Inbound- und Content-Marketing, SEO, neue Technologien und der Aufstieg von HomeToGo – Dominik Schwarz im Talk
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Inbound- und Content-Marketing, SEO, neue Technologien und der Aufstieg von HomeToGo – Dominik Schwarz im Talk

Zusammenfassung

Dominik Schwarz von HomeToGo teilt in diesem Interview seine Erfahrungen mit Marketing Strategie, Inbound-Marketing und Growth Marketing. Als leidenschaftlicher SEO-Stratege mit über 10 Jahren Expertise berichtet er von der Skalierung HomeToGos und gründet mit Vertical Inhouse eine Plattform für Inhouse-SEOs, um Wissensaustausch und Professionalisierung in der Branche voranzutreiben.

Marketing Strategie bei HomeToGo: Vom Start-up zum börsenotierten Unternehmen

Dominik Schwarz ist seit 2015 bei HomeToGo tätig und hat dort als Teil des Management-Teams das Inbound-Marketing aufgebaut. Der weltgrößte Marktplatz für Ferienhäuser und Ferienwohnungen ist mittlerweile an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert – ein Erfolg, an dem die strategische Marketing Strategie wesentlich mitgewirkt hat. Im Interview reflektiert Dominik Schwarz über die Transformation des Unternehmens und die verschiedenen Herausforderungen, die damit einhergingen.

Wie sich ein Start-up alle sechs Monate neu erfindet

Ein besonders interessantes Learning aus Dominiks Perspektive: Innerhalb von sieben bis acht Jahren hat HomeToGo komplett unterschiedliche Entwicklungsstufen durchlaufen. Dominik beschreibt es so, dass er praktisch alle sechs Monate in einem anderen Unternehmen arbeitet – nicht im Sinne des Jobwechsels, sondern weil sich die Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Organisationsstrukturen fundamental verändern. Das ist sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance:

  • Früher: Schnelle, agile Entscheidungsfindung mit kleinen Teams und limitierten Ressourcen
  • Heute: Professionalisierte Prozesse (z.B. Onboarding), aber erhaltener Entrepreneurial Spirit
  • Ständige Anpassung: Jede Phase bringt neue Anforderungen an die Marketing Strategie mit sich
  • Wachstum als Konstante: Der Markt wächst weiter, weshalb Agilität auch nach dem IPO essentiell bleibt

Inbound-Marketing und Content Marketing als Erfolgsfaktoren

Dominik ist bei HomeToGo verantwortlich für Owned und Earned Media – konkret für Organic Search, SEO, Kommunikation, PR und Content. Unter seiner Leitung erzielte HomeToGo einen SEO-Best-Case: Das Unternehmen überholte sogar Airbnb in bestimmten Suchmaschinen-Rankings. Diesen Erfolg führt er auf eine durchdachte Content-Marketing-Strategie zurück, die organische Sichtbarkeit konsequent aufbaut.

Vertical Inhouse: Eine Initiative für Inhouse-SEO-Professionalisierung

Neben seiner Tätigkeit bei HomeToGo gründete Dominik Schwarz Vertical Inhouse – eine auf Einladung basierende Plattform exklusiv für Inhouse-SEOs. Der Hintergrund: Inhouse-SEOs haben völlig andere Anforderungen als Agentur-SEOs. Sie müssen interne Stakeholder überzeugen, Ressourcen beschaffen und Strategien gegen Widerstände durchsetzen. Lange Zeit fehlte es ihnen an einem geschützten Raum zum Austausch.

Was bietet Vertical Inhouse?

  • Täglicher Newsletter mit kuratierten SEO-News für Inhouse-Profis
  • Austausch unter Gleichgesinnten ohne Sales-Druck von Agenturen oder Tool-Anbietern
  • Umfangreiche Gehaltsstudie mit 315+ Teilnehmern
  • Kontextbasierte Datenauswertung statt oberflächlicher Titel-Vergleiche

Die große Gehaltsstudie: Luft nach oben im SEO

Eine der Hauptinitiativen von Vertical Inhouse ist eine tiefgreifende Gehaltsstudie unter Inhouse-SEOs. Anders als klassische Gehaltsvergleiche, die nur nach Jobtitel fragen, berücksichtigt diese Studie den Kontext:

  • Unternehmensgröße (großer Konzern vs. Start-up)
  • Art der Verantwortung (Personal-, Fachverantwortung)
  • Konkrete Tätigkeiten (Strategie vs. Umsetzung)
  • Jahre Berufserfahrung und spezifische Aufgabenbereiche

Zentrale Erkenntnisse

Ein deutliches Statement von Dominik: Selbst mit 10 Jahren Berufserfahrung verdienen Inhouse-SEOs im Median nur etwa 66.000 Euro – ein Individual-Contributor-Gehalt, kein Management-Gehalt. Das zeigt ein strukturelles Problem: SEO führt vielerorts noch ein "Stiefmütterchendasein" in Organisationen. Dabei sind die Aufgaben von Inhouse-SEOs genauso anspruchsvoll und weitreichend wie in anderen Digital-Marketing-Disziplinen.

Dominiks Fazit: Die Branche muss sich selbst professionalisieren und größer denken. Die Verantwortung liegt bei den SEOs selbst – sie müssen ihre Rolle, ihren Impact und ihren Wert besser kommunizieren.

Entrepreneurial Spirit trotz Börsennotierung

Eine häufige Frage an Dominik: Verliert ein Unternehmen nach dem IPO seine Agilität? Seine Antwort ist klar: Nein – wenn die richtige Kultur gepflegt wird. HomeToGo hat bewusst starke Leadership Principles formuliert, die den entrepreneurialen Spirit bewahren. "Day One" ist nicht nur eine Phase, sondern eine Dauerhaltung: Jeder und jede im Unternehmen trägt Verantwortung, und diese Mentalität bleibt erhalten, auch wenn Compliance-Anforderungen und Corporate-Strukturen komplexer werden.

Kernlernungen für deine Marketing Strategie

  • Skalierung ist ein Prozess: Wie HomeToGo zeigt, durchläuft ein erfolgreiches Unternehmen viele Phasen. Deine Marketing Strategie muss sich kontinuierlich anpassen, nicht nur einmal formuliert und abgehakt werden.
  • Owned & Earned Media haben Gewicht: SEO, Content Marketing und PR sind nicht "nice-to-have", sondern kernstrategisch – wie die Airbnb-Überholung zeigt.
  • Inhouse-Expertise braucht Sichtbarkeit: Inhouse-Teams haben einzigartige Herausforderungen. Ein Austausch über Best Practices und gegenseitige Unterstützung zahlt sich langfristig aus.
  • Professionalisierung ist Eigenverantwortung: Wer in SEO, Marketing Strategie oder Growth Marketing arbeitet, muss den eigenen Wert aktiv kommunizieren und sich weiterentwickeln.
  • Growth Marketing funktioniert auf mehreren Ebenen: Nicht nur Paid-Kampagnen, sondern auch organisches Wachstum durch SEO, Retargeting und durchdachte Content-Strategien sind essentiell.

Vom Rennmaus-Blog zum CEO im Management-Team

Ein kurioser Fakt am Rande: Mit 13 Jahren baute Dominik 1998 eine Website über Rennmäuse auf – und surfte später sogar Felix Beinhart (heute bekannter Marketing-Personality) darauf herum, ohne es zu wissen. Diese Geschichte zeigt: Digitale Pioniere von damals sind oft die gleichen, die heute große Strategien entwerfen. Dominiks Leidenschaft für das Internet und digitale Technologien zieht sich wie ein roter Faden durch seine Karriere.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Agentur-SEO und Inhouse-SEO?

Inhouse-SEOs haben völlig andere Herausforderungen als Agentur-SEOs. Sie müssen interne Stakeholder überzeugen, Budgets und Ressourcen beschaffen und Strategien gegen inneren Widerstand durchsetzen. Agentur-SEOs beraten von außen; Inhouse-SEOs müssen ihre Empfehlungen täglich operativ umsetzen und dafür Mehrheiten bauen. Dominik Schwarz beschreibt diese internen Verkaufsprozesse als zentrale, aber oft unterschätzte Aufgabe.

Wie plant man eine Marketing Strategie in einem wachsenden Start-up?

Nach Dominiks Erfahrung bei HomeToGo ist die zentrale Erkenntnis: Alle sechs bis zwölf Monate ändert sich das Unternehmen fundamental. Die Marketing Strategie muss daher agil bleiben. Früh sollte man auf Owned und Earned Media (SEO, PR, Content) setzen, statt nur Paid-Kanäle zu nutzen. Das schafft langfristiges, nachhaltiges Wachstum – wie HomeToGos Überholung von Airbnb in SEO-Rankings zeigt.

Welche Tools und Plattformen nutzen professionelle Inhouse-SEOs?

Das Transkript nennt konkret <a href="/software/segment-erfahrungen-reviews/">Segment</a> und <a href="/software/criteo-erfahrungen-reviews/">Criteo</a> als Plattformen im Digital-Marketing-Stack. Für SEO-Arbeit im Inhouse-Kontext sind aber vor allem die organisatorischen und strategischen Tools wichtig – also Prozesse, Dokumentation und ein strukturierter Wissensaustausch mit anderen Inhouse-SEOs, wie ihn Vertical Inhouse bietet.

Wie verdient ein Inhouse-SEO mit 10 Jahren Erfahrung?

Laut Dominiks Gehaltsstudie bei Vertical Inhouse liegt der Median bei etwa 66.000 Euro. Das ist ein Individual-Contributor-Gehalt, kein Management-Gehalt – obwohl die Aufgaben oft sehr umfassend und strategisch sind. Dominik sieht hier noch große Luft nach oben und macht die Branche selbst für eine stärkere Professionalisierung und bessere Positionierung verantwortlich.

Verliert ein Unternehmen nach dem IPO seine Agilität?

Nicht automatisch – wenn die richtige Kultur gepflegt wird. HomeToGo hat bewusst Leadership Principles definiert, die den entrepreneurialen Spirit bewahren. "Day One" ist eine Dauerhaltung: Jeder trägt Verantwortung, Entscheidungen bleiben schnell, und neue Ideen werden schnell getestet – auch als börsennotiertes Unternehmen. Allerdings erfordert das aktive Gestaltung und Kommunikation von oben.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, da sind wir wieder. Willkommen zurück hier in unserem Stream, live und in Farbe aus dem schönen Berlin. Herzlich willkommen und welcome back zur OMKB und unserem ersten Tag. Ich freue mich, dass ich heute und jetzt euch unseren ersten Gast vorstellen darf, der heute hier live im Studio bei uns ist. Und zwar ist das Dominik Schwarz von Home To Go. Dominik ist passionierter SEO-Stratege mit deutlich mehr als zehn Jahren Erfahrung in Start-ups und Grow-ups und ist tatsächlich mittlerweile seit zweitausendfünfzehn bei Home To Go aktiv und hat dort als Teil des Managementteams das Inbound-Marketing aufbauen dürfen. Er ist verantwortlich für Owned und Earned Media, also Organic Search und SEO, Kommunikation, PR und Content und unter anderem verantwortlich für den SEO-Best-Case, wie Home To Go Airbnb überholte. Dominik hat internationale Awards in den Bereichen Growth, Organic Search und Media Campaigning gewonnen und war vor seiner Zeit bei der Home To Go auch in der Touristik aktiv, und zwar bei KAYAK Europe als Director SEO Europe von zweitausendzwölf bis zweitausendfünfzehn. Er ist zudem Gründer von Vertical Inhouse. Das ist eine auf Einladungen basierte Plattform exklusiv für Inhouse-SEOs und eine ganz interessante Studie gelauncht, zu der er gegebenenfalls auch in unserem heutigen Eins-zu-eins-Gespräch dann noch das eine oder andere Detail uns verraten wird. Vor KAYAK Europe war er Geschäftsführer bei Schwarz und Kollegen, einer Beratung von Unternehmen wie Zoo Royal oder auch dem ersten FC Köln, und hat gelernt im Agenturumfeld das SEO-Handwerk bei unter anderem der Klickfreundlich und der Ab sofort Erfolg im Internet. Dominik hält ein MBA Digital Business and Innovation von der Middlesex University in London und ist beliebter Gast, unter anderem natürlich bei uns hier im Rahmen der OMBQ, aber auch zum Beispiel bei Seopresso und Seodriven. Und ein privates Projekt, also Dominik hat mehrere private Projekte am Start, aber eins möchte ich euch nicht vorenthalten: Im zarten Alter von dreizehn Jahren hat er eine Webseite an den Start gebracht zu Rennmäusen. Dominik, herzlich willkommen erst einmal hier bei uns im Stream bei der OMKB und schön, dass du vorbeischaut. Vielen Dank für die Einladung. Ihr habt euren Research gemacht? Ja, haben wir. Haben wir. Dafür sind wir bekannt. Ganz kurz noch zu Home to Go muss ich, glaube ich, gar nicht so groß vorstellen. Ist der weltweit größte Marktplatz für Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit einem IPO an der Deutschen Börse in Frankfurt. Ich kann mir vorstellen, fast alle Zuschauerinnen und Zuschauer der OMKB waren mal irgendwo auf Home to Go unterwegs, um sich entsprechend dann ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu mieten. Dominik, wie kam es zur Webseite mit Rennmäusen? Erzähl mal. Das ist ja schon 'ne, schon 'ne spannende Leidenschaft, muss ich sagen. Du hast ja gerade die Jahreszahl dazu gesagt. 1998 ist ja auch schon eine Weile her. Ähm, war ich zwölf, dreizehn Jahre alt ungefähr, ähm, Internet bekommen, ähm, irgendwann verstanden, wie man das Internet bedient. Dann neugierig genug gewesen: „Wie sieht das denn aus? Was kann man denn überhaupt mit dem Internet so machen?" Ja, und so 'ne, äh, sagen wir mal, Webkarriere hingelegt, wie es ganz viele in dieser Zeit gemacht haben, selber angefangen, Internetzeiten zu bauen, irgendwann Webdesign angeboten, irgendwann Webhosting gemacht. Ähm, ich glaube, ihr hattet schon andere Gäste hier auch auf dieser Couch, die diese ganz ähnlichen Geschichten erzählt haben. Ja, stimmt. Ja, genau. War eine spannende Zeit. Du hast mir erzählt, dass du auch einen, na ja, dass du nachgelangen festgestellt hast, dass du auch mal einen recht prominenten Gast auf deiner Webseite (lachen) zu Rennmäusen gesammelt hast. Wer war das? Der Kollege Felix Beinhart. Felix Beinhart. Wir haben irgendwann mal festgestellt- Okay. -dass er da auf, äh, ja, auch in Kindertagen auf dieser Webseite auch gesurft hat. Aber lange her. Im Fireside Chat gleich mit meinem lieben Kollegen, wird's viel um, um Inbound-Marketing gehen, natürlich auch, ähm, Themen drumherum, Definitionsfragen und Co. Lass uns einmal so sprechen können, auf deine Initiative Vertical Inhouse. Ähm, dadurch, dass du als passionierter SEO logischerweise dem Thema schon über viele Jahre treu geblieben bist, auch sehr verständlich, dass du dich dort engagierst. Für alle Kolleginnen und Kollegen hier auch vor den Screens, die Vertical Inhouse noch nicht kennen, kannst du ein bisschen darüber berichten, was so dein persönlicher Antrieb gewesen ist und was Vertical Inhouse eigentlich ist? (lacht) Sehr gerne. Vertical Inhouse ist eine Plattform für Inhouse-SEOs. Ähm, Inhouse-SEOs haben einen super interessanten Job, der sich eigentlich mit den Aufgaben von SEO-Expertinnen und -Experten in Agenturen oder als Berater nur begrenzt vergleichen lassen. Ähm, Inhouse-SEOs, da geht es ganz häufig darum, Dinge umgesetzt zu bekommen, ähm, die Mehrheiten in Unternehmen zu bekommen für Projekte, ähm, die entsprechenden Ressourcen zu bekommen, diesen internen Verkaufsprozess. Das sind Aufgaben, die, ähm, eigentlich nur Inhouse-SEOs haben und die häufig überdurchschnittlich schlecht aus-- sich austauschen miteinander, die überdurchschnittlich schlecht eigentlich wissen: „Was tun andere? Bin ich da der Einzige, der keine Ressourcen bekommt? Bin ich der Einzige, der überlegen muss: „Hmm, was ist jetzt eigentlich das Beste, was ich machen, äh, kann in meiner Situation? Oder gibt es da noch ganz viele draußen?" Und je mehr man mit anderen Kolleginnen und Kollegen in großen Unternehmen spricht, stellt man fest: Eigentlich sind alle in ähnlichen Situationen. Ähm, und damit es einen Austauschort gibt, in dem ich nicht sofort in einem Sales-Gespräch von einem Agentur oder einem Dienstleister oder in einem Tool-Anbieter lande, damit es so ein bisschen so einen geschützten Raum gibt, wo man untereinander offen sprechen kann, habe ich Vertical Inhouse gegründet, ähm, eine, wie gesagt, Plattform, gibt einen täglichen Newsletter, in dem ich das, ja, SEO-Netz ein bisschen kuratiere und empfehle: „Was sind denn heute die News, die für Inhouse-SEOs interessant sind?" Aber wir machen auch ganz andere spannende, ähm, Sachen. Wir haben jetzt gerade eine große Gehaltsstudie gelauncht. Genau, richtig. Erzähl mal. Über dreihundert, äh-Fünfzehn Kolleginnen und Kollegen haben Fragebögen ausgefüllt, sehr umfangreiche Fragebögen und haben ihre Gehälter verraten. Der Punkt an dieser Stelle ist aber, die meisten, die meisten Studien zum Thema Gehälter funktionieren in der Regel so: Es wird abgefragt, welchen Titel hast du, was verdienst du? Und dann wird das durch die Anzahl aller Teilnehmer geteilt und dann wird gesagt, die durchschnittliche, der durchschnittliche Verdienst in diesem, in diesem Berufstitel ist so und so viel Euro. Das Problem ist nur, dass in nicht organisierten Berufen, nicht standardisierten Berufsbildern, wie eben unter anderem Suchmaschinenoptimierung, Titel eigentlich kaum korrelieren mit einer, ähm, mit einem Verdienst, mit einer Verantwortung. Also ich kann bei einem großen Konzern sein und habe da den schlichten Titel "SEO Manager" und bin gleichzeitig aber für, äh, Millionen und Abermillionen verantwortlich. Oder ich bin in einem kleinen Start up, bin Vice Director, äh, Chief of Everything und bin aber eigentlich-- Genau, bin aber eigentlich, äh, im Endeffekt, äh, ja, über einen sehr, sehr begrenzten Rahmen nur in der Verantwortung. Das heißt, zwischen einem Jobtitel und einem Gehalt gibt es im Endeffekt kaum eine Korrelation. Deswegen frage ich auch, was ist denn der Kontext, in dem du arbeitest? Arbeitest du in einem großen Unternehmen, einem kleinen Unternehmen? Hast du Personalverantwortung? Hast du fachliche Verantwortung? Und vor allem, das ist das Wichtigste: Welche Tätigkeiten hast du? Bist du hauptsächlich mit einer Strategieentwicklung, ähm, betraut oder hauptsächlich mit einer Umsetzung? Also all diese Fragen und dann, ähm, aus diesen Kontexten herauszufinden, was sind denn aktuell in '22 faire oder angemessene oder zumindest reale SEO-Gehälter? Das war ein, ja, ein sehr, sehr spannender Prozess mit sehr viel Interesse daran. Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. An der Stelle holen wir gerne Shahab mit dazu. Shahab, komm ruhig einmal ins Bild gehuscht und nimm Platz. Und bevor wir dann jetzt in euren Talk einsteigen, Dominik und Shahab, das hat mich natürlich neugierig gemacht, gibt es ein, zwei spannende Learnings aus der Gehaltsstudie, die du mit uns teilen kannst oder ist das, ist das alles noch unter dem Deckmantel und Top Secret? Das ist überhaupt nicht Top Secret. Das kann jeder gerne, wer, der mir eine E-Mail schreibt, auch anfordern. Ich schick das PDF an alle, die interessiert sind, raus. Äh, kann man sicher auch noch verlinken dann im Beitrag. Ähm, Take away sind, es ist viel Luft nach oben. Ähm, also wir sprechen, ähm, selbst von zehn Jahren Berufserfahrung, Inhouse-CEO von einem Mediangehalt von gerade mal sechsundsechzigtausend Euro. Das ist kein Management-Gehalt, das ist kein, äh, Gehalt von jemand, der wirklich Strategieentwicklung macht, sondern das ist im besten Fall ein Individual Contributor-Gehalt. Und ich glaube, dass man da schon auch sehr lesen kann, dass SEO auch zwanzigzweiundzwanzig immer noch oft meist ein Stiefmütterchendasein führt. Ich glaube, wir können uns und müssen uns als Branche da weiter professionalisieren, weiter größer, ähm, auch Raum einnehmen, weil ich denke, dass die Aufgaben, die Inhouse-CEOs umsetzen, ähm, eigentlich so umfangreich, so breit und auch so anspruchsvoll sind wie kaum eine andere Aufgabe im, äh, Digital Marketing und digitaler Produktentwicklung. Und ich denke, da kann's gerne ein, zwei, drei, vier, fünf Stufen höher gehen, aber das ist in erster Linie die Verantwortung von uns selber, auch da hinzukommen. Dominik, starkes Statement. Das eignet sich ja schon fast zum Abschluss eines Talks, aber ihr steigt jetzt erst richtig ein. Shahab und Dominik, ich wünsche euch ganz viel Spaß und euch natürlich auch viel Spaß beim eins zu eins Fireside Chat mit Dominik Schwarz von Home To Go. Los geht's. Danke schön. Vielen Dank. Ja, passend zu dem Talk mit Dominik, äh, wir haben im Hintergrund gerade ein bisschen am Thema Load Balancing gearbeitet, weil unser Server unter der kompletten Last zusammengekracht ist. Aber mittlerweile haben wir den Server wieder durch unseren Serverbetreiber sauber aufgestellt und so können dann jetzt alle hoffentlich auch diesem Stream wieder folgen. Dominik, Home To Go ist ja mittlerweile übrigens back, gar nicht mal unbedingt wenige Monate, schon, schon eine ganze Weile übrigens back, via Lex da am Frankfurter Parkett handelbar. Es war in der Form das erste europäische DE-Spec mit einem deutschen Target. Bist du rückwirkend betrachtet, wenn du mal die Zeit so, so Revue passieren lässt, glücklich in einem Unternehmen zu arbeiten, welches nun börsennotiert ist? Weil das hat ja auch starke Implikationen. Auf jeden Fall. Ich habe im Rahmen von diesem Börsengang, ähm, wurde ich gefragt, wie fühlt sich das denn jetzt so an, in so einem Unternehmen zu arbeiten? Und ich habe eine Weile überlegen müssen, denn eigentlich war es gar nicht so klar, in was für einem Unternehmen ich arbeite, wenn ich Revue passieren lasse, die letzten sieben Jahre. Eigentlich arbeite ich alle sechs Monate in einem anderen Unternehmen und das ist super. Ähm, wir haben innerhalb von, ja, sieben, acht Jahren ganz, ganz viele verschiedene Stufen durchlebt und, ähm, ja, erreicht. Und alle haben ganz andere Herausforderungen, alle haben ganz andere Challenges, alle haben ganz andere auch, ähm, Rahmenbedingungen. Und, ähm, es macht unglaubliche Freude, wirklich auch zu sehen, wie die Dinge wachsen, die man anstößt, wie, ähm, sich die Dinge weiterentwickeln. Und, ähm, natürlich gibt es auch immer wieder Sachen, die sich verändern und manche Dinge waren, ähm, leichter, manche Dinge werden aber auch leichter. Heute ist es super schön, wenn man weiß, das Onboarding der neuen Kolleginnen und Kollegen, das läuft smooth, weil wir eine ganze Abteilung haben, eine ganze Organisation dahinter, die, äh, zum, äh, ersten Tag, wenn die neuen Kollegen einsteigen, ist der Account da, sind die Laptops da et cetera, pp. Das ist eine Professionalisierung, die natürlich vor sieben Jahren so nicht da war. Ähm, und da sehen wir so, das ist ein sehr operatives Beispiel, aber da sehen wir, dass sich sehr viele Dinge fundamental ändern. Und das ist eine spannende Sache, das ist eine tolle Sache. Und wenn du jetzt in die Zukunft schaust, also ich finde das ja interessant, dass du sagst, in der Vergangenheit hatte ich eigentlich immer sieben, acht verschiedene Positionen, weil ich, ähm, weil dieses Unternehmen sich permanent neu entwickelt hat. Könnt ihr diesen Speed in der Zukunft auch gehen und sagt: „Na ja, jetzt haben wir so ein gewisses Plateau erreicht. Wir sind börsennotiert, wir haben jetzt ein gewisses Fundament, wir haben eine gewisse Mitarbeiteranzahl, wir sind einfach nicht mehr so dynamisch und agil, wie wir es in der Vergangenheit gewesen sind." Und die anschließende Frage: Vermisst du das vielleicht auch so ein bisschen? Oder sagst du: „Nein, wir sind eigentlich trotz dessen, dass wir jetzt börsennotiert sind und dass wir natürlich auch auf Compliance-Richtlinien und Coreo Rücksicht nehmen müssen, ähm, weiterhin sehr, sehr agil, genauso wie zuvor?" Day one.Heute ist Tag eins, morgen ist Tag eins und das ist uns auch wirklich sehr wichtig. Wir haben, ähm, glaube ich, sehr, sehr starke Leadership Principles formuliert, in denen wir aufgeschrieben haben, wie wir arbeiten wollen, was unsere Arbeitsweisen sind und in welchem Spirit und, ähm, den Entrepreneurial Spirit beizubehalten, dass jeder und jede in unserem Unternehmen wirklich auch Verantwortung übernehmen kann und Verantwortung übernimmt für ihre oder seine Dinge. Das ist uns schon sehr, sehr wichtig und der Markt wächst. Wir sind in einer unfassbar spannenden Umgebung auch, ähm, in einem sehr, sehr dynamischen Markt, wo sehr viele verschiedene Dinge gleichzeitig passieren und, ähm, wir sind weit davon entfernt, irgendwo fertig zu sein. Ganz im Gegenteil, ich glaube, wir haben permanent deutlich mehr Ideen und deutlich mehr, ähm, Wünsche, als wir parallel machen können und wir müssen da schon sehr scharf auf uns, uns fokussieren, ähm, was sind denn jetzt die, die wichtigsten Bets, die wir, die wir eingehen? Und das macht Spaß und das können wir auf einem ganz anderen, auf einer ganz anderen Skala jetzt machen, als das jemals anders, ähm, möglich war zuvor. Deswegen, nein, ich wünsche mir definitiv nicht die Zeit zurück. Auf keinen Fall. Ähm, ich glaube, das wäre nur falsche Nostalgie. Sehr gut, sehr gut. Vielen Dank für, für, für diese Erklärung. Welche Herausforderungen hattest du beim Speck als Chief Inbound Officer? Oder an welche Prozesse warst du involviert? Börsenpapiere etc. So, wo kannst du uns ein bisschen Einblick geben, was sich in deiner Position während dieses Prozesses sich auch konkret getan hat und wo du vielleicht auch wertvollen Input geben musstest? Ne, weil Home2Go natürlich ja auch, ähm, wie wir gleich mit Sicherheit auch noch mal von dir im Detail in Erfahrung bringen dürfen, sehr, sehr starke Assets auch im Digital Marketing hat. Ich glaube, man muss einen Schritt zurückgehen und, ähm, vielleicht erstmal nochmal erklären. Inbound Marketing ist ein Begriff, der, ja, mittlerweile vielleicht die eine oder andere Assoziation weckt, aber vor sieben Jahren war das nicht der Fall und das ist bewusst gewählt. Ähm, du hast gerade in diesem, äh, sehr, äh, schmeichelhaften Intro gehört. Ich komme eigentlich aus der SEO Welt und, ähm, die meisten Kolleginnen und Kollegen, die meisten Menschen im Management, die, ähm, assoziieren mit SEO irgendwas und oftmals nichts Gutes. Da sind wir als Branche selber schuld. Ich glaube, ähm, ganz, ganz lange, äh, wurde da auch in diesem Wildwest Environment so viel Schindluder getrieben, dass entsprechende Vorurteile dann durchaus oft zu Recht auch aufgekommen sind. Aber, und das ist halt auch ganz klar, das hat sich geändert. Ähm, das ist nicht mehr die Realität 2022. Und damit diese Bilder nicht im ersten Moment, in dem, äh, mein Team und ich aufschlagen, assoziiert werden, damit jemand ohne Vorurteile auch diesen Tätigkeiten, die wir umsetzen, ähm, entgegentreten kann, braucht es einen anderen Namen manchmal. Und dieser Name war zweitausend fünfzehn Inbound Marketing und Inbound Marketing, das haben wir für uns vielleicht anders definiert, als es woanders definiert wird. Wir sagen, mmm, unser Mission Statement ist, dass wir alles free real Estate, was wir nicht über Budget erreichen können, besetzen und optimieren und ausweiten wollen. Und dieses Real Estate, also diese freien Flächen, die wir besetzen können, das kann sein, dass wir, ähm, eine Kollegin oder Kollegen in eine TV Show schicken als Expertin. Das kann sein, dass wir, ähm, auftauchen in einem Artikel zum Thema Ferienhäuser, weil wir eine Studie veröffentlicht haben über Preisentwicklung, über Nachfrageentwicklung oder auch nur über, ja, softere Info, softere News, mehr Fun Facts. Ähm, dieses Real Estate, das wir besetzen wollen, das kann pin auf Pinterest sein oder sonst, sonst einem Social Media, ähm, Plattform, ähm, wo wir ohne Budget entsprechend einen Platz besetzen können. Und last but not least, und das ist sicherlich der Kern des Ganzen, wir wollen den Platz eins, Platz zwei, Platz drei bei Google entsprechend in den organischen Suchergebnissen besetzen. Und die Prozesse, die dazu führen, dass wir diese Plätze besetzen können, die sind oftmals sehr, sehr ähnlich. Ähm, es geht darum zu identifizieren, was ist gefragt, was wollen Reisende? Was wollen Nutzerinnen und Nutzer? Ähm, es muss irgendwas produziert werden, es muss ein Scope gefunden werden. Das und das ist jetzt die Geschichte, das ist der, der Rahmen der Geschichte. Dann braucht es ein Format für diese Geschichte. Ist es jetzt, ähm, ein Bild? Ist es jetzt ein Text? Ist es jetzt eine Tabelle? Also welche Arten von, von, welche Format, Formate von Content gibt es dann? Und eigentlich nur der letzte Schritt. Also lebt diese Art von Content jetzt auf einer, ja, statischen Seite, die von Google gelesen werden kann? Oder lebt dieser Content in Form von einem Interview, ähm, weil ich, ähm, in einer Interviewsituation bin? Oder lebt diese Art von Content, ähm, in, ähm, einem News Artikel? Das ist dann gar nicht mehr so der große Unterschied. Und das ist unsere Definition von Inbound Marketing. Ich glaube, das ist eine sehr, sehr spannende Definition, weil es auch die Jobs dahinter sehr viel reicher macht. Ähm, mittlerweile löst sich das vielleicht zum gewissen Grad wieder auf, weil wir einfach wachsen und mehr Spezialisierung brauchen. Aber die ersten Jahre haben wir sehr, sehr viele dreihundertsechzig Grad Jobs gehabt. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass wir Kolleginnen und Kollegen in, ähm, für die entsprechenden Märkte, in denen wir aktiv sind, haben, was zum Beispiel Kolleginnen in Frankreich oder in Polen oder in Italien, ähm, die die entsprechende Sprache nativ sprechen und die Ende zu Ende Verantwortung übernehmen für die Ideation. Also, was ist die Geschichte, die ich erzählen möchte? Für die Kreation? Wie muss ich die in meinem Markt erzählen? Für den Outreach? In welcher Form und wo kann ich die entsprechend ausspielen? Und das führt dann zur Situation, dass ich ganz viele Kolleginnen und Kollegen schon hatte, die dann in den entsprechenden Ländern halt plötzlich in einem TV Studio saßen und Home2Go repräsentiert haben oder die in einem Podcast aufgetaucht haben, der soundsoviel zehntausend oder hunderttausend Hörer hatte. Und das ist doch ein super--Ideen bereichernder, toller Job, wenn du sagen kannst, ich habe diese Geschichte gemacht und ich bin jetzt am Ende auch derjenige, diejenige, die diese Geschichte präsentiert. Absolut. Und das ist so unser Verständnis von Inbound Marketing. Und das sind also nicht alle, aber gewisse Arten von Content. Es ist PR und und Medienarbeit und so weiter und so fort. Und jetzt zu deiner eigentlichen Frage zurückzukommen, das ist eine lange Einleitung, aber ich glaube, dieser Kontext ist wichtig. Natürlich ist ein IPO und und so oder beziehungsweise so ein IPO war ja Speck sehr kommunikationsintensiv und dementsprechend haben wir dort, glaube ich, mit einem sehr kleinen, aber sehr effektiven Team einen sehr großen Beitrag leisten können, auch in der in der Kommunikation rund diese sehr spannenden Tage. Und ich glaube, das ist auch wichtig, nicht nur eben nach außen, sondern genauso auch nach innen. Das ist wichtig, ja. Absolut, ja. Ja. Bin ich bin ich total bei dir. Das heißt, Du sagst, Imbound Marketing ist für dich vor allem im digitalen Umfeld, indem Du aktiv bist, Touchpoints zu produzieren im Non Paid Bereich. Das kann PR Arbeit sein, das kann Social Media sein, das kann SEO sein, was natürlich euer Main Asset ist. Okay, aber finde ich finde ich eine sehr, sehr spannende Definition des Big Surf, dieses Inbar Marketing, wo Du es gerade son ein bisschen aufgezeigt hast, der Begriff SEO ist tatsächlich negativ behaftet. Marken sich jeder auch viel, viel mit Affiliate Marketing und und viel mit Blackhead zu tun haben. Und son Image schlägt man, glaube ich, so schnell auch nicht wieder ab. Von daher find ich das interessant, dass ihr schon zwanzig fünfzehn, so hast Du es ja auch gerade gesagt, das Thema im Born Marketing auch vom Wording her verwendet habt, weil heute zwanzig zweiundzwanzig muss man ja sagen, ist im Born Marketing ja tatsächlich auch fast in aller Munde, ne. Ich glaube ja auch gar nicht, dass das jetzt die einzige Lösung ist, der einzige Begriff, der jetzt für alle Unternehmen jetzt das Richtige ist. Denn ich weiß noch nicht mal, ob ich das jetzt heute wieder so benennen würde in der Form. Vielleicht, ich glaub, ich bin da immer noch sehr glücklich damit, aber das ist keine, One fits all Solution für jetzt alle Unternehmen. Aber ich glaube, dass die dass das neu Denken von wo sitzt die Suchmaschinenoptimierung? Wo sitzt eigentlich Presse? Sind das nicht eigentlich ähnliche Prozesse? Und können wir die nicht aus diesen Silos rausnehmen und versuchen anders unterzubringen in was auch immer für Buckets dann das sind und wie auch immer die heißen und wie immer auch der genaue Zuschnitt ist. Ich glaub, da gibt es ganz unterschiedliche Lösungen in unterschiedlichen Organisationsformen, die alle ihre Berechtigung haben. Für uns ist bis heute das eigentlich eine, ja, sehr erfolgreiche, sehr erfolgreiches Modell. Absolut, hört sich zumindest an. Ich glaube, viele Titel kommen und gehen auch. Ich kann mich noch dran erinnern, dass dass ich vor wenigen Jahren oder vor vielen Jahren, wenn ich dir die Audience gefragt hätte, wer ist Webmaster, da hätte der eine oder andere sogar noch aufgezeigt, heute tut das keiner mehr. Richtig. Also Webmaster will niemand sein. Ich war sogar mal Webmaster, ich weiß nicht, ob Du auch mal als Webmaster aktiv gewesen bist, also war eine schöne Zeit. Sprechen wir mal wieder über Social Media. Du hast ja gerade schon Social Media Pinterest gerade angesprochen. Ich würd gerne mit dir über TikTok sprechen, weil TikTok gerade ja auch, muss man sagen, wahnsinniges Wachstum hinlegt, das ist ja aggressives, wahnsinnig starkes Wachstum. Wir haben auf eurer Webseite identifiziert, dass ihr den TikTok Pixel mittlerweile auch integriert habt. Erzähl uns mal ein bisschen was über eure TikTok Strategy im Non Paid Bereich. Ich glaube, da gibt's ja nicht so viel zu erzählen, weil wir da sehr am Anfang sind. Und ich glaube aber auch, dass es wichtig ist zu experimentieren. Wir beobachten das natürlich sehr genau. Wir haben Kanäle, in denen wir sehr viel Erfahrung haben. Wir haben Kanäle, die auch für uns noch eher neu sind. Und wir versuchen immer die richtige Balance zu finden zwischen nun den achtzig Prozent vielleicht, wo wir wissen genau, was ist unser Return, was müssen wir tun, was ist der Impact und was ist der Input, diesen Impact auch zu heben und versuchen uns darauf zu fokussieren, aber immer son gewisses Fenster auch offen zu halten für, das sind jetzt Wetten und wir wissen, dass da morgen jetzt noch kein Return kommt. Wir wissen, dass das jetzt morgen noch nichts sein wird, wo wir durch die Decke gehen werden, aber wir müssen Erfahrungen sammeln. Und es gibt ganz, ganz tolle Beispiele von Einzelpersonen, die über TikTok wahnsinnigen Erfolg haben. Duolingo ist ja son Beispiel. Ich glaub, Ryanair ist son, son Beispiel, wo einzelne Zwanzigjährige, Zweiundzwanzigjährige Millionen und Abermillionen Followers und und und und Reach dann dort auf den Portalen bekommen, find ich super inspirierend, das find ich ganz toll. Ich glaube aber nicht, dass das Konzept zu kopieren dort irgendeine Art von Chance hat, sondern ich glaube, man muss mit 'nem eigen, mit einer eigenen Sprache, mit 'nem eigenen Verständnis auch in diese Kanäle gehen, rauszufinden, welchen Mehrwert kann ich dort wirklich für meine Zielgruppe auch heben? Und die Frage ist überhaupt, wie wie erreiche ich denn unsere Zielgruppe auf dieser auf dieser Plattform? Und das kriegen wir nur raus, indem wir damit möglichst spielerisch umgehen, indem wir möglichst spielerisch ausprobieren, was sind denn Formate, die wir produzieren können? Was sind denn Formate, die in irgendeiner Art und Weise mittel oder kurz oder langfristig auf unser Ziel, auf unsere Ziele einzahlen? Und was sind denn Formate, die wir in 'ner gewissen Konsistenz und Regelmäßigkeit und Qualität auch ausspielen können? Ich glaube, wir sind grade in genau dieser Experimentierphase, versuchen das in verschiedenen Sprachen, in verschiedenen Märkten. Lass uns in 'nem Jahr drüber sprechen, wo wir dann stehen. Aber ich glaube, es wäre dumm, es nicht auszuprobieren. Es wäre dumm, sich vor diesen Trends die die Augen zu verschließen. Ich glaube aber auch, und da bin ich sehr überzeugt, dass es naiv wäre, jetzt die Aufmerksamkeit zu sehr auf die Experimente zu richten. Es gibt in den in den Kanälen, in denen wir gut sind, noch so viel Potenzial zu heben. Das ist für uns der ganz klare Fokus.Fokus mit Sicherheit auch ein Kapazitätsthema. Kann ich nachvollziehen. Dann lass uns von TikTok, was aber auch gut passt, weil du hast ja gerade auch über Content gesprochen, dass die Inhalte entsprechend auch passen müssen. Lass uns über Content Marketing sprechen. Wir sind, spätestens jetzt in einem Jahr, wo wirklich Copy Writing Robots auch, wie ich finde, gute Inhalte produzieren können. Ob das wirklich gut ist, musst Du vielleicht mal bewerten. Wir können über Technologien sprechen wie GPT drei oder Open AI. Wie geht Home to go mit automatisiert produzierten Texten um? Und wenn ihr damit arbeitet und ich bin der festen Überzeugung, dass ihr damit arbeitet, aber vielleicht überzeugst Du mich gleich eines Gegenteils. Auf welche Technologien setzt ihr? Ist ja eigentlich interessant, wie Du überhaupt rausfindest, ob wir mit der automatischen Content arbeiten und wenn Du es rausfinden kannst, ob es dann so gut ist. Es ist ein Bauchgefühl, ja. Ich habe jetzt ich habe keine Deep Research durchgeführt. Verstehe. Also grundsätzlich, ich glaube, der Fortschritt, der in diesem Bereich gemacht wird, ist absolut faszinierend. Ich bin persönlich ein riesiger Freund von all diesen Entwicklungen, verfolge das sehr, sehr nah und sehe unendlich viele Möglichkeiten, was man damit machen kann. Ich glaube aber auch, dass momentan diesen Möglichkeiten da noch ein Deckel aufgesetzt ist, der uns noch nicht dorthin bringt, wo wir eigentlich sein müssen, die Qualität zu liefern, das wirklich on scale einzusetzen. Ich kann dir 'n Beispiel geben. Bei Content Generierung ist ja immer die Frage, gehen wir auf auf Scale und übersetzen dann oder kreieren wir lokalen Content? Und ich denke, es wäre zu kurz gegriffen, da eine globale Antwort für alle Use Cases zu haben. Es gibt nämlich so viele Graustufen dazwischen auch, wo es keine klaren Antworten gibt. Beispiel, wenn Du jetzt an die Ostsee fährst und Du hast am Sonntag den Anreisetag, dann ist dir vollkommen klar, am Sonntag haben die Läden zu, also muss ich besser irgendwie noch eine Tütensuppe mitbringen, meine Familie zu versorgen. Aber die fragen in Rügen, bei so weg, ja. Genau, da hast Du wahrscheinlich am Sonntag nicht eingekauft. Es sei denn irgendwie son Supermarkt hat dann dann doch offen, aber vermutlich halt dann auch nicht mehr einundzwanzig Uhr. Zumindest nicht wie in Berlin, wo Du zum Späti gehen kannst. Dir ist das klar, Du bist hier aufgewachsen, Du kennst das. Wenn jetzt eine Amerikanerin oder ein Amerikaner nach Deutschland kommt und jetzt nicht in die großen Städte fährt, sondern irgendwie in Bayerischen Wald, dann sind die erst mal überrascht, dass sie am Sonntag eventuell nirgendwo Essen kaufen können für die Selbstversorgung. Das ist eine Information, die plötzlich über Übersetzung nicht mehr mitgegeben würde, weil im deutschen Text zum Thema Verpflegung im bayerischen Wald schreibe ich natürlich nicht rein, am Sonntags haben übrigens die Supermärkte zu. Ist klar, für Amerikaner oder andere Nationen brauche ich aber diese Information. Und das ist nur ein sehr, sehr simples Beispiel, weswegen wir große Teile von unserem Content lokal produziert haben und auch lokal haben schreiben lassen, eben diesen Informationsverlust, diese echte Lokalisierung für den echten Use Case, für den echten Kundennutzen nicht zu verlieren. Dann gibt's aber so Dinge wie Anreise mit dem Flugzeug oder die Points of Interests in der Umgebung. Na, die werden sich natürlich nicht ändern, egal auf welchem Markt ich komme. Der Eiffelturm ist der Eiffelturm, egal ob ich Französisch oder Deutsch oder Englisch spreche. Und der wird auch nicht unterschiedlich hoch sein, je nachdem, welche Sprache ich spreche. Ich glaube, deswegen muss man da ganz klar unterscheiden, an welchen Stellen meines Contents und in diesem Fall sprechen wir ja nur von Textcontent und auch nur von einer Art von Textcontent, wir haben sehr viele verschiedene Arten. Manche lassen sich automatisiert übersetzen, manche müssen aber lokal gesetzt werden und der Großteil ist sicherlich die lokale Produktion. Du hast grade darüber gesprochen, dass das ihr im Textbereich ja durchaus auch schon Textautomatisierung einsetzt. Welche Chancen siehst Du denn neben der Reimproduktion von Text auch im Bereich Audio und Video? Also ich glaube, dass man da sehr viel tun kann in Zukunft. Wir haben da keine aktiven Projekte, die wir jetzt released hätten in irgendeinem auf irgendwie auf. Allerdings ist es ja schon so, dass wir unfassbar viel Content von ja unseren unseren Partnern auch bekommen. Wir haben viele Millionen Ferienhäuser auf unserer Plattform. Wir haben Angebote auf der ganzen Welt auf unserer Plattform und zu verstehen, was ist denn auf unseren Bildern, was ist denn, was wird denn dort gezeigt? Ist das 'n Pool oder ist das 'n Hund? Welche Einrichtungsgegenstände sind denn, ist das 'n schönes Bild, ist das kein schönes Bild? Das ist in, sagen wir mal, unserem Kernprodukt, unserer App oder so was, was wir seit vielen Jahren sehr, sehr intensiv machen. Das ist aber auch noch mal eine andere Art von Content als über die wir jetzt gerade in, sagen wir mal, dem dem dem dem upper Funnel Content, also dem Werbecontent oder dem Ratgebercontent, das sind noch mal verschiedene Welten auch, die jetzt nicht auch organisatorisch nicht dieselben sind. Würdest Du jetzt nach dem letzten Google Update auch davon ausgehen, dass Video eine noch höhere Relevanz einnehmen wird, auch mit Schwerpunkt in Richtung Youtube? Auf den entsprechenden Use Case runtergebrochen und sicherlich, ja. Ich glaube, dass die der Konsum von von Video oder der der die die Verwendung von Video als Informationsträger hat sich sicherlich in viel breiteren Schichten jetzt durchgesetzt, als das jetzt noch vor drei, vier, fünf Jahren der Fall war. Dreißig Sekunden sich anzuschauen, Short Video, wie sieht's denn eigentlich auf dieser Destination aus, anstatt 'n Text zu lesen, glaube ich, ist heute sehr viel mehr salonfähiger, als es noch vor einiger Zeit war. Ich glaube aber auch da ist es nicht das all.Heilmittel für jede Art von Kontext. Aber ich bin ganz sicher, dass es da Anwendungsmöglichkeiten gibt, auch für die Reisebranche, auch für das Aussuchen von Unterkünften oder Reisezielen. Hast du da ein Beispiel im Kopf, ein Unternehmen, was sehr gut in dem Segment skalierbar synthetische Videos gegebenenfalls sogar auch Suchmaschinenoptimiert einsetzt? Oder sagst du, da fällt mir so ad hoc auch niemand ein, der es wirklich sehr, sehr gut on Scale macht? Ich könnte viele sagen, die behaupten, dass sie es tun. Ich kann sicherlich auch viele nennen, die in irgendeiner Art und Weise synthetischen Content einsetzen. Es gibt in gewissen Bereichen sicherlich auch da relativ simple Anwendungsfälle, wenn es Börse geht, Wetter geht, gewisse Art von Sportmeldungen. Da gibt es Strukturen, die lassen sich sehr einfach umsetzen. Das ist aber auch eine andere Art von Konsum. Ich lese auch einen Sportbericht, vielleicht ja auch wegen der Schreibe des Autors, vielleicht eben auch, weil eine gewisse Persönlichkeit durchkommt. Und ich bin gar nicht so überzeugt, dass der synthetische Content so die Zukunft hat für jede Art von Inhalt. Eigentlich sehe ich genauso stark den Trend, dass meinungsstarke Schreibe eigentlich Hochkonjunktur hat. Die Newsletter sind so populär wie nie zuvor. Podcasts sind so populär wie nie zuvor. Und das eigentlich, weil Persönlichkeiten dahinter stecken. Der Informationsgewinn, den könnte ich auch haben durch einen synthetischen Text, aber ich höre es eben nicht nur und ich lese es nicht nur, weil die Information rauskommt, sondern weil ich eben auch vielleicht total unterhaltsam finde, wie diese Person, dieses Fußballmatch oder diesen Aktienkurs oder diesen Wetterbericht eben vermittelt. Absolut. Spannend wäre natürlich die synthetische Persönlichkeit. Richtig, bis wir da sind. Ich wollte gerade darauf kommen. Ich glaube, das dauert auch noch ein bisschen, aber wahrscheinlich kommen wir dort hin. Wird wahrscheinlich auch ein Thema sein. Dann bleiben wir doch mal bei meinem Thema Google, YouTube. Google hat mit – ich spreche jetzt einfach mal Mum – einen neuen Ansatz, der nicht mehr direkt zwischen Text, Bild und Video unterscheidet, präsentiert. Die Präsenz von Video, vor allem auch von YouTube, wird dadurch wahrscheinlich erneut noch mal erhöht. Zumindest sehen wir auch durch die letzten Updates, dass sich da ein bisschen was getan hat. Jetzt haben wir ja schon ein bisschen über Bewegtbild gesprochen, aber wie positioniert ihr euch ganz konkret in dem Segment? Oder sagst du, Bewegtbild ist für uns eher im Upper Funnel relevant und da sagen wir auf Basis der begrenzten Ressourcen, auf die du ja eben auch das Ganze noch mal reduziert hast, haben wir eigentlich noch viel zu viele andere Quick Wins oder Low Hanging Foods, die wir jetzt noch schnell abgreifen können, die einen viel höheren Impact haben, als sich jetzt mit Management Attention das Thema zu kümmern? Ich weiß auch ehrlicherweise gar nicht, ob jetzt das die größte Wette sein sollte, Video. Und ja, MAM ist eine sehr spektakuläre, spannende Weiterentwicklung. Ich sehe jetzt aber auch nicht, dass jetzt für die Use Cases, die wir hauptsächlich ansprechen wollen, jetzt plötzlich der Markt sich gedreht hat, dass jetzt nur noch Videos konsumiert werden. Ich glaube, das wäre zu kurz gegriffen. Das ist in manchen Branchen oder in manchen Nischen möglicherweise mehr der Fall. Ich sehe das aber nicht. Ich glaube, dass wir eine sehr spannende Sache bei Home2Go umgesetzt haben, und zwar, wir haben ein sehr, sehr starkes Verständnis davon, welche Inhalte wir überhaupt haben. Also ein Beispiel: Wenn du jetzt einen Onlineshop betreibst, wenn du E-commerce in irgendeiner Form betreibst, wenn du ein Portal betreibst. Ich glaube, dass die wenigsten, egal welcher Branche, dir wirklich sagen können: „Welche Inhalte hast du? Welche Inhalte besitzt du eigentlich gerade? Was ist dein Inventar? Was sind deine Assets, die du on shelf hast? Die meisten Content-Management-Systeme sind nicht darauf ausgedeckt. Eigentlich sind Content-Management-Systeme in der Regel Systeme, Seiten zu bauen, aber nicht, den Content wirklich zu managen. Und eine Sache, glaube ich, die wir extrem gut machen und wo wir sehr viel Fokus drauflegen, ist, intern ein Verständnis dafür zu entwickeln: Für welche Themen haben wir welche Arten von Content, in welcher Menge und in welcher Qualität? Und das erlaubt uns auch wieder ganz andere Remixes von Content zu bauen. Wenn ich weiß, ich habe von 20 französischen Großstädten oder von 20 französischen Städten insgesamt so und so viel Arten von dieser Art von Content und so und so viel Art von diesem Content und außerdem die Art von Bildern und die Art von Metainformation dazu, dann kann ich diese Contents relativ beliebig neu mixen und mixen eigentlich agnostisch von der Ausgabeform. Ob das jetzt – und wir haben eingangs darüber gesprochen, ob das jetzt eine Seite ist, die auf Text basiert oder ob das dann in Form von einem Videotemplate ausgegeben wird, ob das in Form von sonst irgendeinem Medienformat ausgegeben wird, ist dann fast egal. Und deswegen bin ich extrem optimistisch und extrem happy, auch zu sehen, sobald sich was bewegt, sobald wir wirklich Veränderungen sehen und wir müssen jetzt auf Video oder auf ein anderes Format reagieren. Wir sind ready, wir können das. Das ist nicht die Problematik. Ich glaube, die Problematik ist, den richtigen Zeitpunkt dann auch zu definieren und sagen: „Okay, jetzt ist wirklich dieses Investment auch lohnenswert.Richtig. Das würde ich jetzt nicht sagen, dass da jetzt morgen alles nur auf Video geht. Das heißt zusammengefasst, sagst du, ihr habt ein Content Asset Management bei euch, wahrscheinlich kombiniert mit einem DUM und ihr könnt einfach auf Basis dieses sehr breiten Portfolios, was ihr habt, sehr flott kurz sortieren und neue Inhalte dadurch schaffen, dass ihr einfach viele verschiedene Puzzleteile zusammenführt und dann auch plötzlich noch mal neues Content-Exakt. Aber das ist eine sehr gute Herleitung, dass ein typisches CMS-System so was genau, nämlich nicht abbildet. Und dann hast du auch die Probleme. Wenn du nämlich nicht weißt, welche Inhalte du überhaupt hast, dann produzierst du erst mal neu. Dann gehst du heute hin und sagst: „Oh, Mist, wir brauchen jetzt irgendwie Videocontent für die und die Destination. Und eigentlich liegt der schon da. Eigentlich liegt schon da: Was sind die interessanten Themen dort? Eigentlich liegt schon da: Was ist die Nachfrage? Eigentlich liegt schon da: Was sind die Points of Interest? Eigentlich liegt schon da: Wie hat sich das verändert in den letzten Jahren? Aber weil das nicht bekannt ist, weil niemand weiß, welche Assets eigentlich zur Verfügung stehen, wird schnell irgendjemand dann beauftragt: „Baum mal das und das und das und das und da kommen Ineffizienzen rein. Da braucht es zusätzliches Personal, da braucht es neue Prozesse, die neu erfunden werden muss und am Ende habe ich alles doppelt und dreifach. Und das brauchen wir nicht. Diesen Pain, diesen Schmerz, den können wir uns komplett ersparen. Und so konnten wir auch in der Vergangenheit sehr agil auf neue Themen und neue Trends reagieren und so werden wir das auch in Zukunft machen. Lass uns mal kurz bei MAM weiter in die Tiefe einsteigen. Mam hat ja wahrscheinlich eine Erhöhung von informationsorientierten Sucheranzeigen oder Suchausgaben zufolge. Ihr seid eine Meta-Suchmaschine. Wir sind eine Plattform, ganz richtig. Ihr seid eine Plattform, okay. Dann erklär mal, warum ihr euch als Plattform definiert und warum ich jetzt fälschlicherweise vom Metasearch ausgegangen bin. Weil du veraltete Informationen hast, einfach. Wir sind als Meta-Plattform oder als Meta-Suchmaschine gestartet. Das ist vollkommen richtig. Und so was wie Kajak vor vielen Jahren noch war oder Swodo vor vielen Jahren war. Das war 2014, 2015, so der Start. Und wir entwickeln uns sozusagen Stufe für Stufe weiter und sind jetzt auf einem Plattformstatus angekommen, wo du direkt die Buchung auch bei Home2Go abwickelst, wo du direkt bei Home2Go buchst, bekommst die Bestellbestätigung beziehungsweise die Buchungsbestätigung von Home2Go, bezahlst bei Home2Go und rufst unseren Customer Support an entsprechend. Also das ist schon ein sehr großer Schritt natürlich insgesamt über die letzten Jahre eine radikale Weiterentwicklung. Und auch das ist ein Teil davon, warum ich sage, ich habe eigentlich keine sechs Monate in derselben Firma gearbeitet, weil wir eigentlich unsere Modelle, unser Geschäftsmodell massiv weiterentwickelt haben. Und das ist super, das ist spannend. Okay, verstehe. Das heißt, ihr seht euch selber als Plattform, weil ihr als Intermediär mittlerweile auch viele Transaktionen direkt über die Plattform abbildet und dadurch auch einen direkteren Zugang und Zugriff habt auf wahrscheinlich die Kundenbeziehungen dann in dem Fall. Lass uns über Lambda sprechen. Lambda soll Konversationen programmatischer und menschlicher gestalten. Zumindest ist das der Ansinn von Lambda. Wie wichtig ist das Thema Messenger-Marketing und die Conversion-Kette für euch als Home to Go? Oder wie geht ihr im Bereich Messenger-Marketing konkret mit Themen wie WhatsApp oder auch mit Bezug auf Landa auf anderen Systemen Ist das für euch ein spannendes Thema, bei dem ihr glaubt, wir glauben schon fest daran, dass zukünftig Buchungen und Bookings eher auch über eine Messenger-konversationsorientierte Art und Weise abgebildet werden? Absolut, natürlich, klar. Aber ich habe einen anderen Anwendungsfall: Customer Support. Wir haben gerade darüber gesprochen, du wickelst die Buchung ab. Wir haben fantastische Kolleginnen und Kollegen im Customer Support, die wirklich in den letzten Jahren ein Setup aufgebaut haben, was sehr beeindruckend ist. Und wir wollen für die Kundinnen und Kunden da sein, wo sie eben gerade das Problem haben. Customer Support, First Level oder Second Level? Wo bietet ihr konkret Messenger-Marketing? Rufen uns tatsächlich an beziehungsweise schreiben uns über den Facebook-Messenger oder wo sie eben gerade sind. Und da wollen wir auch sein. Und das werden über die Zeit immer mehr Kanäle und wir wollen, egal wo die Leute sich gerade aufhalten und über ihr Problem berichten oder ihr Problem an uns herantragen, wollen wir da sein. Und da sind jede Art von Kommunikation und jede Art von Automatisierung oder Hilfe zur Selbsthilfe in diesem Fall oftmals natürlich auch, Probleme noch schneller abdecken zu können und lösen zu können, ist ein mega spannendes und großes Thema für uns. Unser Anspruch ist, im Endeffekt in jeder Situation, egal vor der Buchung oder während der Buchung oder auch nach der Buchung, da zu sein, omni präsent zu sein. Natürlich. Und das geht unter anderem auch technologiegestützt. Und ich glaube, das ist vielleicht ein spannender Kontext auch. Ein Großteil meiner Kolleginnen und Kollegen sind Softwareentwickler. Also wir würden uns vielleicht gar nicht so traditionell als Reiseunternehmen bezeichnen, sondern wir sind eigentlich zu guten Teilen Softwareunternehmen, Tech-Unternehmen. Wir haben riesige Abteilungen vergleichsweise mit Kolleginnen und Kollegen, die nichts anderes machen, als in den verschiedenen Einzelbereichen, Technologielösungen für Kundinnen und Kunden zu entwickeln. Und das betrifft natürlich das Kernprodukt, genauso wie den Support und die Hilfe rund das kein Produkt. Lass uns.Wir sitzen ja hier gerade in Berlin. Home2go ist bekannt dafür, dass ihr eine Beschwerde gegenüber Google auch unter Ausnutzung seiner Marktmacht aktiviert habt. Warum Berlin relevant? Wir haben in Berlin ja auch das Unternehmen Idealo, die Google mit mindestens fünfhundert Millionen Euro Schadensersatzsumme verklagt haben. Ich kenne den aktuellen Stand im Übrigen gerade nicht. Was ist derweil aus eurer Beschwerde geworden? Teil der Situation, wenn man an einer Börse ist, ist, dass man sich nicht mehr zu allem äußern kann oder vielleicht auch möchte, aber ich kann es mal ganz allgemein sagen: Ich glaube, ganz vielen ist der Kontext gar nicht so bekannt, was eigentlich die Problematik dahinter ist. Google ist eines der größten, eines der mächtigsten Unternehmen und die sagen: „Wir haben die weltweit beste Maschine gebaut, um Qualität zu evaluieren. Und wir haben die mächtigste Maschine der Welt gebaut, um zu erkennen, egal was du tust, was gute Qualität ist, was weniger gute Qualität ist und was nicht so gute Qualität ist. Und du musst dich nichts kümmern, weil wir können von dir rausfinden, von deinem Portal, deiner Webseite, deinem E-Commerce-Shop. Wir wissen von dir, wie gut die Qualität deines Produktes ist. Don't worry. Jetzt haben sie angefangen, ein paar eigene Produkte zu bauen und ausgerechnet die eigenen Produkte, die müssen sich nicht dieser Qualitätsüberprüfung stellen, sondern die sind dann so oben mal fest angepinnt bei Google und die sind einfach fix da, unabhängig davon, ob die Google-eigenen-Systeme sagen würden, gute Qualität oder schlechte Qualität. Und das ist eigentlich nicht richtig. Das kann ja eigentlich nicht das richtige Umgehen sein. Wenn die Qualität gut ist, ich glaube, kein Unternehmen, weder ein Idealo noch Home2Go noch viele andere, die in dem Bereich auch aktiv sind, haben Angst vor Konkurrenz. Sowohl idealo als auch Home2Go, als auch andere Unternehmen. Wir konkurrieren alle mit teilweise den größten Unternehmen der Welt. Wenn wir Angst vor Konkurrenz hätten, dann ... Ich glaube, man kann sich in einem fairen Wettbewerb völlig angstfrei stellen. Aber fair ist der Punkt. Und wenn ich mich als Unternehmer anderen Unternehmen in einen Qualitätswettbewerb stellen muss, bei Google organisch gelistet zu werden, aber Google selber sagt: „Ich mache bei diesem Wettbewerb nicht mit, sondern ich stelle mich einfach oben fix mit dem Tacker auf Position eins, schwierig. Gehen wir davon aus, dass die Behörden – da werden sich jetzt einige Behörden mit beschäftigen und auch viele Rechtsanwälte – am langen Ende zu der Erkenntnis kommen: Das ist völlig fair, was Google da macht. Geht dann von Google eine Bedrohung für euer Geschäftsmodell aus? Google ist ja da. Es ist ja jetzt nicht so, als wären sie jetzt nicht da. Auch das sind Punkte, über die zukünftige Entwicklung kann ich, darf ich nichts sagen. Ich glaube aber, das ist eine ganz interessante Situation. Einerseits darf ich darüber nichts sagen, andererseits sind wir so transparent wie noch nie, weil wir so transparent sein müssen wie noch nie. Und deswegen haben wir Investor Relation, deswegen haben wir unsere Informationen auf der Webseite, wo wir stehen, wie wir stehen und wie unsere Zahlen aussehen. Und ich glaube, da kann sich jeder relativ selber gut ein Bild machen, wie das jetzt funktioniert in einer Situation, in der Google sich so verhält, wie sie sich verhalten. Das ist ja aktuell die Situation und insofern, glaube ich, spricht das durchaus für sich selber auch. Meine Freundin hat die Tage mit unserem kleinen Sohnemann in der Küche gebacken und hat dann bei Google einfach mal flott eingegeben: „Wie schwer ist denn eigentlich eine Zitrone? Sprechen wir über Zero-Click-Searches bei Google. Wie stehst du dazu? Für mich als Endkonsument ist natürlich toll. Ich bekomme die Information sofort. Für den Publisher ist es nicht so toll. Wie stehst du dazu? Du bist ja- Ich bin ja relativ entspannt an der Situation, weil ich bin ja kein Publisher im klassischen Sinne. Das stimmt, ja. Also klar, für Unternehmen, deren einziger Geschäftszweck ist, einzelne Antworten zur Verfügung zu stellen und diese Antworten auch nicht als Originalcontent zur Verfügung stellen können, wird schwierig. Andererseits ist es halt auch die Frage: Sind das tragbare Geschäftsmodelle, die auch in anderen Kontexten überhaupt eine Zukunft haben können? Wenn ich keinerlei Originalcontent zur Verfügung habe und nur irgendwas präsentiere, was es an fünf anderen Quellen auch gibt, schwierig vielleicht auch, da nachhaltig zu wirtschaften. Also solche Arbitrage-Modelle, klar, die leiden darunter enorm. Google, wie ist das Wetter morgen? Wobei die Wetterplattformen ja gerade wirklich Reichweitenrekorde schreiben, zumindest die, die dies gut machen. Aber vielleicht halt eben nicht mehr nur mit dieser einzelnen Frage, sondern vielleicht eben mit Zusatzlösungen. Und das ist gut, dass sie sich weiterentwickeln und auch wichtig, dass sie sich weiterentwickeln. Und wenn du fragst, wie sieht das für Home2Go aus? Ich glaube, dass wir wenig Antworten und wenig Lösungen haben, die sich jetzt in einem einzelnen Satz beantworten lassen. Grundsätzlich ist aber Voice Search vielleicht eher ein Ausgabekanal als jetzt eine komplett andere Beziehungsweise ein Ausgabe-und Eingabekanal, als jetzt ein komplett anderes Prinzip. Ich werde jetzt nichts anderes tun für Voice, als ich jetzt das für die generelle Suchmaschinensichtbarkeit tue. Und da gibt es jetzt keinen Action Point für mich. Wir schauen uns das an: Wie verändert sich da die, ähm, wie verändert sich das Behaviour? Ich sehe die letzten Jahre kaum Bewegungen, die über: „Wie wird das Wetter? Ähm, wie ist die Fahrzeit? Und: „Was ist das Wetter morgen?Trivia fragen, wie die wie das Gewicht der Zitrone hinausgehen. Ich sehe da hauptsächlich Stagnation eigentlich, sehe das auch in meinem eigenen Verhalten jetzt nicht, dass ich irgendwie das jetzt groß anders schon genutzt hätte. Wenn sich das ändert, glaube ich, sind die Mechanismen dahinter jetzt nicht fundamental anders als jetzt für die textbasierte Suche. Du nutzt Nona jetzt immer. Warum? Na klar. Weil es wichtig ist, dass es Vielfalt gibt oder weil es wichtig ist. Oder Audiences. Was Nona ist. Weil es wichtig ist, dass es Vielfalt im Suchmaschinenmarkt gibt. Nona ist eine Suchmaschine aus Deutschland, wie es jetzt mittlerweile immer mehr Suchmaschinen gibt, auch im internationalen Kontext, auch im europäischen Kontext. Und ich halte es für ganz, ganz wichtig, dass es Innovation. Ja gerade auch wieder eine Suchmaschine. Richtig, Genau. Super spannendes Projekt, deren Ansatz ist ja nochmal ein anderer. Die wollen die Creator beteiligen. Ob das überhaupt funktionieren kann im Bereich Search hätte ich jetzt spontan eher Zweifel daran. Wichtig ist, dass es mehr gibt. Wichtig ist, dass es Innovationen gibt, dass es Anbieter gibt, die versuchen, andere Lösungen, bessere Lösungen, datenschutzkonformere Lösungen, einfach auch nutzerfreundlichere Lösungen zu etablieren. Zu den ganz großen Playern. Monopol ist einfach nie eine gute Sache und deswegen finde ich es ganz wichtig. Und Nuna kommt aus Köln und hat spannende Ansätze. Ich finde das ganz toll. Deswegen bin ein großer Freund von allen, die da versuchen, in diesem Markt Fuß zu fassen. Das gerade über ganz, ganz große Player, unter anderem Google gesprochen, sprechen wir über einen anderen sehr großen Player in eurem Segment Airbnb. Airbnb hat Öffentlichkeitswirksamkeit. Jetzt muss man mal bewerten, ob das wirklich nur reine PR gewesen ist oder ob da auch auch ein bisschen mehr Fundament vorhanden ist. Airbnb hat entschieden, ganz bewusst weniger in Richtung Paid zu gehen und verstärkt seine Brand und Brand Building Maßnahmen unter anderem durch TV Spots, durch Out of Home Werbung, durch Radio und Funk zu verstärken. Öffentlichkeitswirksam hat Airbnb das Ganze so dargestellt, dass man sich mittelfristig nicht komplett aus Paid zurückziehen möchte, aber zumindest sehr, sehr stark zurückziehen möchte, um einfach Abhängigkeiten zu reduzieren und eine starke Brand aufzubauen, die eben nicht mehr so stark abhängig ist von paid Search. Wie bewertest du diese Bewegung? Und gleichzeitig spielt ihr auch in diesem Segment mit, oder sagst du erneut zu der Hypothese, nicht zu der Hypothese, zu der Aussage von zuvor. Wir haben eigentlich noch so viele low hanging fruits im Paid Bereich, die werden wir erstmal abgreifen und dann erst fangen wir an, uns mit Brand Building in der Tiefe und Intensität, wie es Airbnb gerade tut, zu beschäftigen. Also ich glaube, die Analyse zu Airbnb, die muss ich dir überlassen. Du hast ja gerade schon gesagt, wie es so ausschaut und was man so liest. Ich entnehme aus der Presse und. Stehst du dazu? Ich glaube nicht, dass meine Meinung da relevant dazu ist. Ich glaube aber, dass wir bei home to go versuchen, alle Kanäle und alle Möglichkeiten maximal effizient auszuschöpfen. Starten wir bei Paid. Wir haben ein hervorragendes Paid Team. Wir haben wirklich ganz, ganz, ganz tolle Expertinnen und Experten dort, die das so machen, so gut machen und so effizient machen, wie ich das noch nie irgendwo gesehen habe. Das ist sicherlich ein enorm breites Feld. Auch Programmatic Marketing ist ja in den letzten Jahren auch unfassbar gewachsen und im Endeffekt haben die genau das gespiegelte Mission Statement, was ich gerade vorher für Inbound erzählt habe. Ich habe gesagt für Inbound. Wir möchten allen free real Estate besetzen. Das Mission Statement meiner Kolleginnen und Kollegen in paid ist Wir möchten einen paid real Estate, den wir effektiv und effizient erreichen können, besetzen. Und das ist eine Aufgabe, die niemals endet. Und die definitiv ein ganz großer, ganz großer Pfeiler natürlich in unserem Erfolg ist. Ohne Frage. Das ist aber nicht das Einzige, was wir machen. Du hast gerade Brand angesprochen. Eine Sache, die wir letztes Jahr auch gemacht haben neben dem Börsengang, ist, dass wir unsere Brand grelouncht haben. Wir sehen jetzt anders aus. Wir fühlen uns anders an, wir hören uns anders an, wir haben eine andere Appearance. Einfach. Ich glaube, die ist sehr gelungen. Wir sind zum ersten Mal. Ja, ich glaube, ich habe in den ersten in den letzten Jahren einfach einen sehr modernen Anstrich. Wieder ein sehr modernes Look and Feel und das kommt extrem gut an und wir beobachten sehr genau, was uns auch die, die die die Markenbekanntheit aided und unaided angeht und schauen, wie sich das entwickelt und sind damit zufrieden. Was jetzt auch dieser Relaunch Prozess mit sich gebracht hat. Also da investieren wir definitiv auch rein. So lasst mich meine Frage ein bisschen umformulieren, weil ich ja gerade gesehen habe, dass du nicht eine ganz konkrete Antwort darauf geben wolltest oder geben kannst, aber wahrscheinlich eher wolltest. Wenn man wenn man wenn man uns die Channels von von Home to Go mal etwas genauer anschaut, glaubst du, dass ihr mehr Opportunität habt zu wachsen im Bereich Paid? Oder sagst du Eigentlich sehe ich die Wachstumsfelder zumindest im direkten one on one Vergleich eher im Unpaid Bereich. Im Organic Bereich. Ich glaube nicht, dass Sie die Frage tatsächlich beantworten lässt in dieser Art und Weise denn mehrere Punkte. Erstens der Markt selber wächst. Wir sind in einem extrem dynamischen Markt. Das ist kein Zero sum Game, sondern der Kuchen wird jedes Jahr größer. Zweitens haben wir Dynamiken, die sich schwer vorhersagen lassen. Wir haben jetzt den fruchtbaren Krieg. Wir haben eine neue Krise, mit der wir nicht gerechnet haben. Wir haben Corona. Beides.Ironischerweise ist gut für den Ferienhausmarkt. Das ist leider so im Sinne von wir würden uns alle nicht wünschen, dass es Corona gibt und von Krieg ganz zu schweigen. Aber tendenziell ist es so, dass Leute in Zeiten von Unsicherheit eher in Ferienhäuser fahren, eher domestisch Urlaub machen, eher die sicheren Varianten wählen, als jetzt den All inclusive Urlaub irgendwo im Ausland bevorzugen. Das bringt ganz neue Dynamiken mit rein, die sich jetzt nicht auf fünf Jahre am Reißbrett planen lassen, sondern auf die man ganz agil eingehen muss. Wenn du jetzt fragst, was sind denn die größten, wo sind denn die größten Wachstumschancen? Natürlich gibt es dann so den Blueprint. Natürlich gibt es die Strategie, wo wir sagen, das, das, das und das und das sind die größten Bets. Ich glaube aber mindestens genauso wichtig ist es, agil auf eben diese Sachen, die plötzlich buchstäblich über Nacht passieren, zu agieren. Und dann sind die Opportunitäten möglicherweise wieder ganz woanders. Dann sind das plötzlich wieder Kanäle, an die wir vorher, die vorher in der Priorität nicht so hoch waren. Also genau zu verstehen, wo bewegt sich gerade der Demand? Wie entwickelt der sich langfristig? Aber was sind die Abweichungen vom Langfristplan und wie muss ich da jetzt agil kurzfristig drauf reagieren? Sind beides fundamental wichtige Dinge, um die Opportunität zu erheben. Du sagst schon, wir haben eine ganz klare langfristige Strategie und wissen natürlich, in welchen Channels wir wachsen wollen, aber gleichzeitig fahren wir natürlich auch auf Sicht. Und wenn wir merken, okay, da ergibt sich jetzt irgendwie eine tolle Opportunität, keine Ahnung, wie vor einigen Jahren Retargeting, Criteo, da gehen wir natürlich rein, weil da eben gute Kurse zu holen sind. Absolut. Okay, okay. Dominic, lass uns kurz noch... Wir haben ja gar nicht mehr so viel Zeit. Wir haben noch vier Minuten und wir haben noch einiges an Fragen, aber lass uns vielleicht noch mal kurz über eure jüngste AMIVAC – ich hoffe, ihr habt das richtig ausgesprochen – Akquise sprechen. Welche Rolle übernimmt das Inbound Marketing Team bei der oder hat es übernommen bei der Due Diligence? Kannst du uns da so ein bisschen zu abholen, wie ihr auch in diesen Prozessen involviert werdet? Wir haben relativ viele Akquisitionen gemacht. M&A machen wir seit vielen Jahren jetzt auch ein bisschen öffentlicher, weil wir es öffentlicher auch sagen müssen. Aber zu uns gehören relativ viele Marken. Wir betreuen insgesamt eine dreistellige Anzahl an Domains in einer hohen zweistelligen Anzahl an verschiedenen Märkten rund die Welt. Also das heißt, wir sprechen wirklich von extrem vielen unterschiedlichen Assets in unterschiedlichen Ländern unter unterschiedlichen Farben und Logos und Ansprachen. Und die organische Sichtbarkeit ist natürlich immer ein Thema, das für uns relevant ist. Es ist auch immer mit ein Entscheidungskriterium: Lohnt sich jetzt dieses Target für uns oder nicht? Selbstverständlich ist das in der Betrachtungsweise nicht nur irgendwie nice to have, sondern manchmal eben auch ausschlaggebend. Kommt immer darauf an, auf die jeweilige Situation. Und ein Punkt, da können wir besonders stolz drauf sein, ist, das eine ist zu erkennen: Wir haben jetzt hier eine Brand, wir haben jetzt hier einen M&A-Target, wir haben jetzt auch einen Preis, auf den wir uns geeinigt haben. Und dann eines Tages wird das unterschrieben und dann bekommt man den digitalen Schlüssel und sagt dann so: „Ja, now enjoy. Have fun. Das ist jetzt deine Webseite. Das funktioniert ja nicht. Wir können ja nicht hingehen und sagen: „Oh, wir haben jetzt zehn verschiedene Brands und haben zehn verschiedene Häuser, die zehn verschieden mal komplett unterschiedlich funktionieren und müssen die alle betreuen und die ganze Technologie dann jeweils am Laufen halten und eventuell sogar noch aufbauen. Keine Chance. Deswegen der ganze M&A-Prozess, der ist nicht nur der Input unter anderem – natürlich geben sehr viele Input, aber es ist nicht nur der Input von Inbound Marketing wichtig, sondern die Transition auf die Home-to-Go-Technologie ist einer der Schlüsselerfolgsfaktoren, dass wir sagen können, wir behalten die Brand, wir führen die Brand weiter, wir führen die Brand auf eine nächste Stufe, aber wir können das machen, weil wir eben ein System gebaut haben – wir haben kurz darüber gesprochen – indem wir Assets auf eine einheitliche Plattform umziehen können, ohne dass das jetzt im Frontend große Umbrüche mit sich bringt. Das heißt, wir können den Search Value behalten, können aber unter der Haube Dinge optimieren, vereinheitlichen und effizient onboarden. Und ich glaube, das ist eine Kette, die zusammen auf jeden Fall Sinn macht. Und die haben die Kolleginnen und Kollegen extrem gut professionalisiert und optimiert in den letzten Jahren. Schöne Abschlussworte, Professionalität. Ich fand, das Gespräch war heute sehr, sehr professionell. Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr kurzweilig, Dominik. Danke für die Einladung. Wir haben eine Punktlandung hingelegt und ja, in Richtung der OMKB-Audience. Wir gehen jetzt in einen kurzen Break und sind dann anschließend wieder für euch da.

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HomeToGo

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Im Video erwähnt

Tools & Agenturen aus diesem Talk — direkt im OMKI-Verzeichnis ansehen.

Beschreibung

Dominik Schwarz, Chief Inbound Officer bei HomeToGo, im 1:1 Fireside Chat mit unseren Co-Hosts Mario Rose und Schahab Hosseiny. Dominik gibt uns einen Einblick in die aktuellen Themen bei HomeToGo, darunter das Inbound-Marketing, Content-Marketing und neue Technologien wie automatisierte Texte.

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