Corporate Podcast: Extern und intern erfolgreich etablieren
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Corporate Podcast: Extern und intern erfolgreich etablieren

Zusammenfassung

Ben Hermanus von HubSpot erklärt, wie du einen Corporate Podcast erfolgreich intern und extern etablierst. Er zeigt, warum Audio Branding für deine Marke unverzichtbar ist, welche häufigen Fehler Unternehmen machen – und wie du sie vermeidest.

Corporate Podcast: Extern und intern erfolgreich etablieren

Ein Corporate Podcast ist weit mehr als nur ein Nebenprodukt deines Social Media Marketing. Ben Hermanus, Head of Brand Marketing bei HubSpot, teilt in diesem Vortrag seine Erfahrungen aus dem ersten Jahr mit "The Digital Helpdesk" – HubSpots deutschem Flaggschiff-Podcast. Erfahre, wie du deinen Podcast so aufbaust, dass er sowohl dein internes Team begeistert als auch extern messbare Ergebnisse liefert.

Warum Audio Branding und Sonic Branding so wichtig sind

Viele Unternehmen unterschätzen die Kraft des Audio-Formats völlig. Sie konzentrieren sich auf visuelles Marketing – Blogs, Videos, Bilder – und lassen Audio komplett aus. Das ist ein strategischer Fehler.

Deine Marke braucht auch eine auditive Präsenz. Dazu gehören:

  • Soundscape und Audio Logo: Wiedererkennungsmerkmale, die deine Marke „hörbar" machen
  • Markenstimme: Eine konsistente Stimme, die deine Werte repräsentiert
  • Jingles und Markenlieder: Elemente, die im Gedächtnis bleiben

Besonders in einer Welt mit smarten Speakern (Google Home, Alexa, Apple Devices) findet Kundeninteraktion immer häufiger rein akustisch statt – ohne dass die visuelle Marke dabei eine Rolle spielt. Wenn deine Marke nicht hörbar ist, verlierst du wertvollen Markenraum an Konkurrenten.

Die zentrale Frage: Kannst du es dir leisten, dass deine Marke nicht gehört wird?

Der Podcast-Friedhof: Warum viele Corporate Podcasts scheitern

Spotify und andere Plattformen sind voll mit toten Corporate Podcasts. Sie werden gestartet, dann vernachlässigt und vergessen. Das passiert, weil:

  • Der Aufwand wird massiv unterschätzt: "Es ist ja nur Audio" – dieser Gedanke ist fatal und unterschätzt die notwendigen Ressourcen
  • Langsames Wachstum frustriert: Am Anfang hast du nur ein paar hundert Hörer. Die Frage "Rechtfertigt das den Aufwand?" wird zur Standard-Entschuldigung
  • Das Henne-Ei-Problem: Soll ich viel Content produzieren, obwohl ich keine Hörer habe? Wie bekomme ich Hörer ohne Content?
  • Fehlende ROI-Nachweise: Viele Unternehmen können den Business-Nutzen nicht klar belegen und fahren das Projekt daher zurück

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie lässt sich das vermeiden.

Der Ursprung von "The Digital Helpdesk": Podcasting mit Purpose

Im März 2020, zu Beginn der Covid-19-Krise, erkannte Ben Hermanus, dass HubSpot seine Storytelling-Strategie überdenken musste. Klassische Marketing-Kampagnen funktionierten nicht mehr. Die Frage war: Wie können wir unseren Kunden jetzt wirklich helfen?

Aus diesem Gedanken entstand "The Digital Helpdesk" – ein Podcast, der nicht primär Produkte verkaufen sollte, sondern echten Mehrwert liefern. Der Name ist Programm: HubSpot versteht sich als Hilfsteam für alle, die in der Digitalisierung Unterstützung brauchen.

Das Projekt startete mit Ben und Marvin Hintzer. Schnell kamen weitere Hosts hinzu: Leslie Buadum, Jennifer Lapp, Andreas Grasa und Josie Wick. Dieses Team-Modell brachte mehrere Vorteile:

  • Diversität: Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen
  • Erweiterte Expertise: Partner Success Manager, Sales, SEO-Spezialisten – Kompetenzen aus vielen Bereichen
  • Größeres Netzwerk: Mehr Gäste und Kontakte, mehr Reichweite
  • Nachhaltige Produktion: Die Last verteilt sich auf mehrere Schultern

Der Podcast im Marketing Flywheel: Brand Building statt Lead Generation

Ein großer Fehler: Podcasts als Lead-Generation-Tool zu positionieren. Das ist nicht ihre Stärke. Podcasts gehören in das Marketing Flywheel an die Stelle, wo es um Anziehen und Halten von Kunden geht – es geht um Brand Building.

Die kritischen Fragen für deine Marke sind:

  • Wie sympathisch ist deine Marke? Oder fallen Sie nur durch Skandale auf?
  • Haben Menschen ein positives Gefühl, wenn sie dein Logo oder deinen Namen hören?
  • Wie hoch ist das Vertrauen? In deine Mitarbeitenden, Produkte, Dienstleistungen?
  • Wie einzigartig bist du? Produktspezifikationen allein machen dich nicht einzigartig – es ist der gesamte Vibe, die Kultur, der Content

Gerade für Millennials und Gen Z ist das entscheidend: Sie kaufen nicht nur ein Produkt, sondern ein Gefühl. Ein Podcast schafft genau diesen emotionalen Zugang.

Die wöchentliche Podcast-Produktion: Ein Blueprint

Bei HubSpot hat sich ein stabiler, wiederholbarer Prozess etabliert:

  • Dienstag: Aufzeichnung des neuen Podcasts (immer auf Video, um zusätzliche Content-Pieces zu generieren)
  • Tool-Empfehlung: Zencastr – stabil, zuverlässig und mit eingebauter Videofunktion
  • Parallel-Content: Aus jeder Aufzeichnung entstehen mehrere Inhalte (Intro, Video-Snippets, Social Media Posts)
  • Gast-Vorbereitung: Professionelle Einführungen erhöhen die Qualität und den Wiedererkennungswert

Der Schlüssel ist Konsistenz: Ein klarer, wiederholbarer Prozess macht die Produktion skalierbar und nachhaltig.

Podcasting als Teil deiner Social Media Strategie

Ein Podcast lässt sich wunderbar mit deiner gesamten Storytelling-Strategie verknüpfen. Jede Episode kann in mehreren Formaten verwettet werden:

  • Blog-Artikel mit Transkript (SEO-Effekt)
  • Video-Clips für LinkedIn, Instagram, TikTok
  • Social Media Marketing Posts mit Zitaten und Key Takeaways
  • Email-Newsletter für deine Community
  • LinkedIn und Segment-Strategien zur Audience-Segmentierung

Auf diese Weise maximierst du den Return on Investment deines Podcast-Contents – und sprichst deine Audience dort an, wo sie tatsächlich aktiv ist.

Kern-Takeaways: So etablierst du deinen Podcast erfolgreich

  • Audio ist nicht optional: Ohne auditive Markenführung verlierst du Markenpräsenz in einem wachsenden Medium
  • Purpose first: Starte nicht mit "Wir machen einen Podcast", sondern mit der Frage: "Wie helfen wir unserer Audience wirklich?"
  • Team-Modell: Verteile die Aufgabe auf mehrere Hosts – für mehr Diversität, Expertise und Nachhaltigkeit
  • Prozess vor Perfektion: Etabliere einen stabilen, wiederholbaren wöchentlichen Rhythmus
  • Brand Building, nicht Lead Generation: Positioniere deinen Podcast als Instrument für Sympathie, Vertrauen und Einzigartigkeit
  • Multi-Format-Ansatz: Eine Episode, mehrere Content-Pieces – nutze den Podcast als Quelle für dein gesamtes Content Marketing
  • Geduld und Konsequenz: Hörerquoten wachsen langsam. Der echte Wert liegt in langfristiger Markenbildung

Fazit: Der Podcast als strategisches Markenelement

Corporate Podcasting ist kein Trend mehr, es ist eine strategische Notwendigkeit. In einer zunehmend audio-zentrierten Welt darfst du nicht unsichtbar (bzw. unhörbar) sein. Mit dem richtigen Purpose, einem stabilen Prozess und einem diversen Team wird dein Podcast zum mächtigen Werkzeug für nachhaltiges Brand Building – intern wie extern.

Häufige Fragen

Warum ist Podcasting für Unternehmen wichtig?

Podcasting ist wichtig, weil es Audio Branding schafft – deine Marke wird hörbar. In einer Welt mit smarten Speakern und mobilen Geräten findet Kundeninteraktion zunehmend rein akustisch statt. Wenn deine Marke dort nicht präsent ist, verlierst du wertvollen Markenraum an Konkurrenten. Zudem bauen Podcasts Sympathie, Vertrauen und emotionale Bindung auf – nicht direkt Lead Generation, sondern langfristiges Brand Building.

Warum scheitern so viele Corporate Podcasts?

Corporate Podcasts scheitern, weil der Aufwand massiv unterschätzt wird, langsames anfängliches Wachstum frustriert, und Unternehmen keinen direkten ROI sehen können. Viele starten einen Podcast, dann wird er vernachlässigt. Die Lösung: klare Purpose, stabiler wöchentlicher Prozess, Team-Modell für Nachhaltigkeit und realistische Erwartungen hinsichtlich des Zeithorizonts.

Sollte der Podcast schnell Leads generieren?

Nein. Der Podcast ist kein Lead-Generation-Tool. Er gehört in das Marketing Flywheel an die Stelle des Brand Building – es geht um Anziehen und Halten von Kunden, um Sympathie, Vertrauen und Einzigartigkeit deiner Marke. Der echte Wert liegt in langfristiger emotionaler Bindung, nicht in kurzfristiger Conversion.

Wie viele Host:innen sollte ein Corporate Podcast haben?

Ein Team-Modell mit mehreren Hosts ist ideal. Das bringt Diversität, erweitert die Expertise (z. B. Partner Success, Sales, SEO), vergrößert das Netzwerk für Gäste und macht die Produktion nachhaltiger, weil die Last verteilt wird. "The Digital Helpdesk" startete mit zwei Hosts und wuchs dann auf fünf.

Wie oft sollte man einen Corporate Podcast produzieren?

Ein stabiler, wiederholbarer wöchentlicher Rhythmus ist ideal (z. B. Dienstags Aufzeichnung). Konsistenz ist wichtiger als Quantität. Mit stabilen Prozessen (z. B. Zencastr, feste Rollen) wird die Produktion skalierbar. Parallel sollte man aus jeder Episode mehrere Content-Pieces generieren (Blog, Video-Clips, Social Media Posts).

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Und jetzt freue ich mich auf unseren ersten Speaker im Rahmen der OMKB Summer Edition live vor Ort im Studio. So, da sind wir auch schon wieder zurück und ihr habt es gerade gesehen: Ich freue mich, dass ich ganz herzlich an dieser Stelle meinen geschätzten Kollegen Ben Hermanus bei uns live im Studio begrüßen darf. Lieber Ben, herzlich willkommen hier bei uns im schönen Konferenzhotel Moor. Schön, dass du da bist. Ich freue mich nach so langer Zeit mal wieder in einem Studio zu sitzen und auf einer Bühne zu sein. Du hast es gerade erwähnt, im Intro auch vor Ort. Das erste Mal tatsächlich wieder für dich nach längerer Zeit. Fühlt sich gut an, oder? Richtig gut. Schon auch vom Weg her, das Kribbeln, mal wieder auf einer Bühne zu sein, das ist schon ein großer Unterschied. Zwar noch ohne Publikum in diesem Moment, in Zukunft vielleicht wieder, aber es ist trotzdem schön, einfach Menschen zu treffen, ein bisschen sich zu unterhalten, gemeinsam was zu essen. Ist schon ganz nett. Das finde ich auch. Ich möchte euch, bevor Ben in seinen Vortrag einsteigt, natürlich Ben und das Unternehmen HubSpot einmal kurz vorstellen. Ben ist Head of Brand Marketing bei, ich habe es gerade erwähnt, HubSpot. Hubspot, mittlerweile mit über 110.000 Usern weltweit eine extrem große All-in-One-Plattform geworden. Hubspots Leitgedanke ist es, dass Kunden nicht von Marketern oder Verkäufern gestört werden möchten. Vielmehr wollen sie, dass man ihnen hilft und aus dieser Perspektive, die sie sehr gut nachvollziehen können und sicherlich auch viele Zuschauerinnen und Zuschauer at home oder im Office, erwuchs letztendlich die Inbound-Methodik. Und mittlerweile differenzieren sich diese über 110.000 Kunden auf 120 Länder. Es gab über 750 HubSpot-Integrationen und 150 HubSpot-Nutzergruppen in 21 Ländern. Will sagen, HubSpot hat sich zu einem wirklichen digitalen Ökosystem entwickelt und deswegen freue ich mich sehr, dass HubSpot mit Ben heute Teil der OMKB ist. Ben selbst ist ein Insights-driven-growth-Marketer, so kann man das sagen, Keynotes-Speaker und Bestseller-Buchautor und verhilft bereits seit über 20 Jahren Menschen, Marken und Produkten zu mehr nachhaltigem Wachstum. Er ist unter anderem Autor des Number-1-Bestseller-Buches Content Design durch Gestaltung, die Conversion beeinflussen und – und das wird auch der Kern seines Vortrags heute sein – mit dem Corporate Podcast „The Digital Helpdesk, euch sicherlich in einem Großteil der Zuschauerinnen und Zuschauer schon als Podcast-Host bekannt. Darüber hinaus ist er gefragt, dass Pica, unter anderem bei der OMT, dem Growth Europe Summit oder auch der Campics und deine Themen, Ben, sind Kundenzentrierung, Conversion-Optimierung und natürlich Content-Marketing und Storytelling. Zudem ist er neben seinem Kennzeichen der Fliege – ich filme dort das schickste Profilbild von all unseren Speakerinnen und Speakern in der OMKB –, bekennender Star Wars-Fan und macht gerne eben auch Fotos mit Lichtschwert für den eigenen Blog. Insofern, wer Star Wars Fan ist, schaut mal ein bisschen beim Content von Ben vorbei. Und lieber Ben, das soll jetzt erst einmal der Vorrede genug gewesen sein. Du hast Du hast ein fantastisches Thema mitgebracht. Ich würde sagen, da gehen wir jetzt direkt rein. Es ist deine Bühne und wir sehen uns im Nachgang zu deinem Vortrag dann beim Q&A wieder hier wieder. Sehr gerne. Alles klar? Ich habe darauf. Ihr habt gut recherchiert. Wow, das war netto. Ja, absolut. Ich fange gleich Bist du startklar? Ich bin startklar. Dann, the stage is yours. Da ist deine Kamera. Ich wünsche dir ganz, ganz viel Spaß, Ben. Danke schön. So, dann brauche ich noch meine Folien und kann loslegen. Ja, da sind sie schon. Super. Es wurde schon viel zu mir gesagt. Corporate Podcast extern und intern erfolgreich etablieren, ist heute mein Thema und ich habe aber trotzdem noch zwei Fun Facts mitgebracht, die viele nicht kennen. Und zwar der erste ist: Ich bin Extremsportler gewesen in meinem Leben, lange Zeit. So habe ich auch den Weg ins Marketing gefunden und ich habe da wirklich auf die harte Tour gelernt, was es heißt, sein Publikum zu begeistern. Also Blut, Schweiß und Tränen sind da immer geflossen, wenn es darum ging, an Turnieren teilzunehmen und den Kunden nah zu sein. Und das andere, was viele nicht wissen, ist, ich bin einer der Statisten in einem der Hunger Games Movie gewesen. Ich habe sogar dieses Foto dann beim Google mal entdeckt. Es gibt ein geliktes Bild vom Drehort und da könnt ihr mich auch sehen. Versucht mich aber in den Filmen nicht zu entdecken. Entdeckt mich lieber auf LinkedIn und vernetzt euch dann dort mit mir. Das ist ein bisschen einfacher, als mich zwischen dem CGI irgendwo zu finden. Heute möchte ich mit euch über meine Erfahrung nach dem ersten Jahr im Corporate Podcasting sprechen. Also im letzten Jahr April hat das angefangen. Das war das erste Jahr und ich hatte die schöne Aufgabe für HubSpot, den ersten deutschen Podcast ins Leben zu rufen. Also eine sehr, sehr schöne Aufgabe. Habe ich natürlich nicht alleine gestemmt, aber darauf kommen wir gleich. Ja, warum ist denn Podcasting überhaupt so wichtig? Warum sollten Unternehmen einen Podcast haben? Und sich damit zu beschäftigen, sollte man sich allgemein überhaupt erst mal mit Sonic Branding oder Audio Branding befassen. Denn ich muss zugeben, auch ich selber als Content Marketer und auch als Buchautor – es wurde eben schon erwähnt – ich habe selber sehr lange Audio als Content-Format überhaupt ausgeblendet. Ich habe zusammen mit Robert Weller ein Buch geschrieben über Content Design. Da kommt Audio gar nicht vor in der Erstausgabe. Jetzt in der zweiten Edition schon, aber wir haben es einfach immer nur als Blogging verstanden, als Video Marketing, Bilder, einfach dieser gesamte visuelle, lesbare Aspekt.Wenn ihr hier drauf schaut, dann seht ihr sehr vieles, was zur akustischen Markenführung dazugehört. Ähm, und wir blenden jetzt mal ganz kurz diesen unteren grauen Bereich so ein bisschen auch aus. Aber wenn ihr die oberen Sachen euch anschaut, zum Beispiel die Soundscape, Jingle, Audio Logo und Marken Lied, dann sind das alles Dinge, die ihr in einem Podcast verarbeiten könnt und natürlich auch die Markenstimme, denn es gibt keinen Podcast, der keine Markenstimme hat. Das heißt, irgendjemand als Stimme repräsentiert, so wie ich heute hier HubSpot, auch euren Podcast oder vielleicht in der Zukunft dann auch. Bevor wir aber loslegen, möchte ich euch noch mal ein bisschen was zeigen zur der Entwicklung von Podcasts, nämlich, dass, äh, zwanzig zwanzig das um dreiunddreißig Prozent gestiegen ist, dass die Menschen eben Podcasts hören. Es gibt sehr, sehr viele Gründe dafür, warum Deutschland-- in Deutschland das dann hochgeschossen ist. Auch die Pandemie hat da ein bisschen mitgeholfen, ähm, aber die Zahlen, die wir auch in 2021 jetzt sehen, zeigen alle, egal welche Studie man sich anschaut, deutlich eine Tendenz nach oben. Ja, die Frage, die wir uns stellen müssen, vor allen Dingen, wenn wir wissen, dass auch Speaker, Audiospeaker, ja, also ob das jetzt ein Google Home ist, ja, Apple bringt ein Produkt raus, Alexa und so weiter. Wenn wir diese ganzen Audiospeaker uns mal vor Augen halten, dann wissen wir, eigentlich findet inzwischen die Interaktion mit Marken auch teilweise schon sehr viel über unsere Serie und viele andere Geräte statt, ohne dass wir Marken noch sehen können. Und da ist doch die Frage für unsere eigene Marke: Wo ordnen wir unsere Marke denn dann ein, wenn wir nur auf visuelles Marketing setzen? Letzten Endes gibt es Mitbewerber, die sind hörbar. Und wenn wir dort nicht stattfinden, dann heißt das, unsere Marke ist nicht hörbar, sie ist nicht erlebbar. Das heißt, in dem gesamten Audiobereich ist unsere Marke nicht präsent, andere schon. Und wir müssen uns natürlich darauf einstellen, dass wir dann dort auch als Marke den Boden verlieren. Also fragt euch selber: Könnt ihr es euch leisten, dass eure Marke nicht gehört wird? Wenn wir über Corporate Podcasts reden und vielleicht hat der eine oder andere schon mal versucht, einen Podcast zu starten, hat einen gestartet, dann ist Spotify und auch viele andere Plattformen, die sind inzwischen schon zu so einer Art Friedhof für Corporate Podcasts verkommen, ja. Sehr viele Podcasts werden gestartet, weil Podcasting auch eigentlich einfach und günstig zu starten ist, aber werden dann auch einfach wieder vernachlässigt, nicht mehr fortgeführt und wir finden sozusagen diesen Friedhof der Corporate Podcasts vor. Das liegt zum einen daran, dass der Aufwand oftmals unterschätzt wird. Es ist ja nur Audio. Die Hörerzahlen, die wachsen langsam am Anfang und man muss sich fragen: Kann ich es rechtfertigen, dass wir so viele Ressourcen da reinstecken für diese paar hundert Hörer und Hörerinnen? Ihr werdet's vielleicht als Blogger oder Corporate Blogger vielleicht kennen, dass man sich immer fragen muss: Hmm, ja, es ist, äh, Henne-Ei-Problem, ähm, soll ich so viel Content produzieren, obwohl ich keine Leser habe? Aber wie kriege ich Leser, wenn ich natürlich kein Content produziere? Und im Podcasten ist es genauso. Und am Ende muss man sich rechtfertigen: Ja, der Mehrwert für das Unternehmen, ist der denn überhaupt irgendwo nachzuweisen? Gibt es einen Return on Investment? Ich werde mit euch dafür sorgen, dass es euch nicht so widerfährt und zeige euch, wie ihr euren Podcast im Unternehmen etablieren könnt und natürlich auch extern. Und dafür möchte ich euch kurz diese Geschichte erzählen, nämlich, dass ich irgendwann in der oder zu Beginn der Covid-Krise aufgewacht bin, ähm, morgens, äh, um sechs, weil ich schon tagelang mich damit beschäftigt hatte: Wie können wir in Zeiten von Covid jetzt Hilfestellung leisten für unsere-- äh, für unser Publikum? Wir können jetzt nicht einfach unsere ganzen, ähm, Produktkampagnen, Marketingkampagnen weiter so fahren, als würde sich die Welt nicht verändern. Das war letztes Jahr, 2020 im März. Und ich bin aufgewacht, hab mich an den Computer gesetzt und hab dieses Dokument geschrieben: „Covid-19 Crisis: Solving for the Customer Now". Und zwei Dinge waren in diesem Sheet drin. Zum einen wollte ich schnell meine virtuelle Konferenz, damals Digital Marketing Kick-off, bei HubSpot, ähm, weiterführen, die inzwischen jetzt Seek Spotlight heißt und das andere Projekt endlich einen Podcast ins Leben rufen, den die Menschen sich anhören können, wo wir von Woche zu Woche tolle Tipps geben können zu allen möglichen Themen der Digitalisierung. Und der Titel „The Digital Helpdesk", der ist auch nicht rein zufällig, sondern wir haben uns immer als Hilfeteam verstanden. Wir wollten wirklich nützlichen Content für die Menschen aufbereiten. Deswegen ist es kein Marketing-Podcast, kein Sales-Podcast, sondern es ist ein Podcast, der wirklich für alle Menschen da draußen ist, die in der Digitalisierung Hilfe brauchen, ob es nun Events sind oder andere Themen. Und zusammen mit Marvin Hintzer habe ich dann eben dieses Projekt ge-gestartet, aber schon im ersten Jahr kamen eben noch mehr Hosts dazu, nämlich Leslie Buadum, Jennifer Lapp, Andreas Grasa und Josie Wick. Großer Shoutout jetzt an meine Kollegen und Kolleginnen. Ich hoffe, sie schauen gerade zu. Ähm, vielen Dank, dass ihr das, dieses Projekt dann mit uns weitergeführt habt, äh, und auch weiterführt. Und dadurch ist aber natürlich auch nicht nur Diversität, ähm, in einem Belang irgendwie ins Team gekommen, sondern wir haben natürlich auch viel mehr Expertise reingeholt. Also zum Beispiel aus dem Partner-Success-Manager-Team, aus dem Sales, aus dem SEO-Bereich, aus so vielen, ähm, Bereichen, die Marvin und ich allein vielleicht gar nicht in der Tiefe abdecken können und auch nicht mit unserem Netzwerk. Ordnen wir vielleicht noch mal ganz kurz den Podcast als Teil des Flywheels ein, denn ein Podcast ist nichts, was unmittelbar bei der Lead-Generierung hilft oder direkt einen Return on Investment bringen soll, sondern der Podcast ist etwas, was im gesamten Flywheel die Menschen anziehen und halten soll und bei der Marke halten soll. Denn letzten Endes geht's hier natürlich Brand Building. Und wir müssen uns als Marke natürlich fragen: Wie sympathisch ist unsere Marke? Ja? Ähm, fallen wir nur dadurch auf, dass wir irgendwelche Skandale haben? Oder freuen sich die Menschen, wenn sie unsere Marke hören? Haben sie ein positives, äh, Gefühl dabei, wenn sie unser Logo oder unsere Marke sehen? Wie gut können die Menschen unserer Marke vertrauen? Ja? Das betrifft nicht nur einem Symbol, sondern unseren Mitarbeitern, ja, Mitarbeitenden, Produkten, Dienstleistungen von uns. Ist das Vertrauen hoch?Und dann als Letztes auch noch natürlich: Wie einzigartig sind wir denn? Denn alleine Produktspezifikationen machen ein Produkt ja nicht einzigartig, sondern es ist der gesamte Vibe drumherum, der diese Marke ausfüllt und das sind auch die Menschen und das ist auch unser Content-Marketing. Und wenn man darüber nachdenkt, was vor kommende Generationen und aktuelle Generationen für Anforderungen an Brands haben, ja, wenn wir an Millennials und Gen Z denken, dann wollen die mehr von einer Marke, als einfach nur das Produkt kaufen. Die kaufen sich ein Gefühl. Ich zeige euch einmal ganz kurz, wie bei uns der wöchentliche Prozess aussieht. Könnt ihr vielleicht als Blueprint nehmen oder als kleine Orientierung. Bei uns hat sich das folgendermaßen eingependelt: Immer am Dienstag oder sehr oft am Dienstag wird von uns ein neuer Podcast aufgezeichnet. Äh, ich mache das immer mit einer Videoaufnahme zusätzlich. Ich finde das super, wenn man gleichzeitig auch noch so ein paar Video-Content-Pieces produzieren kann. Wir benutzen dafür Zencastr, kann ich nur empfehlen, sehr stabil, äh, und hat inzwischen auch eine Videofunktion. Sobald wir den Podcast aufgenommen haben, nehmen wir diesen als Orientierung dafür, womit wir das Intro füllen können. Also wir sprechen immer ein Intro ein und, äh, führen dann den Gast ein, so schön, wie ich heute hier eingeführt wurde oder nicht ganz so schön, nicht so toll, aber wir geben uns Mühe und laden dann die Rohdaten hoch. Und dann haben wir auch dienstags alle zwei Wochen eine Redaktionssitzung. Da kommen wir dann zusammen. Dann wird dann besprochen, wie die nächsten Wochen in der Planung aussehen. Vielleicht sind auch Anfragen reingekommen und die landen dann vielleicht bei mir, aber vielleicht da ist auch jemand anderes im Team besser geeignet, um das Interview zu führen, weil diese Person einfach mehr Expertise besitzt. Dann wird der Mittwoch bis Freitag findet dann sozusagen die Produktion statt, der Audioschnitt. Ähm, sobald wir den Audioschnitt haben, wird auch so ein bisschen geguckt: „Okay, was sind denn so die Highlights aus dieser Interviewfolge? Ähm, woraus können wir denn noch kleinen Mikrocontent, diese Snippets, äh, basteln mit kernigen, coolen Aussagen, die wir in Social Media nutzen können? Gibt's immer so ein paar Vorschläge und dann entscheiden wir, woraus machen wir jetzt wirklich Videos? Dann werden diese kleinen Videos geschnitten und am Montag und Dienstag wird der Podcast hochgeladen und geht Dienstagmorgen live. Eine wichtige Sache noch: Wenn der dienstags live geht, jeden Dienstag habe ich in meinem Kalender einen kleinen Blocker drin und alle aus dem Podcast-Team. Einfach zur Sicherheit, damit wir wissen, wir hätten jetzt auch eine Stunde Zeit, in Social Media über unsere neueste Podcast-Episode zu berichten. Ob man jetzt Social-Media-Manager ist oder nicht. Unsere Social-Media-Managerin teilt das natürlich auch, aber auch alle Hosts sollten natürlich immer ein bisschen Wirbel um die eigene Episode machen. Das funktioniert auch wirklich sehr, sehr gut, organisch Traktion zu bekommen. Wenn ihr euch vielleicht fragt: „Wie oft sollt ihr denn podcasten?“ Diese Frage wird immer wieder gestellt. Dann habe ich mir jetzt mal die Mühe gemacht, mal zu untersuchen, äh, wie oft in den Top 20 der German Business Podcasts denn überhaupt gepodcastet wird. Und wenn man sich die Top Ten der Business Podcasts mal anschaut – ihr werdet vielleicht einige der Shows daraus ja auch kennen –, ähm, dann sieht man, dass in den Top Ten 3,5-mal pro Woche gepodcastet wird, ja, im Schnitt. Und der Top-Podcast, das ist Handelsblatt Today, die haben bis zum 22. Mai sogar hundertacht Episoden veröffentlicht. Nur mal für euch als Einordnung, wie man in dieses vordere Feld kommen kann und was da für ein guter Anhaltspunkt wäre. Wenn man sich jetzt die Top elf bis zwanzig anschaut, dann sieht man, dass die hinteren Platzierungen aber immer noch 1,1 Folgen im Schnitt publizieren. Das heißt auch mindestens eine Episode pro Woche. Also wenn ihr darüber nachdenkt, wie oft sollte man podcasten, um da vorne bei den Business Podcasts mitzuspielen? Weniger als einmal in der Woche dürfte nicht funktionieren für die Top 20. So, deswegen meine Schlussfolgerung: Euer Podcast, der sollte kein Blockbuster sein. Der sollte auch keine saisonale TV-Serie sein, sondern eher so eine Seifenoper. Ja, ich meine jetzt nicht unbedingt von der Qualität, aber versteht euren Podcast eher so wie gute Zeiten, schlechte Zeiten. Ja, die machen das seit 1992, also jetzt dreißig Jahre lang und haben siebentausenddreihundert Folgen publiziert. Das heißt, fast jeder, der in Deutschland irgendwie Fernsehen schaut oder geschaut hat, kennt „Gute Zeiten, schlechte Zeiten und das ist so was wie ein guter Freund oder eine gute Freundin. Man hat schon so eine richtige Beziehung zu der Serie aufgebaut und so solltet ihr das auch mit dem Podcasten schaffen und vielleicht nicht euch überlegen, irgendwie eine Staffel mit Podcast-Folgen zu drehen, die dann rauszubringen und dann erst sechs Monate später wieder was rauszubringen. Ihr baut die Community eigentlich wieder komplett neu auf und irgendwas wollen die Leute hören, also gehen sie woanders hin. Tja, wie könnt ihr es schaffen, denn überhaupt so viel Content zu produzieren? Ich hab hier mal ein paar Tipps für euch. Zum einen könnt ihr ein E-Book nehmen. Das ist hier unser, ähm, nicht noch ein null acht fünfzehn Marketingbericht, der 2020 rauskam und jetzt auch in diesem Jahr noch mal rauskommt. Und Marvin und ich, wir haben einfach diesen Marketing Report genommen, haben ihn natürlich beide gelesen. Wir sind da auch zitiert in dem Pott--, äh, in dem Report und haben daraus einfach mal eine Folge gemacht, in der wir unsere eigenen Interpretationen der Zahlen, die dort gezeigt werden, ähm, teilen. Also auch ganz, eine ganz einfache Art. Und das Gute ist, daraus haben wir dann wieder ein paar Social-Media-Clips gemacht und die wiederum führen dann wieder zurück ja auch zu dem Report, weil dadurch Leute von dem Report erfahren. Sie lesen in den Show Notes, äh, darüber und sie hören auch im Podcast was darüber. Und schon gibt es natürlich auch wieder ein paar mehr Downloads. Wir können dann auch immer diesen Peak sehen, wenn die Episode rauskommt. Das andere ist, man kann natürlich auch, ähm, von Audio ins E-Book-Format gehen, also andersherum. Und da hatte ich eine schöne Folge mit Celine Flores-Willers, einer der größten LinkedIn-Influencerinnen, mit der ich eine Episode aufgenommen habe und dann auf, äh, LinkedIn natürlich und allen anderen Kanälen auch die Sachen geteilt habe und ihr aber auch angeboten habe: „Hey, wenn du mit mir das Interview machst, dann bringe ich dich auch noch in das Buch rein, mach dein Feature. Du musst nichts machen. Ich mache aus unserem Interview ein Transkript, das ich noch mal aufbereite und visuell mit ein paar tollen Beispielen anreichere. Das heißt, hier für euch, wenn ihr einen Podcast startet, habt ihr natürlich noch nicht so eine große Audience, aber ihr könntet gucken: „Wo kann ich denn meinem Gast noch mehr Reichweite bieten, ähm, sodass dieser Gast, dieser prominente Gast auch bei mir mit dabei sein möchte? Also versucht, die Reichweite zu erhöhen, indem ihr einfach den Content auf Social Media nutzt, vielleicht ein bisschen Paid Budget dazugibt, auch wenn ihr erst ein paar hundert Zuhörer, Zuhörerinnen habt.Dann auch noch 'ne spannende Kampagne, auch wieder mit Celine Floris-Willers mit dabei. Ich hab mit ihr zusammen und, ähm, mit zwei weiteren Gästen eine Clubhouse-Session gemacht, und zwar zu Personal Branding. Und da waren in dieser Session, das war übrigens meine erste, waren zweihundert Live-Teilnehmende mit dabei. Und dann haben wir anschließend, 'n paar Tage später, 'nen Podcast aufgenommen und haben darüber gesprochen, wie Clubhouse funktioniert. Und das Coole daran war, äh, dass wir ja unmittelbar zusammen die Session hatten, dann die Podcast-Episode aufgenommen haben zu 'nem Thema, was zu der Zeit 'n Hype-Thema war, haben dann daraus wieder Social-Media-Clips produziert mit zum Beispiel Überschriften wie: „Wird Clubhouse, äh, das Format Podcast ersetzen?" Oder: „Was Clubhouse so charmant macht." Und dann ist Celine aber auch noch auf unserer Konferenz aufgetreten. Das heißt, wir hatten zwei Möglichkeiten, immer wieder darauf hinzuweisen, dass noch eine Konferenz folgt und dass Celine dann auf dieser Konferenz auch über Personal Branding sprechen wird. Und dort hat sie dann vor zweitausend Live-Teilnehmenden in Dach gesprochen und dreißigtausend waren weltweit mit dabei. Also versucht alles zu verbinden, versucht auch euer Events-Team zu unterstützen, indem ihr zum Beispiel Speakern einen Slot in eurem Podcast gebt und dann wiederum erwähnt, dass ja bald noch die Konferenz folgt und auch dort noch 'n Vortrag stattfindet. Und ihr könnt natürlich auch in Podcasts und in Clubhouse-Sessions vielleicht auch noch 'n kleinen Discount-Code anbieten. Damit kann man dann auch sehr gut tracken, wie gut das funktioniert. Einmal kurz über das Content-Design sprechen und über auch so 'n bisschen das Strategische. Wir haben eben so drei Ziele, die wir verfolgen mit unserem Content. Das eine ist hier, äh, ein Beispiel mit dem Andreas Weck. Ja, da haben wir über die Gesundheit im Homeoffice gesprochen und wir dachten, am besten wählen wir 'n Clip, wo wir ein bisschen unterhalten. Wir haben darüber gesprochen, wie viel man im Homeoffice laufen sollte. Ich hab erschreckend niedrige Zahlen gehabt und darüber mussten wir dann schon lachen, weil er ungefähr zehnmal so viel am Tag im Office läuft und ich ihn dann gefragt hab, ob er in irgend so einer großen Villa sitzt oder wie er das hinkriegt, ja, diese Fußwege zu haben. Ähm, während wir zum Beispiel dann mit unseren Kollegen Max Keil und Marvin Hinze eher informativen Conter-- äh, Content haben und über Opportunities durch Videobotschaften im Sales gesprochen haben. Und meistens fokussieren wir uns aber auf Inspiration. Das heißt, wir nehmen so 'n paar catchy Headlines, wo wir auch so 'n bisschen polarisieren und zu Diskussionen anregen wollen. Zum Beispiel: „Fürchten Unternehmen Millennials?" Oder: „Der Marketing Funnel ist tot." Oder: „Wie künstliche Intelligenz diskriminiert." Also 'n bisschen Interesse wecken, sodass Leute auch Lust haben, äh, in Social Media eine Diskussion zu starten. Also nicht immer nur zum Podcast lenken, sondern dass Leute auch wirklich auf der Plattform genügend Informationen kriegen, um zu diskutieren. Auch sehr wichtig ist die Unternehmenskultur als USP. Also 'n Podcast kann auch sehr gut dazu dienen, um ein bisschen was über seine eigene Kultur preiszugeben. Wenn wir zum Beispiel darüber reden, äh, Gendern, ja, ganz oder gar nicht oder warum nur wenige Frauen im Sales arbeiten, dann ist das für uns natürlich auch eine Art der Positionierung, diese Themen zu diskutieren. Und wenn man schon sich da auch committed, über solche Themen zu sprechen, dann muss man auch Kennzahlen festlegen. Das haben wir zum Beispiel im, äh, Podcast auch gemacht, dass wir festgestellt haben – ich komm darauf, später auch noch mal zu sprechen –, dass wir wenige Hörerinnen haben oder verhältnismäßig wenige, dass wir vielleicht einige Kennzahlen auch festlegen sollten. Wie viele Gäste, weibliche Gäste haben wir? Brauchen wir mehr Folgen mit weiblichen Hosts? Also wir wollen ja auch divers sein und Themen wie D, A und B behandeln. Wenn wir die im eigenen Podcast nicht abbilden, dann spricht das nicht für die Gesamtkultur, dann ist das nur so, als würden wir drüber reden, aber eigentlich nichts dafür machen. Und dann eine Folge, auf die ich besonders stolz bin. Das ist die Weihnachtsfolge. Ähm, da haben alle sechs Hosts sich zusammengefunden und wir haben über echt nette Themen gesprochen, also auch unter anderem: Was kommt an Weihnachten auf den Tisch? Ähm, wie verbringen wir unser Weihnachtsfest, äh? Und das war 'ne sehr schöne Folge. Natürlich kam auch der Ausblick auf 2021 vor, aber es ist 'ne gute Sonderfolge gewesen, um einfach 'n bisschen was über unsere Kultur und Diversität noch mal zu erzählen. Ja, Diversität ist hier der Stichpunkt. Ähm, man muss darauf achten, dass das Marketing, das eigene Marketing so divers ist wie die Zielgruppe, die man sich wünscht. Ansonsten kann es passieren, dass man ja versehentlich Menschen exkludiert, obwohl man denen ja sehr nahe sein möchte. Ja? Also darauf achten, dass ihr das auch strategisch angeht, dass die Dinge nicht zufällig passieren. Und klar, der eine oder andere wird sagen: „Ben, ich hab jetzt aber nicht sechs Hosts, die ich verpflichten kann." Das ist nicht schlimm, das kann, kann so sein. Ähm, vielleicht habt ihr auch keinen Host mit Migrationshintergrund, wie ich jetzt einer bin. Aber dann macht's einfach so, dass ihr darauf achtet: Was sind die Themen, die wir besprechen? Wer sind die Gäste, die wir einladen? Es gibt, es gibt viele Hebel, doch divers zu sein, auch in der Art, wie ihr Content durchführt. Hier sind meine Erfolgsebenen für Microcontent. Wie ich schon eben gesagt hab, wir haben drei Ziele mit dem Content oder man kann drei Ziele verfolgen. Zum einen kann man inspirieren, man kann informieren und man kann unterhalten. Das andere ist der Content selber. Und da ist wirklich die Kombination immer entscheidend, ja. Ähm, was ist das Thema? Wer ist der Gast? Welchen Ausschnitt wählt man? Und dann ist auch immer die Frage: Wie führt die Diskussion geführt? Wie ist es inhaltlich stilistisch dann in dem Interview, äh, geschehen? Und die Social-Media-Experten, die kommen jetzt zum Zug. Die sorgen natürlich dafür, dass die Dis-Distribution gut funktioniert. Erst mal muss der Content natürlich plattformoptimiert sein. Das heißt, wenn ihr Social-Media-Content produziert, dann wird natürlich darauf geachtet: Ähm, wie lang muss der Content sein? Ist vielleicht irgendwie hochkant, quer, Viereck? Was ist besser geeignet und welches Targeting nutze ich? Wenn ich natürlich über KI, das Beispiel hatten wir ja vorhin als Thema, rede, dann muss ich vielleicht ganz andere Leute targeten, als wenn ich über Frauen im Vertrieb spreche. Also, es gibt keine Silver Bullets, sage ich ganz klar. Wir haben jetzt so viele Social-Media-Posts analysiert, ähm, Budget dahintergeklemmt und geguckt. Der Erfolg ist immer ganz unterschiedlich. Es gibt zu viele Faktoren, um zu sagen, so genau muss der Content sein, ähm, sondern das Wichtige ist eigentlich, immer weiterzumachen und top of mind zu bleiben, äh, bei eurer Audience, indem ihr immer wieder Social-Media-Clips liefert.Kommen wir mal von Podcast plus Social Media zu Podcast und SEO. Denn letzten Endes, wenn ihr podcastet, dann seid ihr auch auf Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Music und so weiter unterwegs. Und das sind ja auch nichts anderes als YouTube, Amazon, der Shop oder Google. Es sind Plattformen, auf denen ihr optimieren könnt, um gefunden zu werden. Und je nachdem, welche Texte ihr bei euch optimiert, verändert sich aber auch sehr, wo ihr damit Erfolge erzielt. Also zum einen greifen manche der Tipps, die ich euch gleich gebe, auf der Plattform selber, in Spotify oder auf Ecosia oder Bing oder Google. Also nicht beides hat Einfluss auf alle Plattformen. Ich werde es aber immer kennzeichnen. Zum Beispiel der Podcast Titel, der funktioniert auf beiden. Also wenn ihr den optimiert, dann ist es ganz wichtig, dass der auf jeden Fall Auswirkungen darauf habt, ob ihr in Google gefunden werden könnt und unter was. Wir hatten am Anfang zum Beispiel nur den Titel „The Digital Helpdesk und haben dann aber noch ein paar Zusatzwörter dran gehangen, einfach auch in der Plattform für andere Wörter gefunden zu werden. Ich rate aber nicht dazu, dass ihr das jetzt endlos lang macht und auch nicht dazu, dass ihr das alles mit auf euren Podcast Covers unterbringt, weil das kann ja kein Mensch mehr lesen. Versucht da die Lesbarkeit herzustellen und versucht, das möglichst nur hier in den Plattformen zu nutzen. Dann gibt es die Autorenbox. Da kommt entweder der Name von der Company rein oder der Podcast-Host. Da kann man mehr rein machen. Ich rate nicht dazu. Die Plattformen sind da sehr empfindlich und wenn ihr das vollstopft mit Keywords, kann es sein, dass der Podcast verschwindet und das will ja keiner. Bei der Podcast-Beschreibung, die ist ebenfalls wichtig auf Spotify oder auf den Plattformen, also was da aus dem RSS-Feed von eurem Podcast gezogen wird, wird auch in den Suchmaschinen auf den Plattformen gefunden. Wenn ich mich nicht täusche, nicht in Google. Also gebt euch Mühe bei der Podcast-Beschreibung, denn die ist wichtig dafür, wenn jemand in seinem Smartphone nach einem tollen Podcast sucht. Der Episoden-Titel, mit dem ist es so ähnlich wie mit dem Podcast-Titel. Der hat Auswirkungen darauf, wie gut ihr gefunden werdet, sowohl bei Spotify als auch in den Suchmaschinen wie Ecosia oder Bing oder Google. Wichtig ist, und das ist mein Hinweis hier auch: Man kann sich eigentlich für zwei Dinge entscheiden, wie man seinen Podcast nennt. Ich finde, das eine ist so das Kreative. Ihr kennt ja bestimmt vielleicht so was wie fest und flauschig oder gemischtes Hack. Das verrät ja überhaupt nichts darüber, was eigentlich dieser Podcast behandelt. Aber es ist halt kreativ und lustig und die Leute mögen es und irgendwann erlernen sie auch diese Show. Oder ihr wählt halt etwas, was klar ist, so wie Digital Help Desk, dass Leute sofort verstehen, okay, es geht Digitalisierung, es geht Marketing, Vertrieb, CRM-Kundenservice. Dann ist es Klarheit. Da habe ich aber auch für euch nicht die Silver Bullet. Ich bin im Bereich B2B eher für Klarheit als für total verrückte Kreativität, die dann keiner versteht, aber das müsst ihr für euch dann selbst entscheiden. Also noch eine letzte Sache: Die Episodenbeschreibung. Die wird auf Google ausgelesen. Also sehr wichtig: Wenn ihr etwas zu eurem Podcast schreibt und Show Notes habt, dann ist es etwas, was gecrawlt wird und gefunden wird. Also sorgt dafür, dass ihr dort auch euch Mühe gebt. Ich sehe sehr viele Podcasts, wo dann irgendwie nur so ein Zweizeiler drin steht. Das ist schade. Gebt euch Mühe bei den Show Notes, macht die Links rein, die ihr erwähnt. Auch einfach für den User, also nicht für Google oder so, sondern gebt euch ein bisschen Mühe dort. So, jetzt noch mal hier die Google Search, dass ihr das auch mal sehen könnt. Ich habe da einfach aus den Show Notes, wer sich heutzutage in der Medienlandschaft und so weiter rauskopiert, einfach mal als Test und geguckt, ob das von Google gefunden wird. Und siehe da, auf allen Plattformen wird es gefunden und sorgt dafür, dass der Podcast erscheint. Also gebt euch Mühe über den Show Notes. Und Google Podcasts, auch ganz wichtig: Wenn ihr Gäste habt, wenn ihr Companies einladet, immer wichtig: Nehmt es in den Titel oder irgendwo mit rein, wo es auch gecrawlt wird, denn das wird von Google auch gezogen und auch als Podcast wirklich angezeigt in so einer kleinen Box, wenn ihr oder wenn User „Podcast in Verbindung mit einem Wort eingeben. Hier habe ich jetzt meine Kollegin Jennifer eingegeben, „Podcast Jennifer Lapp und schon erscheinen zwei Folgen mit ihr und genauso ist es eben auch für unsere Gäste. Lasst euch aber nicht täuschen von diesem Snippet hier. Da ist ein Play Button. Die User können nicht draufklicken und dann auf Google euren Podcast anhören, sondern werden dann auf Google Podcasts geleitet. Und dann auch noch ein wichtiger Tipp: Wenn ihr schon euch mit SEO beschäftigt, wenn es euren Podcast geht, dann embeddet doch auch mal eine Podcast-Episode, die zu einem Artikel passt, in euren Artikel. So könnt ihr natürlich auch die Verweildauer auf der Seite erhöhen und ihr wisst ja, das kann verschiedene gute Auswirkungen für euch im Business haben. Zum einen bleiben die Leute länger auf eurem Content, bevorzugend, vielleicht auch Audio. Zum anderen erhöht das die Verweildauer und damit bounct vielleicht jemand nicht so schnell und das ist ja auch immer ein ganz gutes Signal. Jetzt kommen wir mal zu den monatlichen Downloads. Marvin und ich, wir haben von Anfang an alles Mögliche getrackt und das ist wirklich schwierig, im Podcasten gut zu tracken, weil man teilweise sich die Informationen aus unheimlich vielen Plattformen zusammenziehen muss. Aber stellt sicher, dass ihr die IAB-Downloads messt. Das ist der Standard, den eigentlich alle großen Podcaster benutzen, zu messen, wie viel tatsächliche Podcast-Hörer habe ich. Da wird auch unterschieden zwischen Leuten, die irgendwie über die verschiedenen Devices kommen und man trotzdem versucht festzustellen: „Okay, er hat jetzt eben noch über sein iPhone das gehört und jetzt hat er sich noch mal einen Rechner gesetzt. Daraus wird dann ein IAB-Download gemacht. Also das ist ganz wichtig, dass ihr diesen Standard auch nutzt.In Q3 2020 oder Q4 2020 haben wir gesehen, dass wir im Vergleich zum Quartal davor 141% die Downloads erhöhen konnten. Das war für uns ein sehr schöner Schritt zu sehen, dass wir da jetzt mal so einen Peak haben und exponentiell die Kurve mal ansteigt, nachdem es erst immer so ein bisschen im unteren Bereich blieb. Und unsere Annahme ist, dass auf jeden Fall sehr geholfen hat, Podcast Advertising zu buchen, also auch in anderen Podcasts Werbung zu schalten. Denn von da an hatten wir 68% Month-over-Month-Erhöhung von IAB-Downloads und konnten dann auch sehen, dass wir im ersten Quartal '21 nicht mehr so stark gewachsen sind und da auch keine Podcast Ads geschaltet haben. Und wir haben jetzt auch wieder Podcast Ads aktiviert und wir konnten auch direkt diese Peaks sehen, wenn jetzt zum Beispiel irgendwo eine Podcast-Folge mit Werbung für unseren Podcast rauskam, dass an einem Sonntag so ein Spike war, der sich eigentlich nicht anders erklären lässt. Was uns immer ein bisschen genervt hat, ist, dass wir zu wenig Zuhörerinnen hatten. Das habe ich euch, glaube ich, schon vorhin einmal kurz erwähnt. Kann man hier mal ganz kurz schauen. Unser Tief hatten wir dann im Q4 2020 erreicht mit 28%. Diese Zahl haben wir jetzt aus Spotify gezogen. Natürlich haben wir das nicht aus anderen Plattformen, weil wir dort die Informationen nicht bekommen, aber es war für uns schon so ein Downer. Und wir haben dann auch mal geschaut, was wir teilweise so machen. Und im August zum Beispiel, da hatten wir vier Episoden mit männlichen Gästen und zwei männlichen Hosts, also mit Marvin und mir. Und nichts gegen unsere Gäste. Die können ja nichts dafür, wie wir unseren Podcast zusammenstellen. Aber man muss sich natürlich nicht wundern, wenn man nur männliche Gäste hat und männliche Hosts, dass man dann natürlich auch eher irgendwie so eine maskuline Welt aufbaut und vielleicht andere Menschen nicht genug anspricht. Und das haben wir natürlich dann auch verändert. Das heißt, wir haben auch noch mal Kennzahlen festgelegt, dass wir einen Split hinkriegen und genügend Frauen auch in unserem Podcast einladen, was im Endeffekt wirklich nicht so schwer ist, wenn man sich wirklich damit beschäftigt und konnten dann sehen, dass wir wirklich in Q1 so ein Allzeithoch erreicht hatten. Insgesamt 39% Frauenanteil in Q1 und 48% Frauenanteil im März 2021. Und wir haben dann natürlich auch verschiedene Theorien dafür, wie wir das hinbekommen haben und ich gehe mal auf vier Stück davon ein. Der erste ist, wir haben natürlich den Anteil weiblicher Gäste erhöht. Wir sind ins Jahr gestartet, gleich mit Tina Nord in der ersten Episode und dann Thea Zinner, glaube ich, war die zweite. Also auch gleich mit tollen Speakerinnen bei uns reingegangen. Und wir haben natürlich auch viel mehr Folgen gehabt, wo auch Frauen als Hosts waren, also Jenny und Leslie und Josie haben zum Beispiel ... Ich glaube, im März gab es, glaube ich, noch eine Episode, wo ein männlicher Host war, auch im Vorlauf auf unsere CX Spotlight-Konferenz, die ich jetzt hier noch mal kurz zeige. Die fand im Rahmen des International Women's Day statt. Das ist eine Konferenz, auf der nur Speakerinnen sind. Das ist etwas, was ich ins Leben gerufen habe für HubSpot. Und auch da konnte man natürlich sehen, dieses ganze Thema, das wir dann hatten, Female Empowerment, was wir auch wirklich abgebildet haben über die vielen Expertinnen, die wir vor dem Event in unseren Podcast eingeladen haben, hat sich natürlich auch sehr stark erhöht, dass viel mehr Frauen uns auch zugehört haben. Und dann gibt es natürlich noch Themen wie gendersensible Sprache im Marketing oder Frauen im Vertrieb. Und solche Themen sind natürlich auch interessant und zeigen, dass wir uns auch wirklich da als Sportleader verstehen, die solche Themen angreifen und sich da positionieren. Das sorgt natürlich auch dafür, dass man dann den Anteil von Zuhörerinnen erhöht. Ja, woher kommen denn insgesamt unsere Zuhörerinnen? Wir haben so eine Mini-Umfrage mal im Podcast gestartet. Die haben wir nur im Podcast beworben, weil wir wollten wirklich nur Leute mit Antworten haben, die über den Podcast kommen und über die Show Notes. Und wir haben festgestellt, 32,8% kommen über unser eigenes Marketing, also über Social Media und unser E-Mail-Marketing, wobei wir im E-Mail-Marketing nicht so viel machen. Also ist es unser Social Media größtenteils. Und dann 21,9% Erwähnung in anderen Podcasts. Das bestätigt natürlich auch noch mal unsere Theorie oder unser Gefühl, dass die Werbung in anderen Podcasts uns da auch voranbringt. Und das Dritte, auch sehr wichtig – und da habe ich euch ja viele Hebel gezeigt – 20,3% Stichwortsuche in Podcast-Plattformen wie Spotify. Das zeigt auch noch mal, wie wichtig es ist, dass ihr für die richtigen Keywords gefunden werdet. Ja, kommen wir zum großen Finale: Euer Podcast. Wie kann man den erfolgreich im Unternehmen etablieren? Wir haben jetzt echt eine große Rundreise hier unternommen. Zum einen natürlich ist der Podcast gut für Brand Building. Das ist recht offensichtlich. Das ist natürlich etwas, was so schwer auch vielleicht messbar ist, wie Podcasting und sich viel auf Downloads bezieht. Wichtig für unser Brand Building ist, dass die Marke einfach gehört ist, wie ich es vorhin gesagt habe. Was ist, wenn Menschen, anderen Marken zuhören, aber euch nicht seid dort, erweitert eure Formate. Und natürlich geht es nicht nur darum, dass wir Kunden gewinnen wollen. Wir wollen natürlich auch die größten Talente in unserem Bereich gewinnen. Das heißt, ein Podcast ist eine sehr, sehr gute und authentische Art und Weise, wie Menschen für das Unternehmen sprechen und natürlich auch im Employer Branding für einen Schub sorgen können. Und ihr sollt zur Content-Maschine für Social Media werden. Wenn euer Podcast nicht nur in dieser Bubble lebt, sondern natürlich auch ihr für Social-Media-Clips beisteuert, dann erhöht sich natürlich auch der Wert, den euer Podcast liefert. Ihr könnt Events bewerben. Ihr seid also auch Teil eures Events-Teams. Ihr könnt eure Content offers bewerben. Ich habe es gezeigt, den State of the Marketing Report, Lead Generation kann damit unterstützt werden. Ihr helft beim SEO mit, auf den Plattformen, aber natürlich auch on-page. Ihr helft bei der internen Kommunikation. Niemand sollte jetzt unbedingt einen Podcast produzieren – es sei denn, ihr habt mehrere und ihr braucht es so – der nur von den eigenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gehört wird.Aber es ist natürlich auch schön, wenn verschiedene Mitarbeiter zu Wort kommen und dadurch auch die interne Kommunikation verbessert wird, weil Leute wissen, was diese Menschen im Unternehmen machen und sie werden auch sichtbar. Und zu guter Letzt ihr solltet auch die Kundenbeziehungen stärken. Euer Podcast ist nicht nur dafür da, dass Leute eure Marke kennenlernen, sondern dass auch die, die schon Kunden sind, immer wieder inspiriert werden, dass sie immer wieder unterhalten werden und dass sie auch gute Informationen von euch erhalten und mit euch am Puls der Zeit sind und weiter diese Beziehung aufgebaut und verstärkt wird. Oder ihr holt auch vielleicht mal Kunden oder Partner in euren Podcast. Und damit bin ich am Ende und empfehle noch mal ganz kurz das eBook über Podcasting, dann unseren Podcast jetzt bald bei 80 Episoden. Und falls ihr noch mehr über Content und Design und Podcasting lernen wollt, dann schaut euch auch gerne mal das Buch an Content Design. Und zuletzt noch ein dicker Shout Out an meine Kollegen und Kolleginnen vom Hubspot Podcast Team. Ohne euch wäre dieses Projekt so nicht möglich und wäre sicherlich nicht bald bei 80 Episoden. Danke fürs Zuhören. Ganz herzlichen Dank, lieber Ben. Vielen, vielen Dank für deinen spannenden Vortrag. Ich denke, aus dem unsere Community, bei der bestimmt der eine oder andere Podcast Profis dabei sein könnte, aber auch ganz viele Unternehmern dabei sind, die sich fragen Wie kann ich denn in das Podcast Game einsteigen? Extrem viele, wie ich finde, wertvolle Informationen dabei gewesen sind genau auch darum Wie strukturiere ich denn eigentlich beispielsweise meine Arbeitsabläufe in einem Unternehmen, sodass ich überhaupt in der Lage bin? Weil ich habe wieder gelernt Podcast Business ist ein Marathon, tatsächlich eben auch hier loszulaufen und wirklich auch dabei zu bleiben. Dass ich nicht auf dem das habe ich mir gemerkt dem Spotify Podcast Friedhof letztendlich ende wie so viele andere Unternehmen tatsächlich leider bis zum jetzigen zeitpunkt. Wenn man merkt, dass ihr Inbound Marketing Profis seid, weil es kommen ganz viele Fragen aus der Community und deine Kollegin Jennifer, die auch zum Host Team gehört, ist schon fleißig dabei, quasi im Chat direkt live zu antworten. Nichtsdestotrotz bleibt natürlich die eine oder andere Frage auch für unsere Q&A Session jetzt noch übrig. Und Shahab, an dieser Stelle möchte ich gerne einmal an dich das Wort weiterreichen. Schieß einmal los. Genau, Ben, du hast ja viel über über Corporate Podcast gesprochen. Glaubst du mit Blick nach vorne, dass wir einen höheren Professionalisierungsgrad auch erleben werden? Bedeutet Werden perspektivisch die Podcast Hosts auch zum Voice Coach gehen, was die Tonalität angeht, die Farbstimme beispielsweise. Ihr messt sehr, sehr viel. Ist die Dramaturgie eines Podcasts wichtig? Wie wichtig ist, dass der User in den ersten Sekunden gecatched wird, weil wir einfach mittlerweile ja auch bei unheimlich vielen Podcasts angekommen sind. Wie bewertest du unter anderem diese diese Themenkomplexe, dass wir wahrscheinlich in naher Zukunft viel höheren Professionalisierungsgrad im Segment Podcast auch vorfinden werden? Und wie bewertest du das? Ist das kriegsentscheidend oder sind das laut Pareto die letzten 20 %, die man dann noch rausholen kann? Und vielleicht auch interessehalber Seid ihr auch bei Voice Coaches? Also seid ihr schon so weit, dass ihr sagt okay, wir wollen auf Basis der Reach und auch der Quantität noch mal ein bisschen anderen Farbton der Stimme arbeiten. Also das waren ganz viele Fragen. Ich fange mal an Voice Coach Nein, ich habe noch keinen, aber wir haben schon als Team Gespräche mit einer Voice Coach geführt, dass wir das vielleicht Schulungen dann auch machen fürs Team. Also ganz ehrlich, wenn man sich so selber zuhört, das werdet ihr vielleicht auch kennen. Man findet immer was, was man gerne optimieren möchte. Und so wie jetzt gerade, das wünscht man sich natürlich, dass man, egal wo man hingeht, frei redet. Und das ist sehr schwer. Und gerade in einem nicht geskripteten Podcast gibt es so viele Hebel, einfach noch besser zu sprechen, deutlicher zu sprechen. Da fällt einem das selber auf. Und ich sage euch, es ist ein Graus, seinen eigenen Podcast zu schneiden. Also am Anfang haben wir das ja gemacht und dann sitzt man da Stunden, so viele Stunden mehr, weil man so perfektionistisch versucht, sich selber perfekter zu machen. Da sind die Zuhörer ja, glaube ich, verzeihen da ein bisschen. Aber klar, Professionalisierung zum einen auch, weil alle Shows immer besser werden, sollte man auch nicht sagen Ja, es ist gut genug. Es ist ja ein ständiger Wettbewerb. Zweitens Man sieht diese Professionalisierung ja auf den Plattformen Spotify. Die hören lange nicht auf. Wir werden noch viele Dinge sehen, die gerade getestet werden. Zum einen, ich finde sehr interessant, arbeiten Sie zum Beispiel an einem Feature, dass man direkt in der App, wenn jemand den Podcast hört, Feedback geben kann oder oder Ideen einreichen kann, und zwar über die App. Und bisher haben wir ja noch diesen Bruch mit unseren Hörern und Hörerinnen, dass sie eigentlich dann immer uns eine Email schreiben müssen. Ja, Email ist in den Shownotes, heißt es dann. Oder ihr findet mich auf LinkedIn. Wir haben noch diesen Bruch, den wir ja eigentlich aus anderen Social Media Plattformen kennen, nicht kennen. Dass wir sagen Du hörst dort von mir und du kannst mir dort schreiben und da wird sicherlich noch mehr passieren, dass auch Podcast Plattformen den Hörer an sich binden wollen oder diese Verbindung herstellen wollen Für uns Podcaster. Ich würde sagen, wir sind im Podcasting dort, wo wir im Blogging vor 15 20 Jahren sind. So würde ich es beschreiben. Es ist wirklich die Analytics sind crappy, also man bastelt sich Sachen zusammen aus irgendwelchen Tools, aber Analytics Tools werden besser, Tracking wird besser und auch den Return on Investment nachzuweisen wird definitiv noch viel, viel besser. Das heißt also so ein bisschen Wilder Westen noch totaler Wilder Westen. Okay, sehr schön. Zweite Frage Du hast Smart Speaker angesprochen. Im Smart Speaker Bereich. Wir können ja Amazon beispielsweise als Beispiel hier nennen. Amazon Show. Mittlerweile werden viele Smart Speaker mit Displays ausgestattet. Ist visuelle Unterstützung ein relevantes Begleitmedium für Podcasts oder sagst du Podcasting? Siehst du eigentlich eher wirklich Audio only? Oder glaubst du schon, dass mit Blick nach vorne auch die visuelle Begleitung von Podcasts vor allem auch auf Smart Speakern relevanter wird? Und wenn ja, was für Inhalte sollen dort gespielt werden? Werden diese programmatisch von dem Gerät produziert oder muss ich als Podcast Creator gegebenenfalls da auch noch mal ein Stück weiterdenken?Also momentan ist es ja so glaube ich, dass in der Branche noch so ein bisschen man Verhalten ist, weil man sich mehr erhofft hatte von den Speakern. Es war glaube ich so ein so ein Hype gab es schon, jetzt ist dann wird man wieder ja so ein bisschen aufgerüttelt und die Erwartungen sind ein bisschen runter und dann plötzlich geht es irgendwann wieder richtig los. Ich glaube, mit Audio wird noch viel mehr passieren und wir werden noch viel mehr wirklich ohne Bildschirme da arbeiten oder mit Bildschirm, wo für uns das Visuelle nur vielleicht kurz in der Navigation wichtig ist. Aber wir werden dann nicht weiter auf das Display schauen, ob das jetzt eine Smartwatch ist oder ob das dann ein Alexa ist oder im Auto. Ja, da werden wir nicht hingucken können. Wir werden vielleicht auch in Zukunft, wenn wir aus dieser Pandemie noch weiter rausfinden, viel mehr wieder unterwegs sein und wir werden nicht auf Bildschirme gucken wollen. Wir werden draußen Sport machen, wir werden verreisen, wir werden am Strand liegen oder Sport machen und da werden wir auch weiterhin Business Podcast trotzdem hören wollen oder von unseren Unternehmen hören wollen und eben auf das Visuelle verzichten. Trotzdem, wenn man auf Spotify guckt, dann geben die sich ja auch nicht damit zu zufrieden audio zu sein. Also meine Kinder, das finde ich immer ein bisschen schade, bleiben dann immer an diesen kleinen Kurz Endlosschleifen Clips hängen, obwohl die ungefähr alle fünf Sekunden dieselbe Szene zeigen. Aber es zeigt ja schon so ein bisschen, dass man vielleicht dann auch vielleicht mit irgendwelchen Wiederholungsschleifen auch den Zuhörer kurz einfangen kann, vielleicht auch das Team zeigen kann. Selbst wenn es eigentlich nur so ein Begleitmittel ist, wird sicherlich visuell noch mehr dazu kommen. Okay. Das heißt, du sagst Begleitmedium visuell definitiv vor allem im navigativen Bereich, weil das weil das sehr, sehr intuitiv und gelernt ist. Okay, vielen Dank, Mario. Ja, Ben, gehen wir einmal weiter rein, auch in das Thema Podcast Analytics und Podcast Auswertung. Du hast ja in deinem Vortrag auch aufgezeigt, dass es bisher noch sehr kompliziert ist, sich die entsprechenden Datenebenen aus den unterschiedlichen bei den unterschiedlichen Plattformen und Dienstleistern heraus zu destillieren, dass dann nach IAB STANDARD in irgendeiner Form zu kumulieren. Gibt es irgendwelche Tools, die dabei helfen können, die ihr auch einsetzt, um diese Daten entsprechend zusammenzuführen und eine passende Auswertung dann zu liefern? Wie geht ihr da vor im Hinblick auf euer eigenes Setup? Also im Prinzip holen wir uns natürlich sowas wie die Downloads und Downloads per Episode aus unserem Hosting Plattform. Das war vorher Lipson, jetzt sind wir bei Megaphone. Ansonsten ist es wirklich so, dass wir teilweise in Apple in die iTunes ich glaube, das ist unter iTunes muss man da nachschauen, wie ist die Apple Performance bei Google Podcasts? Muss man dann ins Google Podcast Tool? Es wird nirgendwo aggregiert, also niemand bildet diese Anbindung alle Tools zusammenzuziehen. Ich nehme an, weil es einfach nicht geht oder die API nicht angeboten wird, sonst würde es irgendjemand machen. Aber wir müssen dann wirklich reingehen und dann schaue ich auf Apple Podcasts. Kriege ich zum Beispiel auch Zahlen, die kriege ich bei Spotify nicht. Bei Spotify kriege ich zum Beispiel den Geschlechter Split. Ja, ich kriege aber bei Apple zum Beispiel die die gesamte Dauer in dem Monat. Ja, die so, das kriege ich dann zum DA zum Beispiel wieder nicht. Aber das ist ja auch ein wichtiger Wert zumindest nicht nur zu wissen, ich habe soundsoviel Downloads, sondern es ist schön zu wissen, dass zum Beispiel 80 % meiner Folgen, also der der gesamten Folge angehört werden. Also ich. Wir müssen uns aus allen verschiedenen Plattformen die Daten zusammennehmen, haben dann ein Riesen Spreadsheet, Google Podcasts, Apple Podcasts, jede Plattform und haben da noch mal einzelne Daten rausgesammelt und dann zusammengefügt. Aber auch noch die Gesamtdownloads, die gesamt gewonnenen Follower. Alles was wir zusammen nehmen können, nehmen wir zusammen und ansonsten müssen wir es eben einzeln rausziehen. Wir messen auch, wie viele Leute die Landingpage besuchen, wie viel von diesen Leuten, die die Landingpage besuchen, auch schon Kunden sind oder in unserer Datenbank. Das dann zu messen usw also alles was geht, versuchen wir irgendwie festzuhalten. Okay, cool. Growth Marketer suchen ja auch immer mal gerne nach Abkürzungen, vielleicht auch über Paid beispielsweise. Du hast es erwähnt, dass für euch auch Podcast Advertising ein Growth Treiber gewesen ist und ihr tatsächlich auch sukzessive neue Kundinnen und Kunden oder Zuhörerinnen und Zuhörer gewinnen konntet. Es gibt trotzdem viele Podcasts, die es entsprechend nicht über eine kritische Schwelle schaffen. Für die könnte das Thema Advertising natürlich auch von Interesse sein. Ist das in dem Bereich auch noch wilder Westen und beruht viel auch auf persönlichem Netzwerk, wo ich dann eben entsprechend mich zu einem Festpreis bei einem anderen Podcast einbuche? Kann ich das programmatisch einbuchen über Spotify ADS oder ähnliches? Wie macht ihr das konkret? Für welchen Weg habt ihr euch im Advertising entschieden? Also wir nutzen bei Hotspot auch Programmatic Advertising, zum Beispiel über Spotify. Das ist aber wirklich mehr eigentlich für unsere Brand Campaigns, wenn wir oder Product Campaigns, wenn es jetzt wirklich darum geht, Geschichten zu erzählen und so diesen Markenwert zu heben oder auf den Podcast hinzuweisen oder auf ein Event, dann gehen wir eigentlich den manuellen Weg. Also dann sprechen wir mit den Hosts und vereinbaren lieber eine native Anzeige, wo jemand erzählt Hey, wisst ihr was, wir machen ja immer viel mit den Jungs und Mädels von Hotspot und die haben jetzt irgendwie ne Konferenz, oder Hey, kennt ihr eigentlich deren Podcast? Die haben jetzt aktuell ein Interview mit der und der Influencerin. Also schon eine Story eher einzubauen, weil wir auch glauben, dass es erstens relevanter für die Menschen ist und diesen Podcast nicht so dann auch nicht zerbricht. Wir wollen ja auch die fremden Podcasts auch nicht mit Content zu donnern, der dann sich nicht gut anfühlt. Da muss eine Story dahinter sein. Und klar, meistens geht es dann darum, dass wir auch nicht sagen, wir machen jetzt einmal was mit jemandem, sondern dann irgendwie schon eine fortwährende Geschichte, damit sich das auch besser einprägen kann. Vielleicht hat jemand beim ersten Mal von uns gehört, aber wenn er dann drei, vier, fünf Mal hintereinander einer Podcast Episode von uns hört, dann dann geht er doch vielleicht mal da auf den Podcast. Vor allen Dingen von Podcast zu Podcast gibt es eben auch kein Medium Bruch. Das ist natürlich auch hilfreich, wenn ich irgendwie Apple Music offen habe oder Apple Podcasts und dann irgendwie im Podcast was höre, dann dann gehe ich gleich drauf, abonniere den oder lad drei Folgen als Test runter, um mal reinzuhören. Es ist so viel schwieriger von Social Media genau das hinzubekommen. Man kriegt dieses Grundrauschen, dass man präsent ist und dass diese Marke da ist und dass es diesen Podcast gibt. Aber ultimativ, dass das jemand sagt, ich habe das jetzt gerade irgendwie in Facebook gesehen und jetzt gehe ich dann da rüber und lade das runter. Das ist.ist dann immer noch ein bisschen schwieriger. Also da ist es für uns eher so dieses Grundrauschen immer da sein top of mind und das andere ist wirklich da, da sieht man einfach so den Spike, also man schaltet irgendwie eine Ad und man weiß, also wenn ich dann am Wochenende mal reingeguckt habe und denke so, heute war doch die Anzeige live und dann zack sehe ich diesen Spike, dann weiß ich einfach okay, das kann nur, es hat funktioniert, es hat funktioniert sehr gut. Lieber Ben, ganz herzlichen Dank an dieser Stelle. Wir sind tatsächlich schon am Ende der Zeit für unsere Q und A Session angelangt, aber es droppt ein über die nächste Frage tatsächlich zu diesem Thema auch in unserer Community, weiter auf der Plattform. Insofern gehe ich davon aus, dass deine liebe Kollegin Jennifer noch fleißig Antworten teilen wird, gegebenenfalls du auch noch die Zeit findest, dich bei uns gleich auf der Plattform noch einmal wiederzufinden, um vielleicht die eine oder andere Frage auch noch persönlich zu beantworten. Weil du hast offensichtlich mit dem Thema einen großen Nerv getroffen, auch in der OMKB Community. Und als kurzes Feedback zu deinem Vortrag ein Othon sehr wertvoller, inspirierender Vortrag. Vielen Dank. Und dem Shahab glaube ich, können wir uns nahtlos anschließen, oder? Danke schön, das freut mich sehr. Lieber Ben, ganz herzlichen Dank, dass du auch dir die Zeit gemacht hast, heute hier bei uns persönlich vor Ort im Studio vorbeizuschauen. Und an dieser Stelle verzichten wir in diesem Jahr tatsächlich auf persönliche Speaker Geschenke, sondern wir haben uns überlegt, dass wir für jeden Speaker, der vor Ort eben vorbeischaut, eine Spende tätigen. Und zwar eine Spende an den Verein Integrationslotsen e.V.. Der Verein Integrationslotsen e.V. hat sich die Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland auf die Fahne geschrieben und strebt einen besseren Anschluss in der deutschen Gesellschaft an. Im Hinblick auf Sprachhilfe beispielsweise. Die Unterstützung von Ferienfreizeiten fängt er also im Jugendalter an, wie wir finden. Ein sehr, sehr wichtiger Zweck, gerade auch in aktuellen Zeiten, wo durch die Rahmenbedingungen, die wir sicherlich alle verfolgen, wieder viele, viele Flüchtlinge ihrer eigenen Heimaten verlassen müssen. Und deswegen denken wir, das ist auch in deinem Sinne, dass wir entsprechend uns hierfür eine Spende an die Integrationslotsen e.V. entschieden haben. Ganz herzlichen Dank. Schön, dass du Part of the OMKB gewesen bist und freue mich schon auf deine weiteren Podcast Folgen von Hubspot. Vielen Dank, lieber Ben. Danke, dass ich hier sein durfte. Vielen Dank fürs Zuschauen und Zuhören. Music.

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Beschreibung

Ben ist Principal Marketing Manager EMEA bei HubSpot und verhilft bereits seit über 20 Jahren Menschen, Marken und Produkten zu mehr nachhaltigem Wachstum. Er ist Autor des 1 Bestseller-Buches “Content Design - Durch Gestaltung die Conversion beeinflussen” und spricht als gefragter Speaker mit Leidenschaft über obsessive Kundenzentrierung, Conversion-Optimierung und Storytelling. Auf der OMKB Summer Edition wird Ben uns über Podcast Marketing aufklären.

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