Der Weg ins Metaverse: Als Marke Web3-Potenziale erkennen und nutzen
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Der Weg ins Metaverse: Als Marke Web3-Potenziale erkennen und nutzen

Zusammenfassung

Ben Hermanus von HubSpot erklärt in diesem Vortrag die Grundlagen von Web3, Kryptowährungen und NFTs für Marketer. Er zeigt, wie sich das Internet von Web1 (Information) über Web2 (Creator-Economy) zu Web3 (Ownership & Control) entwickelt hat und welche praktischen Tools wie Crypto Wallets für Marken relevant sind.

Der Weg ins Metaverse: Web3-Potenziale für deine Marke erkennen

Web3 ist das nächste große Kapitel der digitalen Transformation – und es fühlt sich an wie die wilden 90er Jahre. Das sagt Ben Hermanus, International Brand Strategy Lead bei HubSpot, und er weiß wovon er spricht. In seinem Vortrag auf der OMKB erklärt er, wie Marken Web3-Potenziale nutzen und welche Grundlagen jeder Digital Marketer verstehen sollte.

Für Hermanus ist das Spannende an Web3 klar: Es ist noch nicht perfekt, viele Dinge funktionieren noch nicht reibungslos – aber genau darin liegt die Chance. Man fühlt sich wie ein Pionier, kann experimentieren und lernt jeden Tag etwas Neues. Das Herzstück von Web3? Community. Und genau da sieht Hermanus große Chancen für Marken, die verstehen, worum es wirklich geht.

Von Web1 zu Web3: Die Evolution des Internets verstehen

Um Web3 richtig zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück. Das Internet durchlebt drei große Phasen:

  • Web1 (1991–2004): Das Internet war dezentral, aber der Fokus lag auf Konsum von Informationen. Nur wenige Menschen publizierten Content. Wer ein Video teilen wollte, musste es hochladen, zippen, andere Nutzer mussten es herunterladen, entzippen und brauchten einen speziellen Player. Extrem aufwendig.
  • Web2 (ab 2004): Alle werden zum Creator. Mit Plattformen wie Facebook, YouTube und LinkedIn verschwindet die Hürde zum eigenen Server. Du kannst einfach hochladen, ohne deine Webseite zu hosten. Das war ein Game Changer – besonders als YouTube vor 16 Jahren die erste Welle von Creator-Content ermöglichte.
  • Web3 (ab ~2014): Es geht um Kontrolle und Ownership. Du konsumierst nicht nur, kreierst nicht nur – du besitzt auch. Alle können Creator sein, Investor sein und sogar Besitzer von Internet-Assets werden.

Crypto Wallets: Deine Fernbedienung für die Blockchain

Eine der wichtigsten Technologien in Web3 ist die Crypto Wallet. Aber Vorsicht: Es ist nicht das, was viele denken.

Eine Crypto Wallet (wie MetaMask, Coinbase oder Phantom) ist eigentlich eine Fernbedienung – nicht die Wallet selbst. Mit ihr administrierst du deine Kryptowährungen auf der Blockchain, ohne dass du ein zentrales System brauchst. Das funktioniert so:

Die Bestandteile einer Wallet

  • Public Key (Kontonummer): Kryptische, lange Zeichenfolge – vergleichbar mit deiner IBAN. Damit können dir andere Coins senden.
  • Private Key (PIN/Passwort): Eine über 50-stellige Zahl, die du nie weitergeben darfst. Damit authentifizierst du Transaktionen.
  • Passphrase: 12–24 Wörter als Backup – wie die PUK beim Handy. Falls du deinen Private Key vergisst, kannst du hiermit dein Konto wiederherstellen. Sicherheitstipp: Aufschreiben und offline lagern, nicht im Internet speichern!

Das Revolutionäre: Dezentrale Kontrolle

Weil deine Wallet nur eine Fernbedienung ist, kannst du dein Konto jederzeit zwischen verschiedenen Apps (MetaMask, Trust Wallet, My Ether Wallet) wechseln – in Sekunden, nicht Wochen. Das ist der fundamentale Unterschied zu einem Bankkonto.

Non-Custodial vs. Custodial Wallets: Der wichtige Unterschied

Non-Custodial Wallets (wie MetaMask) sind dezentral und sogenannte "Hot Wallets" – online und voll in deiner Kontrolle.

Vorteile:

  • 100 % Kontrolle über deine Assets
  • Zensurresistent – niemand kann dir das Konto sperren
  • Echtes Eigentum

Nachteile:

  • 100 % eigene Verantwortung
  • Kein Kundenservice – wenn die Passphrase weg ist, sind die Assets verloren

Custodial Wallets sind Verwahrstellen bei Kryptobörsen (Coinbase, Binance, Kraken, Crypto.com).

Vorteile:

  • Einfacher zu nutzen
  • Kundenservice vorhanden

Nachteile:

  • Nicht dezentral – die Börse kontrolliert deine Assets
  • Die Web3-Community sagt dazu: "Not your keys, not your assets"
  • Wenn die Börse schließt oder Konten sperrt (wegen geopolitischer Gründe etc.), sind deine Kryptos eingefroren

Warnung: PayPal, Trade Republic und andere Plattformen ermöglichen Krypto-Kauf, aber damit kannst du nur spekulieren. Du hast keine digitale Identität, die du in Web3 bewegen kannst – das ist wichtig, wenn es um das Metaverse und NFTs geht.

Web3 für Marketer: Community ist das Herzstück

Für deine Community Management und deine Social Media Strategie bedeutet Web3 einen fundamentalen Shift. Es geht nicht mehr nur um Follower und Engagement auf zentralisierten Plattformen wie Instagram oder LinkedIn.

Stattdessen entsteht eine neue Ökonomie, in der:

  • Deine Community wirklich etwas besitzt (NFTs, Token)
  • Creator und Brands direkt zusammenarbeiten – ohne zentrale Plattformen als Gatekeeper
  • Loyalität durch Ownership statt Likes gemessen wird

Das bedeutet auch: Wenn du als Marke ins Web3 gehen willst, musst du verstehen, dass es um echte Kontrolle, echtes Vertrauen und echte Partizipation geht – nicht um Marketing-Gimmicks.

Kernpunkte zum Mitnehmen

  • Web3 ist nicht perfekt, aber genau darin liegt die Pionier-Chance für Marken
  • Eine Crypto Wallet ist eine Fernbedienung, nicht die Wallet selbst – dezentral, sicher, kontrolliert von dir
  • Non-Custodial Wallets geben dir 100 % Kontrolle, erfordern aber auch 100 % Verantwortung
  • Community ist das Herzstück von Web3 – nicht Speculation oder Hype
  • Für Marken gilt: Kenne den Unterschied zwischen dezentralem Ownership und zentralisierten Plattformen
  • NFTs und Kryptos sind kein Marketing-Gimmick, sondern eine neue Form von digitaler Identität und wirtschaftlichem Handeln

Nächste Schritte: So startest du mit Web3

Wenn du selbst in Web3 einsteigen möchtest, hier die praktischen Anfang-Schritte:

  1. Wähle eine Non-Custodial Wallet wie MetaMask
  2. Speichere deine Passphrase sicher offline (nicht im Browser!)
  3. Experimentiere mit kleineren Beträgen
  4. Vernetz dich in Web3-Communities – Discord ist die zentrale Plattform
  5. Lerne von anderen Marken, die bereits Web3-Strategien aufbauen

Und: Mach deine eigene Recherche. Das ist keine Anlageberatung – aber eine Einladung, die Zukunft des Internets mitzugestalten.

Häufige Fragen

Was ist eine Crypto Wallet und brauche ich sie für Web3?

Eine Crypto Wallet ist eine digitale Schnittstelle, um Kryptowährungen zu verwalten, zu senden und zu empfangen. Technisch ist sie eine "Fernbedienung" für die Blockchain. Ja, du brauchst sie, wenn du in Web3 aktiv sein willst – um NFTs zu kaufen, in Metaverse-Projekten teilzunehmen oder deine digitale Identität zu kontrollieren. Es gibt Non-Custodial Wallets (vollständige Kontrolle, z. B. MetaMask) und Custodial Wallets (einfacher, aber zentral verwaltet, z. B. Coinbase).

Wo ist der Unterschied zwischen Web2 und Web3 für mein Marketing?

Web2 war die Creator-Economy: Du postest auf zentralisierten Plattformen (Facebook, Instagram, YouTube) und die Plattform verdient mit deinen Daten und Inhalten. Web3 geht um Ownership: Deine Community kann Assets besitzen (NFTs, Token), du hast direkte Kontrolle ohne Plattform-Gatekeeper, und Loyalität wird durch echten Wert gemessen, nicht nur durch Follower-Zahlen.

Sind NFTs und Kryptowährungen nur Spekulation?

Nein – es gibt spekulativ gehandelte NFTs und Coins, aber Web3 ist fundamentaler: Es geht um digitale Identität, dezentrales Eigentum und neue Formen von Community-Engagement. Für Marken sollte das Herzstück nicht Spekulation sein, sondern echte Community-Partizipation und Wert-Schöpfung.

Warum ist die Passphrase so wichtig?

Die Passphrase (12–24 Wörter) ist dein Backup für dein Konto. Wenn du deinen Private Key verlierst oder ihn vergisst, kannst du mit der Passphrase dein Konto wiederherstellen – wie die PUK beim Handy. Ohne sie sind deine Assets für immer verloren, weil es keinen Kundenservice gibt, der dir hilft. Deshalb: immer offline speichern.

Kann ich meine Wallet zwischen verschiedenen Apps wechseln?

Ja! Das ist das Revolutionäre an dezentralen Non-Custodial Wallets: Du kannst dein Konto (mit derselben Public und Private Key) zwischen MetaMask, Trust Wallet oder My Ether Wallet wechseln – in Sekunden. Das ist völlig anders als ein Bankkonto, wo ein Wechsel Wochen dauert und neue IBAN erfordert.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, der nachfolgende Speaker, ich habe heute Morgen schon einen kleinen Schnack mit ihm gehalten, ist unser heutiger Opener. Er ist ein alter Bekannter und mittlerweile kann man auch sagen, guter Freund der OMKB. Wer das ist, erfahrt ihr jetzt in einem kurzen Speaker Trailer. Welcome to OMKB Ben Hermanus. Hi. Hi. Schön, dass du da bist, Ben. Ben, für alle, die dich noch nicht kennen, kleine Vorstellungsrunde. Du bist derzeit International Brand Strategy Lead bei HubSpot, hast nunmehr 20 Jahre oder 20 Jahre plus Erfahrung im Digital Business. Du bist Bestsellerautor und gefragter Speaker auf nahezu allen relevanten Konferenzen im Dachraum und darüber hinaus. Ich glaube, eines deiner persönlichen Highlights wird wahrscheinlich die Inbound in Boston gewesen sein, wo du auf der großen Stage speaken durftest. War Obama eigentlich auf der gleichen Stage dann später? Ja, einen Tag später. Ja, krass. Jane Goodall war da, die war nach mir auf der Stage. Chapeau. Also hat, denke ich, richtig Bock gemacht. Ja, war eine schöne Konferenz, auf jeden Fall. Und ging auch wieder Web 3 drei natürlich. Sehr, sehr cool. Tatsächlich machst du heute – ich weiß gar nicht, ob du es weißt – dein „Omkb Hatterick voll. Du bist jetzt das dritte Mal am Start, wenn ich richtig gezählt habe. Schön. Zuletzt dabei warst du unter anderem mit den Themen Corporate Podcast oder jetzt im April auch mit dem Thema Diversity als Wachstumshebel. Und heute knüpfst du eigentlich nahtlos an das April Opening an, denn wir hatten damals – so viele Monate ist es dann auch nicht hier – aber wir hatten den Björn Rade von T-Systems am Start, der uns geöffnet hat mit „The Future of Digital Marketing. Und damals ging es ja auch schon sehr stark Web 3 Themen. Und du hast heute den Vortragstitel mitgebracht: „Der Weg ins Metaverse als Marke „Web 3: Potenziale erkennen und nutzen. Ich finde ein richtig tolles Opening und man hat es gerade schon rausgehört: Du bist ja ein echter Digital-Marketing-Tausendsassa. Was begeistert dich denn am Web 3? Also für mich ist es, glaube ich, das erste Mal, dass es wieder so aufregend ist wie Ende der 90er, wo Dinge so ein bisschen noch kaputt sind noch nicht so reibungslos funktionieren, aber man kann so viel ausprobieren. Man fühlt sich auch so ein bisschen wie ein Pionier. Man sieht ganz neue Möglichkeiten, so wie es damals eben auch war und spielt viel herum. Ich glaube, ich lerne jeden Tag was Neues. Das macht mir viel Spaß. Das ist in dem Bereich ganz normal. Man stolpert auch viel. Man hat auch mal Frust, weil Dinge noch nicht so gut funktionieren. Aber was sich gerade bildet – und jetzt werde ich ja auch gleich vorstellen – es geht einfach sehr viel Community insgesamt in Web 3 und das ist für mich eh eine Herzenssache. Klasse. Du hast gerade gesagt, wir wollen nicht zu viel vorwegnehmen. Deswegen möchte ich dir auch gerne das Wort übergeben und ich weiß, du hast ja auch News mit am Start. Da freuen wir uns drauf. Cool. Dann sehen wir uns gleich bei der Q&A, Ben. Viel Spaß. Rock die Bühne. Gerne. So, noch mal guten Morgen Berlin. Schön, dass so viele sich hier eingefunden haben zu früher Stunde. In Berlin ist ja alles vor zehn eigentlich immer richtig früh noch. Von daher schön, dass ihr da seid. Zu mir wurde schon viel gesagt. Vielleicht kann ich noch hinzufügen: Ich podcaste auch bei Hubspot, bin einer der Co-Hosts von Listen and Grow. Gerne auch abonnieren den Podcast. Dort habe ich auch ab und zu über Web3 schon gesprochen. Ist nicht mein Hauptthema in dem Podcast, aber es sind ein paar schöne Folgen dabei und da konnte man auch einfach spüren oder wir konnten spüren, wie neugierig die Menschen auf das Thema sind. Das sieht man dann auch einfach an den Downloadzahlen. Ansonsten vernetzt euch sehr gerne mit mir auf LinkedIn und wenn ihr heute was teilt, gerne auf Twitter, dann nutzt auch gerne die Twitter-handles hubspot-dach und ben harmonus. Ein kleiner Disclaimer, weil es heute Krypto und NFTs geht. Es ist keine Anlageberatung und keine Rechtsberatung. Ich lese euch jetzt nicht den ganzen Disclaimer vor. Den hänge ich auch am Ende noch mal ausführlicher dran, nur dass wir uns hier sicher sein können. Bitte den eigenen Research machen und nicht auf Basis von meinen Aussagen heute irgendwelche NFTs und Crypto kaufen. Um zu starten, finde ich es ganz gut, wenn wir einmal ganz kurz darüber sprechen, was eigentlich Web1, zwei und drei sind, weil eigentlich ständig das Wort „Web3 fällt, aber vielen der Unterschied gar nicht so klar ist, damit wir auf derselben Seite sind. Einmal kurz: Web1 ist die Phase von 91 bis 2004 und da ging es eher darum, dass man Informationen findet und dass man Informationen aufnimmt. Die wenigsten Menschen, die haben Content veröffentlicht. Also es war wirklich schwierig. Ich weiß noch, hier seht ihr eine meiner Webseiten von früher, Project Impossible Network. Wenn ich da ein Video teilen wollte, dass sich andere Leute angucken können, dann musste ich das irgendwie hochladen, habe es gezippt. Andere Leute haben sich es wieder runtergeladen und dann mussten sie es entzippen und dann haben sie noch einen speziellen Player gehabt, der den Codec beherrscht hat und dann konnten sie das Video gucken. Sehr, sehr aufwendig. Haben natürlich viele Menschen nicht gemacht. Dafür muss man dazu sagen, das Positive damals: Das Internet war sehr dezentral, weil viele Leute eben ihre eigenen Server hatten und auch zu Hause gehostet haben. Web2, da ging es dann von Konsumieren zu Kreieren. Alle werden plötzlich zum Creator. Nicht jeder hat sich einen Creator jetzt genannt oder nennt sich heute einen Creator, aber ihr seht die vielen Apps, die ich aufgelistet habe. Plötzlich hat man mit Facebook und auch MySpace – habe ich jetzt gar nicht hier drauf – war mein Lieblingsnetzwerk –, LinkedIn und anderen Plattformen, die Möglichkeit, Content zu publizieren. Ich brauche jetzt nicht plötzlich eine eigene Webseite und muss nichts hosten, sondern konnte damals YouTube benutzen. Das ist 16 Jahre her, habe ich festgestellt, dieses Video, und war wahrscheinlich eine der ersten Webshows oder Influencer Shows. Da ging es Videospiele und Extremsport. Das war für mich ein Game Changer, wo ich plötzlich auf YouTube Sachen hochladen konnte und meine Webseite nicht mehr gecrasht ist, wenn an einem Tag plötzlich zu viele Besucher da waren. Und im Web3 ...Ab circa 2014. Da geht es ums Kontrollieren. Wir konsumieren nicht nur, wir kreieren nicht nur, wir haben Kontrolle und wir haben Ownership. Alle können Creator sein, alle können ein Investor sein und alle können auch Besitzer des Internets werden. Und wir sehen hier einige Apps. Ein paar davon sind auch ah Web drei Browser ah oder Wallets, ähm Marketplätze oder auch Metaverses. Eine Frage kurz und Handzeichen genügend. Wer von euch besitzt denn eine Crypto Wallet? Und dazu zählen MetaMask oder wenn ihr einen Account bei Coinbase habt oder Phantom Binance Crypto dot com. Mal die Hände hoch. Okay, es sind weiß nicht, fünf Prozent, zwei Prozent, ein Prozent vielleicht. Okay, dann mal ganz kurz: Was ist überhaupt eine Crypto Wallet? Das ist eine Schnittstelle zur Verwaltung von dem Kryptowährungsguthaben ja. Man sendet damit und empfängt damit die Tokens. Also ich kann Kryptowährungen bei mir in meinem auf meiner Wallet Adresse empfangen, Ethereum oder Bitcoin oder welche Währung. Es gibt ja zig tausende davon, ja auch irgendwelche Fun Coins wie Dogecoin und so weiter. Ich kann auch Coins in der Wallet tauschen. Also ich will zum Beispiel Ethereum in einen anderen Coin tauschen, in SAND zum Beispiel, und dann mache ich das über meine Wallet. Ich kann auch staken. Staken ist so was wie ähm die Coins irgendwo ablegen – das ist jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt – und dann dafür eine Art Zins bekommen. Aber auch sehr speziell ist: Man kann eine Crypto Wallet auch zur Authentifizierung benutzen. Das heißt, mit dieser Wallet gehe ich irgendwo hin, da gibt es eine Applikation, zum Beispiel ahm ein Onlinespiel und kann es dann nutzen, um mich in einer D-App, in einer dezentralen Anwendung, ähnlich wie jetzt mit dem Google Login, Facebook Login, das kennt ihr alles, aus Bequemlichkeit nimmt man den, loggt sich ein, ist super schnell drin, muss gar keine Daten eingeben. So ist das mit einer ah Crypto Wallet eben auch. Die kann benutzt werden, um sich irgendwo einzuloggen und dann ist diese Adresse die Authentifizierung und die gibt es dann eben auch nur einmal und damit ist man auch ahm als eine Person zu identifizieren. Eine Crypto Wallet, damit da kein Missverständnis besteht, ist so eine Art Fernbedienung. Es ist eigentlich nicht wirklich eure Wallet, sondern ihr steuert mit so was wie MetaMask oder der Coinbase Wallet nur eigentlich die Transaktionen auf ahm der Chain. Das heißt, ihr nutzt MetaMask und gebt dann zum Beispiel euren ... also entweder erstellt ihr in MetaMask ein neues Konto oder ihr gebt dann euren Public Key ein. Das ist vergleichbar mit eurer Kontonummer, eurer IBAN zum Beispiel. Und die sieht dann so aus, recht kryptisch. Und dann habt ihr einen Private Key. Das ist so was wie ein Pin, den ihr braucht, um euch in euer Bankkonto einzuloggen oder wie ein Passwort. Ist so eine einundfünfzig stellige Zahl, sehr lang. Ähm Habe ich jetzt hier kein Beispiel eingefügt, weil es einfach nur ein ellenlanger Code wäre. Und dann habt ihr eine Passphrase, ganz wichtig: Wenn ihr den Private Key irgendwie versemmelt und ah nicht mehr reinkommt, dann habt ihr immerhin die Passphrase, um euer Konto wiederherzustellen. Ähm Das ist so was wie der Puk. Wenn ihr beim Handy euren PIN vergessen habt, dann könnt ihr mit dem Puk ja auch das wiederherstellen. Und so eine Passphrase wird sogar geraten und da wird die IT sich wahrscheinlich gleich aufregen. Ah soll man am besten irgendwie vielleicht auf einen Zettel schreiben und irgendwo verstecken, weil wenn man das irgendwie auch noch im Internet hat, dann können die Leute einem alle Coins dann irgendwie klauen. Also da wird gesagt, findet irgendwie einen anderen Weg, schreibt es auch auf ein Papier. Ähm Ja, sieht die IT bestimmt anders, aber ist ja meine eigene Wallet. Das Revolutionäre ist, dass eben wirklich eure eure Wallet nur eine Fernbedienung ist. Und wenn es eine Fernbedienung ist, dann heißt es ja, sie entscheidet, welchen Fernseher ihr ansteuern wollt und das Programm da drauf kommt aber woanders her. Das heißt, wenn ihr einmal in MetaMask eine Wallet erstellt habt, könnt ihr dasselbe Konto aber auch zu Trust Wallet oder My Ether Wallet bringen. Ja? Das dauert Sekunden, nicht Wochen oder Monate oder Tage wie bei einer Bank. Und ihr könnt die auch gleichzeitig in all diesen Apps öffnen. Das ist der große Unterschied zu einem Bankkonto, wo ich nicht einfach heute sagen kann, ja, das ist jetzt bei der Deutschen Bank und morgen bei der Commerzbank, sondern das ist dann einfach eine andere IBAN und alles ändert sich und das ist aufwendig und ihr könnt nicht alle Assets einfach mitnehmen. Hier ist es so, es ist dezentral. Ihr habt die volle Kontrolle über euer Konto und über alles, was dort drin ist. Es liegt auf der Blockchain und ihr steuert es nur mit der App. Man muss jetzt aber auch große Unterschiede machen bei diesen Apps, denn auch da gibt es unter Umständen sonst ein Missverständnis. Denn heute rede ich über Non-Custodial Wallets. Die sind nämlich dezentral und nennen sich auch Hot Wallets, weil sie nämlich online sind. Das heißt, ähm es gibt das Gegenstück noch, die Cold Wallet, die ist physisch. Das heißt, ihr speichert eure Kryptos nur auf einem USB-Stick zum Beispiel, so eine Art USB-Stick, und dann sind sie cold, also haben keinen Zugriff zum Internet, können natürlich auch nicht gestohlen werden, aber dann darf damit auch nichts passieren. Da sind ja schon so einige mal im Mülleimer gelandet ähm und werden immer noch gesucht. Das ist die MetaMask, Coinless Wallet ähm und das tolle daran ist, ihr habt hundert Prozent Kontrolle. Es ist hundertprozentig euer Eigentum, was ihr dort an Assets drin habt. Es ist zensurresistent. Niemand kann das zumachen, aber ihr habt auch hundert Prozent die eigene Verantwortung dafür und ihr habt auch keinen Kundenservice. Also wenn die Passphase weg ist und so weiter, da gibt es niemanden, der dann kommt und sagt: „Ich helfe Ihnen mal, Herr Hermanus, sondern dann ist das halt verloren, liegt auf der Blockchain und eure Fernbedienung funktioniert nicht mehr. Dagegen gibt es auch Custodial Wallets. Das sind so eine Art Verwahrstellen. Und damit kommen wir näher an die Bank heran. Das sind nämliich Kryptobörsen: Coinbase, Crypto.com, Kraken, Binance. Ihr habt dort eine Wallet, aber es ist nicht dezentral. Dort, was ihr dort liegen habt – und das ist so ein Spruch aus der Web3-Szene – „nicht eure Keys.Nicht eure Assets, es gehört euch nicht wirklich. Wenn einer dieser Börsen entscheidet, wir machen jetzt dicht, dann sind eure Kryptos weg und alle eure Assets sind eingefroren. Das kann ja durch geopolitische Dinge auch heutzutage sehr viel passieren. Viele Leute zum Beispiel aus Russland haben gerade keinen Zugang mehr zu ich glaube den amerikanischen Börsen. Die sind jetzt gerade für die die Accounts geschlossen oder sie haben Zeit das jetzt noch runter zu nehmen. Das heißt man hat hier geteilte Verantwortung und es gibt ein Kundenservice. Ähm Aber man hat nicht die volle Kontrolle und der Eigentumsanspruch ist nun mal auch begrenzt. Und dann gibt es noch das dritte Beispiel, dass zum Beispiel PayPal oder Trade Republic oder andere Marken auch anbieten, ihr könnt Crypto kaufen. Da rate ich persönlich von ab. Das ist die einfachste Art, Crypto zu kaufen. Aber dann ist alles, was ihr machen wollt, spekulieren. Dann habt ihr keine digitale Identität, die sich im Raum bewegen kann und damit ist es schwierig, wenn wir später zum Metaverse kommen. Wer besitzt denn ein NFT, wenn so wenige schon die Hand gehoben haben bei den Wallets, dann komme vielleicht auf zehn Personen. Sehr schön. Wollen wir uns nachher austauschen? Ich kann da endlos drüber reden. Ich freue mich, wenn es wenn es ein paar Gleichgesinnte gibt. Okay, was ist ein NFT? Ist ein Non-Fungible Token. Das Merkmal, wenn ich jetzt euch in der Reihe hier vorne einen Euro gebe und ihr gebt mir eine Woche später einen Euro zurück, dann ist es ein Fungible Token. Ein Euro ist immer gleich viel wert und es ist mir völlig egal, ob es dieselbe Münze ist oder ich dann über PayPal noch mal ein Euro kriege. Es ist das Gleiche. Das Gleiche ist mit Bitcoin. Wenn ich jemandem einen Bitcoin gebe oder ein Fragment davon und ich kriege dann einen Bitcoin zurück, eine Woche später kein Unterschied. Wenn ich aber ein NFT nehme, dann ist es einzigartig. Es ist auf der Blockchain eindeutig erkennbar, dass dieses digitale Asset Nummer siebentausend aus einer Kollektion von zehntausend NFTs sind, die zu einem Contract, zu einer Kollektion gehören. Und das ist die IP Rights Revolution. Denn jetzt können digitale Assets begrenzt sein und einzigartig und es gibt dafür Besitzurkunden, die im Internet sind. Einsehbar für jeden auf der Blockchain. Wichtig ist, dass man die Lizenzrechte und das Hosting von ähm NFTs versteht, damit man überhaupt weiß, was man da gerade bekommt und kauft. Denn manchmal ist das gar nicht so klar. Da muss man in diese kleinen Terms und Conditions mal reingucken, damit man wirklich weiß, was man erhält. Und wo liegt denn eigentlich dieses Bild? Liegt das wiederum auf einem zentralen Server oder auf einem dezentralen Server? Denn wird der zentrale Server abgeschaltet, habe ich auch nicht mehr das entsprechende digitale Asset zu meinem Token auf der Blockchain. Wo kriegt man solche NFTs? Auf Marktplätzen oder auf der ähm Projektwebseite? Hier sind ein paar NFT Verwendungszwecke. Kunst kennt jeder, ähm aber sie können auch Avatare sein. Virtuelle Immobilien, virtuelles Land, Musik, ein Onlinekurs, Präsentation, PDFs habe ich letztens gesehen, fand ich super spannend. Ähm Ein nie endendes Konferenzticket, das man einmal kauft, für immer diesen Token hält oder ihn weitergibt. Oder Fußballkarten von Tops. Hier mal ein Beispiel für ein NFT Projekt, das vor nicht so langer Zeit gelauncht. Puma hat den Nitro Token herausgebracht. Ähm Konnte man sozusagen minten oder am Starttag kaufen für Krypto. Und irgendwann und meistens ist es ganz interessant in dieser Krypto Szene, manchmal ist einem gar nicht klar, was man eigentlich damit machen kann. Trotzdem stürzen sich die Leute drauf, alle Firmen auch ein bisschen geheimnisvoll. Ähm Und dann hat man diesen Puma Nitro Pass bekommen und der Nitro Pass, der gewährt einem Zugriff auf zwei verschiedene Sneaker. Die kommen zwanzigdreiundzwanzig raus. Jedes Paar gibt es nur viertausend Mal, ist also eine Art Drop, sehr exklusiv und sehr spezielle Designs, wie ihr unten an dem ähm Inferno sehen könnt. Der war auch super schnell weg. Ähm Der FastDroid war länger zu haben. Wenn ihr jetzt euer NFT nehmt und ihr loggt euch ein, verbrennt es. Das nennt man das Burnen. Es ist dann einfach weg. Euer NFT ist weg, aber plötzlich habt ihr in eurer Wallet zwei neue NFTs von Puma und das eine ist ein Gegenstück zu eurem Schuh, damit ihr später das einlösen könnt. Und das andere ist die Puma Nitro Collection. Das ist der in Blau leuchtende jetzt fast ganz rechts, der euch weiterhin Zugang zum Puma Metaverse gibt. Das ist ein digitaler Raum. Habe ich auch ein bisschen ausprobiert, was da so drin ist und deswegen auch dieses Video gemacht. Da kann man dann zum Beispiel eine virtuelle Fashion Show und so miterleben. Gibt es neue Videos drin. Neymar trifft man da drin irgendwie auch. Ähm Also man hat dort Zugang, kriegt auch weitere Drops, ist Mitglied im Puma Club und unten habe ich schon stehen. Wie geht es weiter? Ja, manchmal wird gar nicht so viel verraten. Manches bleibt alles ein bisschen blurry, aber wenn man mal Adidas beobachtet hat oder was Nike gemacht hat mit seinen Drops, dann weiß man, da kommt immer wieder was Neues, damit dieser Wert, dieses NFTs erhalten bleibt oder über die Zeit hinweg dann eigentlich sogar noch hochgeht. World of Women Galaxy. Es wurde heute schon gesagt, dass ich ja hier war zum Thema Diversität im Marketing. Diversity ist für mich ein sehr, sehr wichtiges Thema. Ähm Habe dort auch selber sieben Jahre jetzt eine virtuelle Konferenz zum Thema Female Empowerment gemacht und deswegen habe ich mir auch irgendwann mal die Projekte angeguckt, die von Frauen geführt werden und gegründet werden, weil auch die eigentlich meines Erachtens viel zu wenig sichtbar sind im Space. Aber wenn man erstmal anfängt zu graben, findet man ganz, ganz tolle Projekte, zum Beispiel dieses hier. Da gab es auch erstmal ein Origin ah.Token, also den allerersten, äh, das allererste NFT, das ist da rausgekommen links und wenn man dann so ein bisschen diesen Token behalten hat, dann hat man plötzlich noch mal ein weiteres NFT bekommen, nämlich World of Women Galaxy. Bekommen, was heißt das? Es gibt da zwei Arten. Eine ist ein Air Drop, das heißt, man hat eine Wallet und irgendwann guckt man rein und denkt: „Oh, ich habe plötzlich zwei NFTs drin und noch eins bekommen." Das heißt Air Drop, das kriegt man einfach geschickt und gefragt. Das Zweite ist, man kann sich irgendwo einloggen und claimt es. Das heißt, man holt sich das dann selber und ist aktiv dabei. Dann irgendwann kam noch mal ein Air Drop mit diesen zwei Capacitors, heißen die. Das heißt, je nachdem, welche Ursprungs-NFTs man hatte oder noch hatte, hat man eben diese zwei NFTs bekommen, diese Trichter, und konnte die dann einlösen für eine virtuelle Wohnung. Also diese Residenzen, die man hier sieht bei OnCyber, ähm, die Origin Residence und die Nebula Quarters, die hat man dann bekommen und da drin kann man auch Dinge ausstellen und auch Leute, äh, können einen besuchen. Das heißt, man kann seine eigenen NFTs zur Schau stellen. Das heißt, über längere Zeit wird immer wieder etwas der Community gegeben und so bleiben die Leute eben auch, ähm, dran und mit der, mit der Marke verhaftet. Auch hier die Frage: Wie geht's weiter? Ja, ständig gibt es dann immer neue Updates und News, Kollaborationen, äh, neue Drops und so weiter. Von daher, in den ganzen Discord Channels und so weiter, erfährt man sehr, sehr viel dann darüber, was es an neuen Sachen gibt. Ich habe jetzt hier mal ein anderes Beispiel, ähm, ist gerade erst gelauncht. Ein sehr interessantes Beispiel, hat sehr viel negatives Feedback bekommen. Ah, Warner Brothers, ähm, Web3 Movieverse. Das heißt auch wirklich genau so. Äh, das heißt, ein sehr interessanter Ansatz hier, dass es gar nicht erst versucht, ähm, eigentlich so den Mainstream anzusprechen, weil Web3 ist ja eher so ein Wort, wo jetzt nicht jeder sofort sagt: „Aha, ja, okay, weiß ich was mit anzufangen." Ähm, was schlecht war, es ist einfach total unklar, was es ist. Als ich die News-Meldung gesehen habe, habe ich die erst mal weitergeschickt und gesagt: „Ich versteh's nicht." Und dann kam zurück: „Ich auch nicht." Es ist ganz schlecht, wenn Leute, die sich mit Web3 beschäftigen, nicht verstehen, was sie eigentlich bei dem Kauf kriegen. Bekommen hat man, ähm, natürlich wurden schon ein paar Sachen hingeschrieben, aber wie es umgesetzt ist, war nicht klar. Und zwar hat man den Lord of the Rings Film, den ersten, als 4K Movie bekommen, also als Film. Man wusste aber nicht so genau, wie ist das denn jetzt geregelt? Wie kann ich mir den denn anschauen und so? Und das sind ja schon Fragen, die sollte man vielleicht beantworten. Man kann es nur auf dem Laptop anschauen und auf dem Smartphone und ich weiß nicht, wenn man seinen Laptop am Fernseher anschließt, wahrscheinlich geht das dann auch darüber noch irgendwie ganz gut, aber erst mal kriegt man halt ein 4K Movie, das man sich irgendwie auf dem Smartphone oder auf dem Laptop anschaut. Ähm, das Bonusmaterial finde ich, wenn man dann irgendwelche Bildergalerien hat, das kennt ihr vielleicht von DVDs oder Blu-rays, finde ich die auch nur so bedingt spannend und ehrlich gesagt, nutzen die dann auch nicht so richtig gut Web3. Und, ähm, interessant war auch, dass sie sich extra an die Web3 Community richten, dann aber den Login über eine dezentrale Krypto-Wallet verstecken. Das heißt, man legt dann über seine E-Mail erst mal einen Account an und irgendwann später habe ich dann festgestellt: Ach, ich hätte mich auch einfach mit meiner, ähm, dezentralen MetaMask Wallet einloggen können. Blöd. So, dann hätte ich das eigentlich gemacht. Habe ich dann später noch mal verschoben, damit jetzt die NFTs auch in meiner anderen Wallet liegen und nicht nur dort im Account, aber, ähm, fand ich jetzt als jemand, der extra angesprochen wird von Web3, nicht so gut gelöst. Was ist gut? Denn ich fand es auch nicht fair, dass so viele Leute geschimpft haben und alles nur schlecht fanden. Ähm, ich hatte das Gefühl, dass die meisten eigentlich auch nur die Pressemitteilung und die Webseite angeguckt haben, aber keiner das Ding gekauft hat, ähm, bei den Leuten, die alle darüber diskutiert haben. Ähm, was gut ist: Ich bekomme einen Film und ich kann den Film weiterverkaufen. Also wenn ich den jetzt irgendwie mal geguckt habe oder ich denke: „Okay, dieses NFT entwickelt sich nicht weiter oder ich habe keinen Interesse mehr, es zu behalten, kann ich es einfach wieder zum Verkauf anbieten. Dann habe ich dreißig Dollar gezahlt, aber vielleicht kriege ich ja noch mal zwanzig. Vielleicht kriege ich auch vierzig, weil mein NFT uncommon ist oder rare, also in Seltenheitswerten digitalen hat. Da gibt es verschiedene Raritäten bei NFTs. Also das ist schon mal ganz gut. Ähm, und dann der Content ist tatsächlich auf der Blockchain. Es ist nicht irgendwo zentral gespeichert. Das heißt, wenn die die Webseite abschalten, kann ich das nicht mehr gucken, sondern der ist wirklich auf der Blockchain, auch auf einer sehr umweltfreundlichen Blockchain. Also alles zum Beispiel schon mal sehr sauber gemacht. Und es gibt so Augmented-Reality-Sachen. Ich musste dann so ein Schwert in einem der, in einer Anwendung finden und wie ihr sehen könnt, habe ich das dann virtuell auf mein, ähm, Laptop gelehnt und habe dann ein Foto gemacht. Also dieses Schwert schwebt praktisch im Raum und ich konnte damit so ein bisschen rumspielen. Ist so eine ganz nette Spielerei, hat sich auch schnell erledigt, wie viel Spaß man damit hat, aber ein guter Einstieg für Leute, um mal Augmented Reality auszuprobieren. Auf der Inbound, da wurde heute auch schon drüber gesprochen, war ich ja, ähm, und wir hatten dort auch auf der Bühne NFT CRED. Das ist ein Unternehmen, die bieten auch einen NFT-Marktplatz an. Und was die gemacht haben, das finde ich ganz cool und ich glaube, das ist auch ein gutes Beispiel für euch, weil ihr im B2B, auch viele hier tätig sind, ähm, dass man so ein Event mal als Einstieg nimmt. Das heißt, die hatten dann so einen QR-Code auf der Bühne, der wurde gescannt und am Stand und dann konnten die Leute zum Stand gehen und konnten, ähm, vorzeigen: „Ja, ich habe hier das NFT und ich, äh, claime jetzt auch noch gerne, ähm, hier eins von den Perks und konnte mir einen Rucksack holen und ein, ähm, Hoodie oder 'ne Kappe. Ähm, und was auch noch ganz cool war, so als guter Einstieg, um Leute reinzuziehen, ist: Mit dem NFT konnte man auch eine dreißig-minütige Beratung für sich in Anspruch nehmen. Das heißt, man ist mit dem NFT eingeloggt, drückt da auf den Knopf „Claim, dreißig Minuten Beratungsgespräch, jemand meldet sich. Man kriegt aber auch E-Books in diesem Account. Man kann dann dadurch, dass man dieses NFT hat, auch E-Books runterladen, aber nur, wenn man natürlich das Inbound, äh, NFT CRED, NFT – das seht ihr links oben –, dann auch wirklich in seiner Wallet hat.Auch noch ganz cool, muss man dazu sagen: Web2 und Web3 sind Welten, die sich verbinden lassen. Es sollen keine Silos entstehen, sondern wenn man in NFT-Cred zum Beispiel etwas mit dem NFT macht, also man hat zum Beispiel seine Beratung geclaimt oder hat jetzt überhaupt mal das NFT erst mal überhaupt, äh, sich in seine Wallet geladen oder hat es genutzt um ein T-Shirt am Stand abzuholen, dann wird das alles gespeichert und kann auch in ein CRM, ins HubSpot-CRM, übertragen werden. Das heißt, ihr habt keinen anderen Contact Record und müsst dann noch mal da reingehen und schaut dann in den Marktplatz, wer hat denn jetzt damit interagiert und habt dadurch Lücken, sondern ihr könnt in der Buyers Journey sehen, dass jemand gestern eure E-Mail geöffnet hat und, ähm, vielleicht auch ein Webinar von euch besucht hat, auf einem Event war, aber auch mit dem NFT interagiert hat. Das heißt, ihr könnt die gesamte Buyers Journey sehen. Ihr könnt auch dann segmentieren. Ihr könnt feststellen, wie verhalten sich denn Leute, die mit NFTs interagieren und sind vielleicht sehr wertvolle Kunden oder eben nicht. Und wenn sie nicht damit interagieren, könnt ihr natürlich auch noch mal dazu aufrufen. Wir machen mal einen kleinen Exkurs, ähm, zu DAOs. Das sind decentralized autonomous organizations, also dezentrale autonome Organisationen. Und was machen wir Deutschen natürlich, ähm, wenn wir in Web3 gehen? Wir starten die erste, wahrscheinlich erste Web3-Bierbrauerei. Das heißt, wer eins von diesen sechstausend NFTs kauft von dieser Brauerei, bekommt zweihundertvierzig Dosen Meta Brew Bier im Jahr nach Hause geschickt. Muss man erst mal trinken, muss man schauen, ob man da so den Mehrwert sieht, aber finde ich ein cooles Projekt, weil man in diese Brauerei investiert ist. Und das ist aber nicht alles, was man kriegt, sondern es ist ja ein DAO. Das heißt, man hat auch ein Stimmrecht, denn es ist ja eine autonome Organisation. Das heißt, man kann mitbestimmen, welches ist denn das nächste Bier, das gebraut wird, ja? Da wird dann was zur Auswahl gestellt und die Community Member können abstimmen. Und wenn sie abstimmen, dann ist das das gesprochene Wort. Das heißt, die Community hat entschieden, löst diesen Kontrakt aus und dann wird das eben in Gang gesetzt. Und man kann auch bestimmen, in welcher Stadt zum Beispiel der nächste Biershop aufmacht. Das sind so zwei Beispiele von MetaBrew. Und der dritte Fakt hier ist: Wenn man sehr viele NFTs von denen kauft, also zum Beispiel fünfundzwanzig NFTs, das sind circa fünfundzwanzigtausend Dollar-- in Dollar haben die das angegeben –, dann kann man auch ein Bier white labeln. Also man kann es nutzen und kann seine eigene Brand ko-drauf drucken oder man macht eine eigene Biermarke bei Metabrew, indem man hundert NFTs kauft und löst damit sein Recht ein, eine eigene Biermarke zu schaffen. Das heißt, da werden eigene Geschmäcker praktisch dann auch gebraut, extra für die eigene Biermarke. So, noch ein anderes Beispiel: Man muss nicht fünfundzwanzigtausend Dollar ausgeben, mit einer NFT-Kompany etwas co zu kreieren. Ähm, vorhin wurde es schon gesagt: Ich habe heute auch was zu verkünden, und zwar, dass ich einen eigenen Podcast launche als kleines Hobby über Web3, heißt Creators of the Metaverse und, äh, startet am sechsten November. Der Trailer ist schon live. Gerne schon mal runterladen oder schon mal abonnieren. Ich freue mich sehr. Über Feedback freue ich mich auch. Hier gibt's auch die Twitter-Adresse. Ähm, was so interessant ist an dem Projekt, ist, ich habe überlegt: Was nehme ich denn für ein Cover? Und ich habe so viele NFTs. Ich habe zwischen hundert und zweihundert NFTs, glaube ich. Ähm, ich mag sehr die Boss Beautys und die Super-BB-Kollektion. Das ist die neue von denen. Und habe jetzt ein Artwork von dieser Kollektion genommen und daraus mein Cover gemacht. Ich habe die Lizenzrechte. Das hat nicht mal hundert Dollar gekostet, dieses NFT und damit diese Grafik. Man hat bis zu einem Wert von fünfzigtausend Dollar im Jahr das Recht, Geld mit diesem Artwork zu verdienen. Ich habe jetzt mit dem Podcast nicht vor, Geld zu verdienen, aber ich darf es kommerziell nutzen und ko-kreieren. Habe es auch im Discord-Channel geteilt und die Super-BB-Community war auch supererfreut und hat gesagt: „Coole Sache, sieht supercool aus. Wann geht es an den Start? Hier sind auch ein paar Leute aus Deutschland, die wollen den Podcast hören. Also man hat dann auch gleich eine Community, die ja auch dieses Artwork kennt, wenn es auch so eine kleine eingeschworene Gemeinde ist. Krypto und NFTs erobern Social Media. Ähm, also man nennt es ja auch Krypto-Twitter inzwischen, weil einfach so viele Nutzer auf Twitter sich über Krypto unterhalten. Ähm, viele nutzen zum Beispiel das Profilbild, nutzen dafür ein NFT, wie jetzt Paris Hilton. Und dadurch seht ihr, dass es so ein Hexagon ist. Das seht ihr immer dann, wenn jemand wirklich ein NFT besitzt und mit Twitter verbunden hat. Und dann nutzen auch viele ihre Ethereum-NFT-Adresse. Es gibt nämlich Domains basierend auf Web3 und Paris Hilton hat sich ihre gesichert, parisilton. Eth, und nutzt es als Nutzernamen. Und ganz viel sieht man auch in den Feeds inzwischen, wenn Leute irgendeinen NFT gekauft haben, dann teilen sie gerne das Bild oder wenn sie es verkauft haben und Krypto wird auch auf Twitter als Zahlungsmittel, ähm, angenommen und es werden auch immer mehr Social-Media-Kanäle kommen, die das auch übernehmen, dass man mit Krypto zahlen kann oder dass man eben auch NFTs einbinden kann, so wie Instagram. Meine Meinung ist, dass wir in der Zukunft uns sehr viel über NFTs definieren und in Social Media ist es sowieso schon oft so: Was du teilst, das bist du. Ich glaube, dass NFTs in der Zukunft dort eine ganz große Rolle spielen werden. Wer von euch hat sich denn bereits im Metaverse bewegt? Über VR, Augmented Reality, Extended Reality, 2D geht auch, also auf Mobile Phone. Das sind wieder immer noch mal ein bisschen mehr Leute als bei NFTs für gewöhnlich. Also es kann auch sein, dass ihr einfach in Roblox wart oder in Minecraft. Das gehört auch alles mit dazu. Es können auch Web2-Spiele sein. Auch nicht so viele.Kurz mal dazu das Metaverse. Wer hat's erfunden? Ähm, nicht Facebook und nicht Meta, ähm, sondern Neal Stephenson. Das ist ein Science-Fiction-Autor, der hat 1992 das Buch Snow Crash geschrieben und beschreibt dort drin das Metaverse und auch den Begriff Avatar benutzt er dort schon. Er hat aber das Metaverse als Szenario genommen oder als Setting für seine Handlung. Er definiert es aber überhaupt nicht. Also was gehört dazu, damit überhaupt eintritt, dass etwas ein Metaverse ist? Es gibt dafür andere Autoren wie Matthew Ball, Gründer und CEO von Ball Metaverse, ähm, Research Partners. Und er ist auch der Autor von Das Metaverse und wie es alles revolutionieren wird. Super gutes Buch, kann ich nur empfehlen. Eigentlich jeder in Web 3 muss es gelesen haben und besonders jeder, der sich für das Metaverse interes-interessiert. Ähm, ohne Hype, sehr gutes Buch. Er sagt, dass es ein massiv skaliertes und interoperables Netzwerk ist, das in Echtzeit gerenderte virtuelle 3D-Welten synchron und dauerhaft erlebbar macht, ähm, und Kontinuität von Daten wie Identität, Objekten, Kommunikation und Zahlungen vorliegt. Klingt jetzt alles super kompliziert. Im Buch nimmt er sich dafür auch mehrere hundert Seiten Zeit, das zu beschreiben. Was ich aber sagen möchte: Es existiert nicht. In dieser Form gibt es kein Metaverse. Es ist einfach technisch unmöglich. Weder haben wir die Plattform dafür, noch haben wir privat die Rechenpower dafür, noch haben wir überhaupt die Internetverbindung, besonders in Deutschland, dafür. Ähm, (lacht leise) und wir haben auch keine dezentrale Identität, die bisher ermöglicht, dass wir all das überall in alle virtuellen Räume mitnehmen können. Also, es wird ein Metaverse geben, aber es wird viele Microverses geben. Jeder sagt, er baut das Metaverse. Jeder sagt, er baut was für das Metaverse, er baut was im Metaverse. Aber im Prinzip sind das Microverses, die zusammen das ganze Metaverse ergeben in der Zukunft. Da gehören auch Microsofts B2B-Ansatz Mesh dazu, Sandbox, Roblox, was eine Web 2 Anwendung ist, aber Web 3 auch hinzufügen wird, Decentraland, Pavia und so weiter. Also viele Mic-Microverses. Damit wirklich ein, ähm, Metaverse entstehen kann, brauchen wir interoperable Microverses. Das heißt, diese vielen Welten müssen miteinander verbinden, sich verbinden. Und ihr werdet sehen oder jetzt gesehen haben und ich habe sehr viel deswegen heute über NFTs und auch über dezentrale Wallets geredet, weil das eigentlich der Lösungsschritt ist, um dieses dezentrale Metaverse zu haben, das aus sehr vielen kleinen Microverses besteht, nämlich dadurch, dass NFTs diese vielen Welten verbinden können. Dadurch, dass wir Sachen wirklich aus einem Microverse mitnehmen können ins nächste und es dort einen Nutzen hat. Zum Beispiel habe ich ja bei dem World of Women Projekt diese On Cyber virtuelle Residenz bekommen. Bin ich reingegangen und hab festgestellt: „Oh, ich kann da auch NFTs an die Wand hängen." Und die NFTs sind aber nicht nur World of Women NFTs, sondern ich habe da drin NFTs von Puma, ich hab da drin Boss Beauties, ich hab Warner Music. Ähm, ganz verschiedene Kollektionen, Sandbox, sind mit drin. Das heißt, ich führe verschiedene Welten in meiner Welt zusammen, lade dort Leute ein und schaffe dadurch eben eine Verbundenheit zwischen diesen Projekten. Ich habe mich sehr viel mit der Sandbox beschäftigt. Das ist einer der zwei Player, die immer genannt werden, wenn es um das Metaverse geht, ähm, um das Web 3 Metaverse. Da gibt es ganz viele unterschiedliche Experiences. Das hat jetzt gestern gerade zugemacht, weil es sechzig Tage lang eine Alpha wieder hatte, die jetzt aber erst mal wieder closed ist und man kann nur ein paar Levels spielen. Sehr interessant, kostenlos, kann man reingehen und spielen. Da gibt es Galerien, da gibt es Jump n' Runs, da gibt es Kampfspiele. Ihr seht, Walking Dead ist als Marke mit drin. Da sind aber auch Ubisoft, Atari, ähm, Die Schlümpfe und so weiter. Also alle möglichen Franchises kommen da zusammen. Ja? Und NFTs können einem auch Vorteile verschaffen. Wenn ich ein Schwert habe, kann ich in ein Level reingehen, kann es dort nutzen und bin stärker vielleicht als ein anderer Player, der eben auch in diesem Level ist, aber nicht dieses NFT-Schwert hat. Und man kommt, das nennt sich dann Play to Earn, eben für erfüllte Aufgaben, eben auch, ähm, dann eine native Kryptowährung. Das nennt sich Sand. Das heißt, ich verdiene Geld, während ich da drin spiele und das zieht natürlich Spieler in so ein Universum auch rein. Über vierhundert Brands und Celebrities bauen inzwischen schon Welten in Sandbox und ganz, ganz viele sind auch schon oder waren in der aktuellen Alpha auch präsent. Äh, übrigens war auch oder ist sogar noch, ähm, spielbar, das Level von Paris Hilton, die da auch viel unterwegs ist. Dann hatte ich euch gesagt, ja, Interoperabilität. Wenn ich in Sandbox gehe, kann ich einen World of Women Avatar spielen. Das ist kein NFT, das ich geschenkt bekomme, aber es sieht, dass ich in meiner Wallet dieses NFT habe und deswegen haben die eine Figur gebastelt, die so aussieht wie mein NFT und ich kann die Figur dann spielen. Also jeder weiß, boah, der hat dieses NFT. Das geht auch bei Board Apes, das geht auch bei Clone X von Nike, Moonbirds, Snoop Dogg. Ähm, sehr viele Projekte, die da unterstützt werden. Steve Aoki ist da auch mit drin. Mein Herz schlug höher, als ich gehört hab, Tony Hawk kommt ins Metaversum und baut den größten Skatepark. Ich weiß nicht, ob ihr auch früher viel Zeit an der PlayStation mal verbracht hab, an der Xbox und Levels freigespielt habt, Tricks gelernt habt, neue Goodies geschenkt bekommen habt. Heute können wir dann die Sachen behalten. Ja? Ich bekomme ein neues Board oder ich schalte was frei. Es gehört mir. Ich kaufe Tony Hawk als Avatar, er gehört mir. Ich kann ihn dann weiterverkaufen oder behalten oder krieg neue Goodies, weil ich ihn besitze. Wir besitzen das Tony Hawk Spiel oder einen Teil dieses Tony Hawk Metavers und wir kreieren einen Teil dieses Tony Hawk Metavers. Oder wir machen einen Mash-up. Wir gehen mit World of Women Avataren, Skateboarden oder mit den Board Apes. Je nachdem, welche Avatare ihr habt, mischen sich hier die Marken.Metaverse Unternehmen die arbeiten daran, dass eine neue Creator Economy entsteht. Also es gibt richtig viele Klassen, wo dann einfach die Tools denen beigebracht werden, den Creatern, falls sie sie noch nicht beherrschen. Denn wir brauchen einfach mehr Content, wir brauchen mehr NFTs, mehr Content, mehr Experiences und es gibt kostenlose Tools wie zum Beispiel den Game Maker. Mein Sohn hat damit hier diesen Fußballplatz gebaut mit VIP Lounge und ähm Duschkabinen. Also ein Zehnjähriger kann das bauen und wir können das spielen. Wir sind da reingegangen und laufen dann da rum und dann schauen wir, ob es funktioniert oder nicht und ändern es wieder. Und man kann die NFTs, die man besitzt, auch da einbauen. Ich habe so einen Drachen ja oder ein Schild, das könnte ich jetzt da plötzlich hinstellen, dann steht da plötzlich ein Drache auf dem Fußballfeld im Tor. Unfair, aber möglich. Und man kann auch virtuelle Gegenstände bauen ja. Also da gibt es auch noch mal einen Editor, auch kostenlos und da gibt es auch einen Marktplatz und wenn man dafür registriert ist und anerkannt ist, kann ich dort Sachen verkaufen. Das heißt ich gebe fünf Prozent vom Kaufpreis ähm dann ab, fünfundneunzig Prozent der Einnahmen gehören dem Creator. Hier entsteht eine wirklich ganz neue Creator Economy und vielleicht mal zum Vergleich: Meta, die bieten ja auch einen Marktplatz an für ihr ähm Metaverse. Da muss man siebenundvierzig Komma fünf Prozent an Fee abgeben. Also bei Sandbox fünf Prozent und dort siebenundvierzig Komma fünf Prozent. Finde ich sehr, sehr viel. Bei OpenSea sind's zwei Prozent. Also nur mal zum Vergleich Web drei und Web zwei Welt. Es ging letztens eine Schlagzeile rum, ich glaube hier sind nicht so viele so tief jetzt in Krypto und Metaverse drin, wenn die so wenig Hände hochging, da hieß es, oh, es ist so einsam im Metaverse, ähm denn Debrader, die tracken so ein bisschen, was auf der Blockchain abgeht, hat festgestellt, Decentraland hat nur achtunddreißig Nutzer, aber einen Wert von eins Komma drei Milliarden Dollar dieses ähm Metaverse. Jetzt muss man erstmal festhalten, das Metaverse ist nicht gleich Web drei. Einfach zu sagen, im Metaverse wird es langweilig, irgendwie da ist nichts los. Damit exkludiert man super viele andere Marken, denn Fortnite, Roblox, Minecraft, World of Warcraft, Horizon, Second Life, das sind alles auch Microverses oder Metaverses, wie man es nennen möchte. Und auch im Web3 gibt es sehr, sehr viele unterschiedliche Metaverses. Also sie alle zusammen sind das Metaverse. Hier werden einfach Begriffe durcheinander geschmissen, weil das einfach total cool klingt und erstmal irgendwie, keine Ahnung, von Metaverse-Hatern vielleicht ganz gut aufgefasst wird und gesagt wird, alles Hype, da wird nichts gebaut. Und dann das zweite ist, Daily Active User im Metaverse, also auf einem, in einem Kryptospiel, kann man nicht messen, indem man schaut, wie viele Transaktionen finden auf der Blockchain statt. Denn zum Beispiel in Sandbox kann ich vier Wochen lang spielen, ohne einmal eine Transaktion vorzunehmen. Das heißt, man muss gar nicht dieses Ökosystem von dem Spiel nutzen. Man kann NFTs ja auch außerhalb des Spiels kaufen oder auch für die Dinge verdienen. So, für Marken gibt es hier Opportunities, aber erst einmal kurz klären, Web3 Brands und Kunden, die arbeiten ja schon miteinander. Das heißt, es gibt dort Projekte, die die Kunden und die Ansprüche, die Menschen in Web3 oder heutzutage haben, gut bedienen. Denn der Wunsch wird immer stärker, dass wir Sachen wirklich im Internet besitzen, digitale Dinge besitzen können ja. Wir wollen Entscheidungsgewalt und wir wollen Entscheidungsfreiheit. Das Problem mit Web3 Communitys und den Kunden aber heutzutage ist, diese Communitys nehmen das Web3 Onboarding vor, auch ein bisschen die Aufklärung, aber es geht auch ganz schön viel schief. Manche Projekte, ich habe gerade einen Launch mitgemacht, war super crappy. Ich dachte ganz kurz, ich wurde betrogen und mein ganzes Geld ist weg oder meine Wallet ist gehackt, aber es war einfach nur schlecht programmiert und deswegen war die Seite kurz down und danach war es wieder oben und alles lief super gut. Aber es sind so schlechte Gefühle, die man dann hat. Und das Gute, das die aber beherrschen, ist einfach Community Management und Co-Creation. Deswegen wird das dann auch oft diesen Plattformen verziehen. Für Brands gibt es jetzt aber diese Opportunity, zu sagen, ähm wir lernen von den Web3 Brands, denn die machen vieles gut, machen aber auch vieles technisch manchmal ein bisschen crappy. Wir lernen von denen, vielleicht haben wir auch eine Co-Creation, so wie Adidas mit Bored Apes und wir gewinnen beide an Kollaboration, je nachdem, wer vielleicht der stärkere Partner ist ne. Also braucht dieses Web3 Projekt die Glaubwürdigkeit von einer Big Traditional Brand oder andersrum will die traditionelle Brand sich mit der Coolheit von NFT Projekten aufladen? Und die Chance für Brands mit Kunden wiederum ist, von diesen Projekten zu lernen und dann sich als einer der Aufklärenden zu positionieren, Leute in das System reinzubringen, ihnen zu erklären, wie funktioniert Web3, was sind die Vorteile, was ändert sich jetzt für dich? Wie zum Beispiel Starbucks. Die haben jetzt ihr Loyalty Programm auf Web3 gebracht. Das kommt Ende des Jahres raus. Plötzlich kriege ich nicht mehr diese normalen Loyalty Points, sondern ich kriege NFTs oder Kryptos. Das heißt, ich kann die aber auch weggeben oder anders einsetzen. Die reden nicht so deutlich von Krypto, wenn sie das an den Mann jetzt bringen oder an die Frau. Aber ähm die Technologie dahinter ist Web3 Technologie. Das heißt, Ownership wird neu definiert. Denkt darüber nach, wie ihr mit euren Marken auch Co-Creation forcieren könnt. Das heißt, mit denen etwas anbietet von eurer Marke, von dem ihr wisst, dass Leute es anders wieder nutzen werden. So wie ich das Cover genommen habe und daraus einen Podcast mache oder jemand ein Board Apes Logo genommen hat und daraus einen Burger Store in den USA gemacht hat. Und dann könnt ihr nämlich die Loyalität steigern, weil ihr lernt, wie Web3-Marken, die Community an euch zu binden. Zum Abschluss: Wir befinden uns jetzt in einer Phase von konsumieren, kreieren und kontrollieren und Kunden und Kundinnen werden zukünftig genau hinsehen, welche Community ihnen den besten Return on Investment bietet. Emotional und transaktional. Danke schön. (Applaus)Alles gut. Vielen lieben Dank, Ben. Komm zu mir hinter den Talk Tresen. Hinter den Tresen? Ja. Gibt es was zu trinken? Nein, gerade noch nicht. Vielleicht etwas später. Ja, vielen lieben Dank für deinen schönen Talk. Hat mir persönlich sehr viel Freude bereitet. Ich durfte dich ja auch schon auf der E-Commerce-Expo sehen. Da warst du auch so in dem Themengebiet unterwegs und das ist immer wieder cool, mit welcher Leidenschaft du das Thema präsentierst. Zum Timing hier, weil du gerade so gucktest, wir sind fünf Minuten später gestartet. Von daher alles fein. Fast. Gut. So, lass uns gerne die Q&A einsteigen. Es sind einige Fragen bei Slido auch reingekommen und ich pick mal die eine oder andere raus. Der Alex fragt, Ben, das B2B-Beispiel ist ja nett, aber ist die User Experience nicht zu schwach? Ich bin ja schon froh, wenn meine B2B-Leads es schaffen, ein Formular auszufüllen. Super gute Frage. Was momentan gemacht wird und das ist sehr schlau, ist zu versuchen, den Leuten kein Onboarding aufzuzwingen, das Web3-Onboarding ist. Also man muss gar keine Krypto-Wallet erstellen, sondern man geht rein, meldet sich mit einer E-Mail-Adresse an und im Hintergrund wird eine Wallet erstellt. Man könnte das NFT auch wegschicken, muss es aber nicht. Eigentlich loggt man sich einfach in einen eBay ein oder in einen Marktplatz und hat das NFT und kann dann damit was machen. Also dieses Claimen heißt einfach nur auf den Knopf drücken und dann bekommt man eben seinen Goody. Okay. Also es fühlt sich nicht nach Web 3 an und das ist sehr schlau. Sehr cool. So, Mario grüßt uns noch an dieser Stelle. Er schaut zu. Schöne Grüße noch mal Mario an der Stelle. Das ist leider noch mal schön missbraucht. Sehr gut. Der CO₂-Foodprint für Krypto geht durch die Decke, zumindest wenn man der Berichterstattung glauben darf. Was kannst du dieser Kritik entgegnen? Ich hatte ein Slide drin, aber weil ich so viel Content heute abdecken wollte, habe ich es ausgeblendet, wo ich das mal kurz ansprechen wollte. Also Ethereum hatte den Merge, so nennt sich das, und ist auf ein neues System umgesprungen von Proof of Work auf Proof of Stake. Das heißt, viele haben gedacht, sie wird dadurch viel schneller oder günstiger, aber sie ist einfach umweltfreundlicher geworden. Das war der Hauptaspekt. Wenn ihr also PayPal oder YouTube verbrauchen Energie und haben einen Foodprint, der ein Vielfaches größer ist als die gesamte Ethereum Chain im Jahr. Und einfach, das noch mal in vielleicht Kontext zu stellen: 2019 wurde das Gangnam Style Video 45-mal mehr oder hatte 45-mal einen höheren Footprint, als in diesem Jahr die Ethereum Blockchain haben wird. Also allein, dass dieses Video geguckt hat, hat einen 45-mal größeren Footprint. Also egal, was ihr im Web macht, ihr habt immer einen Footprint und der wird aber bei den Chains immer kleiner und kleiner, weil daran gearbeitet wird. Okay, hervorragend. Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass Kryptowährungen in Deutschland/der EU verboten werden? Und wie könnte so ein Verbot aussehen? In Klammern: Besitz/Zahlungsmittel. Was für Auswirkungen hätte das Ganze? Also eigentlich habe ich noch bisher nicht wirklich von einem Verbot gehört, außer von einzelnen Personen, die da irgendwie mal geschossen haben, populistisch. Es war eher mal im Gespräch und wurde dann aber abgelehnt, ob man alle Chains, die diesen hohen Verbrauch haben, erst mal verbietet, also Ethereum zum Beispiel. Aber das ist dann abgelehnt worden und jetzt ist die Ethereum Chain umgezogen. Es gibt ja Polygon, es gibt Flow, die sind super umweltfreundlich und haben einen sehr, sehr niedrigen Verbrauch. Ich glaube nicht, dass es passiert und es wird auch ein digitaler Euro kommen. Also letzten Endes wird nur daran gearbeitet, ehrlich gesagt, alles zu tokenisieren und das wird nicht zurückgedreht. Ganz entspannt. So, dann ... Aktuell liest man ja, wir hatten gerade schon die Berichterstattung zum CO₂-Footprint. Aktuell gibt es auch diverse Negativberichterstattungen zu beispielsweise Deceteraland, ist ja aktuell in vieler Munde. Da geht es User-Zahlen und Co. Woran liegt es aus deiner Sicht, dass nach dem Abfeiern jetzt irgendwie, zumindest wenn man Google News guckt, die Ernüchterung bei solchen Themen eintritt? Ja, also Spekulation stand eine lange Zeit im Vordergrund und wenn es jetzt momentan eben keine großen Gewinne zehnfach, hundertfach, tausendfach zu holen gibt, verlassen viele erst mal diesen Space ernüchtert. Vielleicht haben sie auch hohe Verluste eingefahren, weil sie eigentlich nur spekulieren wollen. Ich habe 2017 selber damit angefangen, habe auch Coins getradet wie so ein Verrückter und irgendwann fragt man sich, was ist eigentlich der Sinn dahinter und erkennt eigentlich die Use Cases. Die kamen für mich mit NFTs, auch speziell als Gamer. Und dann merkt man, was hier gebaut wird, ist so viel größer als jetzt irgendwie, ich setze jetzt auf die Währung, keine Ahnung, ob irgendwann ein Use Case dafür kommt. Aber ich glaube, weil irgendjemand das jetzt hat, habe ich morgen 1000% Plus gemacht. Da ist jetzt erst mal ein bisschen die Luft raus. Aber wenn man sich anschaut, dass was an Funding immer noch in Web3 Startups geht, dann würden sich das viele andere Start-ups gerade wünschen. Man muss sagen, es ist jetzt nicht gerade ökonomisch eine gute Zeit, aber es fließen hunderte Millionen dort rein. Das heißt, die Due Diligence, die in diesen Unternehmen gemacht wird, da wird man ganz genau hingucken, weil billiges Geld gibt es nicht mehr, das man irgendjemand nachwirft, sondern da hat auch das Silicon Valley und viele andere, die wissen schon ganz genau, was sie da tun und es wird fleißig gebaut und optimiert und nutzerfreundlich gemacht. Okay, also es bleibt spannend. Einiges noch am kommen. So, dann haben wir noch die Frage, Bern, wie bewertest du den Einfluss von KI generierter Kunst auf NFTs? Ist groß. Am Anfang habe ich echt Sachen gesehen, die sahen auch eher gruselig und nicht so schön aus. Aber was man inzwischen an KI generierter Kunst sieht, ist faszinierend, wenn man irgendwelche Keywords eingibt und sagt: „Ben mit Krone auf dem Fahrrad und so und kriegt dann plötzlich irgendein computergeneriertes Bild oder eine Kollektion wird generiert, 10.000 Bilder werden generiert aufgrund von Befehlen, dann finde ich, kommen da interessante, spannende Dinge raus, die auch als Kunst zu sehen sind und.Ja, wie gesagt, wenn man sich wirklich damit mal auseinandersetzt und schaut, was computergeneriert künstliche Intelligenz schon hinbekommt, dann sehe ich da nicht mehr wirklich den Unterschied zu menschlich generierter Kunst. Spannend. Die Metaverse-Welt scheint ziemlich teuer zu sein. Kann ich nur als großes Unternehmen mit entsprechendem potenziellen Investitionsvolumen einsteigen? Es kostet ein bisschen was. Das ist die Frage, welchen Plan man verfolgt, aber man kann auch im niedrigen fünfstelligen Bereich mit Projekten anfangen. Ich kenne auch Leute, die wirklich selber so ein NFT-Projekt gebastelt haben und ich glaube, die haben nicht mal im vierstelligen Bereich investiert und sich da alles beigebracht und dann selber so ein Projekt einfach mal mit Tausenden von NFTs auf die Beine gestellt. Also es ist nicht alleine für Corporates. Also die MetaBrew ist jetzt das Beispiel, das ich hatte, der DAO, das ist ja kein Corporate. Also es gibt kleinere Projekte, wo das auch vollkommen möglich ist. Das ist eine gute anknüpfende Frage: Ben, welche Möglichkeit siehst du im Metaverse für Produktproduzenten von Waschmaschinen und Heizungen? Okay, das trifft mich jetzt schon ein bisschen eiskalt hier. Ich würde sagen, alles hat eine Community. Alles hat auch Loyalty-Programme. Es gibt bestimmt dort Möglichkeiten – ich denke mal, das sind Haushaltsgeräte, ich weiß nicht, was man, Miele oder irgendwas, was man da so hat –, dass man da auch ein Loyalty-Programm schaffen kann und sagen kann: Alle Leute, die irgendwie einkaufen, die eine Maschinenmaschine haben, kriegen einen Code, den geben sie auf der Website ein. Dafür können sie einen NFT bekommen. Je mehr NFTs man sammelt, desto loyaler ist man als Kunde. Man kann sie sich natürlich auch irgendwo zusammen kaufen. Dann muss man aber investieren. Und so baut man dann einfach das Thema auf. Die sind ja ähnlich den normalen Loyalty-Programmen, außer dass man eben die Power haben sollte, die Assets verschieben zu können oder auf Marktplätzen verkaufen zu können. Vielen lieben Dank, Ben. Hier noch einmal ein Feedback zum Schluss. Lieber Ben, sehr spannender Vortrag. Vielen lieben Dank. Und da kann ich mich nur anschließen. Hervorragend. Vielen lieben Dank für das tolle Opening. Danke schön. Danke an Ben an dieser Stelle. Ich hoffe, es hat euch auch so viel Spaß gemacht wie mir. Ben, an dieser Stelle, Charp hat es initial erwähnt, du kennst die Initiative schon. Du warst letztes. Wir haben ja gelernt, den Hattrick heute vollgemacht. Das heißt, heute in deinem Namen spenden wir auch wieder in Richtung Tech4BetterWorld und die Integrationslotsen an dieser Stelle. Vielen lieben Dank. Ich danke euch. Ben, dank dir vielmals. Danke schön.

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Beschreibung

Ist Web3 die Zukunft? Alles, was du darüber wissen musst, verrät dir Ben Harmanus auf der OMKB in Berlin! Ben gehört zweifelsohne zu den gefragtesten und beliebtesten Speaker:innen unserer Branche. Erst vor Kurzem sprach er auf der INBOUND in Boston. Und nicht umsonst hatten wir ihn bereits einige Male auf der OMKB zu Gast. Der International Brand Strategy Lead bei HubSpot und Creator der CX Spotlight nimmt uns mit in die Welt des Web3, von NFT über Crypto bis zum Metaverse.

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