Cookie-Chaos, Technologie-Vielfalt, Web-Vitals und Yield-Optimierung! Online-Werbung vor dem Exitus?
55:56
Online Marketing 0 Views

Cookie-Chaos, Technologie-Vielfalt, Web-Vitals und Yield-Optimierung! Online-Werbung vor dem Exitus?

Zusammenfassung

Die Online-Werbung steht vor massiven Herausforderungen: Cookie-Chaos, neue Datenschutzrichtlinien von Apple und Google sowie technologische Veränderungen prägen die Zukunft des E-Commerce Marketing. Programmatic Advertising und eine anpassungsfähige Technologie-Infrastruktur sind dabei Schlüssel zum Erfolg – wer gut aufgestellt ist, kann sogar von der Transformation profitieren.

E-Commerce Marketing in turbulenten Zeiten: Die Herausforderungen der digitalen Vermarktung

Die Online-Werbeindustrie steht an einem Wendepunkt. Cookie-Chaos, aggressive Global Player, Web Vitals und aggressive Regulierungsziele von Tech-Giganten – die Anforderungen an Publisher und Vermarkter sind größer denn je. Doch wie navigieren etablierte Unternehmen durch diese Krisen? Ein Roundtable mit Andreas Kühle (Netpoint Media) und Jan Greven (YOK Mobile Advertising) zeigt: Wer technologisch gut aufgestellt ist und schnell adaptiert, kommt nicht nur durch – sondern wächst.

Wie der Online-Werbemarkt die Krise gemeistert hat

Trotz Lockdowns und wirtschaftlicher Unsicherheit zeigte sich der digitale Werbemarkt 2020 widerstandsfähig. Der Online-Werbemarkt knackte die Vier-Milliarden-Euro-Grenze und legte um etwa 13 Prozent zu – bemerkenswert für ein so herausforderndes Jahr.

Ein wesentlicher Grund: Der Shift von direktem Inventarverkauf (IO) zu Programmatic Advertising. Während traditionelle IO-Geschäfte einbrachen – etwa bei der Bahn und anderen Reiseunternehmen – blieb das programmatische Geschäft stabil. Unternehmen wie Netpoint Media profitierten sogar überdurchschnittlich, weil sie bereits früh in moderne Technologie investiert hatten:

  • 2013: Start mit Wasserfall-Modellen
  • 2015: Umstieg auf Header Bidding
  • Heute: Ausgereifter, diversifizierter Tech-Stack mit mehreren Partnern

Gewinner und Verlierer: Wie sich Budgets verschoben

Nicht alle Branchen litten gleichermaßen. Während Entertainment- und Musikportale einbußen erlitten, erlebten andere Sektoren ein enormes Wachstum:

  • E-Commerce: Stark gewachsen – mehr Online-Shopping bedeutete mehr Retargeting-Potenzial
  • Lernportale & Homeschooling: Massiver Traffic-Anstieg, gut zu monetarisieren
  • News & Information: Corona-bedingte Reichweiten-Explosionen in diesem Segment
  • Streaming (Netflix, Sky, Amazon): Profiteure der Krise mit stabilen Werbebudgets

Die zentrale Erkenntnis: Wer flexibel war und sein Datenmanagement sowie seine Technologie-Infrastruktur im Griff hatte, konnte diese Budgetverschiebungen nutzen und sogar wachsen.

Cookie-Chaos und Datenschutz: Die kommenden Umbrüche

Aber die größte Herausforderung liegt noch vor der Branche. Drei Megatrends bedrohen das bisherige Geschäftsmodell:

1. Apple iOS 14.5 und das App Tracking Transparency

Apple zwingt App-Entwickler, Nutzer explizit um Erlaubnis zu fragen, bevor sie verfolgt werden dürfen. Das erschwert Retargeting massiv – vor allem im Mobile-Bereich.

2. Google Privacy Sandbox und das Ende von Third-Party Cookies

Google plant, Third-Party Cookies aus Chrome zu entfernen. Das unterminiert bisherige Targeting- und Tracking-Modelle fundamental. Allerdings: Google entwickelt gleichzeitig neue Lösungen (Privacy Sandbox), die aber unter ihrer Kontrolle stehen.

3. Cookie-Chaos allgemein

Während Tech-Riesen ihre eigenen Ökosysteme schützen (First-Party-Daten), wird es für kleinere Publisher und Vermarkter immer schwerer, nutzerzentrierte Kampagnen zu fahren – ohne auf komplexe, datenschutzkonforme Alternativen zu setzen.

Was die Branche jetzt braucht: Tech, Recht UND Marketing

Andreas Kühle fasst es knapp zusammen: "Wir brauchen alles drei – Rechtsanwälte, Softwareentwickler und Marketingexperten."

Das ist keine Hyperbel. Die modernen Vermarkter müssen:

  • Technologisch up-to-date sein (Cloud-Infrastruktur, Ad Manager, SSPs)
  • Rechtlich komplexe Compliance-Anforderungen meistern (DSGVO, ePrivacy, künftige Regulierung)
  • Strategisch neue Geschäftsmodelle entwickeln – jenseits von Cookies und Third-Party-Tracking

Yield-Optimierung: Der Weg aus dem Chaos

Trotz aller Herausforderungen gibt es einen klaren Ausweg: Intelligente Yield-Optimierung. Das bedeutet:

  • Maximale Nutzung der eigenen First-Party-Daten (Website-Verhaltendaten, CRM-Integration)
  • Diversifizierung der Monetarisierungskanäle (Programmatic, Private Marketplace Deals, Direct Sales)
  • Investition in Personalisierung ohne Cookies – etwa durch kontextuelle oder KI-basierte Ansätze
  • Kontinuierliches Testing und Anpassung ("höher, schneller, weiter")

Die zentrale Botschaft für 2021 und darüber hinaus

Jan Greven und Andreas Kühle sind sich einig: Anpassungsfähigkeit ist die einzige Konstante. Wer es geschafft hat, die Krise 2020 zu überstehen und sogar zu wachsen, hat das deshalb geschafft, weil er schnell umdachte, seine Technologie nutzte und seine Kunden verstand.

Die nächsten 12–15 Monate sind ein Übergangsjahr: Man muss die "Hausaufgaben" machen, um 2022 und 2023 gut aufgestellt zu sein. Das bedeutet:

  • Migration weg von Third-Party-Cookie-Abhängigkeit
  • Aufbau robuster First-Party-Daten-Strategien
  • Vorbereitung auf neue Tech-Standards (Privacy Sandbox, etc.)
  • Stärkung der Conversion Rate Optimierung im Online Shop – um Umsatz ohne Tracking-Overkill zu maximieren

Wer diese Transformation ernst nimmt und investiert, kann aus der Krise gestärkt hervorgehen. Die Alternative – Stillstand – ist keine Option.

Häufige Fragen

Warum ist Programmatic Advertising in Krisen robuster als traditionelle Direktverkäufe?

Programmatic Advertising läuft über automatisierte Echtzeit-Auktionen und ist weniger abhängig von einzelnen großen Kundenbeziehungen. Wenn eine Branche (z.B. Reisen) ausfällt, können automatisierte Systeme schnell neue Nachfrage (z.B. E-Commerce) bedienen. Direktverkäufe hingegen sind vertragsgebunden und fallen bei Kundenbudgetkürzungen komplett weg.

Wie können Publisher ohne Third-Party Cookies noch zielgerichtet werben?

Der Fokus muss auf First-Party-Daten liegen: Website-Verhaltens- und Nutzerdaten, die der Publisher selbst erhebt. Zusätzlich helfen kontextuelle Targeting (Anzeigen basierend auf Seiteninhalte, nicht Nutzerverhalten), KI-basierte Personalisierung und Private Marketplace Deals mit vertrauenswürdigen Partnern.

Was ist iOS 14.5 und warum ist es für Mobile-Marketing ein Problem?

iOS 14.5 ist ein Apple-Update, das sogenannte App Tracking Transparency einführt. Apps müssen Nutzer explizit fragen, ob sie verfolgt werden dürfen. Viele Nutzer lehnen ab – das macht Retargeting und Nutzer-übergreifendes Tracking auf iPhones deutlich schwieriger.

Wie bereitet man sich auf das Ende von Third-Party Cookies vor?

1) First-Party-Datenstrategie aufbauen 2) Technologie-Stack modernisieren (SSPs, modernen Ad Manager) 3) Rechtskonformität sicherstellen 4) Neue Targeting-Methoden testen (Kontext, KI, kohortenbased Targeting) 5) Kundenbeziehungen pflegen – Direct Sales werden wichtiger.

Warum profitiert E-Commerce Marketing besonders von der Digitalisierung?

E-Commerce-Unternehmen können ihre Conversion-Funnels vollständig digital abbilden und optimieren. Sie generieren First-Party-Daten direkt am Checkout und können diese für Personalisierung und Retargeting nutzen – unabhängig von Cookies. Das macht sie in der Post-Cookie-Ära besonders widerstandsfähig.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Musik) Ja, sechzehn Uhr, später Nachmittag, aber trotzdem, äh, noch einen, glaube ich, sehr-- (Husten) wie ich finde und je später der Abend, umso besser und schöner die Gäste. Jetzt haben wir noch nicht Abend, aber später Nachmittag. Es geht um Cookie-Chaos, Technologieverfall, Web Vitals, Yield-Optimierung, also Ertragsmanagement-Verbesserung. In der Onlinewerbung steht ihr vor dem Exitus. Wir haben hierzu einen sehr interessanten Roundtable mit Andreas Kühle von Netpoint, mit Jan Greven, Geschäftsführer von YOK Mobile Advertising und Sven Böttner, der freundlicherweise diesen Roundtable moderiert. Ich wünsche euch viel Spaß bei, äh, dieser Auseinandersetzung. Lasst es krachen. Danke, Roland. Äh, du hast ja jetzt schon meine Moderation vorweggenommen. Also ich freue mich al-- äh, euch willkommen zu heißen. Zum einen, äh, die Gäste, äh, Andreas und Jan, zum anderen natürlich auch die Zuschauer an den Bildschirmen, wie man früher so schön sagte. Also herzlich willkommen. Äh, Roland hat es schon kurz anmoderiert. Ich will da vielleicht noch mal tiefer reingehen. Die, äh, Vermarktungslandschaft steht vor Herausforderungen. Er hat einige schon genannt. Dazu kommen noch, äh, aggressive Global Player, dazu kommt, äh, Sandboxes, Web Vitals und das Cookie Chaos. Darauf wollen wir später eingehen. Ähm, zuerst würde ich ganz gerne noch mal Andreas und Jan kurz intensiver vorstellen. Andreas ist, äh, Geschäftsführer der Netpoint Media GmbH, ein Vermarktungs-- digitales Vermarktungsurgestein, eigentlich schon immer in der Branche. (lacht) Korrigiere mich, wenn das falsch ist, Andreas. Äh, hat alle Höhen und Tiefen kommen und auch wieder gehen sehen und ist immer noch gut dabei. Das Gleiche kann man eigentlich fast von Jan sagen. Äh, als, äh, Geschäftf-- äh, -führer der YOK Mobile Advertising GmbH, auch schon seit zwölf Jahren, äh, hat er da auch schon einiges erlebt in dieser Branche, da bin ich mir ganz sicher. Mobile ist immer schon ein schwieriges Thema gewesen. Ähm, beide werden, äh, mit uns diskutieren hier die Herausforderungen der Zukunft. Da wir aber in auch herausfordernden Zeiten leben, würde ich eigentlich beide erst mal bitten zu erzählen, wie sie durch die letzten zwölf Monate gekommen sind. Auch da war viel, äh, anders als, äh, in den vergangenen Jahren. Vielleicht fangen wir mit Andreas an. Dadurch, dass beide noch hier am Tisch mit mir sitzen, quasi virtuell, äh, gehe ich davon aus, dass ihr relativ gut durch die Zeit gekommen seid. Aber Andreas, erzähl doch mal, wie es gelaufen ist in den letzten zwölf, fünfzehn Monaten. Das waren schon sehr turbulente Monate. Letztendlich sind wir sehr, sehr gut da durchgekommen. Ähm, der ganze Online-Werbemarkt ist ja sehr gut durch die Krise gekommen. Ähm, letztes Jahr hat der Online-Werbemarkt die vier Milliarden Grenze geknackt, ähm, hat zugelegt um, glaube ich, gute, ähm, dreizehn Prozent. Das war schon ein recht gutes Ergebnis in diesem dann doch schwierigen Umfeld. Es fing Anfang des Jahres recht unsicher an. Ähm, sagen wir, zu Beginn des Lockdowns, äh, wussten wir auch nicht so recht, wohin uns das Jahr führen würde. Ähm, denke, dass der Shift von IO zu Programmatic noch mal zugenommen hat. Also der Programmatic hat letztendlich für das Wachstum gesorgt und wir können froh sein als Netpoint Media, dass wir uns auch überhalb des Marktwachstumes, ähm, bewegt haben. Wie habt ihr das gemacht? Wie, wie, wie kam es dazu? Wie kann das sein? Na ja, wie kann das sein? Also ich denke schon, dass wir einen sehr guten Programmatic Stack haben. Ähm, im Jahre, oh, das ist jetzt schon... 2013 haben wir angefangen zu experimentieren mit dem Wasserfall, 2015 mit Header Bidding und inzwischen haben wir ja so einige Learnings gezogen und haben da ein relativ ausgereiftes, ähm, Tech-Setup. Und das spielt uns natürlich jetzt in die Karten, sage ich mal, den Zuwachs von Programmatic. Okay. Äh, Jan, wie war das bei euch? Ich meine, äh, Mobile ist da doch eine andere, äh, Userschaft. Äh, kannst du das vergleichen mit dem, was, äh, was Andreas gesagt hat? Ist das bei euch ähnlich? Ja, also es lief relativ ähnlich. Ähm, wir haben, wir haben zwar, wir mögen zwar, äh, gegebenenfalls andere User haben, nämlich die, äh, vermehrt die Mobile User, aber im Endeffekt, ähm, hängen wir ja an demselben digitalen Ökosystem dran. Das heißt, ich kann mich daran erinnern, das ist jetzt genau ein Jahr her, hm, wir haben eigentlich genau das erlebt, was Andreas beschrieben hat und sind, äh, hier Mitte, Mitte März 2020, wa-So aus dem Nähkästchen geplaudert. Uns sind sicherlich in der Zeit siebzig Prozent unserer IOs erst mal um die Ohren geflogen. Ähm, wir haben gesehen, jeder, jeder Kunde, der da draußen war, hat erst mal alles gestoppt. Ähm, was wir aber auch gesehen haben, parallel, war, ähm, dass unsere programmatischen Umsätze stabil geblieben sind. Ähm, das heißt, für viele Deals, ähm, wie auch, ähm, Open Market und so weiter, das lief alles, das lief alles relativ stabil weiter und so kamen wir auch, ähm, relativ gut durch diese, durch diese Krise. Das, das ging dann ja weiter mit, ähm, dass wir in Q3 schon wieder, ähm, ne Erholung gesehen haben, wo wir auch schon wieder auf Vorjahr waren und in Q4 auch wieder Wachstum gemacht haben. Das heißt, ähm, was wir sehen, ist A, dieser digitale Werbemarkt ist relativ stabil. Das kann man sagen. Wir, wir kamen alle, äh, ganz gut durch die Krise. Und B, was wir auch gesehen haben, ähm, dass Programmatic, äh, sicherlich das Standbein ist, ähm, das uns, äh, oder das uns die Möglichkeit gegeben hat, jetzt auch, äh, relativ unbeschadet durch so eine Krise zu gehen. Entschuldigung. Ja, um da anzuschließen, was so Andreas gesagt hat, das ist so ein bisschen, ähm, ja auch eine Reise, die wir dann ja auch gemacht haben. Wir sind auch irgendwann mal gestartet, also, äh, zurück in zweitausendneun, da waren wir auch schon mal Ad Tech, da hatten wir einen eigenen AdServer, der, der auf Mobile Devices, auf damals auf den WAP-Handys, ähm, was ausliefern konnte, 'n, 'n graden Banner sozusagen. Ähm, wir haben uns ja aber auch weiterentwickelt, nämlich über, über 'n Ad Network, was im Endeffekt 'n Fokus auf Mobile hatte, hin, äh, zu unserer eigenen SSP oder jetzt zu 'nem, äh, zu 'ner eigenen SSP, äh, die wir sind. Und das hat uns, ähm, grade im, im letzten Jahr extrem geholfen. Das heißt, äh, aber das Tech Stack, was ihr habt, hat geholfen. Also im Prinzip hat das geholfen, durch die Krise zu kommen, weil ihr besser seid als der Markt oder, äh, weil ihr was anders macht oder weil ihr euch kurzfristig anders aufgestellt habt? Weil, also, vielleicht ganz kurz, äh, aus meiner Sicht jetzt eher allgemeineren Sicht, sind ja doch einige Kunden weggebrochen, die ganze Reisebranchen, Deutsche Bahn und so weiter, die jetzt auch im Jahresverlauf nur bedingt zurückgekommen sind. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Äh, wer hat denn-- Wie habt ihr denn das kompensiert, die Verlust, Verluste daraus? Also die Frage an beide. Ich weiß nicht, vielleicht, Jan fängst du einfach an. Genau, also, äh, im Endeffekt erst mal, ähm, gutes altes Sales Business. Das heißt, ähm, du bist in 'ner Krise, du guckst dir an, ähm, welche Kunden, ähm, profitieren von der Krise vielleicht sogar. Also sag ich mal, 'ne, 'ne Sky, 'ne Netflix und Amazon haben, haben sicherlich von der, von der Krise profitiert, während jetzt 'ne, 'ne deutsche Bahn eher die Kampagnen gestoppt hat oder auch die Baumärkte haben leider die Kampagnen gestoppt. Also das, das ist erst mal der eine Fokus, was du in deinem eigenen Vertrieb machen kannst. Das heißt, du sprichst eher mit, mit Kunden, die, äh, die jetzt, äh, quasi 'n Bedarf an Werbung haben. Aber auf der anderen Seite... Hm. Okay. (lacht) Keine Ahnung. Gut. Erledigt. Auf der anderen Seite hast du natürlich auch, äh, die Möglichkeit und da kommen wir zurück zu dem Tech Stack, dass du dich, ähm, dass du dich mit deinen Partnern zusammen entwickelst. Weil was wir auch gesehen haben, wie, wie kommt man durch die Krise? Also, wir hatten gerade im News-Bereich, ähm, hatten wir eigentlich während den Anfängen von Corona 'n, ähm, 'n krassen Traffic-Zuwachs und wir konnten den, äh, programmatisch so monetarisieren, dass wir allein aus dem, aus dem Traffic-Wachstum, äh, generiert haben. Okay, das, das ist tatsächlich spannend. Andreas, wie war das bei euch? Das kann ich so bestätigen. Wir sind ja unter anderem im Bereich Lernportale sehr aktiv und auch dort hatten wir aufgrund von Homeschooling-Aktivitäten natürlich einen immensen Traffic-Wachstum, das jetzt zu vermarkten. Das heißt, tatsächlich ist mehr Geld von anderen Bereichen in den Markt gekommen, äh, also, im Vergleich zu dem, was weggeschlossen ist? Klar, E-Commerce war 'n Treiber gewesen natürlich, ganz klar. Ähm, wurde auch mehr online konsumiert, dadurch natürlich auch mehr Retargeting, E-Commerce-Player, mehr-- Es waren schon andere Budgets, die den Markt wieder gefüllt haben und es gab schon 'ne Verschiebung. Es gab auch eine Verschiebung in Reichweiten. Ähm, gelitten haben natürlich tatsächlich Entertainment-Portale, Musikportale haben gelitten. Wenn jetzt keine Festivals stattfinden, gibt's auch nichts, worüber man berichten kann. Da fehlt natürlich auch was im Traffic. Aber letztendlich wurde es dann wieder auf anderen Seiten, da gibt's Gewinner und Verlierer. Gut, aber Fazit für die letzten zwölf Monate: Es hätte viel schlimmer kommen können. Es sah anfänglich auch viel schlimmer aus. Ähm, man schaut ja immer dann ungern in die Zukunft oder, oder denkt sich, was kann da alles noch passieren. Ähm, hat sich dann aber relativ schnell entspannt im Sommer und zu 'ner gewissen Normalität und eigentlich zu einem rasanten Wachstum im Q4 bei uns, ähm, ja, eingefunden. Jan, du wolltest du noch was sagen sonst? Ne, ne, es ist... Also, ich kann's einfach nur-- war bei uns eins zu eins genommen worden. Glückwunsch erst mal dafür. Das ist sicher nicht, galt sicher nicht für alle so. Dafür wart ihr einfach gut aufgestellt. Jetzt ist, äh, unsere digitale Vermarktungsbranche eine, die ständig in Bewegung ist. Also Change ist quasi die einzige Konstante. Wie ist denn der Ausblick für die nächste Zeit? Äh, geht das so weiter? Könnt ihr davon ausgehen, dass, ich meine, wir leben immer noch in unruhigen Zeiten, dass dies so, äh, fortzusetzen gilt? Wie ist da der Markteindruck? Was bekommt ihr so mit im Markt und wie sieht es für euch aus? Welche Themen sind für euch die wichtigen in den nächsten, sagen wir, zwölf bis fünfzehn Monaten? Jan, vielleicht fängst du an? Ja, also wir haben, ähm, unglaublich viele Mobile-Themen, äh, 'n paar werden wir auch heute, heute hier besprechen. Ähm, wir haben A, ähm, das Thema, ähm, dass wir uns, ähm, in diesem Jahr, dass, dass wir das als Übergangsjahr sehen, ähm, aufgrund, äh, aufgrund der Covid-Thematik, über die wir nachher noch sprechen, müssen wir im Endeffekt unsere Hausaufgaben machen, um auch im Jahr zweitausendeinundzwanzig gut aufgestellt zu sein. Wir, wir sind bedingt und, und, und-Äh, so ehrlich muss man sein, natürlich haben wir eigene Technologie und sind auch ein bisschen stolz auf unsere Reise, ähm, und was wir so alles als, ähm, Partner von Publishern, von Vermarktern, was wir da so alles machen können. Aber wir hängen in einem Ökosystem, das im Endeffekt bestimmt wird von den großen Playern. Ähm, wir werden demnächst eine Änderung bei Apple haben mit iOS vierzehn fünf. Ähm, wir haben diese Cookie-Thematik, äh, Google Privacy Sandbox und so weiter. Und, und für uns ist neben dem, dass wir, ähm, immer im, im Digitalen, wie es halt so ist, immer höher, schneller, weiter. Das heißt, die Erwartung an uns ist schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder wachsen, ähm, trotz Corona und trotz Krise, ähm, müssen wir uns vorbereiten auf das, was da, ähm, im nächsten Jahr kommt. Und ich sag mal so: Wir sind auch deswegen nur gut durch die Krise gekommen, weil wir, ähm, wirklich anpassungsfähig sind, ähm, und auch schnell an-- anpassungsfähig waren. Aber wir hängen in dem Ökosystem, das im Endeffekt bestimmt wird, äh, von den großen Playern. Ähm, wir werden, ähm, demnächst 'ne Änderung bei Apple haben mit iOS vierzehn fünf. Ähm, wir haben diese Cookie-Thematik, äh, Google Privacy Sandbox und so weiter. Und, und für uns ist neben dem, dass wir, ähm, immer im, im Digitalen, wie es halt so ist, ähm, immer höher, schneller, weiter. Das heißt, äh, die, die Erwartung an uns ist schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder wachsen, ähm, trotz, trotz Corona und trotz Krise, ähm, müssen wir uns vorbereiten auf das, was da, ähm, im nächsten Jahr kommt. Und ich sage mal so: Wir sind auch deswegen nur gut durch die Krise gekommen, weil wir, ähm, wirklich anpassungsfähig sind, äh, und auch schnell an-- anpassungsfähig waren. Und genau das müssen wir, ähm, im Endeffekt im, im nächsten Jahr weitermachen. Ähm, Jan, äh, Jan hat es schon angesprochen und gleich weiter an Andreas, äh, die Frage: Brauchen wir in Zukunft eher Rechtsanwälte, eher Softwareentwickler oder eher Marketingexperten für die digitale Vermarktung? Äh, zum Thema kommend Datenschutz, äh, Consent und, äh, Cookies. Äh, da steht ja einiges, äh, vor uns. Äh, schon bald geht's los, dass, äh, Google die Cookies verbannen will aus seinem Browser. Ähm, wie steht ihr dazu? Wie geht ihr da ran? Also, wie seht ihr die Problematik? Ist es 'ne Problematik für euch, äh, für die Netpoint oder ist es eigentlich vielleicht sogar am Ende ein Vorteil? Kommen wir mal zurück, äh, zu deiner ersten Frage, ob wir einen Anwalt, einen Marketingexperten oder, ähm, einen Programmierer brauchen. Und ich glaube, wir brauchen alles drei. Also noch in großer Intensität. Ähm, nichts ist mehr alleine zu schaffen. Wir kommen ja auch aus der Perspektive eines Sales-Hauses, eines Vermarktungshauses, ähm, und haben inzwischen einen sehr, sehr starken technischen Ansatz und haben inzwischen auch natürlich, ähm, einen Rechtsbeistand, der uns in den ganzen rechtlichen Fragen auch berät. Und letztendlich, glaube ich, ist das eigentlich auch die Kombination, die man für die Zukunft braucht. Und, ähm- Aber wie steht ihr zur, zur Cookie-Thematik? Wie, wie geht ihr damit um? Ich meine, die Daten sind ein relevanter Bestandteil der digitalen Vermarktung. Äh, wenn's die nicht mehr gibt- Also jetzt ganz konkret die Sandbox oder, ähm, worauf möchtest du hinaus? Ich möchte darauf hinaus, dass, äh, Google in seinem Browser, äh, keine Cookies mehr zulassen wird. Äh, Ende dieses Jahres, spätestens Anfang, äh, Anfang nächsten Jahres wird das der Fall sein. Die Alternativen dazu sind nach meinem Verständnis noch nicht entwickelt. Zum Beispiel das Thema Sandbox, wo ja gerade heute bekannt gegeben wurde, dass, äh, in der EU erst mal dieses Flock-System dahinter nicht, äh, nicht zur Datenerhebung, äh, genutzt wird, bevor das rechtlich nicht vollends geklärt ist. Es kann also sein, dass wir irgendwann keine Daten mehr haben für die digitale Vermarktung. Jan hat das sehr schön ausgedrückt mit der Anpassungsfähigkeit und der schnellen Anpassungsfähigkeit und das ist auch eine Gabe, die die Netpoint hat, sich schnell an Situationen anzupassen. Also ich denke, wir können den Markt hier nicht gestalten. Das wird jemand anders machen. Ähm, dass, ähm, auch Google es nicht so einfach hat. Ich sage mal jetzt, im Bereich Datenschutz, ob jetzt die Sandbox oder wann sie kommt, ist ja auch noch relativ offen momentan. Absolut. Dass alles jetzt so durchgesetzt wird, wie es auch angekündigt ist. Und letztendlich gibt es natürlich Lösungsansätze. Wir arbeiten natürlich auch mit Google zusammen und wahrscheinlich arbeiten auch viele Kunden und Werbungstragende mit Google zusammen und werden dann auch die Daten von Google nutzen, was natürlich aber auch wieder zu einer höheren Monopolisierung führt oder zu einer höheren Marktmacht. Das ist natürlich auch gefährlich. Wir kommen aber auch aus der Umfeldvermarktung und haben immer noch sehr viele Umfelder auch zu vermarkten mit eigenen Daten, ähm, auch aus dem Umfeld heraus generiert, die es zu nutzen gilt. Also vom Prinzip könnte es auch eine Renaissance, ähm, der Umfeldvermarktung sein. Gekoppelt mit Identifier-Lösungen sehe ich da nicht schwarz für die Zukunft. Was ist das? Erklär das mal kurz, bitte. Eine Identifier-Lösung? Ja. Ähm, eine alte Umfeldvermarktung. Also tatsächlich über Kategorien, über Inhalte, die Sie erreichen? Genau, genau, genau. Also vom Prinzip haben wir auch, wie die Lernportale oder so was, eine Zielgruppe, die sich selber erschließt und, ähm, da kann man natürlich auch kuratierte Rotationen wieder bilden. Ich sage mal, das haben wir vor zehn, fünfzehn Jahren gemacht und so unsere Banner verkauft und oftmals haben wir auch, ähm, in Vergleichsgruppen eine reinere Zielgruppe angesprochen, als wenn man mit Targeting-Clustern gearbeitet hat, weil sich die Zielgruppen auf einer Webseite teilweise selbsterklärend. Also ich sage mal, ein Hip-Hop-Umfeld oder so was. Das sind halt meistens junge Männer irgendwo mit Käppi auf und, ähm, bisschen klischeehaft, aber letztendlich, ähm, wenn man in verschiedene Umfelder guckt, thematisch, kann man durchaus auch, ähm, auf das Targeting verzichten. Andreas, wenn ich da einhaken darf, weil ich find's ja auch ein interessantes Thema und wir sprechen auch genau darüber mit, mit relativ vielen Publishern. Die Frage ist, ähm, diese, diese Form der Umfeldvermarktung, äh, die konnten wir ja auch in den letzten Jahren. Das hätten wir ja auch machen können. Die Frage ist, wieso diese, diese Umfeldvermarktung, äh, die definitiv nicht, nicht schlecht ist? Und, ähm, und im Endeffekt, äh, sind wir so ein bisschen dem, dem ganzen Datenhype erlegen, einzelne User in einzelnen Situationen tot zu targeten. Aber, ähm, was man schon sehen muss, ist, äh, in den letzten Jahren wollte das das gute alte Umfeld erst mal keiner mehr haben. Und, ähm, ich bin mir nicht sicher, ob es eine Renaissance erlebt oder, ähm, oder ob wir wirklich die Monopolisierung von, von Google sehen, dass die Advertiser dann halt sagen: „Okay, ich hab', äh, ich hab' jetzt im Chrome die Möglichkeit, auf, ähm, die Kohorten zu gehen, äh, und dann mache ich halt ein Google-Kohorten-Targeting und was die anderen machen, interessiert mich nicht.Das wird relativ spannend zu sehen sein. Ich finde vielleicht auch noch den den den anderen Punkt, wenn wir bei den IDs sind, ähm, also, wir haben ja auf der, wir haben ja auf der einen Seite, ähm, das, die guten alten Publisher-Daten oder auch, ähm, das Kontextuelle wird, glaub ich, auch relativ, ähm, spannend noch mal werden. Aber wir, wir haben natürlich auch die, die Webinitiativen, wie jetzt hier in Deutschland 'ne Net ID oder, ähm, die, die Angebote von, von LifeRamp, ähm, find ich, find ich relativ spannend, die natürlich alle auf E-Mail-Adressen beruhen und damit, ähm, nicht so skalierbar sind wie, wie jetzt die, die Variante, die Google fährt mit den, ähm, mit den Kohorten. Jetzt sind wir schon relativ tief eingestiegen in, in das Thema. Äh, Andreas sagte ja schon, man muss sich da an dem Markt orientieren. Es könnte doch auch der Verdacht aufkommen, dass, äh, Google ganz bewusst dieses Thema so steuert, um noch mehr Marktmacht in der Vermarktung zu generieren. Äh, das ist zumindest 'n Eindruck, den viele im Markt, viele Kollegen im Markt haben. Würdet ihr das teilen? Also, davon kann man ausgehen, ja. Mhm. Denn ich kann mir auch nicht- Der Browser gehört ja auch zu den meistgenutzten Browsern. Also, da kommt schon einiges an Marktmacht zusammen. Also, ich glaub, achtundneunzig Prozent der Suche oder so was, ähm, läuft über Google. Ich glaub, die Browserverbreitung liegt irgendwo zwischen fünfundsiebzig Prozent oder so was, ähm, und- Auch im Mobile, im mobilen Bereich, ne? Ja? Ja, also, ähm, wir haben... Mobile gibt's eigentlich nur zwei Browser, ähm, ums jetzt mal ganz ketzerisch zu sagen. Es gibt einmal, ähm, Apple, den Safari, der allerdings schon länger, ähm, die Drittpartei-Cookies, äh, ja nicht mehr supportet. Also, also, Safari, die, die Monetarisierung ist schon seit längerem relativ schwierig. Und dann gibt's den Chrome. Und das sind die beiden Browser, ähm, und wir sprechen da auch von einem Marktanteil, Chrome, ähm, ja, von bis zu siebzig Prozent. Also das ist, äh, gerade für mobile Endgeräte und für den Vormarsch von, von Android-Geräten im Markt, ähm, ist das schon, äh, ist das schon relativ krass, der Marktanteil, ja. Wie kommt ihr denn da zurückgespielt von euren Werbekunden, äh, eine Verunsicherung in diesem Thema auch? Also, diskutieren die das offen mit euch, wie, wie sie da vorgehen sollen, was da der ideale Ansatz wäre im Moment in der Übergangsphase? Ja, ja, aber wir haben ja noch keine Übergangsphase, weil wir ja noch gar nicht wissen, wann es kommt. Na ja, wir haben aber zumindest 'ne Phase des, der Unsicherheit, sagen wir's mal so. Die ist auf jeden Fall da, denn das Thema, äh, Sandbox, äh, Cookies wird ja jetzt in den letzten Monaten sehr intensiv diskutiert. Ja. Bei euch auch. Also, davon gehe ich jetzt mal aus. Ja, wir diskutieren das tatsächlich, aber einen Lösungsweg haben wir jetzt auch noch nicht gefunden. Also den bestmöglichen Case, wir arbeiten auch mit Identifier-Lösungen zusammen, da wo es möglich ist, haben auch schon einige implementiert. Also, wir versuchen da auch verschiedene Wege aufzugehen. Okay. Also, die Herausforderungen sind da, aber noch nicht wirklich gelöst. So kann man's tatsächlich sagen, richtig? Ja, weil vielleicht auch die Probleme letztendlich auch noch gar nicht, ähm, bis ins Detail oder nicht nur Probleme oder die, die Möglichkeiten, auch der Sandbox der eigenen, der eigenen Möglichkeiten, die man da hat, auch noch gar nicht bekannt sind. Ja. Also, beispielsweise, was ich... Entschuldigung. (lacht) Beispielsweise, was ich relativ, ähm, schwierig finde von der Einschätzung, wird im Endeffekt, äh, die, die Google-Kohorten, werden die in Zukunft, ähm, nur über, äh, DV360 und Google Ad Manager buchbar sein? Oder, ähm, macht Google da ein Produkt draus, wo auch im Endeffekt Drittplattformen, ähm, drauf zugreifen können? Das sind im Endeffekt Fragen, ähm, die wir jetzt noch nicht beantworten können. Wir können ja noch nicht mal beantworten, ob, am, am ersten Januar zweitausendzweiundzwanzig überhaupt, ähm, die Kohorten in, in der EU ausgerollt werden. Von daher ist, ähm, die Unsicherheit ist da. Was wir unseren Kunden gesagt haben, ist aber eigentlich relativ einfach. Wir haben gesagt: „Ihr macht jetzt 'n Targeting und ihr werdet auch in zweitausendzweiundzwanzig Targeting machen können." Ob ihr, ähm, das Targeting dann auf Basis von Google, auf alternativen ID-Lösungen, die, die auf E-Mail-Adressen oder ähnlichem beruhen oder kontextuell oder First-Publisher-Daten, ähm, macht, ist... Es ist nicht zweitrangig, es ist sicherlich interessant für den Werbetreibenden, aber es wird Möglichkeiten geben. Also, es ist jetzt nicht so, dass diese cookie-lose Welt, ähm, komplett ununtargetbar ist und man, ähm, und man irgendwie, ähm, nur noch eine Tagesfestplatzierung bei der Bildzeitung buchen kann. Das ist sicherlich nicht der Fall. Aber letztendlich hätten dann ja auch alle die gleichen Daten, ne? Auch wenn über andere Systeme buchbar sind, also sprich, äh, wo man jetzt vielleicht auch irgendwie sich über Datenqualität oder so was wundert oder streitet oder so was, ähm, ist, gibt's dann ein Data und das ist immer gleich? Das-- Ich, ich, äh, war das 'ne Frage? (lacht) Ja, oder eine Feststellung. (lacht leise) Also, so, das ist ja schon mobilisiert, das Thema Daten dann. Also, dann wird sich ja wahrscheinlich auch der Markt bereinigen und wahrscheinlich viele, viele Firmen, die sich ausschließlich mit Daten beschäftigen und aufgrund von Cookies oder so was, haben's dann natürlich schwer. Das wäre vielleicht sogar aus Nutzersicht positiv zu sehen, denn jetzt, wenn ich mal als Nutzer mich darstellen dürfte, äh, diese ganze Consent-Thematik ist durchaus nervig. Vor allen Dingen, wenn man dann noch ablehnt, äh, die Datenerhebung und jedes Mal wieder gefragt wird, ist es aus User-Sicht im Moment, also die aktuelle Situation, eigentlich dauerhaft nicht tragbar. Und es ist ja praktisch, ähm, ich sag mal, eine Initiative, den Anforderungen des Gesetzes Rechnung zu tragen. Natürlich, natürlich, der- Ob das jetzt alles, ähm, so der Best Case ist, ähm, das würde ich auch bezweifeln. Also, wir hoffen natürlich auch, dass sich das auch alles weiterentwickelt, ob userfreundlicher wird, vielleicht auch verständlicher wird, weil-Den meisten, ich sage mal, normalen Usern, meinen Eltern oder so was, ähm, denen fällt es schon schwer, das überhaupt zu beurteilen, was sie da an-- ablehnen oder annehmen, oder wissen vielleicht auch gar nicht, warum das abgefragt wird. Weil da sind ja auch relativ viele verschiedene Anbieter drin, die nicht unbedingt die Daten haben müssen, manche vielleicht schon, manche aber auch nicht. Ähm, das sorgt ja auch für Verunsicherung bei den Publishern. Wie geht ihr damit um, oder wie gehen die Publisher damit um? Weil dem Publisher normalerweise ja sein Nutzer das, äh, heiligste Gut ist, oder? Das ist richtig. Ähm, letztendlich, ähm, ist es zu dem Markt jetzt wichtig, auch eine Consent Management Plattform zu implementieren auf Publisher- oder Webseiten-Ebene. Und die Auswahl, ich sag mal, der Vendoren, ähm, der, der ganzen Anbieter, die dort drin sind, ist natürlich auch immer ein Kompromiss zwischen Buy-Side und Sell-Side, letztendlich. Sprich, wir haben ja verschiedene Player, mit denen wir zusammenarbeiten, die bei uns einkaufen. Und deren Anbieter müssen wir bestmöglich auch a-- in der CMP mit, ähm, mit, mitnehmen, mit rein implementieren. Jan, wie geht ihr da mit euren Publishern um? Wie macht ihr das? Oder wie ist da die Kommunikation? Weil da ist garantiert viel Unsicherheit im Markt. Es ist relativ ähnlich. Noch mal zurück, äh, zu deinem Anfang. Ich glaube, für den User an sich hat sich nicht so viel geändert, äh, vom Cookie Banner zur CMP. Ähm, das hört sich jetzt sehr gemein und gegebenfalls auch ein bisschen ketzerisch an, aber, aber für den User-- CMP vielleicht, ich weiß nicht, wie, äh, wie Expert-- wie, wie starke Experten, äh, im, im Publikum sind, deswegen, ja. Also, also im Endeffekt, wir hatten, wir hatten vorher auf Webseiten, ähm, den sogenannten Cookie Banner, ähm, der auf die, äh, der quasi auf das, ähm, äh, auf den Datenschutz in-- innerhalb der Webseite nur hingewiesen hat. Da konnte man sich, ähm, in der Datenschutzrubrik durchlesen, ähm, welche Daten da alle erhoben worden sind. Und, ähm, mit der CMP gibst du quasi, das ist so ein bisschen auch, auch die Idee, also Consent Management Plattform. Du holst dir den Consent bei deinem, bei deinem einzelnen User und, ähm, du, äh, gibst diesem User die Möglichkeit, dass er, ähm, gewisse Zwecke, ähm, von Datenerhebung auf einer Webseite ausschließt beziehungsweise einschließt. Das Ganze ist, ist relativ komplex und, äh, und wenn wir auch bei dem, bei dem Thema Vendoren sind, ähm, es wird, äh, ganz normalen Usern irgendwie zugetraut, innerhalb 'ner Liste von hunderten Vendoren, also Ad Tech-Player, die im Endeffekt, ähm, bei Kampagnen irgendwie auf, auf Userdaten zugreifen, die zu white- und zu blacklisten, was natürlich gar keinen Sinn gibt. Aber grundsätzlich sieht das für den User auf den ersten Blick, ähm, der sieht den Unterschied zwischen 'nem, zwischen diesem alten Cookie-Banner, der einfach informiert hat, und der Consent Management Plattform, die ihm ein bisschen Macht zurückgibt, ähm, über die Daten. Der sieht den Unterschied nicht und es ändert sich erst was für den User, wenn der User auf, auf, auf weitere Informationen oder auf Nein klickt, wenn er was ablehnt. Erst dann kommen wir im Endeffekt zu dem Thema. Äh, äh, wir sehen aber auch, dass die meisten User einfach mal allem, allem zustimmen und das ist auch einer der Kritikpunkte von diesem Ding. Es ist so kompliziert, dass die Leute keine Lust haben, sich damit auseinanderzusetzen und im Endeffekt alles, ähm, allem zustimmen. Bei dem, bei dem Thema Vendoren, ähm, also die Ad Tech-Player, die dann quasi zugreifen, ähm, haben wir, ähm, als Jog mit, mit all unseren Partnern gesprochen und dann kommen ganz krude Listen. Also, da kommen irgendwie hunderte Ven- Vendoren. Ähm, und wir haben dann auch mit unseren Partnern, mit unseren Vermarktungspartnern, mit einzelnen Publishern gesprochen und wir haben uns dann auf die, äh, äh, von der IAB zertifizierten Vendoren geeinigt und haben dann auch Agenturen zurückgespielt und haben gesagt: „Passt mal auf von eurer Liste. Ihr habt uns jetzt 'ne Liste von hundert Vendoren geschickt und zehn, ähm, sind nicht IAB-compliant und die werden wir nicht whitelisten." Und, ähm, was ich ganz gut fande, war, dass alle Vermarkter hier, ähm, wirklich an einem Strang gezogen haben. Es ist da nicht einer ausgeschert und, ähm, die Agenturen mussten Druck auf die, äh, nicht IAB-zertifizierten Vendoren machen, dass sie das bitte nachholen und, und, und eben nicht, ähm, dass jetzt beispielsweise 'ne Group m sagt: „Bitte whitelist die, ansonsten fließt hier kein, kein Geld mehr." Das war, äh, in, in dem Fall ist das sehr gut gelaufen. Das heißt tatsächlich, es könnte sogar unter Umständen den, den Markt bereinigen, ähm, die Anzahl der Vendoren reduzieren, äh, in dem Fall und es übersichtlicher so gestalten, auch für den Nutzer nachvollziehbarer, weil der Nutzer nie versteht, wo man mehrere hunderte verschiedene Firmen, Unternehmen, äh, Anbieter tatsächlich seine Daten erheben müssen. Obwohl es wahrscheinlich egal ist, ob ich jetzt vierhundert oder sechshundert hab für den Nutzer. Also das stimmt, glaub, macht, glaub ich jetzt auch keinen Sinn. Und letztendlich ist es ja wirklich 'ne Anzahl, die relativ hoch ist, wenn man jetzt über alle Agenturen und sämtliche, auch technischen Dienstleister einen Abgleich fährt und jeder hat, bringt halt noch andere mit an Bord. Und letztendlich zu wissen, welche man davon nicht braucht, ist auch relativ schwierig. Also wenn man da jetzt irgendwo versucht, die Anzahl zu reduzieren und wir haben da auch schon krass, wahrscheinlich wir auch, ähm, versucht, das klein zu halten, aber nichtsdestotrotz sind wir über fünfhundert Vendoren irgendwo bei uns in der Liste. Wahnsinn. Und, ähm, aber ich denke schon, dass sich das ausdünnen wird, ähm, da wir wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren mehr auf Vendoren-Management-Plattformen wieder setzen, wo wir dann auch die Zustimmung oder eine vertragliche Beziehung dann auch mit dem Vendor aufbauen. Okay, aber das Thema wäre ja sowieso obsolet, wenn, äh, Google Sandbox kommen würde, oder? Na, es gibt ja auch noch andere Browser.Ja. Also, und auch hier wollen wir datenschutzkonform sein. Okay, gut. Wir werden sehen, was da kommen wird. Die Herausforderung da ist groß, weil eigentlich vor allen Dingen keiner weiß, wie es weitergehen wird, äh, sowohl mit Google als auch insgesamt im Markt. Äh, weil wir gerade beim Thema Nutzer waren. Es gibt ja andere Initiativen, Web Vitals zum Beispiel. Andreas, vielleicht kannst du dazu was sagen, um das User-Erlebnis, äh, zu verbessern, was natürlich immer auch im Sinne des Publishers ist. Ja, richtig. Also ich glaube tatsächlich, bei den Web Vitals, dass es eine sehr, sehr gute Initiative ist, ähm, die sowohl für den, ja, Werbungstreibenden als auch für den Publisher, ähm, und für den Nutzer, äh, von großer Bedeutung ist. Also, die Nutzer- Wa-was bedeutet, wa-was, was passiert da? Entschuldige. Also, es gibt verschiedene Kriterien, ähm, Qualitätskriterien, die hier im Mittelpunkt stehen. Das sind unter anderem die Ladezeiten der Seiten, ähm, das, ähm, ist das ganze Nutzungsverhalten auf der Seite und, ähm, wir sind da jetzt auch schon seit Monaten dabei, ähm, mit den Publishern zusammen, die Werbeflächen dementsprechend anzupassen, zu reduzieren, umzubauen, ähm, Sachen nachzuladen. Wir haben einen Großteil des Portfolios auf Lazy Load umgestellt. Ähm, sprich, die Werbung kommt auch erst dann oder wird erst dann geladen, sobald der User da reinscrollt und versuchen somit halt auch die, ja, die Werbung besser zu platzieren und auch sichtbarer zu platzieren. Sprich, die wird nicht irgendwo im unsichtbaren Seitenbereich geladen, sondern kommt erst dann, wenn der User auch sich in diesen Bereich hinein bewegt. Das erinnert ein bisschen, äh, Jan, an diese AMP oder AMP-Initiative, ähm, im mobilen Segment. Ist das vergleichbar? Wie sind da die Erfahrungen? Ja, also, ähm, es geht ein bisschen in die Richtung. Das heißt, wir sehen, ähm, hier, also, äh, von, von, von den Web Vitals kann man sicherlich wirklich Fan sein, ähm, weil wir hier nicht die komplette Hoheit an, an Google geben, sondern, ähm, einfach Qualitätskriterien angewandt werden. Also beispielsweise, was ich immer das tollste Beispiel für die Web Vitals finde, ist, ähm, man ist insbesondere auf mobilen Webseiten unterwegs und, ähm, dann merkt man, dass auf einmal diese Seite so springt, weil, ähm, langsam, äh, irgendwelche Banner nachgeladen werden, die dann, die dann teilweise auch relativ groß sind und, äh, den User einfach wirklich stören. Also, du liest 'n Artikel und auf einmal springt das Ding. Ähm, das ist sicherlich was, wo Google relativ gute Ideen hat und, ähm, jetzt, jetzt hätten wir gesagt, okay, ähm, beispielsweise eine Geschichte bei den, bei den Web Vitals wäre, dass man sich auf eine Größe im Endeffekt, ähm, einigt, äh, mit der der Banner geladen wird, aber es ist trotzdem möglich, ähm, mehrere Größen quasi reinzuladen. Also, äh, im, im mobilen Bereich, das, das Größte, was wir nutzen, ist das Half-Page-Ad mit dreihundert mal sechshundert. Es kommt aber auch sehr viel Demand über, über ein kleineres Banner, beispielsweise das Medium Rectangle. Und die Herausforderung für die, für die Publisher, wie ich finde, ist dann einfach, ähm, quasi auch, auch grafisch und designmäßig, ähm, ihre Seiten so zu gestalten, dass der User, äh, dass der User immer noch versteht, was er machen muss, ähm, die Banner 'ne gute Performance haben, also, also gerade was auch das Thema Weability angeht, äh, Andreas hat ja auch, äh, von Lazy Load gesprochen. Das sind sicherlich ganz, ganz tolle Möglichkeiten. Und was wir jetzt sehen bei den ersten Seiten, die es, die es bei uns im Portfolio umgesetzt haben, ähm, dass es, dass es relativ gut aussieht, dass wir in der Werbung davon profitieren. Also die Performances der Kampagnen sind besser, ähm, und es sieht noch nicht mal schlecht aus. Das, das ist cool. Bei AMP ist es ein Ticken, ein Ticken, ähm, oder, ähm, ist es daher ein Ticken anders, weil die Hoheit der AMP-Seiten bei Google liegt, ähm, das Hosting somit auch. Ähm, bei AMP sehen wir, ähm, weil wir auch gerade im High-Impact-Bereich un-underwegs sind, also größere Werbeformate mit Interaktion. Äh, bei AMP ist Google sehr, sehr restriktiv. Das heißt, so viel wie, ähm, AMP ist erstmal schön, um Reichweite aufzubauen. Die AMP-Seiten laden auch relativ schnell für den User gut. Für die Monetarisierung, man ist bei AMP doch sehr stark abhängig von Google und, ähm, da waren wir dann wieder bei dem Thema Monopolisierung, ähm, weil ohne, ohne Google kann ich eine AMP-seite nicht wirklich monetarisieren. Das heißt, aber vermarktet dann Google rein oder, äh, bist du einfach limitiert in den Formaten, die dir zur Verfügung stehen? Ich bin limitiert. Also grundsätzlich kann ich die, die AMP-Reichweiten natürlich vermarkten und ich tu mich aber sehr schwer mit Sonderwerbeformen. Also im Endeffekt, der normale Google Stack, alles, was bei Google über 'n Open Market kommt, äh, kann ich vermarkten und, ähm, alles Weitere wird relativ schwierig. Ist das auch bei den Web Vitals ein Problem, Andreas, dass, äh, du limitiert bist, äh, vermarktungstechnisch? Also tatsächlich ist das ein Problem, dass natürlich Sonderwerbeformen es schwieriger haben werden, die, ich sag mal, Skinnings oder Wallpaper ein bisschen ausbrechen aus dem Standard-aus dem Standardprogramm. Ähm, da wird natürlich jetzt vieles wieder standardisiert, was vorher vielleicht auch, ähm, bisschen mehr Kreativität möge. Das ist eigentlich ja nicht so schön. Äh, was ist denn, wenn ich das Publisher nicht mitmache? Ähm, ich denke, das, ähm, wird sich negativ auf die ganze Monetarisierung niederschlagen. Also zum einen natürlich wird die Suche von Google, würden die Seiten abgestraft. Dadurch wird weniger Traffic auf die Seiten kommen und ich denke, es wird sich auch in, ja, schlechteren, ähm, Monetarisierungsmöglichkeiten, CPM-Nachfrage niederschlagen. Also ich denke schon, dass es wert ist, daran zu arbeiten, aber auch tatsächlich mit der Ausnahme, dass man auch sonderbare Formen oder so was im Buchbar, ja, macht. Also dass man die, dass man guckt, wie man auch hiermit umgeht, vernünftige Lösungen findet.Aber es ist tatsächlich nicht nur ein Vermarkter-Thema, es ist auch ein Website-Thema, also auch die Seiten schlanker zu machen, die Bilder schlanker zu machen, ähm, an einer eigenen Webseite zu arbeiten. Also ich glaube, das ist erst mal auch maßgeblich. Wir als Vermarkter müssen natürlich auch unsere Hausaufgaben machen, ich sage mal, für einen schnellen, für eine schnelle Auslieferung sorgen, ähm, und eine möglichst, ähm, hohe Standardisierbarkeit auch in Form von Größen. Und, ähm, ja, da sind beide gefragt miteinander. Und insgesamt sind eigentlich so ein bisschen der Trend, dass der Publisher oder Vermarkter auch in den letzten Jahren wieder viel mehr miteinander gesprochen haben, weil da so viele Themen sind, die es auch nur gemeinsam zu bewältigen gibt-- geht, Datenschutz oder die Web Vitals. Ja. Also wir werden sehen, ähm, wie, wie schätzt du die Chancen dieser Web Vitals Initiative ein, Andreas? Also die Chancen, denke ich, sind eher positiv. Also das, das Qualität ist wichtig und ich denke, ähm, an Qualität profitieren alle drei Seiten, also die Nachfrageseite, ähm, der Publisher und auch der Vermarkter. Cool, das ist doch gut. Win-win-win. (lacht) Ja, also dreifach Win. Eine letzte Frage zum, zu diesem Themenkomplex hätte ich noch an, äh, Jan. Äh, Apple, das ist eine offensichtlich Mobile Frage, hat ja jetzt auch gestartet, äh, Initiative ab iOS vierzehn, glaube ich, äh, die Werbung ... Also ich kenne die Hintergründe nur bedingt, aber die Werbung, äh, mehr oder weniger schwierig, äh, oder getagelte Werbung zu verbannen. Kannst du dazu uns was sagen, äh? Ja, also, also Apple verbannt nicht die geteilte Werbung. Apple, Apple nimmt im Endeffekt diesen, diesen, diesen kompletten Themenkomplex, äh, Datenschutz, äh, in die, in die eigene Hand. Also, ähm, eigentlich analog zu dem, was wir bei, bei Google eben besprochen haben, ähm, ist es so, dass, dass Apple, ähm, dass man sich eigentlich auch den, den CMP-Einbau, ähm, äh, in der iOS-App sparen kann, weil Apple, ähm, vom System her einen Dialog triggert und die User fragt, ob sie über Webseiten hinweg, äh, für Werbezwecke getrackt werden wollen. Und das tun sie leider genau mit dieser Aussage. Also das ist auch nicht irgendwie verblümt und, äh, und man kann irgendwie den Text selbst bestimmen, sondern die App meldet sich und fragt den User das. Und, ähm, das wird mit iOS vierzehn fünf in Kraft treten. Aktuell, also auf meinem Phone bin ich bei vierzehn vier zwei. Das heißt, das wird jetzt in den, äh, in den nächsten Monaten passieren, dass wir auf vierzehn fünf, ähm, switchen. Und wir haben auch schon bei den, bei den ersten Apps, ähm, das Ganze gesehen, die da in der, in der Betaphase sind und wir gehen jetzt mal davon aus, dass die Werbevermarktung davon relativ stark betroffen sein wird. Also ich habe mit größeren Apps gesprochen. Ähm, die gehen, äh, also ich habe Zahlen gehört, ähm, dass sie von, mit einem User Loss von fünfzig bis neunzig Prozent, davon gehen, gehen die aus. Das waren jetzt die, die Zahlen über der ... Neunzig Prozent? Trifft das diog dann auch sehr stark, oder, äh- Also für uns wirkt es nicht. Wir haben in den letzten Jahren, ähm, den Fokus sehr stark, äh, ins Mobile Web gelegt. Ähm, wir haben jetzt gerade, ähm, eigentlich eine App-Initiative gestartet. Also, also umsatzseitig ist, ist der Bereich iOS und dann noch mal Apps bei uns relativ schmal. Bin ich jetzt auch, äh, ehrlicherweise auch ganz froh drum. Ähm, von daher, es tut uns jetzt nicht wirklich weh, aber was das Ganze zeigt, ähm, mit dieser, ähm, Sache, dass man sich immer auf neue Sachen einstellen muss. Ähm, es gibt Sachen, die wir, ähm, äh, als Supply Partner nur relativ wenig beeinflussen können. Also, ähm, ich sag mal, dieses, dieses Thema, ähm, das wird sicherlich noch sehr kontrovers diskutiert, weil das trifft jetzt nicht nur 'ne Eurosport-App, äh, sondern das trifft im Endeffekt auch eine Facebook-App, das trifft WhatsApp, ähm, und das trifft auch eine Amazon-App. Ähm, und damit nimmt das natürlich Sphären an, äh, dass es da sicherlich noch, noch weiterführende Diskussionen gibt. Also es kann auch sein, dass, äh, dass sich die, die Großen in Cupertino irgendwo, äh, noch mal irgendwie anders einigen. Aber der jetzige Stand ist, ist schon, dass wir auch hier auf Basis von GDPR, ähm, uns einstellen können, dass sich die Vermarktungslandschaft zumindest auch kurzfristig ändert. Und, und ehrlicherweise muss man sich dann, wenn man neunzig Prozent der User verliert, muss man sich als Publisher halt auch überlegen: Ähm, möchte ich überhaupt noch, ähm, 'ne App an, an den Start bringen, die sich mit Werbung finanziert? Das ist sicherlich, äh, hier ein ganz großes Thema. Klingt nach einem spannenden, äh, Krieg zwischen den Großen. Also Krieg ist vielleicht übertrieben, aber zumindest, äh, scheinen, wenn Facebook und Apple da aneinander geraten, das, äh, das ist doch ganz spannend, äh, was dann am Ende übrig bleibt. Äh, wir sehen aber alle, dass es, äh, in, relativ schwierig ist, langfristige Strategien zu fahren. Ähm, wie setzt ihr denn, um mal zum nächsten Thema zu kommen, grundsätzlich eure Verhältnisse zu den Publishern? Was, was ist für euch wichtig in dieser Situation? Die meisten Publisher, die ihr habt, sind die Werbelöse quasi das Entscheidende, das ist die Basis für den Erfolg, äh, sei es 'ne App, sei es 'ne Mobile Site oder auch 'ne Desktop-Site. Wenn ihr mit den Publishern zusammenarbeitet, was ist da das Entscheidende? Wie geht ihr da idealerweise vor? Weil wir sehen, dass es sehr viele Einflussmöglichkeiten gibt, die man nur bedingt steuern kann, die man aber vermutlich gemeinsam lösen muss. Andreas, wie geht ihr da ran? Das ist richtig. Also ich sage mal, das Tagesgeschäft muss natürlich relativ reibungslos laufen, also ohne große Geräusche. Sprich, wir haben ja vieles automatisiert, ähm, den ganzen Bereich Abrechnung, Forecast, CTC, äh, arbeiten wir sehr, sehr, ähm, sehr, ähm, offen mit den Publishern und, ähm, liefern da unsere Daten. Und, ähm, die ganzen Bereiche wie Web Vitals oder CMP sind natürlich jetzt sehr arbeitsaufwendig und da geben wir einen Abstimmungsbedarf und versuchen auch, die bestmögliche Lösung mit dem Publisher zu finden. Auch das Thema Vermarktung ist inzwischen ja auch sehr individuell. Also-Pro Seite unterschiedlicher Natur und auch hier nutzen wir inzwischen sehr viele Daten, um die Vermarktung der Seite zu optimieren oder bestimmte Bereiche der Seite zu optimieren, also bestimmte Seiten zu analysieren, zu schauen, wo kommen die User her, wie monetarisieren sie sich, ähm monetarisiert sich ein Google User anders als ein User, der die Seite direkt aufsucht, ein Stammuser oder ein eingelogter User. Und dementsprechend kann man natürlich dann auch die Intensität der Werbung dort verändern, entweder weniger Werbung einschalten oder mehr. Also letztendlich ist es schon ein Stück aufwendiger geworden, ähm, aber es ist nicht aufwendiger, weil wir vieles automatisiert haben, was vorher aufwendig war. Aber es ist inzwischen, sag ich mal, filigraner geworden. Aber wie flexibel sind denn kleinere und mittlere Publisher, äh, die jetzt vielleicht auch nicht diese Tech-Abteilung haben, äh, mit solchen Sachen umzugehen? Also, wie, wie machen die das? Das ist ja eine große Herausforderung, oder? Klar, da braucht man schon, ich sage mal, eine gute Betriebsanleitung, wie man jetzt, ich sage mal, das Werbekonzept zu erfüllen hat und letztendlich in Abstimmung mit dem Vermarkter oder so was umzusetzen hat. Und, ähm, ich denke, das ist schon ein Dialogthema, wo beide Seiten praktisch sich zuhören und, ähm, auch gemeinsam dann, ähm, ja, die Herausforderung meistern. Also, das geht nur im Dialog. Jan, äh, wie, wie siehst du das? Ja, also ähnlich. Ähm, es ist, das ist relativ spannend, was in den letzten Jahren passiert ist. Ähm, noch vor ein paar Jahren, ähm, gab es wöchentlich eigentlich irgendwelche, äh, Pitches um, um, um irgendwelche großen Websites. Ähm, was ist seitdem passiert? Oder auch Pitches um mittlere oder kleine Websites. Was ist passiert? Die, ähm, Publisher haben gemerkt, dass dieses, dass dieses komplette aus der Hand geben ihres Inventars, äh, zu einem großen Vermarkter, es gab dann immer drei, vier Vermarkter, äh, die haben sich irgendwie gebattlet, um die Inventare, die es am Markt gibt. Und dass es nicht zielführend ist, weil der Publisher an sich muss, äh, A sein User verstehen. Er muss, äh, aber auch B seinen, seinen Text-Tag, den er gegebenenfalls zusammen mit einem Partner aufbaut, den, den muss er auch verstehen. Und was wir halt sehen, dass, dass insbesondere durch das Thema Programmatic, äh, komm-- äh, sehr viel Komplexität dazukam, aber auf der anderen Seite beispielsweise Google auch so ein Treiber war, ähm, für die eigene Vermarktung, ähm, von Partnern. Und, ähm, ich sag mal so, was, was braucht 'n, 'n mittlerer oder kleiner Publisher, der braucht im Endeffekt irgendwoher Know-how. Ähm, ob er, ob er dann jetzt bereit ist, sich selbst, äh, Know-how beizubringen oder Leute einzukaufen oder, oder sich 'n Partner sucht, ist eigentlich egal. Den Tipp, den man nur jedem geben kann, ist, ähm, quasi mitzuarbeiten. Also Hand in Hand mit diesem Partner zu gucken, was kann ich an der Webseite optimieren? Wie sieht meine Zielgruppe aus? Wie sieht meine Userschaft aus? Ähm, und, und was möchte ich hier als Partner eigentlich, ähm, einbringen? Das ist, glaub ich, 'ne ganz wichtige Geschichte. Gibt's aus eurer Sicht so 'ne Größenordnung, ab wann es für einen Publisher sinnvoll ist, die Vermarktung quasi in die eigenen Hände zu nehmen und, äh, für spezielle Sachen mit, äh, mit euch oder, oder mit Adnetpoint zusammenzu-- also mit, mit, äh, Jock oder mit Adnetpoint zusammenzuarbeiten? Oder ist das eigentlich ideale Setup, äh, für alle Spezialisten reinzuholen, für die mobile Vermarktung, für native Vermarktung, Desktop, äh, Video? Wie, wie seht ihr das? Wie ihr's aus eurer aus Firmensicht seht, ist klar, aber wie... Na ja, so klar ist es auch nicht, ähm, Sven. Wir arbeiten ja, wir arbeiten ja auch wieder mit Spezialisten zusammen. Also, wir haben ja die Welt auch nicht alleine erfunden. Also, wir arbeiten ja auch in der Jock zusammen oder mit Identifier-Lösungen oder mit Zwei-Wege-Modellen, mit Bezahllösungen, mit CNPs zusammen oder auch mit verschiedenen SSPs zusammen und letztendlich stellen wir die auch unterschiedlich zusammen für verschiedene Websites. Also wir merken, hier funktioniert die eine besser und die andere schlechter und variieren damit. Und das ist ja eigentlich so ein bisschen auch so ein Erfahrungshorizont, den wir mitbringen. Ich denke, dass wahrscheinlich sehr, sehr große Webseiten es auch alleine könnten, aber man darf auch den technischen Aufwand nicht, ähm, unterschätzen, den man hat, den Pflegeaufwand und auch, ich sag mal, den fortlaufenden Aufwand der Kontrolle, Abrechnungen. Und wir übernehmen da schon recht viel, ähm, für die Publisher. Ja, und die permanente Innovation aufrechtzuerhalten, ist ja auch nicht so einfach, ne, neue Themen in die Vermarktung zu bringen. Ähm, Jan, wolltest du noch was? Willst du noch was dazu sagen? Ja, also, ähm, ich kann's eigentlich nur unterstreichen. Es ist halt eben nicht mehr so wie früher, ähm, dass ich nur einen Partner habe, sondern ich habe jetzt in dieser komplexen Welt ganz, ganz viele Partner. Wie gesagt, ich hab, ich hab einen für Targeting, ich hab einen, einen für, für den Bereich Yield, ich hab jedenfalls einen für Sonderwerbeformen oder, oder sogar zwei, ich hab noch einen für Video. Und im Endeffekt, ähm, das ist relativ komplex und, ähm, viele Partner heißen nicht, dass ich, äh, unbedingt 'ne Kannibalisierung hab. Also so wie das früher halt war. Früher, wenn's irgendeinen Pitch gab, hat dann, hat dann der eine gesagt, ähm, du kannst nicht, äh, du musst exklusiv mit uns zusammenarbeiten und nur unseren Stack benutzen, weil, ähm, ansonsten bucht dich kein, kein Werbekunde mehr, weil es eine Kannibalisierung am, am Markt gibt. Das ist nicht mehr so. Also, das heißt, äh, eigentlich arbeitet ihr gar nicht mehr mit Garantien und so weiter, sondern es ist tatsächlich so, das beste Angebot, äh, sollte auch den besten Platz dann beim Publisher bekommen. Also der Publisher sollte mit vielen verschiedenen Partnern zusammenarbeiten und idealerweise, äh, über die einzelnen Partner Yield optimieren.Genau. Also, also das ist son bisschen unser, unser Ansatz. Wir, äh, arbeiten nicht mehr mit Garantien. Wir haben das früher sicherlich gemacht, ja. Ähm, das machen wir nicht mehr und, äh, und wir sind aber auch, auch offen dafür. Wir sagens für jeden Partner, wir möchten, dass du, ähm, den maximalen Ertrag rausholst, äh, und wie du das machst, ähm, da können wir dich gerne beraten. Aber, äh, du, lieber Publisher bist im Driver Seat bei uns und, äh, und dann helfen wir gerne. Also wie gesagt, wir, wir sind da relativ offen. Ähm, wir arbeiten mit anderen Vermarktern, wir arbeiten mit, mit einzelnen Publishern oder wir, wir arbeiten auch mit, äh, mit Beratern von Publishern. Wir machen relativ, äh, viel und, ähm, im Fokus steht, dass nachher beim Publisher, ähm, ein maximaler Ertrag rauskommt. Wie, welche Rolle spielen da andere Formate, wie Payed Content oder auch kreative Ansätze, äh, in Richtung der Kunden? Wie, wie wichtig wird das? Oder ist das schon oder wirds überhaupt wichtig? Äh, im Moment ist ja ein Großteil der Umsätze der klassischen Publisher durchaus noch, äh, Werbe-Werbegeld. Also wir bieten auch Paid-Content-Modelle an, merken aber, dass die Akzeptanz bei den Usern relativ gering ist. Okay. Aber dafür erzielen wir höhere Zustimmungsraten wieder beim Consent. Also das ist wieder positiv. Also wenn der User die Wahl hat, zu bezahlen oder den, die Einwilligung zu geben für die Werbung, dann ist das, glaube ich, auch ein bewussterer Prozess, als wenn er nur die Einwilligung zu geben hat. Euer, euer Thema ist das nicht so gern, oder? Das- Ne, wir haben, ähm, im Endeffekt, äh, in den letzten Jahren, äh, auch In-App immer relativ viel getestet. Ähm, äh, es kam aber auch raus, ähm, Paid Content funktioniert im Endeffekt über den Content. Das heißt, wenn ich jetzt 'ne, 'ne Fernsehzeitungsapp habe, ähm, dann wird das mit Paid Content relativ schwierig, weil, ähm, im Endeffekt gibts noch sieben andere, äh, Tages-, ähm, äh, Fernsehzeitungen, die kostenlos zur Verfügung stehen. Ähm, und man merkt auch, selbst wenn sich User über Werbung, äh, beschweren, sie sind trotzdem nicht bereit, Geld zu zahlen. Wir legen eher den Fokus darauf, dass wir jetzt sagen, ähm, okay, ähm, wir gehen noch eher interaktive Formate, wir investieren sehr viel auch in, auch in Kreation, wir haben eine eigene Kreation, wo wir dann sagen, okay, lieber Publisher, ähm, wenn diese Monetarisierung über, ähm, über den normalen Programmatic Stack oder über Paid Content, wenn das nicht ausreicht, hast du bei uns noch die Möglichkeit, äh, ein bisschen aufmerksamkeitsstärkere Formate reinzupacken, ähm, in deinen Stack und damit noch, äh, zusätzliche Erträge zu generieren. Ich, ich persönlich glaube, dass das Paid-Content-Thema einfach länger braucht, äh, jetzt aber durchaus befeuert wurde durch, äh, Netflix und Amazon Prime und, äh, Dazn. Aber, äh, vielleicht habt ihr recht. Deutschland ist immer ein bisschen hinterher, da es immer alles umsonst gab, äh, über viele Jahrzehnte, äh, sich dran zu gewöhnen, für Content zu bezahlen. Aber wir werden, wir werden es sehen. Wir werden es beobachten, glaub ich. Äh, wir sind tatsächlich schon am Ende, so gut wie. Äh, an der Stelle üblich, würde ich das auch gerne machen. Ich würde euch noch mal den Ausblick bitten. Wir hatten das am Anfang schon bei der Herausforderung, aber um einen Ausblick bitten, aber nicht über fünf Jahre, sondern tatsächlich in diesen Zeiten, eher in den nächsten zwölf Monaten, wie sich sowohl der Markt entwickeln wird, vielleicht ne kurze Einschätzung, ähm, und auch, wie, äh, sich die Netpoint und, äh, die JOG Mobile entwickeln werden, was so die, die wichtigsten Zielsetzungen für diese Zeit sind, also worauf ihr setzt. Ja, heute schon an morgen denken, heute schon an morgen denken, nicht an übermorgen. Also, wir denken wirklich in relativ kurzen Zeithorizonten, ähm, schauen uns den Markt an. Das Jahr ist sehr gut gestartet. Ähm, darauf wollen wir aufsetzen. Wir versuchen, die Herausforderung bestmöglich, ähm, ich sag mal, auch anzunehmen. Äh, ja, Schnelligkeit ist, glaub ich, wirklich n Thema. Also, wirklich zu reagieren auf die, die Marktanforderungen - das hatten wir auch schon eingangs gesagt – ist wirklich, äh, maßgeblich. Und in der jetzigen Phase macht das wirklich keinen Sinn, einen Fünf-Jahres-Plan aufzubauen oder so was. Das ist, glaube ich, wirklich ein bisschen, äh, schwierig. Ich denke, das Thema Daten im anderen Sinn, im Optimierungssinn, wird für uns ein wesentlicher Bestandteil der nächsten Monate werden, dass wir wirklich diese alten bestmöglich optimieren und die Werbung attraktiver noch machen. Also das ist, glaube ich, unser kurzfristiges Thema, Visibilität, Leistungswerte erhöhen. Jan, wie sieht es bei euch aus? Ja, es sieht ähnlich aus. Also wie gesagt, ganz, ganz kurze Sprints und ehrlicherweise, ähm, vielleicht hört sich das im, im Titel mit dem Cookie-Chaos gar nicht so an. Ähm, ich persönlich hab, hab grade mega Spaß an diesen, an diesen ganzen Sachen, die sich ändern, weil das macht auch so ein bisschen dieses Business aus. Wir haben jetzt in diesem Jahr, ähm, die Möglichkeit, beziehungsweise in den nächsten Monaten, ähm, von, von ner ganz alten Technologie, den Cookies, ähm, auf was Neues zu gehen, ähm, und das jetzt mitzugestalten und mit vielen Marktpartnern auch zu sprechen, mit, mit vielen, äh, Unternehmen aus der ganzen Welt, um im Endeffekt für unsere Kunden nächstes Jahr, äh, n Produkt hinzustellen, wo sie weiter, äh, User irgendwie identifizieren können, ob jetzt in einer Kohorte oder den Einzeluser, ähm, oder kontextuell oder, oder, oder. Das ist halt auch mal ne, ne ziemlich spannende Aufgabe, ähm, und, ähm, ich glaube, äh, die Unternehmen, die anpassungsfähig sind, ähm, die werden nicht nur quasi keine Verluste haben, die werden dann auch, äh, kurzfristig Wachstum sehen und, äh, wir sind digital, ähm, und auch gerade mobile sicherlich noch nicht am Ende der, der Fahnenstange und ich gucke eigentlich, äh, relativ optimistisch in die Zukunft. Ich, äh, (lacht) ich gehe mal davon aus, dass, äh, JOG Mobile und die Netpoints zu den Unternehmen gehören werden, die, ähm, die Zukunft mitgestalten werden. Das Cookie-Chaos war bewusst als Provokation gewählt. Ich tatsächlich nehme aus der Unterhaltung mit, dass die Chancen größer sind als die Risiken, äh, für den Gesamtmarkt, dass wir eher eine bessere Qualität von Werbung, eine bessere Qualität für den User von Webseiten sehen, äh, und, äh, vielleicht tatsächlich einfach das Cookie-Chaos auch auflösen, äh, in, innerhalb der nächsten zwölf Monate. Ich bin gespannt, was da noch kommen wird, vor allen Dingen auch seitens Google, weil das ja immer so n Damoklesschwert ist aus Chance und Risiko. Ich bin gespannt, was da noch kommen wird. Ich bedanke mich bei euch. Ich kann mir vorstellen, dass, äh, für die, äh, Zuschauer, Zuhörer, dass ihr zur Verfügung steht. Ich glaube, über das System kann man wahrscheinlich euch direkt anmailen, anpingen. Wenn es noch Fragen gibt, da einfach mal die Fragen direkt an euch zu stellen. Ähm, das ist sicher möglich und wahrscheinlich auch gewünscht. Ansonsten bedanke ich mich recht herzlich auch bei den Zuschauern und, äh, hat mir sehr gut gefallen. Vielen Dank. Danke schön. Danke.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

nm

netpoint media

netpoint media

Im Video erwähnt

Tools & Agenturen aus diesem Talk — direkt im OMKI-Verzeichnis ansehen.

Beschreibung

„Ch-ch-ch-ch-changes“ – Bei der Vermarktung digitaler Medien ist Wandel die einzige Konstante. Die beiden Digitalvermarkter YOC und netpoint media gehören zu den Pionieren auf diesem Gebiet. Schon seit Anbeginn dieses noch recht jungen Metiers gestalten beide Unternehmen den Markt aktiv mit. Jan Gräwen (Geschäftsführer YOC Mobile Advertising GmbH) und Andreas Küenle (Gründer und Geschäftsführer, netpoint media GmbH) diskutieren in diesem Round-Table über die aktuellen Entwicklungen und möglich

Themen in diesem Video

  • netpoint media

Dieses Video teilen