Ja, hallo. Schönen guten Morgen zusammen. Ich hoffe, ihr könnt mich alle hören jetzt. Die Session müsste jetzt offen sein. Ähm, ja, ich würde sagen, dann fangen wir an. Ähm, ich würde ganz kurz anfangen mit einer kurzen Vorstellung. Mein Name ist Alexander Kube und ich, äh, leite bei AWIN das Key Account Management für die beiden Vertriebsländer Deutschland und Österreich. Ähm, heute geht es um das Thema Partnermarketing, Partnermarketing zwei Punkt null, und wie du smart dein eigenes Partnerökosystem schaffst. Da verbergen sich zwei Begriffe, die ich ganz kurz erklären möchte. Also, unter Partnermarketing zwei Punkt null verstehen wir von AWIN die, ja, konsequente Weiterentwicklung des Affiliate-Marketings. Und, äh, innerhalb dieser konsequenten Weiterentwicklung gibt es jetzt, ja, eine sehr, sehr gute Möglichkeit für euch als Advertiser, als Onlineshop, aber auch für die Publisher da draußen, die Möglichkeit, sein eigenes Partnerökosystem zu schaffen. Und was das bedeutet und welche Vorteile man daraus hat, und, ähm, ja, das möchte ich heute in diesem Vortrag euch zeigen. Zunächst beginnen wir aber mit einem kurzen Blick zurück, und zwar, ähm, ja, vierundachtzig, als die erste E-Mail in Europa verschickt worden ist, hat's angefangen langsam mit dem digitalen Zeitalter. Ähm, dann springen wir gleich mal weiter, wurde Google 1998 gegründet und dann war es aber auch schon zwei Jahre später möglich, über Google AdWords die ersten Kampagnen zu buchen und Werbung zu schalten. Und auch zweitausend war das Jahr, in dem wir gegründet worden sind, AWIN, und, ähm, auch da hat unsere Reise begonnen. Und wie die Reise von uns begonnen hat, hat auch die Reise von vielen anderen Unternehmen in den letzten Jahren, vor allem Jahrzehnten, dann auch gestartet. Facebook zweitausendvier, ähm, dann aber auch in den nächsten Jahren eine rasante Weiterentwicklung, die stattgefunden hat in den verschiedenen, ähm, Medienkanälen. Und heute, wenn wir uns heute betrachten, welche Medienkanäle so zur Auswahl stehen als, als Werbetreibende oder als Onlineshops, dann gibt es, ich habe das jetzt mal zusammengefasst in diese groben acht Kategorien. SEO/SEA ist mit Sicherheit jedem ein Begriff, aber auch klar, selbststehend für sich der Affiliate-Marketing-Kanal. Dann hat sich in den letzten, ähm, ich würde sagen, zehn Jahren Social Media auch sehr stark entwickelt. E-Mail-Marketing, aber auch klar, Display, äh, war in den letzten Jahren immer eine große Rolle. OnSite-Optimierungen sind sowieso immer Thema und, äh, generell der Mobile-Kanal. Da hat sich in den letzten Jahren auch nicht nur beim Affiliate-Marketing, sondern generell einfach sehr, sehr viel Entwicklung und sehr, sehr viel getan. Ähm, weil es ist nämlich nicht bei diesen acht oder sagen wir mal Hauptkategorien geblieben, sondern es gibt mittlerweile so viele diverse unterschiedliche Möglichkeiten, angefangen im SEO. Klar, dass ich versuche, ähm, vor allem im, im Offsite, ähm, Backlinks zu erstellen, um hohe Rankings aufzuziehen, aber auch im SEA, die Möglichkeiten werden immer differenzierter. Die letzten Jahre hat sich, hat sich gezeigt, dass CSS-Partner ein sehr guter Kanal für Onlineshops sein kann, auch im Social Media mit den verschiedenen Medienmöglichkeiten über TikTok, über Instagram, über Facebook, YouTube et cetera. Da gibt es mittlerweile sehr, sehr viele Möglichkeiten, ähm, auch in den E-Mail-Vermarktungen oder auch im Display über Retargeting, Prospecting et cetera. Hier hat sich sehr, sehr viel getan in den letzten Jahren. Bevor wir jetzt ins Detail aber einsteigen, will ich ganz kurz für diejenigen erklären, noch mal ganz schnell in Sätzen, was Affiliate-Marketing ist, um mich alle abzuholen. Ähm, Affiliate-Marketing basiert darauf, dass Publisher eine Reichweite besitzen, dort User sich tummeln und die Publisher-Advertiser, also Onlineshops, verlinken und ihre Produkte bewerben. Und wenn der Konsument dann vom Publisher auf den Onlineshop weitergeleitet wird und dort was kauft, erhält der Publisher eine Provision vom Advertiser, um dafür auch belohnt zu werden, dass er über den Advertiser berichtet hat oder, oder über seine Produkte berichtet hat. Und um das ganze Konstrukt tracken zu können und messen zu können, ähm, gibt es uns, AWIN. Und, ähm, ja, so einfach generell für euch mal einen kurzen Überblick, wie das, die ganze Konstellation ist. Jetzt aber auch schon zum Partnerökosystem. Woraus besteht das Partnerökosystem? Jetzt haben wir gerade von vielen Medienkanälen auch gehört, ähm, die es aktuell so zu bewerben gibt. Ähm, und auch hier geht's vor allem erst mal links oben der Bereich um das Thema Reichweite. Das ist einer der drei Hauptbestandteile des Partnerökosystems, neben Technologiepartnern und neben Tools, die man braucht, um mit diesen beiden Bereichen arbeiten zu können. Ich möchte mich jetzt im ersten Schritt erst mal auf das Thema Reichweite fokussieren. Wir haben in den letzten Jahren sehr, sehr stark gemerkt, dass sich da unglaublich viel entwickelt. Ich habe das jetzt hier mal auf dieses sechs, ähm, Medienkanäle kurz runtergebrochen. Zusätzlich dazu gibt es natürlich auch noch den Affiliate-Kanal. Und was man hier sagen muss, der Affiliate-Kanal, mittlerweile-- also es wird in vielen Unternehmen jeder einzelne Kanal immer noch sehr stark als Silo betrachtet, die Budgets verteilt und dann dementsprechend versucht zu optimieren, um das Maximale in seinem Kanal mit dem eingesetzten Budget zu erreichen. Im Affiliate-Kanal ist das ähnlich, beziehungsweise eigentlich wahrscheinlich genauso wie bei den anderen Kanälen. Allerdings hat sich hier in den letzten Jahren so viel getan, dass wir nicht mehr nur von einem sehr stark getrennten Kanal ausgehen können, sondern im Affiliate-Marketing gibt es nämlich nicht nur, ich glaube, das wäre das Erste, was genannt worden wäre, wenn es um Affiliate geht, Gutscheinseiten oder Cashback-Seiten oder ein paar Blogger, sondern wir bieten mittlerweile, haben wir einige Influencer, die bei uns arbeiten, Influencer-Agents, Agenturen, Influencer-Netzwerke, die bei uns ihren Traffic und ihre Reichweite monetarisieren. Es arbeiten mittlerweile sehr, sehr viele Medienhäuser und Verlagshäuser über uns. Ähm, dann auch natürlich die CSS-Partner, die ich vorhin schon kurz erwähnt habe. Wir arbeiten seit Jahren mit Display-Vermarktern zusammen, die Retargeting oder Prospecting über uns betreiben.Aber auch natürlich E-Mail-Vermarktung oder Preisvergleichsseiten. Das sind alles nur Beispiele, aber das sollte ein Stück weit mal zeigen, wie weit das Spektrum des Affiliate-Marketings mittlerweile hinausgeht. Und das ist auch die Herausforderung aktuell, nämlich: Wir haben so viele Schnittstellen zu so vielen verschiedenen Kanälen, zu SEA, zu Social, zu Mobile, zu E-Mail, zu Display, ähm dass das auch in die Abteilungen und Teams der Advertiser und Publisher Einhalt gebieten muss. Wir müssen in Zukunft so darüber nachdenken, über den Affiliate-Kanal so darüber nachdenken, dass wir nicht mehr nur kanalspezifisch denken, sondern übergreifend denken, weil der Affiliate-Kanal, der Partnermarketing-Kanal, kann mittlerweile sehr, sehr viel mehr als nur Affiliate, nämlich sehr, sehr viele andere Industrien und Wissensmodelle abbilden. Und ich möchte insbesondere jetzt mal in einem großen Trend ähm euch zeigen im Thema Reichweite, nämlich der Aufstieg von E-Commerce-Publishern, ähm besser noch gesagt oder spezifizierter, der Aufstieg vor allem der Medienhäuser und Verlagshäuser im Affiliate-Kanal. Wir hatten in den letzten Jahren hatten die Verlagshäuser sehr, sehr stark mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen. Das hat diverse Gründe. Wir kennen die meisten davon, wie zum Beispiel, dass jetzt der Content auch abgefragt werden muss, ähm dass wir mit Third-Party-Cookies struggeln, ähm dass mittlerweile eigentlich nur noch der First-Party-Cookie zählt. Jetzt gab es noch mal eine Gnadenfrist von Google ah bis Ende nächsten Jahres, ah dass in Chrome-Browser noch Self-Party-Cookies zulässig sind. Aber das sind alles Themen, die die Verlagshäuser natürlich massiv beschäftigen und die haben in den letzten Jahren eben auch schon stark mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen gehabt. Ähm Hier auch noch mal ein Bericht. Hier haben einunddreißig Prozent der Zeitungsverlage gesagt, dass der Rückgang der Werbeeinnahmen das größte existenzielle Risiko für sie bedeutet. Ähm Und auch sogar jeder Fünfte nennt Schwierigkeiten in der Diversifizierung ihrer Einnahmequellen. Das heißt, sie haben sich in der Vergangenheit einfach sehr, sehr stark auf einige wenige Vertriebskanäle fokussiert und haben jetzt in den letzten Monaten und Jahren Probleme gehabt, sich zu diversifizieren und ähm eben mit den sinkenden Werbeeinnahmen. Und ähm die Verlagshäuser allerdings, die sie in den letzten Jahren schon auf Affiliate-Marketing fokussiert hatten und dementsprechend die Prozesse auch schon in Gang gesetzt hatten, die haben vor allem Anfang 2020, als die Corona-Pandemie gestartet oder angefangen hat, ähm am meisten davon profitiert. Die haben Prozesse eingeführt gehabt und die konnten dann davon profitieren, dass der Affiliate-Kanal einfach ein sehr stark abverkaufsorientierter orientierter Kanal ist und nicht mit fehlenden Budgets im Media zu kämpfen hatte. Und das hat auch ein Artikel der Press Gazette gezeigt. Ähm Die haben sich auf das große Medienhaus Future PLC konzentriert. Future PLC ist ein Medienhaus aus UK. Die publizieren verschiedene Artikel. Ich glaube, es sind mittlerweile sogar über zweihundert ähm Zeitschriften verlegen die in ähm Großbritannien, in Australien und USA und konzentrieren sich in dem Bereich Computerspieletechnik, Automobil, Film und Fotografie et cetera und haben da im Monat circa fünfzig Millionen Kunden. Die konnten aufgrund ihrer Fokussierung auf Affiliate-Marketing auch schon vor der Pandemiezeit ihre Werbeeinnahmen um siebzig Prozent steigern im Vergleich zum Jahr 2019. Ähm Lass uns da auch noch mal näher in die Zahlen reingehen zu Future PLC, die sie auch veröffentlicht haben. Ähm Hier ist super interessant: In dem Jahr 2020 hat Future PLC aus dem Affiliate-Marketing neunundsiebzig Millionen Euro Pfund eingenommen. Und ähm nicht nur der Wert alleine spricht für sich, sondern auch der Anteil, nämlich dreiundzwanzig Prozent ihres Gesamteinnahmen kamen aus dem Affiliate-Marketing. Und das ist schon immens, ähm wenn man betrachtet, dass in den vorangegangenen Jahren Affiliate-Marketing oftmals nur kleine einstellige Werte hatte der Gesamteinnahmen und mittlerweile haben sie dreiundzwanzig Prozent bei Future PLC. Das ist schon massiv. Besonders interessant ist hier auch, in der Grafik zu sehen, die Abhängigkeit von gewissen Traffic-Quellen. Ähm Zweitausendsiebzehn hatten sie noch zirka einundfünfzig Prozent von Amazon bezogen und mittlerweile liegen sie nur noch bei dreißig Prozent. Das heißt, sie haben die Diversifizierung ihrer Traffic-Quellen geschafft und konnten das eben auch hauptsächlich durch so viele Marketing erreichen. Und ja, das ist auf jeden Fall ein Zeichen dafür, dass die Diversifizierung wichtig ist, sich nicht zu abhängig zu machen von einzelnen Playern am Markt, sondern sich breiter aufzustellen, dann auch auf gegebene Marktsituationen, die sich verändern, wie jetzt zum Beispiel die ganze Thematik mit Third-Party-Cookies, was natürlich für das Media Business extrem schwierig ist, ähm sich nicht darauf nur zu fokussieren, sondern einfach mehr Ausweichmöglichkeiten zu haben. Noch ein weiteres Beispiel habe ich mitgebracht hier das Wired Magazine, die das auch sehr clever gemacht haben. Die haben, wie auch viele andere deutsche Verlagshäuser, eine Paywall eingeführt. Das heißt, bei sehr, sehr vielen Artikeln muss der Kunde bezahlen, diese auch sehen zu können. Ähm Ihre Strategie war ein Stück weit anders. Die haben auch eine Paywall eingeführt. Die haben aber allerdings sehr, sehr viele Seiten offen zugänglich, die vor allem ähm Produktreviews beinhalten oder super starke Produktangebote, Deals. Und diese Seiten haben sie alle öffentlich zugänglich für ihre Nutzer gemacht und haben damit dann einfach über das Affiliate-Marketing auch monetarisieren können. Und da ist noch mal wichtig, Affiliate-Marketing war hier nicht nur das Mittel zum Zweck für die Monetarisierung, nein, dadurch konnten sie auch sehr, sehr viele User auf ihre Seite locken, sodass die Artikel auch öffentlich waren, welche sie dann im Anschluss auch konvertieren konnten mit einer relativ hohen Conversion-Rate, diese über zu bezahlten Abonnements zu bekommen.Das heißt, hier war das auch ein super Zusammenspiel zwischen Affiliate-Marketing und der Monetarisierung, aber auch der Konvertierung ihres eigenen Businessmodells, nämlich den bezahlten Abonnements. Und das zeigt schon sehr stark, wie die Reichweite sich verändert, wie differenzierter, wie viel größer die Reichweite auch wird, die man aktuell über Affiliate- und Partnermarketing erreichen kann. Und, ähm, ja, das war jetzt ein Beispiel für das Thema Reichweite. Da gibt es noch weitere Dutzende. Aufgrund der Zeit gehe ich aber nur auf dieses eine ein. Jetzt möchte ich mich noch dem zweiten Bereich widmen, und zwar das Thema Technologiepartner. Ich habe jetzt viel über Reichweite gesprochen und über die Möglichkeiten, wie man Reichweite generieren kann, beziehungsweise wo die Reichweiten aktuell herkommen. Ähm, wenn die Reichweite dann auf dem Onlineshop ist, dann geht es natürlich auch darum, diese Reichweite über, in dem Fall, über Technologien so gut es geht zu optimieren. Ähm, das heißt, wir fokussieren uns dann drauf: „Okay, die Reichweite ist da, die User sind auf dem Onlineshop und jetzt müssen wir versuchen, im Sales-Funnel die Customer Journey zu optimieren und den Umsatz daraus zu maximieren. Und das kann man eben schaffen über gewisse Technologiepartner, die sich rein darauf fokussieren, on-site auf euren Onlineshop-Seiten eure Nutzer so gut es geht abzuholen, weitere Angebote, ähm, über zum Beispiel Produktempfehlungen anzubieten oder aber auch on-site Personalisierung durchzuführen und, ähm, zum Beispiel auch eine technische .............................. Strategie ins Leben rufen. Und, ähm, diese Partner sind reine Tech-Firmen. Die haben sich darauf fokussiert, das so effizient wie möglich zu gestalten und, ähm, können damit euch gemeinsam auf eurer Seite euren Sales Funnel optimieren. Und was hat man davon, wenn man mit diesen Technologiepartnern zusammenarbeitet? Die Technologiepartner können nicht nur Conversion Rate optimieren, wie ich gerade schon gesagt habe, sondern mit ihren Möglichkeiten, die ich gleich noch zeigen werde, erhöhen sie auch AOVs, können zusätzliche Reichweite für euch generieren, personalisieren eure Webseite oder entwickeln gemeinsam mit euch eine clevere Gutscheinstrategie, die nicht mehr nur daraus besteht, zu sagen: „Ich biete einen zehn Prozent Gutschein auf diversen Seiten an, sondern vielleicht auch ein bisschen dynamischer und individu-individueller. Ähm, ja, und so gibt es einfach sehr, sehr viele Möglichkeiten, wie Technologiepartner für euch zum Einsatz kommen können. Ich habe mal einen Teil davon für euch mitgebracht. Hier seht ihr zum Beispiel Precise AI. Das ist ein Partner, der mit euch gemeinsam Retourenquoten optimiert und Retourenquoten im besten Falle, also Retouren vermeidet. Und der Partner arbeitet auch über uns. Ähm, wir haben hier jetzt ein Beispiel gehabt, der hat hier für einen Advertiser von uns die Retouren um fünfundzwanzig Prozent reduzieren können, den AOV sogar um fünfzehn Prozent steuern können. Und wie ihr das macht, das zeigen wir euch jetzt an dem Beispiel von Keller Sports. Das ist auch ein Advertiser von uns. Hier wird gezeigt, wie der User ............................ ....... die Größe für diese T-Shirts findet. Man gibt an: „Okay, ich bin männlich, ich bin ein achtzig groß, noch, ähm, das Gewicht auch eingegeben. Und dann gibt es noch hier: „Welche Art von Passform möchtest du? Etwas enger, irgendwas weiter? So kann der Nutzer sich langsam eintreiben lassen, seine passende Größe zu finden, was tut dann das Wüteren alles und gibt am Ende passende Größe vor. Das Ganze kann man sogar gestalten, wenn man Lust hat, es zu nutzen, die Passform beziehungsweise Figur auch anzugeben, zu vermeiden, dass man wieder Dinge zurückschicken muss. Das ist ja auch für den User Aufwand am Ende des Tages. Und diese Größe ............................. Man muss technisch hier gar nicht selbst aktiv werden oder was einbinden. Wie das funktioniert, zeige ich euch gleich noch. Aber das ist ein riesen Mehrwert für den Nutzer. Es ist ein riesen Mehrwert für den Onlineshop, weil die Retourenquoten reduziert werden und am Ende eigentlich eine Win-win-Situation für alle am Markt. Ein weiteres Beispiel hatte ich eben schon erwähnt. Da geht es dynamische Gutscheine. Gängig im Affiliate-Marketing war jahrelang zu sagen: „Okay, ich gebe meinem Nutzer die Möglichkeit, zehn Prozent zu sparen und diesen zehn Prozent Gutschein vermarkte ich über verschiedene diverse Gutscheinportale, die es so gibt. Ähm, die dynamischen Gutscheine über die Technologiepartner, wie zum Beispiel RefLifter, aber auch die Global Savings Group oder Particular Audience. Da gibt es die Möglichkeit, über die Technologie, über die sie verfügen, sehen sie, wenn sie eingebunden sind in eurem Onlineshop, haben sie die Möglichkeit, ob der Nutzer schon einen bestimmten Warenkorb hat. Also gibt es zum Beispiel ein Produkt von fünfzig Euro, der schon im Warenkorb liegt. Wenn der Nutzer dann, während das Produkt im Warenkorb liegt, sich überlegt: „Okay, ich schaue jetzt noch mal, ob ich irgendwo sparen kann, ob ich irgendwo noch mal gewisse Rabatte erzielen kann, um meinen Einkauf billiger zu gestalten, ähm, wird dann auf den verschiedenen Seiten, zum Beispiel von der Global Savings Group, ähm, wenn der Nutzer nach einem Gutschein sucht, automatisch erkannt: „Hey, dieser Nutzer, der hat gerade schon in dem Onlineshop einen Warenkorb von fünfzig Euro. Ich zeige jetzt nur einen Gutschein an, der eine Mindestbestellwert von siebzig Euro hat, aber dann bekommt der User einen zehn Prozent Gutschein. Was man damit schafft, ist klar, man kann den EUW damit erhöhen, man minimiert seine Marge nicht, ähm, und man erhöht in dem Fall auch die Conversion Rate, weil der Nutzer auch die Möglichkeit hat, noch mal zu sparen und gutes Gefühl hat, wird auch loyaler der Marke gegenüber. Und hier profitzieren auch wieder alle Seiten. Und wichtig ist hier die Technologie wieder als Grundlage, die dazu genutzt wird, einfach cleverer und smarter, ähm, mit den eigenen Kunden oder mit den eigenen Daten umzugehen. Dann habe ich noch ein Beispiel mitgebracht von einem unserer Kunden, in dem Fall von Samsung. Samsung arbeitet auch über uns und die haben mit dem Technologiepartner Increasingly, ähm-Eine Produktempfehlung, das seht ihr auf der rechten unteren Seite, eine Produktempfehlungswidget mit eingebaut. Das heißt, wenn der User nach einem gewissen Smartphone geschaut hat, hat Samsung auch unten noch passende Hüllen et cetera angeboten, hier auch einfach einen Uplift zu generieren. Und was hier geschafft worden ist in dieser Partnerschaft zwischen Increasingly und Samsung, dass der Umsatz zwanzig Prozent inkrementell wachsen konnte und ähm, was ich eben auch schon gesagt hab, vierundvierzig Prozent Steigerung im Zubehörverkäufe. Das heißt, zum passenden Smartphone einfach noch mal die passenden Zubehöre, wie zum Beispiel auch noch Kopfhörer et cetera, mit angeboten werden. Und ähm, ja, das kann man eben auch durch Technologien, durch Technologiepartner erreichen, die für einen das entwickeln und mit einem gemeinsam das auch umsetzen. So, diese beiden Bereiche, Reichweite und Technologiepartner nutzen zu können, braucht man Tools, weil ähm als Beispiel, wenn man mit Technologiepartnern zusammenarbeiten möchte, muss man natürlich auch ein gewisses Skript von diesen Technologiepartnern aus seinem eigenen Onlineshop mit integrieren. Das Problem allerdings, das merken wir oft und ich glaube, das kennt ihr selber auch: Intern die Technik ist meistens überlastet. Es gibt ne lange, lange Liste an nötigen Features oder Möglichkeiten, wie es umgesetzt werden sollen, die entwickelt werden müssen und dieses, sag ich mal, Entwicklerloch ist einfach immer vorhanden. Es gibt selten ähm Onlineshops, wo wir wissen, okay, die haben reichlich Ressourcen bei den Entwicklern. Und ähm da ist es so, wenn man jeden einzelnen Technologiepartner einzeln anbinden muss, dauert das zum einen lange und es ist sehr, sehr viel Aufwand für die eigene Technik. Über die richtigen Tools, die über Affiliate-Netzwerke ähm generieren oder bereitgestellt bekommt, gibt es die einfache Möglichkeit, jetzt hier ein Beispiel von uns, ähm einen Master Tag, einen Container Tag zu implementieren. Wenn dieser Container-Tag einmalig implementiert ist auf euren Seiten, dann habt ihr, vereinfacht gesagt, über einen Klick on, ähm dass ihr einfach über einen Klick könnt ihr diesen Partner live schalten auf eurer eins, auf eurer Webseite. Und ähm das ist nicht nur die Möglichkeit, ähm Sorry, jetzt bin ich gesprungen. Genau. So, das heißt über die Master, über die Containerlösung geht es hier einfach sehr, sehr viel vereinfacht. Ich habe mit einer einmaligen Integrierung die Möglichkeit, über sechzig globale Technologiepartner zu nutzen und dann auch mit euch einzeln zu testen. Ähm Dann habe ich vorhin auch über Verlagshäuser gesprochen. Auch die Verlagshäuser brauchen spezielle Tools und Möglichkeiten, damit ihre Redakteure damit arbeiten können. Ähm Wir haben ähm jetzt von Avin zum Beispiel ein Tool gebaut für unsere für die Redakteure aus den Verlagshäusern, was jetzt maßgeblich auch den Umsatz gesteigert hat ähm für die Verlagshäuser über den Affiliate-Kanal, das automatisch Produkte erkennt. Ich zeige euch das jetzt mal hier in dem Beispiel von Otto. Hier seht ihr den Otto-Onlineshop. Rechts unten seht ihr, das ist unser Tool, ähm das wir gebaut haben. Das ist ein Plug-in für den Redakteur, das er installiert und passt in den Produktback, hat einen Artikel über Fernseher geschrieben, in dem Fall Samsung-Fernseher. Und jetzt kann unten rechts auf die Lupe klicken. Dann ist richtiges Produkt in unserer Produktdatenbank, wurde jetzt gefunden. Das heißt, ganz oben seht ihr das Ergebnis von Otto, darunter noch alternative Onlineshops, die auch das Produkt führen, mehrere Informationen zu bekommen, wie zum Beispiel hier den Preis oder die Versandkosten oder die Lieferzeiten. Genau, dann hat der Advertiser auch noch der Publisher, der der Redakteur die Möglichkeit, hier den Artikel abzuspeichern und hat dann die Möglichkeit, ähm dieses Produkt für sich auch in seinem eigenen Portfolio zu managen. Das heißt, er weiß dann, bei dem Artikel Samsung Fernseher habe ich das Produkt von Otto mit integriert und kann das selber für sich managen und kann das sehr, sehr einfach über eine API die Informationen abrufen. Das heißt, der Preis wird immer automatisch aktualisiert. Der User hat immer den aktuellen Preis vor sich und ist nicht enttäuscht, wenn der Preis plötzlich teurer ist, wenn er auf die Otto-Seite kommt. Da eine weitere coole Möglichkeit, die wir dem Redakteur bieten, ist nämlich auch, Alternativ-Onlineshops anzubinden. Das heißt, wenn er Otto integriert hat in seinem Artikel, wo Otto das Produkt aber nicht mehr verfügbar ist, wird automatisch jetzt hier Samsung ausgewählt und dann der Samsung der Fernseher vom Samsung-Onlineshop anzeigt oder der Fernseher beim Alternate-Onlineshop, je nachdem, wo der Fernseher gerade verfügbar ist, um hier auch keine Enttäuschung beim User auch wieder hervorzurufen. Und das hat dazu gesorgt, dass ähm generell das ah Interesse der Verlagshäuser massiv gestiegen ist. Wir merken das auch, ähnlich wie in unseren Beispielen davor in den Medienhäusern in UK, ähm aber auch in US, ähm dass wir sehr, sehr stark immer mehr Verlagsfässer haben, die mit uns arbeiten und arbeiten wollen, sei es jetzt Corona und Jahr oder Astrid Springer ähm oder auch ahm Steuer Digital, mit denen wir gerade sehr eng zusammenarbeiten. Ähm Ja, das bedeutet, mit den passenden Tools, die man ah einfach benötigt, ähm hat man die Möglichkeit, die Reichweite, die man braucht, zu zu generieren, aber auch mit Technologiepartnern zusammenzuarbeiten. Und ähm jetzt möchte ich euch noch mal abschließend kurz die Info geben: Was sind so die wichtigsten Key Takeaways aus diesem Vortrag? Also zum einen, euer Partnerökosystem besteht aus drei Bereichen: der Reichweite, den Technologiepartnern und den richtigen Tools, um mit diesen beiden Bereichen zusammenzuarbeiten. Ihr habt es zum einen, ähm haben. Ah, zweitens, mit den richtigen Tools, um mit diesen beiden Bereichen zusammenzuarbeiten.In der Reichweite die Möglichkeit, ein unglaublich hohes Potenzial an diversen Möglichkeiten von Publishern. Also da fangen wir an von Influencern bis hin zu Preisvergleichen, Gutscheineseiten oder auch Verlagshäuser, ähm, die Möglichkeiten, mit diesen zusammenzuarbeiten. Und ihr habt auch die Möglichkeit, in eurem Ökosystem, wenn ihr das clever aufbaut, mit Technologiepartnern immer wieder Dinge zu testen, immer wieder neue Möglichkeiten, den Sales Funnel zu optimieren. Und all das funktioniert eben nur mit den richtigen Tools. Aber diese drei Bereiche können am Ende euer Partnerökosystem bilden. Und jetzt möchte ich einen Aufruf noch starten, und zwar ihr sitzt mit Sicherheit alle gerade vorm Rechner, entweder im Büro oder im Homeoffice. Und, ähm, ich möchte euch einen Gedankenanstoß geben, und zwar blockt euch doch mal fünfzehn bis dreißig Minuten eurer Zeit in der nächsten Woche im Outlook. Ähm, speichert da mal einen Termin ab für euch, um euch Gedanken zu machen: „Okay, wie kann denn mein Partnerökosystem aussehen?" Wenn ihr schon Affiliate-Marketing betreibt, dann überlegt doch mal: Habt ihr schon alle Online-Marketing-Kanäle passend und super abgebildet? Oder gibt es vielleicht Blind Spots? Vielleicht seid ihr noch nicht so gut aufgestellt im Long Tail-SEER-Keywording? Oder habt ihr vielleicht noch nicht so viele Möglichkeiten, im Media Display, ähm, euren Onlineshop gut formaten zu können oder die Reichweite zu generieren? Dann gibt es eben da immer die Möglichkeit, über Affiliate-Marketing diese Blind Spots zu füllen und 'ne Lösung für euch herbeizuführen. Wenn ihr noch überhaupt kein Affiliate-Marketing macht, ist, glaube ich, jetzt die Zeit gekommen, dieses Momentum auch, dass wir gerade im Markt haben, zu nutzen, ähm, dass man hier vom Affiliate-Marketing und dem Partnermarketing 2.0 in Zukunft auch profitieren kann. Deshalb möchte ich dazu jetzt aufrufen und, ähm, ja, ich sag schon mal vielen, vielen Dank fürs Zuhören und, ähm, ja, Partnerökosystem. Ich würde sagen, lasst uns jetzt loslegen. So, habt ihr Fragen? Ich sehe so weit ... Obwohl, hier, ja, im Chat sind doch ein paar. Ahhhm, von Simon Lütje: „Gibt es Pläne, die vorhandenen Datenfeeds im CSV-Format durch eine ordentliche Druck-API zu setzen? Das mit der Browsererweiterung geht ja schon in die Richtung. Ja, richtig. Ähm, das geht in die Richtung. Beziehungsweise wir haben, ähm, in dieser Beta-Version, die ich gerade gezeigt habe, mit den Plugin da auch schon die Möglichkeit, eine API anzubieten. Ähm, wir arbeiten gerade auch mit vereinzelnen Publishern, testen wir auch diese API. Also diese API haben wir. Ähm, wir haben aktuell so circa fünfzig Advertiser von uns auch schon an die API angebunden in Deutschland. Und, ähm, genau, bei Interesse kommt ihr einfach gerne auch bei mich zu. Dann können wir da gerne auch noch mal einen Test machen. Wir sind einfach noch in dieser Betaphase, aber, ähm, bei Interesse sehr, sehr gerne. Und wir wollen das auch jetzt als Ziel auf alle anderen Publisher und Advertiser auch übertragen. Dann Martin Hinterdorfer: „Wie geht ihr beziehungsweise eure Tools mit der Herausforderung um, die durch Adblocker und Co entstehen? Das heißt, man die Affiliate-Links nicht direkt nutzen kann. Ähm, ja, das ist natürlich 'ne, 'ne gute Frage beziehungsweise die Adblocker-Thematik, die ist immer wieder relevant. Wir versuchen natürlich, ähm, so gut es geht durch verschiedene andere weitere Kategorien, beziehungsweise Tracking-Möglichkeiten das zu umgehen. Ähm, es gibt verschiedene Möglichkeiten, die wir haben, zum Beispiel auch durch Server- durch Server-Tracking. Wir versuchen, ähm, durch First-Py-Tracking natürlich auch, dass wir über die Advertiser-Domain gehen und dort auch den Cookie setzen können. Aber ja, das Problem haben wir alle, aber durch verschiedene Tracking-Möglichkeiten, ähm, wird das schon versucht, ähm, so gut es geht auch einzudämmen. Ich hoffe, das beantwortet deine Frage, (lacht) Martin. Ähm, dann noch eine weitere Frage: Gibt es noch weitere Fragen? Ansonsten, wenn nicht hier, gerne auch direkt, kommt auf mich zu. Ich bin auch, ich bin auch den ganzen Tag hier auch online und, ähm, wenn ihr da direkt auch Anfragen habt, ich freue mich sehr. Ähm, ansonsten, ähm, hoffe ich, dass es euch was, was gebracht hat. Ähm, aus meiner Sicht ist das wirklich jetzt die Möglichkeit so gut wie noch nie gewesen, ähm, das eigene Partnerökosystem zu bilden. Ähm, ja, und deswegen würde ich euch gerne dazu bewegen, da sich darüber Gedanken zu machen. Danke euch.
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