(Musik) Wir haben uns hier schon ein bisschen vorbereitet, wie ihr seht, und jetzt werden hier schon kräftige Beweise gefordert. Wir werden die Beweise in anderer Form liefern, und zwar zu einem spannenden Thema, wie ihr das hier schon auf der Ankündigungsfolie seht. Ich glaube, keine Disziplin des Marketings kämpft so sehr um Anerkennung wie das Influencer-Marketing, äh, wo sich so viele Meinungsmacher oder Multiplikatoren erfolgreich im Markt etablieren konnten, haben sich ja andere mit peinlichen Content oder gekauften Followern blamiert. Trotzdem ist Influencer-Marketing im heutigen Marketing-Mix auf gar keinen Fall mehr wegzudenken, und das zu Recht, wie wir auch glauben, aber die Branchen nutzen die Möglichkeiten nicht so, wie es möglich wäre. So, und wie das denn möglich wäre und spannende Insights zu diesem datengetriebenen Influencer-Marketing liefern uns dann heute Eugen Knippe, Vice President Growth von Storyclash, und Kathrin Ritter, Team Lead Influencer-Marketing bei Everdrop. Ihr beiden, ihr dürft loslegen. Super, wie aufregend. Äh, ich würde gleich gerne mal 'n screen sharen. Ähm, sollen wir uns ganz kurz vorstellen? Kaddi, willst du beginnen? Ja, sehr gerne. Also, hi, ich bin Kaddi, gerne Kaddi, nicht Katrin, sonst fühl ich mich immer... Ich hab schon zu Eugen gesagt gestern, als würde dich, äh, würde mich jemand ausschimpfen hier. (lacht) Ähm, ich bin seit, äh, gut einem Jahr bei Everdrop. Ähm, so in etwa, seit wir auch gestartet sind, ich glaub, ich war Mitarbeiterin Nummer zwei, ähm, und hab so das ganze Wachstum mitbekommen und bin mittlerweile Teamlead, äh, bei unserem Influencer-Marketing und freue mich total, euch heute ein bisschen darüber zu erzählen. Wer bist du denn, Eugen? (lacht) Äh, danke für die Überleitung. Äh, mein Name ist Eugen. Ich leite hier bei Storyclash, äh, das Marketing-und das Sales-Team und ja, wir sind ein Hersteller von einem supercoolen Influencer-Marketing-Tool und, äh, das verbindet uns, äh, Kaddi, denn wir arbeiten ja gemeinsam an einigen Kampagnen und an der Auswertung. Und, ähm, worum geht's denn heut? Ich denke mal, wir erzählen heute so ein bisschen aus der Influencer-Trick-Kiste, ne? (lacht) Genau. Wir haben ein paar Slides vorbereitet, zweihundert. Nicht genau, nicht ganz, aber ich teile meinen Screen endlich. Ich teile nur den Tab. Dann kann nichts passieren. So. So, ich hoffe, ihr seht alle meinen Screen, weil ich sehe den Chat nicht mehr. Ähm, genau, also herzlich willkommen zu der heutigen, äh, äh, Case Study. Ich bin super happy, dass, äh, Kaddi heute mit dabei ist. Du bist ja absolute Expertin im Bereich Influencer-Marketing und wir wollen heute einige der Challenges im Influencer-Marketing, ähm, erläutern, erklären, vielleicht auflösen, Mythen auflösen und natürlich auch kurz erklären, was ist Influencer-Marketing? Was sind diese Influencer und was bringt das eigentlich? Und da bin ich super happy, Kaddi, dass du natürlich einige ganz greifbare Beispiele auch dabei hast für uns heute. Ähm, ich mach ein ganz kurzes Intro, nur für Kontext, für die Leute, die noch nicht vielleicht auf dem allerneuesten Stand sind, äh, was Influencer-Marketing ist, äh, und ja, wie das eigentlich funktioniert. Also nur ganz kurz: Was ist Influencer-Marketing? Wie funktioniert das? Und wer sind diese Influencer? Ähm, also Influencer-Marketing ganz grundsätzlich ist, wenn ein Markenunternehmen, ein werbetreibendes Unternehmen, äh, zusammen mit einem Account oder den Menschen dahinter zusammenarbeitet, kooperiert und diese Influencer dafür bezahlt, in der Regel, ähm, Werbung für die Produkte zu machen. Und Influencer, das kann dein Kumpel Thorsten sein, mit dem du Abi gemacht hast, der jetzt Bodybuilder auf Teneriffa ist und jeden Tag seinen Eiweißshake in die Kamera hält. Das können talentierte, lustige, schöne Menschen sein, ähm, ganz viele Leute, die eine Reichweite, eine Audience, eine eigene Community haben. Und auf die wollen natürlich diese Markenunternehmen zugreifen und, äh, halt in einer Nische kommunizieren, wo man sonst vielleicht nur schwer hinkommt. Äh, hat das irgend einen kommerziellen Wert? Yes, for sure. Also nur ganz kurz: Ähm, wir sehen sehr häufig, dass sich die Budgets natürlich verschieben, häufig weg von klassischen, äh, Kanälen, auch Online-Marketing-Kanälen, hin zu vor allem Social Media Ads und in dem speziellen Fall natürlich auch, äh, ins Influencer-Marketing. Ist ein absolut globales Phänomen. Sehr viele Brands sind dort aktiv für alle Leute, die, äh, regelmäßig bei Instagram, ähm, aktiv sind. Die werden das natürlich häufig sehen. Und man könnte meinen, es wär was total Leichtes. Hey, kann ich nicht diesen Influencer, kann ich Kim Kardashian nicht eigentlich mein Bier oder meine, äh, Hautcreme schicken und der macht die Werbung dafür? Leider...Es ist nicht ganz so leicht. Es gibt einige Challenges und wir wollen uns heute, ähm, wie gesagt auf einige Herausforderungen in dem Bereich, ähm, fokussieren. Ganz genau vier Themen, auf die Kaddi natürlich dann auch im Nachgang eingeht. Kaddi, alles klar soweit? Ich fange jetzt an. (kichern) Nummer eins, ähm, ist die Discovery. Klingt jetzt ein bisschen wild, aber woher weiß man, mit wem man eigentlich zusammenarbeiten will? Natürlich, man schaut ins Handy und denkt sich, die Person ist mir sympathisch. Ich glaube, die passt zu meiner Marke. Mit der würde ich gerne arbeiten. Hmm Aber Kunden, die mit uns arbeiten, arbeiten in der Regel so zwischen, äh fünfzig und zweihundert Influencern im Monat. Das heißt, man muss sich schon gut überlegen, wer passt zu mir? Und vor allem, wenn ich, wie in dem Fall Everdrop, eine nachhaltige Marke bin, möchte ich natürlich absolut sicherstellen, dass diese Person irgendwie zu meinem Markenkern passt, zu meinen Werten passt. Ist wie bei der Partnersuche. Da kann ich nicht einfach nur auf Oberflächlichkeiten achten, sondern da muss natürlich ein bisschen in tief gehen. Und wenn wir beim Bodybuilder Thorsten bleiben, wenn der Werbung für ein nachhaltiges Produkt macht, am Nachmittag aber mit dem, ähm, mit dem SUV durch die Altstadt brettert, dann hat das wenig Glaubwürdigkeit. Darunter leidet die Marke und der Influencer natürlich auch. Uh, Kontrolle. Äh, da geht es bei uns vor allem darum, wenn man mit zweihundert Influencern arbeitet, wie kann man den Überblick behalten? Viele machen ja Content in Storys, die verschwinden aber nach vierundzwanzig Stunden. Wie kann ich zweihundert Verträge, Menschen, Influencer managen? Das ist natürlich ein irrsinnig schwieriges, äh, schwieriges Thema. Oh, das Thema Kosten ist auch interessant. Wir sehen, die Kohle wird rausgeballert, aber eigentlich, es gibt ja kein Pricing Sheet. Wir wissen nicht, was es kostet. Jeder Influencer hat theoretisch seinen eigenen Preis. Der kann ihn selber festlegen. Aber es gibt Wege und Kaddy, du hast natürlich sehr viel Erfahrung schon darin, ähm, ja wie man, wie man diesen Preis Dschungel, äh, navigiert. Und last but not least, am Ende des Tages sind wir Marketer. Wir werden natürlich auch an den Ergebnissen gemessen, teilweise am Umsatz, an der Brand Awareness. Aber wie kann man das eigentlich messen? Wir wissen natürlich vielleicht Reichweite oder Anzahl der Fans, aber es gibt wahrscheinlich noch mehr Faktoren, die wir, äh, in dem Fall berücksichtigen müssen. Und das alles kannst du, Gott sei Dank, du, Kaddi, sehr, sehr gut beantworten. Ich verspreche es dir. (lachen) Also, wir kommen schon in die Details und die Übergangsfrage, die wir uns vorher überlegt haben, ist: „Kaddi, wieso macht ihr Influencer-Marketing?" Da sage ich nur: „Wieso eigentlich nicht?" Nein, Spaß. Ähm, ich glaube, das wird ziemlich deutlich, äh, wenn du dir mal dieses Bild hier anguckst. Was würdest du denken, hättest du es noch nie gesehen? Was ist es, Eugen? Ähm, Brause-Bonbon. (lachen) Okay, ich hatte, hatte noch eine andere Antwort erwartet, (kichern) die du auch schon mal gegeben hast, die eher in Richtung Berliner Clubszene ging. Ne, das will ich jetzt hier in der Öffentlichkeit nicht noch mal wieder sagen. (lachen) Okay. Ja, also ich glaube, es wird ziemlich, äh, deutlich, wenn man sich das Bild hier anguckt. Wir sind, wie es auch schon in den Kommentaren steht, nicht Water Drop. Ähm, wir sind nicht, äh, kein, kein, keine Brausetablette, kein Toilettenreiniger, ähm, kein Bonbon, wie auch immer. Ähm, wir haben uns am Anfang gedacht: „Hey, so 'ne coole Idee mit den Tabs, das müssen wir-- mit diesen News müssen wir raus in die Welt. Das wollen wir so gut wie jedem erzählen. Jeder soll diese nachhaltige Variante, ähm, benutzen und haben dann gedacht: „Okay, wir zeigen die einfach ganz vielen Leuten und dann werden die schon kaufen. Und dann haben wir festgestellt: „Hmm, okay, die Tabs sind vielleicht doch nicht ganz so selbsterklärend, wie wir uns das gedacht haben und, äh, vielleicht brauchen wir jemanden, der uns so ein bisschen unter die Arme greift, ähm, und dieses ganze Konzept dahinter, ähm, ein bisschen verständlicher macht. Und das ist eigentlich so der erste Punkt, warum Influencer Marketing für uns total hilfreich ist beziehungsweise warum wir auch so schnell damit gestartet sind, ist, dass unsere Produkte einfach ein bisschen erklärungsbedürftig sind und, ähm, man mit 'nem Influencer, 'ner Influencerin, ähm, 'ne Person hat, die einen total guten Draht zur Community hat, der die Leute auch zuhören, anders als vielleicht bei manchen Ads. Und, äh, deswegen hat uns das total geholfen, so dieses Konzept überhaupt erst mal an die Welt rauszubringen. Und Punkt zwei, wenn du mir ein zweites gibst... Genau, wird, glaube ich, hier relativ deutlich, ähm, wer ist authentischer? Das Thema Authentizität ist super, super wichtig und, ähm, ich glaube, wenn man sich so überlegt, okay, du hast einmal die Ad mit einem Testimonial, wo du weißt, die Person wurde gerade bezahlt dafür, sich hinzustellen, äh, glossy auszusehen und alles zu sagen, was ihr vorher auf Skript geschrieben wird. Ähm, versus du hast eine Person, bei der du weißt, okay, ähm, das ist ihre Persönlichkeit, das sind ihre Vorlieben, die promotet nur Themen, die sie wirklich gut findet. Ähm, das heißt, wenn die jetzt von diesem Ever Drop, von diesen Taps da erzählt, dann muss das was sein, was sie wirklich, wirklich gut findet. Und das sind für uns so die zwei ausschlaggebenden Punkte, würde ich sagen, was das Influencer-Marketing angeht, warum das für uns so, so ein mittlerweile so ein wichtiger Faktor ist. Hm, nächste Slide. Ja, sehr gerne. (kichern) Genau, wir haben am Anfang, ähm, (räuspern) mit, äh, ziemlichen Baby Steps angefangen. (kichern) Wir sind, wie ich schon gesagt, 2020 im Februar gestartet. Uns gibt es also noch gar nicht so lange, ähm, haben dann ziemlich schnell im März 2020 auf das Influencer-Marketing gestartet und hatten dann gleichermaßen erste Erfolge und erste Fails. Also, ähm, es hat so begonnen, dass wir erst mal so geguckt haben, öhm, okay, gibt's Leute, die uns vielleicht schon mal getestet haben? Gibt es Leute, die irgendwie davon schon von sich selbst aus einfach auf Instagram berichten? Und tatsächlich gab es super, super viele und darunter auch manche, die eine bisschen größere Reichweite hatten. Also so, sprich so zehn bis fünfzehntausend Follower vielleicht. Ähm, und dann haben wir erst mal gesagt: „Okay, hey, vielleicht fragen wir die einfach mal, ob die Lust haben, äh, noch ein paar mehr Produkte von uns zu testen, uns mal vorzustellen. Ähm, haben so ein bisschen rum experimentiert mit, äh, verschiedenen Vergütungsmodellen, haben, ähm, haben mal gucken können.Mal so den einen oder anderen Gutscheincode rausgeschickt, was damals noch so ganz besonders war für uns und, äh, haben auch die ersten Erfolge festgestellt. Äh, irgendwann hat uns 'ne ziemlich große Influencerin, Anna Johnson, ähm, gepostet, hat total ihre Begeisterung für uns entdeckt und, äh, ab da, ja, wurds, wurden wir immer bekannter, äh. Natürlich sind wir aber auch immer mal auf die Schnauze gefallen. Ähm, wir hatten zum Beispiel einmal 'ne Kooperation. Ich glaub, das war unsere erste bezahlte Kooperation. Wir waren total aufgeregt und dachten uns: „Huch, vielleicht trudeln die ganzen Bestellungen ein und im Endeffekt gab es keine einzige Bestellung. Und im Nachhinein haben wir festgestellt, das lag daran, dass wir uns nicht die Insights haben schicken lassen, nicht die Demographics der Influencerinnen und, ähm, dann im Nachhinein gemerkt haben, sie hat super, super viele Fake-Follower gehabt aus Russland, aus Indien, aus, äh, Brasilien, aus weiß nicht wo, ähm. Und das hätten wir uns das am Anfang angeguckt, hätten wir das natürlich verhindern können. Ähm, oder meine Lieblingsstory: Wir hatten-- äh, eine Community (lacht), wir hatten häufigeres Feedback bekommen, ähm, dass, äh, bei uns auf den Bildern hauptsächlich Frauen gerade putzen. Und, ähm, dann haben wir uns gedacht: „So, stopp, das wollen wir nicht sein. Wir wollen nicht irgendwelche alten Klischees erfüllen." Und haben uns gedacht: „Hey, super, wir fragen einfach, äh, schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe und, ähm, fragen männliche Influencer an, ob die Lust haben, mit uns zu kooperieren und nutzen deren Content als Branded Content, spielen das also noch mal als Werbeanzeige aus. Ähm, wir kannten damals Eugen noch nicht, ansonsten hätten wir natürlich dich genommen, (lacht) aber da mussten wir dann mit jemand anderem vorlieb nehmen. War optisch wunderbar anzusehen, durchtrainiert, meistens oberkörperfrei. Ähm, also eigentlich Jackpot, haben wir uns gedacht: „Super, ähm, lassen wir ihn-- fragen wir ihn mal ob er putzt." Ähm, haben dann auch diese Ads gespielt, haben die Werbung über ihn geschaltet und haben ganz schnell das Feedback bekommen, völlig entrüstet: „Also Leute, so geht es ja hier auch nicht. Äh, wir haben uns putzende Männer gewünscht und jetzt stellt ihr da irgend so 'nen Typ hin, ähm, der oberkörperfrei, muskulös, braun gebrannt ist, ähm, damit ihn sich die Frauen angucken können, weil ihr davon ausgeht, Frauen, die putzen, die eure Putzmittel kaufen, die wollen sich so einen anschauen." Und dann dachten wir: „Okay, pudern wir mal ganz schnell wieder zurück." (lacht) Ja, nach diesem vielen Auf und Ab sind wir aber mittlerweile, äh, an einem Punkt angelangt, wo Influencer-Marketing ein ganz fester Bestandteil bei uns im Marketing-Mix ist, ähm, und wo es sich auch positiv auf andere Kanäle auswirkt beziehungsweise auf andere Metriken. Wir haben mittlerweile bei Instagram über hunderttausend Follower*innen, die, ähm, ja, zu 'nem nicht unrelevanten Teil, ähm, auch durch die ganzen Influencer-Kooperationen kommen und, äh, was uns natürlich auch, ähm, im Endeffekt es wieder ermöglicht, bessere oder mehr Kooperationen, ähm, zu fahren, weil wir einfach mehr Trust haben. Genau, so mal kurz die Story hinter Everdrop. Ähm, und jetzt, along the way, haben wir natürlich einiges auch gelernt und, äh, ich hoffe, auch die Antworten auf Eugens Fragen. (kichert) Wenn wir mal, genau, bei der Discovery starten. Ähm, Psychology Baby, ähm, sage ich nicht nur, weil ich einen Hintergrund in Psychologie und Wirtschaftspsychologie habe. Es ist einfach super, super wichtig, dass man sich erst mal überlegt: Ähm, wer ist denn überhaupt meine Zielgruppe beziehungsweise welchen Influencern, Influencerinnen folgen die Personen? Und, ähm, da hilft es total, dass man sich wirklich mal reinversetzt in die Leute, sich auch mal überlegt: „Okay, so jemand, der einem Profisportler folgt und, äh, ich weiß nicht, bei dem zum Beispiel, ähm, immer sich täglich anguckt: „Okay, wie fährt der Rad? Was hat der da für Tipps?" Und so weiter. Den wird es wahrscheinlich herzlich wenig interessieren, wenn die Person plötzlich erzählt: „Und meine Wohnung putze ich mit Everdrop." Ähm, anders ist es bei zum Beispiel einer Momfluencerin oder einer Family oder wie auch immer, ähm, die eh sehr, sehr viel aus ihrem Alltag teilt, wo die Kids vielleicht auch mal Flecken hier und da hin machen, ähm, die dann erzählt: „Hey übrigens, ich habe einen total guten Tipp. Ich mache das mit diesen bunten Tabs." Und, ähm, das hat uns total geholfen, ähm, erstmal natürlich so ein bisschen rauszufinden: Okay, was ist unsere Zielgruppe? Und, ähm, dann nach und nach, äh, die auch zu erweitern und, äh, so ein bisschen breiter in die Masse, äh, zu gehen und, und weitere Zielgruppen, ähm, rauszufinden. Und wenn man dann wieder so eine Phase hat, wo man so ein bisschen unkreativ ist und sich überlegt: „Hmm, mit wem, äh, wen, mit wem würde ich denn jetzt gerne, ähm, kooperieren?" Dann ist die Antwort ganz einfach Eugen fragen. Zumindest für uns immer gewesen. (kichert) Ähm, wir haben-- wir nutzen ja auch Story Clash, obviously, sonst wären wir, glaube ich, heute nicht hier. (kichert) Und da gibt es dieses OCR-Feature, das steht für? Eugen, wie funktioniert das denn? Optical Character Recognition. Genau, Optical Character Recognition. Und, ähm, das ist so ein Feature, wo man, ähm, nach verschiedenen Keywords suchen kann. Magst du noch einmal ganz kurz erklären, was das genau ist? Wie ihr das macht? Die Magic dahinter. In, in, in einem Satz: Ähm, manchmal ist nicht sofort ersichtlich, ähm, über welche Themen ein Influencer eigentlich kommuniziert, über was er spricht und was er eigentlich schreibt, welche, welche Brands oder welche anderen Accounts erwähnt werden. Und, äh, was wir machen: Wir scannen die Stories. Ähm, also das ist natürlich überhaupt ein Problem, weil Marketer wie, wie du, Kaddi, Stories sind nur vierundzwanzig Stunden verfügbar und du kannst halt nicht den alten Inhalt von diesen Influencern analysieren oder checken oder anschauen. Und wir scannen alle Stories durch und speichern sozusagen alle Texte und alle Mentions und alles, was halt in diesen, äh-In diesen Stories kommuniziert wird. Und über den Weg hast du auch zukünftig die Möglichkeit, alle alten Stories zu durchsuchen und nach Inhalten, die gut passen, Nachhaltigkeit, Sustainability oder was weiß ich. Genau. Ich glaube, man kann es jetzt hier auf JS Light so mäßig gut erkennen. Ich weiß nicht, ob es ein bisschen zu klein ist, aber auf jeden Fall haben wir es dann oder nutzen wir es beispielsweise, dass wir sagen: „Okay, wir geben verschiedene Keywords ein und gucken, welche Influencer erwähnen die in ihren Stories und schauen dann, passen die zu uns, und finden da teilweise richtig, richtig coole Kooperationspartnerinnen. Genau. Und Nummer zwei ist Quality over Quantity. Das ist ein Spruch, den man, glaube ich, schon tausendmal gehört hat. Sag mal ganz kurz, wenn jemand hier beitreten will, dann lehne ich ab so lange, oder? (kichern) Wir bleiben zu zweit. Wo ist der Roland? Hilfe. Wir können zulassen. Bitte? Zulassen? Ah, okay. Wenn die Leute was sagen wollen, dann kommt schon mal so eine Permission. Das könnt ihr stellen. Ich würde die Leute auch bitten, einfach die Frage in den Chat zu schreiben gleich. Okay, dann würden wir euch bitten, die Frage für gleich in den Chat zu schreiben. (kichern) Danke, Roland. Thema Quality over Quantity. Jetzt stellt dir vor, Olgen, man hat eine lange Liste, du hast jetzt 100 Influencer recherchiert und denkst dir: „Okay, würde jetzt schon ein bisschen dauern, die alle einzeln anzuschreiben. Ich habe einen total guten Trick. Ich spare mir die Zeit und habe hier so ein super cooles Programm, schicke einfach eine Massen-E-Mail raus, kann vielleicht noch die Namen personalisieren. Super cool – und habe die dann ganz, ganz schnell abgefertigt. Das heißt, du würdest dann so eine Mail bekommen: „Hallo Eugen, wir würden total gerne mit dir kooperieren. Everjob könnte, glaube ich, total gut zu dir passen. Antworte einfach auf die Mail und du bist dabei. Würdest du mit uns kooperieren? Hättest du das Gefühl: „Boah, die wollen ganz genau mit mir kooperieren? Hmm. Ich würde mir vorstellen, dass es ganz schön kompliziert sein kann, weil die Leute wahrscheinlich sehr viele Mails bekommen und natürlich da sehr stark ausheben wollen und vielleicht auf eher generische Themen nicht so positiv sind. Das heißt, wir würden uns nicht abheben in deinen ganzen Anfragen, die du so bekommst als Influencer? Wahrscheinlich. Genau. Das ist auch genau das, was wir eigentlich von Anfang an als klare Strategie gesagt haben: Du kannst deine Mail zu einem gewissen Punkt standardisieren. Das heißt, du musst nicht jedes Mal einen kompletten Brief sozusagen schreiben und nicht jedes Mal neu erklären, was dein Unternehmen eigentlich macht. Aber es hilft total, sich die dreißig Sekunden Zeit zu nehmen und einen ganz kleinen Teil davon zu personalisieren. Weil hey, du hast dir vorher super genau überlegt: Mit wem möchte ich zusammenarbeiten? Warum? Hast Influencerinnen verglichen, hast ausgewählt, hast aussortiert und hast jetzt so diese Person, mit denen du unbedingt zusammenarbeiten willst. Warum sagst du es ihnen nicht? Das heißt, ich würde zum Beispiel an Eugen jetzt eher so eine Mail schicken: „Hey, lieber Eugen, ich habe deinen Talk bei der OMKB-Messe gesehen und habe es total gefeiert, dass du dich so sehr für Influencer-Marketing interessierst und finde deine Memes so toll und so lustig. Hast du nicht Lust, genauso humorvoll auch unser Produkt vorzustellen? Und ich glaube, dann wärst du vielleicht ein bisschen freudiger dabei mit uns. Würde ich mir denken. Danke für diesen Ego-Streichler. Bin dabei. Genau. Was natürlich da super wichtig ist: Ich glaube, es bringt nichts, irgendwie das Blaue vom Himmel zu erzählen und irgendwas zu erfinden, warum die Person so toll ist, wenn man sich eigentlich denkt: „Na ja, aber solange das authentisch ist, glaube ich, ist das so ein guter Ansatz, die anzuschreiben. Okay, dann zur Kontrolle. Genau. Was wir gemerkt haben beziehungsweise erst mal an dich die Frage: Was sind so die typischen Gedanken, die dir in den Kopf kommen, wenn du ans Influencer-Marketing denkst? Das ist doch alles nur gekauft. Genau. (kichern) Das ist tatsächlich, glaube ich, bei ganz, ganz vielen im Kopf: „Hey, Influencer-Marketing, das ist doch immer, dass eine Person was in die Kamera hält, wo sie eh einfach nur für bezahlt wird. Das ist ein Produkt, was kein Mensch braucht und es sind irgendwelche super, super hohen und unauthentischen Rabattcodes. Und genau das wollen wir nicht und genau das ist der Schlüssel oder genau das zu vermeiden, ist der Schlüssel von erfolgreichem Influencer-Marketing. Das heißt, im Endeffekt müsste eigentlich das Ziel sein, dass sich die Werbung gar nicht nach Werbung anfühlt, sondern einfach nach einer authentischen Empfehlung. Und das kann man natürlich am einfachsten damit erreichen, wenn man sich für einen Influencer oder eine Influencerin entscheidet, die an sich schon sehr authentisch ist und bei der man weiß, okay, die macht nicht irgendwelche einfach nur bezahlten Kooperationen das Geldes willen, sondern die steht wirklich hinter den Produkten. Und was wir festgestellt haben, was halt einfach super, super doll hilft, damit es so eine authentische Kooperation ist, ist natürlich der BrandFit. Ich glaube, wenn wir mit jemandem zusammenarbeiten würden, der, ich weiß es nicht, die ganze Zeit für seinen fetten BMW Werbung machen würde, würde das wahrscheinlich weniger authentisch kommen. Wenn wir mit jemandem zusammenarbeiten, der Nachhaltigkeit eh schon versucht, zumindest Stück für Stück in seinen Alltag zu integrieren, dann macht das total Sinn. Ich meine, es gibt sicher Leute, die ihren BMW total nachhaltig waschen.Gibt es wahrscheinlich wirklich. Also das ist ja auch generell unser Motto: Nachhaltigkeit für alle. Also wir wollen jetzt nicht so super exklusiv mit unserem Tunnelblick sein. Ähm, aber ich glaube, man kriegt relativ schnell so ein ganz gutes Gefühl dafür, wer passt einigermaßen zu uns und wer passt nicht so gut. Und, ähm, ja, dann natürlich ganz klar, es bringt nichts, wenn die Person sich hinstellt: „Leute, ich will euch heute ein Produkt zeigen. Hier, kauft das." Ähm, sondern was total, ja, hilft, ist so eine authentische Einbindung, dass die (kichert) authentische Einbindung, vielleicht besser nicht, (lacht) dass die Person, ähm, das Produkt vielleicht schon mal vorher zeigt, äh, dass sie vielleicht ein kleines Unboxing macht und sagt: „Hey, ich teste das mal und gebe euch dann mein ehrliches Feedback." Ähm, deswegen, selbst wenn mal ein Punkt dabei ist, der ein bisschen negativer sein sollte, ich würde eher dazu tendieren, zu sagen: „Lass es die Person auch sagen." Ähm, wenn sie es trotzdem empfehlen möchte, dann, glaube ich, kann so die Ehrlichkeit einfach nur zu was Positivem führen. Ähm, dann natürlich ausgewählte, äh, Kooperationen. Ähm, wenn die Person fünfmal am Tag mit verschiedenen, äh, Brands kooperiert, dann wird es nicht so authentisch sein. Und was für uns mega, mega wichtig ist, äh, ist, dass die Person richtig begeistert ist von dem Produkt. Und ich glaube, so was kann man auch nicht spielen. Äh, das merkt man total schnell, ob das echt ist oder nicht. Ähm, und ja, macht's, äh, zu einem auch, auch performancemäßig, worum es unter dem Strich natürlich auch geht – man will ja nicht nur schöne Kooperationen haben, man möchte ja auch überleben als Unternehmen –, ähm, ist das super, super wichtig. Ähm, genau. Und... (lacht) Nächstes Slide. Ne, kannst noch auf diesem Slide bleiben. (lacht) Ähm, genau. Und, ähm, nächstes Thema, was natürlich auch jetzt kommt wieder mein Psychologiehintergrund, ähm, der Halo-Effekt. Das ist quasi dieser Effekt, wenn du wie so einen heiligen Stein hast, der auf alles ausstrahlt. Wenn du jemanden hast, der es wirklich authentisch einbindet, ähm, dann wird sich das nicht nur positiv auf deine Brand auswirken, ähm, sondern auch auf weitere Influencer. Ich habe vorhin, äh, schon mal gesehen, ähm, Pamela Reif wurde hier erwähnt im Chat. Ähm, die ist natürlich so eine Art Gütesiegel, würde ich mal sagen. Äh, man weiß, dass die sich wirklich ganz, ganz genau mit den Produkten, äh, beschäftigt vorher und wenn die was empfiehlt, dann ist es wirklich ne authentische Empfehlung. Das heißt, ähm, nachdem wir oder seitdem wir mit ihr kooperieren, bekommen wir auch, ähm, viel mehr Anfragen von anderen Influencern, die sich denken: „Hey, ist vielleicht ein ganz cooles Unternehmen, vielleicht, äh, auch ein cooles Produkt, vielleicht sollte ich mit denen mal, ähm, kooperieren." Solon Pepper auch. (lacht) Ja, cool. Ähm, und, äh, letzter Punkt: Ähm, wie finde ich raus, ob der Influencer oder die Influencerin denn jetzt wirklich authentisch ist? Antwort: Wie immer Eugen fragen. (lacht) Du hast es vorhin schon erklärt, das OCR Feature. Ähm, damit, äh, kann man natürlich nicht, ei-nicht einfach nur suchen, ähm, welche Keywords hat der Influencer benutzt, sondern, ähm, wir nutzen das auch, um halt zu gucken, was hat der Influencer in der letzten Zeit für Stories gemacht? Mit welchen Brands hat er kooperiert? Ähm, wie macht er überhaupt solche Werbeeinbindungen? Sind die denn wirklich authentisch bei ihm? Ähm, und auch im Nachgang, wenn ich es, äh, analysiere, jetzt greife ich es schon ein bisschen vorweg, aber, ähm, hilft es auch total, noch mal zu gucken: Ähm, hatte er wirklich nur die eine Kooperation? Hat der andere Kooperationen? Wie hat er es an dem Tag in die Story eingebunden? So, nächstes Slide. (lacht) So, und wieder eine Frage an dich, Eugen. Thema Kosten. (lacht) Einmal ganz kurz, äh, vorab. Ähm, ich werde euch, äh, heute keine Übersicht geben mit: „Zahl soundso viel bei der Reichweite, zahl soundso viel, äh, für diesen Influencer." Ähm, ist einfach (Klingelton) nicht, ist einfach nicht möglich, ähm, in dem Sinne, dass jede Kooperation, jeder Influencer, jede Influencerin, jede Community ist unterschiedlich, ähm, und es gibt kein One-Fits-All-Pricing-Schema, ähm, was man einfach, wo man einfach einmal in der Zeile gucken kann und sagen kann: „So, der Preis für die Person." Ähm, was ich aber sehr gerne mache heute und, äh, was, glaube ich, auch uns, ähm, so im Laufe der Zeit ziemlich geholfen hat, äh, sind so ein paar grundlegende Tipps. Ähm, wie gesagt, wir sind auch schon ein paar Mal auf die Schnauze gefallen und, äh, ich glaube, ich würde heute mal einfach so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, was wir für Tipps und Tricks haben, ähm, dass die Verhandlungen besser sind, dass die Kommunikationen besser sind und dass im Nachhinein dann natürlich auch die, die Kooperation besser läuft. Genau. So, Eugen, jetzt. (lacht) Wenn du die beiden Influencer sehen würdest. Influencer eins hat hunderttausend Follower, Influencer Nummer zwei hat fünfzigtausend Follower. Beide bieten dir den gleichen Preis ein. Wen würdest du nehmen? Mm. Ich glaube, ich würde da nach der Reichweite entscheiden und mir denken, der Influence eins hat doch viel mehr Follower. Würde ich wahrscheinlich im ersten Moment auch so machen, wenn du jetzt mal weiter skippst. Ach so. Sorry. (lacht) Genau. Wenn du jetzt überlegst, okay, Influencer Nummer eins hat hunderttausend Follower, aber zehntausend Story-Videos. Influencerin Nummer zwei hat fünfzigtausend Follower, aber fünfundzwanzigtausend Story-Videos. Also, mm, wichtig vielleicht noch zu sagen, du möchtest 'ne Kooperation auf Story-Basis machen. (lacht) Ähm, ich glaube, äh, es wird schon ziemlich deutlich. Es ist super, super wichtig, dass man nach den Insights fragt. Die Insights sagen extrem viel aus, aber frag nach den richtigen Insights. Wenn du 'ne Kooperation auf-- in 'ner Instagram-Story machen willst, dann, ähm, Kriegst du vielleicht schon so eine grobe Indikation natürlich, in welchem ungefährigen Preisrahmen wird sich die Person bewegen und entsprechend natürlich auch, in welchem ungefährigen Performance-Rahmen, mit wie viel Bestellungen kann ich rechnen. Aber es ist noch mal, es macht noch mal einen supergroßen Unterschied, was tatsächlich die wirklichen Story-Vies sind. Das heißt, wenn du eine Kooperation machst, dann frag wirklich die entsprechende Metrik an. Das hat uns total geholfen und ich glaube, dass das wahrscheinlich oder ich könnte mir vorstellen, vielleicht das ist jetzt auch eine Generalisierung, aber dass das vor allem größere Unternehmen oder ältere Unternehmen, sage ich mal, vielleicht noch nicht so sehr auf dem Schirm haben, weil es halt einfach diese ganz vielen verschiedenen Ebenen gibt, auf denen man kooperieren kann. Genau. Nächstes Slide. Tipp Nummer zwei: Love it or leave it. Stell dir vor, du hast einen Influencer, mit dem du zusammenarbeiten willst. Die Insights sind super, der Preis ist auch so, dass du dir denkst: „Das kann ja eigentlich gar nicht sein. So günstig, total toll. Brandfit ist okay, könnte besser sein, aber ist jetzt auch kein NoGo, ist nicht die BMW-Werkstatt. Und dein Bauchgefühl sagt aber: „No Way. Irgendwie hast du so ein richtig schlechtes Bauchgefühl. Dann nie wird. Also wir haben da wirklich schon einige Fails gehabt, wo man genauso dieses Gefühl hatte: „Hey, irgendwie fühlt sich das gar nicht richtig an und irgendwie wirkt es nicht so, als könnte das gut rüberkommen und als würde das eine erfolgreiche Kooperation werden. Und wenn du dieses Gefühl hast, es ist in, ich würde sagen, 90% der Fälle richtig und man tendiert dazu, es trotzdem immer zu probieren und wenn man es mal probiert, mal auf die Schnauze fällt, ist ja auch alles völlig fein, aber so tendenziell, man entwickelt super, super schnell so ein ganz gutes Bauchgefühl dafür. Und ich glaube, das sind viele solcher impliziter Faktoren, die man jetzt gar nicht so wirklich in Zahlen oder in Wauche fassen kann, die dann die Entscheidungen geben. Genauso aber natürlich umgekehrt. Wenn du dir jetzt vorstellst, du hast eine Kooperation, die Insights sind okay, der Preis ist aber eigentlich so völlig außerhalb des Budgets. Brandfit ist super, aber du hast irgendwie das Gefühl, eigentlich ist es zu teuer. Dir brennt es aber total unter den Nägeln, die Kooperation auszutesten. Dann try it, versuch's. Das sind häufig die Kooperationen, wo sich dann die besten langfristigen Zusammenarbeiten wirklich ergeben. Also Fazit: Trust your gut. Und letzter Punkt: Be transparent. Ja, ist, glaube ich, auch ziemlich klar natürlich eigentlich: Geh in eine Verhandlung nicht so rein, dass du dir überlegst: „Okay, warte, wenn ich vielleicht die Sache sage, dann wird sie im nächsten Schritt die sagen, und versuche irgendwelche listigen Tricks oder wie auch immer, sondern sag einfach ganz klar und deutlich, was du denkst. Die meisten Influencerinnen sind total daran interessiert, dass man sich auf einem guten Level bei einem guten Preis einigt und streben eine faire Bezahlung an. Und das geht aber natürlich auch in beide Richtungen. Das bedeutet jetzt nicht nur, dass du gucken musst, dass du irgendwie den höchsten Preis, den du nur so stemmen kannst, zahlst, sondern es muss auch für dich und für das Unternehmen fair sein. Und ich glaube, nur so können wirklich langfristige Kooperationen entstehen, weil wenn es für die Influencerin oder den Influencer nicht fair ist, die Bezahlung, dann wird die Person nicht langfristig mit dir zusammenarbeiten wollen, dann wird die zum Konkurrenzunternehmen gehen oder einfach andere Kooperationen annehmen. Und wenn es für dich aber nicht fair ist, die Bezahlung, wenn du total viel draufzahlst, dann wird sich es im Endeffekt negativ auf deine Performance, auf deine Umsätze und dementsprechend natürlich auch auf den weiteren Verlauf deines Unternehmens auswirken und du kannst langfristig nicht mehr so viele Influencer-Kooperationen überhaupt machen. So und last but not least: Die Erfolgsmessung. Genau. Das ist so ein bisschen „You not simply analyze, but understand. Ich glaube, generell machen ... Oder ist das was, was gerade erst im Kommen ist, dass die Leute oder dass Influencer-Manager, Influencer-Marketing-Manager überhaupt gucken, wenn eine Kooperation stattgefunden hat, wie lief die und warum lief die so? Und das ist aber super, super wichtig, egal ob die Kooperation schlecht war, egal ob die Kooperation gut war, du kannst immer so viele Insights, so viele Learnings daraus ziehen, die du dann für weitere Kooperationen, für zukünftige Kooperationen nutzen kannst. Du kannst dadurch die Briefings anpassen und vielleicht noch ein bisschen verbessern. Du weißt, was ist deine Erfolgsstrategie. Und was wir uns angucken, ist eigentlich so eine Mischung aus harten und weichen Faktoren, sage ich mal, aus quantitativen und qualitativen Sachen. Wir gucken uns zum Beispiel an, wann hat die Person gepostet? Zu welcher Tageszeit? An welchem Tag in der Woche gab es vielleicht irgendwelche aktuellen politischen Geschehnisse, wie Thema Black Lives Matter oder ähnliches, was gerade die sozialen Medien dominiert hat oder jetzt gerade Osterruhe, ja oder nein, wodurch die Kooperation vielleicht ein bisschen untergegangen ist, weil einfach so viel anderer Content da war, der viel relevanter war. Wie hat die Person es vorgestellt? Hat sie es gut erklärt? Hat sie alle wichtigen Fakten genannt? Hat sie Begeisterung dafür erweckt? Oder hat sie es halt.Wie schon gesagt, einfach in die Kamera gehalten. Was hat sie vorgestellt? Also welche Produkte kommt natürlich drauf an, wie viele Produkte man hat. Am Anfang hatten wir nur die Tabs und dann war es halt immer so okay, pop oder top. Mittlerweile können wir auch ein bisschen gucken, okay, wie ist der Fit von den Produkten zum Influencer, zur Influencerin? Welche Produkte laufen generell besser, welche laufen schlechter? Mit welchen sollte man vielleicht die erste Kooperation starten? Und was kann man danach nachziehen? Und natürlich auch welche Zahlen hat die Person generiert? Wir gucken uns immer den Roys an, also quasi den ROAS auf Influencer Basis. Den Return und Influencer Spend haben wir ihn getauft. Im Prinzip einfach ein Return on Investment hat sich die Kooperation für dich gelohnt, was natürlich so ein bisschen die Basis ist, wenn sie das nicht hat, musst du ziemlich genau glaube ich überlegen, traust du dich noch mal und wo kannst du vielleicht an welchen Stellschrauben kannst du was ändern, damit die nächste Kooperation erfolgreicher wird? Und genau das sind so die groben Themen, die wir uns angucken. Klickzahlen gucken wir uns beispielsweise auch an. Ja genau. Und dann letzter Punkt. Es ist aber nicht nur. Ja, es geht nicht nur um die Zahlen. Es geht nicht nur um Verkäufe und Bestellungen. Wir hatten das am Anfang sehr, sehr intensiv auf dem Schirm und haben uns so gedacht okay, es muss unbedingt performen. Ähm es und ich glaube, das ist bei ganz vielen, gerade Unternehmen, die noch am Wachsen sind usw. Natürlich total der Fall. Und klar ist die Performance super wichtig. Aber was auch nicht zu unterschätzen ist, ist die Brand Awareness. Meine Lieblingsfrage an dich, Eugen. Was ist deine Lieblingskampagne, die wir so hatten? Hmmmmm. Also von all den Kampagnen, die ich ja alles sehr gut gefunden habe, da hatten wir, glaube ich, die mit den nackten. Nackt verpackt. Besser nackt verpackt. Oh Gott, wie heißt die? Besser nackt als verpackt. Besser nackt als in Plastik verpackt. Ja, genau. Genau. Genau. Wir hatten eine Kampagne. Ist übrigens auch meine Lieblingskampagne. Die Besser Nackt als in Plastikverpackt Kampagne. Da ging es um unsere nackten Spülmaschinentabs, die ohne unnötige Plastikfolie kommen. Das heißt, sie kommen eben einfach nackt und haben dementsprechend mit ein paar ausgewählten Influencerinnen eine Kampagne gestartet. Hier sieht man es bei dem Screenshot so ein bisschen, dass sie so ein Demonstrationsschild hochgehalten haben, wo eben genau unser Slogan stand und dahinter nackt waren. Besser nackt als in Plastik verpackt. Und wir dachten uns hey, wir testen es mal aus, gucken mal, wie es so ankommt. Und im Endeffekt hat es ein super, super Branding Effekt gehabt. Wir haben uns so die Kommentare darunter durchgelesen und haben festgestellt hey, das hat richtig viel gebracht und das heißt, man muss wirklich nicht nur auf die Performance gucken, sondern auch das Thema Brand Awareness ist glaube ich, gerade langfristig ein super wichtiger Faktor. Und dazu nutzen wir übrigens auch Storyclash. Dafür müssen wir aber nicht Eugen fragen. Diesmal können wir ganz alleine. Man kann da so Reports erstellen zu den einzelnen Kampagnen. Ich glaube, wir haben auch den Link zu diesem Report. Wir können ihn gleich mal in die Kommentare noch posten. Oder Daniel, vielleicht kannst du den reinposten. Wie messern wir Brand Awareness? Lese ich hier gerade, dass da fragen wir dann doch Eugen. Ne, das machen wir tatsächlich nicht selber, sondern das macht Storyclash in dem Fall für uns. Da bekommt man alle möglichen Werte. Das sucht quasi einfach wieder mit diesem OCR Tool dann raus, wo wurden wir erwähnt, wo wurde unsere Kampagne erwähnt und dann haben wir so ein Reporting, wo man auch den geschätzten Media Value sehen kann. Das heißt, dann kann man es im Endeffekt doch wieder in Zahlen verpacken. Genau. Also es ist keine qualitative Umfrage, die die man in dem Fall macht, sondern wir messen einfach, wie oft wird die Marke eigentlich erwähnt von Influencern oder von anderen Marken Vielleicht. Und so kann man schon sehr gut ableiten, wie viel da, wie hoch die Erwähnungen sind, wie heiß die Marke ist und ein bisschen auch einen Awareness Status finden. Genau so, das waren jetzt hoffentlich ein paar Antworten. Eugen, hast du noch Fragen? So viele. Ich finde es natürlich auch super, dass hier in den Kommentaren schon sehr, sehr coole und sehr wichtige Fragen dabei sind. Ich hätte, hätte noch einen Punkt, weil mir ist bei Everdrop aufgefallen, ich habe noch nie so viel Putzmittel in meinem Instagram Feed gesehen. Wie wichtig ist es, dass euer, dass das Produkt an sich ja auch instagramable ist? Weil es ist natürlich, es ist recht schön. Ich glaube, bei uns ist ein ganz großer Faktor. Ich habe vorhin den Screenshot oder wir haben ihn gezeigt, dass wir jetzt über 100.000 Follower haben. Und eigentlich ist es so verrückt, wenn man sich überlegt, hey, es ist ein Putzmittel und es hat über 100.000 Follower. Also so what? Und wir sind tatsächlich manchmal auch selber noch überrascht im Positiven natürlich, freuen uns total. Wir haben echt eine coole und super kritische Community. Und ja, ich glaube es ist ein. Es ist ein Riesenpunkt. Also wenn du dir vorstellst, ja, du hast ansonsten halt immer dieses quietschbunte, knallige Putzmittel in Flaschen gehabt, die nicht zusammengepasst haben, die du jedes Mal danach weggeschmissen hast und die neuen gekauft hast und die du möglichst irgendwo versucht hast, unten zu verstecken, im Badezimmerschrank oder wo auch immer. Versus du hast halt jetzt Flaschen, die wirklich für immer bleiben oder Boxen und so weiter und die einfach schön sind und wir, das ist irgendwie total kreativ.Süß und lustig. Ähm, es gibt tatsächlich ganz, ganz viele Leute, die jetzt auch nicht unbedingt Influencer sind, auch mit einem Profil mit zweihundert Followern oder so was, ähm, die das posten und die halt sagen: „Hey, guckt mal, ich habe mir jetzt Everdrop gekauft und es sieht doch so schön aus und ich mache jetzt die Welt ein bisschen sauberer, ähm, was für uns natürlich, äh, mega, megacool ist und was wahrscheinlich auch dazu beiträgt, dass wir jetzt nicht nur in der kleinen Nische bleiben können. Ich glaube, du kannst auch mit einem Produkt erfolgreich sein und erfolgreiches Influencer-Marketing betreiben, was jetzt nicht wunderschön in Instagramable ist, ähm, aber dann ist es vielleicht... Machts leichter. Ja, dann ist es ein bisschen nischiger, glaube ich. Also ich glaube, dann bist du halt, ähm, mehr auf den einen USP in Anführungszeichen, ähm, festgelegt und bei uns ist halt so, wir können immer so ein bisschen spielen, ähm, mit unseren drei: Hey, ist es nachhaltig? Ist es günstig? Ist es schön, instagramable? Ähm, und können es so ein bisschen anpassen an die Zielgruppe. Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Influencerin habe, die sehr lifestyleich ist, dann würde ich jetzt nicht so intensivst auf die Nachhaltigkeit eingehen oder auf den günstigen Preis, sondern dann würde ich halt eher sagen so: „Hey, guck mal, wie schön mein Bad jetzt aussieht." Mhm. Super Punkt. Was würdest du denn sagen, sind so deine Key Learnings? Was für eine Überleitung in den letzten Slide. Ähm, ich habe mir jetzt noch gedacht, es wäre natürlich total interessant, was die Zuschauerinnen und Zuschauer eigentlich als Key Learnings hier so herausziehen, ähm, weil ich habe schon gesehen, viel, viel Engagement, aber... (räuspert sich) Du kannst dich mal hier durchscrollen. Ja, (lacht) ich schaue auch schon die ganze Zeit. Aber ich glaube, zusammengefasst, ähm, ähm, die Antwort ist ganz oft: It depends, wie so oft im Marketing. Es kommt sehr stark darauf an: Mit wem arbeite ich zusammen? Ist mir Qualität wichtig oder nicht? Und da muss man sich halt auf die richtigen Influencer beziehen, auf die Authenti-Authentizität achten. Schwieriges Wort, sorry. Ähm, das ist sicher was, was absolut wichtig ist und was man vielleicht im ersten Moment übersieht, wenn man nur die Reichweite vor Augen hat und sich denkt: „Hey, ist doch geil, der hat fünf Millionen Follower oder so was." Ähm, dabei ist der Brand Fit natürlich eigentlich viel, viel wichtiger und, und nachhaltiger, sowohl für das Unternehmen als auch für den Influencer. Genau. Ähm, ja, Know-how. Ich weiß nicht, du hast offensichtlich ein ganzes Team, das sich mit dem, mit dem Thema beschäftigt. Genau. Also was, was, glaube ich, super, superwichtig ist, ähm, ist dieser Punkt, dass du, äh, Brand Fit, was du auch gerade angesprochen hast, ähm, dass du aber auch wirklich Leute im Unternehmen hast, äh, die ein total gutes Gefühl für deine Marke haben, ähm, die sich... Die müssen sich nicht perfekt mit dem Produkt und mit allen Eigenarten auskennen. Die müssen sich auch nicht perfekt, ähm, mit Influencer-Marketing oder mit dem Markt auskennen. Ähm, die sollten aber so dieses Gefühl dafür haben und vielleicht auch so ein bisschen das, den empathischen, äh, Aspekt, ähm, erfüllen und sich gut in die Leute, in die Zielgruppe reinversetzen. Weil ich glaube, im Endeffekt, äh, geht es natürlich immer noch um den Kunden, um die Person, die da sitzen und sich die Storys angucken, ähm, und, äh, die dann im Endeffekt kaufen oder nicht kaufen. Und wenn du dich gut in die reinversetzen kannst und, äh, so ein bisschen das Gefühl dafür hast, pff, mit-- Also welchen Influencer wollen die sehen? Welche Story wollen die erzählt bekommen? Dann hilft dir das total gut. Ähm, und, äh, letzter Punkt, der für uns (lacht) eine lange Suche war, (lacht) will ich mal sagen, ähm, aber sich jetzt im Endeffekt echt bewährt hat, ist, äh, dass man ein passendes Tool für sich findet. Ähm, es gibt so 'ne Fülle von, von Influencer Tools und wir haben uns echt durch, äh, ganz schön viele durchgetestet, ähm, und ich glaube, das ist auch immer so ein bisschen unternehmensabhängig. Jedes Unternehmen hat ein bisschen andere Anforderungen. Ähm, dadurch, dass wir es In-House machen, was sich-- Also das Influencer-Marketing eigentlich ziemlich komplett, ähm, was sich für uns auch so als Erfolgsrezept bewährt hat, ähm, ist es halt ziemlich cool, dass wir, äh, bei Storyclash zum Beispiel die, ähm, Storys nicht mehr selber abfilmen müssen. Ich glaube, da hat unser Team Luftsprünge gemacht, (lacht) sondern dass wir sie jetzt einfach da runterladen können, äh, und dass wir halt diesen Discovery-Part haben. Aber genau, es kommt einfach total darauf an, was die Anforderungen sind. Wenn man jetzt sagt, ähm, man möchte da überhaupt nichts selber machen, sondern man möchte es komplett outsourcen, dann, äh, braucht man natürlich ein Tool, ähm, was dieses komplette Kampagnen-Handling macht. Ist für uns halt nicht so spannend, weil wir lieber die direkte Kommunikation haben wollen. (räuspert sich) Ja, es ist schön, dass ihr unser Kunde seid. Also danke, Kaddi, äh, für die vielen Blumen. Und das waren, äh, das waren wirklich sehr, sehr coole Einblicke in euer Leben und in eure Arbeit. Habe ich sehr, sehr cool gefunden. Ähm, danke. Roland, du bist auch zurück. Jawohl. (lacht) Wie sollen wir das mit der Q&A machen? Ja, wir gehen einfach mal den Chat durch. Also zunächst mal vielen Dank für, für eure Session, für euren Vortrag. Ich glaube, das waren super tolle, wertvolle Inhalte. Das sieht man auch an den Fragen im Chat. Wir hatten vorhin im Chatverlauf eine Frage: Was ist eigentlich Everdrop? (lacht) Das habe ich gar nicht erzählt. (lachen) Ah ja, wir sind, ja, wir sind diese, die mit diesen Putzmitteltabs. Ähm, nee, also Everdrop uns gibt es, wie gesagt, seit 'nem, seit knapp 'nem Jahr. Ähm, wir sind ein nachhaltiges Start-up und, ähm, kümmern uns darum, dass der Haushalt so ein bisschen entplastifiziert wird, ähm, sind, äh, bekannt geworden mit Putzmitteltabs, das heißt mit kleinen Drops, ähm, die du einfach nur in Wasser auflöst, hast fertiges Putzmittel, ähm, sparst dir ohne Ende Einwegplastik, weil du nicht jedes Mal 'ne neue Flasche kaufen und wegschmeißen musst und, ähm, sparst dir auch 'ne ganz schön große Runde CO₂, weil du nicht mehr Wasser durch die Gegend schippern musst. Prima. Ja, das freut dann bestimmt auch vor allen Dingen so Zielgruppen wie die Lohas, Lifestyle, Fashion, Sustainability, aber auch alle anderen Menschen, die sich, äh, um unseren Planeten sorgen. Und das finde ich eine tolle Lösung. Prima. Die Anna fragt: Habt ihr das erwähnte Feedback von den potenziellen Kunden, Mann, oben ohne et cetera, aktiv eingefordert oder kam das alles von alleine?Das kam von alleine. Also wie schon gesagt, wir haben eine super, super aktive Community. Wir haben es natürlich einerseits unter den Ads gesehen. Wir sehen es aber auch, da haben wir ja quasi die Kommentare. Wir sehen es aber auch beim Feedback, was über den Customer Support kommt, was übers Telefon teilweise kommt. Wir haben auch schon Briefe geschrieben bekommen, zuckersüß. Und sammeln das dann immer so ein bisschen und gehen halt auch wirklich mit dem Customer Support oder dem Social-Media-Team immer ganz intensiv in den Austausch. Machen wir übrigens auch, wenn wir Influencer-Kooperationen haben und da Feedback zu kommt. Also da hilft uns die Community auch so ein bisschen, teilweise unseren Weg zu finden und jetzt nicht zu sehr in die eine oder zu sehr in die andere Richtung abzudriften, driften, sage ich mal. Prima. Die Jennifer fragt: In welchem Tool managt ihr eure Kontakte und Co-Op-Verkäufe? Crm? Fragezeichen, Excel? Fragezeichen. Unsere Influencer-Kontakte, die haben wir gerade noch ziemlich simpel wahrscheinlich, einfach in einem Google Sheet einerseits, alle Zahlen da zu sammeln und andererseits haben wir sie auch alle in Story Clash, damit wir einfach direkt bei der Recherche sehen können. Es gibt jetzt so ein neues Feature mit diesen Listen, was wir uns ganz häufig gewünscht haben und was es jetzt tatsächlich gibt, wo man direkt sieht, hat man den Influencer schon in der Liste, also hat man schon mal mit der Person kooperiert oder nicht. Okay, vielen Dank. Die Karina fragt: Gibt es von euch eine Empfehlung, wie lang eine Influencer-Kampagne laufen sollte oder Erfahrungswerte? Da haben wir tatsächlich, glaube ich, noch nicht so die riesengroßen Erfahrungen dadurch, dass wir jetzt wirklich erst seit einem Jahr auf dem Markt sind. Wir merken schon, ich würde mal sagen, alle zwei Monate – vielleicht ist das aber auch wirklich nur unser Markt. Das kann ich echt gerade nicht so einschätzen – immer mal wieder ein neues Thema auf den Tisch bringen sollte. Das können natürlich aber auch neue Produkte sein, das kann eine neue Aktion sein, das kann so was wie die „Besser nackt als in Plastik verpackt" Kampagne sein. Da hat man ja richtig viel Spielraum, aber wir merken schon, dass es auf jeden Fall nicht so viel bringt, wenn man einfach immer nur sagt: „Hi, das ist Everdrop, die sind cool. Testet die doch mal. Ja, klar. Wir haben eine Frage von der Ricarda. Die fragt: „Wie spezifisch sind eure Briefings und wie viele Freiheiten lasst ihr euren Influencern? Sehr viel diskutiertes Thema, also auch für uns intern. Wir haben am Anfang gesagt auch, wir lassen komplett alle Freiheiten. Wir sagen einfach kurz so ein bisschen: „Das sind unsere Produkte. Hier erzähl doch was dazu. Aber dadurch, dass wir jetzt noch nicht so viele, wie gesagt, aber ein paar mehr Kampagnen haben, müssen wir natürlich auch ein bisschen mehr die Storyline dazu vorgeben, damit diese ganze Kampagne überhaupt Sinn macht, damit man überhaupt weiß: „Okay, darum geht es gerade. Deswegen haben wir so eine Mischung. Wir haben so eine beispielhafte Storyline drin, woran man sich so ein bisschen orientieren kann. Wir haben immer noch einige Infos zu den Produkten. Ansonsten ist es aber noch relativ offen, weil wir einfach nicht dieses Phänomen haben wollen, dass jede Influencerin, jeder Influencer die Story auf die gleiche Art und Weise anfängt, dass jeder sagt: „Oh, ihr habt mich alle nach meiner Putzroutine gefragt und hier ist die Antwort. Und wenn das, ich weiß es nicht, 30 Influencerinnen in zwei Wochen machen und du es immer wieder siehst, denkst du dir auch so: „Okay, ist ja klar. Kauft. Und was man, glaube ich, auch nicht vernachlässigen darf, was einem ja auch selber natürlich in die Karten spielt oder was eine Win-win-Situation ist, ist, dass viele Influencer ja auch tatsächlich Content Creator sind und sich so bezeichnen. Das heißt, du zahlst das Geld natürlich einerseits für die Reichweite, aber andererseits auch für die Kreativität und dafür, dass die das genaue Know-how haben und die Insights, wie sie ihrer Community am besten ein Produkt präsentieren. Das heißt, meistens ist es sogar so, dass wir die Stories gar nicht mal vorher abnehmen, sondern denen die Influencer wirklich vollkommen vertrauen und sagen: „Hey, binde das gerne einfach ein. Solange du dich an so ein paar ganz grobe Punkte hältst, kannst du es gerne einfach vorstellen, wie du es für richtig hältst. Okay, prima. Jetzt haben wir noch eine heiße Frage aus dem Chat von Camilla: Wie seid ihr an Pam angekommen? Das werde ich, glaube ich, jede Woche wahrscheinlich dreimal gefragt. Also tatsächlich ganz klassisch über ihr Management. Ich hatte, glaube ich, in meiner ersten Woche damals als Influencer-Praktikantin sozusagen oder als überhaupt Ever Drop Praktikantin, hätte ich gedacht: „Oh mein Gott, das wäre so toll, wenn wir mit ihr kooperieren würden. Habe ich schon mal geschrieben. Ist aber natürlich noch ein bisschen untergegangen damals. Sie ist ja so eine Powerfrau und handelt irgendwie tausend Themen immer gleichzeitig. Und dann haben wir irgendwann tatsächlich über ihr Management oder an ihre Managerin den Kontakt zu ihr aufgenommen. Dann hat sie ganz, ganz intensiv unsere Produkte getestet und sich wirklich davon überzeugt, uns auch kritische Fragen gestellt, wo wir es auch an unser Produktteam weitergeleitet hatten und die auch so waren: „Das ist echt eine gute Frage. Und jetzt konnten wir sie glücklicherweise von Everdrop begeistern. Okay, prima. Wie messert ihr Brand Awareness? Das ist die Frage, die wir vorhin schon mal ein bisschen bearbeitet hatten. Das machen wir tatsächlich mit Story clash, mit diesem geschätzten Media...Value. Value, genau. Und wo man es natürlich so ein bisschen softer, jetzt ohne wirklich harte Zahlen, aber so gefühlsmäßig ein bisschen measuren kann, ist halt wirklich, indem man sich das Feedback von den Leuten anguckt unter Ads, unter Posts, also aus der Community, auch von Freunden und so weiter. Wenn man halt häufig hört: „Ach ja, ihr seid ja die, Everdrop. Ja, mit den Pastellfarben habe ich schon mal gehört. Natürlich ist es so ein bisschen die Bubble, aber ich glaube, das gibt einem so eine ganz gute Indikation. Da ist aber, glaube ich, auch noch Luft nach oben, dass das weitergeht. Prima. Dann haben wir noch eine Frage von Freddy, und zwar sagt er: „Wie sieht eine Kampagne optimaler also wie viele Storys oder Beiträge sollten innerhalb einer Kampagne vereinbart werden? Reicht eine Kooperation über einen Beitrag beziehungsweise ein paar Story-Frequenzen? Das ist auch wieder eine Frage, wo ich wahrscheinlich nicht die perfekte Expertin für bin, da wir da noch nicht die extrem vielen Erfahrungen zu gemacht haben. Aber für uns hat sich es jetzt bewährt, dass wir haben so einige Brand Ambassadors, würde ich mal sagen, gefühlt, die wir jetzt nicht explizit so betiteln, aber mit denen wir halt schon langfristig zusammenarbeiten, wo wir einfach wissen, es kommt total gut in der Community an, die interessieren sich auch nach, ich weiß es nicht, in einem halben Jahr immer noch sehr für EverDrop. Das heißt, die haben wir auf jeden Fall immer mit dabei und dann gucken wir so ein bisschen: „Hey, zu wem würde die Kampagne sonst noch passen? Bezüglich der Anzahl von Einbindungen machen wir es tatsächlich aktuell so, dass wir uns meistens auf so ein bis zwei Stück fokussieren pro Person, pro Influencer, pro Influencerin. Weil wir... Ich glaube, bei anderen Produkten macht es mehr Sinn, wenn du jetzt irgendwie Essen oder was auch immer vorstellst oder vertreibst, dann, glaube ich, kann man häufiger mal darauf eingehen: „Ich nutze übrigens immer noch das super leckere Granola. Wenn du deiner Community die ganze Zeit erzählst, mit was du putzt, ich glaube, das findet sie bei aller Liebe dann trotzdem irgendwann nicht mehr so spannend. Okay. Leider haben wir eine Frage zu EverDrop noch mal: Wie viel Leute seid ihr bei EverDrop für den Influencer-Bereich? Das ist tatsächlich eine schwierige Frage, auf die ich auch gar nicht so eine eindeutige Antwort habe. Wir sind in vielen Bereichen, glaube ich, schon sehr weit, was das unternehmensmäßig angeht. Wir sind in vielen Bereichen aber auch einfach noch ziemlich Start-up. Und dadurch ist es bei uns so, dass beim Influencer-Bereich beziehungsweise im Marketing-Bereich generell es super viele Leute gibt, die verschiedene Themen gleichzeitig handeln. Das heißt, es gibt einige, die irgendwie noch bei anderen Themen mit drinstecken, die sich noch PR, andere Kooperationen, alles Mögliche kümmern. Das heißt, man könnte jetzt gar nicht so oder ich könnte jetzt gar nicht so gut sagen: „Okay, wir sind so und so viele. Ich glaube, das ist auch was sehr unternehmensspezifisches. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Richtwerte, dass ich sagen würde: „Okay, du musst so und so viel haben, um überhaupt irgendwie erfolgreich zu sein. Das hängt natürlich auch extrem ab davon, was deine Ziele sind, was dein Warenkorbwert ist, den du pro User hast und so weiter. prima. Vielen Dank. Ich muss jetzt leider in den nächsten Raum den vorbereiten, aber dieser Raum bleibt für euch geöffnet. Es sind noch Fragen im Chat. Ich würde euch bitten, die Fragen noch zu beantworten und ihr könnt euch natürlich mit den Teilnehmern hinterher auch noch mal in der Networking Area verabreden, aber hier sind noch ein paar Fragen im Chat. Arbeitet die gerne ganz in Ruhe ab und ich sage schon mal vielen, vielen Dank für diesen tollen Beitrag und bis bald. Roland, danke schön. Okay, dann ... Wie viel Zeit haben wir denn noch? Noch fünf Minuten bis elf? Ich weiß nicht, was die anderen Leute alle noch vorhaben, aber heute ist mein OMKB-Tag. Du musst mir die Fragen beantworten. Sehr schön. Wo sind wir denn hier bei den Fragen? Also das ist die letzte von Freddy: „Vergütungsmodell bei langfristigen Kooperationen. Ich meine, du hattest eben gesagt, es gibt nicht so richtig langfristige Sachen. Sind eher so Kampagnen oder punktuelle Geschichten? Doch, langfristige Kooperationen gibt es schon, dass du einen Influencer, eine Influencerin hast, mit dem du immer, immer wieder kooperierst. Das auf jeden Fall. Vergütungsmodell ist einfach total abhängig von der Größe von der Person, was die auch gerne will. Tendenziell ist es natürlich schon so, dass die größeren Influencerinnen eher einfach gerne ein Fixum haben. Das heißt, einen bestimmten Betrag, den sie immer pro Story bekommen. Aber auch da gibt es Abweichungen und persönliche Präferenzen, sage ich mal. Wir sind da immer so ein bisschen offen dafür, natürlich, was die jeweilige Person will. Ich glaube, anders wird es auch nichts bringen, weil im Endeffekt sind natürlich schon die Influencerinnen diejenigen, die die Hoheit haben, weil sie entscheiden können, von den vielen, vielen Brands, die da sind, mit wem sie gerne zusammenarbeiten wollen. Darf ich mir noch eine aussuchen? Ja, gerne. Ist das okay? Ich habe mir eine andere ausgesucht. Dann mach du zuerst. Nein, das ist tatsächlich, glaube ich, eine eher lustige Frage. Wenn wir hier jetzt auch mal einen auf Influencer machen wollen – ich habe nämlich gerade gesehen – gibt es einen OMKB-Rabattcode, möchte ich jetzt sofort gerne bestellen und da muss ich natürlich als gute Influencer-Managerin sagen: „Ja, gibt es, haben wir uns das jetzt vorab erstellt. Das ist der hier, OMKB10. Damit spart ihr 10%. Wow.Bin ich schon gespannt. Kannst du im nächsten Talk, kannst du dann berichten, wie viel diese Aktion (kichern) zu euren Insights gebracht hat. Wie gut ich mich hier als Influencerin mache. Ich bin da ja noch ein bisschen unsicher. (lachen) Sehr cool. So jetzt was war deine nächste Frage noch mal? Ähm Es geht natürlich schon sehr in die Tiefe. Weiß nicht genau, wie genau du das beantworten magst, weil es wahrscheinlich viele Bereiche im Unternehmen betrifft. Aber was kommt besser an? Branded Content bei Influencern oder Social Ads mit Influencern, die aber über euren Kanal laufen und habt ihr das alles schon ausprobiert? Da sind wir gerade, ähm, viel am Ausprobieren. Ähm, das kommt tatsächlich auf den Content drauf an. Also das ist wirklich so eine Sache, die man, glaube ich, auch je nach Unternehmen wahrscheinlich einfach für sich so ein bisschen mit einem geringeren Budget einfach mal so ein bisschen antesten muss. Ähm, wir testen das hauptsächlich mit Micro-Influencern, dass wir sagen, okay, da ist das „Risiko" in Anführungszeichen nicht so groß, wenn wir da jetzt irgendwie Content oder wie auch immer einkaufen, ähm, und der im Endeffekt nicht performt, dann haben wir jetzt nicht irgendwie, keine Ahnung, tausende von Euronen ausgegeben, ähm, für einen richtig großen Influencer. Ähm, aber das ist, glaube ich, wirklich sehr abhängig von dem jeweiligen Content. Ich glaube, ähm, was bei Branded Content, ähm, nicht so gut funktioniert, ähm, ist, wenn du hauptsächlich das Produkt zeigst, weil ich meine, warum funktioniert der so gut? Weil du das Gefühl hast, okay, das ist eine Person, die es dir gerade empfiehlt. Es ist wie ein normaler Post. Ähm, und, ähm, dann bringt es, glaube ich, viel, wenn man diese Person eben auch sieht. Ähm, es sei denn, du hast jetzt irgendwie vielleicht eine Schmuck-Brand oder so was und das ist so ein bisschen an den Stil von deinem typischen Feed angepasst und du hast den Schmuck da irgendwie schön drapiert. Dann kann ich mir vorstellen, dass das auch gut funktioniert. Ähm, und ich glaube, bei Social Ads hast du einfach generell ein bisschen mehr Freiraum. Ähm, aber da geht es ja tatsächlich eher darum, ähm, dass du vielleicht noch mal ein bisschen eine andere Bildsprache bekommst, ähm, oder auch mal die Person drauf hast. Ich glaube, da bist du ein bisschen freier, weil man wahrscheinlich eher gewohnt ist, ähm, dass jemand wie Everdrop auch Putzmittel in die Kamera hält, ähm, und das bei den Influencerinnen vielleicht nicht so sehr gewohnt ist. Ja, ist sicher... Also ich stelle es mir auch sehr cool vor, weil du natürlich vielleicht Audiences testen kannst und so. Ich meine, das ist halt, hat sehr viele Vorteile für ein Marketingteam, dass man coolen Content hat mit bekannten Gesichtern. Ja, oder auch mit nicht so bekannten Gesichtern. (kichern) Nein, also wirklich. Ich glaube, würden wir dich jetzt nehmen als Branded Content Star. Ich glaube, das könnte auch gut funktionieren. Also solange du nicht ganz so mutig zweitausendein über Körper frei putzt. Das wissen wir ja schon, dass es nichts wird. (lachen) Ich bewerbe mich dann. Ich glaube, du hast vielleicht noch eine zweite, äh, Bewerbung jetzt noch bekommen, nämlich die Antonia fragt, ob ihr auch Werkstudenten beschäftigt. Ja, das machen wir tatsächlich und da sind wir auch immer wieder auf der Suche. Ähm, da würde sich, glaube ich, unser HR-Team eh sehr freuen, (kichern) wenn ich hier mal noch ein bisschen Werbung mache für unsere Jobseite. Also wenn ihr bei Everdrop auf der Seite einfach ganz nach unten scrollt, sind unsere offenen Stellen. Aber, ähm, wir bekommen auch immer mal wieder Initiativbewerbungen, über die wir uns natürlich total freuen, wo wir dann so ein kurzes Gespräch haben, ausloten, welche Ecke würde vielleicht passen. Wir sind ja, wie gesagt, ziemlich stark am Wachsen gerade. Das heißt, ähm, sehr, sehr gerne. Sehr cool. Remote Work auch possible. (kichern) Microinfluencer, das hast du, eh, glaube ich, schon halbwegs beantwortet, hat Yassin gefragt. Ähm, ja, wir haben da tatsächlich sehr viele Erfahrungen und das waren ja auch so ein bisschen die, die uns am Anfang, ähm, überhaupt den Zugang ermöglicht haben zum Influencer-Marketing. Wir haben aber auch jetzt noch wirklich viele. Ich würde sagen, wir haben einfach so eine gute Mischung aus großen und aus kleinen und gerade so Micro-und Nano-Influencer, also ich würde immer sagen, so bis zehn, fünfzehntausend, zwanzigtausend vielleicht, ähm, Follower, ähm, sind super, super cool, weil sie einerseits häufig total intrinsisch motiviert sind. Also man merkt halt, okay, die haben richtig Lust auf das Unternehmen. Denen macht es einfach gerade total Spaß, das vorzustellen, ähm, und performen teilweise besser als manche größeren. Also es lohnt sich echt, ähm, da die Zeit zu investieren. Und was halt einfach total schön ist, auch so, wenn man mit denen in die Kommunikation geht, es ist halt eigentlich immer eine persönliche Kommunikation, weil die ja meistens kein Management haben, ähm, und man ist wirklich so ganz nah an der Person dran und eigentlich immer total positiv. Ähm, und wie gesagt, gerade so für Branded Content ist es, glaube ich, ein guter Startpunkt. Ich könnte jetzt aber nicht sagen, was ist besser, mehrere Micro oder ein, äh, größerer Influencer. Das ist wieder die leidige Antwort, aber it depends, ähm, das kommt einfach wirklich total darauf an, wie die einzelnen Influencerinnen performen. Mhm. Ja, das, das, das hören wir häufiger, dass es dann so eine Art, ein iterativer Prozess ist, dass man einfach immer wieder ausprobieren muss, was funktioniert. Es gibt so schwer, so wenige, ähm, einfache Antworten auf diese Fragen. Ja, und ich glaube, da lohnt sich es auch, kreativ zu sein und immer so ein bisschen zu überlegen: „Okay, wenn das jetzt nicht so gut funktioniert hat, muss man es nicht gleich sein lassen und sagen: „Okay, die Kategorie ist keine Chance für mich. Ähm, ich glaube, da kann man auch dann noch mal so ein bisschen in sich gehen, vielleicht mal mit dem Team bequatschen: „Hey, was würde euch da interessieren? Wie könnte man es noch vorstellen?, und dann noch mal so ein, zwei Storys testen. Oder ein, zwei Posts, wie auch immer. Ich glaube, das ist auch cool.Ich dränge mich noch mal vor, den Martin Hinterdorf hat gefragt, ob es für das Tool, ich interpretiere das jetzt als Story Clash, Rabattcode oder Testzeitraum gibt. Also wenn ihr auf www.storyclash. Com geht, dort könnt ihr euch jederzeit melden und es gibt natürlich auch einen Trial, einen Testzeitraum. Da kann ich das Tool zeigen oder ihr könnt es selbst abchecken. Hilft auch extrem viel, haben wir nämlich auch gemacht. Das war jetzt gar nicht mit dir, sondern mit Daniela, glaube ich. Aber da haben wir, glaube ich, wirklich intensiv getestet und es gibt so einen kleinen Chat, tausende Fragen, also wie hier in etwa, tausende Fragen gestellt, glaube ich. Ja, ist auch voll wichtig. Dadurch konnten wir halt wirklich testen, dass es uns passt. Also ich glaube, Story Clash passt gar nicht zu jeder Firma. Das ist, glaube ich, auch total wichtig, dass man muss sein eigenes Tool finden, das zu einem gut passt. Aber wenn irgendwer Interesse hat an dieser Discovery-Thematik oder am Tracking, das heißt, wenn man diese Kampagne nachverfolgen will, auswerten, analysieren will oder vielleicht auch den Mitbewerb analysieren will – weil das kann man natürlich auch –, dann fragt gerne „Demo an oder meldet euch, sagt „Eugen schickt euch und dann ... Und Kadi. Und Kadi. Eugen und Kadi haben euch geschickt und dann wird alles gut. Sehr cool. Okay, haben wir gerade... Preise für Story Clash. Oh, das darf ich hier öffentlich nicht sagen. Thomas Weber, meld dich und wir finden heraus. Nein, in Wahrheit, es hängt davon ab: Was hast du vor? Wie viel Discovery willst du machen und wie viele Influencer willst du eigentlich tracken und wie viele User hast du? Und anhand dieser Parameter können wir dann im Pricing ein bisschen ausloten. Es gibt einen Start-up-Robert, ne? Es gibt auch einen Start-up-Robert, das stimmt. Weiß ich jetzt ja, in den Raum zu kommen. Ich glaube, das wäre vielleicht auch ganz spannend. Na, absolut. Ja, ich sehe gerade noch eine letzte Frage: „Everdrop ist ja eher ein niedrigpreisiges Produkt. Hast du spezielle Tipps für eher höherpreisige Produkte? Also tatsächlich keine aus eigener Erfahrung, dadurch, dass ich ja bei Everdrop im Prinzip erst mit dem Influencer-Marketing angefangen habe. Ich glaube aber, was so prinzipiell da auch total hilft, ist dieses Thema Begeisterung. Wenn du eine Influencerin oder einen Influencer hast, der oder die wirklich richtig begeistert ist von dem Produkt und die Leute mitreißen kann, ich glaube, dann ist die Preistoleranz oder Intensivität sehr, sehr groß auf Instagram. Da macht es vielleicht dann wirklich, oder generell, wahrscheinlich auch auf YouTube et cetera, da macht es, glaube ich, wahrscheinlich noch mal ganz besonders Sinn, dass man halt so ein bisschen guckt und sich reinversetzt: Was ist die Zielgruppe? Was sind sonst so die Kooperationspartner? Es gibt ja jetzt nicht wenige Produkte auf Instagram oder im Influencer-Marketing, die vorgestellt werden, die auch wirklich teuer sind. Also wenn ich jetzt an Staubsauger oder was weiß ich was denke oder Küchenmaschinen oder überhaupt. Und dann, was natürlich aber, glaube ich, immer hilft, ist, wenn man irgendwie einen Anreiz setzt, wenn man sagt: „Hey, mit dem Coach kannst du ein bisschen was sparen, dass man den Einstieg so ein bisschen erleichtert. Und gerade bei einem höherpreisigen Produkt kannst du ja dann im Verhältnis mehr sparen, was vielleicht auch spannend ist. Da würde ich vielleicht dann nicht auf die prozentuale Anzahl gehen, die du sparst, sondern eher auf den absoluten Betrag, weil wenn du von 300 € 10% sparst, dann sparst du halt mal 30 €, was, glaube ich, auf Instagram ganz gut kommt. Aber genau. Ansonsten habe ich leider noch nichts aus eigener Erfahrung, weil Everdrop sich da ja eher im unteren Rahmen bewegt. Ja, ich denke, wenn sich so Themen höherpreisige Produkte nicht für einen Impulskauf eignen, dann hat man natürlich trotzdem den Benefit, dass man sehr viel edukativen Content erstellen kann, dass man, wie du, Kadi, hast du es eh eingangs erwähnt, man kann Kontext bieten, man kann Produkte erklären, mal herzeigen oder vielleicht auch gleich auf die größten Fragen, die Kunden halt haben, auch sofort eingehen, weil in der Regel weiß man ja, was die Endkonsumenten da, was sie stört oder was unklar ist, was man nicht so leicht erklären kann. Und da kann man auch einen Influencer nutzen, wirklich diese Objections gleich von zu Beginn wahrscheinlich aufzulösen. „Es ist nämlich so teuer, weil ... Und dann kann man vielleicht gleich diesen hohen Preis, den vermeintlichen, gut rechnen. Oder vielleicht brauchst du auch ein paar mehr Touchpoints, dass du halt wirklich, wie du sagst, einmal am Anfang sagst: „Okay, Leute, ich zeige euch das jetzt mal. Beim nächsten Mal beantwortest du die Fragen dazu und beim dritten Mal kaufen die Leute denn vielleicht. Ja, stimmt. Müssen wir mal Dyson fragen. Falls jemand hier ist. Leute. Sehr gern. Dyson, wie macht ihr das? Sehr cool. Ja, genau. Danke, Martin Hinterdorfer. Genau. Dyson. Cool. Ja, gibt es noch Fragen, Questions? Jetzt im Chat? Ich meine, das sind immer noch 69 Leute eigentlich heute. Jetzt läuft es wahrscheinlich, wenn wir jetzt ... Jetzt haben wir es gesagt, oder? Das ist hier das deutsche Clubhouse. Das fühlt sich wirklich so ein bisschen an. Mit Video und Slides. Habt ihr denn noch Insights oder Tipps, wo ihr sagt: „Hey, das könnte man jetzt mal ... „Das haben wir noch nicht genannt. Das wäre auch noch cool zu wissen. Das würdet ihr gerne noch teilen?Wie geht man um mit einem Fail? Ähm, ich glaube, Haken drunter oder dahinter und, ähm, sich sagen: „Hey, beim nächsten Mal wird es besser." Und natürlich vorher ganz genau, ähm, überlegen, woran hat es gelegen, dass du wirklich, äh, siehst oder dir, dir ins Gedächtnis sozusagen rufst, dass du das ja nicht noch mal falsch machst. Ähm, das kann ja, wie gesagt, super viele Faktoren haben. Es kann natürlich, äh, einerseits an den ganzen Umständen liegen, ähm, wie hat die Person es vorgestellt, wann und so weiter. Es kann natürlich aber auch einfach sein, ähm, dass die Influencer oder die Influencerin nicht zu dir passt, ähm, und in seltenen Fällen kann es halt natürlich auch immer sein, dass irgendwie irgendwelche Metriken gefaked sind oder wie auch immer. Deswegen 'n Tipp von, von uns so, von mir ist auch immer noch mal, ähm, wir fragen eigentlich immer Screenshots an und nicht die Media Kits, äh, die die Influencer häufig mitschicken, ähm, weil du dann noch mal wirklich die aktuellen Zahlen hast. Ähm, ähm. Und sharen die das sehr bereitwillig? Wie ist da deine Erfahrung? Musst du da oft hinterherlaufen oder diskutieren? Nö. Also zumindest, äh, die, mit denen wir eh gerne kooperieren wollen. (lacht) Ähm, ich glaube, so die meisten sind ja eh daran interessiert, dass es halt wirklich 'ne Kooperation auf Augenhöhe ist, ähm, und dass es was Langfristiges geht. Das kommunizieren wir auch meistens direkt schon. Ähm, und dann, ja, teilen die das immer gerne. Äh, auf Clubhouse, Clubhouse, ähm, ich bin drauf, aber tatsächlich, äh, bisher war ich noch nie selber mit in Talks dabei. Wer aber super, super aktiv ist, äh, ist David Löwe, einer der Gründer von Everdrop und, äh, so unser Marketing-Gott. (lacht) Der ist, also ich glaube, mit dem lohnt sich's zu folgen. Der ist ganz häufig, ähm, in irgendwelchen Talkrunden mit dabei. Und, bist du am Clubhausen? Nein, leider, ich bin Android User. Ich habe einen sehr starken FOMO gehabt und schon überlegt: „Ah, wie soll ich das machen? Muss ich mir jetzt 'n iPhone kaufen?" Aber jetzt ist der Hype mal ein bisschen abgeklungen. Jetzt ist es okay, aber waren sicher schon einige spannende Talks dabei. Ja, das ist gut. Ähm, dann kommt noch von-- Wenn ich auch noch einen Tipp geben kann, der vielleicht noch cool ist auf, äh, Clubhouse, ist Anne Höveler, ähm, von Cover Communications. Die hat auch immer super spannende Talks und richtig coole Insights. Und ich finde eine wunderbar angenehme Stimme. (lacht) Zum Thema Influencer-Marketing, oder? Ja, okay. Genau. Dann Sarah Zielinski fragt, Persona-Methode, ob ihr die auch benutzt habt? Tatsächlich noch nicht so wirklich fürs Influencer-Marketing, also so allgemein, ja. Ähm, aber da noch nicht, aber das ist ein total guter Punkt. Das, äh, werd ich auf jeden Fall mal mit aufnehmen. Ähm, wenn ich aus meinem Urlaub wiederkomme, mit deinem Urlaub. (lacht) Im Zuhauseurlaub. So stimmt, das Urlaub. Danke, dass du dich gefragt hast. Dann, äh, glaube ich, werden wir das mal angeben. Das ist echt cool. Mhm. Der ist ein guter Tipp. Sonst, ich kann auch noch 'n Tipp, weil wir haben natürlich einige Kunden, die, äh, die ähnliche Dinge machen wie, wie Everdrop, wenn ich da jetzt ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern darf. Und die machen es tatsächlich auch so, die schauen sich, ähm, andere Brands an. Wir haben eben vielleicht Hello Fresh oder so, haben wir erwähnt, hier im Vortrag, kann man sich anschauen, mit wem arbeitet eigentlich Hello Fresh zusammen? Und so kann man sich so eine Art Lookalike-Audience auch zusammenbauen und schauen, mit wem arbeiten die anderen zusammen und kann so auch diese Discovery eigentlich sehr cool steuern, ohne jetzt einfach, äh, ins Blaue hinein, äh, nach Stichworten zu suchen. Wobei das auch cool ist. (lacht) Und überraschend, was da alles so die Ecke kommt. (lacht) Ja. Ja, cool. Jetzt hast du noch Probleme. Wunderbar. Ich glaube, dann sind wir so weit erst mal durch. Oh, Anna, vielen lieben Dank fürs Bestellen. (lacht) Das freut mich auch sehr. Gerade gelesen, dass ein Weltretter-Set, äh, sich jetzt auf den Weg macht. Super. Julia fragt, ob ihr Troubles habt, mit Instagramern Kontakt, Kontakt aufzunehmen. Ich hab dich auch gefragt, ob du deine IDMs slidest, äh, äh, um Kontakt aufzubauen. Ja, also, ähm, tatsächlich machen wir das meiste natürlich über E-Mail, genau, wenn die hinterlegt ist. Ansonsten, ähm, schicken wir immer mal, ähm, DMs auch los. Also wir sliden immer mal in die DMs der Influencer hin, tatsächlich. Ähm, und dann kommt eigentlich meistens echt gutes Feedback zurück. Ähm, die meisten größeren Influencerinnen haben eh, ähm, die Managements dahinter und haben dementsprechend die E-Mail-Adresse mit drin. Da übrigens, äh, noch 'n vielleicht guter Tipp, ich weiß es nicht, was mir zumindest am Anfang nicht bewusst war: Ähm, wenn du bei der Web, äh, Version von, ähm-- (lacht) Genau, danke. Da freuen wir uns übern Brief. Ähm, wenn du bei der, ähm, Webversion von Instagram bist, da siehst du nicht, wenn die 'ne E-Mail-Adresse hinterlegt haben, zumindest bei mir nicht. Ähm, wenn du in Google Chrome bist, da musst du aufs Handy einmal gehen und, äh, da kannst du dann die E-Mail-Adresse rausfischen. Aber natürlich gibt es auch immer mal wieder welche, die gar keine haben, gerade so die Micro-Influencer. Ähm, die schreiben mir einfach dann an über die Direct Message und ich glaube, da hilft's uns auch, ähm, dass wir jetzt ein bisschen bekannter sind auf Instagram, weil es dann halt einfach nicht so wirkt, als wär's irgendwie ein winzig kleines Unternehmen, ähm, sondern weil sie, glaube ich, dann das Gefühl haben, ah, okay, da, da ist ein bisschen was dahinter. (lacht) Genau. Marc Hoffmann, du fragst nach Podcast-Favoriten und tatsächlich, ich hab 'n Podcast gehört, wie heißt die Dame? Heißt die, äh, heißt die Alina oder so seine, äh, aus Deutschland? Ähm-Fällt mir nicht ein, ich müsste jetzt ins Handy schauen. Habe ich jetzt, liegt mir ... Ich muss tatsächlich zugeben, ich habe selten bisher einen Podcast zum Influencer-Marketing gehört. Ähm Also so ... Ich höre viele Podcasts, die eher so in Richtung aller möglichen Allgemeinen ... Influencer von Alina. Danke. Okay, habe ich direkt auch noch was gelernt hier. Ja, cool. Also was mein Lieblingspodcast ist, welchen ich immer, immer höre, weil der auch, finde ich, total motivierend ist, aber wir können uns auf Groß schalten. Stimmt. Was? Ach ja, sehr cool. Genau, wenn ich einen Podcast echt total inspirierend finde, ist Geil Montag. Ich weiß nicht, ob ihr den kennt von Lasse und Paul. Die sitzen in, ich glaube, Berlin und Hamburg. Paul ist auch der Gründer von Goodbye und von Good Jobs, diesem Portal, wo Stellenanzeigen nur für gute, in Anführungszeichen, Unternehmen sind, die irgendwie einen guten sozialen Impact haben oder nachhaltig sind oder wie auch immer. Und die stellen immer verschiedene Start-ups vor oder Unternehmen im Nachhaltigkeitsbereich beziehungsweise sie laden immer jemanden dazu ein und schwärmen auch immer mal in richtig spannende Themenfelder auch so ab, die jetzt nicht direkt mit dieser Arbeit zu tun haben. Der ist richtig, richtig cool. Der Montag kommt übrigens daher, weil die Leute ihre Arbeit so feiern, dass sie sich denken: „Geil, schon wieder Montag. Geil, Montag. Das ist ja so abschönig. Der ist echt cool. Genau. Was vielleicht als Frage, falls irgendwer schnell antworten will: Was würde euch in einem Influencer-Marketing-Podcast überhaupt interessieren? Die Dinge, die die Kadi jetzt schon erzählt hat, muss Kadi einen Influencer-Marketing-Podcast starten? Ich will dich da hier nicht in irgendeinen Blödsinn hineinmanövrieren, aber ich meine, zweite Karriere, zweiter Bildungsweg. Stimmt. Da brauche ich häufiger Urlaub, glaube ich. Ach wie schön. Das freut mich ja, Isabel, dass wir mit dem schönen Design funken konnten. Sehr cool. Also wenn ihr ... Gibt es eigentlich irgendwie noch so eine Art Sammlung oder gibt es irgendwo einen Ort, wo dieser Chat gespeichert wird oder so? Weil es sind ja eigentlich schon coole Themen dabei. Jetzt frage ich mir den Moderator, den wir fragen könnten, ob man irgendwo, wenn man noch weitere Tipps oder Podcast-Ideen oder was auch immer hat, wo man das noch mal reinschreiben kann. Ansonsten müsst ihr alle morgen noch mal kommen. Stimmt, wir könnten jetzt schon Werbung machen, weil morgen gleiche Zeit, gleicher Ort eigentlich. Aber auf gleiches Thema. Gleiches Thema, also ... Okay. Cool. Ja, vielen lieben Dank euch fürs Zuhören und für so lange dabeibleiben. Es war tatsächlich mein erster Vortrag von irgendwie, also seit der Uni gefühlt. Und ich glaube, ihr habt es uns echt leicht gemacht. Und vielen Dank für eure vielen Fragen. Danke, Kadi. Und danke natürlich, Eugen, auch für deine Fragen. Danke, Kadi. Du warst sensationell. Ganz herzlichen Dank. Und ja, danke für euer Feedback alle. Also wirklich super nett. Und vielleicht lesen wir uns morgen. Ich glaube, ihr könnt euch auch über LinkedIn gern connecten, Fragen stellen, whatever. Und ja, wünsche ich alles Gute. Viel Spaß mit der OMKB. Yes. Vielen lieben Dank, euch. Ciao, ciao.
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