(dramatische Musik) So, ihr seht, ich habe Zuwachs bekommen und zwar möchte ich ganz herzlich Artur May von Ionos bei uns hier live im Studio begrüßen. Schönen guten Morgen, Artur. Schön, dass du bei uns bist. Schönen guten Tag. Danke, dass ich hier sein darf. Ich freue mich, ja. Hi. Ja, wie geht es dir und wie bist du-- Von wo bist du heute angereist? Erzähl mal. Mir geht es sehr gut. Ich bin, ähm, hau-hau-hauptsächlich Berliner, hab noch eine Zweitwohnung in Karlsruhe und bin auch aus Berlin angereist. Das ist dann 'ne gute Entscheidung gewesen im Vergleich zu Karlsruher. (lacht) Sehr schön. Du bist gleich Gesprächspartner von dir, lieber Shahab. Deswegen hast du dich auch schon ganz geschwind hier einmal mit auf die Bühne gemogelt. Ich möchte euch aber, liebe OMKB Community, bevor die zwei in ihren Talk einsteigen, den Artur einmal ein bisschen genauer vorstellen. Artur, du bist seit März 2020 Chief Marketing Officer und im Vorstand bei der Ionos und hast aber schon einige spannende Stationen als digitaler Marketing-Spezialist in deinem Lebenslauf, warst beispielsweise vorher Geschäftsführer bei der Preis.de oder CMO bei Idealo. Zudem warst du als Interim-CMO einige Jahre bei der Project A Ventures aktiv, vorher Online-Marketing-Consultant und Head of Conversion Optimization und SEO bei der Reach Group, zudem als geschäftsführender Gesellschafter bei der Effektiv Online Marketing GmbH aktiv gewesen und in den Anfängen als SEO Consultant bei der Abacus Internet Marketing. Das heißt, du hast dich dem digitalen Marketing, dem SEO, aber natürlich auch den allgemeinen Marketing-Themen verschrieben und bist schon viele Jahre in unserer Branche aktiv und unter anderem auch schon seit 2013 im Expertenbeirat des Bundesverbandes der Digitalen Wirtschaft mit dabei. Ich habe gelernt, dass du auch drei Sprachen sprichst, Englisch, Deutsch und Spanisch. Da haben wir was gemeinsam. Insofern können wir gleich einmal die Sprache wechseln, wenn du magst. Nein, Spaß beiseite. Und zuletzt war es doch bestimmt ein ganz cooles Erlebnis gewesen beim Formel-1-Rennen in Monza 2021, wo die Ionos ja unter anderem auch als Partner beim Haas Formel-1-Team aktiv ist, ne, soweit ich informiert bin. Exakt, ja. Sehr schön. Und, ähm, um euch noch ein paar Details zur Ionos zu verraten: Ionos ist ein deutscher Internetdienstanbieter mit Webhosting und DSL-Produkten, ist ein Zusammenschluss der Unternehmen eins und eins Internet und Profit Bricks und Teil von United Internet AG. Sie gelten als leistungsfähige europäische Cloud-alternative mit unter anderem Technologiepartnern wie Intel, haben mehr als acht Millionen Kunden an Bord mittlerweile, also eine beeindruckende Zahl. Und genau, ihr seid unter anderem Partner vom Haas Formel-1-Team, für das Mick Schumacher beispielsweise fährt. Wie war es denn in Monza? Erzähl mal, hat Spaß gemacht. Es war sehr spannend. Das erste Mal den Mick Schumacher persönlich getroffen mit dem Günter Steiner. Wir waren ja vorher in vielen Gesprächen mit den Kollegen und man muss sagen, vor Ort waren sie genauso authentisch. Wir durften zudem auch das Team im Backstage mit begleiten. Ähm, also das Formel-1-Team, sehr spannend. Sehr interessanter Bereich. Man muss sagen, wirklich sehr performance-orientiert, sehr strukturiert und, ähm, ja, sehr beeindruckend, kann man sagen. Ich merke, du legst auch ein paar Parallelen zu Ionos selbst wahrscheinlich. Auf die Tech-und Performance-Orientierung, was eine gute Überleitung ist. Ich könnte mich mit dir natürlich auch noch länger über Formel 1 unterhalten, Artur, so ist es nicht. Shahab, ich weiß, aber du hast vielleicht noch das eine oder andere spannendere Thema sogar im Gepäck. Insofern entschwinde ich jetzt aus eurer Mitte, wünsche euch, liebe OMKB-Community, ganz viel Spaß hier im Fireside Chat zwischen Shahab und Artur. Let's go. Vielen Dank. Hat mich gefreut. Sehr gut. Vielen Dank, Mario. Und fairerweise muss ich sagen, ich habe auch nicht die höchste Affinität für Formel 1. (lacht) Von daher wüsste ich jetzt auch gar nicht, dieses Gespräch weiter fortzuführen. Artur, erst mal herzlich willkommen hier bei uns auf der Bühne. Schön, dass du da bist. Ich freue mich wirklich gewaltig, jetzt die nächsten fünfundvierzig Minuten ungefähr mit dir ins, ähm, gemeinsame Sparring gehen zu dürfen. Ionos, lass uns damit vielleicht mal anfangen. Ist ja ein Begriff, der vielen, ähm, wahrscheinlich unserer Zuschauer auch noch nicht, muss man sagen, ein Begriff ist. Vielleicht kannst du, kannst du noch mal ein bisschen was zu dem Unternehmen Ionos erzählen und auch zu der Größe. Also ist ja eine gewaltige Größe, die ihr dort hinlegt. Wenn man der Presse, ähm, ja, entnehmen kann, macht ihr relativ ordentlichen Umsatz. So eine Milliarde, sagt die Presse. Ihr habt eine sehr, sehr große Marketing Unit und dazu würde ich gleich noch mal ein bisschen intensiver mit dir einsteigen. Aber erzähl unserer Crowd, vielleicht unser Audience: Wer seid ihr und wieso seid ihr eigentlich so groß? (lacht) Sehr gerne. Ja, ist eine gute Frage. Tatsächlich ist es so, dass Ionos erst 2019 entstanden ist. Wir sind aus der Eins und Eins entstanden. Die Eins und Eins, äh, hat ja schon sehr früh auch angefangen mit dem Thema Webhosting. Ahm, und es gab schon immer die Sparte Telco, Mobilfunk, DSL und zudem eben Hosting. Diese Hosting-Sparte, ähm, hat sich herausgelöst und wurde dann mit der Zeit Ionos. 2019 war es dann eben eins und eins Ionos. Wir sind dann zu Ionos by 1&1 geworden und jetzt eigenständig nur als Ionos auf dem Markt. Und, ähm, genau, haben dadurch natürlich einen riesengroßen Kundenbestand, auch eine Menge M&A betrieben, vor allem in den letzten Jahren, ähm, mit zur Ionos selber-- Oder die Ionos ist eine eigene Marke, aber zur Ionos-Gruppe selber gehören weitere Unternehmen, die man die meisten, die meisten kennt man hier auch, zum Beispiel die Strato, die United Domains, Sedo als Domain-Marktplatz, die Internet X. Dann haben wir zudem noch den Marktführer in Polen gekauft, Home PL, damals den Marktführer in UK Fast House, in Spanien, ASIS und so weiter und so fort. Und dadurch ein, ähm,Nettes Portfolio an Hosting Unternehmen angeschafft und sind damit jetzt auch Europas größter Hoster und Cloud Anbieter. Wow. Okay, das heißt durch die Aktivitäten seid ihr jetzt tatsächlich in Europa die Nummer eins. Genau. Also der Anbieter aus Europa genau. Okay, Arthur, du bist bei der Ionos im Vorstand und fokussiert sich auch unter anderem auf das Thema Marketing. Jetzt hast du ja Mario Ziemsch auch schon erwähnt, ganz ganz viel Background und Expertise sammeln können, vor allem im Bereich des Performance Marketings. Würde ich einfach mal annehmen, wenn ich deine letzten Station so ein bisschen Revue passieren lasse. Jetzt bist du in einem Unternehmen, was europäischer Marktführer ist, was sehr, sehr schnell und gewaltig wächst. Wie gehst du mit deinem Performance Marketing Background eigentlich in dieser neuen Situation oder dieser vermeintlich neuen Situation? Ist ja nicht komplett neu für dich. Du bist ja schon ein paar paar Monate in der Funktion. Wie gehst du damit um und wie groß ist euer Marketingteam? Vielleicht lässt du uns ein bisschen daran teilhaben. Sehr gerne. Also unser Marketingteam bei der Ionos selbst sind 180. In der gesamten Gruppe müssen wir weit über 200 Marketeers haben, 200 Marketeers. Das muss man sich mal verzuckt zergehen lassen. Das ist schon das. Das ist schon ein Brett. Da kommt ein bisschen was zusammen. Natürlich sind aber auch wie gesagt, viele, viele Marken dort sind Umsatz gesagt. Wir sind kein kleines Kleinunternehmen. Wie gesagt, relativ viele Marken, die auch mit dazugehören zu meinem Ansatz. Ganz genau. Ich bin komme mehr aus dem performanceorientierten Marketing, womit aber auch aus dem technischen. Der Kollege hatte es vorhin erwähnt, aber mein Tipp mein ursprünglicher Background ist sogar Informatik. Das heißt eher von der technischen Seite. Deswegen schließt sich das auch ganz gut jetzt mit einem so technischen Produkt oder einem Unternehmen, das Tech verkauft. Mein Ansatz ist sehr datengetrieben, das heißt selbst Brand Investitionen, also so gut wie jegliche Investitionen, die wir tätigen, versuchen wir Performance orientiert zu tätigen. Das heißt zu schauen, welche, welchen Impact hat es, welche Auswirkungen hat es, Kann man da irgendeinen Umsatzwerte hinter packen? Genau. Wie macht ihr das konkret, Arthur? Wir haben schon gehört, ihr seid in der Formel eins investiert. Ja. Gegenfalls macht ihr TV Werbung out of Home Werbung. Das heißt, ihr habt. Ihr habt eine sehr breite Klaviatur an Media Channels. Du kannst vielleicht gleich ein bisschen was zu den Media Channels auch erzählen. Wie versuchst du diesen sehr datenorientierten Ansatz auch eher in die. Nehmen wir gerne die Formel eins in die Offline Welt zu transportieren. Wie schaffst du das und wie geht ihr da systemisch vor? Ja. Also die Sportsponsoring ist natürlich eine der Königsdisziplinen, wenn es ums performancereiche Marketing geht. Herauszufinden, welchen Effekt es exakt hat, ist nahezu unmöglich. Aber man hat Näherungswerte. Man kann natürlich schauen, welchen Effekt hat es, wenn so ein Logo mal auf einem Fahrzeug ist Bzw. Man kann ja auch Gegenwerte berechnen. Was würde es kosten, ein Logo an anderen Stellen mit dieser Reichweite mit dieser Zielgruppe zu positionieren, hat da vielleicht sogar noch mal Insights. Was bringt das? Das heißt, man hat ja gewisse Näherungswerte. Zudem gibt es ja sehr viele, gerade beim Formel eins sehr viel drumherum. Wir arbeiten mit Günter Steiner, dem H Chef zusammen, dem Teamchef, der mit uns zusammen einen Podcast gestartet hat. Wir arbeiten mit Mick Schumacher zusammen, schicken schicken Influencer zu den Rennen. Und je Maßnahme selbst gibt es natürlich die Möglichkeit, die Effektivität zu messen, die Reichweite, im besten Fall sogar den Impact auf den Traffic. Das versuchen wir zu identifizieren. Es ist manchmal so ein bisschen Mäuse melken, so ein bisschen. Es sind viele kleine Schnittstellen oder viele kleine Punkte, die an die, in die man dann geht. Aber in Summe hat man natürlich dann einen gewissen Return, das dann zu dem Invest und der Return West. Man hat dann gewisse Näherungswerte. Genau so grob zu den anderen Kanälen, also den anderen Medienquellen. Wir sind weiterhin auch obwohl wir ein sehr techlastiges und sehr eine sehr spezielle Zielgruppe haben, sehr TV lastig noch haben, investieren sehr viel in Media, auch dort und auch hier gehen wir sehr datengetrieben ran, versuchen zu messen, welchen Impact hat es genau auf den Traffic, auf diverse KPIs. Es ist ja nicht nur, dass sich der Traffic auf der Seite, die Zugänge verändern, also diese Sessions, die Page Impressions oder was auch immer, sondern es hat auch noch Cross Effekte auf das Nutzerverhalten, auf den Kundenbestand, der eventuell länger bleibt oder sich irgendwie verändert. All diese Effekte versuchen wir zu messen. Ich sage versuchen, weil wir natürlich auch nicht zu 100 % reinbekommen können. Man hat immer eine gewisse Unschärfe, aber diese Unschärfe ist teilweise kalkulierbar. Es gibt gewisse Ranges und desto mehr Datenpunkte man hat, desto mehr Kampagnen, desto besser wird es einfach. Und so versuchen wir selbst Brand orientierte Investments performancedetrieben auszusteuern und eben auch zu messen, so dass wir eben nicht blind unterwegs sind. Das sehe ich zu viel zu sehr im Marketing, viel zu häufig auch in der Vergangenheit Auch durch meine Station vor habe ich. Es liegt nicht einfach an meiner DNA, sondern ich versuche ja alles performanceorientiert zu machen. Und ich habe es einfach viel zu häufig gesehen, dass Unternehmen, Marketers blind durch die Gegend laufen, investieren und sagen Das ist ein gutes Investment, daran muss man glauben. Hat doch viel Reichweite. Oder es haben doch sehr viele Leute zugeschaut oder was auch immer. Aber die die Qualität auch dahinter ist immer sehr wichtig. Und das ist natürlich eine Kunst. Es ist sehr viel Aufwand, sehr viel Arbeit. Auch manchmal ein bisschen demotivierend, wenn man dann eben sehr viel Aufwand reinsteckt und dann eben keine Effekte sieht. Aber nichtsdestotrotz ist es das Wert, auch.Um es performance orientiert zu machen, um dann auch dazu evaluieren zu sagen ist ein gutes Investment oder kein gutes Investment. Das heißt Emotionen so ein bisschen rausnehmen, mehr Sachlogik und Rationalität reinbringen. Ich finde es ganz interessant, dass ihr so stark auch in Richtung offline geht, obschon du einen Performance Aspekt in das gesamte Thema Marketing reinbringst. Wir hatten bei der vorhergehenden Konferenz den Sven Schmidt hier, der auch im Sportmarketing investiert ist, der ganz klar sagt da sind relevante Impacts auch für den Onlinehandel bzw für den Marktplatz in dem Fall erlebbar. Glaubst du, dass Offline Channels immer noch unterschätzt werden von vielen Performance Marketeers? Ja. Ich finde man hat in den letzten Jahren jetzt wohl gemerkt nicht mehr in den letzten 12 bis 24 Monaten, aber eher oder nicht in den letzten zwölf Monaten, aber in den letzten Jahren gesehen, dass gerade auch viele Start ups, die digital only unterwegs waren, deutlich mehr oder dass ich dann auch deutlich mehr im Offlinebereich probiert haben. Und es gibt einfach gewisse Bereiche, wo das auch sehr gut funktioniert. Ich finde, in meiner persönlichen Wahrnehmung ist ein ganz gutes Beispiel McMakler, die jetzt schon eine höhere Bekanntheit haben, obwohl es ein Startup ist, das gar nicht so alt ist als jedes andere Unternehmen an dem Markt, als ein Engel in Völkeraue oder wie auch immer, die sehr etabliert sind und die auch gar nicht so unprofitabel waren, die auch sehr, sehr stark waren in der Vergangenheit. Aber ein McMakler, da ist ein reines digitales Unternehmen, bietet auch eine Telefonnummer an, die sie aber nicht vorwiegend promoten. Aber es ist eine reine, ein digitaler Service mit die Website. Man startet dort den Service und auch diesen dann. Deren Marketingstrategie scheint, so wie doch von außen betrachtet, sehr TV lastig zu sein. Es hängt natürlich von Bereich zu Bereich ab. Es gibt viele Produkte, gerade emotionale Produkte, Produkte, die eine ein Markenaufbau benötigen, wo das natürlich sehr sinnvoll ist. Bei uns, wie schon erwähnt, ist eigentlich sehr tech lastig und man würde auch sagen, naja, der Streuverlust ist ja sehr groß. Aber was wir auch feststellen, auch wenn der Streuverlust sehr gut ist, groß ist es gibt kein anderes Medium, das so stark die Markenbekanntheit beeinflusst und nicht nur overall, sondern auch in der Zielgruppe. Es ist nochmal ein großer Unterschied, wenn man im TV zu sehen ist und natürlich diese Zielgruppe tv noch schaut. Was ja auch die Thematik ist, aber eben diesen Spot sieht, als wenn man hunderte oder tausende Banner sieht auf irgendwelchen Webseiten, die vielleicht auch teilweise untergehen. Heißt nicht, dass das, dass das digitale Marketing oder Marketing nicht sinnvoll ist. Da geben wir unser größtes, also unser meistes Geld aus. Das meiste Budget fließt da rein, aber die Markenbekanntheit geht einfach durch. Tv muss man auch weiterhin sagen am besten beeinflusst. Nach meiner Erfahrung ist es aber auch nicht out of home. Da habe ich tatsächlich mir schon sehr häufig die Finger verbrannt, festgestellt, auch kaum Möglichkeit gefunden, das profitabel zu bekommen. Selbst Radio für sehr zielgruppenspezifische oder zielgruppenorientierte oder passende Zielgruppen hat leider nicht funktioniert. Also da war es tv das einzige Medium, wo ich glaube, dass es noch Sinn macht. Ich glaube, viele unterschätzen es noch immer. Wenn du tv anstrichst, Arthur, wie geht ihr mit dem Thema programmatische Einkäufe über Bewegtbild um? Also beispielsweise YouTube oder andere Bewegtbildplattformen im Netz oder auch Video on Demand. Du hast Radio gerade angesprochen. Wie geht ihr vielleicht auch mit mit Playern wie Spotify und Co. Um? Experimentiert ihr dort? Aber vielleicht holst du uns noch mal so ein bisschen ab, dahingehend, in welche Media Channels ihr im digitalen Segment ganz konkret investiert. Du hast Google gerade schon schon erwähnt. Und was mich natürlich auch interessieren würde, weil ihr europaweit aktiv seid, ob es da auch regionale Unterschiede gibt. Guter Punkt. Also wir sind sogar nicht nur europaweit aktiv, wir sind auch in den USA, wir machen sogar ein paar Millionen Euro Umsatz, auch in Australien. Also es kommt ein bisschen was zusammen weltweit. Aber klar, Europa ist unser Core und auch unser Fokus. Zum Marketing spending kann ich natürlich nur grob sagen, wir geben das meiste Geld natürlich im Google Universum aus Facebook. Wir testen natürlich auch immer wieder neue Plattformen. Jede Social Media Plattform, die jetzt groß wird oder immer größer wird, monetarisiert TikTok, Pinterest, klar, Twitter schon viel länger. Natürlich schauen wir uns an, welche Zielgruppen können wir dort erreichen, welche Targeting Möglichkeiten gibt es, macht es Sinn? Und dadurch, dass wir ein sehr breites Produktportfolio haben, von Domain über Homepage, Baukasten über Server, klassisches Webhosting bis hin zu Cloud, sind wir sehr breit aufgestellt. Und wie du sagst, natürlich auch in vielen Ländern. Und dann ergeben sich natürlich gute Möglichkeiten. Die sind teilweise, manchmal nischig, aber selbst da ein gutes Beispiel ist. Man würde jetzt natürlich sagen, auf LinkedIn bekommt man vielleicht den CTO, den CIO sehr gut, aber auch auf Pinterest bekommt man den sehr designaffinen und das ist ja auch kein Geheimnis, pinterest hat eine sehr hohe, sehr hohen Frauenanteil. Bei der Nutzung der Plattform bekommen wir eine andere Zielgruppe, die aber wiederum für die wiederum gewisse Produkte spannend sind und wir natürlich auch schauen müssen, dass wir uns ein bisschen anpassen. Wie gesagt, meistens sind es dann auch wiederum nur Nischen, das heißt, das ist ja nicht so skalierbar. Da sind natürlich die Produkte von Google über ADS, GDN, Facebook, Cosmos inklusive Facebook, Insta natürlich einfach sehr viel ergiebiger und auch effizienter Zeiteinsatz. Was mich noch interessieren würde, Arthur, ist nutzt ihr digitales Marketing primär für die Neukundenakquise oder sagt ihr auch ganz klar, wir haben hier eine Kohorte, 8 Millionen Nutzer? Ist ja jetzt auch nicht ganz, ganz wenig. Da versuchen wir digitales Marketing auch ganz bewusst einzusetzen, um cross und Upsell zu positionieren.Ähm, vorwiegend tatsächlich Neukunden. Ähm, wir gehen immer mehr in den Bereich auch Bestandskunden zu taggen. Das heißt, unser Retargeting hört nicht dabei auf, nur Nutzer zu targeten, die Interesse an einem Produkt haben und, äh, es dann nicht gekauft haben und dann, dann, äh, weitere Werbemittel von uns bekommen, sondern auch Kunden, die etwas gekauft haben, denen wir dann, ähm, ein Crosssell und Upsell anbieten können. Ähm, da können wir natürlich eine Menge Daten sammeln oder haben wir eine Menge Daten damit arbeiten und das dann auch weiter anzubieten. Ja, ähm, das ist natürlich sehr lukrativ und, äh, da muss man auch sagen, dass der Markt da auch gar nicht noch gar nicht so viel zu bieten hat. Also genau wie du sagst, die meisten Marketeers fokussieren sich gerade auch im Digital Marketing oder Marketing eben auf die Neukunden. Ähm, und, äh, genau da gehen wir auch mal tiefer rein. Da geht ihr tiefer rein. Okay, Artur, du hast ja in der Vergangenheit einige Stationen absolviert, wie wir gerade eben im Intro auch gehört haben. Jetzt arbeitest du bei einem sehr, sehr großen Konzern, eines der erfolgreichsten Tech-Konzerne, würde ich auch sagen, hier in Deutschland, der United Internet, ähm, beziehungsweise IONOS, die, die Bestandteil der United Internet ist. Wie gehst du mit dem Thema um, dass du jetzt in einem großen Konzern aktiv bist, aber von deiner Grund-DNA eigentlich, du hast es gerade auch gesagt, du bist von deiner Grund-DNA eher Performance driven und auch sehr Start-up affin. Hast du manchmal diesen Moment, dass du sagst, okay, der Konzern, der entschleunigt mich meine Entscheidungen, meinen Marketing driven Ansatz gerade. Oder sagst du nein, eigentlich funktioniert das bei der United Internet sehr, sehr gut. Das ist eine gute Frage, die, ähm, natürlich, wenn man jetzt es schwarz oder weiß malt und sagt, es gibt Konzern oder Start-up, jetzt sehr vereinfacht gesagt, äh, dann ist es natürlich so, dass ein Start-up deutlich agiler ist, deutlich schneller ist, äh, schneller ein besseres Go-to-Market hat, beziehungsweise, ähm, schneller ein Produkt launchen kann, äh, oder vielleicht auch sich weiterentwickeln kann, aber schneller privaten kann, in eine andere Richtung zu laufen. Wäre son Konzern gegeben durch die Strukturen, äh, der langsamer ist. Und natürlich, äh, ist das auf den ersten Blick erst mal, ähm, nimmt der Coolness Faktor natürlich ab. Natürlich möchte man, äh, mehr, ähm, äh, möchte man mehr testen und eventuell fehlt man auch oder, oder fällt es, funktioniert es nicht so, wie es sein sollte und dann startet man neu, äh, oder was anderes. Das ist natürlich der Fall. Und klar, äh, ist das auch ein Personending. Was man aber sagen muss, ist, dass wenn ein Start-up oder ein kleines Unternehmen etwas startet, dann macht es vielleicht damit, äh, jetzt mal sehr plakativ gesprochen, tausend, zehntausend Euro Umsatz. Wenn ein Konzern mit etwas startet, ja, dann hat man da eine ganz andere Liga hinter und das ist ein ganz anderes Level. Plus, es passiert meistens viel mehr hinter den Kulissen. Das heißt, bevor so ein Produkt launch, bevor eine große Veränderung stattfindet, passiert viel dahinter, auch teilweise Tests. Ähm, diese Schnelligkeit auch ins Konzern zu haben, eben Sachen auch anzutesten, ob es vielleicht in der großen Marke ist oder in den kleineren Marken oder in kleineren Teams oder, ähm, mit einem MVP, ähm, ist natürlich sehr wichtig, um auch diese Schnelligkeit zu haben. Aber diese gewaltige Power, die ist ein riesengroßer Vorteil. Deswegen würde ich nicht sagen, dass es grundsätzlich schlechter oder besser ist und oder dass es dann nur entschleunigt. Im Gegenteil, ich glaube, wenn so ein Konzern mal, äh, etwas startet oder mal verändert, äh, kann, kann, kann es deutlich anstrengender sein, als wenn es mal ein Start-up macht. Aber wie gesagt, die, die, die Power dahinter, die Größe, die Effektivität, die Auswirkungen und natürlich auch die, die finanziellen Mittel, die man da hat. Ähm, während Start-up natürlich sagt, wir müssen das alles selber bauen oder wir, ähm, wir können vielleicht irgendwie gerade nur einen günstigen Dienstleister dazu nehmen, ähm, kann so ein Unternehmen man vielleicht sogar an M&A denken, ähm, oder strategischen Partnerschaften, die für beide Seiten sehr lukrativ sind. Du hast gerade die finanzielle Power und, und auch die generelle Power eines Konzerns angesprochen. Ihr steht ja, was IONOS, ähm, betrifft, ich würde nicht sagen im unmittelbaren Wettbewerb, aber wenn wir uns einfach mal die ganz, ganz großen Cloud-Dienstleister anschauen, Amazon, Microsoft, Alphabet, die ja den Cloud-Markt, muss man sagen, weltweit dominieren, also wirkliche Dominanz haben. Dennoch schreibt Ionos Cloud und ich habe eben auch schon diese durch die Presse geisternde Zahl von, von einer Milliarde Euro Umsatz erwähnt. Das ist ja schon gewaltig und die wachst offenbar ja auch in diesem Segment sehr stark. Wo siehst du denn ganz aktuell euren competitive Advantage gegenüber, äh, Amazon AWS oder, oder der Google Cloud oder Microsoft, ähm, Azure? Ist das auf den Umstand zurückzuführen, dass die europäischen Datenschutzbedingungen teilweise auch, ähm, ja jetzt viele Unternehmen aus dem Mittelstand dazu nötigen, ist vielleicht der falsche Begriff, eher, eher, ähm, dazu animieren, auf europäische Cloud-Dienstleister zuzugehen, die auch ihre Rechenzentren unter anderem in Deutschland oder in Europa betreiben. Oder sagst du nein, wir, wir haben eigentlich einen anderen Vorteil im Wettbewerb mit, mit einem Microsoft, Google oder auch einem Amazon oder auch, wenn wir nach China gehen, Alibaba, aber da seid ihr ja nicht aktiv. Ja, äh, das ist ein sehr interessanter Punkt. Die-- Natürlich ist es auf den ersten Blick, wenn man sich die, äh, gerade die internationalen und die vor allem die US-Hyperscaler anschaut, äh, wie du sagtest, ähm, oder wie du erwähnt hast, äh, dass die natürlich, äh, sehr überlegen sind in der Anzahl der Services, von denen wir, wohlgemerkt, nur ein Bruchteil haben, ähm, und, äh, natürlich auch von der Größe. Ähm, wir haben aber per se schon mal einen, einen riesengroßen Vorteil, dadurch, dass wir ein deutsches Unternehmen sind und, äh, wohlgemerkt mit unseren Gesellschaften natürlich auch sehr in Europa ansässig sind, haben wir natürlich schon mal einen Riesengroßen Datenschutzvorteil, gerade mit den Unsicherheiten, die es gibt, bis hin zu also DSGVO bis hin zu oder GDPR und, äh, äh, SchREMS, SchREMS II, ähm, wo ich auch glaube, das ist das, was uns noch relativ lange mit begleiten wird.Ähm, haben wir natürlich schon eine Grundvoraussetzung, aber, ähm, wir sind auch im Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut aufgestellt. Nicht weil wir es müssen, weil wir eine, ähm, günstige Alternative sein müssten, sondern weil wir es können. Der Hintergrund ist, dass unsere Company sehr tech orientiert ist, wir, ähm, Mitarbeiter haben, die sehr tief in den Code gehen. Wir sind teilweise einer der Top, äh, Linux, äh, Contributor, ähm, Linux Kernel Contributor wohlgemerkt und gehen sehr tief, ähm, in die technische, äh, Materie rein. Betreiben unsere Server sehr, sehr, sehr effizient, deutlich effizienter als viele, ähm, unserer Konkurrenten, von denen wir es kennen und wissen. Und das ermöglicht es uns auch, kosteneffizienter zu agieren. Ähm, plus, wir achten sehr stark darauf, ähm, auf Ease of Use, dass das Produkt sehr einfach zu handhaben ist. Ähm, wir bieten einen sehr guten Support. Das kennen wir auch schon aus dem Hosting Segment. Ähm, bei uns bekommt selbst ein, ähm, Domain Kunde, der nur eine Domain kauft für, äh, ein, äh, Euro im Monat oder wie auch immer, äh, vierundzwanzig sieben Support, einen persönlichen Ansprechpartner, der natürlich auch nur bis zu vierzig Stunden erreichbar ist in der Woche, aber, äh, einen möglichst sehr guten Support, den so kein anderer hat, ähm, mit dem wir auch ausgezeichnet worden sind und so weiter. Das gleiche, ähm, auch im Cloud Bereich. Und dann gibt es noch natürlich viele Kleinigkeiten. Und hinzu kommt, dass wenn man sich jetzt rein die schiere Anzahl an Services anschaut, dann scheint es natürlich so, als wären wir da sehr unterlegen. Ähm, man muss aber zwei Dinge dazu erzählen. Meistens ist es so, dass nur ein geringer Teil dieser Services wirklich genutzt wird. Es ist natürlich sehr lukrativ und auch sehr vorteilhaft und es fühlt sich natürlich sehr toll an, sehr viele Services zu haben. Aber, ähm, die wesentlichen Services, äh, die wir auch anbieten können, ähm, oder die wir anbieten, äh, sind aus unserer Sicht die richtigen. Und natürlich arbeiten wir daran, weitere zu haben. Und natürlich werden wir so schnell nicht aufholen, aber das ist kein Problem. Plus, wir, ähm, betreiben natürlich auch ein bisschen weiter M&A. Den Medien war es ja auch zu entnehmen, dass wir uns mit Unstackable, ähm, Unstackable Gesellschafter geworden sind, setzen da stärker auf Open Source. Und vielleicht müssen wir ja auch nicht jeden Service selber nachentwickeln, den es da draußen bei den Konkurrenten gibt. Mhm. Ja, das ist eine spannende Argumentation. Das heißt, du sagst, diese Hyperscalers, Amazon, Google und Microsoft bieten zwar in Summe quantitativ mehr Services an, was aber ja gleichzeitig auch die Komplexität erhöht, oder? Exakt. Also ist das, ist das eigentlich eure Zielgruppe? Also wollt ihr den Software Developer, der wirklich noch die letzten eins Komma fünf % aus dem Produkt rausholen muss und der ganz, ganz tief in der AWS Konsole arbeitet? Oder sagt ihr, na ja, das ist auch eine Frage der Zielgruppe. Unsere Zielgruppe will eigentlich diese Komplexität nicht und unsere User Experience, ähm, sieht da einfach eine andere Strategie vor. Genau, der, ähm, Developer, der die neuesten fancy Machine Learning Service nutzen will, der ist bei uns wahrscheinlich nicht richtig aufgehoben. Ähm, der kann das natürlich auf unserer Infrastruktur aufsetzen, hat aber bei weitem nicht die, die Funktionalität, äh, wie er sie vielleicht bei AWS oder anderen bekommt. Die sind bei uns nicht richtig aufgehoben. Da hast du recht, aber bedeutet nicht, dass wir die Infrastruktur nicht zur Verfügung stellen können. Mhm. Ich hatte gestern eine interessante Diskussion mit Florian Heinemann, der dir ja auch bekannt ist von deiner Project A Vergangenheit, ähm, zum Thema Meta und Metaworse und die Hypothese, ob wir in Europa wieder einen großen Trend, äh, verpennt haben und die ganz, ganz großen US amerikanischen Konzerne, allen voran Facebook, aber auch die Chinesen, ähm, wieder dieses Thema unter sich ausmachen. Wie siehst du das, was, was das Thema Cloud, äh, Cloud Infrastruktur angeht? Also, sind wir, sind wir da generell zu spät dran? Oder sagst du, die, die europäischen Cloud Anbieter, zu denen ihr ja auch gehört, ja, ähm, die wurden viel zu früh abgeschrieben und, äh, unsere Zeit ist jetzt da und sie wird auch noch kommen? Mhm. Ähm, ich glaube, dass auf den ersten Blick oder kurzfristig natürlich danach ausschaut, als würden jetzt die Hyperscaler alles übernehmen und die einzige Möglichkeit sein. Ähm, ich sehe, wie man sieht, aber auch einen starken Trend, ähm, durch Multicloud, durch, ähm, aber auch GAIA-X, was politisch mit unterstützt wird, ähm, durch, ähm, Trends, die im Cloud Segment, ähm, vorangetrieben werden, dass nicht nur diese Hyperscaler verwendet werden, gerade wie gesagt, auch im Multicloud Bereich, ähm, dass da noch mal alternative Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Haben wir es verpennt? Ähm, ich glaube, wir waren zu langsam an einigen Stellen. Ja, wir waren zu langsam und deswegen ändern wir das auch. Ähm, es gibt ja auch noch Konkurrenten oder gibt es ja auch noch andere Anbieter in Europa, die, die da aktiv sind. Und das freut uns auch. Ja, das freut uns auch, dass die, dass wir als Europa hier, äh, die Stirn bieten und, ähm, auch Alternativen bieten können. Verpennt vielleicht, äh, äh, oder beziehungsweise verpennt vielleicht, aber auf jeden Fall, ähm, zu langsam. Mhm. Okay. Du hast gerade das Thema Multicloud schon angesprochen. Das heißt, du sagst, du siehst auf jeden Fall noch deutlich Ausbaupotenzial beim Thema Multicloud. Wie stehst du zum Thema Vendor Login? Wenn man sich eure Services anschaut, arbeitet ihr sehr, sehr stark auf Open Source Produkten. Vielleicht nochmal ein Differenzierungsmerkmal zu, zu, zu anderen. Ähm, siehst du hier am Markt verstärkten Demand nach Open Source Lösungen und auch eure neueste Akquisition, wenn ich der Presse das richtig entnehmen konnte, zahlt ja auch auf das Thema Open Source unter anderem ein. Exakt. Ja, genau. Ähm, wie ich schon sagte, ähm, wir setzen stärker auf Open Source, nicht nur im Cloud Bereich oder werden, äh, äh, auch noch stärker in Zukunft darauf setzen. Vielleicht besser formuliert.Ähm, und das auch im klassischen Hosting, ähm, sieht das ähnlich bei uns aus. Aus meiner Sicht wird es, ähm, wird es immer weiter-- sich immer weiter etablieren und, ähm, zum Glück ist die, ähm, die Community, die Cloud Community auch sehr interessiert daran, nicht einen Vendor Login zu haben, ähm, nicht nur auf eine Cloud zu setzen, sondern viele Funktionalitäten und auch noch eine gewisse Unabhängigkeit. Und genau darauf setzen wir auch. Wir setzen auf keinen Vendor Login, ähm, sind da, sind da deutlich offener. Okay. Anton, ich will mit dir gar nicht über M&A Targets sprechen, sondern ich formuliere meine Frage mal eher in die Richtung, wir haben eine große Audience und auch viele, ähm, junge Menschen, die sich vielleicht perspektivisch unternehmerisch dann auch selbstständig machen möchten. Wenn ich in das Segment, ähm, Cloud Infrastruktur reingehen möchte als junger Gründer, was könnten für dich so spannende Umfelder sein oder spannende Themen, bei denen du sagst, das ist eine gute Zeit, sich jetzt damit intensiver zu beschäftigen? Mhm, mhm. Ja, es ist eine sehr gute Frage. Also ich würde sagen, klar, alles rund um Machine Learning ist sehr lukrativ. Da wird auch noch eine Menge passieren. Machine Learning, AI, äh, Künstliche Intelligenz, wie auch immer, wenn man das jetzt als eine Basswolke vielleicht, äh, clustert. Da wird natürlich eine Menge passieren und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch eine Menge Akquisitionen passieren werden in Zukunft, ähm, und auch viele Unternehmen eine Menge Geld lassen werden. Auch die Bewertungen schießen da teilweise sehr hoch. Ähm, vielleicht ein bisschen mit Vorsicht zu genießen, aber auch, äh, lukrativ könnte natürlich alles rund Krypto, NFT sein, ähm, was irgendwie so in diese Richtung geht. Ähm, ob wir jetzt irgendwelche Acquisitionen vorhaben oder was wir da geplant haben, wie du schon sagtest, können wir natürlich jetzt nicht bekannt geben. Okay, spannend. NFT, Open Sea, mittlerweile eine Bewertung von dreizehn Milliarden. (lacht) Ob wir jetzt überbewertet oder nicht, kann ich nicht sagen. Bist du in NFT investiert? In Krypto und NFT leicht, aber das ist nicht mein Großteil meines Portfolios. Okay, verstehe. Schauen wir mal nach Frankreich. Also ihr seid ja europäischer Marktführer, aber ihr habt ja durchaus Wettbewerber. Ansonsten hätten die Kartellbehörden wahrscheinlich auch schon längst die Hand gehoben. Ähm, OVH in Frankreich hat ja mittlerweile eine IPO hingelegt. Der Presse zu entnehmen ist, dass IONOS das auch in den nächsten Jahren machen möchte. Also IONOS möchte sich an den Aktienmärkten dann auch listen lassen und würde dann auch der Presse zufolge wohl Deutschlands erstes Cloud Unicorn werden oder vielleicht sogar Europas erstes Cloud Unicorn. Erwartest du hier eine stärkere Isolation des Cloud-und Hosting-Geschäftes und einen stärkeren Bewertungshebel gegenüber der jetzigen Situation? Ähm, also, die-- Was ich sagen kann, ist, genau wie unser größter Gesellschafter, die United Internet, das bereits veröffentlicht hat, dass wir daran arbeiten, IPO-ready zu sein und es eine Möglichkeit gibt, wie man das aus einer Presse entnehmen kann, dass 2022 oder '23 ein Börsengang ansteht. Cloud ist natürlich ein Thema, gerade an der Börse, ähm, das sehr stark gehyped wird beziehungsweise sehr lukrativ ist, weil man auch sieht, dass die Margen sehr gut sind. Die sind by the way auch im Hosting-Bereich nicht schlecht, aber nichtsdestotrotz sind die im Cloudbereich natürlich sehr gut. Und natürlich treibt so was eine Bewertung, natürlich, klar. Ähm, das zu nutzen oder nicht zu nutzen, wäre wahrscheinlich fatal, gerade wenn man dann natürlich auch sich auf Cloud fokussiert und seine Services immer mehr in die Cloud bringt. Ähm, genau und OVH, wie du sagtest, hat einen relativ guten Börsengang hingebracht, was uns sehr freut. Die Aktie ist nach Börsenstart jetzt weiter gestiegen, zwischenzeitlich bei über dreißig Prozent zum Start hin. Insofern ist das sehr positiv. Das Sentiment ist aktuell sehr positiv auf Cloud. Ja, stimmt in der Tat. Und hinzu kommt, es gibt ja auch noch sogenannte Cloud ETFs. Das heißt, man hat dadurch auch noch mal weitere Vorteile. Ihr habt ja eine Akquisition durchgeführt, die ich ganz spannend finde, und zwar V22 oder CM4. Und wir haben im Vorfeld mal ein paar Outside-in-Analysen durchgeführt und laut der Plattform Buildwith seid ihr durch die Akquisition jetzt in Deutschland das führende Webkastenbau-- Webseiten-Baukastensystem noch vor Jimdo. Sprechen wir so ein bisschen über dieses gesamte Thema Webkastenbausysteme. Wie viel Upside siehst du denn generell eigentlich in diesem Segment, was meine Hypothese frequentiert von Small to Midsize Business-Unternehmen eingesetzt wird. Wobei, wenn ich auf so ein Unternehmen wie Shopify schaue, mittlerweile eben auch identifizieren kann, dass immer mehr Enterprise-Unternehmen tatsächlich auch in Richtung Webkasten-- Web-Baukastensysteme gehen. Wie viel Upside siehst du dann hier generell im Bereich der Baukastensysteme? Ähm, also das Segment wächst weiter, ähm, ist auch in den letzten Jahren, äh, äh, stark gewachsen. Ist natürlich sehr stark getrieben, äh, durch das israelische Unternehmen Wix, durch, ähm, im Shop-Bereich, durch Shopify, überwiegend in Deutschland natürlich. Oder wie ihr kennt es, hier sehr stark in Deutschland, natürlich auch durch Jimdo. In der Tat, wir glauben auch, dass es weiter wächst. Gerade weil nicht jeder natürlich-- AlsoWebseite zu erstellen wird immer etabliert, sich immer weiter in der in der breiten Masse. Nicht jeder möchte sich mit Webhosting auseinandersetzen, eine Website oder ein Hosting Paket zu kaufen mit einer Domain. Die meisten, viele Menschen, die verstehen ja die Technik dahinter auch nicht so gut. Die sehen, wenn man eine Domain kauft, vermuten sie, dass man auch gleich ein Hosting hat. Das Webhosting Paket ist ja nicht da, vielleicht nicht dahinter oder fehlt dann per FTP etwas hochzuladen oder SFTP in Datenbanken aufzusetzen an sich, auch wenn es immer einfacher wird, wenn ich mir das anschaue. In meiner Familie, die sehr tech unaffin ist, wüsste ich, dass das keiner kann oder wenige Personen können. Und warum sollte man das zum Zweck sind diese Homepage Baukastensysteme natürlich ein sehr gutes Mittel, werden auch sehr gut angenommen, aber nicht nur für Nutzer, die wenig tech affin sind, auch für Tech Affine, die sagen, ich möchte mal schnell ein Projekt, was sehr unkompliziert ist, einfach mal schnell aufsetzen. Deswegen ist das als Produkt an sich eine sehr, sehr tolle Sache. Der Markt entwickelt sich natürlich weiter und wir sehen, dass wir sehr viele One Product focused Companies Konkurrenten haben, wie Shopify im Shopbereich, Wix im Website Baukasten, im klassischen Website Baukasten Bereich. Genau. Und zeitlich sehen wir aber auch, dass Produkte wie WordPress, was Open Source am Markt sehr gut ankommt, eine sehr hohe, sehr hohen Anteil haben. Je nachdem wie man es misst, mindestens über 40 % der Webseiten weltweit werden auf WordPress gemessen, gehostet oder dahinter wird WordPress genutzt. Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer noch viel höher, weil man es häufig ja gar nicht sieht und auch die systematischen und headless CMS dann noch viel mehr Möglichkeiten dahinter sind und WordPress natürlich auch immer einfacher wird. Und genau darauf setzen wir auch. Und eben auch auf diese Open Source Community, die sehr mächtig ist. Das heißt, das Beste aus beiden Welten. WordPress Automatic auf der einen Seite, um ja vielleicht den etwas affineren Nutzer abzuholen, aber gleichzeitig bietet eben auch dieses Baukastensystem an, was für mich total nachvollziehbar ist. Du hast Wix gerade angesprochen. Für den deutschen Sprachgebrauch hätte man sich wahrscheinlich auf einen anderen Begriff committed. Aber dieses israelische Unternehmen macht es ja wie viele andere israelische Unternehmen im Übrigen ja auch, weil Israel eben auch nicht nicht sehr groß ist, nicht 80 Millionen Einwohner, da denkt man sofort immer international. Ja, die sind ja sehr, sehr schnell international gewachsen. Ist eine Internationalisierung was, was das Thema Baukastensystem angeht, für euch auch eine Option, also stärkste Internationalisierung? Also ein bisschen nach dem Vorbild von von von Wix? Ja, natürlich. Also klar, langfristig werden wir auch immer weiter, noch immer grundsätzlich, immer weiter, immer internationaler werden. Wir bieten jetzt schon fünf verschiedene Sprachen an, sind in haben 8 bis 9 Core Märkte und neun Core Märkte. Wir verkaufen auch weltweit. Wir haben auch Kunden, wie erwähnt, die auch in Australien, Neuseeland, die auch unser Homepage Baukasten nutzen. Wir haben auch Kunden in Südamerika und wahrscheinlich werden wir das auch zukünftig noch stärker forcieren. Konkrete Pläne, auch die öffentlich sind, haben wir gerade nicht. Siehst du einen riesengroßen Vorteil bei euch? Also du hast ja gerade so ein bisschen diese Best in Breed Lösung angesprochen. Shopify ist mit Sicherheit im Bereich eCommerce ziemlich gut aufgestellt. Auf der anderen Seite habt ihr ja ganz, ganz viele verschiedene Services. Das heißt, wenn wenn ich. Wenn ich jetzt beispielsweise das Hosting bei euch aktiviere, kriege ich die Domain ja auch noch mal gegebenenfalls über über euer Netzwerk United Domains und habe vielleicht dann die E Mail Marketing noch noch mit dabei. Siehst du da durchaus für euch auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Best in Breed Lösungen, dass ihr sagt naja, bei uns gibt es eigentlich die All in one Lösung. Ja, ganz genau, darauf setzen wir ja also im Portfolio ist relativ breit, so breit, wie es kaum ein zweites Mal ist, am Markt wie Wix oder Jimdo oder wie auch immer. Ihre Spezialprodukte auch drumherum noch ein bisschen was, aber keiner ist ebenso breit oder wenige sind sehr breit aufgestellt, so breit aufgestellt wie IONOS. Gerade wenn wir noch das Cloud Segment, die Cloud Infrastruktur mit reinziehen. Also bitte. Eigentlich relativ allein auf dem Markt, was sehr vorteilhaft ist. Genau das ist auch unser Vorteil. Das heißt, der Kunde kann klein bei uns starten. Ob es ein neues Startup ist, der Bäcker von nebenan oder der Laden aus der Fußgängerzone oder wie auch immer, ist natürlich bei uns sehr willkommen und wir begleiten ihn. Ob es eine Domain ist oder ein Homepage Baukasten erstellt oder das sogenannte Do it for me Produkt nutzt, dass wir die Webseite erstellen für den Kunden, für einen relativ kleinen Preis einmalig und für eine relativ kleine Gebühr monatlich, die auch deutlich günstiger ist als Lösungen über eine Agentur oder desgleichen bis hin zu klassischen Webhosting, Onlineshop, Onlinemarketing Tools, Webhosting und wie gesagt Cloud sind wir sehr breit aufgestellt. Und genau darauf setzen wir, dass Kunden seamless ohne Probleme zwischen diesen Services nutzen können. Das heißt, es wird in den laufenden. Also wir haben bereits die ersten Umstellungen vorgenommen und setzen da, wie schon erwähnt, sehr stark auf WordPress, auch auf Open Source, auf die Community dahinter. Und es wird darauf hinauslaufen, dass man bei uns ohne Probleme zwischen den Produkten wechseln kann. Das heißt, der Kunde kann zu uns kommen und sagen Ich möchte jetzt mal eine Website haben, die ihr erstellt, die ihr erstellt für mich, dann übernehme ich sie selber, dann poste ich sie und dann wird sie größer und ich packe sie auf einen virtuellen Server, auf den richtigen Server oder sogar in die Cloud oder nutze unsere professionellen Produkte. Das bieten wir ihm alles an, der ist da komplett unabhängig davon.Ähm, und genau da sehen wir auch einen riesengroßen Mehrwert drin. Kann aber über umgekehrt sein, dass er sagt ich versuch's mal mit einer eigenen Webseite, das klappt nicht. Könnt ihr mir bitte helfen und die Webseite erstellen? Das spricht ein spannendes Thema an Ihr habt ja eine unfassbar große Anzahl an Kunden und jetzt hast du ja auch das Thema angesprochen, dass das ihr auch für die Kunden Webseiten erstellt. Seit ihr Tech Konzern oder seid seid ihr letztendlich bietet ihr auch Managed Services an, was wollt ihr eigentlich konkret sein? Und die erweiterte Frage dahingehend wie verdient ihr eigentlich bei dem Schweinepreis Geld? Wenn wenn. Wenn ihr meine Webseite erstellt für. Für einen sehr, sehr geringen. Also die Eintrittsbarriere ist ja sehr gering, da seid ihr ultra kompetitiv gegenüber dem Wettbewerb, weil ihr sehr sehr günstig seid. Genau. Also geht los ab unter 250 € einmalig für eine Webseite, die dann erstmal eine limitierte Anzahl an Unterseiten hat, aber oder Seiten hat. Und wenn man mehr möchte, zahlt man natürlich mehr. Und wie gesagt, der monatliche Betrag ist dann auch sehr, sehr gering. Aber man bekommt also der Steuerberater, der Bäcker, aber auch der Berater bekommt eine richtig gute Website, die auch datenschutzkonform ist etc. pp. Auch suchmaschinenoptimiert optimiert ist also vollkommen recht. Das ist erstmal erstmal sehr günstig. Durch diesen, äh durch die langfristigen Bindungen, die wir, auf die wir abzielen, sehen wir natürlich eine gute Möglichkeit, auch noch langfristig zusammenzuarbeiten und das Produkt natürlich damit auch noch profitabler zu bekommen. Ähm, ja, die. Das heißt die, die die Hypothese, die ich jetzt aufstellen würde, wäre dass dass du sagst okay, wir können uns im Zweifel auch diesen günstigen Preis leisten, weil wir dann den den Kunden auch dauerhaft an unsere Services binden und durch die Komplexität unserer Services eben auch davon ausgehen können, dass der Kunde durch durch Cross und Upsell Potenzial deutlich mehr Umsatz bei uns macht. Exakt. Ganz genau. Also wir versuchen natürlich nicht nur immer mit einem Produkt bei dem Kunden zu landen, weil wir auch davon überzeugt sind, dass unsere anderen Produkte natürlich sehr gut sind. Und genau deswegen haben wir auch dieses Produktportfolio. Genau. Aber durch Cross Sell Upsells schaffen wir es natürlich dann, den Kunden noch stärker zu binden und natürlich auch klar den Kunden auch erfolgreicher zu machen. Das steht auch bei uns immer im Vordergrund. Wir möchten, dass der Kunde digital erfolgreich ist. Ob es wie gesagt ein kleines Unternehmen ist oder ob es ein mittelständisch oder Mittelständler oder auch noch darüber hinaus. Wir möchten ihn erfolgreich machen und alle Tools an die Hand geben und entsprechend werden wir dadurch auch unser Produktportfolio noch erweitern und schauen. Zu deiner Frage Sind wir Dienstleister bzw oder Tech Konzern? Ja, wir sind schon sehr wir sind wir werden bezeichnen uns als Cloud Company. Wir sind natürlich sehr techlastig, aber Service war schon immer eines unserer Steckenpferde. Auch von unserer DNA, von unserer Vergangenheit aus der eins und eins, die sehr stark darauf setzt oder setzt oder weiterhin auch natürlich darauf setzt, setzen wir auch darauf. Wie gesagt, bei uns bekommt der Kunde, auch wenn er eine Domain hat, ein 24 sieben Support und ein persönlicher Ansprechpartner. Ich glaube, dass auch ein kultureller Vorteil. Wir haben es in der Vergangenheit ja gesehen, dass viele US amerikanische Unternehmen komplett ohne Support versucht haben, ihre Produkte hier in Deutschland zu etablieren, was nicht funktioniert hat. Ich glaube, das ist auch so ein kulturelles Thema, dass das der, dass der Deutsche einfach auch Support braucht oder zumindest die Möglichkeit haben möchte, diesen Support in Anspruch zu nehmen. Und wenn ich dich richtig verstanden habe, wurde dir hier auch ganz, ganz klar zertifiziert. Bis nun auch noch mal sehr klar hervorgehoben, dass ihr hier sehr, sehr guten Service anbietet. Spannend. Okay, Arthur, Dann sprechen wir noch mal ein Stück weit über das Partnerökosystem bei euch. Ihr macht ja nicht alles selbst, sondern ihr habt ja auch eine Vielzahl an an Partnern. Wie ist dein generelles Mindset und eure Strategie zum zum Thema Expansion und Wachstum? Partner versus Eigenentwicklung. Ähm. Also grundsätzlich haben wir natürlich sehr viele Partnerschaften. Wir haben Partnerschaften fangen bei uns an mit Agenturpartnerschaften. Wir haben einen eigenes Agenturprogramm, das sehr erfolgreich ist mit sehr, sehr, sehr vielen Agenturen. Und es wächst auch sehr stark, mit dem wir zusammenarbeiten, weil auch viele der Services oder viele auch Themen. Wir haben gerade über dieses Do it for me gesprochen, wo es auch Anforderungen gibt, die wir nicht abdecken können und wo dann größere Projektaufträge auch vorhanden sind, die wir dann an diese Agenturen weitergeben und diese Agenturen auch fördern möchten, noch mit ihnen intensiver zusammenarbeiten. Und genau da haben wir unser Agenturprogramm, Ähm, wir haben Produktkooperationen mit anderen Anbietern, sodass wir deren Produkte bei uns mit integrieren, auch für die Up sells. Und klar, da werden auch noch weitere Kooperationen in Zukunft passieren. Genaue, genaue Richtung bzw exakte Partner können wir nicht nennen. Klar. Klar. Nachvollziehbar. Dann lass uns vielleicht noch mal in den letzten fünf bis sechs Minuten. So viel Zeit haben wir tatsächlich noch hier für den Slot und dann sind wir auch schon am Ende angekommen. Auch wenn wir mit Sicherheit noch hier viele Stunden hätten weiterdiskutieren können. Werbung generell wird wird immer komplexer. Wir haben immer mehr Player, die, die in den Markt stoßen. Wir haben später auch TikTok hier noch auf der Bühne wieder ein neuer Player, der der den Playground jetzt gerade wieder verändert. Ähm. Wie ist eure Strategie als Ionos, den den Kunden auch im Bereich des Advertising oder der organischen Sichtbarkeit besser zu unterstützen? Habt ihr eigene Produkte im Portfolio und wie geht ihr da mit denen mit den großen Playern wie Google, Facebook und Co konkret um? Sehr guter Punkt. Wir haben ein SEO Produkt, wir haben also ein klassisches SEO Produkt, wir haben ein ähm oder wir haben auch ein Produkt, mit dem man sich in Branchenbücher eintragen kann und die managen kann. Local nennt sich das. Wir haben ein sehr, also ein Google ADS Produkt. Wir werden bald wieder ein CRM Produkt haben, also diese Onlinemarketing Klaviatur weiter anbieten.Ähm, teilweise durch Beteiligung über die United Internet, ähm, an Ranking Coach, Overall und so weiter, genau, ähm, die jetzt schon da sind. Ähm, und wie gesagt, da, äh, wird bestimmt auch noch mehr passieren. Ähm, ähm, und ja, äh, äh, zum zweiten Teil der Frage Google und Facebook, äh, wie gehen wir damit um? Google ist natürlich auch ein Kooperationspartner und man muss auch sagen, wir sehen auch die Vorteile, natürlich auch von den Kunden, ähm, direkt, auch da, äh, zu Google Ads zu gehen oder zu Facebook zu gehen. Man muss sagen, dass gerade Google einen sehr guten Job gemacht hat in den letzten Jahren, SMBs, kleinere Unternehmen zu onboarden, äh, sei es eben Google Ads Express, ähm, oder Google My Business, ähm, mit den vielen Möglichkeiten, die da sind. Da muss man auch sagen, klar, ähm, es ist sehr einfach möglich, dann Ads zu schalten. Ähm, wir helfen da sehr gerne und wir haben da auch, ähm, Produkte, die dir mithelfen. Aber natürlich gehen Kunden auch da direkt dahin und auch der Support, ähm, und die Leistung-- das Leistungsumfang von Google ist da jetzt nicht, äh, sehr schlecht, ja? Ähm, ich glaube, es wäre, ähm, utopisch zu sagen, dass man sich dazwischen schaltet und sagt, ja, ähm, durch unsere... Natürlich passiert das aber auch automatisch durch unsere, ähm, unser Produktportfolio. Kunden, die zu uns kommen, ähm, möchten alles aus einer Hand haben, ähm, häufig. Und genau dann helfen wir natürlich auch. Da, äh, da helfen wir sehr gerne. Okay, Arthur, letzte Frage. Du bist als Business Angel aktiv und hast auch einen Informatiker Background, sagtest du gerade. Programmierst du bei der way noch, so ein bisschen ab und an mal? Wenn du die Zeit findest. Technisch mit den Themen auseinanderzusetzen, aber es ist immer eine Passion, ein Hobby gewesen. Ähm ... Sehr gut. Okay. Ähm, Frage zieht darauf ab, wenn du auf das Jahr 2022 schaust, jetzt mal unabhängig von IONOS, ähm, was, was sind so die drei Kernthemen, bei denen du glaubst, dass das, das wird uns im Digital Marketing oder im technologischen Segment, äh, sehr stark beschäftigen, 2022? Mhm. Ich glaube, also das ist eine gute Frage. Ähm, ich glaube, dass, äh, klar, dass Cloud-Thema noch sehr wichtig sein wird. Ich, ich glaube, es wird immer mehr, äh, SAAS, äh, Services geben, die, ähm, auch die Produktivität vereinfachen. Ähm, jetzt werden wir vielleicht noch ein bisschen weiter spinnen. Ich glaube, das Thema Metaverse, äh, obwohl nicht von Apple wie angekündigt, aber eben-- oder nicht in diesem Jahr. Ähm, aber von Facebook wird ja auch langsam dann nach Europa schwappen, vielleicht auch mit der neuen Brille. Das könnte noch mal ein Thema sein, was da noch passiert. Ähm, ansonsten wird, glaube ich, so rundum, das ist jetzt sehr weit gefasst, ja, rundum den Krypto-Bereich viel passieren. Am Anfang war es Krypto-only, jetzt dann war es NFT. Ich glaube, dass da auch noch ein bisschen was entgegen wird. Das ist meine Vermutung. Okay. Erweiterte Frage hierzu: Cloud Security. Wie, wie siehst du dieses Thema? Wir sehen natürlich immer mehr Unternehmen, die auf Cloud-Infrastrukturen aufsetzen. Ähm, und wir sehen natürlich auch immer mehr Cyberkriminalität. Ist mittlerweile ein Milliardenbusiness geworden. Wie positioniert ihr euch da konkret auch zu diesem Thema? Cybersecurity ist ein sehr wichtiges Thema. Das wird auch, ähm, immer wichtiger, ähm, und unter Cloud Security wird natürlich immer wichtiger werden. Es gibt ja auch Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben und auch sehr stark sind. CrowdStrike auch an der Börse gelistet. Ja. Dass du vernachlässigt wahrscheinlicherweise für einen CIO, CTO, technischen Verantwortlichen, wäre natürlich fatal. Da wird auch noch eine Menge passieren. Ähm, wir supporten da, bieten alles aus unserer Sicht für unsere Produkte, was wir anbieten können, ähm, inklusive so was wie ein DD, DDoS-Schutz et cetera. Ähm, und da werden wir auch noch mehr anbieten. Aber du hast vollkommen recht, das Thema ist sehr wichtig und ich glaube auch, dass da noch eine Menge Start-ups, äh, entstehen werden, eine Menge Mehrwert geschaffen wird, auch in Zukunft. Ja, vor allem hat es auch direkte Implikationen. Wir, wir haben das Thema immer wieder auch in der Vergangenheit diskutiert. Wir merken, dass, dass die digitalen Marketeers da nicht so eine hohe Affinität für haben, auch wenn es natürlich eine direkte Implikation hat, wenn die Website offline ist, rauscht natürlich das digitale Marketingbudget dann auch einfach so durch. So, das war es auch an der Stelle, Arthur. Ich sage erstmal herzlichen Dank für das sehr informative, sehr transparente Gespräch. Es war sehr kurzweilig. Ich habe jede Menge lernen dürfen und an der Stelle erstmal vielen Dank. Wir werden in deinem Namen, lieber Arthur, eine Spende gegenüber einer NGO durchführen, weil wir dieses Jahr auf Speakergeschenke verzichten. Ich hoffe, das ist für dich in Ordnung. Und erstmal vielen, vielen herzlichen Dank. Ich hoffe, der UMKB-Community, euch hat's, äh, gut gefallen. Ihr wisst jetzt, mit IONOS ein bisschen besser was anzufangen mit diesem neuen, ähm, Namen, mit diesem neuen Brand. Und ich bin sehr, sehr optimistisch, dass uns dieser Name in der nahen Zukunft immer wieder häufiger über den Weg laufen wird. Wir gehen jetzt in einen zehnminütigen Break und sehen uns dann nach dem Break erneut hier wieder. Bis gleich.
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