Willkommen zurück zum OMKB Deep Dive in einer Social Edition und ich weiß nicht, wie es euch geht. Mir persönlich haben die ersten zwei Sessions schon sehr, sehr viel Freude bereitet. Also mein Social Herz, ich kann es nur noch mal sagen, schlägt tatsächlich höher bei diesem coolen Content und ich freue mich jetzt endlich gleich in den TikTok-Bereich einsteigen zu dürfen mit euch. Da haben wir gleich zwei Sessions hintereinander. Also so viel schon vorab gesagt: Nimmt euch auf jeden Fall für die darauffolgende Session ab 12 Uhr nichts vor und schaltet definitiv auch ein. Dann kriegt ihr jetzt hier zwei Stunden geballte TikTok-Power. Ein Hinweis an der Stelle noch: Okay, ihr sprengt gerade ein Stück weit mein LinkedIn-Postfach. Alle, die nicht zugeschaltet haben, hier noch mal der Hinweis: Ich hatte leichtfertig, glaube ich, bei der letzten Moderation gesagt, dass Rückfragen kamen nach der Onsite Edition und wo das altbekannte OMKB-Voucher-Angebot ist, habe ich gesagt: „Hey, wir haben gerade nichts vorbereitet, aber schickt mir doch gerne über LinkedIn eine Nachricht, eine Kontaktanfrage. Christoph Steger, OMKB, ihr findet mich definitiv so oder nur über OMKB werdet ihr mich auch finden. Schickt mir eine Nachricht, schick mir eine Kontaktanfrage und wir melden uns bei euch. Alle, die ich jetzt in den Breaks nicht schreibe, ich komme jetzt tatsächlich nicht mehr hinterher. Wir werden das alles abarbeiten und ihr kriegt von uns definitiv eine Rückmeldung und wir haben dort etwas Cooles für euch in der Zwischenzeit schon überlegt und bereiten es dann später vor und hauen es dann raus. Und ich habe es gerade schon vorweggenommen: Wir steigen jetzt in unseren TikTok-Blog ein. Wer jetzt als Speaker für euch und uns hier mit am Start ist, erfahrt ihr in einem kurzen Speaker-Trailer. So viel Zeit muss sein. Alexander ist Senior Social Conceptor. Tiktok ist seine Spielwiese gewissermaßen, auf der sich Alexander, aka Hoffy – ich frage ihn gleich, ob wir ihn Hoffy nennen dürfen –, tagtäglich bei der Influencer Marketing und Social-Media-Agency Intermed kreativ austobt. Er konzipiert dabei Kanalstrategien und Kampagnen für ein sehr großes Markenportfolio. Zudem gibt er als Speaker an seinen Sessions und Workshops sein Erfahrung und Wissen über die Plattform weiter, wie heute bei uns, worüber ich mich sehr, sehr freue. Er ist jedoch keine One-Man-Show. Als Experte führt er die sogenannte TikTok-Taskforce an. Was es damit auf sich hat, dazu soll er uns doch gleich mal ein bisschen mehr erzählen. Intermede zählt zu den größten Social-Agenturen im Dachraum. Mit der eigenen Produktionsfirma Trumates, eigenen Content-Studios, einer holistischen, eigens entwickelten Influencer-Technologie, ragen sie mit ihrer starken Creator-Zentrierung am Markt definitiv heraus. Intermate hat zudem einen engen Draht direkt zu den Plattformen. Und mittels einer eigenen technologischen Infrastruktur bietet die gesamte Gruppe die komplette Wertschöpfungskette im Social-Media-Bereich ab. Dazu gehören Influencer-Kampagnen, creator-zentriertes Social-Media-Management, Content-Production und natürlich auch Performance Ads. Ganz besonders: Intermate verfügt auch über eigenes Inventar und eigene Formate, wie beispielsweise die TikTok-Show Daily Pie mit sage und schreibe über 900.000 Followerinnen oder die Vertis, die Oscars der TikTok-Creatorin. Vielleicht kann uns Hoffy dazu gleich auch noch mal was erzählen zu diesem Format. Also ihr merkt, die Intermate Group ist nachweislich pure Social Expertise und das aus erster Hand. Hoffy hat uns mitgebracht: Decoding TikTok. Worum geht es da? Bei TikTok geht es ja grundsätzlich darum, assetzentriert zu denken und aus diesem Grund feiert Intermate auch in ihrer Session nicht eine Kampagne ab, sondern assetzentrierte Learnings aus mehreren Best Cases. Dabei erwartet euch Reason Why TikTok, TikTok und Content Mechaniken, Das perfekte TikTok-Team, How to TikTok, Content Sources und TikTok Insights. Mann, Mann, Mann. Halbe Stunde, die Uhr läuft, würde ich gleich sagen, Hoffi. An dieser Stelle noch, bevor wir Hoffi zuschalten, an euch der Hinweis: Wir haben Slido offen. Ihr könnt Slido auf dem Handy nutzen, auf dem Second Screen im Browser oder bei unserer Event Plattform. Der Hashtag ist OMKB23. Stellt eure Fragen. Wir haben bei den letzten beiden Sessions die 15 Minuten Q&A, glaube ich, sogar immer leicht überschritten. Das heißt, wir nehmen uns genug Zeit für eure Fragen, stellt diese und ich nehme diese in der Q&A sehr, sehr gerne auf. So, Hoffi, bist du uns denn zugeschaltet? Jetzt haben wir schon so viel von dir gesprochen. Jetzt wollen wir dich endlich sehen. Hallo. Hört ihr mich? Hervorragend. Als ob du neben mir sitzen würdest. Sehr schön. Hoffi, ich habe es gerade schon gesagt, die TikTok Task Force. Das klingt ja echt mega. Wie kann ich mir das vorstellen? Wie oft trefft ihr euch? Was treibt ihr da? Erzähl doch mal. Wir haben festgestellt, dass wir immer wieder Kunden haben, die ganz spezielle Anfragen zu TikTok haben und bei uns in der Agentur, wie du ja auch schon gesagt hast, haben wir super viel TikTok-Expertise, die aber in den verschiedenen Disziplinen herumgewuselt ist, also in der Produktion, dann in der Konzeption, in der Strategie. Und was wir bei der TikTok Taskforce gemacht haben, man kann sich vorstellen, wie früher aus der Uni so eine Arbeitsgruppe. Wir haben einfach gesagt, wir wollen das bündeln und wirklich in einer Task Force fokussieren, wenn solche Anfragen kommen, so eine geballte Manpower und Man-und-Women-Power natürlich, auf dem Kunden zu haben. Wir treffen uns einmal die Woche in einem Weekly, dann bilden verschiedene Mitglieder innen der Task Force bilden dann auch.Wir machen so eine Trendbude auch einmal die Woche, wo wir die komplette Agentur bei uns, die komplette Group einmal abholen: Was ist gerade? What's hot or not? Was geht gerade auf TikTok? Was geht nicht auf TikTok? Und haben dann auch so, wir nennen es ein „TikTok Taskforce Please Help Meeting oder Session, wo dann auch immer wieder bei uns Projektmanager, Projektmanagerinnen reinkommen können, wenn sie gerade für Kunden anfragen haben, irgendwie spontan was umzusetzen, ob wir da Ideen haben. Also es geht viel wirklich auch die Aktualität von TikTok und die in die Intermate Group reinzubringen, aber auch nicht nur in die Intermate Group hinein, sondern auch darüber hinaus nach außen hin eben im Rahmen von solchen Speaker-Sessions und, und, und, da wirklich unsere Expertise auch voranzutreiben. Das ist so der Kern der Taskforce und sind, wie gesagt, ein ganz bunter Mix aus verschiedenen Disziplinen, die es so im Agenturwesen da draußen gibt. Spannend. Klingt richtig gut. Würde ich euch glatt gerne mal joinen bei so einer Runde. Sehr cool. Sag mal, bist du selber auf TikTok als Creator auch am Start? Ich weiß, ihr seid ja als Agentur, habt ihr ja viel Expertise und auch einige Creatoren in euren Reihen. Bist du selber auch am Start? Nein, tatsächlich nicht. Es hat zwei Gründe. Der eine Grund: Ich habe noch nicht so richtig die Mechanik für mich gefunden, die ich machen wollen würde und wenn ich es machen wollen würde, würde ich es, glaube ich, zu 120% machen wollen. Und der zweite Grund ist so ein bisschen: Ich bin in meinem Arbeitsalltag so viel auf TikTok unterwegs, dass ich jetzt ganz ehrlich auch ab und zu froh bin, das Ding dann wegzulegen und nicht auf TikTok zu sein. Aber ja, vielleicht wird es irgendwann dazu kommen. Ich bin mit einem Arbeitskollegen, sind wir immer wieder dran, uns was zu überlegen, so einen kleinen Kanal selbst zu starten. Vielleicht auch sogar im Rahmen von der Internet Group, also gar nicht privat, sondern dass man da noch mal irgendwie neben Daily Pie was schafft, was man dann bespielt. Mal gucken. Aber gerade aktuell nicht. Okay, wir halten die Augen und Ohren offen. Ja. Hoffi, ist das eigentlich okay? Wir wurden das hier in den Moderationssortien so ermittelt. Ja. Du hoffi ... Okay, passt. Super. Dann würde ich dir jetzt gerne das Zept da übergeben. Nimm uns mal mit auf deine Reise und dann lass uns doch so in einer halben Stunde zur Q&A wieder treffen. Genau, das machen wir super gern. Super, bis gleich. Freut mich, dass ich heute hier sein darf. Von mir gibt es jetzt einen kleinen TikTok Deep Dive. Moment, jetzt schaltet es weiter. Ja, genau. Was erwartet euch heute? Es wurde ja gerade schon so ein bisschen anmoderiert. Es geht so ein bisschen darum, Asset-zentrierte Learnings auf Basis von diversen Top Brands zu ziehen. Da habe ich euch einen Case mitgebracht, den ich einmal ausführlicher vorbereitet habe und dann noch zwei, drei kleine andere Cases, anhand von denen ich euch auch noch ein paar Learnings mitgeben möchte. Noch mal kurz: Jetzt wurde ich schon super umfangreich introduced. Deswegen, wer spricht eigentlich zu euch? Genau, noch mal: Ich heiße mit vollem Namen Alexander Hoffmann. In der Agentur kennt mich, glaube ich, die meisten wissen gar nicht, wie ich mit Vornamen heiß. Ich werde immer Hoffi genannt. Ich bin seit gestern, hatte ich mein zweijähriges Jubiläum und bin in diesen zwei Jahren bei Intermate, immer mehr in die TikTok-Expertise reingerutscht und mache da ja mittlerweile sehr, sehr viele Kanalstrategien für verschiedene Brands und übersetze das dann gemeinsam mit einem großen Team natürlich immer auch viel mit der TikTok Task Force in Kreativformate. Das ist so mein Aufgabenspektrum, was ich so mache. Aber es soll ja nicht mich gehen, sondern TikTok beziehungsweise noch mal hier ganz kurz vorweg die Intermat Group in so ein paar Zahlen und Fakten. Mittlerweile seit acht Jahren am Start, verschiedenste Standorte: Berlin, Hamburg, Köln, über 140 Mitarbeiter: innen mittlerweile. Ihr seht hier auch auf ein paar Bildern schon unser neues Office, in das wir jetzt eingezogen sind mit einer riesen Bar und tausenden Meeting-Räumen. Es ist super cool. Vielleicht ist ja mal der eine oder andere auch demnächst mal bei uns vor Ort. Wir haben, wie gesagt, eine eigene Produktionsfirma, True Mates, haben da auch eigene Studios, in denen wir unseren Content produzieren können. Alles natürlich fokussiert auf TikTok, auf Vertical Content. Und wir haben – da komme ich später auch noch mal nur ganz kurz zu zusprechen – eine eigene Influencer-und-Social-Technologie, die von unserem Tech-Team tagtäglich vorangetrieben wird und die wirklich mittlerweile echt einiges auf dem Kasten hat. Genau. Hier noch mal eigentlich jetzt vieles, was ich gerade schon erzählt habe und ihr habt den Clip auch gerade schon gesehen. Deswegen würde ich den jetzt überspringen. Das ist unser Vorstellungsvideo. Habt ihr aber, wie gesagt, gerade schon gesehen. Deswegen skippe ich hier einmal weiter. Kunden, die wir betreuen. Ja, viele Kunden, viele internationale Kunden, viele große Kunden. Und dann noch, was noch ganz spannend ist, unsere TikTok Credibility. Wodurch zeichnet die sich aus? Wir sind offizieller Partner von TikTok. Wir wurden als Alpha Tester in das sogenannte Creative Partnerships Program reingeholt. Um was geht es da? Da geht es so ein bisschen darum, dass Brands, die neu auf die Plattform kommen von verschiedenen Partner:innen, wo dann eben Intermate einen darstellt, auf die Plattform geholt werden, die so ein bisschen abgeholt werden: Was ist wichtig? Wie muss ich kreativ auf der Plattform agieren? Und da waren wir eine der ersten beiden Agenturen, die da ausgewählt wurden und da in diesem Programm eben sehr, sehr viel mit TikTok zusammenarbeiten. Also ja, macht auch echt Bock. Ähm ...Dann betreuen wir ganz, ganz viele verschiedene Kanäle. Das ist jetzt nur ein Auszug, ähm, wo wir einfach Brands, ähm, auf, auf TikTok denken und die Kanäle, ähm, immer stetig weiter fortentwickeln. Ähm, zum Beispiel Aldi Nord, wenn ihr da mal Bock drauf habt, ähm, euch so ein bisschen anzugucken, ähm, wie ich so kreativ auch denk. Aldi Nord ist einer der Kanäle, die so mein, mein täglich Brot irgendwie abbilden, wo ich am meisten drauf arbeite. Ähm, genau. Ähm, das hängt gerade so ein bisschen beim Weitermachen. Ich hoffe, das funktioniert. Genau. Ähm, hier, Daily Pie wurde auch gerade schon angeschnitten. Ähm, ist eine, ist ein Kanal, den wir auch, ähm, selbst ins Leben gerufen haben, den wir ongoing bespielen. Super viele Gamification-Dinge mit verschiedensten Creatorinnen. Und wie gesagt, riesengroß. Ähm, ist eine der, äh, TikTok-Marken im Dachraum, würde ich behaupten, wo wir auch schon verschiedene Brands platziert haben. Wurde zweiundzwanzig dann auch zu TikTok, ähm, zum, äh, einer, zur TikTok-Brand des Monats gewählt. Aber, äh, jetzt genug zu uns. Äh, jetzt geht es los. Ähm, einmal kurz: Warum eigentlich TikTok? Das habe ich jetzt in der Session ein bisschen kürzer gefasst, weil ich ein bisschen mehr auf den Creative Approach dann später eingehen möchte, ähm, den wir euch im Rahmen von verschiedenen Cases mitgebracht haben. Aber kurz zu TikTok: Nach wie vor einer der Plattformen, die am meisten wachsen, die, äh, Instagram, ähm, immer mehr aufholen – ich bin mir jetzt aktuell gar nicht sicher, ob vielleicht sogar schon, ähm, überholt weltweit – aber, ähm, eben eine Milliarde UserInnen weltweit haben sie, was auch sehr, sehr spannend immer, ähm, wieder ist, finde ich, was man, ähm, sich vor Augen halten muss: Die Zuschauerbindung ist auf TikTok unfassbar hoch, während auf YouTube, was ja ein Long-vide-Format ist, die Zuschauerbindung zum Beispiel achtundfünfzig Minuten sind, sind es auf TikTok, ähm, über eine Stunde, ähm, was natürlich schon irgendwie auch für den Algorithmus spricht und, ähm, was, ähm, auch immer wieder ich selbst am eigenen Leib erfahre, ähm, dass einfach dieser Algorithmus von TikTok einen reinzieht in so ein Loch und man da einfach nicht mehr rauskommt. Und ganz spannend: Die TikTok-Ästhetik selbst, die Kreativität prägt andere Plattformen. Ähm, ist mittlerweile, glaube ich, ähm, super bekannt auch. Irgendwie YouTube fängt auf einmal an mit Shorts, Instagram Reels, Pinterest TV. Es geht immer alles mehr in diese Bewegtbildrichtung und das vor allem, seitdem TikTok auch ein Big Player im, ähm, Social Business ist. Hier noch ein ganz, äh, spannender Fakt. Ähm, ein Zugang zu einer einzigartigen Zielgruppe, die man eben mit, ähm, TikTok hat. Äh, ganze dreiunddreißig Prozent der TikTok-NutzerInnen haben keinen Instagram-Account. Das, finde ich, ist immer so sehr, sehr spannend. Ähm, das zeigt auch noch mal, dass diese, ähm, TikTok-Community ganz, ganz, ähm, eigendenk beziehungsweise eine ganz eigene Denkweise hat und da noch mal Leute unterwegs sind, die sonst auf Social, äh, Plattformen nicht so erreichbar sind. Deswegen auch ein sehr, sehr großes Potenzial für Brands. Ähm, und jetzt hier einmal ganz spannend und das ist auch einer der, ähm, zentralen Inhalte, die ich heute mitgeben möchte von TikTok, noch mal dieses Grundverständnis, was gerade schon angerissen wurde, dass man auf TikTok assetzentrik denken muss. Ähm, es ist so, während beispielsweise auf Instagram der Social Graph vorherrscht, das heißt, es wird, ähm, die Größe der Community belohnt, es werde, ähm, der, die, die Person selbst, der Influencer selbst, ähm, ähm, ähm, wie groß der ist, wie viele Likes er bekommt und so weiter und so fort. Das wird, ähm, letztendlich belohnt und dadurch, ähm, erhält dann, ähm, der, der Influencer dreht den Algorithmus auf und es gehen, ähm, Inhalte werden, werden verbreitet, während hin auf TikTok das Ganze ein bisschen anders läuft. Da zählt nämlich nicht, wer ich bin, sondern was ich produziere. Es stehen Inhalte im Vordergrund, ähm, hier auch noch mal hingeschrieben: Nicht einzelne Personen, sondern Inhalte erlangen Viralität. Ähm, wie funktioniert das? Der Algorithmus guckt sich, ähm, nicht ... Also salopp gesagt, der Algorithmus scheißt drauf, wie viel Leute mir folgen. Der Algorithmus von TikTok schaut sich nur an: Was ist der kreative Inhalt? Wie kommt es bei der Community an? Wie ist die Zuschauerbindung? Und auf Basis dessen, wie die Zuschauerbindung ist, dreht der Algorithmus auf. Und wenn der Algorithmus aufdreht, kann beispielsweise – und das ist eben das große Potenzial für Marken, die auch neu auf die Plattform kommen, ähm, was wir immer wieder betonen. Ähm, ich kann mit meinem ersten TikTok, was ich, ähm, ähm, hochlade als Marke auf der Plattform, kann ich schon viral gehen, wenn es einfach den Sprech der Plattform bedient. Ähm, und das ist eben ganz, ganz spannend und unterscheidet so ein bisschen TikTok von anderen, ähm, Plattformen. Ähm, genau, das einmal zentral. Jetzt, ähm, steigen wir ein, letztendlich weg von der Theorie, ähm, hin mehr, ähm, das Ganze jetzt praktisch betrachtet. Wie kann man als Marke auf TikTok stattfinden? Es gibt im Grunde drei Säulen. Ähm, das sind Creator-Kanäle und ich kann natürlich auch Ads schalten. Also ich kann über Creator-Kampagnen stattfinden, ich kann, ähm, mir einen eigenen Markenkanal aufbauen oder Werbung schalten. Ads sollen uns heute nicht interessieren, auf, aufgrund der Kürze der Zeit natürlich auch, ähm, aber auch ein superspannendes Thema. Wir wollen uns heute auf Creator und Kanäle fokussieren. Hier einmal Creator-Innen kampagnen, ähm, mit denen wir starten. Was müssen wir beachten, wenn wir als Marke im Rahmen von, ähm, Creator-Kampagnen auf TikTok eigentlich erfolgreich kommunizieren möchten? Ähm, und hier haben wir euch einen Best Case mitgebracht. Ähm, und zwar ging es darum, ähm, gemeinsam mit Dr. Best ein neues Produkt von der Marke, ähm, zu bewerben, nämlich die Green Clean. Das Besondere an dieser Zahnbürste, nur ganz kurz angerissen war, dass sie sehr klimafreundlich ist und die sollten wir bewerben und haben dafür eine umfassende Plattformanalyse mit unseren Tools, mit, ähm, anderen weiteren Tools wie Best for Planning, GWI auch gefahren und haben so ein Fundament geschaffen, auf dem dann die CreatorInnen ihre Assets erstellt haben. Und was daran so besonders war, ähm, da steigen wir gleich ein. Hier noch mal ganz kurz unser Tool, ähm, mit dem wir, ähm, letztendlich zu den verschiedensten Themen über einen Content-Filter, ähm, wo wir verschiedene Tags setzen können – das seht ihr hier unten, ich weiß nicht, ob ihr es lesen könnt. Ähm, jetzt Beispiel Dr. Best. Da setzen wir dann Tags wie Zahnpflege, Zähneputzen, Zähne, äh, Zahnbürste, Zahnpasta et cetera pp. Und dann kriegen wir den Content ausgespielt, können dann noch verschiedenste Einstellungen vornehmen und können so ganz spezifisch uns den So-Social Dekur-- äh, Diskurs zu bestimmten Themen angucken. Ähm, und diese Inhalte oder diese Ergebnisse, die uns dann das Tool ausspuckt, die können wir dann wiederum übersetzen in Strategien, können daraus Insights ableiten und können so garantieren, dass wir wirklich immer on brand, ähm, Dinge oder unsere Konzepte on brand sind und, und letztendlich das tacklen, was der Need des jeweiligen Kunden ist. Ähm, wir haben.Das im Beispiel von Dr. Best für die Green Clean haben wir da ja drei Analyseebenen haben wir gefahren. Einmal, wir haben uns angeguckt, wie ist eigentlich die Relevanz von Nachhaltigkeit auf TikTok? Wir haben uns angeguckt, wie kommuniziert die Konkurrenz zum Thema Zahnpflege und wir haben uns angeguckt, wie findet das Thema Zahnpflege auf TikTok eigentlich statt und haben da herausgefunden, ich gehe jetzt hier an der Stelle, kurzer Einschub: Ich gehe jetzt nicht näher in die Analyse ein, wie wir das gemacht haben. Ich möchte hier mehr den Fokus auf die Kreation dann setzen, was wir uns da überlegt haben. Wenn euch das interessiert, können wir gerne auch noch mal in den Austausch gehen. Haut mich per Mail an. Dann können wir auch noch mal umfassend euch das Ganze darlegen und euch mal erklären, wie wir bei so was vorgehen. Hier soll jetzt aber der Fokus auf der Kreation liegen. Nichtsdestotrotz bei der Analyse, was haben wir rausgefunden? Es wird das Thema Nachhaltigkeit sehr, sehr informativ auf TikTok aufgeladen. Es findet weniger im Rahmen von kreativen Inhalten statt. Die Konkurrenz von Dr. Best hat hauptsächlich mit dem Einsatz von Expertinnen kommuniziert und es kam vor allem, wenn man sich noch mal die Zahnpflege auf TikTok, also das Thema Zahnpflege auf TikTok anschaut, auch raus, dass es sehr, sehr edukativ alles kommuniziert wird, sodass wir uns dann die Frage gestellt haben: Sollten wir uns mit Dr. Best in diese edukativ fokussierte Expertinnenkommunikation einreihen? Und Spoiler: Nein, sollten wir nicht. Warum sollten wir das nicht tun? Weil wir wollen natürlich unique sein. Wir wollen aus der Masse herausstechen. Wir wollen die Gen TikTok, die anders tickt als andere Generationen, natürlich adäquat adressieren und haben uns also da noch mal kurz eingehakt. Wie tickt die Gen TikTok? Ich habe das schon mal, glaube ich, vorhin kurz gesagt: Plump Werbe, letztendlich die Platzierung von plumper Werbung, Produktpräsentationen, wie es teilweise auf Facebook sehr, sehr oft akzeptiert wird, auf Instagram auch, funktioniert auf TikTok nicht. Also auf TikTok ist es so, wenn ich da irgendwie plump versuche, Werbung zu schalten, dann werde ich abgestraft, dann wird die Community weiterschalten. Dadurch, dass die Community weiterschaltet, habe ich die Zuschauerbindung nicht und das ist so letztendlich der Key KPI, wann der Algorithmus aufdreht, sodass es dann dazu kommen wird, dass man mit relativ großer Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass die Kampagne dann nicht erfolgreich ist. Kommt auch noch mal so ein bisschen aus dem Selbstverständnis von TikTok selbst, wenn man sich das noch mal anguckt. Tiktok selbst versteht sich einfach auch als eine Plattform für Video Entertainment. Also da soll die Unterhaltung im Vordergrund stehen und nicht diese edukative Komponente. Das noch mal auch als Fact, woraus wir dann unsere Strategie letztendlich gezogen haben, die dann da war, dass indem wir Dr. Best, die Green Clean, nicht informativ mit Expertinnen, so wie es die vielen anderen Konkurrenten und Konkurrentinnen auf TikTok tun, positionieren, sondern indem wir es unterhaltend machen und dabei stets auch in diesem unterhaltsamen Kontext Nachhaltigkeit mitdenken, können wir uns eben in diesem TikTok-Kosmos der Zahnpflege einzigartig positionieren und plattformnativ mit einem authentischen Produktbezug die Green Clean letztendlich positionieren. So, das war jetzt unsere Theorie. Jetzt wussten wir, okay, was müssen wir machen? Jetzt war natürlich dann die große Frage: Wie machen wir das? Und da standen wir vor einer Challenge, weil wir erinnern uns, wie gerade schon erläutert, der Content Graph auf TikTok belohnt die Inhalte. Was bedeutet das für die CreatorInnen? Die verschiedenen CreatorInnen auf TikTok entwickeln eigene Charaktere, entwickeln sich unique, sage ich mal, Kreativlogiken, die sie dann immer wieder exekutieren und umsetzen. Dadurch ist TikTok außerordentlich divers, dynamisch und bunt. Und genau das muss auch unsere Kampagne sein. Das heißt, es war so ein bisschen die Frage: Wie können wir es schaffen, dass wir diese Diversität und diesen Facettenreichtum von TikTok auch wirklich in unserer Kampagne abbilden, was natürlich auch daher wichtig ist, weil letztendlich auch jeder Zähne putzt. Deswegen hatten wir da auch den Need gesehen, dass wir möglichst facettenreich kommunizieren. Und wie sind wir dann vorgegangen? Und das jetzt auch etwas, was aus unserer Sicht für Creator-Innenkampagnen immer sehr, sehr wichtig ist. Natürlich, Vorsicht, das wird nicht bei jedem Produkt stimmen, aber ich glaube, bei den allermeisten Produkten ist diese Theorie anwendbar, dass ich nämlich nicht versuche, meine Strategie in ein kreatives Dach, wie ich es vielleicht auf anderen Plattformen mach, zu gießen, sondern dass ich meine Strategie nehme und diese Strategie in verschiedene Kategorien übersetze. Diese Kategorien gilt es natürlich davor zu identifizieren. Das heißt, klar zu überlegen: Was ist relevant für mein Produkt und was nicht? Hier jetzt bei Dr. Best, bei uns war es sehr facettenreich. Und dann versuche ich, diese Strategie, in unserem Fall, diese unterhaltsame, Entertainment-fokussierte Kommunikation der Zahnbürste mit dieser Nachhaltigkeit, dass im Zentrum steht, das dann in die verschiedenen Kategorien zu exekutieren. Das heißt, ich habe dann meine identifizierten Kategorien und trete dann an die verschiedenen Creator innen heran. Und da kommt jetzt der Knackpunkt. Deswegen auch Creator-centric Creation. Man brieft dann die Creator nicht mit: „Hier, das ist die Idee und bitte setzt die so und so um, sondern man sucht sich die Creator raus. Wir filtern mit unserem Tool dann ganz genau, welche Creator könnten jetzt passen und dann treten wir mit einer Art Playbook an den Creator heran. Ich habe das Thema strategisches Briefing genannt. Wir erklären Ihnen noch mal: Was ist unsere Strategie? Was haben wir herausgefunden? Und auf Basis dessen, was wir herausgefunden haben, was in diesem Playbook steht, geben wir dann dem Creator die komplette Freiheit, sich kreativ zu entfalten mit diesem Produkt und so maximal authentisch das Produkt zu kommunizieren. Also das ist ganz zentral, dass man weggeht von „Ich habe ein kreatives Dach, versucht, da die Creator reinzupressen, hin zu: „Ich nehme die Creator, so wie sie sind, identifiziere sie für mich und lasse dann die Creator für mich sprechen und garantiere so das, was ich vorhin erklärt habe, was nicht passieren soll.Ich garantiere dann nämlich nicht, ähm, dass in meinem Feed, ähm, auf einmal der Content bricht von dem Creator auf den Kanal, also auf dem Kanal vom Creator, sondern es fügt sich ein in sein Narrativ. Ganz, ähm, ganz authentisch ist das Produkt integriert in diesem Asset, auch zwischen den anderen Assets und dadurch schaffe ich es, dass die Community nicht sofort weiterscrollt, weil sie denkt, öh, das ist eh wieder nur Werbung, sondern die Community bleibt dran, weil das Narrativ letztendlich das Gleiche ist. Die Tonalität, die der Creator sonst-- mit der der Creator sonst an die Community herantritt, bleibt letztendlich gleich. Ähm, und dadurch schaffe ich es, ähm, dass ich mein Produkt ja auf der Plattform trotz dieser, sage ich mal, Aversion der Community gegen Werbung sehr, sehr authentisch platzieren kann. Ähm, hier habt ihr mal noch Beispiele jetzt, ähm, wie das gelaufen ist. Wir haben dann Sketches gemacht, wir haben ASMR gemacht, wir haben Sounds gemacht. Also das wären so zum Beispiel drei Kategorien, die man bespielen kann, wo dann die, ähm, ähm, die einzelnen Assets immer ganz, ganz unterschiedlich ausgesehen haben. Und es war gerade im Rahmen von einer, von einer Kampagne, war das ganz, ganz, ähm, von einem Asset war es sehr erfolgreich, nämlich hier ganz rechts mit Hajo. Da durften wir dieses Jahr, ähm, letztes Jahr war das, sorry, ähm, gemeinsam mit Dr. Best, dann den, ähm, TikTok Award 2022 in der Kategorie Best TikTok, ähm, gewinnen. Best TikTok hat sich zusammengesetzt aus Best Creative und Best Performance und durften dann zu den European TikTok Awards fahren. Ähm, und ich würde an der Stelle einmal, ich hoffe, das funktioniert jetzt. Das ist natürlich immer so ein bisschen buggy, aber ich dachte mir, das interessiert euch bestimmt, wie dieses TikTok dann aussah. Ähm, also diese Theorie, die ich gerade so ein bisschen erklärt habe, diese Asset Centric Creation wird genau durch dieses TikTok wiedergegeben. Ich spiele es mal einmal kurz ab. (Video) Frau Best hat mich gefragt, ob ich einen Song über deren Zahnbürsten machen kann und ich habe natürlich gesagt: „Nein." "Doch, doch easy. Hey." Jetzt haben die mir ein paar Zahnbürsten geschickt. Es ist zwar echt schwierig, aber erst mal brauchen wir einen geilen Beat. Oh mein Gott, voll easy. Dann tagste mir mal Sachen, die hier draufstehen. Voll geil. (singend) Klimaneutral, nachhaltiges Postmaterial. Pflanzenbasierte Akrib, klimafreundlich, in grünem Flau vor erhältlich. Green Clean, Dr. Best. Internetteil, boßt ihn, keine Ahnung, was das ist. Green Clean, Dr. Best. Gut für die Zähne, gut für die Umwelt. Ey, das war gut, oder? Genau. Also Hajo, ähm, jemand- Dr. Best hat mich gefragt, ob ich- So, Hajo, der jemand ist, der immer so Sounds kreiert, äh kreiert, kreiert, ähm. Und ihm haben wir eben genau dieses Briefing gegeben. Er soll im Kontext dieser Nachhaltigkeit mit der Zahnbürste, soll er eben sich überlegen, wie er das kreativ umsetzen kann und hat dann eben diesen Song geschrieben. Und der ist eben, äh, wie es scheint, sehr, sehr gut angekommen und auch bei TikTok selbst sehr gut angekommen, wodurch wir dann diesen Award gewinnen durften. Was macht dieses, ähm, ähm, Best TikTok von Dr. Best? Äh, kleines Wortspiel. Was macht es eigentlich so, so witzig, ähm, so, so erfolgreich? Es sind vor allem drei Punkte. Ähm, es ist einfach die einfache Produktion. Das heißt, der Fokus ist auf den Inhalt gelegt, nicht auf den Look, was ja immer für TikTok ganz, ganz wichtig ist. Wir haben, es bedient eine TikTok-Mechanik, nämlich diese Sound-basierte, ähm, und trifft damit wirklich den Nerv von TikTok. TikTok ist ja entstanden aus diesem soundbasierten, ähm, ähm, Dasein und auch bis heute noch sind ja Sounds sehr, sehr zentral auf der Plattform und dieses Idea Creator Fit, wie ich es jetzt hier mal genannt habe. Also wir haben eine Grundidee gebrieft, die auf den, auf den Creator zugeschnitten war und die hat er dann umgesetzt. Ähm, und so haben wir es eben geschafft, eine authentische Integration des Produkts, ähm, in ein kreatives Plattform-natives Asset, ähm, zu exekutieren. Key Learning deswegen für euch, ähm, hier noch mal eingedampft jetzt, ähm, die letzten Slides. Ähm, wenn ich eine Creator-Kampagne fahr, ähm, dann muss ich als Marke, wenn ich auf dem Creator-Kanal stattfinden will, muss ich mich dem Charakter des jeweiligen Creators anpassen und muss mir überlegen, welche Creator können für mein Produkt sprechen und passen mit ihrem Charakter zu dem Produkt, ähm, und, ähm, nicht umgekehrt versuchen, die Creator in irgendwas reinzupressen. Ähm, also das ist ganz wichtig für euch, diese Creator-centric Creation. Dann, ähm, kommen wir zum, ähm, ähm, zum zweiten Teil, ähm, unseres, unseres Vortrags jetzt hier. Ähm, wir haben jetzt nur noch acht Minuten. Ich hoffe, das kriegen wir hin. Ähm, was müssen wir beachten, wenn wir als Marke mit dem, mit, ähm, mit einem Kanal erfolgreich auf TikTok kommunizieren möchten? Ähm, hier gilt es vor allem zwei Ebenen zu verstehen. Nämlich, wir müssen einmal verstehen, wie ist die Content-Logik eigentlich, ähm, von, von TikTok selber und wie ist die Kreativlogik? Content-Logik gerade schon so ein bisschen beleuchtet. Hier noch mal jetzt ein bisschen aus einer, ähm, anderen, ähm, Brille, nämlich, ähm, es ist so, das TikTok zeichnet sich, ähm, besonders durch, ja, durch die, durch 'ne sehr hohe, durch 'ne sehr hohe Dynamik aus. Das heißt, die Community, ähm, sieht in einer sehr, sehr kurzen Zeit sehr, sehr viele Inhalte. Und damit ich jetzt in dieser dynamischen Welt nicht untergehe, ähm, muss ich letztendlich immer die Needs der Community adressieren. Das heißt, ich muss immer das zeigen, was die Community sehen möchte, sonst werde ich in dieser Masse an Content einfach weggeschluckt und werde keine Relevanz haben. Das heißt, ein zentrales Ding: Bedürfnis, äh, Orientiertheit ist Key auf TikTok und das zweite aus Kreativsicht, ähm, das, das, was ich jetzt gerade schon mehrmals gesagt habe, jeder Creator hat seinen eigenen Charakter, ähm, und ist außerordentlich kreativ. Ähm, und um jetzt zwischen diesen ganzen Charakteren und diesen kreativen Kanälen, sich auch, äh, klar zu positionieren, also nicht unterzugehen, muss ich auch für mich selbst einen Charakter schaffen. Ähm, ich muss letztendlich mir überlegen:Für was stehe ich auf TikTok? Für was möchte ich auf TikTok stehen? Und das muss entsprechend in meinem Kanal verankert sein. Letztendlich muss die Community wissen, warum sie, ähm, meine TikToks anguckt. Es muss einen klaren Benefit, einen klaren Grund dafür geben. Ähm, und der kann ganz verschieden sein. Der kann Edukation sein, der kann Unterhaltung sein, ähm, et cetera pp. Aber das muss ich ganz klar definieren. Und wir haben da auch eigene Analysen gefahren, haben uns, ähm, verschiedenste, ähm, Markenkanäle angeguckt und haben da zum Beispiel festgestellt, dass die erfolgreichsten Kanäle zeigen über fünfzig Prozent die gleichen Inhalte. Das bedeutet, die wirklich erfolgreichen Player auf TikTok, denen ist ganz, ganz klar, was die Bedürfnisse der Community sind. Das ist 'ne, 'ne, 'ne Tempo, also das ist, ähm, 'ne Momentaufnahme. Das bedeutet, ähm, das ändert sich natürlich auch laufend, ähm, dann die Inhalte, aber für den Moment wissen Sie ganz genau, welche Inhalte möchte die, ähm, Community sehen, meine Zielgruppe sehen und genau das bediene ich, und zwar richtig stark mit über fünfzig Prozent. Das Zweite: Die erfolgreichsten Kanäle nutzen dabei über fünfundsiebzig Prozent die gleichen, ähm, Content-Mechaniken und das wiederum schafft dann diesen Charakter, diesen wiederkehrenden, ähm, ja, diesen wiederkehrenden Charakter, der, der, der dafür sorgt, dass die Community genau weiß oder wenn sie, wenn sie ein TikTok vor mir sieht: „Ah, krass, jo, das ist Aldi Nord, das ist Bauhaus. Klar, habe ich schon gesehen oder kenne ich." Ähm, und hier noch mal zusammengefasst: Ähm, was sind die Kanalanforderungen von TikTok an eine Marke? Das ist auch noch mal ganz zentral für euch, ähm, was ich, äh, euch bitten würde, mitzunehmen. Ähm, man muss es auf TikTok, ähm, schaffen, die Bedürfnisse der Community zu adressieren, diese immer wieder anzupassen aufgrund der Dynamik und dabei – und das ist das Entscheidende – einen ganz klaren Charakter haben. Noch viel stärker auf Instagram muss ich einfach über meinen Kanal, muss ganz klar erkennbar sein: Was möchte ich erzählen? Das muss eine wiederkehrende Mechanik sein. Und wir haben uns dann überlegt: Wie können wir das, also einerseits diese Anforderung, stets sich zu wandeln zu können, aber auf der anderen Seite auch einen Charakter zu wahren, Wiedererkennungswert zu haben. Wie können wir das letztendlich tacklen? Wie können wir diese Anforderungen gerecht werden und haben uns so, ähm, selbst 'ne Theorie erarbeitet, was wir immer so als Wunderheilmittel, ähm, ähm, bei uns intern auch bezeichnen. Das heißt, ähm, wir haben 'ne Theorie erarbeitet, nämlich die Unique Creative Logic. Ähm, was ist die Unique Creative Logic? Es ist letztendlich 'ne Fusion aus Elementen, die TikTok selbst fusioniert, ähm, formuliert hat, nämlich den sogenannten Lenses. Und dann, so, ja, haben wir es noch so ein bisschen weiter gedacht oder letztendlich auch mal runtergeschrieben. Ähm, nämlich eine UCL, ähm, ist letztendlich, ähm, ist durch eine einzigartige, immer wiederkehrende und markenrelevante Lens oder Lenses charakterisiert und die bestimmen das Narrativ des Kanals. Das kann eine Lens sein, es können aber auch mehrere Lenses sein. Und diese Lenses, also diese Kreativelemente, ähm, können sowohl technischer als auch objektiver Natur sein. Das bedeutet, ähm, ich kann zum Beispiel technischer Natur, wer kam-- wären Kameraeinstellungen oder, ähm, ich habe eine objektive Natur oder sie, sie sind objektiver Natur. Das würde bedeuten, ähm, ich habe verschiedene Charaktere und Locations zum Beispiel, die ich immer wieder erzähle. Ähm, das ist jetzt sehr theoretisch gewesen. Ähm, ich habe hier einmal, ähm, für euch die Lenses mitgebracht, die von TikTok selbst auch so, ähm, kategorisiert sind. Nämlich es gibt, und dadurch, glaube ich, wird es für euch jetzt auch, ähm, noch mal so ein bisschen greifbarer. Es gibt einmal die Character Lens. Das wäre zum Beispiel, wenn ich, ähm, in meinen Assets immer wiederkehrende Charaktere habe, Gesichter habe, wodurch dann die Community genau weiß: „Aha, äh, das ist jetzt, äh, zum Beispiel die AOK+ mit Doc Felix, ähm, oder Product Lens, äh, wie wir es jetzt hier, ähm, auf dem zweiten Bild sehen von Ryanair, die immer wieder ihr, ihr, ähm, ihr Flugzeug ganz, ganz zentral in den Mittelpunkt stellen. Und mit diesem Key, mit diesem Key Visual weiß ich dann immer sofort: „Ah, das ist Ryanair." Oder wie es viele Creatorinnen natürlich auch machen, eine Category Lens. Und, ähm, was aber natürlich auch immer so ein bisschen, ja, mitschwingt, eigentlich bei allen, bei allen Markenkanälen, ähm, ist, ähm, Category Lens bedeutet, ich bewege mich in, ähm, spezifischen Themengebieten, zum Beispiel Ernährung oder Sport oder Outdoor oder, oder, oder. Das können dann die verschiedensten Dinge sein. Oder ich habe eine Tonal Lens. Und Tonal Lens finde ich persönlich extrem spannend. Und zwar arbeitet man da mit bestimmten visuellen Elementen, die sich immer wieder, wieder, äh, wiederholen. Ähm, das können zum Beispiel, ähm, wer von euch Duolingo auf, ähm, ähm, auf TikTok kennt, zum Beispiel, das ist da ganz stark mit diesem Maskottchen oder hier die Creatorin, die immer wieder in ihrer Küche eigentlich die exakt gleiche Kameraeinstellung verwendet und so weiß der Rezipient immer sofort: „Aha, das ist wieder sie. Dieses Element kenne ich doch, wie sie in der Küche steht." Also, das sind so die vier Elemente oder die vier Kategorien, wie ich dann letztendlich so meinen Kanal aufbauen kann oder auf denen meine UCL basieren kann. Dabei ganz, ganz wichtig noch mal zu sagen und das sehen wir jetzt auch gleich in den Best Practice Beispielen, die ich euch jetzt noch mitgebracht habe: Ähm, das ist nie so, dass es dann nur, dass nur eine Lens, ähm, ähm, isoliert bespielt wird. Natürlich sind es immer Mischformen, ähm, aber, ähm, es ist, glaube ich, ganz wichtig, sich einmal zu überlegen: Was möchte ich grundsätzlich, ähm, bespielen? Also möchte ich eher über das Visuelle kommen, sprich eine Tonal Lens, ähm, und dann in der kreativen Weiterentwicklung kann es dann natürlich dazu kommen, dass dabei noch irgendwie bestimmte Charaktere entwickelt werden, wie es jetzt hier zum Beispiel bei der Tagesschau der Fall ist, ähm, die das, finde ich, sehr, sehr schön macht, die ihre informativen Inhalte mit immer wiederkehrenden, wie so art auch Nachrichtensprechern kommuniziert. Dabei haben sie eine ganz klare visuelle Ästhetik. Es ist sofort erkennbar: Das ist die Tagesschau. Ähm, und die sind damit auch sehr, sehr, sehr erfolgreich. Kann ich nur empfehlen, auf TikTok, äh, der Tagesschau zu, äh, folgen. Ähm, für mich der nach wie vor unangefochtene Best Case in der TikTok-Welt ist die Hellman Retail Group. Die haben dieses Lens Game, sage ich mal, auf die Spitze getrieben. Ähm-Also da ist es wirklich so, dass die Product Tonal Category und Character Lens immer wieder spielen. Es ist fast immer die gleiche Kameraeinstellung, es ist immer der gleiche Start mit diesem blurry verwischten, es ist immer die gleiche Person im Asset zu sehen und die zeigen dann immer ihre Anzüge, die sie dann letztendlich maßschneidern aufgrund von Community-Anfragen, die dann zum Beispiel fragen: „Könnt ihr bitte einen Anzug für Rick und Morty designen? Und dann macht die Helman Retail Group einen TikTok zu diesem Anzug spezifisch. Dann haben wir noch Bauhaus, ein Kanal, den wir selbst betreuen, der nicht wundern. Wir sind damit gerade erst an den Start gegangen, aber das ist jetzt zum Beispiel mal etwas, wo man sieht, wie die Product Lens sehr, sehr stark bedient wird, dass man die Produkte in den Fokus stellt. Es werden wenig Gesichter gezeigt. Es ist einfach über die Art des Schnitts ist immer klar erkennbar: „Aha, das ist wieder Bauhaus. Oder auch, wie ich es vorhin schon angedeutet habe, Aldi Nord. Hier haben wir eine starke, ganz, ganz starke Character Lens, die wir etabliert haben und auch selbst entwickelt haben mit einer Freundesgruppe von vier jungen Chtrend-Settler*innen, die der Community die Welt von Aldi Nord letztendlich näherbringen. Und das würde mich dann auch schon zu meiner letzten Slide vor dem Q&A bringen, nämlich Key Learning bei Markenkanal. Auf TikTok ist es einfach essenziell, Charakter zu zeigen, weil, wie vorhin angedeutet, über 50% zeigen die gleichen oder wiederkehrende Inhalte und benutzen dabei auch die gleichen Content-Mechaniken. Es ist also ganz, ganz zentral, sich als Marke zu überlegen: Wie kann ich einen klar erkennbaren Charakter etablieren auf der Plattform und damit diesen Sprech von TikTok, diesen Sprech der Gen TikTok mitsprechen und nicht wie eine Brand, sondern wie ein Creator letztendlich auf der Plattform zu agieren. Genau, das war es von meiner Seite und jetzt freue ich mich aufs Q&A. Jawohl, Hoffi, vielen lieben Dank für den Einstieg in unseren TikTok-Blog hier mit dir. Da war echt super viel drin. Total cool, dass du da so viele Insights preisgegeben hast und so viele coole Beispiele mit am Start hattest. Übrigens hier auch direkt für dich das Live-Feedback: 71% der teilnehmenden User fanden deinen Vortrag mega. Und wie ist die Kategorie? Was kommt nach mega? Es gibt noch gut im Mittelfeld und dann gibt es so lala. Wir haben jetzt nicht das Schulnoten-System, aber mega ist dann jetzt auch schon 76% sind es jetzt, Stand jetzt. Hallo? Das ist doch sehr anständig, mehr als anständig, wie ich finde. Wollen wir in die Q&A einsteigen? Da kommen gerade noch einige Fragen reingerauscht, was mich besonders freut. Wenn ihr jetzt noch eine Frage eben reinschieben wollt, Hashtag OMKB23 auf Slido und dann löchere ich den Hoffi gerne für euch. So, Hoffi, eben noch mal zum Intro: Wie groß ist eure TikTok-Task-Force beziehungsweise euer Produktionsteam? Wir sind sieben ... Ich müsste jetzt lügen, sieben oder acht sind wir aktuell. Es ist bei uns auch so, dass wir dadurch, dass wir sowohl aus der Intermate Group und Truemates, also unsere Agentur und der Produktionsfirma, beide ... Sorry, noch mal: Es sind Mitglieder aus der Produktionsfirma und auch Mitglieder von unserer Agentur, sodass oftmals, zum Beispiel gerade bei True Mates, wenn die auf einem Dreh sind, die Leute nicht da sind. Deswegen würde ich sagen, ongoing sind wir so wahrscheinlich vier, fünf Leute, die da jede Woche zusammensitzen und ihre Köpfe zusammenstecken und dann wechselt es immer mal wieder, weil dann mal der eine da ist, die andere nicht und so, aber ja, so ungefähr, das ist so die Größe. Wir sind natürlich aber im Creationsteam, was noch mal abseits von der TikTok Taskforce ist. Im Creationsteam selber haben wir natürlich auch noch ganz, ganz viele TikTok-Verrückte mit drin sitzen. Also das ist nicht abgeschlossen mit der TikTok Taskforce, unsere Expertise, sondern die geht noch weiter, aber da sind die Leute dann nicht mit in der TikTok Taskforce drin. Genau. Okay. Hoffi, wie siehst du das Potenzial von AI für TikTok? Was hältst du zum Beispiel von – ich hoffe, ich spreche es richtig aus –, dass ihr diese künstlich erzeugtes Profil Lil Michela? Sage ich es richtig? Kennst du den Account? Wahrscheinlich, oder? Nein, kenne ich tatsächlich gar nicht, aber es ist ja auch gerade in aller Munde, dieses ChatGBT. Und ich war da neulich ... Also ich finde grundsätzlich erst mal, dieses: Ich mag es lieber, wenn ... Also mein erster Gedanke zu ChatGBT zum Beispiel, diesen AI-Gedanken aufzugreifen, muss ich sagen, ist so ein bisschen, wenn es so weitergeht, was mache ich dann als Creative irgendwann? Weil dann braucht man mich nicht mehr. Aber dann habe ich mit einer Freundin drüber gesprochen, die mir dann gesagt hat, dass sie gelesen hat, dass ChatGBT mit der Zeit immer dümmer wird, weil natürlich auch die Inhalte von ChatGBT, die erzeugt werden, dann wieder herangezogen werden, neue Inhalte zu produzieren und so das System nach und nach verdünnt. Aber wir nutzen das tatsächlich auch bei uns intern in der Agentur schon, sage ich mal, jetzt nicht eine fertige Idee zu schreiben. Dafür ist es noch nicht weit genug, glaube ich. Dafür ist die kreative Kraft des Programms noch nicht weit genug, aber wir nutzen es, zum Beispiel, so ein Brainstorming zu pushen. Also mal einfach ... Und da halte ich schon sehr, sehr viel von. Großes Potenzial. Man kennt es ja, früher hatte man irgendwie so zum Brainstorming irgendwelche Kreativkarten und heute hakt man einfach mal was in ChatGBT rein, guckt, was da kommt und das können wir dann weiter feilen. Also damit arbeiten wir schon und ich glaube schon ... Ich glaube nicht, dass langfristig das Potenzial da ist, dass das irgendwie was ersetzt. Ich glaube aber schon, dass es langfristig so eine Art kleinen Nitro-Boost hier und da geben kann.Ja, eben der Hinweis an unsere Audience: Ihr könnt die Fragen bei Slide auch abvoten. Damit würdet ihr es mir ein bisschen leichter machen, weil gerade noch einige Fragen reinrauschen und ich gerne natürlich die für euch interessanteste Frage priorisieren möchte, also gerne von der Funktion gebraucht machen. Hoffi, ist es als Unternehmen sinnvoll, TikTok für die Kommunikation zu nutzen, wenn die Zielgruppe bei Ü35 liegt? Ja, das ist tatsächlich so. Ich habe da jetzt leider die Slides nicht dabei, aber tatsächlich ist es so, dass auch TikTok immer mehr, gerade in der ... Ich habe jetzt leider die Zahlen gerade nicht im Kopf, aber im älteren Altersegment wächst TikTok auch mit am stärksten, sodass ich auf jeden Fall dazu plädieren würde, da draufzugehen. Und was auch bei TikTok super spannend ist, ist, dass die Audience natürlich auch super ... Also es ist nach wie vor so, dass super viel einfach Diversität vorherrscht und super viel Offenheit für die verschiedensten Themen. Deswegen will ich auch so allgemeingültig immer mitgeben: Einfach mal probieren, man hat nichts zu verlieren. Und ja, deswegen glaube ich auf jeden Fall. Aber wie gesagt, da kann ich auch gerne, wenn mir die Person, die die Frage gestellt hat, noch mal irgendwie vielleicht per Mail oder so die Frage stellt, kann ich da auch gerne noch mal ein paar Slides rüber flanken. Wir haben das auch irgendwo mal analysiert und aufbereitet. Ich habe jetzt nur die Zahlen gerade nicht präsent. Perfekt. Anschlussfrage ist auch: Sollte man sich bei TikTok für den Erfolg hauptsächlich nur noch auf Gen Z konzentrieren? Aber du hast ja auch gerade mit der Eingangsfrage die Frage gewissermaßen mit beantwortet. Nein. Dann machen wir direkt weiter: Macht es Sinn, bei TikTok Content Formate zu verfolgen oder sollte man flexibel und täglich beziehungsweise regelmäßig den Content überdenken? Das ist so ein bisschen wie die Frage. Wir haben ja gerade die Helm & Retail Group gesehen. Es ist so eine Definitionsfrage. Ich glaube, Key ist einfach, einen wiederkehrenden Charakter über wiederkehrende Kreativelemente zu etablieren. Das kann, wie bei der Helm & Retail Group, ins Extrem ufern und das ist ja letztendlich ein wiederkehrendes Format. Das ist immer genau das gleiche Narrativ von diesem Asset. Alles da drin ist immer wiederkehrend. Es gibt nur ein Element, was sich immer wieder ändert und das ist dann letztendlich, zu welchem Thema dieser Anzug geschneidert wird. Das ist natürlich auch ein bisschen ... Also wenn man so ein Kontinuum aufmacht zwischen „Ich habe gar kein wiederkehrendes Format und „Ich habe nur wiederkehrende Formate, dann ist es halt, umso weiter ich zu wiederkehrenden Formaten komme, desto schwieriger wird es für mich natürlich auch, authentisch Trends aufzugreifen. Jein. Es kann sehr gut funktionieren wie bei der Helmen Retail Group. Es ist aber auch, wenn ich als Marke für mich feststelle – ich glaube, das würde ich mitgeben –, wenn ich als Marke für mich feststelle, ich möchte auch viele Trends mitmachen aus den und den Gründen – das können die verschiedensten sein –, dann muss ich mich in einem Hybrid bewegen und muss mir überlegen: Wie kann meine UCL aussehen, damit ich sowohl wiederkehrende Formate habe, aber auch Trends mitgehen kann? Das wäre so, mich zu sagen: „Ja, genau. Hervorragend, passt. Vielen lieben Dank übrigens an alle da draußen oder vor den Bildschirmen, die voten. Jetzt habe ich ein gutes Ranking hier bei mir am Start. Hoffi, pusht ihr die Videos bei zum Beispiel Aldi Nord kontinuierlich mit Paid Budget oder läuft alles organisch ab? Nein. Wir pushen da die Sachen auch. Ich kann und darf natürlich jetzt nicht sagen, wo wir wie viel was pushen. Ach komm. Und muss ich auch ganz ehrlich sein und bin ich auch froh, da habe ich auch nicht so viel mit zu tun, mit Zahlensachen. Meine Expertise liegt echt mehr im Kreativen, aber ja. Okay. Wie funktioniert bei euch die Mitnahme von Trends? Gerade brandseitig ist das ja immer etwas schwieriger. Spannendes Thema. Da sind wir auch gerade dabei, unseren Prozess noch mal so ein bisschen zu evaluieren. Wir haben tatsächlich viele auch wieder verrückte Intermediater*innen bei uns sitzen, die irgendwie ... Den kannst du Fragen stellen zu jeglichen Creator*innen, zu jeglichen Kanälen und die wissen immer sofort, worum was es geht und kennen jeden da draußen. Und wir screenen mit bestimmten Leuten, die da Bock drauf haben, screenen wir die Plattform und haben dann Dokumente, in denen wir die Dinge sammeln. Und unser Social Team ist dann letztendlich dafür auch mit verantwortlich, das in die einzelnen Teams zu tragen. Und dann, wenn das in den einzelnen Teams liegt, also wenn dann irgendwie das beim Kundenteam ABC liegt, dann ist es natürlich sehr, sehr entscheidend, dann auch im Voraus mit den Kundinnen zu besprechen oder einen Prozess, sage ich mal, zu etablieren, wie man möglichst dynamisch und kurzfristig dann die Trends auch auf die Plattform gemeinsam bringen kann, weil oft, gerade bei großen Konzernen, gibt es eine Liegelabteilung und und und, wo die Dinge sehr lange abgestimmt werden müssen. Das heißt, es ist ganz wichtig, dass wenn man sein Screening gefahren hat, dass man dann sich auch einen Prozess überlegt: „Wie kriege ich die Dinge möglichst schnell auf die Plattform? Hoffi, ich habe hier wahrscheinlich noch 20 Fragen. Wir kommen nicht drumherum, dass wir uns zeitnah noch mal verabreden müssen, glaube ich, die verbleibende Frage auch noch mal durchzugehen. Ich würde mal das Versprechen machen, dass wir das auf jeden Fall noch mal nachliefern. Du hast auch angeboten, dass sich alle bei dir gerne melden können, aber ich würde sagen, lass uns noch mal eine halbestündige Session irgendwie nachschieben, dann nehmen wir das noch mal auf. Eine letzte Frage würde ich jetzt noch stellen, die am meisten gevotet ist und dann müssen wir in den Break gehen, damit wir noch ein bisschen Vorlauf haben für die nächste TikTok-Session gleich. Hoffi, was sagst du zu Social Recruiting über TikTok? Kann das was?Ja, also wir haben zum Beispiel für eine große Brand auch bei uns, wo wir bestimmte Charaktere gebraucht haben, haben wir tatsächlich über TikTok einen Aufruf gemacht und haben damit sehr große Erfolge gefahren, weil wir aber auch genau wussten, dass die Personen, die wir brauchen, auf TikTok unterwegs sind. Also grundsätzlich finde ich es cool. Ich finde auch irgendwie, was mich auch immer so ein bisschen persönlich anödet, sind diese alten, festgefahrenen Bewerbungsprozesse mit ewig viel hin und her und „Hast du nicht gesehen, sodass ich das halt auch irgendwie cool finde, da so ein bisschen als Unternehmen sich auch lockerer zu zeigen und dann auch dem Bewerber oder der Bewerberin auch so die Möglichkeit zu geben, sich da direkt auf so einer bisschen lockerebene zu begegnen. Deswegen sowohl im Privaten als auch projektbezogenes Casting zum Beispiel würde ich absolut empfehlen über TikTok. Und tatsächlich sehe ich es auch noch relativ selten. Das heißt, ich sehe da auch einen sehr starken innovativen Charakter und auf jeden Fall würde ich das machen, ja. Super. Hoffe, ich habe es gerade angekündigt. Wir kommen hier nicht mehr durch. Es kam jetzt noch der Hinweis, vielleicht sollten wir eine Special-Episode nur mit dir demnächst machen. Ich freue mich drauf. Kurzes Live-Feedback an dich. Die Umfrage läuft ja heiß. Mittlerweile bist du bei fünfundachtzig Prozent mega. So lala finden nur acht Prozent deinen Vortrag. Also hast du ja auf jeden Fall ordentlich abgeliefert. Respekt dafür. Ich würde sagen, wir connecten im Nachgang, schauen, wie wir diese ganzen Fragen noch mal nachliefern können und ich wünsche dir noch einen hervorragenden und erfolgreichen Tag und freue mich auf ganz bald. Danke schön. Macht's gut. Bis dahin. Tschau, tschau. So, ja, jetzt haben wir noch neun Minuten bis zur nächsten Session. Das heißt, wir gehen jetzt in einen kurzen Break und dann bleibt auf jeden Fall dran. Ich sehe, TikTok ist auf jeden Fall hier super angesagt bei euch. Deswegen geht es gleich weiter mit TikTok Game Strong, die Top Brands, die Plattform dominieren. Also was soll ich sagen? Einschaltbefehl. Bis gleich..
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