Social Paid meets E-Commerce: 7 Best Practices
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Social Paid meets E-Commerce: 7 Best Practices

Zusammenfassung

Social Media Marketing bietet E-Commerce-Unternehmen enorme Chancen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Der Gründer von Mawave Marketing, Jason Modemann, teilt sieben praktische Best Practices – von optimierten Dynamic Product Ads über Custom Labels bis zur Post-Purchase-Kommunikation – die messbar die Click-through-Rates, den ROAS und die Customer Lifetime Value steigern.

Social Media Marketing im E-Commerce: 7 Best Practices von Mawave Marketing

E-Commerce wächst rasant. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Immer mehr Advertiser drängen auf Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok. Wie hebst du dich ab? Social Media Marketing für E-Commerce ist nicht nur ein Trend, sondern ein essentieller Treiber für Wachstum. Jason Modemann, Founder und Managing Director von Mawave Marketing GmbH, verrät in seinem Vortrag erprobte Strategien aus der Praxis – gestützt auf die Verwaltung mehrerer Millionen Euro Werbebudget monatlich für Start-ups und etablierte Online-Shops.

Sein Anspruch: Zeige dir Hacks und Best Practices, die wirklich out of the box denken und mit denen du hundertprozentig auffällst. Lass uns in die sieben erfolgreichsten Ansätze eintauchen.

1. Pimp up your DPAs – Dynamic Product Ads aufpeppen

Dynamic Product Ads (DPAs) sind das Standard-Werkzeug jedes Online-Shops. Die Produkte werden dynamisch aus dem Produktkatalog eingespielt – wer einen Rucksack angesehen hat, sieht ihn später in der Anzeige wieder. Soweit bekannt.

Aber hier kommt der Hack: Statt langweiliger weißer Hintergründe und Standard-Produktfotos passt du die Bilder an, um die aktuelle Kampagne zu verkörpern. Im Fall des Kunden Gottback wurde die Ocean Week in den Produktbildern selbst thematisiert. Das Ergebnis?

  • 43 % höhere Click-through-Rate im Vergleich zu Standard-DPAs
  • Funktioniert bei Shops mit bis zu etwa 50 Produkten in einer Stunde
  • Größere Kataloge: nutze Tools wie Channel Builder 1

So setzt du es um:

  1. Erstelle einen neuen Katalog oder deaktiviere die Feed-Synchronisation des bestehenden Katalogs
  2. Bearbeite die Produktbilder manuell (Artikel bearbeiten → Bild ersetzen)
  3. Erstelle eine Produktpalette für die Aktion
  4. Schalte die Kampagne mit dieser Palette online

2. Custom Labels für automatische Sale-Kampagnen

Viele Shops haben eine Sale-Kategorie mit wechselnden Produkten. Statt diese manuell zu aktualisieren, automatisierst du es über Custom Labels im Produktfeed.

Beim Kunden Dreikorn wurde so eine Always-on-Kampagne aufgesetzt, die sich die Sale-Produkte automatisch zieht:

  • Custom Labels 0–4 im Feed nutzen, um Produkte zu taggen (z. B. "Sale")
  • Produktpaletten erstellen, die nach diesem Label filtern
  • Zwei Paletten pro Geschlecht (Frauen/Männer) für bessere Targeting-Genauigkeit
  • Ergebnis: 16er ROAS im Prospecting (kalte Audiences)

Vorteil: Du berührst die Kampagne nie wieder. Sie lädt sich automatisch die aktuellen Produkte.

3. Post-Purchase Flow – Die Beziehung nach dem Kauf

Hier sieht Jason Modemann die größte Lücke: Viel zu wenige Brands nutzen Social Media für die Customer Journey nach dem Kauf.

E-Mail-Marketing macht es vor – warum nicht auf Facebook und Instagram? Spiele deinen neuen Kunden direkt nach der Bestellung eine Sequenz von Anzeigen aus:

  • Tag 1: Dankeschön vom Gründer oder einer Vertrauensperson
  • Tag 2–3: Unterhaltsame Inhalte während der Wartezeit (z. B. Behind-the-Scenes, Brand-Werte)
  • Tag 5–7: Bitte um Bewertung oder Feedback
  • Tag 7+: Weitere Stories zur Bindung

Wichtige Tipps für Post-Purchase-Kampagnen:

  • Erzähl eine Story, nicht nur Performance. Ziel ist Community-Aufbau, nicht Verkauf
  • Zeig Gesicht. Der Gründer oder CEO funktioniert am besten – keine versteckte Logo-Werbung
  • Sei nicht offensiv. Der Kunde hat ja schon gekauft – wirke sympathisch, nicht aufdringlich
  • Nutze Frequency Caps. Z. B. jedes Video nur 1–2 Mal pro Woche, um Spam zu vermeiden
  • Segmentiere richtig. Diese Anzeigen nur an Käufer, nicht an Neukunden

Beim Kunden Bua (Trockenfrüchte – ein perfekter Use Case für Nachkäufe) zeigte sich der Impact deutlich:

  • 41 % höherer Customer Lifetime Value bei der Segment mit Post-Purchase Stories
  • Investition: nur 5–10 Euro pro Tag für kleine Reichweiten-Kampagnen
  • ROI: enorm, vor allem durch höhere Wiederholungskäufe

Best Practices zusammengefasst

  • Nutze Conversion-Daten, um DPAs visuell ansprechender zu gestalten
  • Automatisiere Sale-Kampagnen mit Custom Labels und Produktpaletten
  • Baue eine Post-Purchase-Sequenz auf, um Customer Lifetime Value zu steigern
  • Zeige echte Menschen (Gründer, Influencer), nicht nur Logos
  • Sei in der ersten Phase nach dem Kauf story-getrieben, nicht performance-getrieben
  • Nutze Retargeting für saubere Segmentierung
  • Teste und messe: Click-through-Rate, ROAS, Customer Lifetime Value

Über Jason Modemann und Mawave Marketing

Jason Modemann gründete zusammen mit Co-Founder Patrick die Agentur Mawave Marketing GmbH. Das Team konzentriert sich ausschließlich auf Social Media Marketing über Facebook, Instagram, TikTok und Pinterest. Mit der Verwaltung von mehreren Millionen Euro Werbebudget monatlich für Start-ups und etablierte Online-Shops verfügt die Agentur über umfangreiche praktische Expertise – die Basis für echte, erprobte Best Practices statt Theorie.

Häufige Fragen

Was sind Dynamic Product Ads (DPAs) und wie unterscheiden sie sich von normalen Produktanzeigen?

DPAs sind Anzeigen, bei denen Produkte dynamisch aus dem Produktkatalog eingespielt werden. Wenn ein Nutzer einen Rucksack angeschaut hat, sieht er später genau diesen Rucksack in der Anzeige. Das ist automatisiert und Standard – der Hack liegt darin, die Produktbilder selbst kreativ und kampagnengerecht zu gestalten, statt nur weiße Hintergründe zu zeigen. Das steigerte die Click-through-Rate um 43 %.

Wie funktionieren Custom Labels im Facebook Produktfeed?

Custom Labels sind zusätzliche Informationen im Produktfeed neben Standard-Daten wie Preis und Produktname. Es gibt Custom Labels 0–4. Du kannst damit Produkte taggen (z. B. "Sale"). Dann erstellst du eine Produktpalette, die nach diesem Label filtert, und spielst die Kampagne mit dieser Palette aus. So ziehen sich Sale-Kampagnen automatisch die aktuellen Produkte.

Warum sollte ich eine Post-Purchase-Sequenz über Social Media aufbauen?

Post-Purchase Stories binden Kunden emotional an deine Marke und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Wiederholungskäufen. Der Klient Bua hatte mit Post-Purchase Sequenzen einen 41 % höheren Customer Lifetime Value – bei kleinen täglichen Ausgaben von nur 5–10 Euro. Das ist ein effektives Mittel, um Margen zu steigern, ohne hohe Budgets auszugeben.

Welche Inhalte sollte eine Post-Purchase-Sequenz enthalten?

Tag 1: Dankeschön vom Gründer oder CEO. Tag 2–3: Unterhaltsame Behind-the-Scenes oder Brand-Story. Tag 5–7: Bitte um Bewertung. Tag 7+: Weitere bindende Inhalte. Wichtig: Erzähl eine Story, nicht nur Performance. Zeige Gesicht statt Logo, sei sympathisch, nicht aufdringlich.

Wie groß muss mein Produktkatalog sein, um DPA-Bilder manuell anzupassen?

Für Shops mit bis zu etwa 50 Produkten kannst du die Bildanpassung in einer Stunde manuell durchführen. Bei mehreren tausend oder Millionen Produkten nutze spezialisierte Tools wie Channel Builder 1, um den Prozess zu automatisieren.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Musik) Ja, es ist gleich, jetzt fast auf die Minute, dreizehn Uhr und wir starten auf unserer Session Stage den nächsten Vortrag. E-Commerce unterliegt ja einem allseits bekannten Wachstumstrend, den Facebook auch stark fördert. Es gibt viele versteckte Features und auch ein paar unbekannte Möglichkeiten, um auf diesen Plattformen für Aufmerksamkeit zu sorgen und auch seine Vertriebsperformance zu steigern. Wie ihr hier am besten vorgeht und welche Best Practices es gibt, das erzählt euch jetzt der Founder und Managing Director von byeway. Jason Modemann. Jason, stage is yours. Danke dir, Roland. Ja gut, ich würde auch ehrlich gesagt direkt loslegen und gar nicht zu viel Zeit verplempern und würde ... Ich denke mal, ihr seht jetzt, sonst müsste jetzt irgendwer eingreifen. Aber genau. So. Du hast es ja schon gerade richtig eingeleitet. Es geht um die Schnittmenge zwischen E-Commerce und Social Media. Ähm, es ist natürlich die letzten Monate vor allem auch noch mal ein Thema, das krass irgendwie in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt ist. Ne, also auch viele stark Einzelhandels-basierten Shops sind plötzlich online unterwegs und E-Commerce ist einer der wichtigsten Treiber für Wachstum. Und da in so einer Zeit, wo viele Advertiser auf die Plattformen dazukommen, ist es natürlich superwichtig, weiterhin irgendwie sich hervorzuheben. Nicht das zu machen, was alle machen. Und genau darum soll's in diesem kurzen Vortrag von mir gehen. Ja, wir haben halt super viel Praxiserfahrung und ich möchte ein paar Best Practices direkt aus der Praxis mit euch teilen. Ich möchte mich ganz kurz vorstellen und dann geht's, geht's direkt los. Mein Name ist Jason Modemann. Ich habe mich schon während meines Studiums sehr, sehr viel mit dem Thema Online-Marketing auseinandergesetzt, hab dann auch in der einen oder anderen Firma die Marketingabteilung geschmissen, bevor ich mich mit meinem Co-Founder Patrick selbstständig gemacht habe. Wir haben die Agentur MyWave Marketing gegründet und zählen heute zu einer der wenigen Spezialagenturen, die wirklich den ganzen Tag nichts anderes machen, als Social-Media-Anzeigen zu schalten. Das machen wir zum einen für sehr, sehr junge, schnell, äh, wachsende Start-ups, ähm, zum anderen aber auch wirklich mit sehr etablierten Onlineshops und Konzernen, für die wir diesen Bereich aufbauen oder ganz neu erschließen. Ähm, genau. Das heißt, wir machen den ganzen Tag nichts anderes, als Anzeigen über Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest zu schalten. Und, äh, so kommt's, dass wir wirklich im Monat mehrere Millionen Euro an Werbebudget für diese Partner verwalten und dadurch natürlich auch 'ne ganze Menge Expertise haben. Und genau die möchte ich heute so ein bisschen mit euch teilen. Ähm, wie schon vorher angesprochen, es soll sehr, sehr viel darum geben: Hey, was gibt's denn für ... Ich würd sie Hacks nennen. Veranstalter mögen das oft nicht so gerne, weil das ist dann, ähm, ein bisschen zu, äh, pauschal und zu polarisierend. Ähm, aber ich glaube, Hacks trifft es tatsächlich sehr, sehr gut, äh, was ich heute hier vorbereitet habe. Also einfach so ein paar Best Practices, die komplett out of the box denken und mit denen du hundertprozentig auffällst. Und ich kann garantieren, dass egal, ich weiß nicht, wer jetzt du bist, der, der auf der anderen Seite des Screens sitzt, aber ich kann dir garantieren, dass du mindestens einen dieser Tipps noch nie gesehen oder gehört hast. Und, äh, das ist auch mein Anspruch so ein bisschen für heute gewesen. Das heißt, ich will wirklich ein paar Sachen zeigen, die überhaupt noch nicht in aller Munde sind und die ganz sicher nicht .......................... Und deswegen fangen wir direkt an. Die Best Practices sind immer so aufgebaut: Ich zeig dir kurz, was wir für wen umgesetzt haben. Dann zeige ich dir, wie das technisch dann funktioniert, also wie das geht. Und im Anschluss zeige ich dir noch, was konkret das denn bewirkt hat. Also als Performance-Marketing-Agentur habe ich da immer noch ein paar KPIs vorbereitet. Let's go. Den ersten Punkt habe ich "Pimp up your DPAs" genannt. Ähm, wir sehen hier auf der rechten Seite einen DPA. Ähm, das wird heute uns auch den ganzen Talk durch eigentlich begleiten. DPAs sind Dynamic Product Ads, also dynamische Produktanzeigen. Die, äh, spitz-- oder was diese Produkt-Ads speziell macht, ist, dass es jetzt hier nicht, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt, eine statische Bild-Ad, also einfach ein Bild, das wir eingefügt haben, sondern das sind alles Produkte, die aus dem Produktkatalog Katalog dynamisch eingespielt werden. Sprich, das sind zum Beispiel dann Anzeigen, wenn du auf einer Webseite warst und in dem Fall diesen Rucksack dir angeschaut hast, den kriegst du danach auf Facebook auch genau diesen Rucksack angezeigt. Deswegen Dynamic.Und darum soll es aber nicht gehen, weil das spielt jeder Onlineshop natürlich schon aus. DPA ist nichts Neues. Was wir aber hier für diesen Kunden Gottback umgesetzt haben, ist folgendes: Für die Ocean Week, das war eine Aktionskampagne, haben wir diese DPA angepasst, wie ihr jetzt hier schon seht. Weil in der Regel sehen DPAs ungefähr so aus. Das heißt, ganz klassisch halt Produktbilder, die da gezeigt werden. Und in unserem Fall haben wir das dann so angepasst, dass die Produktbilder wirklich diese Aktion auch verkörpert haben. Ist natürlich auch irgendwie so ein Stück weit mehr Aufmerksamkeit. Und obwohl man jetzt natürlich denkt, okay, das ist eine statische Karussell-Ad, ist das halt nach wie vor eine Dynamic Ad. Das heißt, die Produkte sind automatisch aus dem Produktkatalog eingepflegt worden. Bevor ich drauf eingehe, wie das geht, will ich dir kurz sagen, wenn du einen Shop hast mit, ich sage jetzt mal, mehreren tausend Produkten – wir haben Player, die haben halt mehrere Millionen Produkte im Sortiment – da funktioniert das nicht so, wie ich dir das jetzt zeige. Da gibt es aber Tools, wie zum Beispiel Channel Builder eins, mit denen du das auch relativ smart und schnell umsetzen kannst. Für alle anderen, das ist jetzt tatsächlich eher ein Tipp für alle die Shops, die halt ein paar Produkte im Onlineshop haben, sagen wir mal, bis fünfzig, weil dann kannst du das innerhalb von einer Stunde eigentlich für den kompletten Katalog so anpassen. Als erstes erstellst du entweder einen neuen Katalog oder du, äh, deaktivierst die Synchronisierung des bestehenden Katalogs, weil ansonsten würdest du den Katalog die ganze Zeit wieder neu überschreiben über den, durch den Feed und das wollen wir in dem Fall vermeiden. Denn im zweiten Schritt passen wir die Bilder einfach manuell an. Das heißt, wir gehen oben rechts auf Artikel bearbeiten, auf Bild ersetzen und können dann einfach ein Bild hochladen und das als Produktbild einpflegen. Im Anschluss erstellst du noch eine Produktpalette für die Aktion – muss natürlich nicht sein, aber ist so ein bisschen der Standard – und nimmst die Kata-- die Kampagne mit genau dieser Produktpalette online. Was bringt das Ganze? In dem Fall haben wir getestet, was passiert, wenn wir diese DPA mit einer DPA vergleichen, wo wir, wie wir vorher gesehen haben, ganz normale Produktbilder drinnen haben. Also weißer Hintergrund, Produkt davor abgelichtet. Wir hatten ne Click-through-Rate-Steigerung von dreiundvierzig Prozent. Das heißt, dreiundvierzig Prozent mehr Leute haben auf die Anzeige hier im Feed geklickt, im Vergleich zu der anderen, einfach weil die mehr Aufsehenergie weckt. Man kann das ja immer an sich selber beobachten und ich kann es voll nachvollziehen. Diese Anzeige hier ist viel stimmiger und ist viel spezieller als dann eben nur, äh, weißer Hintergrund und Produktbilder. Next one: Custom Labels für die Sale-Kategorie. Für unseren Kunden Dreikorn haben wir eine Kategorie auf der Seite, da sind durchgehend Sale-Produkte am Start, ne? Ich weiß nicht, was für einen Onlineshop du betreust, aber in vielen Shops ist es so, dass du eine Sale-Kategorie hast. Da sind einfach immer Produkte, die gerade in Sale sind. Gerade in der Fashion-Branche sind das eben die Produkte der ehemaligen Saison. Das ist so ein bisschen der Standard da. Und da haben wir uns gedacht: „Hey, wie cool wär's denn, einfach eine Always-on-Kampagne anzulegen, wo immer-- die wir nicht anfassen müssen, die wir einfach durchlaufen lassen können, mit der wir überhaupt keinen Stress mehr haben, weil die sich immer automatisch die Produkte reinzieht, die wir gerade in unserem Shop in der Sale-Kategorie einpflegen. Und genau das haben wir umgesetzt. Wir haben uns natürlich erst überlegen müssen: „Okay, wie bekommen wir die Produkte denn da rein? Also wie erstellen wir in dem Fall wieder eine Produktpalette? Und dann haben wir uns dazu entschieden, das über das Custom Label zu lösen. Der Feed besteht ja aus sehr, sehr vielen Informationen und du hast die Chance, neben den Standard-Infos, die du an Facebook gibst, wie zum Beispiel was für eine Brand, wie ist der Name des Artikels, wie viel kostet der? Also diesen ganzen essentiellen Informationen. Auch Informationen, worauf du gerade Lust hast, an Facebook zu senden. Das kannst du über die Custom Labels machen. Es gibt Custom Labels null bis vier und da kannst du an Facebook schicken, was auch immer dir auf dem Herzen liegt. In dem Fall haben wir bei all den Produkten automatisch eingepflegt Sale, bei den Produkten, die auch wirklich in der Sale-Kategorie waren. Und dann mussten wir nur noch eine Produktpalette erstellen, die diese Bedingungen Sale eben als Bedingung, ähm, angelegt hatte. Dann haben wir da zwei Produktpaletten gebildet, das einmal für Frauen, einmal für Männer, und haben die Kampagne online genommen. Fazit: Sechzehner ROAS im Prospecting, also auf komplett kalte Audiences. Jetzt ist natürlich die Frage, ob man neue Kunden wirklich direkt mit einem Offer oder mit Rabatt ansprechen will. Das sei jetzt mal dahingestellt. So oder so, ich denke, die Zahl lässt sich sehen auf eine kalte Audience. Post-Purchase Flow. Das ist, ähm, ein Thema, das liegt mir voll am Herzen, weil ich sehe es noch viel, viel, viel zu selten. Ich bestelle regelmäßig online, einfach nur, um zu sehen, wie die Brands so ihre Anzeigen ausspielen und das kriege ich noch viel zu selten. Das ist total bekannt im E-Mail-Marketing. Also, so ziemlich überall, wo du kaufst, bekommst du, nachdem du gekauft hast, eine erste Bestellbestätigung, dann zwei Tage später irgendwie ne, bisschen Werte, dann drei Tage später kriegst du irgendwie gezeigt, hinter den Kulissen, was da abgeht bei der Brand und so weiter. Und viel zu wenig Brands verstehen, dass man das super gut auch über Social Media abbilden kann, diese Post-Purchase-Story. Du kannst natürlich Leuten, nachdem sie bei dir gekauft haben, Tag für Tag neue Anzeigen spielen. Das kann dann zum Beispiel so aussehen, dass du am ersten Tag dich als, zum Beispiel bei einem Startup, nehmen wir da sehr gerne den Geschäftsführer, als Geschäftsführer dich bedankst: „Hey, danke, dass du bei uns gekauft hast. Danke für dein Vertrauen." Am nächsten Tag geht es dann weiter: „Hey, du wartest gerade wahrscheinlich auf dein Päckchen. Um dir die Zeit zu vertreiben, haben wir hier die Top-drei-Werte unseres Unternehmens vorbereitet. Am dritten Tag oder von mir aus am fünften Tag dann eine Anzeige: „Hey, jetzt hast du ja bei uns wahrscheinlich, jetzt hast du wahrscheinlich das Päckchen bekommen. Gib uns, bewerte uns doch. Und am Tag sieben geht es dann weiter und weiter, so viel du Lust hast. Zumindest ein, zwei Storys erwarte ich, aber eigentlich nach jedem Kauf, ähm, einfach diese Community weiterzubilden und dafür ist Social Media natürlich ein essentieller Kanal.Ich habe hier mal so ein paar Tipps noch zusammengeschrieben, die ich dir geben würde, wenn du so was anpeilst. Erstens: Erzähl eine Story. Geh hier nicht auf Performance. Wir als Performance-Marketing-Agentur schauen immer auf Performance bis bei diesen Kampagnen. Da gucken wir einfach, dass wir den Kunden binden, dass wir sympathisch rüberkommen und dass wir, ähm, einfach auch nach dem Kauf noch mit dem Kunden in Kontakt bleiben. Zweitens: Zeig unbedingt Gesicht. Versteck dich hier nicht hinter irgendeinem Logo, sondern zeig Gesicht. Gerade bei jüngeren Unternehmen, wie ich gerade schon gesagt habe, ist der Gründer dafür, denke ich, prädestiniert. Bei größeren Konzernen kann man auch mal 'n Influencer herhalten. Ganz klar, du musst hier natürlich saubere Zielgruppen haben. So was solltest du nicht an Neukunden ausspielen, aber das ist sowieso die Basis. Nicht sehr offensiv. Also wirk jetzt hier nicht Sally. Der Kunde hat ja grad schon gekauft, sondern versuch eher, sympathisch rüberzukommen und eben deine Brand zu zeigen. Und eventuell kannst du natürlich eine Frequency Cap einstellen. Sprich, du kannst Facebook sagen: „Hey, jeder User soll jedes Video zum Beispiel nur einmal sehen oder nur zweimal in einer Woche, damit das natürlich dann auch nicht in Spam ausartet. Bei unserem Kunden Bua, da geht-- da verkauft man Trockenfrüchte. Das ist natürlich prädestiniert für so 'n Thema, ne. Also, jedes, jeder Gegenstand, der verbraucht wird, wird irgendwann nachgekauft, wenn's gut ist. Und da ist es natürlich superwichtig, den Kunden an die Marke zu binden. In dem Fall haben wir zwei Segmente gebildet. Einmal ein Segment, dem wir Story-- so 'ne Story erzählt haben nach dem Kauf und einmal, wo wir den einfach nicht weiter bespielt haben über Social Media. Und diese Kohorte mit der Story hat einfach einen einundvierzig Prozent höheren Customer Lifetime Value. Das ist immens, vor allem wenn man da, da bedenkt, dass wir für diese Post Purchase Stories, keine Ahnung, fünf Euro oder zehn Euro am Tag ausgeben, ne. Das ist-- sind ganz, ganz kleine Kampagnen, die du auf Reichweite ausspielst. Das ist natürlich ein super effektives Mittel, um die Margen durch die Decke zu treiben. (räuspert sich) Für unseren Kunden Nox haben wir uns eines Tages die Frage gestellt: „Hey, was passiert denn eigentlich, nachdem auf diese Kampagne geklickt wurde?" Weil natürlich kriegen wir angezeigt, wie viele Käufe wir generieren, aber wir kriegen nicht angezeigt, was sind denn das für Käufe? Und genau da haben wir angesetzt. Wir haben uns 'ne Kampagne herausgenommen und haben uns gefragt: „Hey, bei dieser Boxer-Short-Kampagne" -- Snocks verkauft Basic-Unterwäsche, Socken, Boxer Shorts eben. Wir haben uns gefragt, was oder wie viele Leute, die jetzt beispielsweise bei einer Boxer-Shorts-Kampagne klicken und wo wir den Kauf attribuiert bekommen, wie viele von denen kaufen denn auch wirklich Boxer Shorts? Und so sah das Ganze aus, nachdem wir dieses Best Practice umgesetzt haben. Wir haben ganz genau im Business Manager selbst angezeigt: „Hey, was hat denn der Kunde gekauft? Hat er sich für 'n Bundle entschieden, für wirklich 'ne Boxer Short oder für Sneaker-Socken jetzt in dem Fall. Und wie man schon sieht, bei der Boxer-Kampagne haben zum Beispiel dann auch, ja, keine Ahnung, fünfundzwanzig Prozent haben Socken gekauft, obwohl sie über eine Boxer-Shorts-Kampagne akquiriert wurden. Und das ist für uns natürlich superspannend. So, wie geht das? Als Erstes musst du dir natürlich Gedanken machen: Was willst du denn überhaupt wissen? In dem Fall haben wir eine Aufschlüsselung nach Produktgruppe festgelegt. Dann erstellst du ein Custom Event. Das geht im, ähm, Events Manager, hier links unter Custom Events. Du benennst das Custom Event. Das haben wir dann zum Beispiel „Kauf Bundles" oder „Kauf Boxer Short" genannt, wählen aus, dass ein Kauf stattfinden soll und dass dieser Kauf einen Eventparameter enthalten soll. Und zwar eine Content-ID. Jetzt haben wir die Content-ID von dem jeweiligen Produkt genommen, haben die hier eingefügt, also von den Boxer Shorts eben die Content-ID der Boxer Shorts, haben das Ganze erstellt, haben kurz gewartet, haben die ersten Events einlaufen lassen und können, konnten uns dann über die Spalten oben einfach diese Custom Events in den Business Manager reinziehen. Links hier hat man Custom Events und je nachdem, was man da dann eben erstellt hat, kann man sich diese Custom Events direkt in den Business Manager reinziehen, kann dann eben auf Kampagnen, auf Ad Set, auf Anzeigen ebenehaargenau gucken: „Hey, was für Käufe kamen denn wirklich an? Also eben nicht nur Käufe kamen an, sondern was für Käufe. Ähm, in dem Fall haben wir das jetzt über Produkt-- äh, Produktgruppen gemacht. Das kannst du machen für Farben, für diverse andere Sachen. Eine-- Auf ein Beispiel gehe ich jetzt gleich direkt danach noch ein. Schauen wir uns aber erst an, was das Ganze gebracht hat. Na ja, in dem Fall haben wir ein viel besseres Verständnis für die Customer Journey bekommen, ne. Wir haben verstanden, okay, ein Kunde, der auf Boxer Short kauft-- äh, klickt, der kauft in jedem vierten Fall dann Sneaker-Socken oder auch Sneaker-Socken und konnten da natürlich auf Grundlage dieser Daten Optimierung maßgeblich vorantreiben. Ein sehr ähnliches Best Practice haben wir für unseren Kunden Jim Queen umgesetzt. Und zwar ging es da die Frage: Wie viele neue Kunden akquirieren wir denn jetzt wirklich durch unsere Kampagne oder unsere Maßnahme? Weil natürlich gibt es da ein paar Optionen, wie man sich das-- wie man das analysieren kann. Äh, der Klassiker ist wahrscheinlich, du gehst auf Google Analytics, schaust, welches, äh-- oder nimmst das UTM, äh, Segment von Social Paid, also Channel equals Facebook oder so was, und schaust dann, wie viele Neue Kunden darüber kamen. Problem: Die Differenz ist natürlich riesig, weil vor-- sagen wir, du generierst hundert Käufe über Facebook, dann kommen erfahrungsgemäß, sagen wir mal, zehn davon über Last Click UTM bei, bei, äh, GA an. Das ist nicht so der beste Weg. Anderer Option wäre natürlich jetzt einfach zu sagen: „Okay, ich schließe ja aus". Ne, wenn du eine Prospecting-Kampagne, also auf Neukunden stell-- schaltest und da alle Bestandskunden ausschließt, kannst du natürlich davon ausgehen, dass das weitestgehend Neukunden erreicht. Problem ist nur, das ist in der, in der Praxis meistens nicht ganz so der Fall. Für Jim Green haben wir, nachdem wir das Ganze umgesetzt haben, folgendes angezeigt bekommen. Auf Kampagnen- oder Anzeigen-Ebene haben wir haargenau feststellen können, wie viele – wir haben das jetzt hier genannt – New Customers und wie viele Existing Customers haben wir über diese Kampagne generiert. Und da sehen wir beispielsweise jetzt bei diesem letzten Screenshot hier, da ging es eine, ähm, um eine Prospecting-Kampagne. Also das war auf Neukunden ausgespielt und trotzdem war ein Drittel oder sogar mehr waren halt Bestandskunden. Ne, das ist super wichtig für uns, für die Planung, weil am Ende wollen wir natürlich wissen, was zahlen wir für 'nen Neukunden.Wie geht das? Auch hier erstellen wir wieder eine Custom Conversion. Am Ende sollten das zwei sein, einmal in dem Fall jetzt Existing Customer und New Customer. Das geht so, dass wir erst und da wird es jetzt das einzige Mal in meinem Talk, ich habe vermieden, dass das vorkommt, aber da wird es ein bisschen techie. Und zwar musst du auf der Success Page, also da, wo der Kunde rauskommt, wenn er bestellt hat, erfolgreich, musst du aus dem Backend, aus dem Data Layer in der Regel hast du diese Info, ein Custom Parameter an Facebook senden. Wir schicken ja das Event Purchase an Facebook. Dann wissen wir okay, da wurde gekauft und mit diesem Event können wir Parameter schicken. Ein paar Parameter sind da eigentlich immer dabei. Das sind so Sachen wie Value oder Currency, aber du kannst eben auch Custom Parameter wieder einsetzen und kannst, worauf auch immer du gerade Lust hast, das kannst du an Facebook als Info senden. In dem Fall wollen wir eben aus dem Shop Backend die Info hier rein einpflegen. Ist das ein neuer Kunde? Also bestellt er, bestellt er wirklich zum ersten Mal oder kennen wir ihn schon? Im Anschluss, wie gerade auch erklärt, erstellen wir zwei Custom Events. Dafür wählen wir eben die passende Bedingung aus. Da sagen wir dann eben Hey, dass dieses Custom, dass dieser Custom Parameter zum Beispiel eben EC oder NC enthalten soll und genießen dann im Business Manager die zusätzlich generierten Insights, die auch gerade wirkt sich das vor allem natürlich auf unsere Optimierung aus und auf unsere Datengrundlage. Und in dem Fall zum Beispiel haben wir eben festgestellt, dass auch wenn wir alles ausschließen an Bestandskunden, wir trotzdem noch eine ganze Menge Bestandskunden in diesem Targeting mit drinnen haben. Das liegt halt daran, dass natürlich die Matching Rate nie bei 100 % liegt, wenn wir Kundendaten hochladen. Aber natürlich auch Pixeldaten sind halt nur 180 Tage alt. Was passiert mit einem Kunden, den wir vor 200 Tagen akquiriert haben? Der ist in den Pixeldaten überhaupt nicht mehr drinnen. Deswegen ist das eine sehr, sehr geile Methode, um nicht nur das Ganze für die Optimierung und Analyse zu haben, sondern um dann auch den Algorithmus im nächsten Schritt darauf zu polen. Du kannst jetzt sagen Hey, ich will nicht mehr nur einen Kauf, sondern du kannst sagen Ich will einen Kauf von einem neuen Kunden und kannst den Algorithmus so nochmal mit zusätzlichen Daten füttern. Okay, wir nähern uns langsam dem Ende. Hier will ich auf ein bisschen allgemeineren Best Practice eingehen. Und zwar gibt es in unserer Ansicht nach gerade Plattformen, die sind super datengetrieben und profitabel. Und es gibt Plattformen, die sind super günstig, wenn man, wenn man Prospecten darüber betreibt. Also ich rede hier von CP Ms und CPCs. Dieses günstige Prospecting kann unseres unserer Erfahrung nach auf Pinterest und TikTok extrem gut abgebildet werden. Das sind Plattformen, da zahlst du für 4000 Impressionen irgendwas um einen Euro, meistens weniger und für einen Klick 0,04 € oder so als Benchmark. Das heißt, du kannst super günstig hier Traffic auf die Webseite holen. Und dann gibt es Plattformen, die sind super stark, wenn es an datengetriebene Optimierung geht und wenn es um profitables Marketing geht. Ganz klar Facebook, Instagram, davon rede ich. Das sind Plattformen, die haben massig Daten und wissen genau, welcher Kunde zu welcher Zeit was kaufen will. Unser Ansatz ist, dass wir uns genau das zu nutzen machen. Wir holen uns günstigen Traffic über eben Plattformen auf der linken Seite und bespielen sie mit Retargeting der Plattform auf der rechten Seite. Das heißt natürlich auch, dass wir zum Beispiel einen autarken Funnel bauen können, wo wir wirklich sagen okay, wir holen uns jetzt beispielsweise Pinterest Traffic mit dem UTM Tag Channel ist gleich Pinterest und bauen dann auf Facebook eine Kampagne, die nur diesen Traffic, den wir auf Pinterest holen, mit Retargeting bespielt. Das heißt, wir bauen eine Zielgruppe mit dem UTM Segment Channel ist gleich Pinterest und bespielen nur Leute, die den ersten Touch über Pinterest hatten. So können wir herausfinden, ob der Channel, den wir uns auf diesen günstigen Plattformen holen, denn nur günstiger Channel, nur günstiger Traffic ist, der überhaupt nichts kann, weil dann brauchen wir den auch nicht, egal wie günstig der ist oder ob das günstiger Traffic ist, der dann schon auch im nächsten Schritt monetarisiert werden kann. Bei unseren Kunden Bruner hat das zu einem Volumens Uplift von 26 % geführt. Das heißt, wir konnten 26 % mehr Neukunden generieren, einfach weil wir uns im Marketing noch breiter aufgestellt haben. Und dann habe ich hier noch einen letzten Best Practice vorgestellt vorbereitet. Bitte jetzt hier, da habe ich jetzt schon ein bisschen Feedback drauf bekommen. Nicht zu ernst nehmen. Das ist jetzt eher so gedacht, um euch so ein bisschen den Arschritt zu geben und euch zu zeigen Hey, hinterfragt mal ein bisschen, was überhaupt möglich ist. Weil in dem Beispiel haben wir den User mit dem Vornamen angesprochen. Stell dir mal vor, du bekommst ein AD wie hier auf der rechten Seite, wenn du Thomas heißt. Das ist impressive, oder nicht? Wir haben den User mit dem eigenen Vornamen angesprochen. Wie haben wir das gemacht? Wir haben als erstes geguckt, welche Vornamen die wichtigsten sind. Das geht natürlich nur bei Shops, wo du schon ein paar Kundendaten hast. Dann haben wir geguckt, okay, die 20 wichtigsten Vornamen waren Thomas, Lukas, Ralf und schlag mich tot. Und mit genau diesen Vornamen haben wir dann einzelne Custom Audiences pro Vorname gebildet. Im nächsten Schritt vielleicht das nochmal kurz erklärt. Das heißt, wir haben einfach Segmente gebaut, haben uns die beispielsweise Thomas Kundendaten runtergeladen, haben die einzeln hochgeladen bei Facebook natürlich nach dem Opt in. Dann haben wir Creatives für jeden Vornamen gebaut, sprich wir haben uns eine Vorlage gebaut, haben immer nur kurz den Namen ausgetauscht, hat zehn Minuten gedauert. Dann haben wir für jeden Vornamen ein eigenes AdSet gebaut, das heißt für den Thomas ein Thomas AdSet, für den Karl ein KarlAdSet und haben diese Anzeigen online genommen. Jetzt haben wir natürlich das Problem, die Ad Policies sprechen eigentlich dagegen, denn unter zwölfte steht personenbezogene Merkmale dürften nicht enthalten sein im Content und in der vorletzten Zeile rechts steht Namen von Personen. Das heißt Facebook findet das nicht so cool. Deswegen mussten wir das halt ein paar mal duplizieren und ein paar mal eben versuchen durchzubekommen. Hat dann auch funktioniert irgendwann. Und wir hatten auf diese Anzeige 37 % plus in der Click through Rate.Das ist kein Case, den ich jetzt empfehle, dass ihr den nachbaut. Ganz und gar nicht. Der soll einfach nur zeigen, was passiert, wenn man out of the box denkt, weil in dem Fall hat sich das halt voll gelohnt. Wir haben halt erheblich ... Also muss man auch dazu sagen, nicht nur die Click-through-Rate war da erheblich besser, sondern auch die Profitabilität. Also mehr Leute haben geklickt und mehr Leute haben auch gekauft. Das ist natürlich was, was uns im Marketing einen wahnsinnigen Uplift bedeutet und das meinte ich vorher, als ich Hacks gesagt habe. Ihr seht schon, das waren jetzt ein paar Beispiele, die sind nicht so ganz die Norm und funktionieren aber besser als die Norm. Und genau darauf will ich hinaus. Gerade die Social-Media-Welt unterliegt einem extrem schnellen Wandel. Es ist so eine unfassbar dynamische Branche. Neue Player kommen und gehen, neue Möglichkeiten und Features entstehen über Nacht und genau da möchte ich euch aufmuntern, auch mal out of the box zu denken. Weil gucken wir uns mal so ein bisschen die Gesellschaft an. Vor ein paar Jahrzehnten sah ein Konzert noch so aus. Das waren die Rolling Stones. Vor fünf Jahren bei Ed Sheeran sah das Ganze dann schon so aus. Da sieht man den Unterschied. Und im Jahr zwanzig einundzwanzig sieht das Ganze so aus während Corona. Ne wahnsinnige Veränderung und noch dazu wird die immer schneller. Und deswegen möchte ich mit diesem kurzen Vortrag vor allem dazu aufrufen, bisschen out of the box zu denken. Test and learn ist das Stichwort. Das heißt, nicht stehenbleiben, sondern testen, experimentieren, manchmal auch bisschen mutig sein, daraus lernen und so gegenüber der dem Wettbewerb einen kompetitiven Vorteil erlangen. Ich bedanke mich recht herzlich bei euch. Ähm, wir können jetzt auf jeden Fall gleich noch kurz auf ein paar Fragen eingehen. Ich habe mir Zeit mitgenommen. Sollte das nicht reichen, gerne auf jeden Fall auf LinkedIn folgen. Da kommen eigentlich täglich irgendwelche Insights zum Thema Social Media Marketing. Gerne auch bei uns auf der Website vorbeischauen. Wir haben einen recht aktiven Blog und eine ganze Menge Insights, die euch auch noch mal weiterbringen können. Vielen, vielen Dank fürs Zuschauen und danke an OMKB für die Einladung.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

Im Video erwähnt

Tools & Agenturen aus diesem Talk — direkt im OMKI-Verzeichnis ansehen.

Beschreibung

E-Commerce unterliegt einem allseits bekannten Wachstumstrend, den Facebook stark fördert. Es gibt viele versteckte Features, oder noch recht unbekannte Möglichkeiten, um auf den Plattformen für Aufmerksamkeit zu sorgen und die Sales-Performance zu steigern. Jason, geht in dieser Session auf sieben Best Practices ein, die nicht nur bloße Theorie sind, sondern gerade im Moment an dich ausgespielt werden und so richtig gut funktionieren.

Themen in diesem Video

  • Mawave Marketing GmbH