Das SEO Canvas! Was SEOs vom Produktmanagement lernen können
53:31
Content Marketing 0 Views

Das SEO Canvas! Was SEOs vom Produktmanagement lernen können

Zusammenfassung

Björn Darko von Visual Meta zeigt, wie SEOs vom Produktmanagement lernen können – indem sie den echten User Intent verstehen statt nur Rankings zu jagen. Mit dem "Jobs to be done"-Framework und dem SEO Canvas entwickelst du bessere Content-Strategien und verbesserst die Zusammenarbeit mit Product Teams.

SEO und Produktmanagement: Was SEOs vom Product Management lernen können

Die Suchmaschinenoptimierung hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Während früher Backlinks und technische Optimierung im Fokus standen, dreht sich heute vieles um Produktqualität, Page Experience und User Intent – also Themen, die direkt aus dem Produktmanagement stammen. Björn Darko, Head of Product und SEO bei Visual Meta, zeigt, wie du diese Management-Praktiken nutzen kannst, um deine SEO Strategie zu revolutionieren und die Zusammenarbeit mit deinen Stakeholdern zu verbessern.

Der Unterschied: User Intent vs. Rankings

Im Produktmanagement geht es darum, den User wirklich zu verstehen. Im SEO hingegen konzentrieren sich viele Teams zu sehr darauf, Rankings zu generieren. Der Unterschied ist fundamental: Du musst dich in die Situation des Users versetzen und verstehen, welches echte Problem er mit einer Suchanfrage lösen möchte.

Die berühmte Quote des Harvard-Professors Theodore Levitt fasst das perfekt zusammen: "People don't want a quarter inch drill, they want a quarter inch hole." Das heißt, Nutzer wollen keine Bohrmaschine – sie wollen ein Loch in der Wand, um ein Bild aufzuhängen. Übertragen auf SEO bedeutet das: Nutzer suchen nicht das Keyword "weiße Sneaker" – sie wollen das richtige Schuhwerk kaufen, um sich bei der Arbeit zugehörig und modisch zu fühlen.

Jobs to be Done: Das Framework für besseres SEO

"Jobs to be Done" ist eines der wichtigsten Frameworks im Produktmanagement und funktioniert perfekt auch für deine Onpage SEO. Die Idee: Jede Suchanfrage enthält einen Job mit vier Dimensionen:

  • Der Job selbst: Die konkrete Suchanfrage oder Aktion
  • Funktionale Dimension: Was möchte der Nutzer konkret erreichen oder kaufen?
  • Soziale Dimension: Wie sieht der Nutzer sich selbst in seiner Peer Group?
  • Emotionale Dimension: Wie fühlt sich der Nutzer dabei?

Praktisches Beispiel: Die "Weiße Sneaker"-Journey

Drei verschiedene Suchanfragen zeigen, wie unterschiedlich die Jobs und Intents sein können:

1. "Weiße Sneaker kaufen"

Der Nutzer sucht online nach weißen Schuhen. Funktional will er sie kaufen. Sozial möchte er smart bei der Arbeit aussehen. Emotional fühlt er sich nicht zugehörig zu seiner Peer Group, die alle weiße Sneaker trägt. Daraus entsteht die User Story: "Als SEO Manager möchte ich eine große Auswahl an weißen Turnschuhen anbieten, damit 40+ Männer mit Zugehörigkeitswunsch glücklich sind." Die Content-Idee: "Die 10 schicksten weißen Sneaker für den Büroalltag."

2. "Weiße Sneaker reinigen"

Der Nutzer hat seine neuen Sneaker bereits und merkt im Herbst: Sie werden schnell schmutzig. Funktional will er sie säubern. Sozial möchte er frisch aussehen. Emotional fühlt er sich schlecht, wenn die Sneaker Flecken haben und er nicht mehr smart wirkt. User Story: "Als Content Manager möchte ich eine Themenwelt zum Thema Sneaker reinigen erschaffen, damit Kunden uns finden." Content-Idee: "Weiße Sneaker in fünf Schritten saubermachen." Übrigens: Bei einer großen Sports Brand war dieses Keyword eines der suchvolumenstärksten im gesamten Blog-Bereich!

3. "Weiße Sneaker kombinieren"

Der Nutzer hat die Sneaker und sucht nach Outfit-Tipps. Funktional will er Outfits zusammenstellen. Sozial möchte er modisch wirken. Emotional fühlt er sich nicht gut angezogen. User Story: "Als Content Manager möchte ich ein Recommendation Feature, so dass Kunden passende Outfits bekommen." Content-Idee: "Top 5 Outfits mit weißen Sneakern kombinieren."

Warum das für dein Team wichtig ist

Dieses Framework hilft dir auf mehreren Ebenen:

  • Du verstehst den echten Intent hinter Suchanfragen besser als nur die Rankings zu checken
  • Du kannst bessere Content-Strategien mit konkreten Ideen ableiten
  • Du sprichst die Sprache des Product Teams und baust Brücken statt Mauern
  • Deine Landing Pages werden relevanter und die Conversion-Raten steigen
  • Du erkennst Chancen in deiner SEO Strategie, die andere übersehen

Product Discovery: Der wichtigste SEO-Prozess

Im Produktmanagement gibt es einen Prozess namens "Product Discovery". Darin sammelst du Ideen, priorisierst sie strategisch und entwickelst dann konkrete Maßnahmen. Das Gleiche funktioniert auch für dein SEO Team: Du findest Keywords und Content-Chancen, die nicht nur Rankings bringen, sondern echte User-Probleme lösen.

Das wichtigste Takeaway

SEO ist längst kein technisches Spiel mehr, bei dem nur Backlinks und technisches SEO zählen. Es ist ein Produkt-Disziplin geworden. Wenn du wirklich erfolgreich sein willst, musst du wie ein Product Manager denken: Den User verstehen, seinen echten Job erfassen, und dann Content und Produkt-Features liefern, die diesen Job optimal lösen. Das ist nicht nur besser für die Google Rankings – es ist besser für dein gesamtes Business und deine Zusammenarbeit im Team.

Häufige Fragen

Was ist das "Jobs to be Done"-Framework und wie wende ich es im SEO an?

"Jobs to be Done" ist ein Framework aus dem Produktmanagement, das beschreibt, welches echte Problem ein User lösen möchte. Im SEO nutzt du es, um den echten Intent hinter einer Suchanfrage zu verstehen – nicht nur das Keyword, sondern die funktionale, soziale und emotionale Dimension. Daraus entwickelst du bessere Content-Strategien, die den User wirklich helfen.

Warum ist Produktmanagement-Denken für SEOs wichtig?

Weil sich SEO von reinem Link Building und technischer Optimierung zur Produktqualität und User Experience verschoben hat. Google bewertet Page Experience und Produktqualität stark. Wenn du wie ein Product Manager denkst, verstehst du User Intent besser und schaffst Content und Produkte, die echte Probleme lösen – das bringt nachhaltiger Rankings und Conversions.

Wie kann das SEO Canvas die Zusammenarbeit mit Product Teams verbessern?

Wenn du die Sprache des Produktmanagements sprichst und mit Tools wie dem Jobs-to-be-Done-Framework arbeitest, entstehen weniger Konflikte mit Product Teams. Du begründest deine SEO-Anforderungen nicht nur mit Rankings, sondern mit echtem User Value. Das macht deine Priorisierung nachvollziehbar und Product wird eher deine Tickets umsetzen.

Wie finde ich die echten Jobs hinter meinen Keywords?

Schau dir deine Keywords an und frage für jedes: Was ist die funktionale Dimension (was will der User konkret)? Was die soziale (wie sieht er sich)? Was die emotionale (wie fühlt er sich)? Erstelle dazu User Stories und leite Content-Ideen ab. Tools wie Searchmetrics helfen dir, Suchvolumen zu verstehen, aber die Jobs findest du durch echtes User Research und Datenanalyse.

Was ist der Unterschied zwischen Rankings-fokussiertem SEO und Intent-fokussiertem SEO?

Ranking-fokussiertes SEO fragt: "Wie komme ich auf Platz 1?" Intent-fokussiertes SEO fragt: "Welches echte Problem hat der Nutzer und wie löse ich es besser als andere?" Das zweite führt langfristig zu besseren Rankings, weil Google belohnt, wenn User ihre Suchanfrage wirklich beantwortet bekommen – und zu besserer Zusammenarbeit im Team, weil dein Ansatz strategisch ist.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, da sind wir wieder zurück hier auf der Main Stage der OMKB und wir gehen jetzt so langsam in den Endspurt unserer zwei Tage Digital Marketing Konferenz und ich freue mich sehr, dass wir heute einen weiteren Gast bei uns vor Ort hier im Studio begrüßen dürfen. Und zwar ist zu Gast Björn Darko von der Visual Meta. Hallo Björn, grüß dich. Moin, hi. Freut mich hier zu sein. Wie geht es dir und von wo bist du angereist heute? Ich brauchte nur eine Viertelstunde mit dem Auto von der Zimmerstraße, dem neuen Axel-Springer-Gebäude bis hierher und bin smooth durchgekommen. Fantastisch. Ich freue mich, dass du unser Gast bist und gleich ein ganz spannendes Thema, wie ich finde, mitgebracht hast für unsere Audience heute, und zwar das SEO kann was, was SEOs vom Produktmanagement lernen können. Und ich möchte euch, Björn, bevor du gleich in deinen Vortrag einsteigst, wir noch ein bisschen genauer vorstellen. Björn ist, ich habe es gerade schon erwähnt, Head of Product und SEO bei der VisualMeta. Wer jetzt von euch sagt: „Na ja, was ist denn die VisualMeta? Dahinter steckt unter anderem die Ladenzeile. Und Björn ist seit 2021 in der Company aktiv und kümmert sich dort insbesondere die Weiterentwicklung der unterschiedlichen Shopping Plattformen. Zudem, Björn, weiß ich, bist du Host des Podcast „SEOpresso, wo es, wie es der Name schon so ein bisschen andeutet, digitalem Marketing und natürlich insbesondere SEO-Themen geht und dieser Podcast wird gesponsert von Searchmetrics und du releast sogar wöchentlich neue Folgen. Ist das richtig? Ja, jede Woche ein spannender Partner oder Gast, den ich interviewe zu bestimmten Themen. Okay, fantastisch. Insofern, liebe OMKB-Community, wenn ihr auf der Suche seid nach brandaktuellen Tipps, Tricks aus dem digitalen Marketing, nach aktuellem SEO-Wissen, dann empfehle ich euch an dieser Stelle gerne den Podcast „SEOpresso, am einfachsten auf Spotify einmal abonnieren. Vor seiner Zeit bei der Visual Meta war Björn für vier Jahre VP Product bei Searchmetrics. Sicherlich ein Tool, was die meisten von euch kennen werden. Und davor hat er als Head of SEO beim Schweizer Verlagsunternehmen Ringier gearbeitet über knapp zwei Jahre und war davor Head of SEO bei der ricardo. Cha, also ebenfalls einer Schweizer Plattform. Dominik hält einen Bachelor of Arts der Hochschule Bremen, hat just an der University of California in Berkeley ein Product Management Studio-Certification Certificate abgeschlossen und – finde ich ganz beeindruckend –, du hast bereits in UK gearbeitet, in Malta, in Lettland, in der Schweiz und jetzt in Berlin. Insofern sehr, sehr viel internationale Company-Erfahrung, wie ich finde. Ich möchte euch noch ein paar Informationen mit auf den Weg geben zur Visual Meta. Visual Meta bietet Produktsuche und Preisvergleiche für mehrere tausend Onlineshops, ist Marktführer und im Jahr 2009 gegründet worden. Zur Visual Meta gehören insgesamt 13 Online-Shopping-Portale weltweit. Deutschland – ich habe es gerade schon erwähnt – sicherlich am bekanntesten ist das Portal „Ladenzeile und beispielsweise „Shop-a-like. Die Visual Meta verbindet Onlineshops mit ihren Kunden, bieten Shops eine großartige Plattform, wie ich finde, und mehr Orientierung für ihre Kunden durch neueste Tools und Technologien. Und das bei weitem nicht nur im Bereich Mode, sondern auch in vielen anderen Kategorien. Björn, ich hoffe, das war soweit alles erst einmal richtig und du bist mit meinem Forward soweit happy. Bin ich, ja. Sehr schön. Dann dürft ihr euch jetzt freuen auf den Vortrag von Björn zum Thema „Das SEO kann was, was SEOs vom Produktmanagement lernen können. Und ihr habt natürlich als OMKB-Audience wieder die Möglichkeit, Björn im Nachgang zu seinem Vortrag entsprechend mit Fragen zu löchern, gerne aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung oder anderen digitalen Marketingthemen. Es wird so sein, dass mein lieber Kollege Shahab Hosseini entsprechend nach dem Vortrag von Björn, wie er das schon kennt, sich wieder 15 Minuten Zeit nehmen wird, entsprechend eure Fragen dann auch in seine Q&A-Session mit einfließen zu lassen. Ich möchte euch im Endspurt unserer OMBW noch einmal ganz kurz erinnern an unsere OMBW-Hashtag-Challenge. Das heißt, postet weiter fleißig eure Learnings, eure Insights, die ihr hier von der OMBW generieren könnt und gewinnt mit eurem Post eins von 25 Onsite-Tickets für unser Event am 5. April. Drückt uns die Daumen, dass wir das durchführen können, entsprechend inklusive einer Übernachtung hier im schönen Moor Hotel in Berlin. Jetzt aber genug der Informationen über die OMKB und über Björn. Wir haben jetzt richtig Bock auf deinen Vortrag. Ich schleiche mich aus dem Bild, überlasse dir die Bühne, lieber Björn, und wünsche dir ganz, ganz viel Spaß. Bis gleich. Vielen Dank, Mario. Ja, ich stehe mal auf, damit ich nicht einschlafe auf dem Sofa nach der Lammkeule, die ich heute zum Mittag hatte. Einmal kurz nur anreißen, warum mir dieses Thema so wichtig ist. Es wurde ja gerade schon mal auch gesagt, dass ich in meiner vorherigen Rolle bei Searchmetrics als VP Product sozusagen das Produktmanagement verantwortet habe und dann natürlich auch die Chance hatte, an der UC Berklee das Product Management Certificate zu machen. Also ein kleines Studium, was über ein paar Monate ging und da kam mir so viel Aha-Momente als langjähriger SEO, wo ich immer wieder zu einem Punkt gekommen bin, wo ich gedacht habe: „Mensch, warum habe ich das nicht vorher gewusst? Das hätte mir nicht nur in der Arbeit als In-House-SEO enorm geholfen, sondern auch in der Zusammenarbeit mit Produkt, wo es ja oft in In-House-Situationen immer Reibereien gibt, immer Streit gibt: „Oh, Produkt hat die Tickets schon wieder nicht gemacht. Produkt hat wieder was anderes priorisiert und so weiter. Und diese Dinge haben mir unheimlich geholfen. Und auf der anderen Seite ist es ja auch so, dass SEO sich in den letzten Jahren ja eigentlich so extrem gewandelt hat.Von Link Building über Branding. Jetzt ist sehr, sehr, sehr viel mehr Wichtigkeit auch auf das ganze Thema Produktqualität mit den letzten Google Updates da. Wir müssen uns gucken, wir müssen uns darum kümmern, dass h irgendwie die Page Experience gut ist und das sind eigentlich alles Produktthemen, die wir als SEOs vorantreiben müssen. Und das hat mich sozusagen dazu gebracht, diesen Vortrag aufzubereiten, der wie ich finde, extrem hilfreiche Tools euch an die Hand gibt, vor allen Dingen wenn ihr In House SEOs seid, mit denen ihr dann arbeiten könnt und auch die Beziehung zum Produkt oder die Beziehung mit anderen Stakeholdern insgesamt im Unternehmen verbessern können. Also hoffe ich, dass ihr jetzt in der nächsten in den nächsten 25, 30 Minuten enorm viel mitnehmen könnt und freue mich natürlich auch auf das Feedback im Nachhinein. Also der Vortrag ist das SEO Canvas, was SEOs vom Produktmanagement lernen können. Und ich möchte mal mit einem Icebreaker anfangen und ihr könnt mal so 30 Sekunden für euch mal einfach rein hören, was ihr dazu denkt. Funktioniert der Klicker nicht? Augenblick, das müssen wir noch einmal machen. So, was glaubt ihr? Ihr kennt diese Brand Netflix. Was glaubt ihr, was der größte Konkurrent von Netflix ist? Und ich gebe euch jetzt mal 3 Sekunden Zeit darüber nachzudenken und gehe davon aus, dass die meisten von euch an Disney+ denken, an Amazon Prime denken oder vielleicht an andere Streaming Dienste denken, die auch Serien oder Filme anbieten. Aber eigentlich ist der Konkurrent von Netflix das Abendessen mit Freunden oder das Workout in eurem Gym. Noch einmal weiter klickst oder das Glas Wein am Abend noch einmal weiter klickst. Und das ist auch schon der große Unterschied sozusagen zwischen Produktmanagement und auch SEO, weil hier der Unterschied ist nämlich, dass im Produktmanagement man versucht den User zu verstehen, versus man im SEO versucht rankings zu generieren. Also man muss sich wirklich in die in die Situation des Users setzen und versetzen, um zu verstehen, was ist es eigentlich, was derjenige mit einem bestimmten Produkt oder mit einem bestimmten Feature oder mit einem bestimmten Service eigentlich anstellen will? Was ist eigentlich das Problem, was er damit lösen will und welche, welchen Job versucht er eigentlich damit sozusagen zu lösen? Und es gibt diese famous Quote von Theodore Levit. Und Theodore Levit ist ein wahrer Professor, ein Ökonomieprofessor an der Harvard Business School, auch in Kalifornien. Und der hat diese famous Quote hervorgebracht, die sagt people don't want a quarter inch drill, they want a quarter inch hole. Also Leute wollen im Prinzip keine Bohrmaschine. Was die wollen, ist ein Loch in der Wand, damit sie da eine Schraube reindrücken können und vielleicht ein Bild an die Wand hängen können. Und diese ganze Theorie dahinter nennt sich jobs to be done. Ist ein sehr gängiges und sehr ja berühmtes Framework sozusagen im Produktmanagement, wo man genau versucht, den Job, den jemand ein User mit einer bestimmten Software, mit einem bestimmten Service lösen möchte, sozusagen zu verstehen, um dann der Service noch einfach zu verbessern. Und im SEO kann man genau diese Praktik anwenden, um wirklich den wahren Intent hinter einer Suchanfrage z.B. zu realisieren. Und ich habe mal ein Beispiel mitgebracht im Job to be done ist wie in vielen Produktmanagements Framework sozusagen immer ein Framework, da eine Tabelle, da ein Canvas, da so auch hier. Und ein Job sozusagen beinhaltet immer den Job an sich, eine funktionale Dimension, warum der diesen Job machen will, eine soziale Dimension, warum er sozusagen das machen will, was er da macht, eine emotionale, wie er sich dabei fühlt. Und daraus kann man z.B. eine User Story kreieren und sogar eine Content Idee. Und in diesem Beispiel, wenn du mal kurz so bleibst bitte, ist der Job sozusagen, er sucht weiße Sneaker bei Google. Das ist die Suchanfrage. Und die funktionale Dimension dahinter ist eigentlich, er will weiße Sneaker online kaufen. Deswegen geht er zu Google und sucht. Warum will er das tun? Weil er vielleicht smart auf der Arbeit aussehen will. Vielleicht arbeitet er wie ich in einem Medienunternehmen, wo alle weiße Sneaker tragen und irgendwie will dann, sieht ganz smart aus und er möchte auch gerne smart aussehen. Die emotionale Dimension dahinter ist, dass er sich sonst eigentlich nicht zugehörig fühlt zu dieser Gruppe. Ja, er sieht sehr viele mit weißen Sneakern rumlaufen, möchte das auch gerne, damit er sich da zugehörig fühlt. Also fühlt er sich zugehörig. Und eine User Story, die daraus kreiert werden kann, Ÿousand, um z.B. ein Produkt oder einen Service zu verbessern, von der E Commerce Seite in dem speziellen Fall ist, als SEO Manager möchte ich eine große Auswahl an weißen Turnschuhen anbieten, damit 40 plus Männer mit Egoproblemen glücklich sind. Und daraus wiederum kann natürlich auch eine Content Idee entstehen, indem man sagt, hey Content Team, kreier doch mal ein Listing mit den 10 schicksten weißen Sneaker für den Büroalltag, weil wir damit genau dieses Problem, was der dieser spezielle Sucher hat, sozusagen abfangen können, ihn den Intent befriedigen können, ihm die Informationen und auch das Produkt liefern können. Zweites Beispiel, wer sucht weiße Sneaker reinigen bei Google? Weil jetzt hat er sich irgendwie seine Sneaker gekauft, hat gemerkt, ach scheiße, im Herbst ist irgendwie doch nicht so eine gute Idee, viel zu viel Matsch, viel zu viel Pfützen, gehen super schnell dreckig, geht zu Google, sucht weiße Sneaker reinigen bei Google, was will er, was ist die funktionale Dimension dahinter? Er will seine Sneaker säubern. Soziale Dimension dabei ist, dass er fresh auf der Arbeit aussehen will. Geht einher mit dem ersten, es soll natürlich weiß bleiben, damit es weiter fresh aussieht, er weiter smart aussieht und er sich zugehörig fühlt. Denn die emotionale Dimension dahinter ist, dass er sich schmutzig fühlt, wenn seine Sneaker schmutzig sehen. Man läuft damit rund und denkt ständig, blöd, sind sie irgendwie da, der Fleck drauf sieht, andere, da scheint das alles schön noch weiß und man selber fühlt sich irgendwie schlechter. Und eine User Story, die sich daraus kreieren lassen könnte, wäre sozusagen, dass als Content Manager möchte ich eine Themenwelt erschaffen zum Thema Sneaker reinigen, so dass Kunden uns finden. Und ein Beispiel dazu habe ich aus einer Zusammenarbeit mit einer großen Sports Brand, mit der wir mal zusammengearbeitet haben und für die war das größte suchvolumenstärkste Keyword sozusagen für den informationsbasierten Bereich einem Blog oder ein Magazin, genau dieses Thema, wie kann ich meine Sneaker reinigen? Also nicht ganz unerheblich tatsächlich. Und daraus wiederum kann sich auch eine schöne Content Idee entwickeln, die heißt weiße Sneaker in fünf Schritten einfach sauber bekommen.Drittes Beispiel ganz schnell noch einmal durchsucht weiße Sneaker kombinieren mit Google bei Google will natürlich seine weißen Sneaker, vielleicht einen schönen blauen Anzug dazu funktional. Dahinter steht, dass er sein Outfit mit Sneakern kombinieren will. Möchte modisch auf der Arbeit rüberkommen, fühlt sich sonst nicht gut angezogen und eine User Story daraus, die daraus entstehen könnte. Wer Als Content Manager möchte ich ein Recommendation Feature, so dass Kunden, die weiße Sneaker suchen, auch passende Outfits zur Angezeit bekommen. Und wiederum eine schöne Contentidee wäre Top fünf Outfits mit weißen Sneakern kombinieren. Also dieses Job to be done und den wirklichen Intent dahinter verstehen ist halt auch super wichtig, gerade im Produktmanagement, wenn es um Product Discovery geht und Product Discovery bezeichnet im Prinzip eines der zwei wichtigsten Prozesse innerhalb des Produktmanagements. Und bleib jetzt mal bitte kurz hier. Und zwar sieht man, dass man anhand einer strategischen Vision oder einer Idee, die man sozusagen entwickelt, zusammen zum Beispiel eine Idee entwickelt. Das kommt in das sogenannte Ideas Backlog, wo man diese ganzen Sachen sammelt und dann kommt das Discovery Team zusammen und das können Produktmanager sein, das sollten Entwickler sein, das sollten UX Designer sein, das sollten Produktdesigner sein, das sollten SEO Stakeholder vielleicht sein, die zusammenkommen und versuchen, genau diese Idee oder dieses Problem, was da besteht, zusammen zu lösen. Der UX Designer kann dann bei der Ideation dieser Idea dieser Idee schon mal für sich sozusagen anreißen. Wie könnte ein Prototypen Mockup dabei aussehen? Der Engineer kann das ganze Thema Feasibility schon mal unterstützend mit einbringen und sagt Ja, können wir so bauen? Können wir vielleicht so nicht bauen? Bräuchten wir noch diese Ressource dafür? Bräuchten wir das noch? Ein SEO kann sofort intervenieren, wenn es darum geht, wie soll das Ganze auch scrollbar sein, suchbar sein, mit Keywords angereichert sein und so weiter und so fort. Also dieses Team kommt zusammen, kreiert einen Prototypen relativ schnell und validiert das Ganze dann mit Usern. Der Prototyp wird an einen User gegeben, dort wird geklickt, getestet, der User gibt sein Feedback. Ja, finde ich cool, finde ich nicht cool. Da müsste vielleicht der Knopf weiter nach rechts, weiter nach links und so kann man sozusagen das Ganze iterativ noch verbessern, bevor das Ganze dann jetzt darfst du weiterklicken in den Backlog der Development geht und es dann in die Product Delivery geht, das heißt das Delivery Team. Und das wären dann meistens die Produktleute und auch die Engineers fangen dann an, das Ganze zu bauen. Man hat es discovered. Das ist der erste wichtige Schritt. Product Discovery und zweite wichtige Schritt ist Product Delivery. Wenn man sich das bleibt noch mal kurz da. Wenn man sich das sozusagen einmal vorstellt, so arbeitet Produkt miteinander, dann hilft das auch SEOs Inhouse, die Inhouse arbeiten, dieses System zu verstehen und zum Beispiel auch in Iterationen zu denken, weil man weiß okay, bevor ein Produktteam sozusagen ein Feature oder eine Idee, ein Content, was auch immer neu erstellt, müssen Sie erstmal in kleinen Schritten anfangen, einen Prototypen bauen, den testen lassen, iterativ verbessern und dann geht das ganze in Delivery. Das heißt, wenn ihr das ganze schon auch in kleineren Stücken oder in kleineren Iterationen plant, hilft das dem Produktteam enorm und hilft dann auch, dass die Tickets wahrscheinlich viel früher und viel eher sozusagen in die in die Roadmap mit aufgekommen sind. Wenn wir jetzt noch einmal weitergehen auf die nächste Ich habe ja vorhin gesagt, das Job to be done ist sozusagen das die Value in the Product Discovery. In der Product Discovery habe ich gesagt, kommen die Engineers, die UX Leute, SEOs, die Produktleute zusammen. Und was man da sozusagen versucht, ist, das Thema Desirability einmal zu klären. Sprich ist es wirklich etwas, was unsere unseren Usern wirklich value liefert? Ist es was, was deren Problem bei denen löst? Ist es etwas, was sie auch wirklich nutzen würden? Das zweite, was man versucht zu klären, ist das Feasibility Thema, das heißt ist es. Löst es auch ein Problem für das Unternehmen? Wenn wir jetzt dieses Feature bauen oder diese Funktion bauen sozusagen, wie viel Geld braucht es, wie viel Aufwand müssen wir dafür bereitstellen, um dieses Feature zu bauen? Also im Prinzip sagt man je weniger sozusagen, je weiter unten dieses Feasibility Thema ist, desto eher wird es gebaut, weil es halt nicht so ein Riesenaufwand ist. Und drittens versucht man, das ganze Thema Viability zu klären in dieser Product Discovery, indem man versucht herauszufinden, wie wertvoll diese diese Solution für das Unternehmen ist. Wie verdient man damit Geld? Wie viel Geld kann man damit verdienen? Und das ist natürlich klar, dass aus dem Ganzen heraus dann Innovationen erstrecken. Also wenn man das Thema Desirability ist wirklich von dem User gewollt, können wir bauen, weil die Ressourcen und das Geld da ist. Und Feasibility ist auch etwas, was dem Unternehmen etwas bringt. Wenn das geklärt ist, dann hat sozusagen das auch einen guten Voraussetzungen in das Delivery zu kommen und dann auch wirklich gebaut zu werden. Aber das muss man als SEO natürlich auch verstehen, wenn man sozusagen Requirements vom Produktteams mit hat. Im Produktmanagement ist es vor allen Dingen so, dass man Ideen holistisch versucht auch zu validieren. Das heißt, man hat bestimmte Frameworks und in diesem Fall nennt es sich Das Produktmanagement kann was, indem man bestimmte Ideen in bestimmte Dimensionen einordnet und dann zu herauszufinden, ob es wirklich eine valide Idee ist. Und ich möchte das Ganze jetzt auch mal auf das Thema SEO anwenden, weil ich glaube, dass das auch im SEO hilft, bestimmte Ideen, bestimmte Requirements, bestimmte Feature Vorstellungen einmal zu validieren, ob es denn wirklich dem Unternehmen auch was bringt.Und im Prinzip klärt man in diesem Produktmanagement kann was vier verschiedene Fragen. Das erste ist für wen kreieren wir hier eigentlich Wert? Das zweite ist wie generieren wir diesen Wert als Unternehmen? Die dritte Frage, die man klärt, ist wie liefern wir oder beliefern oder beliefern liefern den Wert dann am Ende auch zu den Kunden? Und das vierte ist wie fangen wir die Value ein, den Wert ein, also wie verdienen wir damit Geld? Das sind die vier Dimensionen, die man sich einmal angucken muss und auch im SEO einmal angucken sollte, damit das natürlich auch Erfolg hat, was man da vom Produktteam erwartet. Und lassen uns das ganze mal ein bisschen aufbrechen. Für wen kreieren wir diesen Wert? Und da ist natürlich an erster Stelle ganz klar das Customer Segment. Also für welchen Kunden versuchen wir hier Wert zu erschaffen und in dem Fall der weißen Sneaker, im Falle dieser E-Commerce Seite, sagen wir mal männlich vierzig plus arbeitet im E-Commerce und die Value Proposition, die wir daraus generieren, ist wie können wir diesem männlich vierzig plus, wie können wir diesem die größte Auswahl an weißen Sneakern bereitstellen? Und vor allen Dingen wie können wir den umfangreichsten Content Guide rum und weiße Turnschuhe im Internet bereitstellen, damit wir auch die informationsbasierten Suchanfragen zum Beispiel capturen? Die zweite Frage, die wir klären wollen, ist wie generieren wir Value? Also wie bauen wir das Ganze? Das heißt, einmal schauen wir darauf, wahrscheinlich brauchen wir eine Landingpage mit einer Auswahl von allen relevanten weißen Sneaker Modellen, die es da draußen gibt. Und wir brauchen einen umfangreichen Content Hub rund um weiße Sneaker, Style Guides und vielleicht die Beantwortung der gefragtesten Themen. Das heißt, da ist auch ein Research notwendig, wir müssen vielleicht einen Content Hub bauen etc. Und wir können natürlich auch Value generieren, indem wir das nicht direkt machen, sondern auch noch andere externe Quellen dazu nehmen. Im Prinzip könnten wir hier darüber nachdenken, eine Community zu nutzen zur Erstellung von user generated Content Inhalten, die vielleicht selber auch Tipps geben, die selber vielleicht sagen, ja, dieser Schuh ist vielleicht eine größere Nummer, eine Nummer größer, vielleicht besser als die angegebenen Nummern. Oder vielleicht auch Tipps geben, wie man bestimmte Schuhe sauber hält etc. Vielleicht können wir mit Freelancern arbeiten, die bei der Content Erstellung nutzen, weil wir nicht die ganzen Ressourcen inhouse haben, keine Editoren haben. Wir müssen vielleicht auf eine Agentur oder auf Freelancer ausweichen, damit wir diese ganzen Inhalte erstellen können. Und vielleicht sollten wir auch noch mehr Shops anbinden, die exklusivere Sneaker haben, weil wir vielleicht nicht genug Inventory, nicht genügend Auswahl haben. Dritte Frage wie liefern wir eigentlich die Value? Also welchen Kanal müssen wir nutzen, um die Kundenbeziehung in jedem Schritt der Customer Journey im Prinzip zu pflegen? Online Shop und eine Landingpage ist schon mal das erste einfach. Zweitens, dass wir vielleicht auch Homepage Kampagnen schalten, dass die Leute, die direkt auf die Homepage kommen, wissen, dass wir die größte Auswahl an weißen Sneakern da haben, extra Kampagnen dafür bauen, dass wir vielleicht in einem Podcast gehen mit high snoberty, die auch spezialisiert sind auf Sneaker und Lifestyle Themen, dass wir Newsletter rausschicken, wo wir auch hier darauf aufmerksam machen, dass wir nicht nur die größte Auswahl an Sneakern haben, aber auch einen riesengroßen Style Guide rund um Sneaker oder vielleicht auch Outfits mit mitschicken können, wie man weiße Sneaker wunderbar kombinieren kann für verschiedene Lifestyle Events. Zum Beispiel, dass wir Customer Care informieren, dass wir jetzt eine große Sneaker Kollektion gelauncht haben, weiße Sneaker, dass wir viel rund um das Thema machen, falls dort die Telefone heiß klingeln, falls dort Anfragen reinkommen, vielleicht Retouren reinkommen, dass der Customer Care natürlich auch informiert ist, wie sie damit umgehen soll und dass man vielleicht Social Media benutzt und Instagram Kampagne macht. Ein sehr visuelles Thema, weiße Sneaker Kombination mit bestimmten Outfits, Instagram oder auch Snapchat oder auch Pinterest. Natürlich wunderbare Plattform, auf denen man sozusagen diese ganzen Themen bespielen kann. Und viertens, das ist die letzte Frage, die man holistisch holistisch versucht zu einzufangen ist wie fangen wir die Value an? Also wenn wir das jetzt alles machen, wie verdienen wir damit eigentlich Geld? Wichtige Einnahmenquellen könnten natürlich sein die Sales aus dem Onlineshop oder aber auch Sales durch Affiliate Partner. Vielleicht sollten wir ein Affiliate Programm starten über andere Shops, vielleicht sollten wir auch über Social Media Shops anbinden usw. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man dort Geld verdienen kann. Was sind die wichtigsten Kosten für die Erbringung dieses Leistungsversprechens? Also wir bauen natürlich hier vielleicht neuen Content Hub, vielleicht bauen wir neue Kategorien, das heißt, wir müssen in Infrastruktur investieren, wir müssen Budget für Influencer bereitstellen, wir müssen Budget für Fotografen bereitstellen, weil wir natürlich super Foto Fotos brauchen, wir müssen Hosting bezahlen, wir müssen Budget für Freelancer bereitstellen und so weiter. Das heißt, man schaut sich wirklich diese Idee, die man da hat, diese Hypothese, die man hat, von ganz vielen verschiedenen Winkeln an, um auch wirklich zu validieren, dass es etwas ist, was der Company was bringen kann. Und zum Schluss sieht das Ganze dann so aus. Das sind die einzelnen Schritte, die wir jetzt durchgegangen sind. Aber wenn man das einmal für sich sozusagen geplant hat und dann in so einen Pitch geht, um Budgets zu bekommen, um mit Produktmanagement zu sprechen und zu sagen, das müssen wir bauen, und die fragen einen dann immer, ja, was für KPIs beeinflussen wir damit, wie wollen wir denn damit Geld verdienen, was bringt es uns? Dann könnt ihr das alles schon beantworten, weil ihr habt das Ganze schon einigermaßen beleuchtet und das ist natürlich auch für Business Development natürlich enorm spannend, weil die damit natürlich auch neue Umsatzströme, neue Produktkategorien und so weiter weiterentwickeln können. Die basieren auf eurer Idee. Also wirklich ein super einfaches Mittel, eigentlich dieses Canvas, um bestimmte Ideen zu validieren.Im Produktmanagement spricht man auch sehr vom Product Lifecycle. Das heißt, man schaut sich ein Produkt eigentlich mal auf einem Lifecycle Chart an, wie das dieses hier ist. Das ganze Thema Desirability, Viability, Feasibility und Value sozusagen spielt da drin, findet sich wieder. Ihr seht auf der X-Achse Sales und auf der Y-Achse die die Zeitlines leiste. Wenn du jetzt einmal weiter klickst, denn wenn man jetzt zum Beispiel einen neuen Shop launcht oder ein neues Produkt launcht, dann geht man erstmal in diese Introduction Phase. Und ihr seht an der Linie, die geht dann hoch, Leute kriegen langsam davon mit. Wir müssen natürlich sehr viel Buzz darum machen, sehr viel Kampagnen darum schalten, sehr viel Werbung dafür schalten, Homepage und so weiter und so fort. Bevor das dann in die nächste Phase geht, wo wir sozusagen in die in die Growth Phase gehen, wo wir merken, okay, es kommen jetzt mehr Kunden rein, das wird mehr besucht, wir können mehr Traffic generieren, wir werden wir werden mehr Umsatz damit machen. Das heißt, wir haben sozusagen Product Market fit gefunden, also haben wirklich ein Produkt entwickelt, was auch die Kunden hat, die bereit sind, dafür Geld auszugeben. Und dann irgendwann kommt man in eine Zeit, wo das Ganze in so eine Mature Phase geht. Das heißt, es wächst nicht weiter. Entweder stabilisiert sich das oder flacht so langsam ab. Und da muss man sich dann im Prinzip überlegen, maintain wir das Ganze jetzt noch mal oder gehen wir in die nächste Phase, wenn es ins decline geht, dass wir sozusagen entscheiden, killen wir das Produkt jetzt, weil es keine Menschen mehr gibt, die das Ganze interessiert und wir keinen Sales mehr generieren oder entwickeln wir was obendrauf, eine neue Innovation sozusagen drauf zu packen. Nehmen wir das Ganze jetzt mal Beispiel mal für bestimmte Landingpages. Wir im SEO schauen uns ja sehr oft Landingpages an, die wir vielleicht aus dem Index rausnehmen müssen, weil sie nicht mehr genügend Geld, nicht mehr genug Traffic, nicht mehr genug Signale einfach aus der Suchmaschine sozusagen generieren. Dann kann man sich dieses dieses Product Lifecycle eigentlich wunderbar nehmen und mal diese URLs dagegen legen. Und wenn man weiß, dass man in dem in dem Decline Modus ist, kann man dann entscheiden, ob man diese Landingpage sozusagen nochmal mit neu Content bestückt, vielleicht ein neues Feature drauf baut, vielleicht die Usability verbessert. Einfach die ganzen Optimierungsmaßnahmen, die wir im SEO so machen, entscheidend darauf, wie sozusagen der Verlauf der einzelnen des einzelnen Umsatz, der Conversions, des Traffics der einzelnen URLs ist. Oder man sagt okay, macht keinen Sinn mehr, weil es überhaupt gar kein Interesse mehr da ist, weil vielleicht auch das Keyword nicht mehr interessiert. Zumba zum Beispiel ist so ein Thema, was unheimlich mal getrendet hat, aber mittlerweile keine Sau mehr interessiert. Also wäre das sozusagen ein Beispiel, wo man sagen kann, lass uns ganze Zumba Kategorie deindexieren, um auch einfach ein bisschen mehr Fokus für den Google und für den User auf die wichtigsten Kategorien zu lenken. Auch ein super einfaches Framework oder Chart im Prinzip, was man dann nutzen kann. Springen wir mal auf die nächste Seite. Bei uns und auch im Produktmanagement müsst ihr euch ja vorstellen, insbesondere im Produktmanagement ist es so, dass auf die bricht so viel ein. Ja, die, die, der, der, der Head of Marketing wünscht sich jetzt sofort eine neue Landingpage, weil er nächste Woche eine neue Kampagne schalten will. Der Boss, der CEO will irgendwie beim Golfen angeben und hat irgendwo in einem Manager Magazin von der nächsten KI gelesen und will jetzt unbedingt, dass wir KI einbauen. Dann kommen irgendwie die CEOs und wollen hier noch mehr Landingpages und da noch und hier und überall kommen die ganzen Stakeholder und und wollen im Prinzip was von allem haben. Das heißt, ein Produktmanager per se an seiner DNA sollte natürlich diese ganzen Requests sozusagen sammeln und dann natürlich priorisieren und entscheiden, was er damit macht. Genau das Gleiche müssen wir im SEO im Prinzip auch machen. Stellt euch vor, ihr macht ein Audit, die richtig große Ordners für große Seiten sind dann ja manchmal hundert, vielleicht hundertfünfzig Seiten lang. Und daraus resultiert ja ein unheimlich großer Backlog an bestimmten Tickets, die man daraus erstellen kann. Und natürlich kann man nicht alles gleichzeitig machen, deswegen muss man priorisieren. Und im Produktmanagement gibt es sehr, sehr viele schöne Möglichkeiten und Templates und Frameworks, die einem helfen zu priorisieren. Das erste ist natürlich eine strategische Roadmap und das ist etwas, was ich auch in meiner Erfahrung als Inhouse SEO mir immer wirklich geholfen hat, eine gute Einordnung davon zu zu zu erstellen, was eigentlich mein Outcome sein will. Jetzt mal ich glaube, wir müssen es jetzt mal dreimal klicken. Bitte noch mal und noch mal, dann könnt ihr eine strategische Roadmap ist immer ganz wichtig, wie ich es schon gesagt habe. Sie managt sozusagen Outcome und nicht Output. Also wir geben sozusagen eine strategische Richtung vor, wo wir in zweitausenddreiundzwanzig sein wollen. Das sind die Themen, die für uns wichtig sind. Refling Tags canonical Issues fixen, Content einmal überarbeiten, neue Wintersport Kategorie und so weiter. Das sind die Sachen, die für uns wichtig sind und wir ordnen das für uns ein. Da will ich Near Term, also jetzt Ende dieses Quartals, innerhalb von zweitausendzweiundzwanzig oder am Ende zweitausenddreiundzwanzig angelangt sein. Das ist das, was ich gerne machen möchte und damit priorisiert ihr für euch schon mal die die generischen wichtigsten Themen. Wie das am Ende nachher detailliert aussieht, wird dann erst im nächsten Schritt, wenn du jetzt noch mal weiter klickst, definiert, wo du dann wirklich detailliert aus dieser strategischen Roadmap dir eine Produkt oder eine SEO Roadmap runterbrichst und dann sagst okay, jetzt im Oktober bitte noch mal mehrmals klicken. Danke. Jetzt im Oktober fangen wir das ganze Thema Raffling Text an, danach müssen wir uns sofort an die Canonicals setzen. Das geht bis November, dann bis Dezember Content überarbeiten und so weiter. Das Gute bei diesen Themen ist, wenn man das als Inhouse SEO oder überhaupt als SEO macht, ist, du sprichst bereits die Sprache vom Produkt, du sprichst bereits die Sprache von Produkt und Engineering. Und das hilft natürlich ungemein, auch bei der Diskussion und auch beim Annähern dieser beiden Departments und dieser beiden Teams, wenn denn da so viel Friction da ist. Und ein anderer Vorteil, den der den, den so eine Roadmap natürlich hat, ist, dass du dich mit dem Produktteams und anderen Stakeholdern allein kannst.Und zwar allein auf den zeitlichen Rahmen und auf dem Scope, das heißt, wie lange es dauert. Und dann habt ihr von beiden Seiten sozusagen auch Commitment, dass das Ganze auch passiert versus ihr kommt mit einer Liste an Requirements und sagt „Ey, Produkt, hier sind meine ganzen Tickets, macht mal und nachher am Ende beschweren sich dann wieder alle, weil es dauert wieder Jahre, bis die Tickets umgesetzt sind und irgendwie hat keiner richtig zugehört und wie auch immer. Also ein bisschen da auch einen Schritt auf Produkt zugehen, die Arbeit für Produkt sozusagen erleichtern, indem man auch dieselben Methoden und dieselbe Terminologie sozusagen benutzt. Das hat mir unheimlich viel geholfen und wie gesagt, auch während ich mich theoretisch damit auseinandergesetzt habe, hat mir geholfen, das in die Praxis umzusetzen und das hat ganz viel schöne Momente am Ende auch gegeben, wo es für mich auch ein Aha-Moment war, dass es sehr viel einfacher ist. Und auch hier wieder wichtig, wie ich das am Anfang gesagt habe, wirklich in Iteration zu denken, weil Produktmanagementschmentteams arbeiten nach Scrum oder nach Kanban. Das sind sozusagen deren Arbeitsflows, deren Arbeitsweisen, wie sie sie sozusagen entwickeln. Und sie arbeiten in Iterationen im Scrum. Das heißt, man fängt erst mal klein an, testet das und basierend darauf plant man eine zweite Iteration und es wird sozusagen immer größer. Das heißt nicht einmal voll durchplanen bis ins Ende des Details, sondern wirklich in Iterationen klein anfangen, erst mal mit einem MVP starten und dann sozusagen darauf aufbauen. Darfst gerne weiter klicken. Genau. Ich habe gerade gesagt, die Produktteams arbeiten viel nach diesen agilen Frameworks, Kanban oder Scrum. Ich habe, während ich bei Searchmetrics zum Beispiel im Consulting gearbeitet habe, mit dem Consulting-Team auch auf Kanban geswitched, auch jetzt bei Ladenzeile. Das ganze SEO-Team arbeitet jetzt nach Kanban. Das hat natürlich den Vorteil, dass wir die ganzen Dinge, die wir machen wollen, sammeln, priorisieren können und dann täglich auf Progress checken können. Wenn du jetzt einmal klickst, dann gibt es in diesem Kanban-System dieses Kanban-Bord. Das beinhaltet prinzipiell drei Columns. Das eine ist To Do, das ist das, was wir machen müssen, das andere im Progress, das, was wir gerade tun, und das sind dann das, was wir fertiggestellt haben. Der Vorteil bei dem Ganzen ist, drumherum gibt es verschiedene Meetings. Das ist innerhalb dieser Kamba Mythologie. Das Backlog, sprich alles, was man im Prinzip plant aus der Roadmap, was wir vorhin gesehen haben, kommt ins Backlog. In diesem Backlog, dieses Backlog durchzugehen, gibt es ein Meeting, das nennt sich Replenishment. Da kommen dann alle zusammen, gehen durch diese einzelnen Tickets durch, besprechen diese Tickets und priorisieren: Müssen wir das jetzt machen? Wie lange dauert das? Was brauchen wir dafür? Schieben wir das jetzt ins To Do, ja oder nein? Dafür gibt es ein dediziertes Meeting, in dem man sich nichts anderes kümmert, als zu priorisieren, was die nächsten Arbeitsschritte sind. Im Daily Standup, meistens geht der in 15 Minuten, geht man dann sozusagen durch das To Do und versucht sozusagen, die Themen, die innerhalb des Sprints, meistens in zwei Wochen, manche arbeiten auch eine Woche, manche auch drei Wochen. Ich habe tatsächlich schon mal eine Company gesehen, die arbeitet in einen halben Jahres-Sprint, gibt es tatsächlich. Und in diesem Stand-up geht es nichts anderes, vor allen Dingen bei diesem To Do Kollaboration innerhalb des Teams. „Hey, ich muss eine neue Landing Page kreieren. Ich muss einen Tracking Pixel implementieren. Ich muss einen Crawl aufsetzen. Weiß nicht, wie das geht. Habe ich noch nie gemacht. Wer kann mir helfen? Und dann kann ein anderes Teammitglied mit auf den Zug aufspringen, hier unterstützen oder man kann die Sache gemeinsam machen, wenn es irgendwie zu viel Aufwand ist. Im nächsten Schritt, im Progress, kümmert man sich wirklich nur den Fokus der einzelnen Tickets. „okay, was habe ich gestern gemacht? Was versuche ich heute zu machen? Gibt es irgendwelche Hindernisse, die mich dabei aufhalten, das zu erreichen, das in die Wahrheit umzusetzen? Und da ist natürlich dann der Vorgesetzte oder der Manager muss dann einspringen und dafür sorgen, dass diese Hindernisse wegkommen, damit die Mitarbeiter innerhalb der zwei Wochen auch wirklich diesen Progress schaffen. Und im nächsten Schritt dann und auch da gibt es wieder ein dediziertes Meeting Das nennt sich Service Delivery, wo man dediziert nur über die Themen spricht, die man entwickelt hat oder released hat oder umgesetzt hat und dem Team denn gegenseitig gezeigt wird, wie hat man das gemacht? Was für Hürden musste man nehmen? Würde man irgendwas nächstes Mal besser machen? Man zeigt sich dann Mockups, man zeigt sich Excel-Listen, man zeigt, wie man durch den Crawl gegangen ist und so weiter. Das heißt, hier fokussiert man sich wirklich auf das Thema Knowledge Exchange. Man hat innerhalb der Kanban-Methode wirklich dedizierte Meetings, kümmert sich wirklich nur dediziert Priorisierung, Kollaboration, Fokus und Knowledge Exchange und alles andere braucht man an Meetings im Prinzip eigentlich nicht mehr. Wir sind immer noch beim Thema Priorisierung, haben angefangen mit Roadmaps, haben dann darüber gesprochen, wie man die Themen der Roadmap auch in einem operativen Umfeld abarbeiten kann und da wirklich den Fokus drauf zu halten. Andere Priorisierungsmaßnahmen, die enorm gut sind im Produktmanagement, sind sogenannte ROI-Score-Cards. Sie kommen eigentlich aus der Financial, aus der Finanzwelt. Und hier mal ein Beispiel: Wenn du noch mal klickst, man hat in diesem Scorecard auch hier wieder Value versus Effort und dann hat man vier Quadranten und da kann man die einzelnen Themen einmal auflisten. Noch mal klicken und dann weiß man, das, was am meisten Value, aber am wenigsten Effort hat, ist natürlich das, wo man sich als erstes drauf stürzen sollte.Versus dem, was irgendwie ein Riesenaufwand ist, aber eigentlich gar nicht so viel Value hat. Also wirklich eine sehr einfache und sehr angenehme Art, sozusagen das ganze Thema zu priorisieren. Wenn man jetzt das Thema Internal Linking zum Beispiel nimmt, dann schaut man sich die ganzen URLs an, die am meisten Revenue in dieser speziellen Saisonalität, in dieser speziellen Saison sozusagen generieren, dann fokussiert man sich wirklich nur auf die und alle anderen lässt man sozusagen außer Acht. Ein anderes Thema, was man damit auch gut beleuchten kann, ist Keyword Research Competition versus Search Volume. Auch da sollte man sich dann vielleicht sogar auf die Themen stürzen, die am höchsten Suchvolumen haben, aber am wenigsten Competition haben. Gibt es vielleicht vereinzelt noch, aber so kann man sozusagen auch priorisieren, wie man sozusagen vorgeht. Und das letzte Thema, was ich euch gerne noch mit an die Hand nehmen möchte, was natürlich auch ein großes Thema nicht nur im Produktmanagement ist, sondern auch bei uns im SEO, ist das Thema Research. Und hier natürlich ganz klassisch Keyword Research. Und ich glaube, dass man sozusagen von der klassischen Keyword Research abgehen sollte und wirklich den User auch hier wieder in den Fokus rücken sollte, so wie Produktmanagement das auch macht. Immer den User an erster Stelle sehen. Und wenn man hier zum Beispiel Keyword Research basierend auf bestimmten Personas macht, dann kann man hier, ich habe mir jetzt hier drei ausgedacht: Sarah Style, Charlie Cool, Benjamin Brandt. Wir bleiben wieder bei dem weißen Sneaker Beispiel. Du kannst schön jetzt einmal dich durchklicken. Sarah Style zum Beispiel möchte eigentlich nur bestimmte Keywords oder bestimmte Themen zu den Keywords, die sie eingibt. Style Kombi mit weißen Sneakern, wie kombiniere ich mit weißen Sneakern? Style White Sneakers, weiße Sneaker in die Waschmaschine, funktioniert das, damit die noch stylisch bleiben? Charly Cool ist eigentlich nur interessiert daran, coole weiße Sneaker zu haben, vielleicht weiße Sneaker Socken, weil irgendwie andere Socken uncool sind. Und Benjamin Brandt steht eigentlich nur auf bestimmte Brands, die weiße Sneaker haben, wie zum Beispiel Nike Pure Platinum oder White Adidas Superstars. Also Personas nutzen, Keyvit Research zu betreiben, eine wunderbare Möglichkeit. Und das Letzte, was im Research immer wirklich sehr, sehr gut funktioniert, insbesondere im Produktmanagement, wenn man wirklich ein Produkt bauen will, was im Prinzip auch ein Problem eines Users löst, muss man sich eine Customer Journey Map zum Beispiel an die Hand nehmen. Und auch hier können wir wieder wunderbar auf SEO ansetzen. Eine Customer Journey bleibt noch mal bitte so – hat man verschiedene Stages. Also was macht der Kunde sozusagen? Was denkt der Kunde dabei? Wie ist das Befriedigungslevel? Wie fühlt er sich dabei? Und was ist die Möglichkeit, die wir hier schaffen können? Und dann hat man sozusagen verschiedene Phasen: Brand Awareness, Engagement, Consideration, Conversion Retention. Das ist der normale Funnel, den wir in der Customer Journey haben. Den kennt ihr. Und hier auch wieder mit weißen Sneakern als Beispiel. Er googelt weiße Sneaker, findet, Denkt dabei: „Finde ich einen guten Deal? Kommt vielleicht durch ein Riesen-Listing, 140 Items, sucht sich da durch und ist am Anfang excited. Und die Idee, die wir hier sozusagen rausgreifen könnten, ist: „Hey, lasst uns doch einfach „Deal zum Meta-Titel hinzufügen, damit wir dieses „Finde ich einen guten Deal vielleicht schneller überbrücken können, ihm gleich zu befriedigen damit, dass er hier einen guten Deal findet. Dann in die Engagement-Phase, wo er denn sich durch sein Listing durchstöbert, wie gesagt, 140 Items. Was denkt der Kunde dabei? Er denkt, vielleicht ein bisschen überfordert mit der riesen Auswahl. Man sieht auch schon, dass der Satisfaction Level so ein bisschen runtergeht. Und hier wäre eine Möglichkeit, sozusagen die Items zu reduzieren oder besser zu gruppieren, anstatt vier Bilder anzuzeigen, kann man vielleicht nur drei Bilder anzeigen. Consideration hat dann ein paar Schuhe gefunden, die ihr oder ihnen gefallen. Die sind zwar großartig, aber echt teuer. Trotzdem ist der Excitement Level da, weil es irgendwie geil Ich habe was gefunden, habe mich da jetzt durchgeforstet. Lass uns doch hier ein 20% Discount Label hinzufügen, damit die Kunden dann sozusagen auch wirklich konvertieren. Und dann in die Conversion-Phase gehen. Der kauft sie oder sie kauft sie, denkt: „Oh mein Gott, wie geil ist das? Ihr habt neue Sneaker. Satisfaction Level ist hoch. Und dann könnte man sozusagen auch hier eine Opportunität, dass man einen Hinweis geben kann, dass es auch passendes Outfit dazu gibt. Und last but not least die Retention-Phase. Wir sind wieder bei dem Beispiel davor: Hat die weißen Sneaker gekauft? Scheiße, ist Herbst, ist Winter, ist irgendwie blöd, dreckig nach einer Woche, googelt, wie weiße Sneaker reinigen, denkt dabei, vielleicht war das eine blöde Idee, weiße Sneaker zu kaufen. Satisfaction Level ist nach unten. Also können wir vielleicht hier auch wieder eine Möglichkeit erschaffen, einen How-To-Artikel rauszuhauen, wie säubert man weiße Sneaker. Das sind natürlich Dinge, die man eigentlich mit dem User direkt machen muss. Also man muss sozusagen beobachten, wie der User mit der Seite, mit dem Service umgeht, genau diese Dinge herauszufinden und auch die Opportunitäten herauszulösen. Aber ein wunderbares Mittel im Prinzip und wirklich User direkt sozusagen zu beobachten und daraus Ideen zu entwickeln. Bleibt mir zu sagen als Key Takeaways: Erstens, den Nutzer verstehen, anstatt auf Rankings zu schauen. Schaut euch Jobs to be done an. Wirklich eine hervorragende Möglichkeit, wirklich den wahren Intent hinter einer Suchanfrage herauszufinden. Zweitens: Roadmaps helfen beim Priorisieren und auch beim Alignment mit anderen Stakeholdern, mit anderen Departments. Unheimlich hilfreiches Mittel auch, dieselbe Sprache mit Produktteams zu sprechen. Das SEO kann was auch nutzen, ganzheitliche Wertbetrachtung einer Idee, eines Projektes sozusagen einmal für sich selber klarzumachen und dann auch den Pitch gewinnen zu können, dass Dinge umgesetzt werden. Plant wirklich in Iterationen, überfordert Produktteams nicht mit völlig ausgeklügelten und bis ins Detail geplante Projekte, sondern wirklich in Iterationen. Denkt immer daran, Product Discovery, kleine Prototypen, mit denen sie sozusagen losgehen und User-Tests machen, ob das dann auch funktioniert und dann wird in Iterationen weitergedacht und das ganze Thema verbessert und nutzt eine Customer Journey Mapping, für um neue Ideen zu bekommen. Aber versucht euch da wirklich an die UX-Leute zu halten, die ja immer öfter auch Interviews mit Usern führen sollten. Da könnt ihr euch einmal mit ranhängen und dann wirklich bestimmte Ideen auch validieren anhand dessen, wie ein User mit dem Service.Umgeht. Also danke ich euch. Omkb, ich hoffe, ich habe euch was mitgeben können und hoffe, dass ihr inspiriert seid, da in Zukunft vielleicht an SEO anders zu betreiben, als ihr es heute gemacht habt. Herzlichen Dank. Danke. Ich nehme gerne nochmal Platz auf dieser Couch, aber ich habe auch was gelesen. Ich kann mit dreckigen weißen Sneakern punkten. Bin ich jetzt drauf? Ja, sehr schön. Gut, erst mal herzlichen Dank, Björn. Spannender Vortrag. Ich kann nicht mit weißen Sneakern punkten, aber zumindest habe ich ein bisschen was lernen dürfen. Björn, du hast ja jetzt so einen großen methodischen Koffer mitgebracht. Also ganz viel Methodik, was du ja auch hier jetzt zur Anwendung gebracht hast. Du hast erzählt, dass das für dich ein Aha-Moment gewesen ist, als du wirklich so vom typischen SEO, sagen wir es mal so, dann sehr, sehr viel Methodik dann aufgesaugt hast. Die Frage ist: Ab welcher Unternehmensgröße schlägst du vor, diese komplette breite Klaviatur, die du dargestellt hast, auch so in der Detail-und Prozessorientierung umzusetzen? Glaubst du gleichzeitig, dass sich der Typus „Mensch, der heute SEO betreibt, auch ändern muss? Bedeutet, müssen SEOS deines Erachtens nach stärker prozessual und projektorientiert vorgehen und auch einen Methodikkoffer mitbringen, also einen Werkzeugkoffer mitbringen? Und wie stark interdisziplinäre Synergien kannst du eigentlich leveragen? Das heißt, die Methoden, die du heute hier vorgestellt hast, basieren ja auch darauf, dass du mit verschiedenen Stakeholdern arbeitest, auch Stakeholder Management wahrscheinlich durchführen musst. Da ist die Frage, was auch auf den ersten Punkt einzahlt bezüglich der Unternehmensgröße: Ab welchem Punkt macht das eigentlich in dieser Ausprägung Sinn? Das ist natürlich in einer kleinen Ausprägung, irgendwie ein kleines Kanban-Board sinnvoll ist, total bei dir, aber ich glaube, du verstehst die Frage dahingehend ganz. Ich glaube, das ist halt abhängig davon, was man davon nutzt. Ich glaube, diese ganzen Research-Geschichten kann man auch als Ein-Mann-Agentur nutzen, das SEO Canvas zum Beispiel, wirklich auch zu validieren, was man sich da ausgedacht hat, ob das auch wirklich Value kreiert für einen Nutzer, ob man damit Geld verdienen kann. Das sind ja so Sachen auch. Das Customer Mapping ist, glaube ich, auch ein hilfreiches Tool, was man unabhängig davon, wie groß eine Company ist, nutzen kann, auch das „SEO kann was und so weiter. Ich glaube, je größer das Unternehmen ist, desto größer ist natürlich auch die Isolation in verschiedenen Departments. Das heißt, du hast ein großes Produktteam wahrscheinlich, wie bei uns, hat man verschiedene Produktteams, also auch verschiedene Heads und darunter den Produktteams, die verschiedene Dinge verantworten. Und da ist es natürlich insbesondere und umso mehr wichtiger, insbesondere wenn du als SEO auch unabhängiges Department bist und auch dich hinten anstellen musst in der Priorisierung und im Backlog. Wenn du dann diese Arbeit schon machst und für den Produktmanager zum Beispiel diese Arbeit schon Vorarbeit ist, habe man viel, viel mehr Möglichkeiten und viel, viel größere Wahrscheinlichkeit, dass seine Dinge auch eher umgesetzt werden, weil die Realität ist ja leider immer noch so und das kenne ich aus eigener Erfahrung, aber auch mit Gesprächen mit anderen COs, dass die Reibereien da immer noch da sind. „produkt hat jetzt schon wieder die Tickets nicht gemacht und wurde wieder depriorisiert, weil der der CEO beim Käufen halt diese KI Möglichkeit jetzt haben will und wir dafür gar keine Ressourcen hatten. Das heißt wirklich, da diese Arbeit schon vorzuarbeiten, in Iteration zu denken, je größer das Unternehmen, desto besser. Wie viel Aufwand betreibst du in Richtung Stakeholder Management? Weil du hast ja gerade einen wichtigen Punkt angesprochen, dass es da Reibereien im Zweifel dann auch gibt. Große Companies leben ja auch so ein bisschen vom People Business, dass man sich natürlich dann auch mit dem Product Development oder mit dem Produkt gut stellt. Sagst du, na ja, am langen Ende, Methodik ist das eine, aber auf der anderen Seite musst du eben auch das Stakeholder Management irgendwo berücksichtigen und vor allem auch beherrschen. Absolut, ja. Ich habe damals schon aus meiner Zeit als Head of SEO regelmäßig eins zu eins Meetings mit den Product Managern gehabt, auch meine Requirements sozusagen abzuklopfen mit deren Roadmaps, zu gucken: Überlappt sich da etwas? Wo kann ich mich da irgendwie noch mit reinsqueezen? Oder die Themen, die da geplant worden sind, was muss ich unternehmen, damit das auch SEO erfolgreich sein wird? Wo muss ich damit auf den Waggon springen? Ich glaube, das ist super, super wichtig. Insbesondere als Head of SEO, weil man halt eine Querschnittsdisziplin. Wir greifen in so viele andere Departments rein, UX, Content, Data, Produkt. Da ist es unheimlich wichtig, diesen Politiker auch zu spielen und dieses Stakeholder Management wirklich zu professionalisieren, weil am Ende des Tages willst du ja sozusagen, dass alle anderen für dich SEO machen und nicht du der SEO bist. Und das heißt, du musst den Leuten nicht nur versuchen klarzumachen, wie wichtig deren Thema ist, aber denen auch klarzumachen, was für Best Practices und Guidelines sozusagen fordern musst, damit sie das selber machen können. Das heißt, das ist auf jeden Fall schon mal wichtig. Und ich jetzt in meiner Rolle als Head of Product und SEO muss sowieso mit jedem Stakeholder sprechen und habe natürlich regelmäßig Austausch, auch bei der Planung von strategischen Roadmaps und so weiter, muss ich auch der Desirability sozusagen einsammeln und das Ganze planen und auch immer wieder Iteration neu planen und so weiter. Und ich glaube, das wird im SEO mit eines der wichtigsten Kernkompetenzen sein, wirklich.Den Arsch hochzukriegen, den Mund aufzumachen und kommunikativ zu sein, anstatt in seiner Ecke zu sitzen und ins-- die Tastatur zu togglen. Ja, verändert sich so ein bisschen der Typus. Jetzt gibt es ja durchaus einige SEOs, die uns heute auch hier zuhören. Vielleicht sagt der eine oder andere: „Okay, cooler Vortrag. Ich will da jetzt auch ein bisschen was verändern. Ich will ein bisschen methodischer an das gesamte Thema rangehen." Ähm, Methodik ist das andere und technische Hilfsmittel steht dann noch mal auf einem anderen Blatt Papier. Was für technische Hilfsmittel würdest du da empfehlen? Soll man dann irgendwie anfangen, wenn man noch ganz am Anfang steht, sich vielleicht erst mal so ein kleines Kanban-Board zuzuproduzieren mit einem Backlog? Oder sagst du: „Kümmert euch lieber darum?" Das wäre die erste Frage und die anschließende Frage ist: Welche Software-Tools kannst du gegebenenfalls dahingehend empfehlen? Also nicht mehr unbedingt das, was ihr heute nutzt, weil ihr seid einfach ein geschlossenes Department. Aber auch da kannst du natürlich gerne Softwareempfehlungen abgeben. Ja, ich glaube, wenn man jetzt eine kleine Bude oder so weiter ist, dann muss man da nicht und braucht man nicht unbedingt eine Software. Man kann sich auch einfach ein Whiteboard machen und da irgendwie drei Columns abkleben, dann da oben To-do und so weiter rüberschreiben und dann benutzt man ganz normal Post-its. Man kommt morgens zusammen, steht zusammen. „Okay, das ist das Thema, was wir gerade bearbeiten", bespricht das sozusagen im Stand-up und das geht ganz einfach. Je größer natürlich nachher das Unternehmen ist und je mehr andere Departments man auch hat, dann wahrscheinlicher ist es, dass die Menschen mit Jira arbeiten und in Jira kann man wunderbar Kanban abbilden. Man kann sozusagen auch mit dem ganzen Ticketing-System schon gut arbeiten, kann andere miteinander verknüpfen oder (hustet) Tickets mit anderen sozusagen teilen, assignen und so weiter. Das ist natürlich dann die gängige oder gängigste Software, die es da draußen so gibt. Mhm. Letzte Frage, deine persönliche Empfehlung. Ich nenne es immer so ein bisschen die Backlog-Krankheit. Der Backlog wächst und wächst und wächst und wächst immer weiter. Wie revisionierst du eigentlich so einen Backlog, dann noch mal zu repriorisieren, was dann wirklich gegebenenfalls dann in die aktive Überarbeitung geht? Alle zwei Wochen. Wir machen dieses Replenishment Meeting, was ich vorhin angesprochen habe, alle zwei Wochen. Das heißt, alle zwei Wochen gehen wir einmal durch den Backlog, schauen, was für Tickets sind da, welche müssen wir jetzt unbedingt machen, was braucht vielleicht noch ein bisschen mehr Beschreibung, was können wir erst mal hinten anstehen lassen und was ist jetzt am wichtigsten? Und das macht man alle zwei Wochen, je nachdem, wie lang der Sprint ist, wann der Sprint endet beziehungsweise wieder neu anfängt. Weil wenn man zum Beispiel am Montag fängt, der Sprint neu an, sollte man am Freitag das Replenagement Meeting haben, damit alle am Montag gleich wieder losstarten können, sozusagen. Okay, gut. Mit Blick auf die Uhr sind wir leider auch schon am Ende angekommen. Wir könnten, glaube ich, mit Sicherheit noch einige weitere Fragen hier beantworten. Björn, mir hat es persönlich sehr, sehr viel Spaß gemacht, dir lauschen zu dürfen. Ich hoffe, der Audience auch. Ich sage herzlichen Dank. Björn, wir verzichten dieses Jahr auf Speaker-Geschenke und werden in deinem Namen an eine NGO eine kleine Spende auch stattfinden lassen. Werden wir dir gerne auch im Nachgang noch mal zur Verfügung stellen. Voll gut. So, an die UMKB-Audience. Wir gehen jetzt in eine kurze Pause und sind nach der Pause wieder für euch da. Bleibt bis dahin gerne live und wir sehen uns. Bis bald.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

VM

Visual Meta GmbH

Visual Meta GmbH

Im Video erwähnt

Tools & Agenturen aus diesem Talk — direkt im OMKI-Verzeichnis ansehen.

Beschreibung

Björn ist Head of Product & SEO bei Visual Meta und Host des erfolgreichen Podcasts SEOPRESSO. Im Podcast bespricht er die brandaktuellen SEO und Digital Marketing Topics mit den führenden Köpfen der Branche. Bei dem grown-up Startup Visual Meta verantwortet er sämtliche SEO-Vorgänge im Unternehmen. Das Unternehmen betreibt weltweit 13 Online Shopping Portale, wie z.B. LadenZeile und ShopALike. LadenZeile gehört zu den führenden Online-Shoppingportalen in Deutschland. Mit ihrem Marketplace verb

Themen in diesem Video

  • Visual Meta GmbH

Dieses Video teilen