6 Monate nach dem Restart der WhatsApp Newsletter: Das haben wir gelernt
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6 Monate nach dem Restart der WhatsApp Newsletter: Das haben wir gelernt

Zusammenfassung

Nach 6 Monaten Neustart der WhatsApp Newsletter zeigen sich erfolgreiche Learnings aus über 300 aktiven Brands. Die wichtigsten Erkenntnisse: Unternehmen müssen die WhatsApp Business API nutzen, klare Opt-in-Prozesse etablieren und Templates verwenden – dafür eröffnet sich ein direkter, hochfrequentierter Kommunikationskanal für Marketing Automation, Lead Nurturing und Newsletter-Versand.

WhatsApp Newsletter: 6 Monate Neustart – Das haben wir gelernt

Im Sommer 2023 kam die überraschende Nachricht: WhatsApp reaktivierte seine Newsletter-Funktion, nachdem sie 2019 gestoppt worden war. Seitdem arbeiten Unternehmen wieder mit diesem direkten Kommunikationskanal – und die ersten 6 Monate zeigen: Es ist ein erfolgreiches Comeback. Über 300 Brands sind bereits online und nutzen WhatsApp aktiv für ihre Marketing Automation und Newsletter-Strategie. Wir haben zusammengefasst, was die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser neuen Ära sind.

Das WhatsApp-Ökosystem: API statt Business-App

Viele denken, WhatsApp-Newsletter laufen über die kostenlose Business-App – das ist aber nicht die beste Lösung. Das WhatsApp-Ökosystem besteht aus drei Optionen:

  • WhatsApp Private App: Explizit verboten für Business-Nutzung
  • WhatsApp Business App: Kostenlos, aber für kleine Unternehmen – nicht skalierbar für Newsletter
  • WhatsApp Business API: Die richtige Wahl für professionelle Newsletter und Marketing-Automation-Lösungen

Warum die API-Schnittstelle unverzichtbar ist? Bei der Business-App laufen Kontakte über ein Smartphone, wo Metadaten ausgelesen werden können – ein Datenschutz-Risiko. Die API-Schnittstelle hingegen wird direkt an Software-Lösungen angedockt: Kontakte fließen rein, ohne dass WhatsApp etwas ausliest. Das ist nicht nur für Conversion-Tracking sicherer, sondern auch die einzige Lösung, um Newsletter wirklich zu skalieren.

Business-Initiated Messages: Die neue Nachrichtenklasse

WhatsApp unterscheidet zwei Nachrichtentypen:

  • User-initiated Messages: Der Kunde schreibt proaktiv (klassischer Kundenservice)
  • Business-initiated Messages: Das Unternehmen sendet (Newsletter, Promotions, Upselling)

Die Business-initiated Messages sind genau das, was du für einen Newsletter brauchst. Neu ist: WhatsApp erlaubt jetzt wieder deutlich mehr Promotional Content als früher – ein großes Plus für Marketing-getriebene Unternehmen.

Die 3 Voraussetzungen für WhatsApp-Newsletter

1. Kostenpflicht mit neuem Preismodell

Jede Business-initiated Message kostet. Das aktuelle Modell ist länderabhängig – etwa 7 Cent für deutsche Empfänger, 4 Cent für Russland. Ab Februar 2024 ändert sich das Pricing: Die ersten 1.000 Nachrichten sind kostenlos, danach gilt ein neues Modell. Das macht Newsletter wieder wirtschaftlicher interessant.

2. Explizites Opt-in (wie beim E-Mail-Newsletter)

Genau wie bei klassischem E-Mail-Marketing brauchst du ein aktives, dokumentiertes Opt-in. Ein gutes Beispiel: Women's Best fragt während des Checkouts ab, ob der Kunde Versandbestätigungen per WhatsApp möchte – und nutzt die Gelegenheit, auch um Rabattaktionen zu fragen. Das ist transparente Lead Nurturing.

3. Templates (in 24 Stunden freigegeben)

Jede Newsletter-Nachricht braucht ein von WhatsApp genehmigtes Template. Das klingt aufwendig, ist es aber nicht: Templates werden meist innerhalb von 24 Stunden freigegeben. Das Beste: Du legst das Template nur einmal an und befüllst es dann mit Variablen – etwa die persönliche Ansprache des Empfängers oder individuelle Tracking-Links. Auch personalisierte Voucher und Rabattcodes sind möglich.

Use Cases für erfolgreiches WhatsApp-Newsletter-Marketing

WhatsApp selbst hat Unternehmen Richtlinien gegeben, wofür Business-initiated Messages ideal sind:

  • Upselling: Push-Notifications zu neuen Aktivitäten oder Produkten (z. B. bei Reisebuchungen)
  • Produktinformationen: Regelmäßige Updates statt langer E-Mails, die im Spam landen
  • Zeitlich begrenzte Aktionen: Black Friday, Flash Sales – direkt in den Kanal, den deine Zielgruppe ständig nutzt
  • Verfügbarkeitsmitteilungen: "Produkt ist wieder verfügbar" (ein großer IKEA-Use-Case)

Personalisiertes WhatsApp-Marketing: Die Segmentierung

Die richtige Zielgruppen-Segmentierung macht Newsletter deutlich effektiver. Du kannst folgende Datenquellen nutzen:

  • WhatsApp-native Daten: Profilname, Telefonnummer (begrenzt nutzbar)
  • Kundendaten: Nutzermerkmale aus Gesprächen, Käufen oder manueller Eingabe
  • Nutzerhistorie: Letzter Kontakt, letzter Einkauf (ideal für Lifecycle Marketing)
  • Opt-in-Informationen: Bei der Newsletter-Anmeldung abgefragte Interessensgebiete

Das Profil-Management kann manuell erfolgen oder sich automatisch updaten. Über CRM- und Marketing-Automation-Integration lassen sich Daten einfach importieren und exportieren.

Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis

Netzgemeinde: Intelligente Segmentierung

Das Medienunternehmen Netzgemeinde hat seinen WhatsApp-Newsletter mit durchdachtem Profil-Setup gestartet. Nach dem Opt-in können Nutzer explizit auswählen, welche Inhalte sie interessieren – perfekte Segmentierung. Zusätzlich wird sogar der Name abgefragt (da manche WhatsApp-Profile keinen echten Namen nutzen). So startet die Customer Journey von Anfang an mit den richtigen Informationen.

OMR: Nischen-Podcasts per WhatsApp

OMR versendet jeden Freitag eine persönliche Nachricht von Philipp Westermeyer mit Preview und Key Learnings zum kommenden Podcast. Diese Nischen-Strategie zeigt: WhatsApp Newsletter funktionieren besonders gut, wenn sie einen konkreten Mehrwert bieten, statt bloß zu promoten.

Vodafone: Nachrichten für breite Zielgruppen

Auch große Konzerne wie Vodafone steigen ein und kommunizieren wichtige News per WhatsApp. Ein Zeichen dafür, dass der Kanal trotz Kostenpflicht und Restriktionen wirtschaftlich attraktiv bleibt.

Fazit: Ein echtes Comeback mit neuen Chancen

WhatsApp-Newsletter sind zurück – aber nicht wie früher. Die neuen Spielregeln (Kosten, Opt-in, Templates, API) sind eine bewusste Entscheidung von WhatsApp, um Spam zu verhindern. Für Unternehmen bedeutet das: Mehr Verantwortung, aber auch bessere Erfolgsaussichten, weil echte Interessenten erreicht werden.

Die Bilanz nach 6 Monaten: Über 300 Brands sind aktiv, von Medienunternehmen über E-Commerce bis zu Großkonzernen. Der Kanal eignet sich perfekt für Marketing Automation im engeren Sinne – Upselling, Produktinformationen, zeitliche Aktionen, Verfügbarkeitsmitteilungen. Kombiniert mit guter Segmentierung und Personalisierung entsteht ein hocheffizienter Kommunikationskanal, den klassische Newsletter-Strategien oft nicht erreichen.

Häufige Fragen

Welche WhatsApp-Option ist die richtige für Newsletter?

Nur die WhatsApp Business API ist skalierbar für Newsletter. Die Business-App ist nicht Newsletter-geeignet, und die private WhatsApp-App ist für Business explizit verboten. Die API verbindest du mit einer Marketing-Automation-Plattform – das ist der Standard.

Was kosten WhatsApp-Newsletter?

Jede Nachricht kostet je nach Empfänger-Land unterschiedlich viel (z. B. 7 Cent für Deutschland). Ab Februar 2024 gibt es ein neues Modell: Die ersten 1.000 Nachrichten pro Monat sind kostenlos, danach greift das reguläre Pricing.

Brauche ich ein Opt-in für WhatsApp-Newsletter?

Ja, genau wie beim E-Mail-Marketing. Der Nutzer muss aktiv zustimmen, dass er Newsletter per WhatsApp erhalten möchte. Das Opt-in kann während eines Kaufs oder über ein Website-Widget erfolgen.

Wie lange dauert die Freigabe eines Newsletter-Templates?

WhatsApp genehmigt Templates meist innerhalb von 24 Stunden. Du legst das Template einmal an und befüllst es dann mit Variablen (Name, Links, Codes) – kein großer Aufwand.

Welche Unternehmen nutzen WhatsApp-Newsletter erfolgreich?

Über 300 Brands sind bereits aktiv: Medienunternehmen (Netzgemeinde, OMR), Großkonzerne (Vodafone), E-Commerce (Women's Best). Besonders erfolgreich sind Upselling, Produktupdates, Aktionen und Verfügbarkeitsmitteilungen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Ja, guten Morgen noch mal zusammen. Äh, ich freue mich, dass ihr es so früh an den Rechner geschafft habt und meinen Vortrag euren, eurem E-Mail-Post verschätzt, schätze ich mal, im ersten Moment vorzieht. Ähm, genau, ich habe heute ein paar Sachen mit, ähm, dabei, was wir so gelernt haben in den letzten sechs Monaten mit zahlreichen Unternehmen, die mit den WhatsApp-Newslettern wieder gestartet sind. Zum Intro noch mal ein paar Worte zu mir. Ähm, Diane sagte es schon: Ich bin Katharina, ich bin Head of Communication bei Messenger People. Woher komme ich ursprünglich? Ich war fünf Jahre in der PR tätig und habe auch zwei Jahre intensiv Krisenkommunikation gemacht für Airlines. Daher meine grundsätzliche Leidenschaft für Kommunikation. Seit Mai zweitausendachtzehn bin ich dann aber auch bei Messenger People und im Thema Messenger-Kommunikation unterwegs. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich es gerade eben so spannend finde, diese Medien, die wir im Privaten nutzen, tatsächlich auch businessrelevant zu machen, was eben Messenger People sich seit zweitausendfünfzehn auf die Fahne geschrieben hat. Ich habe im Recap, äh, zum letzten Jahr mal geschaut, wie viel Messenger-Kampagnen ich mir eigentlich angeschaut habe, weil das so in meinem Daily Doing ist. Ich schaue, was läuft für Messenger-Kampagnen oder für Messenger-Service von Unternehmen, gehen live und schaue mir die an: Welche sind Best Practice, welche sind Worst Practice? Und tatsächlich, glaube ich, hatte ich mir im vergangenen Jahr fünfhundert angeschaut. Also daraus habe ich euch natürlich heute auch ein paar Praxisbeispiele eben mitgebracht. Noch mal kurz dazu: Was ist Messenger People? Messenger People bietet eine Software-Lösung an, über die eben Unternehmen mit ihren Kunden über WhatsApp, Facebook Messenger, alle relevanten Messenger quasi kommunizieren können. Ich bin aber nicht nur Head of Communication, sondern natürlich, ich bin auch ein privater Mensch mit Herz und vielen Freunden, wie man es hier unten sieht. Äh, das ist eins der wichtigen Dinge in meinem Leben und mein, äh, Herz schlägt außerdem sehr, sehr extrem für Island, und zwar im Winter. Also ich wünschte gerade, ich wäre dort, aber leider nicht. Ähm, aber das, äh, wird bestimmt ein neuntes Mal auch bald stattfinden. Jetzt gebe ich euch erst mal einen ganz kurzen Rückblick, damit wir alle quasi auf der gleichen, on the same page sind, ähm, zum Status des ganzen Themas WhatsApp-Newsletter. Ähm, diesen Sommer, letzten Sommer begrüßten uns eben diese Nachrichten in der Horizont, in der Werben und Verkaufen: Ja, die WhatsApp-WhatsApp-Newsletter sind tatsächlich wieder zurück. Zweitausendneunzehn hatte das ja WhatsApp gestoppt, aber es hat nicht allzu lange gedauert, dass sie eben gemerkt haben: „Hey, das ist doch wirklich relevant für Businesses. Also nehmen wir den Faden wieder auf. Wie sieht noch mal, ähm, gesamt das Ökosystem für WhatsApp Business aus? Das habe ich euch heute noch mal mitgebracht. Alle von uns kennen die WhatsApp-App, wo wir mit Freunden und der Familie chatten. Dann gibt es einmal die WhatsApp-Business-App. Die kann man genauso im App Store downloaden. Sie ist kostenlos, aber sie ist eben speziell für kleine Unternehmen von WhatsApp gelauncht worden. Und dann gibt es noch die WhatsApp-Business-API, eine klassische Schnittstelle zu WhatsApp, die eben mittlere bis große Unternehmen für sich nutzen können. Wichtig dabei ist eben noch mal zu wissen, dass einmal kein Unternehmen sollte die private WhatsApp-App nutzen für sein Business. Das ist auch explizit verboten bei WhatsApp. Dafür haben sie eben diese zwei anderen Lösungen auf den Markt gebracht. Wer beim Thema DSGVO und Privacy wirklich auf der sicheren Seite sein möchte, der sollte die API-Schnittstelle nutzen. Warum? Bei der Business-App haben wir das gleiche Problem wie bei, in Anführungsstrichen, der privaten App. Sie ist auf einem Smartphone. Dort sind Kontakte drin, die ausgelesen werden können potenziell und da werden natürlich auch Metadaten ausgelesen, so wie es halt nun mal ist bei WhatsApp in der App. Bei der API-Schnittstelle haben wir andere Voraussetzungen. Wir haben kein Handy. Die Schnittstelle wird eben an sogenannte Softwarelösungen, wie zum Beispiel unsere, angedockt. Das heißt, da gehen die Kontakte fließend rein, ohne dass da irgendwas von WhatsApp ausgelesen werden kann. Und wenn wir jetzt wieder auf den Newsletter zurückkommen, ist es eben auch so, dass dieser Newsletter skalierbar nur über die API funktioniert. Auch noch ein klarer Vorteil und die Leute, die sich das heute hier anschauen, sollten sich eben merken, wer WhatsApp-Newsletter machen will, der muss auf jeden Fall auf die WhatsApp-Business-API setzen. Ich hole euch noch mal kurz ab, äh, welche Nachrichtentypen es bei der WhatsApp-Business-API gibt. Es gibt einmal die User-initiated Messages. Das heißt, der Kunde schreibt proaktiv, weil er eine Frage hat. Ähm, klassischer Kundenservice-Case. Dann gibt es aber noch die Business-initiated Messages. Das sind eben die Nachrichtentypen, die ihr benutzen könnt, um einen Newsletter rauszuschicken. Diese wurden, bevor die Newsletter wieder quasi ihre Reunion hatten, wurde das eben stark genutzt für das Thema Versandbestätigungen rausschicken oder Reminder rausschicken. Was eben neu ist, ähm, mit dem Comeback des WhatsApp-Newsletter, ist, dass WhatsApp jetzt wieder mehr Promotional Content erlaubt. Das heißt, da darf mehr Werbung drüber betrieben werden. Was sind jetzt diese Voraussetzungen dieser Business-initiated Messages? Weil WhatsApp hat gesagt: „Wir möchten es auf gar keinen Fall wie früher machen. Das heißt, es gibt gar keine Voraussetzungen und sie haben es nicht so richtig unter Kontrolle, dass es eventuell wieder in Spamming endet", haben sie gewisse Voraussetzungen dem Ganzen auferlegt.Eine Voraussetzung ist einfach, jede Nachricht kostet. Wie funktioniert aktuell das Preismodell? Es ist so, je nach Empfänger, also wenn ihr eine WhatsApp-Nachricht an einen deutschen Empfänger schickt, das ist abhängig von der Vorwahl der Telefonnummer, dann kostet diese Nachricht euch sieben Cent. Habt ihr einen Empfänger in Russland, kostet sie euch beispielsweise aktuell nur vier Cent. Aber da müsst ihr mir gar nicht so genau zuhören. Spoiler ist nämlich, dass die Preise sich jetzt ab Februar ändern werden und eine Good News kann ich schon mitbringen: Die ersten tausend Nachrichten sind für Unternehmen kostenlos und dann geht es erst ins neue Pricing rein. Wer sich für das neue Pricing interessiert, sollte auf dem einen oder anderen Kanal vielleicht uns folgen in Social Media. Wir werden dazu auf jeden Fall natürlich was publizieren. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist das Thema Opt-in. Wir kennen das aber schon aus den alten Zeiten von WhatsApp-Newslattern, wer den einen oder anderen gesehen hat, da muss man genauso sein proaktives Opt-in geben, wie wir es vom E-Mail-Newsletter kennen. Hier das Beispiel von Womens Best, die beispielsweise das Opt-in sich einholen, während der Kunde eben bestellt. Hier geht es dann in dem Fall eine Versandbestätigung, wo der Kunde eben zugestimmt hat, er möchte die per WhatsApp bekommen und damit hat beispielsweise aber auch Women's Best mit abgefragt: Dürfen wir dir auch Rabattaktionen schicken? Und das machen die beispielsweise auch. Eine weitere Voraussetzung sind die sogenannten Templates. Hier habe ich euch mal einen Einblick mitgebracht, wie das bei uns in der Software-Lösung ausschaut, nur damit ihr das besser begreift. Es ist so, dass man dort eben so ein genanntes Template anlegt und das muss man auch nur einmal anlegen und das kann dann eben von WhatsApp freigegeben werden. Aber keine Sorge, das dauert jetzt nicht Wochen oder Monate, sondern eigentlich innerhalb von vierundzwanzig Stunden, sagen wir immer, ist das Template auch freigegeben. Und ihr seid darin auch gar nicht so steif in diesem Template, sondern ihr könnt das Ganze mit Variablen befüllen. Hier eben anhand des Beispiels der Ansprache, wo dann einfach automatisiert die Ansprache des jeweiligen Empfängers reinfließt und der jeweilige Tracking-Link beispielsweise. Das Gleiche kann man natürlich auch machen mit personalisierten Vouchern oder Rabattcodes. WhatsApp hat auch gesagt: „Okay, wir möchten euch ein bisschen an die Hand nehmen, euch Unternehmen da draußen, was für Use Cases sollt ihr im besten Falle über diese sogenannten Business Initiated Messages umsetzen für euch? Da gibt es einmal eben dieses Thema Upselling. Ich nenne hier immer ganz gerne das Beispiel: Ich bin gerade irgendwie mit TUI im Urlaub und ich kriege einfach während meines Aufenthalts dann Push Notifications zu möglichen Aktivitäten, die ich buchen kann. Ein anderes Thema ist, dass man über neue Produkte informieren kann. Ich glaube, das ist relativ klassisch, dass man sagt: „Wer hat denn Interesse, immer Produktupdates per WhatsApp zu bekommen? Der soll sich bitte für den Newsletter anmelden und bekommt es dann halt nicht in einer langen E-Mail, die eventuell sowieso im Spam landet oder nicht geöffnet wird, sondern in den privatesten Kanal, den jeder mehrfach täglich öffnet. Ein anderes Thema ist dann genauso noch Aktionen. Wir hatten ja Black Friday im November. Dazu haben auch viele unserer Kunden, sind dazu aufgesprungen, haben gesagt: „Okay, unsere Black-Friday-Aktion wollen wir auf jeden Fall auch über WhatsApp pushen, weil wir einfach wissen, dass wir die Leute dort viel, viel direkter erwischen. Auch ein sehr schöner Use Case, finde ich, dieses Thema: Man hat im Internet was gesehen, man kann es aber gerade nicht bestellen. Ein Kollege von mir hat beispielsweise gerade gesagt, bei IKEA war es jetzt der Fall. Er wollte alles neu bestellen und nichts war verfügbar. Und er hätte sich im Endeffekt gewünscht, dass er sich dort einfach registrieren kann und anmelden kann und dass sie ihm per WhatsApp einen Push schicken, sobald es wieder verfügbar ist. Was auch noch wichtig ist, was keine Voraussetzung ist von WhatsApp, was wir aber einfach immer empfehlen, ist dieses Thema des personalisierten WhatsApp-Marketings. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, Zielgruppen zu bilden. Einmal hat man die Daten von WhatsApp, da ist der Profilname und die Telefonnummer. Gut, damit kann man jetzt noch nicht unglaublich viel anfangen. Dann hat man aber im besten Fall als Unternehmen die Daten aus dem Kontakt. Das sind dann zum Beispiel Nutzermerkmale, die während eines Gesprächs oder Kaufs vom Agenten oder eben auch Kunden selbst angelegt worden sind. Auch kann man natürlich Informationen ziehen aus der Nutzerhistorie: Wann war der letzte Kontakt? Wann war der letzte Einkauf? Diese Daten kann man natürlich auch für eine Zielgruppensegmentierung nutzen und Daten des Nutzers selbst, was bedeutet, dass man Nutzermerkmale, die beim Opt-in abgefragt werden, dann quasi in ein Profil reinlaufen, was auch eine Segmentierung deutlich einfacher macht. Hier gibt es natürlich auch die Möglichkeiten, dass wirklich dieses Nutzerprofil eben dann auch von den Mitarbeitern im jeweiligen Unternehmen gepflegt wird oder sich auch automatisch updatet. Dabei ist natürlich auch wichtig, ihr habt schon auch die Möglichkeiten, Daten zu importieren sowie auch zu exportieren. Also mit den gängigen CRM-Systemen oder Marketing-Automation-Systemen ist es kein Problem, das Ganze auch zu verbinden.Natürlich habe ich euch versucht, maximal viele Beispiele mitzubringen, weil ich glaube, das ist das, was am spannendsten ist und ich kann euch auf jeden Fall schon mal verraten: Ja, es ist ein kleines, wirklich erfolgreiches Comeback, der Newsletter, auch mit den Art von Restriktionen, äh, die WhatsApp dem Ganzen auferlegt hat. Ich habe so im Überblick über dreihundert Brands, äh, gezählt, die wieder online sind mit WhatsApp-Newsletter und ich finde, das ist schon 'ne beachtliche Zahl. Schließlich ist es erst seit einem halben Jahr wieder möglich. Ich fange mit 'nem großen Beispiel an. Das ist mir jetzt erst kürzlich über den Weg gelaufen. Ähm, Vodafone springt auch wieder auf und sagt: „Hey, die wichtigsten News kriegst du von uns eben per WhatsApp." Ähm, ich habe dann vor allem erst mal reingeschaut in das Thema Medien, weil natürlich WhatsApp-Newsletter sehr, sehr populär waren im Thema Content-Distribution-Bereich. Es sind natürlich jetzt ganz andere Rahmenbedingungen, Spielregeln mit den sieben Cent pro Nachrichten, aber tatsächlich gibt wirklich schon ein paar Medienunternehmen, die sagen: „Das Geld ist es mir in Anführungsstrichen auf jeden Fall wert." Und hier sieht man mal ganz schön, wie die, quasi die Netzgemeinde, ähm, sehr innovativ und, äh, auf einem sehr digitalen Pfad unterwegs ist, um eben ihre Zielgruppe zu erreichen. Hier rechts jetzt mal so die User Experience, wie man auf deren Website ist und sich dann eben für den WhatsApp-Newsletter anmelden kann über ein klassisches Widget. Mit einem Klick landet (Störgeräusch) im Kanal der Netzgemeinde und mit Hallo startet man dann eben schon den gesamten Prozess, wo die Netzgemeinde dann eben noch mal informiert, wie genau der Service ausschaut. Außerdem bietet sie hier ein Profil an, wo man noch mal ganz explizit auswählen kann: „Was interessiert mich einfach?" Das ist eben auch eine Möglichkeit der Segmentierung. Hier fragt sie tatsächlich auch noch mal zur Sicherheit den Namen ab, weil bei WhatsApp manche ja nicht ihren richtigen Namen hinterlegen. Ähm, und somit hat man dann quasi alle Infos eingetragen und bekommt eben den Newsletter, den man haben möchte. OMR hat auch, äh, kürzlich ihren WhatsApp-Service gestartet, hat mich als Podcast-Fan total gefreut, weil sie das jetzt erst mal quasi in ihrem Nischenprodukt-Podcast, äh, -Thema machen. Da erhält man dann jeden Freitag eine sehr nette persönliche Nachricht von Philipp Westermeyer, der quasi ansagt, was im kommenden Podcast so los sein wird und da so seine Key Learnings schon per WhatsApp mitschickt. Viel Erfahrung können wir natürlich jetzt noch nicht. Ist gerade erst frisch aufgesetzt, aber mir so weit gefällt es schon gut. Und ich finde es total spannend, weil ich, äh, bringe euch jetzt nicht nur die großen Brands mit, die sich, äh, diesem Thema wieder annehmen, sondern tatsächlich eher kleineren Brands, von denen man das eventuell überhaupt nicht erwartet hätte, wie beispielsweise domradio.de. Die sagen für sich, die waren früher schon auch mal, sie sind schon lange Jahre auf dem Thema Messenger-Kommunikation unterwegs. Und dann, äh, ging natürlich WhatsApp wieder weg, aber sie sind irgendwie auch dran geblieben. Und, ähm, sie haben halt gesagt: „Wir müssen WhatsApp wieder aufnehmen, weil wir wollen einfach unsere Zielgruppe auf allen relevanten Messenger-Apps erreichen und das ist eben auch WhatsApp und das können wir und wollen wir nicht vernachlässigen." Die arbeiten genauso eben mit dem Thema, dass man Nachrichtenkategorien hat, die man sich aussuchen kann. Hier ist es dann zum Beispiel so aufgebaut, ähm, dass es wirklich nach Kategorien geht, die man dann anklicken muss und die man dann eben zukünftig geschickt bekommt. Die arbeiten auch sehr schön eben mit Headlines, ähm, mit kurzen Texten, weiterführenden Links und tatsächlich eben auch sehr schön mit Videobotschaften. Die haben gesagt: „Ich habe mich bei Ihnen erkundigt, wie denn der Entscheidungsprozess war, warum sie jetzt gesagt haben: „Ja, wir machen jetzt auf jeden Fall wieder WhatsApp-Newsletter." Und dadurch, dass sie gesagt haben, sie haben solch eine eindeutige Nachfrage, ähm, damit sind die Kosten für sie einfach gerechtfertigt. Dann haben wir die Stadt Walcrayburg. Ähm, hier war das Ziel, mehr Gemeindemitglieder zu erreichen und da war eben der Gedanke klar, jedes Gemeinde, quasi jedes Gemeindemitglied nutzt WhatsApp. Also warum sollten wir das nicht machen? Und hier treffen wir wirklich die Bedürfnisse unserer Zielgruppe. Die haben auch ganz klassisch 'ne Landingpage dazu, mit einer kleinen Auswahl an Messenger-Apps, über die sie den Newsletter eben verschicken. Darunter eben auch jetzt wieder WhatsApp. Und dabei gibt es dann eben Neuigkeiten aus Wahlkrainburg in keinem zu häufigen Abstand. Also die haben das ganz gut im Griff, wie oft sie den Content rausschicken, ohne die Leute quasi zu nerven. Natürlich ist dann immer ein Thema: Wie gut funktioniert das, äh, Nutzerwachstum? Und tatsächlich war es jetzt bei der Stadt Walcrainburg so, dass sie innerhalb von zwei Monaten ihre Abonnenten verdoppeln konnten, weil sie den Service natürlich dementsprechend auch an allen Touchpoints mit den Bürger und Bürgerinnen, ähm, promotet haben. Elbenwald, ähm, sagt nicht jedem was, ist ein bisschen eine nerdige Richtung, würde ich sagen, aber ist eigentlich ganz cool gemacht. Die haben WhatsApp schon im Kundenservice im Einsatz und das auch sehr, sehr erfolgreich, weil es trifft genau den Need ihrer Zielgruppe, die auch ein bisschen jünger ist und die sehr tech-affin ist.Ähm, und sie hatten auch schon früher WhatsApp-Newsletter. Ähm, jetzt haben sie sich gesagt: „Komm, wir versuchen das jetzt noch mal auch unter der Prämisse", ähm, „der Regularien und auch der Kosten." Und sie haben als Pilot erst mal den Weg gewählt, dass sie quasi die Kunden, mit denen sie im Kundenservice über WhatsApp in Kontakt waren und wo ein gutes Verhältnis ist, weil sie das Problem lösen konnten, diese haben sie proaktiv in den Newsletter eingeladen und sie eben gefragt, ob sie diesen abonnieren wollen. Und das Ergebnis war tatsächlich, ähm, dass deren Abmeldequote im Gegensatz zu früher, wo die Leute sich halt einfach von alleine angemeldet haben oder über irgendwelche Werbekampagnen dann quasi in dem WhatsApp-Kanal gelandet sind, dass die Abmeldequote jetzt aktuell quasi gegen null läuft, weil man die Leute über eine sehr persönliche Ebene quasi in den Kanal geholt hat und sie das dann auch wirklich wollen. Sie wollen in diesem Kanal sein. Das heißt, diese Kunden sind ihre sieben Cent auf jeden Fall definitiv wert. Dann habe ich noch ein Beispiel aus dem Banken-, Immobilienbereich mitgebracht. Ähm, die waren auch seit 2018 sehr erfolgreich mit Messenger-Newslettern. Die haben dann die Durststrecke ganz gut überbrückt mit den Alternativen wie Telegram oder iMessage oder Notify. Ähm, das Erfolgsrezept bei deren Messenger-Newsletter ist einfach wirklich der direkte Kontakt zu den potenziellen lokalen Käuferinnen. Das heißt, sie sind da sehr, sehr nah dran und pushen da eben die aktuellen Angebote raus. Und was das Ergebnis eben für die persönlich ist, ist die schnellere Abwicklung. Ähm, sie kommen mit den Leuten dann schneller ins Gespräch. Sie haben vor allem meistens eben die lokalen Käuferinnen, die sie bevorzugen, schneller in Kontakt und können dadurch dann den einen oder anderen Hausverkauf oder Wohnungsverkauf deutlich besser und schneller abwickeln. B2B-WhatsApp-Newsletter sind auch zurück. Also es ist immer noch kein Widerspruch. Das sagen wir ja schon lange, lange Jahre, dass auch WhatsApp im B2B 'ne große Rolle spielen kann. Hier sind wir wieder im Bereich Landwirte und das ist eigentlich einer der naheliegenden Bereiche, würde ich immer sagen, weil der Bauer sitzt nicht am Laptop. Der Bauer ist im Feld, der Bauer ist draußen, der Bauer hat sein Handy dabei, aber halt eben nicht seinen Laptop. Ah, Sano24 verfolgt dabei zwei Ansätze. Ähm, einmal schicken sie Content und Aktionen an Landwirte. Ähm, ganz klassisch, was hat Sano Neues im Angebot? Und sie nutzen den Kanal aber auch, um ihre Mitarbeiterinnen zu Sales-Aktionen zu informieren. Das heißt, hier sind auch für sie zwei Fliegen mit einer Klappe, ähm, geschlagen, aufgrund eben auch der Möglichkeit der Zielgruppensegmentierung in den Systemen. Dodenhof ist vielleicht nicht jedem ein Begriff. Das ist eine Einzelhandelskette mit großen, großen Kaufhäusern, vor allem in Norddeutschland. Und die haben einen sehr guten zielgruppensegmentierten WhatsApp-Newsletter. Die haben WhatsApp-Newsletter aufgesetzt für ihre unterschiedlichen Bereiche im Kaufhof. Und hier habe ich eben mal nachgefragt, wie performen die eigentlich eben, die unterschiedlichen Zielgruppen? Mal Dodenhof Brautsalon. Hier werden eben die neuesten Modelle vorgestellt und da ist der Call-to-Action eine Online-Terminbuchung. Deren Erfahrung zeigt, sie haben zwar nicht sehr viele Nutzer da drin, aber mit denen haben sie eine sehr, sehr starke Interaktion. Und sie haben mir eben auch erzählt, eine Kundin war dann im Laden am Samstag, am Sonntag hat sie dann noch mal quasi gechattet. Montag war sie, äh, dann wieder im Kaufhaus und hat tatsächlich am Ende gekauft. Also so eins der Best Cases. Dann gibt es noch die Dodenhof Genießerwelt. Das ist ein mehr rein informativer Kanal für Dodenhof. Hier werden eben Informationen über Angebote und Aktionen geshared, was die Leute auch dankend annehmen. Hier ist der Verteiler auch deutlich größer. Hier ist aber weniger Interaktion. Hier geht es, glaube ich, auch tatsächlich für die Empfänger eben mehr darum zu erfahren: Was gibt es gerade Aktuelles, Neues? Welche Wochenangebote et cetera kann ich gerade in der Dodenhofer Genießerwelt bekommen? Ich habe noch das Beispiel von Vollmarie mitgebracht. Vollmarie ist 'n Gartenspezialist. Das ist natürlich sehr, sehr nischig, ähm, aber das Unternehmen kann natürlich auch viel gewinnen, indem es Tipps gibt. Ähm, und somit haben sie gesagt: „Wir machen jetzt jeden Freitag 'nen kleinen Gruß an unsere Community da draußen, an unsere Gartenfans und schicken da eben wöchentlich Tipps raus, was die so beachten sollten, wenn sie jetzt wieder, ähm, ans Garteln gehen." Hier dürften wir auch mal einen Blick in die, in die Zahlen werfen. Hier, klar, das sind keine riesigen Reichweiten, aber sie haben fünfhundert Abonnenten auf einem nischigen Thema mit wirklich ganz guten Klickraten. Jetzt habe ich aber noch ein Beispiel mitgebracht, was einem noch mal zeigt, wie gut vor allem das dann noch mal in 'ner breiteren Masse funktionieren kann. Das Beispiel von Snocks. Ah, Snocks vertreibt Unterwäsche und, und Socken. Wer das Unternehmen nicht kennt, ist ein Start-up, äh, aus Münster oder in der Nähe von Münster.Und Johannes Klisch ist der Gründer und er ist immer sehr, sehr innovativ unterwegs und versucht auch gerne neue Kanäle. Und diese Insights teilt er dann auch immer netterweise auf LinkedIn, was ich immer sehr, sehr schön finde, weil eben die Leute merken: „Hey, der hat Ahnung und der probiert es auch aus." Also er war anfangs skeptisch: „Kann WhatsApp als Sales-Kanal funktionieren?" Und hat sich gedacht: „Gut, das probiere ich jetzt einfach mal aus und ich, ähm, mache da einen klassischen A/B-Test. Was bedeutet, ich, äh, versuche tausend Leute in meinen WhatsApp-Newsletter reinzubekommen und ich beschicke tausend Leute per E-Mail. Er hat dann die Leute für quasi die jeweiligen Newsletter gewonnen, äh, indem er beim Exit-Intent gesagt hat: „Hey, du kannst zehn Prozent sparen, wenn du in meinen WhatsApp-Newsletter reinkommst. Was war das Ergebnis des Ganzen? Die WhatsApp-Kunden haben im Schnitt sechzig Prozent mehr ausgegeben als die E-Mail-Kunden, was natürlich unschlagbar ist. Hier sehen wir noch mal in dem Graphen, welche KPIs er sich da genauer angeguckt hat. Er hat sich einfach erstmal die Klickrate auf das Pop-up, quasi für die Bewerbung des Newsletters oder der Aktion, angeschaut. Und da sind die Leute schon viel mehr drauf angesprungen, einen WhatsApp-Newsletter zu abonnieren, als einen E-Mail-Newsletter. Ähm, dann hat er sich angeschaut, wie ist die Average Opening Rate? Man sieht, sie ist halt leider unschlagbar auf WhatsApp. Und tatsächlich die Conversion, die er gemessen hat, hat, glaube ich, auch wirklich seine Erwartungen übertroffen. Mit zweiunddreißig Prozent ist das natürlich schon eine gute Hausnummer. Er selber hat dann eben gesagt, alle relevanten CRM-Werte sind bei WhatsApp eindeutig höher. Hier sehen wir das auch noch mal zusammengefasst: Eine extrem hohe Open Rate, eine super Klickrate. In seinem Fall jetzt ist natürlich auch ein bisschen abhängig von der Aktion und dem Produkt – eine hohe Conversion Rate und sie haben wirklich einen schönen Revenue per User für sich erreicht. Da sind wir eben auch schon bei dem Thema WhatsApp-Newsletter-KPIs. Ähm, mein Resümee nach den ersten sechs Monaten: Es WhatsApp-Newslettern waren und sind ein sehr erfolgreiches Format, was tatsächlich Snocks ja eben auch gerade noch mal aktuell bestätigt hat. Die Vorteile sind und bleiben einfach: Es ist Real-Time. Wir haben hier keine Algorithmen, wir haben keine Spam-Filter – möchte ich auch noch mal dazu sagen. Wir haben eben im Durchschnitt neunzig Prozent Opening Rate, wogegen einfach E-Mail-Newsletter leider, äh, stark abkacken. Und wir haben jetzt im Durchschnitt gemessen, dass es circa 'ne fünfundzwanzig, bis zu fünfundzwanzig Prozent Click-through-Rate durchschnittlich gibt bei den WhatsApp-Newslettern. Also wir bleiben bei den grob gleichen KPIs. Natürlich, ähm, wer die sieben Cent noch mal mit aufmessen möchte, der schaut natürlich auch noch mal an, wie viel Umsatz er, äh, wirklich gemacht hat dann über die Aktionen, aber hier haben wir einfach noch nicht genug valide Daten. Ich habe euch jetzt noch ein paar Learnings mitgebracht. Äh, ich hoffe, ich kann die jetzt in drei Minuten noch durchpeitschen, aber ich glaube, das ist das, was euch wahrscheinlich auch stark interessiert. Ähm, eine Frage, die natürlich oft kam: Kann ich eine alte Liste von WhatsApp-Newsletter-Abonnenten von 2019 jetzt noch nutzen? Ja, könnt ihr. Ihr habt das Opt-in euch ja eingeholt. Wenn ihr das sauber dokumentiert habt, why not? Kann ich sie einfach anschreiben? Also, kann ich die Leute einfach, genau, mit einem Push anschreiben? Können, ja. Ich würde es nicht empfehlen. Die Erfahrung unserer Kunden, die das gemacht haben, ist, dass sie extrem hohe Abmeldequoten hatten. Das heißt, wir empfehlen, dass ihr, wenn ihr quasi diese Abonnentenlisten nutzen wollt, kündigt auf den anderen Kanälen an, dass ihr euren WhatsApp-Newsletter quasi wieder aufnehmt und kündigt bei den Kunden auch an: „Hey, ihr wart ja die Kunden, die früher dabei waren. Die schreiben wir auch noch mal proaktiv an, ob sie Lust haben, wieder dabei zu sein. Und dadurch hat man einfach eine deutlich niedrigere Abmeldequote. Weiteres Learning, basierend eben auf einer Frage: Kann ich meine WhatsApp-Newsletter einfach auch an hunderttausend Kontakte schicken? Nein. Es gibt bei Wha-- WhatsApp sogenannte Tier Groups und die muss man quasi durchlaufen. Das heißt, man steigert sich da. Man hat, ähm, in der Tier Group One – dort beginnt jeder –, kann man tausend Nachrichten pro Tag verschicken. Und das muss man auch einmal getan haben, um quasi, ähm, aufzusteigen. Das heißt, man arbeitet sich Schritt für Schritt hoch. Man fängt mit tausend Empfänger pro Tag an. Zum Aufstieg muss man in die Tier Group 2 tatsächlich dann aber zweitausend Abonnenten mit Informationen innerhalb von sieben Tagen beschickt haben. Dann hat man die Möglichkeit, zehntausend Empfänger pro Tag zu beschicken. Und dann hat man hier das gleiche Spiel: Innerhalb von sieben Tagen sollte man dann mindestens zwanzigtausend Nachrichten rausgeschickt haben. Ähm, und dann steigt man in Tier drei hoch und hat da dann eben die Möglichkeit, pro Tag hunderttausend Empfänger mit seinem Content zu beschicken. Das sollte man eben so ein bisschen im Blick haben, dass man sich hier stetig rantasten muss und dass es eben nicht möglich ist, einfach quasi hunderttausend Kontakte hochzuladen und die auch gleich zu beschicken. Wichtig dabei ist auch, dass WhatsApp eben das zulässt, dass man in den Tier Groups aufsteigt, ist, dass die, die Nutzer müssen wirklich erreicht werden. Wenn da viele Nutzer drunter sind, die, äh, quasi auf Spam oder Blocken klicken, die zählen dann nicht als wirkliche Empfänger und zählen dann eben auch nicht in die Zahl rein, die erreicht werden muss.Die Empfängerzahl darf in der Tier Group auch nicht überstehen, tatsächlich die Tier Group oder die Grenze, die festgelegt ist, übersteigen, sonst steigt man eben nicht auf. Das ist so das Problem, wenn man jetzt sagt, man hat eben die Möglichkeit, tausend Empfänger am Tag zu beschicken. Um in Tier Group zwei aufzusteigen, muss ich mindestens zweitausend innerhalb von sieben Tagen verschicken. Ich kann da aber nicht einfach zweitausend an einem Tag verschicken, weil das ist mir nicht erlaubt in der Tier One. Und wenn ich tausend und eins eben schon verschicke, findet das WhatsApp nicht so cool und könnte den Versuch eben aufzusteigen, ähm, „blockieren in Anführungsstrichen. Drittes Learning, ähm, dritte Frage: Wie halte ich die Kosten unter Kontrolle? Das ist natürlich oft die größte Sorge von den Unternehmen, wenn man hier sagt, man zahlt pro Nachricht. Hab eben deine Tier Groups im Blick. Ähm, da siehst du ja ungefähr, in welchen Ranges du dich bewegst auch. Nutze Targeting, dass du den maximalen Return on Invest rausholen kannst. Ich glaube, das ist auch für jeden logisch. Damit sich eben die sieben Cent auch wirklich lohnen, muss man eben auch betrachten, was am Ende hinten rauskommt. Und überprüfe selbst, wie dein, ähm, Newsletter rausgeht. Ich habe bei dem einen oder anderen, der das jetzt nicht über unser System macht, äh, leider in letzter Zeit so Dinge gesehen, wie dass eben der Newsletter zweimal hintereinander rausging. Und das ist natürlich ärgerlich fürs Unternehmen, weil es zahlt für die gleiche Nachricht einfach zweimal. Ich habe noch mal so die sieben Hacks für erfolgreiches WhatsApp-Newsletter-Marketing zusammengefasst. Ich gehe jetzt das alles mit euch nicht einmal durch, aber wenn ihr euch die Präsi eben noch mal anschauen wollt oder die im Nachgang eben auch noch mal zum Download bekommt – ihr könnt mir auch gerne schreiben, ich schicke sie euch natürlich auch sehr gern zu – da habt ihr dann noch mal so ein bisschen die grundsätzlichen Basics über Uhrzeit, Anzahl, an welchem Tag am besten, Textlänge et cetera. Und was ich jetzt noch zum Abschluss sagen will: Immer dran denken, euer Ziel wird es ja wahrscheinlich sein, Abonnenten zu gewinnen und auch viele Abonnenten zu gewinnen und gute Abonnenten zu gewinnen. Ihr müsst den Service natürlich und eure Nummer zum Service kommunizieren. Ihr könnt dabei Click-to-Chat nutzen. Ähm, wer da Näheres wissen will, kommt einfach gerne noch mal auf mich zu, dem erkläre ich das. Im Endeffekt gibt es da eben die Click-to-Chat-Möglichkeiten, die man dann auch in Social Media nutzen kann, äh, und einfach hinter eine Anzeige packen kann. Und wie wir das Widget jetzt auf manchen Landing-Pages gesehen hat, baut eine eigene Landing-Page, wo das Widget drauf ist, wo die Leute sich einfach unkompliziert dafür anmelden können. Wenn ihr das Ganze quasi auf Social Media ein bisschen vereint, könnt ihr auf jeden Fall sehr, sehr gut Nutzer generieren. Ähm, und dann steht dem Ganzen eigentlich nichts mehr im Weg, dass ihr einen erfolgreichen WhatsApp-Newsletter auf den Markt bringt. Und damit sage ich auf Wiedersehen, denn ich mache jetzt Schluss und ich bin gespannt, ob ihr irgendwelche Fragen habt. Ich sehe aktuell keine im Chat, aber, ähm, sonst tippt gerne drauf los. Sonst biete ich euch an, ich gehe gleich noch mal in unseren Roundtable-Room. Ähm, dort beantworte ich auch supergerne individuelle Anfragen, auch zu eurem Use Case, den ihr euch vielleicht schon überlegt habt, oder auch zu euren Erfahrungen. Ich freue mich natürlich auch zu hören. Vielleicht waren ja auch im Publikum ein paar Leute, die schon Erfahrungen haben damit. Ähm, also da freue ich mich auf jeden Fall auch auf Austausch mit euch. Und ich sehe, es kommen immer noch keine Fragen. Man fühlt sich immer so ein bisschen komisch, wenn man die einzige Person ist, die redet. (kichern) Ich wünsche euch auf jeden Fall noch ganz viel Spaß auf der OMKB. Lasst euch inspirieren. Ich hoffe, ihr nehmt eine Menge coole Sachen mit und ich sag: Danke, dass ihr so früh mit mir heute am Rechner wart.

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Beschreibung

2021 gab es eine Restart der WhatsApp Newsletter, die 2019 von WhatsApp erstmal verboten wurden. Katharina Kremming von MessengerPeople by Sinch hat in den vergangenen Monaten genau beobachtet, wie sich die Möglichkeiten auf das Messenger Marketing auswirken und welches Potenzial das Format wirklich bietet. Erfahrt in ihrem Vortrag, was Unternehmen aus den verschiedensten Branchen beim Einsatz von WhatsApp Newslettern gelernt haben und an welchen Stellen der Customer Journey WhatsApp Newsletter

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