Hi und herzlich willkommen zurück hier zum OMKB Deep Dive Digital Marketing. Ja, jetzt hatten wir heute schon wirklich einige spannende und coole Talks hier mit dabei im Rahmen der heutigen Session und zum Abschluss gibt es noch mal einen richtigen Leckerbissen. Wir haben einen alten Bekannten mit am Start hier im Stream, der immer wieder ja coole coole Sessions beisteuert. Ich freue mich immer ganz besonders, mit ihm zu schnacken und auch auf die anschließende Q A. Ich glaube, er macht heute gar seinen Hattrick voll. An dieser Stelle auch noch mal der Hinweis wir haben mit ihm jetzt habe ich noch nicht seinen Namen geteasert, aber wir haben mit ihm vor kurzem auch einen Podcast aufgenommen, der sich bei uns auf der Website befindet. Also mit dabei ist jetzt Guido Thiemann, Co Founder und CEO der Pushfire Gruppe. Guidos Podcast Talk wie gesagt, findet ihr bei uns auf der OMKB Plattform im Magazin auf der Startseite entweder ein bisschen scrollen oder entsprechend über den Reiter Podcast. Guido ist ein richtiger Visionär und der perfekte Mann für den heutigen Abschluss. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Marketing und leitet die strategische Entwicklung seines Unternehmens. Guido begann seine Laufbahn 2003 überhaupt nicht klassisch bei der IKK Classic und entdeckte parallel dort bereits seine Leidenschaft für Medien und junge Zielgruppen als Musiker und auch als früher eSport Akteur. Das ist vielleicht abspeichern wichtiger Aspekt, den er dort schon kennengelernt hat und ich glaube bis heute noch am Joystick, sorry wenn ich das so sage, Cringe unterwegs ist. Er wechselte zu Virtual Nights und dies markierte 2011 den Beginn einer neuen Ära, in der er seine Fähigkeiten in der Eigenvermarktung erfolgreich einsetzte und später die Agenturmarke Pushfire gründete. Virtual Nights wird der eine oder andere vielleicht von euch auch kennen. Ich bin 85 geboren und ich kenne es halt so aus meiner wilden Diskozeit wild, wo man spätestens montags auf virtualnights com die Partybilder der verschiedenen Diskotheken sich nochmal anschauen konnte. Es liefen Fotografen rum, gaben Visitenkarten raus und man steuerte dann im Nachgang entsprechend die Plattform an, dort nochmal die Bilder zu sehen. Die Plattform gibt es heute noch by the way. Unter seiner Führung hat sich die Pushfire Gruppe zu einem dynamischen Haus der jungen Zielgruppe entwickelt, das emotional ansprechende Kampagnen für Gen Z und Millennials in vielfältigen Medienumfeldern kreiert. Und hier hat uns der liebe Guido sicherlich einige Cases mitgebracht, die ihr gleich näher kennenlernen werdet. Kurz noch zu Pushfire. Pushfire ist heute das Mediahaus für die junge Zielgruppe und einer der größten nationalen Vermarkter für digitale und Out of Home Medien, spezialisiert auf dynamische und jugendliche Zielgruppen. Das Unternehmen zeichnet sich durch einen intensiven persönlichen Kontakt zu Werbepartnern, Kunden und Zielgruppen aus und setzt auf umfassendes Fachwissen in Werbestrategien und modernsten Marketingtechnologien. Ich kann es euch vorab sagen, sehr, sehr spannend. Navigiert mal die Website von Pushfire an. Nicht nur, dass es visuell einen ganz ordentlichen und coolen Eindruck macht, sondern dort finden sich auch einige spannende Cases und Aussagen und Texte zur Unternehmenskultur und mehr. Und auch die Profile der Protagonisten, allen voran Guido auf LinkedIn, sind euch wärmstens ans Herz gelegt. Hier kann man immer mal wieder aus den zahlreichen Posts die ein oder anderen Kniffe und Tipps für die Ansprache von jungen Zielgruppen mitnehmen. Das ist halt so ein bisschen ein bisschen mal was anderes in seinem LinkedIn Feed, wo man dann sehr viel klassisches Digital Marketing sieht und dann doch noch mal Sachen, die vielleicht immer noch ein Stück weit neu sind, wie ich diese große Zielgruppe adressieren kann. So, aber jetzt genug der Vorrede. Guido hat uns heute den Talk mitgebracht mit dem Titel Synergien zwischen Kreation und Tech für Paid Media in der jungen Zielgruppe nutzen. Und ich will euch gar nicht länger auf die Folter spannen und lasse Guido jetzt einmal zuschalten. Guido. Hi. Du bei mir. Ich bin da. Hey Guido, wo erwische ich dich denn da? Das sieht mir schwer nach Homeoffice aus. Homeoffice, ja, aber gepaart mit kleiner Baustelle. Man sieht es im Hintergrund vielleicht leicht verschwommen. Türen haben wir noch nicht. Wir warten noch sehnsüchtig drauf. Also falls dir irgendwann ein Zweijähriger reinrennt, nicht wundern. Ja, spätestens seit Corona erkennt man das ja sehr, sehr gut, dass zwischendurch mal Hund, Katze, Kind reingekegelt kommen ins Zimmer. Wann planst du denn den Abschluss der Baustelle? Übrigens an alle Tipp gerne mal bei LinkedIn bei Guido schauen. Er gibt alle paar Tage da auch mal ein Update. Ja, schaut sehr gerne vorbei. Ich versuche alle Lebenslagen so ein bisschen mitzunehmen. Ja, ich hoffe in den nächsten zwei bis vier Wochen sollte alles soweit erst mal in einem regulierteren häuslichen Umfeld oder Umstand sein und bis dahin sage ich mal, Licht am Endes Tunnels nach knapp einem halben Jahr. Toi, toi, toi. Zwei Wochen ist ein gutes Stichwort. Ich habe es in der Anmoderation gerade kurz gedroppt. Und zwar spielt ihr eine ganz interessante Rolle im Rahmen der Fußball Europameisterschaft in Deutschland, die auch in roundabout zwei Wochen startet. Also wenn du dann fertig bist, kannst du zu Hause wahrscheinlich noch mal entspannter auch die EM genießen. Was hat das mit der EM und der Kooperation mit der UEFA, mit der Fußballstadt Dortmund auf sich? Was plant ihr dort genau? Du hast es schon gesagt. Die Stadt Dortmund hatte einen Etat ausgeschrieben, das Thema des Public Viewings, also Dortmund ist eine der zehn Fan Zones in Deutschland, dort eben auch mit dem Thema E-Sports zu kuratieren und zu begleiten. Was wir dort machen werden, ist voraussichtlich einer der größten E-Sports-Turnieraufschläge, der über eine Woche lang eben halt parallel, nicht zeitgleich, aber vor und nach der Übertragung der Spiele in der Fan Zone stattfinden wird, wo wir verschiedene Turniere spielen, zusammen mit den Fans und zusammen vor allen Dingen in Partnerschaft mit Electronic Arts für den beliebten Fußballtitel und dem bekannten FC Sports ehemals Viva. Und da gibt es dann verschiedene Möglichkeiten von Familienturniere über Beat the Pro bis hin zu eben halt den Content Creator, mit denen man gemeinsam Dinge tun kann. Und jetzt kommt aber der besondere Kniff dabei. Wir wissen ja alle, wie ich sage mal, die Gesellschaft im Allgemeinen eben halt zum Glück nicht mehr ganz so drastisch wie früher, aber immer noch so ein bisschen auf die Gamer schaut. Man denkt ja immer, die Gamer, die machen nichts anderes, außer den ganzen Tag zu zocken. Aber die Wahrheit ist ja, dass 80 % der Gamer sich selber gar nicht so bezeichnen würde.Und was wir gemacht haben, ist, wir haben einen physischen, einen realen Fußballcourt neben unserem Trailer, neben unserem Truck, wo die ganzen Übertragungen und die ganzen virtuellen Spiele stattfinden, gebaut. Das heißt, erst two v. Two an der PlayStation und danach two v. Two auf dem Platz. Und damit wollen wir so ein Stück weit eben halt die Lanze brechen und immer noch so ein bisschen aufzeigen: „Hey, die Leute, die Videospiele spielen, die sind durchaus auch sportlich, die sind durchaus sozialkompatibel und die sind total empathisch. Spannend, spannend. Ich bin am 29. Juni zum Achtelfinal-Spiel in Dortmund. Seid ihr da noch am Start? Also welchen Zeitraum findet das statt, für alle, die jetzt gesagt haben, das interessiert mich? Ja, es ist die letzte EM-Woche. Aus dem Kopf meine ich, ist es der 7.7. Bis 15.7. Ah, okay. Also im Prinzip, ich glaube, ab Halbfinale bis Finale. Und in dieser Zeit dürfen wir die Fans so mit bespielen. Vorher finden auch schon Maßnahmen statt. Die kommen allerdings nicht von uns und die sind ein bisschen kleiner von der Aufmachung her, aber es wird auf jeden Fall auch dort partnerschaftlich mit den regionalen Vereinen und mit den regionalen E-Sport-Leuten eben auch dort etwas passieren. Sehr, sehr cool. Also muss ich dann zu einem späteren Zeitpunkt noch mal wiederkommen, aber ist gut für mich. Ich bin in einer Stunde in Dortmund von meinem Freund. Du bist herzlich eingeladen an der PlayStation und auf dem Platz. Geile Sache. Muss man sich voranmelden oder ist das einfach so spontan? Du kommst vorbei und kannst ein bisschen reinschnuppern? Wenn ihr mir schreibt, dann geht das auch spontan. Ansonsten gibt es natürlich auch eine Vormeldung und Registrierung. Perfekt, okay, cool. Guido, ich habe es gerade auch kurz in meiner Anmoderation ein bisschen angeteasert, was du uns mitgebracht hast, und zwar deinen Talk zum Thema „Synergien zwischen Kreation und Tech für Paid Media in der jungen Zielgruppe nutzen. Und ich will jetzt unsere Audience, die mit den Hufen schadt vor den Bildschirmen, gar nicht länger auf die Folter spannen und würde sagen: Lass uns gerne durchstarten und wir treffen uns in zwanzig bis dreißig Minuten wieder, je nachdem, zur Q&A. Sehr gerne. Machen wir so. Danke für die Anmoderation und ja, herzlich willkommen an alle im Homeoffice, im Büro und oder eben mal auf der Straße. Ich hoffe, euch geht es gut und dass ihr hier eine kurzweilige, maximal halbe Stunde habt mit mir. Ich versuche, gleich so ein bisschen in ein paar Themen zu entführen und versuche derweil schon mal meinen Bildschirm zu timen, damit ihr euch dann auch noch mal selber ein Stück weit mit den Themen visuell auseinandersetzen könnt. Super. Das sieht gut aus mit deinem Screen-Guido. Hervorragend. Perfekt. Dann würde ich sagen, ich entlasse dich. Ich entlasse mich. Komm aber bitte gleich wieder. Ja, wünsche dir viel Spaß und wir treffen uns an gleicher Stelle hier gleich. Vielen Dank. Genau, ja, Pushfire, ihr habt das schon so ein bisschen, ich glaube, aus der Anmonoration von Christoph mitbekommen: Wer sind wir? Was machen wir? Was zeichnet uns eigentlich aus? Ich glaube, unser großer USP ist, dass wir über mehrere Jahrzehnte nun das Thema junge Zielgruppen auf dem Radar haben, durchaus auch schon vor einer Zeit, wo Gen Z und Co eben mal ein großes Thema waren. Und wir versuchen, so ein Stück weit aus einer Hand verschiedene Möglichkeiten zu bieten, wie man junge Menschen heutzutage noch sinnhaft und vor allen Dingen auf Augenhöhe, wie es immer so schön heißt, in den Fachmedien anzusprechen, wie das geht und in welchen Genres wir da unterwegs sind und welche Tipps und Tricks wir mitgebracht haben und auch Cases vor allen Dingen, habe ich euch heute mitgebracht. Hier heute aber mit einem besonderen Themenbereich, nämlich das Thema Paid Media, also ganz klassisch den Ads. Auch damit kann man junge Menschen hinterm Ofen vorlocken und wie das geht, zeige ich euch gleich. Aber bevor wir einsteigen, möchte ich euch so ein, zwei Sachen kurz zu mir sagen. Ihr seht es, anhand des Lebenslaufs, anhand der Station, die ich hinter mir habe, das ist jetzt nicht so ganz der gradlinige Weg gewesen für mich und wahrscheinlich auch einer der ungewöhnlicheren Lebensläufe, aber wir leben ja in der Media und in der Agenturlandschaft. Insofern, da ist das ja durchaus willkommen. Ein paar Worte dazu: Ich komme eigentlich aus der gesetzlichen Krankenversicherung, habe dort die Ausbildung und das Studium absolviert zum Krankenkassenfachwirt, war zuletzt dann dort in den Bereichen – und zuletzt ist gut, 2010 war das, also schon eine Weile her – in den Bereichen Marketing für B2B unterwegs. War aber immer schon so ein bisschen umtriebig, wollte immer über den Tellerrand hinausgucken und war ein bisschen hungrig, was so den Input anging. Hab dann zwischendurch, war ich selbstständig als Musiker mit einer Band, hab dann im Fernsehen und im Radio performt, war einer der ersten E-Sports-Athleten in Deutschland bei einem der ersten E-Sports-Teams, namentlich Okrana, gibt es leider heute nicht mehr, aber das ist der gedankliche Vorläufer von SK Gaming, die kennt man vielleicht eher schon mal. Und habe dann so ein bisschen irgendwie meine Koffer gepackt und wollte ein bisschen mehr in die große, weite Welt und bin dann bei Virtual Nights fündig geworden für diejenigen, die es nicht mehr kennen. Das war die Plattform, die euch das eine oder andere Mal vielleicht im Nachtleben begleitet oder fotografiert hat und wo man einen Flyer bekam und am nächsten Tag auf der Webseite zu finden war. Wir haben da so ein bisschen das Nachtleben digitalisiert in einer Zeit vor MySpace. Unvorstellbar. Also StudiVZ und Co. Waren da auch noch nicht da. Da waren wir schon unterwegs und haben das in Deutschland, Österreich und Spanien getan. Und aus meiner Tätigkeit dort als Betriebsleiter heraus ist dann so ein Stück weit die Idee von Pushfire entstanden, nämlich im Prinzip eine Art Digital-oder Spezialdienstleister für das Thema junge Zielgruppen. Ich mache auch ein paar Dinge nebenbei. Ich habe dann noch eine andere Agentur gegründet für das Thema Gaming und E-Sports, so ein bisschen auch den Kreis zu schließen. Ich bringe Podcasts heraus. Ich habe in ein E-Sports-Team investiert, bin aber auch Mitglied beim GWA und dort auch Jury aktiviert oder Jurymitglied gewesen und bin gerade dabei, als Gesellschafter in die BrandFit-Gruppe einzusteigen. Das ist unsere Dach-Agency, die mit rund 350 Mitarbeitern in den Standorten Essen und Berlin sitzt. Vor kurzem gab es ja diesen Revenue Forecast oder dieses Ranking der inhabergeführten Agenturen. Da haben wir leider nicht teilgenommen. Hätten wir das mal getan, wären wir wahrscheinlich irgendwo auf Platz 22 gelandet von 16.000. Also nicht ganz so klein mehr inzwischen unser Laden und recht umtriebig, aber eben halt auch nur ein. Das sind drei Gesellschaften und eine davon wollen wir uns heute ein bisschen genauer anschauen.Insofern, vielleicht habt ihr mein Gesicht schon mal irgendwo hier und da in den Fachmedien gesehen. Ich tauche da immer mal wieder auf. Äh, das Thema, äh, kriegt ihr selber mit, ist durchaus sehr populär. Äh, Warum? Weil sich Marken immer, immer häufiger fragen: „Okay, wie erreiche ich denn heute noch 'nen Zwanzigjährigen?" Ja? Die Medienlandschaft, die wird immer komplexer, die Trends, die werden immer schnelllebiger, die Technologie, die überholt sich teilweise selber und es ist fast schon irgendwie 'ne Art Wettrennen, um das Learning, wie man diese Dinge miteinander zusammenbringt, um vor allen Dingen auch seine Marke zukunftssicher aufzustellen. Insofern versuchen wir dafür Antworten und Lösungen zu finden. Das machen wir über verschiedene Möglichkeiten. Ich hab's eben schon reingegeben. Äh, nicht nur ich mache Podcasts, sondern auch viele aus unseren Teams, aus dem, von den Mitarbeiterkreisen her. Äh, ich habe einen eigenen Podcast, den Pushfire-Podcast, aber auch einen Podcast zusammen mit dem ehemaligen Group M und Oderlein-Gründer Jan König, wo wir uns verschiedene Cases aus der Zielgruppe anschauen. Wir veröffentlichen aber auch regelmäßig Studien und dergleichen und wollen immer wieder eben halt auf dieses Thema eingehen und verschiedene Perspektiven und Blickwinkel möglichst einfangen. Insofern, wenn ihr da mal Bedarf habt an Input, schaut gerne bei uns auf der Webseite Pushfire de vorbei und oder hört auch da gerne mal rein. Äh, ich war aber auch vor kurzem bei Mario und bei Christoph im OMKB-Podcast. Die Folge kann ich euch nur empfehlen. Das war ein sehr schönes und buntes Potpourri durch die Gen-Z-Marketing-Landschaft. Also auch da ein kleiner Hörtipp an dieser Stelle. Das ist so ein Auszug von unserem Team. Äh, so arbeiten wir. So sehen unsere Büros aus. Ihr seht auch hier, äh, durchaus, äh, nicht nur die weiße Wand und der weiße Tisch, sondern wir mögen das gerne schon auch ein bisschen stylischer. Und in Zeiten von hybrider Arbeitskultur, ähm, ist uns das immer auch sehr daran gelegen, dass jeder, der ins Büro kommt, sich außerordentlich wohlfühlt. Genug aber nun zu uns. Ein bisschen mehr zu der Audience, zu der Zielgruppe, weil da müssen wir mal kurz drüber sprechen und mal herausfinden oder überhaupt erst mal die Grundlage dafür schaffen: Was ist denn jetzt hier überhaupt die Challenge bei dieser Zielgruppe? Und wer ist überhaupt die Zielgruppe? Und, äh, um das mal so ein bisschen einzuframen, habe ich euch mal zwei Buzzwords, nämlich Gen Z und Millennials mitgebracht. Das ist unsere Zielgruppe, wo wir, wenn wir intern zusammensitzen, immer sagen, das sind unsere jungen Leute in Deutschland. Äh, jung, also eingegrenzt zwischen sechzehn und neununddreißig. Warum hier? Warum mit diesen beiden Generationen relativ simpel? Wir haben in Deutschland einen Altersdurchschnitt von achtundvierzig Komma fünf Jahren, Tendenz steigend. Also wir haben einen demografischen Nicht-Stammbaum. Der ist nicht unten dünn und wird dann irgendwie breit, sondern wir haben eher son, ich sage mal, so 'n Döner, der ist in der Mitte aufgequollen und diese Mitte, die rückt jetzt immer weiter nach oben und unten kommt weniger in der Verhältnismäßigkeit nach. Das merkt man auch am Fachkräftemangel und an vielen anderen Themen. Also das Thema wird eben halt sich in Zukunft weiter zuspitzen, weil es eben halt geburtenschwache Generationsjahrgänge sind. Das auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite super relevant und immer wieder zu betonen, wenn ihr es nicht eh schon überall gehört und gesehen habt und miterlebt habt. Ihr wisst es selber, das ist natürlich die Zielgruppe und insbesondere die Gen Z, eine der ersten rein digital aufwachsenden Zielgruppen. Mit rein digital heißt das nicht, dass sie nicht auch vor die Tür gehen oder dergleichen, sondern mit rein digital meinen wir an dieser Stelle, das ist 'ne Zielgruppe, die, die erste Zielgruppe, die immer mit diesen Medien, mit diesen Möglichkeiten, mit diesen Technologien aufwächst, während alle anderen Zielgruppen davor, insbesondere auch den Millennials, so ein Stück weit eher hybrid sind. Das sind, äh, Generationen, die durchaus eben halt, je nachdem, in welchem Jahrgang sie geboren wurden, auch noch eine Zeit ohne Internet kennen, eine Zeit ohne Smartphones kennen, eine Zeit, die sich jemand aus der Gen Z nicht vorstellen könnte. Ne? Also der größte Unterschied ist eigentlich, die einen gehen online und die Gen Z ist online, immer und überall. Und das muss man erst mal verstehen und das hat natürlich immer noch Einflüsse, weil die ganzen Themen, die uns eben bewegen, Social Media und so weiter und so fort, das sind wie so kleine Bubbles, in denen jeder eben halt aufgrund des Algorithmus, aufgrund des Interessens eben halt seine Inhalte, äh, konsumiert und natürlich ein ganz diversifiziertes Weltbild eben halt auch entsteht für diejenigen, die aus der, dieser Brille eben halt diese Inhalte konsumieren. Das ist etwas anderes als in einer Zeit von früher, aus der ich entstamme. Ich bin einundvierzig Jahre, ich darf das sagen. Also ich bin nicht digital aufgewachsen und bei mir war es durchaus so, dass ich sag mal, die Fachmedien, die Verlagshäuse, die Tagesschau eben halt mein Weltbild geprägt haben und hier im Prinzip noch mal durchaus andere Perspektivwechsel stattfinden können. Und eine Sache macht diese Zielgruppe eben halt ganz besonders und das bekommt jeder von uns tagtäglich zu spüren. Die nutzen und die wissen, wie das funktioniert, das Thema Digitalisierung, das Thema Social Media, das Thema Reichweite und die nutzen genau das hier, um unter Umständen Millionen von Menschen als One-Man-Show zu erreichen, ohne Verlag, ohne Gatekeeper und dergleichen. Und das Ergebnis sehen wir heute. Es sind globale kulturelle Bewegungen, die eben halt auch wirtschaftliche Themen nach sich ziehen. Angefangen von der Nachhaltigkeitsbewegung über Themen wie Black Lives Matters und vielen, vielen Themen, mehr Diversity und Co. Alles Themen, die aus dieser jungen Zielgruppe, äh, entstanden sind und als Tipping Point eben halt global weiter gepusht wurden. Das muss man einmal verstehen, wie die da an der Stelle ticken. Und was heißt das für uns im Marketing? Was heißt das, das, was heißt das in Bezug eben auf die Marke, wenn ich jetzt als Marke ein Produkt habe und diese Zielgruppe ansprechen möchte? Relativ einfach. Die Zielgruppe ist sehr empathisch, sehr dankbar um schlaue und affine gute, gut gemachte Werbung, aber sie sind wahnsinnig kritisch. Kritisch gegenüber dieser Werbebotschaft und kritisch gegenüber dem Produkt. Das heißt, man darf sich also nicht wundern, wenn Dinge hinterfragt werden und man sollte sich darauf immer vorbereiten, dass diese Fragen stattfinden. Wenn man dann plausible Antworten liefert und nicht nur sagt, okay, das ist eine Kampagne und jetzt haben wir mal irgendwie das Thema, äh, als Beispiel Greenwashing betrieben, dann sind wir jetzt wieder fein raus für die nächsten drei Monate. Das funktioniert in dieser Zielgruppe nicht. Da wird man schnell auf die Nase fallen und sofort eben halt in der Marfo das Echo zu spüren bekommen, sondern da gilt es eben halt natürlich dann auch nachweislich, diese Dinge eben halt aufzuzeigen, dass man daran arbeitet, dass man nicht nur die Kampagne macht und vor allen Dingen eben halt auch die Zielgruppe immer wieder mitnehmen. Das ist das, was ihr eben halt auch in den Fachmedien immer mal wieder wahrscheinlich lesen werdet: auf Augenhöhe kommunizieren.Es gibt auch wahnsinnig viele Impulse aus ganz vielen großen globalen Companies und Bereichen, wo man das immer wieder mitbekommt: „Hey, hier passiert irgendwas. Hier ist ein Paradigmenwechsel." Netflix hat das schon sehr, sehr früh im Jahre 2019 für sich verstanden. Die haben gesagt in einem der Quartalsberichte im Gesellschafterkreis: „Hey, wir haben ein Problem. Unsere Ressourcen sind nicht die 8, 9, 10,99 €, die waren im Monat immer bezahlt, sondern unsere Ressource ist Zeit. Und diese Ressource Zeit verlieren wir nicht gegen Disney, die verlieren wir nicht gegen HBO oder Amazon, sondern die verlieren wir gegen Gaming. Und wenige Monate später sieht man, was passiert: The Witcher, League of Legends, Cyberpunk und Co., also alle großen Spiele werden auf einmal in Serien, in Filme übersetzt über Lizenzen und man sieht eben halt, dass Netflix durch die Decke geht. Also auch das ist ein interessanter Workaround. Inzwischen gibt es ja auch schon seit einem Jahr Spiele, die man mit den Film-und Serienlizenzen von Netflix auch in der mobilen App am Smartphone kostenfrei konsumieren kann. Das hat man gar nicht so auf dem Schirm, wurde auch nie großartig kommuniziert oder beworben, aber auch da sehen Sie: „Okay, wir müssen mehr die Leute in unserem Space auf der App, auf der Plattform behalten. Auch ein interessantes Beispiel: Wir haben gerade schon über Fußball gesprochen, auf die EM. Wir sind sehr interessiert und sehr gespannt darauf, wie sich das Ganze entwickelt, insbesondere im eigenen Land. Wir drücken natürlich der Nationalmannschaft fest die Daumen und wir glauben, dass das Thema mit dem neuen Trikot und der außergewöhnlichen Farbe ein guter Schachzug war, hier noch mal für Polarisierung und Aufmerksamkeit zu sorgen. Aber generell und global gesprochen, ist es jetzt so, dass man auf Stichwort junge Zielgruppe eigentlich sagen muss, dass es da gar nicht so gut den Fußball steht und dass man hier dringend darauf hinarbeiten muss, das Thema wieder auch aufzufrischen und zu modernisieren. Deshalb auch unsere Initiative zusammen mit der Stadt Dortmund zur Europameisterschaft mit dem E-Sport und der Kollaboration mit Electronic Arts und FC Sports. Denn ich habe nicht so viel Ahnung vom Fußball, bin ich ehrlich. Ich bin Handballer, aber dieser Mensch hat auf jeden Fall Ahnung. Das ist der Herr Perez, das ist der Vorstand von Real Madrid. Die stehen jetzt auch im Champions-League-Finale gegen Dortmund. Er hat halt festgestellt in einer seiner Studien, oh Mist, nur noch 60 %, nicht mal mehr 60 % interessieren sich nicht mehr für Fußball bei der Gen Z. Warum ist das so? Ein Fußballspiel von 90 Minuten ist eine lange, lange Zeit für jemanden, der eigentlich gewohnt ist, alle paar Sekunden neue Content Pieces zu konsumieren. Und das ist das auch, was ihr immer in der Werbeproduktion, in der Filmproduktion immer wieder mitbekommt: Die Algorithmen auf TikTok, auf YouTube und auch auf allen anderen Medien und Plattformen, die sind ganz, ganz anders. Sie sind viel schnelllebiger und unter Umständen hat man ein teures Budget investiert, einen Spot zu produzieren und dann gibt es nach fünf Sekunden den Skip-Button und/oder bei vielen Plattformen noch nicht mal das. Man kann das theoretisch nach 0,1 Sekunden machen. Da kann man nicht von einer Werbebotschaft oder von einer Markenwirkung sprechen. Und insofern: Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsspanne ist ein Riesenthema in dieser Zielgruppe. Die ist leider – und da kann ich auch nichts daran ändern; das stellen wir nur fest und möchten das mit euch teilen – deutlich kürzer als bei anderen Zielgruppen. Und da muss man immer ein Stück weit drauf Rücksicht nehmen. Und da gehe ich gleich noch mal ein bisschen tiefer drauf ein, weil das ist eigentlich unser Hauptthema heute auch für das Thema Werbung und Advertising. Ich habe auch mal ein bisschen was mitgebracht, ein bisschen was Philosophisches. Die meisten von euch werden dieses Filmplakat bestimmt kennen und kennen auch die Handlung des Films. Für diejenigen von euch, die es nicht kennen: Ich kann es euch nur empfehlen. Ein großartiger Film, unabhängig von der Darstellung. Der ist jetzt auch schon ein paar Jahre alt, ist aus dem Jahre 1999. Aber unabhängig jetzt von der Darstellung und der damalig schon großartigen Effekte, ist vielmehr die Handlung interessant. Und dieser Film, der so ein bisschen das Thema Verschwimmung zwischen Realität und digitalen Welten thematisiert, ist aus dem Jahre 1999. Seinerzeit sicherlich totale Fiktion, aber vor kurzem, was heißt vor kurzem, vor zwei oder drei Jahren kam ja Matrix 4 raus. Ob der Film jetzt sein muss oder nicht und ob der gut oder schlecht war, möchte ich gar nicht thematisieren, aber ich möchte auf was anderes hinaus. Wir haben jetzt 2024. Wir sprechen davon, dass wir 25 Jahre später mehr oder weniger das gleiche Thema in einem Film haben mit auch der gleichen schauspielerischen Besetzung. Jetzt zeigen wir diesen Film oder sprechen mit diesem Film auch wieder mit den jungen Menschen. Also die, die damals im Kino waren, die jung waren, die sind heute in meinem Alter oder in Mitte 40ern. Und die, die jetzt nachkommen, die sehen mehr oder weniger eigentlich die gleiche Handlung in etwas moderner dargestellt noch mal. Und was das mit denen macht und wie das fehlt, zeige ich euch mal. Ich habe euch da ein sehr, sehr interessantes Video von dem Hauptdarsteller von Keanu Reeves mitgebracht, der darüber spricht, wie das heute in der Gen Z wahrgenommen wird. It's awesome. Ja, die Welt verschwimmen und das ist wirklich eine Stimme von Millionen, aber es gibt schon ein Gefühl dafür, wo der Trend hingeht. Also die Differenzierung zwischen Realität und digitalem Umfeld findet immer weniger statt. Und ihr wisst, dass wir sprechen dann alle sehr gerne, schnell auch von einem Metaverse.Und in diese Richtung geht das. Lange Rede, kurzer Sinn, deswegen haben wir eine sehr große und breite Bandbreite an Services aufgebaut. Wir sehen, dass die Zielgruppe wahnsinnig divers ist. Also müssen unsere Services das auch so sein. Wir sprechen über Paid Media, über Vermarktungsthemen, Content Creator, auch Managements, Social-Media-Strategien, Content-Produktion, Festivalaktivierung, Out-of-Home-Maßnahmen, Brand Activations, Mural Stunts auf den Bereichen Ambient Media, Metroon Shows, Mappings und dergleichen bis hin immer zu strategischen Marketing im Gaming und Consulting und Brand Activations. Also großes buntes Potpourri. Für viele, jetzt auch in Bezug auf das Thema Paid Media, würden wir wahrscheinlich eher als Vermarkter durchgehen. Wir bevorzugen aber tatsächlich die Bezeichnung „Spezialdienstleister für junge Menschen. Ich habe euch da mal einen kleinen Ausflug aus unserem Netzwerk mitgebracht, wem wir da so alles mit vermarkten in Deutschland. Das Ganze geht auch noch in die Ingame-Thematik rein und in die Out-of-Home-Welt mit rein. Wir haben aber auch viele bekannte Umfelder und Social-Media-Events, die man vielleicht schon mal kennt oder von denen man mal gehört hat, die auch mit über unseren Tisch laufen. Warum? Weil alle diese Inhalte und alle diese Verläge die gleiche Zielgruppe adressieren. Und da an der Stelle kommen wir eben halt mit ins Boot und sagen: „Okay, wir versuchen, diese Dinge zusammenzubringen und eben auch mit der Markenkommunikation zu kombinieren. Das tun wir für viele Brands. Mehr oder weniger eigentlich aus allen Branchen ist irgendwo was dabei. Wir sind natürlich jetzt nicht jemand, der drei Mal, 65 Tage im Jahr online ist. Es sei denn, für diese Brands. Es sei denn, es sind eben halt Brands, die Produkte haben, die sich ausschließlich an diese Zielgruppe richten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit durchaus höher. Und sehr häufig sind wir eben projektbezogen und werden dort dann dazu gezogen, über Media-Agenturen, über Kreativ-und Lead-Agentouren oder anderen Wegen oder tatsächlich auch manchmal der Brand selber. Was uns immer ganz, ganz wichtig ist: Ja, wir sind, ich sage mal, so ein Stück weit auch in einer beratenden Position und wir möchten, dass die Brands maximalen Erfolg haben mit dem, was sie tun in der Zielgruppe, aber wir sehen eben auch immer die Perspektive des Creators dahinter. Und der Creator muss nicht jemand sein, der auf Social Media mit dem Smartphone Contents produziert, sondern der Creator darf auch ein Verlag sein oder ein Medium oder ein E-Sports-Team. Also auf jeden Fall jemand, der als Absender und als Mittelsmann natürlich auch für die Erreichung der Zielgruppe fungiert. Und da versuchen wir beide Perspektiven immer zusammenzubringen und das ist extrem wichtig und relevant, wenn wir bei einer der beiden Perspektiven das Gefühl bekommen, okay, das funktioniert hier nicht, dann würden wir es auch nicht tun und dann haben wir in der Regel aber auch meistens alternative Vorschläge mit dabei. Aber das ist eben halt wichtig. Beides muss passen. Es bringt nichts nur, wenn die Marke happy ist und es bringt genauso wenig, wenn nicht etwas, wenn nur der Creator happy ist. Das ist uns sehr wichtig und das ist ein großes Credo bei uns. Aber jetzt genug der Vorrede. Ich habe euch versprochen, ich bringe euch mal ein paar Cases mit und das möchte ich jetzt im Folgenden auch tun und mal mit euch sharen. Aber vielleicht vorweg: Im Paid Media, besonders im digitalen Bereich, stellt sich ja immer wieder die Frage: „Okay, wie rechnet man das am besten ab? Ist es der CPM, ist es der CPC, ist es der CPO? Welche Möglichkeiten gibt es da? Wir für uns, fairerweise – wir sind im Upper-Funnel – haben wir natürlich immer die Challenge, dass wir erst mal überhaupt über Markenaufbau sprechen müssen. Wir sprechen über eine junge Zielgruppe, die an der Stelle im Zweifel zwar noch gar nicht so sehr in Berührung war mit einer Marke oder vielleicht noch gar nicht konsumiert hat. Also da geht es erst mal Produktkontakte. Aber dennoch sagen wir an dieser Stelle, unabhängig, an welcher Stelle im Funnel wir jetzt unterwegs sind, viel, viel wichtiger als der CPX ist eigentlich für uns immer das Thema Aufmerksamkeit. Weil, das haben wir ja gerade gelernt, Aufmerksamkeit ist eben halt das Ultimative, ja, die ultimative Währung. Warum? Weil junge Menschen immer teilweise bis zu 300 Werbebotschaften am Tag eben halt zu sehen bekommen, aber sich maximal nur drei davon merken können. Also das ist eine überschaubare Quote und wir wollen natürlich dahin, dass unsere Brands, die mit uns zusammenarbeiten, eben halt eine dieser drei Brands sind, wenn sie eben halt Werbung schalten und eine Zielgruppe eben halt bei uns ansprechen. Wie kommen wir dahin? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die eine Variante ist, bold zu sein oder auch in dem Fall mutig zu sein. Was ihr hier seht, ist ein Case, den wir für Netflix gebaut haben. Selbsterklärend, Netflix hat Triple-A-Hollywood-produzierte Trailer zu allen Serien, zu allen Filmen und die könnten wahrscheinlich einfach Pre-Rolls rauf-und runterschalten, bis der Arzt kommt. Haben sie aber nicht, sondern sie sind einen anderen Weg gegangen, weil sie gesagt haben, das machen alle Filmverleiher, das macht jeder. Das ist jetzt an dieser Stelle zweitrangig. Das ist so die Basis, aber wir brauchen etwas, womit wir Aufmerksamkeit erzielen, womit wir Talk of Town werden. Und wer die Serie nicht kennt, in ein, zwei Sätzen kurz erklärt: Die Serie „You behandelt ein Beziehungsdrama, wo der Antagonist, der Mann auf diesem Bild, Joe Goldberg, aka, der im Prinzip die Hauptrolle hat und man so ein Stück weit das Thema auch Cyberkriminalität oder Cyberstocking thematisiert. Die Zielgruppe ist, wie es bei so Beziehungsdramen ist, typischerweise weiblich. Das ist jetzt Klischee. Ich weiß, das ist aber nicht sexistisch gemeint. Ich meine das ausdrücklich, sondern das war Teil des Briefings. Unsere Aufgabe und Mission war es, sich jetzt an junge Frauen zu wenden, bis ich glaube, 26 Jahre.Und wir sollten eben maximalen Bass erzeugen. Was wir also hier sehen, ist im Prinzip ein relativ standardisiertes Mobile Intertitional, also ganz normales Werbemittel, mit aber zwei ganz besonderen Kniffen. Erstens, da wird jetzt kein Trailer drauf gezeigt oder irgendwie passiv einfach nur ein Titelbild von der Serie, sondern der Antagonist Joe Goldberg schreibt auf einmal mit mir als Person und weist freundlich, aber auch bestimmend darauf hin, dass eben halt er demnächst auch auf Netflix zu sehen ist. Dieser Anflug des Spookyness, ja, wird eben halt in eine Gamification übersetzt, weil der Nutzer auf einmal total neugierig ist und herausfinden will: „Okay, wer ist der Typ, was will der und wie funktioniert das? Das Ding ist natürlich als Werbung gekennzeichnet, aber dahinter verborgt sich ein Chatbot. Das zweite große Thema ist, das haben wir nicht irgendwo gemacht, sondern auf der Dating-Plattform Lavu, der aktuellen Europa größten Dating-Plattform, und haben das immer mit Targeting auf die Frauen ausgespielt. Ergebnis: 10% Conversion-Rate. Also so eine performante Kampagne gab es bis dato noch nie in unserem Pushfire-Netzwerk und das war ein absoluter Best Case, der eben halt auch teilweise bis in die Europazentrale von Netflix vorgedrungen ist, weil man natürlich gesehen hat, was eben halt das Thema Interaktion mit sich bringen kann. Und natürlich ist es eine andere Verweildauer und eine andere Interaktion beziehungsweise eine andere Wahrnehmung der Serie, als jetzt klassischerweise einfach nur einen Trailer zu zeigen. Übrigens, ganz interessant: In den Netflix-Charts ist die Serie von null auf eins gegangen und inzwischen, glaube ich, in der fünften Staffel sehr, sehr beliebt. Kann man sich auf jeden Fall reinziehen und von unserer Seite aus, ich kann natürlich nicht darauf zurückführen, ob das auf unsere Kampagne zurückzuführen ist, aber was ich ableiten kann, ist auf jeden Fall: Geschaden wird es nicht haben und die Serie scheint anscheinend auch nicht verkehrt zu sein. Also ich fand sie nicht verkehrt. (schnieft) In diesem Sinne, das ist mal ein Beispiel. Ich habe aber noch mehrere mit. Man kann das auch anders umschiffen. Wenn man jetzt also sagt: „Hey, das ist mir ein bisschen zu bold und wir sind aber vielleicht irgendwie gar nicht bold als Brand oder wir wollen das auch gar nicht sein. Wir haben eben etwas anderes. Vielleicht ist das Produkt womöglich sogar – Achtung, vorsichtig – austauschbar, wie hier in diesem Fall. Adidas hat uns die Kampagne oder den Auftrag an die Hand gegeben, einen neuen weißen Sneaker zu bewerten. Ich liebe weiße Sneaker. Ich trage ausschließlich weiße Sneaker und ich trage auch Adidas-weiße Sneaker. Aber bei aller Liebe, es gibt Hunderte von weißen Sneakers da draußen und ich glaube, da gibt es auch andere gute. Also wie schaffen sie jetzt, dass wir der weiße Sneaker werden? Was haben wir gemacht? Relativ simpel auch wieder hier: Weiße Sneaker haben eine gewisse Besonderheit, andere natürlich auch, andersfarbig, aber weiße insbesondere, da sieht man schneller, dass sie dreckig werden. Und man sieht anhand der Sneakers auch häufig: „Okay, trägt derjenige die Sneaker am Fuß im Used-Look oder sind die immer jeden Tag frisch poliert und frisch geputzt? Und was sagt das über den Menschen aus? Wo war ich letztes Wochenende? Was habe ich gestern Abend gemacht? War ich in der Kneipe? War ich in der Disco? War ich auf dem Festival? Und diese Story eben hat: Welcher Sneaker-Typ bist du? Clean oder used look, haben wir übersetzt in ein stufenloses Swipe Ad. Swipen kennt jeder, das ist die ikonische Daumenfunktion. Man kann das aber einmal auch so praktizieren, indem man das Smartphone einfach dreht und wendet und dann wird der Schuh sich stufenlos einfärben. Hat das 10% mehr Revenue für Adidas bei diesem Modell gebracht? I don't know. Aber was ich weiß, ist, dass 40% mehr Aufmerksamkeit auf dieser Kampagne lag, als auf jeder anderen Kampagne in ganz Europa. Und das hat uns also das mitgeteilt und deswegen setzen wir seit vielen Jahren auch immer wieder Kampagnen für den Konzern um. So kann man eben auch eine solche Story mit übersetzen. Ein anderes Thema, ebenfalls sehr wichtig – ihr habt das schon in meiner Vorrede mitbekommen – dass ich da immer wieder auch ein paar Hinweise drauf gegeben habe, dass es dort auch Möglichkeiten gibt, immer auch in der Werbung unterwegs zu sein, auch im Paid Media. Gaming ist ein riesen Thema. Jetzt kann ich aber leider – kann man auch, aber es ist sehr schwer und nicht zu empfehlen auf regionaler Ebene, aber man kann jetzt zum Beispiel sagen, ich würde jetzt auf FC Sports meine Werbung schalten. Schwierig, wenn man einen 70, 80 € Vollpreistitel hat und dann sieht man als Konsument noch Werbung. Was man machen kann, ist, man kann das in eine Story integrieren und dann hat man ein drei-dimensionales Produkt, was von virtuellen Avataren konsumiert wird. Das hat schon mal Coca-Cola gemacht, aber ihr könnt euch vorstellen, da gibt es dann eine Version dieses Spiels und die wird dann global ausgeliefert. Das heißt, wenn ihr nur den deutschen Markt erreichen wollt, bringt euch das nichts und ist total over the top plus wahnsinnig teuer. Deswegen, Alternative: Omr hat es schön schon vorgeredet und vorgemacht. Roblox ist ein riesen Ding in der jungen Zielgruppe und das hat nicht mal was damit zu tun, ob man Gamer ist oder nicht, sondern das ist total casual. Ist so ein bisschen Minecraft Style, also sehr kinder-und artgerecht. Gibt die Schürzchengrafik bitte im großen Unterschied, aber anders als bei Minecraft. Also auf Minecraft geht es auch, aber hier noch mal ganz anders ausgelegt. Das ganze Spiel ist darauf aufgebaut, dass man selber als Creator eigene Levels, eigene Welten, eigene Spiele tatsächlich auch baut, wo man dann selber auch mit Millionen von anderen Spielern unterwegs sein kann. Der große Clou ist: Das Ding hat 400% mehr Nutzungsdauer als TikTok. Und wir haben gerade über Aufmerksamkeit gesprochen. Wenn wir unterwegs auf Medien sind, wo die User jede Sekunde sich neuen Content reinziehen, wenn das nicht in der ersten Sekunde sofort flasht, dann haben wir hier auf einmal eine andere Verweildauer und ganz andere Möglichkeiten. Und jetzt haben wir hier im Prinzip in die Spielwelt in verschiedene Spiele von Roblox dreidimensionale Banner von der Spotify-Rapt-Kampagne 2022 gepackt. Also Rapt ist immer so das Ding mit dem Jahresrückblick. Das kennt ihr wahrscheinlich, wenn ihr Spotify-User seid, wo man so die personalisierten Highlights, die musikalischen Highlights aus dem letzten Jahr mit gezeigt werden und zusammen kuratiert werden. Ähm ...In diesem Jahr hat parallel natürlich auch der Kunde Spotify auch mit der ESL eine globale Partnerschaft announced. Das heißt, das Thema Gaming stand schon sehr weit oben bei denen auf der Agenda und wir haben sie nicht nur um das Spiel und den E-Sport gebracht, sondern vor allen Dingen auch ins Casual Game, in die breite Masse und vor allen Dingen eben auch in eine dreidimensionale Umgebung. Man muss sich das wirklich vorstellen wie eine Out-of-Home-Maßnahme, nur in einem Spiel und keine Sorge für den Fall der Fälle, dass man hier ein Autorennspiel irgendwie nachher erwischt und jemand mit 300 Stundenkilometer an so einer Plakatierung vorbeifährt. Das ist natürlich keine Werbewirkung. So was können wir über IAB-Standards messen, wie viel Prozent des Bildschirms mit der Werbung bedeckt waren und wie lange diese Werbung zu sehen war. Das kann man alles tracken, sondern hier gibt es auch ganz normale IAB-Metriken und Standard-KPIs, die ich euch mit auf den Weg geben. 10%, 20%, selbst teilweise noch 30%, vergisst es. Damit gewinnt ihr insbesondere in solchen Rabattschlachtzeiten überhaupt gar keinen Blumenstrauß und werdet auch keine Conversion erreichen. Ihr braucht wirklich 50, 60, im Idealfall sogar 70%, wenn ihr sie geben könnt. Das ist natürlich Policy, das können wir nicht entscheiden, aber klare Handelsempfehlung: Wenn das Ad performant sein soll, dann brauchen wir hier einen großen Rabatt. Und Last Burn oder Leaf least, auch so das Thema, wenn man vielleicht mal nicht der Leader-Brand ist in seinem Umfeld, sondern eher die Challenger-Brand, auch mal mutig sein. Also auch hier relativ simpel. Total cleanes Ad. Das haben wir von der Kreativ-und Lead-Agentur von Mozilla Firefox bekommen. Aber auch hier gerne mal, wenn man das möchte, wenn das Teil der Policy ist, die Großen ärgern, nicht alle Wege führen nach Rom beziehungsweise Chrome. Ein schöner Augenzwinker, die User eben auch in die Richtung des Firefox mitzubewegen. Der ist nämlich auch ebenfalls kostenlos und ein hervorragender Browser. Nutze ich sowohl als auch, aber auch da an dieser Stelle eine schöne und einfache Möglichkeit, wie man die Werbung mit übersetzen kann. Ich habe viel geredet. Wir nähern uns langsam dem Ende. Ich möchte euch noch so ein gewisses Take-away mit auf den Weg geben, bevor ich jetzt zum Schlusssatz übergehe: Was kann man jetzt hier mitnehmen aus der letzten halben Stunde? Ich sage immer, die besten Tipps kriegt man eigentlich gar nicht im Business, sondern irgendwo anders, in der Kunst oder wie hier in diesem Fall im Sport. Und der liebe Wayne Gretzky, einer der größten Eishockeyspieler unserer Zeiten, unserer Generation, der hat das mal relativ simpel auf den Punkt gebracht. Der hat nämlich gesagt: „Ich gehe niemals dahin, wo der Puck ist, sondern ich gehe immer dahin, wo der Puck gerade hingeht oder wo er sein wird. Und da möchten wir euch, liebe Brands, liebe Werber und liebe Advertisers, natürlich auch zu ermutigen, diese Trends mit aufzugreifen und mit zu integrieren, auch gerne mit auszuprobieren, diese Zielgruppe, die so wertvoll ist und die unsere Zukunft in unserem Land ausmacht, mit weiterhin nachhaltig zu erreichen. Und ja, ich weiß, das ist schwierig, aber wir haben nur diese Zielgruppe und es ist so wichtig, dass die für uns auch mit am Start bleiben und dass wir sie auch als neue Konsumenten und als neue Fans eurer Brands mit gewinnen. Und deswegen hört auf Wayne Gretzky: „Lasst uns auf den Puk gehen, wo er sein wird. In diesem Sinne, ich möchte mich bei euch für eure Aufmerksamkeit bedanken. Hoffe, es hat euch Spaß gemacht und dass ihr ein paar Dinge mitnehmen konntet und freue mich im Nachgang, wenn ihr mir auf LinkedIn schreiben möchtet oder mir noch ein paar Fragen zuschickt. Von meiner Seite aus können wir gerne in das Q&A starten, lieber Christoph. Vielen, vielen lieben Dank, Guido. Und ich glaube, ich habe in der Ammoderation nicht zu viel versprochen. Du warst ja durchaus schon das eine oder andere Mal Gast der OMKB. Und hier der Hinweis auch noch mal auf den tollen OMKB-Podcast, der sich aktuell noch auf der Startseite in unserem Magazin befindet, aber auch über Podcast-Interviews zu finden ist. War immer ein toller Ausflug, tolle Cases wieder dabei, sehr ansehnliche Slides. Also Kudos an dich in deine Richtung. Als Team gebe ich es gerne weiter. Super, klasse. Ja, Guido, du hast es schon angeteastert. Lass uns ein bisschen in die Q&A einsteigen. Ich habe so ein bisschen parallel die Fragen auch kuratiert, einiges reingekommen. Ein bisschen was hatten wir auch noch aus vor vorherigen Sessions vorliegen. Ich habe auch noch die eine oder andere Frage hier mit beigemischt und würde gerne direkt mit dir einsteigen. Und zum Auftakt eine Frage, die auch in anderen Sessions häufiger kommt. Wir haben jetzt über die junge Zielgruppe gesprochen und du hast auch gesagt, man muss da sein, wo der Puck ist. Das war, glaube ich, dieses schöne Zitat, so die Richtung. Sein wird. Sein wird, genau. Da, wo der Puck sein wird. Tolles Zitat. Da muss ich mir auf jeden Fall gleich noch mal einen Reminder setzen. Das muss ich mir noch mal gesondert notieren. Viele Marketing-Units stellen sich die Frage:Wenn Sie selber jetzt keine Leute aus der Gen Z bei sich im Team haben, dann fällt es natürlich ungemein schwieriger, einfach diese jungen Zielgruppen zu durchdringen, zu verstehen. Natürlich kann man sich Sessions wie von dir reinziehen und irgendwie up to date halten, selber TikTok nutzen, Minecraft zocken, Fortnite, whatever. Meinst du, das reicht aus oder macht es nicht eigentlich auch hochgradig Sinn? Also kommt natürlich zwangsläufig, indem man jüngere Leute einstellt, aber macht es nicht Sinn, sich nach Talents Ausschau zu halten, die wirklich aus dieser jungen Zielgruppe auch kommen und quasi das noch mal anders durchdringen als ich, der mich da tagtäglich irgendwie reinknien muss? Ja, absolut. Also ich würde sagen, es ist eine Kombination aus beiden. Also sich selber mit den Themen auseinanderzusetzen und auch immer diese Offenheit zu bewahren. Das ist der Teil, der einen selber als Marketeer in meinen Augen jung hält. Ich weiß, alt werden ist immer so ein Fluch im Marketing und es wird auch nicht einfacher und zugänglicher. Ich kann an der Stelle auch meine Lanze brechen. Also ich mache das seit 20 Jahren mit der jungen Zielgruppe, aber auch ich habe mich gewundert, dass ich das erste Mal TikTok auf meinem Smartphone hatte, herauszufinden, wie das Ding funktioniert. Da kann ich mich auch outen und da habe ich auch gar keinen Schmerz mit. Aber inzwischen bin ich immer selber da native unterwegs und kenne die Trends und weiß immer, wer da für bestimmte Themen auch relevante Creator sind, wie die Communities dort ticken und was ein TikTok von Instagram oder zum Beispiel Twitch total unterscheidet. Ich bin aber auch bei dir, dass es total sinnvoll ist für den Fall, dass man das auch als In House Bereich mit plant, immer noch junge Talente für solche Bereiche mit einzubeziehen und einzubinden, weil die haben natürlich immer noch mal eine andere Brille auf und eine ganz andere Perspektive als man vielleicht selber. Und das muss man irgendwie so ein Stück weit übereinander bringen mit den Zielen, mit der Positionierung der Marke und dergleichen. Aber ich glaube, ich nenne es jetzt mal in Anführungszeichen, so eine Art Guide für diese fragmentierte Medienlandschaft ist auf jeden Fall nicht verkehrt. Und natürlich kann man das auch mit Agenturen kombinieren. Es gibt ja für alles und jeden Agenturen und für jeden Bereich, da kann man sich Spezialisten auch mal mit reinholen. Ich glaube, es ist am End des Tages die Mischung. Da gibt es jetzt wahrscheinlich auch keine Pauschalösung, die für alle gleichermaßen funktioniert. Aber ich glaube, wenn man sich da so durchhangelt, da wird man relativ schnell auch für sich ein Gefühl bekommen: „Okay, woran glaube ich jetzt für meinen Bereich am ehesten? Absolut. Ja, also auf jeden Fall machen und seinen Weg finden an der Stelle. Austesten, testen, testen, testen, wie es auch immer der Fall ist. Ja. Guido, eine Frage, die gekommen ist, ist so – und das ist ja auch, ich will nicht sagen, lästiges Thema, aber ist natürlich immer bei so schicken Kampagnen, tolle Bilder, tolle Brands, wie sieht das da mit dem Measurement aus, speziell jetzt in der Zeit, wo die Unterstützung der Cookies wegfällt. Kannst du da Tipps geben? Ihr werdet ja wahrscheinlich auch nicht eine Lösung haben, die über alles hinwegzieht, aber kannst du da ein bisschen was zu sagen zum Thema Measurement? Ja, müsste jetzt ... Ich versuche nicht, zu weit auszuholen, weil es kommt natürlich wahnsinnig ... Das ist eine eigene Session. Ja, ist eine eigene Session, genau. Es kommt natürlich wahnsinnig darauf an, was für eine Art Measurement wir sprechen. Jetzt habe ich heute viele Cases aus dem Paid-Media-Bereich mitgebracht und ich sage mal, da ist das Measurement und das Thema Wegfall der Cookies natürlich am direktesten oder am mittelbarsten zu spüren, wenn es so weit ist. Man merkt das schon hier und da an dem einen oder anderen Programmatic Funnel, der auf einmal nicht mehr so funktioniert, weil eben die Konsenz und die Strings nicht mehr sauber übertragen werden. Das ist jetzt auch teilweise schon etwas technologischer, aber am End des Tages muss man sich an der Stelle eben auch hinterfragen: „Okay, auf welchem Umfeld bin ich unterwegs? Und ich weiß, das will man irgendwie in Zeiten von KPI und Big Data eigentlich gar nicht mehr wissen und hören, weil das fühlt sich jemand an wie früher. Aber es ist mein offenkundig, wenn ich irgendwie auf einer Seite wie Unicum. De werbe, dann werde ich da eben halt keine Pensionäre erreichen, sondern offenkundig Studenten. So, und das ist eben halt so ein Stück weit eben halt auch ein logisches Ausschlusskriterium. Deswegen sage ich immer: „Ja, wunderbar mit den Daten. Und das heißt ja nicht, dass die Daten komplett weg sind, aber ein Teil der Daten ist noch da. Und First Data Party gibt es den Teilnehmenden auch noch. Kontextual kommt wieder dazu, muss dazukommen, ist die einzelne Möglichkeit. Und dann ist immer das Umfeld meiner Meinung nach noch ein riesengroßer Faktor, der, ich sage mal, jetzt in unserem Falle relativ klar ist, weil wir vermarkten keine Inventare, die jemand nicht jung sind. Insofern sagen wir da an dieser Stelle, da gibt es einen klaren Adressat und wiederum andere Adressaten haben natürlich für andere Inventare ihre Measurement-Möglichkeiten. Sprechen wir über Social, sprechen wir über Creator, sprechen wir über Live-Produktion auf Twitch und dergleichen. Also alles Dinge, die wir auch tun, gibt es dort natürlich auch wiederum völlig eigene Standards, völlig eigene Softwaren und völlig eigene Möglichkeiten, die ich jetzt hier aus Zeitgründen euch erspare, aber man kann alles tracken. Versprochen. Ja, perfekt. Danke dir, dass du da einmal kurz ein bisschen ausgeholt hast, auch wenn es eine eigene Session wäre. Guido, du hast auch das Zitat von Perez gebracht, von dem Präsident von Real Madrid, was meiner Meinung nach sehr, sehr richtig ist. Also auch ich, der jetzt Baujahr 85 ist, ist auch jemand, der meine Aufmerksamkeitsspanne hat bei Fußballspielen am Fernseher schon abgenommen. Ich meine, das Standard Spiel fallen im Durchschnitt irgendwie zwei Tore und es gibt Phasen, die halt überschaubar spannend sind. Das heißt, ich hänge auch dann am Second Screen mehr rum und das sieht natürlich in der jungen Zielgruppe weitaus anders aus. Du hast gesagt, 60% interessieren sich eigentlich gar nicht mehr für Fußball. Jetzt habe ich den Case bei euch gesehen, oder was heißt den Case? Du hast es gebracht, dass ihr die Icon League auch supporten werdet oder als Kunden habt. Die geht ja dieses Jahr an den Start. Jüngst war ja auch die Baller League mit bereits an den Start gegangen. Ich habe zwischendurch mal bei Twitch reingeschaut, hat mir auch ganz gut gefallen. Kannst du schon etwas mehr erzählen zum Thema Icon League? Das ist ja auch ein Thema gerade, was viele bewegt und auch Marketiers dort Chancen sehen.Ja, absolut. Also erst mal muss man, glaube ich, dazu kurz verstehen: Was ist das? Wo kommt das überhaupt her, dieser Trend auch mit dieser Creator Economy im Bereich der Events oder beim Fußball? Diese Erkenntnis von dem Herr Perez, die hatte auch Konsequenzen seinerzeit. Ihr erinnert euch vielleicht an die Super Football League oder so ähnlich, hieß sie, glaube ich, oder European Super League, die allerdings nur nach 48 Stunden schon wieder gecancelt wurde. Es war irgendwie so ein Luftschuss, aber man wollte schon versuchen, mit aller Gewalt, in dem Fall mit ausschließlich Superstars oder den Topteams, in eine eigene Liga und mehr Attraktivität für den Fußball zu gewinnen. Der liebe Herr Piqué aus Spanien, der hat das für sich selber etwas anders definiert, der hat gesagt: „Ich sehe das auch, das Problem. Ich bin aber vielleicht auch selber noch mal in einem anderen Alter unterwegs und ich setze mich selber vielleicht auch ein bisschen mehr mit den Themen auseinander. Also was kann ich tun? Weil der Fußball selber, der gehört ja niemandem. Die Regeln, die gehören niemandem. Da gibt es einen FIFA-Verband, aber man sieht auch, wie träge immer das gesamte Konstrukt dahinter ist, mich immer so etwas umzubauen und das würde wahrscheinlich mit der Tradition auch völlig auseinanderclashen, da jetzt das Regelwerk rabiat immer zu verändern, nur es attraktiver zu machen. Also ist eben eine Privatperson, ein ehemaliger Superstar aus dem Fußball hingegangen und hat eine eigene Liga, die Kings League in Spanien gegründet, die jetzt, ich glaube, in die zweite Saison schon geht und überaus erfolgreich quasi sozusagen als globaler Erstreiter, als Erst Case an den Start gegangen ist. Und jetzt sieht man immer, dass in verschiedenen Ländern auch immer wieder neue Ligen entstehen und die Baller League und die Icon Leagues ist ein Stück weit die beiden Entstehungen hierzulande, wobei die Baller League eher so ein bisschen auf das Thema Creator eingegangen ist und dort etwas stärker auf den Bereich Entertainment gestützt ist, während die Icon League, soweit wir das bisher beurteilen und einschätzen können, durch die Atendanz von Profi-Fußballern wie David Alaba, Franck Ribéry und Toni Kroos natürlich zusammen mit Illegella, der selber ja als Content Creator wahnsinnige Reichweiten hat, eigenen Fußballverein hat und Co., aber eben auch Artists, also Hip-Hopper und Rapper sind viele mit dabei, dass dort immer so das Multikulturelle immer eher gespielt wird und der Fokus etwas mehr auf den Fußball gelegt wird. Das muss man auch dazu sagen: Bei der Icon League wird es so sein, dass die Eli Gellers und die Toni Krohs selber quasi Präsidenten sind. Das heißt, sie spielen nicht aktiv, genauso wenig wie die Profi-Fußballer. Das war bei der Boiler League auch anders, dass dort immer die Profis selber aus den Regionalligen und Co. Mitgespielt haben, sondern das sind dann eher die Teamkapitäne, die dann dort ihre Leute führen und wie sich die Teams nachher zusammensetzen, das steht noch nicht fest beziehungsweise da können wir noch nichts zu sagen, aber ich sage mal, bis Q3 ist es auch nicht mehr allzu lang und wir glauben und sind davon überzeugt, dass natürlich auch mit der Europameisterschaft ganz, ganz viel Rückenwind noch für solche Themen kommen wird und wir brauchen dringend eine Renaissance im Sport, insbesondere in dem Fußballsport, das attraktiver zu halten. Deswegen wir werden sehen, dass bei der Baller League, wir haben das bei der Kings League gesehen, wir werden das bei der Icon League sehen, die Spielzeiten sind deutlich kürzer. Wir sprechen von fünf bis zehn Minuten. Die Regeln sind ganz anders. Das ist ein kleines Feld, das ist, ich glaube, ein fünf oder sechs gegen sechs. Und ich sage mal, es gibt immer wieder verrückte Ideen und Wild Cards. Auf einmal ist das Tor kleiner oder auf einmal gibt es einen zweiten Ball oder dann gibt es jemand aus dem Publikum, der mitspielen darf. Also das muss einfach viel, viel interaktiver und socializiger dann dargestellt werden, damit diese Contents nachher auch relevant sind und auch die Aufmerksamkeit catchen, weil genau darum geht es. Das ist das, was diese alternativen Fußballigen sehr frühzeitig für sich verstanden haben, wenn sie die Zielgruppe erreichen wollen. Sie brauchen die passenden Absender, die passenden Protagonisten, aber vor allen Dingen auch den passenden sportlichen Rahmen. Und da muss viel mehr Entertainment sein und da muss ein Stück weit der Sport eben halt angepasst werden. Sehr, sehr spannend. Auch da können wir eine eigene Session auf jeden Fall machen, zu welche Sportarten machen das schon, auf welchem Level und speziell im Fußball, wie geht die Bundesliga eigentlich vor im Vergleich zu anderen Ligen, dort gegenzuwirken und vielleicht die Aufmerksamkeit sich nicht klauen zu lassen? Ja, sehr, sehr spannend. Vielen lieben Dank da auch für deine Ausführungen. Weiteres Beispiel, was du dabei hattest, war das Thema RAP 2022. Hier kam auch eine User-Frage rein. War das eigentlich Minecraft? Ich habe das jetzt gerade nicht ganz ... Also ich habe das Beispiel präsent. War das in Minecraft, diese Platzierung? Es sieht immer verdächtig ähnlich aus, aber es war tatsächlich Roblox, unser allseits beliebtestes und wiederkehrendes Metaverse. Hatte ich eben auch schon kurz angerissen, ist die Besonderheit, dass du in Roblox eigentlich mehr oder weniger viel einfacher als eigener Content Creator immer eigene Welten und teilweise eigene Spiele bauen kannst. Also völlig verrückt, was da die Community irgendwie auch draus produziert und mit macht. Und das ist eine riesige Chance für Brands, sich dort immer zu etablieren. Das kannst du über diese Flächen machen, die wir dort integriert haben, aber du kannst auch theoretisch ein eigenes Spiel dort bauen und sagen: „Okay, das jetzt kann auch in die Adidas-Sportwelle, da hast du der Tennisplatz, da hast du der Fußballplatz und dann läufst du da so durch. Aber sorry, zurück zur Frage. Roblox auf jeden Fall sehr gut, weil meine Tochter, die ist in der vierten Klasse, die spielt Minecraft auf dem iPad. Da muss ich sagen, das ist jetzt nicht komplett an mir vorbeigegangen, aber das muss ich mir auf jeden Fall noch mal genauer anschauen, auch wenn das Beispiel jetzt von '22 war. Generell ist Spotify aber jetzt für so eine Platzierung noch sehr prädestiniert, sage ich jetzt mal. Was würdest du traditionelleren Unternehmen, in Anführungszeichen, das ist so ein bisschen die Frage dahingehend raten, sich mit solchen Platzierungen auseinanderzusetzen? Also das betrifft jetzt ja nicht nur Roblox, sondern es gibt ja weitaus mehr Metaverse-Gaming-Mim-Gaming-Umfeld, Welten, wo man bereits Werbung platzieren kann. Ob das jetzt innovativer ist oder irgendwie klassisch, gibt es ja verschiedenste Möglichkeiten. Was redest du generell, wie sie sich da rantasten, damit beschäftigen?Total. Ja, man muss erst mal festhalten, Pro Jahr kommen knapp 100.000 Videospiele raus auf unterschiedlichen Plattformen und da hört ihr schon raus, man muss erst mal ohne jetzt das Videospiel irgendwie zu identifizieren, grob wissen „Okay, in welchem Umfeld möchte ich unterwegs sein? Soll das casual sein oder das ein Adventure sein oder das ein Single Player, Multiplayer sein? Welche Campaign-Ziele habe ich dahinter, das vorzuselektieren? Und vor allen Dingen eben, auf welcher Plattform möchte ich unterwegs sein? Pc, Konsole, Smartphone. Das sind also unterschiedliche Eintrittspunkte, wenn man das Ganze digital machen möchte. Und da gibt es immer noch bei der Art mit den Spielen oder mit Gamern zu interagieren, auch noch unterschiedliche Mögliche. Man kann im Prinzip am Spiel, ums Spiel und im Spiel stattfinden. Das war jetzt im Spiel. Man kann, ich sage mal, natürlich am Spiel unterwegs sein, indem man sagt, okay, es gibt Communities, die sich ausschließlich mit diesen Inhalten auseinandersetzen oder Creator, die vor den Communities stehen. Mit denen macht man vielleicht was gemeinsam oder gibt denen Challenges an die Hand, macht das spielerisch als Marke oder eben auch das Thema das Spiel drumherum, also auch da die Hotspots von der Dokomi im Cosplay-Bereich als Beispiel oder der Gamescom oder vielen, vielen anderen. Also da gibt es tatsächlich sogar E-Sports-Kneipen, wenn man das möchte, die genau wie im Fußball sich immer die Übertragung der E-Sports-Masterschaften anschauen. Es gibt ganz viele Möglichkeiten. Ich glaube, egal, was man nachher davon macht, man muss eins verstehen: Wir sprechen hier von einem Markt, der ist irgendwie 180 Milliarden Euro schwer und im weitesten Sinne Entertainment, verglichen mit den anderen Entertainment-Bereichen Musik oder Film. Film liegt bei 80 Milliarden global und Musik bei 40. Es ist also mehr als doppelt so groß wie diese beiden Bereiche. Und das kommt daher zustande, weil da einmal auch eine schiere Masse an Nutzern hinter steht, die exponentiell am Steigen ist. Also wir sprechen von 3,2 Milliarden aktiven Spielern, die per Statista-Definition eine Stunde am Tag digitale Videospiele konsumieren. Das kann auf jeder Plattform passieren, in jeder Art und Weise. Und wenn man das auf Deutschland runterbricht, dann hast du so circa einen 40-prozentigen Marktanteil von den knapp 80 Millionen oder 82 Millionen, die wir hier aktuell in Deutschland haben. So, das ist jetzt ein bisschen Milchmedienrechnung. Jetzt kommt aber das große Aber: Die Zielgruppe, die hat die letzten 20 Jahre auch viel Leid erfahren müssen und zwar gesellschaftlich bis zurzeit vor Corona eigentlich auch noch gar nicht so en vogue, jetzt irgendwie als Videospieler unterwegs zu sein oder dass Marken dort so aktiv waren, sondern es kommt jetzt langsam erst, sicherlich auch aufgrund dieses Wachstums, aber auch durch Corona, wo viel mehr digital konsumiert wurde. Und da muss man eben mal aufpassen, dass wir jetzt nicht irgendwie sofort mit der Abverkaufskampagne oder dem Boucher-Code die Ecke kommt. Das ist eine Sache, die mögen Gamer schlichtweg gar nicht, zumindest bei den sogenannten non-endemischen Marken. Also wenn man jetzt nicht ein Tastatur, Maus oder Bildschirmhersteller ist, sondern wenn man jetzt, ich sage mal, keine Ahnung, ich sage jetzt mal irgendwie ein Fluganbieter wäre oder so was. Wenn man da sofort irgendwie mit einer Performance-Kampagne reingeht, ist man schon eigentlich geblacklistet gedanklich bei denen. Also die sind wahnsinnig werbeaffin. Die musst du aber eben halt, wenn du einen Workaround findest und eine clevere Kommunikation, die super ansprichst, dann werden die dir auch loyal bis ans Lebensende folgen. Also das ist eben auch die Kehrseite der Medaille. Also riesige Chance, wahnsinnige Reichweite, wahnsinnige Zielgruppe, aber von aus betrachtet durchaus fragmentiert, alleine schon durch die schiere Vielzahl der Spiele. Super. Danke für die Ausführungen an der Stelle, Guido. Du hast in dem Zuge das Schlagwort Metaverse ja auch einmal genannt oder mehrmals genannt. Vielleicht relativ kurz halten den Take, weil wir jetzt gleich zum Ende abbiegen wollen. Metaverso wurde jetzt in der Marketing-Bubble speziell oder generell sehr heiß gekocht vor einem Jahr zurück vielleicht. Ihr müsst jetzt mal genau nachschauen, aber es war halt in aller Munde. Facebook hat sich ja gar einen Meter umbenannt und überall hast du Metaverso, Metaverso gelesen. Next Big Thing. Jetzt haben wir gerade drüber gesprochen. Eigentlich dieses ganze Gaming-Umfeld ist quasi Metaverso, Fortnite. Also diese ganzen jungen Zielgruppen, die kennen es ja schon nicht anders und die werden ja nun mal älter und dann ist es halt auch die Mitte der Gesellschaft. Aber glaubst du, oder weil das jetzt gefühlt in der Wahrnehmung so abgeflaut ist, ist es das tatsächlich oder ist es halt, weil es da halt total relevant ist und eigentlich auch schon davor relevant war? Ist es the next big thing weiterhin oder ist es eher abgeflacht? Ja, es gibt so verschiedene Perspektiven. Aus der Spielewelt, aus der Gamer-Welt heraus, müsste man sagen, ist ein alter Hut. Gibt es schon seit über 15 Jahren, dass es virtuelle Welten gibt mit eigenen Währungen, mit eigenen ... Kannst du sogar eine virtuelle Straße oder ein Haus bauen und hast du auch einen eigenen Friseur, der eckt von einem eigenen Bäcker. Aber per Definition ist es ja nicht viele Metaversen, sondern eigentlich von der Logik her ein Metavers. Ich verweise noch mal gerne auf das Beispiel von The Matrix. Da gab es auch nur ein Metavers. Das ist eigentlich eine alternative Welt, wo alle anderen über die Connection zusammenkommen. Meine persönliche Meinung ist, solange wir das noch so defragmentiert haben, kann das auch gar nicht funktionieren. Wenn diese Metaversen durchaus miteinander connected werden und man sagt, ich habe jetzt vielleicht in dem Planet A ein Item und das kann ich bis Z überall hier mitnehmen, dann ist es auf jeden Fall super relevant. Vorher ist das eben eher etwas meiner Meinung nach für First Mover. Ich meine damit aber nicht die Fortnite-und die Roblox-Umgebung, weil die sind durchaus Mainstream schon, sondern ich meine immer die Central Lens und Co. Das ist wirklich super nischig und ich sind wir auf deutschsprachigen Raum meiner Meinung nach nicht relevant, alleine durch die Nutzerzahlen. Ja, okay. Die Central Learn, da hast du es angesprochen, habe ich mich auch damals dann noch mal angemeldet. Habe mich jetzt auch nicht im ersten Step nicht gefangen. Ich beobachte das sehr interessiert, finde es super spannend, aber ja, mal gucken, was dann noch kommt und ob es dann das Google geben wird fürs Metaverse, was dann alles miteinander connectet. Mal schauen. Wer weiß, was die AI uns da noch ermöglicht für die Zukunft. Also auf jeden Fall sind wir wieder einen Schritt näher an diesem Thema. Ja. So, dann lass uns zum Abschluss kommen. Wenn du einen Ratschlag für kleine Unternehmen geben könntest, die gerade erst anfangen sich auf oder generell für Unternehmen, die gerade erst anfangen, sich auf junge Zielgruppen zu konzentrieren, was wäre das?Erstens mit der Zielgruppe wirklich ernsthaft auseinandersetzen. Ähm, und das muss nicht zwingend mit uns sein, sondern es reicht, wenn man sich dort selber eben auf den Plattformen tummelt. Ich beschreibe das immer so mit einem Geburtstag von einem Zehnjährigen. Wenn ich da irgendwie mit einem Hoodie mich in die Runde setze und, äh, äh, als Vater dann „Yo, yo, yo" sage, dann werden die wahrscheinlich auch schnell sagen: „Ja, der Typ ist komplett cringe." Ja? Aber wenn ich mich da eben halt hinsetze, zuhöre und mich dafür interessiere, was deren Themen sind, was deren Herausforderungen sind, was deren Sorgen sind oder vielleicht, was bei denen eben gerade abgeht, äh, und mich dann mit denen unterhalte, dann werden sie da eher höchstwahrscheinlich, rein logisch und psychologisch, äh, wahrscheinlich mich auch etwas offenkundiger empfangen. Und genauso sollte man sich das eben halt auch vorstellen, wenn man jetzt als Marke, die noch nicht dort interagiert hat, egal ob groß oder klein, äh, auf die Zielgruppe zukommt, erst mal reinhören und sich damit auseinandersetzen. Da gibt es einige Abkürzungsmöglichkeiten über Experten. Und dann auf jeden Fall im zweiten Schritt probieren, ausprobieren, ausprobieren und einfach machen und nicht zu sehr auf dieses Thema immer schauen, alles perfektionistisch eben halt abzubilden, sondern in dieser Zielgruppe, gerade durch die Medienlandschaft, ist manchmal auch ein rougher Content, ein authentischer Content besser als ein, äh, äh, hochpolierter Content und alles perfekt von der Kameraeinstellung und dergleichen, sondern wirklich einfach mal in den Dialog in den Austausch gehen und gucken, was passiert, weil das ist Community, das ist eine ganz andere Form des Marketings, ähm, und dort entsteht einfach Leben und Interaktion und das muss man einfach auch wollen und zulassen und dann wird das in der Regel auch gut. Schöne Schlussworte. Guido, vielen, vielen, vielen, vielen lieben Dank. Hat mal wieder, ähm, eine Riesenfreude gemacht mit dir. Ähm, coole Cases. Die Q&A war tatsächlich fast noch wertvoller als der Talk davor. (lacht) Also richtig viel drin gewesen. Kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, der jetzt eingeschaltet hat und den ganzen vorigen Part noch nicht gesehen hat, äh, ab nächster Woche auf jeden Fall in der Mediathek dann noch mal gönnen und dort die richtigen Tipps und Tricks rausziehen. Guido, bleibt mir nicht mehr viel übrig, ähm, als dir noch einmal zu danken, dass du hier warst. Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal. Wünsche dir viel Erfolg für die Baustelle, ja- -und, äh, eine hervorragende Europameisterschaft und alle Projekte, die vor euch liegen, dass sie euch gelingen mögen. Ähm, bis ganz bald, Guido. Das wünsche ich uns auch allen. Ganz vielen lieben Dank für die Moderation, für die Einladung. Hat mich gefreut, hier zu sein, äh, und ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Bis bald und bleibt jung. Bis bald. Ciao, ciao. Ciao.
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