So, und jetzt, ähm, lieber Matthias, ähm, bist du mir zugeschaltet? Ja, moin, moin. Hervorragend. Wo seid ihr eigentlich? Wo wir sind? Ja. Ja, wir sitzen hier in unserem Studio unter Wasser im beschaulichen Osnabrück sind wir hier. Ach, Osnabrück war das. Ja, genau. Wir sind, ähm, n bisschen abseits der, ähm, der, der, ähm, Metropole gegangen und jetzt heute in Osnabrück im Studio. Und du bist in München zugeschaltet oder wo, ähm, bist du gerade? Ich bin in blablabla. Es ist noch früh. Ja, ich bin in München. Ich habe ja jetzt ein halbes Jahr in Holland gelebt, aber ich bin jetzt wieder zurück in, in München im Büro und das ist gerade für solche Anlässe immer toll, weil wir haben ja auch ein kleines Studio mit bisschen Lampen, ein bisschen besserem Mikrofon. Das ist besser als das aus meinem kleinen Homeoffice kann ich mich in Holland zu machen. Ja, ich habe es gerade im Intro schon erwähnt, ähm, dass ihr ja mit Sinch zusammengegangen seid. Und, ähm, wie ist so die, die erste Zeit? Kann man ja fast nicht mehr sagen. Jetzt auch schon wieder ein Jahr, äh, oben oder drüber. Wie, wie schmeckt das so? Ja, es ist, äh, es ist in etwa ein Jahr her. Genau. Und, ähm, ich vergleich's immer so ein bisschen mit so einer Partnerschaft. Ja, am Anfang ist natürlich alles super exciting und aufregend. Dann kommt die Hochzeit. Alle so: „Yeah, Honeymoon ist auch noch schön, aber, ähm, so nach einem Jahr merkt man halt, so Merger ist doch nicht so einfach, gerade wenn das so ein großes Unternehmen ist wie Synch. Ähm, es hat viele Vorteile, viele, viele, ähm, Stolpersteine, sage ich mal, gerade was so die ganze globale Ausrichtung angeht. Also wenn ich in meinen Terminkalender schaue, wenn ich dann teilweise mit den Kollegen in Seattle, ähm, telefoniere und meine Kinder eigentlich ins Bett bringen muss. Also durchweg positiv, viele neue Erfahrungen, aber man muss halt schauen, wie man sich da irgendwie zusammenrauft, um da eine lebenslange Partnerschaft mit vielen tollen Kindern einzugehen. Ja, Wahnsinn. Wahnsinn. Cool. Ich drück euch die Daumen. Matze, magst du uns entführen in die World Age des Conversational Commerce? Ja. Cool, dann übergebe ich dich und dann treffen wir uns gleich wieder zu Q&A. Sag mal, Frage noch vorher: Was verstehst du denn unter Conversational Commerce? Ja, wir haben gerade schon so ein bisschen darüber geschnackt und, ähm, wer von uns schon irgendwie Berührungspunkte hatte und, ähm, ich hatte ein Case, ähm, dort konnte ich, ähm, über Messenger, ähm, mir verschiedene Designs von Merino-Wolle-Long Sleeves zeigen lassen, konnte das auswählen und bin von dort dann in den Warenkorb-Prozess allerdings überführt worden. Das war, glaube ich, irgendwie Shopify. Also es war dann ein ausgehender Link, wo es weiterging. Das ist jetzt so meine Experience gewesen. Perfekt. Dann, äh, hör gut zu. Ich werd dir ein bisschen was erzählen, weil das ist genau das, wo wir stehen, aber ich zeige auch ein bisschen, wo wir hinkommen werden in den nächsten, äh, Wochen, Monaten. Man weiß es ja nie so genau bei Meta. Ich gebe euch auf jeden Fall ein bisschen einen Überblick über die drei großen Messenger, zumindest in der westlichen Hemisphäre, also über Facebook, über WhatsApp und ein bisschen wie ihr Instagram nutzen könnt. Ähm, dafür nehme ich mir jetzt eine halbe Stunde Zeit- -ähm, und ich hoffe, ihr lernt ein bisschen was dabei. In erster Linie ihr seid ein bisschen inspiriert, was man machen kann und was auch nicht. Cool. Wir freuen uns drauf. Dann bis gleich in der Q&A. Jo. Man sieht meine Slides, nehme ich an. Ähm, will ich mich noch mal kurz vorstellen. Ihr könnt mich Matze nennen. Matthias Mehner ist eigentlich mein Name, aber jeder sagt zu mir Matze. Aber wie gerade schon angekündigt, ich habe gerade so eine Doppelrolle. Auf der einen Seite kümmere ich mich global um das Software-as-a-Service-Marketing bei Sinch, bin aber auch noch der General Manager hier von Messenger People. Und ja, den Rest müsst ihr mir einfach glauben, dass ich mich ein bisschen zumindest mit dem ganzen Thema Messenger-Kommunikation in allen möglichen Formen und Farben auskenne. Ich erzähle nichts zum Thema Messenger People, nur eine Folie vielleicht, weil ich ganz stolz darauf bin. Ähm, die OMR haben uns gerade zu einem der zehn wichtigsten und besten Online-Marketing-Tools gewählt. Wir sind Leader im Bereich Marketing, Mobile-Marketing, äh, und Top-Rated. Das ist uns ganz wichtig. Wir haben echte Kunden, ganz, ganz viele echte Kunden. Deswegen kann ich hier stehen und euch ein bisschen was erzählen, was funktioniert und was nicht funktioniert, weil wir halt nicht nur eine Software sind, sondern wir sind halt auch die People dahinter. Wir helfen euch, wie ihr die Cases dann über die verschiedenen Messengern auch umsetzt. Was macht Sinn, was macht nicht Sinn. Ähm, das ist im Prinzip in a Nutshell das, was Messenger People als Softwareunternehmen so macht. Und wenn wir jetzt mal reinschauen, ähm, wie läuft das so bei Messenger People, äh, dann zeig ich euch hier mal ein bisschen den Maschinenraum. Das sind unsere Kunden. Wir haben so ungefähr dreitausend Kunden, ähm, und das sind die Konversationen, die Messages, die unsere Kunden mit ihren Endkunden – das kann B2B, B2C, B2C natürlich in erster Linie B2C sein –, äh, dann seht ihr, dass der Hauptteil von der Kommunikation, die über unsere Software läuft, äh, schon WhatsApp ist. Ja, also WhatsApp ist der dominierende Messenger und deswegen werde ich auch ein bisschen tiefer in das Thema WhatsApp eingehen. Aber wir sehen gerade im Bereich Instagram auch eine erhöhte Nachfrage nach professionellen Lösungen. Äh, das ist schon der zweitgrößte Direct-Messaging-Kanal über unsere Plattform. Facebook, Telegram und so ein bisschen andere Apple Live Chat, was wir noch anbieten. Ist okay, kann man mit ins Portfolio mischen, aber so richtig the Beef ist eigentlich bei den drei Meta-Messengern. Ähm, lasst uns anfangen. Ich habe es deswegen auch so ein bisschen gewichtet. Facebook Messenger. Wir alle kennen die Nutzerzahlen von Facebook und in welche Richtung das so läuft. Äh, von daher von aus meiner Perspektive der unattraktivste Messenger, gerade wenn ihr E-Commerce in Deutschland macht. Wenn ihr in Frankreich E-Commerce macht, sieht das Spiel schon wieder ganz anders aus. Äh, aber es gibt zwei Sachen, die funktionieren auf dem Facebook Messenger, die ihr nutzen könnt für euer Commerce. Das eine ist jetzt auch nicht neu, aber entwickelt sich doch immer weiter, ist das klassische Performance-Marketing. Das heißt, ihr schaltet eine ganz klassische Facebook Ad, äh, und leitet hier eben nicht in irgendeine Landing Page weiter, in irgendein Formular, sondern leitet hier direkt in den Messenger weiter mit eurer Ad.In dem Messenger kommt ein kleiner Chatbot. Keine Angst, das muss keine künstliche Intelligenz, nichts Kompliziertes sein. Aber hier schafft ihr es relativ schön, mit drei, vier, fünf Fragen so einen Funnel aufzubauen, Daten abzufragen und dann entweder die Daten zu sammeln für CRM-Zwecke oder halt auch, das Beispiel hatten wir ja gerade schon, passende Produkte vorzuschlagen. Wenn ich weiß, grüne Long Sleeves sind denen am liebsten, kann ich ihnen natürlich nach drei, vier Fragen einfach in diesem Facebook-Messenger-Chat einen grünen Long Sleeve vorschlagen, den er dann auch direkt kaufen könnte. Also wie gesagt, nichts Neues, aber so diese Conversion in diesem Funnel, super, super einfach, ohne große Friction dahinter. Das kann man auf jeden Fall mal ausprobieren, relativ unkomplex. Was die Sache wieder spannender macht – und deswegen habe ich eigentlich das Thema Facebook Messenger auch überhaupt mit aufgenommen – ist eine Neuigkeit: Seit Mai '22, also seit diesem Mai, könnt ihr mit den gesammelten Kontakten, die ihr in eurem Facebook Messenger habt, ob die jetzt über eine Adcom oder über einen klassischen Kundenservice Case, diesen Kontakten könnt ihr jetzt auch wieder proaktiv Nachrichten schreiben. Das hatte Facebook zwei Jahre lang mal unterbunden beziehungsweise durften das nur Medien unternehmen. Jetzt ist das wieder geöffnet für alle und das macht die ganze Sache spannend, weil damit könnt ihr natürlich alle, die über euch über den Facebook Messenger in Kontakt waren, im Moment noch mit Newsletter bespielen. Das ist noch kostenlos. Natürlich, Meta muss auch Geld verdienen. Die haben schon angekündigt, dass das irgendwann mal etwas kosten wird, aber im Moment ist das wirklich eine super coole CRM-Maßnahme. Stellt euch vor, ihr habt die Daten von dem ihr wisst, der maggrüne Longs Leaves. Einen Monat später, zum Black Friday zum Beispiel, schickt ihr ihm noch mal über den Facebook Messenger kostenlos noch mal eine neue News und droppt „Hey, Black Friday. Heute noch mal 20% auf alle grünen Longs Leaves und Winterjacken. Das ist so ein paar Cases, je nachdem, was ihr für eine Zielgruppe habt, wenn ihr noch vier Facebook-Zielgruppe habt, die man auf jeden Fall mal ausprobieren sollte. Gerade im Bereich Conversion und Performance funktioniert das noch gut. Instagram. Instagram nutzen, glaube ich, die meisten von euch, wenn ihr im E-Commerce unterwegs seid. Und ich hatte es ja schon gesagt: Für mich ist Instagram gerade so der Rising Star in diesem ganzen Thema Conversational Commerce, auch wenn das jetzt kein klassischer Messenger ist. Aber wir sehen natürlich eine enorme Anzahl an Kunden, die über Instagram eure Feeds, eure Reels, eure Stories konsumieren, aber dann sich natürlich auch per Direct Messages bei euch melden. Ja, 150 Millionen Nutzer, sagt Instagram, machen das im Monat mit Brands chatten und das ist schon ein Riesenpotenzial. Ich sehe das Potenzial vor allen Dingen bei Instagram in dieser Kombination. Wir reden ja so ein bisschen über E-Commerce oder Conversational Commerce. Und mit Instagram habe ich halt mit den Storys, mit den posts, habe ich halt tolle Reichweitenformate, wo ich Inspiration machen kann, wo ich entdecken kann. Ich habe die Shop-Funktion, die ist natürlich noch nicht so super pro, aber ich habe schon mal eine Shop-Funktion und ich habe eben das, was wir Conversational Commerce nennen. Das heißt, ich kann aus dem Shop heraus direkt anfangen zu chatten mit dem Unternehmen, eben zu fragen: „Hey, gibt es dieses Longs Leaf auch noch in Größe XL oder gibt es das vielleicht auch noch in einem anderen Grünton? Das ist conversational. Ich schreibe wieder mit meinem E-Commerce-Spot. Und das hier mal an einem Beispiel zu zeigen, dass das Instagram schon ganz geil gebaut hat, seht ihr hier so einen Instagram-Shop. Da gibt es das Produkt. Ihr könntet das schon in den Warenkorb legen, ihr könntet das schon kaufen direkt, aber wenn ihr eine Frage habt, habt ihr hier unten noch diesen „Ask a Question-Button. Damit kommt euer Kunde direkt in euren Direct Messenger mit einem Klick, schickt euch eine Direct Message. Das Produkt, zu dem er eine Frage hat, ist hier auch schon automatisiert hinterlegt. Das heißt, der Bearbeiter weiß sofort: „Oh, okay, es geht jetzt dieses Dusty Top A Shadow. I don't know, was das ist. Und so kann man relativ schnell anfangen, gerade bei ein bisschen erklärungsbedürftigen Produkten, über das Produkt zu schreiben oder auch hier – beim Longs Leaf hatten wir es ja auch gerade schon – oder auch hier neue Produkte vorzuschlagen, aber vielleicht auch noch mal in einen Content Piece zu linken, das vielleicht noch mal zu erklären, vielleicht in ein Video zu linken, in ein Reel zu verlinken, noch mal zu zeigen, wie man diesen ... Was ist das hier? Augenschattierung, keine Ahnung, wie man das anwendet oder so. Also diese Interaktivität bei Instagram, die finde ich schon extrem, extrem spannend. Jetzt kennt ihr das vielleicht alle. Ihr habt vielleicht sogar ein paar Follower auf Instagram oder ihr arbeitet mit Influencern zusammen und das Feedback, was wir immer gehört haben, ist: „Boah, ja, Instagram Direct Messages ist cool, aber das kann kein Mensch bearbeiten, weil da kommt so viel rein. Es sind ja nicht nur die klassischen Anfragen, die über den Chat reinkommen, sondern es gibt ja diese Story-Mentions, die Story-Reactions, die in Instagram Direct Messages reingehen. Das ganze Thema Kommentierung geht alles da rein. Also hier ist es wirklich wichtig, wenn ihr eine gewisse Größe habt, hier auf professionelle Tools zu setzen und hier vor allen Dingen auf das Thema Automatisierung zu setzen. Keine Angst, ich hatte das ja gerade schon beim Facebook-Messenger gesagt. Auch hier reden wir noch nicht von künstlicher Intelligenz. Wir reden hier auch nicht von einem Chatbot, der alles verkaufen soll. Wir reden hier – und das ist das Erfolgsgeheimnis unserer Kunden – immer über eine Kombination aus Chatbot und Mensch. Wie kann das funktionieren? Wie könnt ihr Ressourcen sparen, wenn ihr Instagram-Messages ein bisschen professioneller, ein bisschen skalierbarer machen wollt? Es gibt von Instagram schon vorgefertigt solche Quickstart-Tabs. Also hier kann man schon mal FAQs anlegen. Letzte Collection, also die häufigsten Items, kann man hier einfach in Instagram Direct Messages direkt anlegen. Man kann dann bei FAQs weitere FAQs hinzufügen, zum Beispiel: „Hey, wo ist mein Paket? Wie lange dauert das? Die Lieferung? Solche Sachen, die ja sehr häufig im Kundenservice, im E-Commerce angefordert werden, könnt ihr einfach hier schon hinterlegen. Wichtig, darauf plädiere ich: Lasst den Chatbot nicht alleine irgendwelche Sachen entscheiden. Das geht meistens schief.Nutzt die Talk to an Agent Funktion, also der Human Handover, der Chatbot weiß nicht weiter oder ich als Kunde will gar nicht weiter, weil ich eine spezielle Frage habe, Talk to Agent Funktion einbauen und dann wird eben dieser Chatbot Dialog automatisiert an einen der nächsten freien Agent übergeben. Davon haben wir extrem viele Kunden, die das genauso nutzen, sagen ich federe die meisten meiner Anfragen schon im Vorfeld ab, aber ich biete immer noch diesen persönlichen Service, weil am Ende verkaufe ich über persönliche Beratung oder über persönlichen Kundenservice. Wenn ihr das simpel einsetzt und das ist wirklich was, was ihr innerhalb von drei, vier Tagen bauen könnt, verspreche ich euch, wir sehen vierzig bis sechzig Prozent weniger Aufwand allein in diesem Bereich Instagram Direct Messages zu beantworten und hier eine loyale Community aufzubauen. Ich habe mal noch so einen kleinen Hack mitgebracht, ein kleine, eine kleine Aktion, die man in dieser Kombination mit einem Gewinnspiel machen kann. Das ist Joybird. Die verkaufen Möbel und was sie machen, die machen einen klassischen Post. Das kann natürlich auch ein Reel sein, zum Beispiel, ähm, und sagen ja hey, ich mache hier dazu ein Gewinnspiel. Wenn ihr das toll findet, kommentiert einfach. Also noch gar nicht Direct Messages, sondern kommentiert einfach WinJoybird mit einem Hashtag. Dieser Hashtag wird dann als Keyword von dem Chatbot aufgegriffen in den Direct Messages. Der Kunde, der User, der Nutzer auf Instagram wird abgeholt, gesagt hey, Glückwunsch, du bist bei dem Gewinnspiel dabei. Damit wir dich benachrichtigen können, gib uns noch deine E Mail Adresse. Ja, so könnt ihr eure Daten anreichern, zum Beispiel. Und nachdem die E Mail Adresse oder jede andere Art von Datum, ähm, abgefragt wurde, kann man dann das Reengagement sogar noch weiterspielen, wie das Joybird hier macht, indem die dann noch so einen kleinen Engagement Quiz Bot drumherum gebaut haben, rund um Produktempfehlungen, ähm, Produktquize et cetera pp. Hier kann man natürlich auch schon neue Produkte für den Verkauf anbieten, aber wenn ich in diesem Gamification Szenario bin, ich will was gewinnen, dann ist es ganz schlau, dann nochmal so ein Gamification Szenario nachzuschießen und zu sagen hey, kennst du eigentlich schon unsere zehn beliebtesten Möbelstücke? Also ganz einfach gebaut, ganz einfaches Setup, relativ schnell umgesetzt und relativ erfolgreich, was die Conversation angeht. Zwei Sachen, die noch spannend sind beim Instagram Messenger. Das eine ist das Thema Payment. Im Moment nur für kleine Unternehmen verfügbar. Also ihr müsst, ähm, den Meta Anforderungen für kleine Unternehmen hier wieder, ähm, entsprechen. Ähm, ihr müsst natürlich ein Unternehmenskonto auf Instagram haben, das mit dem Facebook Instagram Shop verknüpft haben und das ganze Thema Meta P. Ich würde sagen, bei dem ganzen Thema Payment auf Instagram sind wir hier in Deutschland gerade bei zwanzig Prozent, aber wir sehen es in anderen Ländern. Technisch ist das alles fertig. Es wird jetzt weiter und weiter angerollt. Also ich kann euch nur empfehlen, seid dafür ready für Commerce über den Direct Messenger, weil Payment wird sicherlich in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten eine spannende Option auf Instagram. Noch was relativ exklusiv, ähm, was jetzt noch nicht viele gehört haben. Im Moment ist Instagram Direct Messages ja ein User initiated only. Das heißt nur Follower, Fans, Kunden von euch, die euch anschreiben, euch als Marke, nur denen könnt ihr zurückschreiben. Aber auch hier bastelt, ähm, Instagram an einer Newsletter Funktion. Der Matt Adima, der Chef von allen Messengern bei Meta, hat das im Mai angekündigt, dass, ähm, Unternehmen jetzt die Möglichkeit erhalten werden, Follower auch direkt anzusprechen. Auch hier das gleiche Szenario wie beim Facebook Messenger. Ihr wart mit jemandem in Kontakt, der vielleicht nach dem Möbelstück gefragt hat. Ähm, das Möbelstück war nicht verfügbar. Jetzt seid ihr in der Lage, drei Wochen später dem nochmal aktiv ein Instagram Direct Messages zu schicken und zu sagen, "Hey, dein Möbelstück ist jetzt verfügbar oder dein Möbelstück ist jetzt zwanzig Prozent günstiger." Ist noch nicht ausgerollt, aber wir warten eigentlich täglich da drauf, dass diese Option zur Verfügung stehen wird. Machen wir, kommen wir zum großen Batzen. Ich schaue mal auf die Zeit. Ein bisschen habe ich noch. Kommen wir zum großen Batzen. Kommen wir zum WhatsApp. Ich hatte es euch ja schon gezeigt. WhatsApp mit Abstand der wichtigste Messenger, auch bei allen unseren Kunden. Ob ich jetzt nach Deutschland schaue, nach Indien schaue, nach Brasilien schauen, WhatsApp ist der wichtigste Messenger. Und was halt spannend ist an WhatsApp, ich war jetzt gerade vor zwei Tagen auf einer Konferenz, wo die Leute gesagt haben, "Ja, das ist so was für junge Leute". Ganz im Gegenteil. Ja, natürlich ist die junge Zielgruppe auch noch auf WhatsApp, aber was WhatsApp für mich spannend macht und da sehe ich sehr, sehr viele Cases, gerade da, wo eure TikTok, eure Instagram, eure Facebook Zielgruppe aufhört, da habt ihr immer noch eine WhatsApp Zielgruppe. Also ihr seht es ja hier hoch bis auf fünfundsiebzig Jahre und älter habe ich immer noch eine WhatsApp Penetration in Deutschland von über neunzig Prozent der Messenger Nutzung. Also gerade wenn ihr so ein bisschen die vierzig, fünfzig, sechzig, siebzig Jährigen erreichen wollt. Meine Mom zum Beispiel liebt es, über WhatsApp zu kommunizieren, auch mit Unternehmen. Auch eine spannende Zielgruppe. Nicht vergessen, wenn ihr in eure Konzeption geht. Was ganz wichtig ist, was ein bisschen falsch manchmal rüber kommuniziert wird. Meiner Meinung nach ist WhatsApp der beste Kanal, um euer Customer Lifetime Value zu steigern. WhatsApp ist jetzt nicht euer Customer Acquisition Kanal. Da ist zum Beispiel Instagram oder auch ein Facebook besser, ähm, weil die halt eine Reichweite haben. WhatsApp an sich hat ja keine eigene generische Reichweite, außer über die paar Stories da unten. Ähm, also erhaltet das im Hinterkopf. WhatsApp ist eher Customer Lifetime Value, eher Bindung als jetzt wirklich Neukundenakquise, die ihr über WhatsApp generieren könnt. Ich habe euch fünf Beispiele mal mitgebracht, die ich mal schnell durchgehen würde. Das Thema Marketing, ja.Ja, so mal hier, mal da funktioniert das. Ich habe hier den einen Case mitgebracht. Das ist Giso von die ohne Influencerin und die haben gesagt hey, wir machen für GISO für unsere Influencerin einen WhatsApp Shop auf oder ein WhatsApp Channel auf, ziehen alle Leute von Instagram, von Tiktok, von YouTube auf diesen WhatsApp Channel. Und hier bietet GISO jetzt täglich frische Produkte behind the scenes Geschichten. Das spannende hier natürlich ich komme ohne Algorithmus mit einer relativ hohen Aufmerksamkeit immer wieder mit meiner Followerschaft in in Kontakt, sodass wir hier bei GISO bei diesem Kanal extrem hohe Conversion Rate sehen, sowohl was das Thema Klick angeht, das Thema Feedback angeht, aber auch natürlich das Thema ich kaufe die Produkte dann. Beratung, das ist so mein Lieblingscase im Moment. Das funktioniert wirklich am allerallerbesten im Commerce. Also einfach der simple Fact hey, bevor ich etwas kaufe, habe ich noch eine Frage. Da sind die meisten Online Shops eher schlechter drin. Wir kennen diese Live Chat Bubbles wie gesehen, wir haben auch ein Live Chat, aber wir sehen, dass mehr und mehr Kunden rausgehen aus diesem Live Chat, Webchat hin zu WhatsApp, weil es extrem viele Vorteile hat. Mein Best Case, den ich hier immer zeige, weil es wirklich die Schablone ist für wie ihr das aufsetzen könnt, ist Miss Bombardur. Miss Bombardur war ein klassischer Farbenshop noch vor ein paar Jahren in Regensburg, den haben sie zugemacht, gehen voll all in in das Thema Ecommerce und haben sich aber die Frage gestellt hey, wie schaffe ich das? Meine persönliche Bindung zu meinen Kunden und die Beratung, die ich im Shop brauche, um eben mehr zu verkaufen, nicht nur meine Farbe für die Möbel, sondern die Pinsel dazu, die Abdeckplane dazu. Und die haben sich von Anfang an dafür entschieden, WhatsApp hier als Beratungskanal für ihre Produkte mit einzusetzen. Mehr als zwei Drittel aller Beratungen, die sie über ihre Produkte machen, auf der Webseite, könnt ihr ja mal vorbeischauen, laufen über WhatsApp, ein paar Leute rufen noch an, aber der Großteil läuft über WhatsApp. Und was Eric mir letztens im Interview gesagt hat die Konvertierung ist halt extrem gut, weil ich halt in dieser sehr guten Beratung bin, in dem Upsell Prozess drin, weil ich Bilder schicken kann, Videos schicken kann, aber auch den Link schicken, damit die Leute kaufen. WhatsApp ist unser wichtigster Verkaufskanal. Zwei Sachen, um das ein bisschen zu skalieren. Wir hatten es gerade schon. Was wir mittlerweile anbieten als Software, sind die Schnittstellen zu eurem Shop System. Das heißt hier könnt ihr natürlich eure ERP Systeme, eure Online Shops mit abgleichen, müsst ihr nicht alles eins zu eins in WhatsApp eingeben. Wir haben dafür Templates gebaut. Das heißt wir sind hier schon über einen Umweg wirklich im Bereich conversational commerce dabei. Mit in Warenkorb legen, mit auschecken, mit weiter checken. Also das funktioniert noch nicht direkt auf WhatsApp, aber in euren bestehenden Shopsystem können wir das schon mit verlinken, sodass ihr hier wirklich super geile Experience anbieten könnt. Was auch spannend ist, wir wollten ja ein bisschen tiefer reingehen bei WhatsApp. Wenn ihr natürlich mit den Leuten schon in Kontakt seid und die beratet, beratet, breht, i don't know, dann zieht ihr euch ja ganz, ganz viele first Level Data. Ja, wir hatten es ja gerade schon. Ich möchte gerne einen grünen Fleecepullover in Größe M haben. Das sind ja extrem wertvolle Daten, die ihr über diesen WhatsApp Chat generiert, die ihr dann abspeichern könnt in unserem System, aber natürlich auch in eurem ganz normalen CRM System. Aber mit diesen conversational data könnt ihr dann das machen, was im Moment der Killer in der im WhatsApp Marketing ist. Ihr könnt hier wirklich hyper personalisierte Zielgruppen bilden. Also ich hatte hier das Beispiel ist ein Screenshot jemand der adidas mag und der der weiß als Lieblingsfarbe angegeben habe. Und hier könnt ihr dem wirklich auch wieder über Push Funktionen bei WhatsApp wirklich dezidierten weißen Adidas Turnschuh anbieten, sodass ihr vielleicht eine Zielgruppe nur von 1500 zweihundert Leuten habt, aber die wirklich hyper personalisiert genau das Angebot bekommen, was sie haben wollen. Das habt ihr aus first party data, nicht aus irgendwelchen Facebook, TikTok etc. Sondern ihr wisst genau, dass die Kunden darauf stehen und schickt ihnen dazu die angeboten. Und das ist das, was meiner Meinung nach, was wir bei unseren Kunden sehen, im Moment den Customer Lifetime value extrem in die Höhe treibt. Das ist das Thema CRM. Ja, also ihr wart mit denen in der Beratung, aber ein Monat, zwei Monate, drei Monate, je nachdem wie eure Produktzyklen sind, wollt ihr den mit weiteren Angeboten bespielen. Black Friday kommt, Weihnachten kommt und dann hier so ein Hyper Targeting zu wählen und den Kunden über WhatsApp nochmal anzuschreiben, ja, das funktioniert extrem gut. Johannes von Snocks, damit ich nicht immer ich erzähle. Johannes von Snock hat hier so einen LinkedIn Beitrag gemacht vor einigen Wochen, wo er das ganze mal öffentlich gemacht hat und er hat gesagt hey, ich habe es verglichen WhatsApp versus E Mail und ihr seht das hier unten, bessere Openrate, bessere Clickrate, bessere Conversion Rate und höhere Revenue per User. Also wenn ihr das Spiel spielt, die Daten über WhatsApp einzusammeln, die Leute über WhatsApp zu binden, dann habt ihr gerade in diesem CRM reengagement Bereich extrem viel Chancen hier euren Customer Lifetime value zu erhöhen. Kundenservice Kundenservice muss ich glaube ich nicht viel sagen. Ich glaube das ist so ein No Brainer. Keiner ruft mehr gerne an, keiner schreibt mir eine E Mail. Zumindestens ich finde das immer extrem nervig den Kundenservice. Die Unternehmen, die heute schon Kundenservice über WhatsApp anbieten, die sagen alle, das ist der beste NPS Kanal. Also meine Kunden lieben es, mit mir über WhatsApp zu reden, gerade auch durch Automatisierung, gerade auch durch das Thema ich kann Bilder schicken, ich kann Audiofiles schicken, ich kann Videos schicken, ich kann linken. Ist das natürlich auch nochmal einfacher für euch als Brand im Kundenservice Spitzen abzufangen. Jeder unserer Kunden sagt uns am Ende, am Anfang ist es ein Invest, einen neuen Channel freizuschalten, aber am Ende ist WhatsApp unser profitabelster Kundenservice Kanal, unser effektivster.Hier mal ein Beispiel aus meinem privaten Umfeld. Das ist jetzt wirklich ein Screenshot von mir. Ich bin großer Hello Fresh Fan und ich bin besonders Hello Fresh Fan, weil die wirklich einen super tollen Kundenservice auf WhatsApp anbieten. Ihr seht es hier. Einmal stand das Paket draußen, nicht in der Garage, es ist nass geworden, ich kann ein Bild machen. Ich schicke denen kurz meine Kundennummer und sage: „Hey, das war jetzt wirklich kacke, wo ich euch sonst mag. Krieg schnell eine Antwort, wird schnell beantwortet. Ich habe 10% Rabatt auf die nächste Box bekommen. Alles gut. Ich bin immer noch super Hello-Fresh-Fan und das ist ja wirklich was, was euch auch differenzieren kann im E-Commerce. Was man noch machen kann, Women's Best nutzt es sehr aktiv, das Ganze in den Checkout mit einzubinden, sodass du hier eben nicht per E-Mail, die keiner mehr liest, sondern per WhatsApp dann direkt deine Bestellnummer bekommst, aber auch deine Pakete weiter und weiter tracken kannst, damit du halt immer informiert bist: „Wo ist mein Paket? Ist die Bestellung schon eingegangen? Ist die Bezahlung da et cetera. Auch hier noch ein anderes Real Case-Beispiel: Erwin Müller. Da seht ihr jetzt noch mal die Zielgruppe extrem groß, etwas älter. Die hatten ein Riesenproblem damit, dass ganz viele Leute angerufen haben und gesagt haben: „Hey, wo bleibt mein Paket? Das verursacht einen riesen Kostenaufwand. Was machen sie jetzt im Checkout-Prozess? Whatsapp mit integriert. Du bekommst automatisiert deine Versandbestätigung per WhatsApp geschickt. Und wenn die dann eine Frage haben: „Hey, wo ist mein Paket?, dann ist das über WhatsApp viel, viel schneller und automatisiert beantwortbar als über Telefon. Jede WhatsApp-Nachricht anstelle eines Anrufs oder E-Mails spart wertvolle Kosten und Zeit. Das hat Christian mir letzte Woche oder vor zwei Wochen im Podcast verraten. So, letzter Punkt: Das Thema Feedback. Gerade wenn ihr so ein bisschen aus der D2C-Richtung kommt, immer extrem spannend, wenn ihr nah am Kunden seid: „Hey, wie schaut es denn aus? Gefällt euch unser Produkt? Ihr wisst, wie wichtig das ist, auf Amazon, auf Google, wherever, eure Produktfeedbacks zu haben. Auch hier haben wir viele Cases, die sagen: „Ja, wenn ich die Leute zwei Wochen nach dem Kauf über WhatsApp noch mal anschreibe und frage: „Hey, kannst du unser Produkt bewerten?, dann kriegen wir sehr gute Bewertungen auf den einschlägigen Plattformen. Man kann es aber auch so machen wie hier: Regionaler Bierbrauer, den ich ganz innovativ finde, Datschi Bräu. Die sind gerade in der Betaphase und die wollten auch wissen: „Hey, wie schmeckt das Bier? Und was die gemacht haben, ist – ich spiele das mal ab hier in dem Video – die haben hier einen kleinen, auch einen ganz kleinen Chatbot. Das hat nicht länger als eine halbe Stunde gedauert, das Ding zu bauen. Haben den QR-Code auf die Bieretiketten gedruckt und haben jetzt so einen kleinen Chatbot gebaut, der so ein paar Sachen abfragt: Was für eine Sorte trinkst du? Wie hat die dir geschmeckt? Wie hat die gerochen? Wie viel würdest du dafür bezahlen? Könnt ihr euch später anschauen. Ich verlinke das Video in den Slides, die bekommt ihr ja eh. Aber so ganz einfach, ganz direkt ran. Feedback finde ich immer einen sehr, sehr geilen Use Case. So, Marketingberatung, CRM-Kundenservice-Feedback. Ich schaue auf die Uhr. Ich bin perfekt in der Zeit. Was fehlt? Das Thema direkt bezahlen auf WhatsApp. Das fehlt heute noch. Wir hatten es ja kurz im Vorgespräch. Wir sehen, dass es möglich ist. Es ist technisch möglich, aber es ist in Europa noch nicht ausgerollt. Das hat mehr regulatorische als jetzt wirklich technische Gründe. Die meisten unserer Kunden lösen das halt über solche One-Time-Checkout-Links, also die legen einen virtuellen Warenkorb an für den Kunden, schicken dann nur die Checkout-Page noch mal direkt per WhatsApp. Das funktioniert, ich hatte es schon erwähnt, über die Schnittstellen zu allen möglichen großen Waren- beziehungsweise Online-Shop-Systemen. Da kann man das virtuell hinterlegen. Da hat man noch die Payment-Seite. Also es ist im Moment noch ein, zwei Klicks raus aus WhatsApp und dann wieder rein. Aber wir machen ja hier ein bisschen Innovation. Was wir ganz stark sehen, in anderen Ländern, besonders in den zwei Emergen Markets, in Indien und in Brasilien, wo wir sehr, sehr stark sind, da sehen wir halt WhatsApp schon als eine Super-App. Und was alles schon geht – und das wird innerhalb der nächsten zwölf Monate auch mit uns hier in Deutschland ausgerollt – das zeige ich euch jetzt hier in meinem letzten Video. Was ihr hier seht, ist ein indischer Supermarkt, der voll auf WhatsApp sitzt und was alles in WhatsApp schon möglich ist, das seht ihr jetzt mal hier. Es ist ein Real Case. Ihr seht hier, es gibt einen Katalog, der ist schon auf WhatsApp integriert. Ich kann ja verschiedene Gemüse mir aussuchen. Das ist jetzt alles keine Rocket Science. Ich lege meine Produkte in den Warenkorb. Ganz einfach. Ich kann mir meinen Warenkorb anschauen. Ich kann den Warenkorb per WhatsApp senden. Ich habe vielleicht schon meine Lieferadresse hinterlegt. Ich confirme das Ganze und jetzt seht ihr es hier: Ich kann es beim Bar bezahlen, im Markt bezahlen oder eben auch per Payment, per WhatsApp direkt bezahlen. WhatsApp arbeitet hier in Indien mit ein paar Banken zusammen. Das Ding ist bezahlt und ihr seht es auch hier wieder: You can simply type „Hi to start shopping with us again. Also auch das Thema Reengagement so einfach. Das ist etwas, was wir in den nächsten zwölf Monaten auch nach Deutschland kommen werden sehen und dann nimmt das ganze Thema Conversational Commerce noch mal mehr an Fahrt auf. Also ich denke, let's have a conversation. Ich konnte euch ein paar Impressionen geben, ein bisschen inspirieren, was geht so auf dem Messenger und freue mich, wenn ihr jetzt noch ein paar Fragen habt, entweder jetzt hier in Zoom oder addet mich auf LinkedIn, wie es so schön heißt. Das war es von meiner Seite. Jawohl. Let's have a conversation. Danke, Matze. Das war ein Auftakt ganz nach meinem Geschmack. Also wirklich coole Inspiration. Ich denke, da wird der eine oder andere oder der eine oder andere mehr sicherlich was für sich mitnehmen können.Was mich auch sehr freut zum Auftakt, ist, wir haben eine Vielzahl an Fragen via Slido bekommen. Das funktioniert erstaunlich gut. Sehr cool. Also on site haben wir es ja schon getestet, heute das erst mal virtuell. Sehr cool. Ich würde alle bitten, gerne auch die Upvote Funktion zu nutzen, damit die Fragen noch besser ranken. Aber erst mal sowieso schon geil, dass die Fragen da sind. Die erste Frage, Matze, nehme ich dir vorweg: Wird es die Folien auch zum Download geben beziehungsweise du hast sie schon vorweggenommen? Slides gibt es. Ich kann noch ergänzen: Die Aufzeichnung wird es auch Anfang nächster Woche geben. Wir werden direkt morgen in die Postproduction einsteigen und wenn Matze seine Performance freigibt, wovon ich ausgehe, dann wird es auch das Video noch mal zu ursprünglichen Zeit. Für neun Uhr war es okay. Ja, ich fand es sehr überragend. Also von daher wird es sicherlich geben für alle auch noch mal an die Kollegen zum weiterschicken. So, dann lass uns mal einsteigen. Matze, kaufst du regelmäßig über WhatsApp oder Instagram Messenger? Wie ist deine persönliche Experience? Ja, ich bin nicht so der Instagram-Typ. Ich habe schon ein paar Sachen über Instagram gekauft, da war ich eher ein bisschen enttäuscht von dem Produkt dann, was am Ende rauskommt. Auf Instagram sieht irgendwie alles besser aus. Ich kaufe meine Boxershorts und meine Socken über WhatsApp direkt und ansonsten bin ich ein ganz großer Fan von allem, was mit dem Thema Kundenservice über WhatsApp zu tun hat, Beratung. Wenn wir ein bisschen mehr Zeit gehabt hätten, dann hätte ich euch auch noch ein paar enttäuschende Cases gezeigt. Ich sehe natürlich auch viele, die WhatsApp anbieten und wenn ich dann frage: „Hey, ich möchte gerne ein Snowboard für meinen Sohn kaufen, kommt: „Schreibt uns bitte eine E-Mail. Aber ich bin ganz, ganz großer Fan. Wie gesagt, Hellofresh habe ich gezeigt. Ich kann zum Beispiel von Dyson den Kundenservice empfehlen, von Rewe den Kundenservice empfehlen. Deswegen stehe ich eigentlich hier. Ich möchte, dass ich in drei Jahren mit allen Unternehmen über WhatsApp schreiben kann und denen und Fragen stellen kann. Bitte, liebe Leute da draußen, ich will mehr Service über WhatsApp sehen. Sehr cool. Vielleicht anknüpfend dazu gab es eine Frage. Jetzt muss ich einmal schauen, und zwar: Was denkst du oder deine Perspektive darauf, im Zuge dessen, dass Meta grundsätzlich schon der Ruf so ein bisschen abgebaut hat die letzten Jahre? Denkst du, dass WhatsApp perspektivisch wirklich der Nummer-eins-Messenger in Deutschland bleibt? Ja, mit dem Thema haben wir uns natürlich vor anderthalb Jahren schon mal sehr intensiv beschäftigt, als dieses ganze neue Datenschutzthema rumkommt. Im Gegensatz zu, sage ich jetzt mal, der Facebook-Plattform oder der Instagram-Plattform, hast du halt einen extremen Netzwerkeffekt auf WhatsApp. Wir haben das damals gesehen, dass ganz viele gesagt haben: „Ich gehe jetzt zu Signal und ich gehe jetzt zu Telegram. Davon sind aber neunundneunzig Prozent wieder zurück zu WhatsApp, weil das ist halt ein Kommunikationskanal, eher ähnlich wie ein Telefon, als wie jetzt ein Social Media. Und ja, die Leute sind halt da, wo die meisten Leute sind. Von daher sehen wir absolut kein Schrumpfen von WhatsApp in dem deutschen Markt. Eher noch global ein Wachstum. Von daher, für die nächsten fünf Jahre sind wir da noch relativ safe. Aber natürlich alle Kommunikationskanäle werden früher oder später durch den nächsten abgelöst. Ich erinnere gerne an MSN-Messenger oder ICQ. Klar, aber im Moment sehen wir das nicht eher in die andere Richtung. Und ich glaube, gerade mit dem ganzen Thema Mehrwert, dass ich jetzt auch mit Unternehmen über WhatsApp reden kann, machen die schon sehr viel richtig bei Meta, wenn sie auch sonst auch viel falsch machen. Okay, wird gespannt sein, zu beobachten. Icq, ich weiß noch meine Nummer übrigens, wo du es gerade gedropt hast. Kam mir auf einmal im Kopf geschossen. Matze, wie viel WhatsApp-Newsletter ist der Standardnutzer bereit zu abonnieren? Gibt es da Statistiken, ähnlich wie die Anzahl aktiv genutzter Apps? Du hast ja gerade gesagt Service, klar, aber Abo von Newslettern in der Tat. Ja, natürlich wesentlich weniger als per E-Mail, weil ich sie alle lese, weil ich die meisten klicke. Deswegen sehen wir diese hohen Performance-Zahlen. Aber hier sind schon zwei Sachen für euch da draußen wichtig. Also erst mal, ihr müsst so ziemlich der Erste sein, weil ich brauche nur einen Deal Newsletter für meine Reisen. Ich brauche nur einen SportNewsletter. Ich brauche nur einen Newsletter. Nicht so, wie ich das vielleicht per E-Mail mache. Also der Erste in dem Bereich zu sein, ist auf jeden Fall ein sehr, sehr großer Vorteil. Und das zweite ist natürlich schon das Thema Relevanz. Das Thema Relevanz bei den WhatsApp-Newslettern ist standardmäßig ein Unsubscribed-Button eingebaut. Das verlangt die DSGVO so. Das heißt, hier bin ich sogar noch schneller als per E-Mail, dass ich meine Follower verliere. Deswegen lieber weniger als mehr machen. Jetzt werde ich natürlich ganz häufig gefragt: „Wie viel Newsletter kann ich per WhatsApp verschicken? Ja, das kommt so ein bisschen auf euch an. Wenn ich so die Tagesschau sehe, die verschickt drei am Tag und das ist okay, weil die dreimal News haben. Wenn ihr jetzt Socken verkauft, wären mir drei Newsletter am Tag zu viel. Muss man ein bisschen balancieren. Aber wie gesagt, gerade wenn wir in das Thema Hyper-Targeting reingehen und wirklich relevante, relevante, relevante Inhalte ausspielen – und ich weiß, das sagen wir auch schon seit zehn Jahren –, aber mit WhatsApp haben wir wirklich die Chance, super relevant zu sein –, dann sehe ich das bei allen unseren Kunden, dass das wirklich ein sehr großer Conversion-Treiber sein kann. Spannend. Targeting, Hyper-Targeting gerade angesprochen. Stichwort Retargeting. Und zwar fragt ein User: „Whatsapp Retargeting? Kann ich Nutzer ansprechen, die mal auf meinem WhatsApp-Profil waren, aber nicht interagiert haben. Na ja, wie können die auf dein WhatsApp-Profil kommen, ohne zu interagieren? Sie müssen ja mindestens einmal eine Message geschrieben haben und damit bekommst du von WhatsApp standardmäßig den Namen und die Telefonnummer. Das ist auch so ein Bias: „Oh, WhatsApp, alle Daten. Standardmäßig, wenn dir jemand über WhatsApp schreibt, ziehst du nur den Namen, den du bei WhatsApp hinterlegt hast und die Telefonnummer. Kannst du da mit Retargeting machen? Ich hatte diese Diskussion vor zwei Tagen schon mal.Ich glaube, es ist ein bisschen Graubereich, aber eine Telefonnummer ist natürlich schon ein Datum, mit dem du Custom Audience oder Look-alike Audiences bilden kannst. Aber ehrlich gesagt, ist das eher so der nächste Schritt. Da muss ich mich selber noch mal ein bisschen reingraben, aber super spannendes Thema. Was ich ja propagiere, ist dieses First Level: Biet ihm erst mal einen guten Service, frag ihn, wie er heißt, welche Schuhgröße er hat und welche Lieblingsfarbe. Speicher das weg und schreib ihn dann an und daraus kann man das natürlich angereichert mit euren anderen Datenbanken, die ihr habt, über die Kunden. Da könnt ihr natürlich in erster Linie eure Kundenprofile nurture und enrichen, wenn ich jetzt mal zwei englische Wörter reinschmeißen kann. Sehr gut. Aber im Meta Business Manager gibt es jetzt noch keine Funktion, die besagt, meine WhatsApp-Kontakte-Interaktion, die retargete ich jetzt auf Instagram. Es gibt eine Funktion, weil du kannst ja auf Facebook und Instagram auch Ads schalten, die direkt in WhatsApp öffnen. Das habe ich jetzt nicht mitgebracht, weil ich da noch keine geilen Cases gesehen habe. Aber wenn ihr das ausprobiert, könnt ihr natürlich aus denen, die auf eure Facebook-Instagram-Ads geklickt haben und WhatsApp geöffnet haben. Aus denen könnt ihr natürlich eine Zielgruppe bilden, weil WhatsApp, Facebook oder Meta, hat ja die Daten wer hat auf die App geklickt. Aber im Prinzip kannst du dann eigentlich nur eine Re-Engagement-Ad schalten, die dann sagt: „Hey, du hast schon mal auf WhatsApp geklickt. Klick hier bitte noch mal auf WhatsApp. Da sind wir doch ganz am Anfang. Da bin ich noch nicht tief genug drin, im Deep Dive. Machen wir am nächsten Deep Dive, WhatsApp Ads. Finde ich gut. Matze, hast du einen steilen B2B-Case? Irgendwas, was du in der Kürze uns berichten kannst? Fragt jemand. Ja, wir haben extrem viele B2B. Ich glaube, auf jeden Fall in den Top Ten unserer Industrie ist das ganze Thema B2B mit drin. Klassische Cases sind Zielgruppen, die nicht so oft vor dem Computer sitzen, also Großhandel von Lebensmitteln, zum Beispiel, Großhandel von Restaurants, das ganze Thema Handwerker ist ein Riesenthema. Metro fällt mir gerade ein als ein großer Kunde, aber auch die ganze Baubranche, John Deer, Liebherr Kräne. Schaut mal bei uns auf der Seite vorbei, B2B. Extrem spannendes und super wachsendes Segment. Ist jetzt so B2B klassisch im Sale, was wir auch sehen, das ist das schnellst wachsende Segment bei uns, ist jetzt gar keine Industrie, aber das ganze Thema HR. Schnelle Bewerbung über WhatsApp, Recruitment, trotzdem das irgendwie alles abgespeichert zu haben. Noch mal einen Newsletter rausschicken: „Hey, es gibt neue Stellenangebote für dich et cetera. Da sehen wir gerade Tonnen von News Cases, die man ja so ein bisschen in dieses Recruitment-Thema reinschieben kann. Also das ist wirklich die erfolgreichsten Neucases, die ich so sehe, haben alle irgendwas mit HR, Recruitment, neue Stellen zu tun. Cool. Also da noch mal der Hinweis an die Audience: Geht mal beim Messenger People auf der Seite und guckt euch die Cases an. Kann ich nur empfehlen. Wird WhatsApp-Beratung auch verstärkt per Video Calls wahrgenommen oder eher tendenziell noch per klassischen Nachrichten? Also gibt es da Verknüpfungen, dass irgendwie sowohl textuell als auch dann die Videofunktion genutzt wird? Was beobachtet ihr dort? Ganz einfache Antwort: Wir sehen nur Text im Sinne von Text, natürlich auch Bilder schicken, Sprachnachrichten schicken, Videos schicken, Links schicken, PDFs schicken. Was nicht geht über die WhatsApp Business API – und das ist die, von der wir sprechen, weil das die einzige Version ist, die datenschutzkonform ist. Das Thema „Jemanden anrufen über Video, über WhatsApp, bietet diese API im Moment nicht ab, sodass wir keine Cases mit Video sehen. Das ist dann eher so im Kleinunternehmer-Segment, die dann halt ihre normale WhatsApp rausgeben. Da sehe ich schon viel Video, aber wie gesagt, wenn ich mit euch spreche, dann reden wir immer über die professionelle Variante, über die API-Variante und da gibt es schlicht und ergreifend noch keine Videofunktion. Was kostet mich die Nutzung, Matze? Das ist mal eine Frage. Uns oder unseren Kunden? Willst du meine Cross-Profit-Marge? Ja, hau raus. Hau raus. Wir starten bei 4,99. Das ist ein Paket. Da habt ihr alles drin. Da habt ihr euren ersten Chatbot gebaut. Das ist da alles mit drin. Alle Software könnt morgen anfangen. Datenschutz, alles abgemacht. Also die meisten unserer Kunden, ich würde mal so die Zielgruppe bei euch schätzen, die ist hier mit 4,99 im Monat, kann die starten und das wird auch für das erste halbe Jahr erst mal reichen. Da habt ihr wirklich alles drin. Es gibt keine Zusatzkosten, keine Onboarding-Kosten oder Implementierungskosten. Und wie gesagt, den ersten Chatbot, den bauen wir auch noch zusammen. Damit kann man starten, aber so große Kunden, die zahlen schon auch mal 15.000 € im Monat bei uns. Die haben dann aber extrem viele Conversations, extrem tiefe Integration in ihre Shop-Systeme, wirklich KI hinter den Chatbots. Für OMKW würde ich jetzt mal so einschätzen, der Average ist jetzt halt 4,99 und hab da so ein rundum sorglos Paket. Müsste ich nachschauen, aber kann gut sein. Und wo du gerade Support ansprachst und aufsetzen von Sachen, kann ich auch noch mal loben. Das funktioniert sehr, sehr gut. Ja, dafür will ich gerne noch mal Werbung machen, weil wir haben extra uns den Namen „Messenger People genommen, weil wir uns ist bewusst, wenn ihr nur unsere Software kauft, das ist unser Businessmodell, aber nur mit der Software könnt ihr super arbeiten, aber ihr versteht noch nicht diese ganzen Prinzipien: „Wie bewerbe ich den Kanal? Wie spreche ich da? Deswegen People. Wir haben ein super Customer Success Team hier, das sich wirklich persönlich euch kümmert, dass ihr auch erfolgreich seid. Nicht nur, dass ihr die Software nutzen könnt, sondern dass ihr das auch richtig geil promotet und et cetera. Und das ist auch im Preis inbegriffen. Jetzt machen wir doch einen Sales-Show draus. Traumhaft. Matze, danke dir vielmals für die Beantwortung der Fragen zum Abschluss. Wie ich eingangs sagte zur Q&A, es war mir ein Vergnügen, ein super Auftakt des Tages und ich freue mich auf ganz bald. Ja, schönen Tag noch. Gerne wieder. Meldet euch. Danke. Bis bald. Matze, ciao, ciao.
Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.