Willkommen zurück zum letzten Drittel der Social Edition OMKB Deep Dive Format heute. Ich freue mich, dass ihr alle noch so zahlreich reinschaut, hier am frühen Nachmittag, der gerade eben angebrochen hat 13 Uhr. Und ich habe die eine oder andere Frage erhalten von euch, auch noch über Slido zu den Aufzeichnungen. Und zwar kam häufiger die Frage: „Wird es die Aufzeichnung geben? Und falls ihr uns noch nicht kennt: Ja, es gibt die Aufzeichnung. Wir gehen morgen in die Postproduction, werden voraussichtlich nach dem Wochenende in unserer Mediathek alle Sessions des heutigen Tages hochladen. Das heißt, ihr könnt gerne Montag einmal reinschauen auf omkb. De/oben Videos und dort werdet ihr entsprechend fündig. Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Aktuell haben wir über 250 Videos in der Mediathek für euch zur Verfügung gestellt, worunter auch super viele Social-Media-Talks dabei sind. Wir hatten gerade im vergangenen Jahres eine Social Edition. Im November in Berlin on-site hatten wir viele Social Tracks von unter anderem TikTok mit am Start. Die könnt ihr euch alle noch mal in voller Länge gönnen. So, ja, jetzt ist es fast schon zur Regel geworden. Hinweis an dieser Stelle: Ich habe heute morgen eine spontane Aktion rausgehauen, weil die Frage kam, ob wir denn für die Berliner on site edition im Summer, im Juni, keine Voucher oder Free Ticket oder gar Free Tickets heute haben. Ich habe dann leichtfertig gesagt: „Schreibt mir einfach auf LinkedIn, schickt mir eine Kontaktanfrage und wir schauen, was wir dort machen können beziehungsweise können wir dort was machen. Ich will euch das jetzt nicht vorenthalten, allen, die jetzt noch zugeschaltet haben. Also wir sind am 23. Juni in Berlin am Start. Fünf Stages, über 60 Experten und Expertinnen. Wir haben auch für Social Media Geeks wie euch, haben wir so viele Inhalte mit dabei wie noch nie gar eine eigene Stage. Wir sind gerade dran und ihr trefft dort über 1700 Kollegen und Kolleginnen aus der gesamten Branche. Das wird auf jeden Fall richtig, richtig hot. Deswegen Tipp an euch: Meldet euch bei mir und wir gucken, was wir machen können, gleich im Maschineraum, wenn wir heute hier abschließen und melden uns auf jeden Fall bis zum Wochenende bei euch mit einem kleinen Angebot. So, jetzt starten wir ins letzte Drittel durch. Nach einem tollen TikTok-Blog, wie ich finde, machen wir die Klammer jetzt noch mal ein bisschen größer und widmen uns den Social-Media-Marketing-Trends für dieses noch junge Jahr 2023 und was es für uns bereithält. Wer jetzt für euch und uns mit dabei ist, erfahrt ihr in einem Trailer. Philipp ist seit über zwei Jahren Account Executive bei Brandwatch. Seine langjährigen Erfahrungen innerhalb der Social-Media-und Influencer-Branche macht ihn zu einem passionierten Social-Media-Expert. Als Berater findet und etabliert er für die Business Cases seiner Kunden die passende Softwarelösung. Kurz zu Brandwatch. Brandwatch ist die weltweit führende SocialSuite, die über 5000 der angesagtesten Unternehmen der Welt dabei unterstützt, ihre Kunden zu verstehen und mit ihnen in der Geschwindigkeit der sozialen Medien zu kommunizieren. Durch die Kombination von smarter, mit KI angereicherter digitaler Intelligenz und branchenführenden Social-Media-Management-Tools bietet Brandwatch eine komplementäre Suite an. User und Userinnen können sich auf spezialisierte Produkte und Services verlassen, die intelligent vernetzte Arbeitsabläufe unterstützen. Brandwatch ermöglicht es Marken und Agenturen, die sich in der schnelllebigen digitalen Welt von heute zu behaupten, indem sie intelligente Entscheidungen treffen und datengesteuerte Social-Media-Strategies an jedem Kundenkontaktpunkt umsetzen. Brandwatch hat gar 15 Niederlassungen auf der ganzen Welt und mehr als 1000 Mitarbeiter, die für euch und auf der ganzen Welt für alle Kunden entsprechend tätig sind. Philipp, du hast uns heute mitgebracht, die 2023 Social-Media-Marketing-Trends. Denn eines ist klar: Business as usual könnt ihr 2023 vergessen. Neue Technologien, aufkommende Plattformen. Das alles wird Philipp für euch in seinem Talk beleuchten. Ihr erfahrt die Trends, an denen ihr tatsächlich nicht vorbeikommen werdet. Philipp, bist du mir zugeschaltet und am Start? Moin. Hi. Hi, moin. Wo treffe ich dich denn an? Wo sitzt du? Gerade im Moment in Berlin, Homeoffice. Macht das dann ein bisschen angenehmer, so wie du auch in einer schönen privaten Atmosphäre. Ja, hervorragend. Du, Philipp, eigentlich ist meine Icebreaker-Frage heute, das eine oder andere Mal auch die Glaskugel zu bedienen, was sind die Social-Media-Marketing-Trends? Da wirst du uns jetzt gleich aber auch noch ein Stück weit zu abholen. Deswegen würde ich gerne von dir wissen, welches soziale Netzwerk nutzt du eigentlich privat am liebsten? Wo führen wir dich? Also jetzt als Poster gar nicht. Sage ich gerade ganz offen. Ist einfach nicht meins. Muss man aber auch nicht. Ansonsten mehr und mehr TikTok, was ich noch vor drei, vier Monaten, ehrlich gesagt, niemals. Und mittlerweile hänge ich, also ich mache auch einen Zehn-Minuten-Warn darein. Diese Software ist einfach süchtigmachend. Bin aber ansonsten, ich liebe den E-Sport, Twitch und YouTube. Also da findet man mich wirklich als aktiven Viewer, wo ich auch wirklich, wenn man meine Verlobte einfach fragt, so viel Zeit verbringe. Ja, sehr gut. Ja, same here. Also Tiktok zieht bei mir auch tatsächlich an. Ich habe es auch gerade dem Duke in der vorigen Session noch erzählt. Ich nutze Tiktok jetzt schon vermehrt als Suchmaschine, mich irgendwie für einen Autokauf Urlaub berieseln zu lassen und Twitch, wo ich lange drum zugekommen bin, weil ich gar nicht so im Gaming unterwegs bin, finden jetzt halt immer mehr Formate statt. Also ihr erwischt mich jetzt auch, wie ich dann abends statt dem regulären Fernsehen oder Netflix schon Twitch live schaue. Es ist interessant, wie schnell da solche Channels dann auf einmal richtig Gas geben. Philipp, ich würde dir jetzt das Zepta übergeben wollen. Dann nimmst du uns mit auf deine Social-Media-Marketing-Trends-Reise und dann lass uns doch in einer halben Stunde roundabout zu Q&A wieder treffen.Dann machen wir es genau so. Besten Dank. Perfekt. Bis gleich. Dann hoffe ich, ihr könnt mein Bildschirm sehen. Perfekt. Erst einmal gerade nochmal danke für alle, die da sind. Das Intro war schon super ausschweifend und es wurde schon genau das gesagt, was ich sonst hier auch noch einmal präsentiert hätte. Noch einmal nur kurz zu uns. Ich behaupte mittlerweile bei Brandwatch, wir sind keine dreihundertsechzig Grad, sondern siebenundzwanzig Grad Lösung, wirklich von allem, was abgeführt wird, sei es Plan, Measurement, Community Management, Social Listening, Competitoren Vergleich und natürlich unsere Hauptaktivität auch das Social Listening. Ich möchte darauf aber gar nicht weiter eingehen, sondern wirklich auf Top Trends und nicht nur zwanzigdreiundzwanzig, sondern was hat sich von früher immer noch ins Jahr zwanzigdreiundzwanzig mit rübergegeben und worauf kann man sich fokussieren, beziehungsweise welche Entwicklung hat das Ganze überhaupt genommen? Und das sind so vier Hauptthemen, die ich dann heute nehme. Einmal Branding. Wie kann man sich als Marke präsentieren im Social Media? Das eine Wort, das ich da übrigens immer ganz gerne sage, authentisch, authentisch, authentisch. Komme ich aber noch zu den Details. Dahinter natürlich, welche Plattformen sind für mich wichtig, beziehungsweise wenn eine Plattform, welcher Content ist denn dann der richtige? Zielgruppen. Möchte ich neue Zielgruppen erreichen? Wie ist das möglich? Wie machen das andere Marken gerade im Moment? Und was ist dann natürlich auch der Trend, auf dem man mit aufspringen kann. Plus dann am Schluss ein bisschen, ich finde das super, dass ihr gerade eben was von Glaskugel genutzt habt, die Zukunft. NFTs, AR, VR, Metaverse, wobei es könnte auch Roblox natürlich sein. Wie sieht das Ganze in der Zukunft aus? Das würde ich noch nicht mal zwanzigdreiundzwanzig bezeichnen, sondern wirklich als the future to go on bis, keine Ahnung, wer weiß, was noch alles kommt, aber zwanzigvierundzwanzig, zwanzigundzwanzig und co. Diese ganzen vier Hauptthemen hatten wir aber auch schon einmal in einem E-Book. Das will ich noch einmal gerade kurz hier zeigen, wo wir wirklich auf zehn Punkte eingegangen sind. Diese zehn Punkte werdet ihr jetzt aber auch immer wieder finden in diesen vier Hauptthemen, die ich gerade nehme und werde auch direkt in das erste mit euch gerne reinspringen. Und zwar Social Media Trends, vor allen Dingen Branding. Und das ist das Hauptthema, was wir auch gefunden haben, wenn wir Social Listening nutzen und einfach wirklich reingucken, was ist einfach wichtig, sind ethisches Verhalten. Ich komme gleich auch auf Sustainability noch zurück, aber natürlich auch Inclusion. Und ich finde, das Wort Inclusion ist erst einmal so grob und was ich da immer einfach gerne sage, ist, es geht nicht nur dass ich in dem einen LGTBQ Monat wirklich mein Logo ändere, sondern nehmt eure Follower auf eine Reise mit. Und ich glaube, das ist auch so eine, der neben dem Authentischen ein Grundtrend ist. Der Follower möchte nicht mehr das, sorry, mein Deutsch, das perfekt geleckte Profil sehen, der möchte auf einer Reise mitgenommen werden, der möchte Teil eurer Entwicklung sein, der Marke. Und das sieht man zum Beispiel hier auch rechts an der Statistik, die wir hier gesehen haben mit, wie wird eigentlich, so wenn LGTBQ aufgenommen wird von den Marken, wie wird das von den jeweiligen Generationen aufgenommen? Und gerade der dunkelrote Teil, der noch nicht mal exorbitant groß ist, offen zu sein, bedeutet wirklich, hey, das machen die Marken doch vielleicht nur, wirklich Publicity zu bekommen. Wie kann ich dem entgegenwirken, damit ich wirklich auf der linken Seite lande mit: „Die Marke möchte wirklich Gutes tun und das geht durch drei Hauptpunkte, die haben wir hier auf der linken Seite dann betitelt. Das eine ist vermenschlichen, vermenschlichen, vermenschlichen. Was meine ich damit? Wie schon gesagt, es geht nicht darum, dass ich mein Logo einmal gerade ändere, sondern einfach über das ganze Jahr hinweg Behind-the-Scenes-Videos vielleicht machen. Einfach mal ein spontanes Selfie von dem Meeting posten. Das muss auch kein High Quality dann wirklich Bild sein. Das kann wirklich ein Selfie sein, so wie jedes Community-Mitglied von euch ja auch machen würde. Zeigt Nahbarkeit. Das Gleiche meinte ich dann auch mit dem nächsten Punkt etwas Neues, Unerwartetes probieren, weil genau das ist das, was in der heutigen Zeit noch die wenigsten Follower wirklich von gerade großen Marken erwarten, dass es was Spontanes ist, dass es was Nahbares ist. Und ein weiterer Punkt, da komme ich später auch noch mal hin zu diesem Thema Social Media Fatigue. Gerade Marken, die immer nur perfekt aussehen, wirken dann trotzdem irgendwann langweilig. Nahbarkeit, Menschlichkeit zeigt einfach mehr. Und der letzte Punkt, sei mutig, sei stolz, ist so auf zwei Punkte. Einmal, seid mutig, was Neues zu probieren, aber vor allen Dingen auch, wenn es wirklich diese Themen geht, ethisches Verhalten. Es ist ganz offen ein ernstes Thema und das darf auch so behandelt werden. Natürlich, wenn ihr irgendetwas gemacht habt in diese Richtung, seid stolz darauf, präsentiert es mit Stolz und dann wirkt es ja auch wieder authentisch. Es holt die Leute ab, auch auf einer Gefühlsebene, was super wichtig ist. Aber man darf notfalls auch wirklich ganz rudimentär darüber sprechen und notfalls auch Fragen an die Community stellen und darüber probieren, eine Community aufzubauen, einfach Gespräche mit seiner Community aufzubauen. Komme ich aber auch später noch mal drauf zurück in einem anderen Thema. Ich finde, das wurde einmal sehr schön gesagt von Lauren Tull, mit der das Diversität verschiedene Aspekte hat. Das geht über Geschlecht und Hautfarbe hinaus, sei es Alter, Geografie, Vielfalt, Identifikation mit dem Job, Kompetenzen, logischerweise dann auch Sexualität. Aber es geht einfach nur eigentlich wirklich darum, dass ihr euch als Marke divers aufstellt, ohne dass es dann auch nur in dem einen Monat konzentriere ich mich jetzt gerade auf, sondern einfach authentisch über das Jahr hinweg präsentieren. Dann holt ihr eure Follower und eure Community wirklich mit ab. Dementsprechend wird euch dann auch der LGBTQ-Monat super geglaubt und ihr sagt: „Oh wow, die machen das ja eh schon und jetzt ist es noch mal eine besondere Kampagne. Finde ich super, finde ich klasse. Reposte ich, stehe ich hinter. Das ist ja das, was man eigentlich erreichen möchte.Wir haben dann auch noch einmal das Wort Sustainability wirklich mit aufgegriffen und haben einfach geguckt, wie wichtig ist dieses Thema denn in diesem Internet sozusagen wirklich geworden? Und wenn ich mir vergleiche, wie im Januar 2020, wie oft das Wort Nachhaltigkeit verwendet wurde oder eben Sustainability – wir sind hier natürlich auch verschiedene Sprachen eingegangen – ahhm, sehe ich, dass sich das allein in den letzten zwei Jahren verdoppelt hat. Und dieses Thema wird immer mehr wichtiger und wichtiger. Ahhhm, ich meine, klar, das sieht man auch an Friday for Futures und den ganzen Bewegungen, aber dass man es, wenn man es einfach authentisch aufgreift und sei es nur ein spontanes Video, weil ihr im Büro Trennung angefangen habt, also Mülltrennung. (kichern) Das kann man wirklich mit einfachen Videos, die in der Instagram-Story, da passt so was zum Beispiel super rein, kann man das super transparent darstellen ahhhm oder auch andere Aktionen. Dann einfach wieder holt die Leute auf die Reise mit. Ihr müsst nicht von heute auf morgen perfekt Nachhaltigkeit präsentieren. Das nimmt euch auch notfalls mit Pech gar keiner ab, wenn ihr von heute auf morgen etwas seid. Wenn ich jemanden aber abhole auf die Reise, investiere ich Bewusstheit mit in die Marke rein, um wirklich zu gucken: „Wow, das greift mich. Die haben genau das, wofür ich auch, oder die wollen dahin, wofür ich stehe. Das finde ich super und die nehme ich auch auf die Reise mit. Ich sehe eine Entwicklung. Das ist meistens viel besser, als am Schluss einfach nur ein Endergebnis zu präsentieren. Wir haben hier mal so ein paar Beispiele genommen. Das ist einmal Ikea, ahhh, Rewe und Möbel Hartmann. Vorhin Ikea, das ist die zweite Chance. ahhh, das ist momentan einfach eine Initiative, die die haben, wo die wirklich sagen: „Okay, es geht um Nachhaltigkeit. Ich finde, Rewe ist ein Traum. Umdenkbar. Ich finde dieses Wort, ich bin Ich liebe Wortspiele. Ahhh, was Rewe gerade im Moment macht, finde ich super und wie man da auch sieht, Scrappy Content, komme ich auch noch später drauf zurück. Und Möbel Hartmann hat dann das Ganze von Ikea genommen und einmal ein bisschen auf die Spitze getrieben und hat gesagt: „Hey, wir nehmen diese alte Werbung, die jeder noch kennt, mit dem Weihnachtsbaum, der herausfliegt von Ikea, nehmen da die Möbel von Ikea, denn ahhhm das Play einmal abgebrochen. Ich würde noch einmal gerade den Play ...Worum es da im Prinzip ging, dass die gesagt haben: „Hey, wie wäre es denn noch mal, wenn wir echt Holz benutzen und wirklich auch bei den Möbeln nachhaltig und langlebig denken? Ahhhm, ich finde das sehr gelungen und finde das sehr spaßig. Ich wollte es einfach auch nur noch einmal gezeigt haben. Natürlich, wenn ihr Fragen dazu habt, bitte gerne Fragen stellen. Q&A kommt später. Und ahhhm, hier auch noch mal wieder ein Begriff, ganz übersichtlich: Nachhaltigkeit bis zur Inklusivität, Aufbauunternehmen, ethische Grundlagen sind der Schlüssel. Und das ist ein Kreislauf. Da geht es nicht nur eure Kunden, sondern auch die Mitarbeiter sind, wenn die auch auf die Reise mitgenommen werden, motivierter. Das Gleiche mit Geschäftspartnern. Wenn die sagen: „Oh wow, die eine Firma, mit der wir zusammenarbeiten, die machen das gerade richtig. Mit Glück ist es nur ein positiver Einfluss und die machen das auch. Mit noch mehr Glück reden die sogar darüber und ihr habt Geschäftspartner, die über euch reden. Und gerade was das auch angeht, wie wird dann, ahhh, wie werdet ihr gesehen und wahrgenommen dadurch, dass ihr diese Themen aufgreift? Ist halt wirklich, man wird als eher wettbewerbsfähig wahrgenommen. Es gibt dadurch eine höhere Wahrscheinlichkeit, Verkäufe zu bekommen, aber auch vor allen Dingen, ihr habt eine größere Chance, Talente zu nehmen und ahhhm, dann Christoph gerade eben, du hast ja jetzt gesagt, die meisten Jugendlichen googeln auf TikTok. Also es macht ja keinen Sinn, das Wort googeln zu benutzen, aber es wird trotzdem so genannt. Man googelt auf TikTok. Und wenn ihr eine gute Präsenz habt, auch den Social-Media-Kanälen und ein neunzehnjähriger, achtzehnjähriger guckt nach einem dualen Studium, der wird auf die Social-Media-Kanäle gehen. Auch da, er muss nicht sehen: „Oh mein Gott, die sind ja schon das nachhaltigste Unternehmen, das es aber gibt, aber wenn ihr seht, ihr seid auf der Reise, vielleicht denkt er einfach nur: „Wow, von der Bewegung möchte ich Teil sein, was auch natürlich dann bei jedem Follower wieder passt, aber dadurch kann man die Top-Talente bekommen. Was wir da auch immer empfehlen, wo wir super großen Erfolg bei unseren Kunden sehen, vor allen Dingen auch im B2B-Bereich, wenn man seine Kollegen – und das ist das Employer Advertsie, was ich da oben schreibe – ahhhm, wirklich dazu motiviert: Teilt doch bitte den Content, den wir auf LinkedIn teilen, ahhhm, dass man da die Mitarbeiter sensibilisiert. Wir haben eine Statistik aufgerufen und haben geguckt, wie viel Engagement oder wie hoch war die Engagement-Rate bei der Firma, die etwas gepostet hat, im Vergleich zu den Reposts von ihren Angestellten. Und die Angestellten hatten einen Schnitt von zwei Komma drei x, also die zweieinhalb Mal mehr eine höhere Engagementrate. Das ist aber auch relativ natürlich. Wenn dir eine Firma sagt: „Oh wow, guck mal hier, ich bin der Beste, sagt jeder: „Ja klar, das sagt jeder von sich. Sage ich jetzt aber: „Mensch, ich arbeite hier bei Brandwatch und mein Team ... " Ich liebe die Teamsuche und das tue ich wirklich. Ahhhm, ich liebe das Team, was wir hier haben. Severin, Andre, Tim, meine beiden AIs, dann Essi, ahhh, meine Managerin Maria. Wenn ich das – und das sage ich gerade wirklich aus vollem Herzen heraus –, wenn das einer so präsentiert auf LinkedIn, der Person wird geglaubt. Und das ist etwas, wo wir auch wirklich einen starken Schritt in die richtige Richtung sehen, dass Employee Advocacy mehr und mehr in den Teams geschult werden. Und sei es nur, dass ihr ein neues Produkt habt und das Sales-Team auf LinkedIn darüber redet, geht es dann eine andere neue Entwicklung, ahhhm, vielleicht auch mehr die Azubis. Dazu übrigens, LinkedIn wird auch immer jünger. Ahhh, ich weiß, dass sehr viele Universitäten auch schon direkt am Anfang mittlerweile wirklich Lehrgänge haben mit „Hey, ihr fangt jetzt an zu studieren. Baut euer LinkedIn auf. It's personal branding. Ihr braucht das für spätere Bewerbungen. Meiner Meinung nach sollte das schon ahhh, eigentlich Ende der zehnten Klasse beim Abitur gemacht werden, aber das ist persönliche Meinung. Und noch mal einmal ganz kurz zusammengefasst für die Marketeers wirklich: Markenwerte, inklusives Marketing, aber wirklich so ein Allround authentisches Aufbauen und keine Angst dabei zu haben ... Wie drücke ich das richtig aus? Ich drücke es mal ganz ernst aus: Mut zur Hässlichkeit. Es muss nicht immer schön sein. Das Authentische ist das Wichtigere eigentlich momentan im Social-Media-Leben.Womit ich zum nächsten Thema kommen würde: Plattformcontent. Werde mich hier vor allen Dingen aber mehr auf den Content, der gerade im Moment sehr angesagt ist für 2023, ähm, beschränken. Was Plattform angeht, ich glaube, da erzähle ich euch jetzt auch gerade nichts Neues. Klar, Facebook ist relativ älter geworden. Instagram ist im Moment die breite Masse, wo man wirklich den Jugendlichen findet, aber auch, also meine Mutter ist auch auf Instagram. Dafür ist sie bei Facebook viel aktiver, als ich es bin. Ähm, während TikTok, die neu, also nicht nur noch die junge Generation, sondern wirklich mittlerweile zwölf bis fünfunddreißig, vierzig wirklich komplett abgeholt hat. Das ist einfach so, TikTok ist immer größer geworden. Ähm, wenn's dann zum Beispiel auch um TikTok geht, äh, würde ich euch gleich gerne mal mein Lieblingsbeispiel zeigen, welche deutsche Firma das super macht. Komme ich in zwei Slides zu. Würde aber erst einmal noch gerne über ein Thema reden, das ich gerade eben hatte, und zwar Social-Media-Fatigue. Das ist ein Trend, den wir immer stärker beobachten. Und was bedeutet Social-Media-Fatigue? Eigentlich gibt es sehr viele und das auch generationsübergreifend, ähm, Menschen, die einfach sagen: „Mensch, eigentlich habe ich keine so richtige Lust mehr auf Social Media". Ähm, aber, und deswegen ist das da links, das ist so eins meiner Lieblingszitate: „Aber ohne Social Media wäre ich super gelangweilt." Wir sind dann einmal wirklich alle Tweets, Kommentare, Blogs, Foren durchgegangen, haben das Ganze nach, ähm, Sentiments analysiert und haben halt gesehen, dass wirklich dreiundfünfzig Prozent dieser Kommentare eigentlich mehr traurig formuliert waren beziehungsweise siebenundzwanzig Prozent sogar relativ wütend. Also wirklich nach dem Motto: „Ich kann den ganzen Mist nicht mehr sehen. Immer nur diese perfekten Profile, die man überall sieht. Seid doch mal ehrlich." Ähm, und genau dieses Fatigue haben Marken auch schon aufgegriffen. Ähm, Extrembeispiel: Lush. Marken, da ringe ich natürlich auch. Die haben ein Produkt, wo die eh sagen: „Zieh dich doch mal bitte aus deiner Umwelt heraus und, und bleib bei dir." Also, das ist wirklich der ganze Instagram-Account, den man hier, ähm, sieht von Lush. Der wird sich auch zeitnah, glaub ich, nicht ändern. Finde ich super mutig, passt aber auch zu deren Marke. Wurde natürlich dann anders aufgegriffen, zum Beispiel von Team Zuela. Finde ich super spannend. Die haben gesagt, wir machen Digital Detox Days. Äh, wir holen unsere Follower ab. Wir sind ein Team. Das waren, glaube ich, vier oder fünf, äh, die da mitgemacht haben. Und was ich super spannend fand, ist, dass einer von denen, also Testkandidaten sozusagen, äh, auch gesagt hat: „Ich hab's nicht geschafft. Ich habe am Samstag nach drei, vier Stunden mein Handy wieder in die Hand genommen. Mir war langweilig. Ich habe diesen Detox Day nicht durchgestanden." Die anderen haben davon berichtet, wie es ihnen gefiel, haben dann ihre Community abgeholt und haben das zusammen gemacht. Eine andere Sache, wie man dem aber auch entgegenwirken kann, dass man dieses, ähm, falls seine Follower mehr und mehr müde werden, ist das, was ich vorhin meinte mit: „Seid authentisch und habt nicht immer diesen perfekten, perfekten, ähm, Content, den ihr bildet, sondern wirklich Scrappy Content. Und da gibt es dann verschiedene Beispiele. Ich würde mich einmal hier auf das rechte Video beziehen. Das ist von Louis Vuitton. Und warum ist das sogar Scrappy Content? Klar ist das die Atmosphäre da super hochklassig. Ich meine, jetzt (...) Aber wenn ihr die Kameraführung seht, es ist nicht immer alles bestochen scharf. Es ist, ähm, wirklich, als würde ich gerade rumgehen mit meinem Handy und sogar Louis Vuitton macht quasi im Prinzip den geleckten Scrappy Content. Ähm, ich zeig' gleich noch ein Beispiel von Mainz 05. Die machen genau das Gegenteil. Würde aber sonst gerne einmal auch noch links hier auf meine Lieblingsmarke in Deutschland, was TikTok angeht, Just Spices eingehen. Und, ähm, bei Just Spices, äh, also ganz offen, ich liebe das Team, die Stimme, die die haben, Gott sei Dank ist das jetzt auch stumm, geht mir relativ schnell auf die Nerven nach dem zweiten, dritten Mal. Ich bin aber auch nicht die Zielgruppe. Was man jedoch sieht, ist, dass Just Spices wirklich verstanden hat, ein TikTok ist zwölf bis fünfzehn Sekunden lang, besteht aber aus drei Sekunden, drei Sekunden, drei Sekunden, drei Sekunden, dass ich quasi jedes Mal irgendwie ein Dopamin-Feuer anbieten darf. Und das sieht man halt hier wirklich: Schnitt, Schnitt, Schnitt. Die, die schneiden das und halten das ganze Video dadurch konstant im TikTok-Rhythmus, das ist immer wieder ein schnelles, kurzes, neues Video. Ähm, und dann mit dem i-Topping: „Das perfekte Frühstück sein." Ich fand das auch nur einmal super, weil ich immer schon mal die Uhrzeit wissen wollte. Darum habe ich das Video hier mit reingenommen. Ähm, wer das für mich am allerbesten macht, Scrappy Content, mit wirklich: Wie kann ich eine neue Zielgruppe erreichen, die jünger ist, vor allen Dingen? Mainz 05. Die haben es geschafft im letzten Jahr, um, ich glaube insgesamt dann vierhundertfünfzig Prozent zu wachsen. Und-- Also das zeigt halt hier wirklich dieses Video beispielhaft. Die nehmen einfach 'n Spongebob-Video. Die nehmen ein Video von den Minions, packen ihr Logo oben drüber. Jeder versteht auf den ersten Blick, worum es geht. Ähm, Spongebob vor allen Dingen ist super generationsübergreifend. Ich hole jeden damit ab. Gleichzeitig, Mainz 05, Karnevalsverein, wir sind witzig, wir sind anders. Und, ähm, ja, das ist einfach der Wahn. Ohne Mist. Mainz 05, äh, nebenbei, das ist einer meiner Lieblingsbündnisse. Ich, ähm, feiere, was die hier machen. Einfach nur. Auch aus persönlicher Sicht ist es der einzige Bundesligaverein, dem ich folge, obwohl ich, äh, da hat mein Herz gehört, die machen meine Haut. Das ist ein anderes Thema. (schmunzelt) Ähm, was heißt das dann insgesamt, wenn wir das einmal mit dem Content zusammenfügen? Es gibt wirklich verschiedenste Arten, wie ihr eure Beiträge und alles wirklich mit der Community teilen könnt. Natürlich ist das immer ein bisschen Zielgruppen abhängig, aber auch Content abhängig. Ähm, habe ich etwas, wo ich sage, da wäre jetzt ein spontanes Video super. Ähm, ich, ich interviewe unseren CEO über die neuesten Trends oder wo die Firma hingehen soll. Das kann jeden interessieren. Ähm, das muss auch dann wieder nicht mit einem Stativ gemacht werden, sondern einfach wirklich jemand rennt ins Büro rein. Ist vorgeplant. Ist logisch, aber das ist zumindest einfach wirklich rein und sagt so: „Was sind die Top-drei-Sachen, die nächstes Jahr passieren?" Und der CEO spricht einfach rein. Gibt auch wieder der Firma ein Gesicht, vielleicht die Person, die es macht, macht sogar noch ein Selfie. Danke dafür. Und schon habe ich Scrappy Content, der trotzdem einen großen Mehrwert hat.Ähm, natürlich mit Memes arbeiten ist für mich persönlich-- ich bin ein riesen Meme-Fan. Aber ihr könnt wirklich die verschiedensten Arten E-Books, Podcasts, alles mit einarbeiten, ähm, und auch einfach drüber reden. Also zum Beispiel zu dem Social Media Fatigue, einfach dann einen Podcast zusammen machen. Wenn ihr noch nie einen hattet, trotzdem mal aus Spaß einen machen, präsentieren, als E-Mail raussenden. Ähm, kann auch natürlich ein Video-Podcast sein, dann mit den Kollegen zusammen: „Wie war das denn für euch mit dem Social Media Fatigue oder den Detox Days?" Wenn man das vielleicht zwei, drei Wochen einmal die Woche gemacht hat, wie geht es euch damit? Nur mal gerade einmal so als Beispiel. Ähm, also kurz zusammengefasst, hier gerade noch einmal, bevor ich zum nächsten Thema springe: Es geht die Aufmerksamkeit vom Publikum, psychische Gesundheit in die Social-Media-Strategie, einfach wirklich mit reinnehmen. Ähm, da übrigens auch: Gerne macht eine spontane Story einmal die Woche mit: „Wie schafft ihr die Work-Life-Balance bei euch in der Arbeit?" Ähm, "Was macht ihr nebenbei?" "Gibt es jemanden, der--". Also Essig zum Beispiel, "mein Kollege läuft Marathon". Ähm, ich persönlich habe Peloton jetzt für mich entdeckt, ähm, plus E-Sports. Ähm, und da kann man halt einfach wirklich mal so spontan nur so: "Hey, heute wollen wir einfach mal gucken, wie halten wir unsere Work-Life-Balance?" Nur um wieder den Follower mehr abzuholen und euch als menschlich darzustellen. Dadurch baut ihr eben eine engere Beziehung auf. Scrappy Content ist kein schlechter Content. Ich liebe Scrappy Content. Und gerade auch B2B-Marken können das genauso machen, auch wenn es New Talents geht, aber auch sich einfach besser darzustellen für eben neue Geschäftspartnereien und habt Spaß dabei. Fantasie freien Lauf lassen. Wenn ihr Lust habt auf eine bestimmte Art von Video, von Content, macht das. Der Follower wird spüren, dass ihr Spaß dabei hattet. Und das ist doch mit das Wichtigste. Und somit komme ich dann auch genau zu dem: Wie erreiche ich denn da neue Zielgruppen? Und ich würde jetzt noch nicht mal sagen, das ist ein Trend für 2023, sondern einfach ein Trend, der sich jetzt weiterführt, weiterführt und immer größer wird. Natürlich Influencer-Marketing. Und, äh, ich möchte das gar nicht so plakativ betiteln, Influencer-Marketing. Dieses "Dein Influencer, deine Litfaßsäule", ähm, das gibt es schon länger nicht mehr. Ähm, also dass wirklich jeder Influencer ein Produkt nimmt und ganz einfaches funktioniert, der wird Verkäufe haben. Es geht beim Influencer-Marketing vielmehr wirklich um das eigentliche Thema, was es auch schon immer eigentlich war, nur es wirkte früher anders: Empfehlungsmarketing. Sprich, einen Influencer zu finden, der wirklich für die Werte der Marke steht, das Produkt kennt. Sei es ein Do-it-yourself, der eine neue Klebepistole plötzlich präsentiert oder, ähm, wirklich ein Influencer, der für Mode steht und eine neue Modemarke präsentiert. Dann passt das jeweils. Umgekehrt hätte das jeweils nicht gepasst. Denn der Follower ist mittlerweile-- er weiß, ähm, ist das jetzt gerade eine Werbung oder empfiehlt er mir das wirklich auch vom Herzen her? Und da ist es natürlich auch wichtig, sehr enge Beziehungen mit seinen Influencern zu schaffen. Und es gibt, wie ihr hier links seht, verschiedene Stufen. Ähm, wo ich immer gerade auch gerne sage, ist, mit den Großen oben arbeitet man zusammen, um Brand to Brand zu bekommen, dass mich die breite Masse einfach kennenlernt. Wenn es wirklich um ein Return auf Investment und Verkäufe geht, je weiter ich runtergehe, desto besser klappt das sogar am besten. Brand Advocates sind sogar einfach nur wirkliche Fans, die ich habe. Die haben zweihundert Follower und die lieben meine Marke und posten trotzdem über mich. Das ist eigentlich ein Traum, weil die Follower von denen sind Freunde und die lassen sich wirklich richtig sogar beeinflussen. Ähm, was ich hier sonst auch immer gerne noch einmal sage: Ich arbeite da mit vielen Kunden zusammen, die mich dann fragen: „Okay, was machen wir jetzt?" Ich sage: „Probiert vielleicht auch ein, zwei Influencer zu gewinnen für eure Kampagnen, die Influencer von Influencern sind. In Deutschland einer Johnson Camuscapa oder gibt's einige große Leuchttürme, die wenn man mit denen einmal zusammenarbeitet und zwei Monate später frage ich einen kleinen Influencer: „Ey, hältst du auch?" Wird er sagen: „Wow, die haben schon mit Camusca zusammengearbeitet und wollen mit mir auch zusammenarbeiten, macht euch das Ganze eventuell sogar noch einmal einfacher. Ansonsten natürlich, ähm, ist der weitere Vorteil Influencer-Marketing: Das ist user-generated Content, den ihr nutzen könnt. Ähm, bei den Brand Advocates unten sogar noch mehr, weil das ist dann wirklich super authentisch, super scruffy auch meistens. Je höher man hier geht natürlich, desto besser wird die Qualität und dann will der Influencer meistens auch etwas dafür haben, wenn man es repostet. Unten, die Brand Advocates sind einfach nur stolz, wenn ihr User-generated Content von wirklichen Endkonsumenten nehmt. Und hier gibt es noch mal ein wunderschönes Zitat und ich möchte eigentlich hier nur unten auf den Namen eingehen: James Creech. Das ist unser SVP of Strategy. Ähm, bitte schreibt euch den Namen auf, folgt ihm auf LinkedIn. Der hat einen Podcast. Er postet einmal im Monat auf LinkedIn: Was gibt es Neues in der Social-Media-Welt? Und damit wirklich, dass er einfach nur sagt, das sind die Plattformen, das sind die neuesten Features und diese Features wurden abgestellt. Ähm, also noch mal, deswegen hatte ich hier einfach gerade noch mal eine Sekunde. James Creed. Abgesehen davon, dass ich ihn super gern habe. Er hat gerade geheiratet. Ein Traum. Ähm, es ist wirklich-- sein Podcast ist super und er auf LinkedIn, das ist sehr informativ, was der immer auch auf LinkedIn macht. Ich würde dann sogar noch einen Schritt gerne weitergehen vom Influencer Marketing. Die hatte ich gerade eben jetzt hier nicht mit drin in der Periode, weil ich da mit normalen Influencern, äh, von geredet habe. Ein großer Trend, was wir sehen, ähm, und damit meine ich Virtual Influencers beziehungsweise, dass sich die Marken in der virtuellen Welt wiederfinden. Sei es Links, Ralph Lauren, die wirklich eine Kollektion gemacht haben für Fortnite, für das Spiel, äh, Marc Cain, die einen digitalen Influencer hatten oder auch, äh, Nouri, die größte deutsche virtuelle Influencerin oder Sam von Samsung zum Beispiel, die, äh, super populär geworden ist. Es geht einfach darum, dass man die digitale Welt immer mehr in, mit reinnehmen kann in seine ganze Communi, in seine ganzen Arbeiten, dadurch wieder neue Communities erreicht, wie Ralph Lauren zum Beispiel, um dann wieder mit den Communities zusammenzuarbeiten. Ähm, was meine ich mit Communities? Dass ihr wirklich Gruppen anschafft, in denen offener Austausch ist, offen geredet wird oder auch Aktionen laufen. Mein Lieblingsbeispiel, woran wir vor Jahren gearbeitet haben mit Essex. Das war wirklich nur ein Pilotprojekt bei Essex Front Runner, wo Essex nur gesagt hat: „Hey, wir haben einige Influencer hier in Köln, die laufen.Wir machen doch mal eine Laufgruppe mit Leuten zwischen zweihundert Followern und vierhundertfünfzigtausend Followern und daraus ist wirklich eine Bewegung geworden. Leute bewerben sich, kommen zu dem Kölner Laden, laufen und machen alle eine Story darüber und das ist dann wirklich eine mit dreihundert Followern. Der bekommt vielleicht nur ein paar Schuhe, wobei mir das sind eigentlich sogar meistens Kunden. Der für vierhundertfünfzigtausend Follower bekommt ein volles Outfit natürlich. Und was meine ich bei den Communitys wirklich? Ähm, probiert Leute mit abzuholen, in die Geschichte zu nehmen und auch dann, wie zum Beispiel bei dem Detox Day, in Konversation mit reinzubekommen, äh, um das Ganze einfach wirklich abbilden zu können. So, in diesem Sinne noch einmal kurz zusammengefasst: Ähm, Content Creators sind klar, sind wichtig, vor allen Dingen auch für die GCC, wie ich das am Schluss noch mal sage. Virtuelle Influencer, das Ganze digital – da komme ich auch noch mal gleich beim Future drauf zurück – wird immer, immer wichtiger in unserer Welt. Ähm, Nischeninhalte sind einfach super und pflegt die Beziehung, geht auf die Kommentare ein, merkt euch, was die Person vorher kommentiert hat, geht darauf wieder ein. Wenn einer zum Beispiel sagt: „Oh wow, das hat meiner kleinen Tochter Marina super gefallen." Beim nächsten Mal, wenn etwas kommentiert wird: „Wie denn so ein wunderschönes Kleid?" Glaubst du denn, das gefällt der kleinen Marina auch? Ähm, das bringt den Mehrwert, wo die Person sagt: „Oh wow, da sitzt ein Mensch gerade und nicht 'ne Marke, die mit mir redet." Und jetzt gehe ich noch einmal gerade so zwei, drei Minuten auch nur über die Zukunft. Ähm, was wird das alles bringen? Und da haben wir einfach einen One-Slider und die großen Themen – und ich glaube, das ist jetzt nicht für '23, sondern wirklich für die Zukunft – sind wirklich Metaverse, NFTs. Das natürlich beinhaltet Augmented Reality, sowie Virtual Reality und Gamification. Und mein absolutes Lieblingsbeispiel hat Gucci gebaut gehabt in Roblox. Die haben einen Garten auch gebaut. Da konnte man nur mit der Virtual Reality reingehen. In diesem Garten konnte ich als Gamification Aufgaben erledigen und durch diese Aufgaben wurde mir am Schluss, nach den Errungenschaften, die ich hatte, ein, ähm, quasi perfektes Outfit erschaffen, das ich dann wiederum bekommen habe und das war sogar noch mit einem NFT-Token versehen. Das ist quasi so, ja, die Eier legende Wollmichsaug, wie man das alles verbinden kann. Ähm, ich glaube aber ganz stark daran, dass Virtual Reality immer stärker sein wird. Ähm, wer weiß, wie viele Generationen das noch dauert, ähm, Kinder oder Kindeskinder von mir, ich weiß es nicht, die ein zweites Leben wirklich in Virtual Reality haben werden, vielleicht auch den ganzen Job und ihr ganzes Nebenleben in der Virtual Reality haben werden. Wenn man sich da individualisieren will, sei es ein Outfit, ein Auto oder aber auch sämtliche andere Sachen, das wird alles über NFTs geregelt werden. Wie gesagt, ich glaube, das ist jetzt nichts Ad hoc als Thema, sondern wird aber garantiert ein super wichtiges Thema sein on the long run. Bin ich einfach sehr sicher. Das zeigt auch, dass Metaversen den, ähm, hochspringt. Viele sagen noch Metaverses wissen wir nicht, wird das Roblox, wird das ein anderer Anbieter? Glaub ich relativ, Virtual Reality wird aber super interessant. Und wie gesagt, das Ganze findet ihr auch noch mal in den Digital-Marketing-Trends. Ähm, ihr bekommt ja auch ein Recording, äh, das und könnt auch das hier euch selbstverständlich runterladen. Und damit sage ich: Now you know. Ähm, vielen Dank, dass ihr mir zugehört habt bei meinem Monolog. Ansonsten, ich würde das hier gerne einmal für dreißig Sekunden stehen lassen. Falls ihr noch mal Kontakt mit mir haben wollt, hier ist ein QR-Code. Holt gerne euer Handy raus, äh, verlinkt direkt zu meiner LinkedIn-Seite, sendet mir 'nen Kontakt und wir können dann auch da noch gerne weiterreden. Ansonsten natürlich jetzt auch noch das Q&A. Vielen lieben Dank, Philipp, für diese Reise durch die Social-Media-Marketing-Trends zweitausenddreiundzwanzig. Es sind einige Fragen eingegangen, durch die wir uns gleich mal so ein bisschen durchhangeln wollen. Aktuell, ähm, deine persönliche Bewertung: fünfundsiebzig, achtundsiebzig Prozent fanden deine Session sehr, sehr gut. Nice. Ja. So, ähm, Spongebob-Video von Mainz 05. Schönes Beispiel, by the way. Äh, kein Rechteproblem, Fragezeichen? Ähm, gute Frage. Habe ich mich selbst gefragt. Das Einzige, was ich weiß, sie haben noch keine Klage bekommen. Das ist-- Und ich lege nicht meine Hand dafür ins Feuer. (lacht) Ja, okay. Ich habe noch eine anknüpfende Frage: Verstößen gegen Urheberrecht oder denkst du, die haben die Rechte für Spongebob oder Minions? Okay, ist beantwortet. Ich weiß es nicht. Das ist das, was ich gerade sage. Aber wäre schön, äh, wäre schön, wenn die Rechte vorliegen. Ähm, können wir TikTok-Videos über Brandwatch veröffentlichen? Also da hat sich jemand dann parallel schon, ähm, auch intensiver mit eurer Lösung beschäftigt. Ja, ähm, das ist kein Problem. Wir haben da eine komplette TikTok-Integration, sei es, dass man Videos veröffentlichen und einplanen möchte in den Content-Plan, aber auch jeder Kommentar für unser Community-Management und hinten raus logischerweise auch dedizierte Dashboards, um die Erfolge dann jeweils messen zu können. Mhm. Ähm, ich bin jetzt nicht so super tief drin, aber ganz so viele haben das noch nicht am Start, ne? Die TikTok-Integration? Ähm, 'ne Handvoll. Das ist genau die, die, die ehrliche Aussage dazu. Das war Rollout im August, ähm, letztes Jahr Mai kam Bytedance auf uns zu, hat gesagt: „Wollt ihr einer der elitären Partner werden?" Ähm, unser Product Manager hat eigentlich nur die Hände auf dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt: „Alles klar, alles bleibt stehen. Tiktok on the go." Und sind mit denen auch in sehr offenem Austausch, eben noch die nächsten Schritte bei uns damit etablieren zu können, wie dass man Ads über uns auch schalten kann. Das wird jetzt auch sehr zeitnah kommen. Ja, spannend. Ähm, dann haben wir die Frage, die kam nämlich auch sogar zwei, drei Mal in der Tat: Phänomen Troll. Bei TikTok ein Problem oder sind die User dort eher positiv? Entschuldigung, was ist noch mal? Ein Phänomen? Phänomen Trolle. Da sind immer mehr Trolle unterwegs auf den verschiedenen sozialen Netzwerken und hier fragt ein anonymer User, ob das bei TikTok ein Problem ist oder sind die User dort eher positiv eingestellt? Ähm, das ist natürlich sehr Content-abhängig. Ist jetzt gerade ein bisschen schwierig zu sagen. Äh, Trolle wird es immer geben. Es ist das Internet. Äh, ich finde, ich glaube, es ist nur das Wichtige, dass man diese identifiziert.Oh mein Gott, ich möchte da gar kein Sales Gespräch draus machen, dass man die bei uns mit einem Klick identifizieren kann. Dann weiß es jedes Mal, dass er jetzt was anderes-- sondern es geht eigentlich mehr darum, wie gehe ich mit Trollen um. Und die Aussage, die ich da einfach immer gerne mache, ist Don't feed the troll. Das ist meine Aussage, die ich dazu gebe. Jeder Kommentar von einem Hater ist eigentlich super, weil dadurch werde ich mehr geteilt auf den Social Media. Also im Prinzip der Troll bewirkt das Gegenteil von dem, was er will, und zwar, dass ihr mehr Reichweite bekommt. Von daher ist ein Troll per se nichts Schlimmes. Ich würde ihn aber einfach ignorieren, weil egal, was darauf geantwortet wird, es kommt eine weitere negative Antwort zurück. Man kriegt einen Troll nicht ungestimmt. Es ist halt ein Troll. Ist wunder. Was muss ich rechtlich bei ... Du merkst, die Rechtsfragen sind heute auch wieder sehr beliebt. Was muss ich rechtlich bei User-generated Content beachten? Kann jeder Content verwendet werden? Ich gehe davon aus, du hast mehrere Semester Jura studiert. Nein, wobei ich wollte mal, aber dann war es Marketing Management in Here I am. Nein, User-generated Content ist eine Frage, die ist nicht so einfach zu beantworten. Gerade in Amerika würde ich ganz stark davon abraten, jeden Content einfach so zu nehmen und zu republishen. Eigentlich, ich würde jeden anschreiben: „Hey, wir haben deinen Post gesehen. Dürfen wir den verwenden auf unserer Seite?, und dann auch ein kurzes Ja warten. Es kann sonst zu rechtlichen Problemen kommen. Die meisten in Deutschland sind da noch nicht so. Wir haben eine andere Kultur hier auch in Deutschland, was das angeht. Wir klagen nicht so schnell wie Amerika. Aber trotzdem Vorsicht sei geboten. Wer weiß denn nicht, ob die Person mit tausendeinhundert Followern glaubt, sie sei ein größerer Influencer als sie eigentlich ist und dann direkt sagt: „Oh mein Gott, wo ist mein Werbegeld? Darum wäre ich da vorsichtig und ich würde immer nachfragen bei größeren, also wenn es wirklich Leute geht mit einer großen Reichweite, notfalls sogar ein schriftliches Dokument aufsetzen. Du hattest auch zum Schluss das Thema Metaverse, NFT, AR und Co. Und da gab es die Frage oder es gab mehrere Fragen auch in die Richtung: Was hältst du denn persönlich vom Metaverse? Aktuell scheint es doch eher ruhiger geworden zu sein, also medial. Also ganz einfach: Ich glaube, Metaverse ist noch ein Schritt zu früh. Die Technologie ist noch nicht ganz da. Ich vergleiche das gerade gerne im Moment mit das Tablet, das Microsoft drei Jahre vor Apple vorgestellt hat. Das hat jeder gesehen und keiner hat es wirklich beachtet. Das war ein kurzer Hype und dann war es weg. Drei Jahre später kam Steve Jobs und alle: Oh mein Gott, ein Tablet. Und das könnte mit Metavers auch gerade passiert sein, wobei da eine ganz große Firma hinter steht. Vielleicht macht ihr einfach ein Metavers 2.0 in drei, vier Jahren und das wird dann das richtige Ding sein. Die Technologie ist noch nicht ganz da, wo sie sein müsste, dass es sich wirklich wie eine Realität anfühlt. Es ist noch zu verpixelt, noch zu ... Also die Framerate ist nicht hoch genug, zu verruckelt, dass es wirklich das ist, was es sein soll. Es wird aber kommen und ich habe ja eben auch gesagt, ich weiß nicht, ob es dann Metaverse heißen wird, aber es wird etwas in der Richtung definitiv kommen. Vielleicht sogar zwei, drei, vier verschiedene Welten, wobei ich dann trotzdem glaube, dass sich eine im Endeffekt durchsetzt, wie es eigentlich ja bei fast allen Social-Media-Kanälen oder Plattformen so ist. Hier ist auch eine Frage noch anknüpfend: Bist du selbst denn aktiv in irgendeinem Metaverse unterwegs? Und auch so ein bisschen die ergänzende Frage: NFT, Oculus. Der anonyme User, der hier schreibt, schreibt, er kennt keinen in seinem Umfeld, der sich wirklich intensiver aktuell damit beschäftigt. Kommt das wirklich? Das ist noch mal genau das Gleiche. Ich glaube, im Moment ist... Also erst mal sind die Oculus auch noch vom Preispunkt her ein bisschen höher. Ich glaube auch, dass da der Preis runtergehen wird und das wird massiver. Plus, es wird also alleine, dass Computerspiele darauf ausgerichtet sein werden, wird irgendwann eine jüngere Generation dazu bringen: „Ich habe eh meine Virtual-Reality-Brille zu Hause. Sobald das der Fall ist und durch das Computerspielen, das ganz gang und gebe ist, dass jeder so eine Brille zu Hause hat, dann wird es auch, dass es Social Media relevanter wird. Kann aber zustimmen, dass es ein kurzer Hype war und sich momentan die breite Masse, vor allen Dingen auch in Deutschland, damit noch nicht wirklich beschäftigt. Da stimme ich komplett zu, warum ich ja bewusst gesagt habe, bitte nicht für '23 sehen, sondern mehr so, what will come in the more or less closer future. Ja. Die Frage nach deinem persönlichen Top-Trend, also du hast ja einiges genannt, dein persönlicher Top-Trend für 2023 in Anknüpfen. Welchen der Trend sollen wir im Dach besonders im Auge behalten? Also ich würde auf Not too Scrappy Content. Das ist wirklich das, was, weil es ist authentisch, also überhaupt beim Influencer-Marketing sowie beim Social-Media-Marketing, authentisch greift einfach und das kann man am besten tun, indem es halt eben Scrappy Content ist. Ich will es jetzt für Deutschland nicht too too Scrappy machen, auch wenn meines das gerade super macht und wie gesagt, ich feiere meines persönlich total dafür ab. Aber einfach genau Scrappy Content wäre der Trend, wo ich sage, erstens, er ist leicht umzusetzen, er ist sogar im Gegenteil günstiger, als hochqualitativen Content zu machen. Und darum ist das der Trend, den man am leichtesten umsetzen kann, der am authentischsten ist und der sogar noch am meisten Spaß macht und damit der Community Spaß bringt. Darum ist das so, wäre das mein wirklicher Top-Trend, neben natürlich ethische Themen sind einfach super wichtig on the long run. Scapy Content ist nur mein persönlicher Favorit. Okay, perfekt. Meinst du fünf angesprochen? Hier ist die Frage: Wem gehört dein Herz? Ich bin Herforder beziehungsweise ich bin in Bielefeld geboren. Also das Arminia Bielefeld, zweite Liga. Meine Mutter geht seit 60 Jahren auf den Sportplatz durch meinen Opa und dann wird ein Jahresgrad seit 60 Jahren. Ich darf nichts anderes sagen. Sonst wäre ich in der Erde. Wir hatten heute Morgen auch eine Uhr Bielefelderin, die auch mittlerweile in Berlin lebt am Start. Bielefeld kommt jetzt heute hier schon häufiger vor. Sehr gut. Ist User-generated Content nicht so langsam ausgelutscht? Kommt hier als Frage. Wenn ich in meinen Feed gehe, sage ich Instagram, man sieht es natürlich schon recht viel. Vielleicht eine berechtigte Frage. Ich.Nee. Sorry, wenn ich da jetzt gerade wirklich so einmal in mich reingehe und Nein sage. Denn es ist einfach ... Also wenn jetzt mein ganzer Feed nur aus User Generated Content besteht, dann wird es schnell langweilig. Da sage ich überhaupt nichts dazu. Aber zwischendurch das immer mal mit anreichern, weil es ist dann ja auch eine Empfehlung und ich sehe das noch mal. Ich vergleiche das mal mit der blöden Knoppers-Werbung, die wir noch alle kennen aus den 90ern wahrscheinlich, mit dem Einkaufswagen rauskommen: „Was haben Sie denn gekauft? „oh, Knoppers. Das war so das Uhr des Empfehlungsmarketings, was ich als Kind kennengelernt habe. Ich würde sagen, User-generated Content ist einfach super weit – und ich komme auf das Thema authentisch noch mal zurück –, sollte aber nicht die Hauptmarketingstrategie sein. Da würde ich auf jeden Fall zustimmen. Trends kommen und gehen, Philipp. Wie sollen Marketeers in Echtzeit die Änderungen mitverfolgen können? Durch unser Social Listening. Ganz blöd gesprochen, ja, genau dadurch bleibt man zumindest immer dabei, wie zum Beispiel der Trend der Currywurst Hawaii, die für zwei Tage mega aufgeploppt ist. Hat Meika super genutzt, zum Beispiel. Ansonsten, ich glaube, es ist ja das, was ich gerade präsentiert habe, wird keinem gesagt haben: „Oh mein Gott, ich habe noch nie von Inclusion gehört. Ich habe noch nie von Influencer Marketing gehört. Es sind einfach nur Trends, die sich weiterentwickeln. Da muss man am Zahn der Zeit bleiben. Aber – und ich betone das heute viel zu oft – vielleicht sich trotzdem selbst treu dabei bleiben und auch gerne mal sonst einen Trend skippen. Wenn ihr sagt, das passt nicht zur Marke, zu dem Markenbild, zu wer wir sind, dann lasse ich es eben mal gerade. Ich glaube, das ist wichtiger, als jedem Trend einfach nur wahllos nachzuringen. Was hältst du von Social Recruiting? Fragt Mark T. Im Sinne davon, dass ich neue Jobs über Social Media ... Also das mit Social Recruiting? Der Kontext fehlt mir jetzt natürlich leider so ein bisschen in der Spalte hier. Also es funktioniert. Das ist die Sache. Ob ich da jetzt ein großer Fan von bin, dass man Werbung schaltet auf Facebook, neue Angestellte zu finden. Aber selbst mein Onkel, der eine Zahnarzthelferin brauchte, der keine gefunden hat, weil die wirklich rar gesät sind, hat die dann bekommen durch eine Agentur, die das auf Facebook geschaltet hat. Von daher, who am I to judge? Und es geht ja ... Gut, der hat aber auch gar keine Präsenz jetzt auf Social Media. Das war einfach nur Glück. Es geht ja mehr den Auftritt, wenn ich dann so was mache, Social Recruiting, soll mein Auftritt dann aber bitte auch dementsprechend sein, dass wenn die Leute dann auf mein Profil klicken, nicht total: „Oh mein Gott, warum habe ich hier denn jetzt geklickt? Abgeturnt sind. Das ist dann die Krux und die Aufgabe dabei, meiner Meinung nach, gerade bei größten Brands. Wie kann ich meine Mitarbeiter dazu motivieren, auf LinkedIn zu teilen? Wie werdet ihr motiviert bei Brandwatch? Die Sache ist, wir wurden ... Das ist mir eine Initiative gewesen und wir haben den Softwarepartner damit dabei, das führt jetzt aber zu sehr aushalten, der uns das super einfach macht. Ich bekomme einmal pro Woche vom Marketing eine E-Mail mit: „Das haben wir gepostet und mit nur einem Klick kann ich es reposten. Ich bin Sales, das macht es mir super einfach. Vielen Dank an Lisa, die das managt, wodurch ich das retalen kann und ich werde daran erinnert. Ansonsten wirklich aber auch durch die Erfolge, die wir gesehen haben. Ist beim Sales natürlich was Näheres. Leute haben drauf geantwortet und plötzlich konnte ich denen unsere Software präsentieren. Da bin ich erste Hand. Ansonsten wirklich dadurch, dass wir die Leute abgeholt haben mit: „Guck mal, wir haben dadurch größere Erfolgen. Wir kriegen eine größere Engagementrate. Plus, und das ist das, was man den Kollegen wirklich auch jetzt aus anderen Departments erzählt. Ich bin logischerweise auf LinkedIn aktiv. Ihr schafft damit auch ein persönliches Profil auf LinkedIn und bildet euch eine kleine eigene Marke. Was einfach super wichtig ist, dass das auch ein bisschen geschult wird. Du hattest mich am Anfang gefragt: „Wo bist du am aktivsten eigentlich posten? Übrigens auf LinkedIn, merke ich gerade, während ich über dich rede. Ich hatte es nur nicht als privat, sondern bei mir als Arbeit verbraucht. Dass man da wirklich seine Mitarbeiter vernünftig schult mit: „Hey, das macht total Sinn, auch weil du dein eigenes Profil verschärfst und auch das ganze Verständnis für dich. Also das ist so steter Tropfen höhlt den Stein da so ein bisschen. Aber ich glaube, dass wenn die Mitarbeiter auch sehen, nachdem sie zwei, drei Sachen gepostet haben: „Ach guck mal, wer da alles gelikt, kommentiert hat. Und am Anfang werden das nur Kollegen sein, bis man ein bisschen größer wird und das linkt in einem dann auch auf die anderen Timelines drauf setzt. Erste Erfolge und dann sind die Leute schon: „Oh mein Gott, das könnte ich wirklich öfter machen. Super. Viele jüngere Mitarbeiter empfinden LinkedIn als toxisch. Alles zu perfekt und hoher Leistungsdruck. Was ist deine Meinung dazu? Ich finde eigentlich, dass LinkedIn sich mittlerweile kurzzeitig in so was anderes entwickelt hatte. Vor kurzem noch. Ich habe nur noch weinende Gesichter gesehen, mit vier Seiten, mute ich auch mal weinen zu dürfen. Das war so eine Phase vor einem Monat, da fand ich LinkedIn ganz furchtbar. Ich höre es aber auch von meiner Verlobten, dass sie sagt: „Ich kriege manchmal Anfragen, die wollen mich daten auf LinkedIn. Also wenn so was passiert, bitte das Profil direkt melden. Das finde ich ganz furchtbar. Das hat da nichts zu suchen. Ansonsten ist LinkedIn halt sehr professionell aufgestellt und ich bin auch gerne auf LinkedIn, einfach nur mal zu gucken, gibt es irgendwelche News aus der Industrie? Ich habe das toxische Selbst jetzt nie wahrgenommen, habe aber auch nie das wahrgenommen, was meine Verlobte zum Beispiel wahrgenommen hatte. Die hatte sich für eine Messe in Portugal angemeldet und da haben dann Leute über die Messe wirklich sie angeschrieben: „Ey, Astor, du musst abends mit mir essen zu gehen. Das finde ich halt falsch. Deswegen da bitte Profile melden. Wenn es toxisch ist, notfalls einfach sagen: „Bitte diesen Artikel verbergen. Linkedin hat einen schlauen Algorithmus. Das merken die sich und dann wissen die, okay, das Thema war für dich nicht relevant. Wir gucken mal, ob dir andere Sachen gut gefallen. Wie es ja auch ist bei TikTok mit kein Interesse oder bei Instagram.Die lernen ja alle, das sind ja alles schlaue Plattformen. Total. Man muss seinen Algorithmus ein Stück weit auch mit trainieren über die Werkzeuge, die in eine Hand gegeben werden. Ich würde auch bestätigen, ich sehe es jetzt auch nicht als toxisch, aber mein Feed ist trotzdem gänzlich anders als jetzt deiner oder von dem User, der dir das hier abgesendet hat. Philipp, wenn wir die LinkedIn-Klammer jetzt mal zumachen wollen, ist ein aktives LinkedIn-Profil auch für Unternehmen, deren Hauptaugenmerk B2C ist und die wenig im B2B-Bereich unterwegs sind, sinnvoll. Was würdest du sagen? Ja, also aus mehreren Aspekten. Einmal, das ist das, was ich meinte mit dem persönlichen Profil, was man sich einfach aufbaut und ... Also ich will jetzt nicht sagen, dass jeder einen neuen Job suchen soll, aber einfach, wenn man mal sagt: „Ich möchte noch mal meinen Horizont erweitern, vielleicht ist ein gutes LinkedIn-Profil das Out und over, da kommt jeder Recruiter drauf. Das ist erst mal so das Erste, was ich einfach nur sage oder von Human Resources, von der Personalabteilung. Ansonsten, LinkedIn ist auch zur persönlichen Weiterbildung. Also wenn ich dann B2C mache und ich folge sogar zwei, drei Experten aus dem Influencer-Marketing, sehe ich die in meinem Feed. Ich schärfe mein eigenes Profil, ich kommentiere bei denen, vielleicht komme ich mit denen in einen offenen Austausch, ich lerne Sachen, wie haben die eine bestimmte Kampagne auch gemacht. Also LinkedIn muss nicht nur als Business-to-Business-Selling, klar hier Salesperson B2B, aber es muss wirklich nicht nur so genutzt werden, sondern kann auch wirklich wie eine Social-Media-Plattform als Netzwerk offener Austausch. Man erfährt über die neuesten Kampagnen und redet da einfach drüber, was gefällt einem was nicht und lernt dann von den anderen. Super. Gut, dann habe ich noch eine abschließende Frage. Es kamen zwei, drei, vier Fragen in eine ähnliche Richtung und eröffnet sich noch mal die Möglichkeit für einen ganz kurzen Sales Pitch für dich. Und zwar ist die Frage: Warum habt ihr denn keine Preise auf der Seite bei Brand Watch? Ab wann lohnt sich eure Lösung/ein Wechsel für mich? Und wie gesagt, ähnliche Fragen habe ich jetzt drei, vier Mal gelesen. Nehmen wir uns mal kurz mit Elevator Pitch. Also Preise einfach ausgedrückt, wir machen ... Da wird jetzt jeder sagen: „Philipp, wir können es nicht mehr hören, aber genauso ist es. Wir machen sehr individuelle Pakete für die Needs unserer Kunden. Was benötigen die? Was ist euer Business Case? Welches Return on Investment erwartet ihr? Wie groß ist der Einsatz? Was braucht ihr alles von der Software? Und dadurch kann ich einen Preis ermitteln. Was jetzt auch gerade genau die Aussage ist: Sag uns doch mal, ab wann können wir mit euch starten? Ich sage immer gerne: Der Gross unserer Kunden startet bei Pi mal Daumen fünfzehnhundert Euro im Monat. Wirklich aber Pi mal Daumen. Wenn du jetzt aber ganz große Kunden fragst, da können auch Nullen hinter stehen. Und das ist dann aber auch bei den mit 10.000 Leuten weltweit. Und da kann ich nur einfach mal sagen, den Grundwert, den ich gerade genannt habe, der kann auch gerne unterschritten werden, noch bei 20%. Kommt aber sehr business case drauf an: Worum geht es euch? Wo können wir euch bei helfen? Und wo steht ihr gerade? Wo wollt ihr hin? Und können wir mit unserer Software die Lucke füllen? Ich sage das gerade ganz offen: Ich bin auch manchmal im Call und nach einer halben Stunde sage ich mit dem Prospekt, mit dem möglichen Kunden zusammen: „Wir sind noch nicht da, dass unsere Software für euch Sinn macht. Und das finde ich das Schöne hier, dass ich hier die Chance einfach habe, also bei Brandwatch, wirklich Consultative Setting zu machen. Ich mache kein ... Ich sage immer gerne: „Ich verkaufe keine Kühlschränke in Alaska, sondern es geht wirklich darum, ich lerne den Kunden kennen, ich lerne sein Business Case kennen, wir gucken zusammen, wo soll die Reise hingehen und dann bauen wir zusammen genau das Paket, was Sinn macht, das eben hinzubekommen und die Ziele zu verfolgen. Hervorragend. Philipp, dank dir vielmals an der Stelle. Danke dir. War eine sehr coole Reise mit dir. Q&A hat sehr viel Spaß gebracht. Ich würde sagen, ich wünsche dir noch einen erfolgreichen Resttag. Resttag, darf man das sagen? Ja, 14 Uhr, ein paar Stunden haben wir noch. Noch einen erfolgreichen Nachmittag. Und freue mich auf ganz bald. Bis zum nächsten Mal. Perfekt. Ich danke dir. Bis dann. Bis dann. Ciao, ciao. Ciao. So, 13:53 Uhr. In exakt sieben Minuten gehen wir in die letzte Session des heutigen Tages. Und zwar haben wir einen schönen Fireside Chat, wo wir intensiv über Pinterest sprechen. Wir haben den Country Manager Deutschland, den Martin von Pinterest, mit am Start und wir schauen, was sich für coole Möglichkeiten dort für euch ergeben auf der Plattform des Entdeckens, wenn man so sagen darf. Also bis gleich, 14 Uhr und dann machen wir hier den Deckel zu. Ciao, ciao.
Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.