Erfolgsfaktoren im inspired Commerce
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Video: Erfolgsfaktoren im inspired Commerce

Zusammenfassung

Pinterest positioniert sich mit "Inspired Commerce" als Inspirations- und Shopping-Plattform für bewusste Kaufentscheidungen. Mit 433 Millionen Nutzern weltweit und 16 Millionen in Deutschland bietet Pinterest Marketern eine einzigartige Chance, Nutzer in der Inspirations- und Bedürfnisfindungsphase zu erreichen – lange bevor sie auf Google oder Amazon aktiv nach Produkten suchen.

Social Media Marketing auf Pinterest: Die Erfolgsfaktoren im Inspired Commerce

Pinterest ist längst mehr als eine Inspiration-Plattform für Heimwerker-Projekte und Rezepte. Die Plattform hat sich zu einem ernstzunehmenden Commerce-Channel entwickelt – und damit zu einem wichtigen Kanal im Social Media Marketing. Mit über 433 Millionen Nutzern weltweit und 16 Millionen monatlich aktiven Nutzern in Deutschland zeigt Pinterest enormes Wachstumspotenzial. Besonders beeindruckend: In über 33 Prozent aller analysierten Produkt-Land-Kombinationen hat Pinterest die Nutzerschaft mit der höchsten Kaufaffinität.

Pinterest: Die Plattform mit der höchsten Kaufbereitschaft

Was macht Pinterest im Vergleich zu anderen Plattformen so wertvoll für Conversion? Die Antwort liegt in der Nutzerdemografie und dem Nutzungsverhalten. 67 Prozent der Nutzer sind weiblich, 84 Prozent sind zwischen 18 und 44 Jahren alt. Täglich werden 4 Millionen neue Inhalte auf Pinterest gespeichert – und die Interaktion mit Shopping-Pins wächst Jahr für Jahr um 44 Prozent.

Das ist kein Zufall: Während Google und Amazon auf Nutzer setzen, die bereits wissen, was sie suchen, erreicht Pinterest Menschen in einer früheren Phase – der Bedürfnisfindung und Inspiration. Das macht Pinterest zum perfekten Kanal für inkrementale Reichweite und neue Kundengewinnung.

Inspired Commerce: Das Pinterest-Konzept für nachhaltiges Wachstum

Pinterest nennt sein Commerce-Konzept "Inspired Commerce". Das Kernversprechen lautet: "Finde das perfekte Produkt, bevor du es überhaupt beschreiben kannst."

Dieses Konzept unterscheidet Pinterest fundamental von der Konkurrenz:

  • Gegenüber Google & Amazon: Nutzer formulieren ihr Problem noch nicht aktiv. Sie befinden sich in der Inspiration und Bedürfniserkennung – eine Phase, in der Google-Nutzer noch gar nicht suchen würden.
  • Gegenüber Instagram & TikTok: Der Fokus liegt nicht auf impulsbetriebener Entertainment-Commerce. Stattdessen fördern Pinterest-Nutzer bewusste, reflektierte Kaufentscheidungen, die zu höheren Warenkörben führen.

Die vier Phasen des Inspired Commerce

Pinterest unterstützt Nutzer durch vier konkrete Phasen des Kaufentscheidungsprozesses:

  1. Inspiration: Bedürfnisse wecken und formulieren – etwa durch redaktionelle Inhalte wie Shopping Spotlights, die mit Creatorn und Influencern entstehen.
  2. Discovery: Relevante Produkte finden. Hier setzt Pinterest auf Technologien wie Visual Search: Nutzer fotografieren ein Objekt in der realen Welt, und Pinterest zeigt ähnliche Produkte mit weiterführenden Informationen.
  3. Entscheidung: Shopping Pins spielen hier die Hauptrolle. Diese Pins enthalten Metadaten wie Preis und Verfügbarkeit und leiten direkt zu den Produktdetailseiten der Anbieter – ready for Conversion.
  4. Nutzung & Inspiration-Loop: Mit Product Tagging zeigen Unternehmen gekaufte Produkte in realen Anwendungsszenarien. Das triggert den Inspirations-Zyklus neu – und initiiert weitere Kaufentscheidungen.

Der Produktkatalog: Das Fundament der Strategie

Alle diese Phasen bauen auf einem Element auf: dem Produktkatalog. Wer seinen Produktkatalog auf Pinterest hochlädt, nutzt dies als Content-Quelle für alle Commerce-Features. Der Bonus: organische Reichweite – und in der aktuellen wirtschaftlichen Lage eine kostenlose Sichtbarkeit, die wertvoll ist.

Social Media Strategie auf Pinterest: Die Erfolgsfaktoren

Damit Pinterest-Marketing erfolgreich wird, braucht es eine durchdachte Social Media Strategie. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren:

  • Nutzer in der Bedürfnisphase erreichen: Pinterest wirkt inkremental. Der Vorteil liegt darin, Nutzer zu adressieren, noch bevor Produktentscheidungen fallen.
  • Höhere Kaufbereitschaft nutzen: Über 50 Prozent der Produkt-Land-Kombinationen zeigen Pinterest-Nutzer mit höchster oder zweithöchster Kaufaffinität – ein klares Kaufsignal.
  • Redaktionellen Content + Creator-Kooperation: Shopping Spotlights und Influencer-Inhalte wecken echte Bedürfnisse, statt nur zu verkaufen.
  • Visual Search integrieren: Nutzer wollen Produkte finden, ohne sie beschreiben zu können. Visual Search löst dieses Problem elegant.
  • Product Tagging für Lifestyle-Content: Zeige deine Produkte in echten Anwendungsszenarien – das inspiriert und konvertiert gleichzeitig.

Instagram Marketing, LinkedIn Marketing und TikTok Marketing im Vergleich

Pinterest unterscheidet sich bewusst von anderen Social-Media-Kanälen. Während Instagram und TikTok stark auf Entertainment und Impulskäufe setzen und LinkedIn eher B2B-Fokus hat, spezialisiert sich Pinterest auf bewusste, reflektierte Kaufentscheidungen mit längeren Customer Journeys und höheren durchschnittlichen Warenkörben.

Diese Positionierung macht Pinterest für bestimmte Branchen – Beauty, Home, Fashion, Lifestyle – zum bevorzugten Creator- und Marketing-Kanal.

Community und Creator auf Pinterest

Das Wachstum bei Männern und der jüngeren Generation (Gen Z) zeigt, dass Pinterest nicht länger nur "Frauenplattform" ist. Die starke weibliche Community bleibt ein Differenzierungsmerkmal, aber die Plattform diversifiziert sich. Für Creator und Influencer bedeutet das: Pinterest bietet eine engaged, kauffreudige Audience mit echtem Interesse an inspirierenden Inhalten.

Fazit: Pinterest als unverzichtbarer Channel im Social Media Marketing

Pinterest hat verstanden, dass der Weg zur modernen Commerce beginnt, lange bevor jemand eine Google-Suche startet. Mit dem Inspired-Commerce-Konzept bietet die Plattform Marketern einen einzigartigen Vorteil: Zugang zu Nutzern in der Inspirations- und Bedürfnisphase, mit hoher Kaufbereitschaft und reflektierter Entscheidungsfindung.

Für Unternehmen, die ihre Social Media Strategie modernisieren wollen, ist Pinterest längst kein "Nice-to-have" mehr – sondern ein strategischer Channel mit messbar hoher ROI-Chancen.

Häufige Fragen

Was ist Inspired Commerce auf Pinterest?

Inspired Commerce ist Pinterests Commerce-Konzept, das Nutzer in vier Phasen unterstützt: Inspiration (Bedürfnisse wecken), Discovery (Produkte finden via Visual Search), Entscheidung (Shopping Pins) und Nutzung mit erneutem Inspirations-Loop. Das Kernversprechen: "Finde das perfekte Produkt, bevor du es überhaupt beschreiben kannst."

Warum ist Pinterest besser für E-Commerce als Google oder Instagram?

Pinterest erreicht Nutzer in der Bedürfnisfindungsphase – lange bevor sie aktiv auf Google suchen. Im Gegensatz zu Instagram/TikTok (impulsgetrieben) fördern Pinterest-Nutzer bewusste Kaufentscheidungen mit höheren Warenkörben. Über 33 Prozent aller analysierten Produkte zeigen Pinterest-Nutzer mit höchster Kaufaffinität.

Wie viele Nutzer hat Pinterest in Deutschland?

Pinterest hat monatlich 16 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Weltweit sind es über 433 Millionen. 67 Prozent sind weiblich, 84 Prozent sind zwischen 18 und 44 Jahren alt.

Welche Features nutzen Marketer für erfolgreiches Social Media Marketing auf Pinterest?

Die wichtigsten Features sind: Shopping Pins (mit Preis und Verfügbarkeit), Visual Search (Foto-Suche), Product Tagging (Produkte in Lifestyle-Bildern zeigen), Shopping Spotlights (redaktionelle Inhalte mit Creator-Kooperationen) und der hochgeladene Produktkatalog als Content-Quelle.

Wächst Pinterest auch bei Männern und jüngeren Nutzern?

Ja. Obwohl Pinterest weiterhin 67 Prozent weibliche Nutzer hat (ein Differenzierungsmerkmal), zeigt die Plattform Wachstum bei Männern und Gen Z. Das diversifiziert die Nutzerschaft, ohne das ursprüngliche Kernpublikum zu gefährden.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Jetzt mit Pinterest weiter und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin großer Pinterest-Fan. Also Pinterest findet in meiner Welt seit einigen Jahren sehr intensiv statt, und zwar immer, wenn irgendwelche Umbauten zu Hause stattfinden oder ich mich in jeglicher Form inspirieren lassen will, dann bin ich sehr wahrscheinlich auf Pinterest zu finden und lege mir dort die verschiedensten Pins und so geht es, glaube ich, vielen von euch auch. Pinterest ist die Plattform, Menschen zu inspirieren, damit sie jegliche Sachen ihres Alltags in jeglicher Form gestalten können. Also eine tolle, tolle Plattform. Vielleicht ein ein paar Zahlen vorweg, noch mal die Relevanz zu verdeutlichen. Wir reden hier mittlerweile über vierhundertdreiunddreißig Millionen Nutzer weltweit. Davon sechzehn Millionen Nutzer in Deutschland monatlich, mindestens. Ich kann vielleicht mal eine interne Umfrage hier machen hinter der Kamera, wie es bei dem Team aussieht und wie weit dort Pinterest genutzt wird. Aber ich nehme auch an, dass gerade bei den weiblichen Personen, hier haben wir eine siebenundsechsig Prozent weibliche Nutzerin auf Pinterest, dass gerade bei den weiblichen Nutzerinnen hier eine Durchdringung am Start ist. Vierundachtzig Prozent sind zwischen achtzehn und vierundvierzig. Und wenn wir über Shopping noch mal speziell reden, worum es ja auch gleich gehen wird, ist es so, dass vier Millionen Inhalte tagtäglich auf Pinterest gespeichert werden und year over year wird eine höhere Interaktion mit den Shopping-Pins vierundvierzig Prozent gesehen. Also beeindruckende Zahlen. Wir sind sehr, sehr gespannt auf den nachfolgenden Vortrag. Wer uns die Insights zum Besten geben wird, erfahren wir jetzt im Speaker Trailer. Jawohl, mit dabei der Kollege Thorsten Scholl von Pinterest und wir haben hier einen waschechten Digital-Marketing-Experten. Das kann man wirklich so sagen. Er war nämlich bereits zehn Jahre bei Google unterwegs und ist jetzt schon seit über drei Jahren bei Pinterest am Start als Senior-Partner-Manager für Pinterest-Deutschland. Er betreut Partnerschaften mit sehr strahlkräftigen Companies. Wir sind gleich mal auf seinen Talk gespannt, was er da für Insights zum Besten geben wird und treibt insbesondere die Integration von Inspiration und Abverkauf bei den Commerce-Funktionalitäten der Plattform voran. Thorsten, bist du uns zugeschaltet? Ich hoffe, ja. Könnt ihr mich hören und sehen? Sehr gut. Als ob du neben mir sitzen würdest. Hervorragend. (lacht) Ja, wunderbar. Ich wäre auch gerne gekommen. Hat leider kurzfristig nicht geklappt. Cool. Thorsten, ich habe gerade schon erzählt von meiner eigenen Pinterest-Experience, hab aber auch eine Zahl gedropt. Zwei Drittel der Nutzerinnen sind weiterhin weiblich. Seht ihr einen Trend zu noch mehr Männern wie mir, die auch Pinterest so intensiv nutzen? Ja, natürlich. Ich meine, das liegt ein bisschen in der Natur der Statistik. Wenn du eine große Beschäftigung hast, ist es leichter, Wachstum auf anderen Segmenten auch zu erzielen. Wir sehen in der Tat Wachstum bei Männern, Wachstum bei Gen Z. Auf der anderen Seite Wir sind natürlich sehr, sehr stolz, so eine große weibliche Nutzerschaft zu haben. Das ist ja auch ein Differenzierungsmerkmaß von uns. Also das muss man auch ganz klar sagen. Ja, absolut. Thorsten, ich will die Audience gar nicht länger auf die Folter spannen und wir freuen uns auf deinen Vortrag und deine Insights und Best Practices, die du für uns mitgebracht hast. Wir sehen uns dann gleich wieder in der Q&A. Machen wir. Dann gebe ich mal den Bildschirm frei. Cool. Ich hoffe, dass das alles gut funktioniert. Ich bin aber sehr zuversichtlich. Wir haben vorhin alles schön mit der Technik geprobt. Ich sehe, das funktioniert. Also herzlich willkommen zusammen noch mal von meiner Seite und vielen lieben Dank für Ihr Interesse an Pinterest. Wie schon eingangs erwähnt, ich bin Torsten. Ich bin Senior Partner Manager im Bereich Retail bei Pinterest und der Vortrag, den ich halte, der geht die Erfolgsfaktoren in Inspired Commerce. Das ist das Konzept, wie wir Commerce für uns benennen. Und konkret geht es wirklich darum, wie kann man als Commerce-Anbieter eigentlich den größtmöglichen Nutzen aus Pinterest ziehen? Bevor ich darauf genau eingehe, möchte ich starten mit zwei Meldungen aus der jüngeren Vergangenheit rund unsere Plattform betreffend. Das erste ist Shuffles. Das ist eine App, die wir vor kurzem gelauncht haben, die ermöglicht es, Objekte aus Bildern herauszuschneiden und so individuelle Collagen zu erstellen. Und das ist auch ganz in der Linie mit unserer Mission, nämlich eine Inspirationsplattform zu sein, hat aber auch irgendwo den Zeitgeist der Gen Z getroffen. Auf jeden Fall haben wir einen netten kleinen Achtungserfolg gleich mehr erzielt, weil die App dann in den App-Download-Charts nach oben geschossen ist. Und wir wurden auch relativ schnell dann gleich wieder als so eine Art TikTok-Jäger so ein bisschen tituliert, wie hier bei TechCrunch. Wie gesagt, ist ein netter, schöner Achtungserfolg, auf den wir wirklich sehr, sehr stolz sein können. Da gehen wir in die richtige Richtung. Aus meiner Perspektive verlängt das aber so ein bisschen den Blick darauf, wo eigentlich Pinterest wirklich gerade seinen Fokus drauf hat, sein Augenmerk drauf hat. Und das wird mit dieser Meldung so ein bisschen wiedergegeben. Das ist ein Statement von Elliot. Elliot ist ein Investor, der vor kurzem bei uns eingestiegen ist und die haben wirklich ihr Investment damit gegründet, dass wirklich Pinterest die Opportunität hier das Thema Shopping und Commerce ist. Ein weiterer Punkt, der das eben ein bisschen stützt, ist auch der Fakt, dass wir den neuen CEO haben, den Bill Ready, der vormals bei PayPal war und auch Director bei Google Commerce. Entsprechend diesen beiden Punkte zeigen wirklich auch, in welche Richtung sich Pinterest als Plattform auch produktseitig entwickeln wird, wo das große Potenzial gesehen wird. Und nun, das Potenzial im Bereich Shopping Commerce noch ein bisschen weiter zu untermauern. Eine kurze Zahl: dreiunddreißig Prozent. Hier löst natürlich sofort auf, was diese Zahl denn sein könnte. Sie basiert auf einer Analyse, die ich vor kurzem gemacht habe, auf Basis von den Daten des Global Web Index. Der Global Web Index, dahinter steckt ein Unternehmen, was ein globales Panel betreibt und im Rahmen dieses Panels wird zum Beispiel gefragt, von hundertzweiunddreißig Produkten des alltäglichen Lebens, hat man diese denn vor kurzem online gekauft? Und diese Daten habe ich für dreizehn Länder gezogen. Das heißt, ich habe ungefähr tausendfünfhundert Produkt-Land-Kombinationen. Und dann habe ich mir angeguckt, für Pinterest und sieben weitere Plattformen: Welche Plattform hat denn den Nutzerschaffung den höchsten Anteil von Nutzern, die genau von sich selber sagen, sie haben ein Produkt gekauft oder nicht? Und es kam dann heraus, dass in dreiunddreißig Prozent dieser Fälle Pinterest die Plattform ist, mit dem höchsten Anteil der Nutzer, die ein bestimmtes Produkt gekauft haben.Und nimmt man das noch ein bisschen breiter und sagt okay, ich nehme nicht nur Plattformen mit den höchsten Anteil an Nutzern, sondern auch mit dem zweithöchsten Anteil an Nutzern, dann kommt man sogar auf einen Wert von über fünfzig Prozent. Das heißt, in über fünfzig Prozent der Fälle ist Pinterest die Plattform mit der Nutzerschaft, die die höchste Kaufaffinität hat oder die zweite höchste Kaufaffinität. Deswegen viele Zahlen, aber kurzum, wer auf Pinterest aktiv ist, der hat eine gute Chance, eigentlich auf eine Nutzerschaft zu treffen, die seine hohe Kaufbereitschaft aufweist. Und so viel zur Einleitung. Deswegen konkret, was geht es heute? Vier Punkte möchte ich vorstellen im Rahmen des heutigen Vortrags. Das Erste ist eben, bei Commerce, ganz kurz: Was ist eigentlich Pinterest Commerce? Wie hebt sich das von anderen ab? Weil ich gehe nicht davon aus, jeder Pinterest eigentlich schon in der Detailtiefe kennt. Dann das zweite: Performance, im Sinne von, wenn ich als Commerce-Anbieter, als Marketer unterwegs bin auf Pinterest, welchen Mehrwert bekomme ich eigentlich davon? Dann drittens, die Erfolgsfaktoren. Was muss ich eigentlich machen, wenn ich bei Pinus aktiv werde, Kampagnen aufsetze, Aktivitäten aufsetze? Wie muss ich die gestalten, damit die mit Erfolg gezeitelt werden? Und dann als Letztes ein kurzer Ausblick: Was ist eigentlich noch zu erwarten in näherer Zukunft in Hinblick auf die Weiterentwicklung des Commerce-Konzeptes, auch auf Feature-Ebene? Was kann man da entsprechend in naher Zukunft erwarten? Deswegen Punkt eins: Inspire Commerce. Was ist Inspire Commerce und wo hebt sich das eigentlich ab im Vergleich zu den anderen Plattformen, was andere Plattformen uns anbieten. Hier bemühe ich gerne unsere Shopping Mission, die da heißt: „Finde das perfekte Produkt, bevor du es überhaupt beschreiben kannst. Und das hat zwei zentrale Bestandteile. Das eine eben: Perfektes Produkt, das andere: Bevor du es überhaupt beschreiben kannst. Bevor du es überhaupt beschreiben kannst, das ist unser Differenzierungsmerkmal gegenüber Google oder Amazon. Wer auf Google ist, der weiß in der Regel schon die Lösung für ein Problem oder die Lösung für ein Bedürfnis und dass eine Lage ist zu formulieren. Man kann es in Suchschlitz antippen. Das ist noch nicht ganz so bei Pinsches. Da ist man noch ein bisschen weiter vorne. Man ist in der Bedürfnisfindung. Manchmal hat man es dann aber auch schon, dann ist man auch noch in der Lösungsfindung. Das heißt, man bildet sein Relevanz Set. Vorteil für Marketer liegt hier entsprechend in Inkrementalität, weil wir Nutzer und Nutzerinnen ansprechen können in einer Phase, wo eben dieses Relevanz Set gebildet wird, wo noch keine Produktentscheidung getroffen wurde. Und dann das Thema perfektes Produkt. Das ist unsere Abgrenzung zu Instagram und auch TikTok. Auf den Plattformen ist stärker der Fokus auf Entertainment. Commerce ist stärker impulsbeigetrieben. Das ist nicht so sehr bei uns. Bei uns geht es stärker Selbstverwirklichung, bewusste Selbstverwirklichung. Das ist auch sehr, sehr reflektierter Entscheidungsprozess, der da reicht. Der dauert manchmal ein bisschen länger. Vorteil für Marketer: Am Ende des Tages stehen dann aber auch höhere Warenkopfkurse. Aber wie sieht das, dieses Konzept aus, Insbile Commerce? Wie offenbart sich das auf Nutzerperspektive? Und grundsätzlich muss man sagen, das Pin das eigentlich in vier Phasen des Entscheidungsprozesses versucht, Nutzer und Nutzerinnen zu unterstützen. Der erste Punkt ist die Inspiration. Das heißt, wir versuchen aktiv, Nutzer und Nutzerinnen dabei zu unterstützen, Bedürfnisse zu finden, zu formulieren, auszuarbeiten. Und das tun wir, indem wir zum Beispiel editorialen Content gestalten, wie hier Shopping Spotlights, die entweder basieren auf proprietären Daten und Insights, die wir haben oder die wir auch dann in Zusammenarbeit mit Creatorn und Influencern erstellen. Dann haben wir auf Produktebene. Es geht auch darum, habe ich mal ein Bedürfnis gebildet. Da geht es natürlich auch darum, Produkte zu finden, einen relevanten Set zu bilden, an möglichen Lösungen zu gehen. Und jeder kennt das. Ich habe eine bestimmte Leidenschaft und sehe Dinge, die dazu passen und ich kann mich schlecht daran erinnern, was es war oder ich sehe es hier im realen Leben und möchte sofort wissen, was es ist. Und da kommen Dinge wie zum Beispiel Anwendungen wie Visual Search ins Spiel. Das heißt, man kann die Pinterest-App nutzen, aufmachen, mit der Kamera Objekte des gerechten Lebens erfassen und dann bekommt man dasselbe Objekt oder ähnliche Objekte angezeigt, wo man dann auch weiterführende Informationen in der App wieder findet. Dann hat man entsprechend sein Relevance-Set gebildet, geht es natürlich auch in die Entscheidungsphase. Man möchte sich entscheiden für ein bestimmtes Produkt. Und da kommen Shopping Pins ins Spiel. Konkret in verschiedenen Umgebungen auf Pinterest hat man als Nutzer oder Nutzerin die Möglichkeit zu sagen, ich möchte entweder inspirativen Content haben oder ich möchte shoppable Content haben. Das heißt, es gibt eine gewisse Selbstdemisk-Diskriminierung als Möglichkeit. Entscheidet man sich für Shopping-Inhalte, bekommt man Shopping Pins angezeigt, die Metadaten enthalten, wie Preis, wie Verfügbarkeit, die aber auch zu den Produktdetailseiten der anbietenden Unternehmen weiterleiten, sodass man dann dort entsprechend auch Transaktionen durchführen kann. Und letztendlich auch noch Hilfestellung. Es geht auch darum, Inspiration zu finden, wenn man schon Produkte gekauft hat, wenn man sie schon im Besitz hat, so Anwendungsmöglichkeiten. Da kommen solche Dinge wie Product Tagging ins Spiel. Das heißt, Unternehmen haben die Möglichkeit, oder auch, das sind jetzt nicht nur Unternehmen, aber man hat die Möglichkeit, entsprechend zum Beispiel Lifestyle-Images zu nehmen oder Mood Pictures und dort verschiedene Produkte zu vertagen in Aktion, wie sie im echten Leben auch angewendet werden. Das kann dann zugleich natürlich aber auch wieder den Zyklus von neuem triggern. Das heißt, man kommt dadurch natürlich wieder in die Inspirationsschiene rein und durchläuft alle Phasen wieder ein bisschen zum Abschluss. Was allen diesen Phasen eigentlich gemeinsam ist, das muss man ganz klar sagen, ist, dass die Basis der Teilnahme und der Partizipation an diesen Kommerzmöglichkeiten eigentlich in dem Produktkatalog ist. Also man sollte schon den Produktkatalog hochgeladen haben, auch von diesen Dingen zu profitieren, weil das ist eben die Content-Quelle, aus der sich diese meisten Anwendungen speisen. Und das macht zurzeit ja auch Sinn, mit Verweis auf die aktuelle makrogonomische Lage. Produktkatalog bei Pindis hochladen heißt, mit einem Schlag organische Reichweite bekommen und organische Reichweite umsonst ist natürlich auch zurzeit wahrscheinlich eine nette Hilfe. Dann gehen wir weiter vom Inspired Commerce Konzept hin zu: Was kriegt man eigentlich als Marketer raus, wenn man auf Pinterest unterwegs ist? Der erste Punkt ist ziemlich klassisch: Es gibt Reichweite. Wir haben eine Zahl neunzehn Millionen, manche Unique Users in Deutschland. Das ist natürlich nicht so groß wie YouTube. Das ist nicht so groß wie Facebook, das ist klar, aber es ist signifikant groß und es ist auch zum Teil größer als zum Beispiel auch bei Plattformen, die zurzeit ein bisschen mehr im medialen Fokus stehen. Deswegen: Reichweite ist schon ein Asset, was wir anbieten können. Und wir haben auch, wenn man auf den Punkt exklusive Reichweite zu sprechen kommt, gibt es auch gewisse Vorteile. Zum Beispiel, wenn man sich die Nutzerschaften anschaut zwischen Snapchat oder TikTok und Pinterest, sieht man schon, dass die Overlaps hier gar nicht so hoch sind, dass verschiedene Audiences dahinter stecken und man entsprechend einen Incremental Reach Aspekt immer berücksichtigen muss.Offenheit für Neues, das ist eigentlich der Kern von Pinterest, eine Plattform für Inspiration zu sein. Achtundsechzig Prozent aller Pinterest-Nutzer und Nutzerinnen sagen, sie nutzen das Internet, entsprechend inspiriert zu werden und neue Ideen zu bekommen. Das ist weit über dem, was die Online-Durchschnittsbevölkerung sagt. Das wäre auch weit über den Werten von den Vergleichsplattformen. Es ist wirklich, Pinterest-Nutzer nutzen im Internet oder auf Pinterest, inspiriert zu werden, sind offen für Neues, aber auch eben abschlussorientiert. Und das bezieht sich auf das, was ich eingangs gesagt habe, diese Metastudie mit den dreiunddreißig Prozent. Deswegen hier noch kurz zwei konkretere Datenpunkte. Pinterest-Nutzer und Nutzerinnen überindexieren auch beim Thema: „Ich kaufe Make-up online, ich kaufe Kleidung online." Auch hier wieder deutlich über den Werten der Online-Bevölkerung und das wäre auch deutlich über den Werten der anderen Plattformen. Und Anzeigen bieten einen Mehrwert. Hier kommt ins Spiel, dass Pinterest ähnlich wie Google auch eine Plattform ist, wo Nutzer auch aktiv nach Dingen suchen, mit einem hohen Intent eigentlich auch schon reinkommen, eben nicht Entertainment-orientiert sind, sondern wirklich abschlussorientierten Intent schon haben. Und entsprechend werden Werbeanzeigen als essentieller Bestandteil der Nutzererfahrung auf Pinterest gesehen. Das ist eine wertvolle Informationsquelle. Dreißig Prozent der Pinterest-Nutzer und Nutzerinnen sagen, sie finden neue Marken und Produkte mittels Social-Media-Anzeigen und auch hier wieder liegt der Wert über dem der Online-Bevölkerung und auch liegt über dem Wert der anderen Plattformen. Dann Haltung zeigen. Darauf sind wir sehr stolz. achtundzwanzig Prozent in dem Beispiel der Pinterest-Nutzer und Nutzerinnen sagen, sie bevorzugen beim Online-Kauf umweltfreundliche Produkte und Marken. Das liegt wieder über dem Wert der Durchschnitt-Online-Bevölkerung, auch hier wieder über dem Wert der anderen Plattformen. Wir hätten aber auch fragen können, die gleichen Ergebnisse würden in Relation auch da kommen, wenn man fragen würde, möchte man natürliche Models in Werbung sehen? Möchte man ökologisch freundliche Marken unterstützen? Wäre man selber bereit, mehr zu zahlen für ECO Friendly Products? Also in all den Bereichen zeigt sich einfach, dass die Pinterest-Nutzerschaft ein sehr, sehr hohes Stück gehalten auf ihren eigenen Werten kann. Das ist auch eine Sache, die wir produktseitig auch schon sehr lange unterstützen, zum Beispiel mit Features, dass man Ergebnisse filtern kann nach Hautfarbe, nach Haarstruktur, dass wir auch die Anzeigen für Gewichtsaufnahme verbannt haben von der Plattform. Also all diese Themen rund diversity, inclusion, body positivity, da stecken wir sehr, sehr stark dahinter und das fördern wir auch und hat aber auch aus einer Market-Perspektive natürlich ein bisschen Mehrwert, wenn man an die Schlagworte Purpose-Driven-Marketing oder eben Haltungsmarketing denkt. Also wir haben Reichweite, wir haben Offenheit für Neues, wir haben Abschlussorientierung, Anzeigen liefern Mehrwert und das resoniert natürlich auch im Endeffekt mit den Ergebnissen, die Marketer erzielen können auf der Plattform. Ich habe es eingangs schon gesagt: Inkrementalität und höhere Warenkorbgröße. Und hier noch zwei Zahlen. Wir haben eine internationale Meta-Studie gemacht, inclusive Sales Lifts bei Home-E-Corn-Bietern. Da hat sich gezeigt, dass wir im Schnitt 6% mehr Conversions liefern oder inkrementelle Conversions und 11% inkrementelle Page Visits. Oder auch in den USA hat eine Studie gezeigt, da waren es 85% höhere Warenkorbgrößen als andere Plattformen im Bereich Beauty und Fashion. Das resümiert auch in Deutschland. Hier eine Case Study zur Linken noch mit Home24, ein erwiesenermaßen performancelastiger Home-Decor-Anbieter aus Deutschland, der Pinterest eben als Ergänzung nutzt für seine Last Click Kanäle, entsprechend weiter performant zu bleiben und trotzdem aber ein inkumentelles Geschäft weiterhin aufzubauen. Hat man eben das Inspired and Inspired Commerce Konzept für sich gefunden? Ist von auch sie gemacht, den Mehrwert für sich als Marketer, als Commerce-Anbieter? Ist die Frage: Wie geht man denn hier ran? Wie setzt man denn auf? Welche Themen sollte man adressieren, wenn man aktiv werden möchte? Und da starten wir mit dem Thema Full Funnel. Full Funnel, das lehnt sich so ein bisschen an das grundsätzliche Versprechen von Social Commerce, dass man entsprechend Nutzer und Nutzerinnen in verschiedenen Phasen Entscheidungsfindung auf einer Plattform ansprechen kann. Und wenn man das in einer konsistenten Art und Weise macht, aufeinander abgestimmt, dann zeigen sich am Ende auch hoffentlich bessere Ergebnisse. Und das ist auch das, was wir sehen in unseren Daten. Wir hatten auch eine Sales Lift Studie und mehrere Sales Lift Studien, Kommentaritätsstudien gesehen bei uns und haben ausgewertet, wie ist der Sales Lift, wenn man einen Kampagnentyp bei uns aktiviert oder mehrere Kampagnentypen gleichzeitig. Man hat gesehen, Anbieter oder Partner, die mehrere Kampagnentypen gleichzeitig aktiviert hatten, haben am Ende auch einen höheren Sales Lift gehabt. Und das, wie gesagt, deckt sich mit dieser Erwartungshaltung von Funnel Shopping, Social Commerce. Was wir auch sehen, wenn wir schon beim Thema Kampagnentypen sind, wir werden oft gefragt: Wenn ich abschlussorientierte Kampagnen machen möchte, sollte ich Shopping oder sollte ich Conversion-Kampagnen aufstellen auf Pinterest? Es gibt jetzt keine Antwort, die klar ja pro eine Seite, pro die andere Seite ist. Wenn ihr mich fragen würdet, ich müsste eine Antwort liefern, würde ich sagen, eher mit Shopping, weil es skaliert einfach besser. Das muss man sich so vorstellen: Wenn man sein Produktfeed hochhält, Dann werden für alle Alleinenitems in diesem Produktfeed automatisch erst mal organische Pins kreiert. Das heißt, es kann in die hunderte, tausende, Millionen gehen. Da hat man mit einem Schlag organische Reichweite. Auf Basis dieser organischen Pins werden auch diese organischen Interaktion kreiert, die man auch gleichzeitig dann als Audience aufbauen kann und nachher später für Paid Aktivitäten hebeln kann. Und man kann das auch alles über APIs bewerkstelligen. Also ein hoher Skalierungsgrad. Wir sehen auch zum Teil bessere CPA-Ergebnisse bei Shopping. Das muss aber kein Gesetz sein. Das hängt so ein bisschen damit ab, wie viel Liebe man in Creative steckt, weil wenn man ein Shopping-Feed hochlädt, in der Regel arbeitet man da mit Freistellern, Product Shots. Und das muss eben nicht schlecht sein – habe ich ja vorhin kurz ausgeführt – mittlerweile auf Pinterest können Nutzer und Nutzerinnen selber entscheiden, ob sie inspirative Inhalte haben wollen oder Shopper-Bild-Inhalte. Das ist nicht mehr so dramatisch, aber dennoch geht die Skalierbarkeit zu Lasten der Customisation. Und wenn man aber Shopping in Conversion-Kampagnen erstellt, dann muss man eigentlich das Creative manuell anfassen. Und je passgenauer und relevanter man das macht, desto besser sind natürlich am Ende auch die Ergebnisse. Kommen wir zum Punkt Targeting, der auch so ein bisschen verwandt ist mit dem Punkt, den ich gerade eben gemacht habe, der Macht-mir-ein-Full-Funnel. Wenn man im Full-Funnel-Ansatz denkt, dann kommt man an irgendeinem Punkt auch eigentlich nicht mehr so wirklich vorbei dem Thema, diese Ansätze miteinander zu integrieren mittels Audience-Lösungen. Wir bieten Audience-Lösungen an, hier auf der rechten Seite.Wichtig ist, oder was mir am Herz liegt, das Thema Engagement Targeting. Da habe ich auch gerade ein bisschen drüber gesprochen. Was heißt Engagement Targeting? Wir können Zielgruppen bilden auf Basis der Interaktion mit Pins eines Unternehmens auf Pinterest. Was hat es für Vorteile? Punkt eins: Den Consent holen wir ein, weil es Interaktion auf unserer Seite, unsere Nutzer sind. Das muss das Unternehmen selber nicht machen. Es bedarf auch keines Tags. Das brauchen wir auch nicht für diese Lösung, diese Zielgruppen zu bilden. Und eben, wie vorhin auch schon erwähnt, man kann hier organische Interaktionen hebeln für Paid. Das heißt, man kann eine Verzahlung dieser beiden Disziplinen ja beifügen. Wo wir schon mal beim Thema Targeting sind, wir bieten auch Keyword-Targeting an und das ist so ein bisschen die Schleife zu: Wir haben eben auch eine Suchfunktionalität. Die wird auch rege genutzt. Entsprechend haben wir auch Zugdaten, wie Google das auch hat. Und die gehen mir auch gerne zur Hand, entsprechend Kampagnenplanung zu betreiben, Kampagnenoptimierung oder sogar teilweise in die Produktentwicklung mit reinzuführen. Deswegen, es wird noch nicht so genutzt, wie ich denke, man es nutzen könnte. Von meiner Zeit von Google weiß ich, dass diese Daten immer regelmäßig abgefragt wurden. Deswegen mein Appell einfach: Diese Daten bei uns anfragen. Wir können sie liefern. In Zukunft werden wir auch in naher Zukunft wird auch das... Wir haben auch Google Trends, also praktisch ähnlich wie Pinterest Trends, das ist ähnlich wie Google Trends. Das heißt, eine Plattform, die zeigt, wie die Suchanfragenverläufe auf Pinterest sind. Die wird bald freigeschaltet, auch für Europa. Die befindet sich schon in Beta, sodass man auch selber Access hat zu diesen Daten in Zukunft. Kommen wir zum Thema Struktur. Worum geht es hier? Hier geht es einfach die große Frage: Wenn ich eine Kampagne aufsetze, Aktivitäten habe, schmeiße ich alles in eine Entität, in eine Kampagne zum Beispiel oder setze ich das granularer auf? Ein Beispiel hier: Bei Pinterest kann man wählen, wo möchte ich in welcher Umgebung möchte ich denn erscheinen? Möchte ich im Homefeed erscheinen? Das heißt, die Umgebung, die Nutzer und Nutzerinnen vorfinden, wenn sie die Pinterest-App öffnen, also sehr, sehr stark push-lastig oder in die Search-Umgebung. Das heißt, da wo Pinterest-Nutzer und Nutzer Suchfragen fragen, eintippen und Ergebnisse bekommt, also sehr stark pull-lastig. Und die haben natürlich zum Beispiel unterschiedliche Conversion-Wahrscheinlichkeiten. Deswegen kann man auch sagen, ich gehe mit unterschiedlichen Ansätzen da ran. Es ist nicht schlimm zu sagen, ich packe alles in eine Kampagne. Es hat auch gewisse Vorteile, es ist nicht so aufwendig, es ist manchmal effizienter. Aber wer stärker an Performance orientiert ist – und ich würde jetzt mal einfach sagen, die Commerce Community korreliert auch stärker mit diesem Gedanken –, dann macht das vielleicht Sinn, sich schon mal Gedanken darum zu machen, ob man das nicht granularer aufsetzt. Der Vorteil ist kein direkter. Man hat nicht direkt bessere Ergebnisse deswegen, aber man hat eine größere Transparenz und Kontrolle. Man kann die Budgets separat setzen, wenn man verschiedenen Kampagnen macht. Man kann die Bits unterschiedlich setzen. Wie gesagt, es gibt unterschiedliche Conversion-Wahrscheinlichkeiten hinter diesen Placements, also macht das wahrscheinlich auch Sinn, mit unterschiedlichen Bits reinzugehen. Man hat auch ein klareres Reporting. Auch hier wieder ein Beispiel: Wenn man zum Beispiel eine Kampagne setzt, die sowohl auf diesen Search als auch auf diesen Homefeed geht und legt auch unter Keywords als Targeting, dann kann man zwar auf Keyword-Level-Ebene reporten und sagen: „Wie gut hat das Keyword funktioniert? Man kann aber nicht mehr runterbrechen: „Wie gut hat das funktioniert auf dem Search? „wie gut hat das funktioniert auf dem Homefeed? Das heißt, diese Transparenz, das sind sehr wertvolle Insights, die auch die Optimierungsarbeit entsprechend befeuern. Die kriegt man dann halt, wenn man ein bisschen granularer an die ganze Sache rangeht. Kommen wir zum Thema Creative. Ein Format, was mir sehr am Herzen liegt, ist das Thema Collection Ads, weil auch hier wieder sehr nah die Annäherung das ganze Konzept Social Commerce, weil eigentlich Collection Ads ist dieses Social-Commerce-Versprechen in einem Format. Man kann mehrere Phasen der Entscheidungsfindung in einem Format adressieren. Social Collection Ads hat ein großes Hero Creative. Das kann ein Video sein, das kann eine Slideshow sein, das kann ein statisches Image sein. Und darunter erscheinen dann bis zu 24 Shopping-Pins, Produkte mit Metadaten, mit Verlinkungen zur Produktdetailseite, die entsprechende Transaktionen ermöglichen. Das Ganze kann auch automatisiert werden bis zu einem gewissen Grad, wenn man mit feedbasierten Kampagnen arbeitet, weil hier dann diese bis zu vierundzwanzig Produkte automatisch aus dem Feed hochgeladen werden. Und was wir eben sehen in diesen Inkrementalitätsstudien, ist, dass dieses Format sehr, sehr häufig hohe Werte erzielt beim Thema inkrementelle Abschlüsse. Deswegen das gerne mal ausprobieren. Wo wir schon beim Thema Creative sind, zwei kleinere Punkte noch: Mobile Deep Links sind möglich auf Pinterest. Das nutzen die wenigsten, aber es ist möglich. Gerade für normale Kampagnentypen ist es möglich. Conversion-Kampagnen für Shopping sind wir jetzt gerade dabei, noch mal zu vertesten im Alpha oder im Beta. Den genauen Status, das weiß ich nicht mal, das wird auch kommen. Aber es ist möglich schon mal und deswegen gerne anfragen. Die Möglichkeit bei den Pinterest-Ansprechpartnern und -Partnerinnen, weil letztendlich auch gerade hier wieder im Rahmen der aktuellen Makrokomischen Lage ist vielleicht auch eine Bestandskundenkampagne, Lifetime Revenue Erhöhung. Das sind Themen oder Schlagwörter, die vielleicht gerade auch griffig sind. Deswegen ist das eine Möglichkeit. Customisation ist gerne mit Partner. Was versteckt sich dahinter? Wer eine feedbasierte Kampagne hat, geht es darum, wie setze ich denn die Creatives ein? Oftmals, wie schon gesagt, ziemlich hier die klassischen Freisteller. Und wie auch schon erwähnt, muss das nicht schlecht sein auf Pinterest, weil wir eben diese Möglichkeit eingeführt haben, mittlerweile zu des Selbstdiskriminierens auf Nutzerseite. Aber was wir auch sehen, es gibt dennoch natürlich gute Ergebnisse, wenn man mit Template-Lösungen arbeitet für diese Shopping Pins, für diese feedbasierten Shopping Pins, sodass man zum Beispiel saisonale Templates hat. Nehmen wir mal das Thema Weihnachten. Oder dass man themenorientierte Templates hat oder dass man sales-orientierte Templates hat im Sinne von Discount für die nächsten zwei, drei Wochen. Damit wird gearbeitet. Das zeigt gute Ergebnisse und entsprechend, wenn man eine Möglichkeit hat, mit Partnern zu arbeiten – ich habe ja schon ein paar Mal die Werbung von Products abgesehen – mit solchen Partnern zusammenarbeitet, gerne die noch mal fragen, ob man da nicht mal was testen kann. Bleiben wir beim Thema Feed. Was ist wichtig beim Thema Feed? Input. Das heißt, bei einem Feed wird anders als bei klassischen Kampagnen oder bei feedbasierten Kampagnen wird anders als bei klassischen Kampagnen das Targeting nicht über Interessenkategorien bewerkstelligt oder über Keywords, sondern das Targeting erfolgt automatisch aus den Informationen, die sich unser System aus dem Feed zieht. Das heißt, je mehr und je mehr granulare Informationen dort enthalten sind, desto besser für unser Targeting, weil wir es relevanter gestalten können. Nehmen wir mal ein Beispiel. Google Produktkategorien ist ein optionales Inputfeld in dem Feed. Das heißt, das muss man nicht angeben, damit der Feed erfolgreich hochgeladen und genutzt werden kann bei Pinterest. Aber es ist natürlich ein wertvoller Signal.Wie man zum Beispiel mitgehen kann, meine Kategorie ist Kleidung. Und dann geht es natürlich auch noch die Tiefe. Man kann auch dann entscheiden, gehe ich dann rein und sage, gebe ich nur das erste Level an, Kategorie Kleidung, oder gehe ich weiter runter und sag, Kategorie Jacke, Hose, was auch immer. Das heißt, hier alle optionalen Felder mitnehmen, wenn möglich und auch Gedanken machen die Gestaltungstiefe, weil das Targeting erfolgt automatisch aus den Informationen, die in dem Feed enthalten sind. Zweiter Punkt ist Struktur. Den Feed, den hebt man hoch, den kann man dann danach aber auch noch mal clustern in verschiedene Produktgruppen. Das ist vor allen Dingen dann wichtig, wenn man in die Paid-Aktivierung geht, weil dann entsprechend kann man in diesen Paid-Kampagnen diese Produktgruppen einzeln nutzen. Und da macht das natürlich Sinn, wenn man sagt, ich gehe nicht auf eine Produktgruppe, die heißt „Alle Produkte", sondern ich gehe auf Produktgruppen, die dann heißen „Bestseller oder funktioniert gut bei Google oder ist thematisch orientiert an Weihnachten oder an Discounts oder was auch immer. Das heißt, man kann sie individuell gestalten mit der Hilfe der sogenannten Custom Labels anhand der Business-Logik, so entsprechend business-slogisch, um so Anzeigenauspielung in Einklang zu bringen. Man kann auch in Kategorien nehmen, die ähnliche Margen haben. Das ist ja auch gerade, wenn man Paid-Aktivitäten hat, entsprechend das Bidding-Faktor ist, liegt auch sehr, sehr wichtig, dass man da nicht unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Margin hat. Also alles das ist möglich und hier auch der Appell: Je stärker man das in Einklang bringt mit der eigenen Strategie, mit der eigenen Taktik, umso besser. Das Thema Erfassung ist wichtig, weil Pinterest hat eigentlich weniger Einsicht in Conversions oder Abschluss oder Aktivitäten, die durch unsere Plattform getrieben sind als andere Plattformen. Unser Tag ist nicht so weit verbreitet wie der von Google oder von Meta. Auch haben wir keine Login-Lösung, wie zum Beispiel Google oder Meta das entsprechend anbieten. Deswegen, dem entgegenzutreten, nutzen Partner, die mit uns zusammenarbeiten, sehr oft die Möglichkeiten, die auf der rechten Seite dargestellt sind. Ich gehe gar nicht auf alle einzeln ein. Die haben im Prinzip alle eigentlich eins gemeinsam: Sie helfen oder sie nutzen die Hashed E-Mail als Identifier, entweder die Tech-basierte Lösung zu ergänzen oder ganz zu ersetzen. Das wird auch in Zukunft noch ausgebaut. Da wird es dann mehr Identifier noch geben. Stand jetzt ist es nur der Hashed E Mail, aber es wird eben noch mehr geben, wie man es wahrscheinlich aus dem Google auch kennt. Was in dem Zuge auch noch wichtig ist, das Thema Conversion API. Meta treibt das gerade voran und unsere Lösung ist eigentlich mehr oder minder deckungsgleich mit der von Meta. Die Legende will es auch ein bisschen, dass wir sogar die Engineers von Meta angeworben haben, damit wir das so bewerkstelligen können, möglichst wenig Aufwand für Partner zu erzeugen. Das heißt, wenn man jetzt schon die Meta-Integration hinter sich hat oder dabei ist oder das andenkt, dann kann man in dem Atemzug auch gleichzeitig darüber nachdenken, ob man die Pinterest-Integration nicht nachlegt, weil, wie gesagt, das ist sehr, sehr deckungsgleich und erfodert nur wenige Anpassungen, es entsprechend zu integrieren. Kommen wir zum Thema Messung. Wie vorher schon erwähnt, Pinterest ist schwierig als schnelle Last Click Platform, weil Nutzer und Nutzer kommen auf die Plattform über relevance site to build. Das heißt, sie schauen sich Produkte an, legen die mental ab, schauen sich weitere Produkte an, schließen dann irgendwann mal ab – muss gar nicht auf Pinterest passieren. Und dennoch den Beitrag zum Geschäft zu würdigen, den Pinterest leistet, nutzen viele unserer Partner eben diese sogenannten Sales Lift Studien oder Conversion Lift Studien. Was da passiert, ist, letzte Endet, man setzt eine Kampagne auf und in einem Teil der Audience wird eine Anzeigenausspielung unterdrückt und der anderen werden sie angezeigt. Und dann schauen sie sich im Nachhinein an, haben sich die Conversions, die Abschlüsse entwickelt und die Unterschiede bei den beiden Gruppen wird eben darauf zurückgeführt, ob eine Einzelnausspielung stattgefunden hat oder nicht. Also ein bisschen ähnlich wie die Brand Lift-Thematik. Nur nicht eben auf Basis eines Umfrage, sondern auf Basis der Konvergendaten. Und das wird sehr, sehr oft genutzt. Das ist jetzt nicht ein Appell, dass man sagen sollte, das nutzen wir ausschließlich und wer von unseren eigenen Messesystemen beboard überhaupt nicht. Nur letztendlich ein Appell daran, dass man seine eigenen Messesysteme kalibrieren oder informieren sollte mit den Möglichkeiten, die wir zur Hand geben können. Wenn man aber stärker an dem Attributionsgedanken anhängt und nicht so sehr an dem Inkrementalitätsgedanken, dann bieten wir auch eine sogenannte Conversion-Analyse an. Letztendlich bräuchten wir dafür die Webanalyse-Daten, die wir dann matchen können mit den Daten, die wir haben, sodass wir zumindest zeigen können, für welche Last Click Channels des Partners konnte Pinterest unterstützende oder assistierende Conversion-Leistung erbringen. Und das könnten wir dann eben zurückspielen, eine Indikation zu geben, in welchen Journeys war eigentlich Pinterest beteiligt? Und zoomen wir dann wieder ein bisschen raus in den Maschinenraum hinzu: Was ist eigentlich commerce-seitig von Pinterest in naher Zukunft zu erwarten? Und dann orientiere ich mich wieder in dieser vielgliedrigen Phase. Zuerst das Thema Inspiration. Wir setzen stärker weiter auf Augmented Reality mit Zwei und Home Decor. Das heißt, mittels der Pinterest-App kann man Möbelstücke in seiner eigenen häuslichen Umgebung versetzen und so seinen Stil definieren, neue Stile finden, auch finden, ob das Möbelstück generell passt. Wir hatten das schon mal mit Lippenstiften, jetzt weiten wir das aus auf HomeDecor. Gehen wir weiter das Thema Produkt. Was in den USA schon eingeleitet wurde, ist jeder Nutzer und jede Nutzerin wird ein individuelles Tab bekommen in der Pinterest-App, die ausschließlich mit shoppable Inhalten besteht, basierend auf den eigenen Präferenzen, basierend auf Interaktion mit Brands und Produkten auf Pinterest. Perspektivisch soll das auch filterbar sein, zum Beispiel nach Werten und da kommt das Feature, was auf der rechten Seite angezeigt wird, ins Spiel, die sogenannten Merchant Details. Partner bei uns werden mittlerweile gelabelt dahingehend, ob das Business ökologisch freundlich ist oder ob man Inklusion promotet oder sonstige Dinge, sodass Nutzer und Nutzerinnen entsprechend Produkte filtern können nach dem eigenen Wertekanon. Entscheidungsfindung. Viele Nutzer und Nutzer haben natürlich gesagt, Inspiration. Pinterest ist wunderbar. Wir würden auch gerne den Zyklus komplett beenden wollen. Also wir würden gerne eine Checkout-Möglichkeit haben und nicht nur irgendwie weitergeleitet werden wollen auf die Partnerseite. Und dem zu begegnen, haben wir jetzt eine sogenannte Hosted-Checkout-Lösung entwickelt. Das heißt, was passiert? Man geht auf den Product Pin bei Pinterest, drückt auf den „Buy now" Button und wird dann aber weitergeleitet in den Checkout-Flow des Anbieters, also des anbietenden Unternehmens. Das heißt, das Unternehmen verbleibt Merchant of Records, die Kundendaten verbleiben dort, die leiten wirklich weiter. Es ist aber trotzdem viel, viel.Besser angepasst für Hunde, alle in der Nutzererfahrung. Entsprechend bieten wir das an, rollen das aus. Das ist jetzt schon, wenn ich sage, mit allen Shopify-Kunden in den USA wurde das schon ausgerollt. Mit ein paar größeren Unternehmen werden auch direkte Lösungen schon in den USA entwickelt und hoffentlich kommt das relativ bald auch in den europäischen Raum. Und zum Schluss noch mal Hilfestellung, hier dass wir entsprechend wieder zeigen, wie kann man Produkte nutzen, wie kann man wirklich inspirieren, mit Dingen umgehen, die in der näheren Umgebung sind. Da kommen solche Dinge rein, Formate wie Pinterest-TV, fernsehähnliche Formate, die eben solche Dinge zeigen. Da sind Masterclass-Formate denkbar. Und vor Kurzem haben wir zum Beispiel auch eine strategische Partnerschaft mit Tastemade abgeschlossen und einen Online-Video-Anbieter, unseren Online-Video-Content-korpus zu vergrößern mit solchen Creator-erstellten Inhalten und das entsprechend weiterzutragen. Genau. Und auch hier abschließend noch mal, auch in allen Dingen, die ich gerade eben wieder vorgestellt habe, auch hier wird es sehr, sehr zentral sein, den Katalog hochgeladen zu haben auf Pinterest, weil die Partizipation in diesen Features wird auch stark davon abhängen, ob man eben Kataloginhalte anbieten kann oder eben nicht. Try on wird nur mit Kataloginhalten gehen. Man hat gesehen bei dem Check-out, das wird auch nur mit Kataloginhalten gehen und mit Product Pins, um auch zu erreichen, dieses Pinterest TV hat man auch gesehen unten, dass dann Produkte eingebildendet werden, die auch entsprechend dann kaufbar sind. Und das wird auch nur passieren, wenn man entsprechend seinen Katalog eingebunden hat. So weit erst mal von mir. Vielen lieben Dank für die Aufmerksamkeit. Ich hoffe, es hat ein bisschen Spaß gemacht, war ein bisschen informativ. Ich freue mich auf die Fragen gleich. Wenn alle Fragen, die da sind, aber nicht gestellt werden wollen können, hier ist meine E-Mail-Adresse, t-scholle-pinterest. Da kann man mich auch entsprechend direkt erreichen. Soweit erst mal von mir vielen lieben dank. Vielen lieben dank thorsten. Das war ja eine bunte reise durch die welt von pinterest. Und ja spannend zu sehen, inwieweit die Plattform wirklich da alle Stufen des Funnels abbildet und was für Möglichkeiten ihr am Start habt und wie rasant da auch Sachen ausgerollt werden. Sehr, sehr cool. Wir haben die eine oder andere Frage. Zunächst zunächst habe ich hier eine operative Frage. Ich stelle sie dir einfach mal direkt. Und zwar darf man Wein bei euch auf der Plattform eigentlich bewerben beziehungsweise als Shop einbinden. Es scheint, jemand hier Probleme zu haben. Kannst du das so ad hoc sagen? Das ist nicht mein Segment. Da muss ich noch mal nachgucken. Wir haben das genau ausgedifferenziert, unseren Merchant Policies. Wir haben Kunden aus dem Bereich, also Dinge sind möglich. Da muss ich aber ehrlich gesagt noch mal gucken, was genau. Also das kann ich einmal nachliefern. Ja, cool. Du hast gerade über Pinterest-Trends gesprochen und scheinbar interessiert das den einen oder anderen hier genauer. Du hast gesagt, bald ist der Rollout. Kannst du das ein bisschen näher sagen? Wann kommt das System? Also einen Termin kann ich nicht nennen, das ist klar. Das ist auch schwierig. Aus Engineers kriegt man so was nicht raus. Letztendlich, was passiert ist, wir haben schon relativ viele Beta-Tester jetzt in Deutschland und die dürfen das schon nutzen. Und wenn man schon mal, wenn man den Lebenszyklus eines Produkts aus amerikanischer Unternehmensperspektive kennt, dann weiß man zuerst, wird das in Amerika ausgerollt. Dann hat man da die Alpha-Beta-Phase, dann schwappt das langsam rüber nach Europa. Da weiß man aber schon eigentlich, grundsätzlich, das Produkt funktioniert schon ganz gut. Da geht es ja nur noch die lokale Adaption. Und das heißt, wenn Menschen in Deutschland in der Beta-Phase sind, dann gehe ich nicht mehr davon aus, dass das noch lange dauert. Ob das jetzt schon hier passiert, könnte sein, aber das sollte nicht mehr so lange dauern. Vielleicht pünktlich zum Wahresgeschäft. Wer zu wünschen. Cool. Du sprachst über Best Practices für Kampagnenstrukturen. Ihr fragt einen User nach einem sinnvollen, kleinen, in Anführungsstrichen, Setup zum Start überhaupt mit Tim Peters, loszulegen. Was sollte definitiv am Start sein? Wie könnte so was aussehen? Ja, wie heißt das immer in der Rechtsprechung? Es hängt davon ab. Es hängt natürlich ganz klar von den Kampagnenzielen ab. Also ich denke, was man immer machen sollte, ist, aufs Creative natürlich achten. Pinterest ist eine visuelle Plattform. Da sind wir natürlich auch im Grundsatz nicht anders als andere, aber bei Pinterest ist natürlich schon noch mal ein leicht höherer Standard. Man kommt jetzt nicht mit dem User-Carcerated-Content daher, sondern da muss schon ein bisschen mehr Qualität dahinterliegen. Das heißt, aufs Creative aufpassen. Und dann hängt es wirklich davon ab, was man denn möchte. Wenn man stärker in diesen Commerce-Bereich abdriftet, würde ich schon sagen, die klassischen Dinge, die man immer dabei haben sollte im Kasten, sind eben Katalog, wenn möglich, wenn vorhanden – und dann überlegen eine Audience-Strategie. Ich habe schon dargestellt, das muss nicht basierend auf Signalen sein aus den eigenen First-Party-Signalen. Das ist, je nachdem, wie man das benutzen kann oder nicht, aber man soll sich wirklich darüber Gedanken machen. Also das sind die beiden Dinge, die ich auf jeden Fall mitnehmen würde. Okay, cool. Du hast gerade User-generated Content angesprochen. Das ist auch spannend. Wir hatten heute Morgen einen Vortrag von Wave zu dem Thema. Da ging es natürlich vorrangig Instagram. Du sagtest jetzt gerade, dass es aus eurer Sicht jetzt nicht das Creative, was am besten performt, sondern was würdest du da für Creative Tipps mit an die Hand geben? Also ich würde jetzt nicht sagen, dass das Creative, also per se User-generated Content nicht performt. Und wir machen ja auch eigene Schritte in diese Richtung Macro-Influencer, Nano-Influencer. Das machen wir schon. Letztendlich aber legen wir höhere Messlatten an. Wir haben diesen Code of Honor, glaube ich, veröffentlicht für Creator, Producer, wo wir total sagen, was machbar ist und was nicht. Deswegen, am Ende des Tages, was bei uns immer sehr dominant ist, als aus der Nutzererwartung, ist dieses: „Kann man mir eine Hilfestellung geben für Probleme des täglichen Lebens? Und dass es eben darum geht: Ist das klar erkennbar oder ist das einfach nur ein simpler Product Upsell, irgendwo eine verkappte Werbung? Und wenn man das leisten kann, dann ist das wunderbar. Ich glaube, was ich immer gerne mal zeige, aus meinem eigenen Bereich, was ich erst mal angucken möchte, Westwing zum Beispiel, die machen das Organisch schon ziemlich gut.Und die machen dann so kleine Home Storys, die sie dann zeigen. Das sind zum Teil die eigenen Mitarbeiter. Ich weiß von Home 24 auch, dass sie zum Beispiel auch Kampagnen, die sie eigentlich oder Influencer, mit denen sie bei Instagram zusammengearbeitet haben, dass sie das auch transportiert haben, transportiert haben auf Pinterest. Also da sind verschiedene Varianten möglich. Am Ende des Tages muss eben dieser Nutzwert da sein und wenn er da ist, dann ist das alles möglich. Cool. Du hast über den Checkout gesprochen und hast da ein Feature vorgestellt, wo es ja mehr oder weniger integriert ist. Also du direkt aus dem aus dem Pin rauskommst in den Checkout Prozess und sprachst jetzt über über Shopify und jetzt hier eine Frage Sind weitere Shopsysteme aktuell angeschlossen oder ist Shopify so der Case aktuell, der dort präferiert wird bzw der ausgerollt ist? Genau Stand jetzt ist Shopify ausgerollt, aber wir sind schon an der Arbeit miteinander. Okay, cool. Also da kann auch Augen und Ohren offen halten und entsprechend gucken, was dann in Kürze geht. Spannend, Thorsten, vielen lieben Dank. Wie ich eingangs sagte, war es auf jeden Fall ein bunter Flug durch die Pinterest Welt und ich glaube, der eine oder andere Marketer hat da Inspiration mitgenommen, da demnächst seine Kampagne ohnehin noch nicht gestartet, neue Kampagnen zu starten. Vielen, vielen lieben Dank an der Stelle, wenn man weitere Infos von euch aufsaugen will. Was empfiehlst du besonders von euch zu zu abonnieren oder reinzuschauen? Ja, also generell meine Email Adresse steht ja schon mal da. Also ich bin immer ansprechbar und leite auch gerne weiter, wenn ich Dinge nicht weiß und besser Ansprechpartner als ich vorhanden sind, was oftmals der Fall ist. Ein bisschen Demut muss ja immer sein. Ansonsten ist unsere Business Seite natürlich immer ganz hilfreich, das muss man auch ganz klar sagen als erste Anlaufstelle. Aber ich glaube, dann hat man so ein High Level, eine High Level Variante Business Seite Self Service und man kann mich direkt anschreiben. Hervorragend, Torsten, vielen lieben Dank. Hat mich sehr gefreut Und bis zum nächsten Mal. Ich wünsche noch einen coolen Tag. Wunderbar. Wünsche ich euch auch und viel Spaß mit den weiteren Vorträgen. Danke schön.

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Beschreibung

Pinterest-Nutzer:innen wollen nicht nur inspiriert werden, sie wollen ihre Pläne auch über die Plattform umsetzen können. Diese klar formulierte Anforderung führte zum konsequenten Ausbau der Shopping-Funktionalitäten, zum Wandel vom Bookmarking-Dienst hin zur Inspirations- und Commerce-Umgebung. Was heute aus Marketer-Perspektive am besten funktioniert, und welche Features in naher Zukunft zu erwarten sind, erfährst du in dieser Session.

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