Consent is King! Wie geht es mit dem Consent Management weiter?
42:40
Online Marketing 0 Views

Video: Consent is King! Wie geht es mit dem Consent Management weiter?

Zusammenfassung

Consent Management ist seit der DSGVO-Einführung 2018 zum Standard geworden – bringt aber Herausforderungen für Nutzer und Website-Betreiber gleichermaßen mit sich. Die Diskussion zeigt: Während Consent Management Plattformen wie Usercentrics technisch notwendig sind, führen komplexe Rechtstexte und unterschiedliche regionale Anforderungen zu Verunsicherung bei Nutzern und erheblichem Mehraufwand für Unternehmen.

Consent is King: Der Status quo nach dreieinhalb Jahren DSGVO

Seit Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Seither verlangt sie eine explizite Einwilligung, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Parallel dazu kam die E-Privacy-Richtlinie hinzu, die Consent fordert, wenn Technologieanbieter Cookies oder Identifizierungshilfen auf Nutzergeräten speichern. Das Resultat: Consent Management Plattformen sind mittlerweile zum Standard auf nahezu jeder Website geworden.

Doch ehrlich gesagt: Glücklich damit ist kaum jemand. Nutzer sind genervt von den Cookie-Bannern, Website- und Shopbetreiber kämpfen mit hohen Absprungraten und niedriger Akzeptanzquoten. Eine Roundtable-Diskussion mit Vertreterinnen von Usercentrics, Volvo Car Österreich und einer Agentur zeigt: Das Thema ist hochkomplex – und bleibt eine zentrale Herausforderung der digitalen Transformation.

Die Chancen: Warum Datenschutz ein Zukunftsmarkt ist

Aus Sicht von Usercentrics ist die Bilanz positiv: Weltweit sind nur etwa 15–20 Prozent der Menschen durch Datenschutzgesetze wie die DSGVO geschützt. Das zeigt den enormen Handlungsbedarf. Gleichzeitig entstehen überall auf der Welt ähnliche Regelwerke – in Japan, Brasilien und vielen anderen Regionen. Das ist ein klarer Schneeballeffekt, ein Erfolgssignal für den Datenschutz als Zukunftsthema.

Hinzu kommt: Endnutzer interessieren sich immer mehr dafür, wohin ihre Daten gehen und wie sie verarbeitet werden. Im deutschsprachigen Raum ist Datenschutz quasi in die DNA übergegangen – ein sehr wichtiges Thema für jeden persönlich.

Allerdings: Die Bußgeldzahlen sind dramatisch gestiegen. Im dritten Quartal 2021 allein wurden 985 Millionen Euro Bußgelder für DSGVO-Verstöße verhängt – zwanzigmal höher als in den beiden Quartalen zuvor. Das zeigt die ernsthafte Durchsetzung der Datenschutzbestimmungen.

Die Herausforderung: Komplexität statt Transparenz

Aus Unternehmenssicht ist die Realität weniger rosig. Die größte Herausforderung: Rechtstexte und Cookie-Banner sind für Nutzer viel zu komplex und oft unverständlich geworden.

Ein Beispiel aus der Praxis von Volvo Car Österreich zeigt das deutlich:

  • Regulatorische Komplexität: Rechtstexte sind teilweise bis zu einer halben A4-Seite lang – das passt nicht zum modernen, minimalistischen Design.
  • Regionale Unterschiede: Österreich ist besonders streng bei Datenschutzerklärungen. Was in Deutschland funktioniert, ist in der Schweiz wieder anders. Großkonzerne müssen diese Unterschiede für jedes Land neu abstimmen und an die Zentrale feedback geben.
  • Nutzer-Verunsicherung: Durch die Menge und Länge der Texte verlieren Nutzer den Überblick: "Was akzeptiere ich hier? Was lehne ich ab? Wie wirkt sich das auf mich aus?" Diese Unsicherheit führt dazu, dass viele einfach "Nein" klicken – aus Vorsicht.
  • Marketing-Impact: Das schwächt am Ende digitale Werbekampagnen, weil die Einwilligungsquoten sinken.

Der Weg nach vorne: Lösungen brauchen Nutzerfokus

Was braucht es, um das zu verbessern? Mehrere Punkte sind zentral:

  • Transparenz ohne Überflutung: Lösungen müssen so gestaltet sein, dass Nutzer wirklich verstehen, was sie tun – ohne sie mit Rechtstexten zu überfordern.
  • Sichtbarkeit: Nutzer müssen klar sehen können, welche Optionen sie haben und welche Konsequenzen ihre Entscheidung hat.
  • Hohe Einwilligungsraten mit Ethik: Das Ziel ist nicht, Nutzer zu täuschen, sondern ihnen relevante Optionen anzubieten – sodass sie nicht bei jeder Website neu mit Cookie-Bannern kämpfen müssen.
  • Regionale Abstimmung: Für Konzerne ist eine flexible Implementierung nötig, die regionale Anforderungen berücksichtigt, ohne jedes Detail zentral entscheiden zu müssen.

Consent Management als Teil der Marketing-Strategie

Letztlich ist Consent Management nicht nur eine rechtliche Pflicht – es ist ein wesentlicher Bestandteil jeder nachhaltigen Marketing Strategie. Denn ohne das Vertrauen der Nutzer funktioniert auch Growth Marketing langfristig nicht. Wer seine Nutzer mit undurchschaubaren Bannern nervt oder täuscht, beschädigt seine Marke.

Die Chancen liegen darin, dass Unternehmen, die Datenschutz ernst nehmen und transparent kommunizieren, sich als vertrauenswürdig positionieren. Das ist ein Wettbewerbsvorteil – vor allem im deutschsprachigen Raum, wo Datenschutz hohen Wert hat.

Fazit: Challenge statt Problem

Wie es ein Vertreter der Praxis formulierte: "Challenge ist das beste Wort. Ich versuche es immer als Challenge zu sehen und dann das Bestmögliche daraus zu machen." Das ist die richtige Einstellung. Consent Management wird uns nicht verlassen – aber mit durchdachteren Lösungen, mehr Nutzerfokus und besserer regionaler Flexibilität kann es tatsächlich funktionieren.

Häufige Fragen

Warum sind Consent Manager seit 2018 notwendig?

Mit der DSGVO-Einführung im Mai 2018 wird eine explizite Einwilligung erforderlich, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Die E-Privacy-Richtlinie verlangt zusätzlich Consent, wenn Cookies oder Identifizierungshilfen auf Geräten gespeichert werden. Consent Management Plattformen helfen Unternehmen, diese Anforderungen technisch und rechtlich umzusetzen.

Wie hoch sind die Bußgelder für DSGVO-Verstöße?

Die Strafen sind erheblich und steigen. Im dritten Quartal 2021 wurden allein 985 Millionen Euro Bußgelder für DSGVO-Verstöße verhängt – etwa zwanzigmal höher als in den ersten beiden Quartalen des Jahres. Das zeigt die ernsthafte Durchsetzung.

Warum nerven Consent-Banner Nutzer so sehr?

Viele Banner enthalten viel zu lange und komplexe Rechtstexte, die Nutzer nicht verstehen. Sie wissen oft gar nicht, was sie akzeptieren oder ablehnen – und fühlen sich verunsichert. Das führt dazu, dass sie aus Vorsicht "Nein" klicken oder die Website verlassen.

Wie unterscheiden sich Datenschutzanforderungen zwischen Ländern?

Während DSGVO in der EU gilt, sind regionale Unterschiede erheblich. Österreich ist beispielsweise besonders streng bei Datenschutzerklärungen. Was in Deutschland funktioniert, kann in der Schweiz völlig anders sein. Für internationale Konzerne bedeutet das enormen Abstimmungsaufwand.

Wie kann man Cookie-Banner nutzerfreundlicher gestalten?

Durch transparente, verständliche Sprache (ohne Überflutung mit Rechtstexten), klare Optionen, sichtbare Konsequenzen jeder Entscheidung und regionale Flexibilität. Das Ziel ist, Nutzer zu informieren – nicht zu überfordern oder zu täuschen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Legen wir los, ähm, mit unserem Roundtable zum Thema "Consent ist King". Und, äh, ja, wir möchten ja heute ein bisschen, ähm, die, ja, Herausforderungen, aber auch die Chancen, ähm, des Consent Managements ein bisschen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Wir haben ja jetzt seit, ja, fast vier Jahren, ähm, die Datenschutzgrundverordnung in Kraft und, ja, die verlangt ja eine Einwilligung der Nutzer, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Und dann haben wir noch das Thema E-Privacy-Richtlinie, die auch, äh, einen Consent verlangt, wenn Technologieanbieter, ähm, Cookies oder Identifizierungshilfen auf dem Gerät der User speichern. Und, ähm, ja, seitdem haben wir eigentlich seit, seit Mai 2018, ähm, den Einsatz von Consent Management Plattformen auf den, den Websites und es ist quasi zum Standard geworden. Und wenn man sich aber so umhört und sich so umguckt, dann kann man schon auch sagen, so wirklich happy ist damit jetzt niemand. Also die Nutzer sind, ähm, tierisch genervt von dem Einsatz der Consent-Banner, ähm, und die Webseitenbetreiber, die haben irgendwie zu kämpfen mit hohen Absprungraten und auch, ja, mit 'ner relativ, ähm, geringen Akzeptanz auf der Nutzerseite. Und, äh, wie gesagt, wir wollen heute ein bisschen, ähm, tiefer gehen und gucken, was sind denn eigentlich die Herausforderungen im, im Daily Business und, ähm, welche Chancen oder Möglichkeiten ergeben sich daraus vielleicht auch, ähm, für, ähm, Webseitenbetreiber, für Shopbetreiber. Und, ähm, ja, dazu habe ich mir fantastische und super kompetente Gäste eingeladen und, ähm, möcht an der Stelle, ähm, euch natürlich begrüßen: die Cosma, äh, von Volvo Car Österreich, die Nina von Usercentrics. Ähm, ja, Usercentrics, glaube ich, kennt jeder als führender Anbieter im Bereich CMP. Ähm, mit dabei von I&F Marketing Technologie, der Carsten. Und, ähm, ja, ich würde euch bitten, dass ihr euch einmal vielleicht auch ganz kurz in ein, zwei Sätzen selbst vorstellt und natürlich auch ein großes, äh, äh, herzliches Willkommen an die, an die Zuhörer, an die Audience. Wir werden dann auch so ein bisschen immer ein Auge auf den, den Chat haben, ob Fragen reinkommen. Also bitte stellt natürlich auch gerne, ähm, ja, im, im Hinblick auf die Diskussion eure Fragen, wenn euch da was unter den Nägeln brennt. Genau. Wer möchte anfangen? Ladies first. Ich kann gerne starten. (lacht leise) Hallo in die Runde. Äh, hallo an unsere Viewer. Schön zu sehen, dass ihr so viele zahlreich jetzt hier eingeschaltet haben. Äh, freut mich sehr, hier dabei zu sein. Mein Name ist Nina, seit 2021 bei Usercentrix dabei und verantworte als Solution Partnerships Lead des Business und die dazugehörigen Partnerschaften auf globaler Ebene. Ähm, aus dem Online-Marketing kommend, ähm, und Ads-Business, ähm, hab ich die Ehre, mit unterschiedlichen Partnern aus unterschiedlichen, äh, Verticals zusammenzuarbeiten, sei es E-Commerce, Ad Tech oder Directories. Und dank meiner früheren Jobs bei Google und bei Bosch hatte ich die Möglichkeit, diese Expertise zu sammeln und freue mich sehr, dabei zu sein. Danke Markus für die Einladung. Sehr gerne. Schön, dass du mit dabei bist. Ich mach gleich weiter von meiner Seite. Hallo und danke für die zahlreiche Teilnahme. Danke Markus auch für die Einladung. Ich freue mich auch sehr, hier virtuell mal dabei zu sein. Ähm, ganz neu auch auf dieser Plattform. Man lernt ja nie aus. Ähm, ja, mein Name ist Cosma. Ich bin jetzt seit letztem Jahr dabei bei Volvo Car Österreich, ähm, zuständig für den gesamten Bereich im digitalen Marketing. Gemeinsam mit der, ko-- mit einer Kollegin von mir machen wir auch, ähm, alles, was die Webseite angeht, ähm, schauen uns da auch natürlich sehr viel an, was wir hier mit Consent machen können, was nicht mehr möglich ist und was die Zukunft noch bringen wird. Ähm, mein Background ist, ähm, aus der Media-Agenturseite. Also, ich komme von großen Agenturen, ähm, bin ich in die Unternehmensseite gewechselt, bring daher sehr viel, ähm, Background mit, auch aus unterschiedlichen Branchen. Und, ja, freue mich auf die Diskussion heute gemeinsam und los geht's, würde ich sagen. Ja, dann schließe ich mich mal an. Ähm, hallo zusammen. Das passt eigentlich ganz gut. Wir haben einmal den Softwarelieferanten und einmal den Anwender, äh, auf der einen Seite und, na ja, wir als Agentur sitzen immer ganz gerne dazwischen. Ähm, aber so ähnlich wie Cosma möchte ich auch zwei unterschiedliche Blickwinkel, äh, gerne mitbringen in die Diskussion. Ähm, zum einen mehr so ein operativer Blickwinkel aus einer jahrelangen, so 'ner, ähm, Marketingverantwortung im Konzernbereich, wo wir genau das getan haben, ähm, wirklich 'ne Transformation des Marketings über die letzten Jahre, ähm, dann zu installieren, vom klassischen über das Digitalmarketing hin dann wirklich jetzt zur Implementation von, ähm, Customer Journeys in unterschiedlichen Ausprägungen. Das fand damals statt im Bereich Financial Services von der Bertelsmann Gruppe, also im klassischen Konzern. Ähm, und jetzt in der E+M Marketingtechnologien haben wir spannende Diskussionen mit den, ja, Kunden unterschiedlicher Art, äh, genau über diese Fragestellung: „Wir haben jetzt irgendwo schon Marketingtechnologien hier und dort installiert, ähm, paar Prozesse laufen, paar Prozesse laufen nicht, aber auf der anderen Seite ist 'ne Erwartungshaltung da, immer mehr und mit etwas größerem Fokus als in den letzten Jahren, ähm, diese digitale Transformation jetzt endlich dann hinzukriegen. Und da begleiten wir sozusagen: Was sind die richtigen Prozessschritte? Was sind die richtigen Know-hows? Was sind vielleicht auch die Technologien, die heute noch fehlen? Ähm, und, ähm, ja, das ist der konsultative Ansatz, den ich ganz gerne mit hier in die Diskussion mit reinschmeißen möchte. Und, ähm, das Spannende bei all diesen Diskussionen, Markus, ist, dass wir jetzt immer wieder auf den gleichen, gleiche Fragestellungen rund den Cookie-Management-Content-Strategien im Moment haben. Das ist mit Sicherheit gerade ein Trend der Zeit, ähm, aber ich glaube, der Trend wird uns so schnell nicht verlassen. Von daher freue ich mich auf die Diskussion. Danke euch für die, für die kurze Vorstellung. Vielleicht auch noch ganz kurz: Markus, ich bin Managing Director bei Fewstack, für das Deutschlandgeschäft verantwortlich, mache seit 17 Jahren digitales Marketing, äh, hab da bei unterschiedlichen Marktteilnehmern, ähm, in Führungspositionen gearbeitet, kenne den Markt jetzt auch ganz gut.Und freue mich, dass ich heute diese interessante Runde moderieren darf. Vielleicht jetzt auch noch mal Michael, ganz kurz an dich. Ich lese gerade im Chat, ähm, dass es wohl diesen Request-to-participate-Button gibt. Vielleicht kannst du das noch mal versuchen, wenn du ihn auch siehst. Dann können wir noch mal ein Auge, ähm, drauf haben, ob bei uns dann irgendwo, ähm, eine Freigabe aufploppt. Ansonsten, wie gesagt, ähm, legen wir jetzt los und, ähm, starten in die, ähm, spannende, ähm, Diskussionsrunde und, ähm, ja, im Endeffekt, ähm, vielleicht mal, ich hab's gesagt eingangs, wir haben jetzt fast oder bald haben wir den vierjährigen Geburtstag der DSGVO und bedeutet fast auf jeder Website irgendwie ein Content-Banner. Und meine erste Frage, die ich eigentlich gerne an euch alle direkt mal stellen möchte: Ähm, wie lautet denn euer persönliches Fazit nach dreieinhalb Jahren DSGVO? Also, was habt ihr da erlebt? Wie seht ihr den Status quo? Und vielleicht, Nina, ähm, du auf der Seite des Consent Management Anbieters, vielleicht möchtest du starten, weil für euch natürlich, sage ich mal, positiv, ihr verdient damit, ähm, ihr verdient damit euer Geld. Ihr helft, sage ich mal, den ganzen Webseitenbetreibern das Thema technisch umzusetzen und da überhaupt, ähm, DSGVO-konform zu arbeiten. Ja, sehr gute Frage, Markus. Also danke dafür. Ähm, ja, als 2017 gegründetes Unternehmen, sprich genau ein Jahr vor der DSGVO-Einführung, hat, äh, Usercentrics schnell den Bedarf natürlich identifiziert und gehandelt. Einerseits natürlich den Unternehmen bei der Umsetzung zu helfen, wie du eben schon gesagt hast, aber auch den Schutz der persönlichen Daten, also genau die Thematik, eben nach vorne zu bringen. Ähm, wenn man aber bedenkt, dass weltweit nur circa fünfzehn bis zwanzig Prozent der Menschen, ähm, durch Gesetze in ihrer Privatsphäre geschützt sind, ähm, steht doch enormer Handlungsbedarf. Äh, das erkennt man wunderbar daran, dass in den unterschiedlichsten Regionen, ähm, beispielsweise Japan, äh, Brasilien, ähm, eben diese ähnlichen Regelwerke wie die DSGVO aufploppen. Ergo kann man von hier schon von einem schönen Schneeballeffekt sprechen und von durchaus schon so einer sogenannten Erfolgsstory. Ähm, und man merkt eben, dass sich mehr und mehr Endnutzer, ähm, eben für Datenschutz interessieren, für diese Thematik. Mag natürlich auch insbesondere in dem deutschsprachigen Raum, äh, daran liegen, dass es gefühlt schon so ein bisschen in unsere DNA übergegangen ist, weil es halt ein sehr wichtiges Thema für jeden persönlich eben ist. Ähm, und wir bekommen natürlich auch häufiger mit, dass, ähm, Endnutzer auch mehr in der CMP, sprich in den - Hallo Michael. Danke. Tschau. Gerne. Hallo zusammen. Sorry. Hi Michael. Äh, genau, dass eben Endnutzer viel mehr sich auch in der CMP, sprich in der Consent Management Plattform, auch einzelne, ähm, Bestandteile durchlesen. Also wohin gehen die Daten, wie werden die Daten verarbeitet et cetera pp. Aber gleichzeitig sehen wir auch einen, äh, krassen Anstieg der Bußgelder aufgrund eben dieser DSGVO-Verstöße. Also wenn man allein schon das dritte Quartal in 2021 nimmt, wo eben neunhundertfünfundachtzig Millionen Euro – das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen – neunhundertfünfundachtzig Millionen Euro eben an Verstößen gesammelt sind. Äh, das ist zwanzigmal größer, als wenn man das erste und das zweite Quartal in 2021 nimmt. Also das ist schon auf jeden Fall eine Hausnummer. Dementsprechend Datenschutz ist und bleibt ein wichtiger Zukunftsmarkt, ähm, und wichtig ist es, eben den Nutzer in den Vordergrund zu rücken und das Thema eben so zu gestalten, dass sie es eben verstehen, sprich Lösungen zu bieten, die transparent informiert sind, ähm, aber auch sichtbar sind, dass eben die Nutzer verstehen, was, was sie tun können, ähm, und was eben nicht, ähm, und das alles bei gleichzeitig hohen Einstimmungs--, ähm, Einwilligungsraten für die, ähm, Unternehmen. In Summe also mit weniger unterschiedlichen Cookie-Bannern, ähm, interagieren müssen, was eben dann über die Relevanz der, ähm, Anbieter auf dem Markt geregelt wird. Super. Danke, Nina, für den Einblick. Ähm, Cosma, wie, ähm, hast du die letzten dreieinhalb Jahre, ähm, mit der DSGVO wahrgenommen? Also grundsätzlich DSVGO, ähm, itself, jetzt mal absetzen, nur vom Consent Management, wenn wir von einer Webseite sprechen, bringt gerade im Automobilsektor sehr viele Challenges mit sich. Also da beginnt schon ganz alleine bei Rechtstexten zu Angeboten und Co., ja. Also wir stoßen hier immer wieder an unsere Grenzen. Das macht uns leider in Österreich noch etwas schwieriger als vielleicht in ein paar anderen Ländern in Europa. Ähm, die sind hier besonders streng, ähm, wenn's um die Datenschutzverordnung und Erklärungen geht, ja. Ihr kennt das vielleicht. Also wir haben wirklich Rechtstexte, die bis zu einer halben A4-Seite lang sind, die wir dem User direkt zeigen müssen, was dann noch nicht mit uns, mit unserem Design Hand in Hand geht, ja. Wir als Volvo, ja doch, ähm, schwedisch geführt und, ähm, sehr schwedisch angehaucht im Look and Feel, tun uns da oft sehr schwierig. Also DSVGO auf jeden Fall ein wichtiges Thema, finde ich. Ähm, sicher auch eine andere Diskussion, wie genau man den User, die Userin hier informieren muss. Also es ist oft gar nicht mehr so durchsichtig und wirklich klar, ähm, was wir da eigentlich hier alles ausweisen, auch wenn wir jetzt auf den Consent-Banner zurückkommen, ähm, gibt's hier auch meistens von sehr vielen, ähm, Werbetreibenden und sehr vielen, ähm, Unternehmen richtig lange Texte, die für den User auch nicht mehr wirklich friendly sind. Also er versteht ja auch gar nicht mehr, "Okay, was, was akzeptiere ich hier? Was lehne ich hier jetzt eigentlich ab?" Und das macht's dann am Ende des Tages auch im Marketing und in der Werbung sehr schwierig, ähm, weil die Userinnen und User sehr verunsichert einfach sind mit den, mit den ganzen Texten und einfach nicht wissen: „Ja, nein, lieber nicht." Da sage ich jetzt: „Nein, das akzeptiere ich nicht, weil keine Ahnung, wie das jetzt auf mich zurückfällt." Ja, und das haben wir eigentlich bei jeder Werbeeinschaltung im digitalen Bereich, was natürlich auch in die Klasse übergeht, ähm.Ja, Challenge ist so das beste Wort. Ich versuche es immer als Challenge zu sehen und dann das Bestmögliche daraus zu machen. Und dann auch natürlich für uns die Implementierung als, sage ich einmal, Konzern ist ja nicht nur in Österreich getan, ist ja wieder in jedem Land anders. Ähm, wie das Ganze auszusehen hat und worauf aufzupassen ist, ist natürlich für den, für den, sage ich einmal, Mutterkonzern in Schweden auch nicht einfach gewissen-- gewesen, das hier zu implementieren. Und ich darf natürlich auch nicht leugnen, dass bei uns die Consent-Banner nicht hundert Prozent immer stimmen, ja, weil's einfach auch wenig regionalen Eingriff gibt. Also wir müssen hier wirklich immer wieder alles feedbacken auch in Schweden. Und ja, das geht bei uns in Österreich nicht, das geht aber schon in Deutschland und das ist in der Schweiz wieder anders. Also es ist eine große Abstimmung. Ähm, es verursacht sehr viel Mehraufwand, ähm, der natürlich nicht immer schlecht ist. Also ich bin natürlich auch dafür, dass man hier die Daten so gut wie möglich schützt und darauf eingeht. Die Frage ist halt immer, wie granular muss man das Ganze ausrollen? Also so fehlt auch von Unternehmensseite mal, wie das so ist. Super. Danke dir, Cosma. Ähm, Carsten, vielleicht, äh, von deiner Seite auch noch mal ein ganz, ganz kurzes, äh, Fazit. Challenges, Herausforderungen, auch positive Seiten. Was haben die letzten dreieinhalb Jahre DSGVO gebracht? Speziell im Hinblick jetzt für euch auf der, auf der Beratungsseite? Ich, ich würde es sogar noch, äh, weiter da zurückschieben. Es sind mit Sicherheit schon fünf, fünfeinhalb Jahre, die man sich damit beschäftigt hat. Da war ja ein gewisser Vorlauf, ähm, und der war auf vielen Ebenen, auch im Unternehmen, halt immer spannend. Das ist so die erste Phase war, wo Marketing und Legal miteinander sprechen oder der Datenschutzbeauftragte in Person. Ähm, das waren ja so zwei Parteien, die sich weniger häufig getroffen haben und weniger häufig auch einen gemeinsamen Konsens haben auf Basis ihrer Interessen. Und, ähm, das ist was, was teilweise, wie sieht's denn immer noch nicht so richtig, ähm, gewachsen ist, aber das ist ein Fokus, den man setzen muss, weil ich glaube, daraus kann man sich 'nen wunderbaren Wettbewerbsvorteil mittlerweile erarbeiten. Also wenn man die richtige Customer Journey, wirklich das, äh, den, äh, das Angebot auf der Webseite, auf der einen Seite so zielgruppenspezifisch und harmonisch dann halt darstellt und auf der anderen Seite es dann halt auch compliant hinkriegt, ist genau das eigentlich die, die Kombination, die, die zu Vertrauen führt, ja. Und dafür sind wir alle, glaub ich, Marketer durch und durch. Das ist, das ist eigentlich das, was wir gewinnen wollen auf der Kunden- oder Konsumentenseite, um uns abzusetzen vom Wettbewerb. Und ich hab' diesen Klick, den hatten wir noch nicht überall, der hat noch nicht überall stattgefunden, aber er findet letztendlich seine, seine Wurzeln in dieser Kombination zwischen Marketing und, und, und Legal und Datenschutzbeauftragten fort. Und das muss sich, das muss sich, ähm, noch weiter festigen, ähm, in der Zukunft, ähm, um da ein gemeinsames Verständnis rauszukriegen. Ähm, da, äh, gibt es noch viel, aber es gibt halt eine wunderbare Möglichkeit, das als USP, das wirklich als Treiber für Zukunftswachstum, äh, dann zu implementieren. Michael, wir haben dich. Hallo Markus, hallo zusammen. Das hat gedauert, aber super, dass du, äh, dass du's noch möglich gemacht hast, dass du mit dabei bist. Von dem her natürlich auch gerne noch mal, ähm, an dich die Frage – und du bist ja auch jemand, der schon bevor du zu (?).com bist, der sich von Anfang an mit dem Thema DSGVO-Content beschäftigt hat – wie ist denn dein persönliches Fazit? Ja, also sorry für die Verspätung und als, äh, ja, Überraschungsgast, sage ich mal, verspätet. Ich hoffe, ihr könnt mich gut hören. Und, ähm, ja, gerne gebe ich auch meine Einschätzung, äh, dazu. Also es, ähm, war bei mir tatsächlich kurz vor der DSGVO 2017 so weit, dass, äh, sogar ein Teil meiner Entscheidung war, den Arbeitgeber zu wechseln, damals von einem US-Programmatic-Dienstleister zu einem deutschen Medienkonzern in Unterföhring, weil ich eben dachte, dass 2018 die DSGVO alles schlagartig ändern wird, äh, im Ende Mai 2018. Äh, faktisch ist es tatsächlich so, dass ich total überrascht bin von dieser Dynamik, die wir in den letzten dreieinhalb Jahren erfahren, äh, nämlich von dem berechtigten Interesse, das dann 2018 war und eigentlich hat sich in Deutschland nichts geändert, außer Cookie-Banner, die sagen, wir tracken dich, bis hin zu, äh, zahlreichen Urteilen, dem Transparency and Consent Framework, fehlenden Ablehnbuttons, jetzt die Urteile zu US-Cloud-Anbietern, die das ganze Internet infrage stellen, bis, äh, ja, ähm, last but not least, wie du eben, Cosma, sagtest, none of your business, die Österreicher, der, ähm, mit seinen Datenschutzaktivitäten doch die ganze Online-Welt zum Erschüttern bringt und, ähm, bin gespannt jetzt, ähm, auf unseren Talk. Super. Danke, Michael. Schön, dass du mit dabei bist. Also wir haben jetzt schon viel gehört. Das Thema ist natürlich geprägt, ähm, es ist oft das Wort „Challenge", „Herausforderung" gefallen. Ähm, wollen wir dazu vielleicht ein bisschen tiefer einsteigen und vielleicht mal mit dem Thema Zustimmungsraten der Nutzer starten. Vielleicht mal die Frage an dich, Nina, jetzt mal, ähm, so über alle eure Kunden hinweg gesehen, äh, im Durchschnitt, wie hoch ist denn eigentlich die Zustimmungsrate? Äh, also wie viele, wie viele Nutzer geben denn eigentlich ihre Einwilligung? Ähm, kannst du dazu was sagen? Ja, Markus, also sehr interessante Frage. Bevor ich aber dieses Staatsgeheimnis quasi hier mal lüfte, einfach mal in die Runde. Cosma, Carsten, Michael, Markus, was, was denkt ihr denn so? Was sind eure, ähm, was ist euer Schätzungswert, was ich droppe? Hmm. Ich habe mir, ich habe mir eine Studie von Usercentrics, ähm, lustig (übersprechen 00:04:42) angesehen, ähm, aus den Ergebnissen vom letzten Jahr April, habt ihr die gemacht anscheinend. Ähm, da waren die Raten so an den sechzig, fünfundfünfzig, sechzig Prozent, wenn man's im Durchschnitt vielleicht nimmt. So was würde ich raten. Carsten, du bist gerade, äh, on mute. Ja, immer wieder das Gleiche. Ähm, da würde ich so ein bisschen in die, in die, in die Flughöhe reingehen, äh, von der Cosma. Das ist so aus meiner Erfahrung dann halt auch aus der Anwenderzeit heraus, ähm, ist man dann doch, ähm, überrascht.Stark teilweise unter die sechzig Prozent sogar noch gefallen. Ähm, kommt mit Sicherheit auch auf das Business an. Im B2B-Business ist es eine andere Auswirkung als im B2C-Business, aber es war mehr oder weniger doch eine Halbierung. Ja, also das kommt dem auf jeden Fall schon nahe. Also im Durchschnitt erreichen wir – und ich kann jetzt nur primär für unsere Kunden sprechen – ähm, liegen wir bei zweiundsiebzig Prozent im Durchschnitt. Und das gilt natürlich halt für alle Seiten, für alle Verticals. Äh, und generell lässt sich halt sagen, dass das, ähm, Wording, sprich, ähm, Designelemente, wie ich, äh, eben, äh, dass das Wording gestalte, ob es individuell ist oder quasi das Standard, was, ähm, von der Content Management Lösung vorgegeben ist, ähm, aber auch, wie ich diese, äh, diese Privacy-Lösung eben platziere, ob es zentriert ist oder eher im unteren Bereich der Webseite. Also all diese, ähm, Faktoren haben einen hohen, ähm, Einfluss darauf. Ähm, und ja, das gucken wir uns dann später noch mal an. Aber genau, zweiundsiebzig Prozent zu deiner Frage, Markus. Das ist ja, ähm, ein sehr hoher Wert. Ja, also, ähm, jetzt auch mal: Wir messen natürlich auch, ähm, bei vielen Kunden mit. Wir gucken uns da auch viele Zahlen an. Und die Frage, die ich gleich vielleicht noch hinterherschießen möchte, Nina, inwieweit sind es denn wirklich-- Also, weil ihr hab gesprochen und hab gesagt: „Na ja klar, da kommt es so ein bisschen auch auf die Branche an, auf die Industrie drauf an, ist es B2B? Da kommt es sicherlich auch ein bisschen auf die Brand drauf an, wie vertrauenswürdig ist, äh, so eine Brand. Aber was ich natürlich auch sehe, es gibt natürlich auch, sage ich mal, immer noch, ähm, Optimierungsmöglichkeiten, die halt, ähm, wenn man sich jetzt speziell auch Deutschland anguckt, noch sehr, sehr häufig eingesetzt werden, ja. Stichwort „Nudging". Ja? Also sprich, äh, dieser hervorgehobene, äh, Accept-Button. Ähm, inwieweit, äh, sprechen wir denn bei diesen, bei diesen doch sehr hohen, über siebzig Prozent, äh, wirklich über eine hundert Prozent, ähm, DSGVO und, äh, rechtskonforme Consent-Banner? Ja, das ist auch, ähm, eine gute Frage. Hier kommt es natürlich sehr auf das Unternehmen an und, äh, die User Journey, sprich, wie setzt das Unternehmen das tatsächlich dann um? Da sind auch dann die, äh, DPOs auch mit im Bunde, die das dann, äh, in der Umsetzung eben mit, mitgestalten. Von daher, äh, kann man das jetzt so pauschal nicht sagen. Also es kommt natürlich auch drauf an, je nachdem, auf welche KPIs man eben den Fokus legt, äh, sollte man eben die CMP dahingehend optimieren. Also beispielsweise, ähm, bei großen E-Commerce-Playern ist es so, dass sie eher versuchen, die Bounce Rate zu reduzieren, teilweise auf Kosten der Concentrate eben. Publisher, wohingegen, ähm, die ganz klar eben, äh, deren Geschäftsmodell auf der Datenerzeugung legt, ähm, versuchen eben die Concentrate zu optimieren, ähm, und eben nicht Produkte zu verkaufen. Ähm, dahingehend gibt es halt eben, wie du eben schon eingangs erwähnt hast, diese unterschiedlichen beeinflussbaren, aber auch weniger beeinflussbaren, äh, Größen, eben die die Einwilligungsrate, die Opt-in-Rate beeinflussen. Zu den Beeinflussbaren gehören beispielsweise Design, sprich farbliche Anpassung, ähm, an das Corporate Design, das Hervorheben von unterschiedlichen Elementen, ähm, wie platziere ich die Banner-Lösung, ähm, aber auch so Features, um eben, ähm, einen kontextualen Consent, ähm, eben zu, ähm, ja zu ermöglichen. Sprich, ähm, im Anwendungsfall, wenn ich jetzt auf, als Nutzer auf eine Webseite gehe und dann, äh, direkt gefragt werde, also über ein Smartphone: „Kann ich auf deine Kamera zugreifen?" So, dann lehne ich erst mal im ersten Moment ab, weil mich das erst mal so abschreckt. Aber zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ich dann irgendein Dokument oder ein Foto hochladen muss, werde ich dann noch mal gefragt. Sprich, diese, ähm, späteren Consents, diese Late Consents eben, ähm, ja, erhöhen eben die nachträgliche Wahrscheinlichkeit, dass ein Opt-in tatsächlich dann erfolgt. Und um dieses Potenzial wirklich komplett auszuschöpfen, ist es halt total wichtig, dass man eben, ähm, Teste macht, ähm, sprich A/B-Testing. Und das ist super hilfreich, um eben die Concentrate zu optimieren. Ja, super. Danke dazu, äh, Nina. Ähm, du hast gesagt, ähm, Concentrate versus Bounce Rate, ja. Also ist ja eine weitere Zahl oder ein weiterer KPI, äh, wo man sagen muss, ähm, der seit, ja, der Einführung der Consent-Banner, äh, nach oben geschnellt ist, ja, nämlich die Absprungraten. Und das ist natürlich auch wieder, ähm, nicht pauschal zu sehen, äh, von Website zu Website unterschiedlich, aber wir sehen halt auch Werte, dass die Bounce Rate um teilweise bis zu fünfzig Prozent gestiegen ist. Und da vielleicht mal die Frage, ähm, an dich, Cosma: Was bedeutet das denn für euch im Marketing und wie geht ihr damit um? Bounce Rate kommt natürlich immer ganz klar an, wenn ich ... Ähm, also ist für mich ein klares Ziel hinter der Kampagne und ich habe die richtige Zielgruppe hinterlegt, dann sollte die Bounce Rate auch nicht all zu hoch sein, sonst mache ich irgendwas falsch, ja. Also es liegt natürlich auch immer daran: Was, ähm, was möchte ich kommunizieren? Was ist mein Ziel dahinter? Also das ist immer einfach der wichtigste Punkt bei mir, wenn's um Marketing, wenn's im digitalen Bereich und Kampagnen geht, ähm, dass ich auch das, ähm, hinter der, hinter dem Werbemittel versteckt, was der User und die Userin dann sehen möchte, ja. Und damit kann ich auf jeden Fall schauen, dass meine Bounce Rate, ähm, gering-- also meine Bounce Rate, Rate geringer halte, ähm, als es möglich ist. Ähm, ja, ich würde sagen, ähm, Bounce Rate ist auch natürlich unterschiedlich. Kampagnenziel, aber auch, ähm, in welchem Funnel befindet sich mein User, ja. Also wir sind natürlich beim Autokauf, ähm, werde ich nicht mir heute ein Auto anschauen, es morgen konfigurieren und übermorgen kaufen, ja. Dafür ist es einfach ein zu hoher Invest. Das ist natürlich ganz was anderes, wenn ich jetzt sage: „Ja, hier ist mein, ähm, Klopapier aus und ich bestelle mir jetzt bei Amazon ein neues." Das ist natürlich dann wieder auch ganz anders. Und das, finde ich, muss man auch in meinem Hinterkopf behandeln, behalten. In welcher Funnel Stage befinde ich mich? Ähm, ist der User vielleicht schon mehr interessiert? Ähm, ist es ein User, der auch schon auf meiner Webseite war? Dann wird, ähm, der Consent-Banner hoffentlich schon akzeptiert worden sein und ich kann ihn damit dann noch retargeten. Ähm, das sind sehr viele Faktoren, die man hier bei ein, ja, mit einbeziehen muss, würde ich sagen. Ähm-Ja, darum geht es eigentlich. Also das Ziel ist immer, sage ich, das Wichtigste und die richtige Botschaft dann auch auszustrahlen und halt nicht zu schauen: „He, da klicken viele User drauf und dann verliere ich aber auch wieder sehr viele, weil sie einfach nicht interessiert sind. Bei der Diskussion will ich im Endeffekt auch noch mal einen anderen Layer reinbringen, und zwar der über die geographischen, unterschiedlichen, sagen wir mal, auch Interpretationen von DSGV innerhalb Europas oder wenn ich Business außerhalb Europas mache, dass ich es wirklich, sagen wir mal, länderspezifisch auch adaptiere. Also das muss man vielleicht nicht mehr in das deutsche Regulatorium oder gerade das Österreichische, was wirklich noch intensiver ist, dann über die ganze Welt streuen, sondern sich wirklich dann halt mit den Zielmerken auseinandersetzen und unterschiedliche Strategien implementieren. Das können die neuen CMPs ja wunderbar und von daher ist es wiederum eher die interne Anstrengung, sich darüber die Gedanken zu machen, das auseinanderzulegen, letztendlich über alle Märkte hinweg die beste Konzentrate zu erreichen, die einfach auch technisch und legaltechnisch möglich sind. Ja, und auch noch mal auf das Thema Late Consent, Nina, was du schon gesagt hast, einzugehen. Das ist natürlich auch eine Variante, wieder zur richtigen Zeit, am richtigen Place, meinen Consen sozusagen einzufordern, so wie du gesagt hast. Wenn ich erst später beispielsweise Haarmittelfarbe-Konzern und erst dann auf die Seite komme und dort den Consen akzeptiere, meine Kamera einzuschalten, werde ich eine höhere Acceptance Rate haben. Was wir natürlich auch gemeinsam mit FuseDeck uns jetzt anschauen, sind sozusagen die Late Consents: Ist der User, die Userin, ein User, der für mich spannend ist? Brauche ich den überhaupt? Möchte ich den wieder ansprechen? Und frage ich ihn überhaupt, um Content zu bekommen? Weil wenn er für mich nicht relevant ist, dann muss ich ihn vielleicht auch gar nicht nerven. Also man kann das natürlich auch von der anderen Seite aufziehen, sicher auch in dem Punkt. Jetzt wollen wir mal voraussetzen, Cosma, vielleicht auch noch mal eine wichtige Frage: Selbst bei einer Concentrate von 70% gehen ja trotzdem irgendwo 30% der Nutzer verloren, die jetzt keinen Consent geben. Was passiert denn mit denen? Sind die jetzt verloren aus einer Marketingsicht, aus einer Analytics-Sicht? Ja, ist eine gute Frage. Bei uns liegt der Consent sogar ein bisschen höher. Wir kratzen so einen 80%, was uns sehr freut, was sehr cool ist. Nein, die Userinnen sind auf jeden Fall relevant. Ich kann mir ja trotzdem, gerade auch jetzt beispielsweise mit der Integration von Fuse Deck ansehen, was die Users so treiben. Ich kann sie dann nicht wieder retargeten, aber ich kann auf Basis dessen natürlich eine Zielgruppe formen. Ich kann schauen, wo kann ich die Seite weiterhin optimieren. Es ist auf jeden Fall dennoch gut, diesen User Stream auf der Webseite zu bekommen, daraus vielleicht auch eine Lookalike-Audience zu bilden und auf Basis von dessen, diese dann im Marketing wiederzuverwenden und einfach noch zu schauen: Wo kann ich mehr Potenzial abschöpfen? Wie kann ich vielleicht dann auch diese User wiederholen und die dann mit einem Consent-Banner sozusagen bespielen und hoffentlich auf die Akzeptanz zu kommen. Michael, vielleicht kannst du ein paar Worte dazu sagen, wie denn eine Technologie wie FuseStack eben dabei helfen kann, dass eben diese Nutzer, die den Consent nicht geben, eben nicht verloren sind und dass man sich da nicht im Blindflug bewegt. Ja, gerne. Also wenn es immer Consent geht, dann betrifft das häufig auch im Web-Kontext, aber auch im App-Kontext. Häufig geht es die Cookies. Und dann ist jetzt seit einigen Jahren, einerseits durch die ganzen rechtlichen Rahmenbedingungen, die geschaffen wurden, aber auch durch das Vorpreschen der Browserhersteller, wie Apple mit seinem Safari, die auch technisch das immer weiter blockieren, kam das Schlagwort Cookieless. Und was heißt ein Cookieless jetzt tatsächlich für uns? Bedeutet, dass wir wirklich auf die Third-und First-Party-Cookies komplett verzichten können in unserem FuseStack Tracking. Bedeutet aber auch, dass all die Versuche, die die letzten Jahre unternommen wurden – Stichwort Fingerprinting, Local Storage, ETAG, Cash, IDs generieren und so weiter. Auch darauf verzichten wir und fokussieren uns komplett auf die Momentaufnahme. Das heißt, wenn eine Aktivität auf einer Landing Page oder auf der Brand stattfindet, dass wir schauen, was passiert dann eigentlich dort insbesondere und schauen auch: Woher kommt diese Aktivität? Das ist ja dann auch nicht userbezogen, sondern wirklich auf die Momentaufnahme: Ist das ein Displaykanal, der gerade diese Aktivität hergebracht hat oder ein Social Kanal? Aus welchem Kontext findet diese Aktivität statt? Ist es zum Beispiel ein Werbemittel, das beim Volvo einen elektrischen SUV bewirbt? Oder ist es noch der klassische Verbrenner-Kombi für die Familie? Und was tut denn diese Session dort tatsächlich? Interagiert sie mit dem Intent, die der Advertiser hat? Oder gibt es eine Abweichung? Beispielsweise er klickt auf SUV-Werbemittel, beschäftigt sich aber dann mit dem Kombi. Und dadurch geben wir dann dreierlei Insights und das tatsächlich komplett ohne Consent, auch wenn der User sagt: „Ich möchte kein Consent geben, weil wir uns ja komplett auf das nicht personenbezogene Session-Tracking beziehen, und geben einerseits natürlich nachgelagert das Reporting über den Erfolg der möglichen Konsequenzen auch, die der Advertiser ziehen kann, aber viel interessanter eigentlich der zweite Punkt über die Echtzeitmaßnahmen, die im Laufe der Session passieren können, auch völlig losgelöst vom Userbezug, weil wir ja hier ohne Consent dann in diesem Framing arbeiten. Und da sind Möglichkeiten der On-Side-Optimierung, beispielsweise wie das Model, dass man schaut, okay, er interagiert oder diese Momentaufnahme interagiert mit dem SUV von Volvo. Deswegen zeigen wir ihm jetzt im Model ein Call-to-Action, in den Konfigurator zu gelangen und damit beispielsweise die Active Runtime hochzutreiben oder tatsächlich sogar die Conversion, indem eine Probefahrt abgeschlossen wird. Weitere Maßnahmen sind A/B-Tests, late consent natürlich in dem Kontext ganz groß, dass man sagt: „Okay, wir haben uns die Sessions vorher angeschaut. Wir wissen, nach 40 Sekunden bouncen grundsätzlich die Aktivitäten. Lass uns doch nach 30 Sekunden ein Late Consent fragen, Retargeting auszuspielen. Und natürlich jetzt ganz aktuell auch das Stichwort „Server-to-server.Ähm, als dritte Maßnahme auch ganz heiß im Markt, dass wir in Echtzeit ohne Constant Rückmeldung an die Einkaufskanäle geben und sagen, das Werbemittel im Social war eher schlechter oder es war besonders gut, weil die Active Runtime, die FuseTech ermittelt hat, besser ist als der Durchschnitt und das völlig ohne Userbezug, sondern ganz klassisch im Kontext. Ja, super. Danke für deine Einschätzung, Michael. Ähm, super, super spannend. Ähm, ich seh nur, die Zeit, die schreitet gnadenlos voran. Ich glaub, auch wenn man irgendwie den, den Tag erfüllen könnte mit dem Thema. Aber ich möchte jetzt trotzdem noch mal ein bisschen drauf eingehen und mit euch drüber sprechen: Wo sehen wir denn jetzt eigentlich auch Chancen in der ganzen Entwicklung, ja? Vielleicht mal Carsten und Cosma, an euch die Frage: Stichwort First-Party-Daten, aber auch Datenhoheit der Kunden, ja, ähm, seht ihr da, seht ihr da auch Chancen und positive Entwicklungen, aber auch vielleicht so ein bisschen im Hinblick, was lässt sich daraus aus der, aus der Anbieterwahl auch ableiten? Mit wem arbeite ich da zusammen? Ähm, würde mich deine Einschätzung mal interessieren, Carsten. Gerne. Ähm, letztendlich die First-Party-Strategie ist der Holy Grail für die, für die Zukunft. Also wir sehen es jetzt auch mittlerweile sehr stark auch in den Diskussionen, ähm, und das ist nicht nur vielleicht da, wo man es als Erstes vermutet, im B2C-Bereich, wo über Loyalty-Programme intensiver wieder investiert wird, um letztendlich dann wirklich so, sagen wir mal, intensiv und so schnell wie möglich, ähm, dann im First-Party-Kosmos dann sich mit den Kunden zu bewegen und zu interagieren. Ähm, wir sehen es aber auch mittlerweile sehr stark im B2B-Bereich, dass ich das auch in Richtung Anwendergruppen gehe, das dann halt entsprechend da rein. Aber auch nicht nur, äh, dass man es nur mit der Marketingbrille sieht. Ähm, ich glaube, das ist gerade für den zweiten und dritten Schritt ganz wichtig, sondern dass man wirklich dahin geht, zu sagen, alle kundenbezogenen Daten, die ich irgendwo in der Akquisitionsphase, also im reinen Marketing, in der Transaktionsphase, im E-Commerce sammle. Das sind noch mal die, sagen wir mal, naheliegendsten, die dann halt, ähm, aggregiert und genutzt werden. Aber dann halt auch, dass man, ja, die Produktnutzerinformationen mit-- Also wir haben viele, viele Produkte, die ja mittlerweile so und so digitalisiert sind, über Cloud angeboten werden. Also da ist es technisch nicht eine große, großen Schritt, diese Daten auch mit zu integrieren oder die ganzen Serviceanfragen, die in die Serviceabteilung reinlaufen. Also letztendlich sprechen wir irgendwann über die 360-Grad-Betrachtung dieser Kunden und ich glaube, da müssen die Strategien dann hinzeigen, dass es sukzessive dann aufgebaut wird. Das kriegt man nicht von heute auf morgen. Das kann man auch nicht aus dem Marketing heraus definieren, aber aus dem Marketing gibt's genau diese Impulse, weil ich glaube, über die, die, die, die fokussieren zum First-Party-Dateneinsammen und den Konsens zu bekommen, ähm, äh, fängt letztendlich in der Kommunikation an und kann dann sukzessive sich aufbauen über die genannten anderen, sagen wir mal, Datentöpfe oder Silos, die es dann letztendlich, ähm, ja, dabei bedarf. Aber, ähm, dass davon letztendlich wirklich sich auch ein zukünftiger Erfolg definiert, ist, glaube ich, ziemlich klar und es geht weit über das hinaus, was wir nicht wollte kennen, so dieses ............................ White Paper et cetera, für ein Webinar. Das kennen wir alle. Ich glaube, das wird in Masse auch teilweise schon getan, aber da wird nicht weitergedacht: „Okay, wie kann ich das dann weiter dann halt letztendlich zu 'ner, zu 'ner richtigen Customer Experience, wie man heute so schön sagt, dann ausleben lassen? Ähm, da gibt's genug technologische Anbieter und Plattformen. Es mangelt nicht an der technologischen Möglichkeit. Es mangelt letztendlich dadurch, dass man vielleicht nicht dann auch die Zeit und den Raum nimmt, da so eine Strategie zu entfalten, die, glaub ich, die Leute, die Analyseexpertise auch reinholt und darauf dann halt letztendlich die ganze Customer Journey dann in die Zukunft trägt. Und, äh, da wird sich der Spross vom Weizen letztendlich irgendwann hinten raus dann trennen. habe ich den Blick auf den Kunden von der Kommunikation bis zum Kundennutzen oder bis zum Produktnutzen oder habe ich ihn nicht? Cosma, kannst du das unterscheiden, oder? Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, es geht noch in eine ganz andere Richtung, ähm, dass Unternehmen auch einmal darüber nachdenken, was sie eigentlich mit den Daten machen. Ja, also es wird einfach seit Jahren werden Daten gesammelt. Ähm, ja, es ist so cool. Ich habe so viele Daten, ich kann jetzt so viel machen. Ähm, es wird alles gestored, aber niemand verwendet das Ganze. Und jetzt muss man sich auch mal hier Gedanken machen, ähm, was ich eigentlich mit den Daten mache. Habe ich die richtigen Daten gesammelt? Habe ich sie richtig aufbewahrt? Wo bewahre ich sie auf? Wie nutze ich sie? Ähm, und ich finde, das sind sehr viele Fragen, die man sich auch mal stellen muss als Unternehmen. Oder man wird halt jetzt mehr oder weniger gezwungen, ähm, sich damit zu beschäftigen, ähm, was dem Marketing sicher auch helfen kann, die Werbung wieder, also da schließt sich der Kreis dann irgendwie, gezielter auszusteuern, ja. Also habe ich dann auch wirklich, ähm, Userinnen und User, die sich dafür wirklich interessieren und die dafür auch offen sind, ähm, die Werbung, ähm, oder das Angebot zu bekommen, ja. Also ich finde, es geht auch viel mehr darum, dieses Storage und diese Nutzung und noch mal darüber nachzudenken, in welchen Bereichen kann ich das nutzen und was kann es mir, so wie der, ähm, Carsten auch gesagt hat, für einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, ähm, wenn ich es richt-- wenn ich die Daten richtig einsetze, ja. Also das kann ich sicher auf jeden Fall alles unterstreichen, noch mal eben in Richtung auch Storage und Usage, ähm, zu denken: Was, was, wie profitiere ich davon? Was kann ich das-- Was kann ich daraus nehmen, ja? Super, danke dir. Michael, vielleicht, ähm, zum Abschluss auch noch mal ganz kurz: Wir haben jetzt ganz, ganz oft das Wort oder den Begriff Late Consent, das ist sehr, sehr oft gefallen. Vielleicht kannst du einmal beschreiben, ähm, wie der Late-Consent-Ansatz und Qstack aussieht und, äh, wo das Ganze ansetzt und wie man damit auch, sag ich mal, den Webseitenbetreibern helfen kann.Ja, gerne. Also vor der Ausgangslage, die wir auch persönlich als Nutzer des Internets häufig sehen, ist, dass wir beim Betreten sofort eine Consent-Abfrage sehen. Also zum Glück nicht so oft, wie du Nina sagst, schalt die Kamera ein und schalt mir das Banking frei, sondern tatsächlich eher Cookies und Datenzugriff auf das Gerät. Und im Late Consent ist es so, dass man sagt, ich verzichte erst mal beim Betreten von neuen Usern auf die Consent-Abfrage und messen mit der FuseStack-Technologie rein auf der Session-Basis, also auf den drei Faktoren, ähm, die für die meisten recht wichtig sein können. Woher kommt diese Aktivität? Stichwort aus dem Display oder Social oder AdWords. Ähm, welches Werbemittel war das und womit beschäftigt sich tatsächlich der User? Und vor dem Hintergrund, dass, wie du, Cosmo, das schön sagt, wir storen ja so viele Daten aus der Vergangenheit, dass man sich anschaut: „Was ist denn eigentlich der Durchschnitt?" Wir haben zum Beispiel eine Analyse des Late Contents gesehen, dass wenn der Content später kommt, die User viel inter-intensiver interagieren mit der Website. Und wenn man das weiß, dann kann man zum Beispiel sagen, dass nach dreißig Sekunden der richtige Zeitpunkt ist, den User zu fragen, ob man Cookies setzen darf und den User mit Retargeting wieder begegnen darf. Und auf dieser Basis bis dahin, wo FuseStack eben nicht personenbezogen getrackt hat, wissen wir beispielsweise, das Werbemittel hatte den Fokus SUV, der elektrisch angeboten wird von einem Volvo und die Aktivität war dann insbesondere auf Lederausstattung, sodass man dann nach dreißig Sekunden und zwanzig Prozent Scrollrad auf volvocars. Com sagen kann: „Hey, lieber User, dürfen wir die Ausstattung Leder und SUV in Kombination mit Elektrik demnächst noch mal zeigen und personalisieren?" Und in dem Fall dann die Hoffnung, dass der User dann sich entweder weiter beschäftigt mit dem Konfigurator oder im Idealfall auch Constant gibt, um eben von diesem Session-Tracking auf das User-Tracking zu switchen und quasi die Verluste der Vergangenheit, getrieben durch Technik und DSGVO, abzumildern. Danke dir. Nina, vielleicht noch mal aus der Sicht, ähm, einer Consent-Management-Plattform, so einen Ansatz, wie Michael denn jetzt auch beschrieben hat. Wie schätzt du das ein? Ist es sinnvoll? Kann man damit die Consentraten vielleicht in Zukunft noch mal deutlich steigern? Können sich solche Ansätze etablieren? Ja, Markus, also in einem Wort: spannend. Wenn ich mich jetzt persönlich, sage ich mal, in den User verein-- äh, reinversetze, ähm, und da denke ich jetzt an die Shoppingzeit wäre während der Weihnachtszeit, während du auf jede Website gehst und da musst du dich sofort entscheiden, ja, nein oder im besten Fall ja, alle Cookies akzeptieren. Du hast gar keine Möglichkeit. Du möchtest eigentlich nur schnell das Weihnachtsgeschenk besorgen, so ohne sich jetzt großartig damit auseinanderzusetzen, finde ich das total einen spannenden Ansatz, dass man eben später erst die Möglichkeit bekommt, du kannst erst mal stöbern auf der Seite und dich wirklich für die Sachen interessieren, weshalb du eigentlich auf die Seite gekommen bist, richtig. Ähm, und dass der Einwilligungsprozess eben erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ich dann wirklich, ähm, jetzt sicher bin und weiß, ich habe jetzt auch möglicherweise Vertrauen zu dem Unternehmen, zu den Produkten geschaffen, zu der Webseite, dass ich dann auch eher gewillt bin, meine Einwilligung zu geben. Ähm, und von daher finde ich die Idee total interessant, die Logik wirklich erst, äh, nach wirklichem Interesse abzufragen. Das ergibt für mich total Sinn und das sind auch so Teile der Optimierungsmodelle, wie wir das, ähm, bei uns umsetzen und deswegen ist es auch extrem spannend und auch der Grund, weshalb wir auch mit euch, FuseStack, zusammenarbeiten und an dieser Idee weiterspinnen wollen, um das für Unternehmen und für Nutzer eben gewinnbringend einzusetzen und anzubieten. Super. Dann sage ich ganz, ganz großes Dankeschön an euch. Mir hat es super Spaß gemacht. Ähm, ich glaube, wir könnten jetzt noch relativ lange, ähm, weiter sprechen und weiter diskutieren, ähm, zu so einem Thema. Ähm, gerne noch mal die Aufforderung jetzt auch an die Audience, wenn es noch irgendwie eine dringende Frage gibt, dann, ähm, postet die noch in den Chat. Ansonsten kontaktiert uns gerne über LinkedIn, ähm, oder sonstige Kanäle, wenn ihr weiter diskutieren wollt, wenn ihr Rückfragen zu den Themen habt. Ähm, ansonsten nehme ich jetzt erst mal als großes Kompliment für euch, ähm, dass ihr in euren Ausführungen so klar wart, dass keinerlei Fragen entstanden sind. Beziehungsweise kann man natürlich das auch so sehen, dass wir eine Audience hatten mit echt, ähm, ja, absoluten Experten und das freut uns natürlich auch. Und von dem her, ja, wünsche ich euch allen einen wunderschönen Nachmittag. Danke euch, dass ihr dabei wart. Ich hoffe, wir können es an der einen oder anderen Stelle, vielleicht in der Runde auch noch mal wiederholen. Mir hat es mega Spaß gemacht. Ich hoffe, vielleicht könnt ihr auch noch das eine oder andere jetzt mitnehmen, ähm, ja, heute im Laufe des Nachmittags oder auch morgen auf der OMKB. Und, ja, freue mich, wenn wir uns alle dann vielleicht auch in diesem Jahr mal wieder irgendwo auf der einen oder anderen Veranstaltung auch mal wieder live sehen, ähm, können. Und, ähm, ja, hier kriegen wir noch ein Feedback. Also, äh, total gerne, äh, auch an diejenigen, die irgendwie eine Bachelorarbeit schreiben oder sonstige Recherchen machen. Kontaktiert uns. Wir helfen auch da immer gerne, ähm, und unterstützen. Also da geht es nicht nur um Sales und Kunden zu gewinnen, sondern auch da natürlich Nachwuchsförderung wird ganz, ganz losgeschrieben. In diesem Sinne, danke an euch alle. Schönen Nachmittag und bis bald. Macht's gut. Danke euch. Danke. Tschüss. Ciao.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

f

fusedeck

fusedeck

Im Video erwähnt

Tools & Agenturen aus diesem Talk — direkt im OMKI-Verzeichnis ansehen.

Beschreibung

Seit einigen Jahren gibt es die Datenschutz-Grundverordnung. Diese erfordert die Einwilligung der Nutzer, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Außerdem verlangen Richtlinien einen Consent, wenn Cookies oder ähnliche Informationen auf dem Gerät des Users gespeichert werden sollen. Consent Management Plattformen wurden zum Standard. User sind jedoch nur noch genervt und Marketeers haben mit den hohen Absprungraten und der geringen Akzeptanz zu kämpfen. Wie sieht also die Zukunft aus?

Themen in diesem Video

  • fusedeck

Dieses Video teilen