(Musik) So, meine liebe Community, es geht weiter auf der Session Stage, und zwar mit dem blauen Riesen. Es mag vielleicht schwieriger geworden sein, auf Facebook Reichweite zu erzeugen, aber unmöglich ist es auch in diesem Jahr nicht, sagt Björn Tantau. Ganz im Gegenteil, wenn du weißt, wie der Algorithmus tickt und wie du alte und neue Follower von dir begeisterst und wie richtig guter Content überhaupt aussehen muss, dann bleib doch auf der Erfolgsspur. Schaut euch jetzt an, was Björn Tantau zu kugelsicheren Tipps und Tricks für euch parat hält. Ja, Holland, vielen Dank für die Einführung. Schön guten Morgen aus Hamburg, alle die jetzt zuschauen. Ich leg auch mal gleich los, denn so viel Zeit haben wir ja nicht. Deswegen wähle ich hier eben kurz die Präsentation aus und dann geht's auch schon los. So, da haben wir's. Also, heute geht's die besten Tipps und Tricks für hohe Interaktionsraten bei Facebook. Ganz zu Anfang mal, alle, die jetzt schon dabei sind, können gerne mal in den Chat schreiben, bei wem denn tatsächlich in den letzten Jahren die Reichweite nicht wirklich gestiegen ist, sondern eher gesunken ist. Ja, das würde mich mal interessieren. Ähm, mal gucken, ob da 'n paar Antworten kommen, ähm, bei welchen Leuten entsprechend das passiert ist, ne. Dann werden wir hier heute auf jeden Fall ein paar Tipps haben. So, wer sich über mich, Björn Tantau, noch gerne informieren möchte, kann das machen auf björntantau.com. Ich möchte jetzt heute nicht die Zeit verschwenden mit Ego-Folie, denn wie gesagt, wir haben nur 'ne halbe Stunde und dann möchte ich definitiv hier auch Mehrwert bieten. So, ich seh im Chat bei einigen Leuten, geht's auf jeden Fall runter. Hier wird's eine schwieriger, hier auch auf jeden Fall gesunken. Ja, das ist insgesamt so der Trend. Ähm, das ist auch problematisch, das gebe ich zu, aber es gibt Methoden, um das zu machen. Das Problem, wir fangen mal an. Das Problem mit Facebook ist, Facebook ist groß und bietet definitiv Chancen. Das wissen wir alle. Also es geht jetzt nicht darum zu sagen, Facebook ist komplett tot, letztes Quartal auch wieder super Quartalen gelegt, Zahlen steigen, mehr Mitglieder, mehr zahlende Werbetreibende und so weiter. Also das ist definitiv 'n Thema, was nach wie vor interessant ist. Das hier ist die Weltkarte der sozialen Netzwerke. Ähm, das hat sich mittlerweile auch noch 'n bisschen weiter Richtung Blau verschoben. Das Problem ist halt, dass die Reichweite und Engagement tatsächlich in den Keller gehen, ja. Das ist halt so. Das möchte ich auch hier gar nicht beschönigen. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es alles Quatsch ist. Ja, es stimmt, organische Reichweite geht bei Facebook in den Keller. Möchte ich hier nicht, äh, in Abrede stellen. Das ist so, das hier sind Zahlen von zwanzig, sechzehn, siebzehn und es wird auch nicht besser. Und zum Beispiel, daran erinnern sich bestimmt noch viele von euch, das war Anfang zwanzig achtzehn, dass Facebook gesagt hat, im Newsfeed werden jetzt Beiträge, ähm, zu Werbung und Nachrichten noch weiter reduziert. Das heißt, Facebook hat damals gesagt, wir wollen das Ganze wieder etwas privater machen. Also so, wie es ursprünglich mal war, dass Leute sich eins zu eins vernetzen und man über seine Freunde und Bekannte sich austauschen kann, ja. Das ist natürlich für Werbetreibende und für Leute, die Facebook am Marketing benutzen, für ihre Unternehmen nicht so zweckdienlich. Deswegen war auch damals die Aufregung groß und die Methoden, die damals dafür gesorgt haben, dass die Reichweite wieder nach oben geht, wenn man sich 'n bisschen Mühe gegeben hat, die funktionieren heute auch noch. Wie gesagt, es geht weiter runter. Ähm, es ist auch in den letzten Jahren runtergegangen, aber das ist halt nur ein Schnitt, ein, ein, quasi ein Durchschnitt, wie er insgesamt zu sehen ist. Das ist niemals auf individuelle Fälle zu, ähm, unterzubrechen, denn in individuellen Fällen geht's auf jeden Fall definitiv weiter hoch. Deswegen heute die zwei Weisheiten des Tages. Nummer eins, so simpel wie einfach: Gib den Leuten, was sie wollen, klingt jetzt vielleicht so 'n bisschen so, ja, wie Kalenderspruch, aber ich stelle, ich stelle in meiner, ähm, persönlichen Praxis fest, dass es halt tatsächlich so ist, Moment, so. Dass es halt tatsächlich so ist, dass das nicht von allen berücksichtigt wird. Das heißt, viele Menschen, die Social Media Marketing machen, auf Facebook oder auf, äh, oder auf, äh, oder auf anderen, äh, äh, Kanälen, die sagen entsprechend: „Ja, alles klar, wir machen das mal so." Ähm-Aber es ist halt nicht das, was die Leute wirklich haben wollen. Ja, das heißt, man muss als Marketingverantwortlicher immer darauf gucken, was möchte die Zielgruppe. Wie gesagt, klingt einfach, aber wird halt von den meisten Menschen leider nicht so oft berücksichtigt. Und das Zweite ist: Mach mehr von dem, was wirklich funktioniert. Auch da ganz wichtig, jetzt in diesem ersten Quartal, alle von euch haben sicherlich das Thema Clubhouse mitbekommen. Das ist das berühmte Shining Object Syndrom. Das heißt, es macht keinen Sinn, jetzt immer demnächsten neuen Trend hinterherzurennen, auch wenn Clubhouse eine gute Erfindung ist, keine Frage, aber es macht definitiv Sinn, wenn man sagt: „Okay, ich möchte hier entsprechend in dem Thema drinbleiben und mich hier darauf konzentrieren, was wirklich funktioniert. Sprich, was wirklich funktioniert in dem Sinne von: Ihr habt schon Sachen gemacht, die bei euch funktioniert haben. Ihr habt Sachen ausprobiert und ihr wisst, was für euch entsprechend funktioniert. Das heißt, wenn ihr Content produziert und ihr habt festgestellt, dass bestimmte Sachen gut funktionieren und andere Sachen nicht so gut funktionieren, dann macht ihr natürlich mit dem Content, der gut funktioniert, weiter. Alles andere ist völliger Quatsch. Trotzdem sind viele unterwegs, die sagen: „Ja, okay, ich muss jetzt mal gucken, was noch so funktioniert. Das ist auch gut, aber die meisten sind wirklich dabei und sagen: „Ich gucke jetzt immer, was neu funktioniert. Ich mache jetzt immer das neue Portal auf. Ich gucke mir auf jeden Trend an, was funktioniert. Clubhouse zum Beispiel war dieses Jahr ein super Beispiel, wo viele gesagt haben: „Ich muss was machen. In den ersten paar Tagen waren die Leute halt die bekloppt auf Clubhouse mit dabei. Das ist nicht wirklich zielführend. Also erstens, gibt den Leuten, was sie wollen. Und zweitens macht mehr von dem, was wirklich funktioniert. Denn dann klappt das Ganze deutlich besser. Denn wenn man weiß, was wirklich funktioniert, ja, wenn man weiß, was funktioniert und macht davon mehr, dann kann es nur nach oben gehen. Und dann hat man letztendlich auch den Algorithmus, ich will nicht sagen in der Hand, aber dann hat man den Algorithmus so ein bisschen unter Kontrolle und weiß zumindest, welche Dinge man tun muss, damit sie auch wirklich funktionieren. Denn wenn ihr nicht wisst, was ihr tun müsst, dann haut das Ganze nicht hin. Und der Algorithmus am Beispiel Facebook – das gilt übrigens auch, was wir heute besprechen – für Instagram, für LinkedIn. Das funktioniert letztendlich auch für TikTok. Jeder Algorithmus, der irgendwie auf Engagement anspricht, der ist dort entsprechend gemeint. Drei Faktoren gibt es beispielsweise bei Facebook, also jetzt ganz grob, ne: Wie der Facebook-Algorithmus hundertprozentig funktioniert, das weiß ich selber auch nicht. Das wissen bei Facebook ein paar Leute, aber niemand weiß das. Auch da noch mal ein wichtiges Thema: Wenn jemand zu euch kommt und sagt: „Ich weiß, wie der Facebook-Algorithmus funktioniert, ja, nicht wirklich. Also niemand weiß das hundertprozentig genau, aber man kann sich mit cleverem und smartem Marketing entsprechend Sachen abgucken und sich überlegen: „Wie mache ich das? Und es gibt ein paar Faktoren, die wir kennen und diese Faktoren können wir beeinflussen. Das sind diese drei. Erstens, die Affinität. Faktor eins. Beispiel: Wie sehr interessiert sich der User überhaupt für den Content des Publishers? Also wie sehr sagen Leute, die jetzt euch folgen, ob nun in einer Facebook-Gruppe oder auf einer Facebook-Seite oder auch mit einem Facebook-Profil: „Wie sehr interessieren sich die überhaupt? Das heißt, wie stark ist die Affinität? Das heißt, wenn ihr beispielsweise eine Seite habt, wo es Katzen geht, dann könnt ihr sicher sein, dass ihr nicht so viele Hundefreunde auf der Seite haben werdet und umgekehrt. Das ist die Affinität. Das heißt, die Leute, die auf Facebook unterwegs sind, die ihr erreichen wollt, die müssen sich auch schon für euer Thema interessieren. Ja, ganz wichtig. Moment. Kleine technische Störung, eben mal kurz behoben. So, also, ähm, die Leute müssen sich dafür interessieren und ja, dann müsst ihr den Leuten auch das bieten, was sie haben wollen. Ne? Das ist Faktor eins. Also, wenn ihr das Interesse der Zielgruppe nicht aufgreift, dann wird es nicht funktionieren. Faktor zwei ist die Gewichtung. Wenn es Interaktion geht und das ist der Schlüssel zur Reichweite auf Facebook, auf LinkedIn, auf Instagram. Und wenn ihr Reichweite generieren wollt, dann braucht ihr Interaktionen, dann braucht ihr Engagement. Ja, ganz wichtiges Thema. Das heißt, eure Inhalte müssen so gebaut sein, dass die Leute auch das Ganze liken, dass sie kommentieren, dass sie teilen, dass sie es weiterleiten, dass sie irgendwo raufklicken. Wichtig: Interaktionen sind nicht nur Likes, Kommentare und Shares, also Reactions, ne, Likes gibt es noch ein paar andere. Ähm, Interaktion ist die Gesamtfülle von Engagement. Das heißt, auch wenn Leute irgendwo auf ein Bild klicken, ist ein Engagement, ist eine Interaktion. Wenn Leute auf eure Facebook-Seite klicken, weil sie euch irgendwo eine Anzeige gesehen haben, ist eine Interaktion ganz wichtig. Und da müsst ihr halt gucken, welche Interaktion könnt ihr provozieren. Und da ist immer ganz wichtig: Ja, Likes sind super, also Reactions, ne, Likes oder Ha ha oder Smiley oder Hate oder traurig, was es gibt, das ist wichtig, aber wichtiger ist zum Beispiel ein Kommentar oder wenn etwas geteilt wird. Die Interaktion, also die Gewichtung der Interaktion aus Sicht des Algorithmus ist viel, viel, viel stärker, wenn ihr sagt: „Okay, ich habe einen Content, wo ich beispielsweise mehr Kommentare provoziere oder wenn Leute das Ganze mehr teilen. Ein Like ist okay auf den Beitrag, bei Facebook beispielsweise, aber ein Kommentar ist besser, weil ein Kommentar ist aus Sicht des Netzwerkes, wenn es Interaktion gibt, eine viel stärkere Interaktion, eine viel stärkere Wertung. Und deswegen ist es wichtig, dass ihr sagt: „Okay, ich baue meinen Content so, dass möglichst viele Menschen damit reagieren, aber auch, dass eine bestimmte Art und Weise der Reaktion kommt, also der Interaktion. Beispielsweise jemand teilt etwas, statt einfach nur zu liken. Beispiel: Jemand kommentiert etwas, statt nur zu liken oder jemand, ähm, likt und kommentiert, beides zusammen. Das ist natürlich noch besser. Ihr müsst noch mal ganz klar sehen: Soziale Netzwerke strafen prinzipiell auch nichts ab. Soziale Netzwerke bevorzugen Inhalte. Wenn zum Beispiel ihr einen Inhalt veröffentlicht, dann misst sich dieser Inhalt in einer ähnlichen thematischen Nische mit anderen Inhalten, die zum gleichen Zeitpunkt oder irgendwie einen Zeitpunkt herum veröffentlicht.Wurde. Und diese Interaktionen werden verglichen und wenn ihr quasi über den anderen Beiträgen steht, die mit euch konkurrieren, dann kriegt ihr vom Algorithmus natürlich Pluspunkte. Ja, Abstrafungen gibt es natürlich auch, aber da wird immer viel erzählt. Die meisten Abstrafungen passieren, wenn ihr gegen die Regeln verstoßt und so weiter und so fort. Hier ist es so, dass tatsächlich Facebook sagt okay, wenn dieser Beitrag, diese Werbeanzeige mehr Interaktionen hat, mehr Engagement, also populärer ist im Vergleich zu anderen, die sich in einem ähnlichen thematischen und temporären Kontext bewegen, dann werdet ihr quasi hochgestuft. Das ist also die Gewichtung. Und Faktor drei ist diese sogenannte Time Decay, also der zeitliche Versatz. Wann hat der User mit eurem Content zuletzt interagiert? Ne? Auch da ganz einfach und auch ganz logisch, wenn ihr halt eine Facebook Seite habt oder ihr macht Facebook Werbung als Beispiel, da ist ein bisschen anders. Facebook Seite reden wir heute von organisch oder auch eine Facebook Gruppe als Beispiel, wenn ihr dort eine Seite habt und da postet ihr irgendwie so einmal im Monat irgendwas und das ist dann so ganz nett und Leute gucken das ein bisschen sich an, ja, dann reicht das nicht. Also es muss nicht jeden Tag gepostet werden. Es muss bei Gott nicht jeden Tag fünfmal gepostet werden. Aber ihr müsst da schon eine Regelmäßigkeit reinkriegen, damit die Leute entsprechend dort sagen okay, da bleibe ich dran. Ich zum Beispiel bei meiner eigenen Personal Brand Vermarktung bin tatsächlich fast jeden Tag unterwegs. Wenn ich mit Kunden arbeite, für die ich ja überwiegend beratend tätig bin und weniger operativ, dann sage ich denen auch Wir machen für dich jetzt mal einen Content Plan, wir machen für dich mal einen Engagementplan und dann geht es quasi los. Dann haben die auch letztendlich genug Munition, um regelmäßig zu posten. Ja, ganz wichtiges Thema. Das heißt, ihr braucht da eine Regelmäßigkeit. Social Media Marketing, wie alles andere auch. Im Onlinemarketing ist leider kein Sprint. Es ist bedauerlicherweise ein Marathon und da müsst ihr halt Vollgas geben, damit das Ganze für euch klappt. Und dieser Tiny Key ist wichtig, denn ganz klar Facebook schaut sich an oder Instagram oder LinkedIn, die schauen sich an, wie oft hat denn jemand mit dem interagiert? War das jetzt die letzten zwei Wochen irgendwie einmal oder ist das jeden Tag? Und natürlich, wenn jemand mit euch mehr interagiert, dann ist auch das wieder von der Gewichtung deutlich höher, als wenn man sagt nee, das ist nur ein, zweimal die Woche oder einmal im Monat. Das ist ein ganz wichtiger Faktor. Also ihr müsst dort entsprechend, wie ich immer sage, Munition haben, damit ihr auch ein bisschen was verteilen könnt. Weitere Faktoren, zum Beispiel Landingpage. Welche Adresse ist das, wenn das eine gesperrte Adresse ist? Wenn das eine geflaggte, also die irgendwie mal missgebaut hat, die URL, dann kann es passieren, dass das auch nicht funktioniert. Wie ist natürlich die Qualität des Contents. Also habt ihr einen wirklich guten Beitrag? Habt ihr gute Bilder? Habt ihr gute Texte? Habt ihr gute Videos? All das zählt da mit rein. Ist der Content einzigartig oder nicht? Ganz klare Sache. Wenn ihr irgendwie zum 50. Mal irgendwas aufwärmt, was es anderswo schon gab, dann sagt natürlich Facebook selber auch so ja, okay, ist jetzt ein bisschen langweilig, deswegen gibt es da jetzt eine Reichweite, das heißt auch das funktioniert besser, wenn ihr wirklich unique Content, also einzigartige Inhalte produziert, die funktionieren. Klar, wenn es negatives Feedback gibt, dann fällt das natürlich dem sozialen Netzwerk auch auf und dann kann es sein, dass das ein bisschen in Anführungszeichen Minuspunkte gibt. Um was für eine Beitragsart handelt es sich? Klar, wenn ihr nur einen kleinen Text da reinpackt, dann ist das logischerweise nicht so hochwertig, als wenn ihr entsprechend sagt okay, ich mache jetzt mal richtig schönes Video oder richtig gute Bilder all solche Sachen. Ja, das ist definitiv ein Thema, was da auch mit gehandelt wird. Und wie viel von dem Content wird tatsächlich konsumiert? Ja, also Facebook schaut sich natürlich an lesen sich die Leute jetzt irgendwie den Text wirklich komplett durch oder irgendwie nur zwei drei Zeilen? Das kann Facebook messen. Ja, das heißt, wenn ihr Inhalte mit Text versieht, ein Bild zum Beispiel, dann wird natürlich die Verweildauer auf diesem Bild gemessen. Bei LinkedIn zum Beispiel auch noch viel krasser mit der sogenannten Realtime. Das heißt, auch da müsst ihr mit dabei sein. Dann, was ich vorhin sagte Wie genau wurde interagiert? Also welche Art von Interaktion haben wir da? Ist es nur ein Like oder ist es vielleicht ein Kommentar? Ja, das sind so weitere Faktoren, die wichtig sind. Das heißt all das im Hinterkopf behalten und natürlich versuchen, den Leuten die möglichst beste Nutzererfahrung zu bieten. Deswegen gebt den Leuten, was sie wollen und macht mehr von dem, was wirklich funktioniert. Okay, was wollen die Leute denn? Auch genannt Marktforschung. Ich sehe es halt ganz oft, dass Leute zu mir kommen und sagen Ja, wir haben Marktforschung gemacht und haben wir zigtausend Euro ausgegeben. Dabei ist es gar nicht notwendig. Ihr habt Facebook als Marktforschungstool für euch alle und da könnt ihr entsprechend sagen okay, alles klar, dort möchte ich jetzt mal das Ganze so machen, dass ich rausbekomme, was denn die Leute gut finden. Also was wollen die Menschen? Ganz wichtig Es spielt keine Rolle, welchen Content ihr am besten findet. Es ist wirklich so also ich kenne das immer, dass irgendwelche großen Konzerne, dass da irgendwie ein CEO einen Award bekommen hat für irgendwas. Ist doch super, keine Frage. Ist ein Trust Symbol. Auf jeden Fall ist ein Trust Faktor sollte man haben. Aber der Konsument, der stellt sich die Frage okay, was springt denn dabei für mich raus? Und der stellt sich nicht so sehr die Frage Ja, die haben so einen krassen CEO, da möchte ich jetzt Kunde werden. Ja, das ist manchmal auch der Fall. Aber in der Regel geht es darum, dass die Leute sagen Was springt denn für mich dabei raus? Also hört darauf, was die Zielgruppe gut findet. Und die Zielgruppe, die kann man einfach fragen. Man kann Fragen stellen, man kann in der Gruppe Fragen stellen, man kann auf einer Seite Fragen stellen, man kann auch anderswo Fragen stellen. Habt ihr zum Beispiel einen großen Newsletter Verteiler? Dann fragt doch einfach mal die Zielgruppe, was die gerne haben möchte, was sie gut findet. Ja, bei welchen Fragen reagieren die Leute am meisten? Das kann man auch sagen. Wenn man eine Content Serie erstellt bei Facebook, dann sieht man ja, wo am meisten Reaktion kommt. Und wenn am meisten Reaktion kommt, dann macht man davon natürlich in Zukunft mehr. Also es geht nicht darum herauszufinden, wie jetzt die Firma im besten Licht dasteht. Es geht darum, herauszufinden, was die Leute am besten finden, mit welchem Content die Firma sie am besten interagieren. Und das kriegt man raus, indem man halt Content produziert. Dann einfach alle Antworten rausfinden und dann testen, testen, testen, wie reagiert wird. Schaut euch an, worauf reagieren sie, wie gut? Und dann, wenn ihr erkennt, da ist ein Muster.Ihr macht zum Beispiel fünf Content Arten. Bei zweien wird super interagiert, bei einem so lala und bei zwei überhaupt nicht. Dann fallen die zwei mit gar nicht und die eine mit lala natürlich raus und die beiden, die super waren, die werden weitergemacht und davon wird dann der Content gemacht. Ganz simpel, muss halt gemacht werden. Ja, also das machen halt viele nicht. Das weiß ich aus meiner Praxis, aus meiner Erfahrung mit vielen Kunden, dass viele so was halt vorher nie gemacht haben. Aber wenn man es macht, wird es einfacher. Deswegen immer die Dinge mit den Augen der Zielgruppe sehen, Experimente starten, gucken, wie die Menschen reagieren und keine Angst vor Feedback, welcher noch immer Feedback ist gut. Wenn die Leute euch sagen, was ihr besser machen sollt, wenn die Leute euch sagen, was sie sich wünschen, dann ist das gut. Und wenn es darum geht, was man machen kann, hier mal elf Sachen, auf die Menschen gerne und viel reagieren. Provokation zum Beispiel, wenn man abstimmen sollte, Votings, Neuigkeiten, Sachen, wo man sagt: „Wow, sehr krass. Kommen doch dann noch ein paar Beispiele dazu. Narzissmus? Klar, logisch. Eigenvorteil, Rätsel, Nostalgie, Diskussion, Positivität und lustige Sachen. Darauf reagieren Leute. Das heißt, wenn ihr überhaupt schon mal losgeht und in Social Media Content produzieren wollt, um viel Reichweite zu bekommen, denn darum geht es. Je mehr Engagement ihr bekommt, desto mehr Reichweite kriegt ihr, weil die Leute, die euch schon folgen, zukünftige Inhalte von euch weiter oben im Newsfeed angezeigt bekommen, priorisiert und entsprechend das Ganze besser konsumieren können. Das ist der Hebel. Engagement, Interaktion, das ist der Hebel. Und ihr müsst jetzt einfach nur, also einfach nur, ich weiß, das ist schwierig, aber ihr müsst euch überlegen, mit welchen dieser Dinge kann man das machen? Denn einfach nur Content ist nicht die Lösung. Das hier ist der Content, äh, die Content Shop Theorie und so ungefähr seit zweitausendsechzehn, siebzehn gibt es sowieso viel mehr Content, als wir konsumieren können. Ja, das heißt, aus diesem Wirrwarr von Content, was es so gibt, mal abgesehen von Facebook, Google, YouTube, Instagram, Twitter und so weiter und so fort, werden ja auch noch E-Mails verschickt. Es gibt so Sachen wie Tinder, Netflix, ähm, und so weiter, SMS werden verschickt und so weiter, wo Leute entsprechend sagen: „Okay, das ist sehr viel Content, da müsst ihr quasi rausstechen. Und das ist die Aufgabe, Content zu produzieren, wo Leute wirklich sagen: „Okay, das ist ja spannend. Jetzt folge ich dem mal oder ich like das Ganze. Es geht auch nicht darum, dass Leute sofort folgen müssen. Wichtig ist erst mal, dass da überhaupt erst mal ein bisschen Schwung in die Bude kommt und dass da erst mal ein bisschen, ähm, Interaktion passiert. Und, ähm, gilt übrigens auch für, ähm, Facebook-Seiten oder Gruppen, die vielleicht eine längere Zeit brachgelegen haben. Auch die kann man wieder reaktivieren. Es kommt halt auf den Content an. Ja, der beste Weg, aus der Masse hervorzustechen, ist unter anderem so was hier, die bei Sex sind sie sowieso immer auf Trab. Ist ein älteres Modell hier. Neuland ist auch schon ein paar Jahre her, aber das sind einfach Dinge, die fallen auf, die bleiben im Kopf. Ja, ihr müsst natürlich so was nicht selbst machen, aber man kann sich überlegen, wie kann ich selber auch lustige Sachen machen, die natürlich auch ein bisschen provozieren? Denn diese Neuland-Thematik war ja damals durchaus provokativ. Ja, dann gibt es noch so was hier. Lustige Sachen. Wie bekommt man Edding vom Monitor runter? Ja, erreichte Personen fünfhundertelftausend und vierzehntausendfünfhundert, äh, Gefällt-mir-Angaben, Kommentare oder geteilte Inhalte. Solche Dinge funktionieren. Natürlich müssen sie auf euer Produkt, auf eure Dienstleistung, auf eure Zielgruppe einzahlen. Ja, das ist ganz wichtig. Es geht auch hier nicht darum, dass ihr entsprechend immer nur lustige Sachen macht, weil sie totlachen und sagen: „Haha, wie witzig, sondern es muss natürlich auf euch einzahlen. Das, was ich heute alles zeige, das sind Beispiele aus allen möglichen Bereichen bunt gewürfelt, die euch inspirieren sollen. Das heißt, dass ihr wisst, worauf es ankommt, dass ihr wisst, welche Trigger es gibt und dass ihr wisst, welche Methoden ihr anwenden könnt, um die Leute wirklich dazu zu bringen, dass sie reagieren, um die Leute halt wirklich hinterm Ofen hervorzulocken. Denn das ist das Problem. Manche sehen es ja auch gar nicht, ne, und deswegen ist es halt ein Thema, das man darauf entsprechend, ähm, auch hinbekommen soll. Ja, Martin sagt gerade mit Merkel, das war jetzt nicht auf Angela Merkel bezogen, auf das Modell, aber, ähm, ähm, letztendlich ging es einfach darum. Also, wie kriegt man Edding vom Monitor runter? Ja, Beispiel. Dann so was hier: Ne, Beste auf Social Media kennt ihr alle. Klar, Provokation. Wir wollen diese asozialen Touristen hier nicht haben, sie sollen nicht kommen. Sagt der andere hier: „Wir wollen sie, wir wollen sie aber auch nicht zurück. Das heißt, auf eine provokante Sache wird hier mit einer lustigen Sache geantwortet, mit einer spaßigen Sache. So was sorgt dafür, dass Leute interagieren. Tausendzweihundert Likes, vierunddreißig Comments, vierundvierzig Mal geteilt. Ja, solche Dinge sorgen dafür, dass ihr im Gespräch seid und bleibt. Ganz richtig: Provokation ist n gutes Mittel. Natürlich müsst ihr auch den Gegenwind vertragen und ihr müsst so was immer so einsetzen, dass es für euch funktioniert. Aber bitte auch keine große Angst vor Shitstorms haben. Ja, das kann mal passieren, aber die meisten Firmen standen nach den Shitstorms besser da als vorher. Ihr solltet deswegen keinen Shitstorm provozieren, aber ihr solltet wissen, dass man in einem gewissen Maße provozieren kann, wenn man auch dann entsprechend die Community handeln kann. So was hier. Bvg wird immer wieder gezeigt mit Social-Media-Vorträgen als Best Practice, auch von mir. Wenn Bono und die Ads von U2 in der Berliner U-Bahn singen, dann ist das eine Meldung wert und dann schauen sich das Leute auch an, liken das, kommentieren das, geben das weiter. Klar, ihr habt vielleicht nicht die Möglichkeit, Bono und die Ads von U2, ähm, bei euch hinzuholen, aber es gibt andere Möglichkeiten. Überlegt euch, was könnt ihr machen, wo Leute sagen: „Wow, krass. Wusste ich nicht. Ist super. Ähm, ist n grau-- geiles Thema und so weiter. Überlegt euch, was kann man da machen und dann macht das einfach. Hier, Buzzfeed Deutschland auch immer gern gesehen. Seien wir ehrlich, Katzenohren sind im Grunde Teufelshörner. Wenn wir uns das Bild hier anschauen, ist das sehr hart. Und mit solchen Sachen kriegt man natürlich Diskussion an den Start, ne. Das ist der Klassiker: iPhone versus Apple-- iPhone versus Android. Wenn man sagt: „Was findest du besser, iPhone oder Android? Hörst du sofort, die iPhone-Gemeinde sagt: „Yeah, iPhone super und die Androids sagen: „Gott, iPhone, was für'n Dreck. Geh weg damit. Und das ist genau so was. Damit kann man Diskussionen, ähm, äh, anfachen. Und auch da ganz wichtig: Diskussionen sind okay.Diskussionen sind okay, ihr müsst sie halt nur moderieren, ja, ganz wichtiges Thema, ähm, sonst haut's entsprechend, äh, nicht hin. Also man muss da Community Management nachhalten und dafür sorgen, dass es gut funktioniert, sonst geht ihr, ähm, damit baden. So, Nostalgie, hier, sowas. Was war dein, äh, was war dein erster... Moment, ich muss hier wieder eine, eine Anfrage abblocken. Das, äh, scheint im System nicht so gut zu funktionieren. So, Nostalgie. Ne, was war dein erster Computer? Auch da wird, äh, viel, äh, ähm, wird hier viel kommentiert. Hier sechshundertsiebenundsechzig. Das ist das, was ich meinte, ne, die Interaktion. Wir haben hier acht Likes, da Kommentare und das hier sind Leute, die irgendwo auf den, auf den Text geklickt haben. Aber das zählt trotzdem in die Interaktion mit rein. Das heißt, ihr müsst das hier geteilt durch das nehmen mal hundert. Dann habt ihr die Interaktionsrate, ja. Und je höher die ist, desto besser ist das für euch. Und das ist ein Mittel, was auf jeden Fall auch entsprechend gut funktioniert. Abstimmung ist auch ein Thema, was hier mit drin ist. Leute stimmen gerne ab, Leute machen gerne Quizze, aber am erst, dann ist das Nostalgie, wenn Leute sich daran erinnern, ja, wie schlimm war das damals in den Neunzigern mit meinem ersten PC oder in den Achtzigern mit meinem ersten Atari, äh, und so weiter und so fort. Geht auch übrigens mit Handys wunderbar oder auch mit, äh, äh, Facebook, äh, Facebook Seiten. Was soll ich, was teilen, sagt Karina? Interaktion geteilt durch erreichte Person mal hundert, dann hast du die Interaktionsrate von dem Artikel. So, Fazit: Finde heraus, auf welche Inhalte deine Zielgruppe am meisten reagiert und produziere dann planmäßig mehr davon, immer zuverlässig zu liefern. Das ist der Punkt, wie es funktioniert. (räuspert sich) Und wenn ihr solche Inhalte habt, die ihr in Social Media entsprechend, äh, äh, posten könnt. Wie gesagt, heute Thema war Facebook, das klappt aber auch bei LinkedIn. Bei LinkedIn sogar aktuell noch besser. Das klappt auch bei Instagram und das klappt auch bei, äh, TikTok. Wenn ihr euch überlegt, okay, warum haben Leute bei TikTok irgendwie so x Millionen Follower und x Millionen Videoaufrufe? Auch die machen regelmäßig Content und sorgen dafür, dass die Leute entsprechend darauf, äh, damit interagieren können. Ja, das ist der springende Punkt und so, ähm, funktioniert es. Also, findet heraus, Marktforschung, was wollen die Leute wirklich haben von euch? Ne, ganz wichtiges Thema und dann macht einfach planmäßig. Und das ist ganz wichtig, planmäßig mehr davon. Ich bitte jeden, jeden und jede, der oder die jetzt heute mir zugehört hat, ihr braucht Pläne. Wenn ihr Pläne habt, ist es total simpel. Ja? Wenn ihr eine Strategie habt, wenn ihr einen Plan habt, wenn ihr wisst, was ihr tut, ist es total simpel. Die meisten Menschen, mit denen ich arbeite, kommen zu mir, weil sie halt genau die Sachen-- übrigens auch große Firmen, nicht, dass ihr denkt, das ist 'ne Einzelperson, auch große Firmen haben oft keinen Plan-- kommen zu mir und sagen, das klappt nicht. Und dann macht man n kurzen Audit und stellt sofort fest, okay, daran liegt's. Und dann kann man daran arbeiten. Deswegen ganz wichtig für euch: Macht Pläne. So, genau dann greift nämlich dieses Prinzip, was wir hatten, Affinität, Gewichtung und zeitlicher Versatz. Und dann wird das Ganze entsprechend auch funktionieren. So, das war's von mir. Ich beantworte gleich noch ein paar Fragen, denn bis zehn haben wir ja noch. Vielen Dank. (...) Bei Fragen auch gerne melden und wer die Folien haben möchte, schickt gerne 'ne WhatsApp an diese Nummer und, ähm, macht das Stichwort UMKB '21 dazu. Dann werde ich das entsprechend zuschicken. So, jetzt haben wir noch fünf Minuten, deswegen würde ich gerne noch ein paar Fragen beantworten, denn ein paar Fragen kamen ja noch rein. So, mal gucken, mal gucken, mal gucken. Da fängt's an. Also. Wie viel Abstand sollte zwischen zwei Posts am gleichen Tag liegen? Ich empfehle zwei Posts am gleichen Tag wirklich nur dann, wenn tatsächlich schon viel Reichweite vorhanden ist, denn sonst kann es passieren, dass der zweite Post gegenüber dem ersten Post tatsächlich, ähm, mich benachteiligt wird, aber Facebook sagt dann, okay, einer reicht pro Tag, dass dann der zweite Post entsprechend deutlich weniger, äh, Reichweite bekommt. Deswegen sollte der Abstand möglichst groß sein, beispielsweise, keine Ahnung, morgens halb zehn und noch mal abends viertel nach acht, je nach Zielgruppe, ja. Bei B2C geht das, bei B2B nicht so sehr, weil bei B2B nicht so viele unterwegs sind. So, wie wichtig sind Aktionen des eigenen Accounts mit anderen? Ähm, ja, macht auch Sinn. Du kannst auf jeden Fall mit eigenem Account anderswo-- bei Instagram ist das relativ wichtig. Du kannst da dir ein bisschen Trust aufbauen. Du kannst sagen, okay, ich möchte da entsprechend mal Sichtbarkeit erreichen. Das kannst du machen, hat aber jetzt auf deine eigene Performance erst mal keine großen Auswirkungen. Kommt dann eher nachgelagert. Einzigartiger Content nur auf Facebook oder generell im Web? Also was ist, wenn ich zum Beispiel, äh, Artikel schreibe? Kannst du machen, aber Facebook und alle anderen sozialen Netzwerke möchten natürlich, dass die Leute in diesem Walled Garden, also in dem System drinbleiben. Denn je länger sie drin sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Werbung konsumieren. Also solltest du tatsächlich Inhalte produzieren für das Social Network, ab und zu dann mal eigene Inhalte einfügen, die von deiner, ähm, die von deiner Webseite kommen. So, wie lange sollte man, äh, den, der Beitrag sein? Recht kurz, oder kann man ruhig recht viel schreiben? Genau, unterschiedlich. Musst du testen. Also ich persönlich finde es besser, wenn man ein bisschen mehr schreibt, keine Romane, (räuspert sich) ein bisschen mehr. Es muss zum Thema passen. Je länger der Text ist, desto länger beschäftigen sich Menschen damit im Zweifel. Und wenn sie länger auf den Beitrag sind, misst Facebook das. Die Verweildauer ist höher, die Dwell Time, und dann geht das Ganze entsprechend, ähm, ein bisschen mehr in den Algo rein. So, das war Martin mit Merkel. So, wirken sich Markierungen von Partnern auf die Reichweite aus? Ähm, nein, nur wenn dein Content schlecht ist. Was durch was teilen? Das hatten wir auch. Super Beitrag, vielen Dank. Macht Facebook im B2B-Bereich Werbeagentur Sinn oder ist dann besser eher LinkedIn, äh, geeignet? Ähm, geht beides. Wie oft sollte man mindestens bei Facebook posten, um relevant zu bleiben? Ähm, so oft, wie es die Leute vertragen. Also einmal im Monat auf jeden Fall nicht. Einmal die Woche, ich würde dann schon eher sagen, so zwei-, dreimal die Woche. Ähm, also auf jeden Fall regelmäßig, ja, regelmäßig. Sind Hashtags bei Facebook sinnvoll? Mittlerweile ja.Sind aber noch kein sehr großer Hebel. Dennis möchte wissen: „Würdest du für eine Zielgruppe fünfzig plus B2C ein Erzeugwerker aufbauen? Wenn ja, welche? Natürlich. Fünfzig plus, fünfzig plus, ist eine der größsten Zielgruppen im Internet und die haben auch Geld. Die haben nicht nur zwei Euro fünfzig wie die dreizehnjährigen, die haben Geld auf jeden Fall, Dennis. So, Zeit ist um. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wie gesagt, wer die Folgen haben möchte, WhatsApp an die Nummer schicken und dann schicke ich das ganze zu. Jetzt ist es zehn Uhr. Damit ist meine Zeit, glaube ich, um. Und ja, solange noch kein Moderator mit dabei ist, kann ich auch gerne weiter fragen, beantworten, mal gucken, ob jemand kommt. Erhält man mehr Follower durch bezahlte Werbung? Nein, mehr Follower erhältst du, Natalie, wenn dein Content gut ist. Leute folgen dir, weil dein Content gut ist, weil dein Produkt gut ist, weil das, was du machst, gut ist, nicht weil du Werbung schaltest. Weil die Werbung kann auch ... Du kannst Millionen Werbungen ausgeben. Wenn die Werbung SCH Punkt, Punkt, Punkt ist, dann folgt dir auch keiner. Wie fängst du in der Regel mit einer komplett neuen Seite auf Facebook an? Freunde einladen, nicht sinnvoll. Freunde einladen ist auch nicht sinnvoll, es sei denn, es sind Freunde, die entsprechend, von denen ihr wisst, dass sie das gut finden. Ansonsten macht Freunde einladen keinen großen Sinn. Deswegen brauchst du für eine neue Seite auf jeden Fall Facebook-Werbung oder Instagram-Werbung oder halt Short Post-Dings. Wenn du anderswo schon Reichweite hast, zum Beispiel im Newsletter, kannst du die Leute entsprechend darauf schicken. Oder wenn du schon Reichweite hast auf Instagram, kannst du sie auf Facebook oder andersherum. Also das sollte man machen, nach dem Motto: „Hey Leute, wir sind jetzt auch bei Facebook, Instagram, LinkedIn. Und das ist dann quasi eine mögliche Vorgehensweise. Kannst du machen. So, ich glaube, meine Zeit ist um, ehrlich gesagt. Wir haben aber noch hundertdreißig Leute im Raum hier drin. Ist ja auch noch kein Moderator. Insofern, wenn ihr auch eine Frage habt, gerne stellen. Dann kann ich die gerne auch noch beantworten, solange jemand mich hier nicht abwürgt. Die Möglichkeit wäre jetzt da. Also, gibt es noch eine Frage? Irgendjemand? Gut, das scheint nicht der Fall zu sein. Deswegen, da haben wir noch: FB-Seite lieber seriös oder familiär? Kommt auf deine Zielgruppe an: Wen willst du erreichen? Wie sind die Leute so drauf? Sind die eher familiär oder seriös? Definiere auch seriös. Seriös ist auch ein breit gefächertes Feld. Manche sagen seriös so ist, andere sagen nicht. Also musst du gucken, auch welches Produkt, welche Zielgruppe, dann kannst du das dir anschauen. Auch da testen, testen, testen. Auch wenn das letztendlich nicht passt, was man hören möchte, aber wenn ihr testet, dann findet ihr es raus. Letztendlich, wenn irgendwelche neuen Wirkstoffe erfunden werden, dann wird ja auch nicht mehr getestet. Wenn neue Autos an den Start gebracht werden, wird auch nicht mehr getestet. Wenn eine neue Webseite gebaut wird, wird sie auch erst mal hoffentlich getestet vorher. Das müsst ihr machen. Ohne geht es nicht. Gut, alles klar. Dann wären das für heute. Ich wünsche euch noch viel Spaß bei der weiteren OMKB. Ist eine super Konferenz. Ich war schon oft da im Real Life. Dieses Jahr bedauerlicherweise nur digital, aber hat gut funktioniert. Insofern wünsche ich euch noch einen schönen Resttag bei der OMKB. Habt ein schönes Wochenende und wie gesagt, wenn ihr die Folgen haben wollt, meldet euch gerne bei mir, dann schicke ich die zu via WhatsApp.
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