willkommen zurück zum OMKB Deep Dive in einer Social Edition. Das war ein rasanter Auftakt, wie ich fande. Gerade die Q&A dann noch mal zum Abschluss. Fast 20 Minuten Q&A oder 15 Minuten Q&A. Da war auch noch mal einiges drin und deswegen freue ich mich insbesondere jetzt auf den nächsten Vortrag, der da noch mal ein bisschen deeper reingeht. Aber vorab möchte ich kurz noch Bescheid sagen: Ich habe jetzt gerade im Break mal meinen LinkedIn gecheckt und mir hat der eine oder andere geschrieben wegen der OnSite Edition in Berlin, wie es da mit den Tickets aussieht und gegenfalls Voucher, weil man ist es von der OMKB gewohnt, dass wir das eine oder andere Mal gerne raushauen. Lass uns das doch so machen: Ihr fügt mich auf LinkedIn dazu oder ihr seid mit mir schon vernetzt. Schreib mir einfach mal eine Nachricht und wir melden uns im Nachgang bei euch. Also LinkedIn, Christoph Steger, OMKB oder ihr sucht nur über die OMKB, ihr werdet mich schon finden. Schickt mir eine nette kleine Nachricht und wir melden uns bis zum Wochenende bei euch und schauen mal, was wir da raushauen können. Und ja, da sei nicht zu viel zu erwarten. Da geht natürlich was. Also bis gleich im nächsten Break dann auf LinkedIn. So, dann wollen wir jetzt aber in die Session einsteigen und wer jetzt für euch mit dabei ist, erfahrt ihr in einem kurzen Speaker-Trailern. Sehr gut. Nikolas ist Team Lead Social Advertising und seit knapp fünf Jahren in der Agentur Naoki, Digital Marketing Group, aktiv. Zunächst hatte er seine Passion im Influencer-Marketing gefunden, dann das Thema Social Page bei Naoki zu übernehmen. Sein Team betreut einen achtstelligen jährlichen Ad Spend mit Kunden aus B2C und B2B und aus meiner eigenen Erfahrung heraus weiß ich, dass es sehr von Vorteil sein kann für solche Vorträge, wie wir jetzt gleich hören dürfen, wenn man einen so hohen Ad Spend über so viele verschiedene Branchen und Kunden betreut, weil man natürlich dann verschiedenste Insights einbringen kann und nicht nur in-house auf einem Unternehmen sitzt, was natürlich auch sehr, sehr cool ist. Das will ich nicht in Abrede stellen, aber die Insights kannst du in der Agentur natürlich dir richtig schön raus destillieren über die verschiedensten Best Practices hinweg. Also sehr, sehr cool, dass er heute als Speaker mit am Start ist. Der Hauptfokus liegt bei ihm und seinem Team auf der richtigen Integration von Social Page in der Customer Journey und einer datengetriebenen Sichtweise von Kampagnen. Er bringt heute die Session mit „What's the Real Deal? Performance-Formate unter der Lupe. Und mein altes Performance-Marketing-Herz schlägt dabei höher. Nikolas erzählt euch von Advantage Shopping-Kampagnen, also ASC, Dynamic Ads und Conversion-Kampagnen und welche Zielsetzung für euch dabei die passende ist. SocialPage hat viele sogenannte Direct Response Kampagnen, die direkt auf den Abverkauf abzielen. Es gibt jedoch gravierende Unterschiede innerhalb dieser Formate, die mit einem datenbasierten Ansatz jetzt von Nikolaus – soweit ist es noch nicht – Nikolaus beleuchtet werden. So, Nikolaus, bist du mir denn zugeschaltet und entschuldige den Versprecher? Nikolaus ist ja tatsächlich noch zehn Monate hin. Nikolas, Naoki ist ja ein recht exotischer Name. Was bedeutet das denn? Oder ist das einfach nur ein Fantasiewort? Das ist eine böse Frage, weil da gibt es tatsächlich zwei Antworten drauf. Ich darf nur die offizielle geben, weil das ist im Endeffekt eine afrikanische Sprache und es steht für „Wir verstehen dich oder „Verstehen Sie? Und ich glaube, das ist auch das Das ist der Hauptfokus von uns, weil Kundenverständnis im Endeffekt am wichtigsten ist, also die Zielgruppe verstehen und die Materie auch verstehen. Ja, okay, cool. Gut, also ist auf jeden Fall ... Weiß nicht, da gibt es ja oft genug Firmen, Agenturen, die irgendwelche Namen haben, wo es dann nicht so einen schönen Hintergrund gibt. In dem Fall gefällt mir das sehr, sehr gut. Wir haben in der Auftakt-Session gerade Leah schon gebeten, in die Glaskugel zu schauen und das möchte ich vielleicht zum Eingang auch mal in deine Richtung machen. Welche Social Channels könnten aus deiner, vielleicht aus Advertiser-Sicht speziell, 2023 hot werden. Es gab auch ein, zwei Fragen nach BeReal, die aktuell ja noch gar nicht monetarisieren. Siehst du da was? Seht ihr da irgendwas? Wird es eine Überraschung geben oder reden wir am 31.12. Über die alten Bekannten? Ich muss tatsächlich, glaube ich, da eher eine enttäuschende Antwort geben. Ich glaube, die alten Bekannten werden einfach am weitesten sein, einfach weil das ganze Thema KI super im Vordergrund steht, auch mit den neuen Kampagnenformaten. Und ich glaube, da sind einfach die großen Viecher einfach schon am weitesten und da wird es einfach schwer sein, das schnell aufzuholen. Und schauen wir mal. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber das ist gerade die Werte, auf die ich setzen würde. Okay. Und wenn du persönlich aus dem Nick-Hässchen plaudern darfst, dein persönliches Nutzungsverhalten: Was ist dein aktueller Lieblingschannel und gibt es vielleicht einen, der auch am Aufstreben ist? Ja, ganz klar TikTok, Lieblingschannel. Ist echt schlimm manchmal während der Arbeit. Gut, ich darf es jetzt Arbeitszeit verkaufen, aber der Tick Tock steht da klar im Vordergrund. Okay, cool. Nikolas, dann würde ich sagen, ich übergebe dir Wort und Bildschirm an der Stelle und wir treffen uns in einer geschmeidigen halben Stunde wieder hier zur Q&A. Wollen wir es so machen? Prima, vielen Dank. Hervorragend. Dann bis gleich. Viel Spaß. Super. Genau, wie mein Vortrag schon verrät, „What's the Real Deal? Performance Format unter der Lupe, werde ich mich nicht für mein Denglisch entschuldigen. Also auf jeden Fall hier geht es das Thema: Wir haben viele verschiedene Performance-Ziele und „Wie vergleichen die sich auch in der datengetriebenen Ansicht und was sind die Unterschiede zwischen den Dingern? Und kurz bevor wir da einsteigen, noch mal kurz zu der Naoki-Gruppe. Uns gibt es seit 18 Jahren und was man da wissen muss, das ist im Endeffekt eine Full-Service-Agentur-Agenturgruppe mit drei verschiedenen Firmen, mit Naoki, AdFame und Naoki Media+. Muss man auch sagen, dass wir nicht Teil der Service-Plan-Gruppe sind, obwohl dieser Joint Venture existiert. Ähm, aber das gibt uns natürlich die Berechtigung, wirklich sehr tief in die Themen von ganzheitlichen Customer Journeys reinzuschauen und verschiedene Bausteine, ähm, über Social Paid hinaus auch zu analysieren und auch das Verhältnis von Social Paid innerhalb dieser Customer Journey ganz gut analysieren zu dürfen. Und ich glaube, das ist ein, ein wahnsinnig wichtiger Vorteil, weil einfach, das ist das, wo das Marketing hingehen soll: Ähm, wie schaffen wir es, ähm, Social Paid am besten in der Customer Journey einzuordnen? Und das ist auch das Thema, womit ich mich wirklich am meisten befasst habe in den letzten Jahren, ist im Endeffekt, wie-- Wir haben diese Customer Journey und uns geht es ja quasi darum, dass wir diese Kaufwahrscheinlichkeit von dem Nutzer steigern wollen. Und wie schaffen wir das mit den verschiedenen Touchpoints? Also wie bringen wir den Nutzer dazu, am effektivsten zu konvertieren? Und da gibt es natürlich verschiedene Stellen in der Customer Journey, vom Erstkontakt bis hin zu diesen weiteren Touchpoints. Auch wie viele Touchpoints brauchen wir bis zum Kauf? Und das ist natürlich mit Social Paid super gut, ich sage es mal bös gesagt, manipulierbar, da wir da einerseits wirklich sehr gut, ähm, verschiedene Stellen der Customer Journeys targeten können, aufgrund der Zielgruppenmöglichkeiten, ähm, aber auch mit den Formaten, das auch ein bisschen steuern können und auch messen können, okay, wir befinden wir jetzt eher am Anfang der Customer Journey, ähm, und, oder jetzt zum Beispiel am Ende oder Mitte oder sonst was. Ähm, und das hat natürlich 'ne riesen Implikation darauf, welche Inhalte wir da spielen. Also zum Beispiel, wenn wir am Ende sind, spielen wir da eher transnationale Inhalte, ähm, oder befinden wir uns gerade am Anfang und müssen noch eher mehr über die Marke zahlen-- äh, erzählen oder auch mehr, ähm, ja, einfach Erinnerungspunkte innerhalb der, ähm, innerhalb der Menschen und der Käufer, ähm, generieren. Und was da natürlich ein super spannendes Thema war, ähm, ist diese ASC, ähm, die ja seit Q3 2022 global ausgerolt wurde. Ähm, was, worum es hier geht, ist natürlich wieder eine sehr starke KI-basierter Ansatz, wie ich auch gerade eben vorher schon sagte. Und, ähm, die sind einfach der, der Wahnsinn. Also, man-- Ich habe ja auch einen Tweet rausgezogen, Advantage+ Shopping Campaigns absolutely rip, was im Endeffekt so viel heißt wie: Ist der geile Scheiß. Ähm, ich weiß nicht, ob ich fluchen darf, aber sorry schon mal dafür. Ähm, und dann aus meiner eigenen, aus unserer eigenen, ähm, Meta-Success-Story hatten wir auch ein Case mit Adler Modemärkte zusammen, ähm, wo wir eine einundvierzig Prozent ROAS-Steigerung mit den, ähm, Kampagnen erzielen durften. Und diese Kombi ist echt ein ziemlich cooles Format, ähm, aber da muss man auf jeden Fall auch sagen, dass, ähm, ja, es einfach 'ne sehr große Black Box geworden ist. Und das ist ja auch dieser Trend, wo es beispielsweise bei einem Google hingeht mit den Performance-Max-Kampagnen, ähm, wo einfach die Targeting-Möglichkeiten viel eingeschränkter werden und auch die Transparenz der Daten viel eingeschränkter wird. Also das ist auch 'ne Riesen-Challenge, ähm, die wir agenturseitig, aber auch natürlich als kundenseitig, ähm, bevorstehen, ist: Wie kommen wir wieder an diese Daten ran, ähm, die wegen dieser KI-Sache, äh, wir viel intransparenter werden? Und die Daten werden quasi von den großen Playern behalten und es wird nicht mehr so transparent. Also wie schaffen wir es, ähm, im Endeffekt 2023, einen Pfad in diese Black Box reinzubekommen oder 'ne Struktur da reinzubekommen? Und ich glaube, das wird wahnsinnig wichtig, ähm, und das haben wir auch versucht, hier ein bisschen mit zu beleuchten, ähm, ist im Endeffekt, wie wir mit Daten mehr über die KI auch rausfinden können. Ähm, aber neben diesen Advantage+ Shopping-Kampagnen gibt es natürlich noch weitere Formate. Ähm, also wir haben jetzt kurz diese ASCs, ähm, da ist tatsächlich, was der Nutzer dann sieht, ist dann kann man dann einstellen, ob man dann entweder 'n dynamisches Creative sieht oder beispielsweise 'n statisches Bild oder 'n Video. Ähm, während jetzt bei den Conversion Ads, das sind diese klassischen Conversion-Kampagnen. Das sind die, wo wir dann statisch oder Bewegtbild Werbemittel sehen, ähm, oder der Nutzer dann sieht. Und das ist quasi diese klassische Conversion-Kampagnen-Art, die wir alle kennen. Ähm, und dann ist gut, äh, haben wir auch noch die Catalog Sales. Ähm, das sind ja die dynamischen, ähm, Varianten, die feed-basiert sind, die echt super, auch im Retargeting, aber auch im Prospecting funktionieren. Ähm, und zu guter Letzt: Traffic Ads haben wir jetzt mal aufgeführt. Ähm, da wir jetzt immer noch super viel in Audits sehen. Aber wenn wir wirklich auf Umsatz gehen wollen oder irgendein Conversion-Ziel, dann sind Traffic Ads einfach, ähm, sollte man nicht machen im Endeffekt, da sie einfach 'ne ganz andere Rolle haben. Und klar, sie bringen mehr nackte Link-Klicks, aber das war's dann auch schon. Also da verbirgt sich nichts dahinter. Ähm, und deswegen eher der Fokus auf diese drei Ziele setzen und das sind auch die, die wir jetzt in den, äh, in den kommenden Zahlen berücksichtigen werden. Und was man vorab sagen muss: Wir haben von zehn Fashion-Kunden, ähm, knapp über hundert Millionen Impressions analysiert und, ähm, haben dann in 'ner Art Meta-Analyse von den Meta-Kampagnen, ähm, die Ziele verglichen anhand von verschiedenen KPIs und ich glaub, das wird uns auch noch 'n bisschen mehr Klarheit geben darum, welches Kampagnenziel man wie in der Customer Journey ganz gut einordnen kann. Und fangen wir jetzt hier einfach mal an mit dem, äh, mit dem CPM, also dem TKP, den Reichweitenpreisen. Was wir da prinzipiell gemacht haben, ist immer 'n Mittelwert zu ziehen zwischen allen Kampagnenarten. Das ist dann immer der Index eins und wenn es drunter ist, zum Beispiel wie hier die ASC, dann bei der CPM günstiger im Schnitt und wenn's drüber ist, war der Wert höher. Ähm, man muss auch sagen, das ist jetzt nicht auf jede Zielgruppe so eins zu eins übertragbar, ähm, aber wichtig dahinter ist nur diese, ähm, die Methodik, dass man das auch bei sich auf den eigenen Zielgruppen anwenden kann und auch solche Analysen durchführen kann, um dann wiederum zu wissen, okay, wie funktioniert welches Kampagnenformat bei meinen Kunden, in meiner Zielgruppe? Ähm, genau, aber was wir jetzt hier gesehen haben, ist auf jeden Fall schon mal ein guter Indikator darin, wo welches Kampagnenformat sich befindet. Also man sieht hier ganz gut, die ASCs, ähm, liegen reichweitenpreistechnisch unter den anderen Formaten, ähm, was vor allem daran liegt, dass die sehr stark im Upper Funnel-Bereich aktiv ist, viele Neukundenzielgruppen viel in diese Broad Audiences reingeht, ähm, und der Retargeting-Anteil auch recht gering ist. Also man sieht das auch zum Beispiel bei Google Analytics-Werten, wenn da die, ähm, die Anzahl der neuen Nutzer ist da im Vergleich zu anderen Kampagnen eher sehr hoch, ähm, was dann auch wiederum mit diesem CPM zu sehen ist, da auch die Reichweitenpreise da tendenziell günstiger sind im Prospecting als im Retargeting. Ähm, was uns hier schon mal den ersten, ähm, Ansatz dazu bringt, während Dynamic Ads und Conversion Ads eigentlich fast vergleichbar in den Reichweitenpreisen sind. Und natürlich interessiert uns ja nicht nur die Impression an sich, sondern auch darüber hinaus die Klickraten. Und das ist jetzt das, wo wir schon mal die ersten Unterschiede sehen, ist dass die Klickraten in den ASCs und Dynamic Ads wirklich sehr, sehr, sehr gut sind im Vergleich zu den Conversion Ads. Ähm, klar, die Conversion Ads können in Peak-Phasen aber auch mit speziellen Werbemitteln sehr gute Werte erreichen. Aber im Schnitt erreichen bei uns die, ähm, dynamischen Werbemittel und feedbasierten Werbemittel einfach viel bessere Werte in den Klickraten, ähm, weil vor allem erstmal diese Learnings über einen längeren Zeitraum auf den Werbemitteln aufgebaut werden können, ähm, aber auch, dass einfach dieses Nutzer-- Die die Rolle von den Kampagnen in der Customer Journey, ähm, ein bisschen vorwegzugreifen, sehr klickbasiert ist und die Nutzer dann eher damit interagieren, anstatt diesen visuellen Effekt zu haben. Und das ist, glaube ich, super spannend, wenn man sich da auch an die, ähm, Inhalte von jetzt Conversion Ads beispielsweise überlegt. Es müssen sie jetzt immer darauf abzielen, dass jemand klickt oder reicht es jetzt zum Beispiel auch, ähm, dass wir eine sehr starke visuelle Wirkung haben? Also es muss nicht immer sein: „Hey, klick hier unten auf den Call to Action." Ähm, genau, was uns dann natürlich in der Kombination aus den Reichweitenpreisen plus den Klickraten, ähm, zu den Klickpreisen bringt, ähm, ist einfach normale Mathe. Wir sehen jetzt hier, dass die ASTs und Dynamic Ads im Schnitt günstigere Klickpreise hatten als die Conversion Ads. Ähm, macht ja auch Sinn, einfach weil die vorherigen Statistiken ja das so aufgeschlossen hatten. Und jetzt ist, glaube ich, das Spannende erst mal: Okay, wie schaut's jetzt aus, wenn wir jetzt diese Kombination haben mit den Klickpreisen, aber auch, ähm, die Qualität dahinter, auch die Conversion-Raten. Das bringt uns dann zum CPO. Und das ist jetzt das, wo wir auf jeden Fall schon mal gesehen haben: Hey, die ASTs sind echt gut darin, Leute zum Konvertieren zu bringen, vor allem im Vergleich zu Dynamic Ads, obwohl jetzt die Klickraten und Klickpreise relativ ähnlich waren zwischen den beiden. Und das ist auf jeden Fall super spannend, da wir hier einerseits 'ne-- Entweder diese Hypothese haben: Hey, die ASTs sind super gut darin, Leute zu überzeugen. Oder andersrum gesehen: Die ASTs haben in dieser Black Box wirklich 'ne Wirkung drin, dass sie sehr schnell Nutzer finden, die wenig Touchpoints brauchen bis zur Conversion. Also sind zum Beispiel das Stichwort ist hier One Touch Journeys, also Nutzer, die sehr, also einen Touchpoint bis zum Kauf brauchen. Das ist vergleichbar, wie wenn man, ähm, an der Kasse steht und dann Kaugummi sieht und dann instantly kaufen möchte. Ähm, aber im Endeffekt, die ASTs sind echt gut darin, diese low hanging fruit zu finden und dann zum Konvertieren zu bringen. Während die Conversion Ads auch da mit den Klickpreisen, ähm, einfach einen höheren CPO haben, ähm, einfach weil sie da mehr Überzeugungsarbeit leisten, auch mehr die Leute ansprechen vielleicht, die mehr Überzeugungsarbeit brauchen. Und einfach mit diesen mehr Touchpoints, ähm, kommen natürlich dann auch höhere CPOs zustande, während die Dynamic Ads eher in der Mitte hängen. Und das ist jetzt hier der AOV, also der Average Order Value, der durchschnittliche Warenkorb. Und was wir jetzt hier gesehen haben, ist ja zunächst, die CPOs sind jetzt hier relativ ähnlich mit dem, mit dem Warenkorb zu vergleichen. Ähm, nur die ASTs haben jetzt hier zum Beispiel wieder einen viel geringeren Wert. Also wir sehen jetzt hier, dass der im Schnitt die ASTs 'n fast halb so hohen durchschnittlichen Warenkorb hatten wie die Conversion-Kampagnen. Also sprich, die ASTs haben Leute zum Konvertieren gebracht, die vielleicht jetzt nicht so viel Geld ausgeben wollten und was auch da wiederum, ähm, auch in dieser Customer-Journey-Denke wieder darauf schließt: Okay, wir haben Nutz- (stumme Sekunde) die wenig Touchpoint brauchen, weil sie einfach nicht so viel Geld ausgeben wollen. Das ist ja ähnlich, wie wenn man jetzt zum Beispiel ein Auto kauft, da braucht man ja auch viel mehr Touchpoints und schaut sich Videos an, schaut sich, ähm, andere Inhalte an, geht über Influencer-Inhalte, was auch immer. Ähm, während es bei ASTs eher so ist, ähm, dass die Leute halt gefunden werden, die schnell kaufen und das ist, glaub ich, super spannend. Da wir jetzt hier schon mal diese ersten Implikationen haben, sprechen die überhaupt dieselben Leute an oder sind die in anderen Pools unterwegs? Ähm, und das ist, glaube ich, super spannend, da, ähm, diese, diese Wert anzuschauen, vielleicht schon mal erste Indikatoren gibt: „Okay, hey, sind die Leute, die wir über ASTs erreichen, vielleicht wirklich so toll wie sie sind?" Oder schauen vielleicht aus'm sofortigen ROAS sehr gut aus, auf diesem sogenannten Direct Response ROAS. Oder brauchen wir einfach noch mehr qualitativ hochwertigere Nutzer, die 'ne höhere Kaufkraft langfristig haben? Ähm, und da gibt es dann natürlich das Thema mit den, äh, dem ROAS, wie ich gerade eben auch schon sagte. Also das ist jetzt erst mal der ROAS auf die, äh, den sofortigen Werbekontakt und da sehen wir jetzt, dass das schon relativ ausgeglichener wird, ähm, allein schon weil die Warenkörbe geringer sind im Vergleich zu den geringeren CPOs, beispielsweise bei den ASTs. Bei den Conversion Ads ist es umgekehrt, ähm, mit den höheren CPOs, aber auch höheren Warenkörben. Und das ist jetzt schon mal spannend, weil sich's dann fast so ein bisschen ausbalanciert. Und, ähm, deswegen ist es da immer super wichtig, dass man zum Beispiel nicht nur die CPOs anschaut, weil das haben wir auch oft bei Kunden, dass sie nur die CPOs anschauen und sagen: „Hey, die CPOs sind runtergegangen, ähm, aber im Schnitt bringen die Leute, äh, die Kampagnen viel schlechtere Leute oder zum, mit einem geringeren Warenkorb auf die Seite, ähm, zum Konvertieren. Und das ist, glaube ich, ein super spannender Punkt, ähm, den man auf jeden Fall beachten muss, da wir da einfach dieses Thema, ähm, mit der Kundenqualität haben. Und man kann da auf jeden Fall, ähm, glaube ich, noch mal verschiedene Ansätze auch fahren, auch in den Testings. Ich glaube, testingseitig geht da auf jeden Fall wahnsinnig viel. Ähm, und es kann auch natürlich sein, dass sich diese Werte auch über die Zeit verändern, wenn die ASTs immer spannender werden. Ähm, aber man muss ja auch sagen, dass aktuell bei den ASTs sie nur auf den Kauf optimieren können und nicht zum Beispiel auf den Wert. Und wenn man da zum Beispiel ein neue Kampagnenformat bekommen könnte, ähm, von Facebook, ähm, wäre es da vielleicht möglich, dass man da auch dann hier diese, diese, diese Rolle ein bisschen shiftet und da auch einen höheren ROAS rausholen kann. Genau. Und was dann natürlich auch noch ein spannender Punkt, spannender Punkt ist, ist das Thema CLV, also Customer Lifetime Value. Und das ist ja im Schnitt, wie viel Geld die Leute, ähm, über ihre Laufzeit, also ihren- Kundenphase oder wie man es nennen möchte, bei der Marke ausgeben. Und da haben wir jetzt spannende Werte gesehen und das ist, glaube ich, auch ein super spannender Punkt, dass das Thema, ähm, dass man da mit Daten noch mal rangeht und schaut, wie viel, wie viel der Nutzer über die Laufzeit auch wirklich wert ist, ähm, weil das wird immer wieder unterschätzt, ähm, dass der Nutzer natürlich auch mehr als einmal kauft und beispielsweise die Nutzer, die über Social Paid kommen, in Summe mehr ausgeben als zum Beispiel ein Nutzer, der über Affiliate kommt und immer nur auf Schnäppchen aus ist, ähm, darf man natürlich nicht unterschätzen. Deswegen ist es auch so wichtig – wir haben bei uns zum Beispiel eine Agenturgruppe jetzt ein eigenes Data-Team aufgebaut, das wirklich sich nur mit solchen Themen beschäftigt – ist, dass man solche Sachen auch über diesen einen Kauf hinaus anschaut. Man erlebt es natürlich auch, ähm, immer wieder, dass jetzt beispielsweise jemand kauft über eine Social Ad, kommt dann natürlich in den Newsletter rein und Newsletter feiert sich dann ab für die zwei, drei, vier, fünf Conversions danach, hat aber im Endeffekt nur diesen Minipush gegeben. Aber wenn wir uns jetzt wieder gesamt an die Customer Journey denken, geht es uns ja eigentlich darum, den Nutzer immer inkrementell zu überzeugen, dass er bei uns kauft. Also sprich, wie können wir mit jedem Werbekontakt die Chance maximieren, dass er bei uns kauft? Und das ist ja im Endeffekt das, was wir bei Social Paid da einen Riesenanteil damit machen, ist die Nutzer erst mal auf uns aufmerksam machen und dann zum Kauf zu bringen und dann über die anderen Kanäle hinaus, ähm, uns konvertieren zu lassen. Und deswegen ist natürlich auch diese CLV-Betrachtung wahnsinnig wichtig, da wir nicht nur wirklich diesen ersten Kauf anschauen müssen, sondern möchte ihr euch wirklich ans Herz legen, dass ihr diesen CLV auch in Betracht nimmt. Und der ist leider nicht statisch. Also es kann sein, dass ein CLV heute von, von einer Plattform anders ist als der in zwei Monaten, ähm, weil sich einfach die Nutzerqualität ändert, aber auch das Kaufverhalten generell oder auch, weil wir andere Loyalty-Maßnahmen haben und so was in der Richtung. Ähm, aber deswegen ist es da wichtig, im Hinterkopf zu behalten: Hey, wir haben einerseits Unterschiede zwischen den CLVs, zwischen Kanälen, also zum Beispiel zwischen Social Paid, Affiliate und SEA-Konvertieren, aber auch CLV-Unterschiede innerhalb dieser Kanäle zwischen Kampagnen. Also sprich, von der ASC, die Nutzer, die darüber einkaufen, müssen nicht den gleichen CLV haben wie bei Conversion-Kampagnen. Also wir haben dann noch quasi dieses Riesenpotenzial der Optimierung, dass wir da wirklich auch die Qualität auch dieser Nutzer anschauen möchten und auch, auch müssen, da wir da einfach dann in Summe einfach eine höhere Wirkung für uns haben. Und zusammengefasst haben wir dann im Endeffekt noch mal hier die einzelnen Bausteine von den Kampagnenformaten. Ähm, also kurz gesagt, die ASCs hatten ja die günstigeren Reichweitenpreise, weil sie einfach weiter oben im Funnel, im Prospecting eigentlich aufgreift, während die dynamischen Creatives, was ja auch in den ASC wiederzufinden ist, eine höhere Klickrate mit sich bringen als die Conversion-Kampagnen. Sprich, die Nutzer klicken mehr, was dann in Summe die günstigeren Klickpreise ergibt, ähm, und beim CPO dann die Nutzer relativ schnell konvertieren, vor allem bei den ASCs, was dann diese niedrigen CPOs bringt, ähm, während die Conversion-Kampagnen eher einen vorderen Push bieten. Und wenn man dann den durchschnittlichen Warenkorb anschaut, hatten die ASCs ja auch da wieder die Nutzer, die eher weniger Touchpoints brauchen, schneller konvertieren und deswegen, ähm, auch einfach geringere Warenkörbe hatten, weil sie auch ein niedrigeres Involvement – ist da das Buzzword –, ähm, hatten. Und ROAS-seitlich balanciert sich das Ganze wieder ein bisschen weiter aus, ähm, aber auch der CLV hinten raus muss man natürlich dann beachten, ähm, weil das dann wiederum andere CPOs am Anfang rechtfertigt, weil wir dürfen dann natürlich mehr für einen Nutzer ausgeben, wenn er mehr bei uns ausgibt. Ähm, macht ja auch Sinn. Genau, und deswegen hier noch mal zusammengefasst für euch im Nachgang, ähm, auch ein bisschen, wie man die Kampagnen steuern kann. Ist, glaube ich, superspannend, ähm, auch für, für interne KPIs, weil wir wissen's ja auch immer wieder, wie viel Druck manche, ähm, Marken intern von oben bekommen, also zum Beispiel: „Hey, unser Traffic geht runter. Ähm, was können wir machen?" Und da kann man hier zum Beispiel schauen, okay, die Kampagnen haben die geringsten CPCs. Da können wir vielleicht ein bisschen mehr nachsteuern, aber auch das CLV, wenn wir CLV-Probleme haben, können wir da zwischen den Kampagnen noch ein bisschen shiften. Und was dann natürlich auch noch spannend ist, wir haben jetzt wirklich nur diese nackte KPI-Betrachtung gehabt, ist, wie man das attribuiert oder wie auch da sich anhand von diesen Attributionszeiträumen man die Rolle in der Customer Journey auch ein bisschen bestimmen kann. Also was wir jetzt hier zum Beispiel sehen bei Social Paid ist, dass die Ein-Tages-Klick, was fast vergleichbar ist mit dem Last-Click-Modell bei Google Analytics, nur knapp die Hälfte des Umsatzes tatsächlich ausgemacht hat und dann noch mal die Hälfte on top gekommen ist, ähm, durch erstens längerem Zeitraum oder durch, durch die, ähm, durch die View-Betrachtdauer. Und deswegen ist es da einfach wahnsinnig wichtig, dass wir nicht nur auf Google Analytics schauen. Das ist, glaube ich, der größte Fehler, ähm, den man machen kann, ist einfach, dass man da diese Inkrementalität wirklich verloren geht, da Last Click einfach super, zum Beispiel ein SEAT Brand pusht, obwohl man jetzt nicht extra ein Produkt kauft, nur weil man diese SEAT Brand-Anzeige angeschaut hat. Und deswegen ist es da wichtig, dass wir uns da einerseits nicht nur diesen Eintagesklick anschauen, sondern auch diese Zeiträume vergleichen, ähm, und dann wissen: „Okay, hey, Social Paid hat natürlich auch noch eine weitere Wirkung als nur diesen Eintagesklick." Und diese Wirkung verändert sich dann noch mal spannenderweise zwischen den Kampagnenzielen. Also was wir jetzt hier gesehen haben, ist beispielsweise Dynamic Ads und ASCs, die hatten ja, wenn wir uns zurückerinnern, einen sehr hohen Klickanteil und liegen deswegen auch beim Eintagsklick mit einem höheren Wert da und sind kürzer vor dieser Conversion, ähm, als beispielsweise die Conversion Ads, die viel View Assist haben, was wir in diesem roten Balken sind. Also knapp sechzig Prozent des Umsatzes kam jetzt von den Conversion-Kampagnen, ähm, was echt ein riesen Batzen ist, der bei Google Analytics zum Beispiel gar nicht auftaucht. Und deswegen ist es da einerseits wichtig: Hey, wir haben noch diese große, nennen wir mal, Bubble an zusätzlichem Umsatz, der durch Social Paid generiert wird, aber wir haben auch verschiedene Stellen in der Customer Journey, die durch die Kampagnen manipuliert werden. Also wir haben beispielsweise die Conversion Ads, die mehr diesen View-Effekt haben. Sprich, Werbemittel können wir woanders kommunizieren, während die ASCs irgendwo in der Mitte hängen zwischen Dynamic Ads und Conversion Ads und die Dynamic Ads wirklich voll power sind auf „Hey, klick mich und kauf mich." Ähm, macht ja auch irgendwo Sinn in den Formaten, aber dass die Zahlen das natürlich auch beweisen. Ist, glaube ich, super spannend und dann weiß man auch ein bisschen mehr und hat ein größeres Verständnis, wo sich das Ganze befindet. Und wir haben noch mal ein paar plakative Testings mitgebracht. Ähm, ich hatte ja vorher von dieser, ähm, aller Modemärkte-Testings erzählt. Ähm, was wir da für ein Setup beispielsweise hatten, war das Zelle A, das war das Business-as-usual-Setup. Das war ein reines TPA-Setup, also Dynamic Ads mit zwei Prospecting-Kampagnen und einer Retargeting-Kampagne. Und wir haben das getestet gegen quasi das gleiche Setup plus eine ASC und konnten da sehen, dass die Zelle B quasi diesen einundvierzig Prozent Uplift hatte. Und ich glaube, das ist quasi wahnsinnig wichtig, damit da ein wichtiges Learning machen, ist, dass wir immer den Status quo challengen müssen. Und wir kriegen diese neuen Formate. Dass wir die auch onboarden und testen, ist, glaube ich, essenziell und diese Gruppentests, also Kampagnengruppen gegeneinander testen, ist, glaube ich, wahnsinnig spannend in diesem Kontext, da wir da einfach eine gute Chance haben, ähm, einerseits, ja, quasi einen höheren ............................ zu erzielen, aber auch diese verschiedenen Zielgruppen-Pools anzusprechen, weil die ASCs, wer, wer auch-- wird erinnern, sprechen ja auch eher die Leute an, die vielleicht weniger Touchpoints zur Conversion brauchen, die vielleicht die Dynamic Ads nicht unbedingt dem Algorithmus her erreichen. Ähm, genau, während dann der rechte Test ist dann eher in Richtung: „Hey, wie können wir die Rolle von der Kampagne ein bisschen manipulieren?" Also zum Beispiel kann man da anschauen, ähm, wenn wir die Inhalte von der ASC, beispielsweise nur Dynamic Visuals machen, also die Feed-basierten oder Dynamic plus statisch oder Dynamic plus Video oder Dynamik plus die zwei anderen. Ähm, wie ändert sich dann einerseits die Performance von den, ähm, verschiedenen Bausteinen oder Zellen, aber wie ändert sich dann auch beispielsweise dieses Verhältnis hier zwischen den Kampagnen, weil die ASC wird sich definitiv verändern in dieser Rolle hier in der Customer Journey, je nachdem, was für Inhalte man reinpackt, weil das Ding ist so schlau. Wir hatten das beispielsweise bei einer App-IN Store-Kampagne, dass die selber gecheckt hat, dass wir mehr Prospecting-Videokontakte brauchen und deswegen mehr Videos in Reels ausgespielt hatten, die null Installs beigetragen hatten auf, äh, der sofortigen Sicht, aber diese Kontakte gebraucht wurden, weil quasi von sich aus nicht genügend Leute, ähm, quasi die App runtergeladen haben. Und deswegen hat sie dann in sich selber einen Funnel aufgebaut, der echt-- Das ist echt crazy manchmal, ähm, oder spooky, wie man's nennen möchte, dass die so schlau geworden ist. Genau, was jetzt auch noch spannend ist, ist natürlich, wir haben das Thema Meta, da hatten wir die drei Formate: Wie schauen jetzt beispielsweise Pinterest-Conversion-Ads aus? Und, ähm, was wir hier zum Beispiel sehen, ist, wenn wir Tag eins gegen Tag zwei bis sieben vergleichen, ist dieser Anteil an zwei bis sieben Conversions gegen Tag eins fünfmal höher als bei Meta. Also sprich, die Nutzer brauchen länger zum Konvertieren nach dem Werbekontakt. Und das ist, glaube ich, erst mal wahnsinnig spannend, da auch da – wir wissen's ja auch, Pinterest wirklich eine sehr inspirierende Rolle in der Customer Journey einnimmt. Ähm, sprich, die Nutzer sind früh dran, ähm, wissen noch nicht genau, was sie kaufen. Ich glaube, neun-- siebenundneunzig Prozent aller Suchen auf Pinterest sind auch ohne Markennamen. Ähm, also die haben noch nicht wirklich ein Ziel, welche Marke sie kaufen möchten. Sie wissen nur, dass sie irgendein Thema interessiert. Und deswegen können wir da wirklich sehr früh die Leute prägen, ähm, fast von Kindesalter auf, ähm, um dann einfach eine frühe Rolle in der Customer Journey einzunehmen, was auch hier wieder dann, ähm, wenn wir dann die Customer Journey denken: „Okay, hey, wir haben eine lange Zeit bis zur Conversion, es kommt noch ein hoher Batzen, zum Beispiel nach dreißig Tagen bis sechzig Tagen rein. Ähm, okay, wir müssen anders kommunizieren, als wenn wir jetzt einen hohen Tag-eins-Anteil hätten. Und das ist, glaube ich, eine wahnsinnig spannende Implikation, ähm, die wir dafür hatten. Und jetzt ist auch noch mal ein superspannendes Thema, das Thema Pinterest-Conversion-Analyse. Ähm, das ist im Endeffekt 'ne Beta gewesen von Pinterest, wo wir alle Conversions eines Onlineshops hochgeladen hatten, alle Transaktions-IDs quasi, und die abgeglichen hatten mit den, äh, mit den Pinterest-Kampagnen und gesehen haben: „Okay, innerhalb dieser Kampagnen, ähm, wo sind da die Werbekontakte drin? Und was man da sehen kann, ist, dass wir, ähm, beispielsweise im E-Mail-Marketing eine sehr hohe Überschneidungsrate hatten und, ähm, beispielsweise im Affiliate auch. Also sprich, diese Vorkontakte, ähm, wurden durch Pinterest generiert, aber sind dann nicht auf Google Analytics aufgetaucht. Also das ist ein wahnsinnig wichtiger Punkt, den man da beachten muss, weil auch da natürlich Google Analytics dann sehr oft E-Mail-Marketing wie ein Rockstar dastehen lässt, aber in Wirklichkeit 'ne ganz andere Wirkung dahinter war, aber man dann vielleicht fälschlicherweise im Pinterest abschaltet, weil ich habe schon so oft gehört: „Hey, Pinterest hat auf Last Click keinen Umsatz gebracht. Lass uns das doch abschalten. Das bringt uns gar nichts." Ähm, deswegen ist das da, glaube ich, ein, ein wichtiger Punkt, dass man da einerseits diese Offenheit beibehält, dass da diese riesige assoziierende Wirkung dahinter liegt, aber natürlich auch, dass man dann diese Zahlen reinschaut und solche Analysen fährt. Und ich glaube, das ist einfach wahnsinnig spannend zu sehen, (räuspert sich) weil wir hatten da echt bei diesem Test hier nicht viel Budget in Pinterest drin. Also es war ein mittlerer vierstelliger Bereich bei einem Kunden, der vielleicht, ähm, im, im acht-, mittleren achtstelligen Umsatz war im Monat. Ähm, also das ist schon 'ne Hausnummer, was da für Pinterest-Ads, äh, für Kontakte hatte. Und was dann auch noch spannend zu sehen, ist das natürlich, ähm, wie Social Advertising hier ab--, äh, abschneidet. Also es waren die ganzen Meta-Conversions mit Dynamic Ads und da war tatsächlich dann die kleinste Überschneidungsrate, was, ähm, auch so ein bisschen fragwürdig war, aber macht auch irgendwo Sinn, weil in dem Szenario hatten wir eine Zielgruppe, die sehr viele One-Touch-Journeys machen, ähm, und deswegen einfach zum Beispiel bei Social Page sehr viele Dynamic Ads gesehen hatten und dann direkt konvertiert hatten und dann einfach diese Überschneidung zu Pinterest einfach gar nicht da war, da einfach die Nutzer nicht diese mehreren Touchpoints gesucht hatten oder benötigt hatten, aber auch die Anzahl von Nutzern, äh, die auf Pinterest aktiv sind, nicht so häufig auf Instagram und Facebook aktiv sind. Also die Überlappung ist da relativ gering, äh, im Vergleich zu anderen Plattformen. Und ich glaube, das ist wahnsinnig spannend zu sehen, dass hier, ähm, einfach diese versteckte Rolle noch da ist, ähm, aber natürlich auch, ähm, wenn der Customer Journey sehr stark anschiebt mit Pinterest, was am Ende des Tages ausmacht. Während wir hier dann noch mal die Vergleiche haben zwischen den verschiedenen Gerätewechseln und man sieht da, dass zwischen den Gerätewechseln sehr viel ROAS verloren geht in der Messbarkeit. Und was wir hier gesehen haben, war beispielsweise, dass im Vergleich zu dem Same Device, Same Browser gegen die volle Kombi mit Gerätewechseln mit sieben Tage Klick einfach ein viel höherer ROAS entstanden ist und dass man erstens bei Nichtbeachtung einfach diesen hohen Umsatzanteil verloren geht. Aber es weist natürlich auch darauf hin, dass „Hey, Pinterest steht sehr früh in der Customer Journey, da wir sehen, dass die Nutzer, die darüber konvertieren, sehr viel Geräte wechseln. Weil desto später ich in der Customer Journey bin, desto geringer ist die Chance quasi, dass ich noch mal einen Gerätewechsel vor dem Kauf mache, was ja auch irgendwo Sinn macht. Aber deswegen ist es da, glaube ich, auch ein wichtiger Hinweis dazu, okay, wir können die Geräte wechseln nutzen, zu schauen, wo genau stehen wir in der Customer Journey? Und ich glaube, das ist ein wahnsinnig spannendes Thema, ähm, da auch da wiederum wir einerseits noch mal die, ähm, ja, das Ausmaß von Pinterest-Kampagnen besser bewerten können und, äh, zweitens auch noch natürlich diese Rolle in der Customer Journey besser bestimmen können. Und deswegen jetzt, zwar sehr technisch, aber zusammengefasst, ergibt es jetzt ungefähr so eine Map, wenn man das so nennen möchte, für diese Analyse, die wir gefahren hatten. Ähm, wir haben jetzt einerseits Branding, haben wir jetzt mal links weggeschoben. Das sind dann die klassischen, ähm, beispielsweise Videokampagnen und so weiter. Ähm, sehen dann, dass da beispielsweise ein Pinterest sehr stark zwar in die Richtung geht, aber wenn wir natürlich mit diesem Conversion-Fokus, nenn's Brandformance, das Buzzword, äh, zwischen diesem Branding-und Performance-Sektor hängen. Aber natürlich sind die noch nicht so weit in der Customer Journey wie beispielsweise die Meta Ads, ähm, was wir auch an den Zahlen gesehen haben, dass die einfach viel längere Zeiträume bis zur Conversion haben und auch da quasi der Last Click Umsatz beispielsweise geringer ausfällt bei Pinterest. Ähm, während wir bei den Meta Conversion Ads liegen wir, glaube ich, ganz gut in der Mitte. Ähm, wir hatten natürlich einen höheren View-Anteil und deswegen auch da wieder dieser Indikator dafür, dass sie etwas weiter Richtung Brandformance liegen als Direct Response, ähm, als die ASCs und die Dynamic Ads. Ähm, während die ASCs natürlich so 'ne Mischung aus beidem sind, auch von den Werbemitteln her, aber auch in der Rolle in der Customer Journey, wenn man die Daten anschaut, das auch beweist, dass wir da einfach zwischen diesen beiden Formaten, ähm, liegen und da aber auch diese, klar, diese Klickwirkung dabei ist, aber auch diese View, ähm, -wirkung nicht zu unterschätzen ist, während Dynamic Ads natürlich richtig knallhart auf die Conversion, den Klick gehen und da einfach sehr gut darin sind, die Nutzer da zum Kauf zu bringen. Und das bringt uns natürlich auch im Umkehrschluss wichtige Implikationen darauf: Hey, wie soll die Werbemittel an diesen Touchpoints aussehen? Also müssen wir jetzt hier zum Beispiel offener kommunizieren oder können wir hier davon schon ausgehen, dass die Nutzer uns kennen? Oder: Wie pushy dürfen wir hier sein in der Kommunikation? Und das bringt uns auch zum Fazit mit den Four Things to remember. Ähm, was man auf jeden Fall machen muss oder stark hinterfragen muss, ist, wenn wir jetzt beispielsweise reine ASC-Setups haben, weil das geht jetzt auch immer mehr der Trend: „Hey, lass uns doch einfach nur ASCs machen, weil der ROAS so gut bei den Dingern ist, ist tatsächlich ganz gut bei kleineren Budgets, also unter vier bis fünftausend Euro im Monat. Ähm, aber sobald es drüber geht, muss man das auf jeden Fall sehr stark challengen, dieses Setup, da wir einfach diesen CLV-Gedanken noch mit reinbringen müssen und dann auf CLV-Sicht öfters, ähm, dass, ähm, ja, das problematisch werden kann, weil wir dann vielleicht einfach sehr viele Nutzer anschieben, die uns nicht langfristig gut genug befeuern. Und das ist natürlich ein Riesenthema, was wir da haben. Ähm, deswegen muss man das auf jeden Fall immer wieder testen und, ähm, weil einfach jede Kampagne innerhalb der Customer Journey eine andere Rolle hat. Und deswegen eins zu eins lassen sich die Dinger nicht ersetzen. Also sprich, Conversion Ads sollte in den meisten Fällen nicht eins zu eins mit Dynamic Ad ersetzen können, einfach weil es in verschiedenen Stellen in der Customer Journey aufgreift, aber auch, ähm, langfristig die Kundenpools anders sind, würde ich mal behaupten. Während jetzt Pinterest, ähm, auf jeden Fall da auch noch eine verdeckte Wirkung hat. Ähm, übrigens ähnlich bei TikTok. Nur da sind die Analysetools noch nicht so ausgereift wie bei Pinterest. Deswegen haben wir das nicht aufgegriffen. Ähm, aber auch da bleibt die Sache, dass Attribution der Schlüssel zum Erfolg bleibt. Also da gibt es ja auch schon relativ simplere Modelle, ähm, aber bis man da auch ein eigenes Attributionstool hat, kann man die Kombi aus Google Analytics und, ähm, den Plattform-Attributionen wählen. Und ich glaube, das ist im Endeffekt auch der Schlüssel zum Erfolg, dass man da diesen datengetriebenen Ansatz reinbringt, um wirklich diese wahre Wirkung von den, ähm, ja, von den Kampagnen aus zu messen. Und natürlich ist es auch so, dass jede Zielgruppe anders ist. Deswegen auch hier bitte nicht-- Das ist nicht in Stein gemeißelt, was wir hier vorgestellt haben, aber das ist so ein erster Indikator in die Richtung, in die man denken kann, ähm, und das natürlich dann bei sich in der eigenen Zielgruppe challengen kann. Ähm, und deswegen die Zielgruppen verändern sich. Man weiß ja auch, zum Beispiel mit dem Consumer Index, also wie, ähm, wie glücklich die Leute sind, Geld auszugeben, ähm, ändert sich ja auch gerade, zum Beispiel, dass die Leute vorsichtiger sind, ähm, was wir im Research-Teil gesehen haben, dass die Leute vorsichtiger sind, Geld auszugeben und deswegen vielleicht deswegen auch mehr Touchpoints brauchen bis zur Konvertierung und deswegen auch sich da die Kampagnen verändern können, da einfach mehr Touchpoints beispielsweise gerade gebraucht werden, weil die Nutzer eher jeden Cent umdrehen. Und deswegen müssen sich diese Zahlen auch jedes Mal neu beweisen. Man kann das auf jeden Fall quartalsweise immer wieder neu challengen und ich glaube, in Summe ist es, glaube ich, ein ganz spannender Ansatz, ähm, wie man da ein bisschen auch Licht ins Dunkel bringt. Und, ähm, deswegen vielen Dank euch alle fürs Zuhören. Ich freue mich natürlich auf die Fragen und wie gesagt, wenn irgendwas im Nachgang auch noch kommt, meldet euch gerne jederzeit und, ähm, ich hoffe, euch hat es gefallen. Vielen lieben Dank. Ich wollte schon sagen, der Nikolaus war jetzt schon im Februar da. (lachen) Er hat 'ne Vielzahl von Insights mitgebracht. Vielen Dank, Nikolas. Das ähm, war ne tolle Reise, coole Einblicke, schöne Slides und äh, ich habe eine Vielzahl von Fragen reinbekommen, was auf jeden Fall das Interesse dort auch noch mal widerspiegelt an deinem spannenden Vortrag. Lass uns mal direkt einsteigen beziehungsweise noch mal der Hinweis an die Audience: Ihr könnt Fragen einreichen über Slido Hashtag OMKB23. Entweder nutzt euer Handy, die App, Browser, zweites Fenster oder macht das hier direkt bei uns auf der Event Plattform. Ihr könnt die Fragen auch abvoten. Wenn euch eine Frage besonders gut gefällt, gebt einfach mal einen Daumen hoch. Ansonsten, äh, Nikolas, an der Stelle noch mal eben schnell das Feedback, äh, Feedback an dich: vierundsechzig Prozent der User, die gevotet haben, fanden deinen Vortrag bis hierhin mega. Dann wollen wir doch mit der Q&A jetzt auch schön abrunden, würde ich sagen. Das hat für den Bundestag gereicht, oder? Ja, auf jeden Fall. (lachen) Ähm, Nikolas, welches Kampagnenziel eignet sich am besten für die Neukundengewinnung? Ähm, das kommt tatsächlich sehr stark auf die, ähm, auf die Produkte an. Also tatsächlich, ASCs sind gut für Neukunden, aber auch klar, Conversion Dynamic als alle drei. Aber was man auf jeden Fall nicht unterschätzen kann, ist das Thema Lead Generierung für Neukundenakquise. Wir hatten beispielsweise einen großen Reiseanbieter, wo auch da die Preise von den Produkten natürlich, eine Reise kostet viel mehr als jetzt irgendwie ein Kleid oder so. Ähm, und da werden dann auch viel mehr Touchpoints benötigt und da ist dann das Thema Lead Generierung wahnsinnig spannend, da wir da einfach Nutzer günstiger tatsächlich zum Kauf bringen können als über eine Conversion-Kampagne. Vielleicht ein bisschen absurd, aber deswegen da quasi der Mix aus den drei Kampagnen, aber auch Lead Generierung nicht unterschätzen. Okay. Und welche Kampagnen eignen sich am besten für die Steigerung der Kauffrequenz von Bestandskunden? Ähm, das ist, glaube ich, auch ein spannendes Thema. Auch da ist das Thema ähm, erst mal Loyalty oder ist unsere Zielgruppe auch generell ähm, gut darin, öfters zu kaufen. Ähm, also machen die das öfters? Ist jetzt zum Beispiel wie ein Auto, das kauft ja auch nicht jeder jedes Jahr neu. Ähm, auch da kann man dann sehr gute Loyalty-Kampagnen im Retargeting fahren. Ähm, aber ich glaube, da muss man dann wirklich schauen, ist es ein Problem, dass die Nutzer nicht zum Beispiel über unsere neuen Kollektionen, ähm, Bescheid wissen? Oder ähm, liegt es jetzt eher daran, ähm, dass wir da noch ein bisschen mehr Branding-Kontakte dahinterbringen und, ähm, einfach ein bisschen mehr über die Marke erzählen? Vielleicht ist die Marke ein bisschen verstaubt worden in der Zwischenzeit und deswegen kann man auch da mit den visuellen Effekten von den Conversion-Kampagnen, glaube ich, ganz gut diese Kauffrequenz steigern. Mhm. Hervorragend. Nikolas, äh, hier ist eine Frage, die wurde auch abgevotet. Äh, wir haben in unseren ASC-Kampagnen Video Ads, Image Ads und Catalog Ads. Es werden aber zu neunzig Prozent nur die Catalog Ads ausgespielt. Welche Formate am besten für ASC? Ja, das ist 'ne, ähm, das ist auch das, was wir in den Zahlen hier sehen. Ähm, deswegen war auch hier die ASCs sehr ähnlich an den Dynamic Ads dran, weil die Dynamic, also die Dynamic Visuals einfach viel öfter ausgespielt werden, ähm, da auch da die näher an dem Kauf sind als die, ähm, statischen Videoelemente. Und deswegen, ähm, muss man da einfach probieren, mit wirklich krasseren Ansätzen in den anderen Werbemitteln ranzugehen, dass man da vielleicht diesen, ähm, Lucky Shot findet. Aber, ähm, man muss das Ding auch einfach laufen lassen und vom Algorithmus her fördert die einfach auch sehr diese dynamischen Visuals. Ähm, boah, das Englische wird echt schwer. Aber, ähm, ja, deswegen darf man das nicht forcieren, sagen wir es mal so. Mhm. Ähm, wie siehst du die Zukunft der Performance-Kampagnen angesichts der Cookie-Problematiken? Mhm. Also was da super spannend ist, ist ähm, das ist auch, was Google gerade rausbringt, ist, dass die Algorithmen quasi auf die Rechner oder auf die Personen geladen werden, also in den Browser beispielsweise, und dann daraus eine Persona bilden und dann die aggregierten Daten ähm, an die, die Plattform zurückgegeben werden. Das ist auch super spannend, weil Google das jetzt bestätigt hat. Ähm, aber das wurde auch schon bei aus vierzehn damals gemunkelt, dass Facebook quasi eine Art Algorithmus auf die Handys runterlädt ähm, und dann eine aggregierte Persona baut. Ähm, deswegen glaube ich, wird entweder das eine Lösung sein oder natürlich auch das Thema kontextuelles Targeting, ähm, immer spannender, dass man da auch so ein bisschen, ähm, beispielsweise bei Reels versteht der Algorithmus ja unglaublich gut, in welche Inhalte man gerade drin ist, ähm, und dann natürlich passend dazu, ähm, ja Targeting Personas aufbauen kann, die sich dann für bestimmte Themen interessieren. Mhm. Anknüpfende Frage: Messt ihr die Customer Journey und die Touchpoints über UTM-Parameter oder über Pixel? Ähm, das ist eine sehr gute Frage. Meistens über-- Also aktuell ist es eine Mischung tatsächlich aus verschiedenen, je nachdem, welches Setup der Kunde drin hat. Ähm, meistens aber über Pixel, ähm, oder auch hintenrum über, ähm, UTM-Parameter. Äh, muss man halt schauen, wie es dann im Setup wirklich beim Kunden ist. Mhm. Und eine weitere anknüpfende Frage: Wenn wir jetzt beim ganzen Thema Data, ähm, und Co. Sind, wie wertet ihr die Attributionsfenster aus? Was eure Grundsätze-- Wahrscheinlich kundenabhängig auch, ne? Ähm, also genau. Einfach die, die operative Sicht aus den Attributionszeitfenstern, da kann man ja im Ads Manager einfach zwischen den, ähm, zwischen den Zeiträumen wählen. Das kann man im Reporting machen. Ähm, und bei Pinterest kann man beispielsweise oben einfach den Zeitraum verändern und dann sich die Unterschiede in den Umsätzen, die Zahlen verändern sich dann unten. Das ist eigentlich ganz cool, dass man dann so quasi diese Zeitfenster, ähm, vergleichen kann und dann einfach die Differenz dazwischen ist dann im Endeffekt, was dann dazugekommen ist. Mhm. Super. Dann haben wir hier noch ein paar operative Fragen: Welche Formate empfiehlst du für achtundvierzig Stunden Flash Sales? (lachen) Ähm, jetzt hatten wir tatsächlich gestern achtundvierzig Stunden Flash Sale. Ähm, da sind die ASCs ganz gut, aber, ähm, einfach, weil die schneller Conversions messen. Ähm, aber jetzt zum Beispiel auch bei teureren Produkten sind die Conversion-Kampagnen da auch ganz gut drin, weil man da auch- Öfter mal auf frühere Ziele in der Customer Journeys gehen kann, weil Ziel des Ganzen ist ja quasi so schnell wie möglich Learnings zu sammeln für die Kampagnen und da muss man dann auf Kampagnen gehen, die so schnell wie möglich diese Events quasi einsammeln können. Mhm. "ASC gleich gut für FMCG, also Fokus auf FMCG?" Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, FMC Fast Moving Consumer Goods. Oh, ich fände es schwierig, weil tatsächlich FMCGs leben ja meistens davon, dass die Leute, ähm, die im Store kaufen, also physisch, ähm, und nicht Onlineshopping. Mhm. Klar, für, für niedrigpreisige Produkte sind die, glaube ich, echt gut. Ähm, aber auch da muss man dann aufpassen, dass sich das auch wirklich lohnt, weil so oft im FMCG-Bereich, wenn da die Produkte irgendwie fünf, sechs Euro kosten, kommt man nicht auf die Warenkörbe hin, dass es sich rentabel irgendwie erreichen lässt, weswegen man diese Abstrahleffekte auf die Stores, ähm, ja, nicht, nicht vernachlässigen darf und auch da beispielweise Unilever betreut, ähm, dass man da auch-- Die gehen einfach wahnsinnig stark in diese Kontaktfrequenz, um einfach diese, wie nennt es dann, diese Gedächtnisstützen dann zu bilden, dass man da einfach, wenn man dann im, vorm Regal steht, auch wieder, wiedererkennt: „Oh, dieses Logo, da kenne ich irgendwoher“, ähm, selbst unterbewusst oder so, und dann da zugreift. Mhm. "Würdest du automatische Zielsetzungen bei Instagram empfehlen?" Ähm, ich glaube, das ist, wenn man so 'n-- Ich verstehe die Frage nicht so ganz, aber ich glaube, dass wenn man so Post Boost macht und dann automatische Zielsetzung macht und, äh, nee. Also lieber alles über den Ads Manager mit 'nem, ähm, richtigen Ziel dahinter. Okay. Ähm, "Wie siehst du die Entwicklung zwischen statischen und Video Ads?" Mhm. Das ist eine super Frage. Ähm, tatsächlich, Video Ads werden ja echt immer noch sehr gehypt, auch Videoinhalte generell auf Insta. Ich glaube, jetzt beim Q4, ähm, Report von, von Meta meinten ja, oh, Reels werden so oft geschaut wie noch nie und Stories auch. Aber bei den, ähm, tatsächlich bei den Performance-Formaten sind statische Visuals super häufig immer noch besser als Videos. Ähm, ist echt spannend, aber ich glaube einfach, weil, es liegt daran, dass die Leute nicht viel andere Sachen machen können, als auf die Anzeige zu klicken und zu kaufen. Weil beim Video kannst du ja immer noch theoretisch stummschalten oder pausieren und so weiter. Und einen ähnlichen Effekt sieht man zum Beispiel auch bei Karussellanzeigen, wo die Leute eher links, rechts auf dem Karussell wischen, aber nicht dann auf den Call to Action klicken. Ähm, deswegen im Upper Funnel, ja, Video Ads cool, ähm, aber für Performancesicht ist statische Ads tatsächlich immer noch sehr häufig die beste Variante. Mhm. Cool. Ähm, "Kannst du uns Beispiele für Dynamic Ads geben?" Also die Frage ist jetzt, ähm, sehr lose gestellt. Äh, vielleicht machen wir was Best Practice Dynamic Ads, Nikolaus. Ähm, genau. Also ich glaube, was da spannend ist, ist immer die Frage: „Okay, sollen wir jetzt in Kategorien clustern, ähm, oder sollen wir den ganzen Feed reinkloppen oder reinkippen?" Ähm, und da ist tatsächlich dann häu-- Ist ein simpler Test. Also man lässt dann einfach die zwei Kampagnen gegeneinander fahren. Ähm, aber wir sehen da oft tatsächlich, desto mehr Freiheiten für den Algorithmus, desto besser funktionieren die. Also sprich, wenn wir den ganzen Feed meistens bündeln und nicht jetzt zum Beispiel trennen zwischen Schuhen, Kleidern, was auch immer, ähm, dass man da einfach bessere Werte ziehen kann. Und, ähm, man muss auch sagen, dass Dynamic Ads jetzt nicht nur auf so, ähm, beispielsweise Fashion limitiert sind, sondern ich habe auch schon Leasingverträge in Dynamic Ads gesehen oder auch, ähm, Hotelangebote, ähm, sieht man auch oft in Dynamic Ads. Und das ist, glaube ich, super spannend, dass man da Dynamic Ads auch sehr gut, ähm, für andere Zwecke als, ähm, die normalen, ähm, ja verwenden kann. Hervorragend. Ich habe jetzt noch einmal eine Frage, ähm, die würde ich aber dann überspringen wollen. Also es kommt noch mal kurz: Kannst du bitte noch mal kurz erläutern, was ASC sind? Da würde ich aber die zweite Frage aufgreifen wollen. Die geht nämlich in, ähm, unsere Richtung: "Werden die Vorträge aufgenommen, falls mein Vortrag zeitlich nicht anhören konnte?" Die Vorträge sind aufgenommen. Sofern Nikolas, äh, uns das freigibt, wovon ich jetzt erst einmal ausgehe, ohne ihn unter Druck setzen zu wollen- -könnt ihr direkt hier nach dem Wochenende reinschauen und euch die ganze Session noch mal reinziehen. Also, dann haben wir die Q&A-Runde, ähm, beendet. Nikolaus, vielen, vielen lieben Dank. Ähm, ich fand es, ähm, sehr bereichernd, dass du heute hier mit am Start warst und uns deine Insights mitgeteilt hast und freue mich schon auf ein baldiges kommenes Mal. Lass uns da im Austausch bleiben. Und, ähm, wünsche dir eine hervorragende Restwoche. Wir nähern uns jetzt so dem Mittag an. Das darf man ja tatsächlich dann, glaube ich, sagen. Also bis zum nächsten Mal, Nikolaus. Danke dir. Ciao, ciao. Bis dahin. Ciao, ciao. So, ja und ich hab's gerade gesagt, die zweite Session ist um. Wir nähern uns, ähm, dem elf Uhr Block oder was heißt den elf Uhr Block? Der elf Uhr Session und gleich geht es dann weiter nach dreizehn Minuten Break mit Alexander Hoffmann und er hat uns die Session mitgebracht, Decoding TikTok. Ich freue mich drauf. Bis gleich.

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Beschreibung

Advantage+ Shopping Kampagnen (ASC), Dynamic Ads und Conversion Kampagnen – welche Zielsetzung passt für mich am besten? Social Paid hat viele sogenannte Direct Response Kampagnen die direkt auf den Abverkauf abzielen. Es gibt jedoch gravierende Unterschiede innerhalb dieser Formate, die mit einem datenbasierten Ansatz in diesem Vortrag beleuchtet werden.

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