Die Herausforderungen des B2B Marketings
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Die Herausforderungen des B2B Marketings

Zusammenfassung

B2B-Marketing steht vor großen Herausforderungen: komplexe Kaufprozesse mit vielen Stakeholdern, die richtige Balance zwischen Datenfülle und strategischer Klarheit, sowie die Abkehr vom klassischen Funnel-Modell. Mailtastic-Speaker zeigen, wie du mit sauberen Datengrundlagen, klaren Metriken-Clustern und agilem Vorgehen erfolgreich wirst.

Marketing Analytics im B2B: Herausforderungen und Chancen

B2B-Marketing wird immer komplexer. Der Kaufprozess ist nicht linear, mehrere Stakeholder sind beteiligt, und Produkte sowie Dienstleistungen sind oft technisch anspruchsvoll. Hinzu kommt: Marketing Analytics und datengetriebenes Marketing sind längst Standard – doch viele Unternehmen wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen. Im Gespräch mit Mailtastic werden die größten Herausforderungen deutlich.

Daten, Daten, Daten – aber welche sind wirklich wichtig?

Die erste große Herausforderung ist die Datenfülle selbst. Wer mit Attribution und Web Analytics arbeitet, sitzt schnell vor vier, fünf verschiedenen Marketing-Dashboards. Die Versuchung ist groß: jeden einzelnen Touchpoint nachverfolgbar machen, jede Interaktion granular abbilden. Das klingt sinnvoll – ist es aber oft nicht.

Nicole von Mailtastic berichtet aus ihrer Erfahrung: Sie war 2018 bei einem amerikanischen Softwareunternehmen konfrontiert mit unzähligen Metriken und Datenquellen. Das Ergebnis? Lähmung statt Klarheit. Die Lösung: Daten in Cluster gruppieren und auf wenige strategische Metriken konzentrieren.

Die vier entscheidenden Metriken

  • Leads und Leadquellen: Woher kommen neue Interessenten?
  • Meetings und Meeting-Quellen: Welche Kanäle führen zu Verkaufsgesprächen?
  • Pipeline und Pipeline-Quellen: Wie entwickelt sich der Sales-Trichter?
  • Deals und Deal-Quellen: Was konvertiert schlussendlich zu Geschäftsabschlüssen?

Das Wichtigste: Durchgehend tracken vom Lead bis zum Deal. Nur so wird auch der Vertrieb zufrieden – denn für Sales zählt am Ende nur, welche Leads sich zu echten Kunden entwickeln, nicht wie viele Content-Leads generiert wurden, die nie konvertieren.

Die Datenbasis-Challenge im deutschen Mittelstand

Ein zweites großes Problem: Viele B2B-Unternehmen haben gar keine saubere Datenbasis. Alex, der für ein internationales Compliance-Unternehmen arbeitet, beschreibt es treffend: Die einfache Frage "Wer sind eigentlich unsere Kunden?" wirft viele Unternehmen aus der Bahn. Legacy-Systeme, 20 Jahre alte CRM-Daten, unterschiedliche Datenquellen – das ist die Realität bei vielen Mittelständlern.

Sein Rat: Erst mal eine saubere Datenbasis schaffen. Das ist die Voraussetzung, um eine komplette Customer Journey nachzuverfolgen. Danach geht es darum, alle beteiligten Abteilungen und Systeme in ein gemeinsames Verständnis zu bringen.

Agil starten, nicht perfektionieren

Ein häufiger Fehler: Unternehmen versuchen sofort, alles zu erfassen und alle Eventualitäten zu planen. Das führt zu Lähmung. Besser: konzeptionell starten, Quick Wins realisieren und iterativ vorgehen. Die Technologie (CRM, Segment, GA4) ist nur das Mittel zum Zweck – nicht das Ziel selbst.

First-Party-Data und das Ende des klassischen Funnels

Eine zentrale Herausforderung im B2B: Viele Lösungen und Best Practices orientieren sich noch am klassischen Funnel-Modell (Awareness → Consideration → Decision). Das stammt aus dem US-amerikanischen B2C-Marketing und passt oft gar nicht zu B2B-Geschäftsmodellen.

Im B2B sind Käufe nicht linear, Entscheidungswege sind länger und komplexer. Hier wird First-Party-Data immer wichtiger – Daten, die du direkt von deinen Kunden erhebst, nicht über Third-Party-Cookies. Das macht Attribution gleichzeitig schwieriger und wichtiger.

Takeaways für dein B2B-Marketing

  • Weniger ist mehr: Nicht alle Daten nutzen, sondern in strategische Cluster gruppieren. Konzentriere dich auf die vier Haupt-Metriken (Leads, Meetings, Pipeline, Deals).
  • Saubere Datenbasis first: Bevor du Analytics aufbaust, kümmere dich um deine Datenqualität. Wer sind deine Kunden? Welche Historie haben sie?
  • Gemeinsames Verständnis schaffen: Marketing und Sales müssen die Customer Journey zusammen definieren – nicht jeder für sich.
  • Agil vorgehen: Starte mit Quick Wins, nicht mit der perfekten Lösung. Iteriere und lerne.
  • Technologie ist Mittel zum Zweck: HubSpot, Segment, GA4 – wichtig sind nicht die Tools, sondern die Fragen, die du damit beantworten willst.
  • Weg vom Funnel-Denken: Im B2B passt das klassische Funnel-Modell oft nicht. Erkenne die Realität deiner Käufer an.

Fazit: Strategie vor Technologie

Die größte Herausforderung für B2B-Marketer ist nicht der Mangel an Daten, sondern der Überfluss. Mit einem klaren Plan, einer sauberen Datenbasis und dem Fokus auf wenige strategische Metriken wird datengetriebenes Marketing zur Stärke statt zur Last. Beginne konzeptionell, nicht technisch – dann baut sich der Rest von selbst auf.

Häufige Fragen

Wie viele Metriken sollte ich als B2B-Marketer tracken?

Konzentriere dich auf vier Haupt-Metriken: Leads und Leadquellen, Meetings und Meeting-Quellen, Pipeline und Pipeline-Quellen sowie Deals und Deal-Quellen. Alles weitere kannst du granular nachverfolgen, wenn du es brauchst. Das Wichtigste: Durchgehend vom Lead bis zum Deal tracken.

Mein CRM ist chaotisch und Daten sind über mehrere Systeme verteilt. Wo fange ich an?

Erst mal konzeptionell starten: Definiere gemeinsam mit Marketing und Sales, wer eure Kunden sind und wie die Customer Journey aussieht. Dann aufräumen und eine saubere Datenbasis schaffen. Danach agil vorgehen mit Quick Wins – nicht alles auf einmal perfektionieren wollen.

Ist GA4 ausreichend für B2B-Marketing Analytics?

GA4 ist ein wichtiges Tool für Web Analytics und Tracking, aber nur ein Baustein. Du brauchst auch CRM-Daten, um Lead-zu-Deal-Attribution nachzuverfolgbar. GA4 zeigt dir Online-Verhalten, aber nicht, welche Leads zu Kunden werden. Verknüpfe die Systeme miteinander.

Warum passt der klassische Marketing-Funnel nicht zu B2B?

Im B2B sind Kaufprozesse nicht linear: mehrere Stakeholder, längere Entscheidungswege, häufig Rückschritte und Schleifen. Der klassische Funnel (Awareness-Consideration-Decision) ist zu simpel für diese Komplexität. Denke in Customer Journeys, nicht in Funnels.

Wie überzeuge ich mein Team, sich auf weniger Metriken zu konzentrieren?

Zeige den Impact: Welche Metriken führen tatsächlich zu besseren Entscheidungen? Wenn ihr mit 50 Metriken arbeitet und trotzdem nicht wisst, wo ihr investieren sollt, ist weniger mehr. Starte mit den vier Haupt-Metriken und lagere Details aus, die du bei Bedarf nachverfolgbar kannst.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Hi zusammen. Schön, dass ihr euch äh in unsere Session eingewählt habt. Ähm Wie ich eben schon mal kurz in den Chat geschrieben hatte: Ähm Wir hatten uns das vorgestellt, äh dieses Format oder diese Session als eine Art interaktiver Austausch ähm zwischen B2B-Marketern zu machen. Ähm Falls wir-- Falls jetzt keiner teilnehmen möchte, haben wir natürlich auch noch ein paar Themen vorbereitet. So ist es nicht. (lacht) Allerdings ähm würden wir das gerne wirklich ausm Gespräch machen, um einfach über aktuelle Herausforderungen oder Themen zu sprechen, die die verschiedensten ähm B2B-Marketer sozusagen umtreiben, ähm und einfach gemeinsam diskutieren, wie man vielleicht solche Dinge angehen kann oder was für Lösungsmöglichkeiten es gibt. Also wirklich eher crowdsourced Themen, sagen wir es mal so. Ähm Also gerne ähm hier im Publikum, äh Denis, Simone, Alexander, Markus, Patrick, äh ähm Benjamin, äh Alex und alle, die noch gerade sich dazugeschalten haben. Ähm Wir würden uns freuen, wenn sich jetzt hier jemand einfach dazuschaltet. Ich glaube, ihr könnt einfach auf „Apply" klicken und dann müsstet ihr hier auch in so einer Session reinkommen können. Ähm Genau. Wenn nicht, fangen Nicole und ich einfach mal an mit den Themen, die wir jetzt äh äh so mitgebracht haben und vielleicht kommt ja gleich noch jemand dazu, würden wir uns freuen. Ähm Oder auch äh äh via Chat, falls jemand ähm heute einen Bad Hair Day hat und sich noch nicht einloggen möchte oder so. (lacht) Ähm Gut. Genau, also was wir für uns äh äh als als Themenschwerpunkte uns mal überlegt hatten, ähm die ja viele B2B-Marker sozusagen heute umtreiben. Es ist ja so, der B2B-Kaufprozess ist oftmals ja kompliziert, ähm da Produkte und Dienstleistungen ähm beworben werden, die recht technisch und komplex sein können. Ähm Wenn man bedenkt, dass wahrscheinlich mit einer Vielzahl von Stakeholdern auch zu tun hat in so einem Einkaufsprozess, die mit ähm eigenen Erfahrungen, Online-Offline-Recherche gewappnet sind, ähm ist es natürlich so, dass B2B-Marketing einige Herausforderungen mit sich bringt. Ähm Wir haben uns mal die folgenden Themenschwerpunkte überlegt: Einerseits Daten, Daten, Daten. Ähm Aber welche Metriken sind da überhaupt wirklich wichtig heutzutage? Ähm Kann man das Ganze auch overengineeren sozusagen? Ähm Ein anderer Schwerpunkt ist: Wie kann man seine Zielgruppe zur richtigen Zeit mit der richtigen Botschaft oder Nachricht erreichen und auch wirklich begeistern? Ähm Oder auch das Thema ähm das Verschwimmen der Grenzen zwischen Marketing und Sales heutzutage, ähm wo viele Firmen heutzutage sogenannte Revenue-oder Umsatzteams haben, ähm die ja wirklich interdisziplinär sind aus Marketing und Vertrieb. Ähm Genau, also wie gesagt, äh falls jetzt jemand hier sich äh dazuschalten möchte. Ähm Ach ja, hier ist super, da kommt schon jemand mit rein. Hi Alex, ich weiß jetzt nicht, ob du schon mit connected bist oder noch nicht. Ähm Genau, wenn nicht, fangen wir jetzt äh mal an, bis du gleich dazustößt. Ich habe dich auf jeden Fall schon angenommen. Ähm Genau, also Nicole und ich haben beide natürlich einen Background in Marketing und Vertrieb für B2B-Softwareunternehmen. Deswegen ähm sind wir natürlich da äh ein Stück weit ähm in einer besonderen Sphäre unterwegs. Ähm Genau, aber vielleicht haben auch andere ähm Branchen natürlich andere Herausforderungen. Also gerne, wie gesagt, einfach in den Chat schreiben oder hier in das Panel kommen. Ähm Würden wir uns freuen. Ähm Genau, fangen wir gleich mal an mit dem Thema Daten, ähm was wir eben schon mal angeschnitten hatten. Ähm Genau, also Daten, ähm ich sage mal, das ist natürlich ein evolutionärer Prozess, äh der in der Offline-Welt natürlich äh äh schwierig umzusetzen war in der Vergangenheit. Aber klar, je mehr sich ins Online-Marketing verlagert hat, ähm da natürlich auch äh äh die Daten mit einhergehen und für viele Unternehmen auch immer die Basis für Entscheidungen heutzutage sind. Ähm Genau. Und äh ja, Nicole, vielleicht fangen wir mal mit dir an. Ähm Was sind denn dein Background vielleicht und äh wie äh wie sind deine Erfahrungen sozusagen? Ja, ganz kurz vorneweg. Also ich bin jetzt seit ungefähr acht Jahren im Marketing unterwegs und insbesondere in den letzten, was waren jetzt fünf schon fast Jahren, ähm für B2B-Software-Unternehmen. Das heißt, ich glaube, da sind die Herausforderungen vielleicht noch mal anderen. Deswegen auch noch mal, was du gesagt hast, wenn Leute teilnehmen möchten und andere ihre Erfahrungen teilen möchten, würde ich das super interessant finden, auch für mich. Ähm Ja, ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen jetzt, aber für mich kam wirklich der große Schock, was die Datensachen anging, äh in zwanzigachtzehn. Da habe ich bei einem amerikanischen Softwareunternehmen angefangen und man sagt uns so, dass in Amerika, dass wir uns zwei, drei Jahre voraus sind, was die technischen Sachen und so weiter angeht. Ähm Aber für mich war es wirklich ein kompletter Schock. Ich war da auf einmal mit, ich glaube, vier, fünf verschiedenen Marketing-Dashboards konfrontiert, äh die Reports von allen möglichen Quellen und allen möglichen Zahlen auf einmal enthielten. Und ähm ja, was ich super interessant fand, aber auch überwältigend in dem Sinne, ist einfach die Anzahl von Daten und Daten, die Anzahl und auch die Unterschiedlichkeit dieser Daten, die man da auf einmal sehen konnte. Das heißt.Ich habe nicht nur gesehen, wie viele Leads reinkamen, sondern ich habe auch jeden einzelnen Touchpoint dann auf einmal nachverfolgen können. Das heißt, einer kam vielleicht, hat eine LinkedIn-Werbung von uns vor einer Woche gesehen, ist dann drei Tage später auf unserer Webseite gelandet und davon haben sich noch mal zwei Leute was runtergeladen. Das heißt, man konnte das wirklich super genau und granular nachverfolgen. Was mir dann aber auch aufgefallen ist, dass mir das überhaupt nicht geholfen hat, weil ich an meiner Marketingstrategie saß und dann dachte: „Okay, wo will ich jetzt investieren? Was ist wirklich wichtig? Da fand ich es eher hinderlich, auf diese ganzen Kleinigkeiten zu achten und einfach alle Daten, die wir haben, zu nutzen. Deswegen haben wir relativ schnell angefangen, das dann auch – und jetzt auch immer noch – in bestimmte Gruppen oder Cluster zu packen und zu sagen: „Okay, wenn wir jetzt sagen, wir wollen wissen, wo unsere ... Hi Alex. Hi. Wir wollen jetzt wissen, wo unsere Meetings herkamen, welcher Kanal gut funktioniert hat. Deswegen gucke ich da lieber in Gruppen nach und zu sagen: „Okay, da kamen jetzt von den 20 Meetings in diesem Monat kamen drei vom Content, noch mal zehn von einfach mal einen organischen Inbound-Sachen und die anderen sieben kamen vom Paid, unsere AdWords und Bing-Anzeigen und so weiter. Das heißt, ich habe diese drei Cluster, sage ich mal, wo ich dann sehen kann, okay, das sind meine drei Hauptkanäle. Da kann ich ganz schnell sehen, wenn das nur drei sind, was wirklich am besten funktioniert und worauf ich mich mehr konzentrieren sollte. Und dann kann ich immer noch genauer reingehen, wenn ich möchte und sagen: Welcher Content jetzt genau? Was ein Seminar? Wo haben wir das promotet und so weiter. Aber für diese High-Level-Marketing-Strategien, finde ich, ist es mal besser, wenn man es wirklich auch in diese Cluster packt und danach schaut. Und was wird Best Practices, würde ich jetzt mal sagen, was wir aktuell, wo ich doll drauf achte und was mir auch hilft, sind so ein paar Hauptmetriken. Das ist erst mal: Wie viele Leads bekommen wir rein und von woher kamen die und wie konvertieren die dann aber auch? Das heißt, einmal gucken auf Lead und Leadquelle, dann Meeting und Meeting-Quelle, Pipeline und Pipeline-Quelle und dann ganz am Ende: Okay, was ist konvertiert zu einem Deal und wo kamen die am Endeffekt tatsächlich her? Das sind so diese vier Sachen. Das ist ganz wichtig für mich, dass man das bis zum Ende durchtrackt, weil nur dann ist auch Sales glücklich. Wenn das am Ende zum Deal konvertiert ist, ist es, glaube ich, sales-recht egal, ob wir 100 Content-Leads generieren, aber davon konvertieren gar keine. Deswegen ist es wichtig, dass man das bis zum ganzen Ende durchtrackt. Ich würde gleich direkt mal Alex fragen, ob er da ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder andere Sachen. Ja, super. Alex, magst du dich vielleicht kurz vorstellen, für die, die dich nicht kennen? Hi, erst mal zusammen. Ich habe mich jetzt mal dazu gesellt und eurem Wunsch entsprochen. Bei mir ist es nicht so gut aufgeräumt. Deshalb gibt es leider keinen Blur-Effekt. Du hast hier gesehen, das ist irgendwie das Geburtstagsgeschenk, was mein Sohn für meine Tochter gebastelt hat, dass sie hier noch versteckt ist im Büro. Das sieht jetzt ein bisschen chaotisch aus. Spannendes Thema, weil ich mich mit Daten auch sehr, sehr viel auseinandersetze. Ich mache B2B-Marketing, Schwerpunkt Marketingautomatisierung, aber auch Lead Management, also das Zusammenspiel von Leads zwischen Marketing und Vertrieb. Mache ich für verschiedene Unternehmen, hauptsächlich aber für ein großes Unternehmen international tätig aus München im Compliance-Bereich. Und das ist ehrlich, wie du es gerade erzählt hast, Nicole, das ist halt auch so ein unternehmensinternationales. Es war ein deutschstämmiges, aber eigentlich durch die Internationalisierung kam das immer mehr, dieses Datenthema auf, vor allem dann auch, als wir in die USA gegangen sind und so weiter. Da war das zumindest schon ein paar Jahre voraus und jetzt sieht man, mittlerweile ist es hier auch Standard und außer vor drei, vier Jahren kam da viel, viel mehr Nachfrage auch nach Daten, auch nach Analytics, auch vielleicht nach Daten, die jetzt nicht so mit den europäischen Regulierungen einher spielen, was sie dort haben wollten, aber da ist dann so ein rucktes Unternehmen gekommen und heute ist es Standard, dass alle nach Daten schreien. Andererseits sehe ich das auch und das nicht nur bei dem Unternehmen, sondern auch bei anderen Unternehmen, die ich berate und unterstütze, dass gerade für B2B-Mittelständler das immer noch eine irre Herausforderung ist, überhaupt Daten sauber zu erfassen. Es fängt fast bei allen an mit der tollen Frage: Wer sind eigentlich unsere Kunden? Wir brauchen mal eine Liste von unseren Kunden für das nächste Mailing und alle sind irgendwie da am Rotieren, weil ich habe dann doch auch verschiedene Systeme und vielleicht auch eine Legacy, also irgendwie ein Erbe an Daten, was ich da mit mir rumschleppe, 20 Jahre im CRM. Und wenn die Daten nicht gut gepflegt worden sind, das ist das, wo ich glaube, jetzt gerade zum Thema Herausforderung des B2B-Marketings, wie ihr es hier genannt habt, wo doch noch ganz, ganz viele vorstehen, dass man erst mal eine saubere Datenbasis hat, bevor ich überhaupt dazu komme, das richtig durchzutracken durch eine ganze User Journey. Und wenn man das hat, ist man, glaube ich, schon gut aufgestellt. Der Rest ist dann natürlich schon auch eine schwierige Frage, wie ich wirklich die komplette User Journey durchziehen kann, erst recht, wenn sich dann halt durch, wenn verschiedene Abteilungen involviert sind, verschiedene Software-Systeme, mit denen ich arbeite oder vielleicht auch ein unterschiedliches Verständnis. Das heißt, was ich da immer sage, ist erst mal sehr konzeptionell starten und noch nicht zu technisch denken und mal ein gemeinsames Verständnis haben über die ganze Customer Journey plus dann alle involvieren, die das einmal konzeptionell aufmalen oder aufzeichnen, wo man es dann umsetzt. Und auch da vielleicht erst mal agil vorgehen und sagen, wir machen einfach mit Quick Wins weiter, bevor ich es sehr, sehr komplex denke, weil die Fehler kenne ich auch, dass man versucht, das.Das große Ganze und alle Eventualitäten ähm äh zu erfassen. Äh und dann kommt man halt überhaupt nicht voran. Mhm. Also würde ich dir auf jeden Fall sofort zustimmen (kichern) in den Punkten. Also einerseits, dass Daten für viele, gerade im Mittelstand, noch eine riesen Herausforderung sind. Das sehen wir auch in unserem Kundenstamm, der sehr, sehr, sagen wa, divers ist, von wirklich Leuten, die jetzt gerade im digitalen Marketing anfangen, bis zu welchen, die, ich sag mal, ähm voll, voll digital (kichern) Marketing digital sind oder den höchsten Reifegrad haben. Ähm Und oftmals ist es ja bei vielen B2B-Unternehmen noch in Deutschland auch dieses Thema, mit erstmal auf eine Datenbasis zu kommen, um zu wissen: Wer sind denn meine Kunden? Wie war die Historie in der Interaktion? Oder welche Themen sind relevant für die? Und dann auf Basis dessen auch irgendwann Messungen und Entscheidungen treffen zu können. Aber ähm gebe ich dir recht, das ist noch äh für viele eine sehr, sehr große Herausforderung. Sehen wa auch recht, recht häufig. Und wo ich dir auch zustimmen würde, ist auf jeden Fall, dass ja auch gerade so Technologien oder Softwareplattformen oder Unterstützung ähm eigentlich immer das Mittel zum Zweck sind und man nicht sozusagen auf Basis freundlichen Lösungen seine, seiner Messungen machen sollte, sozusagen, sondern dass die eigentlich ähm das Hilfsmittel immer nur sein sollten für das, was man eigentlich erreichen möchte. Ähm Genau. Wo ich so ein bisschen mit hadere – vielleicht haben da auch noch welche anderen eine Idee, die hier zuhören und so weiter – ist, gerade in B2B ist ähm dieses, dass sich alle immer noch an diesem Funnel orientieren, weil das halt überall gepredigt worden ist. Und wenn ich mir ähm auch so technologische Lösungen anschaue, ich mache zum Beispiel sehr, sehr viel mit HubSpot und so weiter. Die arbeiten halt auch in diesem, ich sage mal, Funnel-Verständnis, ähm was vielleicht noch ein bisschen aus dem US-amerikanischen getrieben ist, ähm wo ich aber sage, im B2B passt es manchmal gar nicht. Und ich komme da ganz, ganz schwer raus, jetzt auch mal technisch gesehen, ähm nicht durch diesen Funnel zu gehen und musste da schon wieder was anders machen, weil wenn ich an B2B-Geschäftsmodelle denke, dann sind die vielleicht nicht so geradlinig, eh dass ich dort halt so durchfalle. Das mag vielleicht bei irgendso einer Software als ein Service Solution gehen, die ich irgendwie komplett über Self Sign Up mache ähm ähm und ähm einmal straight durch diesen Funnel durchrutsche, aber jetzt mal richtig bei so einem B2B-Mittelständler ist, glaube ich, noch was ganz anderes. Und ähm das macht es ähm dann auch wieder schwierig, wenn man sagt: „Okay, es gibt jetzt hier so ein gepredigtes ähm Denken, wie man damit umgehen soll und ähm man denkt halt in solchen Strukturen und wird auch vielleicht systemisch darauf ähm reingedrängt, aber es ist in der Realität vielleicht ganz, ganz anders, weil ich einen irre langen Sales-Cycle habe, weil ich Cross-Sellings, Up-sellings habe und gar nicht sagen kann, okay, jemand ist jetzt hier marketing qualified oder sales qualified und dann bitte ähm zu einem Opportunity und nicht mehr hin und zurück. Ähm das finde ich jetzt auch noch eine Herausforderung ähm für viele Unternehmen, aber sich dort irgendwie ähm ja konzeptionell auch das abzubilden, wie wirklich die Realität ist, weil es dann doch auch sehr, sehr komplex sein kann in einem B2B-Unternehmen. Mhm, das ist, glaube ich, auch schon das nächste Thema, der Dark Funnel. Das heißt, es passieren außerhalb dieses traditionellen Funnels noch so viele Sachen, die kann man mit Daten gar nicht abgreifen. Ähm Und das gibt dann eventuell auch ein irreführendes Bild ab, wenn man denkt: „Okay, das war tatsächlich der erste Touchpoint und das war der zweite, aber zwischendurch sind so viele Sachen passiert, die kann man nicht mal tracken. Ähm Das kann man mit diesen Daten gar nicht mal abbilden. Das habe ich jetzt auch schon öfter mal drüber gelesen, dass das jetzt das neue Thema schon wieder ist. Ja, (übersprechen 00:04:34) ich wollte eigentlich nur sagen, ja, es gibt ja schon auch seit ein paar Jahren, ich sage mal, die Gegenbewegung, also Flip my funnel sozusagen, (kichern) wo man dann im Account-Based-Marketing noch anders denkt oder anders agiert. Oder ich glaube auch HubSpot hat ja, ich meine, vor ein paar Jahren, äh zwei oder so, auch schon gesagt: „Der Funnel ist tot, es lebe das Flywheel sozusagen, dass dann auch aus der bestehenden Kundenverbindung dann noch eine weitere ähm Verstärkung oder Empfehlung oder ähnliches generiert. Und ich glaube, das ist auf jeden Fall in B2B so. Bei manchen Themen, stimme ich dir zu, ist es noch ein recht simpler Funnel oder der Funnel ist auch ein recht einfaches Prinzip oder recht einfach zu verstehen. Ähm Aber es ist, ich glaube, oder es ist aktuell schon nicht mehr und es wird auch in Zukunft nicht mehr die allein Mittel sein oder der einzige Weg, zu denken, sozusagen. Wenn wir zu Daten vielleicht auch zurückkommen, weil ich glaube, man kann schon sehr, sehr viel auch erfassen und tracken. Die Frage ist halt, wie kriege ich das in ein vernünftiges Konstrukt und was ist auch wirklich mehrwertig, weil die Daten nur zu erfassen, der Daten halber und dann ähm baut man irgendwelche großen Datensilos auf und niemand arbeitet damit, das ist, glaube ich, auch ein Klassiker, ähm aber das dann zu erfassten. Ich meine, ich kenne das auch aus eigenem Beispiel. Dann denkt man jetzt im B2B-Marketing-Team, man hat jetzt irgendwie was ganz, ganz Tolles hier geschaffen und Sales sagt: „Da kann ich überhaupt nicht mit arbeiten. Da kriegt mir überhaupt keinen Mehrwert. Und deshalb gehen wir immer mehr dazu über, zu sagen: „Okay, lass uns jetzt nicht auf ... Oder lass uns mehr fokussieren auf, wir nennen es eigentlich mal Sales Trigger oder irgendwelche Aktivitäten, die ich erkennen kann, die ich dem Sales Team ähm mitgebe. Also als Beispiel: Weg von dem klassischen Scoring, dass ich sage: „Hey, dieser Lead hat einen Score von hundertdreiundzwanzig, was überhaupt nicht aussagekräftig ist, wenn mein Vertriebsteam nicht auch komplett in meinem Konzept drinsteckt und weiß, wie ein Score von hundertdreiundzwanzig zustande kommt, zu erkennen, dass dieser Lead jetzt total interessant für dich ist, sondern einfach zu sagen: „Lass uns das Ganze plastisch machen. Ähm Wir erfassen ähm Aktivitäten, wenn wir.Wenn's möglich ist und sagen dann: „Hey, liebes Sales-Team, der Kollege, ähm, wo du der Kontakt-- der Kontaktverantwortliche für bist, hat jetzt gerade mit unserem Marketing-Inhalt interagiert, weil er jetzt zwei Paper heruntergeladen hat oder Ähnliches, glaub ich, viel, viel, äh, greifbarer, aber auch dann mehrwertiger, ähm, ähm, für das, für die, für die quasi, die, die, die, ähm- Die Mitarbeiter im direkten Kontakt sind, ne, auch, ja. Genau, anstatt zu sagen: „Okay, wir haben jetzt hier für dich ganz tolle, ähm, ähm, Daten, mit denen du überhaupt gar nicht arbeiten kannst oder die nicht greifbar sind. Und deshalb kann man es manchmal auch dann wieder einfacher machen, ähm, ähm, als es vielleicht im Lehrbuch steht. Stimm-- Stimm ich dir voll zu. Ähm, äh, seh ich, seh ich genauso. Wir bei Mentastic haben ja sogar in unserer Plattform dann, ähm, ähm, 'n Feature entwickelt, äh, das es ermöglicht, solche Klickbenachrichtigungen zu schicken, einfach auf dem direkten Weg, sodass Infos, die aus dem zentralen Marketing generiert werden, halt bei den Leuten landen, die im direkten Kontakt sind, da 'n Mehrwert draus generieren können. Weil es natürlich gerade für den Vertrieb, äh, 'ne super wertvolle Info sein kann, wenn ich merke, mein Kunde hat jetzt irgendwie dreimal auf ein Thema geklickt oder ein Produkt oder was auch immer, ähm, dann weiß ich, das treibt den irgendwie um. Es ist, es ist was Wichtiges für den und dann kann ich natürlich mein Gespräch darauf aufbauen und ich kann vorbereitet sein im nächsten Gespräch, äh, was zu 'ner besseren Kundenerfahrung führt, 'ner höheren Relevanz. Und, ähm, manchmal, äh, äh, wie du schon sagst, muss es gar nicht so super komplex sein, oder, ähm, ja: Keep it short and simple, ne? Ähm, ich weiß nicht, wie Nicole das Thema sieht, vielleicht auch noch mal Sales Trigger oder, oder, ähm, andere, andere Daten, die vielleicht relevant sind. (lacht) Was ich zum Sales Trigger sagen würde, da ist, ich glaub, die Verlockung ist super groß, da sofort drauf zu springen und zu sagen: „Hey, du hast da raufgeklickt und jetzt, jetzt lass uns mal reden." Was ich da vom Marketing sagen würde, ist, vielleicht gibt man dem Ganzen ein bisschen Zeit, damit sich die Zielgruppe nicht so gleich überwacht fühlt, sag ich mal. Ähm, das ist das eine, wo ich immer sage, ähm, bitte-- Oder dann würd ich diese Berichte auch wöchentlich einstellen, sag ich mal, damit Sales nicht sofort angreift und da sagt: „Hey, jetzt, äh, du hast darauf reagiert, jetzt müssen wir sofort anrufen." Ähm, das ist das Einzige, wo ich immer, ja, mit dem Vertrieb sagen möchte: „Warte kurz." Aber das ist ja auch eine Herausforderung wieder, dass Marketing und Vertrieb so eng zusammenarbeiten, dass man auch, dass sie auch verstehen, dass man gemeinsam dafür Verständnis hat, auch für diese Sensibilität. Ähm, weil klar, wie kommt das rüber, wenn ich jetzt, keine Ahnung, ich lad mir ein Whitepaper runter und drei Minuten später klingelt mein Telefon. Ja. Ja. Das kann schon ein bisschen sehr pushy sein. Ähm, und, ähm, das ist aber 'ne dauerhafte Herausforderung, äh, dass man sich dort auch mit den Kollegen, ähm, entsprechend, ja, austauscht und auch sehr transparent ist, dass sie halt das auch verstehen, ähm, was da passiert. Ähm, aber was ich meinte, ist halt, wenn man es ja sehr, sehr transparent macht und die Kollegen auch und so weiter informiert – und da geht ja auch mittlerweile, ähm, vieles –, dann ist es zumindest besser, als wenn quasi der Vertrieb im Nebel rumstochert und gar nicht weiß, wie hier Marketingaktivitäten stattfinden. Also deshalb, dieses Zusammenspiel ist, glaube ich, seit Jahren die Herausforderung, ähm, aber, aber bleibt es auch. Ja, schon, schon, schon immer, würde ich sagen. (lacht) Und jetzt gerade, denke ich, wo in den letzten Jahren sich die Rolle des Marketings, wie ich meine, immer mehr wandelt und das, äh, vielleicht auch in vielen Firmen immer, immer gleichberechtigter wird, auch wenn's vielleicht vorher nicht so war, ne, wo manchmal vielleicht der Vertrieb eine höhere, höhere Stimme hatte, ähm, als das Marketing in manchen Unternehmen. Ich glaub, das ist 'n, 'ne große, 'ne große Veränderung, wo das Marketing auch immer mehr, ähm, 'n höheres Gewicht bekommt, äh, zu Recht, meiner Meinung nach auch, (lacht) ähm, und es halt einfach eher 'n, 'n Team wird. 'N, 'n Team, das gemeinsam halt am Wachstum arbeitet, gemeinsam am, am Umsatz sozusagen, ähm, arbeitet. Mhm. Ich find's auch wichtig, dass Marketing eine Revenue Number hat. Das heißt, wir haben 'ne Zielvorgabe, dass: „So viel muss durch Marketing reinkommen." Find ich super wichtig, weil dadurch zeigt man auch den Mehrwert, ähm, auch insbesondere mit C-Level und dem Vertrieb und so weiter. So viel Mehrwert bringen wir durch Marketing hinzu. Find ich super wichtig, dass, dass wir da diese Nummer haben, ähm, wo wir alle zusammen dran arbeiten. Ja, aber auch, auch da finde ich auch wieder diesen Rückkanal ganz wichtig. Ähm, und da kommt man auch jetzt beim allerersten Punkt, Nicole, dass man das auch, ähm, durchtreaden kann, weil das bringt halt auch nichts. Also das bringt nichts, ist übertrieben, aber es ist natürlich viel, viel wertvoller, wenn Marketing auch Informationen noch mal zurückbekommt. Also nicht nur das einfordern: „Wir wollen jetzt wahrscheinlich sehr, sehr viele Leads haben, ihr müsst hundert Leads erstellen oder Ähnliches", sondern natürlich, dass dann nachher auch, ähm, Rückkanal gespielt wird: „Okay, welche Qualität hatten diese Leads? Was ist daraus geworden und welchen haben wir auch, ähm, auch gewonnen?" Also zum Beispiel jetzt bei, bei uns im Team war das wirklich für das, für das, ähm, Marketingteam ein riesiger, ähm, wie soll ich's nennen? Äh... (übersprechen 00:04:42) Ja, ja, vielleicht, dass sie, dass sie neuerdings bei jedem, ähm, Neukunden, ne, schauen: „Okay, wo ist der ursprünglich hergekommen?" Ähm, ist das jetzt jemand, der outbound gestaltet ist? Ist es Inbound? Ist der über Paid Social, Paid Search oder ähnliches gekommen? Und jetzt wirklich einfach bei jedem, ähm, neuen Kunden eine automatisierte E-Mail ans ganze Team und sagen: „Hey, wir haben gerade diesen Kontakt, diesen Kunden hier gewonnen und der ist ursprünglich erstellt worden im Dezember zwanzig zwanzig über Paid Social. Der hat an drei Webinaren teilgenommen und hat fünf Whitepaper runtergeladen." Cool. Und das, äh, war für das, für das Team, ähm, glaube ich, noch mal ein Riesenpush, wenn man einfach sehen kann: „Hey, was wir hier machen, hat auch irgendeinen Wert." Und, äh, wir sind nicht nur, wir hören nicht nur im Quartal vom Sales, es sind zu wenig Leads oder Leads sind zu schlecht oder Ähnliches, (Lachen) sondern es, äh, es hat auch irgendwo was gebracht. Und, ähm, das motiviert natürlich auch die Leute, die jetzt vielleicht nicht so eng mit dem Vertrieb zusammenarbeiten, weil sie Content, äh, nur schreiben, ähm, aber dann sehen: „Okay, hey, mein Content wurde irgendwie gelesen und das ist auch ein Kunde geworden."Äh, jetzt mal von Attribution noch mal ganz, noch ganz weit weg, dass wir sagen können, okay, das ist jetzt fünfzig Prozent oder hundert Prozent Marketing, ähm, ähm, Einfluss. Das find ich, das finde ich ja super schwierig und, ähm-- Aber man sieht halt, okay, wir waren halt an dieser Journey irgendwie beteiligt, in diesem Fall sogar halt in der Lead Generierung. Ähm, und, ähm, das ist, glaub ich, eine Sache, die, die super gut ist. Mhm. Vertrieb hat zu wenig Leads, ja. Seh, seh ich genauso. Ja, das ist das ist halt immer die Forderung, dass man, dass man hat. (Lachen) Es kann ja nie genug sein, es ist nie, nie ausreichend, ähm, ähm ... Oder, oder der Vertrieb konvertiert nicht genug von dem, was er hat, (Lachen) von der Marketingsicht. (Lachen) Ja, das ist, das ist immer, ne, das ist ja immer dieses Thema. Deswegen muss einfach, glaube ich, ein Team immer von, von, von allen Seiten sein, das halt ein gemeinsames Ziel hat und, ähm, und ich glaube, das gegenseitige Blamen in jedem Unternehmen, das bringt einen nicht effektiv weiter. Und so sollte man natürlich auch versuchen, die, die Struktur aufzusetzen, dass es gar nicht zu so was, so was kommt und alle an einem, an einem Strang ziehen. Ist natürlich manchmal historisch schwieriger bei traditionellen Firmen, ähm, wo vielleicht da, wie gesagt, Vertrieb früher einen anderen Stellenwert hatte oder immer noch hat und es dann dazu innenpolitischen Themen kommen kann, ähm, dass manchmal Unternehmen einfach wirklich behindert anstatt dass es irgendwo fördert. Was ich noch als Herausforderung finde, um das Thema vielleicht mal ganz anders zu sehen und vielleicht eure Meinung dazu, ähm, oder irgendjemand anders. Ähm. (Schmunzeln) Weiterhin jetzt auch im B2B-Marketing, ähm, insbesondere halt der Umgang mit Events, äh, in zwanzig zweiundzwanzig und zwanzig dreiundzwanzig vielleicht auch noch. Weil, ähm, wir sind jetzt auch alle aus so einem virtuellen Event und leider klappt es auch nicht überall mit der Technik. Und, ähm, jetzt haben wir, ähm, das Networking eingeschränkt funktioniert es. Ähm, ich weiß nicht, ob, ob das hier irgendwas bringt, dass man so einen Expo-Stand hat. Ähm, da fehlt halt schon irgendwie was. Und ich hab, ich kenn andere Unternehmen, die jetzt mal, ähm, aus ganz anderen Branchen kommen, da hab ich, ähm, wirklich deren Zielgruppe ist, sind Industrieunternehmen, produzierende Unternehmen. Für die war, war die Messe immer das wichtigste Ereignis. Da sind wirklich, keine Ahnung, Produktionsleiter sind über so eine Messe gegangen und sind von Stand zu Stand gegangen und haben sich erklären lassen, „Okay, ich habe jetzt ein Budget von fünfzigtausend Euro. Was könnt ihr mir bieten?" Und gerade in diesen Branchen, geht's immer weg von unserer Bubble, in der wir alle sind, wo wir das vielleicht auch alle toll finden, wenn wir auf einer Salesforce-virtuellen Konferenz rumhampeln. Aber 'n, 'n Produktionsleiter oder so was, der sonst in einem Industriewerk ist, den kriege ich nicht vor den Rechner, um irgendeinen, an irgendeiner virtuellen Konferenz teilzunehmen und dann auch noch Interaktion zu machen, weil wenn der in seinem, in seinem Werk ist oder in seiner Halle, dann ist der unter Strom, ähm, und der macht auch kein Homeoffice. Das heißt, für die war immer die physische Messe vor Ort, war immer der Punkt, wo sie hingerannt sind. Und gerade in den Branchen finde ich es weiter unheimlich schwierig. Und jetzt die Unternehmen, mit denen ich da, ähm, ähm, auch zu tun habe, die tun sich halt dann sehr, sehr schwierig, das irgendwie ins Virtuelle zu übertragen, auch wenn die total viel Ideen haben und kreativ sind und Webinar probieren und White Papers. Aber das sind halt, ähm, ganz andere Zielgruppen, die ich auch nicht bei LinkedIn erreiche, ähm, und so weiter. Und, ähm, da fehlt mir immer noch, ähm, 'ne Idee, außer der Hoffnung, dass es irgendwann wieder (Lachen) physisch geht, ähm, weil sich das dann doch nicht so gewandelt wird, wie wir es vielleicht in unserer Marketingwelt sehen. Mhm. Was-- Ich weiß, es kommt auf die Branche wahrscheinlich an, aber was wir schon überlegt haben, ist vielleicht kleinere, äh, Round Table Events zu machen, dass wir sagen, okay, da laden wir jetzt gezielt zwanzig unserer Zielkunden ein und haben mit denen ein Event, was natürlich in kleinerer Form stattfindet, aber Qualität halt hoffentlich, ähm, recht hoch sein sollte, dass man da qualitativen Austausch, ähm, ja, initiieren kann. Virtuell oder physisch? Physisch dann auch, mm. Aber auf kleinerer Ebene alles. Mhm. Ja, also, ähm, ich sehe das ähnlich. Ich muss sagen, ich war tatsächlich l-l-letztes Jahr, ich glaube, im November sogar waren wir auf 'ner physischen Messe, einer physischen Marketingmesse sogar, die in London stattgefunden hat. Ähm, und ich muss sagen, es war, äh, es ist, also auch wenn da wieder 'ne Messe möglich war in London oder in UK, die die Regeln wieder sehr, sehr offen waren, auch zu dem Zeitpunkt mit Tests et cetera, Corona war da irgendwie alles kein großes Thema bei denen, ähm, war es auch nicht mehr so, wie es vorher war. Also auch das ist jetzt, glaube ich, noch ein zu früher Zeitpunkt, dass die Leute bereit sind, da wieder hinzukommen. Also da waren wirklich sehr, sehr wenig Besucher da und wenn man mit Leuten gesprochen hat, wie es vorher, in den Jahren davor war, dann war das anscheinend immer ein sehr, sehr gut besuchtes Event. Das heißt, ich glaube auch selbst, nach Corona, es wird nicht der eine Punkt geben, wo wir sagen, alles ist gut und jetzt ist die Messe genauso wie sie vorher war in irgendeiner Form. Ich glaube, es wird noch über 'ne längere Zeit da 'n Schaden geben an, an diesen Messen. Ähm, und ich glaube, oder was ich jetzt auch bei vielen von solchen Industriekunden mitbekomme, die ja dann doch versuchen, auch ihre eigenen Events auf die Beine zu stellen in 'ner virtuellen Form, ähm, wo sie dann wirklich sagen, „Okay, wir versuchen es trotzdem irgendwie virtuell abzubilden. Ist nicht unbedingt 'n Webinar, sondern wirklich 'ne, wo viel Budget reinfließt, auch in, in so Tagesveranstaltungen oder zweitägigen Veranstaltungen mit, äh, hochkarätigen Speakern und ähnlichen aus dieser Branche, aus diesem Thema. Ähm, und das habe ich jetzt schon bei einigen Industrieunternehmen gesehen, dass das sehr, sehr gut funktioniert, ähm, oder sehr, sehr gute, äh, äh, Ergebnisse erzielt. Ähm, aber ich glaub, wie du schon sagst, die Herausforderung je nach Zielgruppe, wenn ich dann wirklich den, äh, den eigentlich Blue Color Worker hab als mein, mein, mein, meinen Einkaufs oder meinen, meinen typischen Kunden und den eigentlich so gar nicht hinbekomme, ähm, ist es natürlich schwierig. Kann man natürlich nur versuchen, trotzdem vielleicht lokale Events aus meiner Sicht, finde ich eigentlich keine schlechte Idee. Ist natürlich sehr viel aufwendiger. Ähm, man kann auch nicht mehr zu fünf Anbietern gehen.Ähm, oder halt wirklich versuchen digital deutlich, deutlich mehr abzubilden, weil nicht mal diese Personen, auch wenn sie jetzt vielleicht nicht der typische, also nicht so digital sind wie wir jetzt alle als, als die Onlinemarketer, Digitalmarketer oder ähnliches, ähm, ähm, sind natürlich auch Menschen, die jetzt durch die Pandemie gezwungen worden sind, sich mit Videokonferenzen zu beschäftigen, ähm, oder privat am Internet ja gar nicht mehr drum rumkommen. Ah, die Frage ist halt, wie kriege ich die da hin? Und das dann vielleicht über eine persönliche Ansprache, ähm, natürlich 'n Signaturbanner (lacht) oder andere Wege. Aber ich gebe dir recht, das ist 'ne große Herausforderung. Aber ich glaub, man kann es sich nicht erlauben als Industrieunternehmen zu warten, bis Messen wieder zurückkommen und möglich sind. Ähm, und ich gebe dir aber auch vollkommen recht, digitale Messen, pff, da fehlt's halt an gewissen Themen. Äh, das beiläufige Gespräch, die Standparty danach (lacht), ähm, und, und wo oftmals einfach die, die ja fast sogar die besten Gespräche passieren. Ähm, ja, schwierig, schwieriges Thema und ich glaube, ähm, man kann's aber eigentlich nur digital irgendwie versuchen, ähm, weil was willst du sonst machen? Ja, ja, voll. Aber es ist aber trotzdem glaube ich eine Herausforderung, je nach, je nach Branche, ne? Was, was wir auch, oder was ich auch mitbekommen habe, es gibt jetzt, äh, auch Plattformen, die wirklich dann auch noch mal auf dieses physische Mail gehen und, und so Gifting Plattformen sind oder ähnliches, wo man dann auch, äh, Geschenke verschicken kann oder, oder andere Sachen, die dann vielleicht noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit generieren. Wäre natürlich vielleicht auch ein Weg darüber, ähm, den, äh, die Zielgruppe zu erreichen oder halt wirklich so ein unwiderstehliches Angebot zu haben in irgendeiner Form oder einen unwiderstehlichen Benefit zu haben, ähm, dass halt auch der, der für den es größeren Aufwand verbunden wird, an einer digital Veranstaltung teilzunehmen, ähm, äh, sich trotzdem den Weg macht. Ähm, aber das ist natürlich, ja, da ist natürlich wirklich Kreativität gefragt und, ähm, das ist keine leichte Aufgabe. Ähm, ich glaub, das hat Patrick hier auch geschrieben, ne? „Größte Fachmesse war eine Katastrophe, Ghost Jets, kein Feedback, technische Probleme." Ja, also haben wir alle gesehen, ne? Ich find jetzt hier, OMKB macht das sehr, sehr gut, ähm, aber auch andere haben es viel, viel schlechter gemacht. Und dann ist die Onlinevariante der physischen Veranstaltung einfach, ja, nicht mehr, nicht mehr relevant. (lacht) Ähm, genau. Gibt es denn noch andere, äh, äh, Herausforderungen, die, die jetzt hier jemand besonders dringend für '22 sieht? Oder vielleicht du, Alexis, die du, die du aus deiner Sicht sagst, oh, das wird '22 'ne große Challenge. Ich könnte jetzt Cookies sagen, aber das ist jedes zweite Thema hier auf der UMKW. Äh, Cookie less world oder, oder, oder DSGVO, aber das ist wirklich ausgelutscht, das Thema. Also ich weiß gar nicht, ob DSGVO noch so eine große Challenge ist, wie sie vor, vor, äh, zwei, drei Jahren war, so pre Corona. Ähm, ich hab's, äh, Gefühl, dass allein in Corona natürlich so viel verstoßen worden ist durch, zu diesem Thema und, und so vielen Unternehmen bewusst geworden ist, dass vielleicht einige Dinge doch heißer gekocht werden, als sie wirklich sind. Ähm, da weiß ich gar nicht, ob das immer noch so ein brennendes Thema ist. Klar, es ist eine never-ending-story für alle europäischen Marketer sozusagen, ähm, oder, oder Personen, die in Europa vermarkten. Ähm, aber klar, Cookieless ist natürlich, äh, äh, nochmal eine ganz andere, eine ganz andere Herausforderung, die damit ein, einhergeht. Das sehe ich auch, aber da habe ich, ja, noch kein Patentrezept. Da sind wir aber noch weit von weg. Zum einen, das ist, also wirklich Cookieless ist, äh, die Lösung ist einfach, da kommen wir jetzt zum allerersten Punkt, ist halt, ähm, First-Party-Data. Das heißt, ein sehr sauberes CM zu haben und auch viel mehr mit CM zu machen. Das heißt, dass wir nicht so abhängig sind von den, von den Drithandbietern, weil das ist halt auch Wahnsinn, ne? Also zumindest in meinem Beispiel geht der Cost per lead, den ich irgendwo habe, ist seit den letzten zwei Jahren explodiert. Ähm, also die rennen einfach weg aufgrund der höheren Konkurrenz und so weiter, ähm, weil alle jetzt als Beispiele ihre Kampagnen machen oder ähnliches. Ähm, und, ähm, ich kaufe sehr, sehr teuer ein, ne? Und, ähm, das heißt, am Ende muss ich, wenn ich jetzt mal die Daten habe, ein sehr sauberes CRM haben und daraus dann viel, viel mehr machen. Und, ähm, mit meinen Daten, die ich jetzt schon generiert habe, ähm, die, die sauber haben und mich nicht so abhängig machen. Weil First Party Data ist ja weiterhin, ähm, das geringere Problem. Solange ich da mal die, die Basis, äh, Hausaufgaben gemacht habe, ähm, kann ich damit ja noch gut, noch gut agieren. Gebe ich, gebe ich dir vollkommen recht. Ist auch ein Weg, den wir als Mytastic oder als, als Signatur Marketing Plattform auch eingeschlagen haben. Es heißt, dass dem Kunden zu ermöglichen, dass er noch mehr Insights über seine Zielgruppe generiert aus einem Kanal, der owned ist, ähm, und trotzdem, ähm, zum Kunden rausgeht, äh, äh. Und das ist auch, was wir einen starken Fokus immer weiter drauf haben. Also da habe ich dir vollkommen recht. Andererseits, dass dann wirklich diese Daten, die über Interessen auch gesammelt werden oder, oder Kaufabsichten, ähm, über, über Engagements in der Signatur, ähm, die zurückgespielt werden in ein zentralisiertes System, um daraus sozusagen eine, eine fundiertere Entscheidung zu machen oder andere, andere Aktionen zu triggern. Ähm, aber gebe ich dir vollkommen recht. Man muss, äh, idealerweise das so unabhängig wie möglich sein. Und ich glaube, es wird einem jetzt auch immer mehr bewusst, oder wie du schon sagst, durch die explodierten Preise.Wie abhängig man dann doch häufig von den großen Plattformen ist. Und ich meine, ich erinnere mich noch sehr, sehr gut, wie Facebook früher die Fanpages kostenlos gemacht hatte. Man hatte da irgendwie fast hundert Prozent Reichweite und jedes, äh, jede Firma, jedes Nagelstudio, alles Mögliche, jeder war auf Facebook, hat eine Fanpage gemacht, hat super Aufwand reingesteckt, da Likes zu generieren, Leute zu bekommen und so weiter. Und dann hat Facebook irgendwann angefangen, immer weiter an der Reichweitenschraube zu drehen und hat dann irgendwann von du erreichst irgendwie hundert Prozent deiner Fans es irgendwie auf zehn Prozent runtergeschraubt, Schritt für Schritt. Und du warst sozusagen gezwungen, für das alles, was du schon in diesen Kanal investiert hattest, jetzt auch noch Geld in die Hand zu nehmen, ähm, um weiterhin die Leute zu erreichen, ne. Und dann klar, äh, kommt die nächste Social-Media-Plattform, gleiche Prinzip und logischerweise ist das auch was mit LinkedIn passiert. Das ist natürlich für jede Plattform, ähm, der preferred Weg, wenn du erst mal schon so drin bist, (Räuspern) dann kannst du nicht auch an der Preisschraube drehen. Ja, das, äh, stimmt. Bei dem ganzen Thema, das ist jetzt mal das Gute, sind wir, glaube ich, im B2B nicht ganz so abhängig, wie jetzt meinetwegen Direct to Consumer Brands, die viel, viel mehr mit Third Party Geschichten agieren. Ähm, wenn ich jetzt nicht im B2B komplett, ein kompletter Newcomer bin, dann kenne ich hoffentlich schon ein paar meiner Kunden und hab halt ein CRM. Und grundsätzlich glaube ich gerade im B2B immer noch sehr, sehr stark an E-Mail-Marketing, wenn ich's gut, wenn ich's gut mache, ähm, weil, ähm, das ist, glaub ich, immer noch der Kanal ist, mit dem ich im B2B sehr, sehr gut, ähm, meine Kontakte erreiche, wenn ich wieder zurückkomme zu den klassischen Industrien. Ähm, die treiben sich halt nicht den ganzen Tag auf LinkedIn rum, weil die wissen ja nicht, wie den ist im Zweifel, ähm, aber eine E-Mail haben die halt schon. Das ist, das ist das Gute und ist, glaube ich, gut gemachtes E-Mail-Marketing geht im B2B wahrscheinlich immer noch sehr, sehr gut. Meine Sorge ist ein bisschen halt, ähm, dass jetzt nach diesem ganzen Thema Cookie-Banner und so weiter, irgendwann an dieser E-Mail, die auf, also dass man, der Regulator, der auf dieses Thema E-Mail drauf kommt, ne. Also zum einen, äh, haben wir jetzt schon Geschichten, dass halt, ähm, zum Beispiel Apple, ähm, das E-Mail-Tracking schwieriger macht und erstmal alles als geöffnet ansieht. Das heißt, ich kann mich irgendwann nicht mehr darauf verlassen auf solche Auswertungen, muss ich einfach akzeptieren. Ähm, das ist ja noch okay. Schlimmer wird's, wenn ich halt das Thema Spam nicht in den Griff kriege und so weiter. Da, da merke ich halt auch, ähm, es wird immer schärfer. Also, ich hätte gesagt, ich mach, ähm, mach sehr, sehr viel, ähm, mit Marketingautomatisierung und dass man diese Tools in die Inbox kriegt und nicht im Junk-Ordner, das ist, ähm, auch nicht so einfach. Da kann man schön, ähm, ins Straucheln kommen, ähm, und da muss ich ja da wieder dran vorbeikommen. Plus halt, wenn's irgendwann heißt, okay, E-Mail, ähm, Tracking ist auch komplett verboten oder ich weiß nicht, was ich an mir alles ausdenken soll. Das sind so ein bisschen meine Bedenken. Ja, auf jeden Fall. Was eigentlich ein sehr, sehr schöner Kanal ist, wenn ich ihn gut mache. Wo ich nichts dran halte, ist diese ganzen automatisierten E-Mails von irgendwelchen Sales-Leuten, die ich kriege, ähm, die einfach schlecht sind. Äh, nach drei Tagen kommt die nächste, ähm, die aber auch innerlich sehr, sehr schlecht aufgesetzt sind. Da halte ich nichts von. Aber ein schönes E-Mail-Format, wo ich auch Mehrwerte mit generiere, ähm, wo ich, wo ich vielleicht aber auch nur den Reminder habe zu meiner Marke, äh, finde ich weiterhin, ähm, sehr gute Sache. Ich würde auch sagen, Mehrwert ist, glaube ich, da das, das Wichtigste. Ähm, und dann beschwert sich auch keiner, dass, dass man da eine E-Mail erhalten hat. Das ist ja auch nicht, genau, ist ja auch nicht kalt. Also in der Regel sollte ich die Leute kennen und, ähm, ähm, einfach meine Marke wieder ins, ins Gedächtnis bringen, indem ich aber dann spannende Themen liefere. Kalt finde ich es, äh, per E-Mail, glaube ich, sehr, sehr schwierig. Ähm, und da geht es wieder über die Masse und das ist ein Ansatz, der finde ich persönlich nicht gut. Also, da stimme ich zu. Relevanz immer, äh, äh, natürlich generell ein wichtiger Faktor, egal in welcher Kommunikation, die ich mache, biete ich einen Mehrwert, äh, äh, natürlich meistens so, dass meine Kunden es in jeder Form eigentlich schätzen. Ähm, ähm, und ich stimme dir auch voll zu. Also E-Mail, klar, wir sind natürlich, natürlich in einer E-Mail-Branche. Das heißt, wir beschäftigen uns natürlich auch mit dem Thema, wie entwickelt sich die E-Mail weiter und was verändert sich da. Und, äh, es gibt natürlich diese Entwicklung, die du jetzt eben angesprochen hast, vom, vom iOS oder ähnlichem. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Entwicklungen, ähm, für dynamische E-Mails heutzutage. Also Google ist da schon seit ein paar Jahren dran, zum Beispiel, dass du wirklich eine E-Mail wie eine Art Webseite machen kannst. Und wenn dann deine E-Mail geschickt kommt, kann sich die E-Mail weiterhin verändern. Du kannst da klicken, du kannst da machen, du kannst da tun und hast ähnliche Funktionalitäten wie, wie, ähm, bei einer Website. Also jetzt noch mehr als nur dynamisch vielleicht auf Wetter, Region et cetera zu reagieren, sondern wirklich, ähm, eine Art, eine Art kleine Website. Das heißt, die E-Mail entwickelt sich auch ein Stück weit weiter. Weiter natürlich, ähm, ähm, schon immer, seit es sie gibt. Äh, aber es, äh, ich gebe dir recht. Also ich, ich glaube, der Regulator war zumindest in Deutschland war der Regulator schon sehr, sehr stark am Thema E-Mail. Wissen wir ja alle, Double opt-in et cetera. (Lachen) Als, als deutsche, äh, mehr oder weniger deutsche Besonderheiten. Ähm, ich glaub nicht, dass da jetzt noch stärker draufgehen würde. Ich glaube eher, dass vielleicht, wie gesagt, so, so, äh, Plattformbetreiber oder, oder, oder OS-Betreiber, ähm, vielleicht immer weiter anfangen, die Privacy-Einstellungen, das Tracking zu machen. Weil klar, wenn man jetzt rüberschaut auf den, auf die andere Weise des großen Teichs, ähm, da wird ja auch munter aus allem möglichen heraus alles Mögliche getrackt, sozusagen, in der E-Mail-Kommunikation, was hier bei uns gar nicht vorstellbar ist, an der Stelle. Ich habe hier gerade mal kurz den Chat gelesen. Julian hat ja gefragt zum Thema Employer Branding in der Prioritätenliste. Also bei mir ist es überhaupt nicht in der Liste drin, weil meine Meinung ist, dass Employer Branding nicht Marketing ist. Ähm, also es ist ein super wichtiges Thema. Ich finde es auch ein total spannendes Thema, also ein Kommunikationsthema. Und Marketing hat mit dem Markt zu tun, also mit, ähm, mit-Irgendwie Sales am Ende. Deshalb ist es bei mir auch nicht auf der Liste. Das ist aber irgendwie wichtig, ist es klar, aber das gibt es andere Experten für. Wie ist das bei euch im Team? Also ist das sozusagen irgendwie Mitarbeitergewinnung oder Recruiting oder Employer Branding oder wie auch immer, irgendein Thema, was bei euch in Marketing oder Kommunikation oder da irgendwo aufkommt an jeder Stelle oder irgendwie jemand unterstützt oder mitdenkt oder was macht? Oder ist es wirklich eher, HR ist euer Problem? Ich würde mal so sagen, das Marketing Team ist ein bisschen auch gesplittet. Es gibt einmal das eine Team, was am Produkt nah dran ist, also am Absatzmarkt. Und dann gibt es das Thema oder das Team, was sich Kommunikation kümmert. Und zum Beispiel jetzt die Kolleginnen aus dem Social Media Team machen auch Employer Branding mit, weil es einfach auch da Sinn macht und gut ist, aber dann im Zusammenspiel mit HR auch inhaltlich. Und na klar, HR und die Website stellt das bereit, aber da ist halt eher der Service Provider. Aber ich würde auch mal sagen, das Konzept und die Strategie dahinter sollte ein HR-Thema sein und auch im HR liegen. Und dann ist es halt eher so, dass wir mit Kommunikationskanälen das unterstützen können. Aber es ist für mich einfach organisatorisch nicht im Marketing, sollte es meiner Meinung nach nicht sein, genauso wie PR meiner Meinung nach nicht Marketing gehört, sondern als eher so ein Bereich Kommunikation ist. Aber das habe ich natürlich auch erst ab einer gewissen Größenordnung. Wenn ich jetzt in einem Unternehmen bin, ich bin die One-Man-Show, die alles mitmachen muss und HR ist auch eine One-Man-Show, dann läuft das alles zusammen. Das ist ja auch dann auch cool, ist auch ein spannendes Thema. Jetzt gerade, wenn man die aktuelle Herausforderung am Markt sieht, ist es schon heavy. Wie ist es bei dir, Nicole? Oder beim Global Team so zu sagen? Ja, es gibt auch keinen, der verantwortlich ist für Employer Branding an sich. Aber ich würde Alex hundertprozentig zustimmen. Wenn man alleine das Marketing irgendwo hat, wenn man eine One-Man-Show ist, dann würde ich schon sagen: „Hey, das ist auch meine Aufgabe, dich zu unterstützen und dir das zu ermöglichen, dass wir das so und so darstellen können. Aber ich finde es, wie du sagst, Alex, ich finde es eine gute Idee, dass dass das Konzept bei dem HR-Team liegen sollte, weil ich glaube, die wissen besser, wie man das am besten darstellt, aber mit Marketing zusammen dann das als gemeinsames Thema ansieht und sagt: „Hey, lass uns das auf Social Media posten oder lass uns eine Careers Page einrichten, wo wir jetzt sagen: „Hey, so stellen wir das Team vor und so bewerben wir unsere offenen Angebote und so weiter. Da kann man von Marketing-Seite in der Hinsicht gut mithelfen, auf jeden Fall. Also ich persönlich sehe das Thema gar nicht so entfernt vom Marketing grundsätzlich. Weil klar, ich meine klar, Marketing-Definition war jetzt schon richtig, aber im Endeffekt sind das ähnliche Prinzipien oder eine ähnliche Vorgehensweise, wie ich vielleicht Mitarbeiter gewinne, wie ich Kunden gewinne. Also selbst wenn man was mal auf diesen Funnel zurückkommen würde, ist natürlich auch ähnlich bei Mitarbeitern. Man hat eine Reihe von Bewerbern, die müssen erst mal eine gewisse Awareness generieren, dann sich die richtigen Leute anzusprechen oder die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Das ist ja ähnlich auch bei Mitarbeitern oder Facharbeitern. Wenn ich sage, ich habe jetzt irgendwie einen starken Bedarf an technischen Chemieexperten, die ich unbedingt in meiner Produktionshalle brauche, dann ist wahrscheinlich ein HR genauso überfordert, wie erreiche ich den heutzutage digital? Klar, ich kann meine Job Boards machen auf meinen Plattformen, wo es natürlich heutzutage immer schwieriger wird, weil man ja eher vielleicht wechselwillige Personen auch aktiv erreichen müsste. Und da sehe ich schon einige Überschneidungen oder wäre es vielleicht ein deutlich effektiveres Vorgehen, wenn vielleicht auch HR und Marketing sich für gewisse Projekte zusammensetzen und das eine Art Zielgruppe ist, eine gewisse Mitarbeitersegment oder Mitarbeiter in einem gewissen Segment zu gewinnen, weil ich muss jetzt ähnlich wie einen Kunden zu gewinnen, sozusagen, würde ich mal sagen, so vom Grundprinzip her. Genau. Cool. Ich muss euch leider verlassen. Ich wollte gerade sagen, ich glaube, unser Setten ist auch schon eigentlich ein bisschen over. Danke dir, Alex, dass du teilgenommen hast und deine wertvollen Erfahrungen und Sichtweisen mit uns geteilt hast. Danke schön. Danke auch an den Rest von der Audience und besonderen Dank an Patrick, der hier noch mit engaged war, ist. Wir würden uns freuen, gerne weiter auszutauschen. Wir sind auch noch ein bisschen hier digital, aber natürlich auch digital überall anders zu erreichen. Also wer irgendwie Fragen hat, irgendwie Austausch hat oder vielleicht noch mal eine Idee hat, irgendwas für mich persönlich auch immer sehr, sehr interessant, sie einfach mit Gleichgesinnten auszutauschen. Cool. Also dann danke alle zusammen. Euch noch viel Spaß und hoffentlich sehen wir, hören wir uns bald wieder. Vielen Dank. Danke. Dir auch. Bis dann. Ciao.

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Beschreibung

Der B2B-Kaufprozess ist nicht einfach, da Produkte und Dienstleistungen beworben werden, komplex sein können. In dem Roundtable von Mailtastic diskutieren Tao Bauer und Nicole Peters folgende Themenschwerpunkte: Welche Metriken sind wirklich wichtig? Wie kann man seine Zielgruppe zur richtigen Zeit mit der richtigen Nachricht erreichen und begeistern? Sowie das Verschwimmen der Grenzen zwischen Marketing und Sales!

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