Hallo und welcome back. Wir sind wieder live drauf hier bei der OMKB und starten jetzt in den Endspurt des heutigen Tages, haben noch zwei ganz fantastische Programmpunkte für euch vorbereitet und ehe wir gleich mit dem Round Table rund um das Thema Podcast und Audiomarketing starten, möchte ich einmal die gemeinsame Challenge mit Seobility auflösen. Wir hatten euch schon gesagt, dass Seobility heute alle Websites von unseren OMKB-Teilnehmern – es waren tatsächlich über achthundert Unique-Websites, Website gecrawlt und analysiert hat. Es sind dabei stolze über sechshundertachtzig tausend Seiten gecrawllt worden. Jede Seite wurde dabei auf dreihundert relevante Datenpunkte überprüft. Also eine ganze Menge an Arbeit haben sich die Kolleginnen und Kollegen gemacht. Warum das Ganze eigentlich? Na ja, recht einfach, herauszufinden tatsächlich, wer bei unserem heutigen Contest „On Page SEO-Sieger wird heute bei der OMKB zweitausendzwanzig. Seobility hat auf dem Weg eine ganze Menge an technischen Fehlern entdeckt: achtundzwanzigtausend Seiten ohne Fließtext, achttausendsiebenhundert Weiterleitungsschleifen, also eine ganze Menge an potenziellen On-Page-Optimierungsmöglichkeiten bei euch, bei allen Zuseherinnen und Zusehern auf euren Seiten. Der Durchschnittswert im Hinblick auf den On-Page-Optimierungsscore von allen Webseiten, die gecrawlt worden sind, der liegt bei achtenfünfzig Prozent und ich möchte euch einmal die Top drei Webseiten benennen, die heute das höchste Scoring abgestaubt haben. Gewinner ist sisokon Punkt com mit einem Gesamt-On-Page-Score von neunundachtzig Prozent, gefolgt von brüder schlau Punkt de, ebenfalls mit einem On-Page-SEO-Score von neunundachtzig Prozent und auf dem dritten Platz haben wir flyingsales Punkt ch, ebenfalls mit einem On-Page-Score von achtundachtzig Prozent. Die ersten beiden Plätze können sich über ein Jahr Seobility Premium Zugang freuen, sodass ihr eure On-Page-Optimierungsarbeit noch besser beobachten und weiter fortsetzen könnt. Zusätzlich erhaltet ihr fünfhunderttausend Credits für die Seobility API, entsprechend dort auch auf die Crawlings weiter kein zusätzliches Budget investieren zu müssen. Alle anderen platzierten inklusive der Top Ten erhalten ebenfalls Seobilio-Premium-Pakete kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir melden uns im Nachgang zur OMKW entsprechend bei euch und es gibt auch noch ein Trostpflaster. Vielen Dank da an die Kollegen von Seobility, die fünfzig Websites mit den geringsten On-Page-SEO-Scores, also da, wo man sagen muss, da besteht der größte Nachholbedarf. Die haben nämlich allesamt einen SEO-Score zwischen null und zweiundzwanzig Prozent, erhalten ebenfalls drei Monate Premium kostenfrei. Das ist ein Wort. Da ganz herzlichen Dank an die Kollegen von Seobility, die übrigens immer noch auf der Sponsor Stage zur Verfügung stehen und etwaige Fragen gerne von euch beantworten. Jawohl. Kommen wir zum nächsten Round Table, ein Themenkomplex, wo ich mich sehr darüber freue, dass wir diesen heute mit dabei haben. Stichwort „Audiomarketing und Podcasts. Ich möchte euch einmal kurz unsere nächste Roundtable-Runde vorstellen. Und zwar starten wir mit Swen Bieber. Swen Bieber ist seit zweitausendsechszehn bei Spotify, Spotify aktuell ohnehin in aller Munde, auch auf Basis der programmatisch buchbaren Inventare über die entsprechende Plattform. Swen ist Director of Audio Sales bei Spotify und war vorher schon bei der RMS, Radio Marketing Services, unter anderem im Management Board aktiv und bei der Audi Step Media als Consultant mit an Bord. Bedeutet, Swen, ein absoluter Experte, wenn es das Thema Audiokonsum oder Audiomarketing wählt. Herzlich willkommen, Swen, in der Runde heute. Dann begrüßen wir Ann-Kathrin Schmitz. Ann-kathrin Schmitz, selbstständig, als Social-Media-und Influencer-Marketing-Consultant, seit zweitausendachtzehn unter dem Label „AK Schmitz. Ann-kathrin ist unter anderem im Management verantwortlich für Novalanalaf. Wer Novalanalaf nicht kennt, eine der größten Influencerinnen, die wir haben auf Instagram mit, ich meine, über eins Komma zwei Millionen Followern, kennt sich also im Bereich Social-Media-Präsenz, Social-Media-Kommunikation über diverse Zielgruppen hinweg entsprechend natürlich hervorragend aus. Und das Thema Audiomarketing, Audiokommunikation, Podcast-Kommunikation ist natürlich auch eins in einen Themenkomplex, in dem sie sich zu Hause fühlt. Herzlich willkommen an Kathrin, heute bei uns bei der OMKB. Dann gehen wir zum nächsten Protagonisten. Sicherlich auch jemand, der eine gewisse Bekanntheit hat in unserer Runde. Und zwar ist das Vincent, Vincent Kitman. Herzlich willkommen, lieber Vincent. Du bist Geschäftsführer von Podstars bei OMR. Sicherlich den meisten geläufig, die Philipp Westermayer, einem der größten Podcasts ja im deutschsprachigen Raum im Bereich digitale Marketing folgen; bist deswegen sehr vertraut natürlich mit dem Thema der Podcast-Produktion und da jemand, der unsere Runde heute natürlich perfekt bereichern kann. Schön, dass du dabei bist, Vincent. Auch an dich: Herzlich willkommen. Und last but not least haben wir Paula Lotte Turm heute mit dabei. Paula ist Podcast-Marketing-Expertin seit zweitausendneunzehn, hatte heute auch schon eine Deep Time-Session bei uns in der Session-Stage, die sehr, sehr gut angekommen ist. Da gab es hervorragend positives Feedback. Paula, vor deiner Zeit im Bereich Podcast-Marketing, warst du bei Givardin aktiv über viele Jahre, ein entsprechender Luxusartikelhersteller im Bereich Dürfte hast, aber kommst aber ja aus der Hotellerie, vom Park Hyatt übers Hyatt Regency bis hin zur Maritim Hotelgesellschaft. Da eine ganz spannende Vita, die du aufweisen kannst und wir freuen uns extrem auf den Dialog mit euch rund das Thema Audio-und Podcast-Vermarktung und ich darf einmal abgeben an meinen geschätzten Kollegen, lieber Schahab, du wirst uns durch die nächste Dreiviertelstunde führen. Allen Zuseherinnen und Zusehern, ganz viel Spaß.Super. Herzlichen Dank für das Intro, für die Vorstellung. Ich freue mich ganz besonders auf euch vier und wir wollen auch gar nicht allzu viel Zeit jetzt ins Land ziehen lassen. Wir haben ja leider nur eine Dreiviertelstunde. Bei dieser illustren Runde könnten wir wahrscheinlich auch stundenlang diskutieren. Und die Spielregeln hier sind ja, dass wir einmal reihum gehen. Ich werde entsprechend, äh, anmoderieren, wer, äh, optimalerweise ein Statement abgeben, äh, soll oder darf, damit das hier ein bisschen, ja, kon-konstruktiver läuft. Sonst haben wir nämlich immer die Lauteren und die Leiseren und so haben wir es dann sehr, sehr schön ausgewogen. Fangen wir vielleicht direkt an mit der ersten Frage. Podcasts lösen sich ja so ein Stück weit von der Mobile-Limitierung. Wir haben jetzt immer mehr Devices, die eben auch Podcasts abspielen können. Von der vielleicht etwas exotischen Spielkonsole über den Home Devices, Alexa, Siri, äh, Apple-Produkte oder auch Cortana, Microsoft etc. gibt es da ja mittlerweile einiges am Markt. Wie groß seht ihr persönlich den Markt neben dem reinen Mobile-Thema im Bereich des Podcastings? Und vielleicht starten wir direkt mit dir, Sven seitens Spotify und, äh, gehen dann zu der Ann-Kathrin, anschließend Paula und Vincent. Sven? Ja, guten Tag noch mal und hallo von meiner Seite. Vielen Dank für die Einladung, ähm, zur Frage. Also ich glaube, dass wir, ähm, ein Mobile Thema im Podcast haben, aber letztendlich ist der technische Background gar nicht mehr so wichtig. Hauptsache, er führt dazu, dass man es nutzen kann. Du hast gerade noch das Thema Incar-Targeting oder Incar verknüpft. Ähm, eine riesen Betätigungsfeld-und-Nutzungs-Zeitraum von Podcasts findet garantiert im Auto oder auf dem Weg zur Arbeit, ha, in der vor Corona-Zeit im Bereich Commuting statt. Und, ähm, deshalb glaube ich, sind das so sehr, sehr gute Anwendungsfelder, genau wie mittlerweile auch für das Mobile Device als Fernsteuerung im Connected-Bereich zu Hause. Ja, und, ähm, wir sehen das in unseren Nutzungszahlen. Wir haben es in der Corona-Zeit, äh, insbesondere und sehr intensiv gesehen. Als der, ähm, das öffentliche Leben im März, April einfach deutlich runtergefahren wurde, ist die Incar-Nutzung reduziert worden. Die Connected-at-home-Nutzung ist deutlich nach oben gegangen und die, ähm, Art und Weise, wie Podcasts genutzt worden sind, sind eben auch angestiegen und haben zu höheren, ähm, Leistungszahlen geführt. Und, ähm, das zeigt eben, dass die Situation, in der sich der, ähm, Podcast-Nutzer befindet, technisch irgendwie umgesetzt werden muss, ne. Wir sehen eben auch, ähm, einen Trend, den wir in der Corona-Zeit gesehen haben. Die Leute gehen nicht mehr morgens zur Arbeit. Äh, eine große Nutzungszeit für Gaming, ähm, ist morgens gewesen, so vor neun Uhr, weil Leute noch mal schnell gedaddelt haben. Und da kann ich auch im Podcast natürlich noch mal zuhören. Mhm. Super, herzlichen Dank. Ähm, Ann-Kathrin, wie ist, äh, deine Meinung dazu? Ähm, also da sitzt der Sven natürlich mit, äh, von der Plattform selber absolut an der Quelle der Zahlen. Ähm, ich war vor einigen Monaten oder vor einigen, vor einigen Wochen, glaube ich erst, bei dem sogenannten Online-Audio-Monitor von den Landesmedienanstalten. Das ist eine ganz interessante Studie, die die, ähm, Medienanstalten einmal im Jahr veröffentlichen und, ähm, bei diesem kam eben irgendwie auch raus, ähm, dass YouTube, ähm, nach wie vor eine super relevante Oberfläche für Podcasts ist. Und, ähm, das war mir persönlich überhaupt nicht so klar und, ähm, sagt, glaube ich, auch viel darüber aus, dass Leute dann doch irgendwann vielleicht auch Bock haben, irgendwie ein Geräusch dazu zu haben und dass das vielleicht ein Kanal ist, den man, ähm, vor allem wenn man mit seinem Podcast wachsen möchte, äh, vielleicht 2021 mal in den, in den Fokus seiner Produktion stellen sollte. Mhm. Spannender Punkt. Ich bin persönlich, bin sogar YouTube-Premium-Nutzer und, äh, kann das total bestätigen und sekundieren, was du da gerade skizziert hast. Äh, Paula? Ja, das mit dem YouTube-Thema habe ich auch gesehen und konnte es eigentlich fast gar nicht glauben, aber, ja, wirklich mega spannend. Ähm, ich bin aber, geh davon aus, dass auch mobil der Podcast weiterhin sehr wichtig sein wird, also auf dem Mobiltelefon, weil einfach der mit der größte Mehrwert ist, dass man es halt, ja, im Auto, klar, braucht man es nicht, aber im Fitnessstudio oder wenn man einfach-- Also ich weiß von ganz vielen Leuten, auch in meinem Umkreis, die gerne spazieren gehen und einfach Podcasts hören und dass das einfach, wie das Mobiltelefon schon sagt, so das mobilste, äh, Ding an sich ist und man einfach so mit dem Podcast immer überall hin mitnehmen kann. Deshalb, ähm, wird es bestimmt immer mehr, äh, Tools auch geben, wie man Podcasts hören kann, aber trotzdem glaube ich, das zentrale Tool dazu wird trotzdem das Mobiltelefon bleiben. Okay, verstanden. Das heißt, du sagst weiterhin Scope Mobile. Finde ich spannend. Vincent, äh, wie ist deine Position dazu? Einmal kurzes Hallo und vielen Dank für die Einladung. Ähm, ja, ich finde vor allen Dingen spannend, dass es bei Podcasts diese verschiedenen Möglichkeiten gibt, ne? Also einmal Mobile glaube ich auch, dass das das Relevanteste ist und sich das auch, ähm, ja, weiterhin steigern wird. Aber das größte Nutzungsszenario ist halt immer noch zu Hause und da gibt es ja verschiedene Schnittstellen und ich glaube, dass da Smart Speaker eine große Rolle spielen werden. Auch jetzt mit Blick zum Beispiel darauf, dass Sonos-Boxen da verbreiteter sind, dass der Homepod, der jetzt ja letzte Woche irgendwie noch mal gerelaunched wurde für einen günstigen Preis, wahrscheinlich noch in mehr Haushalte reinkommen wird. Da kann ich mir schon vorstellen, dass dieses, ähm, dass das Mobile, das Mobilgerät dann als Fernbedienung genutzt wird, aber viel halt auch zu Hause, ähm, weiterhin gehört wird über die verschiedenen, ähm, Geräte, die dann so rumstehen. Und Incar-Nutzung sehe ich da auch als, ähm, ja, große Chance weiterhin. Wenn man sich vorstellt, wie einfach es mittlerweile ist, da wird das Handy einfach irgendwo ins Auto gelegt oder in der Tasche gelassen und es geht einfach da weiter, wo man zu Hause aufgehört hat zu hören oder unterwegs aufgehört hat zu hören. Also die, ich glaube, die Menge an Schnittstellen ist auch eine, auch eine große Chance für Podcasts.Okay, super Hinweis mit dem Homepod Mini. Absoluter Schweinepreis für Apple Verhältnisse muss man sagen. Unter 100 € lässt sich leider noch nicht vorbestellen, aber wird mit Sicherheit da auch noch mal richtig viel Speed in das gesamte Thema Home Assistance reinbringen. Okay, klasse. Gehen wir zu der nächsten Frage über. Bei Podcasts kristallisiert sich ja so ein Stück weit heraus, dass wir mittlerweile episodenartige Verläufe haben, wie wir sie teilweise auch aus TV Shows kennen. Abo Erlöse kommen jetzt mit hinzu. Ich finde es ganz interessant, dass Podcast mittlerweile auch in Gruppen konsumiert werden. Also quasi wenn ich zu Hause sitze, konsumiere ich teilweise dann gemeinsam mit meiner Freundin dann auch über unsere Sonos Box. Vincent, du hast es gerade angesprochen gemeinsam einen Podcast, dass das Konsumverhalten da teilweise dann auch innerhalb von Gruppen funktioniert, vielleicht auch Familien. Wie steht ihr zum zum zum Thema der Monetarisierung in Gänze, was das Thema Aboerlöse angeht? Und könnt ihr könnt ihr auch mit dem Punkt was anfangen, dass ich die Hypothese aufstelle, dass Podcasts aktuell durchaus eins zu eins konsumiert werden und dass das Produkt aber durchaus auch die Fähigkeit eins zu n zu entertainen. Vielleicht fangen wir wieder bei Sven an Gute Frage. Also Spotify ist ja in der immer Audio involviert, in der wir im Audio, im Digital oder im Audiomarkt die Reichweiten ermitteln. Da gibt es einerseits den klassischen Bereich und den ganzen digitalen Streaming bereich, die zusammengebracht werden. Und ich glaube, dass Unique Device als Indikator dafür eins zu eins ist gleich eine persönliche Nutzung trifft heute nicht mehr so zu. Du kriegst mittlerweile gerade über Incar Targeting oder über Connected home mehrere Leute auch erreicht und da werden sich Reichweiten herausbilden, wie das genau in anderen Bereichen ist, also der UKW Nutzung. Der große Unterschied zur Radionutzung ist aber eben dieser. Früher war Radio das beliebteste nebenbei Medium. Dieser Spruch von der Radiozentrale geht ins Ohr, bleibt im Kopf. Richtig gesagt, hervorragend. Ist ein wichtiger. Ist ein wichtiger Punkt hier. Die Leute, die heute Podcast nutzen, nutzen bewusst, weil sie sich das aussuchen, selektiv wahrnehmen und sich wirklich als primäre Tätigkeit auf den Podcast einlassen und andere Tätigkeiten wie Hausarbeit oder was auch immer dann gemacht werden, dann nebenbei ausgeführt und die Aufmerksamkeit ist auf dem Podcast. Also ob das denn nun eins zu eins in der Nutzung ist oder mehrere zu einem Gerät, ist für uns eigentlich völlig egal. Alles ist nicht egal. Alles was die Reichweite nach oben bringt und steigert, ist für uns natürlich positiv. Okay, klasse. Herzlichen Dank, Annkathrin. Willst du direkt weitermachen? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher, ob das eine Skalierungsmöglichkeit ist, die in der Realität auch wirklich ein Faktor ist. Ich bekomme von als Feedback aus meiner Podcast Community also wirklich die Leute, die meinen Podcast hören, häufig das Feedback, dass sie den hören, wenn sie diese away from Screen Zeit haben, also praktisch sich gar nicht. Also ein bisschen konträr zu dem, was Sven gerade gesagt hat. Sie konzentrieren sich gar nicht unbedingt nur auf dieses Hörerlebnis an sich, sondern nutzen das als zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeit. Ja gut, jetzt bietet mein Podcast eben auch irgendwie diesen Inhalt, um das tun zu können, aber das gilt mit Sicherheit auch für Hörbücher bzw für für unterhaltende Sachen wie irgendwelche Krimigeschichten und so weiter. Dass Leute das halt wirklich für sich nutzen, wenn sie zum Beispiel im Auto sind, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport und so weiter. Und das hat zum Beispiel bei mir in der Coronazeit auch einen erheblichen Unterschied gemacht, denn meine Zahlen sind entgegen meiner eigenen Prognose, die ich damals abgegeben habe, ein bisschen eingebrochen. Also weil die Leute eben so aus ihren Routinen gerissen waren, die oftmals damit zu tun hatten, dass sie eben nicht am Handy und nicht effektiv den Screen nutzen konnten, hat das tatsächlich zu einem kurzzeitigen Einbruch geführt und das fand ich ganz interessant. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob Podcast ist, was man irgendwie in Gruppen hört oder zu mehreren, weil ich glaube, da sind die Geschmäcker dann vielleicht auch zu unterschiedlich innerhalb einer heterogenen Gruppe, sage ich jetzt mal. Okay, das heißt du sagst Screen free Time und Screen als Begleitmedium würdest du jetzt konträr zu Spotify ein bisschen anders sehen? Ja. Okay. Paula? Ja, ich glaube auch, dass das sehr abhängig ist vom Thema und vor allem auch der Zielgruppe am Ende. Also so wie Annkathrin gerade gesagt hat, wenn es halt Weiterbildungsthemen sind oder Informationsthemen, dass die Leute da auch eher alleine hören oder wenn es aber halt Entertainment Themen sind, dass es da vielleicht eher dann wie bei so einem YouTube Video sich die Leute zusammensetzen zum Stichpunkt Monetarisierung und Abos, was du ja auch gerade gesagt hast. Da denke ich nämlich auch, dass das eher schwierig ist. Es gibt ja mittlerweile so ein paar Plattformen, die es halt wirklich so machen, wie Podimo zum Beispiel. Ich sehe das aber nur, dass wenn es halt Podcasts, wenn die schon bestimmte Reichweite haben und dann irgendwann hinter diese Paywall kommen, dass das vielleicht noch eine Möglichkeit wäre, aber keiner, glaube ich, bereit ist, für einen Podcast zumindest heute noch nicht zu bezahlen, wo er nicht weiß, was er bekommt. Weil es halt auch immer sehr abhängig ist, nicht nur vom Thema, sondern vom Podcaster, vom Host selber, dazu zu bezahlen und ein schönes Beispiel. Da zum Beispiel finde ich Steingartz Morning Briefing, der jetzt auch anfängt, seine ganzen Podcast Produktionen hinter eine Paywall zu packen, aber sein Morning Briefing Podcast, der jeden Morgen rauskommt, den halt nicht. Und somit hat man die Möglichkeit einmal reinzuhören. Und wenn man mehr wissen will und die anderen Podcasts haben will, dass man dann auch zahlt. Und dass solche Modelle kann ich mir gut vorstellen, auch in Zukunft. Okay, steile These, über die wir mit Sicherheit gleich auch nochmal sprechen werden. Herzlichen Dank dafür. Vincent, wie siehst du das? Hört ihr euch in der Company gemeinsam Podcast an?Nein, das noch nicht so richtig. Ahhhm Also ich kann da eigentlich so ein bisschen mein Vorredner zustimmen. Ich glaube, dass das so klar mit der Familie oder mit der Wohngemeinschaft zusammenhört. Ahhh Das kann ich mir schon vorstellen, aber ich glaube, in der Regel bleibt das ein Medium, was man eher alleine hört. Ahhhm Bezüglich Monetarisierung beobachten wir natürlich sehr genau alle Abo-Möglichkeiten. Ahhhm Natürlich ist Spotify da ein sehr, sehr gutes Vorbild oder Beispiel einfach schon als riesige Plattform, wo man eine kleine Abo-Fee zahlen muss und dafür sehr viel gutes exklusives Content bekommt. Ahhhm Es gibt andere Plattformen, die das versuchen nachzumachen, auch so für Podcast only, wie Fire oder Polymo. Ich glaube, ehrlicherweise auch, dass es sehr schwer ist, obwohl die sehr bemüht sind und da auch guter Content liegt. Aber ich glaube, da muss man schon sehr überzeugend sein. Und dann ist es ähnlich wie oder ja, wie Paula gesagt hat, sind, glaube ich, so Modelle, wie jetzt Gabor Steingart macht. Ahhhm Es gibt bei Patreon einige Podcasts, die gerade aus dem Bereich Gaming, die das sehr erfolgreich machen, die da durchaus so dieses kleine Spendenmodell haben und dadurch auch schon echt relevante Summen bekommen. Ahhhm Also das ist schon ein interessanter Weg, aber ich glaube, da sind diese Abo-Erlöse für Einzelformate ist dann eher, glaube ich, eine Einzelfallentscheidung. Da kann man jetzt nicht so sagen, okay, das wird für jedes Format so funktionieren, dass da die Hörer bereit sind, ein, zwei Euro oder mehr pro Episode oder pro Monat zu zahlen. Ahhhm Was dann neben Abo-Erlösen natürlich in der Modernisation noch steckt, ist der Weg der Vermarktung, aber da sprechen wir vielleicht später noch drüber. Absolut. Ich möchte in einem Punkt dir widersprechen, Vincent. Wir sind kein Abo-Modell. Wir sind ein Zugangsmodell, entweder über den Free Account, der dann werbefinanziert ist, für den ich auch heute hier stehe oder eben über den Monatsbeitrag des gesamten Spotify-Ahmm-Ahmm-Accounts, den du dann komplett nutzen kannst. Und das ist kein Abo in dem Sinn. Aber wo ist da der Unterschied? Weil ich habe jetzt ja meinen zehn Euro Monatsabo für Spotify, oder? Ja, und da bist du im Premium-Account drin. Ja, genau. Und du könntest auch sagen: „Ich will das nicht mehr machen, dann würdest du deine Zahlungen quasi einstellen und würdest dann trotzdem Zugang haben über den Free Account, der dann werbefinanziert ist, indem du dann komplett trotzdem mit deinen eingeloggten Daten Spotify nutzen kannst. Das ist ganz wichtig für uns. Ja, ja, das stimmt natürlich. Da hast du recht. Ich bin da immer sehr durch meine (kichern) eigene Nutzung und eigenen Umkreis sehr, sehr viele Premium-Nutzer. Du bist ja audiophil. Das passt dann ja auch. Ja, sehr gut. (kichern) Sehr gut. Okay, klasse. Herzlichen Dank. Ahhh Jetzt haben wir heute ja glücklicherweise mit Sven einen Vertreter von Spotify hier in der Runde. Ahhh Apple leider nicht, aber die nächste Frage geht quasi genau in die Richtung Spotify versus Apple. Wenn man den Statistiken glauben schenken darf, ist Spotify der Marktführer an Apple vorbeigezogen. Hat natürlich auch durch Akquisen wie Gimlet Media und Co. Durchaus, würde ich sagen, große Wetten auf das gesamte Thema Podcast dann auch gesetzt. Es gibt natürlich auch ein paar spitze Hypothesen, die sagen, das ist mitunter einer der größten Wetten, die Spotify hier stattfinden lässt, die bis vorhin auch sehr, sehr gut läuft. Ahhhm Jetzt gibt es schon die ersten exklusiven Deals. Kim Kardashian beispielsweise ist exklusiv gefeint worden. Ahhhm Was mich interessieren würde in eurer Richtung: Wie seht ihr das gesamte Thema der Distributionsstrategie? Also für mich quasi als Podcaster, ahhh aber gleichzeitig auch für denjenigen, der die Podcasts konsumiert. Ahhh Wie geht ihr gedanklich mit dem Thema um? Geht ihr davon aus, dass diese exklusiven Deals jetzt weiter anhalten werden, dass die zwei großen Plattformen, Spotify, Apple, gegebenenfalls kommt ja noch ein weißer Player mit dazu, ahhh weiterhin versuchen werden, exklusive Deals ahhhm ja zu besetzen. Dass wir hier nicht in einem Winner-takes-it-all-Markt sind, ist, glaube ich, ahhh klar und nachvollziehbar. Aber du hast es gerade auch angesprochen, Vincent, durch Home Assistant Devices, auch seitens Apple, wie jetzt der HomePod mini ECC, kommt da natürlich noch mal deutlich mehr Bewegung in Summe. Das gesamte Spiel. Zusätzlich hat Apple ja auch sein Aboahhh Produkt angekündigt. Ist in Deutschland noch nicht losgelaufen, wo verschiedene Abonnements miteinander gebündelt werden. Also da scheint viel Bewegung zu sein. So, ahhhm hier würde ich ungern direkt mit Sven starten, sondern vielleicht erst mal bei Vincent und dann gehen wir die Runde einmal hinten rum. Vincent. Kannst du die Frage noch einmal genau formulieren? Also es geht jetzt darum, welche Rolle Spotify und andere Plattformen bei der Distribution spielen, ne? Genau, genau, exakt. Es waren viele verschiedene Fragen. Pickt ihr einfach die Frage aus, wo du dich am wohlsten fühlst? (kichern) Ahhhm Ja, ich glaube, ahhhm genau in der Distributionsstrategie ahhh muss man sich natürlich überlegen, auf welchen Plattformen man stattfinden möchte. Wir machen das immer so, dass wir eigentlich auf allen Plattformen stattfinden sollen, weil wir es sehr schön finden, dass die Podcast-Welt dann auch sehr differenziert ist, zum Teil auch gewissermaßen demokratisch ist, man es auf verschiedenen Plattformen abrufen kann. Ahhhm Aber ich glaube auch, dass es immer mehr exklusive Formate gibt ne. Und es gibt ja die Möglichkeit, bei Spotify ein Exclusive zu werden. Also da kann man sich, glaube ich, drum bewerben und das Spotify entscheidet, das müsste Sven gleich mal sagen. Das weiß ich nicht genau, ahhhm aber es gibt es ja auch für andere Plattformen. Ob das nun dieser ist, ob das Audio Now ist, ob das FIO ist, ob das Polymo ist. Das sind natürlich Chancen für Podcaster, dort auf den Plattformen erst mal gewissermaßen gefeatured zu werden und auch eine Sicherheit zu haben ne. Ich denke mal, ahhh das wird niemanden verwundern, dass ein Original oder Exklusiv meistens auch mit einer Zahlung von Geld oder der Sicherheit verbunden ist. Ahhhm Und ich glaube, das ist erst mal eine große Chance für Podcaster, aber ich glaube nicht, dass das für alle Podcaster überhaupt ahhh einen Fall sein kann, irgendwo als Original oder Exklusiv zu liegen. Und dafür gibt es sehr, sehr viele andere Plattformen noch, die man dann nutzen kann. Und ich glaube, das ist auch wichtig, sich dann auch auf verschiedenen Plattformen seine Reichweite aufzubauen. Und das ist auch so das Feedback, was wir von anderen Podcast-Creator Medienhäusern et cetera bekommen. Ja. Mhm Okay, klasse. Super Feedback. Ahhh Paula?Ja, ich kann mich da eigentlich Vincent anschließen. Ich glaube auch, das ist gerade für ahm Podcast die starten super wichtig, sich nirgendwo auszuschließen und auf jeder Plattform auch sichtbar zu sein und für jeden halt wirklich die Möglichkeit geben, die Möglichkeit zu geben, in seinem Podcast reinzuhören, weil es mittlerweile so viele Möglichkeiten gibt und ja, ähm um die Reichweite überhaupt erstmal aufzubauen. Wenn man Joe Rogan ist, dann kann man vielleicht darüber nachdenken exklusiv zu werden. Aber ein ganz spannender Punkt, den ich nämlich gerade jetzt auch die Tage bei LinkedIn hatte ich nämlich gepostet, weil ich gesehen hatte, dass Spotify jetzt zwar noch nicht in Deutschland, aber irgendwie in Amerika und Australien und Kanada nämlich jetzt die Möglichkeit gibt, in seinem Podcast die Musik von Spotify mit einfließen zu lassen. Aber dann dürfen halt diese Folgen auch nur bei Spotify ausgestrahlt werden, weil das natürlich die Musik ist, die Lizenz, die zu Spotify gehört. Ähm Und da habe ich dann einfach mal in die Community gefragt, ob das ein Grund wäre, dass die Leute wirklich sagen würden okay, dann habe ich meinen Podcast wirklich nur bei Spotify. Und da war wirklich eindeutig die Antwort: „Das würde ich nicht in Kauf nehmen. Ich möchte überall zu sehen sein und nicht, ähm das ist auch das, was ich auf jeden Fall immer so weitergeben würde. Wie gesagt, wenn man nicht alle Joe Rogan ist. Hmm okay, super. Spannende Funktion, die du dort gesichtet hast. Ahm Ann-Kathrin? Ja, ich nehme jetzt einfach mal so ein bisschen die Rolle des Creators ein, ähm denn ich muss schon an der Stelle sagen, dass ich mich als Creator von Spotify, von allen Plattformen und allen Distributorenen am besten abgeholt fühle und für mich wird praktisch am meisten getan. Also es ist gar nicht irgendwie, ne Sven, (kichern) aber ahm. Ich gerade schon bedanke. Vielen Dank. (kichern) Es wird, es läuft nämlich übrigens parallel zu dieser Veranstaltung läuft gerade Spotify Summit, wozu dann alle Creator eingeladen werden und es wird echt versucht, da irgendwie auch ähm Qualitätsimprovement zu betreiben. Ähm Man pflegt und pflegt den Kontakt zueinander. Es werden dann auch bei wachsenden und skalierbaren Zahlen ähm Creator irgendwie noch mal in einen engeren Kreis geholt und werden irgendwie noch mal verstärkt, ah den wird verstärkt aus der Plattform Reichweite gegeben. Ähm Das einzige Mal, dass ich wirklich persönlichen Kontakt zu jemandem von Apple Podcasts hatte, war zweitausendneunzehn, weil mein Podcast Baby gab Business zu einem der besten Podcasts zweitausendneunzehn von denen gekürt wurde. Und ähm das kam aus dem Nichts und danach habe ich auch nie wieder was gehört. Also es war ähm sehr unpersönlich und ähm ja, habe natürlich auch schon diversen anderen Distributoren sowas wie Audio, Nao und so weiter Kontakt gehabt und muss sagen, dass mir als Creator natürlich wichtig ist, ähm dass ich da so eine Rundumbetreuung bekomme und das Habe ich aktuell ah bei Apple überhaupt nicht. Und deswegen glaube ich schon, dass Spotify sich da auch am Markt weiter durchsetzen wird. Und vor allem ahm ja lebt ja so eine Plattform von den Podcastern, die den Inhalt liefern, ähm und finde, dass die dementsprechend auch ja mindestens einen persönlichen Ansprechpartner haben sollten, falls es Probleme gibt etc. Pp. Und ja, das ist auf jeden Fall mir aus Creator Sicht total wichtig. Na, das ist ja mal eine schöne Choreografie. Also diesen Blumenstrauß, Sven, bllr übergebe ich dir jetzt quasi hiermit. (kichern) Und ja, was sagst du denn dazu? Ja, es ist zu früh, nach Hause zu fahren. Aber ahm Annie, vielen Dank. (kichern) Ich glaube, ein paar Sachen muss man jetzt mal dazu sagen. Ähm Wir haben auf der Plattform weltweit eins Komma fünf Millionen Podcasts mittlerweile und das sind nur die Anzahl der Shows, die wir haben, nicht der Episoden. In Deutschland sind das vierzigtausend deutschsprachige Shows, die wir auf der Plattform drauf haben. Und das ist ganz wichtig. Wir sind eine Plattform. Auch wenn ich, wie gesagt, eben zwanzig Podcasts, die Originals oder Exclusives Spotify Eigentum sind, quasi oder lizenzrechtlich betrachtet, vermarkte, gibt es ja dann noch neununddreißigtausend und neunhundertachtzig andere. So, wir sind aktuell so aufgestellt, dass wir diesen Marktplatz etablieren wollen. Deshalb kümmern wir uns eben auch um ahm Podcasts. Es gibt die Website Spotify for Podcasters, indem man, wenn man sich anmeldet, Dashboards einsehen kann, sehen kann, wer wie wo hört, Zahlen, Daten, Fakten an die Hand kommt, ahm um sein Angebot besser zu machen. Und das geht dann von einem Bereich, wenn ich jetzt über einen B2B-Podcast rede, bis hin zu einem B2C-Podcast, wie gemischtes Hack oder Fest und flauschig ahm so weiter. Das heißt, auch dort kann man Zahlen, Daten, Fakten einsetzen, mit denen man sein Produkt, ähm den Podcast optimieren kann, verbessern kann. Wir können das dann auch natürlich in der Werbevermarktung einsetzen, können da eben auch schauen, dass wir diesen Marktplatz, den wir aufbauen, entwickeln werden. Aber ich glaube, das ist genau wie Annie sagte: „Die Podcaster und die Branche, die Szene ist das, was diese ganze Plattform ausmacht und je mehr wir davon kriegen, desto mehr wird sich die Nutzung weiter etablieren. Und wir sehen ja schon in den verschiedenen Studien der letzten Jahre, dass die Podcast-Nutzungszeit deutlich angestiegen ist und sich eben eine Audiozeit und eine Radiozeit von, ich weiß, ziemlich hundertzehn Minuten am Tag, mich schlagen, wenn es falsch ist, (hörbares Einatmen) die über DMA nachgewiesen werden, mittlerweile angleicht. Ja, und das ist eben genau das, was so wichtig ist, dass die Menschen die Chance haben, Podcasts zu hören, egal wo in ihrem Umfeld und eben die Nutzungszeiten ansteigen, damit dann auch Podcaster davon irgendwann leben können. Wunderbar. Du hast gerade einen wichtigen Punkt angesprochen, Sven. ZDF-Zahlen, Daten, Fakten, Optimierung, dass ihr da jede Menge Informationen zur Verfügung stellt. Wir sind ja heute hier bei der digitalen Marketingkonferenz, einer Online-Marketing-Konferenz mit dem Schwerpunkt auch auf Online-Marketing. Wenn wir uns jetzt vorstellen, ich bin Podcaster, ich habe jetzt meinen Podcast produziert zu Hause, habe ein bisschen Hardware organisiert und ganz, ganz lean das Ganze. Wie kriege ich da jetzt wirklich ah Reach drauf? Ja? Ah Sollte ich Audio Ads schalten bei Spotify? Mit Sicherheit ist das durchaus ein gängiger Weg. Ah Soll ich Display Ads schalten? Soll ich PPC Ads schalten? Kann ich SEO-Maßnahmen durchführen? Sollte ich Mobile Ads schalten? Ähm Wie kann ich also wirklich mit ein bisschen fffFleisch an den Knochen jetzt Reach auf meinen Podcast bekommen, weil da ist ja viel Management Attention und auch Zeit reingegangen und jetzt will ich da ganz pragmatisch Reach drauf bekommen. Was sagst du dazu, Sven? Wie würdest du diese Frage beantworten? Das hängt davon ab, würde ich mal sagen. Also natürlich ist das eine Budgetierungsfrage. Wenn wir jetzt bei uns Brands in die Vermarktung oder Podcasts für die Vermarktung anbieten, dann ist ein Podcast wie „Gemischtes Hack, der durchaus eine Million Nutzer in der Woche erreicht, eine ganz andere Skalierung und es ist eine andere Skalierung möglich, als wenn ich eben einen B2B-Podcast habe, der – und das bitte nicht falsch verstehen, das ist auch eine Errungenschaft – 1000, 2000 Nutzer hat. Ja, ich weiß jetzt gar nicht, wo die Benchmarks liegen. Das ist nur Beispielhaft rausgegriffen. Und da muss ich auch immer daraufhin meine Möglichkeiten anpassen. Social zu gehen, ist immer ein wichtiger Weg dabei. Ich denke, jemand, der seinen eigenen Podcast promoten will, sollte alle Non-paid-Kanäle, die er hat, nutzen, den Traffic darauf zu bringen, genau wie Brands es eben auch machen sollten und natürlich in integrierten Kampagnen immer nur einen Bestandteil in den Podcast-Vermarkter, in die Vermarktung reinbringen, auch andere Kanäle belegen. Ja, so und dann ist All-you-can-offer ein Thema. Ja, also das sind halt die Fragen, die man da beantworten muss oder eben für sich selber schauen muss: Was sind meine Ziele? Wie will ich die Ziele erreichen? Und das kann eben sein, dass ich mit fünftausend Euro klarkomme, dass ich aber auch eventuell mehr als hundertfünfzig, zweitausend Euro einsetze. Mhm. Okay. Guuut. Okay, das heißt, letztendlich ist es ein bisschen abhängig von den Metriken. Verstanden, aber ein paar Impulse hast du da ja schon gegeben. Ann-Kathrin. Also grundsätzlich muss man da ja erst mal unterscheiden: Was ist denn das für eine Art von Podcast? Ja, also ist das ein Podcast, den, weiß ich nicht, eine Privatperson ganz neu starten möchte und die irgendwie noch wenig vernetzt ist und so weiter, die vielleicht ein sehr nischiges Thema bedient? Tja, dann kann ich nur sagen Influencer-Marketing. Ich muss es natürlich jetzt auch sagen, weil am Ende bin ich Influencer-Marketing-Expertin. Aber ich wundere mich bis heute immer noch, wie wenig das genutzt wird als Cross-Channel-Kanal. Also wirklich ganz klassisches Influencer-Marketing, sich mit Influencern verletzen. Ähm, ja, und es war noch nie einfacher, da irgendwie über einen ganz direkten Swipe up irgendwie Traffic auf seinen Podcast zu bekommen. Das ist Punkt Nummer eins. Ähm, das zweite wäre, Stakeholder für seinen Podcast zu gewinnen – so habe ich es gemacht –, ähm, die schon ein gewisses Standing in der Branche haben, in dem Themenkomplex, in dem ich mich da auch thematisch bewege und natürlich hoffen, dass die das ganze Thema so ein bisschen weiter tragen und natürlich auch für mich sprechen. Ähm, dann überhaupt das komplette Thema Cross-Channelling, also auf allen möglichen Plattformen, die stattfinden, den Podcast bewerben, ähm, aber da meine ich erst mal nativ bewerben. Also wenn ich über sowas spreche, dann meine ich in den meisten Fällen die native Integration oder redaktionelle Integration und damit so ein bisschen Aufmerksamkeit auch in der Branche bekommen. Ja, dafür LinkedIn nutzen, alle neuen Oberflächen, die es so gibt, Instagram, Facebook und vor allem natürlich auch YouTube, wie ich gerade eingangs schon gesagt habe. Aber unterm Strich muss der Content erst mal gut sein. Und ich glaube, Sven hat es ja schon sehr richtig gesagt: Es gibt vierzigtausend Podcasts in Deutschland, deutschsprachige Podcast-Shows. Und sich da mittlerweile abzusetzen, muss man einfach auch verdammt guten Inhalt mit Mehrwert liefern, muss einen qualitativ top hohen Anspruch haben. Man kann sich eigentlich keine Fehler mehr erlauben. Man kann sich keine schlechten Tonaufnahmen mehr erlauben. Also das muss eigentlich wirklich von A bis Z super auf Top-Level einfach von der Produktionsseite her sein. Und ich glaube, wenn man über Branded Podcast spricht – das ist praktisch die andere Podcast-Gattung –, dann kann es schon durchaus auch sinnvoll sein, das eben nicht nativ und und und Mal einen Ersten Comments beschritten irgendwie zu bewerben. Das kann mit Sicherheit auch mal eine Insta-Story sein. Ich wollte das witzigerweise bei meinem Podcast demnächst mal ausprobieren und schauen: Hey, wie funktionieren denn so Instagram-Story-Ads? Zum Beispiel, wenn so ein direkter Call to Action irgendwie eingebaut ist, der sucht swipen und anhören, ob Leute das wirklich abonnieren und ob das performt. Ähm, aber auch da gilt: Content ist King. Und auch bei Branded Podcasts, wenn der langweilig ist, wenn der irgendwie nicht spritzig ist, wenn der nicht so ein bisschen outside the box ist, wenn der nicht unterhaltsam ist oder wenigstens informativ, ähm, dann lieber lachen. Aber ich glaube, es muss einfach einen gewissen Unterhaltungswert mit sich bringen, sonst bleibt der Hörer eigentlich nicht da. Gerade wenn man dabei bedenkt, dass die meisten Leute möglicherweise ja noch einen zweiten Screen beziehungsweise irgendeine andere Tätigkeit, währenddessen sie den Podcast hören, ausüben, dann muss das schon capturen sein. Okay, cool. Herzlichen Dank. Ähm, Vincent, vielleicht direkt mal in deine Richtung. Ich habe jetzt viel gehört in Richtung Organic, Reach aufbauen, soziale Medien nutzen, Influencer, Stakeholder einladen, Wenig in Richtung Paid. Ist es tatsächlich so, dass es keinen wirklichen guten kostennutzen, effizienten Page Channel gibt, auf seinen Podcast entsprechend Reach draufzubringen? Ja, also erst mal sind, glaube ich, schon sehr, sehr viele wichtige und schlaue Sachen gesagt worden dazu, ähm, die ich alle genauso unterschreiben würde. Ähm, was wir machen, wenn wir einen neuen Podcast starten, ist, dass wir auch so einen Marketing-und Kommunikationsplan immer erstellen, ähm, um zu schauen: Was macht denn für dieses Format Sinn? Ne, ist es eine Newsletter-Marketing-Kampagne, ist es Influencer, ist es Instagram oder vielleicht noch viel, viel spezieller, aber das ist dann wirklich sehr, sehr individuell. Ähm, wir probieren immer mit Ads rum, ob das mit Facebook-Ads, Insta-Ads sind und verschiedene weitere auch SEO et cetera. Also da kann man wirklich viel ausprobieren. Es gibt aber noch nicht den etablierten Paid-Weg, wo wir sagen: „Okay, wir wollen den Podcast jetzt groß machen. Wir nehmen zehntausend Euro im Jahr und dann haben wir nach zehntausend Hörer und man kann sich sozusagen, man hat irgendwie eine Formel, man kauft sich einen Hörer für einen Euro. Den Weg haben wir leider noch nicht gefunden und deswegen muss man sich das, glaube ich, für jedes Format überlegen. Ähm, es macht Sinn, zum Teil auch Geld einzusetzen, ähm, Ads einzusetzen. Ähm, aber genau, es ist dann wirklich sehr, sehr individuell und es kann dann von Out of Home bis zu Instagram Ads, bis zu LinkedIn Ads, ähm, ja, der ganze Blumenstrauß, sozusagen, den Online-Marketing oder Marketing an sich bietet, kann da genutzt werden.Okay, vielleicht noch eine kurze Rückschage dazu. Habt ihr schon Erfahrungswerte mit Spotify-Ads gemacht, Vincent? Boah, da erwische ich mich ein bisschen auf dem kalten Fuß. Ich weiß, dass wir schon länger mal mit Spotify drüber gesprochen haben mit den Kollegen, aber ich weiß ehrlicherweise gerade nicht, ob wir die schon umgesetzt haben. Da müsste ich nachher noch mal im Team nachfragen, aber es ist auf jeden Fall natürlich auch ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen. Bitte, bitte, bitte nicht verwechseln. Das eine ist eben, wie ich eine Brand bewerbe, auch über Podcasts und das andere ist, wie ich einen Podcast in einer Brand groß kriege. Natürlich kriegen wir bei uns auch Kampagnen rein von Podcasts, die beworben werden. Auch da gibt es durchaus sehr erfolgreiche Beispiele, aber es gibt eben auch einige Beispiele, bei denen die Ziele gar nicht klar gesetzt worden sind, die dann nicht so erfolgreich gewesen sind. Und das muss man echt unterscheiden. Brands bewerben auf Podcasts gegenüber dem Thema Podcasts groß machen über Ads. Das sind zwei verschiedene Dinge. Ja, vielen Dank für die Abgrenzung noch mal. Paula, dich wollen wir natürlich nicht auslassen in der Runde. Ja, sehe ich alles so, wie es jetzt hier schon so gesagt wurde. Zum Thema Paid Ads. Da ist ja eigentlich immer die Herausforderung, dass es halt den Medienbruch gibt, von dem auditiven Medium zu dem visuellen, wie es dann bei Facebook, bei Instagram, bei LinkedIn zu sehen ist. Und genau damit habe ich mich auch sehr beschäftigt, eine lange Zeit viel getestet und bin da nämlich dann auf eine richtig, richtig gute Strategie gekommen, die sehr gut funktioniert, wo man nämlich einfach diesen Medienbruch total minimieren kann, weil man einfach zum einen natürlich über Audiopost, also diese Posts, wo man dann halt quasi die Tonspur so rüber laufen sieht und es ist ein Bild dahinter, aber auch, wie man die App bei Facebook zum Beispiel aufsetzen kann, dass man halt zum Beispiel nur Apple-User und nur mobil erreicht und dann halt genau die App so zusammenbaut, dass sie halt genau auf den Button klicken, dann halt direkt zu abonnieren und vor allem in diese Sorge nimmt: „Ich scrolle doch gerade nur durch meinen Screen und will jetzt keinen Podcast hören, und sagt: „Hier, einfach nur kurz abonnieren und du kannst es dir später anhören. Und das ist halt quasi der Vorteil, dass die Leute sagen: „Geil, okay, da abonniere ich mir den Podcast und dann höre ich später rein. Und das ist halt eine Strategie, die wir aufgesetzt haben, die super gut funktioniert hat und womit wir bei meinem Test-Podcast in drei Monaten wirklich 70% mehr Abonnenten gewonnen haben in Apple. Cool, super. Schön. Das heißt, du sagst, spitzes Targeting funktioniert. Hast du da noch weitere Kennzahlen, die du kommunizieren kannst oder willst? Also das wäre jetzt eigentlich die gewesen. Das war der Talente-Podcast und der ist halt wirklich 70% gestiegen von den Abonnenten in drei Monaten. Genau, das ist eigentlich so die Kennzahl gewesen. Okay, cool. Sehr schön. Mit Blick auf die Uhr, wir haben tatsächlich nur noch Zeit für eine letzte Frage und da würde ich euch dann auch bitten, euch wenn möglich kurz zu halten. Sven, du hast es gerade schon angesprochen, wie viele Podcasts es mittlerweile gibt und dass es auch weiterhin steigendes Segment ist. Jetzt muss man ja sagen, Podcast ist ja auch ein Long-Run-Business. Mit Sicherheit gibt es da auch sehr viele Podcasts, die werden einfach mal schnell produziert und dann geht den Leuten oder dem Produzenten irgendwann die Luft aus oder es bleibt vielleicht auch nur bei dem einen Podcast. Spotify kuratiert ja auch gewissermaßen. Du hast gerade gesagt, ihr seid ja auch eine Plattform, die diese Experience zur Verfügung stellt. Wie kann ich mich denn konkret, wenn dann die Strategie von Spotify, Apple etc. Aufgeht, sich noch viel, viel stärker als Plattform zu positionieren und zu platzieren? Wie kann ich mich dann hier im Rahmen der Kuratierung, die dann algorithmisch wahrscheinlich von von statten geht, dennoch irgendwo als Podcast-Produzent in die Pole Position hineinkatapultieren? Gibt es da gewisse Kniffe in Richtung SEO-Impact, Optimierung textueller Natur? Gibt es da irgendwas, was ihr den Produzenten und Zuhörern bei uns mit an die Hand geben könnt? Weil ansonsten ist das natürlich bei der hohen Anzahl an Podcasts, die tagtäglich produziert werden, natürlich tatsächlich etwas schwierig. Das war eine direkte Frage an mich auch, nehme ich an? Die Frage, ja, gerne dann auch noch mal reihum. Ich antworte gerne als erster, aber ich will auch anderen den Vortritt lassen, weil ich bin ein bisschen irgendwie mehr adressiert worden. Mir egal. Nein, starte ruhich durch, Sven. Fang ruhig an. Ja, okay. Also wir haben über zehn Jahre Erfahrung im Kuratieren, im algorithmischen Handling von Musik. Das ist ein Vorteil, den wir bei Podcasts mit einbringen können, weshalb wir eben glauben, dass Podcasts ähnlich skalierbar sind wie auch Musik. Man arbeitet dann sehr hart daran, natürlich die Algorithmen zu erkennen. Wir können die nicht preisgeben bei uns. Die Algorithmen sind unser Kerngeschäft im weitesten Sinn. Aber natürlich gibt es da Möglichkeiten. Und wenn ich gehört werde, dass ein Podcast auch gehört wird und wenn der eine gewisse Reichweiten erzielt, dann kann ich natürlich auch irgendwann sehen, da entwickelt sich was. Und dafür sind genau diese Daten bei Spotify für Podcasters auch so notwendig, dass eben die Podcaster selber auch Rückschlüsse und Lerneffekte erzielen können über das Auswerten der Daten, dann zu gucken, was sie verändern können. Und das ist, glaube ich, der beste Hinweis, den man dort geben kann an der Stelle, weil ich bin nicht der Experte dafür, für Content Programming, aber ich glaube, dass das genau der Weg ist, den ein Podcaster bei Spotify haben kann. Spotify für Podcasts, dass die Daten sich anzuschauen und dann zu schauen, wie er im Grunde genommen aus den Daten lernen kann und Erfolge generieren kann, weil der Algorithmus das irgendwann ja aufnehmen wird. Okay, das heißt, du sagst, es gibt einen gewissen Quality Score, nennen wir ihn einfach mal so, und nachher dessen kann ich meine eigene Positionierung auch durchoptimieren, in Form dessen, dass ich die Zahlen, Daten, Fakten, die Spotify mir zur Verfügung stellt, auswerte? Ja. Wunderbar. Ann-Kathrin.Ja, es wurde ja auch schon vieles gesagt. Ähm, ich kann zusätzlich einfach noch mal die Empfehlung aussprechen, mit verschiedenen Formaten zu experimentieren. Also auch das werde ich nächstes Jahr mal mit Baby-Gerbusiness probieren, ähm, dass man einfach mal vielleicht innerhalb eines Podcast-Formats verschiedene Längen testet, ne, dass man irgendwie ein Format hat, in dem irgendwie ein längeres Interview geführt wird, wo die Leute irgendwie sechzig Minuten zuhören müssen, im Zweifel, ähm, versus mal irgendwie so 'n zehn Minuten Format, ja, dass man irgendwie auch Leute abholt, die, ähm, mal 'n snackerböllereren Content wollen oder die vielleicht 'n ausführlicheren Deep Dive Info zu irgendeinem Thema wollen. Ähm, also das kann ich empfehlen, ähm, vielleicht auch mal in Seasons zu denken. Also wirklich, das hat mir eingangs glaube ich auch schon mal als Punkt, dass wirklich so in sich geschlossene Staffeln, ähm, 'n Ding sind, was ja auch so ein bisschen angelegt ist an die veränderte Mediennutzung hinsichtlich irgendwie, ähm, was man sich bei Netflix angucken kann, dass es nicht mehr, dass der Trend weggeht von dem Film, den man sich irgendwie 'ne Stunde lang oder anderthalb oder zwei anguckt, hin zu, ähm, ja, verschiedenen Folgen, damit die Leute so 'n bisschen dran bleiben, damit es spannend bleibt, damit man 'n Spannungsbogen aufbauen kann. Ähm, ich hab gute Erfahrungen gemacht damit, auch mal 'ne Pause zu machen, so blöd es klingt. Also wirklich auch mal zwei Monate lang son Break einzubauen, indem man sagt: „Hey, jetzt habt ihr auch Zeit, irgendwie noch mal alte Folgen nachzuhören, oder man... Auch das ist so 'n spannungsbogens Thema, ähm, das sollte man vielleicht auch für gewisse eigene Branding-Effekte nutzen. Also auch, um jetzt wieder blöd gesagt, beim Spotify-Beispiel zu bleiben, ähm, da hat man die Möglichkeit, irgendwie auch mit verschiedenen Visualisierungsmöglichkeiten zu arbeiten, irgendwie verschiedene Podcast-Cover, ähm, dass man, wenn man Gäste hat oder verschiedene Themen, die irgendwie noch mal grafisch anders aufbereitet, da die Leute optisch noch mal abholt. Ähm, man kann viel mit den Shownotes machen, die Leute auf seinem, seinem Content Piece, auf seinem Podcast irgendwie zu halten. Und, ähm, das sind alles Sachen, mit denen habe ich gute Erfahrungen gemacht und, ähm, das werde ich auf jeden Fall nächstes Jahr für mich, für meinen Podcast weiter ausbauen. Okay, das war jetzt sehr viel Content. Spannend fand ich, dass du das Thema Freshness angesprochen hast, dass so eine Pause gegebenenfalls sogar, äh, gut sein kann, äh, für, für, für den algorithmus, ähm, finde ich spannend. Bei YouTube ist es ja beispielsweise so, dass du da immer regelmäßig frischen Content produzieren musst, um im Algorithmus, ähm, dich besser darzustellen. Aber ich höre so ein bisschen heraus, äh, viel, viel experimentieren und, äh, so, so den ganz, ganz klaren Weg gibt es noch nicht, weil dafür ist das Medium wahrscheinlich noch viel zu, äh, frisch. Vincent, wie geht ihr das Thema an? Ja, ich finde die Frage eigentlich ganz gut. Ich hatte gehofft, dass Sven so ein bisschen verrät, welchen Algorithmus, äh, das was es wirklich gibt, (Lachen) wie da, die Listen kuratiert werden, aber leider, hat er leider nichts durchblicken lassen. Nein, ich glaube, was für uns als, also, wir, als Produzent, wir, wir betreuen ja über, äh, über vierzig Formate. Ähm, wir müssen ja nicht nur darauf achten, wie es auf Spotify landet, sondern wie es auch auf den anderen Plattformen landet, ne. Und, ähm, ich glaube, was alle Plattformen gut finden, sind Sachen, die Annie schon angesprochen hat, wie zum Beispiel ein schönes Cover, dass das Cover auch in der Größe angegeben wird, wie es für die Plattform geeignet ist. Ähm, es ist auf der Plattform unterschiedlich, wie viel Text angezeigt wird, zum Beispiel von den, äh, von den Episodentexten. Da muss man ein bisschen drauf achten, ähm, und klar, meistens mag jetzt jede Plattform gerne, wenn, ähm, der Podcast, ähm, viel gehört wird, wenn die Durchhörquote gut ist, also die Retention Rate und wenn der Wachstum, äh, wenn das prozentuale Wachstum von Episode zu Episode oder von Woche zu Woche gut ist, ne. Also das sind so, ähm, Dinge, die wir gemerkt haben, dass dann die meisten Plattformen darauf anspringen und man dann in den Algorithmus sozusagen höher bewertet, bewertet wird und, oder den Kreditscore, wie du es genannt hast, äh, höher bewertet wird und dann auch in den Charts weiter oben landet und es auch wahrscheinlicher ist, ähm, dort in Listen, ähm, Listen zu landen. Ähm, manchmal gibt es ja auch bei verschiedenen Plattformen diese, ähm, Themenlisten. Ob das nun... Weiß ich nicht, wir hatten iringendwie so 'ne, äh, die ganze, in der ganzen Rassismusdebatte gab es ja Rassismuslisten. Ich glaube, da ist es dann nicht unbedingt, ähm, relevant, dass, ähm, dass das Cover so schön ist, sondern dass man sagt, dass man ein aktuelles Thema findet, ne, und dass es dann einfach auch ein gutes Produkt ist, guter Inhalt ist. Also da kann man, glaube ich, dann auch immer mit, ähm, mit überzeugen, um jetzt so ein, ein Beispiel mal herauszunehmen. Mhm. Super. Schöne, schöne Beispiele, mit denen die Community bestimmt arbeiten kann. Paula? Ähm, ja, was, was Annie vorhin auch schon gesagt hatte, ist einfach der gute Content, finde ich auf jeden Fall einfach wichtig. Und regelmäßig guten Content und durchhalten. Also ich glaube, eins der großen Probleme ist, dass halt alle zu früh abbrechen, zwei Monate versuchen mit 'nem Podcast und dann sagen: „Ja, okay, lohnt sich nicht, bringt nichts." Aber ich würde mal sagen, man sollte mindestens 'n Jahr eigentlich durchziehen, um zu sagen: „Okay, es macht Sinn, es bringt mir was. Ähm, ich mache weiter oder ich hör auf", weil es einfach immer noch dauert, 'nen Podcast aufzubauen, wenn man jetzt nicht irgendwie schon super viel Reichweite von irgendwo anders her mitbringt. Und das muss man einfach nur mitbedenken und, ähm, mit einplanen auf jeden Fall. Und dann wird man auch irgendwann belohnt. Und was dabei einfach extrem hilft, wenn man genau weiß, wer die Zielgruppe ist, für wen man das macht, wen man erreichen will und dementsprechend halt auch den Content darauf optimiert, dass man genau weiß, was wollen diese Leute hören, sich am besten auch austauscht. Eigentlich ist 'n, ähm, Podcast ja so ein One-Way-Kommunikationsmedium, aber da ist es halt wichtig, dass man dann halt auch wirklich die sozialen Medien mit einbezieht und sagt: „Hey, kommentiert doch mal unter meinen Post bei Instagram, bei LinkedIn, und wie seht ihr das?" Dass man auch mal Feedback bekommt und weiß, wer hört überhaupt meinen Podcast und was wollen die weiter hören? Das ist, das, glaube ich, ein wichtiger Punkt ist, um auch langfristig erfolgreich zu sein. Klasse. Durchhalten, das ist, finde ich, 'n schönes, äh, Schlusswort. Äh, Vincent, Paula, Ann-Kathrin, Sven, herzlichen Dank für eure Zeit. Es war mir 'n absolutes Vergnügen. Ich bin jetzt deutlich schlauer, was das Thema Podcast angeht und, äh, freue mich, wenn ihr uns jetzt noch in den nächsten Minuten mit begleitet. Äh, vielleicht kommen über den Chat noch die eine oder andere Frage hinein. Herzlichen Dank, äh, hat sehr viel Spaß gemacht und, äh, sicherlich bis ganz bald. So, liebe Community, wir gehen jetzt in einen, äh, kurzen Break und nach dem Break geht es dann quasi in den finalen Endspurt der OMBQ. Bleibt, äh, dabei, ja, so wie, wie Paula gerade gesagt hat: Durchhalten ist jetzt noch angesagt. Es kommt nämlich auch noch der Alexander Graf.Der mit mir im Interview, äh, stand. Seitens Spryker ein sehr, sehr spannender Vortrag, den wir euch gleich hier zur Verfügung stellen. In dem Sinne, wir sehen uns nach der Pause. Bis gleich. Ciao, ciao. (Musik läuft)
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