1:1 Fireside Chat mit Contentpass CEO und BVDW Präsident Dirk Freytag
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1:1 Fireside Chat mit Contentpass CEO und BVDW Präsident Dirk Freytag

Zusammenfassung

Dirk Freytag, seit einem halben Jahr BVDW-Präsident und Gründer von ContentPass, spricht über die Modernisierung des Verbandes, seine Kampagne zur positiven Darstellung von Daten und die Herausforderungen zwischen Datenschutz und digitaler Wirtschaft.

Dirk Freytag: Neuer BVDW-Präsident im Fireside Chat

Beim ersten Fireside Chat der OMBK-Konferenz stellte sich Dirk Freytag als neuer Präsident des Bundesverbandes der Digitalen Wirtschaft (BVDW) vor. Der Unternehmer ist seit einem halben Jahr im Amt und bringt mit seiner Erfahrung als Gründer von ContentPass eine frische Perspektive in den Verband. ContentPass ist ein Consent-Tool, das es Nutzer:innen ermöglicht, redaktionelle Inhalte einfach zu konsumieren – ohne komplizierte Cookie-Einstellungen oder Zahlungsmodelle.

Die Rolle des BVDW in der Digitalpolitik

Der BVDW ist aus dem digitalen Marketing hervorgegangen und hat sich mittlerweile zu einer Institution entwickelt, die die gesamte digitale Wirtschaft vertritt. Freytag erklärt, dass es zentrale Aufgabe des Verbandes ist, Themen gegenüber der Politik zu positionieren – besonders angesichts zahlreicher laufender Gesetzgebungsverfahren wie dem Digital Service Act oder den Kommentierungen der Datenschutzkonferenz (DSK).

Die Hauptaufgabe: sicherstellen, dass Regelungen wirtschaftsfreundlich bleiben, ohne den Datenschutz zu vernachlässigen. Freytag betont, dass es darum geht, den richtigen Balance zwischen Datenschutz und digitalen Innovationen zu finden.

Daten sind keine Gefahr – sondern eine Chance

Ein zentrales Anliegen des neuen Präsidenten ist die Wahrnehmung von Daten in der Öffentlichkeit. Der BVDW plant eine Kampagne im B2C-Bereich, die zeigen soll, dass Daten im alltäglichen Leben jeden helfen und vereinfachen – nicht gefährden.

Die geplante Konsumenten-Kampagne wird in Berlin und anderen Städten sichtbar sein und mit provokanten Beispielen arbeiten: etwa ein Ziegenhirt mit Fitnessband. Das Ziel ist, die öffentliche Wahrnehmung von Daten positiv zu beeinflussen und Daten als Möglichkeit statt als Risiko zu kommunizieren.

Sensibilität bei der Datennutzung

Freytag ist beeindruckt von der hohen Sensibilität seiner Verbandsmitglieder im Umgang mit Daten. Die Mitglieder haben zahlreiche Initiativen gestartet, die über gesetzliche Anforderungen hinausgehen. Das zeigt: Die digitale Wirtschaft nimmt ihre Verantwortung ernst, auch wenn sie für mehr Spielraum bei der Datennutzung eintritt.

Das Problem der Datenschutzvielfalt in Deutschland

Ein großes Hindernis für die Digitalisierung ist die Fragmentierung der Datenschutzbehörden in Deutschland. Es gibt sechzehn Landesdatenschutzbehörden mit teilweise unterschiedlichen Auslegungen der gleichen Gesetze. Das führt dazu, dass Unternehmen für jedes Bundesland unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen – etwa bei Reichweitenmessungen auf Websites.

Freytag fordert Verlässlichkeit und Zentralisierung. Die Datenschutzkonferenz (DSK) hat begonnen, einen Korridor zu schaffen, was ein positiver Schritt ist. Der BVDW bleibt hier im Dialog, um sicherzustellen, dass Datenschutz und digitale Innovation in Einklang stehen.

"Der BVDW muss lauter werden"

Unter Freytags Leitung hat sich der BVDW zum Ziel gesetzt, seine Stimme deutlich zu erheben. Lange war der Verband primär eine Nische für interne Standardisierung und Austausch. Doch die digitale Wirtschaft ist erwachsen geworden – ebenso wie die Themenvielfalt der Mitglieder.

Unternehmen wie Engel & Völkers sind heute Mitglied, weil Digitalisierung für sie zentral ist. Das bedeutet: Der BVDW muss die Chancen von Digitalisierung lauter kommunizieren, statt sie nur als Gefahr darzustellen. Das Homeoffice-Beispiel zeigt dies deutlich – es wurde anfangs skeptisch gesehen, erwies sich aber als großer Vorteil für Arbeitnehmer:innen.

Modernisierung von innen: Infrastruktur und Kommunikation

Zur Lautstärke gehört auch eine moderne Infrastruktur. Der BVDW modernisiert seine gesamte IT-Basis:

  • Neues CMS-System (das alte stammte aus dem 19. Jahrhundert, sagt Freytag augenzwinkernd)
  • Migration auf Cloud-Server und moderne E-Mail-Infrastruktur
  • Neuer digitaler Auftritt auf Mobile-First-Basis – nicht nur eine neue Website, sondern ein moderner digitaler Rahmen
  • Expansion in Social Media mit einem neuen Social-Media-Referenten

Freytag gibt sich ambitioniert: Wenn man sich in einem Jahr wiedertrifft, soll der modernisierte BVDW kaum wiederzuerkennen sein – nach außen hin klar positioniert als Institution, die Digitalisierung vorantreibt und gestaltet.

Fazit: Verband im Wandel

Der BVDW unter Dirk Freytags Führung positioniert sich neu – lauter, moderner und strategischer. Im Kern geht es darum, Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu kommunizieren und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Daten umzugehen. Das ist ein Balanceakt, den der Verband bewusst eingeht.

Häufige Fragen

Was ist ContentPass und wer hat es gegründet?

ContentPass ist ein Consent-Tool des Gründers und BVDW-Präsidenten Dirk Freytag. Es ermöglicht Nutzer:innen auf Publisher-Seiten mit redaktionellen Inhalten, diese einfach per Opt-in zu konsumieren – ohne sich durch komplizierte Cookie-Einstellungen oder Zahlungsmodelle zu navigieren.

Was sind die Hauptaufgaben des BVDW?

Der BVDW vertritt die digitale Wirtschaft gegenüber der Politik. Er positioniert Themen in Gesetzgebungsverfahren (wie dem Digital Service Act), arbeitet mit Datenschutzbehörden zusammen und versucht, eine Balance zwischen wirtschaftsfreundlichen Regelungen und Datenschutz zu wahren.

Warum gibt es in Deutschland unterschiedliche Datenschutzregeln?

Es gibt sechzehn Landesdatenschutzbehörden mit teilweise unterschiedlichen Auslegungen der gleichen Gesetze. Das führt dazu, dass Unternehmen für jedes Bundesland unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen. Der BVDW fordert deshalb mehr Verlässlichkeit und Zentralisierung durch die Datenschutzkonferenz (DSK).

Was bedeutet es, dass der BVDW "lauter" werden soll?

Der BVDW war lange Zeit eine Nische für interne Standardisierung. Unter Freytag soll er deutlicher nach außen kommunizieren – die Chancen von Digitalisierung stärker herausstellen und nicht nur Gefahren fokussieren. Dazu gehört auch eine moderne Infrastruktur und Präsenz in sozialen Medien.

Welche Kampagne plant der BVDW zum Thema Daten?

Der BVDW plant eine B2C-Kampagne (Konsumenten-Kampagne), die zeigen soll, dass Daten im alltäglichen Leben helfen und vereinfachen. Sie wird provokativ und plakativ gestaltet (etwa mit Beispielen wie einem Ziegenhirt mit Fitnessband) und in Berlin sowie anderen Städten sichtbar sein.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, Schlag auf Schlag geht es jetzt tatsächlich ohne Pause weiter und wir freuen uns auf den ersten Studiogast hier live vor Ort in unserem Produktionsstudio. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir eine ganze Menge an Gästen auch vor Ort geplant hatten, aber die aktuell sich doch stark ausbreitende Variante Omnikrom eben dazu führt, dass wir natürlich einen Großteil unserer Konferenz heute dann remote bestreiten dürfen/Schrägstrich müssen. Umso schöner ist es, dass wir trotz allem noch eine ausreichende tolle Anzahl an Speakerinnen und Speakern hier vor Ort begrüßen dürfen. Und der Erste, der heute entsprechend bei uns den Auftakt macht für unsere Fireside Chats im Rahmen der OMBK, ist unser geschätzter Kollege, Herr Dirk Freitag. Ich bitte einmal Dirk und Shahab zu mir hier auf die Bühne. Schön, dass ihr da seid. Schön, Dirk, dass du den Weg zu uns gefunden hast, nimm gern hier einmal zu meiner Linken Platz. Hallo und guten Morgen. Hallo, guten Morgen. Geht's dir gut heute? Ja, schön da zu sein. Sehr schön. Freue mich sehr, dass du da bist und uns hier im Rahmen der OMBK für einen spannenden Fireside Talk mit meinem geschätzten Kollegen Shahab zur Verfügung stehst. Ich möchte, Dirk, dich kurz einmal unserer OMBK-Community vorstellen. Dirk Freitag ist seit einem halben Jahr Präsident des BVDW, des Bundesverbandes der Digitalwirtschaft, und ist zusätzlich noch Inhaber und Gründer von ContentPass. ContentPass ist ein Consent-Tool, mit dem es entsprechend Nutzerinnen und Nutzern auf Publisher-Pages, insbesondere mit redaktionellen Inhalten, endlich einfach gemacht wird, mittels eines Opt-in entsprechend redaktionelle Inhalte konsumieren zu können, ohne in irgendeiner Form über unzählige Cookie-Einstellungen, Paid-Modelle oder ähnliches stolpern zu müssen. Und wer dir auf LinkedIn folgt, Dirk, der merkt auch, das Ganze scheint immer besser zu laufen. Ich sehe eigentlich wöchentlich vor dir Informationen von neuen Publishern, die du entsprechend onboarden konntest. Dazu gibt es sicherlich aber gleich auch noch mehr Infos. Den BVDW habe ich erwähnt. Dirk ist – man kann es eigentlich schon so sagen – Dirk ist natürlich als Kompliment gemeint – digitales Marketing-und Programmatic-Advertising-Urgestein und heute auch schon zum zweiten Mal im Rahmen der OMBK bei uns zu Gast. Er hat uns bei unserem ersten Talk im Rahmen der OMBK über seine spannende Unternehmerstory berichtet, unter anderem seinerzeit mit dem EdTech-Exade, einem spannenden Exkurs Richtung USA. Und dieser Talk sei euch sehr ans Herz gelegt, wer so mehr über Dirk und seine unternehmerischen Aktivitäten in der Vergangenheit erfahren möchte, kann sich diesen Talk immer noch anschauen auf omkb. De. Damit ist es aber von mir genug der Vorrede. Dirk und Shahab, ihr seid die Protagonisten jetzt unseres ersten Fireside Chats, auch wenn das Lagerfeuer zugegebenermaßen fehlt, aber ich glaube, da hätte uns die Brandschutzordnung hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich wünsche euch, liebe OMKB-Community, ganz viel Spaß hier bei dem Talk zwischen Dirk und Shahab und werde mich jetzt von der Bühne ganz klammheimlich und still verabschieden. Insofern, ihr habt die Stage. Let's rock. Danke schön, Mario, für die einleitenden Worte. Herzlich willkommen, Dirk, auch noch mal von meiner Seite aus und vor allem herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Mandat als BVDW-Präsident. Steigen wir doch direkt auch zu dem Thema BVDW ein. Du bist jetzt mittlerweile seit einem halben Jahr Präsident beim Bundesverwandte der Digitalen Wirtschaft, einer ganz, ganz wichtigen Institution, wie ich auch finde für die digitale Wirtschaft. Kannst du uns mal so ein Stück weit aufzeigen, was machst du eigentlich als Präsident beim BVDW? Sehr gerne. Guten Morgen. Wir sind seit Ende September im Amt. Wir haben zum Glück eine sehr, sehr große Unterstützung in der Geschäftsstelle mit etwa 20 Mitarbeiterinnen, die uns helfen, die tägliche Arbeit und die Mitglieder zu betreuen und die Themen, die uns alle umhertreiben, voranzutreiben. Der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft kommt ja aus dem digitalen Marketing und ist daraus erwachsen und in viele, viele Bereiche weitergewachsen. Das heißt, was wir versuchen, ist, für die digitale Wirtschaft Themen Richtung Politik zu positionieren. Und gerade im Moment sind sehr, sehr viele Gesetzgebungsverfahren, die einen sehr starken Einfluss auf die digitale Wirtschaft haben, versuchen, hier entsprechend Einfluss zu nehmen, dass es wirtschaftsfreundlicher ist und nicht ganz datenschutzfreundlich ist, dass der Datenschutz dabei ist, aber nicht die Überhand nimmt in Regelungen und Bestimmungen. Wir haben inhaltlich viele, viele Themen, die die Mitglieder beschäftigen, die wir vorantreiben, wie den Digital Service Act, wie im Moment die Kommentierung der DSK. Wir haben einen Koalitionsvertrag, der noch nie so viel Digitalisierung hatte, den wir trotzdem nutzen, um genau da, nämlich bei den digitalpolitischen Sprechern der einzelnen Fraktionen, die Position der digitalen Wirtschaft noch zusätzlich zu positionieren, um gehört zu werden vor der Gesetzgebung oder im Rahmen einer Gesetzgebungsverfahren und entsprechend Einfluss zu nehmen dafür, dass das Digitale positiver besetzt wird, als das in vielen Bereichen der Fall ist. Wir planen im Moment eine Kampagne für das Thema Daten, dass Daten nicht nur schlecht sind, sondern dass Daten eigentlich von jedem benutzt werden und von jedem willkommen sind im eigenen Leben.Und äh, werden da entsprechend die Themen der Digitalisierung weiter positionieren. Kannst du so ein bisschen mehr zu dieser besagten Kampagne erzählen, dass, dass Daten eigentlich nicht böse, böse, böse sind, sondern dass wir natürlich alle Daten haben, aber diese Daten kontrolliert natürlich irgendwo ausgewertet werden müssen. Ähm, was ist das für eine Kampagne? Wir sind noch in einer frühen Phase. Ähm, wir sind aber, äh, haben gerade, äh, gestern im Präsidium entsprechend die, äh, Entscheidung getroffen, diese Kampagne tatsächlich im B2C-Bereich live zu machen. Also es wird eine Konsumenten-Kampagne sein, ähm, die wahrscheinlich, äh, in Berlin auf jeden Fall und in vielen anderen Städten, äh, sichtbar sein wird. Äh, auch hier sprechen wir natürlich mit den Mitgliedern, die wir haben, ob wir da, ähm, gemeinsam Dinge zusammen, äh, entwickeln können, äh, und auch im Moment entwickeln werden. Das wird im Moment getrieben von unserer, ähm, digitalen Economy, äh, unserem Bereich da. Ähm, es wird von den Mockups, die ich gesehen habe, wird es eine sehr, sehr plakative Kampagne sein, wo man gar nicht glaubt, dass das mit Daten zu tun hat. Also wir haben den berühmten Ziegenhirten, der sein Fitnessband dabei hat und andere Elemente. Also wir versuchen quasi den, zu zeigen, dass Daten im täglichen Leben von jedem benutzt werden, äh, und eine Vereinfachung des Lebens sind und, äh, wollen darüber einen positiven, äh, Effekt für das Thema Daten erzeugen. Okay, die Sensibilität darf ein bisschen erhöhen. Leicht provokativ gefragt, würde ich mit Blick auf eure Mitgliederliste ja sagen, dass, dass, äh, jedes Mitglied da sehr, sehr, ähm, ja eigenständig und auch mit einer eigenen Agenda, was Daten angeht, umgeht. Aber euch geht es einfach darum, dieses gesamte Thema ein bisschen stärker ins öffentliche Licht zu rücken, um die Sensibilität dafür zu erhöhen. Ähm, gibt es bald auch einen Code of Conduct Data beim BVDW oder ist das, äh, langfristig, ähm, nicht das Ziel? Die Mitglieder des BVDWs wissen die Sensibilität, die mit Daten im Zusammenhang stehen. Ähm, und wir haben uns sehr, sehr lange und sehr intensiv als Gruppe und als Mitglieder darüber, ähm, ausgetauscht, wie wir das Thema Daten verstehen. Ähm, wir haben viele Initiativen gestartet, die weit über das hinausgehen, was, ähm, viele als Datenschutz notwendig erachten. Äh, wir haben eine, ich sehe eine extrem hohe Sensibilität von eigentlich jedem Mitglied, äh, wie mit Daten umgegangen wird, ähm, und wie wichtig es ist, dass der Konsument, ähm, hier weiß, was mit seinen Daten passiert. Ähm, das ist schon beeindruckend, was wir auch unter den Mitgliedern zusammengekriegt haben und zusammen diskutieren, ähm, dass wir A, Daten brauchen, aber dass sie in einer Form genutzt werden, die Konsumenten helfen. Ähm, und, äh, bin da mehr als positiv überrascht in der Zeit, in der ich das jetzt begleite, ähm, welche Sensibilität eigentlich von allen Mitgliedern bei dem Thema der Daten, äh, an den Tag gelegt wird. Jetzt hast du häufiger das Thema Daten gerade auch angesprochen. Geht dir der deutsche Datenschutz oder die europäische Datenschutz, ähm, Behörde zu weit mit den Einschränkungen? Oder sagst du, das ist eigentlich der genau richtige Weg? Wir brauchen mehr Privacy, mehr Datenschutz für den, für den Endkonsumenten? Sehr, sehr gute Frage. Es gibt leider nicht den deutschen Datenschutz, sondern es gibt sechzehn Datenschutzbehörden, die sechzehn verschiedene Meinungen und Auslegungen einzelner Gesetze haben. Ähm, das steht konträr zu dem, was Digitalisierung ist, nämlich dass man da weiß, mit was man umgehen kann. Also wir als Branche sind im Moment, ähm, zerfleddert, ist vielleicht das richtige Wort, äh, mit den einzelnen Datens-- Landesdatenschutzbehörden. Wir sind mit eigentlich allen irgendwie im Dialog, ähm, aber die eine Landesdatenschutzbehörde erlaubt uns, dass wir überhaupt Reichweitenmessungen machen dürfen bei Websites. Andere sagen, das geht nicht. Ähm, und das hilft der Digitalisierung nicht, wenn du in jedem Land, Bundesland irgendwas eigenes machen musst. Ähm, da wünschen wir uns, ähm, Verlässlichkeit und Zentralisierung. Ähm, die DSK hat jetzt angefangen, ähm, wenigstens einen Korridor aufzumachen. Ähm, der ist jetzt noch nicht so, wie wir das glauben, dass das auch im Sinne des Konsumenten richtig ist mit dem Datenschutz. Trotzdem ist es der richtige Weg und wir sind hier im Dialog, um die Themen so zu adjustieren, dass wir als digitale Wirtschaft, ähm, mit den Bedürfnissen, die Konsumenten haben, im Einklang sind. Mhm. Okay, Dirk, als du angetreten bist beim BVDW als Präsident, hast du mal verlauten lassen, du willst es schaffen, dass die Organisation lauter wird. Mhm. Was meinst du damit? Der BVDW ist gegründet worden vor, vor vielen Jahren, mehr als Verband, um untereinander Themen zu adressieren und Themen zu besprechen, um in die Standardisierung zu kommen, was im Rahmen der digitalen Marketings auch sehr, sehr sinnvoll war. Das digitale Marketing ist aber sehr, sehr erwachsen geworden, ähm, und das digitale Marketing ist, äh, mittlerweile global, äh, und alle anderen Themen sind auch global. Und wir haben den Schritt als BVDW noch nicht gemacht, diese Themen dann auch draußen zu kommunizieren. Wir sind also aus einem Verband, der in einer Nische war und einer Nische sein wollte, sind wir erwachsen. Wir haben Mitglieder, die wir uns vor ein paar Jahren gar nicht vorstellen konnten. Jetzt ist letztens erst Engels und Völkers bei uns Mitglied geworden, weil das, äh, Thema für sie auch wichtig ist, Digitalisierung. Ähm, und von daher müssen wir-Die Themenvielfalt, die durch die Veränderung der Mitgliederstruktur entstanden ist, ähm, adressieren, äh, müssen, darüber sprechen und müssen entsprechend die Bedürfnisse, die wir alle haben, im Rahmen der Digitalisierung lauter kommunizieren. Es geht genau auch um das, was ich sagte, dieses Datenthema. Ähm, viele Sachen in der Digitalisierung werden erst als, als Gefahr gesehen. Ähm, wir wollen, dass sie als Möglichkeit und als Chance gesehen wird. Ähm, wir haben alle geglaubt, dass mit der Pande-- vor der Pandemie das Homeoffice eine Katastrophe ist. Ähm, heute gibt es viele Unternehmen, die sagen, wir würden nie wieder weg aus dem Bereich des Homeoffice, weil es für die Kon-- für die Mitarbeiter einfach vorteilhaft ist. Also dieses, das Neue, dass das positiv gesehen wird, dass das positiv begleitet wird. Und Digitalisierung ist weiterhin etwas Neues und dass wir dieses auch positiv sehen, ähm, und positiv kommunizieren und nicht immer nur eine Gefahr sehen, das ist, glaube ich, Aufgabe von einem BVDW, äh, und da wollen wir entsprechend laut kommunizieren. Spannend, dass mittlerweile auch mittelständische Unternehmen, die nicht im Core digital sind, mittlerweile Mitglied bei euch sind. Das heißt, die Komplexität hat deutlich zugenommen. Ja. Hmmm. Okay, gut. Dirk, ungeachtet dessen, dass, dass du möchtest, dass der BVDW etwas lauter wird, dass das hast du, finde ich, jetzt gut dargestellt. Ähm, ich war mit verschiedenen Organisationen in der Vergangenheit auch immer wieder Mitglied des BVDW und ich habe so einen gewissen frischen Anstrich vermisst. Geht für dich auch eine Modernisierung des BVDW mit dem Begriff lauter einher? Ja, ganz klar. Ähm, wir haben angefangen, ähm, uns alle Systeme mal anzugucken, auf denen der BVDW läuft. Ähm, das, äh, berühmte CMS-System ist, äh, eher von achtzehnhundert einundsiebzig als irgendwo anders. Ähm, hier sind wir gerade dabei, jetzt schon die Migration zu machen. Ähm, wir haben die Server, ähm, E-Mail-Server alle verändert, dass wir jetzt auch in der Cloud sind. Auch das war vorher nicht da. Ähm, wir werden, ähm, einen neuen digitalen Auftritt haben. Ich nenne es jetzt bewusst nicht Website, weil wir es auf, äh, Mobile first drehen werden. Ähm, wir werden, glaube ich, oder bin ich überzeugt, in diesem Jahr zeigen, dass der BVDW, ähm, dahin geht und auch den Anspruch nach außen hat und in der Darstellung hat, dass er modern ist, äh, dass er modern sein will. Ähm, wir werden, wir suchen im Moment gerade, jeder kann sich bewerben, einen Referenten für, äh, das Thema Social Media, äh, weil wir in den Bereich mit rein wollen. Ähm, wir werden da, ähm, deutlich moderner auftreten, glaube ich, wenn wir uns in einem Jahr treffen, wirst du das, was du heute gesehen hast, hoffentlich vergessen haben. Ist dein Anspruch, Dirk, dass, dass ihr Autorität, Autorität werdet, was, ähm, die inhaltliche Distribution von, von digitalen Nachrichtentrends ist. Ich habe gesehen, ihr habt ja mittlerweile auch einen Podcast, also ihr seid ja auf verschiedensten Ch-Channels aktiv. Du hast gerade erwähnt, dass ihr einen Social-Media-Referenten sucht. Ähm, wie grenzt ihr euch denn da zu einer typischen digitalen Medienmarke, würde ich sagen, ab? Oder anders ausgedrückt: Was, was, was ist deine Vision? Wo willst du den BVDW zukünftig hin entwickeln? Ähm, die Vision kommt meines Erachtens von, von den Mitgliedern und nicht, nicht vom, vom Präsidium und vom Präsidenten. Der BVDW ist ein Mitmachverband. Das war er immer und das ist er hoffentlich auch. Ähm, wir nutzen die Kompetenz der Mitglieder, um uns selbst weiterzuentwickeln. Wir haben zum Beispiel den, das Ressort New Work. Die haben jetzt quasi die Aufgabe, zusammen mit unserer Geschäftsstelle, die Geschäftsstelle genau da aufzustellen, wo New Work glaubt, dass wir sein müssen. Einfach, um exemplarisch zu sein, dass wir nicht nur darüber reden, sondern das auch tatsächlich umsetzen. Ähm, das ist der erste kleine Leuchtturm, den wir da setzen wollen, wo wir die Mitglieder alle mitnehmen wollen, Dinge zu verändern und in bestimmte Bereiche reinzugehen. Der BVDW, ähm, wird auch in Zukunft ein Verband von vielen sein und wird, äh, muss aber zeigen, welche Kompetenz er hat und warum es Sinn macht, den BVDW in Zukunft auch, äh, zu haben, äh, dass er laut ist und dass wir Mitglieder haben, die bereit sind, in dem BVDW aktiv zu werden. Ähm, das, wo sich der BVDW gegenüber anderen Verbänden, äh, differenziert, sind, äh, dass wir zwei Themen haben, die, glaube ich, kein anderer Verband so gut kann wie wir. Und das ist einmal das Thema Daten, da waren wir jetzt schon mal. Und zum zweiten das Thema der Kreativität. Ähm, und Digitalisierung ist genau das, nämlich dass kreativ mit Daten umgesanden wird. Ähm, und egal, ob das im Marketing oder in welchem Geschäftsprozess auch immer ist, gehören diese beiden Elemente zusammen und das werden, äh, die Kernelemente sein, wie der BVDW nach vorne geht und mit welchen Themen er kommunizieren wird. Und ich glaube, dass wir da in dem Mix zwischen vielen Verbänden und vielen Interessen, ähm, 'n sehr interessanten Spot haben und, äh, uns auch in Zukunft sehr gut positionieren können. Okay. Ähm, zum anderen haben wir eben auch Mitglieder, ähm, die weit über den deutschen in Anführungsstrichen Mittelstand hinausgehen. Ähm, wir haben sowohl eine Bertelsmann, äh, wie eine Alphabet, äh, bei uns als Mitglieder. Also es geht darum, wirklich Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. Ähm, und das ist, glaube ich, der Chor, in dem wir uns alle als, äh, wie wir uns verstehen, äh, und wie ich auch sehr froh bin, dass uns die, die Mitglieder helfen, diese Themen in bestimmten Bereichen anzu--, äh, anzusprechen. Du hast gerade auch die, die internationale Basis eurer Mitglieder angesprochen. Sprechen wir kurz über die dmexco. Was vielleicht viele ja nicht wissen, ist, dass, dass ihr ja die Marke dmexco owned, gleichzeitig ja auch maßgeblich den inhaltlichen Schwerpunkt der dmexco vorgebt. Ähm, in welcher Wettbewerbssituation siehst du die dmexco? Natürlich hat die dmexco jetzt einige sehr schwere Jahre absolvieren müssen, weil es ist nun mal eine Messe und die Messe ist ausgefallen auf Basis von Corona. Es gab ein digitales Pendant, aber ein digitales Pendant kann natürlich eine typische Messe, ja es ist ja keine typische Konferenz gewesen, meines Erachtens nach nur sehr schwer, äh, kompensieren. Wo siehst du, wo siehst du die dmexco? Braucht die dmexco generell einen komplett neuen Anstrich? Und, ähm, wie bewertest du auch die Wettbewerbssituation, auch mit Blick auf die Kollegen aus Hamburg oder, oder andere, die sich mittlerweile auch in diesem Segment Messe- und Konferenzbusiness tummeln?Ich glaube, dass jede Messe im Moment dabei ist, sich neu zu erfinden, weil wir auch alle nicht wissen, was passiert, wie passiert. Wir sind in sehr, sehr guten und konstruktiven Austausch mit der Köln Messe, die ja der Veranstalter ist und die uns ganz viele tolle Ideen im Moment liefert, was man alles machen kann und wie man das Ganze weiterentwickeln kann. Trotzdem wird man dann kurzfristig von der Coronalage wieder überholt. Q1 ist, glaube ich, in Köln komplett abgesagt worden. Wir haben, glaube ich, das Glück, dass wir im September eine sehr, sehr gute Chance haben, dass wir es wirklich als Messe on site machen können. Da gehen wir im Moment alle von aus und auch von der Planung her. Die Messe, ich glaube, wie alle, verändert sich. Wir wissen nicht, wie die einzelnen Häuser im Moment planen, mit Standgröße, mit Menschen da, wie viele dürfen überhaupt kommen. Wir haben den Fokus ein bisschen reduziert mehr auf Europa, weil wir nicht wissen, wie es mit USA ist, freuen uns über jeden, der aus den USA zur Messe kommt, weil es ein echter Magnet ist, für auch auf der internationalen Ebene. Aber hier hat die Köln Messe hat ja ganz extrem viele neue Ideen, rund den Markenkern, dem Mexico, neue Elemente mit reinzubringen. Wir haben einfach auch zwei Jahre gar keine Messe gehabt. Also ist es jetzt nur noch das digitale Marketing oder welche Bereiche sind eigentlich dazu oder können wir dazunehmen, ohne den Spirit zu verlieren. Da sind wir noch in ganz kleinen Austauschen, aber ich bin da überzeugt, dass das, was wir da zusammen entwickeln, ein sehr, sehr attraktives Angebot sein wird, sowohl für diejenigen, die wir hoffentlich gewinnen werden als Aussteller, wie aber auch hoffentlich sehr, sehr viele, die kommen werden, weil es darum geht, sich zu treffen, sich auszutauschen und über die Themen der Zukunft zu sprechen. Ich sehe das eher positiv, dass es mehrere Messen und Veranstaltungen gibt zu dem Thema. Das sind eher, ich glaube, wir ergänzen uns alle. Die New Mexico hat einen anderen Fokus als die Hamburger. Das passt miteinander. Also ich glaube nicht, dass wir da sagen, nur da oder nur dort. Natürlich wird es Überschneidungen geben, wird es Punkte geben, wo der eine sagt: „Ich gehe vielleicht lieber nur zu der Messe als Aussteller, aber insgesamt finden wir das super, glaube ich, sowohl für die Digitalisierung, dass es möglichst viele Veranstaltungen gibt, wo es darum geht, Digitalisierung voranzutreiben. Und das geht es bei allen Veranstaltungen und im Moment sind die ja auch zeitlich so auseinander, dass ich glaube, dass das sehr gut nebeneinander funktionieren wird. Na ja, und schließlich erhöht ja auch die Wettbewerbssituation den Innovationsdruck, was generell immer gut ist. Welche Prioritäten möchte der BVDW 2022 konkret setzen? Ich glaube, wir haben schon über viele Themen in Kürze gesprochen. Einmal das Thema, Daten wirklich nach vorne zu treiben, dass Daten positiv sind, dass der Digitalisierungsvorbehalt, der in der Bundesregierung jetzt festgeschrieben ist im Koalitionsvertrag, auch tatsächlich umgesetzt wird. Wir hätten gerne ein Digitalministerium gehabt. Wenn man sich aber anguckt, wie lange es denn dauert, ein Ministerium tatsächlich zu etablieren, hätten wir möglicherweise zwei Jahre verloren. Das haben wir jetzt nicht. Was heißt denn dieser Digitalisierungsvorbehalt? Wie werden Gesetze gemacht? Das müssen wir, glaube ich, sehr, sehr positiv und konstruktiv begleiten, damit die Digitalisierung in Deutschland auch tatsächlich ankommt. Wir sind gerade dabei, zu einer Umfrage unter den Mitgliedern zu machen: Was ist eigentlich die Kompetenz, die die digitale Wirtschaft braucht von Studienabgängern, weil das Thema Bildung im Moment zu wenig ist. Wenn man sich anguckt, einer meiner Mitarbeiter ist im Moment gerade in der berühmten Situation, dass er Corona hat und er schickt jetzt Briefe zum Gesundheitsamt, zu sagen, mit wem er wie Kontakt hatte. Das ist noch nicht digital. Ich glaube, wir haben in vielen, vielen Segmenten viele, viele Themen und werden auf jeden Fall in den politischen Diskussionen, sowohl innerhalb der EU, wie aber auch in Deutschland, die sich mit dem Thema Datenschutz beschäftigen und der Möglichkeit für die digitale Wirtschaft, Daten zu nutzen, uns positionieren und versuchen, im Dialog möglichst viel für uns als Wirtschaft herauszuholen. Das ist gerade dieses schöne Beispiel deines Arbeitskollegen war es, gell? Toi, toi, toi, dass es ihm bald wieder besser geht, der sich an Corona oder der sich mit Corona infiziert hat, der jetzt einen Brief schicken musste ans Gesundheitsamt, aufgezeigt. Gibt es ein Land – du bist ja auch aus der Vergangenheit heraus sehr, sehr viel herumgekommen, tolle Unternehmen gegründet und teilweise auch sehr erfolgreich verkauft – gibt es ein Land, bei dem du sagst, die lösen das Thema Digitalisierung generell schon sehr gut? Das kann ein tolles Role Model sein? Am Ende ja und nein. Die letzte GmbH, die ich gegründet habe, habe ich in Litauen gegründet, weil das sehr einfach ist. Andere Länder haben hier und haben da Vorteile. Am Ende geht es immer darum, wie ist die Kultur, wird das angenommen von den Menschen und wie geht es voran. Der Bundestag ist bis jetzt noch nicht Vorreiter in der Digitalisierung und ich glaube, wenn wir dahin kommen würden, dass wir da eine Veränderung haben, kann viel passieren. Also solange der Bundestag auf Systemen sitzt und auf einer Software sitzt, die nicht mehr supported wird von demjenigen, der sie damals hergestellt hat, sind wir als Bundestags nicht digital. Ich glaube, es geht immer nur darum, dass wir vorne zeigen, was.Digitalisierung ist und ich glaube, dass dann viele folgen werden. Wir sind alle digital, jedenfalls wir als Konsumenten in Anführungsstrichen. Jeder hat ein Smartphone und jeder bestellt online, bestellt mit dem Phone, versucht irgendwelche Formulare auszufüllen. Trotzdem ist es noch nicht in allen Bereichen angekommen. Also eigentlich müssen wir nur das, was wir als Konsumenten alle machen, was wir als Konsumenten alle wollen, auch tatsächlich umsetzen. Und dann haben wir, glaube ich, einen Riesenschritt oder dann machen wir einen Riesenschritt. Immer zu sagen, die machen es besser oder die machen es besser, ist sehr einfach. Aber wir haben uns als Aufgabe gestellt, hier es besser zu machen. Also von daher, ja, wir gucken nach links, ja, wir gucken nach rechts, aber wir müssen einfach hier helfen, dass es schneller geht. In dem Sinne, ein Mitglied hat die Corona die Cov App entwickelt, auch ein Mitglied des BVDWS und hat da hat die Bundesregierung auch gezeigt, wie schnell sowas dann auf einmal gehen kann. Von daher wir können das, wir müssen es nur wollen. Also es ist nicht dieses Könnenthema. Ich glaube, es ist der Mindshift wir wollen und da müssen wir glaube ich alle noch dran arbeiten, egal ob wir als Verband oder als Bürger. Und wenn wir das hin kriegen, glaube ich, kriegen wir Digitalisierung auch echt gut hin. Ja, sehr gut, Herr Geleite. Das heißt, der Konsument hat die Politik ja eigentlich schon unlängst überholt, was gerade dargestellt. Jeder, jeder hat ein Smartphone, aber das Thema ist eben in der Politik noch nicht in der Gänze vorhanden. Soll ich nochmal abschließend über das Thema Wettbewerbsrecht? Du hast gerade auch schon Smartphones angesprochen. Da haben wir eben zwei große platzhiersche mit iOS, Apple und Android. Google, das deutsche Wettbewerbsrecht, würde ich sagen, hat einfach mal in den letzten Jahren es geschafft, einen kompletten Bogen um das Thema der Digitalisierung zu machen oder diese zu ignorieren. Nennen wir es wie es ist. Jetzt weiß ich, ist deine Position als Präsident des BVDWs, weil ihr sehr, sehr viele Mitglieder habt, glaube ich, wirst du da auch sehr, sehr bedacht deine Worte finden und treffen. Dennoch möchte ich diese Frage stellen. Ist das, was wir hier gerade in Deutschland machen, ausreichend? Man muss ja, man muss ja ganz klar sagen, in den letzten Monaten haben wir viele, viele tolle neue Start ups in Deutschland erleben dürfen. Viele neue tolle Unicorns. Ich glaube, da passiert gerade ganz, ganz viel Tolles, auch in Deutschland. Ist das für dich ausreichend oder muss deiner Meinung nach eigentlich fundamental noch was anderes passieren, damit wir uns unabhängiger machen gegenüber den großen US Tech Konzernen? Ich habe gleich noch den Florian Heinemann hier, mit dem ich unter anderem auch über das Thema Metawers und Co sprechen werde, weil da entstehen ja schon wieder Trends, muss man sagen, wo man das Gefühl hat, das machen die US Amerikaner und diesmal noch additiv die Chinesen unter sich aus und die Europäer sind da schon wieder eigentlich eher so nur die Nachzügler. Also bei dem Thema Metaverse werden wir euch im Februar wahrscheinlich überraschen. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Die alte Bundesregierung hat einige Dinge auf den richtigen Weg gebracht. Mit der Spring Innovation GmbH, die der Raphael de Laguna leitet, glaube ich, kann etwas passieren. Trotzdem ist das Verständnis noch nicht da, was das eigentlich, was diese Entscheidung eigentlich bedeutet in der zweiten, dritten und vierten Ebene der Verwaltung. Also ich kenne Rafael de Laguna sehr, sehr gut und ich glaube, man hat im letzten Jahr sehr, sehr viel von ihm gehört, was alles noch nicht so funktioniert hat. Trotzdem gibt er nicht auf und trotzdem glaube ich, bewegt er, wird er sehr, sehr viel bewegen, dass selbst von staatlicher Stelle in Zukunft Dinge unterstützt werden, die wir uns vor zwei Jahren nicht haben vorstellen können. Da bin ich überzeugt, dass er das hinkriegt. Und ich glaube auch, dass die vielen Jungen, die im Bundestag nachgekommen sind, da helfen werden, dass er da die nächsten Schritte machen kann. Und auch das ist dann wieder der Schritt in die richtige Richtung. Ich glaube nicht mal, dass es das Thema Wettbewerbsrecht ist, das sehr, sehr wichtig ist und in dem wir einfach sicherstellen müssen, dass jeder, der eine Idee hat, auch eine Chance hat, diese Idee zu verwirklichen und nicht irgendwo weggedrückt wird und eine Chance hat. Und wie du richtig sagst, wir haben in unserer Mitgliedschaft sehr, sehr heterogene Interessen, aber wir sind dabei, Positionen zu erarbeiten, die für den gesamten Verband und damit auch vielleicht für das gesamte Rechtskonstrukt wegweisend sein könnten. Das, was ich mir wünsche, ist, dass Start ups noch viel mehr unterstützt werden und dass wir viel mehr Geld haben, diese Ideen zu machen. In Deutschland hast du nur eine Chance. Wenn du dich verirrst, dann wird es schwieriger. Das Investitionsgeld sitzt in anderen Ländern lockerer und dadurch kommt mehr Innovation. Auf der anderen Seite sind Start ups auch manchmal zu geheim. Was meine ich damit? In Deutschland sind es immer wieder Gründer, die sagen, ich habe eine ganz geile Idee, suchen dann irgendwie fünf Leute, die ihnen helfen und bleiben dann ein halbes Jahr in ihrem Kämmerlein, bevor sie rauskommen. Und meistens haben sie das Produkt dann nicht genau für den Markt entwickelt, sondern neben dem Markt entwickelt. In anderen Ländern ist der Dialog der Gründer oder Gründerinnen viel, viel intensiver mit Freunden, mit Wettbewerbern. Jeder sagt, das ist halt deine Idee, aber ich helfe dir, diese Idee weiterzubringen und weiter voranzutreiben. Und diese Offenheit, diesen Dialog, der fehlt mir noch ein bisschen.Damit wir insgesamt noch größer und erfolgreicher sein können. Es gibt immer zwei Beispiele. Zum einen in Deutschland ist dann immer steht dann immer wieder im Businessplan. Ich will dann in drei Jahren in München eine Geschäftsstelle aufmachen. Das ist halt nicht innovativ und das ist nicht Größe. In den USA brauchst du das nicht, weil du hast halt ein Riesenmarkt mit 320 Millionen Menschen, die du erstmal in Anführungsstrichen adressieren kannst mit deinem Produkt. In Deutschland sind es nur 80, aber trotzdem nummer 81. Auf der anderen Seite, wenn du dich mit Israelis unterhältst, dann wissen die, dass das, was sie machen, nur funktioniert und nur erfolgreich und groß sein kann, wenn sie es sofort internationalisieren. Also so ein Mindshift. Also wo? Wo ist eigentlich die Grenze? Wo ist eigentlich Wachstum? Ist die Wachstum? Ist das Wachstum das nächste Bundesland oder ist das Wachstum England, Frankreich, Spanien gleichzeitig zu erobern? Das heißt jetzt nicht, dass jedes Startup in zehn Länder gleichzeitig gehen kann, weil sie dann meistens überfordern. Aber der der Gedankengang ist Wie schnell werde ich groß? Der fehlt manchmal. Okay, das heißt zusammengefasst eigentlich vier Punkte Zu wenig Venture Capital, sagst du? Ja. Fail Culture ist nicht vorhanden. Das heißt, das ist eher so ein kulturelles Thema. Die Offenheit, dass lieber vorher NDAs unterschrieben werden, bevor überhaupt auch nur ein Satz ausgetauscht wird und größer denken. Das heißt nicht auf Bundesland Ebene denken, sondern eher international schnell groß werden. Ja, okay, gut. Direkt machen wir einen kurzen Switch zu Content Pass. Da bist du Geschäftsführer und Gründer. Wie ich finde auch eine super tolle Idee. Tolle Entwicklung, die ihr da hinlegt. Und meine erste Frage ist Ist dein neues Mandat als BVDW Präsident nicht gewissermaßen auch mit Konflikten verbunden? Weil Content Path versucht ja eine Alternative zur typischen Displaywerbung im Netz zu gewährleisten. Auf der anderen Seite ist ein Großteil eurer Mitglieder sehr, sehr stark auf das Thema Display Advertising und Werbung angewiesen. Wie gehst du mit diesem inneren Konflikt um? Oder ist das überhaupt ein Konflikt? Also ich sehe ihn nicht als Konflikt. Die Idee von Content Paths ist tatsächlich, dass wir Nutzern die Möglichkeit geben zu sagen Ich habe kein Interesse an Tracking und ich habe kein Interesse an Werbung. Um das aber auf eine faire Ebene gegenüber den Publishern und damit auch den Werbetreibenden zu stellen. Das haben die Konsumenten vorher gemacht. Die haben nämlich Adblocker installiert und der, der keine Werbung sehen wollte, hat keine Werbung gesehen. Da haben wir lange Jahre Wettbewerbe gestartet, wer welche Technik hat, um den Adblocker zu blocken oder nicht zu blocken oder andere Dinge zu machen. Da wir folgen eigentlich mit Content Part der Gesetzgebung, dass wir, dass der einzelne Publisher Konsumenten die Möglichkeit geben muss, sich zu entscheiden, inwieweit er getrackt werden soll. Die Werbefreiheit ist ein additional Element, das wir als Content Parts ergänzt haben. Das ist rechtlich nicht notwendig, aber es ist für das Konsumentenverständnis in unserem Gedanken größer. Was erreichen wir denn? Wir erreichen damit, dass die Publisher, die den Content Pass einsetzen, im Moment alle mehr Geld mit Werbung verdienen als vorher. Weil du musst diese tollen bunten Banner im Moment auf deiner Website schalten. In dem Moment, in dem du Werbung, die personalisiert ist, entsprechend einsetzen willst. Und da hat uns jetzt die GSK das Dings eins ins Nest gelegt. Jetzt am 20. zwölften, dass sie sagen, du musst denen alles ablehnen. Button auf der ersten Ebene dieses Layers haben. Wenn du das als Website oder als Publisher machst, kriegst du. Wenn du sagst lieber Konsument, möchtest du getrackt werden oder hast du da keine Lust zu? Kriegst du eine sehr, sehr hohe Quote von Ablehnung. Was ist hoch? Kannst du das Prozentual mal beschreiben? Es gibt sehr, sehr, sehr, sehr viele Zahlen, die glaube ich im Markt kolportiert werden. Ich weiß, dass wir nicht über 40 % Konsent kommen, wenn wir nur diese Option A und B haben. Das Dramatische ist das Dramatische. Ist Das ist echt Geld. Was? Was Publishern verloren geht. Und das kann nicht im Sinne der Branche. Und das kann eigentlich auch nicht im Sinne des Konsumenten sein. Denn was muss der Publisher dann machen? Der Publisher kann trotzdem Werbung ausspielen. Für diejenigen, die sagen Ich habe keine Lust auf Tracking. Trotzdem wird der Preis, den du pro Werbung erzielst, als Publisher deutlich geringer sein, weil der Werbetreibende einfach eine viel größere Streufläche hat. Also musst du als Publisher eigentlich mehr Werbung für diejenigen Konsumenten auf deine Seite nehmen, die sich entscheiden, kein Tracking zu akzeptieren. Das heißt, du kommst zum bunten Billboard, was eigentlich nicht im Interesse des Konsumenten ist, was nicht im Interesse des Publishers ist, weil dann der Fokus weggeht von den Inhalten und einfach überdeckt wird von Werbung. Von daher ist das, was wir mit dem Content Pass anbieten, die Entscheidung des Konsumenten zu sagen Ich möchte A oder ich möchte B Und wenn er B nimmt, nehme ich den Content Pass nimmt. Und das machen im Moment unter 1 % der Nutzer. Dann kompensieren wir die Publisher. Das heißt, wenn ein Content Pass Nutzer auf eine Seite geht, wie zum Beispiel die gute Frage, die erst gestern live gegangen ist mit uns unserem Service, dann kriegt die gute Frage von uns quasi am Ende des Monats zum Marktpreis vergütet. Die Seitenaufrufe, die Konsumenten gemacht haben auf der guten Frage, also die gute Frage verdient x pro Seitenaufruf unter vollem Consent und unter voller Auslastung. Und dieses X ist das, was wir als Content Pass den Publishern quasi auszahlen am Ende des Monats. Für Nutzer, die sich gegen Werbung und.Gegen Tracking in dem Falle entschieden haben. Das heißt der Publisher hat keinen monetären Vorteil, aber auch hat einen monetären Vorteil, nämlich mehr Werbung und mehr zielgerichtete Werbung als vorher. Aber für den auf der Sichtweise für den einzelnen Konsumenten ist es dem Publisher egal, ob es ein Konsument ist, der Consent gegeben hat oder ein Konsument ist, der den Contentpass nutzt, weil er monetär genau gleichgestellt wird. Und das glaube ich ein sehr sehr großer Unterschied zu anderen Pur Modellen, die es im Markt gibt, die aber insgesamt allen helfen werden gesetzeskonform zu sein und es b auch Konsumenten einfacher zu machen. Der Professor Skira hat jetzt gerade ist gerade dabei ein Buch herauszugeben, in denen er mal ausgerechnet hat, wie lange muss eigentlich ein Konsument im Moment auf einer Seite oder in einem Consent Layer verbringen, um alles lesen zu können, was auf ihn ein tritt. Das sind über 70 Minuten am Tag. Das ist nicht konsumentenfreundlich, das hilft auch nicht den Konsumenten, die für die das Internet weiterhin Neuland ist und das sind viele. Also ich glaube, dass wir mit der Möglichkeit a und b, nämlich ja zu Werbung und Tracking oder nein zu Werbung und Tracking, es auch Konsumenten einfach einfacher machen, Websites zu besuchen und Dinge zu verstehen. Und darum geht es. Und im Moment haben wir einen Run, wie du sagtest, wir haben auch zwei Jahre gehabt, wo wir jetzt nicht so viele Kunden hatten. Das ist so als Startup, dass du vielleicht mal nicht ganz in den Markt getroffen hast. Das haben wir adjustiert. Der Markt hat sich jetzt auch dahingehend entwickelt, dass die Landesdatenschutzbehörden deutlich aktiver geworden sind und auch Publisher ja abmahnen, dass sie entsprechend der Regeln nicht tätig sind. Und in Anführungsstrichen ja, das hilft aber b eben diejenigen, die mit uns zusammenarbeiten machen mehr Geld mit Werbung als vorher. Glaubst du mit Blick nach vorne ist, dass der Publisher in naher Zukunft durchaus mit einem Nutzer, der für eine Werbefreiheit bezahlt, relevantes Geld verdienen kann? Wir sehen ja auch bei YouTube, Spotify nutzt es ja schon eine ganze Weile. YouTube finde ich ganz interessant, weil das Main Business von Google ist nun mal der Werbeverkauf und bei YouTube Premium und ob Premium lite hast du ja tatsächlich die Möglichkeit, eine Werbefreiheit zu genießen, ob dann im Hintergrund gegebenenfalls dennoch getrackt wird. Da muss man glaube ich jetzt einmal differenzieren zwischen Werbefreiheit und Tracking. Aber gehen wir einfach mal davon aus, dass das dass wir uns jetzt hier mal rein auf die Werbefreiheit konzentrieren. Da ist ja generell Bewegung am Markt. Das heißt der Nutzer scheint ja bereit zu sein, Geld zu bezahlen für eine werbefreie Oberfläche. Jetzt habe ich YouTube und Bewegtbild ja ganz bewusst ja auch mit mit reingeworfen, weil bei Bewegtbildwerbung auch aus dem TV bekannt, glaube ich, einen höheren Nervfaktor hat als die typische Display Werbung. Wie gehst du damit der Hypothese um, dass ich sage, naja, im Bereich Audio und Video glaube ich schon, dass der Nutzer bereit wäre, für Werbefreiheit zu bezahlen. Aber auf reiner Display Basis muss die Bannerpenetration schon sehr sehr scharf sein, dass ich als Nutzer mich dazu genötigt fühle zu sagen, okay, dafür will ich Geld bezahlen. Wie gehst du, wie gehst du mit mit mit dieser Hypothese um? Liege ich, liege ich damit richtig, dass das dass da verschiedene Nervfaktoren gibt, nennen wir, nennen wir sie einfach mal so und dass die Konversionsquote wahrscheinlich bei Video und Audio höher sein wird als bei dem Konsum von von textuellen Inhalten du hast gute Fragewaltis also gerade genannt. Oder sagst du nein, es ist generell eigentlich ein Problem, dass der Nutzer die freie Wahl haben möchte, möchte ich jetzt Werbung sehen oder möchte ich sie nicht sehen? Und da wird nicht groß zwischen Video, Audio und Display differenziert. Also das Thema Werbung und nervt mich. Werbung beschäftigt die Branche glaube ich seitdem ich da bin und das ist 2000, seitdem haben wir Webwasher, haben wir Adblocker, die zu teilweise 40 % von Nutzern eingesetzt werden, im Bereich Display, interessanterweise im Mobile Bereich deutlich weniger Adblocker, warum auch immer. Das Video ist teilweise auch gelernt durch die Unterbrecherwerbung im Fernsehen, dass ich da entweder entspannen kann, eMails checken kann oder Chips holen kann. Das kann man bei der Unterbrecherwerbung des Banners jetzt nicht so viel, da muss man weiterlesen. Ich glaube, dass jeder Nutzer da anders denkt und anders tickt und wir wollen einfach Nutzern Möglichkeiten der Entscheidung geben. Und das ist glaube ich auch der Vorteil der Digitalisierung. Es geht nicht darum, ihr müsst alle das genauso machen, also die Sonntagszeitung sieht halt so aus wenn Print, sondern im digitalen kannst du Angebote schaffen und der Konsument kann sich entscheiden, wie er dieses Angebot konsumiert. Und wir müssen es nur schaffen, quasi die Gruppen so zusammen zu zu bringen, dass es für den Anbieter von Content ökonomisch Sinn macht, trotzdem diese Pakete zu schnüren. Und ich glaube, dass das da viele, viele ausprobieren und auf der anderen Seite viele einfach auch Optionen zur Verfügung stellen für den einzelnen Konsumenten. Wie gesagt, der der Content Pass wird von weniger als 1 % der Nutzern genutzt. Also es ist jetzt nicht Reduktion von Werbereichweite für den einzelnen Publisher, sondern es ist eher das, dass du dadurch dann eben für den Rest in Anführungsstrichen, den du bespielen kannst, Consent hast und zielgerichteter ausspielen kannst. Das heißt, du kannst eigentlich mit weniger Werbung, weil sie zielgerichteter ist, den Konsumenten erreichen und das wird positiv gesehen. Viele, viele Konsumenten wollen auchWerbung haben, die für nicht für ihn persönlich ist, sondern die für Gruppen, in denen er sich befindet, relevant ist. Also ich will im Moment keine Pampers Werbung haben, weil ich halt meine Kinder sind älter und noch nicht bin noch kein Großvater und das finde ich ganz gut, dass das irgendwer anscheinend technisch rausfindet, dass ich im Moment eher zu der Gruppe gehöre, die das im Moment nicht brauchen und andere Werbung finde ich jetzt gar nicht so, so, so unspannend und sehe sie auch gerne und reagiere dann auch auf diese Werbung. Also dieses das, was wir glaube ich gesagt haben, das Thema der personalisierten Werbung war das typische, dass wir einen Traum haben, dass wir sowas technisch realisieren können. Das macht ökonomisch aber eigentlich gar keinen Sinn, sondern es geht ja eigentlich nur um die die Usergruppen. Also ich brauche halt für eine Kampagne für ein Produkt eine Zielgruppe von hunderttausend oder zweihunderttausend Leuten und denen will ich das ausspielen. Das ist nicht personalisiert, sondern das ist eine Gruppe, aus der heraus die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Produkt relevant ist, größer ist als bei anderen Gruppen. Vielleicht haben wir uns da, wie es oft ist, technisch verrannt und gesagt, das ist ja super, was wir da können und den Konsumenten nicht mitgenommen. Und da glaube ich arbeiten, müssen wir auch dran arbeiten und da ist eben das Angebot Werbefreiheit, egal ob auf einem YouTube Kanal oder egal wo. Einfach die Option, dass der Konsument sich derjenige ist, der entscheidet und du einfach Optionen anbietest. Und das ist glaube ich das, was wir alle wollen als selbstbestimmte Konsumenten. Und die Digitalisierung kann das ermöglichen und kann diese Angebote entsprechend sehr einfach machen und sehr einfach schaffen. Finde ich generell gut, den Konsumenten mehr in die Autorenrolle hineinzuschubsen statt in der Opferrolle und selbstständig die Entscheidung zu treffen, auch wenn es dann am Ende des Tages Geld kostet. Dirk, wir haben noch jede Menge weitere Fragen. Wir sind aber leider am Ende unserer Zeit angekommen. Es war sehr, sehr kurzweilig mit dir. Vielen, vielen herzlichen Dank für deine Zeit und wir bleiben ja weiter ohnehin in Kontakt. Und in Richtung der OMKB Community gehen wir jetzt in eine kurze Pause, in einen kurzen Break und sind nach dem Break mit euch wieder mit ganz, ganz vielen tollen, spannenden Themen mit dabei. Wir verzichten dieses Jahr im übrigen Dirk auf Geschenke für unsere Speaker und werden in deinem Namen eine Spende gegenüber einer NGO, die wir dir gerne im Nachgang dann auch nochmal zur Verfügung stellen, tätigen. Und herzlichen Dank noch mal an der Stelle. Sehr gerne. Ganz herzlichen Dank für euern, dass ich hier bleiben konnte. Sehr gerne. Tschüss. Bis gleich.

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Beschreibung

Dirk Freytag, Founder und CEO von contentpass, war CEO der ADTECH, SVP der AOL und ist als Business Angel in diverse Startups, wie remerge, zeotap oder Mediamath investiert. Seit 2021 ist er zudem Präsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

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