OMKB Q&A Talk mit Angel Investor & Advisor Philipp Klöckner
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OMKB Q&A Talk mit Angel Investor & Advisor Philipp Klöckner

Zusammenfassung

Angel Investor und Advisor Philipp Klöckner teilt in diesem Q&A-Talk seine Erfahrungen aus 15 Jahren Arbeit mit über 100 Start-ups, diskutiert die Zukunft von Marketing-Tools wie Semrush und den Einfluss von Social Media Plattformen wie Clubhouse auf sein Geschäft und seinen Podcast.

Social Media Marketing und Digital Tools: Einblicke eines erfahrenen Investors

Philipp Klöckner ist Angel Investor und Advisor mit beeindruckender Karriere: Von 2005 bis 2011 war er CEO, Produktmanager und CMO bei Idealo, danach baute er für Rocket Internet internationale Marktplätze auf. In den letzten 15 Jahren hat er aktiv an über 100 Start-ups und Wachstumsunternehmen mitgewirkt – mehr als ein Dutzend davon erreichten mittlerweile den Unicorn-Status. Seit 2017 berät er hauptsächlich Private Equity-Firmen, Venture-Capital-Fonds und Wachstumsunternehmen.

Klöckner ist auch bekannt als Co-Host des wöchentlichen "Doppelgänger"-Podcasts, in dem er zusammen mit seinem Namensvetter News aus den Bereichen Technologie, Start-ups und digitale Innovation diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit erregte er als Initiator des Clubhouse-Hypes, organisierten eine Telegram-Einladungskette als Growth Hack – eine Maßnahme, die zeitweise massive mediale Aufmerksamkeit genoss.

Competitive Intelligence: Das Standard-Tool-Set moderner Marketer

Eines der Kernthemen aus Klöckners früheren OMKB-Präsentationen war Competitive Intelligence – und das Thema hat nichts an Relevanz verloren. Für jeden Marketer, der seinen Job professionell ausüben möchte, gehört die Wettbewerbsbeobachtung zum Standard-Werkzeug-Set.

Die Branche erlebte 2021 einen Meilenstein: Semrush ging mit einer Bewertung von zwei Milliarden Dollar an die Aktienmärkte. Allerdings wurde die Aktie anschließend um etwa 20 Prozent diskontiert. Klöckner erklärt die Gründe: "Semrush hat ja einen sehr günstigen Einstiegspunkt vom Preis und ich glaube, dass sie einen Großteil des Marktes schon erreicht haben. Die Frage ist, ob der Markt an Online-Marketing-Executives oder Leute, die das betreiben, schnell genug wächst."

Das eigentliche Problem liegt in der sogenannten "Revenue Expansion" – wie viel zusätzliches Geld Semrush mit denselben Kunden pro Jahr verdient. Viele Nutzer bleiben lange beim kleinsten Paket, was das Wachstum bremst. Hinzu kommt ein schwieriges Marktumfeld: "Sie starten auch in einem schlechteren Umfeld gerade. Die Tech-Aktien werden gerade alle ein bisschen verprügelt."

Marketing-Suites vs. Best-of-Breed: Die Zukunft der Marketing-Tools

Der Online-Marketing-Markt entwickelt sich in Richtung großer Marketing-Suites. Semrush etwa startete als reines SEO-Tool und hat inzwischen diverse weitere Module integriert. Deutsche Anbieter wie Searchmetrics und Ryte folgen einem ähnlichen Trend.

Für Klöckner wächst der Gesamtmarkt weiterhin: "Wir haben ja jetzt so eine Art großen Umschwung, dass ganz viel auf einmal online gegangen ist. Das hebt dann wirklich alle Schiffe. Egal wie gut man jetzt die einzelne Software oder das einzelne Netzwerk beurteilen möchte – für den Gesamtmarkt war dieser Shift positiv."

Ob Tools überhaupt noch notwendig sind, wird manchmal diskutiert. Klöckners klare Antwort: "Ohne Tools geht's also aus meiner Sicht aber auch sehr schwer oder gar nicht. Zumindest irgendein Einsteigertool bei einem niedrigen Preispunkt wie Semrush braucht man sicherlich. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, wie man das ohne Tools machen kann." Allerdings warnt er auch: "Ich würde nicht so weit gehen, dass man der Vorstellung unterliegen soll, dass wenn man ein Tool hat, man irgendwas automatisieren kann und weniger arbeiten muss."

Due Diligence für Startups: Welche Tools nutzt ein erfahrener Investor?

Bei seiner Commercial Due Diligence – der Bewertung des Geschäftsmodells und digitalen Produkts – nutzt Klöckner gezielt verschiedene Tools aus dem Marketing-Tech-Stack:

  • SimilarWeb: Zur Analyse von Traffic-Quellen, Top-Keywords und Top-Landing-Pages. Besonders wertvoll fürs Benchmarking gegen Konkurrenten. Es gibt eine kostenfreie Version, die Premium-Version kostet etwa Kleinwagenniveau im Jahr.
  • Searchmetrics, Semrush, Ryte: Für Search-Sichtbarkeit und OnPage-Analyse
  • SimilarTech und BuildWith: Zum Erkunden des Marketing-Tech-Stacks – Welche Werbeplattformen nutzt das Unternehmen? Gibt es AB-Testing-Tools? Diese Outside-In-Analyse funktioniert, ohne dass man Zugang zu internen Daten hat.

Klöckner verfolgt dabei einen "Best-of-Breed"-Ansatz: "Es gibt Tools, die so ein bisschen eher Schweizer Taschenmesser sind, mit denen man sehr weit kommt. Aber dadurch, dass ich die halt sehr intensiv einsetze, macht das schon Sinn, für jede Funktion das beste Tool zu benutzen." Statt eine All-in-One-Suite zu nutzen, setzt er auf eine fragmentierte Auswahl spezialisierter Tools.

Clubhouse-Hype und Social Media Strategie: Chancen und Herausforderungen

Durch die Rolle als Initiator des Clubhouse-Hypes erlebte Klöckner einen massiven Anstieg an medialer Aufmerksamkeit. Die Suchanfragen nach seinem Namen stiegen, er wird sogar auf Wikipedia im Zusammenhang mit Clubhouse genannt. Doch welche konkreten Folgen hatte dieser Peak?

"Also es war vor allen Dingen viel, viel Arbeit für eine kurze Zeit. Ich hatte schon so ein, zwei Mal in der Karriere so Momente, wo ich kurz ein bisschen Presse hatte, aber es war trotzdem schon viel in kurzer Zeit."

Die positiven Effekte waren jedoch erheblich: Der Doppelgänger-Podcast konnte viele neue Hörer gewinnen – nicht nur aus der Marketing-Tech-Sphäre, sondern auch aus Journalismus und anderen Branchen. "Das war auch so ein bisschen das Ziel, dass wir das nutzen, um auch eine neue Audience für unseren Podcast aufzubauen, weil das beides Audioformate sind und wir dachten, das passt gut und das ist so ein Greenfield, was man noch besetzen könnte."

Negative Konsequenzen sieht Klöckner kaum – abgesehen vom hohen Zeitaufwand: "Negative Konsequenzen bis auf den Zeitverbrauch sehe ich eigentlich keine direkten negativen Konsequenzen. Es hat einmal viel Pressearbeit gemacht, aber es macht ja auch Spaß, wenn man ehrlich ist."

Die Philosophie des Doppelgänger-Podcasts: Content ohne redaktionelle Agenda

Der Doppelgänger-Podcast folgt keiner strikten thematischen Linie. Die Inhalte drehen sich um digitale Produkte und Marketing, aber auch Technologie, Aktien und "manchmal auch menschliche Themen querbeet".

"Wir haben jetzt nicht so eine redaktionelle Agenda, wenn man ganz ehrlich ist, sondern wir machen den Podcast, den wir selber hören würden, der uns bewegt oder wo wir glauben, wir können Dinge auch für andere Leute noch mal hilfreich einordnen."

Durch den Clubhouse-Hype entstanden neue Anfragen: Agenturen und Startups fragten, ob Klöckner und sein Co-Host "Hype als Service" anbieten könnten – also ihre Reichweite nutzen, um neue Produkte viral gehen zu lassen. Die Antwort war klar: Nur wenn sie selbst von der Sache überzeugt sind. "Ansonsten als Dienstleistung kann man das noch nicht erwerben. So wichtig nehmen wir uns dann auch nicht." Der Podcast bleibt bewusst werbefrei und wird als Hobby betrieben.

Wichtigste Erkenntnisse: Die Takeaways für dich

  • Tools sind nicht optional: Für modernes Social Media Marketing und digitales Marketing brauchst du mindestens ein Basis-Tool wie Semrush. Eine manuelle Herangehensweise ist praktisch nicht mehr möglich.
  • Best-of-Breed statt All-in-One: Während Marketing-Suites wie Semrush wachsen, können Spezialtools wie SimilarWeb oder Searchmetrics in bestimmten Bereichen überlegen sein. Ein fragmentierter Stack zahlt sich aus, wenn du intensiv mit den Tools arbeitest.
  • Der Markt wächst weiterhin: Der Shift zu Online-Kanälen hat den gesamten Digital-Marketing-Markt beschleunigt und profitiert allen Anbietern.
  • Social Media Strategie braucht Geduld: Der Clubhouse-Boom zeigte: Virale Momente bringen Aufmerksamkeit, aber echtes Wachstum entsteht durch konsistente, authentische Engagement-Strategien über lange Zeit.
  • Authentizität schlägt kommerzielle Agenden: Content-Creator und Podcaster, die ihrem Publikum treu bleiben statt kommerzielle Anfragen anzunehmen, bauen langfristig höhere Glaubwürdigkeit auf.

Häufige Fragen

Sind Marketing-Tools wie Semrush wirklich notwendig?

Ja, nach Klöckner ist mindestens ein Basis-Tool unerlässlich. "Ohne Tools geht's aus meiner Sicht aber auch sehr schwer oder gar nicht." Allerdings ersetzt ein Tool die Arbeit nicht – es soll bei der Analyse und Optimierung helfen, nicht automatisieren.

Welche Tools nutzt ein professioneller Investor für Due Diligence?

Klöckner nutzt einen fragmentierten Best-of-Breed-Ansatz: SimilarWeb für Traffic-Analyse, Searchmetrics/Semrush für Search-Sichtbarkeit, Ryte für OnPage-Analyse und BuildWith/SimilarTech um den Tech-Stack eines Unternehmens zu erforschen.

Wird der Online-Marketing-Markt weiterhin wachsen?

Ja. Der massenhafte Shift zu Online-Kanälen (beschleunigt durch Corona) hat den Gesamtmarkt vergrößert. Das hebt alle Schiffe – egal wie einzelne Tools oder Netzwerke performen.

Wie hat der Clubhouse-Hype Klöckners Podcast verändert?

Der Doppelgänger-Podcast gewann neue Hörer aus Journalismus und anderen Branchen, nicht nur aus Marketing-Tech. Die Inhalte blieben aber gleich – Klöckner und sein Co-Host verweigern kommerzielle 'Hype-als-Service'-Anfragen und bleiben werbefrei.

Sollte ich für Social Media Marketing einen All-in-One-Suite oder spezialisierte Tools nutzen?

Das hängt von deiner Intensität ab. Schweizer-Taschenmesser-Tools wie Semrush bringen dich weit, aber wenn du Tools täglich einsetzt, lohnt sich ein Best-of-Breed-Mix spezialisierter Lösungen für bessere Ergebnisse in einzelnen Bereichen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, das letzte Mal kommen wir aus der Pause zurück nach zwei intensiven Tagen Online-Marketing-Konferenz und ich freue mich, dass wir zum Finale heute hier auf der Main Stage noch einmal einen persönlichen Gast bei uns vor Ort im Studio begrüßen dürfen. Zu Gast ist Philipp Glöckner. Hallo Philipp, schön, dass du da bist. Hallo, freut mich sehr. Ich möchte mir die Zeit nehmen, Philipp euch einmal ein bisschen genauer vorzustellen. Philipp selber ist Angel-Investor und Advisor und war von zweitausendfünf bis zweitausendelf als Inhouse-CEO, Produktmanager und CMO bei Deutschlands marktführender Preisvergleichsseite Idealo tätig. Anschließend hat er für Rocket Internet, also die Start-up-Schmiede der Sommerbrüder, zahlreiche internationale Marktplätze aufgebaut, vertikale Suchen, sonstige Aggregatoren mit immer Bezug auf das digitale Marketing, Produkt-und Business Intelligence. In den letzten fünfzehn Jahren, und das ist wirklich eine hohe Zahl, hat Philipp so aktiv an über hundert Start-ups und Wachstumsunternehmen mitgewirkt, von denen mittlerweile mehr als ein Dutzend den begehrten Unicorn-Status erreicht haben. Seit zweitausendsiebzehn berät Philipp hauptsächlich verschiedene Private Equity-Firmen, Venture-Capital-Fonds und Wachstumsunternehmen. Philipp, wir kennen dich sehr ähm aus dem Podcast-Co-Host-Doppelgänger-Podcast entsprechend mit deinem fast Namensvetter Philipp Glöckler, der im wöchentlichen Rhythmus erscheint. Dort werden News aus den Bereichen Technologie, Start-ups und Neuigkeiten aus dem World Wide Web diskutiert. Du warst vor einigen Wochen in aller Munde, muss man sagen, und zwar als maßgeblicher Initiator des temporären Clubhouse-Hypes vor einigen Wochen und Organisator einer Telegram-Einladungskette als ultimativen Growth Hack. Und ich glaube, du hast da viele Wochenenden in ganz Deutschland lahmgelegt, zumindest mein persönliches, weil ich auch damals in die Telegram-Gruppe eingesprungen bin und eben ein Opt-in hatte dann für Clubhouse und mein Wochenende seitdem sich eigentlich nur noch in dieser Audio-App abspielte. Zudem habe ich gerade bei dir auf der Facebook-Seite noch ein Zitat wahrgenommen, dass du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem sozialen Netzwerk verabschieden wirst in diesem Jahr. Bin gespannt, wie es dazu kommen wird oder ob es dazu kommen wird. Darüber hinaus kennen wir Philipp als namhaften Speaker, OMR-Stammgast und Philipp hat tatsächlich die letzte physische Konferenz seinerzeit noch in der Stadthalle Bielefeld mit seiner Keynote eröffnet und damit schließt sich auch der Kreis heute und unsere zweitägige OMKB wird eben entsprechend heute mit Philipp beendet und damit möchte ich einmal überleiten an Shahad, der jetzt in die Q&A-Session einsteigen wird. Ich wünsche euch ganz viel Spaß. Noch einmal volle Konzentration auf jetzt die spannenden nächsten fünfundvierzig bis sechzig Minuten. Viel Spaß. Sehr schön. Vielen Dank, Mario, für die einleitenden Worte. Philipp, erst mal herzlich willkommen hier bei der OMKB. Es ist nicht deine erste OMKB. Ich habe natürlich im Vorfeld ein bisschen recherchiert und bei SlideShare habe ich tatsächlich sogar noch deine alten Folien gefunden, die du mal präsentiert hast. Kannst du dich noch an die OMKB erinnern und wenn ja, auch noch an das Thema, was du präsentiert hast? Ich glaube, ich war insgesamt zwei- oder dreimal da sogar. Ahhh Das letzte Mal war es die Kino zu konträren Marketing-Thesen. Ja Das erste Mal ging es um Competitive Intelligence, glaube ich, also Wettbewerbsbeobachtung. Wahnsinniges Verdächtnis. Ja, es ist absolut korrekt. Ist das Thema für dich immer noch heiß? Ja, ich glaub glaub, das gehört zum zum Standard-Tool-Set ah von Marketern, dass man über Tools verfügt, um zu schauen, was der die Konkurrenz richtig macht. Ähm Würde ich sagen, ja, muss man mitverfolgen, wenn man den Beruf gut machen will und auf dem Laufenden bleiben will. Ja. Semrush ist gestern an die Aktienmärkte gegangen. Zwei Milliarden Bewertung. Kommt ja sehr, sehr stark auch aus dem Bereich Competitive Intelligence. Ähm Danach allerdings um zwanzig Prozent diskontiert worden. Glaubst du, dass der Markt viel Upside hat? Für Semrush? Semrush hat ja einen sehr günstigen Einstiegspunkt vom Preis und ich glaube, dass sie einen Großteil des Marktes schon erreicht haben. Ähm Die Frage ist, ob der Markt an Online-Marketing-Executives oder Leute, die das betreiben, schnell genug wächst. Ähm Da kommen bestimmt immer wieder neue Leute, weil immer neue Unternehmen sich auch damit beschäftigen. Ähm Das Problem bei Semrush ist ein bisschen, dass sie nicht so schnell wachsen, weil die meisten Leute in dem kleinsten Paket bleiben ah sehr lange und diese sogenannte Revenue Expansion, also wie viel mehr Geld mache ich mit dem gleichen Kunden jedes Jahr, ah das ist die Zahl, die jetzt nicht so spannend wächst wie bei anderen Cloud-Aktien oder Software-Aktien. Ähm Ich glaube, das ist, warum es nicht ganz so euphorisch gefeiert wird. Und sie starten auch in einem schlechteren Umfeld gerade. Die Tech-Aktien werden gerade alle ein bisschen verprügelt. Ähm Das hat auch damit zu tun, glaube ich, was man beides sehen. Was glaubst du, wird denn in dem gesamten Markt noch in naher Zukunft passieren? Du hast ja einen sehr, sehr starken Marketing-Background. Wir sehen, dass viele Tools eher in Richtung Marketing-Suiten sich entwickeln. Semrush ja auch, klassischerweise eher aus dem SEO-Bereich. Mittlerweile haben sie verschiedenste Module auch auch mit angeschlossen. Wir haben auch tolle deutsche Unternehmen mit dabei. Wir hatten heute Markus Tandler beispielsweise ah seitens Right mit dabei. Glaubst du, dass der Gesamtmarkt noch in Summe wachsen wird und hältst du ahm Tool-Unterstützung im digitalen Marketing? Ist das zwanzigeinundzwanzig mittlerweile Pflicht oder sagst du: „Na ja, eigentlich kommst du auch ohne Tool-Unterstützung in den Bereichen SEO und SEA immer noch gut aus, wenn du weißt, wo du angreifen musst? Ja, sehr gute Frage. Ähm Ich würde nicht so weit gehen, dass man der Vorstellung unterliegen soll, dass wenn man ein Tool hat, kann man irgendwas automatisieren und muss weniger arbeiten. Das stimmt sicherlich nicht.Ähm, ohne Tools geht's also aus meiner Sicht aber auch sehr schwer oder gar nicht. Also zumindest irgendein Einsteigertool, äh, bei einem niedrigen Preispunkt wie Semrush, Districs, Ride, äh, braucht man sicherlich. Ähm, das heißt, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, wie man das ohne Tools, ähm, machen kann. Was war der Anfang der Frage noch mal? Äh... Ob der Gesamtmarkt- -ob du glaubst, dass der Gesamtmarkt weiterwächst. Ja, wir haben ja jetzt so'n, so'n, so eine Art großen Umschwung. Also, dass jetzt ganz viel auf einmal online gegangen ist, ähm, und das sieht schon aus-- Also da profitieren ja auch alle Werbenetzwerke, die, um die es schon eher nicht mehr so gut, äh, steht davon. Und ich glaub schon, dass der, der Gesamtmarkt online jetzt noch mal schneller gewachsen ist, dadurch, dass wir so die nächsten Jahre vorweggenommen haben. Mhm. Ähm, und davon-- Das hebt dann wirklich alle Schiffe. Also ganz egal, wie gut man jetzt die einzelne Software oder das einzige Netzwerk, äh, beurteilen möchte, das ist einfach für den Gesamtmarkt, äh, positiv gewesen, dieser Shift. Sehr gut. Jetzt muss ich mich aber hier wieder einloggen. Ähm, wenn, wenn du dir Unternehmen anschaust, was ist denn dein, dein Ad Stack, wenn du so möchtest, um für dich mal so eine ganz, ganz kurze, schnelle, ähm, ja, technische Due Diligence vielleicht durchzuführen, um so ein Gefühl dafür zu bekommen? Nutzt du Tools wie unter anderem Semrush und kannst- -von unserer Crowd vielleicht sogar ein paar Empfehlungen aussprechen? Ja, also, sozusagen, nur um, äh, präzise zu sein, die technical Due Diligence ist, wird dann noch mal wirklich von Leuten mit 'nem technischen Hintergrund auch gemacht. Ich, äh, komplettiere die sogenannte Commercial Due Diligence, also wo man sich das Geschäft selber anschaut und schaue mir da besonders den Bereich, äh, digitales Marketing und digitales Produkt an. Und die Tools, die man da typischerweise nutzt, ist, ich benutze dann zum Beispiel SimilarWeb, um mir die Mark-- Also, woher kommt der Traffic? Was sind die Top Keywords? Was sind die Top Landing Pages? Ähm, fürs sogenannte Benchmarking, also wenn ich's mit, äh, Konkurrenten vergleiche, ähm, dazu sind die Tools natürlich wichtig. Wer ist da jetzt wirklich der Marktführer? Oder gibt es noch einen, der eigentlich größer ist oder in 'nem bestimmten Kanal deutlich, äh, stärker ist? Dafür ist SimilarWeb, äh, sehr gut. Gibt's 'ne kostenfreie Version, die kostenpflichtige ist relativ teuer, so Kleinwagenniveau im Jahr. Mhm. Ansonsten mit SimilarTech oder BuildWith, also "gebaut mit", BuildWith, kann man sehr gut den Marketing Tech Stack explorieren, also dass man sieht, werben die schon auf Facebook? Ähm, haben die irgendwie ein AB Testing Tool implementiert? Sowas kann man dann in der sogenannten Outside-In Analyse, also wenn ich noch keinen Zugang zu den Unternehmensdaten habe, sondern es von außen behand-- äh, betrachte. Das wären so die typischen Tools, die man benutzt, aber natürlich auch die, die Search Suiten. Also ich benutze dann für verschiedene Zwecke auch alle drei, vier. Also es gibt Sachen für die OnPage-Analyse, nitzing Ride, für, für Search Sichtbarkeit, vielleicht eher ein SemRush oder Distriks oder Searchmetrics. Es gibt bei allen so, glaube ich, Funktionen, die, die besonders gut sind. Okay, das heißt, du bist da doch durchaus fragmentiert aufgestellt. So, so ein bisschen der Best of Breed Ansatz. Genau, so wollte ich gerade sagen. Sogenannter Best of Breed Ansatz. Also, es, ähm, es gibt Tools, die so ein bisschen eher Schweizer Taschenmesser sind, mit denen man sehr weit kommt, ähm, aber dadurch, dass ich die halt sehr intensiv einsetze, macht das schon Sinn, sozusagen für, für jede Funktion, das, äh, dann beste Tool zu benutzen. Mhm. Okay, spannend. Sehr gut. Mario hat es gerade schon angesprochen: Clubhouse. Spätestens seit dem Clubhouse-Hype kennt dich ja auch durchaus eine etwas größere Masse an, an Publikum oder an Menschen, weil du eben da auch eine gewisse Medienpräsenz genossen hast. Auch die Suchanfragen nach Philipp Glöckner steigen und mittlerweile wirst du sogar bei Wikipedia in direktem Zusammenhang mit Clubhouse genannt. Was ich, was ich fantastisch finde. Was hat sich unmittelbar oder was hat sich unmittelbar für dich durch die höhere Wahrnehmung, auch durch die höhere Medienpräsenz, verändert? Welche Implikationen waren eher positiv und wo viel Licht ist, ist manchmal auch ein bisschen Schatten. Was war vielleicht nicht so positiv? Ja, ähm, so viel Aufmerksam-- Also es war vor allen Dingen viel, viel Arbeit, äh, so für eine kurze Zeit geändert. Also ich hatte schon so ein, zwei Mal in der Karriere so Momente, wo ich kurz ein bisschen Presse hatte und bin das von daher gewöhnt, aber es war trotzdem, äh, schon viel, äh, in kurzer Zeit. Ähm, positiv ist sicherlich, dass wir viele Hörer von unserem Podcast in den Doppelgänger-Podcast gewinnen konnten, ähm, und auch ein anderes Klientel. Also wir hatten vorher so eine sehr Marketing-tech-lastige Audience und haben dann noch mal neue Leute irgendwie, ähm, aus, aus der Journalistensphäre dazugewonnen, ähm, die wir anders vielleicht erst später oder nicht erreicht hätten. Ähm, das war auch so ein bisschen das Ziel, dass wir das nutzen, um auch eine neue Audience für unseren Podcast aufzubauen, damit, weil das beides Audioformate sind und wir dachten, das passt gut und das ist so ein Greenfield, was man noch besetzen könnte. Ähm, negative Konsequenzen bis auf den Zeitverbrauch, äh, der sich damit verbindet, unter dem dann jeder auch geklagt hat in den ersten Wochen, ähm, sehe ich eigentlich keine direkten negativen, äh, Konsequenzen. Wie gesagt, es hat einmal viel, so 'n, so eine Woche viel Pressearbeit gemacht und so was, ähm, aber es macht ja auch Spaß, wenn man ehrlich ist. Das glaub ich, ja. Du hast gerade, äh, den, den Podcast erwähnt. Heißt das, dass ihr jetzt eine neue Audience erreichen konntet durch die höhere mediale Wahrnehmung, dass es auch neue inhaltliche Schwerpunkte geben wird? Oder bleibt ihr da der Linie treu? Ja, ähm, manchmal wird uns ja vorgeworfen, wir haben gar nicht so eine klare Linie. Also die Linie ist Produkt und, also, oder digitales Produkt und Marketing. Es ist ein bisschen Technologie, es ist ein bisschen, äh, Aktien oder viel, viel, teilweise auch Aktien, weil, weil uns das selber interessiert, ähm, und auch so ein bisschen manchmal menschliche Themen querbeet. Und wir haben jetzt nicht so eine redaktionelle Agenda, wenn man ganz ehrlich ist, sondern wir machen den Podcast, den wir selber hören würden, der, der uns bewegt oder wo wir glauben, wir können Dinge auch für, für andere Leute noch mal hilfreich einordnen. Äh, das, das muss man nicht mögen, aber es hören relativ viele Leute. Ähm, und verändert hat sich das durch Clubhouse nicht.Ähm, wozu es kommt, ist, dass tatsächlich Leute versuchen, jetzt Produkte zu platzieren, sozusagen, dass die sagen, könnt, könnt ihr uns nicht Hype als a Service anbieten und, ähm, wir haben hier 'ne App, die macht dies und das. Ähm, könnt ihr die nicht auch mal genauso groß machen? Aber das ist da eigentlich überhaupt... Also, sozusagen, wenn wir davon überzeugt sind, dann würden wir das eh machen, wenn wir was wirklich spannend finden. Ansonsten als, als Dienstleistung kann man das noch nicht erwerben. So wichtig nehmen wir uns dann auch nicht. Das passt, äh, gar nicht. Bis jetzt sind wir auch werbefrei und leisten uns das als Hobby. Ähm, genau. Wie kann ich mir das vorstellen, Philipp? Ihr habt ja eine, finde ich, sehr, sehr ordentliche Frequenz und der Podcast ist ja jetzt auch nicht wirklich komprimiert, sondern der geht dann ja durchaus über einige Minuten. Ähm, wie intensiv ist die Abstimmung? Mittlerweile bist du gut eingegroovt mit, mit deinem Co-Host, aber dennoch müssen ja die inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt werden. Wie, wie kann ich mir sowas vorstellen? Habt ihr, habt ihr 'ne Google-Google-Drive-Folder-Struktur, die ihr dann irgendwie gemeinsam kollaborativ bearbeitet? Also vielleicht mal so ganz hands-on, wie, wie geht ihr das Thema an? Ja, vielleicht genauso wie die meisten das lösen würden. Also, ähm, ich glaub, ganz am Anfang, als wir überlegt haben, wie bauen wir diesen Podcast überhaupt oder was ist das Format, was wir gern wollen, haben wir einfach unsere Stichpunkte zu einem Google Doc gesammelt eine zeitlang, haben dann darüber ein-, zweimal telefoniert. Ähm, dann ist es zu dem Namen zum Beispiel gekommen bei einem der Telefonate. Ähm, und seitdem die woch-- wöchentliche Themenplanung, das ist tatsächlich so ein Trello-Board, wo wir ganz agil da so Kärtchen reinschieben. Da steht dann eben Semrush-IPO oder, ähm, was uns gerade bewegt, ähm, in dem SuS-Kanal, äh, drin. Und dann ist unsere Aufgabe, uns sozusagen unabhängig voneinander darauf vorzubereiten. Also jeder versucht sich in kurzer Zeit so kompetent... Also entweder interessiert ihn das schon vorher oder, ähm, er versucht, sich kompetent zu machen. Ähm, und dann, wir, wir sprechen nicht ab, wie wir das besprechen sozusagen. Ich krieg das dann meistens als Überraschungsfrage zugeworfen, ähm, oder sozusagen, äh, stelle ich auch Philipp die Frage. Und deswegen ist so eine Mischung aus-- Die Agenda ist geplant, aber wie wir darüber reden, das ist dann Freestyle und bisher kommt uns das auch am, am authentischsten vor. Ich glaub, wenn man das dann komplett scripten würde oder da so, so Argumente oder Gedankengänge vorfertigt, dann wird es auch ein bisschen langweilig. Der, der Nachteil ist, dass mich dann, so wie jetzt gerade, so dann vor, vor mich hin stottere, die Satz, Sätze mittendrin noch mal anfange. Und, äh, das ist sozusagen dann der, der Nachteil der Authentizität. Aber... Da teilen wir unser Selbe leid. Also ich finde das sehr sympathisch. Ähm, allokierst du weiterhin bewusst eigentlich eine höhere Management Attention auf Clubhouse? Ganz ehrlich, äh, nicht. Ich habe das Gefühl, Clubhouse hat so ein bisschen den, den Ball verdribbelt. Ähm, am Anfang haben die, glaube ich, viele Dinge richtig gemacht und im Moment merke ich, dass, äh, also hauptsächlich, dass die Discovery Engine, also wie ich eigentlich spannende Räume auch finde auf Clubhouse, ähm, das funktioniert nicht mehr so gut wie am Anfang. Ähm, also ich krieg da wirklich vollkommen irrelevante Dinge vorgeschlagen. Ähm, keine... Also das wirklich gut zu machen, wie ein TikTok oder so, das ist 'ne große Herausforderung. Aber es so mittelgut zu machen, das ist eigentlich nicht so schwer und sie kriegen es im Moment nicht mal mittelgut hin. Ähm, ich weiß nicht, ob sie sehr stark versuchen wollen, das sozusagen diverser zu machen und bewusst Leute auf neue Inhalte stoßen. Wenn das so ist, dann funktioniert das aber relativ schlecht für, für mich zumindest und für sicher ist auch von den anderen. Ähm, das heißt, das macht es so ein bisschen unattraktiv, dass es wirklich schwer ist, gute Inhalte zu finden, die relevant, äh, für mich sind, äh, oder für Hörer und Hörerinnen insgesamt oder Teilnehmerinnen. Ähm, und das andere ist, dass sie dieses wichtige Feature Push Notifications so inflationär genutzt haben, glaube ich, dass man, dass sie den Hörern oder, ja, Teilnehmerinnen antrainiert haben, die Push Notifications komplett zu ignorieren, weil es kam einfach so viel, dass ich erlerne, das ist eigentlich nicht, kann nicht alles relevant gewesen sein. Und damit, wenn jetzt wirklich mal jemand auf der Bühne steht, der mich interessieren könnte, ähm, dann bekomme ich es nicht mehr mit, weil dieser Kanal eigentlich, ja, durch diese Inflation von Nachrichten verschlossen wurde. Und deswegen wird es jetzt auch schwer, Leute zu reaktivieren. Also wir sind jetzt tatsächlich immer am Mittwochabend für unsere Session, ähm, einmal da und über die Woche verbringe ich nicht mehr so viel Zeit, obwohl ich mir sicher bin, es gibt weiterhin noch großartige Gespräche hier und da. Aber dieses sogenannte FoMO-Gefühl, diese, diese Fear of Missing Out, dass ich was verpasse, da könnte jetzt 'n Bekannter, eine Bekannte auf der Bühne sein, die ich unbedingt hören muss oder ein Star oder Politiker. Das-- Ich glaube, wenn man das erste Mal gemerkt hat, damit muss man leben, das passiert, ähm, dann ist es auch einfacher, das zu akzeptieren. Und dann ist dieser Reiz auf einmal auch, auch ganz schwach geworden, äh, eigentlich. Verstehe. Das heißt, du sagst, die, die Nutzer wurden ein Stück weit konditioniert, auf Push-Nachrichten zu reagieren. Das Ganze wurde viel zu inflationär eingesetzt und dadurch ist die Reaktivierungsquote jetzt, äh, sehr, sehr gering oder die Nutzer nutzen die Applikation gar nicht mehr. Wobei man sagen muss, der Demand ist ja immer noch da. Also Wachstum wird immer produziert, aber du, für dich persönlich hast jetzt einfach nicht mehr den hohen Motivationsgrad. Ja, genau. Also am Anfang war es so, wie bei euch wahrscheinlich auch, dass ich wirklich, äh, ich glaube, ich hatte dann vierundzwanzig, dreißig Stunden in der ersten Woche oder so da wirklich verbracht, was ja schon viel ist. Und das mehr oder weniger ständig nebenbei in jeder freien Minute gemacht. Ähm, aber davon bin ich, äh, war weit entfernt inzwischen und- Ist auch kompatibler für die Beziehung, würde ich sagen. (lacht) Ja, genau. Das ist auch herausfordernd gewesen. Im Zweifel merke ich auch, dass Podcasting mir dann vielleicht auch, äh, mehr liegt, weil ich so oder so eher passiv, äh, war, auch auf Clubhouse, ähm, und dann, dann ist Podcast eigentlich fast genauso gut letztlich. Glaube ich. Haben die Gründer jemals Kontakt zu dir aufgenommen? Du hast ja eine gewisse mediale Aufmerksamkeit genossen, wurde es immer mit dem Erfolg von Club-- äh, Clubhouse in Deutschland auch in Korrelation gesetzt. Ähm, ich kann mir durchaus vorstellen, dass du irgendwann mal auch namentlich auf der Agenda gelandet bist. Entweder bei den Gründern oder bei den Investoren. Gab es da mal Gespräche? Letztlich wissen wir das nicht. Also kontaktiert wurden wir zumindest nicht. Ob, ob das da besprochen wurde, also dass Deutschland ein Thema war? Ich glaube, dazu war das zu groß, um Deutschland zu übersehen. Die haben schon gesehen, irgendwo da in Europa, äh, hat bestimmt jemand geschaut, wo Deutschland liegt eigentlich und, äh, warum das da jetzt abgeht. Und das war dann ja auch in, in, bei OMR oder so ausreichend beschrieben. Ähm, tatsächlich kontaktiert haben die uns, ähm, aber nicht. Ähm, haben sich viele gefragt. Das ist eine Frage, die immer wieder auftritt. Aber...Sie haben nicht den Kontakt gesucht. Ich glaub, Philipp Glöckler, mein Co-Host, hatte sogar mal versucht, mit einem Partner von Andreessen Horowitz, also von einem der Investoren, äh, Kontakt aufzunehmen, aber, ähm, da gab's ansonsten kein, keinen großen Austausch. Inzwischen haben die so eine Art Outrea-- Outreach-Team, wo sie versuchen, mit der Community zusammen, äh, was zu machen, glaube ich, mit den, mit den größten Clubs in jedem Land, ähm, hab ich sozusagen, ja, über Hörensagen erfahren, aber wir sind da einfach nicht mehr so aktiv inzwischen, glaube ich. Klar. Du bist Investor. Wenn du die Wahl hättest, unabhängig von der Bewertung, findest du, die Idee hat Zukunft, noch ein weiteres soziales Netzwerk, wenn man das als soziales Netzwerk betiteln dürfte, Audio-only zu starten. Du kennst ja auch die Diskussion mit Twitter, mit Facebook und, und den Möglichkeiten der Competition. Glaubst du an das Modell als solches? Ich fand das bis vor kurzem... Also, ja, das Mod-- Das Modell als solche, fand ich-- Als solches finde ich weiterhin attraktiv. Ich finde, es wird wirklich gerade operativ oder taktisch sozusagen verdribbelt. Ähm, ich glaub, man könnte es weiter gut machen. Ähm, ich find, sie haben auch viele Sachen richtig gemacht. Also dieses Einladungssystem und die, die so'n bisschen sippenhaft, äh, die da mit, ähm, ja, mitklangen. Die hat schon dafür gef-- dazu geführt, dass es ein, eins der zivileren Netzwerke war. Zumindest so, wie ich es erlebt habe in der Zeit, äh, wo wir viel Zeit da verbracht haben. Deswegen gibt es schon viele Sachen, wo ich glaube, das ist was Gutes. Jetzt ganz akut würde mich natürlich so'n bisschen abschrecken sozusagen, dass für mich selber die Produkterfahrung nicht so gut war. Und das dann zu fixen und jemanden nochmal zurückzuholen, ist fast schwerer, als ihn dazu zu bringen, oder sie, sie dazu zu bringen, das das erste Mal auszuprobieren. Von daher ist es jetzt so'n bisschen eine heiße Kartoffel, wo ich nicht wüsste, ob ich die anfassen will. Aber ansonsten glaube ich schon, ähm, dass, so an- an Facebook, das war in der Intro ja so'n bisschen erwähnt worden, glaube ich jetzt zum Beispiel nicht langfristig und versuche da eher meinen, meinen Absprung zu finden, äh, weil ich merke, dass ich die Zeit, die ich dort verbringe, nicht, nicht genieße. Ähm, irgendwie, äh, ich bin da auch so'n Typ, der sich in Debatten verfängt und sich aber hinterher ärgert, dass er überhaupt angefangen hat zu schreiben. Ähm, das-- und es sind-- und ich kann das-- ich kann mir natürlich selbst die Schuld dafür geben, aber ich merke auch, dass das auf Facebook viel eher passiert als auf meinem Twitter. Ähm, und deswegen gebe ich da in dem Fall auch zumindest die Mitschuld, äh, an, an Facebook. Und, äh, ich glaube auch schon, dass es ein Grundbedürfnis ist, sich zu vernetzen. Und, äh, bisher fand ich vom, ja, von, von der Aura oder, äh, schon das, das bessere Netzwerk oder das beste, was sich am wohlsten angefühlt hat, äh, Clubhouse und die Audioidee hat auch Sinn gemacht, dass man passiv sein kann, aber nicht muss, dass man teilnehmen kann. Man kann auch mal nur zuhören. Ähm, es hat schon viele gute Features gehabt, an die ich glaube. Ähm, ich bin ansonsten immer noch ein großer Fan von Twitter. Ähm, so wie es ist, auch ich finde, das muss sich nicht groß verändern. Es ist gut so, wie es ist, eigentlich. Ähm, obwohl es, ähm, von der Geschäftsseite, äh, funktioniert's halt einfach nicht besonders gut, aber als Nutzer finde ich es, äh, eigentlich hervorragend. Mhm. Mhm. Glaubst du an die Monetarisierungsform, die Twitter verfolgt mit, mit, ähm, mit Werbeanzeigen? Oder glaubst du, das ist der falsche Monetarisierungsweg? Eher, ähm, mich stört das nicht, weil ich nutze das über, wie vielleicht viele professionelle Nutzer über Tweetdeck und dann sieht man ganz wenig von der Werbung, außer wenn ich es jetzt irgendwie auf dem Handy mache. Ähm, ich glaube, für das Unternehmen oder für, für die Investoren funktioniert es halt nicht gut. Ne? Also, es, die, die Werbung, ähm, wirft nicht genug Gewinn ab, letztlich, ähm, das-- weil Leute werbeblind sind oder Tools nutzen, um die Werbung auch gar nicht zu sehen. Von daher-- Und gleichzeitig ist Twitter natürlich eines der wenigen Netzwerke, wo Leute vielleicht auch bereit wären, Geld für auszugeben, sogar ein kleiner Obulus. Das ist aber insofern dann eben nicht ganz so einfach, weil's ja auch der Marktplatz der Ideen ist und fast demokratisch-- ja, demokratiebildenden Charakter hat in den USA, weil wirklich ein Großteil der Bevölkerung auf Twitter ist, ähm, weil der, der Präsident oder der ehemalige Präsident da zumindest fast exklusiv darüber kommuniziert hat. Dann ist natürlich schwer, wo, wo legt man die Hürde, also die Bezahlschranke, eigentlich? Muss ich, um mitzulesen, ähm, bezahlen? Muss ich, um mich äußern zu dürfen, bezahlen? Äh, was heißt das dann für, für Demokratie, wenn genau das der Marktplatz der Ideen ist, wo ich bezahlen muss, damit ich was sagen darf? Äh, es ist nicht so einfach da zu sagen, wir nehmen jetzt einfach jedem irgendwie fünf Dollar im Monat ab. Ähm, weil damit schließt man Leute aus, die dann ihre Stimme verlieren, was, glaube ich, gefährlich ist. Mhm. Wir hatten eben den Dirk Freitag hier und, und haben auch noch mal so'n, so'n Stück weit über das Thema, ähm, die Bereitschaft, wirklich für guten Content Geld zu bezahlen. Wie würdest du das Thema für dich einordnen? Glaubst du, dass, ähm, dass, dass, dass wir 2021 bereit sind, für guten journalistischen, kuratierten Content, der teilweise auch über Twitter et cetera publiziert wird, Geld zu bezahlen? Oder glaubst du, na ja, eigentlich gibt es hier nur eine Alternative und das ist die Werbefinanzierung? Ähm, da würde mich deine Position zu interessieren. Ja, ich glaub, es ist schwer, das für alle richtig zu beantworten. Ich glaub, ein Teil ist längst bereit dafür, äh, zu bezahlen und die stört dann eher, dass man aber trotzdem noch Werbung sieht, teilweise oder irgendwelche-- dass man weiter getrackt wird. Also, wenn ich bezahle oder ich habe eine gewisse Zahlungsbereitschaft für-- ich habe heute gerade, äh, ein Abo für Katapult MV. Die machen jetzt lokalpr-- das ist ja das schlimmste Segment, in dem du sein kannst, Lokalpresse. Die versuchen, das noch mal aufzubauen, weil die, ähm, unterstellen, dass die Lokalpresse in Mecklenburg-Vorpommern, äh, ein bisschen eingefärbt ist. Was ich gut ist-- Sondern das unterstütze ich mit meinem Geld. Das will ich lesen. Das ist, was ich sehen will in der Welt. Das würde ich wahrscheinlich selber gerne lesen. Das macht Sinn. Und andere Leute, ähm, unterstützen halt dann die New York Times oder The Information oder was, den Spiegel, Gründerszene, was immer man lesen mag. Ähm, aber ich finde, dann muss es auch so sein, dass, dass ich dann zum Beispiel nicht getrackt werde, dass ich überhaupt keine Werbung sehe. Dann soll's wirklich auch eine sehr gute Erfahrung sein, wenn man dafür zahlt. Und die Gefahr ist natürlich so'n bisschen, dass ich kann das-- die meisten Leute können das nicht unbegrenzt oft machen, ne? Also, und damit begibt man sich natürlich auch in eine Bubble, wenn man jetzt, sagen wir--Ähm, nur den Fokus liest oder nur, äh, die Zeit, dann hat man natürlich auch eine eingefärbte Sicht der Dinge und nicht, nicht jede Familie kann sich leisten, die vier großen Tageszeitungen, äh, zu, zu abo, abonnieren. Mhm. Und deswegen braucht man schon auch ein Modell und das scheitert dann meiner Meinung nach an, an der Zusammenarbeit der, der Verlagswelt. So eine Art Spotify für Zeitungen, wo ich halt einmal ein Abo zahle und das wird dann so ein bisschen nutzungsbasiert aufgeteilt und ich kann dann dafür vielleicht hundert oder hundertfünfzig Artikel, äh, im Monat kostenlos lesen. Ähm, das wäre glaube ich das Schönste, weil ansonsten, ähm, glaube ich, werden wir schon irgendwann so eine Subscription Fatigue haben, so eine Müdigkeit, dass, äh, wir dann die ersten Apps wie Aboalarm oder so sagen: „Schau mal, du hast hier vier Streamingdienste, du hast hier-- zu vier Streamingdienste, den einen hast du gar nicht mehr genutzt. Du hast, du abonnierst fünf Zeitungen, drei davon hast du gar nicht mehr angeschaut oder weniger als fünfmal angeschaut. Ähm, das ist dann das nächste Geschäftsmodell, was hier geben würde wahrscheinlich, wenn man da nicht schlauere Bundles findet irgendwann. Na, ich glaube, die Preissensibilität ist natürlich in den letzten Jahren, was digitale Produkte angeht, auch irgendwo von den ganz, ganz Großen vorformuliert worden. Amazon, Spotify, die liegen ja alle zwischen fünf und zehn Euro. Das heißt, da sind wir leider, würde ich sagen, schon gewissermaßen primed. Und du hast natürlich recht, wenn die Verlage jetzt in Deutschland, äh, zu, zusammenkommen würden, würden da bestimmt tolle Produkte entstehen. Ich glaube, bei Spotify hast du halt nur eine gewisse Anzahl an Major Label, mit denen du sprechen musst und in Deutschland hast du so viele Verlage, das ist so eine fragmentierte Situation, dass man immer noch nach mehreren Jahren offenbar nicht sich auf eine gemeinsame Lösung committen könnte, was sehr, sehr traurig ist, ja. Weil die Lokalpresse, bin ich total bei dir, ähm, hat ja, hat ja auch einen gewissen gesellschaftsrechtlichen Auftrag und führt ja auch dazu, dass eine Demokratisierung in Deutschland stattfindet, ne? Weil wenn der Bürgermeister in, in, in der Provinz irgendwo Geschäfte mit seinem Nachbarn treibt, ja, wer soll denn darüber berichten? Die Öffentlich-Rechtlichen tun es nicht, weil dafür ist es zu granular. Deswegen, glaube ich, brauchen wir die Lokalpresse. Ähm, aber guter Punkt, den du ansprichst, ähm, dass, dass die Verlage hier mittelfristig wahrscheinlich einfach eine gemeinsame Lösung auf den Markt werfen müssen, ne? Weil niemand ist bereit, diese Gelder für teure Redaktionen zu bezahlen, wenn es eine so hohe fragmentierte Anzahl an Verlagen gibt, ne? Ja, äh, man kann vielleicht die Parallel zu Australien ziehen. Da ging es ja darum, kann sich die Verlagswelt gegen Google verbinden oder Google und Facebook in dem Fall. Und dadurch, dass sie da noch konzentrierter ist, was natürlich ein ganz anderes Problem ist und jetzt auch nicht perfekt, aber dass, dass Murdoch da quasi so groß ist, konnte er halt sozusagen auf Augenhöhe verhandeln. Und das funktioniert halt in fast keinem anderen Land, weil in Deutschland gäbe es halt immer einen Streikbrecher, der sagt, selbst wenn, äh, vielleicht sich die, wenn sich drei große Ve-Verlage, ähm, zusammentun und sagen, wir bestreiken jetzt mal Google News für, für zwei Wochen, dann gäbe es halt immer ein, zwei Verlage, die sagen, dann nehmen wir den Traffic aber gerne, weil uns geht es gerade am schlechtesten. Ähm, und ansonsten könnte man wahrscheinlich auch in Deutschland, äh, so was vielleicht, äh, gut durchsetzen. Ähm, und es wäre glaube ich sogar sinnvoll. Aber wie gesagt, dazu muss man dann den Willen haben zu kooperieren. Das ist so. Machen wir einen kurzen Schwenk von Clubhouse Audio only auf YouTube, was ich ja wirklich sehr sympathisch fand. Ähm, ich hab dich natürlich auch im Vorfeld etwas recherchiert, Philipp, ist, dass du mittlerweile mit einem eigens abgedrehten Video-- Also man muss es auch wirklich jetzt reduzieren auf das eine Video, was ich von dir finden konnte, zumindest wo du selber persönlich das Ganze auch hochgeladen und gerüstet hast über deinen eigenen Channel, ähm, im Rahmen einer Landingpage zu Clubhouse. (...) hast du einfach mal ein YouTube-Video sehr pragmatisch und hands on abgedreht. Kam hier so ein bisschen der alte SEO-driven-Philipp durch, dass du gesagt hast, ich habe jetzt eine Landingpage und dann brauche ich auch ein Video und das embed dig, oder was, was hast du dort konkret verfolgt? Das ist so die erste Frage. Und die zweite Frage ist, das Video rankt ja auch ganz gut und du hast auch in so einer Mini Sentiment Analyse sehr, sehr positive Kommentare geerntet. Wann erleben wir dich denn häufiger im Bereich Bewegtbild? Ich mein, heute ist ja auch Bewegtbild, live. Ist das ein Thema für dich und für euren Podcast als Verlängerung vielleicht? Da, das werden wir tatsächlich, wurden wir, wurde schon oft gefragt, ähm, aber da muss dich wahrscheinlich enttäuschen, äh, dass, dass vorerst auch das letzte Video bleibt. Das war wirklich, äh, und daher stimmt die erste Aussage. Das war so ein bisschen die alten Zeiten, weil das war sehr taktisch opportunistisch getrieben. Es war an dem Tag, der, also einfach gesagt, unsere, unsere Doppelgänger-Podcast-Blog-Domain oder wie man es nennen will, war einfach noch so jung, dass wir es nicht geschafft haben, den Inhalt wirklich, wirklich schnell, also mit allen Hilfsmitteln, die man als SEO so kennt. Aber selbst das hat dann relativ lange gedauert, die, diesen Post in Google reinzubekommen. Und so ein Video auf YouTube kann halt der schnelle Umweg sein in die Top Ten bei Google. Und, äh, so habe ich das dann auch eingesetzt und einfach kurz irgendwie an einem Samstag nach dem Frühstück, äh, das mal schnell eingesprochen. Äh, und das war dann tatsächlich wirklich, äh, fünf Minuten später, äh, in den Suchergebnissen und der, der schnelle taktische Umweg, äh, dafür, äh, gut zu ranken, quasi. Ansonsten, strategisch, wird das nicht die Rolle spielen in Zukunft, aber, glaube ich, ähm, für mich ist Audio ein, also nach meinem, nach meiner bisherigen Erkenntnis zumindest eher mein, mein Medium. Ähm, oder ich sage sonst immer böse, dass mein, mein Cohost ein, ähm, Radiovesicht hat, aber, ähm, wir fühlen uns, glaube ich, Audio auch wirklich, äh, wohler. Okay, sehr gut. Ähm, Video hast du gerade angesprochen. Video-SEO. Siehst du da weiterhin auch einen sehr, sehr starken Demand am Markt? Oder ist, ist das ein Umfeld, bei dem du sagst, ähm, da kannst du mit einer smarten SEO-Strategy wirklich auch für, für gute Reichweite und Reach sorgen? Ja, also es ist ja so ein offenes Geheimnis, dass YouTube die zweitgrößte Suchmaschine ist, letztlich, also größer als jeder sogenannte Google-Konkurrent. Ähm, von daher kam, kann man das bei vielen Modellen eigentlich nicht, nicht auslassen. Also man kann es auch mit, mit fast jedem Motiv verbinden und 'n form-- passendes Format schaffen, glaube ich. Also, es gehört, glaube ich, zu einer-- Wenn man von so einer holistischen irgendwie Marketing-oder Contentstrategie sprechen möchte, dann gehört Video wahrscheinlich für die meisten, äh, dazu. Es ist, man hat in der Regel weniger Konkurrenz in dem Kanal. Deswegen habe ich ihn auch gewählt, weil-Ähm, während die ersten Websites versucht haben, über Clubhouse und Vice zu schreiben, hat-- gab's auf YouTube halt deutschsprachig noch keine Inhalte dazu. Und das ist 'ne Lücke, die man wahrscheinlich auf jedes oder auf viele Geschäftsmodelle beziehen kann. Sondern gibt's schon für, für, für meine Nische gibt's dort schon gute deutschsprachige Inhalte und wir kennen das aus, aus der, ähm, aus der Anwaltsszene, aus der, von der Fahrschule über, ähm, zum Steuerberater. So viele Leute, die da wirklich hervorragend-- oder Mathelehrer, die da Nachhilfe, alles Mögliche. Äh, es gibt so viele Beispiele, die wirklich diesen Kanal perfekt nutzen. Ähm, und technisch ist es, glaub ich, nicht, gar nicht so anspruchsvoll wie jetzt, äh, klassisches SEO. Es gibt Sachen, also ich kenn mich auch gar nicht so gut da aus, ne, aber es gibt natürlich Dinge, die, die man richtig machen muss, äh, und schauen, dass man irgendwie die Leute früh engaget, ähm, und gleichzeitig Cliffhanger macht, dass sie durchhören, dass sie danach weitere Videos schauen. Das-- Weil am Ende will YouTube natürlich die totale, äh, wie sagt man, ähm, Zuschauerzeit maximieren. Ähm, aber ich würd sagen, das, das ist 'n Kanal, den-- Wir haben uns dagegen entschieden, weil wir glauben, dass, sozusagen, das passt nicht gut zu uns oder das ist nicht das, was uns, äh, Spaß macht. Aber ansonsten sollte das in den Marketing-Mix wahrscheinlich reingehören bei den meisten Modellen, ja. Mhm. Wie konsumierst du denn persönlich? Oder wie hältst du dich up to date? Du bist ja immer sehr, sehr belesen, auch was Tech-Industrie angeht. Konsumierst du gerne auch über Audio oder sagst du, ich bin eher der, der Speed Reader oder vielleicht sogar Bewegtbild? Wie, wie hältst du dich fit? Ähm, tatsächlich, ich hab ja gesagt, ich bin so ein bisschen 'n Audiotyp und das ist dann auch wirklich die Informationsaufnahme, die dann... Ich schaff es, jeden Tag so drei, vier Stunden, ja, ja, na, sagen wir, zwischen zwei und vier Stunden Podcast, äh, zu hören. Wow. Ähm- Auf, auf doppeltem Speed oder wirklich... ? Es gibt kaum Sachen, die ich-- Also ich schau schon, dass ich Dinge höre, die 'ne hohe Informationsdichte haben. Also, ich, sagen wir, was, was jetzt irgendwie zu sehr Laberkram ist oder zu sehr Unterhaltung, das, das schaffe ich dann einfach auch nicht. Das gibt's nicht. Mhm. Aber, ähm, ich hör's eigentlich in Originalgeschwindigkeit, aber dann habe ich halt so 'n Programm von 'n paar Nachrichtenshows, 'n paar tieferen Sachen, die mich interessieren, 'n paar Börsensachen, 'n paar Tech-Sachen, 'n paar Marketingsachen. Ähm, und Audio ist schon das, wo ich gut, dass ich gut so passiv aufnehmen kann. Es gibt Sachen, da muss man auch aktiv zuhören, aber prinzipiell ist es so, ich-- wenn die Geschichte gut erzählt ist, dann kann ich's mir ewig merken. Also ich muss das, ich muss mir das nicht merken, ich muss mir das nicht irgendwie, äh, repetieren, sondern ich hab's einmal gehört und dann hab ich's in der Regel verstanden oder zumindest einen Aspekt, eine Meinung dazu verstanden. Und deswegen liegt mir das, glaub ich. Und ansonsten hab ich den ganzen Tag und das ist wahrscheinlich nicht schlau und nicht effizient, aber ich hab-- Es ist schon so in mein Tweet-Tag, äh, auf meinem zweiten Monitor den ganzen Tag und egal was ich tue, da läuft halt immer so 'ne Art, äh, Nachrichtenticker, äh, durch. Das ist schon sehr distracting manchmal. Ähm, aber es gibt einem auch das Gefühl, man hat 'n guten Überblick auf-- darüber, was Leute jetzt heute, äh, wichtig fanden oder diese Woche wichtig fanden. Und das ist dann halt gleichzeitig auch immer so ein bisschen die Recherche für den Podcast, äh, schon mit. Und der, der Podcast fällt jetzt nicht als reines Abfallprodukt, äh, ab, aber sozusagen, das sind halt die Sachen, die uns in der Woche eh beschäftigt haben und wir monetarisieren, kann man ja nicht sagen, weil wir nichts verdienen, aber wir, wir zweitverwerten dann schon, was wir diese Woche eh, äh, an Informationen aufgenommen haben und versuchen, das dann noch mal zu interpretieren für, für die Hörer und Hörerinnen. Jetzt bist du ja durchaus ein datenorientierter, ähm, Mensch und, und wir haben jetzt grad auch über Podcast gesprochen. Da werden wir gleich im Übrigen auch noch mal 'n kurzen Deep Dive machen. Was sind für dich persönlich die KPIs, bei denen du sagst, okay, ähm, das, das passt für mich, ja? Weil ich investiere hohe Management Attention in das Thema Podcast und das ist für mich 'n Kanal, bei dem fühle ich mich wohl, wie du es gerade dargestellt hast, aber da habe ich auch für mich einen Return. Oder anders ausgedrückt, was ist für euch die Motivation? Ist es eher die Reach? Äh, du bist ja Investor, kommst du damit gegebenenfalls schneller und besser in Kontakt mit, mit Targets? Ist das für dich 'n Netzwerkthema oder was, was, was ist da die Motivation? Oder ist es 'ne reine Ideologie zu sagen, hey, wir haben was zu erzählen und wir wollen's einfach distribuieren? seufzt Ja, ein bisschen schon. Also der ursprüngliche Arbeitstitel war Sendungsbewusstsein als Name für den, äh, Podcast. Wir haben uns dann dagegen entschieden, aber, äh, ich glaub, das wär, ähm, uneitel zu sagen, das, das spielt nicht auch 'ne Rolle, dass man, dass sozusagen die Reichweite auch ein Motiv ist, ähm. Sozusagen, das wäre auch damit eine der zwei KPIs. Also uns-- ist schon wichtig, wie viele Leute das hören. Ähm, wir würden jetzt-- das heißt aber nie, andersrum nicht, ähm, man muss überlegen, wir steuern nicht über Reichweite. Das heißt, wenn es mehr Reichweite bringen würde, dann würden wir jetzt nicht, äh, Dinge anders machen deswegen. Sondern wir überlegen eher, mit dem, was wir gemacht haben, freuen wir uns dann, wenn das mehr Reichweite findet. Ähm, was wir, was wir nicht tun, ist jetzt irgendeinen Influencer oder so einladen, weil das mehr Reichweite gibt. Das ist nicht wir, das ist nicht authentisch, ähm, aber wir hoffen, dass das, was wir machen, immer mehr Leuten gefällt und sich, sich rumspricht. Das ist leider das, was am schwersten zu messen ist, die, die Word of Mouth. Das wäre was, was wir gern verstehen würden, so unser Art R-Faktor, den ja jetzt jeder kennt. Wie viel Hörer infizierten Hörer. Ähm, es gibt manche, die das sehr aktiv machen und auch schreiben, sie haben ihren gesamten Bekanntenkreis damit infiziert. Es gibt aber auch, äh, wir haben auch den Verdacht, weil wir wissen, dass es auch Leute gibt, die sagen, das für sich zu behalten und sagen, ich will das meinen Arbeitskollegen nicht geben, weil, sozusagen, ich, ich bin schlauer im Meeting, wenn ich den Podcast gehört hab. Ja klar. Das ist, äh, schwer, um 'nen Podcast groß zu machen für uns, leider. Und ansonsten, worauf wir achten, ist sehr stark die, die Durchhördauer, was ja auch eine wichtige KPI für die, für die Netzwerke Apple und Spotify selber ist. Ja. Wir wollen natürlich-- Oder wir machen uns Gedanken, wenn an einer gewissen Stelle jetzt Leute abbrechen oder nicht durchhören. Äh, wir waren am Anfang überrascht, dass die, die Durchhörrate deutlich besser ist als in der Industrie. Also viele Podcasts verlieren nach der Hälfte der Zeit schon fünfzig Prozent der Nutzer. Das ist bei uns definitiv nicht so. Es ist eher so, dass-- es gibt am Anfang so 'ne kleine Stufe, wo Leute, die aus Versehen das angespielt haben oder nicht wissen, wo sie sind oder es auch nicht gerade hören wollen, weggehen. Und von da an verlieren wir aber kaum noch Leute. Es hören wirklich erstaunlich viele Leute durch. Ähm-Das war überraschend, weil wir uns auch gefragt, wo der Fehler ist, weil wir kannten das von anderen Podcasts nicht so das Bild, aber-- und das motiviert uns schon sehr und oder gibt uns so ein bisschen auch den Rücken, wenn sie sagen, wir machen das einfach weiter so, wie wir es gut finden. Ansonsten kriegen wir viele nette Emails, die uns motivieren. Äh, das ist natürlich auch cooles Feedback, so eins-- eins zu eins. Ähm, und noch, noch, äh, noch, noch mehr Datenvisibilität versuchen wir eigentlich gar nicht zu erzeugen. Dann wird es irgendwann zu technisch und dann optimiert man vielleicht doch schon in die falsche Richtung. Ja. Ja, aber das spricht ja definitiv für eure Qualität, ähm, so wie du es gerade dargestellt hast. Seid ihr werblich aktiv? Bewerbt ihr euren Podcast? Nehmt ihr Werbe-Euro so in die Hand? Ähm, ne. (lacht) Ich darf das nicht erzählen. Ähm, ich hatte mal einen Plan, das zu machen. Ich bin der Meinung, es gäbe eine Art Arbitrage-Möglichkeit. Also gerade wenn du selber Werbung machst, hast du, glaube ich, ein hohes Incentive, wenn es einen zweiten Podcast gibt, der eine sehr ähnliche Audience hat, dort Nutzer einzukaufen und dann brauchst du ja nur rechnen, wie oft die deinen Podcast hören müssen, bis du es wieder reingespielt hast. Also sagen wir mal, ich-- es gibt irgendwie einen Startup-Podcast, wo ich für zweieinhalbtausend Euro zehntausend Hörer, äh, Exposure kaufen kann oder Reichweite. Und das kriege ich ja über die Zeit mit. Sollte mir das zusätzliche Hörer bringen, dann kriege ich das ja über die Zeit wieder reingespielt, äh, damit wahrscheinlich. Ähm, aber damit könnte man vielleicht so ein bisschen beschleunigen. Am Ende erreicht man, glaube ich, die Leute auch so. Deswegen haben wir jetzt uns noch nicht dafür entschieden, dass sozusagen künstlich die Audience aufzublähen, weil wir glauben auch, wir erreichen ein anderes Profil von Leuten, die dann vielleicht nicht so loyal werden oder nicht so doll durchhören wie unsere jetzigen Nutzer. Und die Qualität wäre auf jeden Fall anders und deswegen glauben wir eher so an den, für den, für den harten Kern gute Dinge zu produzieren und auf das Word-of-mouth auszusetzen. Aber ich würde es nicht ausschließen für immer, also... Ja, Audio-Retargeting finde ich tatsächlich ein sehr, sehr spannendes Thema, also das wirklich, ja, auf, äh, auf bestehende Nutzer nochmal ein Podcast Retargeting oder Audio-Retargeting zu setzen. Ähm, sprechen wir jetzt gerne nochmal über Podcasts. Du hast gerade schon Apple und Spotify angesprochen. Ähm, wir, wir, wir gehen jetzt einfach mal in ein, äh, ja fachlich spezifisches Thema: Podcast. Du bist ja in diesem Markt aktiv. Wir sehen auch einen sehr, sehr starken Demand, hohes Wachstum. Dominiert wird der Markt immer noch von Apple und Spotify. Das sind so die Platzhirsche. Und, ähm, wenn wir uns, wenn wir uns das Ganze mal angucken, Philipp, wir, wir haben auf der einen Seite Apple, die ein eigenes Operating System haben, die mittlerweile auch Smart-Assistant-Geräte haben, wie wir den Homepod. Wir sehen, dass, ähm, ja ein Sprachassistent wie Siri mit dabei ist. Wir sehen, dass Apple sehr, sehr intensiv in das, äh, Thema Bluetooth-Kopfhörer eingestiegen ist, Beats Akquise und auch die AirPods und auf der anderen Seite haben wir Spotify. Ähm, was sagst du mit, mit deiner, mit deiner Expertise und auch Erfahrung, wer wird hier das Rennen machen? Auf der anderen Seite haben wir Spotify, die, glaub ich, ein paar Akquisitionen durchgeführt haben im Bereich, äh, im Bereich Podcasting. Äh, Gamblit Media, glaube ich, haben sie gekauft. Wie ist da deine Position, würd mich interessieren, so zwischen diesen beiden, beiden Playern? Wo fühlst du dich auch wohler? Ja, ist es eher Spotify, ist es eher Apple? Und glaubst du, dass es ein Winner-takes-it-all-Markt oder glaubst du, na ja, am Ende haben wir schon 'ne fragmentierte Situation in diesem gesamten Podcast-Geschäft, was ja einfach wahnsinnig stark wächst? Hm ja, viele sehr gute Fragen. Ich v-neige dazu zu glauben, dass es fragmentiert bleibt oder dass es zumindest ein Duopol bleibt, ähm, allein begrenzt durch die, durch die Betriebssysteme. Also, äh, faktisch, ich habe ein Android-Phone und ich könnte ja gar nicht in das Apple-System wechseln, oder ein Großteil der Menschheit, sozusagen, hat im Moment nicht die Mittel, dort rüber zu wechseln und möchte vielleicht trotzdem Podcasts hören. Vielleicht, vielleicht kurz, kurz, äh, kurz reingrätschen. Wie hast du denn dein Clubhouse genutzt? Ähm, ich hab ein iPad- Trotzdem sozusagen für so, um im Zug meine Email zu schreiben oder so. Und da drüber-- Das habe ich dann lange genutzt, bis ich-- Und ich habe mir dann zusätzlich tatsächlich, äh, für Clubhouse ein iPhone gekauft noch, aber- Wollte ich nicht unterbrechen. Genau. Ähm, also ich glaube, da wird es so eine Art Dichotomie geben. Es gibt Android-User werden verstärkt, äh, auf, äh, Spotify hören, ähm, und Apple-Nutzer wahrscheinlich, äh, sehr stark – und das sehen wir auch in unseren Zahlen – auf, ähm, Apple-Podcasts hören. Ähm, wir sehen auch, dass Amazon, äh, erhebliche, ähm, Anstrengungen unternimmt, da, da noch reinzukommen in den Markt. Ähm, das kann man sich mit exklusiven Titeln zu einem gewissen Grad erkaufen. Ganz einfach ist es nicht. Ähm, und Google nutzt natürlich seine Dominanz in der horizontalen Suche aus, um das eigene Podcast-Produkt, was in den USA schon relativ erfolgreich ist-- Was soll ich sagen, erfolgreich... Es hat viele Hörer, die nutzen das in der Regel ja sozusagen, die kommen halt über Google darauf, gerade Leute, die das erste Mal Podcast hören. Ist das YouTube Music, also das, das Produkt? Nein, das ist Google Podcast. Wir haben ein eigenes-- Würdest du jetzt sozusagen den Namen unseres Podcasts eingeben bei Google, dann findest du meistens auf Position eins oder zwei das Google-Produkt, äh, lange bevor du unsere Webseite oder, ähm, Spotify oder Apple siehst. Ähm, das treibt da auch die, die Adoption sozusagen. Ähm, das ist jetzt nicht so, dass Leute sich zwischen vier Produkten entscheiden und sagen, ich nehme jetzt Google Podcast, sondern in vielen Fällen ist es dann so, dass einfach, weil es bei Google ganz oben steht, die eigenes Produkt, die das nutzen. Ähm, von daher wird es wahrscheinlich noch 'ne Zeit lang, ähm, fragmentiert bleiben. Ähm, winner takes it all sehe ich eher nicht. Es gibt aber 'ne gute Wahrscheinlichkeit, dass am Ende so 'ne, so 'ne Zweiteilung zwischen Apple Podcast und Spotify gibt. Ähm, so würde ich es sehen. Ähm, Amazon, wenn sie noch einen großen Durchbruch schaffen beim, beim Programming, also noch wirklich sehr guten exklusiven Content kriegen, vielleicht, weil dort zahlt der Hörer halt eh schon. Also, viele Prime-Kunden hätten das dann mehr oder weniger inclusive oder können das einfacher dazu buchen. Sie haben den Kunden schon. Das ist halt der große Vorteil von, von, von-- Da hat Spotify es eigentlich am schwersten. Apple besitzt seine eigenen Schienen, Google besitzt die horizontale Suche und Android, äh, als sozusagen eigenes Schienensystem. Mhm.Und Amazon besitzt den, den Kunden schon oder hat mit fast jedem Kunden eine Kundenbeziehung und die Hardware und, und die Hardware mit, mit, mit Echo natürlich oder Alexa. Ähm, und Spotify hat's insofern schwer, dass sie, selbst wenn sie Nutzer erreichen, sozusagen noch diese fünfzehn bis dreißig Prozent Gebühr an die App Stores zahlen müssen von denen. Also der größte Profiteur des Musikstreamingmarktes ist Apple, äh, weil letztlich dort jeder dreißig Prozent, also ob du die Musik über Apple Music hörst oder ob du Podcasts hörst oder ob du Spotify hörst, vollkommen egal, weil Apple kriegt immer seine dreißig Prozent über den, im ersten Jahr über den App Store. Von daher ist Spotify da echt in 'ner komplizierten Lage. Aber wenn sie groß genug werden und, sozusagen, das eigene Programm-- dann gehen die ja vertikal sehr stark rein, machen eigene Produkte, die dann, wo sie eben nicht siebzig Prozent an die Künstler abgeben müssen wie bei, bei Musik, ähm, dann, dann kann das trotzdem spannend sein, wenn sie, wenn sie da am Ball bleiben, ne. Mhm. Das ist ein kapitalintensives Thema, Eigenproduktion. Ja, genau. Es kostet einmal Produktionskosten, aber die sind halt irgendwo gedeckelt. Ähm, während, sagen wir, wenn ich jetzt zehn Millionen neue Hörer gewinne und die hören ganz-- oder hören ganz viel, dann musst du halt immer die siebzig Prozent an den Artist abgeben. Das hast du beim Podcast halt nicht. Dann sagst-- gibst du dem Host halt einmal, hier, Jan Böhmermann, zwei Millionen im Jahr oder was auch immer man da bekommt. Ähm, und dann kriegst du das aber fertig und wenn du dann mehr Hörer hast, ist es dann irgendwann umsonst oder du hast keine variablen zusätzlichen Kosten pro Hörer mehr. Und deswegen ist es, wenn es klappt, wenn es groß genug wird, besser als das bisherige Geschäftsmodell von Spotify. Weil bisher müssen sie von jedem Euro siebzig Cent, äh, wieder teilen. Ähm, das wäre bei Podcast dann eventuell anders. Ja, das ist ein sehr valider Punkt, absolut. Wir haben ein bisschen Research im Vorfeld, äh, durchgeführt, Philipp und ich, ähm, bin auf einen Tweet von dir gestoßen. Wahrscheinlich, ich kann es nicht garantieren, wahrscheinlich einer deiner ersten Tweets, aber das wirst du mir vielleicht bestätigen können. Du hast ja ein vorzügliches Gedächtnis, was wir eben dir schon, äh, unter die Probe stellen konnten. Das da lautet „Mist, Punkt. Schon wieder in Domains-- in Domainkauf raus. Schuld ist @_dd_ hat mich auf dumme Ideen gebracht." Ich konnte natürlich mit _dd_ nichts anfangen. Geh davon aus, dass du damit, äh, David Deutsch meinst und hier würde ich gerne mal so 'n, so 'n Stück weit auch für die Audience mit Sicherheit sehr interessant den Ball aufnehmen über deine SEO Vergangenheit und, äh, wir haben da ein bisschen weiter recherchiert und haben einige Affiliate Webprojekte, die tatsächlich sogar noch live sind, ja, gefunden, was ich super cool finde, wie Skiurlaub Punkt org oder möbellage Punkt de. Daneben hast du noch ein paar weitere Top Level Domains wie Bademode Punkt com, Mode Punkt net, Gebrauchtwagen Punkt net, Gesellschaftsspiele Punkt de, Staupunktinfo, Spielzeug Punkt com, besessen oder besitzt sie immer noch. Erzähl uns mal so ein bisschen von diesem Background, äh, und auch von deinem Domainportfolio. Welche Juwelen hast du da gegebenenfalls noch? Planst du noch was? Und, äh, ja, lass uns da, wenn du möchtest, etwas teilhaben. Dann habe ich zum Ende hin noch eine Frage, wie du, wie du an pk Punkt de, also das ist ja eine fantastische Domain rangekommen bist. Ja, ähm, der Tweet muss wahrscheinlich von vor 2012 oder so gewesen sein, weil dann habe ich irgendwann meine Domain-Sammelsucht, äh, geheilt oder begriffen, dass das keine gute Idee ist. Ich habe für den Podcast mal ausgerechnet, das hätte ich das ganze Geld, was ich in Domains gesteckt hätte, in Amazon Aktien zu der Zeit gesteckt, dann wären das heute irgendwo zwischen dreißig und vierzig Millionen Euro. Im Nachhinein, äh, kein so gutes Investment, diese ganzen Domains zu sammeln. Hast du gekauft oder hast du einfach registriert oder warst du wirklich so- Nee, die konnte man damals nicht mehr registrieren. Es gab natürlich Zeiten, wo man solche Domains auch hätte registrieren können und da hat man das gemacht und die dann lange gehalten. Das war ein gutes Business. Also wenn man sie für, für nichts, äh, eingekauft hat sozusagen oder für, für wenige Euro Registrierungsgebühren. Ähm, die dann so teuer zu kaufen, hat sich im Nachhinein, je nachdem, wie man sozusagen den Zinssatz, den man hätte, oder die alternative Anlage... Wenn man da Amazon Aktien nimmt, sieht es ja schlecht aus, wie du sagst. (lacht) Stimmt mit der Benchmark, ja. Ein bisschen besser als ein, äh, Sparbuch war es vielleicht noch, weil man die dann auch, ähm, ja, teilweise doch wieder verkaufen kann. Also die, die Modenet wurde zum Beispiel verkauft inzwischen. Ähm, Gesellschaftsspiele glaube ich auch, aber die gehörten mir alle mal. Also die Recherche ist einwandfrei insofern. Ähm, insgesamt waren es mal dreitausendfünfhundert Stück, äh, tatsächlich. Das ist ja fast schon Full Time Job, oder? Ja, aber dann fragt sich, wie man, also wie viel Zeit man verbringen muss, die alle einzukaufen. Da kauf-- irgendwann, sozusagen am Höhepunkt der Sammelwut, habe ich die dann auch, ähm, also paketweise eingekauft. Ähm, ich hatte mir tatsächlich eingebildet, also ich hab diesen, damals, es gab halt, ähm, wahrscheinlich ist der nicht mehr so ausgeprägt, aber es gab so diesen Exact Match Domain Bonus. Also das heißt, wenn der Domainname genau dem hat, deinem Hauptkeyword, äh, also sagen wir mal, hättest du damals onlinemarketingagentur Punkt com gehabt, dann hätte das eben dein, deine SEO Bestrebungen ein bisschen stark vereinfacht. Ähm, das habe ich relativ früh erkannt, damit dann auch so ein bescheiden Geld verdient und wollte das dann skalieren. Ähm, und mir ist-- ich hab, hab dann schmerzhaft gelernt, dass ich nicht, sozusagen, die operativen Fähigkeiten habe, eine Unternehmung anzuführen, die dann auch dreitausendfünfhundert Domains projektiert, also dort sinnvollen Inhalt drauf erstellt. Ich habe das für ein paar meiner Lieblingsprojekte selbst gemacht. Ich hab es mit Partnern probiert, äh, mit, mit Angestellten und, äh, würde mir aber hundertprozentig die Schulter geben, dass das nicht funktioniert hat. Äh, das waren alles, äh, eigentlich sehr begabte Leute. Ähm, und dann habe ich dann irgendwann die Lust auch wieder dran, ähm, verloren und deswegen gammeln die jetzt mehr oder weniger rum. Viele habe ich im Nachhinein noch, äh, verkauft. Ähm, die pk.de habe ich-- es gab diese Landrush-Phase damals oder Sunrise-Phase, äh, wo es diese zwei two letter Domains gab, wo dann viel, viele Domains, die vorher KFZ-Kennzeichen oder nur aus zwei Buchstaben bestanden, frei geworden sind. Und da habe ich sie nicht registriert bekommen, aber man konnte die damals alle so im mittleren vierstelligen Bereich kaufen. Und die pk.de war mir aus purer Eitelkeit natürlich wichtig genug. Ähm, ich habe außerdem noch hbde, fifn, fkde, ein paar andere oder jk, ji, jn, äh, verschiedene gekauft. Ähm.Die HBDE habe ich dann Hugo Boss verkauft. Ähm, die habe ich, glaube ich, für so fünftausend eingekauft. Ist aus eurer Region, oder? Nee, die sitzen in- Die sitzen in, aber ihr habt viel so Kleidersachen in eurer Region. Sorry, die sitzen in Baden Württemberg, ja. Ähm, und... Aber da hast du eine ordentliche Rendite gefahren, nehme ich an. Genau, das war in relativ kurzer Zeit verfünffacht. Also das war dann ganz gut. Ähm, und die PKDE wollte lustigerweise mal Paul Kalkbrenner kaufen. Der hat damals mal- Das war ein Höhepunkt. Genau, der hat das Album, das dann auch PK hieß, mit so einem schwarzen Stempel drauf. Ja. Ähm, dafür wollte er es quasi für die Kampagne oder sein, sein Label wahrscheinlich haben. Und das musste ich aber leider ablehnen, dass, äh, dass er die kaufen kann. Ähm, deswegen ist er immer noch in meiner- War der Preis nicht passend? Ähm, ich glaube, es kam gar nicht auf den Preis drauf. Oder magst du einfach keine Technomusik? (lacht) Es kam, äh-- Nö, auch ich höre das, äh, sogar ab und zu mal. Ja. Ähm, ich glaube, es kam gar nicht mal zur Preisverhandlung. Ähm, ich weiß gar nicht, ob ich ein Angebot gemacht habe, oder vielleich habe ich vorsichtig gefragt, in welcher Region sich das bewegt, bewegt, aber sozusagen das hätte schon irgendwie Mitte fünfstellig, hoch fünfstellig sein müssen, damit mich das überzeugt hätte, das abzugeben. Absolut, ja. Das ist es ihm bestimmt auch wert. Cool. Ja, super spannend. Ähm, finde ich klasse. Dann lass uns noch mal ein bisschen tiefer in das Thema fachliches Sparring jetzt erneut einsteigen. Wir haben auch nicht mehr allzu viel Zeit, aber ich denke, ein, zwei Fragen kriegen wir hier auf jeden Fall noch, ähm, durch. Das Thema virtuelle Veranstaltung, HopIn. Ähm, wahnsinniges Wachstum, was, was HopIn da jetzt hingelegt hat. Ich glaube, Europas schnellst wachsendstes Unternehmen im Start-up oder im faktischen Start-up-Bereich. Ähm, glaubst du, das ist eine berechtigte Bewertung, die die mittlerweile auf die Waage bringen? Und was hältst du generell von virtuellen Veranstaltungen? HopIn geht ja auch eher den Weg zu sagen, na ja, wir wollen ein Ökosystem bauen, um im Bereich Videokommunikation, weil daran glauben wir an Videokommunikation, daher auch die zusätzlichen Akquisitionen, die jetzt durchgeführt wurden. Andererseits, irgendwo muss, muss das viele Geld ja auch geparkt werden. Ähm, glaubst du, da, da, da ist, da ist noch mehr Spiel in diesem gesamten Segment? Oder sagst du, das ist eine ganz, ganz heiße Wette, die kann auch nach hinten losgehen? Ja, äh, also ich verbinde mit zwei Sachen. Also A ist, glaube ich, bei ganz vielen Geschäftsmodellen gerade die Herausforderung zu isolieren, was ist jetzt nur Corona-Effekt und was wird auch danach bleiben? Also wie viel des Wachstums, äh, kann erhalten bleiben in einer normalen oder normaleren, äh, Welt? Und das so ein bisschen auseinander zu klamüsern, ist gar nicht so einfach. Also, das sozusagen bei der Aktienanalyse oder so, oder auch bei anderen, äh, Recherche-Tasks, ähm, ist das eine tägliche Herausforderung. Und gerade bei dem Modell ist es halt schwer vorherzusagen, wie viel wären virtuelle ... Also, ich weiß nicht, ihr würdet wahrscheinlich lieber wieder 'ne Live-Veranstaltung machen, so würde ich ein-- wenn's ginge, sozusagen. Wenn es verantwortlich ginge, dann ... Oder würdet ihr sagen, ihr würdet dauerhaft auf HopIn bleiben? Wir sind ja diesmal tatsächlich nicht auf HopIn. Die ersten Veranstaltungen haben wir auf HopIn durchgeführt. Jetzt, jetzt machen wir es bei, bei, bei Balloon, ähm. Das ist 'ne gute Frage. Virtuelle Events haben natürlich einen ganz, ganz großen Charme, weil du wirklich national ein Publikum oder auch international ein Publikum ansprechen kannst, wohingegen du bei physischen Konferenzen häufig auf deine Region eingeschränkt bist. Nicht immer, aber sehr häufig. Und du kannst natürlich mit einer wesentlich höheren Frequenz virtuelle Veranstaltungen durchführen. Ich glaube, und das ist ja auch etwas, was, was wir hier im Hotel More intensiv, äh, diskutieren, dass hybride Events durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Äh, ich glaube, virtuelle Events wurden in den letzten Monaten sehr inflationär genutzt. Das Qualitätsniveau ist auch sehr, sehr breit gestreut und ich glaube, dieses reine virtuelle Modell wird sich wahrscheinlich nicht durchsetzen. Nein. Ja. Ähm, würde ich dem fast einfach beipflichten. Also, ich sehe auch so ein bisschen wie die Inflation, Ermüdung, äh, fast zu viele Events. Überall gibt's freie Webinar. Du gehst auf LinkedIn, freies Webinar, freies Webinar, jetzt Konferenz anmelden. Das wird viel. Dass man, dass die Audience erweitert, dass man sagt, wir haben hier eine lokale Konferenz und, äh, unsere treuesten Kunden oder die spannendsten Leute aus der Region, oder wer immer Lust hat, sich auf den Weg zu machen und zu networken, der, der ist hier herzlich willkommen, äh, und zahlt vielleicht ein bisschen mehr dafür, ähm, damit er lecker essen kann und, ähm, networken. Und trotzdem erweitern wir das um auch Leuten, die vielleicht gerade digitale Nomaden sind oder im Urlaub oder woanders oder einfach mehr oder weniger reisen wollen, aus ökologischen Gründen, denen ermöglichen wir das, auf dem auch virtuell beizuwohnen. Das kann ich mir gut vorstellen, dass der Markt größer wird, sozusagen, weil viele gelernt haben, es kann, können ganz viele Dinge ohne Reisen funktionieren. Ähm, genau, was-- Und dann die andere Sache, an die ich denke, ist, es gibt ja auch Unternehmen wie Zoom, die so groß und teuer geworden sind, dass sie sehr schnell auch weitere Märkte belegen müssen. Also die werden-- da wird's sehr schnell die Einsicht geben, dass reines Video Conferencing, ähm, eigentlich vielleicht nicht mehr reicht, um die Bewertung zu rechtfertigen. Und die werden natürlich genauso in solche Modelle reingehen. Vielleicht noch kleinere Sachen, erstmal vielleicht Kochkurse, Yoga-Kurse, ähm, andere Live-Video-Cases, irgendwie vielleicht Live-Shopping, vielleicht Live-Kaufberatung, so was. Und eigentli-- gefühlt greifen so von allen Seiten Leu-- äh, Player, die schon relativ relevant in einem kleinen Teilmarkt sind, äh, in die anderen Felder über. Und es ist noch sehr, sehr schwer abzusehen, ähm, wer das sozusagen endgültig gewinnt und wer wem da Marktanteil ab-spinstig machen kann. Mhm. Okay, spannend. Sprechen wir über Gorillas. Du bist ja auch bekannt dafür, wenn man so deine, deine Social Streams screent, dass du das häufiger dann auch über die Erfolge, die zweifelsohne Gorillas dann ja jetzt auch immer wieder bewiesen hat, zumindest was die Bewertungsfront angeht, ähm, dazu Stellung beziehst. Du bist auch bei Gorillas investiert und seit vorgestern - du wirst es wahrscheinlich besser wissen als ich - äh, ging das Thema auch noch mal sehr intensiv durch die Presse. Es ist jetzt, äh, offenbar Deutschlands Unicorn.Und in Benchmark zu den anderen wenigen deutschen Unicorns hat es kein anderes Unternehmen in dieser Kürze der Zeit geschafft. Und du hast, äh, ein weiteres Zitat, finde ich, finde ich klasse bei Twitter, das da lautet: „Du verstehst nicht, warum der Großteil noch nicht verstanden hat, dass wir alle demnächst in der Nähe eines etwaigen Gorillalagers sitzen werden." Ähm, erklär vielleicht unserer Crowd einfach mal, warum glaubst du an dieses Geschäftsmodell und diese Bewertung, ja, innerhalb, dieser Kürze der Zeit? Ist das zurückzuführen auf die wirklich geniale Idee zum genialsten Zeitpunkt, kombiniert mit einem wahnsinnigen Management, kombiniert mit einer guten Story, die Begehrlichkeiten weckt und gepaart mit einer fantastischen Logistik? Oder woher kommt, kommt wirklich dieser, dieser sehr, sehr hohe, ähm, Demand für dieses Thema? Ich glaube, der Zeitpunkt spielt 'ne Rolle, aber ich bilde mir ein, das hätte auch ohne, ohne Corona funktionieren können. Äh, das-- es ist natürlich einfacher, Arbeitskräfte, äh, zu finden, äh, durch die, die schwierigere Situation in, in einzelnen Branchen. Ähm, es gibt natürlich, es gibt auch eine höhere Bereitschaft, ähm, Dinge zu bestellen, äh, inzwischen online zu bestellen. Das ist alles normaler geworden. Das, das hilft schon. Ich bin mir nicht sicher, ob das unbedingt nötig gewesen wäre, aber das unterstützt bestimmt das sehr schnelle Wachstum. Ähm, ich würde nicht sagen, dass jeder, jeder bald neben 'nem Gorilla-Depot wohnt. Das, das bezieht sich dann wirklich auf Großstädte. Ich glaube, man braucht letztlich 'n gewi-gewisse Höhe an Stockwerken, damit das Modell funktionieren kann, äh, damit die Wege kurz genug sind. Also Gorilla liefert aus sogenannten Dark Warehouses oder Micro-Fulfilment-Centern, ähm, Waren des täglichen Bedarfs, ähm, die man sonst im Späti oder Supermarkt bekäme, ähm, innerhalb von zehn Minuten nach Hause. Das ist sozusagen, äh, das Modell, ähm, zu den gleichen Preisen wie im Supermarkt, teilweise günstiger, äh, teilweise minimal teurer. Ähm, aber, also, nicht auf 'nem Discounter-Niveau, aber durchaus vergleichbar mit 'nem Rewe oder Edeka. Das, das ist das Modell. Und in der Anfangszeit wurde viel schlecht geredet damit, ähm, dass man sagt, das ist ein margenarmes, äh, Geschäft, und das sind Lebensmittel natürlich. Ähm, andererseits, du kennst wahrscheinlich die, die zwei, drei reichsten Familien in Deutschland. Also, ich weiß nicht, ob persönlich, aber die haben ihr Geld mit genau dem... Also Aldi und Schwarz, also die Lidl-Gruppe, ähm, haben genau mit dem angeblich schlechten Geschäftsmodell es zu den reichsten Menschen geschafft, weil man die Ware natürlich unheimlich schnell dreht. Also, man... Ich kaufe was ein, ist achtundvierzig Stunden später schon, schon verkauft und selbst wenn da nur ein Prozent Marge drauf ist, ähm, dann, dann lohnt sich das vielleicht trotzdem, weil man das ganze Geschäft hundertmal im Jahr machen kann. Ähm, und von daher kann das so schlecht nicht sein. Und ich glaub, man nimmt viel zu stark an, dass der, der bisherige Markt effizient ist. Im Moment, 'n Supermarkt ist ja nichts anderes als 'n Showroom, wo Dinge in Regale geräumt werden, damit andere sie wieder rausräumen können, äh, wo, wo sie kurzzeitig gut aussehen und dann aber zwanzig Prozent, in bestimmten Sortimenten zumindestens zwanzig Prozent der Wa-Ware vergammeln. Irgendwie beim, beim Fleisch, bei den, ähm, bei, bei, bei Obst und Gemüse. Das muss ja eigentlich alles nicht sein, dass es da ausgestellt wird, damit wir es befummeln können und, und, und lecker finden. Äh, in der zivilisierten Welt könnte man ja auch sagen, man kauft bewusst ein, was man heute braucht. Das ist frischer. Sozusagen, da muss, das muss weniger Konservierungsmittel haben, weil ich muss nicht mehr die sogenannte Shelf Time, die im-- irgendwie im Supermarkt verbracht wird, überbrücken damit, sondern ich kann sagen, in, in einer... Also wenn man jetzt so ein bisschen weit voraus... Und das ist meine Meinung. Ich spreche auf keinen Fall für das Unternehmen, sondern nur meine Überzeugung, warum ich glaube, man kann Lebensmittelhandel besser machen. Ähm, in der besten Version ist es, glaube ich, so, dass du so Farm to Table vom Bauern in, in, in die Wohnung innerhalb von zwei Tagen schaffen kannst. Und dann, dann müssen Sachen nicht in irgendwelchen Schutzatmosphären mit Konservierungsmitteln versehen werden. Und ich glaube, das, das kann effizienter sein. Und, äh, auch ein Supermarkt braucht Platz, auch der braucht Personal, der die Dinge eben da einräumt. Ähm, deswegen sehe ich das, äh, nicht so negativ, wie viele es sehen. Und das größte Gegenargument ist ja oft, dass der sogenannte Wocheneinkauf, äh, da nicht gemacht werden kann, also der große, äh, Samstag-Einkaufskorb. Und das halte ich für ein falsches Argument, weil das aus der Unzulänglichkeit des bisherigen Systems, äh, kommt, nämlich dass... Den Wocheneinkauf mache ich ja nur genau deswegen einmal die Woche, weil ich den Schmerz oder die Transaktionskosten minimieren will. Weil ich, sozusagen den Weg dahin zu fahren, äh, zum Kaufland, äh, dann diesen riesen Korb vollzupacken, das ins Auto zu packen, dann vom Auto wieder in mein Haus zu packen. Äh, das macht, das will ich minimieren, den Aufwand. Deswegen gehe ich einmal die Woche einkaufen. Ähm, wenn ich bei Gorillas aber jeden Tag genau das, was ich heute kochen möchte und morgen früh zum Frühstück habe, sozusagen tagesgenau kaufe, äh, und, und sehr frisch und genauso günstig und dabei noch viel Zeit spare, die ich mit Kindern, Hobbys, äh, oder Arbeit verbringen kann, dann gibt's ja gar keinen Grund mehr für die. Also, wenn ich jeden Tag meinen Bedarf decke, dann brauche ich den Wocheneinkauf, äh, eigentlich nicht. Es gibt vielleicht immer Sachen, die ich sozusagen nicht aus, nicht als Frust kaufe, sondern als Genuss kaufe. Ich gehe vielleicht trotzdem am Sonntag noch auf den Bauernmarkt oder an einem anderen Tag. Ich gehe bestimmt auch noch mal, ähm, andere Sachen shoppen, wenn ich mal, ähm, mich inspirieren lassen will im Supermarkt. Aber die, die wichtigsten Dinge, ähm, die kann man sich doch eigentlich, äh, täglich auch, auch bringen lassen, viel Zeit sparen, dabei wahrscheinlich besser und gesünder essen. Ähm, und dann gibt es eigentlich gar keinen Grund mehr für diesen Woch-- oder der Wocheneinkauf wird dann deutlich kleiner und kann vielleicht in einem Einkaufsnetz oder einer Einkaufstüte auch, äh, spazierenderweise nach Hause getragen werden. Das ist so ein bisschen... Und ich will gar nicht sozusagen die Vision so aufdrängen, dass jeder das... Also, a, Gorillas muss das nicht so machen. Das ist, wie gesagt, meine eigene Vision oder meine eigene Vorstellung, wie das funktionieren könnte.Ähm, ich glaube auch nicht, dass jeder so leben muss. Ich glaube aber, für einen gewissen Anteil der Bevölkerung ist das ein sehr relevantes Konzept und wenn das für den, den Anteil so funktioniert, dann ist es halt wahrscheinlich so, dass diese Micro-Fulfillment-Center oder diese Dark Warehouses sich immer weiter sozusagen verbreitern und die Dichte immer weiter steigt, sodass die, die Wege vom Warenhaus zum Kunden sogar noch kürzer werden, als sie jetzt schon sind. Also, ähm, ich rate immer jedem, das mal zu probieren, äh, bevor man sich ein Urteil darüber erlaubt, weil die meisten Leute, wenn sie es einmal probiert haben, ähm-- und ich habe das gar nicht als Investor produziert. Also, sozusagen, ich bin dazu gekommen, indem-- ich war ein großer Fan als Kunde, habe jemanden damit, ähm, sozusagen voll gequatscht, wie geil das ist (kichern) und der hat dann gesagt: „Ich kenne übrigens den, der das macht." Ähm, und so kam es dann letztlich dazu. Ähm, und ich glaube, wer das einmal probiert hat, versteht auch die Faszination und die Begeisterung dafür. Ähm, und selbst die Zeit kann man halt nochmal schlagen, wenn das, äh, Netz engmaschiger wird und am Ende könnte das halt so aussehen, dass irgendwie jedes Quartier, jedes Kiez oder wie, jeder Kiez, wie auch immer man es nennt, aber jeder Block theoretisch, äh, ein eigenes Warehouse hat, das eben diese kleine Community mit Lebensmitteln, äh, mit frischen Lebensmitteln versorgt, äh, bei Bedarf. Dann wird das auch ökonomisch noch mal, äh, spannender, wenn die Wege kürzer sind, äh, natürlich und das... Glaubst du, dass das, dass der Bedarf, der akute Bedarf, die Loyalität aufschlägt und so Gorillas auch kurzfristig, mittelfristig eigene Brands ohne Markenloyalität problemlos an den Kunden bringen kann? Weil in dem Moment, wenn ich jetzt innerhalb von zehn Minuten meinen Salat haben kann, dann vielleicht gar nicht mehr die Präferenz habe oder mit der Präferenz breche, dass ich den Salat vorher immer von dem Unternehmen XYZ bezogen habe. Ist das, ist das eine Hypothese, die, die da auch mitschwingt? Bedarf schlägt Loyalität. Ja, also ich glaube, A, Gorilla selber ist, ist 'ne Love Brand, die die Leute gern mögen und die würden der Brand bestimmt mehr anvertrauen. Also sie würden auch sagen, wenn es eine Gorilla-Milch gibt oder di-die Banane muss nicht von, äh, San Luca oder Dole sein, sondern die kann von, äh, auch von Gorillas direkt kommen und, äh, irgendwie Fair Trade sein. Das traue ich denen zu. Ähm, ich sage, ich kann nicht für die Strategie sprechen. Ich bin mir aber sicher, dass, äh, solche Ideen da aufkommen. Äh, alles andere wäre Quatsch. Handelsmarken sind letztlich die bessere Lösung für Kunden und, äh, den Retailer. Also, die, die Brand-Marge ist ja ein fiktiver Wert, äh, den man dem Produkt zurechnet, der aber, dem kein echter Nutzen gegenübersteht. Ähm, von daher, ähm, macht das wahrscheinlich schon, äh, Sinn. Und, u-um auf deine erste Frage noch mal zurückzukommen, das, was mich am meisten überzeugt hat an dem Modell, ist tatsächlich, also einerseits, dass man sich diese ganze Marktfrage nicht stellen muss. Der Markt ist, äh, Punkt, Punkt, groß genug, äh- Ja. Gigantisch. Muss man nicht lange durchrechnen, ob das groß genug ist. Und das andere ist, dass es-- und das sieht-- hat sich ja jetzt gezeigt, dass die, die Value Creation oder die Wertbildung dieses Modells so schnell geht. Normalerweise, wenn ich als Investor in Start-up investiere, dann gebe ich jemandem fünfundzwanzig oder fünfzigtausend Euro und ich bekomme nach zehn Jahren im Schnitt, im besten Fall Geld wieder überhaupt erst mal. Da ganz oft passiert das dann eben auch nicht. Ähm, und dann bekomme ich es halt drei, vier, fünf, manchmal zehn Mal wieder und muss auch zehn Jahre warten darauf. Und bei dem Modell ist es eben durch, durch den schnellen Turnover und die Skalierbarkeit, obwohl es sogenannt, äh, kapitalintensiv ist. Also man muss diese Warenhäuser, äh, aufbauen, man muss die mit, ähm, mit Inventar versorgen. Das, es ist kapitalintensiver als eine Software zu bauen, äh, langfristig natürlich, ähm, aber es ist halt extrem skalierbar und das führt dann halt dazu, dass man bei, bei Flaschenpost, da sollte man in einem Atemzug erwähnen, das hat ja auch in kürzester Zeit, äh, Milliardenbewertung aufgebaut, äh, und hier war es halt noch mal schneller und ich fand das absehbar, ehrlich gesagt. Also, das, äh, kan-- also, das müsste man ja bedacht haben, wenn man sich das Investment angeschaut hat, dass das eben besonders schnell Wert entwickeln kann im Vergleich, zu, zu anderen Start-ups, die irgendwie längere Sales Cycles haben, ähm, oder wo Produkte nur einmal alle zehn Jahre gekauft werden oder so. Da hast definitiv den richtigen Riecher bewiesen. So, wir haben nicht mehr viel Zeit, bekomme ich aus der Redaktion. Eine Frage können wir vielleicht noch mal flott abschließen. NFT. Auch darüber sprichst du ja immer wieder. Kryptowährungen sind, sind ja seit vielen, vielen, vielen Jahren in aller Munde. Ähm, also einerseits würde mich natürlich interessieren, ob du mittlerweile ein virtuelles Gemälde für sehr, sehr viel Geld ersteigert hast. Und meine erweiterte Frage ist: Im, im NFT-Business ist es ja tatsächlich heute so, dass ich das, das Gemälde auch zweimal ersteigern kann, wenn ich so möchte, über zwei verschiedene Protokolle. Welches Protokoll, glaubst du, wird sich denn da so vom, vom Gefühl her durchsetzen, ja, um, um einfach da, den, den, den, ja, dieses sehr, sehr große Defizit rauszunehmen, dass, dass ich dieses Produkt natürlich einmalig verkaufe, weil ansonsten verliert es ja irgendwie seinen Charme, wenn es mehrfach vorhanden ist. Vielleicht dazu noch mal kurzes Statement, ähm, wie deine Position und Haltung dazu ist. Ja, also ich bin, äh, ehrlicherweise, glaube ich, nicht tief genug drin in dem Blockchain-Thema, um zu sagen, was da jetzt das effizientere Protokoll ist. Äh, da gibt es vielleicht andere Experten für. Ähm, ich würde auch sagen, es ist noch offen, ob-- Also im Moment haben NFTs sehr viel Traction und scheinen, äh, es gibt gute Gründe zu glauben, es könnte funktionieren. Ich bin aber noch nicht sicher, dass es sich jetzt durchgesetzt hat. Ich glaube schon, dass, ähm, wenn unsere Welt wieder physischer wird, man sich mehr anfest, mehr Zeit draußen verbringt, dass vielleicht, äh, sozusagen der Hang zu digitalen Produkten dann auch wieder ein bisschen, äh, nachlässt. Ich will nicht sagen, dass damit jetzt n Hype ist und bald weg sein wird, aber ich glaube, im Moment sehe ich beides nah. Ich halte beides noch für gut möglich und es würde mir jetzt schwer fallen, da eine Wette zu machen, ob's das in zehn Jahren noch gibt oder nicht. Wo ich glaube, dass NFT-- oder wo ich noch viel mehr den Nutzen sehe als bei Kunst, ist tatsächlich, ähm-Wir werden ja mit Deepfakes Probleme bekommen bei der Authentizität von Content Pieces und das NFTs lösen das bei Kunst, in der sie sagen, das hier ist das einzige Original und das gleiche brauchen wir vielleicht auch bei Statements von Politikern oder Leuten mit großer Reichweite, irgendwie einem Elon Musk oder so, um zu sagen, wurde der jetzt gefaked oder ist das ein authentisches Zitat, das ich da gerade sehe und da so eine Art Signatur oder Verschlüsselung zu bauen oder eben ein NFT, was man mit einem Content Piece distribuiert und wo die Gegenseite damit authentifizieren kann oder validieren kann. Es handelt sich dabei um eine Aussage der echten Personen. Das sehe ich, ehrlich gesagt, als der erste Anwendungsfall von Krypto, von dem ich bisher relativ stark überzeugt bin. Also da scheint mir die Technologie, soweit ich sie verstehe, gut für geeignet zu sein oder anwendbar zumindest. Und ich sehe auf jeden Fall, dass das ein Problem wird und ich wüsste nicht, wie man es im Moment besser nutzen kann, also dass man sicherstellt, dass ich könnte jetzt auch gerade irgendwie gar nicht hier sein. Es könnte ja jemand mit dem grünen Anzug hier sitzen, auf denen ein paar Bilder von mir sozusagen mit AI raufgespielt worden ist und dann zu sagen, auf der Gegenseite existiert irgendein Codec oder Token, der verifizieren kann, ob jetzt gerade der echte spricht oder sozusagen der mit der ID spricht. Das sehe ich für einen Anwendungsfall, den wir wahrscheinlich brauchen, weil wenn ich. Also ich weiß nicht, wie wir das Problem deepfake anders lösen sollten. Gerade das ist ein. Validierter Punkt, der aber auch da wieder voraussetzt, dass sich die Kryptobranche zumindest auf ein gängiges Protokoll committet, um genau diese Validierungskomponenten durchzuführen. Im Podcast habe ich ich bin schon relativ skeptisch. Es gibt sicherlich ein paar gute Anwendungsfälle für Krypto, aber wir haben das jetzt seit 2009 oder so, ich glaube so rund zehn Jahre. Ein bisschen mehr vielleicht. Und dafür ist in der ersten Zeit jetzt noch relativ wenig daraus entstanden, finde ich. Nach zehn Jahren Smartphone und nach zehn Jahren Internet hatten wir also nach zehn Jahren Consumer Internet hatten wir deutlich mehr Anwendungen. Und wenn man überlegt, was gibt es für Krypto Anwendungen außer das reine Kaufen von Bitcoin? Und selbst das ist schon trotzdem noch ein Nischenphänomen. Es hat immer mehr Verbreitung, aber es ist nicht ein Phänomen. dann würde ich. Ich will nicht sagen, dass eine failed technology, aber es ist auch auf jeden Fall eine, die sich noch nicht durch die Massenanwendungsfall noch nicht gefunden hat. Da bin ich bei dir. Ich frage mich in der Welt, die so digital wie digitaler denn je ist und wo das ganze Protokoll so digital wie irgendwas ist, warum ausgerechnet da eine sinnvolle Anwendung als letztes entstehen sollte, das hat sich mir noch nicht ganz entschlossen. Und das lässt mich so ein bisschen kritisch dem gegenüberstehen. Aber ich glaube, ich besitze selber Cryptos auch um mich sozusagen dagegen zu versichern, dass ich falsch liege. Also dann, dann sollte ich mich brutal irren. Dann habe ich mich dagegen versichert, indem ich einen kleinen Teil meines bescheidenen Vermögens in Cryptos gesteckt habe. Sehr gut, sehr gut. Schön. Ja, ich. Ich sehe schon, dass die Regie leicht nervös wird. Wahrscheinlich sind wir jetzt auch leicht über unserer Zeit, Philipp. Es war sehr, sehr kurzweilig. Vielen, vielen lieben Dank, dass du heute zur UMKB gekommen bist. Ich glaube, du hast hier fantastischen Input geleistet zu vielen, vielen tollen Themen und ich hoffe auch, dass die Community etwas mitnehmen konnte. Mir hat es persönlich sehr gut gefallen. War ja auch das erste Mal, dass wir persönlich aufeinandergetroffen sind und kann mir eine Wiederholung von meiner Seite aus zumindest absolut vorstellen und sage Herzlichen Dank! Und als Geste der Wertschätzung haben wir noch was Kleines für dich hier mitgebracht. Vielen Dank Und ich guck mal kurz in Richtung der Regie. Gehen wir jetzt in eine kurze Pause oder machen wir nahtlos weiter? Abmoderation Dann darf ich den Abmoderator Mario hier dann noch mal auf die Bühne bitten. Philipp, vielen Dank von meiner Seite aus und komm gut. Vielen Dank. Hat Spaß gemacht. Klasse. Danke. Sehr gut. Dann. Kannst auch sitzen bleiben, wie du willst. Es wird tatsächlich etwas eng jetzt. Insofern, wenn wir konform bleiben wollen, dann. Setzen wir uns ein bisschen auseinander. Ja, okay. Ja. Dann machen wir so. Jawohl, liebe OMKB Community. Wir gehen jetzt tatsächlich nach. Ja. Sitzt ihr alle? Ja. Okay. Sehr schön. Wir gehen jetzt nach über 16 Stunden Live Performance in die finale Abmoderation. Wir haben uns viel vorgenommen mit der ersten zweitägigen Online Marketingkonferenz. Und wie ich finde, haben wir eine extrem hohe und spannende Themenvielfalt euch an den letzten zwei Tagen präsentieren dürfen mit und ich habe nochmal nachgezählt. Christoph über 60 unterschiedlichen Vorträgen sowohl hier auf der Mainstage als auch auf der Session Stage, auf der sich eine ganze Menge abgespielt hat. Mein herzlicher Dank gilt allen Partnern und Sponsoren, die es möglich gemacht haben, dass wir entsprechend hier zwei Tage komplett live auf Sendung sein konnten. Natürlich auch meinem Moderationspartner Shahab. Hut ab und Respekt in deine Richtung, dass du bis zum Ende hin präzise und scharf in deinen Fragen gewesen bist und wunderbar durchgeführt hast. Durch auch den letzten Talk mit dir, lieber Philipp, und herzlichen Dank an Dich, Christoph, für die Gesamtorganisation hinter der UKB. Ich weiß, du hattest viele kurze Nächte, gerade in den letzten 14 Tagen, aber wenn man auf das Gesamtergebnis schaut, hoffe ich, dass du zufrieden bist. Absolut. Die kurzen Nächte, die sind ja mittlerweile in unserem harten Modus alle drei Monate eine Konferenz ja fast zur Gewohnheit geworden. Aber ich. Es lohnt sich allemal, wenn man sich das Ergebnis wieder anschaut und mein LinkedIn Postfach quillt über. Das Feedback ist überragend. Dann kann ich wirklich sagen immer wieder. Also es hat wirklich wieder mal Spaß gebracht. Auch das erste Mal zweitägig war ich mir auch unsicher, aber es macht richtig Bock, noch einen zweiten Tag hinterherzulegen. Also meinst du, wir bleiben zweitägig in dem Format? Wir schauen mal, wir werden Recap nächste Woche hart diskutieren, gucken, wie können wir eine Schippe drauflegen. Darüber hinaus möchte ich natürlich noch drei weiteren Personen Danke sagen, und zwar einmal unserem Studio Osnabrück, dem lieben Roland Leise, der auf der Session Stage zwei Tage entsprechend auch mit moderiert und Fragen gestellt hat und dann unseren Damen auch hinter den Kulissen. Melinda Rottwinkel, die zwei Tage lang live im Blogging aktiv gewesen ist und tatsächlich die Insights aus jedem Vortrag aus der Mainstage einmal fantastisch entsprechend zusammengefasst hat. Natürlich auch mit einer gewissen SEO Relevanz. Insofern, wenn ihr das ein oder andere verpasst habt, schaut bei uns vorbei und nehmt die Insights aus den einzelnen Vorträgen noch einmal in Blogform mit auf. Und Danke sagen möchte ich natürlich auch an Jennifer Schulte Dieckmann, die hinter den Kulissen extrem viel dazu beigetragen hat, dass entsprechend diese Veranstaltung zwei Tage lang so reibungslos funktioniert hat. Und Christoph, du hast noch ein paar ganz besondere Worte für Jenny heute. Absolut. Wir haben heute in der Tat eine Verabschiedung, also auch eine Premiere. Bei der UKB findet eine Verabschiedung statt und zwar die liebe Jenny verlässt das UKB Team mit dem heutigen Tage. Sie war mehrere Jahre hat sie die UKB begleitet in der Stadthalle in Bielefeld. Ich erinnere mich noch ganz genau. Letztes Jahr, als wir zusammen kamen und vor dieser Herausforderung standen. Covid.Verschoben. Was machen wir jetzt? Und ähm wie dann gesagt haben, okay, lassen den Schritt gehen, die Konferenz ähm ins Virtuelle zu verlagern. Und ähm auch da haben wir viele Nächte durchgekämpft, geschwitzt und auf die letzten Meter sind Katastrophen passiert. Das Ergebnis war aber genial, auch wenn's mit der heißen Nadel gestrickt war. Also vielen, vielen Dank ähm für deinen Einsatz die letzten Jahre für die UMKB, speziell auch die letzten zwölf, dreizehn Monate noch mal, nachdem wir hier diesen ganzen Prozess durchlaufen haben, bis wir heute hier so eine Ausbaustufe noch mal schaffen konnten. Ähm ja Es war immer richtig genial, mit dir zusammenzuarbeiten. Du hast immer richtig Gas gegeben, auch die letzten zwei Tage, wie man das alles parallel schaffen kann. Ticket Support, Social Media, im Chat noch die Fragen sondieren. Also wirklich dreihundertsechzig Grad ähm absolut stark und ich hoffe, wir laufen uns wieder über den Weg. Hören werden wir auf jeden Fall. Vielleicht mal ein Bierchen trinken nach Covid-Zeit und ähm dank dir vielmals. Im Namen auch der gesamten Thinky Eleven. Und wir haben auch eine Kleinigkeit für dich. Wir würden dich gerne einladen, dass du noch mal ein Wochenende nach Berlin wiederkehrst in dieses schöne Hotel ähm und dank dir vielmals. Danke schön auf jeden Fall. Achso, ja, ich hab ein Mikro, genau. Ja, vielen lieben Dank auch für die letzte Zeit und auch noch mal, ja, dass ich einfach noch mal mitgekriegt hab, wie wir das Ganze auch digital auf die Reihe kriegen und dass wir das auf die Reihe kriegen. Es war auf jeden Fall echt das letzte Jahr noch mal richtig spannend. Und ja, danke für das ganze Input, auch euren Support ja an uns, dass ihr uns da so vertraut und gesagt habt: „Ja, ihr schafft das." Ja, vielen lieben Dank. Es war eine schöne Zeit auf jeden Fall. Super. Und allzuletzt möchte ich natürlich unseren Speakerinnen und Speaker danken, dir ganz persönlich, dass du hergekommen bist heute zu uns ins Studio. Ich hoffe, dir hat der Einblick auch ein bisschen Spaß gemacht, heute bei uns hier live mit dabei zu sein, auch wenn wir ja nur virtuell zur Verfügung stehen. Und wir freuen uns extrem auf unsere nächste OMBK im Sommer. Der genaue Termin steht tatsächlich noch nicht fest, aber Christoph, wie ich dich kenne, sobald er feststeht, werden wir es uns-- werden wir es die gesamte OMBK-Community natürlich wissen lassen. Ich habe eine ganz große Hoffnung, und zwar haben alle drei virtuellen Konferenzen bisher in einer Hochphase der Pandemie stattgefunden. In der ersten, in der zweiten und in der dritten Welle irgendwie haben wir da ein fantastisches Timing. Zumindest wenn wir davon ausgehen, dass wir uns schon in der dritten Welle befinden. Und mein großer Wunsch ist, dass wir bei der nächsten OMBK im Sommer nicht in Welle vier sind, sondern uns eben entsprechend etwas entspannter wieder begegnen können. Bleibt alle gesund, habt ein schönes Wochenende und ich glaube, wir gönnen uns gleich auch ein Feierabendgetränk nach diesen zwei intensiven Tagen. Bleibt uns treu und bis bald. Tschüss. Schöne Grüße aus Berlin. Tschüss. Ciao. (Lied) Model ist in Shape. Model, Model für den Fame. Model kennt das Business, Model kennt das ganze Game. Model kennt sie alle, Model, Model für die Großen. Model macht viel Scheine mit superheißen Posen. Model ist voll jung, Model ist voll schön. Model hat einen Hund mit einem eigenen Instaname. Model modelt in Milano, Model modelt in Paris. Model hat eine Finca im Steuerparadies. Model braucht das Scheinwerferlicht, damit niemand merkt, wie einsam sie ist. Keiner kennt ihr wahres Herz, aber sie kennt ihren wahren Wert. Model braucht das Scheinwerferlicht, damit niemand merkt, wie einsam sie ist. Doch Model kann Emotion zeigen. Ja, ja, ja, jede Träne, tausend Likes. Model weint, Model weint. Jede Träne, tausend Likes. Model weint, Model weint. Jede Träne, tausend Likes. Werbung. Oben Gucci und Chanel, unten Balenciaga. Werbung. Überm Kudamm mit nem Benz und nem eigenen Fahrer. Werbung. Ins Astoria Hotel, snick ne Scheibe Wasser. Werbung. Und nen Taitinger bestellen auf den blauen Haken. Heiko. Model ist ein Pro. Model kennt die Rules. Model kennt kein No-Go. Model kennt ihre To-Dos. Model steht auf Dachterrasse und guckt in die Ferne, wenn da nur irgendjemand wäre. Model braucht das Scheinwerferlicht, damit niemand merkt, wie einsam sie ist. Keiner kennt ihr wahres Herz, aber sie kennt ihren wahren Wert. Model braucht das Scheinwerferlicht, damit niemand merkt, wie einsam sie ist. Doch Model kann Emotion zeigen. Ja, ja, ja, ja, jede Träne, tausend Likes. Model weint, Model weint. Jede Träne, tausend Likes. Model weint, Model weint. Jede Träne, tausend Likes. Jede Träne, jede Träne, tausend Likes. Jede Träne, tausend Likes. Jede Träne, jede Träne, tausend Likes. Jede Träne, tausend Likes.

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Investor & Advisor

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Beschreibung

Ein weiteres OMKB Highlight: Philipp Klöckner im Talk mit Think11 CEO Schahab Hosseiny. Philipp war von 2005 bis 2011 als Inhouse-SEO, Produktmanager und CMO bei Deutschlands marktführenden Preisvergleich Idealo.de tätig. Anschließend hat er für Rocket Internet, die Startup-Schmiede der Samwer-Brüder, zahlreiche internationale Marktplätze, Classifieds, vertikale Suchen und sonstige Aggregatoren mit Bezug auf Digitales Marketing, Produkt und Business Intelligence mitgeformt. In den letzten

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