Hallo und herzlich willkommen auch von meiner Seite an alle, die sich eingeklinkt haben. Ich hoffe, ihr hattet bisher einen spannenden und, äh, aufschlussreichen OMKB-Tag und hoffe, ihr seid jetzt noch fit, nicht allzu hungrig, übersteht die kommenden dreißig Minuten noch. Ist natürlich jetzt auch super fies, äh, um zwölf Uhr zur Mittagszeit irgendwie auch noch was von Cookies zu erzählen, aber ich denke, das packt ihr. Ich freue mich sehr, heute als Debütant zum ersten Mal bei der OMKB dabei zu sein und hoffe, dass ich, ähm, ja, euch in einem kurzweiligen Vortrag, ähm, ein paar interessante Anstöße und Insights mitgeben kann. Und, ähm, das Thema, ähm, Jani hat's gesagt, oder besser gesagt, die Frage, die ich heute mitgebracht habe, die lautet: Wie lassen sich Tracking ohne Consent, das idealerweise auch noch DSGVO-konform ist und, ähm, personalisiertes Marketing unter einen Hut bringen? Und, ähm, dabei gehe ich auf Themen wie Cookieless Tracking ein, wie kann es dabei helfen und werd', ähm, euch aufklären, was es denn mit dem Begriff Late Consent auf sich hat. Und, ähm, ihr könnt gerne eure Fragen jetzt hier in diesem Session-Chat stellen. Ich habe auch noch einen Kollegen mitgebracht, den Michael. Der wird versuchen, schon während des Vortrags, ähm, so viele Fragen wie möglich zu beantworten. Vielen Dank, Michael, an der Stelle auch, ähm, ja, für deine Unterstützung. Und, ähm, bevor wir uns aber der Frage widmen, ähm, noch ganz, ganz kurz ein paar Worte zu meinem Background. Ich bin Markus, bin seit mittlerweile gut siebzehn Jahren, also eigentlich mein komplettes Berufsleben, im digitalen Marketing unterwegs und aktuell in der Rolle des Managing Director, äh, für das Deutschlandgeschäft von Fusestack verantwortlich. Vor Fusestack war ich in unterschiedlichen Rollen für verschiedene Unternehmen tätig, unter anderem fast acht Jahre davon beim internationalen Performance-Netzwerk. Danach bin ich dann auf die Agenturseite zur Group m gewechselt und war zuletzt vier Jahre auf der Publisher-und Vermarkterseite für Holzspring tätig und habe in dieser Rolle unter anderem noch einen Programmatic-Spezialvermarkter gegründet und aufgebaut. Und, ja, jetzt, wie gesagt, seit November 2020 für Fusestack Deutschland verantwortlich. Und, ähm, ja, nachdem unsere ungestützte Markenbekanntheit in Deutschland noch nicht auf dem Niveau von Google Analytics ist, möchte ich euch Fusestack auch kurz vorstellen. Äh, Fusestack ist eine klassische Software-as-a-Service-Marketing-Technologie, die Tracking-und Analytics-Funktionalitäten ohne den Einsatz von Cookies ermöglicht und, ja, für dessen Einsatz kein User-Consent erforderlich ist, was jetzt in Zeiten des Cookie-Sterbens unter DSGVO auch schon ein ganz schön wesentlicher Pluspunkt ist. Unser Angebot umfasst die Key Features Tracking, Analytics und Tech Management. Und die Fusestack GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Schweizer Capture Media AG, die jetzt, ja, seit Nummer 2016 erfolgreich im Markt für Engagement Advertising in der Schweiz unterwegs ist. Und, ähm, ja, seit 2020 ist die Technologie als Stand-alone-Tool nutzbar und ebenfalls seit 2020, ähm, sind wir hier in Deutschland mit der Niederlassung in München am Start. Und, ja, derzeit nutzen schon über dreihundert Kunden ganz erfolgreich die Technologie und wir be-bedienen damit die unterschiedlichsten Industrien und Use Cases. Und damit habt ihr den kurzen Werbeblock auch schon überstanden und wir können uns jetzt, ähm, der eigentlichen Frage widmen: Wie lassen sich Tracking ohne Consent und personalisiertes Marketing unter einen Hut bringen? Und bevor ich versuche, euch die Antworten auf diese Frage zu geben, denke ich, macht's Sinn, einmal den Status quo zu beleuchten und zunächst mal auf die aktuellen Herausforderungen einzugehen, die die Digitalbranche, ja, derzeit auf Trab halten. "Houston, wir haben ein Problem." Das wäre eigentlich ein passendes Filmzitat, um zu starten, denn die Digitalbranche steht vor einer ziemlichen Herausforderung. Und, ähm, es ist einfach so, dass viele der etablierten Maßnahmen im digitalen Marketing basieren auf Cookies. Und um schlaue Entscheidungen im Marketing zu treffen, braucht es zum Beispiel Analysetechnologien, die den Marketern Insights liefern und dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das ist jetzt soweit auch nicht wirklich ein Problem, denn an Anbietern oder Tools mangelt es jetzt nicht wirklich. Jedoch, ähm, muss man feststellen, dass viele dieser Tools häufig cookiebasiert arbeiten und auch in der Vergangenheit nicht mit der Verarbeitung von, ähm, personenbezogenen Daten gegeizt haben. Doch wer sich jetzt im Jahr 2020 noch auf cookiebasierte Tracking-Tools verlässt, der verliert jetzt schon bis zu siebzig Prozent seiner Tracking-Daten und befindet sich damit auch, ähm, ja, auf einem Großteil seines Traffics im Blindflug. Und die verringerte Da-Datenbasis, die reicht oftmals nicht aus, um, ja, datengetriebene Entscheidungen im Marketing, bei der Kampagnenoptimierung oder der Website-Optimierung zu treffen. Der Grund dafür ist relativ einfach, und zwar wird es nach und nach eng für die kleinen Kekse und, ähm, das ganze Cookie-Konstrukt, das sich eben über die letzten Jahre aufgebaut hat, das fängt an zu zerbröseln. Und die sogenannte Cookie-Kalypse, wie das Cookie-Sterben auch, ja, hochdramatisch genannt wird, ist derzeit, ja, ein äußerst präsentes Thema in unserer Branche. Und die Frage, die sich jetzt stellt: Wie kam es eigentlich zu diesem Wandel und zu dieser Situation? Und da ist es so, dass der Gegenwind eigentlich seit einigen Jahren von mehreren Seiten kommt. Zum einen gibt es da rechtliche Herausforderungen, denn die Politik hat, ähm, ein gesteigertes Interesse, dem Datenhunger der Großkonzerne einen Riegel vorzuschieben und, ja, damit die persönlichen Daten der Bevölkerung zu schützen.Und die Datenschutzgrundverordnung, die schreibt eben vor, dass die Einwilligung der Nutzer vorliegen muss, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Außerdem verlangt die E-Privacy-Richtlinie einen Consent, wenn Technologieanbieter Identifizierungshilfen wie Cookies oder ähnliche Informationen auf Endgeräten der User speichern. Und gibt da noch eine Ausnahme und als Ausnahme gelten zum Beispiel die technisch notwendigen Cookies. Das sind alle Cookies, ohne die eine Webseite an sich nicht funktionieren würde. Und neben den rechtlichen Hürden gibt es auch noch ahm ja eine ganze Reihe an technischen Limitationen und auch auf der technischen Seite ist es eigentlich so, dass nach und nach geht's den Third Party Cookies an den Kragen. Zum Beispiel die Anti-Tracking-Tools der Browserhersteller oder auch der Einsatz von Adblockern. Das führt dazu, dass auch heute schon beim Einsatz von cookiebasierten Tools ein Großteil der Tracking-Daten verloren gehen, weil die Cookies entweder geblockt werden oder in ihrer Laufzeit degradiert werden. Und ja, spätestens zwanzig dreiundzwanzig, wenn dann auch der Chrome-Browser keine Drittanbieter-Cookies mehr zulässt, dann ist die Party endgültig zu Ende. Und ahm die Gnadenfrist, die ist jetzt also wirklich nicht mehr besonders lang. Und wenn man jetzt den unterschiedlichen Umfragen, die zu dem Thema auch immer wieder gemacht werden, glaubt, dann ist ein Großteil der deutschen Marktteilnehmer noch nicht wirklich auf die Post-Cookie-Ära vorbereitet. Und ja, ich sag mal, um die technischen Hürden zu überwinden, kann die Empfehlung eigentlich nur lauten, so schnell wie möglich auf alternative, innovative Technologien zu switchen, die nicht cookiebasiert arbeiten. Und das hilft natürlich, aber wie gesagt, nur bei den technischen Hürden. Das schafft ja oftmals noch nicht die rechtlichen Hindernisse aus dem Weg und ich benötige weiterhin die Zustimmung der Nutzer, wenn ich personenbezogene Daten verarbeiten möchte. Und auch hier muss man sagen, jetzt den Consent der Nutzer technisch einzuholen, das stellt uns per se ja erst mal nicht vor eine große Herausforderung. 2018 sind die die Consent Management Plattformen ja förmlich aus dem Boden geschossen und die helfen natürlich den Website Betreibern im Hinblick auf die DSGVO-compliant zu sein und DSGVO-konform zu arbeiten. Und jetzt könnte man meinen, also eigentlich ganz easy, CMP ausgewählt, implementiert, alles gut. Aber so leicht ist es leider nicht, denn auch der Einsatz von Consent-Bannern bringt eine ganze Reihe an Herausforderungen mit sich. Und bevor wir uns die Herausforderungen ansehen, vielleicht vorab noch ein ganz interessanter Fact. Ahhm Nach einer Studie des Datenschutzvereins neu kommt es beim Einsatz von Cookie-Bannern zu Verstößen auf den meisten Webseiten. Und von den beanstandeten Websites haben circa einundachtzig Prozent keinen Ablehnbutton auf der ersten Seite. Nutzer müssen sich durch die Untermenüs klicken und quälen, dann ja versteckte Ablehnoptionen zu finden. Dreiundsiebzig Prozent der Seiten nutzen irreführende Farben und Kontraste, die dann letztendlich Nutzer zum Akzeptieren verleiten sollen. Und insgesamt wurde bei neunzig Prozent der Seiten einfach keine Möglichkeit gefunden, die Zustimmung einfach zu widerrufen. Und ahm das bedeutet unterm Strich, dass viele Seitenbetreiber eine Reihe von Nachteilen in Kauf nehmen, die durch den Einsatz von Consent-Bannern entstehen und sind dann trotzdem am Ende des Tages nicht DSGVO-konform. Und ja, das macht eigentlich überhaupt keinen Sinn. Und jetzt aber zu den Herausforderungen. Wir sehen geringe Akzeptanz, genervte Nutzer, gestiegene Absprungraten, 3G beim Thema Consent-Management, um in der Sprache unserer Zeit zu bleiben. Und wenn wir uns das mal angucken, die Akzeptanz auf der Nutzerseite, die ist nicht besonders hoch. Das wundert jetzt auch nicht sonderlich, denn die Consent-Layer, die stören einfach die Nutzer dabei, ihren User-Intent zu befriedigen. Sie halten sie davon ab, den Content zu konsumieren, mit der Webseite zu interagieren. Und die Nutzer kommen ja aus einem ganz bestimmten Grund auf eure Webseite und sicherlich nicht, um sich dann durch die Benutzeroberfläche einer CMP zu klicken und Häkchen bei fünfhundert verschiedenen Vendoren zu setzen. Und das nervt natürlich die Nutzer zunehmend, dass sie auch nahezu auf jeder Website von einem Content Banner begrüßt werden. Und das spiegelt sich letzten Endes dann auch wieder in den massiv gestiegenen Absprungraten. Und wir sehen hier, dass die Bounce Rates um bis zu fünfzig Prozent durch den Einsatz von Conzentbannern gestiegen sind und ja potenziell potenzielle Kunden, die ihr bereits teuer gewonnen habt, die gehen sozusagen direkt an der Eingangstür wieder verloren, ohne dass ihr daraus ja eine Wertschöpfung generieren konntet. Und man kann dann quasi sagen, Consent als Türsteher und Conversion Killer. Und besonders teuer wird es dann, wenn der Traffic über Paid Media Maßnahmen generiert wurde. Dann verteuern die hohen Absprungraten den den Media Einkauf auch maßgeblich. Und ja zusätzlich kann der Einsatz von Consent-Bannern die Seitenladezeit negativ beeinflussen. Auch darunter leidet dann letzten Endes die Nutzerfreundlichkeit und für die Seitenbetreiber kann dies dann auch negative Auswirkungen im Bereich SEO oder im Seitenindex haben. Dazu kommt, dass ja das sogenannte Nudging häufig verwendet wird und damit versucht wird, das Verhalten der Nutzer zu beeinflussen, um die Zustimmung quasi zu erzwingen. Auch hier muss man sagen, dass das nach einem Gerichtsurteil vom Landgericht Rostock schon als rechtswidrig eingestuft wurde und demnach muss eigentlich das Ablehnen von Cookies auf die genau gleiche Stufe gehoben werden, wie das Annehmen von Cookies und darf in ja in einem Cookie Banner weder hinter den Einstellungen versteckt werden, noch auf irgendeine Art und Weise, zum Beispiel über die Farbwahl, weniger sichtbar gemacht werden. Und wenn wir uns jetzt mal so ein bisschen die Realität ansehen.Dann ist es eigentlich genau das, wie häufig Consent eingeholt wird. Sehr, sehr häufig sehe ich da immer diesen farblich hervorgehobenen „Alles akzeptieren Button und eine Möglichkeit, direkt alles abzulehnen, die findet man jetzt auf den ersten Blick sehr, sehr selten. Das wird natürlich genutzt, hohe Consent-Raten zu erzielen und deshalb wird es dem User deutlich schwerer gemacht, seine Zustimmung zu verweigern, als die Zustimmung zu geben. Wenn dieses Vorgehen in Zukunft nicht mehr angewandt werden darf, dann ist natürlich auch mit einem Absturz bei den Zustimmungsraten zu rechnen. Wir haben uns dazu selbst mal ein paar Zahlen angeguckt, haben eine kleine Analyse gefahren und ein paar Daten erhoben und das Ergebnis, das war hier wirklich mehr als eindeutig. Wir haben hier gesehen, dass man wirklich durch Nudging eine mehr als doppelt so hohe Zustimmungsrate erzielen kann. In unserem Fall waren das fast 80%. Wenn man jetzt dann sich noch überlegt und sagt, man würde diesen Ablehnen-Button nicht in der ersten Instanz sichtbar machen, sondern noch hinter den weiteren Einstellungen verstecken, dann kann man noch mal mit einer deutlich höheren Rate rechnen. Und wenn wir das Ganze dann wirklich rechtskonform, DSGVO-konform ausspielt, dann waren wir am Ende des Tages durchschnittlich bei einer Zustimmung von 35% der Besucher, die einer Verwendung von Cookies zugestimmt haben. Und deshalb, also die Analyse zeigt schon, dass cookie-basiertes Tracking dann am Ende des Tages nur etwas mehr als ein Drittel der Realität erfasst und das ist als Entscheidungsgrundlage einfach deutlich zu wenig. Und wer also DSGVO-und rechtskonform arbeiten möchte, der steht derzeit vor einem echten Dilemma, denn wenn ich plötzlich nur noch 35% Zustimmung oder weniger habe, dann muss ich definitiv meine Strategie überdenken und auch zwangsläufig die Frage stellen: Macht es denn doch überhaupt Sinn, auf der Basis von personenbezogenen Daten zu tracken oder verzichte ich darauf und kann dafür gegebenenfalls ohne Consent und ohne Zustimmung der Nutzer arbeiten. Und das Problem für viele hierbei ist, dass derzeit keine der beiden Optionen oder Lösungen wirklich befriedigend ist und egal, wie ich mich entscheide, ich entweder Nachteile im Hinblick auf Traffic und Media-Kosten in Kauf nehmen muss oder eben auf wesentliche Maßnahmen im Marketing verzichten muss. Und wenn wir uns die beiden Optionen dann noch mal angucken, entscheide ich mich für Option A, bin ich verpflichtet, Consent einzuholen, dann muss ich mit den genannten Nachteilen leben und das kann ganz schön teuer werden. Entscheide ich mich für die Option B, dann kann ich zwar auch ohne Consent arbeiten, aber nicht ohne Herausforderungen. Denn wenn ich auf die Verarbeitung von personenbezogenen Daten verzichte, verzichte ich auch auf die Möglichkeit, Nutzer außerhalb einer Session wiederzuerkennen, was dann für die Messung von Unit-Usern, aber vor allem auch für Marketingmaßnahmen wie Retargeting extrem wichtig geworden ist. Und ja, für viele ist es einfach eine äußerst schwierige Entscheidung, denn es ist wirklich nicht leicht zu beantworten, was denn jetzt eigentlich das geringere Übel ist. Und genau das hat uns als innovatives Unternehmen angetrieben, uns einen neuen Ansatz zu überlegen, mit dem wir den Spagat zwischen Cookieless Tracking ohne Consent und personalisierten Marketing schaffen möchten. Das ist ein Ansatz, der nach dem Prinzip sowohl als auch und nicht nach entweder oder funktioniert und mit dem wir versuchen, ein echtes Branchenproblem zu adressieren und bestmöglich zu lösen. Und mit Late Consent versuchen wir diesen Spagat zu schaffen und was sich genau hinter dem Begriff jetzt auch verbirgt, das möchte ich euch jetzt gerne zeigen. Das Rezept dafür ist eigentlich ganz einfach, beruht auf drei Zutaten, so ein bisschen Jamie Oliver Style. Wir haben als erstes das Cookieless-Session-Tracking, als zweites das Engagement-Tracking und als dritte Zutat das User-Tracking. Und wie bei jedem guten Rezept liegt der Schlüssel in der Kombination von hochwertigen Zutaten und nicht in der Einzelbetrachtung. Und in unserem Rezept empfehlen wir folgendes Vorgehen, nämlich zum Start das Cookieless-Session-Tracking als Default-Variante zu verwenden. Dadurch, dass wir hier keine personenbezogenen Daten verwenden oder nutzen, ist diese Form von Tracking DSGVO-konform und wird technisch nicht geblockt und benötigt dann dadurch eben auch keine Zustimmung des Nutzers. Der Nutzer kann also eine Webseite betreten und wird nicht direkt von dem Consent-Banner begrüßt, kann also erst mal seinen User-Intent befriedigen. Und das ist natürlich für den Nutzer super, aber auch für den Webseitenbetreiber, denn der will schon, dass der erste Eindruck, den jetzt irgendwie ein potenzieller Kunde bekommt, irgendwie ein Consent-Banner ist. Und mit diesem ersten Step lösen wir so gesehen das Problem rund die erhöhten Absprungraten, bedingt durch Consent-Banner, technisch blockiertes Tracking und arbeiten zudem auch noch nutzerfreundlicher. Im zweiten Step werden dann alle Interaktionen des Besuchers auf der Webseite Cookieless getrackt, dann entlang der Session Journey den richtigen Zeitpunkt für die Consent-Frage zu bestimmen. Am besten personalisiert und aufmerksamkeitsstark und gleichzeitig die Zustimmungsdaten zu erhöhen. Und wenn der Nutzer dann den Consent gibt, dann wechselt View Stack auf das sogenannte User Tracking, um somit den Nutzer auch über die Session hinaus wiedererkennen zu können und diese Information auch an Drittanbieter wie DSPs, DMPs oder Facebook weiterzugeben. Und damit lösen wir das Problem der Wiedererkennung. Zusätzlich hat es noch einen weiteren Vorteil, dass automatisch auch nur interessiertere Nutzer, zum Beispiel in der Retargeting Audience landen und damit ganz nebenbei auch noch der Media-Einkauf optimiert wird.Und wenn der Nutzer jetzt an der Stelle den late Consent nicht gibt, dann können wir zumindest anders als bei Cookie-basierten Tools zumindest alle OnSite-Bewegungen mit tracken. Genau. So, wie das Ganze im Live-Betrieb aussehen kann, das würde ich euch jetzt einmal ganz kurz in einer kleinen Demo vorführen. Ich gehe dazu jetzt mal kurz aus der Präsentation raus. So, und würde an der Stelle jetzt einmal unsere Webseite aufrufen. So, ich hoffe, ihr könnt das alle sehen und ihr seht schon, wir sind jetzt hier auf der ViewStack-Seite. Kein Consent-Banner hat mich begrüßt. Wir sehen auch hier jetzt, Ghostery sagt, keine Tracker auf der Seite. Der Nutzer kann sich jetzt erst mal frei bewegen und mit der Seite interagieren. Ich öffne jetzt mal ein weiteres Tool, den ViewStack-Dugger und dann seht ihr hier auf der rechten Seite schon mal, dass ViewStack Cookieless mit tracken kann. Ihr seht jetzt hier beispielsweise die aktive Verweildauer, die auf der Seite mitgemessen werden kann, genauso wie die Scrolltiefen et cetera. Wir tracken alle Elemente mit, die gesehen wurden, mit denen interagiert wurde. Wenn ich jetzt mal aufhöre, mit der Seite zu interagieren, dann werdet ihr sehen, dass nach ein paar Sekunden dieser Timer oben in den Idle-Modus fällt. Idle bedeutet, dass ich jetzt keine aktive Interaktion mehr mit der Webseite vornehme. Also wir trennen hier auch generell bei der Verweildauer, gucken wir uns an, ob der Nutzer aktiv ist oder ob er eben nicht aktiv ist. Und ich simuliere jetzt mal einen Nutzer, der ist jetzt auf der Startseite, der informiert sich ein bisschen über ViewStack, scheint dann Interesse zu finden am Thema Analytics und klickt hier auf die Produktseite, informiert sich weiter. Wir haben immer noch keinen Consent eingeholt, würden jetzt aber an der Stelle feststellen, sagen ja, der Nutzer ist lange da, der klickt auf der Seite, der interagiert, der informiert sich. Es wäre ja jetzt schon irgendwo interessant, den auch, sage ich mal, wieder wiederzuerkennen nach der Session und beispielsweise über LinkedIn mit einem FuStek-Banner oder mit Informationen anzusprechen. Und deshalb haben wir hier jetzt mal beispielsweise einen Fall simuliert, wo der Nutzer sich informieren kann und in dem Moment, wo er jetzt die Webseite verlassen würde und wir diesen Exit-Intent tracken, spielen wir an der Stelle ein Consent-Banner aus, bedanken uns noch mal für das Interesse am Thema Analytics und fragen ihn, halt hier an der Stelle, ob er uns die Zustimmung gibt, auch Cookies zu verarbeiten, ihn dann auch wieder auf anderen Plattformen zu identifizieren und mit FuStack-Angeboten anzusprechen. Genau. So viel zur kleinen Demo. Dann würde ich jetzt noch mal zurückspringen in den Präsentationsmodus. Genau. Ich hoffe, ihr könnt die Präsentation jetzt wieder sehen. Und ja, jetzt nach der kurzen Demo, wir haben natürlich jetzt auch, als wir den Late Consent Ansatz entwickelt haben, haben wir natürlich davor ein paar Hypothesen aufgestellt und da muss man jetzt einmal sagen, da gilt es jetzt, diese Hypothesen auch in den ersten Tests und Proof-of-Concepts zu untermauern. Und wir haben jetzt auch die ersten Tests am Laufen. Die ersten Ergebnisse liegen uns auch vor und die möchte ich euch auch gerne zeigen und auch gerne mit euch teilen. Und die erste Hypothese, die lautete, dass wir mit dem Late-Consent-Ansatz die Absprungraten nach unten drücken können und dies hat sich in den ersten Tests auch bereits bestätigt und im Vergleich zu der konventionellen Consent-Abfrage lässt sich die Bounce Rate mit Late Consent deutlich senken. Die ersten Ergebnisse zeigen bereits eine 15 bis 20% niedrigere Bounce Rate, was uns da bestärkt und was äußerst positiv ist. Die zweite Hypothese, die lautete, dass Personalisierung dabei hilft, die Akzeptanz auf der Nutzerseite zu erhöhen und die Zustimmungsraten zu steigern. Wir gehen einfach schwer davon aus, sobald der Nutzer versteht, weshalb und wozu er seine Zustimmung gibt, fällt ihm diese auch leichter. Und natürlich spielt da auch die Gestaltung der Banner eine wichtige Rolle und man soll sich da natürlich auch nach seiner Zielgruppe richten. Das ist natürlich etwas, was wir heute auch noch nie sehen. Die Consent-Banner, die sehen nahezu auf jeder Webseite gleich aus. Und das führt natürlich dazu, dass eigentlich die wenigsten Nutzer derzeit überhaupt die Infos lesen oder überhaupt wahrnehmen, was da überhaupt abgefragt wird. Und da bin ich schon der Meinung, dass es einen Unterschied macht, ob ich jetzt eine Zielgruppe habe von 20-Jährigen oder eine Zielgruppe habe von über 60-jährigen. Da muss ich dann natürlich mit anderen Texten, mit anderen grafischen Elementen oder mit Videos arbeiten, auch wirklich die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erhalten und damit natürlich dann auch, sage ich mal, die Zustimmung nach oben zu bekommen. Dann haben wir noch einen positiven Nebeneffekt mit gemessen. Das hatten wir so jetzt gar nicht als Hypothese im Vorfeld erwartet oder aufgestellt. Was wir aber gesehen haben jetzt in den ersten Tests, ist, dass Nutzer, die late consent geben, deutlich aktiver auf der Webseite unterwegs sind. Und so haben wir eine aktive Verweildauer der Nutzer, die late consent geben, die deutlich höher ist als bei den Nutzern, die konventionellen Consent geben. Und zwar waren das im Desktop eine Steigerung von 20% und Mobile sogar eine Steigerung von 52%.Und last but not least haben wir ja leider auch eine schlechte Nachricht. Die geht vor allem in die Richtung der werbefinanzierten Publisher, wo wir einfach sagen müssen, dass sich dieses Late Consent Modell bedauerlicherweise nicht wirklich dafür eignet. Wenn wir uns noch mal dann angucken in den Tests, die wir gemacht haben, die ECPMs, dann sind diese in unserem Test erwartungs gemäß massiv eingebrochen, speziell wenn es die programmatische Vermarktung geht. Und das hat dann am Ende des Tages die Monetarisierung auch deutlich verschlechtert. Das war jetzt auch keine Überraschung, denn auch diese Hypothese, die hatten wir eigentlich im Vorfeld, dass es sich wie gesagt nicht für werbefinanzierte Modelle eignet. Und damit bin ich auch schon am Ende des Vortrags angekommen. Wer jetzt Blut geleckt hat und heute noch mehr zum Thema erfahren möchte, dem lege ich gerne unseren Roundtable heute 13:30 Uhr nahe. Also in 60 Minuten geht es weiter. Ich habe mir dazu ein paar spannende und kompetente Gäste eingeladen und unter dem Motto „Consent ist King möchten wir ein bisschen gemeinsam die Chancen und Herausforderungen im Consent Management aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Und wie gesagt, tolle Gäste mit dabei: Volvo Österreich, User Centrics, D&F Marketing, mein Kollege der Michael. Und da wollen wir das Thema noch mal so ein bisschen auseinander nehmen und da freuen wir uns natürlich, wenn ihr noch Lust habt und uns dabei Gesellschaft leistet. Und ja, bleibt mir an der Stelle nur noch, mich zu bedanken. Danke euch für die Aufmerksamkeit, für eure Teilnahme. Kontaktiert mich oder uns gerne per E-Mail oder auf LinkedIn für einen weiteren Austausch zum Thema, aber auch Feedback zum Vortrag. Freut mich natürlich auch gerne, wenn ihr Interesse habt an einer tiefergehenden Produktdemo oder wenn ihr Lust habt, den Light Consent einfach mal auszuprobieren oder zu testen. Gebt Bescheid und dann gehen wir in die weitere Kommunikation. Zeitlich, glaube ich, haben wir es jetzt auch ganz gut hinbekommen. Ich würde jetzt mal an der Stelle noch mal die Präsentation verlassen und noch mal kurz in den Chat auch reingucken, was wir hier finden an Fragen, die Michael vielleicht noch nicht beantwortet hat. So. Jetzt schauen wir mal kurz durch, ob hier noch was finden. Ich glaube, Michael war hier schon super fleißig und hat schon wahnsinnig viel eurer Fragen beantwortet. Deshalb würde ich jetzt vorschlagen, wenn eine Frage unbeantwortet geblieben ist, wenn noch Fragen jetzt im Nachgang entstehen. Wie gesagt, zögert nicht, kontaktiert uns. Wir beantworten gerne alles, was an Fragen noch offen ist, gehen gerne mit euch in den Austausch. Und ja, dann würde ich an der Stelle sagen, wünsche euch noch einen tollen, verbleibenden OMKM Hmbb-Tag. Morgen geht es ja auch noch mal weiter. Spannende Themen, spannende Vorträge. Viel Spaß und wie gesagt, ich freue mich, wenn ich von dem einen oder anderen dann auch noch mal im Nachgang persönlich höre. Danke euch. Ciao.
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