Dankeschön. (Räuspern) Ja, jetzt hast du schon, äh, einiges zu mir vorweggenommen. Ähm, ich habe mir was richtig Cooles überlegt gehabt, auch um 'n bisschen aufzulockern. Nein, alles gut, aber ich mach's trotzdem. Ähm, mal 'n ganz anderes Thema: Wer kennt den OMR Education Podcast mit Rolf Hermann? Ja. Wer ihn noch nicht kennt, absolute Empfehlung. Und der beginnt nämlich immer, immer wenn er einen Gast eingeladen hat, ähm, ist die erste Frage, die Rolf Hermann seinem Gast stellt: „Stell dich doch mal kurz vor und sag, warum es eine saugute Idee is, saugute Idee ist, mit dir über das bestimmte Thema zu reden." Und so könnte ich auch anfangen und sagen: „Okay, ähm, Matthias", also wenn der Rolf jetzt hier wär, "Matthias, warum ist es denn eine saugute Idee, mit dir über das Thema Digital Empowerment des Direct Mail Kanals zu sprechen?" Einiges wurde grad schon gesagt, einiges steht hier auch auf der Folie, und zwar die, die wichtigsten Punkte sind: Ich hab eine absolute Leidenschaft für das Thema CRM, also Kundenkommunikation, und ich arbeite in einem Unternehmen, was sich mit Kundenkommunikation und schwerpunktmäßig, aber auch mit der Printkommunikation beschäftigt. Und so glaube ich, dass wir oder dass, dass ich einer bin, der halt, ähm, sehr gut über dieses Thema etwas erzählen kann und euch den einen oder anderen Input geben kann. Was wollen wir uns heute mal anschauen? Also Digital Empowerment des Direct Mail Kanals. Ähm, verschiedenste Themen habe ich mitgebracht. Zum einen wollen wir uns einmal anschauen, was für Herausforderungen haben wir denn heute, heutzutage im Marketing? Womit beschäftigt sich jeder CRM- und Marketingverantwortliche? Dann wollen wir schauen, wie kann denn der Printkanal auf diese Herausforderungen sowohl, und das ist jetzt mir wichtig, sowohl in der Bestandskundenkommunikation als auch in der Neukundenkommunikation, äh, euch helfen, genau diese Herausforderungen zu lösen, die wir heutzutage in der, in der Kundenkommunikation haben. Und ganz zum Schluss, der letzte Punkt, also die, das Digital Empowerment des Direct Mail Kanals in der Neukundenkommunikation. Da werde ich dann euch auch noch einen Case präsentieren, wie sich das Ganze für euch auch rechnen könnte. Das heißt, wenn ihr überlegt, den Printkanal einzusetzen in der Neukundenkommunikation, wie ihr das cool machen könnt, was es sogar kostet und was es euch bringt. Also es lohnt sich auf alle Fälle, bis zum Ende dabei zu sein. Wenn wir uns das Ganze mal angucken, ja, also so 'n paar Stichpunkte. Alles nichts neu, aber einfach nur mal, um für das Thema zu sensibilisieren, womit haben wir es denn heutzutage eigentlich zu tun? Was sind die Herausforderungen, wenn wir uns, äh, um die Neukundenkommunikation und gleich auch um die Bestandskundenkommunikation kümmern als CRM- und Marketingverantwortliche? Natürlich haben wir immer das Thema Aufmerksamkeit, ja. Also wenn ich, wenn ich Ads schalte, Digital Ads schalte oder aber auch wenn ich sogar offline Neukundenkampagnen schalte, ich hab immer 'n Aufmerksamkeits- in Anführungszeichen "Problem" oder 'ne Aufmerksamkeitsherausforderung. Also wie schaffe ich's, dass meine Werbung, die ich halt noch nicht bekannten Kunden anzeige, auf welchem Kanal auch immer, wie schaffe ich halt, dass es die Aufmerksamkeit generiert? Das zweite Thema bei der Neukundenkommunikation: Wie schaffe ich es, die richtigen Leute zu, äh, targeten, die halt meine potenziellen Neukunden sind? Das dritte Thema: Kosten. Wie schaffe ich's, effizient zu machen? Was ist überhaupt der richtige Neukundenkanal? Wie schaffe ich's, halt das eingesetzte Budget optimal zu allokieren über die verschiedenen Kanäle, um dann Neukunden zu generieren? Und das Dritte ist da, und das Vierte ist: Welcher Kanal hat die besten Conversion Rates? Also wenn ich hinterher mal 'n Strich drunter ziehe, was war dann der effizienteste Kanal? Ähnliche Herausforderungen haben wir auch bei der Bestandskundenkommunikation, ja. Also wirklich bei den Kunden, die schon einmal eine Transaktion bei uns gehabt, äh, getätigt haben, einen Kauf getätigt haben. Das ganze Thema First-Party-Daten ist wichtiger denn je. Ja? Also wir bewegen uns auf die Cookieless Future hin und da geht es immer, immer darum, äh, immer stärker darum, der Herr über seine eigenen Kundendaten zu sein. Denn dann, was kann ich dann machen? Habe ich Insights? Kann ich Insights generieren? Kann meine Zielgruppe entsprechend targeten, kann relevante Werbung basierend auf den, den Informationen, die die Kunden mir geben, ausspielen. Ein weiteres wichtiges Thema gehört so'n bisschen zu dem Punkt First-Party-Daten D2C, das heißt, die Marken, die noch keinen direkten, ähm, direkten Kundenkontak-Kontakt haben, die halt über, ähm, Retail verkaufen, die halt noch nicht wirklich an Endkunden verkaufen, versuchen immer stärker genau das zu tun. Warum? Um halt auch, ähm, die, die Kundendaten zu generieren, was dann wiederum bessere Kundeninsights, ähm, mit sich bringt. Da haben wir halt klassische Marken wie zum Beispiel, 'n Paradebeispiel, ähm, ist immer, was ich immer nenne, immer gerne nenne, ähm, sehr junges Unternehmen ist halt Snocks. Die sind gestartet, als, äh, haben verkauft auf Amazon und jetzt haben sie aber 'n sehr, angefangen mit Socken zu verkaufen auf Amazon und jetzt haben sie halt 'n sehr, sehr starken CRM-Fokus und wissen halt, ja, wir brauchen neue Kunden, aber wir müssen uns auch unsere Bestandskunden kümmern, denn wir können nicht immer, äh, jedes Mal die Kunden neu einkaufen. Oder aber auch einer unserer Kunden, ähm, Miele z.B, die, die gesagt haben, "Okay, wir verkaufen über die MediaMarkts und Saturns, äh, dieser Welt, unsere, unsere Waschmaschinen und Trockner. Wir müssen uns aber auch darum kümmern, das Geschäft is, funktioniert super, aber wir haben halt keinen eigenen Kundendatenwert." Was haben die gemacht? Einen eigenen Shop gelauncht und verkaufen darüber die entsprechenden Produkte. Dann die Themen natürlich Personalisierung und Automatisierung. Das sind jetzt keine neuen Themen des Jahres zwanzig zweiundzwanzig, aber nur noch mal, um das, äh, ins Gedächtnis zu rufen. Natürlich wollen wir personalisierte, ähm, auf uns zugeschnittene Kundenerlebnisse haben als Kunden. Und wir wollen möglichst wenig manuellen Aufwand haben, wenn wir über die Kundenkommunikation nachdenken. So, wenn wir uns das jetzt mal, ähm, wenn wir uns das jetzt mal im Hinterkopf behalten, also das ist sozusagen das Setting, mit dem wir tagtäglich uns auseinandersetzen, dann werden viele wahrscheinlich jetzt von euch sagen, "Stimmt, ja." Und wenn wir an die digitale Neukundengewinnung nennen, also Neukundengewinnung über digitale Kanäle oder aber auch die Bestandskundenkommunikation über digitale Kanäle, sind das genau die Themen, mit denen wir uns beschäftigen und auseinandersetzen und versuchen, äh, die Themen zu optimieren.Und das Spannende ist, dass äh, in den letzten Monaten und Jahren auch der Printkanal, der, ich würd sagen, vor fünf oder sechs Jahren noch keine Antwort oder keine, ähm, keine zufriedenstellende Antwort auf diese Herausforderung gehabt hat, immer mehr in den Fokus der CRM-Verantwortlichen rückt. Und wenn noch nicht, dann sollte er auf alle Fälle rücken. Denn, und auch das nur ein paar, äh, ein paar, ähm, KPIs des Printkanals, würd ich mal nennen, auch die, auch das einfach mal, um sich zu vergegenwärtigen und darüber nachzudenken. Der Printkanal, erst mal, ich brauch' kein Opt-in, ja? Ich kann jeden Kunden von mir, von dem ich kein Opt-in habe, kann ich über den Printkanal ansprechen. Printkanal na hat 'ne hohe Aufmerksamkeit, ja? Allein auch da wieder, das ist ja das Schöne im Marketing, man selber ist ja auch Endkunde, ja? Man muss ja sich selber immer hinterfragen, okay, wo hab ich denn als Endkunde die höchste Aufmerksamkeit? Und das ist, also bei mir zumindest nicht im E-Mail-Postfach. Das ist deutlich, deutlich mehr die Aufmerksamkeit im Briefkasten. Ähm, ich hab 'ne langfristige Wirkung, ja? Auch da hören wir heute noch 'n, äh, 'n schönen Vortrag zu der Kühlschrank-Effekt. Ja? Also wenn's das Mailing einmal in de-- in das, äh, in das Haus geschafft hat, dann liegt das Mailing auch mehrere Tage aufm Schreibtisch, wird am Kühlschrank gepinnt, wenn's halt cool gemacht worden ist. Ähm, und es gibt noch weitere KPIs. Die Mailings haben nachgewiesenerweise eine hohe Conversion-Rate. Ähm, sie haben sehr hohen ROAS, steigern die Warenkörbe und – und das ist auch cool – wenn sie's ins Haushalt geschafft haben, in Mehrfamilien-- äh, in Mehrpersonenhaushalte, werden sie auch von nicht nur von der Zielperson, die ich eigentlich ansprechen wollte, wahrgenommen, sondern auch noch von den anderen Personen im Haushalt. Natürlich muss man sagen, auf der Kontraseite stehen auch einige Punkte. Er ist teurer und, ähm, nicht so schnell wie die digitalen Kanäle, aber auch da hat sich in der, ähm, in der Vergangenheit, in den vergangenen Monaten deutlich was getan. Wie kann man jetzt, um dieses, ähm, das, diese KPIs, wie sieht das jetzt in der Umsetzung aus, ja, in der Bestandskundenkommunikation? Wenn wir uns das einmal anschauen und diese Punkte, die ich gerade genannt hab, sprechen dafür, dass man, ähm, den, den Printkanal als relevanten CRM-Kanal unbedingt berücksichtigen sollte und vor allen Dingen aber auch, ähm, also hinzunehmen sollte zu den anderen digitalen Kanälen. Ich hab mal E-Mail und App hier aufgezeigt. Ähm, und man muss aber auch sagen, es gibt halt nicht den perfekten Kanal. Aber zu den nicht perfekten Kanälen sollte definitiv der Printkanal heutzutage zählen. Jeder Kanal hat seine Vor- und Nachteile. Hier mal ein paar aufgezählt. Ich hatte auch gerade zum Printkanal schon einige genannt. E-Mail in der Regel sehr schnell, ist günstig, einfach in Anführungszeichen Set-up, braucht aber ein Opt-in. App ist sehr schnell, günstig, höhere Conversion-Rates als vielleicht E-Mail, ähm, braucht aber einen Download. Und der Print, ich habe einige Punkte genannt, ähm, hat auch Vor- und Nachteile. Das heißt, er sollte auf alle Fälle im, ähm, im Gedächtnis eines jeden CRM-Verantwortlichen, äh, Bestand haben. Ähm, und, ja, vielleicht ist es dem einen oder anderen schon, äh, in den letzten Wochen oder Monaten untergekommen. Vielleicht ist es aber auch nur in meiner Bubble so. Das, ähm, klärt sich jetzt vielleicht auf. Ähm, gibt es einen Begriff, der so ein bisschen das zusammenfasst, warum der, der Printkanal unbedingt relevant in der Bestandsku-- äh, Bestandskundenkommunikation sein sollte. Und zwar ist es der Begriff Programmatic Print. Programmatic, äh, oder Programmatic Communication, ähm, kennen wir halt schon im digitalen Raum, ja. Also programmatische Ausspielung von, von Kundenkommunikation, ähm, kennt, glaub ich, jeder von euch. Und mit den Entwicklungen, die der Printkanal – da gehe ich gleich noch drauf ein – in den letzten, äh, Jahren gemacht hat, kann man den, den, den Printkanal auch als eine Art programmatisch zu bedienenden Kanal ansehen, ja. Und warum? Ja, weil Programmatik setzt sich zusammen aus dem Begriff, ähm, Programme, also softwarebasiert, und aus dem Begriff Automatic, ja. Also Prozesse, die ohne oder ohne großes manuelles, äh, Eingreifen ausgeführt werden können. Und wenn man das jetzt mal so ein bisschen zusammenfasst, ja, ähm, vielleicht, äh, eine, eine, eine Definition aufstellen würde, dann würde Programmatic Print bedeuten, die softwarebasierte automatisierte Aussteuerung von Printmailings entlang der Customer Journey als Ergänzung zur digitalen Kommunikation. Also hier das Thema Digital Empowerment. Was ich damit sagen will, ist, dass der Printkanal in Kombination mit den digitalen Kanälen seine volle Power entfalten kann. Dafür bedarf es natürlich ein, eines gewissen Set-ups. Ja? Also um den Printkanal programmatisch auszusteuern, ähm, brauche ich schon gewisse, ein gewisses technisches Set-up, ähm, damit ich genau diese automatisierte und personalisierte Aussteuerung hinbekomme. Wie kann so ein Set-up aussehen? Drei Säulen. Ähm, früher haben wir das mal Data Inside Action genannt. Das heißt, du brauchst auf alle Fälle auf der linken Seite, du musst anfangen mit einer kundenzentrischen Sicht. Das heißt, du musst alle Kundendaten an einen Ort zusammenführen. Warum? Weil du dann die relevanten Informationen über deine Kunden an einer Stelle hast. Ähm, auf diese zentrale Kundensicht musst du dann eine Technologie setzen, die ja diese Kundendaten verarbeitet, ja. Also, die mir hilft, Zielgruppen zu erstellen, Segmente zu bauen, ähm, ähm, ähm, Kundeninsights zu generieren. Ja? Wofür? Um dann halt die richtige Kommunikation auszuspielen. Und das ist dann die dritte Säule. Die richtige Kommunikation bedeutet dann, dass du halt auch eine Technologie hast, in der du Kampagnenstrecken über die verschiedenen Kanäle, ähm, aufeinander abgestimmt ausspielen kannst, ja? Das können digitale Kanäle sein wie E-Mail, das können Mobile Push sein, das kann SMS sein, neue Kanäle wie RCS, WhatsApp, Wallet Communication, aber auch, ähm, Social-Media-Communication, aber auch der Printkanal, ja? Das heißt, dass der Printkanal integriert wird in deine Kommunikationsgeschichte, die du mit deinen Kunden erzählen möchtest. Und zwar so, ähm, dass du den, dass du den Kunden, die halt affin sind für Printkommunikation oder den Kunden, die du halt über die Print, über die digitalen Kanäle nicht erreichst, dass du mit denen trotzdem kommunizieren kannst.Technologien, um mal euch einen kleinen Eindruck davon zu, ähm, ähm, oder dass ihr halt noch ein bisschen, ähm, tiefer versteht, was ich mit den verschiedenen Technologien meine, wie dann so ein Setting, so ein Programmatic Print Setting aussehen kann. Ähm, das heißt, du brauchst natürlich ein Team, was das ganze Operating macht, also was halt die Kampagnenstrecken aufbaut, was die, was die, ähm, Kampagnenideen, was Content designt, ähm, brauchst du auf alle Fälle, ja? Ob's jetzt selber bei dir im Unternehmen ist oder aber ob es jetzt, ähm, ob es jetzt, ähm, ein externer Dienstleister für dich übernimmt. Dann brauchst du eine Marketing Cloud, Customer Data Platform, Kampagnenmanagementsystem, wie man es auch immer heutzutage nennen möchte. Ähm, hier mal nur ein paar Beispiele genannt. Wir arbeiten, wir arbeiten nicht mit alle denen zusammen. Ich wollte aber den, äh, der, ähm, ein paar, ein paar Namen, ein paar mehr Namen nennen hier. Wir arbeiten zum Beispiel sehr stark mit den, ähm, mit dem Unternehmen Appteco zusammen, die eine sehr coole Marketing Automation Softwarelösung auf den Markt gebracht haben. Ähm, und dann brauchst du für ein Programmatic Print Setup, brauchst du irgendwie 'ne Idee, wie du halt den Printkanal automatisiert genau in die Kon-- Kundenkommunikation einbaust. Und da gibt es auf'm deutschen Markt zwei Technologieanbieter. Ich hab gesehen, von beiden sitzt auch, sitzen auch welche hier im Raum. Das ist, sind einmal die Kolleginnen und Kollegen von Optilize und einmal die Kolleginnen und Kollegen von der Deutschen Post, die halt 'n Portal, äh, Portal entwickelt haben, 'ne Softwarelösung entwickelt haben, die halt in die Marketing Clouds integriert sind, womit ich dann den Printkanal als weiteren Kanalknoten mit in meine Customer Journeys einbauen kann. Oder aber, und das werden die Kolleginnen und Kollegen vielleicht nicht so gerne hören, aber ich sehe es trotzdem so, du kannst programmatisch den Printkanal auch trotzdem noch ausspielen, wenn du halt, ähm, den etwas Old School Weg gehst. Das heißt, du machst CSV-Datenexporte aus deiner Marketing Cloud, überstellst den Print-und Lettershop via SFTP deine, deine Empfängerlisten und spielst dann den Printkanal aus. Funktioniert meiner Meinung nach aus. Auch es ist immer die Frage auch der, der Masse, also wie viele Kommunikation hast du? Kannst du's noch halbautomatisch handeln, wie ich es dir sage, mit m SFTP Datenaustausch oder musst du's halt vollautomatisiert handeln. Dann sind sicherlich, äh, und hast 'ne gewisse, äh, äh, Kampagnenanzahl und Frequenz, dann brauchst du sicherlich so'n Direct Mail Tool, wie es Optilize und die Deutsche Post entwickelt haben. Aber dann hört die Geschichte natürlich nicht auf, sondern wenn du's machst, brauchst du natürlich auch noch 'n Print-und Lettershop, der das Ganze druckt und dann auch Post ausliefert. Also irgendwie muss es ja auch in den Briefkasten der, der Kunden kommen. Und alles und die ganze Klammer, ja, bisschen Werbung in eigener Sache ist, glaube ich, erlaubt, ähm, sind wir halt 'n Lösungsanbieter, der genau diese Kette, dieses Programmatic Print Setup, ähm, euch bieten kann, um dann den, den Printkanal genauso auszuspielen, die digitale Kanäle performanceorientiert zu handhaben, ähm, und dann können halt Customer Journeys so aussehen, verzeiht's mir, Kolleginnen und Kollegen von Optilize. (lachen) Wir haben auch schon einige Vorträge zusammen gemacht. Ähm, ich denke, dass vom, vom Visuellen her werdet ihr's wiedererkennen, ähm, aber dann kann halt ne Kundenkommunization genau so aussehen, ja. Dass ich halt digital und offline miteinander verbinde. Ich hab ein Event, zum Beispiel, äh, Kunde hat vor vier Wochen den ersten Kauf getätigt, dann selektiere ich alle diese Kunden. Ich schaue, haben diese Kunden einen Opt-in? Wenn ja, also ein E-Mail-Opt-in, schicke ich denen 'ne E-Mail. Wenn nein, dann schaue ich, was für'n Customer Lifetime Value haben die? Sind es wertige Kunden? Äh, prognostiziere ich für diese Kunden einen hohen Umsatz in der Zukunft, dann nehme ich halt davon die besten Kunden, schicke denen ein Printmailing, also ein, eine wertige Kommunikation, ähm, und oben geht halt der, der Strang weiter in der E-Mail-Kommunikation, Social Media, und auch da kann ich dann noch den Printknoten einbauen, wenn ich möchte. Also so kann dann das Digital Empowerment des Printkanals in der, in der Bestandskundenkommunikation, ähm, ähm, aussehen. Was bringt mir das? Kostenreduktion, Aufwandsreduktion, Umsatz-und Profitabilitätsmaximierung, ja? Der Printkanal kann aber nicht nur in der Bestandskundenkommunikation cool eingesetzt werden, sondern auch in der Neukundenkommunikation. Auch das kennen vielleicht schon einige von euch. Es gibt ja große, ähm, Adressanbieter, wo man halt, ähm, wo man halt Adressen kaufen kann, um dann eine Printkommunikation auszusteuern. Wir haben das Glück, im Bertelsmann Konzern auch mit so einem Adressanbieter zusammenarbeiten zu dürfen beziehungsweise diesen im Konzern zu haben. Das ist die, die AZ Direct und mit der AZ Direct haben wir ganz cooles Produkt entwickelt, ähm, wie man halt den Printkanal in der Neukommen, äh, -kundenkommunikation, ja, digital empowern können. Und zwar geht's darum, dass die Basis ist immer eine sogenannte, wir nennen das Haushaltsdatenbank, alles datenschutzkonform, wo halt die Kunden, also wo halt nahezu jeder, ähm, der in Deutschland wohnt, enthalten ist. Ja? Also, die Person, zu welchem Haushalt, in welchem Gebäude, mit bis zu sechshundert beschreibenden Merkmalen. Wie gesagt, alles datenschutz, ähm, konform. Und dann hat, haben die Kollegen, Kolleginnen und Kollegen der AZ halt folgendes gemacht. Sie haben halt sogenannte Brücken gebaut. Ja? Also, die Ausgangsbasis ist die, die Haushaltsdatenbank mit der postalischen Adresse und den Merkmalen. Und dann haben sie Brücken gebaut, wie ich halt diese Personen in der Haushaltsdatenbank auch in der digitalen Welt wiederfinden kann. Wie ich halt sozusagen die Personen, die ich dann, ähm, selektiere, ähm, auch im, ähm, im, äh, auf Facebook wiederfinde oder, ähm, wo ich halt Display Ads ausspielen kann. Oder wo ich denen halt, ähm, wo ich kein Opt-in hab, wo ich denen trotzdem aber auch ne, ne E-Mail ausspielen kann. Das funktioniert. Das funktioniert stand alone. Wenn wir also Neukundenkommunikation anschauen, heißt das, ich kann sagen, selektiere mir aus dieser Haushaltsdatenbank alle, alle Frauen über fünfzig, die in der Nähe von Berlin wohnen, ähm, selektiere mir die und schicke denen eine Postkarte. Funktioniert. Das Gleiche funktioniert auch im, im digitalen Bereich. Auch da wieder alle Frauen über fünfzig in Berlin kann ich versuchen, im digitalen Raum zu finden, also über Display oder Social Media. Richtig cool, und das ist das, wo ich jetzt drauf hinauswill, Digital Empowerment ist es aber, wenn ich beides miteinander verbinde, wenn ich nicht nur sage, ich schick ne, ich schick ne Offline Kampagne oder ich mache ne Online Kampagne, sondern ich verbinde beides, um halt genau das Thema, was wir am Anfang hatten, Aufmerksamkeit, ähm, ähm, Awareness, um diesem Thema genau, äh, ähm, ähm, zu bedienen. Das heißt, wenn ich halt eins plus eins zusammenaddiere, ähm, gibt es in diesem Fall drei, ja.Das heißt, ich habe eine viel größere Aufmerksamkeit, wenn ich halt genau dieses beide kombiniere. Wie kann sowas aussehen? Ja, es könnte zum Beispiel so aussehen, dass ich anfange mit einer, ähm, mit einer Postkarte. Also auch da wieder, ich selektiere alle Frauen über fünfzig im Umkreis von fünfundzwanzig Kilometern in Berlin. Dann habe ich eine Summe X und den schicke ich halt 'n, dem schicke ich eine Postkarte. So, ist schon, ist schon cool, kann funktionieren für Neu-- für Neukundenkommunikation. Ich kann aber den gleichen Personen, kann ich auch sieben Tage später 'ne Social Media oder eine Display Ad ausspielen. Genau den gleichen Personen. Ich kann genau die gleichen Personen targeten und das ist halt das, ähm, das, das super Coole, dass ich ja diese beiden Kanäle miteinander verbinden kann. Ich kann aber auch sagen, okay, ich fange erst mit na, mit 'ner digitalen Kampagne an, also erst mit einer Display Ad oder mit einer Social Media Ad, ähm, mache dann zehn Tage später, ta-- ähm, baue dann meine Kampagne so, dass zehn Tage später eine Postkarte im Briefkasten dieser, dieser Kunden liegt und, ähm, mache dann vierzehn Tage später oder halt einen kürzeren Zeitraum, ähm, noch eine zweite Display oder Social-Media-Kampagne. Und was wir halt sehen, ist, dass dadurch halt 'n, dass, dass diese Kombination der, der digitalen und der Offline-Kanäle next, ähm, 'n sehr coolen Effekt auf die Conversion Rate hat. Also auch hier wieder das Thema Digital Empowerment. Und wie kann sowas aussehen? Das hab ich, hab ich euch mal mitgebracht, um, und das ist jetzt kein fiktiver Case, sondern das ist ein richtiger Case, den ihr theoretisch auch bei uns einbuchen könntet, ähm, wenn ihr Bock habt, aber einfach nur, um mal zu zeigen, wie sowas funktioniert und wie sich das auch für euch rechnen kann. Also gehen wir da mal davon aus, ihr habt ein Budget, ihr wollt Neukunden generieren und habt ein Budget von fünfzigtausend Euro. Was kriegt ihr dafür? Ihr kriegt dafür sechzigtausend Postkarten inklusive Porto, weil das muss man auch sagen, das Porto ist bei der Offline-Kampagne immer das, ähm, das Teuerste. Die Produktion ist meistens gar ni-- also in großen Volumina schon, aber in kleinen Volumina nicht das Teuerste, sondern es ist halt wirklich das Porto. Ihr kriegt dafür eine Million Add Impressions und ihr kriegt dafür, ähm, fünfhunderttausend Emails. So, und dann was? Was wird durchgespielt? Es wird genau, ähm, ja, dieser Case oder je nachdem wie man es designt, dieser Case durchgespielt. Das heißt sechzigtausend Postkarten gehen raus und in entsprechenden Abständen gehen an die gleichen Personen. Und weil wir etwas, äh, weil wir etwas größer targeten, deswegen hier die eine Million Add Impressions, das können Display Banner oder Social Media Ads sein, auch noch an, äh, ähnliche, also den sechzigtausend ähnlichen Kunden. Und das Gleiche auch bei den Emails, gehen halt entsprechende, äh, digitale Kommunikationen raus. Wie können wir uns das Ganze jetzt durchrechnen, um mal, ähm, um mal zu schauen, rechnen sich dann auch diese fünfzigtausend Euro? Wa-- Das einzige was wir brauchen, ist die Erfahrung, wie kon-- wie konvertieren? Natürlich brauchen wir die Erfahrung, wie konvertieren Print Mailings, wie konvertieren die digitale Kommunikation? Und wir brauchen den durchschnittlichen Warenkorb. Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, durchschnittlicher Warenkorb von fünfzig Euro, das heißt, man muss natürlich auch gucken, dieser Case ist nicht für alle was. Wenn der Warenkorb zu klein ist, dann funktioniert's nicht. Gehen wir mal von fünfzig Euro auf, aus. Wir wissen aus, ähm, aus Studien und aus eigenen Kundencases, dass Neukundenmailings zwischen eins und drei Prozent konvertieren. Das heißt, bei sechzigtausend Postkarten haben wir, haben wir im Schnitt sechshundert bis eintausendachthundert Transaktionen. Wenn wir das multiplizieren mit fünfzig, kommen wir auf zu generierende Umsätze zwischen dreißigtausend und neunzigtausend Euro. Ja, das heißt, selbst die untere Stufe ist schon nah dran an den, nah dran an den fünfzigtausend Euro. Und wenn wir uns dann noch vergegenwärtigen und das allein nur bei, für die Printkommunikation, wenn wir uns dann noch vergegenwärtigen, durch die digitale Verlängerung haben wir einen positiven Effekt. Wir re-- wir gehen so von zehn bis zwanzig Prozent auf die Conversion Rate, äh, aus. Plus, wir haben halt Neukunden generiert, plus wir haben, wenn wir es gut gemacht haben, digitale Opt-ins generiert. Plus wir haben auch einen gewissen Branding-Effekt gehabt, dann ist es schon ein ganz cooler Case, der sich, der sich rechnen kann, ja. Und das ist halt 'n, ein schönes Beispiel, wie ich finde, wie halt der, der Printkanal, wenn man's denn, ähm, wenn man, wenn man ihn digital verlängert, also digital empowered, wie man in der, wie man ihn in der Neukundenkommunikation einsetzen kann. Das heißt für euch zusammengefasst, ähm, Digital Empowerment. Was bedeutet das für uns? Bestandskundenkommunikation? Ganz klar das Thema Programmatic Print. Wenn ihr den progra-- programmatischen Printansatz verfolgt, habt ihr richtig coole Effekte. Ähm, und in der Neukundenkommunikation, wir nennen das, also diese Kombination aus Digital und Offline, nennen wir Multiplying Effect. Ähm, wenn ihr das macht, dann wirkt, wirkt der Printkanal auch richtig cool in der Neukundenkommunikation. Genau, das war's schon. Ich glaube, ich bin auch gut in der Zeit. Fünfzehn Uhr, ähm, und wenn ihr Fragen habt, dann gerne. Sonst sage ich erstmal dankeschön fürs Zuhören. (Applaus) Ja, Matthias, vielen Dank. Ich glaube, es gibt Fragen, ne? Ja. Gerne. Sehr laut und deutlich. Hi, ich war schon lange her, ähm, bei einem Versandhändler, bei einem sehr klassischen Versandhändler, wo Print auch erschließbar war. Reden wir jetzt da von personalisierter Printwerbung oder reden wir von Spreuwerbung? Wir reden von personalisierter, also eins zu eins. Wir reden nicht von an alle Haushalte, wir reden von personalisierter, deswegen in der, also sowohl in Neukunden- als auch in der Kundenkommunikation, ne. Wir schreiben halt, ähm, also geht auch, Post für Spezial, Haushalte anschreiben. Wir reden aber hier bei diesen Cases immer von der eins zu eins Printkommunikation. Personalisierung ist, äh, immer son Thema, ähm, auch deswegen, wenn man jetzt, äh, mit anderen, mit anderen Leuten das, äh, das Thema diskutiert, was ist Progra-- Programmatic Print? Deswegen, ich hab's in Klammern gesetzt. Personalisiert, für mich gehört personalisiert, ja, weil das kann, dazu muss, aber nicht. Programmatisch kann auch sein, wenn ich halt, äh, keine hohe Personalisierung habe oder nur 'ne, 'ne geringe Personalisierung habe wie Anrede, kann das auch schon programmatisch sein, ähm, aber wir reden immer von der direkten Kommunikation mit einem Kunden, also mit dir oder mit mir.Und woran magst du dann selbst, dass du keinen brauchst? Weil den Punkt habe ich noch nicht ganz verstanden. Genau, das ist halt die die Rechtslage in Deutschland, das ist das berechtigte Interesse, dass Du halt jeden Kunden mit einer Printkommunikation ansprechen kannst, solange er sich nicht ausoptet, also solange er nicht aktiv sagt, lass mich bitte in Ruhe damit. Okay, genau. Weil den hab ich noch mal ganz genau. Alles klar, danke. Weitere Fragen? Sonst piesacke ich immer unsere Speaker gerne mit meinen Fragen. Lass es. Na dann los. Weil ich weil ich die pädagogische und ethische Perspektive immer einnehme und nicht ausm Marketing komme, aber ich find's immer ganz spannend, vielleicht auch mal son son Nerd von der Schule mit dabei zu haben. Was ich mir grade aufgeschrieben hab, ist, also erst mal find ich diese Kombination aus Print und digital megageil. Und ich muss sagen, dass ich oft wahrscheinlich mehr Opfer dessen bin, als ich möchte, wenn ich bei Coolblue letztens noch das Ronan bestellt hab, die Holländer sind übrigens aufm Vormarsch, hab ich gehört, dann war da, was war das, Schatz, wo man Essen bestellen kann, was vorgekocht ist, dieses Grüne da, war sehr hochwertig auf jeden Fall. Ich war kurz davor zu bestellen. Also die haben mich fast gekriegt und ich weiß auch noch, weil ich mal bei der Westfälischen Rundschau gearbeitet hab, dass mein Opa immer gesagt hat, ich will immer die Zeitung fühlen, die muss Druckerschwärze haben, die muss die muss riechen, die muss, kennst Du's ja, ne? Genau. Wo geht da für dich die Reise hin? Also wenn Du von wertiger Kommunikation sprichst, wie wie wertig wird das hinterher? Da sind natürlich in der, also wenn wir das Produkt, das Printprodukt uns anschauen, sind da fast keine Grenzen gesetzt, ne. Also da da reden wir von der einfachen in Anführungszeichen Postkarte über hochwertigere Produkte, die auch mit der Haptik noch viel mehr zu tun haben. Das Wichtige ist aber, dass erst mal muss man verstehen, dass die Möglichkeit existiert, den Printkanal so zu denken wie digitale Kanäle, also testen, welche Formate funktionieren gut, automatisiert, personalisiert und dann aber auch schauen muss, für wen ist der Printkanal denn der richtige Kanal? So. Also es ist auch nicht generell die Regel, Kunden mit 'nem hohen CLV, die sind unbedingt printaffin, sondern auch das muss ich halt testen und muss ich halt heraus muss ich halt herausfinden. Und das Schöne ist, dass ich halt mit diesem Setting sowohl in der Neukunden-, aber auch in der Bestandskundenkommunikation die Möglichkeit habe, das zu tun. Wirklich herauszufinden, ist für dich der Printkanal der Kanal, wo Du am besten konvertierst oder ist es halt 'n anderer Kanal? Aber es ist nicht so, dass der Printkanal genau bei die da keine Rolle spielt heutzutage oder nicht eine Rolle spielt, herauszufinden, was der beste Kanal ist. Mhm. Cool, danke. Es kommen noch zwei Fragen grade rein. Ja. Einen Moment. Ach nee, das war auf der Mainstage. Kann ich auch beantworten. Ja, die sind Stell doch mal. Also diese App, wenn ihr wenn ihr App Spezialisten sind, widmet euch Slido. Ja, genau. Nee, ja, vielen Dank. Also von mir gibt's keine Frage mehr. Habt ihr noch eine Frage? Ich würd noch eine kurze Sache machen. Ich mach mal kurz Werbung für die Kolleginnen und Kollegen von der Deutschen Post, weil die haben nämlich den coolsten, das ist nicht deiner, sondern der von der Deutschen Post, coolsten Titel ihres Vortrags gewählt. Deiner war deiner war für Moderatoren, muss ich sagen, eher schwierig. Hab ich gemerkt, ja. Als Deutschlehrer musst Du dich auch noch 'n Kommata einsetzen. Ja. Nur by the way. Ja, by the way. So bin ich eben. Verzeih mir verzeih mir meine Ehrlichkeit. Ja, darf ich auch so einen im Team, der der der ist auch so einer. Son Rosine, wie sagt man noch? Rosinenpicker oder wie sagt man noch? Ja. Wenn Du wenn Du jetzt richtig aufgepasst hättest, hättest Du gesagt, Kommata ist die Mehrzahl. Ich musste nur 'n Komma einsetzen. Ja, okay. Das war grammatikalisch gar nicht richtig. Ich bin wieder in meinem alten Job. Nein. Nein, die Deutsche Post hat geschrieben, sechzehn Uhr zehn, also nach 'nem großen Sahnetortenstück könnt ihr gerne wiederkommen. Vorher kommt noch 'n anderer Vortrag, aber die sagen, deine Mudder schreibt noch E-Mails. Ich find's geil. Also kommt gerne wieder um sechzehn Uhr zehn hier auf die Purple Stage. Vielen Dank erst mal an dich, Matthias. Das war 'n cooler Vortrag. Danke. Und schöne Pause euch.
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