1:1 Fireside Chat mit Andre Alpar
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1:1 Fireside Chat mit Andre Alpar

Zusammenfassung

André Alpar, Investor und Digital-Marketing-Veteran seit 1998, diskutiert in diesem Fireside Chat die Zukunft von Content Marketing im Zeitalter von KI-Technologien wie GPT-3. Er differenziert zwischen automatisierten Produktbeschreibungen, beratenden Inhalten und inspirationalem Content – und macht klar: Redakteure bleiben unverzichtbar, müssen sich aber neu erfinden.

Content Marketing in der KI-Ära: Zwischen Automatisierung und menschlicher Kreativität

André Alpar bringt über 25 Jahre Online-Marketing-Erfahrung mit – angefangen 1998, lange bevor Google, Newsletter-Marketing oder moderne Tools existierten. Im Fireside Chat auf der OMKB Berlin diskutiert er eine zentrale Frage: Wie verändern KI-Technologien wie GPT-3 das Content Marketing, und was bedeutet das für Redakteure?

Die drei Ebenen von Content: Wo KI hilft, wo nicht

Alpar unterteilt Content-Erstellung in drei unterschiedliche Bereiche – und nur bei einem davon sieht er automatisierte Systeme wirklich sinnvoll:

  • Produktebene: Einzelne Produktbeschreibungen für E-Commerce lassen sich mit KI automatisiert erstellen, besonders wenn umfangreiche Produktdaten vorliegen. Hier kann Automatisierung tatsächlich skalieren.
  • Beratende Content-Ebene: Kategorieseiten, Ratgeber und Vergleiche erfordern echte Storytelling-Kompetenz. KI kann hier als Vorstufe dienen – aber menschliche Redakteure müssen noch einmal über den Text gehen, um echte Beratungsqualität zu garantieren.
  • Inspirationaler Content: Hier versagt Automatisierung völlig. Der Zweck ist, den Horizont zu erweitern, Neues einzuordnen und über bestehende Inhalte hinauszudenken – etwas, das KI per Definition nicht leisten kann, da sie nur auf existierenden Texten aufbaut.

Die konzeptionelle Grenze: Was Content Marketing wirklich ist

Alpar betont einen fundamentalen Punkt: Content Marketing bedeutet nicht, Kunden mit "Kauf mich, kauf mich"-Nachrichten zu bombardieren. Es geht darum, Geschichten zu erzählen. Das ist jedoch ein Antagonismus zu klassischem Performance Marketing, das rational auf ROI fokussiert.

Automatisierte Texte haben hier ihre Grenzen. Sie können existierende Informationen rekombinieren, scheitern aber bei:

  • Sprachlicher Komplexität (besonders in Sprachen wie Deutsch oder Slawisch mit vielen Fällen)
  • Neuen Themen, zu denen wenig Trainingsmaterial im Netz existiert
  • Kontextualem Verständnis und strategischer Themensetzung

Hat der Redakteur noch eine Zukunft?

Alpars klare Antwort: Ja, uneingeschränkt – aber mit Bedingung. Der klassische Redakteur, der "stupide abarbeitet" und keine strategische Sicht auf Themen hat, wird obsolet. Redakteure der Zukunft müssen:

  • Eigenständig entscheiden, welche Themen gesetzt werden sollen
  • Verstehen, wie unterschiedliche Zielgruppen verschiedene Aufbereitungsformen brauchen
  • Reaktiv auf Trends reagieren und diese einordnen
  • KI-Tools nicht als Replacement verstehen, sondern als Beschleuniger für repetitive Aufgaben

Mit anderen Worten: Der Redakteur wird zum Strategen. KI übernimmt die Routine, der Mensch bringt Strategie, Kreativität und echtes Verständnis mit.

Praktische Implikation für E-Commerce

Interessanterweise beobachtet Alpar, dass klassische SEO auf Produktebene oft gar nicht stattfindet – E-Commerce fokussiert stärker auf aggregierte Ansichten (Kategorienseiten, Filter). Das bedeutet: Der größte Mehrwert für automatisierte Content-Systeme liegt möglicherweise in einem Bereich, den SEO-Teams gar nicht als Priorität sehen.

Kernbotschaft: Technologie schafft neue Anforderungen, nicht Arbeitslosigkeit

Alpars Fazit resoniert mit seiner gesamten Karriere: Im Online-Marketing gab es 1998 kein Lehrmaterial. Man musste experimentieren, neugierig bleiben und Mut haben, Dinge auszuprobieren. Das ist heute nicht anders. Die Frage für Redakteure lautet nicht: "Bin ich überflüssig?", sondern: "Kann ich mich als strategischer Content-Denker neuerfinden, statt nur Text zu produzieren?"

Häufige Fragen

Kann KI wie GPT-3 Redakteure vollständig ersetzen?

Nein. KI kann repetitive Aufgaben (Produktbeschreibungen, erste Entwürfe) automatisieren, aber strategisches Thinking, Themensetzung, echtes Storytelling und inspirationaler Content bleiben menschlich. Redakteure werden zu Strategen statt Schreibmaschinen.

Bei welcher Art von Content macht automatisierte Erstellung Sinn?

Vor allem bei Produktbeschreibungen im E-Commerce, wenn ausreichend Daten vorliegen. Bei beratenden Inhalten kann KI eine Vorstufe sein, braucht aber menschliches Fact-Checking. Inspirationaler, themensetztender Content ist für KI unerreichbar.

Welche Sprachen profitieren weniger von KI-Content-Tools?

Sprachen mit komplexer Grammatik wie Deutsch oder Slawische Sprachen, die deutlich mehr Fälle haben als Englisch. Die meisten KI-Modelle sind auf Englisch trainiert und verstehen diese sprachliche Komplexität nicht.

Was ist die wichtigste Zukunftskompetenz für Redakteure?

Strategisches Denken: Welche Themen sollten wir setzen? Wie reagiert die Zielgruppe? Wie bereiten wir Content für verschiedene Kanäle auf? KI-Literacy und die Fähigkeit, Tools sinnvoll einzusetzen, wird zur Kernkompetenz.

Ist Content Marketing noch sinnvoll, wenn KI billige Inhalte massenweise produziert?

Ja. Content Marketing geht um echtes Storytelling, nicht um Texte. Je mehr automatisierter Content im Netz entsteht, desto differenzierender wird echte, strategische Kommunikation – und desto wertvoller wird die menschliche Perspektive.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Seht ihr jetzt. Herzlich willkommen hier bei der OMKB in Berlin, lieber André Alfa. Hallo André. Guten Morgen. Schön, dass du da bist. André ist Investor, gefragter Keynote-Speaker, Unternehmer und im Online-Marketing aktiv seit mittlerweile 1998 tatsächlich. Unter anderem viele Jahre in leitender Funktion aktiv als Online-Marketing-Marketing Berater bei der Rocket Internet und auch erfolgreicher Agenturgründer. Hallo André. Moin. André, wie fühlt sich das an? Ich meine, du bist ein sehr bühnenerfahrener Mensch. Das weißte, ich habe dich das eine oder andere auch mal gesehen, aber ich glaube, bei dir war die Pause tatsächlich auch etwas länger. Bist du so ein bisschen eingerostet oder hast du richtig Lust heute? Ich glaube, ob ich eingerostet war oder nicht, zeigt sich gleich. Also auf jeden Fall, ich freue mich drauf, weil mit den ganzen Online-Konferenzen bin ich nicht warm geworden. Mir fehlt da zu sehr. Man gibt ja relativ viel Energie, wenn man auf der Bühne ist und man kriegt im Live-Event auch relativ viel zurück. Und das kommt beim Online-Event quasi nicht mehr so rüber. Insofern hoffe ich, dass man hier wieder den Spaß dran hat, den das eigentlich macht, meiner Meinung nach. Für mich zumindest. Sehr schön. Onlinemarketing seit '98. Ich habe es gerade schon erwähnt. Ich dachte kurz drüber nach: Google Ads? Nein, gab es noch nicht. Newsletter-Marketing? Vermutlich Mutle ich auch nicht. Was war Online-Marketing 1998 los? Tatsächlich gab es nicht viel. Es gab die Suchmaschinen pré-Google, Yahoo, Altavista, Lycos und so was. Die haben im Wesentlichen mit so On-Page-Themen zu tun gehabt, wo man dann eben die Inhalte besser versucht hat darzustellen als der Wettbewerber auf den jeweiligen Keywords. E-mails gab es schon, aber alles, was wir heutzutage kennen, gab es eigentlich nicht. Es gab natürlich noch Bannerwerbung zu hohen TKP-Preisen, quasi als Analogie aus der Offline-Welt. So was gab es, aber das war ein relativ enges Höschen und es war viel Durchwurschteln drin. Aber das Gute war, was man von damals, wenn man sich damals zurechtgefunden hat, dann hat man verstanden: „Hey, es gibt kein Lehrmaterial. Ich kann das nicht lernen. Ich muss das alles ausprobieren. Und ich glaube, wenn man sich das übrig behalten hat von damals, dann hat man eigentlich immer ganz gute Chancen im Online-Marketing, weil es immer neues gibt und man immer gut lernen kann, auch wenn es keine strukturierten Lehrmittel dafür gibt. Und wenn man sich die Neugier und den Mut aufrechterhalten hat, Sachen auszuprobieren, dann hat man, glaube ich, auch heute noch Spaß dran mit den gleichen Arten von Gedanken, die man früher dazu hatte. Okay, spannend. Du bist Speaker, aber auch Investor und bekannter Online-Marketing-Unternehmer. Jetzt habe ich das Gefühl, es ist ein bisschen ruhiger geworden dich, André, aber gar nicht negativ gemeint. Was sind so ein oder vielleicht zwei Projekte, bei denen du gerade involviert bist? Tatsächlich ist es so, dass ich versucht habe, mein Geschäftsleben etwas weniger nach außen zu bringen, sondern mehr hinter die Kulissen zu gehen. Ich bin an einem Tierfutter-Startup beteiligt, und das, obwohl ich ... Also in diesem aktuell machen die vor allem Hundefutter und das, obwohl ich Hunde gar nicht mag, aber ich mag das Pärchen, was diese Firma macht und mit denen hatte ich vor 15 Jahren schon mal ... Ja, das sind eigentlich eher Geschäftsfreunde und ich schätze die als Unternehmer und wette da eigentlich eher auf die Personen als auf das Geschäftsmodell, weil ich mir denke, die richtigen Personen werden das richtige Geschäftsmodell schon finden. Genau, so was. Und dann habe ich noch mit anderen Freunden zusammen einen Zigarren-Onlineshop und das, obwohl ich noch nie eine Zigarre geraucht habe. Man sieht, bei mir ist das Geschäftliche und das, wo die eigene Leidenschaft steckt, das muss sich bei mir nicht überlappen. Ich tendiere dazu, die Sachen, die ich gut finde, zu überschätzen. Deswegen habe ich versucht, für geschäftliche Themen und Investments eigentlich lieber fern von den Dingen zu bleiben, die ich selber gut finde, die nüchterner erfassen, bemessen und einschätzen zu können. Scheint mir ein sehr smartes Vorgehen zu sein, lieber André. Du kommst jetzt in unseren ersten Fireside Chat und mein lieber Kollege Shahab Hosseini wird sich mit dir in den nächsten gut 40 Minuten auf eine bunte Reise des digitalen Marketing bewegen. Shahab, komm gerne zu uns. Hi, servus. Moin. Seid ihr ready to go? Wir sind ready. Sehr schön. André, ich würde dich dann hier einmal an die Theke entführen. Dann, liebe OMKB-Community, viel Spaß beim Fireside Chat. Auch ohne Lagerfeuer stellt es euch ein bisschen bildlich vor, hier an den OMKB-Buchstaben, mit André Alpa und Shahab Hosseini. Bitte schön. So, Mario, danke. Wir haben ja gerade auch zwei parallele Stages laufen und heute wollen wir uns hier, André, mit vier Themenkomplexen beschäftigen. Auf der einen Seite ist es Content Marketing, dann, was mit Sicherheit damit einhergeht, SEO. Wir werden uns heute ein bisschen mit Voice beschäftigen und vielleicht auch kontrovers diskutieren. Da freue ich mich auch ganz persönlich drauf und später dann auch über channelübergreifendes Marketing. Bist du ready? Absolut. Okay, lass uns gerne beim Thema Content Marketing einsteigen. Du hast ja auch im Bereich Content Marketing durchaus einige Erfahrungswerte, hast du in der Vergangenheit ja auch einer der führenden größten Agenturen in Deutschland geleitet. Was viele vielleicht so ein bisschen nicht mehr präsent haben, kann man, glaube ich, hier auch noch mal ganz klar sagen. Wenn wir uns jetzt Open-AI-Technologien wie GPT-3 oder auch Deep-Learning-Möglichkeiten anschauen, André, wie gehst du mit automatisierten Texten um? Weil wir sehen natürlich immer mehr automatisierte Texte. Viele E-Commerceler machen es sich da auch sehr, sehr einfach und skalieren damit auch international. Wie siehst du das Thema automatisierte Texte? Wie würdest du das einordnen? Ich würde mal starten, wie ich bei meinem Podcast auch immer mache. Ich versuche erst mal, mit dem Rahmen, in dem wir diese Frage beantworten, anzugucken. Ich glaube, das Thema Content Marketing, worum geht es da gedanklich? Da geht es gedanklich darum, dass ich eben nicht nur auf die Leute zupreschen kann und denen mit immer wieder „Kauf mich, kauf mich, kauf mich“-Nachrichten kommen kann, sondern ich würde eigentlich versuchen, Geschichten zu erzählen. Das ist erst mal der Grundgedanke von Content Marketing. Und Content Marketing, wenn sich der Performance Marketer das anschaut, der schaut natürlich immer sehr auf den Euro und Dollar der Performance und Online Marketer. Der ist natürlich sehr rational und versucht deswegen alles möglichst gut und günstig und trotzdem funktionierend und trotzdem überperformend hinzukriegen.Ähm, Geschichten erzählen und alles total performant Sachen, das sind so ein bisschen Antagonisten, die beißen sich eigentlich so ein bisschen, so. Ähm, und im Prinzip, was sie eben Spannendes getan hat in der, in der-- Also es ist nicht so, dass das jetzt total neue Sachen sind, also Suchmaschinenoptimierung anno, äh, sonst wann, wir hatten es gerade irgendwie so lange her, das sieht man mir leider an den grauen Haaren auch an. Tatsächlich hat ganz vieles mal angefangen mit automatisierten Texten. Das heißt, dieses Thema war schon im Raum und ist immer mal wieder im Raum. Ähm, und jetzt gibt es eben eine neue Generation von Technologie, die versucht, eben anders, äh, Texte zu, ähm, erstellen, mit künstlicher Intelligenz vielleicht besser. Ähm, das ist eben diese Sammlung von Akronymen wie dieses GPT-3. Ähm, ja, die Frage ist, was, an welcher Stelle braucht man Content und an welcher Stelle kann so ein automatisiert erstellter Content etwas leisten? So, und ich glaube, es gibt verschiedene Stellen, wenn ich so einen klassischen Case, wie so einen E-Commercler anschaue, gibt es verschiedene Stellen, wo ich Content brauchen kann. Das eine ist vielleicht, ich hab, äh, äh, einen Produktbereich, wo ich die einzelnen Produkte beschreibe. Ähm, ich hab vielleicht eine, eine Kategorieseite, wo ich übergreifende Themen backere und vielleicht habe ich einen Nachrichtenbereich, ein Magazin, äh, wo ich quasi über allgemeine Neuigkeiten, äh, in dem Bereich, äh, äh, ja, mich, mich beschäftige. So, und ich glaube, es gibt eine Stelle, an der kann ich mir gut vorstellen, dass man eben mit Automatisierung, äh, in der Content-Erstellung arbeiten kann, und das eben auf dieser Einzelprodukte-Ebene, äh, insbesondere dann, wenn ich halt einfach gute, gute Daten rund die Produkte habe und man im Netz schon einiges dazu findet. Wenn ich sehr exotische Sachen mache als E-Commercler, zum Beispiel, wird es auch wieder schwierig. Das heißt, was, was diese ganzen Systeme für automatisierte Content-Erstellung ja machen, ist, die bauen auf auf dem, was sie im Netz zum Thema finden. Und dann ist eben die Frage: Wie allgemein oder wie nischig bin ich unterwegs? So, aber mein Gefühl ist oder meine bisherige Beobachtung dazu ist, ähm, für diesen Produktdatenbereich, da kann ich mir eben gut vorstellen, dass so was taugt und dass man das dort nutzen kann. Ähm, allerdings würde ich-- Meine Erfahrung ist, dass Suchmaschinenoptimierung dort typischerweise gar nicht so sehr stattfindet, dass sozusagen der E-Commercler selten auf der Einzelprodukteebene sozusagen versucht, äh, zu gewinnen, sondern mehr, äh, auf irgendwelchen aggregierten Ansichten. So, und dort ist, glaube ich, eben, ja, was, was man dort leisten muss, ist ja eine rei-ratgebende, äh, Leistung. Äh, also das heißt, man muss jetzt immer, immer-- Ich finde, versuche mir das immer praktisch das offline vorzustellen, um zu gucken, was kann das machen? Ähm, das heißt, ich nehme mal an, ich gehe in Bekleidungsgeschäft und sage: „Ich möchte eine Jeans kaufen." So, und jetzt haben die halt achttausend Jeans und irgendwer, ein Verkäufer, Verkäuferin oder diverses versucht mir dann zu sagen: Äh, ähm, ja, wie kann ich mich da durchwurschteln, bis ich das gefunden habe, was ich wirklich brauche und stellt mir vielleicht die richtigen Fragen, um zu verstehen, was das ist, was ich wirklich will. So, und ich glaube, bei so einer beratenden, äh, äh, bei so einem beratenden Content, ähm, da kann meiner Meinung nach alles, was technisch, mit technischen Hilfsmitteln hergestellt ist, vielleicht eine Vorstufe sein. Aber mein Gefühl wäre immer, dass dann eben noch mal jemand drübergucken muss. Und im dritten Bereich, den würde ich sozusagen mit Content-Marketing am ehesten bezeichnen, dort, wo es inspirational wird, dort, wo ich eigentlich versuche, ja, den Horizont zu erweitern, den Horizont zu öffnen, nach vorne zu blicken, äh, und, und das, was Neues kommt, vielleicht einzuordnen ist, das, was es schon gibt. (Räuspern) Dort kann ich mir eigentlich ganz schlecht nur vorstellen, dass irgendwas, äh, Automatisiertes kommen könnte, äh, und wo, da wird es auch nicht viel helfen können, weil es da einfach relativ wenig, äh, bisher dazu gibt. Und ich muss ja versuchen, sozusagen den Raum dessen, worüber gesprochen wird, breiter zu machen an der Stelle. Und, ähm, das wird die Technik auch nicht leisten können, weil sie einfach den Kontext nicht verstehen kann. Das kann ja nur von Text, der schon existiert, sozusagen den in anderer Form darstellen. Ähm, ja, das vielleicht auf diese verschiedenen Content-Arten und ihre Rollen, die es gibt, bezogen. Dann vielleicht noch auf die Sprachen bezogen. Das meiste, was wir sehen, ist auf Englisch. Englisch ist eine viel einfachere Sprache als Deutsch und man muss einfach sagen, es gibt noch deutlich kompliziertere Sprachen. Schauen wir ein bisschen in Richtung Osteuropa. Ähm, die haben deutlich mehr Fälle noch mal als wir. Das kann sich der Amerikaner, der diese AI gebastelt hat, gar nicht vorstellen, ja, dass die noch mal doppelt so viele Fälle haben wie wir, einige der slawischen Sprachen. Das heißt, es gibt einfach, ja, ganz klare Grenzen der Nutzbarkeit. Ähm, nichtsdestotrotz ist es spannend, sich diese Sachen anzugucken, weil wenn halt irgendwie die Erstellung eines Stücks beratenden Contents irgendwie halb so schnell ist oder, oder halb so schnell gemacht werden kann, dann heißt das, dass auch der Preis sich halbiert und das ist auf jeden Fall ein Unterfangen, ähm, was, was, was Wert ist, zumindest mal verfolgt zu werden, ob und wie weit das taugt. Man wird das sicherlich nach thematischen Domänen, äh, unterscheiden müssen. Ähm, ja, das so mein, mein, meine drei Cents zu dem Thema. André, was ist deine Hypothese? Verändert sich das Berufsbild des klassischen Redakteurs durch den verstärkten Einsatz von Technologie oder noch vielleicht viel überspitzter gefragt: Hat der Redakteur perspektivisch überhaupt noch eine Daseinsberechnung? Ein Redakteur kostet natürlich Geld und, ähm, du hast gerade gesagt, Technologie kann an vielen Stellen helfen. An vielen Stellen sagst du auch, ist sie noch nicht so weit, aber wenn du jetzt mal nach vorne blickst, dieses Berufsbild des Redakteurs, würdest du das heute jemandem noch empfehlen und sagst: „Hey, ihr habt auch weiterhin Perspektive, aber euer Berufsbild muss sich an der ein oder anderen Stelle verändern." Ja. Ich, ich, ich glaube, uneingeschränkt bleibt das, ne. Also was, was halt nicht funktioniert, und das funktioniert in vielen Berufen nicht, ist sich einfach zurücklehnen, stupide abarbeiten, äh, mit, mit, mit, also mit, mit, äh, ja, wenig Muße, sage ich mal, zu handeln. Ähm, ich glaube, äh, was-Äh, was, was, was 'ne Technologie auf absehbare Zeit nicht können werden wird, ist zu, eigentlich zu überlegen, was sind denn Themen, die wir setzen möchten? Was sind denn Themen, die treiben? Wie reagieren die Leute denn auf welche Dinge? Das heißt, es geht ja nicht nur darum, sozusagen Content oder Themen zu bringen, äh, sondern es geht ja darum, den unterschiedlich aufzubereiten, zu verstehen, wie der wo aufbereitet werden muss, auch zu schauen, wie wird auf den Content interagiert, äh, wie kommt er an und dass eben das, was gut ankommt für den Fall, an dem man arbeitet, eben besser und mehr zu machen. Also insofern, bis, bis da sozusagen der der Zykelschluss, äh, irgendwie durch Technik gestützt werden kann, das ist meiner Meinung nach noch lange hin. Ähm, insofern, sei, sei es auch nur Themen setzend. Also allein das ist schon 'ne gigantische, äh, äh, sagen wir mal Leistung, die ich auf jeden Fall im Redakteurs-, im Redakteursjob verankert sehe, ne? Weil das sind letztendlich die Personen, die auch die Geschichten finden müssen und können. Und das sind auch die, die sind ja nicht nur sozusagen, äh, erstellend in dem Sinne, sondern eben auch kreativ. Und ich glaube, der, wahrscheinlich wird der kreative Teil, äh, des Jobs relevanter werden mit der Zeit. Das wäre mein Gefühl dazu. Okay, vielleicht ein bisschen handfester, Andre. Gucken wir uns mal den Techstack-Bereich an. Du hast ja gerade auch schon einige Technologien angesprochen. Wenn sich jemand hier in der Audience oder auch, äh, virtuell dazugeschaltet, sich ein bisschen stärker mit diesem Themenkomplex beschäftigen möchte, weil er sagt, okay, ich sehe da Demand und ich möchte einfach ein bisschen verstärkter mich mit diesem Thema der Textautomatisierung, Textrobotisierung, you name it, beschäftigen. Kannst du da ein paar pragmatische Hinweise, vielleicht sogar Tool-Empfehlungen geben? Ja, also da-dadurch, dass ich das halt eher sehr eng eingrenze, die Anwendbarkeit... Äh, äh, also ich würde es-- Ich hätte da immer eher Bauchgefühl Schmerzen, so. Ich würde mir sozusagen die die größten Themen anschauen. Das ist eben GPT-3, das ist eben dieses neue, äh, neue Sprachgenerierung oder Textgenerierungswerkzeug. Ähm, und ich, ich würde das eben mal mit Redaktion, denjenigen Leuten, die in der Redaktion oder im Content oder in der Presse arbeiten, äh, mal diskutieren, ob und inwiefern das 'n Input sein kann für deren Arbeit und eben wirklich, äh, anfangen zu evaluieren, die verschiedenen Arten von Content, mit denen man zu tun hat und ob und in welchem Fall davon das in welchem Maße helfen kann. Also ich wäre noch eher vorsichtig. Ähm, ich glaube, was, was eher hilfreicher ist, ist, wenn man, äh, für den Suchmaschinenoptimierungsbereich schaut, äh, da sozusagen diese Co-Occurrence-Tools, äh, ich glaub, das Akronym-Stichwort dazu, um Akronyme zu schmeißen, ist WDFIDF. Das heißt, dass man eben guckt, Mensch, äh, wenn's um Zigarren geht, dann ist nur, nicht nur die Abart von diesem Wort und Kombinationsworte mit diesem Wort relevant, sondern es ist eben auch relevant, dass das Wort Kuba vorkommt. Es ist sonst sehr unwahrscheinlich, dass das der beste Text zum Thema Zigarren ist und das sind zwei komplett verschiedene Worte, aber wenn die nicht beide vorkommen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Stück Content für das Thema Zigarren eins der besten im Netz sein könnte und das ist ja der einzige Grund, warum 'ne Suchmaschine entscheiden könnte, das oben auszuspielen. So, und ich glaub, das sind sehr relativ nützliche Tools, um sich da auch einfach Reflektionsflächen zu bieten. Aber ich seh die eigentlich immer, äh, eher als Guidance für jemanden, der, der contentverantwortlich ist. Ich sehe die, die Contentschaffenden schon ganz stark im Mittelpunkt und man, muss man eben einfach die Leute fragen, ähm, was hilft dir denn? Und auch die Leute zu enabeln, zu gucken, ob das performt, ob das funktioniert, was gemacht wurde, damit dann eben, ja, die diese Personen quasi auf ihre, ihre Kreativität besser lenken und steuern können. Mhm. Okay, jetzt haben wir sehr viel über Text gesprochen, Andre. Gucken wir uns vielleicht mal den Video- und den Audiobereich an. Wir haben beispielsweise mit Amazon Polly über AWS... Sehr gern. Über Amazon Polly, AWS beispielsweise, die Möglichkeiten Audio automatisiert zu produzieren. Wir sehen verstärkt Automatisierungsprozesse und auch Videos im Bereich YouTube, auch mit 'nem Suchmaschinenoptimierungsaspekt, um die Universal Search stärker zu dominieren. Wie stehst du zum Thema Video und Audio unter dem Aspekt der Automatisierung, Programatisierung? Ah, also, ich, da bin ich tatsächlich recht hoffnungsvoll, ja. Das heißt, wenn einmal von einer klugen contentschaffenden Person, äh, redaktionell sozusagen tätig, einmal der Inhalt bestimmt ist, dass der dann sozusagen mit technischer Hilfe Auto-- also in, in die Vielfalt gebracht werden kann, indem man sie braucht, um die verschiedenen Outlets, also Möglichkeiten, Content quasi in, in die Reichweite zu bringen. Ähm, das halte ich für 'n sehr klugen Ansatz. Dennoch glaube ich, dass die, die Person, die den Inhalt einmal durchdrungen hat und die Story einmal ersponnen hat, dass die schon sagen kann, Mensch, äh, von, von dem Gesamtinhalt, den ich zu einem Thema habe, dieser ist eigentlich sozusagen der Kern oder das sind die drei Teile, aus denen man eben auch noch mal 'n kleines Video schnell automatisiert bauen kann. Da hab ich tatsächlich schon Sachen gesehen, die ich elegant fand, ja, w-weil einfach so viel, ähm, äh, Content heute so kon-- so verschnipselt, sag ich mal, konsumiert wird und eben zum Generieren dieser Schnipsel, da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sowohl Video oder, oder, also Audio oder Video oder gemischt, äh, hergestellt wird. Ich glaub, das macht extrem viel Sinn, weil ja auch viel Video als nur Text, äh, ohne Audio konsumiert wird, grad in Social Media, ähm, ähm, wenn man irgendwie durch seinen Stream browset und das technisch zu erstellen, das macht total Sinn. Und ich finde, es ist noch nicht so richtig glatt, aber es funktioniert schon ganz gut. Also ich sehe es relativ oft in dem Stream und das heißt, es muss ja funktionieren. Okay, deine Hypothese ist, dass das wird, das wird verstärkt kommen und, äh, sich jetzt frühzeitig damit beschäftigen. Ja, das, es wird zu kompliziert für jedes Thema, was man beackert möchte, äh, dediziert noch mal Audio Producer und dies und das und jenes zu haben und dann noch mal 'n Video dazu aufzunehmen und so. Die Kosten für die komplexeren, sagen wir mal, Medien jenseits von Text und Bild, äh, sind einfach dann noch mal so viel höher und die Frage ist, durch diese Verschnipselung wird ja das einzelne Contentelement gar nicht so viel genutzt. Dann ist die Frage, okay, das heißt, wenn der Nutzen nicht so hoch ist, was kann ich denn investieren, um das herzustellen? Jetzt könnt man immer meckern und sagen, ja, wenn ich's nicht ordentlich das geil mache, dann kann's natürlich auch nicht so eine Reichweite bekommen. Das gibt's, das muss man testen. Aber, äh, meine Beobachtung ist, dass oft eben, ja, die, die Audio und Video und Audiovideo kombiniert, äh, Herstellung, wenn die so semiautomatisiert oder automatisiert passiert, ähm-Ist die relativ schlank und dann kann man eben auch damit immer noch Reichweite kriegen. (Räuspern) Und ich glaube, das ist schon ein lohnenswertes Unterfangen, das mal anzugucken, ob das funktioniert für einen. Okay, klasse, Andre, machen wir ein Team. Man wird damit keine TikTok-Raketen abschießen, aber, aber zumindest irgendwie Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn. Ich glaube, das kann man damit schon bespielen. Und wahrscheinlich auch die search-dominierten Bereiche wie YouTube unter anderem. Okay, Andre, machen wir einen Themenschwenk. Wir haben heute vier Themenbereiche, über die wir sprechen wollen und kommen zu den Assistenzsystemen. Ähm, ich bin ein großer, großer Freund von Apple-Produkten, nutze auch, ähm, viele, viele diverse Apple-Produkte, auch den HomePod, ähm, was, was ja der Ansatz von Apple ist, stärker in das, in den Bereich, ähm, Home Assistant Systeme einzusteigen. Siehst du weiterhin hohen Demand, was Voice Search angeht? Also in den letzten Jahren wurde ja dieses Thema wie die Sau durch jedes Marketingdorf getrieben, ja, und alle haben gesagt, wir müssen jetzt voll auf Voice Search gehen. Siehst du da weiterhin hohen Demand? Ich fange mal wieder mit einem Schritt zurück an, bevor ich antworte. Das, es soll keine Ausrede sein, nur ich finde immer, bei der Beantwortung der Frage muss man immer den Rahmen erklären, indem man sich sozusagen gedanklich bewegt, um diese Frage zu beantworten. Ähm, ich, ich bin alt genug, hatte ich eben schon betont, ähm, als dass ich eine Zeit erlebt habe, wo acht Jahre lang hintereinander mindestens auf jeder Online-Marketing-Konferenz Mobile first, mit Hashtag am liebsten, wie eine Sau durchs Dorf getrieben wurde. Und jeder dachte sich immer, und das war nicht nur auf der Suchseite des Lebens, sondern auf der Produktseite des Lebens, ja? Und jeder dachte sich immer so: „Hm, hm, hm, ja, ja, kenn' ich vom letzten Jahr." Das ist so, das war so, das, das, das ist jetzt nichts Ungewohntes, was wir noch nie gesehen hätten. Äh, genauso gab es bestimmt Leute, die sich da übers Internet kaputt gelacht haben, als das irgendwie paar Neunzig kam und dachten sie auch so: „Hm, hm, hm, ha, ha, ha." So, also insofern das jetzt ein Bereich, äh, mehrere Jahre am Stück als der nächste große Hype zelebriert wird und dann doch noch nicht kommt, das ist nichts Schlimmes in meinen Augen. Das, das, das kommt vor, äh, und meistens, wenn's dann kommt, kommt's halt massiver als gedacht. So, und dann ist eben die Frage: Was heißt Assistenzsystem? Was wird das sein? Und wie wird das sein? Und heißt das eben, reden wir wirklich nur über irgendwie so eine olle kleine Kiste von Alexa, Apple oder sonst wem, ähm, mit der ich da rede? Denken wir, dass das das Ding sein wird? Das ist so, wie wenn ich sagen würde: „Mensch, das C-Netz-Telefon", wer noch alt genug ist, das zu kennen, das war so ein Zwei-Kilo-Teil, damit konnte man telefonieren, das konnte man so herumtragen, so ein Minikoffer. Ja? Wie, wenn ich darüber rede und sage: „Wie sind denn die Handys von heute?" Ne? Das hat einfach keinen Bezug mehr dazu. Wir sehen jetzt eine Vorform von etwas, das ist zumindest mein, mein Gefühl dazu, und ich glaube auch nicht an die, an die, so 'ne Voice-only-Welt. Ich glaube, das ist zu dünn von der, von der, von der Dichte der Informationen, die über Sprache gehen können. Es ist einfach zu schlank. Ähm, es ist einfach viel einfacher, Dinge zu erklären, wenn ich dazu noch Bild oder Bewegtbild oder irgendwas etwas noch dazu zeigen kann. Das heißt aber, ich glaube trotzdem, es macht halt Sinn, sich über diese Welt von Interaktion zwischen Mensch und Maschine, äh, Gedanken zu machen. Diese Welt, die ändert sich alle zehn, fünfzehn Jahre. Wir haben das eigentlich relativ deutlich gesehen. Also wer noch den C-Prompt kennt, der ist alt. Ähm, das war damals, wie man mit dem Computer interagiert hat. Das war so eine weiße Schrift auf einem schwarzen Monitor und dann musste man quasi in so eine kryptische Sprache des Computers lernen, um mit ihm zu interagieren. So, und dann zehn, fünfzehn Jahre weiter, da kommen wir zu diesen Windows-artigen Sachen, wo dann schon Analogien aus der, ähm, sag ich mal, Welt, die wir kennen. Ja, da ist ein Ordner, im Ordner sind andere Unterordner, in dem Unterordner ist vielleicht das einzelne Dokument, da sind so ein bisschen Bilder irgendwie anders abgebildet und mit der Maus so grafisch, ja, da habe ich angefangen, anders zu interagieren. Dann kam die nächste Interaktionswelle mit allem, was eben eine Suchmaschine ist und wieder die nächste Interaktionswelle, alles was Handy ist. Und die Beobachtung war eigentlich immer, ähm, so wie sich diese Generation von Mensch-Maschinen-Interaktion verändert haben, so hat sich meistens auch der Markt verzehnfacht. Und insofern ist das spannend, nach dem nächsten Ding Ausschau zu halten und es ist dafür Zeit. Das heißt, wir hatten ja vorhin den lustigen Vortrag von Björn. Ja, alle sind nervös. Irgendwas muss jetzt kommen, irgendwas wird kommen. Keiner weiß so richtig was und vieles deutet sich an und wir, wir, wir schauen uns das alle begeistert an. Ähm, und ich glaube eben grundsätzlich, dass diese Voice first, nicht Voice only, sondern Voice first Logik schon richtig ist, weil, wenn man sich mai-- Also das ist das größte iPhone, was es gerade gibt. Das ist mein Daumen von der Größe her. Schaut euch das an. Das ist kein Match made in Heaven, ja? Parship hätte uns nicht gematcht, ähm, Tinder wahrscheinlich auch nicht. Das ist keine geile Idee, mit meinen Fingern auf diesem Telefon zu tippen. Das ist scheiße, ja? Das, das, so kann es nicht sein. Das kann nicht das Beste sein, was sich die Menschheit ausdenken kann, um miteinander zu kommunizieren. Das heißt, ich glaube ganz stark, dass es eben dahin gehen muss, dass die Mensch-Maschine-Interaktion noch ähnlicher zu dem wird, wie Menschen eigentlich mit Menschen interagieren. Ähm, und, und, und trotzdem werden wir nebenbei ein Display brauchen. Ja? Wird das jetzt ein Display sein, was irgendwo herumsteht? Wird das irgendwas sein, wo es irgendwo hin gebeamt wird oder auf einer AR-Brille ist, weiß ich nicht, aber es wird sicherlich 'ne Sprache-zuerst-Interaktion sein. Und wenn ich dann natürlich nicht sprechen kann, weil ich im Meeting bin, gibt's immer noch Gesten. Da gibt es irgendwie total viele gute Beispiele und dann kann ich immer noch worst case tippen. Ähm, großen Bogen gemacht. Entschuldige bitte. Ähm, du musst mir die Frage noch mal sagen. (Lachen) Alles gut, ich glaube, die Frage- Das war die Backstory, warum ich von dem Thema relativ stark begeistert und interessiert bin. Auch wenn ich verstehe, dass es schon seit drei Jahren ankündigt ist und immer noch nicht da ist. Nein, ich glaube, deine Hypothese ist ja letztendlich, dass du sagst, Voice only, ja, wird es Anwendungsfälle geben, aber vor allem brauchst du eben ein Begleitmedium und das wird der Screen sein. Und ich glaub', da steckt auch sehr, sehr viel Wahrheit drin. Von daher, großer Bogen, aber viel Wahrheit. Ähm, kommen wir vielleicht zum, zum nächsten- Genau, die Frage war, glaube ich, nach dem System. Welche Systeme gewinnen werden? Das heißt, wird es ein dominantes- Die kommt gleich. Die kommt gleich. Weil bevor wir zu der Frage kommen, vielleicht mal 'ne Frage in Richtung der Audience. Wer besitzt hier Apple AirPods oder Kopfhörer der Marke Beats by Dr. Dre? Mittlerweile heißt es, glaub ich, nur noch Beats. Vielleicht einmal kurz die Hand heben.Das heißt, wenn man hier kurz durch den Raum blickt, würde ich sagen, 80 bis 85% besitzen diese Devices. Jetzt würde ich mal folgende Hypothese aufstellen und lasst uns da gerne mal so ein bisschen ins Sparring gehen, in die Hypothesen-Sparring. Meine Hypothese wäre: Apple wird das Rennen machen, was die Voice-Assistance-Systeme angeht, weil Apple sehr nah dran ist. Ich habe über einen Wireless-Kopfhörer, Bluetooth-Kopfhörer, entweder über Beats oder über die AirPods, die mittlerweile, wenn man das konsolidiert betrachtet, im Übrigen Marktführer sind im Bereich der Wireless-Kopfhörer. Das wissen ja sehr viele nicht, aber Apple ist Marktführer in diesem Segment, hat sich hier durch den Zukauf von Beats noch mal richtig nach vorne geschleudert. Da würde ich die Hypothese aufstellen: Siri und seine Assistenzsysteme werden das Rennen machen, weil sie wirklich sehr, sehr nah an meinem Körper getragen werden, sowohl über den Kopf als auch über die Smartwatch. Und die werden Amazon, die es noch nicht geschafft haben, wirklich ein operatives System auf mobilen Geräten oder auch auf Smartwatches etc. An den Start zu bringen, mittelfristig überholen. Auch – und das ist die kurze Anmerkung von mir, die sei gestattet – ich glaube, dass Amazon wahrscheinlich von den Boys-Assistent-Systemen aktuell über die höchsten Datenpunkte verfügt, weil sie mit Schweinepreisen den Markt auch komplett versauen und einfach die Alexa-Show-Geräte oder Alexa-Geräte generell einfach auf den Markt, man kann fast schon umgangssprachlich sagen, sauf spucken. So viel zu meiner Hypothese und da würde ich jetzt gerne mit dir ein bisschen ins Sparring einsteigen. Glaubst du das auch? Ja, nein. Ich bin deutlich unsicherer, was kommen wird. Meine Kernfrage ist erst mal: Wird es überhaupt das, was du ja beschreibst, ist ja quasi so etwas Ähnliches wie die App-Welt auf dem Mobiltelefon. Da gibt es dann die großen Doorway-Keeper, da gibt es dann den App Store und den Google Store, den Google App Store für die Android-Welt und dort gibt es diese Eingangskontrolle und nur wer auf so einem System stattfindet, der gewinnt. Ist meiner Meinung nach für den Voice-Bereich noch gar nicht so klar, wie das Spiel ausgeht, ob das eher wie eine App-Welt wird oder eher wie eine Web-Welt wird, wo jeder seine Webseite hat, wo er macht kann, was er will. Wenn du dir anschaust, aktuell die meisten Gerätschaften, die heutzutage mit einer Sprachassistenz ausgestattet werden – ich sage mal, fangen wir an vorne bei Autos oder sonstiger Küchenelektronik oder so – die bauen eigentlich auf einem eigenen Sprachassistenzsystem auf. Und wenn natürlich jedes Gerät seine eigene Sprachassistenz hat, dann habe ich natürlich gar nicht erst so eine Grundtechnologie, die da passiert. Und ob wir viele Geräte mit vielen Sprachassistenzsystemen haben werden oder ob wir tatsächlich einen technischen Layer haben werden und dann darauf so etwas wie Apps, das ist meiner Meinung nach noch nicht ausgekämpft. Es gibt aktuell ja drei gute Wettbewerber für diese generelle Sprachassistenz. Was spannend ist am Wettbewerber Apple, ist sicherlich – und das ist immer der Klassiker, wenn man Apple denkt – im Prinzip sagt man immer ganz nett, deren Kundschaft sind die eine Milliarde reichsten Menschen. Und damit natürlich ein hochprofitables Segment, was nicht zu unterschätzen ist. Man muss aber gucken – und die waren mit Siri ja auch relativ früh dabei. Das Ding ist aber relativ hinten dran und hat sich diese ganze App-Welt noch gar nicht erschlossen. Und wir sehen einfach, das kennen wir auch aus dem Bereich der Suchmaschinen: Wer die meisten Daten hat, der hat eigentlich die besten Karten. Und tatsächlich, glaube ich, aktuell müsste Google und Amazon eigentlich meilenweit fort sein. Google lässt die Sprachbedienbarkeit ihrer verschiedenen Elemente, die sie anbieten, quasi nativ ins System reingießen, sodass ich Google Maps oder sonstige Anwendungen immer versuche, per Sprache zu steuern. Das wird mir eigentlich sehr aufdringlich angedient. Insofern sammeln die sicherlich auch reichlich Daten. Was ich bei Google extrem beeindruckend finde, ist auch diese Interaktionsmöglichkeiten. Ich habe da irgendwie als super elegante Anrufbeantworter Sachen schon gesehen, die da gebaut werden. Am Ende des Tages, wie bei der Suchmaschine, ich glaube, der, der die meisten Daten hat, der wird die beste Technologie bauen können, weil das sind solche Unmengen an Daten, dass man eigentlich nur mit künstlicher Intelligenz da rangehen kann und die wird besser, je mehr Daten sie hat. Insofern sehe ich Apple aktuell noch nicht vorne und ich sehe auch nicht den Biss an der Stelle. Wenn man sich anguckt, wie viele Leute daran arbeiten, sehe ich Amazon vorne, aber es kann halt sein, dass immer noch die Google-Sachen besser werden, weil die einfach noch mehr Daten haben, weil die die sechs Milliarden nicht so reichen Leute als Kunden haben – jetzt mal übertrieben gesagt, in diesen Klischees zu bleiben. Insofern, ja, erst mal, man weiß noch nicht, wird es überhaupt ... Wie wichtig werden diese allgemeinen Assistenten oder inwiefern wird es so domänenspezifische Assistenten geben, wie zum Beispiel in meinem Mercedes, VW, was auch immer man so fährt, oder Tesla, und werden die eigentlich interagieren oder wie funktioniert das eigentlich? Weil ich habe ja gleichzeitig irgendwie in meinem Auto auch irgendwie ein Apple, also dieses CarPlay-System oder ich habe Amazon Alexa gibt es auch spezifisch fürs Auto und so. Das heißt, in meinen Augen ist in dieser Sprachwelt Welt, die die nächste Generation Mensch-Maschine-Attraktion darstellt, noch nicht klar: Haben wir eigentlich so spezielle Sachen, also so was eher wie im Internet oder haben wir eigentlich eher so eine App-Welt, wo wir so eine Basis haben und darauf baut alles auf. Und das muss man meiner Meinung nach noch klären und dann wird es der Rest erst auskämpfen. Aber ich glaube, diese Geräte, die man da zu Hause herumstehen hat, sei es so ein Alexa oder sei es so ein HomePod, die sind für mich wie das C-Netz-Telefon an wo sonst wann oder im Notfall D-Netz, dass man so lästig geklappt hat und wo es da aber auch wirklich nur die zwölf Tasten drauf gab und es ist schon außen noch vielleicht. Das ist ein schönes Bild, André. Das heißt, es gibt-Also zusammengefasst, du sagst, das Rennen macht derjenige, die die meisten Datenpunkte hat, gegenüber der Hypothese, die dir sagt, das Rennen macht derjenige, der über vielleicht nicht die höchsten Datenpunkte verfügt, aber über die Hoheit im Hardware-Bereich. Weil das ist ja, glaube ich, noch mal ein ganz, ganz wichtiger, essenzieller Punkt, wer hat die Hoheit auch über Operating Systems, wo Amazon ja zumindest auf den mobilen Endgeräten heute und wahrscheinlich auch perspektivisch keine Rolle spielen wird. Total. Und ich glaube, deswegen drücken die ja auch so in ihren Geräten rein. Deren Geräte verkaufen die ja quasi, ich glaube fast unter Selbstkostenpreis und teilweise gab es ja deswegen auch schon irgendwelche Verfahren, irgendwelche rechtlichen, weil sie das eben nicht machen sollen und dürfen und deswegen kaufen die ja auch oft dazu. Die kaufen ja dann zu verschiedenen Home-Appliance-Sachen dazu. Also das heißt, die intelligente Türklingel, den Kühlschrank dazu oder sonst irgendwas, dass die eben mit der Hardware direkt an den Menschen rankommen. Deswegen haben die das Bedürfnis, das zu tun, weil die eben genau das sehen, sicherlich, dass das eben Das ist sozusagen der Flaschenhals. Das steht zwischen der Softwarefirma und mir, dieses Gerät, und andere Geräte können das eben auch machen. Und ich glaube, deswegen sind wir in diesem Hardware-Kampf auch drin. Joris, der Lock-in-Effekt. Also wie stark stecke ich in diesen Systemen drin, wenn ich einmal angefangen habe, Alexa zu nutzen oder Siri zu nutzen? Ich persönlich habe damals Alexa genutzt, habe dann auf Siri umgeschwenkt. Das hat schon Pain bedeutet, aber wie hoch, glaubst du, ist dieser Log-in-Effekt ausgeprägt? Wenn ich mich erst mal auf ein System committe, wie schwer komme ich dann aus diesem System, inklusive App-Ökosystem etc. Wieder raus? Also ich glaube, je besser die Systeme werden, je kleiner wird der Log-in-Effekt sein, weil der Idealfall von jedem dieser Systeme ist ja, dass ich die Dass wir wegkommen davon, dass ich die Sprache des Computers lernen muss und wir hinkommen dazu, dass der Computer die Sprache lernt, die ich spreche. Das heißt, dass ich nicht sagen kann: „Hier, Wo ist denn die nächste gute Pizzeria?, und du mich verstehst, was ich eigentlich meine. Und das müsste dann quasi jedes dieser Geräte verstehen. Das heißt, je besser die Geräte werden, je geringer müsste eigentlich auch die Wechselstufe sein. Das heißt, der Login wird darüber nicht stattfinden. Aber die Frage ist halt trotzdem: Wer kriegt die meisten Daten und wie gut ist das System? Und das wird dann wahrscheinlich ... Das Problem ist meiner Meinung nach, dass immer noch die Erwartungen, was die Leute von diesem Gerät erwarten, das ist viel zu sehr durch Star Trek geprägt und wir erwarten von den Geräten noch zu viel für das, was sie leisten können. Aber irgendwann kommt dann dieser Turning Point, wo tatsächlich diese Gerätschaften das erfüllen können, was die breite Masse von ihnen erwartet. Und ich finde das immer am interessantesten bei diesen ganzen Voice-Interaktionsgeräten, sich Kinder anzuschauen, die das irgendwie im Haushalt haben. Was die alles von Google und von Alexa wollen, ist ganz erstaunlich zu sehen und die sprechen mit dem Ding auch ganz selbstverständlich und sind auch nicht, wenn es toll spürt, wenn es nicht klappt, „Wir versuchen es halt irgendwas anderes. Und ich glaube, wenn die Generation, die, ich sage mal, was jetzt alles fünf bis zehn Jahre alt ist, wenn das mal gewohnt ist, primär mit Sprache zu interagieren mit dem Ding, warum sollen die Kinder dann tippen, wenn sie 18 sind? Das wird nicht passieren. Das wird Sie werden Sprache zuerst machen. Und man muss ja auch sagen, auch für alte Leute, es ist jetzt nicht so zugänglich als das, was uns vielleicht noch, wenn man halbwegs leerfreudig ist, noch halbwegs leicht von der Hand geht. Also mich beim ersten Mal einen Discord beobachten, war kein schönes Bild. Ich war schon ein bisschen überfordert und überfrachtet vom ganzen Geflacker und Gedaddel und Gebabbel. Und jetzt, wenn ich mir vorstelle, noch eine Generation hoch, die werden vielleicht irgendwie E-Mail bedienen können und www, aber ganz viele Sachen, die en vogue sind und zeitgemäß sind und vielleicht Facebook, das passt dann eben auch noch mal zu der Generation. Aber es gibt immer noch ... Das ist immer noch eine sehr hohe Barriere, all diese Sachen zu bedienen. Und ich glaube, was diese ganze Sprachwelt bedeuten kann, ist, dass es die Barriere der Bedienbarkeit einfach noch mal senkt und eben auch alte Generationen abgeholt werden und denen breiter und mehr verschiedenes zugänglich gemacht wird. Und ich glaube, das ist ein super interessanter Use Case. Also sowohl in der Alterspyramide oben als auch unten sehe ich da ganz, ganz starke Vorteile von so einer Mensch-Maschinen-Interaktion, die Sprache zuerst funktioniert. Ja, spannender Punkt. Mein Sohnemann ist jetzt dreieinhalb Jahre und hat verstanden, bei Oma und Opa gibt es Alexa und dann wird auch Alexa angesprochen und zu Hause bei uns gibt es eben Siri. Letzter Themenschwerpunkt. Wir wollten noch ein bisschen über die Diversifikation im Bereich des Digital Marketings und auch Channel-übergreifendes Marketing sprechen und dann sind wir leider auch schon mit unserer Zeit am Ende. 2021 war ein ganz spannendes Jahr. Da sind viele, viele neue Player nicht unbedingt auf den Markt gestürzt, sondern haben vor allem Reichweite aufgebaut, die relevant geworden ist. Allen voran mit Sicherheit TikTok, die eine wahnsinnige Reichweite aufgebaut haben, vor denen ja auch Meta gerade ganz, ganz stark zittert. Aber wir haben auch Clubhouse, Spotify, Telegram, Discord hast du gerade angesprochen. Gleichzeitig sind, wenn man so möchte, die Marketingabteilungen, wenn man sich den Mittelstand in Deutschland beispielsweise anschaut, die Marketingabteilungen entweder stabil groß geblieben oder sind sogar noch leicht abgeschmolzen. Das heißt, ich habe ja als Marketer heute viel, viel mehr Channels zu bedienen, häufig mit einem kleineren Team oder mit einem ähnlich großen Team. Und ich glaube, diese Frage kann man wahrscheinlich immer stellen, aber du hast ja einen starken Agency Background auch. Meine Frage bezieht sich darauf: Werden wir perspektivisch viel, viel stärkere Spezialisierungseinheiten sehen, sowohl intern als auch extern? Oder sagst du: „Na ja, ein Großteil dieser Player wird sich wahrscheinlich am langen Ende gar nicht durchsetzen und wir werden gar nicht so diese Diversifikationsstrategie schaben, die du jetzt gerade aufgezeichnet hast, erleben, sondern wir sind immer noch weiterhin in einer sehr, sehr stark Monopol, Duopol oder wie auch immer geformten Welt unterwegs, in der es gar nicht so viele relevante Player geben wird? Ja, also ehrlich gesagt, ich glaube, das hält uns alle irgendwie mental jung und agil, dass sich unsere Welt so oft verändert, wenn man den Bock hat, agil gedanklich zu sein. Das ist ja ein bisschen entgegen der Natur des Menschen, ständig sich mit Veränderungen konfrontiert zu sehen.Ähm, ich bin ja ein großer Freund von Spezialisierung. Das habe ich ein absolutes Herz für. Da bin ich sehr, sehr stark von der Position her. Ob das so richtig ist, weiß ich nicht. Ähm, ich finde es immer ganz spannend zu sehen, wofür entstehen neue spezialisierte Agenturen, ja? Das heißt also für TikTok, da hat es eigentlich alle reingerauscht, die schon im Instagram-Bereich groß waren. Ich habe schon eine Pinterest-Agentur gesehen. Ich habe eine Handvoll LinkedIn-Agenturen gesehen, ähm, die ich glaube, die schwappen halt auch immer so ein bisschen mit den Trends der Zeit. Das wird es immer geben in unserem Bereich. Ich habe jetzt noch keine Discord-Agenturen oder keine Snapchat-Agenturen gesehen, meiner Meinung nach. Und die Frage ist auch, ob diese Social-Media-Sachen, die sozusagen mit diesen kurzen Bewegtbildformaten arbeiten, ob die nicht doch alle irgendwie so ein bisschen von der Art her ähnlich sind. Ähm, ich glaube, es ist wichtig, quasi die Sachen, die als etabliert gelten, die eigentlich kontinuierlich, gut strukturiert und klar zu beackern und auch mit Commitment. Ich glaube, das ist der eine Teil, der sicherlich wichtig ist, aber was ich dann gleich ganz elegant fände, ist, wenn man quasi einen Teil hat, einen Teil von einer Ressource, sei es eine Person oder ein halber Tag von einer Person oder so was in der Art – mit dem man quasi immer wieder versucht. Ja, also ich finde, dass man einen wichtigen Anspruch eigentlich an jeden ... Also ich versuche, wenn irgendwas Neues passiert, dann nehme ich halt fünfhundert Euro in die Hand und dann kam, kamen irgendwie LinkedIn Ads und dann schalte ich mal LinkedIn Ads, einfach nur, um zu gucken: „Okay, wie ist denn eigentlich der Buchungsalgorithmus? Äh, nach was kann ich ihn targeten? Wie verändert sich der über die Zeit?" Also ich glaube, ich bin ein großer Freund davon, vieles ganz einfach selber auszuprobieren. Ja? Einfach mal irgendwie drei NFTs kaufen, einfach mal verkaufen, von einem Wallet in ein Hardware-Wallet laden, vom Hardware-Wallet wieder in eine Plattform laden, auf einer anderen Plattform verkaufen. Einfach mal selber einmal alles gemacht zu haben. Ähm, ich persönlich, also ich fühle mich dabei auch nicht wohl und auch nicht sicher und zittere und bibbere damit auch immer, ja? Keine Ahnung, als ein Ether von meiner digitalen Wallet auf mein Hardware-Wallet schiebe und dann irgendwie dreitausend Euro für einige Minuten irgendwo sind. Das ist jetzt kein geiles oder sicheres Gefühl, ähm, aber als ich es geschafft habe und irgendwie zurück und das eine Handvoll mal gemacht habe, dann fühle ich mich schon einmal: „Okay, ah, jetzt kann ich mir vorstellen, wie das ungefähr ist. Aha, okay." Jetzt habe ich eine Vorstellung davon, wie es eigentlich ist und dann kann ich mir überlegen: „Okay, was kann ich damit machen?" So, und ich glaube, sich eine Ressource frei zu halten für das Experimentieren, das macht total Sinn. Ähm, das muss man eben gucken, was man in einer Agentur macht, was man in-house macht, ist wieder ein ganz anderes, sagen wir mal, Packen an Diskussion. Aber ich finde es eben spannend, neben den Sachen, die etabliert ist, hinter die ich ein konstantes Commitment packen muss. Wenn ich jetzt sage, TikTok passt zu meinem Geschäftsfeld, dann mache ich das mit einem gewissen Druck konstant. Ich glaube, das ist ganz wichtig, nicht irgendwie hier ein bisschen scheißen, da ein bisschen Mist bauen, so ein bisschen hier, da, sondern eigentlich für manche Sachen committen und da konstanten Druck drauf bauen und dann aber eben eine Ressource frei haben oder eine gewisse Kapazität frei haben zum Experimentieren und Gucken und Verstehen, um dann darüber diskutieren zu können: „Okay, macht das für uns Sinn oder nicht?" Und wenn man was entdeckt, dann wiederum committen und da wieder steht der Tropfen, höht den Stein. Das ist mein allgemeines Bauchgefühl zum Thema. Okay, ich speichere für mich ab. Bei OpenSea gibt es Andre Alper Kunstwerke. Ja, nein, nein, nein. Ich habe welche gekauft, aber ob ich mich kaputt daneben gekauft habe oder nicht, das weiß ich nicht. Aber ich habe noch keine Tokens von euch für die Konferenz dort gesehen bisher. (kichern) Aber die könnte man trotzdem dort handeln, auch wenn es keine Kunstwerke sind. Also das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das kann ja nur sein, das ist irgendwie so ein Badge. Ja. Genau, und den kann man ja irgendwie dann abscannen und so weiter. Was lustig ist auch: Wir haben jetzt alle, also ich habe mich jahrzehntelang über QR-Codes lustig gemacht. Seit Corona ist QR-Code ein etabliertes Mittel. Man muss sagen, über QR-Codes, also ich habe mich öffentlich, ich kann euch Beweise dafür zeigen, jahrelang darüber lustig gemacht, dass das ein Witz ist, nie adaptiert wird. Tralala. Jetzt ist das das selbstverständlich auf der Welt. Ja, kann doch Millionen ansonsten. Also eine total spannende Entwicklung, ne? Kann man ein spannendes Millionen-Exit hier in Deutschland, eine QR-Company. Letzte Frage in dem Bereich und dann würden wir auch schon bei Slido einsteigen. Du hast einen sehr, sehr starken Performance-Marketing-Background. Hast du in der Vergangenheit ja auch die AKM drei gegründet und dann später ja auch sehr, sehr erfolgreich an Performics verkauft. Wenn wir uns einen großen Player anschauen im Markt, ja, Airbnb. Airbnb hat vor circa achtzehn, vierundzwanzig Monaten eine Entscheidung getroffen und hat ganz klar gesagt: „Wir reduzieren Performance Advertising dramatisch, wenn nicht sogar massiv, ja? Und wir gehen nur noch auf Branding. Das Resultat ist ein Aktie-notiertes Unternehmen. Das heißt, da gibt es eine gewisse Transparenz. Der Plan ist aufgegangen. Airbnb hat mit Sicherheit auch durch Corona und Co., also die Effekte lassen sich nicht komplett abgrenzen, aber das Ganze sieht sehr positiv aus und Airbnb hat die Entscheidung getroffen: „Diesen Weg gehen wir weiter. Wir gehen verstärkt auf den Bereich Branding, weil teilweise auch im Bereich der CPCs die Competition sehr, sehr stark geworden ist, die CPC-Preise sehr hoch ausgeprägt sind. Ich kann mich noch an Aussagen von Performance Marketer aus der Vergangenheit erinnern, die sagen: „Ha, wir klauen den ganzen Displayern jetzt die Kohle und wir machen jetzt das Game. Ähm, jetzt scheint sich das wieder so ein bisschen zu drehen. Wie betrachtest du das mit deinem Performance-Marketing-Background? Sehen wir da ein Stück weit ein Revival von Branding oder sagst du: „Na ja, sie nennen es Branding, aber am Ende des Tages hat Branding auch immer einen Performance-Aspekt. Das heißt, die Metriken, die da mit denen gearbeitet werden, sind relativ ähnlich, nur nennt man es vielleicht vorne rum ein bisschen anders. Lange Frage, aber ich glaube, du hast da ja auch ein sehr, sehr tiefgehendes Verständnis für das Thema. Ja, also ich will jetzt nicht zu sehr schimpfen über die Firma, weil ich habe hundert Aktien von denen habe ich, weil ich die Firma einfach gut finde, ähm, wie sie arbeiten, weil das eine meiner Meinung nach für den Hospitality-Bereich, also alles, was Gastgeber-sein ausmacht, ist das eigentlich die größte Brand, mit Abstand viel größer als alle Hotelmarken. Deswegen finde ich es eigentlich eine interessante Firma. Ähm, ehrlich gesagt, ich kaufe den Scheiß nicht ab. Das ist eine ganz dumme Entscheidung. Ja, wenn jemand explizit sucht „Ferienwohnungen Berlin Neukölln", wahrscheinlich, ähm, hat der nicht auch-Wie dumm kann ich sagen, als Firma dort nicht sein zu wollen? Also ganz dummer Gedanke. Klar wollen die eine Destination Site werden. Was heißt das? Dass die Leute, wenn sie an Ferienwohnungen suchen, denken, so wie bei, irgendwie, keine Ahnung, Flugsuche, denken an, äh, Skyscanner oder Booking und dort direkt suchen. Oder wenn die sagen, ich will was bestellen, dann ab zu Amazon und gar nicht erst bei Google suchen. Die wollen natürlich die Destination Site werden für das Thema Ferienwohnungen. Aber das Problem ist, das Ferienwohnungsthema, es ist jetzt nicht so, dass ich jeden Tag Ferienwohnungen suche. Das heißt, was die gemacht haben, ist ganz viel Content schaffen, Reisecontent. Den kann ich quasi jede Woche, jeden Tag konsumieren. Und dann kann ich ab und zu mal, wenn's dann so weit ist, inspiriert durch Airbnb, weil die dann Top of Mind sind, dadurch, dass sie mich permanent mit Reisecontent bespielen, dann buche ich auch eher dort. Ich verstehe das als Branding-Strategie. Das ist ein kluger Zug. Aber Performance-Marketing nicht zu machen, ist einfach saudumm, weil das ist ganz weit hinten im Funnel. Die Leute, wenn die auf der Suchmaschine sind und schon nur mal das suchen und nur mal leider nicht an dich denken, dort nicht zu sein: saudumme Entscheidung. Ähm, äh, und zumal wenn du 'n starke Marke aufgebaut hast, was die ja definitiv haben, ähm, dann wirst du ja auch viel eher auf deren Ads und auf deren organische Ergebnisse klicken. Also insofern ist 'ne saudooofe Entscheidung. Was ich glaube, tatsächlich, was dahinter steckt, ist: Ja, das ist 'n großer Kostenblock und deren Buchungsvolumina sind gigantisch hochgegangen. Das heißt, die haben so wie Amazon, die haben genügend Aufträge gehabt. Dann haben die sich gesagt: „Okay, dann sparen wir uns den Scheiß. Wir haben eh alles zugebucht, was wir hatten. Wir brauchen nicht noch mehr Nachfrage, die wir uns erkaufen." Und für die Zeit der Pandemie – und man muss ja sehen, der Trend ist ja ganz stark, gerade in dieser Pandemiezeit, von Hotel zu Ferienwohnungen, weil ich natürlich in Ferienwohnungen weniger soziale Kontakte habe. Und wir haben uns jetzt quasi zwei Jahre lang angewöhnt, das ist was Böses. Ähm, das heißt, die hatten genügend Nachfrage. Das Volumen, was da war, war ziemlich zugebucht. Äh, wenn sich jetzt teuer 'n Besucher kaufen, der dann nicht buchen kann, weil ich kein Inventory habe, kein Angebot, um buchbar zu werden, dann schalte ich das ab. Äh, das heißt, ich glaube, die haben was, 'n ganz anderes Game gehabt, sprich das Inventory waren ausgebucht und dann macht's eben nicht Leute hinzu zu kaufen, genauso wie Amazon. Amazon hat ja überraschend Gewinne geschrieben in den Corona-Jahren, weil die einfach die Nachfrage organisch ist, so hochgegangen, weil die Leute einfach viel mehr online geshoppt haben, dass denen die, die Lager leer waren. Wenn mein Lager leer ist, dann brauche ich auch keine Anzeigen mehr schalten, Leute teuer zu mir zu holen, so. Aber dass, dass das jetzt quasi 'n permanenter Zustand ist und das 'n kluger Zug sein könnte, auf gar keinen Fall. Auch wenn ich die Firma toll finde und ich habe selber Aktien von denen, insofern will ich's nicht schlecht machen. Aber ich glaube, ich glaube, das war 'n bisschen-- Die haben's 'n bisschen, äh, mit 'ner geilen Story verpackt. Ja, Storytelling, gell? Storytelling. Storytelling war's, genau. Ich, äh, glaub', der Aktienpick ist auch gut gewesen, gell? Ja, ist okay. So, jetzt gehen wir in Slido. Da steigen wir noch kurz in, in Slido ein. Äh, was rätst du als alter Hase heute jungen Menschen, die vor ihrer Ausbildung, Studienwahl stehen und ins Di-Digital Business einsteigen wollen? Ja. Oh. Ja, super. (Lachen) Ähm, also, vielen Dank für die Frage. Ich finde das total cooles System, was ihr habt. Ich finde das echt geil und auch, dass man anonym und mit Namen das machen kann, finde ich auch super schick. Ähm, großen Lob von mir an der Stelle und ich habe viele Konferenzen schon besucht. Insofern finde ich das geil. Mhm. Coole Innovation. Ähm, also ich glaube, ich würde irgendwo hingehen. Also ob, ob Studium oder Ausbildung, muss man 'n bisschen gucken, was für 'n Typ das ist, äh, die Person. Either way, ich würd als Berufs den ersten-- Ich glaub', was entscheidend ist, glaube ich, klugzumachen, ist der erste, der erste Job, den man dann wirklich annimmt, dass der irgendwo ist, wo ein Ort des, des, des Könnens ist. Also ein, ein, eine, äh, dass man irgendwo entweder in 'ne Agentur geht oder zu 'ner Firma geht, die in dem Bereich gut ist, so. Das heißt, dass man dort wirklich was lernen kann, wie es wirklich gut gemacht wird, weil sonst wird eigentlich die Messlatte... Das, das Problem ist ja, wenn man anfängt, weiß man nicht, so: „Ich gehe jetzt zu dir in die Agentur und ich weiß nicht, machen die 'n geilen Job oder machen die 'n scheiß Job? Weil ich hab halt gar keine Referenzpunkte. So, und ich glaube, wa-was super hilfreich ist, ist, wenn, wenn ich irgendjemanden fragen kann oder ich irgendwoher einen externen Hinweis dafür bekomme, ob irgendeinen Ort, wo ich vielleicht den Job anfangen könnte, ähm, im Traineeship oder what not, also dass das eben ganz klar ist, dass man eben weiß, der erste Job ist nicht ernten, der ist immer noch säen. Ja? Um das mal irgendwie sozusagen einfach auszudrücken. Ähm, dass man sich den ersten Job irgendwie so sucht, dass man da möglichst gut lernen kann. Ich glaub', das, das, das wirkt Wunder, äh, und das, das hilft. Ähm, und das ist auch gleichzeitig noch mal der richtige Stempel auf, äh, dem Lebenslauf, auf der Suche nach dem nächsten Job. Und ich glaub', das ist der, der eigentlich der entscheidende Schlüssel, da 'n guten Jobwahl zu machen und dass man-- Im besten Fall fragt man jemanden, der's weiß, ist das 'ne gute Firma oder nicht? Ja, vielen Dank, äh, Andre. Zwei Fragen haben wir noch mit der Bitte, dich, dich kurz zu fassen, weil wir nicht mehr all zu viel Zeit haben. Was für ein Business würdest du heute starten, wenn du noch einmal Mitte zwanzig wärst? Oder anders gefragt: Würdest du überhaupt 'n Business starten, wenn du jetzt noch mal Mitte zwanzig wärst oder sagst du: „Nee, komm, Vollgas, Leben genießen"? Wobei man das Leben auch als Business genießen darf, ja. Genau, genau. Also, äh, als junger Mensch, was, was ist das Setup? Was hat 'n junger Mensch jetzt im Vergleich zu 'nem alten Menschen? Ähm, ähm, der hat mehr Zeit, aber nicht so viel Geld. So, das heißt, wenn ich jetzt Zeit habe und mit Zeit arbeiten und wetten kann, ähm, ich finde da immer noch den Ansatz schön, mit zu gucken: Was hat vielleicht viel Reichweite, aber der Wettbewerb dort ist noch nicht so hoch. Ja, das heißt, ich würde jetzt zum Beispiel gucken: Ähm, schaffe ich 'nen Discord-Server aufzuziehen zu irgendeinem Thema, was ich hot finde, wofür ich mich interessiere, wofür ich irgendwie Zeit habe, das zu moderieren, aufzubauen, breiter zu drillen oder irgendwas in der Art. Das heißt, ich würde quasi auf irgendeine Mediengattung gehen, die quasi grade heiß läuft, viel Bewegung drin ist und da versuchen, eben viel Zeit mit zu verbringen und aber auch damit rechnen, dass es sein könnte, dass es daneben liege. Das heißt, sich mal von Anfang an darauf vorzubereiten, dass es eben auch daneben sein könnte. Ich würd mir gucken, dass mir 'n Steckenpferdbauer 'n Themenfeld aussuche, auf dem ich Bock habe, mich auszutauschen, auf dem ich Bock hab, aktiv interaktiv tätig zu sein und zu versuchen, Reichweite in irgendeinem Medium, äh, äh, zu erlangen.Ähm, auf dem noch nicht so viele herumturnen. Ja, das kann sein, dass ich keine Ahnung, äh, 'nen Discord-Server über Konferenzveranstaltungen oder so was betreibe oder so. Und dann versuche ich mit Konferenzveranstaltern zu sagen: „Hey, lass uns dort sein." Oder es kann auch sein, dass ich für LinkedIn irgendeine Nische versuche zu besetzen, wenn ich sage, dort ist das noch nicht so breitgetreten. Also es gibt immer Opportunitäten, weil in unserer Welt kommen immer wieder neue Trends. So, aber die S-Kurve, die halt immer kommt, die sieht immer so aus. Die S-Kurven sehen immer gleich aus. Die Frage ist nur, wie hoch geht es? Die eine S-Kurve ist halt so und dann irgendwann macht es auch so und manche S-Kurven werden halt größer. Aber wenn das quasi hier in diesem Kicker ist, wenn sich anfängt, irgendwas Traktion zu kriegen, dann weiß man noch nicht so richtig, wie groß das wird. Aber da diese Sachen zu versuchen, zu erkennen und da ein bisschen mittouren, da sich selber engagieren. Und ja, das könnte ein Klubhaus werden, dann macht das halt so. Äh, und genauso könnte es aber eben auch ein LinkedIn werden, dann macht es halt so. Ähm, ich glaube, da würde ich gucken, dass ich herumtourne, dass ich versuche, irgendein Thema zu besetzen auf irgendeiner Medienplattform, äh, sei es eben entweder ein innovatives Thema auf einer etablierten Medienplattform, keine Ahnung. Ich versuche, Meinungsführer zu werden zu irgendwelchen NFT-Themen, äh, auf LinkedIn. Da sehe ich jetzt in meinem Feed zehn Bekannte bestimmt, die hatten vor drei Monaten noch nie was zum Thema NFT öffentlich gesagt und wieder können einfach nur NFT-News, die sie aus Amerika lesen, auf Deutsch- -und versuchen, Meinungsführer zu dem Thema zu werden. Es ist ja keine Raketenwissenschaft. Ich gucke mir das Englische an, schreibe es auf Deutsch ab, bämm. So, zack. Das ist jetzt keine Raketenwissenschaft. Ich wüsste heute, wie ich das tue, wie ich Meinungsführer zu Thema XY auf LinkedIn werden kann. So, das heißt, entweder das oder ich gehe mir ein etabliertes Thema an, keine Ahnung, (seufzt) was auch immer für Content auf Social Media geht, können kochen oder so, und versuche, das auf irgendeiner Plattform zu machen, die gerade so am Abheben ist. Der Discord-. Umfangreiche Antwort. Finde ich sehr gut. Allerletzte Frage, mit der Bitte eine sehr, sehr kurze Antwort, damit wir das jetzt auch noch einmal einmal flott mitnehmen. Was ist dein Ausblick auf die Eventbranche? Kommt sie komplett aus dem Corona-Winterschlaf zurück? Wir haben heute beispielsweise auch eine sehr, sehr hohe No-Show-Rate auf Basis von Corona, ja? Ist so? Also füllen OMR, DMEXCO, also die Kollegen aus Hamburg oder die Kollegen aus Düsseldorf, ähm, füllen die die Hallen? Kurze Antwort. Ah. Ich hoffe es. Ich hab, ich habe Angst, dass es nie wieder so wird, wie es mal war. Ich glaube ganz stark an was Hybrides. Ich hoffe es, weil es ist schön. Es ist menschlich. Sehr schön. Das heißt, die hybride Veranstaltung, wie wir sie heute hier durchführen, sagst du, ist auch der völlig richtige Weg. Andre, herzlichen, herzlichen Dank. Ich hoffe, euch hat es gefallen. Mir hat es sehr, sehr gut gefallen, die Diskussion mit Andre. Und Andre, du weißt, es gibt bei uns Spendenzertifikate. Wir sparen uns Speaker-Geschenke aus, weil was wollen wir dir noch schenken, wenn du schon bei OpenSea NFTs einkaufst? Deswegen spenden wir hier in deinem Namen an Tech for a Better World und unterstützen NGOs damit. Ich hoffe, dass wir- -damit 'ne Freude machen können. Und ich sage herzlichen, herzlichen Lieben Dank und wir beide verlassen jetzt die Bühne beziehungsweise du verlässt die Bühne und Mario, du kommst dann einmal kurz hoch zu mir. Danke schön und ein großer Applaus für Andre. Danke. Yes. (Applaus) Jawohl. Ganz herzlichen Dank auch von meiner Seite, lieber Andre. Mich hat es besonders gefreut, wie du ein bisschen aus dem Sattel gegangen bist im Rahmen des Vortrages, gerade zum Thema Airbnb und Performance Marketing und mir hat es viel Spaß gemacht, euch zuzuhören. Shahad, wir müssen ein bisschen Zeit aufholen, tatsächlich. Ja. Deswegen gehen wir direkt über in den nächsten Programmpunkt. Eine schöne Abmoderation. Danke. Danke dir, mein Lieber. (Applaus)

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Investor & Digital Marketing Strategist

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Spannender Talk mit Andre Alpar Investor & Digital Marketing Strategist.

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