Vor ungefähr einer Stunde, anderthalb Stunden hat der gute Alexander hier eine kleine Präsentation gehalten zu Google Shopping für E-Commerce oder Google Ads für E-Commerce, speziell halt Google Shopping. Ich bin Eric Kinspeter, Content Manager. Ich bin Alexander Maischow. Ich bin sehr Consultant. Genau. Wir werden euch hier heute in dem Round Table ein bisschen durchführen, aber es sei auch am Anfang gesagt, dass wenn ihr natürlich Fragen habt, könnt ihr gerne immer den Chat benutzen und aber auch hier irgendwie auf diese Bühne kommen, indem ihr „Participate drückt oder „Request. Aber genauso beantworten wir auch die Fragen im Chat und wir holen euch dann auf die Bühne. Ja, wenn es Fragen zu dem Vortrag gibt von vorhin, aber auch generell zu Google Ads, Google Shopping. Dafür sind wir heute da beziehungsweise der Alex ist heute dafür da. Ich moderiere diese ganze Session und dann versuchen wir, eure Fragen natürlich so gut es geht auch zu beantworten. Alex, einfach mal in das Thema rein zu starten. Google Shopping ist natürlich schon im Begriff, dass das für E-Commerce ein super wichtiger Kanal ist. Sehr richtig. Für viele Leute vielleicht aber auch, man hört es immer wieder, eher so ein eingeschlafeneres Thema, vielleicht nicht mehr ganz so präsent, aber dabei ist es extrem wichtig, gerade für Online-Shops, bei Google Shopping präsent zu sein. Man kann es vielleicht nicht mehr hören, aber letztes Jahr war ein sehr besonderes Jahr, dieses Jahr natürlich auch. Habe ich ja noch gar nicht von gehört. Ja und Google Shopping hat natürlich da enorm viele Shops auch unterstützt. Vielleicht unterstreichst du noch mal oder gibst du noch mal so einen kleinen Rückblick? Genau. Also insgesamt, ich glaube, die Situation war für vielen verständlich beziehungsweise haben viele die Situation gesehen, dass natürlich E-Commerce einen starken Boom erlebt hat. Ich denke, das war keine große Überraschung. Wir hatten durch Corona die Maßnahmen natürlich entsprechende Zuläufe bei den E-Commerce-Daten. Das sieht man ganz klar, wenn man die Jahresvorvergleiche immer betrachtet. Das ist eine starke, starke Abweichung. Was ich schon mal vorab sagen kann: Für dieses Jahr, wahrscheinlich wie im nächsten Jahr, wird natürlich der Black Friday natürlich jetzt schon so bald vorbereitet. Wir kriegen das im Kundengespräch jetzt schon langsam mit. Oder wir schulen unsere Kunden dahingehend, dass jetzt Black Friday bald ansteht und man dahingehend schon die Hausaufgaben erledigt. Was heißt das? Produktverfügbarkeit, dass man vielleicht die letzten abschließenden Arbeiten bei der Crow-Optimierung macht, dass man einfach schon mal da aufgestellt ist, weil wir sehen es auch von Google selbst, sie haben es herausgebracht, gibt es einige Berichte, dass bereits jetzt schon Anfang beziehungsweise Mitte September schon die ersten Kunden anfangen, für die Weihnachtsgeschenke zu sorgen beziehungsweise machen sich da überherzhafte Gedanken. Und da ist natürlich gut, wenn man da schon genug Sichtbarkeit hat, das Angebot früh genug an den Mann zu bringen oder an die Frau natürlich. Ganz genau. Ja, also Vorbereitung ist in dem Sinne alles und du hast es ja gerade schon gesagt, das Nutzerverhalten ist nicht erst am Black Friday so oder eine Woche davor, sondern das fängt schon weit, weit vorher an. Ganz genau. Und da sind natürlich auch deine Tipps, die du heute gegeben hast. Genau. Und was man noch dazu packen kann, wir haben ja auch Zielgruppenzuläufe. Wir sehen ja, die sogenannten Silver Surfer haben ja stark zugenommen. Das sind die Leute, ich sage mal, ab 50, ab 60 in dem Altersbereich, die jetzt, sage ich mal, durch Corona auch die Plattform für sich entdeckt haben. Und das ist natürlich auch spannend, dahingehend die Entwicklung zu sehen, dass da immer mehr neue Zielgruppen auftauchen, die jetzt dieses Jahr vielleicht verstärkt auch wieder uns oder die Kunden besuchen werden. Ganz genau. Ja, ich denke daran zurück an unser Whitepaper von letztem Jahr, für das vierte Quartal, was wir herausgebracht haben und da war Silver Surfer. Ich finde den Begriff immer noch sehr spannend, muss man so sagen, aber da hat man gesehen, es kommen halt Zielgruppen, Altersgruppen hinzu, die sonst überhaupt gar nicht mit dem Bereich in Kontakt waren. Und ich habe gerade eine Statistik auch noch mal gesehen, dass viele von diesen Leuten aber auch online bleiben. Das ist wirklich eine Zielgruppe, die da ist. Ganz genau. Und natürlich finanzkräftiger. Das sind in der Regel dort Leute da, wo einfach auch noch ein bisschen mehr Schwarz liegt und denke mal auch vielleicht da der eine oder andere Kauf weitergeht. Genau. Ansonsten, wir haben noch ein paar Fragen mitgebracht. Wenn ihr Fragen habt, gerne im Chat, gerne auf die Bühne kommen. Ansonsten würden wir tatsächlich noch mal so ein paar Stichpunkte abklappern, die vielleicht noch ein bisschen weiter führen in die Thematik, die ich jetzt zum Vortrag beziehungsweise bei der Präsentation hatte. Ganz genau. Genau. Ja, dann lass uns einfach mal reinstarten. Ja, gerne. Zum vierten Quartal, wie Alex gerade gesagt hat, gerne auch Fragen stellen. Aber ich würde mich gerne mal in deinem Vortrag noch mal langhangeln und ein paar Punkte aufgreifen, die ich auch sehr spannend finde. Und das Erste, was ich sehr spannend finde, ist einfach dieser Begriff kostenlose Klicks, kostenloses Google Shopping für sehr, also für einen Paid Channel, den Begriff kostenlos mit reinzuwerfen. Das ist natürlich erst mal eine wilde Sache. Na ja, das hat auch für Furore gesorgt. Ich kann mich erinnern, das war auch Corona-Zeiten, wo das entsprechend, ich sage mal, ganz salopp gedroppt wurde, diese Nachricht. Zuerst natürlich auf den amerikanischen Markt und unsere Kunden haben natürlich alle gefiebert, weil sie natürlich die Informationen auch hatten: Wann kommt es denn für Deutschland? Wann kommt es denn für Deutschland? Und dann ist es irgendwann passiert. Wir hatten die ersten Kunden mit kostenlosen Ergebnissen. Wie sieht das in der Praxis aus? Ich kann im Merchant Center unter dem Reiter „Wachstum kann Nordbei die Programme verwalten, kostenlose Klicks generieren, indem ich dort einfach meine Feed Daten hinterlege und ich bin dann: Wo sehe ich diese Begrifflichkeiten oder wo sehe ich diese Ergebnisse? Ich sehe sie dann, wenn ich die Suchmaske, den Reiter „Shopping betrachte, da sehe ich dann entsprechend die Anzeigen. Es ist aber nicht so, dass das ... Ich sage mal so:Es ist eine geringe Reichweite. Es ist nicht so, dass ich da jetzt einen ganzen Shop mit nur diesen kostenlosen Klicks versorgen kann, sondern es sind in der Regel, wie gesagt, drei bis zehn Prozent. Es gibt auch Ausreißer, aber in der Regel ist es eine gute Ergänzung für reizbestehende Shops und das sollte man auf jeden Fall verwenden. Und wenn man natürlich noch keinen Bezug hat zu Shopping, ist das eine Möglichkeit, da einfach mal reinzuschnuppern. Ja, man murmelt natürlich auch, dass es gerade auch während ... Es wurde ja Oktober zwanzig zwanzig eingestellt. Das ist ja richtig, genau. Und das ist natürlich auch eine Antwort auf andere Plattformen, die groß werden. Amazon, wir können es ja mal so sagen, genau. Es ist natürlich ein direkter Angriff auf Amazon. Natürlich Amazon, sehr starken Auftritt, looks natürlich Google schon seit Jahren irgendwo die Nutzer ab. Und das ist natürlich der Versuch, dort, ich sage mal, die Reichweite für sich zu gewinnen, einfach mal ein paar Leute wieder dazuzuholen. Klar, da kommen da sicherlich noch andere spannende Themen rein, die Google noch in der Pipe hat. Wir werden sehen, was sich da noch entwickelt. Aber ich sage mal, kostenlose Klicks war jetzt ein Baustein. Sie müssen halt natürlich den Trend von Amazon irgendwo aufhalten. Das war jetzt ein Weg davon. Ja, aber uns und unsere Kunden freut es. Natürlich. Bestehende Kunden, die haben einfach mal so ein paar Prozentchen mehr Reichweite beziehungsweise haben da einfach nicht Reichweite, sondern haben einfach noch mal ein paar kostenlose Klicks, die sie einfach so mal mitnehmen können. Also die freuen sich natürlich. Ja. Also kostenlose Klicks, noch mal ein super Thema und Alex hatte schon gesagt, wo man es sehen kann, wo man es auch auswerten kann. Ganz genau. Also Berichtwesen, noch mal da noch drauf eingegangen: Wo kann ich das sehen, wenn ich sehe, okay, ich habe ein Merchant Center, aber wo sehe ich diese Klicks? Ich kann sie mir natürlich im Merchant Center ansehen. Ich kann sie mir im Ads-Konto unter „Berichte, also es gibt das Berichtwesen im „Ähm „Im Ads-Konto kann ich mir die ansehen. Oder auch, das ist natürlich der speziellere Weg mit Parameter in Analytics. Ich empfehle aber eher den ersten Weg. Das ist, glaube ich, das Leichteste, einfach die kostenlosen Klicks im Merchant Center. Das andere ist dann ein bisschen- Advanced. Advanced. Und aufwendiger wahrscheinlich. Ganz genau. Ja, dann würde ich sagen, lassen wir kostenlose Klicks erst mal hinter uns, außer jemand aus der Audienz hat noch eine Frage zu kostenlosen Klicks, dann sind wir natürlich gerne noch bereit. Aber das Zweite, was du auch erwähnt hattest, war die Standortausrichtung und auf den Punkt möchte ich noch mal gerne eingehen: Das ist eine Empfehlung von Google. Und ich sage mal so: Die Empfehlungen, die Google in Google Ads gibt, sind ja oftmals, sage ich mal, auch nicht das, was einem am günstigsten sind. Ja, genau. Man hat natürlich als Marketer beziehungsweise als Shopbetreiber natürlich seine eigenen Ziele, Google natürlich auch und es ist ja kein Geheimnis, dass Google Geld verdienen will. Also ich denke, das ist nichts Neues an der Stelle. Genau, und das ist natürlich jetzt zum Beispiel passiert bei den Zielgruppeneinstellungen, dass wir die extrem aufweichen können. Es gibt jetzt einen neuen Schieberegler. So neu ist es jetzt auch nicht mehr, aber da gibt es die Möglichkeit, die Reichweite, ich sage mal, zu erweitern, hat natürlich den Nachteil, dass ich mir eine zum Beispiel Remarketing-Kampagne, wo ich die Zielgruppen einfach auch Ausrichtung habe, einfach so weit aufweiche, dass ich sie mehr oder weniger fast schon wieder auf Beobachten habe und man sich denkt: „Ja, okay, wo ist jetzt der Vorteil? Und es wird natürlich im Opti-Score empfohlen, das so zu machen. Das heißt aber nicht, dass es immer gut ist für einen. Es gibt halt so gewisse Sachen, die korrelieren dann halt, ich sag mal, mit der Idee dahinter, beispielsweise Remarketing. Man will halt wirklich nur Besucher abholen, man will halt nur Käufer abholen und nicht noch irgendwie Leute, die vielleicht dafür so infrage kommen könnten. Und das sind halt so ein paar versteckte Schlüssel, die Google da hat, die man jetzt auf den ersten Blick auch nicht immer sofort sieht. Das muss man klar sagen. Ja. Also Empfehlungen von Google sind mit Vorsicht zu genießen. Immer überlegen, ob das mit den Zielen übereinstimmt. Ganz genau. Und angefangen auch mit der Standortausrichtung, die du behandelt hast in deinem Vortrag. Ganz genau. Wirklich nicht alle Nutzer ansprechen, die sich vielleicht auch dafür interessieren, wo man wirbt, sondern- Genau, sondern in der Region, speziell in der Region, wo man wirbt. Ja, ganz genau. Ansonsten spricht man vielleicht eine viel zu große Nummer. Ja, das kann dann halt passieren, dass sie dann auf einmal in Amerika landen, alles schon gesehen und konnten. Dass man bei der Auswertung sieht: „Hey, wollten Sie aktiv dort in diesem Land schalten? „nein, eigentlich nicht. „okay, wie kommt das da hin? Ja, und dann klar, war es die Zielgruppe einstellen. Es gibt einen guten Blogartikel auf unserer Seite, das marketer de slash Blog, um mal ein bisschen Werbung zu machen, auch über Empfehlungen, die man vielleicht noch mal überdenken sollte, die Google macht und im Zweifelsfall natürlich auch einfach mal mit unseren Growth Consultants darüber sprechen. Wir bekommen hier die ganze Zeit Gewinnspiele über ein iPad Mini. Ja, ich weiß nicht, ist es bei den Zuschauern auch? Ich habe keine Ahnung. Müssten ja einige noch rausgehen, wie ich sehe. Da wird noch gut was verschenkt. Ja, aber wir verschenken auch noch mal ein paar Tipps, und zwar der nächste Tipp auch über Google Shopping speziell und was sich jetzt auch fürs vierte Quartal gut auswirken könnte. Ich habe da vorhin eine speziellen Funktion für Local Inventory Ads. Local Inventory Ads, ja, wird immer noch gerne genutzt beziehungsweise empfiehlt sich natürlich, wenn man ein Ladengeschäft hat, hat einfach den Hintergrund. Wir sehen es auch immer wieder bei den Auswertungen beziehungsweise auch Google selbst sagt es ja, dass im Schnitt so 70 bis 80%, ich bin da jetzt vorsichtig mal bei den Zahlen, dass die einen, wie sagt man, standortbezogenen oder regionalen Hintergrund haben. Das hat natürlich enorme, ich sage mal, Potenziale für Ladenbesitzer oder Leute, die einen Standort haben und da ist natürlich Local Inventory für Shopping natürlich ideal. Man bräuchte dazu eigentlich nur einen Subfeed und muss dort entsprechend, ich sage mal, die Stückzahlen hinterlegen, die man jeweils bei diesen Produkten hat. Vorsicht bei...Ja, ich sage mal so, man kriegt ja Sachen, man hört ja Sachen, dass man da feste Werte verwendet und die Sachen werden auch geprüft. Also wir haben alles schon gehört. Dann wird das im Ladengeschäft getestet und wenn das nicht erfolgt, dann kann man da entsprechend nicht mehr drauf werben. Genau. Aber das wäre jetzt zum Beispiel ein guter Weg, um das Ladengeschäft noch ein bisschen zu beleben, zu zeigen, der Nutzer, der in der Nähe ist: „Hey, in fünf Kilometer Entfernung findest du dieses Fahrrad, was auch immer du suchst, und komm noch in das Ladengeschäft und kaufe es. Das unterstützt man indirekt auch das Ladengeschäft. Ja, gerade weil natürlich jetzt auch wieder viele Ladengeschäfte oder alle Ladengeschäfte eigentlich wieder aufhaben, da so ein Hybridmodell hinzubekommen, sein Ladengeschäft einerseits natürlich noch am Leben zu erhalten, wichtig, Innenstädte ohne ... Das heißt immer Neukundenpotenzial. Wir müssen halt davon ausgehen, dass nicht jeder auch in der Großstadt weiß, okay, hier ist ein Fahrradladen die Ecke oder da ist ein Blumengeschäft die Ecke oder dergleichen, dient auch wirklich Neukundenfangen, einfach auch zu sehen, okay, ich bin online erreichbar, man hat eine gewisse Sichtbarkeit über diese Plattform und können dann einfach in den Ladengeschäft kommen und kaufen. Ja, also Lias, wie wir sie schön sagen. Genau, Lias. Die sind ein wichtiges Mittel und auf jeden Fall noch mal jetzt besonders zum vierten Quartal, wo viele Leute auch einfach Geschenke einkaufen. Ich denke, gerade im Hochpreising-Bereich super wichtig. Die Leute werden sicherlich nicht die Vorberatung von der Seite, die wird vielleicht den größten Teil nicht ausreichen. Gerade Sprichwort: Fahrrad, Roller. Alles Was so, ich sage mal, Warenkorbwert jenseits der 500 Euro beispielsweise, was man jetzt nicht jeden Tag kauft, was man vielleicht noch mal ausprobieren will, da lohnt sich das auf jeden Fall. Guter Tipp noch mal mit den höherpreisigen Sachen. Das beobachten wir doch sehr, sehr häufig, dass gerade höherpreisige Artikel, entweder man braucht noch einen weiteren Touchpoint, also Ladengeschäft oder auch Anrufer. Okay, super. Noch mal ein paar Facts hier reingehauen. Falls ihr dazu Fragen habt, gerne auch noch nachträglich in den Chat reinschreiben. Du hattest auch in deinem Vortrag erwähnt das Thema CSS. Ja, sehr richtig. Und zwar nicht Cascading Stylesheet, sondern- „Comparison Shopping Services. Und wir hatten kurz darüber gesprochen, wie man das Thema auch hier im Roundtable noch mal angehen könnte. Du hattest Umstellungsszenarien und generell diese 20% Performance-Steigerung oder Klickkostenreduzierung- Ganz genau, Vorsicht. Genau. Soviel besprochen. Aber eine Frage, die du oft bekommst, hast du gesagt: „Ab wann lohnt sich das denn? Würde ich jetzt dich fragen: „Ab wann lohnt sich das denn? Ja, das muss man klar sagen: „Ab wann lohnt sich das? Rein theoretisch lohnt sich das schon ab dem ersten Tag, wenn man es bordet. Es kommt aber immer darauf an: Was habe ich denn? Will ich jetzt nur Shopping mal für 150 Euro testen? Da macht es jetzt keinen Sinn, ich sage mal, den Aufwand zu betreiben, das CSS-Portal zu wechseln. Aber wir haben auch Kunden beziehungsweise haben auch schon gesehen, ab 200, 300 Euro kann man schon wechseln und ich denke, das ist auch der realistische Betrag für die meisten Shopping-Nutzer. Ich denke, unter diesem Betrag wird schon äußerst schwer, auch allgemein zu werben, egal was man hat, weil man eine gewisse Grundreichweite einfach braucht. Man will über einen ganzen Tag hinweg werben, nicht nur die ersten zwei, drei Stunden. Und in dem Bereich oder in dem Sinne sofort. Es lohnt sich sofort ab dem ersten Tag. Man hat diese 20% Klickersparnis, aber wie gesagt, die sieht man meistens im Sinne von mehr Impression, dass man mehr Klicks gewinnt, weil ich sage mal, die Aktionsdaten oder die Aktionsmethodiken dahinter, die sind natürlich nicht sichtbar. Wir sehen natürlich diese Marge nicht direkt. Wir sehen halt nur das Verhalten dann. Das ist ein wichtiger Punkt. Okay, aber es lohnt sich eigentlich direkt. Direkt mit dem starten und los geht's. Und 20% Klickersparnis gleich mitnehmen. Wenn man jetzt natürlich, diese Mechanik dahinter auch versteht, warum diese 20% zustande kommen, ist es eigentlich auch mehr als plausibel. Aber was ich dich auch noch fragen würde: Lohnt sich denn Smart Shopping? Smart Shopping, ja, das wird auch immer wieder gerne gefragt. Jedes Jahr wird gefragt: „Lohnt sich Smart Shopping oder mache ich manuell oder mache ich Smart Shopping? Da gibt es halt wirklich nicht die eine direkte Antwort. Wir haben hier eine Frage. Das ist dann ein Hinweis, glaube ich. Ah, ein Hinweis. Gehen wir mal kurz rein. Ich habe mir die Frage auf jeden Fall schon mal von dir gemerkt. Okay. Aber ich beantworte jetzt einfach mal die Frage schnell oder ausführlich. Genau. Wir sehen halt oder wir kriegen oft Kundenkonten hinein. Da ist es so, dass wir wirklich eine Kampagne haben, Smart Shopping Kampagnen, da liegt alles dran. Da kann es vorkommen, dass 3.000 Artikel in einer Smart Shopping-Kampagne drin liegen. So, was sieht man in diesen Smart Shopping-Kampagnen? Man sieht in der Regel wie so eine Art Klumpenbildung. Wir haben fünf, sechs, sieben Artikel, die haben mehr oder weniger Gesamttraffic und der Rest, der dümpelt mehr oder weniger einfach nur so mit. Der dümpelt da einfach nur so mit. Und da ist halt die Frage: „Okay, wie oft muss ich jetzt jeden Artikel durchtesten, zu wissen, dass der gut funktioniert? Da überlege ich mir doch schon im Vorfeld: „Mensch, welche Top-Seller habe ich denn? Oder welche Erfahrungen habe ich denn über andere Plattformen? Und warum nehme ich die dann jetzt erst mal nicht und teste die im kleineren Rahmen? Statt, ich sage mal, 3.000 Artikel durchzutesten über Smart Shopping, teste ich doch erst mal nur zehn und mache die anderen manuell, beispielsweise. Dann haben wir einfach diese Anhäufung oder diese Klumpenbildung einfach nicht in diesen Kampagnen. Der Algorithmus nimmt natürlich dann auch wiederum nur das, was gut funktioniert. Und der Algorithmus.Er, greift natürlich auf die Zielgruppendaten an. Er greift natürlich, äh, das Nutzerverhalten dahinter an und natürlich: er nimmt natürlich auch Bezug auf das Tracking. Und diese Parameter müssen auch noch stimmen. Also ich muss mich einfach darauf verlassen, dass was ich zuvor gemacht habe, Tracking, Zielgruppendaten, ähm, dass das alles sauber steht. Weil ansonsten lohnt sich Smart Shopping auch nicht. Ähm, wir haben auch Kunden gesehen, die haben gar kein Tracking drin und haben Smart Shopping drin. Und da ist natürlich auch spannend zu sehen, was macht der dann? Der macht ja irgendwas, aber meistens in der Regel nicht das, was man als Ziel so wirklich vorhat. Und da kommt natürlich dann wieder das Manuelle ins-- in Einsatz, wenn ich halt, ich sage mal, warum auch immer, kein Tracking drinne habe, keine genügend Zielgruppendaten, dann macht es Sinn, eher auf manuell zu schalten, ne, wenn einfach der Algorithmus mit den Daten nicht arbeiten kann. Ja, also du würdest auch sagen, alles nehmen und in Smart Shopping reingucken? Gefährlich. (übersprechen 00:02:06) Es kann funktionieren, aber das ist ja mehr, wie sagt man, auch häufiger Zufall, weil wir sehen dann, wie gesagt, dahinter, das sind dann halt gleich die Top-Seller, die werden dann halt bespielt ohne Ende und dann funktioniert das Ganze. Aber was wir dann halt wieder haben, okay, wir haben ja noch fünfhundert andere Artikel und da sind vielleicht mögliche Top-Seller, die wir gar nicht bespielen. Und das ist dann halt zum Nachteil. Ja, vielleicht auch aus anderen Gründen. Vielleicht ist es gerade nicht die Zeit dafür oder irgendwie sowas, ja. Ja, also es lohnt sich im kleineren Testrahmen. Wir müssen ja sehen, äh, allgemein noch das Smart Shopping ist ja ein kombiniertes Format. Es ist ja nicht so, dass wir nur Shopping drin hätten. Wir haben ja auch das Remarketing da drin. Ähm, jeder, der eine Remarketing-Kampagne aufbaut, wird dann halt sehen, wenn er sie live schaltet, hey, da kommt ja gar kein Track Effect rein. Da kommt ja gar keine Impression, gar kein Klick so wirklich rein. Was ist da los? Ja klar, weil natürlich Smart Shopping für sich dieses, äh, Thema mit beansprucht. Die Zielgr-- dieses Remarketing ist komplett dahinter. Wir haben ja auch bei der, ähm, Ans-- Werbemittelerstellung haben wir entsprechend die, äh, Displayanzeige enthalten und das ist natürlich auch mit drin, ne. Also das kommt auch noch hinzu. Deswegen sind die Zielgruppendaten so wichtig. Also bisschen Blackbox-Style ist es. Es ist immer noch eine Blackbox, ähm, wobei es ein bisschen offener geworden ist. Also wir können jetzt mittlerweile schon Länder hinterlegen. Früher ging das gar nicht. Früher konnte man fast gar nichts machen. Vielleicht kommt da ja auch irgendwann noch mal eine Änderung, dass man vielleicht bei den Geräten oder dergleichen eine kleine Anpassung machen kann. Ähm, ansonsten tatsächlich eine Blackbox mit dem Hinweis, okay, ich muss gewisse Voraufgaben erledigen, Tracking, Zielgruppen und, ähm, Grundeinstellung. Also trotz Smart muss man wissen- Was man tut. Man muss trotzdem wissen, was man tut. Und vielleicht sogar 'n Ticken mehr als nur Beginner-Wissen. Ansonsten bleibt man da wahrscheinlich auch nicht. Ja, also dann wird es immer der Zufall richten, sage ich mal, ne? Ähm, zwischen, ich sag mal, Zufall und man weiß, was ist Irrtum, würde ich es dann unterscheiden, ne? Man weiß halt dann am Endeffel, okay, woran lagt's? Also wer gerne sein Budget auswürfelt, der... (lacht) Gerne, gerne probieren Sie es aus. Probieren Sie es aus. (lacht) So, pass auf. Wir haben uns gedacht, am Ende dieses, dieses Roundtables verabschieden wir uns ein kleines bisschen von Google Ads und schneiden ein Thema an, was so ein bisschen der kleine Bruder von Google Ads ist. Ah, okay. Ja. Und jetzt stelle ich die Frage, die du vielleicht auch oft hörst: Ab wann lohnt sich denn Bing, also Microsoft? Das sind immer diese ganz, ganz allgemeinen Fragen: Lohnt sich, äh, Google Ads für mich? Lohnt sich das für mich? Wie viel Conversion Rate, äh, würde ich bekommen? Nach dem Motto, das sind immer, ich sage immer multifaktorelle Fragen, wo man sagt, okay, da kommen viele Sachen zusammen. Ähm, da müssen wir halt schauen, welche Branche haben wir vor uns. Ähm, bei Bing ist es ja halt so, wir haben ja durch die Plattform selbst einfach schon eine geringe Reichweite, geringere Reichweite natürlich, weil die Marktdurchdringung eine andere ist. Wir haben grob geschätzt, das sagt jedenfalls Microphos-- Microsoft von sich, die Zahlen, glaube ich, von zwanzigzwanzig: zweiundzwanzig Prozent Marktanteil bei Desktop, bei Desktop, ne? Klar, bei Desktop macht das auch Sinn, weil natürlich irgendwo die Leute, die, sage ich mal, jetzt keinen Browser verstellen können, die sind natürlich, ich sage mal, in dem System gefangen, Microsoft, und können da halt nicht raus und sind natürlich dann über Edge oder über, ähm, Explorer – gibt es, glaube ich, gar nicht mehr, nein, es gibt nur noch Edge – äh, sind dann entsprechend dort. Und daher lohnt sich es schon mal tendenziell, wenn wir diese Sachen wissen, okay, es ist eine Zielgruppe, die vielleicht ein bisschen älter ist, ne, weil sie entsprechend diese Systeme nicht verlassen kann. Wo haben wir noch solche Mechanismen? Wir haben Mechanismen bei B2B. Das sind meistens fertig eingerichtete Firmen. Die haben ihre Firmenlaptops, haben alles mehr oder weniger vorinstalliert und die Leute surfen mehr oder weniger auch über Edge und sind dort auch entsprechend erreichbar. Also wir sehen auch im B2B ist Microsoft sehr spannend, weil halt die Leute entsprechend nicht wegkönnen können. Was noch spannend dazu ist, ist Ecosia, durch Ecosia, also Microsoft jetzt hat ja mehrere Partner, Yahoo, AOL, ähm, Ecosia sind so die bekanntesten und da macht es natürlich Sinn, ich sage mal, dieses nachhaltige Thema auch ein bisschen anzugreifen, ne, weil dort entsprechend auch die Werbezeit, äh, -zeiten, Werbezeiten sage ich schon, äh, die Werbung platziert ist, ne? Gerade so jetzt die jüngere Kundschaft wird dann da ein bisschen mehr adressiert. Vorher war es eher, wie gesagt, die ältere Kundschaft, aber dadurch wurde sie jetzt ein bisschen verjüngt. Ansonsten haben wir insgesamt, wenn man jetzt nach Vertical betrachtet, ähm, ist Mode sehr spannend, Automobil ist sehr spannend, Finanzbranche ist sehr spannend. Wo wir halt noch relativ wenig sehen, sind, ich sage mal, im spezialisierten Dienstleistungsbereich. Ich rede da jetzt zum Beispiel von, wenn man jetzt, ich sage mal, bestimmte Software-Sachen anbietet, äh, Software-Lösungen oder, ähm, ich sage mal so, im sehr, sehr regionalen Bereich, weil man einfach dieses Grundrauschen nicht aufgebaut bekommt. Dann haben wir vielleicht, sagen wir mal, fünfhundert Nutzer in der Region über dieses Netzwerk. Das ist einfach zu wenig und darauf kann man auch keine Daten bilden, wo man letztendlich Rückschlüsse hat. Man ist zwar präsent, man bekommt aber sehr wenig Daten hinein.Das sind so die Sachen. Ansonsten, wenn man allgemein im deutschen Markt-- Angenommen, ich bin jetzt im Schuhgeschäft, versende in ganz Deutschland und habe ein Budget, sage ich mal, bei Google Ads, sage ich mal, von durchschnittlich zweitausend bis dreitausend Euro, macht es durchaus mal Sinn, für fünfhundert Euro entsprechend dort reinzugehen. Als Beispiel, großes Beispiel. Ja, also es ist ein sinnvoller Zusatz. Und, ähm, was ich so mitbekommen habe, von Microsoft Advertising bauen auch im Bereich Shopping, jetzt vielleicht noch mal diesen Kreis zu schließen, E-Commerce, auch relativ viele Features neu ein. Also, ja, irgendwie Bilder, wo du angucken kannst, okay, wie sieht das Produkt ähnlich aus? Genau, wir sehen halt schon die Entwicklung, dass, ähm, Microsoft Ads natürlich ein bisschen versucht, Microsoft, äh, Microsoft, sage ich schon, Google Ads zu kopieren beziehungsweise die Sachen dort zu übernehmen. Macht natürlich auch Sinn, weil die Nutzergewohnheiten ähnlich sind. Warum die Welt neu erschaffen, wenn sie so funktioniert? Ähm, wir sehen auch im amerikanischen Markt das Display eine Rolle spielt. In Deutschland ist es schon im Beta-Modus. Ähm, das wird auch langfristig hinzukommen, dass wir auch wirklich alle Kampagnenformate bis auf Video auch bei Microsoft Ads sehen, langfristig. Und ich sage mal, eine Sache, wo man sich gewundert hat beziehungsweise was auch spannend war, zum Beispiel die Bilderweiterung, die kommen ja ursprünglich von Microsoft und das hat natürlich dann Google übernommen. Ne, also es geht auch mal in die andere Richtung. Vielleicht wird da irgendwann in den nächsten Jahren irgendwo eine, ich sage mal, ähm, die Marktanteile sich ein bisschen mehr verteilen, dass man auch da einfach ein bisschen mehr Durchmischung hat. Ja, das sagen wir nicht nur bei unserem dedizierten Microsoft-Team, (lachen) die quasi nebenan ist. Die freuen sich. Ja, und du hast es angesprochen, Ecosia, da möchte ich auch noch mal ganz kurz drauf eingehen. Also auch ein Herzensthema für mich, (lachen) weil ich die Chance hatte, hier übers Marketer mit Ecosia im Podcast zu sein. Also wer dieses Thema interessiert, ähm, Ecosia, Jenica, eine super angenehme Gesprächspartnerin gewesen, eine Stunde lang, wer mehr was über Ecosia erfahren will. Ein kleiner Pluck hier für den Podcast. (kichern) Weil es wirklich ein schöner Podcast war, möchte ich hier einfach noch mal erwähnen. Ja, ähm, Bing, eine gute Ergänzung. Wir haben jetzt noch mal ein bisschen die Themen vom Vortrag aufgerollt, mhm ein bisschen generell über Google Shopping gesprochen. Dass es auch letztes Jahr während des Lockdowns auch einfach im E-Commerce so 'n Boom weitergeholfen hat. Absolut. Ich denke, da sind viele Marktteilnehmer reingekommen und die werden auch natürlich, äh, bleiben. Die werden bleiben. Ja, ich würde sagen, dieses Jahr sieht's ähnlich aus. Wird auch spannend. Wird auch spannend. Wir werden sehen. Ähm, wenn wir halt solche Systematiken wie Lockdown, wenn das wieder präsent wird, dann werden wir natürlich wieder, ähm, ich sag mal, Ströme nach dem E-Commerce sehen. Und dann hoffen wir mal alle, dass die Produktverfügbarkeit auch da bleiben wird, dass, ähm, ich sag mal, aus den Vorjahren gelernt, ähm, gelernt wurde. Man merkt auch in Kundengesprächen, dass Lagerhaltung – das war sonst immer ein Randthema – dass es super wichtig geworden ist, dass jetzt mittlerweile auch Standorte in Europa als Zwischenlagerlösungen gefunden werden, um einfach wirklich, ich sag mal, Spitzen abzufangen. Das kriegt man doch wirklich auch sehr stark mit. Und auch die Dienstleistungsanbieter werden dahingehend deutlich vielfältiger. Genau. Super. Ich würde sagen, wir haben soweit alles abgehandelt. Falls ihr noch Fragen habt, dann schreibt sie jetzt in den Chat oder besucht hier unseren Stand, schreibt da was hin oder einfach info@smarketer.de. Gerne. Auch mal smarketer.de auschecken. Wenn jetzt sonst keine Fragen kommen, dann würde ich sagen, wir verabschieden uns. Dankeschön. Wunderbar. Ich bedanke mich. Hat mich gefreut. Und habt noch eine schöne Messe. Wir sehen uns übrigens morgen wieder. Ah ja, stimmt, die CYBER. Ja, genau, die CYBER. Um vierzehn Uhr geht es YouTube. Sehr spannendes Thema. Und dann ist Alex um fünfzehn dreißig auch noch mal bei einem Round Table mit dabei. Ja, gerne. Wunderbar. Super. Macht's gut. Bis dahin. Danke. Ciao.
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