Entdecke das volle Potenzial von Performance Max: Wie du die vermeintliche Blackbox gewinnbringend in deine Google Ads Strategie integrierst.
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Entdecke das volle Potenzial von Performance Max: Wie du die vermeintliche Blackbox gewinnbringend in deine Google Ads Strategie integrierst.

Zusammenfassung

Performance Max ist der KI-stärkste Kampagnentyp in Google Ads und nutzt Machine Learning, um deine Anzeigen automatisch über alle Google-Netzwerke auszuspielen. Entgegen dem Blackbox-Mythos hast du viele Kontrollinstrumente – besonders wichtig sind richtig gewichtete Conversion-Werte, um den Algorithmus sinnvoll zu optimieren.

Performance Max: Das volle Potenzial von KI im Marketing nutzen

Performance Max ist seit 2021 die KI-stärkste Kampagnenform in Google Ads. Google hat diese Technologie 2022 zum Standard gemacht, indem Smart Shopping-Kampagnen durch Performance Max ersetzt wurden. Doch viele Advertiser – besonders im B2B-Lead-Segment – nutzen diese Möglichkeit bislang zu wenig. Das ist schade, denn Performance Max kombiniert die volle Kraft von Machine Learning mit praktischen Kontrollmechanismen, die dir ermöglichen, die Kampagne gewinnbringend in deine Google Ads Strategie zu integrieren.

Warum Performance Max mehr als eine Blackbox ist

Viele Advertiser fürchten Kontrollverlust, wenn sie einer KI-basierten Kampagne das Ruder überlassen. Diese Sorge ist verständlich – aber unbegründet. Performance Max ist keine böse Blackbox. Du hast durchaus sehr viele Möglichkeiten, in die Kampagne einzugreifen und ihre Performance zu steuern. Sogar mehr als bei App-Kampagnen.

Das Besondere: Performance Max spielt deine Anzeigen überall aus, wo es sinnvoll ist. Abhängig von deinem Kampagnenziel erreicht deine Botschaft den Nutzer in der Google-Suche, im Shopping-Feed, im Displaynetzwerk und auf YouTube mit Videos. Das ermöglicht es dir, deinen Kunden entlang der gesamten Customer Journey zu folgen – unabhängig davon, wo er sich gerade aufhält.

Die Kraft hinter Performance Max: Daten und KI

Performance Max nutzt die gesamte Magie der Daten, die Google zur Verfügung stehen. Das sind nicht nur die Google-Suchdaten selbst. Google verfügt über enorme Mengen an Android-Nutzerdaten – in Deutschland nutzen etwa 68 Prozent aller Smartphonenutzer Android. Wenn du diese Daten zusätzlich mit deinen eigenen Kundendaten anreicherst, kann der Algorithmus deine Kampagne maximal effizient optimieren.

Ein großer Vorteil: Du benötigst nicht mehr die manuelle Gebotssteuerung wie vor Jahren. Performance Max läuft komplett mit Smart Bidding und responsive Anzeigenformaten. Das spart Ressourcen und liefert bessere Ergebnisse als manuelle Optimierung – weil der Algorithmus ohne emotionale Scheuklappen arbeitet.

Lead-Kampagnen: Die zentrale Rolle von Conversion-Werten

Der größte Unterschied liegt darin, ob du E-Commerce (Sales) oder B2B (Leads) betreibst. Bei Lead-Kampagnen ist die Sache komplex: Du hast mehrere Conversion-Typen (Anrufe, Formularabsendungen, Downloads), die unterschiedliche Bedeutung für dein Business haben.

Hier kommt das zentrale Problem: Wenn alle deine Conversions den gleichen Wert haben (z.B. 1 Euro oder 0 Euro), kann Google nicht sinnvoll optimieren.

Beispiel: Du sagst Google, der CPO soll 50 Cent sein. Google wird dann einfach viele Video Views einkaufen, da diese unter 50 Cent kosten. Fertig – aber für dein Business völlig nutzlos.

Conversion-Werte richtig gewichten

Du hast mehrere Möglichkeiten:

  • Einfache Gewichtung: Starte mit einer groben Skala (z.B. Video View = 1 Euro, Lead = 10 Euro). Besser als Null- und Eins-Werte, aber noch nicht optimal.
  • Business-orientierte Gewichtung: Das ist die Königsmethode. Berechne den tatsächlichen Durchschnittswert eines Leads: Durchschnittlicher Umsatz pro Lead × deine Abschlussquote = echter Conversion-Wert. Ein PDF-Download ist weniger wert als ein Lead (zeigt Interesse), und ein Anruf kann weniger wert sein als ein echtes Lead-Formular (nicht alle Anrufer sind qualifiziert).
  • Rückspiel von echten Conversions: Die Elite-Methode: Spiele tatsächlich gewandelte Leads mit ihrer Google Klick-ID ins Konto zurück. Google nutzt diese echten Daten, um den Algorithmus kontinuierlich zu verbessern. Das Fenster dafür beträgt maximal 90 Tage.
  • Wertregeln: Nutze automatisierte Regeln, um Conversion-Werte zu beeinflussen – zum Beispiel für regionale Unterschiede.

Erfolg mit Performance Max: Das solltest du mitnehmen

  • Performance Max ist die Conversion-stärkste Kampagnenform und nutzt die volle Kraft von KI und Machine Learning.
  • Die angebliche Blackbox hat viele Kontrollmechanismen – du musst sie nur kennen und nutzen.
  • Richtig gewichtete Conversion-Werte sind essentiell. Nimm dir Zeit, den echten Business-Wert deiner Conversions zu berechnen.
  • Bei Lead-Kampagnen ist das Rückspiel echter Conversions das höchste Level der Optimierung.
  • Performance Max läuft mit Smart Bidding und responsive Anzeigen – das spart Ressourcen und liefert bessere Ergebnisse als manuelle Steuerung.
  • Nutze alle verfügbaren Datenquellen (Google-Daten + deine Kundendaten), um den Algorithmus zu optimieren.

Häufige Fragen

Was ist Performance Max und wozu brauche ich es?

Performance Max ist ein Kampagnentyp in Google Ads, der KI und Machine Learning nutzt, um deine Anzeigen automatisch über alle Google-Netzwerke (Suche, Shopping, Display, YouTube) auszuspielen. Du brauchst es, um die volle Kraft moderner KI-Technologie zu nutzen und deine Kosteneffizienz zu steigern – besonders wenn dein Konto bereits gut läuft.

Ist Performance Max wirklich eine Blackbox oder kann ich kontrollieren, was passiert?

Performance Max ist keine Blackbox. Du hast viele Kontrollmechanismen: richtig gewichtete Conversion-Werte, Wertregeln, Zielgruppen-Signale, Budget-Verteilung und mehr. Der Algorithmus arbeitet mit Smart Bidding, aber du bestimmst die Spielregeln.

Wie sollte ich Conversion-Werte bei meiner Lead-Kampagne setzen?

Das ist zentral: Berechne den tatsächlichen Durchschnittswert eines Leads (Durchschnittlicher Umsatz × Abschlussquote). Ein PDF-Download ist weniger wert als ein Lead-Formular, und ein Anruf kann weniger wert sein als ein qualifizierter Lead. Im besten Fall spielst du später echte Conversions mit Google Klick-IDs zurück.

Was passiert, wenn alle meine Conversions den gleichen Wert haben?

Google kann dann nicht sinnvoll optimieren. Der Algorithmus zieht einfach die einfachsten, billigsten Conversions ein (z.B. Video Views statt echter Leads). Das bringt deinem Business nichts. Deshalb ist richtige Gewichtung essentiell.

Ersetzt Performance Max alle anderen Kampagnentypen?

Performance Max ist der Standard für Shopping (E-Commerce) – Google hat Smart Shopping-Kampagnen damit ersetzt. Im Lead-Business ist Performance Max noch nicht überall etabliert, bietet dort aber großes Potenzial. Es sollte mindestens getestet werden.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Veronika Karpf ist Partnerin der Think Eleven GmbH und verantwortet in ihrer Position Kundenprojekte verschiedenster Branchen und ist strategisch in die Entwicklung der Agency maßgeblich mit eingebunden. Sie ist, das habe ich jetzt hier mal so dazugeschrieben, weil ich sie auch etwas kenne, operativer Junkie, so würde ich es mal bezeichnen, durch und durch. Denn Google Ads und Tech Manager, da fühlt sie sich besonders wohl und sind ihr zu Hause. Sie berät ihre Kunden mit Freude zu den richtigen strategischen Vorgehen im gesamten Digital Marketing Kosmos. Seit ihrem Masterabschluss in Medienwirtschaft und Medienwissenschaften hat sie diverse Agenturstationen durchlaufen, mal wilder, mal weniger wild und ist jetzt auch schon seit einigen Jahren in verantwortlicher Funktion tätig. Darüber hinaus ist sie als Dozentin an mehreren deutschen Hochschulen tätig und auch beliebte Speakerin auf den Bühnen dieses Landes, unter anderem hier bei uns bei der OMKB, aber auch bei E-commerce, Barbecue und Co. Die Think Eleven ist eine der führenden Marketing Technology Agenturen in Dach mit diversen Standorten in Deutschland und der Schweiz. Da es heute in ihrem Vortrag Google Ads geht. Vielleicht hier der Hinweis: Die Think Eleven ist quasi Serien Google Premium Partner und gehört gar zu den führenden 3% der Partner von Google in Deutschland. Veronika, du hast heute die Session mitgebracht: „Entdecke das volle Potenzial von Performance Max, wie du die vermeintliche Black Blocks gewinnbringend in deine Google Ads Strategie integrierst. Gerade in der Q&A mit Stefan kam auch schon eine Performance Max Frage, wo gar nicht so tief drauf eingegangen ist. Deswegen freuen wir uns insbesondere jetzt gleich hier tiefer einzusteigen. In diesem Vortrag erfahrt ihr, wie ihr das volle Potenzial von Performance Max Kampagnen heben könnt. Und entgegen Googles Bemühungen, der KI einfach alles zu überlassen, gibt es auch zahlreiche Setup-und Anpassungsmöglichkeiten, die Veronika euch gleich verrät. Veronika, schön, dass du heute hier bist. Ich habe gerade schon gehört, trotz Storchangriff auf der Autobahn hast du es doch zu uns ins Studio geschafft. Cool. Heute Premiere, heute hier zumindest in diesem Studio. Stimmt. Vielen Dank, dass ich hier sein darf und finde es auf jeden Fall supercool. Große Fußstapfen nach Urlaubsguru war ein cooler Talk auf jeden Fall. Fußstapfen im Sand. Man kann es sehen auf der Kamera. Genau. Insofern, ja, ich freue mich. Schön. Cool. Veronika, dann start doch gerne durch und dann lass uns gleich, dann in einer halben Stunde, je nachdem, wie lange du brauchst, lass uns uns hier drüben am Tisch treffen, dann gehen wir gleich in die Q&A mit den Zuschauerfragen über. Viel Spaß. Bis gleich. Vielen Dank. Ja, Christoph hat mich ja schon vorgestellt und auch die Sync11. Insofern muss ich irgendwie gar nicht mehr viel zu mir sagen. Es stimmt, Tech Manager zum Beispiel macht mir Spaß. Ich glaube, die wenigsten Leute behaupten von sich, dass sie gerne ein GA4-Tracking aufsetzen, aber ich gehöre dazu. Und ich arbeite auch, obwohl ich als Partner tätig bin, noch operativ in Google Ads konten und habe da einfach total viel Freude daran. Insofern kein blabla, sondern jetzt tatsächlich Infos aus der Praxis. Ja, wir starten durch mit Performance Max. Erst mal grundsätzlich noch mal: Was ist eigentlich eine Performance-Max-Kampagne? Google hat Performance Max 2021 schon eingeführt, global. Vorher war es eine Beta, wie das immer so ist mit neuen Funktionen. Und 2022 hat Google dann auch im Prinzip zwanghaft durchgesetzt, dass es genutzt wird, indem Smart Shopping-Kampagnen abgelöst wurden durch Performance Max Kampagnen und man sozusagen als Google Ads Nutzer mit Shopping, also E-Commercler, gar keine andere Wahl hatten, als PMAX zu benutzen. Ich glaube aber, dass es tatsächlich noch nicht von allen genutzt wird. Gerade im Lead Business ist Performance Max oft noch nicht wirklich im Einsatz. Das Schöne ist aber – und das verdeutlichen auch diese ganzen Netzwerke hier auf der Slide –, dass wir in allen Netzwerken unterwegs sind mit der Performance Max. Das heißt, in Abhängigkeit des Ziels der Kampagne wird es überall ausgespielt: In der Google-Suche „Shopping, wenn man denn E-Commerce hat und einen Produktdatenfeed hat, im Displaynetzwerk, aber auch auf YouTube mit Videos. Und deswegen ist es einfach so eine schöne Kampagne, nicht weil es mir super viel Arbeit spart, das auch, aber es sorgt einfach dafür, dass ich den Nutzer entlang der Customer Journey, egal wo er gerade unterwegs ist, erreiche und mein Performance-Ziel, was ich in der Kampagne hinterlegt habe, dann zielgerichtet auch erreiche. Aber man könnte sich natürlich fragen: Wozu brauche ich denn jetzt noch eine P-MAX, wenn ich doch schon Google Ads mache und es läuft super gut und es lief auch schon die letzten fünf Jahre gut. Wozu soll ich das noch reinquetschen? Es ist einfach so, dass diese Kampagne die stärkste Nutzung von KI hat von allen Kampagnentypen. Und der Trend, ich meine, jetzt gerade auch mit ChatGPT kriegt jeder mit. Ich finde es fast lächerlich, es als Trend zu bezeichnen bezeichnen, weil es ist eigentlich die nächste logische Entwicklung, dass alle Dinge Richtung KI gehen und dass man sich große Datenmengen im Machine Learning zunutze macht, Performance zu steigern und so eine Kampagne bestmöglich auszurichten. Und deswegen, finde ich, sollte man es mindestens mal testen. Und mir sind sehr, sehr wenige Fälle bekannt, wo Pmax am Ende abgeschaltet wurde, weil es nicht funktioniert hat. Also eigentlich fast keiner. Und ja, ich kann einfach mit Pmax das Beste aus Google Ads rausholen oder rausquetschen. Gerade wenn ich eigentlich ein super gutes Konto habe, was schon total gut läuft, dann ist das so der nächste Schritt, das nächste, was ich machen kann, wirklich das Maximum rauszuholen und die Kosteneffizienz noch mal sehr, sehr stark zu steigern. Und das liegt einfach daran, dass diese Kampagne die gesamte Magie von Daten nutzt, die uns in Google Ads zur Verfügung stehen. Und das sind nicht nur die Google-Daten.Die Google hat. Auch wenn natürlich Daten immer wieder ja thematisiert werden, dass es ein größeres Problem wird mit Cookies und so weiter, ist es ja so, dass Google Android Nutzerdaten hat. Und wir haben in Deutschland einfach Android als Marktführer da im Bereich der Smartphones. Achtundsechzig Prozent, äh, gehen auf Android. Das wird langsam mehr zugunsten iOS, aber es ist einfach immer noch so, dass die meisten Nutzer in Deutschland Android nutzen, Google deswegen, sorry, deswegen enorm viele Daten hat. Und wenn wir das als Werbetreibender selber auch noch weiter mit Daten anreichern, also zum Beispiel mit Ergebnisdaten, ähm, dann ist es einfach so, dass ich wirklich meine Kosten maximal effizient einsetzen kann und gleichzeitig, das habe ich eben schon gesagt, erleichtert es einem so ein bisschen die Arbeit, es spart Ressourcen, weil ich in der Performance-Max-Kampagne auch die sogenannten responsiven Search-und Display-Ads verwende. Und das ist natürlich eine Kampagne, die komplett mit Smart Bidding läuft. Das heißt, wie das vielleicht vor fünf, sieben Jahren, als ich auch angefangen habe, war, dass man einzelne Gebote irgendwie tagtäglich händisch steuert. Das ist natürlich alles nicht notwendig und, ähm, es würde ja auch nie so gut funktionieren, wenn ich's selber mache, weil ich einfach immer Emotionen dabei habe. Denke, das Keyword ist aber super wichtig für mich und, ähm, fürs Business. Aber die Daten sagen vielleicht was ganz anderes. Das heißt, es ist immer besser, wenn man den Algorithmus die Arbeit leisten lässt an der Stelle. Ja, jetzt besteht natürlich bei vielen die Sorge des Kontrollverlustes. Wenn ich, äh, so einer KI-basierten Kampagne einfach mal das Steuern meiner Google Ads, ähm, überlasse, dann kann das natürlich total im Chaos enden. Also das haben, äh, viele dann befürchtet, auch schon als überhaupt Smart Kampagnen eingeführt wurden. Ich selbst war auch total kritisch. Das ist ja immer so, wenn es Veränderungen gibt, denkt man erst, ühh, "Ich will das nicht, kann das wieder weggehen? Ich möchte meine Smart Shopping Kampagne behalten." Nee, ähm, man muss solchen Neuerungen offen gegenüberstehen und Google hat einem ja auch in Teilen gar nicht die Wahl gelassen. Aber das ist schon gut so, weil es ist eben nicht die böse Blackbox, wie das vielleicht manche denken, sondern ich habe durchaus sehr, sehr viele Möglichkeiten, in die Performance Max einzugreifen. Auch mehr als das jetzt bei einer App-Kampagne der Fall ist, zum Beispiel. Und was das alles für Möglichkeiten sind, schauen wir uns jetzt an. Ich habe das hier mal, ähm, alles wild aufgeschrieben. Das müsst ihr euch jetzt nicht durchlesen. Das soll euch einfach mal so einen Einblick geben, was für Optionen man tatsächlich hat, die wirklich Einfluss haben darauf, wie die Kampagne läuft. Und das sind ja doch auf jeden Fall sehr viele und die gucken wir uns jetzt zumindest, die wichtigsten gucken wir uns jetzt mal an. Ich werde jetzt im Folgenden unterscheiden zwischen Lead-Kampagnen und Sale-Kampagnen, weil es ist zwar alles der Kampagnentyp Performance Max, aber es ist ja schon ein gravierender Unterschied, ob ich ein Produktdatenfeed für Shopping hinterlege und ein E-Commerce-Business habe oder ob ich zum Beispiel ein B2B-Lead-Geschäft habe. Deswegen sind die Kampagnen im Endeffekt auch, ähm, ja, haben eine große Unterscheidung in manchen Teilen. Es fängt natürlich auch beim-- bei der Conversion an. Bei der Lead-Kampagne ist der Lead die Conversion oder vielleicht auch ein Anruf. Beim E-Commerce ist es oft der Sale und nur der Sale. Wir gehen erstmal auf Lead ein, bevor wir gleich zu E-Commerce kommen und danach habe ich noch ein paar allgemeine Tipps und Kniffe für euch, die auf beides zu treffen. Bei der, äh, Lead-Kampagne haben wir eine große Herausforderung, aber auch eine ganz wichtige Sache, nämlich den Value. Wir brauchen einen Conversion-Wert, damit wir die P-MAX wirklich in Gänze nutzen können und das Beste rausholen können. Wenn wir keine Conversion-Werte haben, wird's schwierig. Und diese ganzen Conversions, die wir da haben, ne, Beispiel Anruf, Lead und noch andere, kommen wir gleich zu, die sollten bitte gewichtet sein. Also es bringt nichts, ähm, wenn wir einfach sagen, das ist jetzt alles einen Euro wert, weil natürlich die Conversions eigentlich in Wahrheit auch eine unterschiedliche Relevanz für das eigene Business haben. Und jetzt mal Hand aufs Herz, wie viele von euch finden sich jetzt da wieder? (Schmunzeln) Es sind bestimmt ein paar, die sich denken, ja, ich habe zwar mehrere Conversions, aber die sind irgendwie alle einen Euro wert oder null Euro. Nicht, weil ich das bewusst gewählt habe, sondern weil das irgendwie historisch gewachsen ist. Und ich habe irgendwann mal den Download angelegt, als ich ein paar sinnvolle PDFs auf meine Website gebracht habe und habe da einfach gedacht, na ja, das ist ja jetzt nichts wert, ne, mache ich mal null Euro und beim nächsten einen Euro. Ja, aber wie soll denn Google und der Algorithmus von Google herausfinden, auf was er die Kampagne optimieren soll? Also wenn ich jetzt der Kampagne mitgebe, ich möchte gern CPO von fünfzig Cent, dann ist es natürlich supereinfach für Google, einfach ganz viele Video Views reinzuholen. Dann kostet der Video View fünfzig Cent. Aufgabe erledigt. Aber das bringt ja euch fürs Business nichts. Deswegen braucht ihr Werte und da muss einfach der Lead so viel mehr wert sein als ein Video View. Da habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Entweder ihr sagt, okay, ich gewichte das jetzt mal erst mal einfach, damit ich starten kann, damit es besser ist als null und ein Euro, und sage, ein Video View ist ein Euro wert und der Lead zehn Euro. Also einfach auf einer Skala von eins bis zehn und dazwischen verteile ich die anderen Soft Conversions, die ich habe, so ein bisschen, äh, linear. Das würde dann aber ja bedeuten, dass ein Lead nur zehnmal so viel wert ist wie ein Video View und gleichzeitig, dass, ähm-- Jetzt habe ich gerade gemerkt, dass mein Timer gestoppt ist und war kurz abgelenkt. Sorry. Äh, also, das würde bedeuten, dass der Lead nur zehnmal mehr wert ist und es wäre, würde ja auch bedeuten, dass es nur zehnmal so schwierig ist, ein Lied reinzubekommen wie ein Video View. Dann würde Google trotzdem wahrscheinlich eher Nutzer reinholen, die üblicherweise Videos abspielen, weil es halt total einfach ist, damit das Goal zu erreichen. Deswegen ist meine klare Empfehlung, dass ihr euch hinsetzt und Gedanken macht: Was ist der tatsächliche Wert dieser Conversion für mein Business? Also was ist so der durchschnittliche Umsatz, der aus einem Lead resultiert und wie viel Prozent der Lead schließe ich tatsächlich ab? Und dann habe ich tatsächlich den Wert, den Durchschnittswert für ein Lead und den hinterlege ich. Und 'n Anruf, ja, da rufen vielleicht auch 'n paar Leute an und die haben einfach nur 'ne Frage, deswegen ist es noch mal weniger wert und 'n PDF-Download.Ja, ist auch wertvoll, weil zeigt ja total, dass der Nutzer super interessiert ist und involviert ist. Aber es muss ja nicht bedeuten, dass er auch tatsächlich einen Abschluss macht. Das heißt, ihr macht euch da Gedanken, was funktioniert am besten und was hilft mir wirklich für den Abschluss. Und dann ist natürlich die Königsdisziplin, dass ihr die tatsächlichen gewandelten Leads nochmal zurückspielt in das Konto und dann sagt ja, dieser Lead mit der Google Klick ID ist tatsächlich gewandelt worden innerhalb von 90 Tagen. Also so lange ist das maximale Fenster und dadurch spiele ich dann diesen Wert tatsächlich ins Konto zurück. Dann habt ihr sogar individuelle Werte drin und der Algorithmus wird immer weiter aufgeschlaut und kann immer weiter und besser die Kampagne optimieren. Da gibt es noch eine weitere Möglichkeit, eure Conversionwerte zu beeinflussen, und zwar mit Wertregeln. Das macht dann Sinn, wenn ihr regionale Unterschiede beispielsweise habt, weil ihr in bestimmten Regionen höhere Auftragswerte historisch bekommen habt oder weil da Liefergebühren günstiger sind und eure Marge deswegen höher ist. Oder ihr habt die Erfahrung gemacht, zum Beispiel eure Zielgruppe ist eher vermögender, deswegen ist der Anteil von Apple Nutzern höher. Also würdet ihr auf Gerätekategorie gehen oder Mobile macht für euch keinen Sinn, weil ihr habt B2B, die Leute sind sowieso auf dem Desktop unterwegs, geht ihr auf Desktop. Solche Möglichkeiten gibt es und dann wird der Conversionwert prozentual gesteigert oder gesenkt. Genau. Und das dient einfach auch dazu, dass ihr das Bildmanagement weiter anfüttert. Das ist natürlich nicht so, dass ihr dann am Ende sagen könnt, hier ist jetzt mein Conversionwert, der sagt, ich habe im letzten Monat 120.000 € Umsatz gemacht. Das ist natürlich nicht der wahre Umsatz, den ihr nachher habt. Das ist einfach dazu da, um das Bid Management und den Algorithmus anzufüttern. So, bevor wir gleich noch auf die allgemeinen Infos gehen, die auf beides zutreffen, also auch auf Lead Kampagnen, schauen wir uns E Commerce Kampagnen an und im Bereich E Commerce ist die größte Differenzierung, die wir machen können, eigentlich über die Assets. Das heißt, ich habe entweder Assets, die total allgemeiner Natur sind, so wie auf der linken Seite Online Sanitätshaus ist erstmal ganz generisch, da geht es nicht um konkrete Produktsortimente. Auf der rechten Seite geht es dann um Rollatoren, das heißt eine Produktkategorie im Shop. Und das spricht natürlich die Nutzer auch in unterschiedlichen Stadien der Customer Journey unterschiedlich an, weil ich links einmal Nutzer anspreche, die noch nicht so genau wissen, aber grundsätzlich meine meiner Zielgruppe entsprechen. Und auf der rechten Seite spreche ich Nutzer an, die gerade nach Rollatoren aktiv suchen oder ich benutze überhaupt keine Assets, heißt wie hier Shopping only. Wenn ihr das im Frontend, also im Browser versucht bei Google Ads einzustellen, wird es nicht funktionieren. Das kann man nur über den Editor machen und Google da so ein bisschen austricksen. Das werden die jetzt nicht gerne hören, aber es ist möglich. Man kann einfach keine Assets reinpacken und damit Google zwingen, praktisch back to smart shopping zu gehen und die Kampagne komplett nur in Shopping auszuspielen und gar nicht in den anderen Netzwerken. Das bietet sich natürlich für Produkte an, die irgendwie eine niedrige Marge haben, wo ich wirklich nur Leute erreichen will, die ganz aktiv nach diesem Produkt suchen oder auch nach Produkten, die irgendwie so Zubehörartikel sind. Da wollen wir ja kein Display verschalten im Prospecting, das macht keinen Sinn. Und dann, wenn man das so ein bisschen weiterspinnt, sähe so eine Kampagnenstruktur aus. Also wirklich komplett auf die Spitze getrieben mit drei Pmax Kampagnen, die unterschiedliche Funnel Steps ansprechen und dann auch dementsprechend unterschiedliche Bitmanagement Strategien verwenden. Man kann dann sogar noch Keywords ausschließen, komme ich gleich noch zu, um einfach das noch mal ein bisschen stärker zu forcieren. Denn es gibt nicht wie ursprünglich bei den Standard Shopping Kampagnen so eine Art Priorisierung, wo man sich ein Wasserfallmodell mit bauen kann. Das gibt es hier nicht, deswegen muss man es ein bisschen anders handeln. Und dann könnte man sogar noch diese besagte Standard Shopping dazu nehmen und die dann durch die Ausschlüsse in den vorherigen Schritten wirklich stark auf die Brand schicken, damit man auf die eigenen Produkte und Nutzer, die wirklich gezielt nach diesen Produkten mit der Brand suchen, wirklich die Conversion Wertmaximierung setzen kann, um das meiste rauszuholen, weil da die Performance ja in der Regel sehr, sehr gut ist. So, jetzt kommen noch die letzten Hidden Opportunities zu Lead und Sale Kampagnen. Jetzt muss ich mal einmal auf die Uhr gucken, wo ich hier keinen Timer habe. Ich glaube, ich bin sehr gut in der Zeit. Genau da haben wir zum einen die DSA Funktionalität steht so auch nicht in der Kampagneneinstellung drin, sondern häufig Erweiterung der finalen URL. Wir haben gestern im Team gemerkt, es gibt aktuell so ein paar Umstellungen und es gibt gefühlte drei verschiedene Benennungen in Kampagnen, je nachdem in was für ein Konto man reinguckt, ob es lokale, einen lokalen Feed gibt oder nur Shopping oder eine Lead Kampagne heißt es manchmal so, manchmal so, aber alles macht das gleiche, nämlich den Inhalt der Website zu crawlen über die verlinkte URL hinaus, also wirklich die gesamte Domain und basierend auf dem Inhalt dieser Website dann die ADS auszuspielen, also wie es eine DSA, eine Dynamic Search ADS Kampagne klassischerweise tut. Wenn ich diese, dieses Häkchen nicht setze bei der Erweiterung der finalen URL, dann ist es so, dass das trotzdem ein Stück weit passiert, nämlich mit der verlinkten finalen URL in der Anzeige. Das heißt basierend darauf werden dennoch search ads ausgespielt, weil ich hinterlege ja keine Keywords, insofern wäre Search ja ansonsten gar nicht möglich. Nächstes Thema sind Zielgruppensignale. Das ist etwas, so hat Google mir mal gesagt im Gespräch, dass eher zu Beginn der Kampagne relevant ist, wenn die Kampagne noch in der Lernphase ist. Da guckt Google, was wurden für Zielgruppensignale hinterlegt, Remarketing, kaufbereite Zielgruppen, Interessenszielgruppen und anhand dieser wird dann die Ausspielung so ein bisschen beeinflusst, weil die Zielgruppe die Kampagne sorry noch gar nicht gelernt hat.Was ist denn die richtige Zielgruppe? Was sind das für demographische Merkmale? Interessensgruppen? Was für ein Suchverhalten haben die Nutzer, die geeignet sind, um das Kampagnenziel zu erreichen? Und deswegen ist es am Anfang wichtiger, wenn ihr mittendrin eine Kampagne schon fünf Monate laufen habt und ihr tauscht dann die Zielgruppensignale aus, wird es wahrscheinlich keinen großen Impact haben. Am Anfang schon. Deswegen könnt ihr da durchaus wertvolle Signale für Google mitgeben, wie zum Beispiel die Käufergruppe oder kaufbereite Zielgruppen, die einfach mega gut zu eurem Angebot passen. Ihr könnt die Zielgruppensignale aber auch komplett weglassen und dann überlasst ihr es einfach komplett, im Algorithmus herauszufinden, welcher Nutzer der richtige ist. Dann habt ihr die Möglichkeit, Kampagnen extra für die Neukundenakquise auszurichten. Bedeutet, dass ihr Google mitgebt, das ist jetzt eine Kampagne, da möchte ich Neukunden ansprechen. Woher weiß Google, was ist ein Neukunde? Indem er die Bestandskunden ausschließt. Das heißt, ihr müsst Customer Match nutzen. Da sprecht erstmal mit eurem Datenschutzbeauftragten drüber. Die finden das oft nicht so lustig. Aber Google sagt zumindest selber, dass das komplett gehesht wird. Alle personenbezogenen Daten und dass das in Ordnung ginge. Und wenn man das nutzen kann, ist das super gut, weil man so wirklich diesen Funnel Ansatz, den ich eben gezeigt habe mit den verschiedenen Kampagnenstrukturen, der natürlich auch im Lead Geschäft geht, den kann man damit dann noch mal besser ausrichten, weil man wirklich sicherstellt, dass im Upper Funnel nicht die Bestandskunden angesprochen werden und ich irgendwie teures Geld, also ganz viel Geld für Display Ads für Bestandskunden ausgebe. Und last but not least zumindest auf dieser Folie einmal die Filialen. Wenn ihr Standorte habt, bei denen ihr auch gerne Nutzer empfangen möchtet, das ist nicht zwangsläufig der Fall, dann ist es super wertvoll, wenn man die Google My Business Einträge verknüpft mit dem Google Ads Konto und die Filialen auch der Kampagne zuordnet, weil ihr dann einfach noch mal auch mehr Placements habt, weil ihr dann auch zum Beispiel in der Google Maps Platzierung mit drin seid, aber auch, weil ihr dann standortbezogene Daten noch mal zusätzlich sammelt. Zum Beispiel wie viele Nutzer haben die Route dorthin geplant oder Store visits? Wie viele waren tatsächlich da, wenn die Daten ausreichen? So, dann habe ich eben schon angeteasert, kann man negative Keywords einbuchen? Wenn ihr das jetzt im Konto sucht, werdet ihr das nicht finden, weil das keine Funktion per default ist. Man muss über den Google Ads Support gehen, denen sagen hey, hier ist das Konto xy, da möchte ich gerne Keywords in der Pmax ausschließen. Dann muss man selber eine negative Ausschlussliste im Konto erstellen und der Support nach dem man Antrag gestellt hat und der Admin des Google Ads Kontos das auch freigegeben hat, hinterlegt dann diese Liste in der Pmax Kampagne. So, und dann kann man das zum Beispiel nutzen, um die eigene Brand auszuschließen. Einfach um zu sagen ich habe eine Upper Funnel Kampagne, ich habe eine Lower Funnel Kampagne und im Upper Funnel hat meine Brand nichts zu suchen. Da will ich wirklich nur Leute erreichen, die meine Brand noch gar nicht kennen. Dann kann es sich lohnen, Mitbewerber auszuschließen. Das würde ich aber nicht per se machen. Ein Beispiel wäre ihr seid ein Möbelhersteller und habt einen Onlineshop für Möbel. Da werdet ihr es kennen, dass ihr immer wieder Ikea beispielsweise in euren Suchanfragen drin habt. Das ist aber vielleicht gar nicht eure Zielgruppe. Die Leute, die bei Ikea kaufen, würden nicht bei euch kaufen. Insofern weg damit, ausschließen. Ihr könnt auch eine generelle Blacklist einbuchen. Wenn ihr zum Beispiel im Bereich medizinische Produkte seid, kennt ihr das mit Hausmitteln als Suchbegriff oder ganz klassisch gebraucht Do it yourself kostenlos. Alles Suchbegriffe, zu denen man nicht ausgespielt werden will. Das ist aber eigentlich in der Performance Max Kampagne oder generell in Kampagnen, die auf Smart Bidding laufen, überhaupt nicht nötig, weil der Algorithmus ja selber merkt, dass das zu nichts führt. Und dann werden auch diese Suchbegriffe nicht mehr ausgespielt. Aber wenn euch das alles nicht schnell genug geht, dann könnt ihr da natürlich auch eure generelle Blacklist einmal reinhauen. Ein großer Einflussfaktor sind auch die Video Assets. Und zwar ist es ja so, dass die Performance Max theoretisch auch in YouTube ausspielt. Und wenn ihr keine Videos habt auf YouTube oder generell kein Videomaterial produziert habt, dann wird die Performance Max trotzdem dort ausspielen. Denn Google erstellt automatisch Videos aus eurem hochgeladenen Bildmaterial. Und das Bildmaterial, nicht nur deswegen sollte generell sehr, sehr hochwertig sein. Also nicht Hochglanzbilder, das meine ich damit nicht, aber aussagekräftig eure Botschaft, eure Marke, eure Produkte transportieren. Und dann ladet auch möglichst die komplette maximale Anzahl hoch, damit Google eine Range hat, aus der der Algorithmus einfach die Kampagnen zusammenstellen kann. Nicht jedes Asset funktioniert so gut wie das andere. Und diese autogenerierten Videos, ja, die passen vielleicht manchmal nicht so ganz zum CD der Marke, aber sie funktionieren sehr, sehr gut. Ihr könnt das verhindern, indem ihr selber welche produzieren lasst. Das kann man natürlich auch zum Beispiel mit Bildmaterial machen. Also das Video, was ihr jetzt da in der Mitte seht auf der Folie, wurde auch einfach nur mit Bildmaterial produziert, aber von einem Grafiker, sodass es dann auch wirklich in Gänze zum gewünschten Markenauftritt passt. Rechts unten seht ihr ein Video, was in Google Ads selber generiert wurde. Also ich habe es generiert. Man kann nämlich im Google Ads auch Videos selber kreieren. Das ist dann im Prinzip der gleiche Baukasten wie ganz links bei den autogenerierten, nur dass man hier einfach selber gucken kann, passt die Farbe, welchen Text will ich da drauf haben? Und es nicht einfach wild aus 15 Assets zusammen geschmissen wird. Böse gesagt, aber grundsätzlich ist.Sage ich meinen Kunden immer, seid nicht ängstlich vor diesen Autogenerierten. Ihr müsst jetzt nicht zwangsläufig selber welche produzieren, insbesondere wenn 'n Video gar nicht viel ausgespielt wird, weil es in der Regel gut ankommt. Also die Zahlen sind einfach gut. Und warum soll man dann irgendwie ganz viel Geld dafür ausgeben, selber was zu produzieren, wenn man das eigentlich gar nicht eingeplant hatte im Marketingbudget und da eigentlich gar nicht so viel Wert drauf legt. So, jetzt aber zum letzten Kapitel, zum Monitoring. Was kann ich mir denn in dieser vermeintlichen Blackbox eigentlich alles angucken? Da gibt's jede Menge. Ich will gar nicht ausschließen, dass ich hier noch was vergessen habe, aber sechs Sachen sind mir eingefallen. Ich kann die Shoppingperformance natürlich angucken, wenn's eine Shoppingkampagne ist. Ich kann also unter Eintragsgruppen und auch unter Produkten sehen, wie haben die einzelnen Produkte, wie haben die einzelnen, ähm, Produktkategorien beispielsweise, je nachdem, wie ich's aufgeclustert habe, wie haben die performt? Und zwar nicht nur mit Impressionen, sondern auch mit Kostendaten, mit Conversions und so weiter. Dann kann ich die Performance der Assets sehen, leider nicht so granular, wie ich's grade gesagt habe. Bei den Assets, bei den einzelnen Bestandteilen also, Headline, Description, Bildern, kann ich nur sehen, welches Asset bewertet Google am besten, welches weniger gut und welche Kombinationen wurden am stärksten ausgespielt. Dann kann ich die häufigsten Suchbegriffe sehen, nicht so wie bei 'ner normalen Search Kampagne, dass ich alle sehen kann, nur die, die am wirklichst relevantesten waren für die Kampagne. Und das kann ich mir auch nach Conversionwert zum Beispiel sortieren lassen. Und auch die Zielgruppen, also die Googelsegmente, die am stärksten in der Ausspielung drin waren. Die Auktionsdaten hab ich ganz klassisch auch, die beziehen sich aber nur auf Search. Und wenn der Searchanteil der Kampagne zu gering ist, hab ich da keine Daten, aber meistens hat man schon welche. Ich kann mir 'n benutzerdefinierten Bericht anlegen, muss man auch erst mal drauf kommen, und sich da auf Placementebene die Impressionen angucken. Das ist natürlich jetzt, äh, nicht ganz so aussagekräftig, weil eigentlich will ich ja wissen, was haben mir die Impressionen auf diesen Placements auch tatsächlich gebracht? Was waren die Conversions, die dahinter standen? Das geht leider nicht, aber ich kann zumindest sehen, ähm, wo wurden meine Assets ausgespielt im Displaynetzwerk. Und ganz oft ist es ja so, dass man die üblichen Verdächtigen oben sieht, ähm, eBay Kleinanzeigen und Co. Wenn ich aus vorangegangenen Kampagnen weiß, diese Placements funktionieren für mich nicht, ja, dann kann ich die auch ausschließen. Das kann ich nämlich tatsächlich machen. Da wär ich aber wirklich vorsichtig mit. Das sollte man nur machen, wenn man wirklich historisch die Erfahrung gemacht hat, dieses Placement bringt mir nichts. Und last but not least die Non-Shopping-Daten. Die kann ich mir natürlich ausrechnen, indem ich die Differenz von Punkt eins, Eintragsgruppen, ähm, zur Gesamtkampagne berechne. Aber das ist 'n bisschen eine alte Info, weil so kompliziert muss ich's gar nicht mehr machen. Ich kann nämlich ein Skript einsetzen. Das haben sehr findige Menschen, äh, sich überlegt, so ein Skript zu programmieren. Gute Sache. Und mit diesem Skript, das kriegt ihr übrigens über den QR-Code, kann ich die Spendings und die Daten pro Netzwerk tatsächlich sehen. Also wie viel Prozent des Geldes, was ich investiert habe in die Kampagne, ist in Search gelandet, wie viel in Shopping, wie viel in Display und wie viel in Video? Das funktioniert nur für Shoppingkampagnen leider. Wenn ihr so 'n Leadgeschäft habt, könnt ihr mit dem Skript nur bedingt viel tun. So sieht das dann aus, wenn es läuft. Man kann das am besten täglich aktualisieren und hat dann mehrere Tabellenblätter, in denen man sieht, ähm, wie die Performance auf Asset Group Ebene ist und, ähm, auch ja, auf den Kanälen. Wir haben das dann auch noch in ein Looker Studio transferiert, um einfach dem, mit dem Kunden zusammen zum Beispiel noch mal tiefer reinzugehen und dann etwas übersichtlicher als in so 'nem Spreadsheet mit mehreren Tabai, Tabellenblättern zu sehen, wie ist die Performance pro Asset Group. Oder hier ist jetzt auch direkt aus dem Konto importiert noch die Produktperformance. Genau. Und damit kann ich dann einfach schauen, wie ich die Kampagne weiter optimiere und noch weiter und tiefer reingehe. Und das war alles von mir. Hervorragend. Ich glaube, trotz Timer passt es zeitlich. Punktlandung. Trotz, äh, trotz Timer, trotz Anmoderation hättest du sogar noch 'n paar Minuten, äh, dir gönnen können. Hätte ich noch 'n bisschen mehr spadulieren können, aber nein. Siehst du, du hast schon Wasser. Guck mal, ich hätte dir auch was organisiert. Oh, danke schön. Ja, Veronika, vielen, vielen lieben Dank für deine Präsentation, deine inhaltsreiche Präsentation. Da war noch einiges, äh, drin, wie ich finde. Und es kamen auch, ähm, einige Fragen rein, was auch 'n Zeichen dafür ist, dass es auf reges Interesse gestoßen ist. Ich weiß nicht, ob du Zeit mitgebracht hast. Wir haben nämlich, glaub ich, so viele Fragen, dass wir hier auch, ähm, durchaus noch eine halbe Stunde überziehen könnten. Oha. Ich will ja nicht den nächsten Speaker hier verdrängeln. Ja, und es kommen vor allen Dingen auch sekündlich noch neue Fragen rein. Deswegen, ähm, gucken wir mal. Mir fällt's jetzt schon 'n bisschen schwer, es zu clustern. Deswegen, ähm, wundere dich nicht aufgrund der Themensprünge, die da teilweise jetzt einfach... Das ist nicht anders möglich. Ähm, wirken von Google erstellte Videos nicht unprofessionell und sind eher ein Nachteil? Nee, würd ich echt nicht sagen. Ähm, also die Performance ist einfach gut. Und ich finde, wenn man KI nutzen will und wirklich so diese komplette, den kompletten Performance Boost nutzen will, dann muss man sich so 'n bisschen davon verabschieden, überall die Kontrolle behalten zu wollen. Und klar, ich kann das verstehen, wenn Marken ganz liebevoll 'n CD ausgereift, ähm, entwickelt haben, dass die dann nicht sagen, na ja, jetzt mache ich da so 'n halbgares Video in deren Augen. Aber in der Regel funktionieren sie einfach besser. Und ich bin halt so 'n Datenmensch, deswegen sag ich immer, vertrau doch den Daten. Ist halt besser, als wenn wir nachher 'n Video haben, was in Schönheit stirbt. Mhm. Perfekt.Ähm, nutzt ihr nur noch Pmax und keine Standard Schrägstrich Smart Shopping mehr? Ähm, Smart Shopping gibt es ja in dem Fall eigentlich gar nicht mehr. Kann man gar nicht erstellen. Ähm, und die, die es mal gab, haben sich automatisch auf eine Pmax umgestellt. Das heißt, das heißt vielleicht noch Smart Shopping, aber nur, wenn man es vergessen hat umzubenennen. Ähm, eigentlich gibt es keine Smart Shopping mehr und ich nutze schon manchmal noch eine Standard-, ähm, -Shopping Kampagne, aber eigentlich nur in Ergänzung zur Pmax. Ich habe einen Kunden, bei dem ich operativ im Konto rumwerkeln darf und da habe ich eine Pmax und eine Standard Shopping und die Standard Shopping geht eigentlich rein auf die Brand. Mhm. Sehr gut. Ähm, ein kurzer Kommentar. Ähm, auch das sehen wir immer wieder, dass auch die Fragemöglichkeit als, ähm, Bewertung genutzt wird. „Toller Vortrag", schreibt ein anonymer User an der Stelle. Da haben wir direkt das Feedback. Ähm, „Wenn ich nur dreihundert Euro Klickbudget habe, bin ich dann für euch auch ein potenzieller Kunde?" Ah. Klar. Also wir haben auch Kunden im, im kleineren Segment und es, ähm, ja, man kann ja dann auch immer schauen, was macht man aus den dreihundert? Und wenn die dreihundert Euro, äh, super gut investiert sind, kann man ja vielleicht auch intern Überzeugungsarbeit leisten, das Marketingbudget im nächsten Jahr noch mal ein bisschen höher anzusetzen. Mhm. Insofern, ähm, ja, finde ich, ist das jetzt erst mal kein Ausschlusskriterium. Schön. Ähm, oh, da kommt noch eine schöne Frage rein: „Wie schätzt du die Karriere Schrägstrich Berufslaufbahn von SEA Marketeers im Zuge der Pmax-Entwicklung zukünftig ein?" Hm. Ja, ähm, ich mache mir da eigentlich keine Sorgen, weil es ist jetzt nicht so, dass wir im Moment schon Langeweile hätten. Also es ist jetzt nicht so, dass wir da sitzen und denken: „Oh, in der Pmax, die läuft jetzt ja, da kann ich gar nichts machen." Ich habe ja eben gezeigt, es gibt super viele Anpassungsoptionen und, ähm, man konzentriert sich jetzt halt eher darauf, zum Beispiel auch zu gucken, was passiert denn danach? Also was passiert, wenn der Nutzer auf die Seite kommt? Wo landet er dann? Was macht er da? Und man muss es einfach im gesamten Konstrukt sehen. Und, äh, wenn man dann auch noch überlegt, wir führen noch mal Daten zurück, ist das ja auch so ein Ongoing-Prozess, den man immer wieder evaluieren muss. Man hat eigentlich Zeit, ähm, für schönere Sachen, für strategischere Sachen und ist nicht dabei, irgendwie im Kleinklein was zu optimieren, negative Keywords auszuschließen den ganzen Tag, wie das vielleicht zweifünfzehn, als ich angefangen habe, noch war. Okay, ja, ich kann mich auch daran erinnern, da war es noch jedes Keyword noch mal die Cents, noch mal ein bisschen geschraubt. Mhm. Ähm, lässt sich eine Conversion-Gewichtung auch sinnvoll anwenden, wenn der Abschluss, respektive der Kauf offline abgeschlossen wird? Respektive der Kauf? Mhm. Definitiv, genau. Also man kann es theoretisch ja dann wieder zurückschicken ins Konto. Ähm, da ist eben dieses Fenster von neunzig Tagen wichtig, weil Google maximal neunzig Tage nach dem letzten Klick diese Conversion noch zuordnet. Das heißt, wenn ich ein Business habe, wo ich vielleicht sogar ein Jahr lang mit meinem Kunden rede, bis der tatsächlich dann mal bei mir auch Umsatz platziert, ist das natürlich schwierig. Aber dann kann ich vielleicht nach achtzig Tagen schon abschätzen, wie hoch die Abschlusswahrscheinlichkeit ist. Ähm, man hat ja, im Normalfall haben wir ja auch im CRM so eine Abschlusswahrscheinlichkeit und das passt der Vertriebler dann hin und wieder an und, äh, so kann man sagen, oh, voraussichtlich wird das ein Umsatz von zehntausend Euro. Ich habe eine fifty fifty Abschlusswahrscheinlichkeit, also spiele ich schon mal fünftausend zurück ins Konto. Ähm, das ist definitiv möglich. Wenn wir über Offline-Sale sprechen, der im Laden stattfindet, ist es natürlich vom Setup ein bisschen schwieriger. Ich kann ja den Kunden schlecht fragen: „Gib mir mal deine Klick-ID." Wird nicht funktionieren. Hat er ja auch nicht. Ähm, das heißt, da muss man sich eher Mechanismen überlegen, ob man tatsächlich an der Kasse fragt: „Wie sind Sie dann auf uns aufmerksam geworden?" Klassischer Fall. Oder man arbeitet mit Landing Pages, mit, ähm, Gutscheinen, die im Laden einlösbar sind. Oder wenn man ein richtig großes Filialnetz hat, könnte man ja auch sagen, wir starten einen Test nur in einem Bundesland oder in einer großen Stadt und gucken mal, wie ist der Unterschied zur Vorwoche oder wie ist der Unterschied zu einer anderen Stadt, um da so ein bisschen den Impact zu evaluieren. Mhm. Wo stellt man denn diesen Conversion-Wert beziehungsweise die Gewichtung ein? Unter Conversions im Konto. Mhm. Also bei den Conversion-Einstellungen, wo man die Conversions auch einzeln anlegt, dort kann ich, ähm, ja entweder sagen, es wird individuell ein Wert übergeben, wie es im E-Commerce der Fall ist beim Kauf, oder aber der hat einen Wert von x, y. Genau. Und standardmäßig steht da halt ein Euro. Perfekt. Hmmmmm. Wie sehe ich, welche Assetgruppe innerhalb einer Kampagne, in Klammer, nicht shopping, am besten funktioniert, also die meisten Conversions bringt? Ja, tatsächlich im Moment nur mit diesem Skript, was ich am Ende gezeigt habe- -ähm, weil es per default im Konto nicht einsehbar ist. Okay. Aber ja, nicht Shopping gut hat. Ah. Also man kann das Skript ausprobieren. Ich hab's, hab's einmal schon ausprobiert für einen Nicht-Shopping-Kunden, da kommen auch Daten bei rum. Ähm, einfach mal ausprobieren. Aber ansonsten gibt es die Option leider nicht. Und dann wäre höchstens die Möglichkeit, pro Asset Group eine eigene Kampagne anzulegen. Dann sieht man es natürlich, aber Achtung, die Daten müssen trotzdem ausreichend sein. Okay, ich sehe jetzt schon, dass einige Fragen zweimal gestellt werden, weil man natürlich besonders darauf erpicht ist, dass ich diese Frage stelle. Man darf mir auch bei LinkedIn schreiben und die Frage stellen. Ihr könnt Veronika im Nachgang kontaktieren. Ich kann euch aber beruhigen. Ich, ähm, werde die Q&A hier ausreizen. Das heißt, ähm, ich versuche mal, alles durchzubekommen. Ne? Hier ist noch einiges da, aber ich habe alles auf dem Schirm. (lachen) So, was haben wir denn hier? Was sind, ähm, die allerwichtigsten Stellschrauben bei der Optimierung? Habe ich hier eine Frage reinbekommen. Mhm. Also ich finde...Wenn die Kampagne schon recht gut läuft und man will einfach ja, bisschen optimieren, ist die beste Stellschraube zum einen das Bit-Management. Mhhhm Da sollte man keine riesigen Schritte gehen. Also früher hat man immer gesagt, zehn Prozent Schritte. Also wenn ich ein ROAS habe, Ziel-ROAS von dreihundertfünfzig, der ist erreicht, dann mache ich zehn Prozent drauf, mhhhm steigert es langsam. Ein bisschen größere Schritte sind inzwischen erlaubt bei Google, aber ich würde jetzt nicht, ahhhm wenn die Kampagnen aktuell ein Ziel oder einen aktuellen ROAS hat von zweihundert Prozent sagen: „Ich will aber zu vierhundert, ich verdoppele den jetzt mal. Das wird jetzt auch nicht funktionieren. Das heißt, da muss man ein bisschen mit Feingefühl rangehen. Mhhhm Und ahhhm was auch noch ein großer Hebel ist, sind die Assets. Ich habe ja diese Bewertung von Google, welches Asset funktioniert schlecht aktuell und da ständig mal reingucken alle paar Wochen und die schlechten Assets austauschen durch neue und dann für die Assets durchoptimieren. Okay, unsere Pmax, in Klammern „Foodbranche, gurkt leider immer knapp, passt auch schön, „gurkt in der Foodbranche, (kichern) gurkt leider immer ahhhmmm oder sogar unter einem ROAS von eins rum. Keine Optimierung haben bisher geholfen. So und dann anknüpfend ahhhm ja auf zwei aufgeteilt: Was ist denn ein guter ROAS für diese Kampagne? Was sind die stärksten Stellschrauben, um den ROAS zu steigern? Mhhhm Das müsst ihr wahrscheinlich mal anschauen, oder? Ja, das kann ich echt so per se gar nicht sagen, weil Foodbranche kann jetzt ja bedeuten, ich kann online Food kaufen mhhhm oder aber es geht Stationären Handel. Mhhhm Es könnte theoretisch ja auch B2B sein. Wir haben ja auch einen B2B-Kunden im Food-Segment, mhhhm der Gastronomen anliefert. Ahhhhm Also das kann jetzt alles sein. Insofern kann ich echt schwierig darauf antworten. Also noch mal melden, ahhhm Nachgang bitte. Genau, und mit dem guten ROAS ist es ja auch wie immer, es kommt drauf an. (kichern) Ahhhm Glaubst du, irgendwann gibt es nur noch solche KI-Kampagnen bei Google Ads? Ja, ich glaube schon, weil Google immer stärker diesen Weg geht. Also auch mit dem Broad Match, der ja total stark fokussiert wird, mhhhm ist es ja so, dass der auch schon total – ob das jetzt KI ist, finde ich immer – aber der ahhh geht ja viel stärker auf Daten, als das bei anderen Match-Types der Fall ist. Mhhhm Das heißt, da ist auch schon der Trend hin. Ich glaube, der nächste Step ist Abschaffung von Exact-und Phrase-Match. Mhhhm Dann gibt es praktisch keine Match-Types mehr, dann ist es Broad Match. Ja ahhhm Und das funktioniert dann wiederum nur in Kombi mit Smart Bidding, mhhhm was ja nun auch quasi KI-basiert ist. Ja Ich glaube, so schnell wird es nicht passieren, dass ahhhm Search-Kampagnen weg sind, aber ja, ich glaube, nächstes Jahr haben wir vielleicht schon nur noch PMAX Search mit Broad Match. Nicht so schnell nächstes Jahr. Man merkt, wir in der Digital-Marketing-Branche, (lachen) das ist ein Jahr auch schon ganz lange her. Mhhhm Von daher nicht nächste Woche, aber mal gucken, was nächstes Jahr ist. Bei Google weiß man nie. Vielleicht doch nächsten Monat. Nein. Mmm Was kann ich machen, wenn die Kampagne gar nicht im Display-und Videonetzwerk ausspielt? Mhhhm Dann würde ich tatsächlich ahhhm noch eine separate Kampagne anlegen. Mhhhm Zum Beispiel, wenn ich jetzt ehhhm E-Commercler bin, dann würde ich eine Kampagne anlegen, wo ich den Shopping-Feed gar nicht hinterlege, mhhhm weil dann schließe ich ja schon mal Shopping als größten Kanal im E-Commerce aus und dann zwing ich die Kampagne so ein bisschen in den Display-und Videobereich. Mhhhm Video kann man noch mal forcieren, indem man tatsächlich das eigene Video hochlädt. Mhhhm ja Okay. Wie viele Assetgruppen sollte man nutzen, Veronika? Oh, auch das kommt drauf an. (kichern) Ausformel. Also ich finde, im E-Commerce bietet es sich oft an, pro Produktkategorie ne, klassisch, wie damals auch bei Shoppingkampagnen, pro Produktkategorie eine Asset Group anzulegen. Mhhhm Aber grundsätzlich sollte man die Kampagnenstruktur immer nach der Performance aufbauen. Also ich sollte jetzt nicht mmmhh Produkte mit einem super hohen ahhhm Umsatz zusammenpacken mit Ersatzteilen, mhhhm weil das einfach, also die mit hohem Umsatz sind vielleicht sehr volatil, kommt nur alle paar Tage mal was rein. Ersatzteile werden jeden Tag gekauft. Da schmeißen wir irgendwie Äpfe und Birnen in einen Topf. Das wird nicht funktionieren. Mhhhm Das heißt, man sollte immer schauen, welche Produktkategorien haben eine ähnliche Performance, konvertieren regelmäßig und danach dann eher die Kampagnen zusammenstellen. Ahhhhm Wenn man nur wenig Daten hat, kann sich es auch anbieten, nur eine Asset Group in einer Kampagne zu haben, mhhhm weil wichtig ist, dass man immer die Daten so ein bisschen konsolidiert und zusammenhält. Mhhhm Welche Sprachen machen Sinn für den deutschen Markt? Hmm Also (kichern) ja, ich ahhhm richte meistens dann alle Sprachen aus, mhhhm weil wir kennen das ja vielleicht auch. Im Digital Marketing hat so ein manch einer den eigenen Browser auf Englisch stehen, absolut weil basiert ja auf der Browsersprache und deswegen Englisch und Deutsch ist schon fast ein No-Brainer, aber ich nehme immer alle rein. Bei mir ist es eigentlich egal, welche Browsersprache der Nutzer hat. Ich meine, wir haben so viele Menschen in Deutschland, die sicherlich die Browsersprache nicht auf Deutsch stehen haben. Absolut Und deswegen nehme ich alles rein. Und dann ist aber wichtig, dass man bei der Standortausspielung nicht das Häkchen setzt, was per default gesetzt ist, bei Nutzern, die sich in der Zielregion befinden und dafür interessieren, mhhhm weil das sind dann im Zweifel, ich sage immer, die Amerikaner, die Rammstein lieben, die interessieren sich für Deutschland im weitesten Sinne, (kichern) ahhhm sondern ich nehme dann dieses zweite Häkchen „Nutzer, die sich wirklich nur regelmäßig auch in Deutschland befinden. Ja Und dann hat man nicht das Problem, dass man auf der ganzen Welt ausgespielt wird. Perfekt. Mit welcher Gebotsstrategie sollte man starten? Hmm Also man hat ja in der PMAX-Kampagne ohnehin nicht alle Gebotsstrategien zur Verfügung. Also eine Click-MAX gibt es da gar nicht. Mmm Kann man nicht nutzen. Das wäre ja sonst so ein typischer Anfangspunkt. Deswegen würde ich am Anfang immer, Daten zu sammeln, auf Conversion-Maximierung gehen. Ahhhm Wenn die Daten sich relativ schnell sammeln, Conversion-Wert mmm und dann erst ja nach dreißig Tagen vielleicht auf den ROAS. Okay, was sind die größten Fehler bei dem Aufsetzen einer neuen Kampagne? Was kann ich richtig verbocken?Ja, eigentlich nichts. Nichts? Ne. Also, wenn man merkt, ich hab's verbockt, es funktioniert nicht, fängt man halt von vorne an. Ich glaube, wichtig bei einer Pmax ist, wenn man merkt, ich habe die verbockt. Ähm, also ich hab irgendwie, ich weiß nicht, Assets hochgeladen, die total blöd waren oder mein Produktdaten-Feed im Shopping war total schlecht und ich habe den jetzt erst optimiert. Dann wird es halt schwierig, die Pmax von null auf hundert komplett zu drehen. Also wenn die nie ordentliche Daten hatte oder ich hatte irgendwie 'n Tracking-Ausfall die ersten drei Wochen, dann setze ich die lieber neu auf, als zu versuchen, krampfhaft die irgendwie noch zu drehen. Aber man kann eigentlich nichts falsch... Also man könnte sie viel zu granular aufsetzen, indem man sagt, ich möcht jetzt pro Produktkategorie eine Kampagne haben und am Ende hab ich fünfundzwanzig Kampagnen. Das ist vielleicht 'n Fehler, aber dann fängt man halt oft von vorne an. Ja. Es ist alles 'n Lern-, 'n Lernprozess. (seufzt) Mm, worauf muss man achten, damit sich Pmax und Search nicht kannibalisieren? (Mhm) Puhh. Also ich finde, der größte Kannibalisierungseffekt entsteht am ehesten bei Brand, weil gerade wenn man in irgendwie 'ner Nische unterwegs ist und, ähm, der Google Algorithmus zwar die Seite crawlt, aber da vielleicht auch wenig Infos drauf stehen, ähm, dann fällt es halt schwer, in Search überhaupt Ausspielung zu bekommen und dann ist es häufig total auf Brand fokussiert. Und wenn man das nicht will, weil die Brand Kampagne im Search ist so durchoptimiert und die soll weiterlaufen, dann muss man den Weg gehen und die, ähm, Negativliste hinterlegen lassen. Aber bei generischen Begriffen hab ich das bisher so nicht erlebt, sondern eher als Ergänzung und auch ganz oft so, dass die Pmax zu Keywords konvertiert, die ich im Vorfeld, in den letzten Monaten und Jahren, eher als zu generisch wahrgenommen habe und ausgeschlossen hab oder pausiert habe im Search, ähm, die jetzt plötzlich konvertiert und gute Conversion-Werte bringt. Mhm. So, 'n paar haben wir immer noch, Veronika. Ähm, gibt es Möglichkeiten, Placements für eine Plattform komplett auszuschließen? Zum Beispiel, wenn man eigentlich nur Maps bespielen will? Nee, nee. Also man kann zwar eigene, einzelne Placements ausschließen, aber dann müsste man schon sämtliche Placements, die es gibt, ausschließen, äh, um nur bei Maps ausgespielt zu werden. Also das wird nicht funktionieren. Okay. Mmm, woher kommen denn die Daten über die von Ads erstellten Videos? Was sind denn die Leistungswerte, die sich, die dich so überzeugen? (Hm) Also bei Kampagnen, also bei den allermeisten P-Max-Kampagnen, die wir bisher hatten, war der Anteil von Video ohnehin nicht wahnsinnig groß. Also wenn der mal bei zwanzig Prozent lag, ne, dann war das schon viel. Mhm. Und, ähm, mich überzeugt dann, dass die Gesamtperformance stimmt und dass tatsächlich über die Videos mit dem Skript weiß ich das, ohne Skript wüsste ich es nicht, ähm, tatsächlich auch Conversions kommen. Und das sind dann durchaus Kunden, bei denen ich jetzt nie auf die Idee gekommen wäre, YouTube Ads zu schalten, weil ich gesagt hätte, pfff, also da hab ich so 'ne spitze Zielgruppe und da kann ich gar nicht targetieren, das wird nichts. Bei denen nehme ich das so ein bisschen mit und hab dann natürlich auch einfach die, den Input für mich, okay, YouTube wär echt denkbar und dann kann ich das mit dem Kunden auch bequatschen, ob wir nicht nächstes Jahr mal YouTube explizit probieren wollen und dann auch fokussierter. Ah, cool. Mmm, Erweiterung der finalen URL. Welche Option sollte man wählen? Hmm. Also wenn ich so 'n, ich sag's mal Wasserfallmodell richtig oldschool habe, dann, ähm, sollte ich die Option nicht anhaken, weil ich mir das ja dann damit torpediere. Ich will ja eigentlich, dass ich so ein bisschen lenke. Oder auch wenn ich mehrere Kampagnen habe für meine Produktkategorien, dann, äh, würde ich damit ja Google mitgeben, du musst jetzt nicht nur die URLs nehmen, auf die ich verlinkt habe. Nimm einfach, was du willst und dann geht alles durcheinander. Das heißt, da würd ich's nicht machen. Wenn ich aber nur eine Kampagne hab, würd ich's auf jeden Fall anhaken. Okay. Mmm, werden über den Kampagnentypen auch dynamische Remarketing-Anzeigen ausgespielt? Jap, können wir kurz halten. Und, ähm, genau, man kann auch, das hat Google angekündigt, bei Seitenfeeds hinterlegen. Das ist aber im Moment noch nicht möglich. Aber dynamische Remarketing-Dats im Shopping-Bereich werden schon ausgespielt, ja. Perfekt. Ähm, bababa... Mit welchem Tagesklick-Budget sollte man bei einer Max-Performance mindestens einstellen? Oder starten? Nicht einstellen, starten. Ja. Mmm, also, ich würde die jetzt nicht unter fünf Euro starten. Also fünf Euro würde ich jetzt schon für wenig halten. Ähm, wir haben aber so Fälle, ne, wo wir zum Beispiel immer Display hatten und haben gesagt, ne, wir machen jetzt stattdessen mal eine Pmax, gerade im, im Lead-Geschäft oder auch stationären Handel, die mega gut funktioniert, wo wir aber eigentlich nur fünf Euro haben. Oft ist nämlich der Klickpreis in der Pmax günstiger, als wenn man jetzt über Search und Shopping geht, ähm, und da kann man schön Traffic schon mit fünf Euro bekommen. Aber schöner wären eigentlich, ja, mindestens dreißig oder so, damit man auch Daten sammelt, ne, sonst dauert's ja ewig. Okay. Okay, ich hab hier noch, ähm, drei, äh, zwei verbleibende Fragen. Also erst einmal vielleicht, äh, bei dem Unternehmen aus der Foodbranche geht es um ein E-Commerce, ähm, D2C-Unternehmen. Ich geh jetzt davon aus, dass du trotzdem wahrscheinlich jetzt keine perfekten ROAS-Werte hast, sondern man sich das im Eins-zu-eins vergleich- schauen müsste. Mhm, ja. Also wenn die Pmax so überhaupt nicht richtig gut ans Laufen kommt, dann tendiere ich schon fast dazu, die Gründe auch im Shop zu suchen. Also das kann ja immer super viele Gründe haben. Das können ja auch Preise sein, die nicht passen, ähm, ne, oder irgendwie 'n Conversion-Hindernis. Vielleicht passen die Assets überhaupt nicht, also die Erwartungshaltung, die durch die Assets geschürt wird, vielleicht passt das gar nicht zu dem, was auf der Website passiert oder so. Also irgendwo muss da so 'n grundlegendes Problem sein, dass es halt gar nicht funktioniert. Ja, okay. Also muss man sich einmal genauer anschauen von A bis Z. Hmm.Wie kann ich den Erfolg einzelner Assetgruppen im Detail auswerten? Geht das überhaupt? Und wo sehe ich die Leistung meiner Assets? Das sind die beiden abschließenden Fragen. Okay, also die Asset Groups nur mit dem Skript leider. Ja, genau. Noch mal das Skript. Genau. Ist leider auch nicht von uns das Skript. Ich wünschte, ich könnte sagen, das haben wir entwickelt, aber da ist wer anderes drauf gekommen. Deswegen ja auch danke an die, die es entwickelt haben. Genau. Aber die, was war das Zweite? Sorry. Wo sehe ich die Ergebnisse meiner Assets? Ach so, die Assets, genau. Da gehe ich auf Asset Ebene und kann oben Kombinationen anzeigen lassen, nehmen. Da sind dann die verschiedenen Kombinationen, die am stärksten ausgespielt werden. Und einfach nur auf Asset Ebene sehe ich Leistungsdaten. Also da steht dann halt sehr gut, gut, schlecht. Ich sehe nicht, wie viele Impressionen, Klicks, Conversions hat die einzelne Headline bekommen. Das leider nicht. Okay. Veronica, ich weiß nicht, wie viele Fragen es letztendlich waren, aber wir haben sie alle abgehakt. Ich glaube, waren wahrscheinlich round about zwanzig Minuten Q&A. Ich habe es euch versprochen, ich ziehe das hier durch. Hat mir auch ein bisschen Luft. Und vielleicht noch für dich die Live-Umfrage. Wie gefällt dir die SEA Session von Veronica? Einundachtzig Prozent sagen top, top, top. Okay, gar nicht so schlecht, oder? Das ist gar nicht so schlecht. Das zählt wahrscheinlich hier heute, ne, ist wahrscheinlich unangefochten schon eine Platz eins. Mal gucken, was noch kommt, aber hast hier wirklich delivered. Vielen lieben Dank. Es war mir und uns stellvertretend für die ganzen Zuschauer und Zuschauerinnen ein Vergnügen und wir hoffen, dass wir dich dann bald wieder hier begrüßen dürfen. Man merkt auf jeden Fall, du brennst für das Thema. Ja, vielen Dank und vielen Dank für die vielen, vielen Fragen. Freut mich total und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Auch ohne Audience hier. Ja, genau. Immerhin, du warst ja da und hast zugehört. Ja, auf jeden Fall. Und noch zwei, drei andere Leute hinter der Kamera waren. Genau, hinter der Kamera. Ich sehe auch schon, dass der Kameramann selber überlegt, wie er mit seinen Performance Max Kampagnen ab morgen umgeht. Und ja, vielen, vielen lieben Dank. Bis ganz bald. Danke schön. So, und wir gehen jetzt in eine achtminütige Pause. Ähm, und dann geht es weiter mit Sebastian, der uns mit seiner Session heute hier bereichern wird. Zehn einfache Tricks zur Optimierung deiner Performance-Marketing-Kanäle. Also, das klingt doch gut. Bis gleich. Jetzt eine kurze Pause.

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Think11

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Beschreibung

In diesem Vortrag erfährst du, wie du das volle Potenzial von Performance Max Kampagnen heben kannst. Entgegen Googles Bemühungen, der KI einfach alles zu überlassen, gibt es zahlreiche Setup- und Anpassungsmöglichkeiten. Dieser Deep Dive zeigt dir, wie du mit gezielten Optimierungen aus der vermeintlichen Blackbox das Maximum herausholst!

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