Genau, also erst mal schönen Dank, dass ihr alle heute gekommen seid. Das Wetter ist ja nicht so ideal, aber ihr habt es trotzdem geschafft. Von daher freuen wir uns. Und wie viele von euch sind Marketer? Mal kurz die Hand hoch. Ja, doch, die meisten Marketer mit Herz. Ich bin auch ein Marketer und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in den letzten paar Jahren, vor allem im letzten halben Jahr, hat sich unsere Welt im Marketing wahnsinnig schnell verändert. Ich meine, letztes halbe Jahr, ChatGPT, wer benutzt für seine Marketingaufgaben? Ja, die meisten absolut nicht. Ich auch. Ohne dem geht es gar nicht mehr. Aber diese Veränderungen sind so wahnsinnig schnell. Und wir leben in einer Welt, die wirtschaftliche Situation, die Inflation und all die Sachen, kleinere Budgets. Wir müssen ROI zeigen als Marketer. Wir müssen Kampagnen anlegen, wir müssen Branding machen. Unsere Welt hat sich wahnsinnig verändert und es ist wahnsinnig schwer, unserer Herausforderung und mit unseren Kunden zusammenzukommen und unsere Kunden zu begeistern, mit ihnen zu reden und in Einklang zu kommen. Und das liegt auch daran, dass die Verbraucherpräferenzen sich unserer Kunden, egal ob ihr im B2B-Bereich seid, ob ihr im B2C-Bereich seid, die verändern sich wahnsinnig schnell. Und das ist unsere Aufgabe, da mitzuhalten. Und das kommt auf Daten. Wahnsinnig viele Daten gibt es heutzutage von der Webseite, von Webshops, von Kampagnen. Und es ist unheimlich schwer, diese ganzen Daten zusammenzubringen, die dann erfolgreich nutzen zu können, Kampagnen zu machen. Wir haben die Herausforderung, Personalisierung zu machen. Wie viele Kunden wollen personalisiert angesprochen werden, dediziert angesprochen? Im Endeffekt alle. Und das ist eine wahnsinnig große Aufgabe. Und dazu, ich weiß nicht, wie viele von euch haben heutzutage kleinere Budgets in den letzten Jahren bekommen? Also ich weiß, dass ich kleinere Budgets habe im Marketingbereich mittlerweile und wir müssen aber trotzdem dasselbe ROI bringen, dieselben Erfolge zeigen und das ist richtig, richtig schwer. Und dazu kommt mit der technologischen Entwicklung: Der Wettbewerb ist wahnsinnig stark, egal in welcher Branche ihr tätig seid. Und das sind nur ein paar der Herausforderungen, die ich finde, die ich im Marketing habe, die ihr wahrscheinlich auch alle habt. Und die Kundenerwartungen werden auch immer, immer höher. Kleines Beispiel: Ich habe vor ein paar Jahren zwei wunderschöne Kinder bekommen und habe in einem Online-Baby-Handler – ich sage nicht den Namen – habe ich immer fleißig bestellt. Ich habe mir Sachen bestellt, Sachen bestellt, Sachen bestellt. Meine Kinder sind aber älter geworden. Die Kampagnen, die ich von diesem Online-Händler bekommen habe, sind leider nicht mitgewachsen. Meine Kundenerwartung war zum Beispiel, dass okay, meine Kinder sind jetzt zwei, drei, vier Jahre, dass die Produkte, die ich angeboten bekomme, dass die auch im Alter mitwachsen. Ist nicht passiert. Ich habe immer noch die Windeln bekommen. Jetzt, fünf Jahre später, kriege ich immer noch Angebote für Windeln. Und meine Kundenerwartung, ja, ist nicht ideal. Sie schüttelt den Kopf da drüber. Es passiert wirklich. Und diese Kundenerwartung wurde nicht erfüllt. Ich bin kein Kunde mehr. Und da müssen wir als Marketer wahnsinnig viel Arbeit leisten und das kommt auf die Daten drauf an, die wir haben und auf die Kampagnen, die wir umsetzen können, auf das Budget. Und wie gesagt, es ist super wichtig, dass wir als Marketer die Bedürfnisse unserer Kunden verstehen. Und deswegen haben wir bei OSF Digital seit 2015 machen wir den Omnichannel Retail Index Report, kurz ORI. Jessi? Ich übernehme mal an der Stelle. Genau. Genau, wir möchten heute, wie Nadine ja schon gesagt hat, über ein Thema sprechen, das für viele Unternehmen, ich denke, sehr unbequem sein kann, die Omnichannel-Strategie. Ich bleibe noch kurz auf dem Slide, bevor ich gleich euch den Ori zeige, weil ich euch sagen will, es betrifft jeden hier. Ich würde gerne noch kurz eine Frage ins Publikum stellen: Wer arbeitet denn mit einem Unternehmen zusammen, wo ein Channel bedient wird in der Omnichannel-Strategie? Wo zwei? Drei? Okay, okay, gut. Es scheint so, dass ihr schon gut dabei seid, aber egal wie viel Channel ihr bedient, es gibt immer was zu tun und vor allem ganz viel zu lernen. Dafür ist der Ori da. Der zeigt uns, euch, wie funktioniert der Markt und vor allem: Was möchte der Kunde gerne? Nadine hatte schon gesagt, der Omnichannel Retail Index ist seit 2015 wie eine Bibel, die Aufschluss darüber gibt, wie Marken funktionieren, wie Kunden funktionieren. Und Einzelhändler und Marken haben in den letzten Jahren massiv in das Thema Omnichannel-Strategie investiert. Die Pandemie hat das massiv auch beschleunigt. Und wie man sieht, im Omnichannel-Retail-Index sind schon sehr, sehr viele Unternehmen platziert, unter anderem Gap, Lego, Nike, Ikea. Also wirklich die großen Retailer, die sich jeden Tag anschauen können: „Wie funktioniert denn bei uns der Content? Wie funktioniert bei uns Search, Navigation und Co? Der Markt, der Omnichannel-Retail-Markt oder der Omnichannel-Markt soll bis 2030 13,6% wachsen. Und auch noch ein Fact: Allein in den USA wurden 2022 über 1,6 Milliarden US-Dollar für Omni-Channel-Einzelhandelsmaßnahmen ausgegeben. Also da ist ganz, ganz viel Geld dabei.Der Index untersucht, das seht ihr hier, einhundertzwanzig Brands aus über fünfzehn, also es sind noch vierzehn, aber mittlerweile über fünfzehn Branchen, mit über zweihundert verschiedenen Kriterien aus den Bereichen Web, Mobile, In Store Erlebnisse et cetera. Der Bericht zeigt, wie gut Omnichannel Practices in Bezug auf das Kundenerlebnis übernommen werden. Und die Daten helfen euch bei der Priorisierung der digitalen und Omnichannel Roadmap. Und dann am Ende natürlich hilft sie euch auch, hilft der Index euch, klügere Investitionsentscheidungen zu treffen. Warum sprechen wir denn jetzt eigentlich über Omnichannel? Nadine hatte das schon ein bisschen gesagt, möchte noch mal einmal kurz zusammenfassen, damit es auch in unserem Kopf richtig ankommt, ne. (lacht leise) Omnichannel ist einfach eine Verkaufsstrategie, bei der Unternehmen ihre Verkaufskanäle nahtlos miteinander verknüpfen. Die Channels sind Web, Mobile, Store, Cross Channel und es wird einfach erwartet, Kunden wollen das, über die verschiedenen Kanäle bequem einkaufen. Ziel ist eine konsistente Einkaufs- und Markenerlebniswelt. Sie soll den Kunden durch alle Prozesse durchführen. Der Omni Channel Retail Index misst die Akzeptanz von Merkmalen und Funktionen. Wichtig, gibt aber keinen Aufschluss über Implementierung oder Leistung eines Merkmals. Die Best Practices sind nicht immer auf andere Branchen anwendbar und die Anwendung von den Best Practices, die wir euch gleich zeigen werden, sind kein Garant für Erfolg. Das muss man im Hinterkopf behalten. Der Omnichannel-Reter-Index hilft bei Bewertung von Kundenwünschen. Das ist, das ist, das ist das, worum es geht, ja. Was will mein Kunde? Und hilft, diese zu identifizieren. Gehen wir mal ins Gesamtranking. Jetzt wird's interessant. (lacht) Ihr seht da ja so, ich geh mal rüber, kann man ein bisschen besser sehen. Ihr seht da ja so 'nen kleinen, ne, wie so 'nen Tacho, wo wir denn momentan stehen. Es gibt jedenfalls noch viel Raum für Verbesserungen. Durchschnittlicher Einsatz von Best Practices ging von einundsechzig auf sechzig Prozent sogar runter zwanzig dreiundzwanzig im Gegensatz zu zwanzig zweiundzwanzig. Best platzierte Unternehmen haben, setzen die achtzig Prozent der Best Practices um. Dagegen stehen einunddreißig Prozent, bei denen, die sich doch nicht so drum kümmern um Omnichannel und was man alles einsetzen kann. Ist natürlich verbesserungswürdig. Vielleicht hilft euch hier ja das eine oder andere. Man sieht auch, ähm, dass auch hier die Scores, highest und lowest, auch noch mal runtergegangen gegangen sind. Also pandemiebedingt wurde ganz viel beschleunigt. Seit die Pandemie, sagen wir mal, vorbei ist, ist wieder vieles, ähm, liegen gelassen. Das darf man aber nicht, ne. Also das ist, (lacht leise) unter dem Aspekt, dass die Kunden sich genau das wünschen und Omnichannel brauchen und Omnichannel-Erfahrung brauchen, muss weiter da investiert werden. Jetzt ham wa die Gewinner. Frage ich gleich mal, ob hier jemand sitzt. (lacht) Ähm, die Vertical Winners. Wer setzt denn die Best Practices am meisten um? Auf Platz, ich fange mit Platz eins an, ist Office und Electronics. Beschäftigt sich irgendjemand mit Office und Electronics hier? Okay, deswegen sind die nicht da. (lacht) Zweiter Platz mit neunundsechzig Prozent ist Department Stores, also alles Mögliche Richtung Kaufhaus. Hat jemand damit Berührungspunkte? Seht ihr, sind auch nicht hier. Und, äh, Home and Improvement, also alles rund baumärkte. Ist mit, mit, jetzt aktuell frisch eingezogen auf den dritten Platz mit sechsundsechzig Prozent Umsetzungsrate der Best Practices. Baumarkt? Auch nicht. Deswegen, ähm, solltet ihr aber, ihr Marketer, mit diesen, ähm, mit diesen Industrien zu tun haben, dann wisst ihr: Okay, bei den läuft's schon ganz gut. Trotzdem gibt es da mit Sicherheit auch hier und da noch Optimierungspotenzial. Und das schauen wir uns jetzt mal an. Wir wollen und haben uns auf sechs Schlüsselerkenntnisse, Schlüsselkriterien konzentriert, weil es einfach sonst zu viel wäre. Ihr hattet ja gesehen, es sind über, äh, zweihundert verschiedene Parameter, die wir uns anschauen. Die sechs Schlüsselerkenntnisse, Optimierungspotenziale wollen wir euch jetzt zeigen und starten mit Suche, Navigation and Search. Ähm, das Thema Suche hat weiterhin Priorität für Einzelhändler. Viel wird umgesetzt, aber es gibt immer noch 'ne Möglichkeit, um die Consumer Experience zu erhöhen. Ganz klar. Eine ganz, ganz besonders neue Taktik, die aber irgendwie alle machen, was toll ist, ist Auto suggest Search Terms. Bedeutet, ne, automatisches Ausfüllen. Das ist anscheinend State of the Art und das ist auch gut. Die Benutzerfreundlichkeit der mobilen Suche hat leider aber abgenommen. Dreiundvierzig Prozent füllen Suchleisten mit Top Suchanfragen, nur dreiundvierzig Prozent, ne, Suchanfragen oder Trendings. Achtundachtzig Prozent bieten aber Vorschläge für leere Suchergebnisse an. Sieht man, wo ist es? Hier unten da, ne. Nur achtunddreißig Prozent erinnern sich an Suchbegriffe, obwohl, wie schon erwähnt, fünfundneunzig Prozent automatisch vorgeschlagen werden. Also da ist ein ordentlicher Gap und da sollte man vielleicht auch noch mal ihr als Marketer reingehen, falls es bei einem eurer Kunden ein Thema ist und noch mal überlegen, wie man Navigation and Search optimieren kann. Vielleicht auch mit dem Retail Index, wo ihr euch dann anschaut, wie funktioniert denn gerade die Branche meines Kunden? Gehen wir zum nächsten Thema: Content. Ähm, ja, ganz klar: Einzelhändler und Marken haben verstanden, dass relevante, originelle und reichhaltige Inhalte das Non plus ultra sind. Das muss einfach so sein. Produktempfehlungen et cetera, ne.Die Nutzung von shoppable Inhalten hat sich bis jetzt bis 2023 verdoppelt. Es wird immer mehr. Shoppable Inhalt ist einfach auch ein absoluter Überflieger. Die Akzeptanz für Kauf von Inhalten, also von vorgestellten Produkten und Inhalten, hat aber abgenommen und ist hier sehr gering bei nur 26%. Die Kunden gehen raus, meistens aus dem Inhalt und vergleichen das Produkt noch mal oder gucken, ob sie das Produkt irgendwo anders kaufen können. Das ist ein absoluter Pain Point, weil wenn ich schon den Shoppable Content habe, dann sollte ich den Shoppable Content auch so machen, vielleicht gestützt durch Service, whatever, dass der Kunde dann auch kaufen möchte, ohne rauszugehen. Also das ist eine ganz starke Erkenntnis. Die Nutzung von Tools für den geführten Verkauf, AK Guided Selling, liegt bei 40%. Mag ich sehr das Thema Quizformate. Ich bin da so eine. Wenn ich irgendwo sehe, da plopt so ein Quiz auf. Ja, ich bin auf einer Kosmetikseite: „Was für ein Hauttyp bist du denn? Und dann gehe ich da so durch und dann am Ende kommt raus: „Ich hab was für Mischhaut? Ist er einmal so viel Stress bei dir? Weiß ich, okay, das kaufe ich jetzt. Oder vielleicht auch nicht, vielleicht später. Da habt ihr eine ganz tolle Möglichkeit, später noch mal im Bereich Service zu sehen, wie man das noch mal nutzen kann. Branchen mit höchster Akzeptanz von Guided Selling sind Motorrad, Auto, Schönheit, Kosmetik, wie ich gerade schon erwähnt hatte und auch wieder Büro und Elektronik. Also diese Büro-Elektronik-Leute, die machen das echt ganz gut. Schlüsselerlekenntnis: Loyalty. Ach, eins meiner Lieblingsthemen: Kundenbindungsprogramme, Kärtchen sammeln. Kundenbindungsprogramme nehmen, also die Beliebtheit nimmt immer weiter zu. Ganz klar. Kaufhäuser sind führend mit fast 90% aller angewandten Best Practices. Die Schmuckbranche bildet leider das Schlusslicht mit nur 51%. Ist denn hier jemand aus der Schmuckbranche oder vertritt die Schmuckbranche? Die haben sich nicht hergetraut. Nein, aber auch die müssen natürlich ordentlich was machen, weil auch da Loyalty-Programme super, super gewinnbringend sind. Warum nicht? Schmuck ist eigentlich prädestiniert dafür. 70% der untersucht Unternehmen bieten zumindest eine Art von Loyalty-Programm an, aber Loyalty-Programme gibt es, da gibt es schier unendlich viele. 80% bieten zum Beispiel besondere Vorteile an, wie Events, Vorverkäufe, exklusive Angebote. Das ist eine super schöne Sache. 80% bieten Earn and Burn an. Das ist langsam schon ein alter Schuh ne. Punktebasiertes Treueprogramm. Da gibt es noch viel mehr. 44% haben eine Kreditkarte. Das ist zum Beispiel etwas, was sehr, sehr spannend ist und womöglich auch mehr Zuwachs finden sollte, das Kreditkartenprogramm. Ihr könnt den Kunden dann besser lesen. Der Kunde fühlt sich gewertschätzt, der hat eine Kreditkarte. Ist auf jeden Fall ein schönes Thema für ein Loyalty-Programm. Loyalty-programme sind auf jeden Fall nicht außer Acht zu lassen, wenn es Kundengewinnung und -bindung geht. Und noch mal abschließend: Es gibt eine Vielzahl an Loyalty-Programme und nicht nur Earn and Burn. Schlüsselerlekenntnis: E-Mail und SMS. Unternehmen konzentrieren sich mehr und mehr auf Taktiken zur Kundenbindung über E-Mail und SMS. E-mail und SMS steht ganz oben auf der Liste dabei. 72% erlauben, Kunden persönliche Präferenzen für E-Mails unter ihrem Konto zu verwalten. Aber nur 34% erlauben, Kunden die Häufigkeit der E-Mails zu adaptieren, also wie oft sie eine E-Mail bekommen. Warum? Es wäre doch auch viel schöner, wenn ich auch da dem Kunden die Möglichkeit gebe, zu entscheiden, wie oft will ich die E-Mail bekommen? Vielleicht: Was will ich hören? In welcher Form sollen die Newsletter erscheinen et cetera. Da muss definitiv meiner Meinung nach, unserer Meinung nach nachgebessert werden, dass man auch da den Kunden an die Hand nimmt und auch den Kunden zuhört. Die Anmeldung per SMS wird nun mit 33% Incentives belohnt. Auch da ist doch eine schöne Möglichkeit, diesen Faktor SMS mehr reinzubekommen in diese Omnichannel-Struktur. Auf jeden Fall sollte die Individualisierung im Fokus liegen bezüglich der Art der Kommunikation. Kommen wir nun zum Thema Service. Die meisten Best Practices für Kundenservice sind in diesem Jahr auf jeden Fall gestiegen. Einzelhändler und Marken bieten kundennützige Tools und Hilfestellungen an, mit dem Unternehmen zu kommunizieren. 64% bieten einen Kundenservice an, während der Kaufabwicklung bedeutet Click to Call und Call to Action, Telefon, E-Mail, Live Chat, whatever. Also dass ich irgendeine Art und Weise mit dem Kundenservice in Kontakt treten kann. 38% legen Informationen zum Kundenservice in den Warenkorb direkt. Und das ist mir ein Herzensthema. Warum denn nicht? Warum nur 38? Direkt dort den Kundenservice platzieren über einen Live Chat zum Beispiel, kann eine Abbruchrate minimieren, weil der Kunde vielleicht mit irgendwas nicht klarkommt und klickt da raus, schwupp, ist er weg. Nein, auch da wollen wir dich abholen, lieber Kunde. Du hast Probleme? Da packen wir einen Kundenservice rein. 57% sammeln Feedback auf Produktlisten, Produktdetailseiten und zum Thema Kundenservice. Das könnt ihr viel mehr auf den Seiten platzieren. Wenn ich dort überall mein Feedback abgeben kann, habt ihr natürlich auch einerseits Informationen über eure Produkte, aber auch Informationen über eure Kunden. Und jetzt kommt es: Nur 21% geben auf den leeren Suchergebnisseiten – ja, no search terms – kein Kundenservice an. Auch da, das schreit ja quasi danach: Der Kunde sucht etwas, findet es nicht, dann kann er doch den Kundenservice direkt erreichen. Schwupp, einmal Livechat: „Ich habe das Produkt nicht gefunden. Was sagt der liebe Kundenservice? „ja, das ist gerade out of stock oder „wir haben das nicht, aber ich habe ein anderes Produkt. Hier guck mal. Schwupp, kriegt man vielleicht dann doch noch mal einen Abverkauf hin.Auch kommen wir nun zur letzten, zum letzten Schlüsselerkenntnis, zum letzten Optimierungspotenzial. Das ist das Thema Account. Achtundfünfzig Prozent erlauben die Auswahl der Kommunikationsmethode im Konto. Es sind nur achtundfünfzig Prozent. E-Mail, SMS, Telefon, Postweg. Ich erlebe das auch immer noch, (lacht leise) dass ich oft Post bekomme, wo ich denke, das ist eigentlich so neunzehn neunzehnhundertneunzig, ähm, aber ich würde es trotzdem gerne auswählen, weil manchmal möchte ich einfach keine Post bekommen, sondern ich persönlich freue mich lieber über E-Mails. Nur dreißig Prozent speichern Quiz- und Ratgeberergebnisse. Mhm. Wenn ihr euch erinnert, das hatte ich euch vorhin gesagt, diese Quiz-Geschichte. Auch da möchte der Kunde in seinem Konto doch sehen können: „Ah, ich habe doch da mal ein Quiz gemacht. Da wurde mir doch eine Creme vorgeschlagen. Die wollte ich damals noch nicht kaufen, aber jetzt will ich sie kaufen. Auch da muss man wirklich noch mal rein und überlegen: „Wie kann ich den Kunden auch an dieser Stelle abholen? Fünfundzwanzig Prozent der untersuchten Unternehmen ermöglichen es, während oder nach dem Bezahlvorgang ein Konto zu erstellen. Fünfundzwanzig Prozent. Wenn ich vorher mein Konto nicht erstelle, bin ich für immer Gast. Ich bin so, ich mache das immer als Gast, weil ich habe keine Zeit, ne, immer viel zu tun. Wäre es nicht schön, per Autofill in einfach nur raufzuklicken und nachdem ich mich als Gast angemeldet habe, bin ich dann doch Kunde? Wäre auch schön. Schwupp, habe ich, habe ich den als Unternehmen oder Marketer als, ja, sichtbaren Kontakt bei mir drin. Ja, das war es erstmal an dieser Stelle zu den Schlüsselerlekenntnissen. Ähm, Nadine möchte aber gerne euch noch ein bisschen was sagen, weil da gibt es natürlich nicht nur das, sondern das ist eine große Welt. Genau. Also es gibt wahnsinnig viel zu tun. Ja? Daten, Webseiten, alles das, was wir gerade beredet haben. Wie bringe ich diese Sicht auf den Kunden zusammen? Wo fange ich an? Wo höre ich auf? Dieser Unendlichkeitsschleife. Wenn ihr da Unterstützung braucht, wenn wir da euch helfen können, kommt zu uns. Wir sind jetzt noch da. Wir können euch auch gerne den Ori-Report, das, was ihr jetzt gerade gesehen habt, ist wirklich nur ein ganz kleiner Auszug dazu. Wir haben einen langen Report, holt ihn euch. Hier ist der QR-Code. Kommt zu uns, redet mit uns. Wir können euch die Benchmarks geben und wenn ihr das wollt, für euer Unternehmen auch analysieren, wie das bei euch läuft und wie wir es besser machen können. Gut, dann können wir jetzt zu den Fragen übergehen: Habt ihr im Raum erst mal Fragen? Nein? Dann glaube ich, hast du ein paar Fragen für uns vorbereitet, oder? Ich habe ein bisschen was vorbereitet, ja. Erst mal vielen Dank für den Vortrag. Also ich merke selber ein paar Sachen-- (Applaus) Genau, einen Applaus erst mal. Viele Dinge, die ihr aufgezählt habt, die merkt, die bemerkt man ja auch selber und die Marketer haben einiges zu tun, tatsächlich. Ja. Also viele, ja sehr spannend. Ähm, vielleicht könnt ihr noch mal zusammenfassen, warum ist es denn so wichtig, dass Unternehmen eine Omnichannel-Strategie umsetzen? Ich glaube, um, (lacht leise) um am Kunden zu bleiben, um den Kunden nicht zu verlieren. Kunden erwarten das einfach heute. Wenn man nicht Omnichannel macht, kann man, kann man, kann man nicht konkurrenzfähig sein und das auch wirklich über alle Kanäle hinweg, auch alle Kanäle betrachten. Ähm, ja, das ist eigentlich das Einzige, was man dazu sagen kann, diese Konkurrenzfähigkeit. Omnichannel ist nicht schwer, aber man muss sich einmal in die Strategie hineinversetzen und auch eine Strategie erstellen. Vielleicht auf Basis des ORIs. Der kann auf jeden Fall helfen. Vielleicht auch wirklich mit Strategiesessions, die man macht, dass man überlegt: „Wie kann ich denn außerhalb meiner Bubble auch noch in die andere Richtung denken?" Genau. Mhm. Okay. Und was können Kunden machen? Also wenn sie die Daten sammeln und welche Daten können die Kund-- die Marketer über die Kundendaten sammeln, damit sie erfolgreich sind? Soll ich das nehmen? Ja, übernimm gerne. Genau. Also Daten kommen ja, habe ich ja gerade schon gesagt, aus ganz, ganz verschiedenen Quellen. Wir haben die Webseite. Ich meine, das ist natürlich, was wir jetzt beredet haben, sehr viel für den Retail-Bereich. Ihr seid nicht alle im Retail-Bereich unterwegs. Das weiß ich. Aber ihr habt die Daten von unseren Kunden im CRN liegen. Ihr habt die auf der Webseite liegen. Ihr habt, ihr macht E-Mail-Kampagnen und kriegt Feedback. Ihr kriegt aus dem Servicebereich ganz, ganz viele Daten und ich weiß, wie schwierig es ist, diese Daten zusammenzubringen. Wir alle arbeiten in Silos größtenteils und die Frage: Wie bringen wir das zusammen? Das hilft, glaube ich, mit guter Technologie, mit Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens. Also wir reden auch sehr oft mit Unternehmen, wo die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche gar nicht funktioniert und die Daten gar nicht geteilt werden. Also das ist ein ganz, ganz großes Problem, was wir oft noch am Markt sehen. Ähm, aber auch da gibt es Hilfe, da kann man sich Hilfe suchen und ja, das kann man machen. Ja. (holt Luft) Gute Überleitung zur Zusammenarbeit in der Firma, im Unternehmen selber. Wie können denn Unternehmen sicherstellen, dass die Mitarbeiter auch die notwendigen Fähigkeiten haben, um eine erfolgreiche Omni-Strategie umzusetzen? Schulungen, Workshops, Tools beibringen, mitgehen, ne. Also all das Kunden, ähm, Mitarbeiter, ähm, incentivieren und befähigen, dass sie mehr lernen, auch verstehen, wie Omnichannel funktioniert. Und wenn ich sage, mitgehen, auch mal in so einen Store mitgehen und mal, ähm, anschauen, was, was passiert denn da? Vielleicht auch bei einem Mystery Shopper dabei sein, aber generell gucken: Ähm, wie funktionieren unsere Channels gerade und Karrieremöglichkeiten schaffen für Mitarbeiter, also sich wirklich entwickeln können in die Richtung, ja. Omnichannel-Strategie ist, ist ein riesiger Kosmos und, ähm, sollte entsprechend dann auch fundiert beigebracht werden, aber vor allem über die Schulung, über Workshops und so weiter, ja. Genau. Jetzt habe ich nichts dazu zu sagen. Genau. (lacht) (lacht) Wunderbar. Ja, vielen lieben Dank noch mal. Herzlichen Applaus für die beiden. (Applaus) Vielen Dank. Vielen Dank.
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