1:1 Fireside Chat mit Spotify Head of Studios Saruul Krause-Jentsch
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1:1 Fireside Chat mit Spotify Head of Studios Saruul Krause-Jentsch

Zusammenfassung

Saruul Krause-Jentsch, Head of Studios DACH bei Spotify, spricht über die explosive Entwicklung des Podcast-Marktes in Deutschland und Europa. Mit über 70.000 deutschsprachigen Podcasts auf der Plattform und einer 25%-Quote bei aktiven Podcast-Nutzern zeigt sich: Podcasts sind kein Trend mehr, sondern etabliertes Audio-Entertainment. Ihre Strategie verbindet Original-Content, Creator-Partnerships und intelligente Kuratierung – drei Säulen, die Social Media Marketing um eine entscheidende Audio-Dimension erweitern.

Social Media Marketing trifft Audio: Der Podcast-Boom bei Spotify

Du kennst Spotify vermutlich als Musik-Streaming-Dienst – doch unter der Leitung von Head of Studios DACH Saruul Krause-Jentsch hat sich die Plattform längst zu einem umfassenden Audio-Entertainment-Hub entwickelt. In einem exklusiven Fireside Chat mit OMKI gibt sie Einblicke in Strategien, die zeigen, wie Social Media Marketing und Audio-Content zusammenwachsen – und warum Podcasts dabei eine Schlüsselrolle spielen.

Vom Format-Liebhaber zur Podcast-Strategin

Saruuls Weg zu Spotify war weniger Karriereschachzug als vielmehr Leidenschaft. 2015 hörte sie Serial – den Podcast, der das Format mainstream machte. "Ich habe mich zuerst mal wirklich ins Format verliebt", erinnert sie sich. Das Ergebnis: Sie durchforstete die gesamte Podcast-Landschaft, entdeckte deutsche Pioniere wie den OMR-Podcast, Besser als Sex und Hotel Matze und machte ihre Leidenschaft schließlich zum Beruf.

Bei Spotify kam sie 2019 als Managerin im Bereich Strategy and Operations an. Der Grund war für sie klar: "Wenn man Audio mitgestalten und weiterentwickeln möchte, ist Spotify einfach der beste Ort." Mittlerweile verantwortet sie als Head of Studios DACH – und inzwischen auch interim für UK und Irland – drei zentrale Säulen des Podcast-Geschäfts.

Die drei Säulen von Spotifys Podcast-Strategie

  • Original- und Exclusive Content: Dokumentarische Podcasts wie "Über Hanau" oder "Wirecard", aber auch Entertainment-Formate wie "Fest und Flauschig" und "Gemischtes Hack" – Inhalte, die nur auf Spotify zu hören sind
  • Creator Partnerships: Mit über 70.000 deutschsprachigen Podcasts braucht es professionelle Unterstützung. Das Partnerships-Team kümmert sich um die Beziehung zu Creators und bietet Unterstützung an
  • Editorial & Programming: Die Redaktionsarbeit – wie Formate präsentiert werden, welche Podcasts in den Charts landen, wie Hörer:innen neue Inhalte entdecken

Die Zahlen sprechen für sich: Podcast-Wachstum ohne Grenzen

Die Dimensionen sind beeindruckend: Spotify hat weltweit 3,2 Millionen Podcasts im Katalog. Bei den deutschsprachigen Inhalten sind es über 70.000 – eine Zahl, die sich in den letzten Jahren verdreifacht hat. Und das Engagement? Podcast-Hörer:innen verbringen zweimal so viel Zeit auf der Plattform wie reine Musikhörer:innen.

Besonders bemerkenswert: 25% aller Spotify-Nutzer:innen hören aktiv Podcasts. Das ist nicht nur eine Nische mehr – das ist Mainstream. Und für Spotify bedeutet es auch wirtschaftlich: Podcast-Nutzer:innen konvertieren überproportional häufig zu Premium-Abonnent:innen.

Substitution oder Addition? Was Podcasts mit anderen Medien machen

Eine häufig gestellte Frage im Storytelling und Marketing lautet: Verdrängen Podcasts andere Mediennutzung, oder kommt zu ihnen hinzu? Saruuls Antwort ist nuanciert. Ja, es gibt Substitution – wer beim Bügeln Podcasts hört, schaltet nicht den Fernseher an. Aber Spotify verfolgt einen anderen Ansatz: "Wir bauen eine Audio-Entertainment-Plattform auf und wollen der größte Audio-Browser sein. Wofür sich Hörer:innen dann entscheiden – lineares Radio, On-Demand-Music oder Audio-Streaming – das überlassen wir den Hörer:innen selbst."

Das ist im Grunde ein Segment-Denken angewendet auf Audio: Nicht alle Nutzer:innen sind gleich. Manche wollen News-Podcasts, andere brauchen Wellness und Achtsamkeit. Spotify stellt das Angebot bereit – die Nutzer:innen entscheiden.

Pandemie-Effekt: Neue Gewohnheiten, die bleiben

2020 war ein Wendepunkt. "Jeder Tag sieht so aus wie Sonntag", beschrieb Saruul die neue Normalität – ohne die klassischen Peaks beim Pendeln. Das Nutzungsverhalten verschob sich massiv auf Smart Devices und Home Devices.

Doch zwei Genres profitieren langfristig:

  • News-Podcasts: Der Konsum ist stark gestiegen, nicht zuletzt durch Virologen wie Christian Drosten und Sandra Zisek
  • Wellness und Achtsamkeit: Ein Genre, das wächst und bleibt – sichtbar in den Charts

Das zeigt: Eine Storytelling-Strategie, die auf Authentizität und Expert:innen-Stimmen setzt, funktioniert im Audio-Medium besonders gut.

Creator und Community: Die Zukunft von Audio-Marketing

Für Marketing Professionals ist eine Erkenntnis zentral: Podcasts sind kein isolierter Channel mehr. Sie funktionieren als Teil einer integrierten Social Media Strategie – zusammen mit Instagram, LinkedIn, TikTok und anderen Plattformen. Ein Chatbot kann dich auf neue Inhalte hinweisen, aber ein Podcast schafft tiefe, persönliche Verbindung zu deiner Audience.

Saruuls Team arbeitet mit Creators, um Inhalte zu entwickeln, die funktionieren. Das ist weniger Broadcast, mehr Community-Building. Bei über 70.000 Podcasts im Katalog ist Kurationsarbeit essentiell – wer Hörer:innen nicht aktiv auf neue Formate hinweist, bleibt unsichtbar.

Was bedeutet das für deine Marketing-Strategie?

Drei Learnings aus Spotifys Podcast-Erfolg:

  • Audio ist nicht optional mehr: 25% der Nutzer:innen nutzen aktiv Podcasts. Das ist deine Audience – und sie ist hochgradig engagiert
  • Authentizität schlägt Polishing: Die erfolgreichsten Formate (Fest und Flauschig, News-Podcasts mit Virologen) gewinnen durch Echtheit, nicht durch Produktion
  • Community braucht Curation: Mit Millionen von Inhalten passiert nicht automatisch Entdeckung. Du musst deine Audience aktiv an die richtigen Inhalte bringen

Das ist Social Media Marketing im digitalen Ökosystem 2024: Nicht fragmentiert nach Plattformen, sondern integriert über Audio, Video, Text und Echtzeit-Interaktion.

Häufige Fragen

Wie viele Menschen nutzen Podcasts auf Spotify?

Nach Saruuls Angaben hören 25% aller Spotify-Nutzer:innen aktiv Podcasts. Weltweit hat Spotify 3,2 Millionen Podcasts im Katalog, im deutschsprachigen Raum sind es über 70.000. Podcast-Hörer:innen verbringen dabei zweimal so viel Zeit auf der Plattform wie Musikhörer:innen.

Verdrängen Podcasts andere Mediennutzung?

Es gibt beides: Substitution (z.B. Podcast statt Fernsehen beim Bügeln) und Addition. Spotify verfolgt einen offenen Ansatz – die Plattform bietet Audio-Entertainment an, ob Nutzer:innen sich für Podcasts, Radio oder Musik entscheiden, bleibt ihnen überlassen.

Welche Podcast-Genres wachsen am stärksten?

Während der Pandemie wuchsen besonders News-Podcasts (durch Virologen wie Drosten) und das Genre Wellness/Achtsamkeit stark. Letzteres bleibt nachhaltig in den Charts vertreten und signalisiert ein Langzeit-Interesse.

Was ist die Aufgabe von Spotifys Head of Studios DACH?

Saruul Krause-Jentsch verantwortet drei Bereiche: (1) Original- und Exclusive Podcasts, (2) Partnerships mit Creator:innen und Podcast-Hosts, und (3) Editorial & Programming – also Kurationsarbeit und wie Formate auf der Plattform präsentiert werden.

Wie hat die Pandemie das Podcast-Hörverhalten verändert?

Zu Beginn 2020 verschob sich die Nutzung massiv auf Smart Devices und Home Devices, und es gab keine klassischen Pendel-Peaks mehr. Langfristig führte dies zu stärkerem Wachstum in News und Wellness-Inhalten, die bis heute in den Charts sichtbar sind.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Musik läuft im hintergrund) Jawohl, da sind wir auch schon wieder und ich möchte ganz herzlich hier bei uns im OMKB Studio in Berlin unseren Gast Sarul Krause-Jentsch begrüßen. Hallo Sarul. Schön, dass du bei uns bist. Hallo Mario. Schön, dass wir sehen können. Wie geht es dir? Hattest du eine entspannte Anreise heute zu uns? Absolut, absolut. Wir sind ja alle gerade wieder im Homeoffice. Dementsprechend bin ich quasi aus der Jogginghose hierher gefahren und bin jetzt hier. (lachen) Fantastisch. Ich freue mich, dass du vor Ort heute hier reinschaust. Ich finde, das gibt unseren Talks noch mal eine ganz andere Wertigkeit. Insofern da schon mal ganz, ganz herzlichen Dank in deine Richtung. Ich möchte euch Sarul einmal kurz vorstellen, ehe wir gleich in unseren Talk einsteigen. Sarul ist Head of Podcast DACH bei Spotify und war zuvor im Bereich Strategies und Operations ebenfalls bei Spotify tätig. Dort ist sie seit 2019 aktiv und war vorher unter anderem Dozentin für Audio und Podcasting bei der Hamburger Journalistenschule und der RTL Journalistenschule. Sie war in den Jahren 2018 und 2019 Geschäftsführerin bei Podmedia. Man kann also sagen, das Thema Podcast und Audio zieht sich so durchaus wie ein roter Faden durch ihren Lebenslauf und sie war damals auch verantwortlich für das erste deutsche Podcast Festival auf die Ohren 2018. Zuvor war sie aktiv in den Jahren 2016 bis 2018 bei Bertelsmann, zuletzt dort als Director Bertelsmann Corporate Network, hat schon für das ZDF und für IBM gearbeitet und hält einen Bachelor of Business Administration an der TU Berlin und University of Paris und einen Master in Business Administration an der Universität Amsterdam. Zudem kann ich euch verraten, dass sie jetzt gerade aktuell nicht mehr, aber früher als Yogalehrerin aktiv war hier in Berlin. Und wenn man die auf Instagram folgt, sieht man, dass du auch echt gerne unterwegs bist und reist. Ähm, das einmal zu Sarul und zu Spotify. Ich kann mir vorstellen, ein Großteil der OMK Community, mindestens neunundneunzig Prozent, kennt Spotify natürlich vom Namen. Spotify ist börsennotiert, ein Audiostreaming-Dienst für Musik, Hörbücher, Podcasts und Videos mittlerweile – und da war ich beeindruckt – in hundertvierundachtzig Ländern verfügbar. Damit Marktführer mit dreihunderteinundachtzig Millionen monatlichen aktiven Zuhörerinnen und Zuhörern. Wow. Und was ich immer sehr beeindruckend finde, viele Dienste haben ja durchaus einen Struggle im Hinblick auf die Implementierung von bezahlten Geschäftsmodellen, von Abo-Modellen. Und bei Spotify ist es mittlerweile so, dass über hundertsiebzig Millionen tatsächlich auch zahlende Abonnentinnen und Abonnenten sind. Spotify war zuletzt im Allermunde Ende des Jahres 2021 mit Spotify Wrap, dem Jahresrückblick. Und liebe Sarul, das soll erst einmal genug der Vorrede gewesen sein. Das war sehr ausführlich. Wow. (lachen) Ja, oder? Ganz herzlich willkommen. Und ich finde es ganz spannend, weil Podcasts, muss ich sagen, haben ja klar einen großen Rückenwind aktuell. Audiomarketing ist in aller Munde, aber du hast dich schon bereits enorm früh, wie ich zumindest finde, vor der großen Wachstums-und Reifephase mit Podcasts auseinandergesetzt. Ähm, da würde mich interessieren, Sarul, wie kam es denn eigentlich dazu und was war dann der Grund, dich Spotify 2019 anzuschließen? Also ich habe mich zuallererst mal wirklich ins Format verliebt und in einen Podcast verliebt, und zwar Serial. Der kam 2015 raus und war, glaube ich, der erste Podcast, der wirklich so im Mainstream angekommen war. Ich weiß noch, dass Sarah Kinnick, die Macherin, damals in der Tonight Show saß, ähm, bei Jimmy Fallon und quasi über ihren Podcast erzählt hatte. Und da habe ich zuerst mal gedacht: „Okay, was ist eigentlich ein Podcast? Und habe dann, glaube ich, 2015 meinen ersten Podcast gehört und dann einfach wirklich mich durch die ganze Podcast-Landschaft gehört und mich immer wieder gefragt: „Okay, wo sind eigentlich die spannenden Formate in Deutschland? Und dann auch natürlich sehr, sehr viele spannende Deutschformate entdeckt und dann irgendwann ebenso die Liebe und die Leidenschaft zum Podcast hören, auch wirklich zu dem gemacht, zu meinem Beruf jetzt gerade gemacht. Was waren denn das 2015 für Formate aus dem Deutschen Markt? Kannst du dich noch erinnern, was seinerzeit schon am Start gewesen ist? Ich meine, das ist jetzt sechs respektive sieben Jahre her. (lachen) Also damals, also die ersten deutschen Formate, die wirklich aufgefallen sind, war natürlich zum Beispiel der OMR-Podcast, ah, oder aber auch, ähm, besser als Sex oder damals dann auch noch Sex Vergnügen und Hotel Matze. Da hat ja mit Vergnügen auch sehr viele spannende und auch bis jetzt noch aktive, super Formate gemacht. Das war eigentlich, glaube ich, so der Urknall von wirklich so großen deutschen Podcasts, die ich damals gehört habe. Okay, also die Dinosaurier der Branche zumindest hier tatsächlich, die aber ja auch immer noch aktiv sind. Ne, das ist das Spannende. Und dann ging es für dich zu Spotify. Folgerichtiger Schritt auf Basis eben deines Schwerpunkts auch in dem Bereich Podcast und Audio? Also natürlich kommt man Spotify nicht herum, wenn man im Audiobereich arbeitet. Wir haben damals beim ersten Podcast-Festival auf die Ohren da auch sehr eng mit Spotify zusammengearbeitet. Die waren ja auch zweimal Sponsor und da hat man sich dann natürlich auch schon kennengelernt und vielleicht auch so konnte sich ganz gut riechen. (kichern) Und dementsprechend, ähm, bin ich dann eben zu Spotify gegangen, weil ich glaube, wenn man Audio mitgestalten möchte und eben auch weiterentwickeln möchte, dann ist es wirklich einfach der beste Ort. Ja. Und dann bist du dort eingestiegen als, ähm, Managerin im Bereich Strategy und Operations. Mittlerweile bist du Head of Studios DACH. Es gibt sogar noch eine ganz kürzlich neue Veränderung tatsächlich in deinem Verantwortungsbereich. Aber erzähl uns doch erst einmal, wie haben sich deine Aufgabenschwerpunkte verändert als Head of Studios DACH? Also was gehört eigentlich zu deinem Tagesgeschäft? Was verantwortest du bei Spotify genau?Also das, was ich als Head of Studios mache, gliedert sich in drei Bereiche. Das Erste ist wirklich quasi Inhalte machen, also unser Original und Exclusive Podcast, also zum Beispiel der Podcast über Hanau oder Wirecard, der dokumentarische Podcast, aber natürlich auch unser Exclusive Podcast, wie Fest und Flauschig und Gemischtes Hack gehören in den ganzen inhaltlichen Bereich. Der zweite Bereich ist Partnership, nennen wir das. Das heißt, wir haben aktuell über 70.000 deutschsprachige Podcasts auf der Plattform und wie wir eben mit denen interagieren oder wenn die was von uns wollen oder wie auch immer wir sie unterstützen können. Darum kümmert sich unser Partnerships-Team. Und der letzte Bereich, den nennen wir Editorial und Programming. Am Ende ist es wirklich quasi Redaktion und Kuration. Also wie sehen Podcasts bei uns auf der Plattform aus? Wie präsentieren wir auch Formate? Wie bringen wir auch Hörer:innen dazu, neue Formate zu entdecken? Genau das sind so die drei Bereiche. Und jetzt habe ich es gerade noch gesagt: Eigentlich stand bei denen noch im Titel das Dach, aber jetzt hast du noch weitere Zielgebiete mit hinzubekommen, richtig? Genau. Interimsweise übernehme ich jetzt auch noch UK und Irland aktuell. Auch super spannend. Natürlich gerade spannend, potenziell auch Formate zu machen, die wirklich in der ganzen Welt gehört werden können, dadurch dass eben englischprachige Formate sind, die skalieren ja dann irgendwie auch noch mal anders. Und ja, der Markt ist eben auch einfach sehr spannend. Sehr reifer Podcast-Markt. Ja, inhaltlich tut sich da auch ganz viel, sehr, sehr starke öffentlich-rechtliche Partner, wie zum Beispiel BBC. Also noch mal ein ganz, ganz weites Feld, was sich da aufmacht, worauf ich auch sehr freue. Wow. Glückwunsch. Da freue ich mich umso mehr, dass du heute noch die Zeit findest, die bei uns reinzuschneiden. Ich kann mir vorstellen, dass eine ganze Menge los ist. Gehen wir mal auf den Podcast-Boom im Allgemeinen an. Ich glaube, den Begriff kann man schon so verwenden. Es gibt Zuwachsraten in der Nutzung von Podcasts in den letzten Jahren jeweils year over year im zweistelligen Bereich. Interne Statistiken bei euch sagen, dass mittlerweile auch 25% aller Spotify-Nutzer eben Podcast tatsächlich auch aktiv in ihr Hörverhalten überführt haben und die Anzahl der angebotenen Podcasts bei euch auf der Plattform hat sich in den letzten Jahren mal eben verdreifacht. Das ist ja enorm. Du hast es gerade gesagt: Mittlerweile gibt es über 70.000 unterschiedliche Podcasts bei euch, was ich erst einmal eine unglaublich hohe Zahl finde, so für mich als neutralen Betrachter. Sorgt das Phänomen Podcasts nach euren Erfahrungen eigentlich für zusätzlichen Medienkonsum, für eine zusätzliche Mediennutzung? Da könnt ihr klar sagen, dass Podcasts beispielsweise Zeit irgendwie vom klassischen Radio hören, klauen in Anführungsstrichen, wenn ich im Auto sitze oder ich zu Hause bin und beim Bügeln irgendwie nicht mehr den Fernseher anschalten möchte, sondern eben tatsächlich Podcasts höre. Also ist es eher ein Substitutionsprodukt für entsprechend andere Medienkanäle oder ist das Medientime on top? Was würdest du sagen beziehungsweise was habt ihr da für Erkenntnisse bei euch? Also zunächst mal das, was wir auf der Plattform beobachten, ist wirklich, dass Podcast-Hörer:innen wirklich zweimal so viel Zeit auf der Plattform verbringen, wie zum Beispiel Musikhörer:innen. Das heißt, die sind ungleich viel engagierter auf der Plattform und verbringen einfach auch mehr Zeit auf der Plattform. Was wir in der Mediennutzung generell sehen, ist so, dass uns geht es wirklich darum, eine Audio-Entertainment-Plattform aufzubauen und eben wirklich den größten Audio-Browser, wenn man so will, unseren Hörer:innen anzubieten und wofür sich die Hörer:innen dann entscheiden, sei es lineares Radio oder On-Demand-Musikstreaming oder auch Audiostreaming, das ist dann natürlich denen überlassen und diese Entscheidung überlassen wir uns als Hörer:innen. Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit der Entwicklung von Podcasts. Also nicht nur auf der Creator-Seite ist es explodiert. Wir haben zwar 70.000 deutschsprachige Podcasts, aber sogar mittlerweile auf der gesamten Plattform 3,2 Millionen Podcasts. Das ist ja eine Zahl, die ist ja fast gar nicht mehr zu greifen irgendwie. Und da sehen wir eben, dass es auf der Creator-Seite zwar explodiert, aber natürlich auch auf der Nutzer:innenseite, weil schlussendlich Podcastnutzer:innen und Hörer:innen eben ungleich viel eher dann auch zu Premium konvertieren, was für uns natürlich auch eine große Chance ist. Absolut. Seht ihr in der Nutzungsintensität auch eurer Audioplattform, aber auch mit dem Fokus sicherlich auf Podcasts, die Frage gestellt, eine gewisse Korrelation zwischen dem, was uns in den letzten zwei Jahren umgibt, also den Ups and Downs der Pandemie, im Hinblick dann tatsächlich auch auf die Audiorerziehung. Also ich kenne das von mir, dass ich eben zum Beispiel, je mehr ich in der Homeoffice-Umgebung bin, desto eher ich tatsächlich auch zu Podcasts beispielsweise greife. Zwecks Entertaining, zwecks sicherlich aber auch Fortbildung beispielsweise. Ist das etwas, wo ihr sagt: „Ja, das hat uns schon geholfen im Hinblick dann tatsächlich auch auf sich das ändert an den Nutzungsverhalten und die Pandemie und ihr seht eine Korrelation oder ist das eigentlich etwas, was vollkommen unabhängig davon geschieht und im Sommer eure Zuhörerzahlen sehr, sehr vergleichbar sind, beispielsweise dann zu, ich sage mal, intensiveren Pandemiephasen, wie wir sie jetzt aktuell ja auch leider wieder erleben müssen? Wir haben natürlich ein verändertes Nutzungsverhalten gesehen. Gerade anfangs haben wir zum Beispiel sehr viel mehr Nutzung über Smart Devices, über Home Devices, aber auch über zum Beispiel Spielekonsolen gesehen. Und wir haben am Anfang der Pandemie, 2020, dann immer gesagt: „Jeder Tag sieht so aus wie Sonntag. Weil es nicht mehr diese klaren Peaks gab es morgens und abends, wenn man bei dem Weg zur Arbeit oder zur Schule oder zum Studium war. Mittlerweile ist es so, dass gerade auf der inhaltlichen Seite wir gesehen haben, dass einige Genres, zum Beispiel im Podcast-Bereich, dadurch auch sehr stark gewonnen haben, beispielsweise der News-Podcast. Der Konsum von News-Podcasts ist stark gestiegen. Ich denke, Christian Drosten und Sandra Zisek, die beiden Virologen, haben da sicherlich ein großes Momentum verursacht. Absolut, keine Frage. Und auf der anderen Seite sehen wir zum Beispiel auch einen starken Anstieg im ganzen Genre Wellness und Achtsamkeit, den wir.beobachten, der jetzt auch bleibt, den man auch in den Charts beobachten kann. Ja, ja. Seht ihr, dass es eigentlich eine gleich verteilte Wachstumskurve gibt, wenn wir auf die unterschiedlichen Altersgruppen schauen im Hinblick auf dann Audionutzung, aber auch wieder im Hinblick auf Fokus der Podcast-Nutzung. Du weißt es auch, wir haben eine ganze Menge an Marketing Professionals bei uns in der Audience, die sich natürlich auch immer dafür interessieren. Was habe ich für Channel? Wen kann ich wie erreichen, beispielsweise ähm. Was kannst du uns mit auf den Weg geben, mit Blick auf die Altersgruppen im Podcast-Konsum? Gibt es da klare Trends? Ist das super themenabhängig? Also geht es dann gegebenenfalls um News-Podcast beispielsweise oder um das Thema Achtsamkeit oder um das Thema Entertaining? Oder kannst du ganz klare Altersgruppen definieren, in denen einfach das Thema für euch am stärksten wächst und die ihr dann auch gegebenenfalls in den Fokus rückt bei euch? Also einige Studien, zum Beispiel die Analekt-Studie, die, glaube ich, irgendwie viertausend Podcast-Hörerinnen befragt hat, sagt klar aus, dass wirklich der meiste die meiste Nutzung von Podcasts eben in den jüngeren Zielgruppen stattfindet, also so von sechzehn bis neunundzwanzig. Da hören, glaube ich, zweiundfünfzig Prozent der Altersgruppe quasi Podcasts. Bei den über dreißigjährigen ist es wirklich auch stärker gestiegen. Da sind es mittlerweile so die dreiundvierzig Prozent. Aber interessanterweise, der jetzt relativ gesehen der größte Anstieg wirklich an Podcast-Nutzung, findet zwischen fünfundvierzig und vierundfünfzig jährigen statt. Also da war zum Beispiel zwanzig zwanzig, haben nur fünfzehn Prozent der Hörer oder diese Altersgruppe eben Podcast gehört und mittlerweile sind es einundzwanzig Prozent. Also jetzt relativ gesehen steigt die Altersgruppe am meisten. Für uns ist aber ganz klar, dass Spotify, der Großteil unserer NutzerInnen ist wirklich jünger und auch die Inhalte, die wir machen, konzentrieren wir natürlich sehr stark auf ein eher jüngeres Segment, also bis dreißig ungefähr. Okay, macht Sinn. Da habt ihr natürlich auch ungestützt wahrscheinlich eine wesentlich höhere Markenbekanntheit ja ohnehin schon aufgrund der Musikstreaming-Angebote. Ähm Lassen Sie uns einen kleinen Themensprung machen hin zu tatsächlich euren Podcast-Contents. Ich meine, das ist ein Thema, das wird immer wichtiger. Es ist so, dass ihr mittlerweile auch bei euch – ich weiß nicht, ob die Zahl noch aktuell ist, aber über achtunddreißig Spotify-Original-Titel verfügt und eben auch noch fünf Podcasts, die exklusiv im Spotify-Ökosystem laufen. Ihr habt soeben, dafür herzlichen Glückwunsch. Sicherlich ein guter Meilenstein, die exklusive Zusammenarbeit mit gemischtes Hack, also den beiden Comedians Felix Lobrecht und Tommy Schmidt, um drei weitere Jahre verlängert. Und auch wenn man so in die Podcast-Charts bei euch aktuell schaut, sind die gerade genannten weiterhin Platz eins. Ich glaube, das ist recht konstant. Dann gibt es Jan Böhmermann und Olli Schulz mit Fest und Flausche. Großartig, finde ich auch ein großer Freund, eben entsprechend von dem Podcast. Und auf Platz drei mittlerweile Verbrechen, ein Thema aus dem Bereich True Crime, was ja offensichtlich sich extrem positiv und exponentiell entwickelt habt. Solche Verhandlungen, nenne ich sie mal, beispielsweise mit den Kollegen Felix Lobrecht und Tommy Schmidt. Wie ist eure Herangehensweise in dem Bereich? Wie habt ihr es geschafft, die beiden, die, kann ich mir vorstellen, sicherlich sehr, sehr begehrt sein werden, mit ihren Inhalten an Spotify zu binden für drei Jahre. Was sind eure ausschlaggebenden Argumente gewesen? Also wir freuen uns natürlich absolut, dass die beiden noch so lange bei uns sind und ich denke, was für uns spricht, ist, dass wir eine sehr, sehr lange Zusammenarbeit mit sehr, sehr vielen Talents haben. Also beispielsweise auch Festo Flausche, mit Jan und Olli arbeiten wir mittlerweile seit über fünf Jahren zusammen. Die waren ja der erste Podcast überhaupt auf Spotify. Und jetzt gemischtes Hack geht ja ins dritte Jahr, genauso wie Dick und Doof im Sommer mit uns ins dritte Jahr geht, was die Exklusivität angeht und auch mit z. B. Herrengedeck haben wir auch fast drei Jahre verbracht. Uns ist es eben sehr, sehr wichtig, wirklich Stimmen aufzubauen, mit Talents zusammenzuarbeiten, die wirklich auch Genre-prägend sind und da bieten sich gemischtes Hack und Fest und Flauschig und dick und Duff und so weiter natürlich alle an. Jetzt zu Vertragsverhandlungen, puuh, ist es natürlich nie leicht, Verträge zu verhandeln, aber jetzt zu konkreten Vertragsverhandlungen kann ich natürlich auch jetzt nicht mehr. Ist das etwas, was du persönlich dann auch begleitest und führst und wo du dann in Dialog gehst oder habt ihr ein Contracting-Team oder wie funktioniert das bei euch intern? Es ist natürlich so, dass ich schon auch die dann Beziehung auch führe zu den mit oder dass wir hauptsächlich die Beziehung zu den Talents haben. Wir haben aber auch ein ganz großartiges Legal-und-Licensing-Team, die dann eben quasi auch unterstützen beim Deal-Drafting und so weiter, wenn es dann quasi sehr konkret wird. Okay, du hast gerade schon gesagt, du kannst keine Details aus den Verhandlungen preisgeben. Das wundert mich jetzt nicht, das ist klar. Aber kannst du uns, weil das ist natürlich für unsere Community mega interessant, weil da bekommt man sonst keine Einblicke, kannst du uns so ein bisschen was erzählen, wie lang solche Gespräche laufen, wie komplex das ist, dann so etwas auch zum Abschluss zu bringen? Oder ist das etwas, wo man sich eigentlich sehr schnell einig ist, wenn man schon mehrere Jahre zusammenarbeitet? Was kannst du uns denn da für einen Einblick geben, Saul? Also es ist total abhängig von ... Also da ist wirklich kein Prozess wie der andere. Dementsprechend würde es mir da jetzt auch sehr schwerfallen, zu sagen, so und so lange wird es dauern. Ich kann allen Creator:innen nur empfehlen: Probiert es einfach aus, meldet euch bei uns (kichern) und dann werden wir sehen, wie lange es dauert. Okay, verstehe. Ahhhm Wie wichtig sind für euch strategisch, diese Big Names, die wir jetzt gerade auch angefangen haben zu besprechen? Also bei mir ist es zum Beispiel so, das ist ein persönliches Nutzungsverhalten. Ich bin ahhhm über viele Jahre bei Amazon Prime gewesen, auch im Audio-Dienst, habe mir da die Sachen angehört und dann habe ich mich wirklich geärgert, weil ich ihm einen der exklusiven Podcasts von euch dort nicht anhören konnte, nämlich „Gemischtes Hack, und das hat dazu geführt, dass ich dann meinen Change durchgeführt habe, quasi zu Spotify. Also du siehst zumindest an mir, dass die Strategie ganz gut funktioniert. (kichern) Wahrscheinlich bin ich kein Einzelfall. Ahhhm In welche Richtung wollt ihr das Thema exklusive Titel, Spotify Originals entwickeln und weiter ausbauen? Habt ihr da konkrete Ziele im Blick? Ahhhm Also ich nehme an, das ist ein Wachstumsthema für euch. Das wird nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. In welche Richtung geht es?Also für uns ist es einerseits total wichtig, wirklich exklusive und auch wirklich Geschichten, also exklusive Inhalte zu haben, eben wie du schon beschrieben hast, deine User Journey ja eben dann dadurch auch zu uns geführt hat. Ähm, auf der anderen Seite aber ist es uns auch wichtig, eben auch zu zeigen durch die Inhalte, die wir machen und die wir ja auch sehr stark dann quasi auch kontrollieren, ähm, zu schauen, für welche Werte wir stehen. So, das heißt, ähm, bei den Inhalten, die wir eben produzieren und die wir auch nach vorne stellen, ist es uns sehr wichtig, dass wir zeigen, dass wir in einer diversen, spannenden Gesellschaft leben, die eben auch Geschichten außerhalb vielleicht des Mainstreams erzählt, vielleicht auch marginalisierten Gruppen eine Plattform gibt. Das heißt, das ist total wichtig für uns und wird auch weiterhin ein wichtiger Pfeiler sein dessen, was wir im Original-Bereich machen. Ähm, grundsätzlich ist es so, dass für uns in Zukunft auch sehr, sehr wichtig sein wird, wie wir das Format weiterentwickeln. Also Podcasts waren ja jetzt zwei Jahrzehnte lang wirklich RSS-Feeds, aber was ich eben total verspannend finde, aktuell, ist wirklich zu schauen: Wie können wir Creatorn eigentlich ein neues Podcast-Erlebnis bieten? Ne, also, wie können Creator wirklich vielleicht auch das Format innovativer gestalten? Wie können sie mit ihren Hörerinnen interagieren? Wie kann man vielleicht auch Mixed-Media-Erlebnisse mit einbauen, wie Musik in Podcasts oder natürlich auch Video-Podcasts, ähm, genauso wie Live-Audio. Also da investieren wir im Moment sehr stark rein und da glauben wir auch sehr stark dran, dass es eben Podcasts, die, das nächste Level für uns ist, eben wirklich zu sagen: „Okay, wie kommt das Format weiter? Wie entwickeln wir das Medium weiter?" Mhm. Okay. Ähm, interessanter Ansatz. Ähm, du hast im Intro gesagt, und ich hab's auch noch mal mit auf den Weg gegeben, dass ihr allein siebzigtausend Podcasts in Deutschland auf Spotify, auf der Plattform am Start habt. Aus Nutzerperspektive ist das natürlich erst einmal ein Traum, weil ich eine große Auswahl habe, sicherlich eine gewisse Herausforderung, dann eben entsprechend auch die Inhalte zu finden, die mich ansprechen, vielleicht auch auf neue Podcasts und Creator entsprechend aufmerksam zu werden. Wenn ich das jetzt aus Creator-Perspektive betrachte, stelle ich mir natürlich eine Frage: Na ja, wenn ich jetzt einen Podcast an den Start bringe oder seit einem Jahr am Ball bin oder ähnliches, habe ich da überhaupt noch eine Chance auf relevante Reichweite? Sind die Peak Positions nicht ohnehin schon verbaut und es ist eigentlich jetzt eher keine gute Nachricht für den Creator, einen neuen Podcast aufzunehmen und irgendwie eine Idee umzusetzen. Was sagst du denen? Du hast ja schon eingangs, äh, kurz gesagt, ob Prominenz jetzt wirklich entscheidend ist, ähm, oder Bekanntheit von Hosts. Es ist ein Faktor, aber es ist auf keinen Fall ein Garant für Erfolg. Also es gibt auch zahlreiche Podcasts mit großen Namen, die eben nicht so erfolgreich sind in den Charts. Und ich glaube, das, was sich wirklich auch jetzt durchsetzt in den Charts und was immer funktioniert, ist eben gutes Storytelling, Hosts, die einfach ihr Handwerk verstehen und dementsprechend auch wirklich Leute am Ball halten. Und deswegen, wir sehen ja auch in den Charts zu jeder Zeit, dass sich auch neue Formate hervortun, auch Formate von nicht bekannten Persönlichkeiten oder auch neuen Creatorn. Ähm, da gibt es wirklich jeden Tag Beispiele, über die wir uns total freuen. Und deswegen kann ich nur sagen: „Macht einen Podcast." Es gibt nie genug Podcasts. Es ist genauso, äh, wie-- Weil wir fragen uns ja auch nicht, ob es jetzt genug Bücher gibt oder ob es jetzt genug Serien gibt. Ja, relevant. Das stimmt. Gibt es denn auch diese Raketenstarts? Also jemand, der mit dem Podcast neu angeht und dann direkt eben entsprechend eure Charts eintrifft. Weil ich habe durchaus gelernt, dass Podcast-Business auch häufig ein Marathon-Business ist, dass ich natürlich kontinuierlich, fortlaufend als Host dafür sorgen sollte, einen entsprechenden Gewinn eben auch mit meinem Podcast für die Audiences zu liefern. Oder habt ihr auch eben Beispiele für tatsächlich so diese Rocket Starts, wie im App-Download-Bereich beispielsweise, wo plötzlich irgendwas komplett durch die Decke geht. Wie sieht das aus? Also es gibt immer mal wieder Formate, die uns überraschen, ähm, die einfach auch sehr gut funktionieren und dann eben auch immer weiter in den Charts vorne bleiben. Also ein gutes Beispiel sind zum Beispiel Meditationen für jeden Tag. Ähm, das ist ein Daily-Format, wo man einfach sieht, okay, das Format hat einen Nerv getroffen, ähm, hat eben eine gewisse Regelmäßigkeit, ähm, läuft jetzt auch schon sehr lange und ist wirklich auch immer in den vorderen Chart, äh, Ranks, (kichern) in den vorderen Chart-Positionen. Ähm, das heißt wirklich Beständigkeit, Regelmäßigkeit und natürlich auch ein sehr gutes Community-Management sind da, glaube ich, entscheidend. Ähm, und wir sehen immer wieder spannende Beispiele, die sich da hervortun. Mhm. Okay. Wie unterstützt ihr denn als Spotify die entsprechenden Creator auch beispielsweise im Hinblick auf die Monetarisierung ihrer Reichweiten, was ja auch ein wichtiges Thema ist, ob das ja irgendwie Native Reads sind, eben entsprechend von Sponsoren beispielsweise oder ähnliches. Was habt ihr dort für Ansätze, um eben den Creatorn, die ja nun auch in einem, in einem sich professionalisierenden und enger werdenden Markt sicherlich mehr eben in Kreationsaufwand und ähnliches zu investieren haben, dort eben Support zu leisten für Monetarisierungsmodelle? Was macht ihr da konkret? Ja, also, w-wirklich, damit der Markt eben quasi jetzt auch wirklich sich setzt, brauchen wir eben einfach einen größeren Kuchen. Das ist klar. Und für uns geht es da um zwei Bereiche. Einerseits wirklich Reichweitenaufbau. Also wir unterstützen Creator natürlich dabei mit Daten, mit Tools. Also wir haben zum Beispiel eine Plattform wie, ähm, Spotify for Podcasters. Da können Podcaster quasi Daten herausfinden, demografische Daten, auch sehen, wie der Podcast funktioniert, ähm, wie von wem sie gehört werden und dann natürlich auch ihre Podcasts hochladen und eben auch verwalten. Ähm, darüber versuchen wir eben wirklich auch, Podcaster dabei zu unterstützen, ihre Reichweite kennenzulernen und auch zu vergrößern. Ähm, genauso wie wir natürlich ganz viele Tools haben, um eben auch auf Podcasts hinzuweisen auf der Plattform. Das heißt, alles, was wir machen im Bereich Discovery und eben auch Kuration, soll natürlich für alle Creator, die wir auf der Plattform haben, dafür sorgen, dass sie mehr gehört werden. Das ist der erste Teil. Der zweite Teil ist ganz klar Monetarisierung. Also der Kuchen muss größer werden. Mehr Creator müssen natürlich auch von, ähm, vom Podcasten leben können. Und, ähm, da stellen wir nicht nur die Tools zur Verfügung, wie über Spotify for Podcasters, dass sie eben Daten mit ihren Advertisern teilen, sondern wir haben mittlerweile auch Tools, wie sie ihre eigenen Podcasts monetarisieren können. Also beispielsweise Paid Subscriptions haben wir jetzt, ähm, letztes Jahr gelauncht, wo Podcaster quasi auch Kosten, also, äh...Kosten, also Podcasts, die was kosten, zu oft bei Spotify zur Verfügung stellen können. Genauso wie wir gerade einen Tesla fahren mit einer Open Access Plattform, das heißt, Creator oder auch Publisher oder Partner, die schon Abonnent, bezahlende Abonnentinnen haben, können eben die auch bei Spotify quasi distribuieren und ihre Anmeldedaten zu uns bringen und darüber sich verknüpfen. Und das sind so ein bisschen, das ist so gerade der Bauchladen, den wir versuchen aufzumachen für den Creator. Okay, okay. Jetzt seid ihr natürlich mit als Spotify mit einer gewissen Markenbekanntheit und einer Marktdurchdringung natürlich schon ein sehr prominenter Player im Podcast-Markt, natürlich auch im allgemeinen Audiomarkt. Du hast es erwähnt, Podcast-Hörerinnen und Hörer verbringen ungefähr doppelt so viel Zeit bei euch auf der Plattform, wie das eben entsprechend normale, in Anführungsstrichen, Audio-Nutzer tun. Wer Podcast hört, schließt zudem eher ein Premium-Abo ab und ähnliche Beobachtungen haben wir auch hier im Rahmen der OMKW beispielsweise schon von Audible geteilt bekommen. Wir reden also hier über einen hochattraktiven Nutzermarkt, muss man sagen, an dem natürlich auch viele unterschiedliche Marken arbeiten und versuchen, einen Teil des Kuchens für sich zu bringen, weil die User-und Business-KPIs einfach fantastisch sind. Wenn du einmal in den Markt schaust, Apple Music fällt mir ein, Amazon Prime natürlich mit Audible in Kombination auch eine ganz spannende Partnerschaft natürlich im Hinblick auf Datenstrategien und Co. Auf welche Player schaut ihr am ehesten im Hinblick auf den Konkurrenzmarkt und wer ist für euch im Moment der stärkste Konkurrent? Was würdest du sagen? Also unser Business ist wirklich Audio. Das heißt, wir fokussieren uns wirklich tausendprozentig auf Audio und unser Anspruch ist eben, die größte Audio-Entertainment-Plattform der Welt zu werden. Ich glaube, mit mittlerweile 381 Millionen monatlich aktiven Nutzerinnen und Nutzer, sind wir da auch auf einem sehr, sehr guten Weg. Und wir haben immer gesagt, da unser Fokus Audio ist, schauen wir gar nicht so sehr auf unsere Wettbewerber, weil wir eben keine Handys verkaufen oder keine Lebensmittel liefern oder Luftmatratzen verkaufen. Das heißt, unser Business ist Audio und das wird es auch immer sein. Und ich glaube, da sind wir auf einem sehr guten Weg, das zu erreichen, was wir wollen. Okay, noch einmal nachgehakt. Wenn man sich Audible anschaut, klar gehören sie zum großen Amazon-Ökosystem, aber haben die durchaus ja auch ihren Fokus in der Company vollständig auf Audio. Ist es dann entsprechend so, dass es schon eben in Hinblick auf die Konkurrenzbetrachtung auch einen Markt gibt, in der eben tatsächlich, wie man sich das vorstellt, im Video-Streaming-Markt beispielsweise, wo es darum geht, möglichst schnell dann auch exklusive Formate aufzubauen, an sich zu binden und so. Also das ist schon etwas, wo ihr die Geschwindigkeit bewusst erhöht, eben auch bei solchen Playern eben entsprechend, na ja, ich sage mal, weiterhin als First Brand wahrgenommen zu werden? Wie schaut das aus? Also ich glaube, dass jetzt so viel mehr Player oder auch wirklich ganz große Tech-Unternehmen in den Audiobereich gehen, ist eher eine Bestätigung dessen, was wir jetzt die letzten Jahre gemacht haben, und zwar das Potenzial von Audio als wirklich grenzenlos anzuerkennen. Also man sieht es ja jetzt mit Twitter Spaces, aber auch Facebook, die auch stärker in den Audiobereich gehen, genauso wie jetzt mittlerweile auch LinkedIn, dass Audio wirklich ein sehr, sehr großes Potenzial ist und ein spannender Markt ist. Und das ist eben unser Recht, Audio zu gewinnen und das wollen wir auch. Deswegen investieren wir eben auch so stark, weil kein Medium oder sehr wenige Medien eben wirklich Milliarden Menschen pro Tag erreichen und eben auch wirklich so viel Nutzungszeit des Tages dann auch wirklich vereinnehmen. Okay, du hast gerade die Big Names im Social Media-Bereich einmal erwähnt. Tiktok könnte man sicherlich auch noch mit aufnehmen, Snapchat gegebenenfalls auch. Sind das dann tatsächlich eher eigentlich auch eure Wettbewerber als die traditionellen Radiosender, die wir ja gerade auch im deutschen Bereich sehr, sehr gut kennen, die auch ihre Daseinsberechtigung haben oder eben die Streaming-Dings? Also ist eher euer Wettbewerb eigentlich Social als ein etablierter Radiosender? Wie würdet ihr das sehen? Also wirklich, TikTok ist faszinierend. Man sieht ja auch, dass quasi das, was wir lernen von TikTok oder auch Snapchat oder auch schnelleren sozialen Medien, dass sich das auch ein echt ein bisschen überträgt darauf, wie auch Audio konsumiert wird, also quasi snackable Inhalte. Aber wir sehen TikTok wirklich eher auch als Kooperationspartner. Wir arbeiten auch sehr eng mit TikTok zusammen. Wir haben zum Beispiel 13 wirklich offizielle, von TikTok kuratierte Playlists auf der Plattform und haben auch mit Me Right Now jetzt neuerdings eine Playlist gestartet, die wirklich eben sehr stark auf eine TikTok-Audience geht und da versucht, wirklich auch virale Hits nicht nur wiederzugeben, sondern eben auch vielleicht auch zu kreieren. Das heißt, TikTok ist für uns wirklich eine ganz spannende Ergänzung auch zum Mediennutzungsverhalten. Okay, wobei ich es ganz spannend finde, weil du auf der einen Seite natürlich diese snackable Content Pieces hast und auf der anderen Seite die Podcasts, die ja in der Regel eben dazu führen, dass ja so ein Podcast-Länge, 45 Minuten, 60 Minuten, teilweise 90 Minuten, sind ja keine außergewöhnlichen Längen, sondern eher die Regel, dass sich das Ganze eben entsprechend dann auch durchaus verlängert. Im Hinblick auf die Aufnahmebereitschaft ist es sehr, sehr häufig so, dass ihr seht, dass Podcasts deswegen auch von den Nutzerinnen und Nutzern, vom Hörerlebnis, in kleinere Episoden unterteilt werden. „Ich höre heute 10 Minuten, heute höre ich heute Abend 10 Minuten weiter und morgen höre ich mir dann die restliche 30 Minuten an, oder ist es schon so, dass ihr seht, dass es Focus Time ist und wenn jemand einen Podcast startet, den dann auch in der Regel tatsächlich bis zum Ende hört? Es ist leider auch wieder sehr, sehr unterschiedlich. Wir haben zum Beispiel gesehen, dass jetzt mittlerweile auch wirklich kürzere tägliche Inhalte gut funktionieren. Wir haben letztes Jahr mit Fromo ein junges Newsformat gestartet, was wirklich eher Internetnews oder digitale News behandelt, was wirklich kurz ist, sehr schnell.ähm, snackable eben auch mal sich quasi in eine Routine einfügt. Ähm, und auf der anderen Seite gibt es Formate wie Joe Rogan, die dann eben auch bis zu sieben Stunden teilweise lang sind, (kichern) die ja, die genauso gehört werden. Oder bestes Beispiel in Deutschland natürlich auch der Podcast alles gesagt von der Zeit, ähm, da, da hört man ja dann manchmal nur, wie, äh, die, wie die, wie die Guest innen sich dann versuchen zu überbieten. Ja, aber ich war zehn Stunden da, aber ich war neun Stunden da oder so, ähm, ja, das ist wirklich und das ist ja das Schöne an on demand Audio. Man kann sich eben für jede Nutzungssituation den Podcast suchen, den man hat. Also einer meiner Lieblingspodcasts ist einfach meistens genau dreißig Minuten lang, was perfekt meine Fahrradfahrt ins Büro ist. Also, ähm, sucht man sich dann seine Routine. Optimal. Optimal. Du hast gerade erwähnt, dass ihr in der Kollaboration mit TikTok aktiv seid, unter anderem dort auch eigene Playlists aufbaut, eben entsprechend für die Generation vierzehn bis neunundzwanzig-jährige daher sicherlich im Fokus. Ähm, wenn wir auf das Thema Playlist als Stilmittel schauen, es ist schon ein sehr, sehr mächtiges Instrument, was in Jahrescharts kuratiert werden, wo ihr sehr, sehr stark im PR erhaltet, hohe Reichweiten dann auch auf News Plattformen aggregiert. Der Daily Drive Mischung aus ausgewählten News beispielsweise in Kombination mit meinen persönlichen Musikpräferenzen ist natürlich etwas, was auch ein sehr mächtiges und reichweitenstarkes Tool ist. Wie seht ihr Playlists als konkretes Mittel eben auch für euch, um noch bedeutender zu werden als Plattform und noch mehr eben tatsächlich auch so in den, ich sag mal in den Gewohnheitshörgenuss der Nutzerinnen und Nutzer einzusteigen? Ja, du sagst es schon. Uns geht es wirklich darum, in die Routinen reinzukommen. Und wir haben ja eine Sache haben wir im Musikbereich schon sehr, sehr gut gemacht, was wirklich die Kuration und eben auch das Ermöglichen vom Entdecken von Musik, ähm, was, was wir auch geprägt haben und dieses ganze Learning versuchen wir quasi jetzt auch auf Podcasts zu übertragen. Das heißt, ähm, wir haben ne Mischung von wirklich editorial Playlisten, die von unserer Redaktion kuratiert werden, wo Podcasts wirklich auch empfohlen werden. Es gibt zum Beispiel ne sehr spannende True Crime, ähm, Playlist für alle True Crime Fans, ähm, die nicht genug von Mord und Totschlag bekommen können. Ähm, auf der anderen Seite gibt es Playlisten wie Daily Drive, wo keine Playlist, also wo deine Playlist nicht so aussehen wird wie meine Playlist, weil sie eben quasi editorial und algoratorial funktioniert, oder also auch über einen Algorithmus funktioniert. Das heißt deine Lieblingsmusik und natürlich Podcasts, die wir kuratieren. Ähm, also all diese Stärken und all das, was uns Playlisting auch ermöglicht hat im Musikbereich, wollen wir eben auch im Podcastbereich erreichen. Ähm, ich habe heute früh auch unsere Kollegin gefragt. Das ist total beeindruckend. Wir haben viereinhalb Milliarden Playlists auf der, (kichern) auf der Plattform. Das ist eine beeindruckende Zahl, ähm, und da sieht man auch, wie sehr Leute quasi auch darin aufgehen können, wirklich eben ihren Geschmack zu zeigen, eigene Playlists zu bauen. Also, es ist für uns wirklich eine Mischung von Kuration, aber eben auch sehr viel user generated Content, also viereinhalb Milliarden user generated Content. (lacht) Wow, ja, ich kann es mir vorstellen. Also auch unser OMKB Backstage Team hat beispielsweise seine eigene Playlist am Start. Insofern, okay. Aber ich meine, wenn man sich das so anschaut im Hinblick auf, ähm, dann die persönliche Mediennutzung, ne, und ich, also, ich bin jemand, wenn ich zur Arbeit fahre, ich mache auch viel Homeoffice aktuell, aber ich höre schon auch gerne auch Radio beispielsweise auf dem Weg, ähm, entsprechend ärgere mich da aber auch immer darüber. Über Musikstücke, die mir nicht gefallen. Das fällt es mir echt schwer anzuglauben, dass du die klassischen Radiostationen, die öffentlich rechtlichen, die ja häufig bei uns in Deutschland eben öffentlich-rechtlich dann auch finanziert sind, dass sie da mithalten können. Im Blick auf diese On Demand Strategie, das persönliche Hörerlebnis, die persönlichen Präferenzen, die Lieblingslieder, die ich hören kann, ähm. Wie siehst du das im Hinblick auf die Rolle der klassischen Radiostationen? Weil auf der einen Seite ist Spotify dann eine Plattform, die nach meinem Verständnis ja Reichweite klaut, in Anführungsstrichen. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass die öffentlich rechtlichen Institutionen, nehmen wir mal die Tagesschau in hundert Sekunden, die auch extrem erfolgreich dann auf Spotify unterwegs sind. Wie ist die Position da genau? Ist das so, dass ihr mit den, mit den Sendern im Dialog seid, schaut, wie ihr da über Kollaboration an den Start gehen könnt? Gibt es da Kritik und eben entsprechend auch so ein Blick auf Spotify nach dem Motto die gehen in unseren Markt hinein, wie können wir da gegebenenfalls protektionistischer vorgehen? Also was erlebst du da im Dialog? Also ich kann wirklich nicht für die Radiosender und vor allen Dingen auch nicht für die öffentlich rechtlichen Sendergruppen sprechen. Was wir aber beobachten und worüber wir auch sehr froh sind, ist eben, dass wir sehr eng mit den öffentlich rechtlichen zusammenarbeiten. Also, ähm, mittlerweile denken ganz, ganz viele, eben gerade öffentlich rechtliche Partnerinnen, ähm, Podcast first. Das heißt bevor, also früher war es ja eher der andere Weg, also wir haben eine Radiosendung und vielleicht kann die auch im Podcast funktionieren. Mittlerweile sehen wir auch wirklich ganz viele originäre, tolle Podcastformate. Ähm, die eigentlich fast alle großen öffentlich rechtlichen Sendergruppen haben auch mittlerweile Podcasts bei uns auf der Plattform. Und wir haben ja auch schon beispielsweise bei dem Sandra Meischberger Podcast auch schon mit der ARD an einer Co-Produktion zusammengearbeitet, wo wir auch sehr, sehr, sehr zufrieden waren und eben uns auch gefreut haben, dass, äh, wir die Stärke eben der öffentlich rechtlichen Inhalte auch dann eben mit unserer quasi Stärke in Distribution auch verbinden können. Okay, okay, Win win für euch auf jeden Fall sehr stark. Ähm, blicken wir ein Themenfeld weiter auf das Thema Vermarktung eurer Inhalte. Da wollen wir auch einmal ganz kurz darauf eingehen, weil euer Werbegeschäft im vergangenen Jahr tatsächlich massiv angezogen hat. Ne, also im dritten Quartal zwei einundzwanzig, das sind die aktuellsten Zahlen, die ich finden konnte, habt ihr den höchsten je erzielten Werbeumsatz bei euch auf der Plattform erzielen können. Im Vergleich year over year gab es einen Anstieg von fünfundsiebzig Prozent und mittlerweile fließen entsprechend auch in eure Reichweiten über eine Milliarde Euro Werbeeinnahmen im Jahr. Das ist letztendlich natürlich schon eine, eine hohe Menge und ihr teilt natürlich auch entsprechend mit den Werbetreibenden passende Daten, um dort in der Werbeaussteuerung immer besser zu werden. Ähm-Erklär doch einmal ganz kurz Sarol, auch wenn es nicht dein Kernthema ist, natürlich bei euch im Tagesgeschäft. Was sind aktuell so spannende Features auf Werbeperspektive auf Spotify? Also wie du jetzt auch schon gesagt hast, wir sind eben wirklich eher im inhaltlichen Podcast-Bereich unterwegs und ich habe auch ganz tolle Kolleginnen im Sales-Bereich. Da kann man zum Beispiel bei ads. Spotify. Com noch mal sich über alles das, was ich jetzt erzählen werde, quasi auch noch mal genauer informieren. Und was ich spannend finde, jetzt quasi aus wirklich auch inhaltlicher Sicht, zu sehen, okay, wie können Creators in Zukunft auch von ihrer Kunst leben, ist einerseits AdStudio. Also AdStudio ist quasi eine Self-Service-Plattform, wo man Audio-und Videokampagnen bei Spotify buchen kann. Man kann da wirklich in zehn Minuten eine eigene Werbekampagne aufsetzen, eben einfach wirklich als Self-Service. Und dann das zweite Thema, was ich super spannend finde, gerade für den Podcast-Bereich, ist eben Streaming Ad Insertion. Das ist wirklich unsere eigens entwickelte Technologie, womit man quasi dynamisch Ads ausspielen kann, aber auch sehr zielgruppenbasiert targetieren kann. Und zum Beispiel, was ich auch wirklich eine Revolution finde, Werbung wirklich nur nach bestätigten Ad Impressions bezahlt. Wir haben wirklich bestätigt Ad Impressions. Wenn eine Werbung gehört wird, dann wird sie auch abgerechnet, was dieses ganze Pre-roll, Mid-roll, Post-roll natürlich fast schon hinfällig macht, weil wir wirklich nur Ads haben, die auch gehört wurden. Cost per completed hier wäre dann wahrscheinlich die Metrik, nach der es dort geht. Das ist eine gute Metrik. Absolut, aber das Ganze funktioniert ja sehr programmatisch bei euch. Das kennen wir natürlich auch aus Agenturperspektive sehr gut. Aber dann gibt es den anderen Part der Podcastwerbung, der natürlich auch extrem relevant ist. Das ist das Native HouseRead-Format. Das heißt, dass ich eben entsprechend ja als Podcast-Hoster selber mit Werbepartnerschaften aktiv bin, dort dann gegebenenfalls bestimmte Companies, die zu meinem Podcast-Schwerpunkt sehr gut passen, eben entsprechend dann auch als Werbepartner mit einbinden kann. Ich kenne es noch so, dass es häufig handselektiertes Business ist. Ist es in irgendeiner Form so, dass es da auch von eurer Seite Ideen geht, beispielsweise eine Plattform zur Verfügung zu stellen, wo das Ganze einfacher funktionieren kann, auch für Werbetreibende, beispielsweise auf die einzelnen Podcast-Hosts eben auch zuzugehen? Oder ist es schon so, dass es ja nach wie vor Handarbeit bleibt? Also bei uns geht es ja wirklich im Podcast-Radselsbereich wirklich Skalierung. Das heißt, wir arbeiten zum Beispiel wirklich hauptsächlich mit Voice-Talent-Spots. Wir sind aber sehr, sehr eng an den Talents dran und achten eben auch darauf, dass Werbepartner:innen dann auch zu den Formaten passen, dass wir natürlich die richtigen Zielgruppen zuordnen. Aber uns geht es wirklich auch gerade eben mit Streaming Ad Insertion darum, den Markt wirklich auch zu skalieren und daher konzentrieren wir uns eben sehr stark auf wirklich Voice Talent Red Ads. Okay, okay. Schauen wir einmal auf eure aktuellen Aktivitäten, die auch in deinem Bereich zuzuordnen sind. Es gibt eine klare Vision von Spotify. Ihr sagt, Spotify möchte mit Musik und Podcast zur weltweit führenden Plattform für Audio werden. Vielleicht habt ihr es auch schon enteilt, kann ich mir vorstellen. Und wir haben ja auch schon gemeinsam festgestellt, dass mittlerweile fast 50% eurer Nutzerinnen und Nutzer eben für das Audioerlebnis im Abo-Modell zahlen. Natürlich hoch attraktiv. On top seid ihr aber auch, so wie wir, Veranstalter von diversen Events. Und jetzt gibt es am 5. Mai ein spannendes Event von euch, und zwar den All Ears Podcast Summit. Und ich meine auch, fällt quasi zufällig mit der OMKB zusammen. Ihr habt jetzt just euer erstes Lineup releast und dementsprechend auch ein paar mehr Informationen zu dem All Ears Podcast Summit veröffentlicht. Kannst du uns einmal erzählen, warum geht es denn da am 5. Mai bei euch? Was macht ihr da konkret und warum? Also gerade nach zwei Jahren Pandemie habe ich mir einfach wirklich mal ein Klassentreffen der Podcast-Industrie gewünscht und dementsprechend ist es quasi ein allererstes Zusammentreffen nach so langer Zeit, die die Podcast-Industrie auch wirklich nicht mehr zusammen war. Es gab ja davor auch schon andere Konferenzen, weil für uns ist eben der Anspruch wirklich eine riesengroße Podcast-Konferenz, wo Podcaster innen mit Industrie, mit Publishern, mit Werbetreibenden, aber auch natürlich auch mit Podcast-Fans und generell Podcast-Interessierten zusammenkommen können. Also wir werden da einen ganzen Tag wirklich von ganz tollen Live-Podcasts wie zum Beispiel Moritz und Julien Bam von Hobbylos oder auch Hazel Brugger und Thomas Spitzer. Aber auch Toni Schmidt wird zum Beispiel da sein oder Luisa Neubauer. Also mit ganz vielen tollen Podcast-Talents die Bühnen füllen, aber auch mit internationalen Speaker:innen. Also nicht nur unsere Chief Content Officer Dawn Ostrov, also meine Chefin, Chefin, Chefin wird da sein, sondern quasi auch Ira Glass und Sarah Kinnick. Sarah Kinnick ist eben die Macherin von Serial und so ein bisschen ... Und auch Ira Glass, Macher von „Das American Life, so der Ursprung vom Podcasting eigentlich. Genauso wie ganz viele tolle Advertiser, aber auch natürlich Industriegrößen, Keynotes zu Konzeption, Produktion, Marketing, Reichweitenaufbau, also alles, was das Podcast-Herz begehrt. Und dann zum Schluss natürlich eine schöne Party, dass wir alle uns mal in den Arm liegen können. Das ist schön. Das fehlt heute tatsächlich, aber klingt fantastisch. Wir hoffen. Fingers crossed, auf jeden Fall. Wo findet das Event statt am 5. Mai? In den Wilhelmhallen in Berlin. Genau, das sind total spannend. Das ist eine alte Eisengießerei. Sie sieht total spannend aus. Auch ein bisschen andere Location, also nicht ganz so sehr Konferenzsetting, sondern wirklich eher Factory Setting, aber ich glaube, es passt eigentlich ganz gut zu einer kleinen Podcast-Community, die doch auch noch sehr.Noch nicht ganz so etabliert ist, habe ich dann angeguckt. Ja, vielen Dank für den Einblick. Und wenn wir ein bisschen in eure Entwicklung schauen, Sarol, seid ihr in ganz unterschiedlichen Märkten auch aktiv. Ihr seid in euren M&A-Strategien durchaus auch umtriebig. Ich habe zuletzt den Podcast-Dienstleister – ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche – Wushka entsprechend gekauft, eine Technologie, mit der Radiosender ihre bestehenden Audioinhalte in On-demand-Podcasts umwandeln können, also auch da so ein bisschen das Thema Radio und Audio, die tradierten Radiosender eben entsprechend in neuere Audioerlebnisse zu überführen. Zusätzlich gehört die Podcast-Hosting-Plattform Megafon zu Spotify und wurde integriert. Seit Oktober ist Megafon, für die Community der OMKB, die Megafon nicht kennen, sein zu Spotify gehörend, das Service zur Veröffentlichung, Hosting, Analyse und Monetarisierung von Podcasts. Also auch ein extrem wichtiges Tool, gerade auch auf Creator-Ebene, ist seit Oktober in Deutschland verfügbar. Was ist Megafon genau, wenn du es noch mal ein bisschen ausführlicher erklären kannst für unsere Audiences? Und welche Rolle spielt Megafon für euch eigentlich in der Gesamtstrategie von Spotify? Megafon ist ein sehr wichtiger Teil der ganzen Strategie, wirklich Podcasts auch zu monetarisieren, also Podcasts zu einem Business zu machen. Das heißt, Megafon an sich ist eine Plattform zum Hosting, zum Veröffentlichen, aber auch zum Vermarkten von Podcasts. Das heißt, wenn ich einen Podcast habe oder wenn ich mehrere Podcasts habe, kann ich die sehr gut dort verwalten, natürlich auch veröffentlichen, hosten, aber eben auch Werbung einbauen. Das heißt, da kann man auch dynamische Werbung, also Dynamic Ad Insertion, genauso wie für unsere Formate natürlich auch Streaming Ad Insertion machen. Und das Tolle an Megafon ist eben, dass es ein Service ist, den wir natürlich auch sehr, sehr vielen Publishern anbieten oder eben auch größeren Partnern, zum Beispiel in den USA, weil es unglaublich skalierbar ist. Also egal, wie viele Formate, egal die Anzahl der Werbekampagnen, die man fahren will, kann man eben auch wirklich das auf einer ganz, ganz großen Ebene machen. Und Megafon für uns ist eben die Plattform, mit der wir die Monetarisierung dann auch vorantreiben. Okay, ja, vielen Dank. Eine weitere Neuerung, die wahrscheinlich kurz vor Launch steht oder gegebenenfalls in den einzelnen Betas auch schon released ist bei euch, ist ein Video-Feed, den ihr als Discover bezeichnet. Klickt darauf, führt Nutzerinnen zu einem Feed aus Musikvideos mit dem bekannten „Gefällt mir" Button aus sozialen Netzwerken. Man kann dort entdeckte Songs direkt in die eigene Musikbibliothek übertragen. Fühlt sich so ein bisschen Social-Network-like an tatsächlich im Hinblick auf die Interaktion, aber natürlich auch die Möglichkeit, meine persönliche Musikbibliothek zu füllen. Was ich ganz spannend finde, ist, dass das letztendlich ein Video-Feed ist. Welche Rolle beziehungsweise, ja, schon, welche Rolle spielen Bewegtbildformate für euch auf der einen Seite mit klarem Musikbezug, was man ja erwarten würde, aber auf der anderen Seite auch ohne klaren Musikbezug, also Videocasts beispielsweise oder ähnliches. Wo ist da eure strategische Position? Also für uns ist natürlich klar, dass wir eben eine Audioplattform sind, aber eben Audio auch ergänzend teilweise. Wir haben jetzt, wir haben ja gerade die erste Testphase gestartet, wirklich auch mit Videopodcasts und haben da auch sehr erfolgreich zum Beispiel die letzte Staffel von Torqumat oder auch die neue Staffel von Dick und Doof als Videopodcast umgesetzt und sehen, dass das Engagement sehr hoch ist, dass natürlich auch Leute, gerade bei Formaten, die auch teilweise vielleicht visuell gut funktionieren, wie Torqumat. Ich weiß nicht, ob du Torquemat kennst. Da haben die Kandidaten ja so einen Blindfold auf und sehen sich dann so. Da hat es einfach sehr gut gepasst. Das heißt, sobald das vielleicht auch das Audioerlebnis ergänzen kann, sehen wir es auch als gutes Mittel, zum Beispiel auch bei Joe Rogan. Aber wir sind eine Audioplattform und das ist natürlich unser Schwerpunkt. Wir wollen quasi die größten Audio-Browser liefern und Video ist da aktuell kein Fokus. Okay, wäre auch interessant, weil wahrscheinlich der Videokonsum ja dann doch teilweise in meinen täglichen Mediennutzungskonsum ganz anders hineinpasst und ich das eben nicht gegebenenfalls nebenbei mache bei anderen Aktivitäten beispielsweise und das ja dann auch so ein bisschen klingt von der Richtung Videocasting, zumindest für mich erinnert es einen wie so an YouTube-Formate beispielsweise, wo es ja auch eine Vielzahl davon gibt. Das heißt, sicherlich auch andere Plattformen, die ja ganz genau hinschauen werden, was ihr gegebenenfalls in dem Bereich macht. Habe ich aber verstanden, dass das eben entsprechend erst einmal, ich sage mal, na ja, kein Fokusthema für euch sein wird in der nächsten Zeit. Wir testen es einfach. Und ich glaube, es ist auch spannend. Es ist einfach eine weitere Möglichkeit, das Thema Podcast auch noch zu erweitern, also das Erlebnis noch mal voller zu machen. Ist das auch in der Teststrategie bei euch, dass ihr so etwas global ausrollt oder spezifische Tests für den deutschen Markt fahrt, für den UK, für den amerikanischen? Wie geht ihr da vor konkret? Also wir testen eigentlich zu jeder Tages-und Nachtzeit die ganze Zeit neue Features und rollen die dann, kommt immer ein bisschen drauf an, je nachdem, wo wir die dann zuerst ausrollen. Aber zum Beispiel das Video-Podcast-Thema ist natürlich erst mal in den USA gestartet. Okay, verstehe. Welche weiteren Innovationen sind bei euch in Planung? Du hast es vorhin einmal ganz kurz sideways erlebt, gesagt, dass es für euch ganz spannend wird, zu schauen, wie kann man gegebenenfalls Podcasts interaktiver gestalten? Wie kann ich die Audience noch besser triggern, einbinden, gegebenenfalls eben auch das Ganze noch live entsprechend ausrollen und dann eben nicht nur in Anführungsstrichen on demand. Was siehst du da für aktuelle Trends im Hinblick auf die Podcast-Nutzung und wie versucht ihr dann eben durch eigene Innovationen – du sagst gerade, ihr testet quasi day and night – eben entsprechend, diese zu beeinflussen?Also ahm wie du schon gesagt hast, das Spannendste aktuell finde ich gerade Interaktivität, weil der RSS-Feed ja immer eher ein Senden war als wirklich auch ein Empfang oder auch interagieren. Und da gibt es eben gerade zwei super spannende Features, auf die ich mich total freue, auch auszuprobieren, und zwar Q&As und Umfragen. Also das heißt, im Podcast kann man quasi direkt eine Frage stellen, Antworten bekommen, genauso wie man Umfragen erstellen kann. Aber das ist eigentlich nur ein Teil des Ganzen, wo wir gerade innovieren und wo wir versuchen, eben, Creatorn noch mehr Möglichkeiten zu geben und auch Hörerinnen, noch mehr Möglichkeiten, sich ins Medium Podcast zu verlieben, weil das Medium ebenso reicher wird. Ähm Das andere ist Video-Podcast, wie wir auch schon besprochen haben, aber auch live. Also mit der Akquisition von Greenroom oder Locker Room damals, ähm werden wir jetzt natürlich wirklich auch noch mehr in das ganze Thema reingehen. Okay, was bedeutet eigentlich wirklich immediate audio? Ähm Wie funktioniert zum Beispiel Sport und Live-Audio? Gibt es da vielleicht auch noch Möglichkeiten, auch noch mehr User und noch mehr Creator innen zu erreichen. Also ähm ja, ich freue mich einfach nur. Okay, Sport und Live Audio, da ist ja mein Herz direkt geweckt (kichern) als großer Sportfan. Gibt es da schon konkrete Aktivitäten von euch, die jetzt auch schon released sind? Also beispielsweise in den USA haben wir auch schon verschiedene Live-Audio-Projekte gestartet und wir überlegen natürlich ganz stark, weil gerade Live-Audio eben sehr stark auch mit Sport für mich auch verknüpft ist ne. Seit ah wir klein sind, hören wir irgendwie Fußball und ahm irgendwie ist ja auch Fußball sprechend doch etwas sehr ahm zwangsläufig auch Schnelles oder wo man irgendwie vielleicht auch einer der ersten sein will und muss. Ähm Und ich finde es auch spannend, das zu rekreieren, was bedeutet eigentlich so Public Viewing in Audio? Also was bedeutet es, wenn wir zusammen ein Spiel schauen und dann dabei darüber sprechen können oder so. Äh Und ich glaube, da kommt noch ganz, ganz viel. Da gibt es so viele Möglichkeiten. Eigentlich gibt es ja alle Möglichkeiten, die es in On Demand gibt, dann quasi ja mindestens noch mal genauso ein Live-Audio. Äh Also ich freue mich. Okay, ja, „Stay tuned heißt es da tatsächlich. Ja Liebe Saru, ganz herzlichen Dank heute für den spannenden und abwechslungsreichen Einblick in das Spotify-Ökosystem, insbesondere natürlich das Thema Podcast, was für viele Advertiserinnen und Advertiser maßgeblich natürlich von Interesse gewinnt, aber auch, das wisst ihr ja nun auch als Spotify am allerbesten, viele B2B-Podcasts entsprechend an den Start gehen, Hubspot beispielsweise, die ja auch Vorreiter sind und auch das schon im Rahmen der OMKB vorgestellt haben. Ganz herzlichen Dank an dich, dass du heute unser Gast gewesen bist und dir die Zeit genommen hast, ein bisschen zu plaudern über das Spotify-Ökosystem. Hat mir persönlich ganz viel Spaß gemacht und ah vielen, vielen herzlichen Dank von mir und auch von der gesamten OMKB-Community. Danke schön, Saru. Danke dir. Danke dir. Danke für die Einladung. (kichern) Und es sei noch einmal ganz kurz erwähnt, Saru, du hast es vielleicht mitbekommen: Wir verzichten ... Nein, das stimmt nicht ganz. Wir verzichten schon auf persönliche Speaker-Geschenke, tatsächlich hier vor Ort, aber wir leisten für jeden Speaker, der bei uns hier eben entsprechend teilnimmt, eine Spende an den Verein der Integrationslotsen Cloppenburg, die sich entsprechend für eben das Wohl und Integrationsprojekte von jungen, aber auch alten Menschen kümmern, was Schulebene ist, Freizeit und/oder Vereinsebene. Insofern ah geht dort an dieser Stelle auch wieder eine kleine Spende raus an die Integrationslotsen Cloppenburg e. V.. Wir verabschieden uns in eine ganz kurze Pause und sehen uns gleich wieder in alter Frische hier live auf der Main Stage der OMBK. Bis gleich. We are all different people. When we meet each other, we feel these differences and we need them to build strong relationships. But when we are online, it seems like we are all almost the same people. What if we could bridge the gap between the anonymous digital world and our individual needs? What if we could get exactly the advice we would need in our individual situation? Maybe we would feel a bit more understood and perceived. You can make exactly this difference for your customers. How? With automated, personalized product descriptions in your store. You can create the kind of description your customer needs. Implementation of automated, personalized product descriptions is easy. You simply embed a snippet of code on your website, which then helps identify individual shoppers intent based on their browsing behavior. The AX Semantics algorithm will be able to tell via onsite browsing behavior, which buying intention a shopper has and displays the matching description. Start creating stronger customer relationships tomorrow. Try out the new E-commerce Suite by AX Semantics now. Alles zu WhatsApp und Co. Im Business bei WUM Weekly, das regelmäßige Talkformat zum Einsatz von Messenger-diensten in Marketing und Kommunikation. Berichte von Unternehmen. 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Beschreibung

Im 1:1 Fireside Chat gibt dir Saruul Krause-Jentsch, Head of Studios DACH bei Spotify, Einblicke in das Daily-Doing des größten Musikstreamers. Es geht u.a. um das Thema Podcast und wie dort das Konsumverhalten aussieht, welche Rolle Spotify Originals spielt, wie man mithilfe von Spotify die Reichweite steigern und auch monetarisieren kann. Außerdem gibt Saruul einen Ausblick auf die kommende Zeit, ob z.B. Bewegtbild eine wichtige Rolle bei Spotify in Zukunft spielen wird.

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