Digital Marketing Roundtable
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Digital Marketing Roundtable

Zusammenfassung

Im Digital Marketing Roundtable teilt Jan-Philipp Wachsmuth von Otto seine Strategie für E-Commerce Marketing: Otto entwickelt sich vom reinen Online Shop zur vollständigen Marketplace-Plattform mit über 2.000 Partnern und millionenfachem Sortiment. Dabei setzt Otto auf eine inhouse-geprägte Paid-Media-Philosophie mit 80 Fachleuten und eigenen technologischen Lösungen wie einem Display-Netzwerk für mehr Transparenz im Programmatic Buying.

E-Commerce Marketing bei Otto: Von der reinen Plattform zum Marketplace

Im Digital Marketing Roundtable gewährt Jan-Philipp Wachsmuth, Bereichsleiter Online Marketing von Otto, tiefe Einblicke in die Strategie eines der größten E-Commerce-Unternehmen Deutschlands. Otto hat sich längst vom klassischen Online Shop zu einer umfassenden Marketplace-Plattform entwickelt – und dieser Wandel prägt die gesamte Marketingstrategie des Hamburger Unternehmens.

Otto als Marktplatz: Die Zahlen hinter der Strategie

Otto.de ist inzwischen weit mehr als ein eigenes Sortiment. Mit über 2.000 angeschlossenen Partnern und knapp vier Millionen Produkten aktuell – Tendenz massiv steigend – wird die Plattform zum zentralen Hub für Händler und Marken. Bis 2025 sollen über zehn Millionen Produkte verfügbar sein. Diese rasante Expansion ist kein Zufall, sondern Kernstrategie: Otto positioniert sich bewusst als faire Alternative zu etablierten Marktplätzen.

Paid Media und die Philosophie der Inhouse-Kompetenz

Jan-Philipp Wachsmuth leitet ein Team von knapp 80 Kolleginnen und Kollegen im Paid-Media-Bereich – und diese Zahl ist bewusst gewählt. Otto setzt auf eine klare Philosophie: Kernkompetenzen inhouse entwickeln und umsetzen. Das betrifft alles, was bezahlte Werbung angeht: von klassischen Online-Marketing-Maßnahmen wie Search, Affiliate, Display und Social Media bis hin zu Upper-Funnel-Aktivitäten wie TV, Out-of-Home und Addressable TV.

Was macht diese Inhouse-Strategie sinnvoll? Jan-Philipp erklärt es pragmatisch: Ein großes Media-Budget, die richtigen Experten und der richtige Standort – Hamburg bietet Otto Zugang zu vielen Fachkräften. Besonders wichtig sind Themen wie Steuerungsintelligenz, Attributionsmodelle und Data-Analyse. Diese Bereiche bleiben konsequent inhouse, während spezielle Aufgaben wie TV-Kampagnen oder Auto-Foam-Aktivitäten noch mit Agenturen umgesetzt werden.

Conversion Rate Optimierung und Service als Differenzierungsmerkmal

Die Otto-Strategie beschränkt sich nicht auf reine Conversion Rate Optimierung im klassischen Sinne. Wer bei Otto kauft, bekommt echte Services: Aufbau- und Montageservices, Mitnahmeservices für alte Geräte, Kartonage-Entsorgung – alles inklusive. Damit unterscheidet sich Otto bewusst von reinen Versand-Plattformen und schafft ein Mehrwerterlebnis, das über den reinen Checkout hinausgeht.

Vom Konzern zum agilen Team: Culture Clash und Chancen

Jan-Philipp kam von der Digital-Marketing-Agentur E-Professional zu Otto – und kennt beide Welten. Der Übergang vom agilen Agentur-Leben zum großen Konzern ist spürbar: mehr Abstimmungsbedarf, mehr Hierarchien, längere Entscheidungszyklen. Aber auch: deutlich mehr Handlungsspielraum und Zugang zu Ressourcen, die kleine Agenturen nicht haben. Die Lösung: enger Austausch mit großen Partnern und regelmäßiges Sparring mit externen Agenturen, um den Blick über den Tellerrand zu bewahren.

Otto Display Netzwerk: Transparenz im Programmatic Buying

Ein besonderes Innovationsprojekt: Vor anderthalb Jahren gründete Otto ein eigenes Display-Netzwerk. Durch die Zusammenführung von SSP und DSP bringt das Unternehmen mehr Transparenz in das Programmatic Buying-Ökosystem. Das ist ein klares Signal: Otto will nicht nur Marketplace sein, sondern auch die Infrastruktur dahinter selbst kontrollieren und optimieren.

Takeaways für E-Commerce Marketing

  • Marketplace-Strategie gewinnt: Otto wächst durch Partner, nicht nur durch Eigenverkauf. Über 2.000 Partner und steigende Produktzahl zeigen, dass Plattform-Modelle im E-Commerce die Zukunft sind.
  • Inhouse-Kompetenzen zahlen sich aus: Bei ausreichend Budget und den richtigen Experten lohnt sich der Aufbau interner Paid-Media-Teams – vorausgesetzt, man investiert auch in Technologie und Datenanalyse.
  • Fairness als USP: In einem Markt dominiert von Amazon positioniert sich Otto bewusst als faire Alternative. Das zieht Händler an und schafft Kundenloyalität.
  • Services als Conversion-Hebel: Der pure Online Shop ist vorbei. Zusatzservices wie Montage und Mitnahme erhöhen die Kundenzufriedenheit und damit auch die Konversionsraten.
  • Transparenz im Programmatic Buying: Mit einem eigenen Display-Netzwerk geht Otto über klassisches Marketing hinaus und schafft Infrastruktur-Mehrwert.

Learnings für dein E-Commerce Business

Egal ob du selbst einen Online Shop betreibst oder auf Marktplätzen verkaufst: Ottos Ansatz zeigt, worauf es ankommt. Technologie und Daten müssen deine Entscheidungen treiben. Deine Partner sind genauso wichtig wie deine eigenen Kunden. Und echte Services, echte Mehrwerte – die sind oft wichtiger als noch mehr Rabatte. Das ist modernes E-Commerce Marketing.

Häufige Fragen

Was ist eine Marketplace-Strategie im E-Commerce Marketing?

Eine Marketplace-Strategie bedeutet, dass ein E-Commerce-Unternehmen wie Otto nicht nur eigene Produkte verkauft, sondern auch Partnerunternehmen auf der Plattform zulädt. Das verbreitert das Sortiment, bietet Kunden mehr Auswahl und schafft neue Einnahmequellen – ein Modell, das Otto mit über 2.000 Partnern erfolgreich umsetzt.

Sollte mein E-Commerce-Unternehmen Paid Media inhouse oder über Agenturen abwickeln?

Das hängt von Größe, Budget und Standort ab. Otto mit 80 Paid-Media-Experten in Hamburg setzt auf inhouse – aber nur weil das skaliert. Kleinere Teams profitieren oft von Agentur-Expertise und Außenperspektive. Die beste Lösung ist meist ein Mix: Kernkompetenzen inhouse, spezialisierte Aufgaben mit Agenturen.

Wie verbessert man die Conversion Rate im Online Shop?

Nach Ottos Ansatz geht es über den reinen Checkout hinaus: Echte Services wie Montage, Mitnahme alter Geräte oder schnelle Lieferung erhöhen Kundenzufriedenheit und damit Konversionen. Dazu kommen Datenanalyse, Attributionsmodelle und kontinuierliche Optimierung der Paid-Media-Effizienz.

Was ist Programmatic Buying und warum ist Transparenz wichtig?

Programmatic Buying bedeutet automatisierter Mediaeinkauf über Algorithmen. Das Problem: oft undurchsichtig und teuer. Ottos eigenes Display-Netzwerk (SSP + DSP) bringt mehr Kontrolle und Transparenz – für bessere Kampagnen-Performance und höhere ROI.

Wie positioniert sich Otto gegen Amazon?

Otto setzt auf Fairness: bessere Konditionen für Partner, echte Services (Montage, Mitnahme), und wettbewerbsfähige Preise durch ein tiefes, breites Sortiment. Das ist bewusste Differenzierung – nicht Preis, sondern Wert und Vertrauen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(energische musik spielt im hintergrund) So, da sind wir auch schon wieder. Kurze und knackige Pause und wir freuen uns auf das nächste Highlight des heutigen Tages hier bei uns bei der OMKB. Weiterhin live und in Farbe aus der wunderschönen E-Sport Factory hier in Osnabrück. Wir starten gleich in den zweiten Roundtable des heutigen Tages und ich bin ganz, äh, begeistert, dass wir zwei Unternehmensvertreter heute mit in unserem Digital Marketing Roundtable begrüßen dürfen, die natürlich auch einen sehr traditionsreichen, langen Weg zurückblicken können im Hinblick auf ihre Markenbildung und auch die Markenbekanntheit in Deutschland und auch weltweit. Und zwar sind das die beiden Unternehmen Otto und Montblanc und wir begrüßen heute in unserer Runde im Rahmen des Digital Marketing Roundtables ganz herzlich den Jan-Philipp Wachsmuth, aktuell Bereichsleiter Online Marketing von Otto. Ich werd gleich noch ein bisschen näher auf Jan-Philipp eingehen. Und Maria von Scheel-Plesel, ihrerseits Global Head of Media and Advertising der wunderschönen Luxusmarke Montblanc. Und komplettiert wird die Runde von einem Experten, der euch sicherlich jetzt schon bekannt sein dürfte. Und zwar ist das mein lieber Kollege und der Geschäftsfüh-- Geschäftsführer der Think11, Shahab Husseini. Shahab hat seinerzeit-- seinerseits selber ausreichend Erfahrung im digitalen Marketingbereich schon gewinnen dürfen. Shahab, wenn du magst, berichte doch einmal zwei, drei Sätze über deine bisherigen Stationen. Gerne. Äh, erst mal freue ich mich auf die zwei tollen Brands, die, ähm, gleich hoffentlich dazustoßen werden. Ja, meine Erfahrungen reichen, ähm, ziemlich weit zurück. Ich habe eine ganz, ganz lange Agenturvergangenheit, habe in diversen Agenturen, ähm, viele verschiedene Kundenprojekte auch führen dürfen. Das ist ja das Schöne auch am Agenturbusiness, dass du eine sehr, sehr fragmentierte Dimension des digitalen Marketings mitnimmst. Von der Grund-DNA kommen wir als Think11 aus dem marketingtechnologischen Bereich. Das heißt, Marketing trifft auf Technologie und das ist auch etwas, was meine DNA weiterhin sehr, sehr stark prägt. Alles in Richtung Technologie, wie Customer Data Plattform, Data Management Plattform. Das sind Themen, die mich bewegen, die, ähm, mich auch wirklich, ähm, mit Leidenschaft anstiften. Und, äh, ja, das vielleicht als ganz, ganz kurzer grober Abriss meiner Vergangenheit. Ansonsten habe ich natürlich auch gegründet, wie viele andere, glaub ich, auch, die, ähm, dann, dann in das, äh, Thema Unternehmertum und Digitalität investiert haben. Und das liegt aber schon so lange zurück, als dass ich, glaube ich, über diese ganz, ganz frühen Gründungen in jungen Jahren gar nicht unbedingt berichten muss. Und ja, das vielleicht soweit zu mir. Jawohl, vielen Dank. Dann möchte ich euch einmal den Jan von Otto ein bisschen ausführlicher vorstellen. Jan selber hat seine Online-Marketing-Karriere begonnen bei der Dialogmarketing-Tochter von avato, AZ Direkt und war dann, bevor er zu Otto gegangen ist und seit 2019 dort Bereichsleiter Online-Marketing ist, viele Jahre aktiv bei der E-Professional GmbH, einer der größten digitalen Marketingagenturen in Deutschland, die zum Springer Konzern gehören und hat dort Bereiche Social-Media-Advertising, Display Advertising betreut und war dann zuletzt über einige Jahre eben auch als Geschäftsführer aktiv, ehe er sich 2019 dann neu orientiert hat Richtung Otto, Otto GmbH, wo er natürlich gleich auch noch über seine aktuellen Aufgabenbereiche berichten wird. Und dann möchte ich euch unsere dritte Protagonistin der heutigen Runde im Roundtable noch ein, ein bisschen ausführlicher vorstellen. Maria von Scheel-Plesel, seit 2017 mon-- bei Montblanc und Global Head of Media and Advertising jetzt seit 2020. Maria hat schon einige Stationen auf ihrem bisherigen beruflichen Weg, die sie vorweisen kann. Sie war unter anderem selber drei Jahre bei Amazon. Natürlich ganz spannend, auch in der Konstellation heute mit Otto. Teamlead Online-Marketing, war zudem auch im Luxussegment bei einem weiteren starken deutschen Marke aktiv, mit Hugo Boss, unter anderem dann noch mit Stationen bei Caseable oder der Zalora Group. Also muss man sagen, eine-- Maria, ähm, eine sehr erfahrene Market-- Marketingexpertin, die unsere Runde sicherlich gleich bereichern wird. Ich gucke einmal und schaue, Jan, bist du uns schon live zugeschaltet und kannst uns hören und sehen? Ich kann euch gut hören und sehen. Hallo, moin, moin aus Hamburg. Sehr schön. Schön, dass du da bist. Wir warten tatsächlich noch einen Moment auf die Maria. Die halt-- verspätet sich leicht. Das macht aber nichts. Wir würden einfach mal starten mit unserem digitalen Marketing-Roundtable. Lieber Jan, schön, dass du heute mit dabei bist. Sieht ganz so aus, als wärst du heute im Homeoffice in Hamburg. Ist das richtig? Ja, genau. Sieht man, ne? Ich sitze hier in meinem Schlafzimmer und bin in Hamburg. Ja, jetzt mittlerweile, eigentlich seit März, sind wir überwiegend zu Hause. Es besteht jetzt zwar gerade die Möglichkeit, wieder irgendwie auf den Campus zu gehen für fünfzig Prozent der Belegschaft, aber nutzen tut das irgendwie fast kaum jemand. Und, äh, ja, so sind wir halt fast überwiegend zu Hause. Okay. Ja, jetzt erzähle einmal unserer Audience heute bei der OMKB, was fällt eigentlich in den Verantwortungsbereich von dir persönlich als Bereichsleiter Online-Marketing? Wie kannst du das uns einmal eingrenzen, sodass wir es gut verstehen? Genau, also der Scope hat sich jetzt in den letzten Monaten noch ein bisschen erweitert, sodass man eigentlich-- die Bezeichnung mehr oder weniger gar nicht mehr so ganz richtig ist, weil eigentlich alles, was in meinen Bereich gehört, ist Paid Media. Also alles für, für, für Werbung, für die wir, ähm, Media halt bezahlen und das geht dann sozusagen, ähm, ja, von den klassischen Online-Marketing-Maßnahmen, also alles, was Search, Affiliate, Display, Social ist, aber auch jetzt hin zu, ähm, mehr, mehr Maßnahmen, die halt auch im Upper Funnel sind, also TV, ähm, Out-of-Home, Addressable TV, all solche Sachen. Also sind sozusagen in meinem Bereich eigentlich alles, was, was Media angeht- -so kann man das beschreiben. Okay, und wie viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten dann bei dir in den unterschiedlichen Teams in deiner Verantwortung?Also in Summe sind das knapp knapp 80. Okay. Ja, fantastisch. Jetzt interessiert mich etwas ganz persönlich. Du hast ja Agenturvergangenheit. Wir sind auch hier als Agentur ja unter anderem auch Gastgeber des heutigen Tages. Was ist denn, wenn Du dir das einmal anschaust im kulturellen Vergleich zwischen E professional und Otto, für dich tatsächlich der größte Culture Clash, den Du entdecken konntest bei deinem neuen Arbeitgeber beziehungsweise die größte Challenge für dich, in einem so großen Konzern wie Otto aktiv zu sein? Ja, das ist halt kaum miteinander zu vergleichen, ne. Weil Du einmal wechselst Du die die Seite, bist sozusagen auf auf auf Kundenseite dann unterwegs und das Kerngeschäft ist halt wirklich dann B2C. Und am Ende ist es auch die Größe, die natürlich irgendwie da ja, komplett anders ist und das Aufgabenfeld anders erscheinen lässt. Und na klar, also Du hast deutlich mehr Abstimmungsbedarf mit mit anderen Abteilungen. Du hast natürlich auch mehr mehr Hierarchien, das ist auch klar. Aber in Summe muss ich sagen, bin ich da bin ich da ganz happy, hab da sozusagen auch relativ viel Handlungsspielraum und ja, Entscheidungen werden relativ zügig getroffen, aber natürlich nicht so schnell wie damals in der Agentur, wo man vielleicht als Geschäftsführer dann auch mal Dinge irgendwie innerhalb von ein, zwei Tagen entscheiden kann. Also diese Zyklen sind dann halt schon 'n bisschen länger, das muss man sagen. Okay, sehr gut, da Du beide Seiten wirklich gut kennst, war eine direkte Frage an dich. Du hast grad gesagt, ihr seid mit 'nem Team aktiv von achtzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der gesamtes ganze Paid Segment liegt letztendlich bei dir. Was ist da deine persönliche Philosophie oder auch die Philosophie von Otto? Versucht ihr, alle digitalen Marketingsegmente, die für euch schon relevant sind, dementsprechend auch durch Inhouse Teams, durch Inhouse Kompetenzen aufzudecken, abzudecken und entsprechend euch da dann auch im Hinblick auf die Teamgröße weiter zu verstärken? Oder habt ihr eine Strategie, wo ihr auf der einen Seite Kernkompetenzen inhouse habt, aber auch durchaus viel an Agenturen oder ähnliche outsourct? Ja, wir haben schon die Philosophie, dass wir dass wir alles inhouse machen und ich glaube, das macht ab einem bestimmten Media Budget und wenn man die passenden Leute natürlich auch hat, das muss man auch immer dazu sagen, macht das irgendwann auch Sinn, dass man die Sachen irgendwie inhouse inhouse macht. Aber trotzdem, wie gesagt, ich war auch lange in einer Agentur, das das muss nicht für jedes Unternehmen irgendwie richtig sein, ne. Also wir haben irgendwie 'n guten Standort mit Hamburg, wo wir wirklich viele Experten dann irgendwie auch reinholen konnten. Das ist nicht an jedem Standort so und am Ende muss man auch immer gucken, wie viel wie viel kann ich wirklich inhouse machen? Welche Technologie mache ich inhouse? Setze ich das komplett inhouse um? Das ist, also eine Pauschalantwort würde ich jetzt nicht gerne geben wollen. Also ich würd jetzt nicht sagen, dass es für jeden Sinn macht, das alles inhouse zu machen. Es fehlt wahrscheinlich in kleinen Teams dann oft, wenn man das inhouse macht, dann auch so das. Das hat man natürlich mit der Agentur, die dann auch irgendwie über den Tellerrand mal hinausgucken kann. Wir sind natürlich im engen Austausch mit unseren großen Partnern, aber wir nutzen auch immer mal wieder irgendwie für so Tagesworkshops mal son bisschen Sparring auch mit mit fremden Agenturen. Aber grundsätzlich wollen wir halt schon, ja, den Großteil inhouse abdecken. Grade so Themen, was so Steuerungintelligenz angeht, Attributionsmodell, die ganzen Data Geschichten, Analyse, das ist natürlich alles inhouse. Und wir haben schon die Philosophie, da alles umzusetzen. Das Einzige, was wir aktuell noch mit 'ner Agentur umsetzen, sind wirklich TV Kampagnen und an der einhoren Stelle Auto Foam. Okay, dann gehen wir ein wenig auf die Otto Group ein zum Start. Ihr seid ja mit Abstand die Nummer zwei im Onlinehandel, im in der DACH Region, insbesondere auf dem deutschen Markt. Sozusagen im Moment einer der wenigen ernstzunehmenden Konkurrenten, wenn man es zum Beispiel zumindest mit dem Marktführer Amazon vergleicht. Konnte, so konnte ich's zumindest lesen, über eine Millionen Neukunden gewinnen im letzten Jahr, haben fünfhundert neue Händler und Marken auf eurer Plattform angeschlossen. Das heißt, ihr seid ja schon längst nicht mehr nur in Anführungsstrichen Otto dann als Plattformbetreiber mit eurem Sortiment, sondern seid ja viel mehr Marktplatz geworden. Ich kann mir aber vorstellen, dass das auch nur ein aktueller Zwischenstand ist, eurer Strategie. Wohin geht bei euch die Reise mit Otto d? Genau, also erst mal, also Otto Group muss man 'n bisschen unterscheiden, ne. Einmal die Group, wo zu sagen alle Töchter gehören, also neben uns natürlich auch irgendwie, About, My Toys, Heine und wie sie alle heißen. Und wir sind dann Otto d E, was natürlich immer noch das Flaggschiff ist und den größten Umsatzanteil hat. Und wir als Otto d E sind ganz klar auf dem Weg, wirklich Plattform zu werden. Also mittlerweile sind schon über zweitausend Händler angeschlossen, die oder wir nennen sie Partner, die über uns dann verkaufen können. Und genau in die Richtung geht auch der Weg. Also wir wollen zweitausendfünfundzwanzig zwanzigtausend Partner angeschlossen haben. Und durch die Partner, die wir natürlich dann bekommen, haben wir natürlich auch 'n deutlich breiteres und tieferes Sortiment, haben auch deutlich wettbewerbsfähigere Preise als vielleicht jetzt an der einen oder anderen Stelle. Und das ist sozusagen unsere klare Strategie, also eine vollumfängliche Plattform zu werden. Darüber hinaus auch tatsächlich auch im A mit Services zu glänzen. Also das heißt, alles Richtung Aufbauservice, Montageservice, Mitnahmeservice. Also wenn jemand irgendwie sein eine Waschmaschine bestellt, dass man im Prinzip auch ja, das nicht nur an die Bordsteinkante stellt, sondern hochbringt, anschließt, die alte Maschine mitnimmt, die Kartonage mitnimmt. Also all diese Services gehören dann irgendwie auch dazu.Und wollen halt da eine umfängliche Plattform sein. Und ähm, was uns dabei halt auch wichtig ist, und wir spüren da auch tatsächlich ein großes Interesse von den Partnern, die über uns auch verkaufen, ist, dass wir schon, ähm, deutlich fairer, ähm, ähm, auch sein wollen als vielleicht Wettbewerber von uns. Ähm, ähm, haben da ein ganz faires Modell und, äh, spüren da auch, dass da, dass da wirklich eine große Nachfrage ist, ne, ne alternative Plattform zu haben, über die man verkaufen kann. Ja. Und das ist sozusagen dann unsere Strategie. Wir haben irgendwie aktuell knapp vier Millionen, äh, Produkte bei uns auf otto.de und nur mal, damit man das einschätzen kann, 2025 werden das dann über zehntausend Produkte sein. Okay. Über zehn Millionen Produkte. Genau, das heißt, wir befinden uns weiter immer am Anfang eurer Reise hin zum vollumfänglichen Marktplatz. Lieber Jan, ähm, ich, du bist nun auch ausgewiesener Paid Media Experte und, äh, man durfte oder wir durften lesen, dass ihr auch selber in ein eigenes Displaynetzwerk investiert habt, das mittlerweile auch gelauncht worden ist, das Thema SSP und DSP zusammengebracht und seid sozusagen einer der Vorreiter jetzt im Hinblick darauf, mehr Transparenz in das Thema Programmatic Buying für Advertiser tatsächlich auch einzubringen. Was kannst du mir erzählen zum aktuellen Stand eures Otto Display Netzwerks? Ja, was kann ich da erzählen? Also, das ist, ähm, 'n Team, was bei uns sozusagen ins Leben gerufen hat, so vor anderthalb Jahren. Ähm, äh, da ist das mal mit so 'ner Idee gestartet, ähm, und die kam eigentlich daher, dass man gesehen hat, dass man im ganz normalen programmatischen Einkaufsprozess dann, äh, doch von dem einen WerbeEuro nicht ganz so viel, ähm, tatsächlich irgendwie beim, beim Vermarkter am Ende ankommt, um genau zu sein, weniger als die Hälfte und dann doch relativ viele Intermediäre dazwischen sind, äh, die sich dann doch 'n bisschen was vom Kuchen, ähm, abgreifen wollen und es am Ende auch ziemlich intransparent ist, ähm, vom gesamten Einkaufsprozess. Und, äh, dann haben wir uns halt überlegt, äh, dass wir das doch eigentlich auch selber könnten und, ähm, haben dann eigentlich die komplette Infrastruktur einmal aufgebaut. Dazu muss man sagen, dass wir natürlich auch 'n recht großes BI Team und auch 'n echt gutes BI Team haben, die da irgendwie uns geholfen haben. Und, ähm, ja, am Ende ist es jetzt so, dass wir, ähm, Odin heißt das, also Otto Display Netzwerk, dass wir, ähm, sozusagen darüber, ähm, komplett selber einkaufen. Also wir kaufen also komplett unsere programmatische Werbung, ähm, und demnächst eigentlich die, die gesamte Werbung darüber, darüber ein, ähm, und sehen natürlich, dass wir, dass wir deutlich günstiger einkaufen, ähm, dass wir an viel mehr Auktionen teilnehmen, dass die Win Rate deutlich höher ist. Und, ähm, ja, sind sozusagen überall bei den ganzen, ähm, Top Argov Partnern, und da sind eigentlich alle dabei, ähm, im Header eingebaut, also haben praktisch direkten Zugriff aufs Inventar. Und am Ende ist das halt für uns und aber auch für den, für den Publisher oder für den Vermarkter, ähm, ähm, tatsächlich von Vorteil, weil natürlich die Intermediäre da nichts mehr, ähm, äh, sich schnappen von dem, was dazwischen so vergeben wird. Und, ähm, ja, wir haben sozusagen jetzt 'n Steuerungsalgorithmus noch mal verbessert, der dazwischen ist, der, ähm, der eigentlich dann tatsächlich auch, ähm, bietet, also, ähm, und, ähm, ja, die Auktion da übernimmt. Der, ja, den nutzen wir einmal halt für, ähm, unsere eigene Onlinemarketing, unser eigenes Onlinemarketing und, ähm, wir bieten diesen ganzen Service aber tatsächlich auch den ganzen Partnern an, also die über unsere Plattform verkaufen. Die können im Self Service in so 'nem relativ einfachen Tool, über drei, vier Schritte sind das, können die, ähm, 'ne programmatische Displaykampagne buchen. Die haben ja meist dann nicht so viel Ahnung von Onlinewerbung, aber das ist ganz einfach gemacht. Und, ähm, ja, am Ende haben wir da, ähm, neben dem Steuerungsalgorithmus dann noch 'n, äh, DCO Tool drin, ähm, was dann dynamisch, äh, die Werbemittel zusammensetzt, ähm, on the fly und, äh, die Werbung halt, ähm, ausspielt. Ja, das ist so der Stand. Wir sind momentan eigentlich überall Desktop und Mobile verbaut und jetzt sind wir gerade dabei, uns an die ganze, uns ganze App Inventar zu erschließen. Und, ähm, ja, das ist sozusagen der Stand vom, vom Otto Display Netzwerk. Okay. Vielen Dank da für den Einblick. Und wenn wir uns die Spendings einmal anschauen von Otto selber im Bereich Programmatic Advertising, Display Advertising, all over, wie hoch ist euer Anteil an Mediavolumen, welches ihr programmatisch einkauft, jetzt über ODIN, ehemals über andere entsprechende Anbieter im Vergleich zu tatsächlich weiteren Direktbuchungen auf großen Reichweitenportalen? Oder kauft ihr ausschließlich programmatisch ein mittlerweile im Bereich Display? Hmm, ja, also, ähm, fast hauptsächlich. Also genaue Zahl weiß ich jetzt gar nicht, aber, ähm, irgendwas muss es die achtzig, achtzig, neunzig Prozent sein. Also der Rest ist dann tatsächlich, ähm, wirklich irgendwelche Direktkooperationen, die wir, die wir noch haben. Aber eigentlich ist unsere Philosophie, wir kaufen alles darüber ein. Ähm, wie gesagt, das App Inventar ist noch nicht angeschlossen, da nutzen wir tatsächlich auch noch 'n bisschen GDN. Ähm, und, ähm, ansonsten haben wir, ist unsere Philosophie, dass wir eigentlich sagen, alles, was wir über unsere Auto Display Netzwerk machen können, machen wir darüber. Und, ähm, alles, was irgendwie nicht programmatisch irgendwie einkaufbar ist, ähm, das können wir noch direkt machen. Aber, ähm, ja, so ist unsere Philosophie, dass wir alles darüber eigentlich einkaufen. Okay, ja, vielen Dank da für den Einblick. Ich würde einmal einen Schritt weitergehen, lieber Jan. Leider ist die Maria von Montblanc weiterhin noch nicht in unserem Round Table angekommen. Ich hoffe, dass sie noch in irgendeiner Form zu uns stö, stößt. Da scheint es irgendwie 'n Konflikt grade zu ihr zu gehen. Ähm, Shahab Montblanc wäre heute ja auch im Round Table mit dabei. Wir haben grad das Thema Programmatic Advertising begonnen zu streifen mit den Aktivitäten von Otto, tatsächlich auch im eigenen Netzwerk. Machen wir jetzt 'n Schritt weiter in, in, in den Bereich der Luxusindustrie, wo man Montblanc ja als Marke natürlich auch dazuzählen sollte im Hinblick auf die unterschiedlichen Produktkategorien, die dort abgebildet werden. Ist digitales Marketing für Luxusgüter im Bereich Uhren, aber auch darüber hinaus tatsächlich auch ein relevantes Umfeld, um überhaupt aktiv zu sein? Was würdest du auf Basis deiner Erfahrungen sagen? (räuspert sich) Eine gute Frage. Und, und bevor ich die Frage beantworte, erlaubt mir vielleicht noch mal kurz zu, zu Jan Philipp.Zurückzukommen. Ahhh Also ich, ich finde es erstmal per se sehr, sehr gut, dass es auch eine Alternative gibt neben neben Google, Amazon, Facebook und wenn Otto hier wirklich sein eigenes Ökosystem aufbaut, jetzt bei verschiedenen Publishern auch im Header Stack unterwegs ist, so dass der Publisher durchaus eben auch jetzt eine breitere Anzahl an Optionen hat. Ich muss sagen, ich habe euch bei der Ads Text bisweilen noch nicht so häufig im Header gesehen. Also wahrscheinlich ist das Publisher Netzwerk noch überschaubar. Ich werde jetzt verstärkt einen Blick dafür dann auch gewinnen können. Aber erstmal per se ist es glaube ich sehr, sehr gut. Und wir haben in Deutschland natürlich auch eine Vermarkter Situation. Die ist relativ einzigartig, würde ich sagen im weltweiten Vergleich. Wir haben hier ein sehr, sehr starkes fragmentiertes System an Vermarktern oder auch Vermarkter per se und ich freue mich drüber. Von daher unbedingt weitermachen und diese Produkte dann auch gegebenenfalls noch weiter öffnen. Thema Luxusprodukte. Ich glaube, die Zeiten, in denen wir darüber diskutiert haben, ob Luxusgüter, die häufig dann auch höhere Transaktionskosten oder eben Warenkorbwerte produzieren, digital vertreibbar sind, sind unlängst vorbei. Weil es ist möglich. Gucken wir uns einfach mal ein Chronik an, die dieses Jahr wahrscheinlich an die 100 Millionen € Umsatz generieren werden. Chronik, Luxusuhren, Rolex, Patek und you name it. Gucken wir uns ein Farfetch an, die jetzt gerade 1/4 Milliarde, 250 Millionen eingeräumt haben. Noch mal zusätzlich als Investment, um hier den Marktplatz im Bereich Luxusgüter auszubauen. Das heißt, ich glaube, das ist schon ein sehr, sehr wichtiges Thema, dass das erlebt gerade auch noch mal sehr, sehr starken Antrieb. Interessanterweise gar nicht so stark unter Corona gelitten. Das heißt, das Thema wächst auch eigentlich weiterhin auf einem relativ stabilen Niveau. Und ich glaube, die größte Herausforderung für die großen Luxuslabels ist, dass den ich nenne das immer der der Amazoneffekt gerade passiert. Ja, die geben erneut den direkten eins zu eins Touchpoint aus der Hand. Und ja, Intermediäre, du hast es gerade so genannt, er oder oder Marktplätze wie Farfetch drängen sich da jetzt dazwischen, übernehmen letztendlich die die Kundenkommunikation und auch die Kundendatenbanken. Und da glaube ich, tun sich einige Monobrands im Luxusbereich gerade echt schwer, da reinzugehen. Und ich glaube, das ist eine riesengroße Gefahr. Demnach ja. Ich glaube, das Thema ist sehr, sehr kompatibel. Aber viele tun es noch nicht und sind hier noch sehr, sehr nachlässig. Deswegen hätte ich mich natürlich auch gefreut, wenn Montblanc heute hierzu noch mal Position bezogen hätte. Aber ich glaube, das ist ein Thema, das werden wir weiterhin intensiv beobachten und da ist auch mit Wachstum auszugehen und zu rechnen. Ja, vielen Dank dafür. Der Einblick in das Thema der Luxusgüterindustrie wird dir natürlich zustimmen. Schaf, dass da auch in diesem Branchensegment logischerweise keine Wege am digitalen Marketing vorbeiführen. Wobei es natürlich schwierig ist zu beobachten, dass eben die eigenen Markenhersteller tatsächlich da in die zweite Reihe in Anführungsstrichen zurückgedrängt werden. Wenn wir das sehen, gerade auch auf Marktplatzideen wie bei Otto selber. Jan, ihr habt da ein sehr, sehr ambitionierten Approach natürlich. Was glaubst du persönlich? Es gibt ja auch Bewegungen in der Schwarzgruppe, beispielsweise Richtung Marktplatzorientierung. Auch in anderen Segmenten im Fashion Fashion Bereich, wo große Player auch auf den Bereich trennen. Wie viel für wie viel Marktplätze ist denn Platz in Deutschland? Wie viele Player werden am Ende dieses Rennen überleben? Was ist da deine persönliche, persönliche Meinung und Perspektive? Wie viel am Ende überleben werden, weiß ich nicht. Aber am Ende wird sich halt durchsetzen, wer am besten das Kundenbedürfnis irgendwie decken kann. Und das fängt irgendwie beim Sortiment an, in der Breite und in der Tiefe geht über wettbewerbsfähige Preise und am Ende irgendwie auch über über Services und einfach auch die User Experience. Also da ist es halt irgendwie so, dass man halt da so glaube ich, dass man am Ende irgendwie so der Schlüssel ist. Also momentan sehen wir, dass genug Platz ist für zumindest. Ich weiß, ich weiß jetzt nicht, wie es wie es allen anderen geht, aber da sind ja irgendwie einige Marktplätze gerade unterwegs und die alle momentan glaube ich auch ein ganz ordentliches Wachstum erleben. Natürlich auch ein bisschen bedingt durch die ganze Coruna Situation. Aber aktuell haben, glaube ich, alle Marktplätze da enorme Wachstumsquoten. Und es gibt irgendwie ja momentan auch so einen Struktureffekt, dass wir tatsächlich irgendwie doch noch mehr Leute online kaufen, vielleicht auch die, die früher nicht getan haben. Also momentan ist da Platz und am Ende sage ich, wird sich derjenige durchsetzen, der der sich am besten irgendwie auf die auf die Kundenbedürfnisse einstellt. Und wie gesagt, wir versuchen das auch irgendwie über über Services am Ende noch. Wir sehen halt, dass das stark angenommen wird von unseren Kunden, also dass wir im Prinzip so ein Gesamtpaket dann irgendwie auch zumindest anbieten. Und darüber wollen wir uns dann am Ende auch auch differenzieren. Vielen Dank dafür. Den Einblick in das Thema der Luxusgüterindustrie wird dir natürlich zustimmen. Schaft es auch in diesem Branchensegment logischerweise keine Wege am digitalen Marketing vorbeiführen. Wobei es natürlich schwierig ist zu beobachten, dass eben die eigenen Markenhersteller tatsächlich da in die zweite Reihe in Anführungsstrichen zurückgedrängt werden. Wenn wir das sehen, gerade auch auf Marktplatzideen wie bei Otto selber. Jan, ihr habt einen sehr aus sehr ambitionierten Approach natürlich. Was glaubst du persönlich? Es gibt ja auch Bewegungen in der Schwarzgruppe, beispielsweise Richtung Marktplatzorientierung, auch in anderen Segmenten im Fashion Fashion Bereich, wo große Player auch auf den Bereich trennen. Wie für wie viel Marktplätze ist denn Platz in Deutschland? Wie viele Player werden am Ende dieses Rennen überleben? Was ist da deine persönliche persönliche Meinung und Perspektive? Wie viel am Ende überleben werden, weiß ich nicht. Aber am Ende wird sich halt durchsetzen, wer am besten das Kundenbedürfnis irgendwie decken kann. Und das fängt irgendwie beim Sortiment an, in der Breite und in der Tiefe geht über wettbewerbsfähige Preise und am Ende irgendwie auch über über Services und einfach auch die User Experience. Also da ist es halt irgendwie so, dass man halt da so glaube ich, dass man am Ende irgendwie so der Schlüssel ist. Also momentan sehen wir, dass genug Platz ist für zumindest. Ich weiß, ich weiß jetzt nicht, wie es wie es allen anderen geht, aber da sind ja irgendwie einige Marktplätze gerade unterwegs und die alle momentan glaube ich, auch ein ganz ordentliches Wachstum erleben. Natürlich auch ein bisschen bedingt durch die ganze Corona Situation. Aber aktuell haben, glaube ich, alle Marktplätze da enorme Wachstumsquoten. Und es gibt irgendwie ja momentan auch so einen Struktureffekt, dass wir tatsächlich irgendwie doch noch mehr Leute online kaufen, vielleicht auch die, die es irgendwie früher nicht getan haben. Also momentan ist da Platz und am Ende sage ich, wird sich derjenige durchsetzen, der der sich am besten irgendwie auf die auf die Kundenbedürfnisse einstellt. Und wie gesagt, wir versuchen das auch irgendwie über über Services am Ende noch. Wir sehen halt, dass das stark angenommen wird von unseren Kunden, also dass wir im Prinzip so in so ein Gesamtpaket dann irgendwie auch zumindest anbieten. Und darüber wollen wir uns dann am Ende auch auch differenzieren. Vielen Dank dafür. Den Einblick in das Thema der Luxusgüterindustrie wird dir natürlich zustimmen. Schaft es auch in diesem Branchensegment logischerweise keine Wege am digitalen Marketing vorbeiführen. Wobei es natürlich schwierig ist zu beobachten, dass eben die eigenen Marktenhersteller tatsächlich da in die zweite Reihe in Anführungsstrichen zurückgedrängt werden. Wenn wir das sehen, gerade auch auf Marktplatzideen wie bei Otto selber. Jan, ihr habt einen sehr aus sehr ambitionierten Approach natürlich. Was glaubst du persönlich? Gibt ja auch Bewegungen in der Schwarzgruppe, beispielsweise Richtung Marktplatzorientierung, auch in anderen Segmenten, im Fashion Fashion Bereich, wo große Player auch auf den Bereich trennen. Wie für wie viel Marktplätze ist denn Platz in Deutschland? Wie viele Player werden am Ende dieses Rennen überleben? Was ist da deine persönliche persönliche Meinung und Perspektive? Wie viel am Ende überleben werden, weiß ich nicht, aber am Ende wird sich halt durchsetzen, wer am besten das Kundenbedürfnis irgendwie decken kann. Und das fängt irgendwie beim Sortiment an, in der Breite und in der Tiefe geht über wettbewerbsfähige Preise und am Ende irgendwie auch über über Services und einfach auch die User Experience. Also da ist es halt irgendwie so, dass man halt da so glaube ich, dass man am Ende irgendwie so der Schlüssel ist. Also momentan sehen wir, dass genug Platz ist für zumindest. Ich weiß, ich weiß jetzt nicht, wie es wie es allen anderen geht, aber da sind ja irgendwie einige Marktplätze gerade unterwegs und die alle momentan glaube ich auch ein ganz ordentliches Wachstum erleben. Natürlich auch ein bisschen bedingt durch die ganze Corona Situation. Aber aktuell haben, glaube ich, alle Marktplätze da enorme Wachstumsquoten und es gibt irgendwie ja momentan auch so einen Struktureffekt, dass wir tatsächlich irgendwie doch noch mehr Leute online kaufen, vielleicht auch die, die es irgendwie früher nicht getan haben. Also momentan ist da Platz und am Ende sage ich, wird sich derjenige durchsetzen, der der sich am besten irgendwie auf die auf die Kundenbedürfnisse einstellt. Und wie gesagt, wir versuchen es auch irgendwie über über Services am Ende noch. Wir sehen halt, dass das stark angenommen wird von unseren Kunden, also dass wir im Prinzip so in so ein Gesamtpaket dann irgendwie auch zumindest anbieten und darüber wollen wir uns dann am Ende auch auch differenzieren. Vielen Dank. Schaaf Wie ist deine Perspektive auf das Thema Marktplatzentwicklung? Marktplatzentwicklung in Deutschland? Ja, wir haben ja gerade eine ganz, ganz frische Entwicklung. Rakuten oder ich, ich nenne sie auch Rakatan, haben sich ja aus aus Deutschland zurückgezogen. Das Konzept hat hier nicht funktioniert. Ist wahrscheinlich auch einfach gewissermaßen einem kulturellen Thema geschuldet, die ja versucht haben, über Gamification so ein Stück weit dieses Thema aus Japan, was gut funktioniert mit Punkten etc. In Deutschland zu etablieren. Wenn man sich Rakuten im Detail mal anschaut, ist aber ganz interessant zu sehen, dass der Großteil des Traffics, den Rakuten auf seinem Marktplatz ja konsolidiert hat, viel vereinkauft wurde über Plattformen wie beispielsweise idealo oder direkt bei Google Ads. Von daher, ich glaube, wenn wir über Marktplätze sprechen.Da müssen wir auch darüber sprechen, wie akquirieren denn eigentlich diese Marktplätze ihren Traffic und können die durch zunehmend stärkere Competition und durch höheren Wettbewerb und zusätzliche Marktplätze, die an den Start gehen, sich hier noch überlebensfähig zeigen? Ja, ich glaube, da haben die großen Plattformen, dazu zähle ich tatsächlich auch Otto, die einfach einen sehr, sehr hohen Reach haben alleine an loyaler Kundenbasis und auch an organischem Traffic oder Direct Type in Traffic einfach einen riesengroßen Vorteil gegenüber den Plattformen oder den Marktplätzen, die sehr, sehr stark abhängig sind von der Traffic Acquisition. Und ich glaube, da muss man tatsächlich differenzieren, weil ja, es gibt erstmal per se einige Marktplätze und ich glaube, da ist tatsächlich auch noch viel, viel Bedarf am Markt, auch wenn es um nischige Marktplätze geht. Das Geschäftsmodell, ob das jetzt wirklich so stark auf Long Term ausgelegt ist bei diesen Marktplätzen, wenn man sich mal etwas genauer anschaut, wie der Traffic eigentlich zustande kommt, wie eingekauft wird, wie das Einkaufs gegenüber das Verkaufsverhalten ist, würde ich einfach mal infrage stellen, ob das alles dauerhaft auf eine Long Term Strategie abzielt. Okay, du hast gerade einen ganz wichtigen Themenkomplex gestreift, das Thema Media Einkauf Advertising und die Ratio. Entsprechend dann natürlich auch zu einem gewissen Kundenwert Cost per Sale und erst einmal Cost per Acquisition für eure Plattform, lieber Jan. Das ist denn auch Kernkompetenz in dem Bereich, den du verantwortest, mit 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird es ganz spannend, weil wir haben viele Unternehmen auch an Bord, viele Personen, die eben auch über Media Budget verfügen, die jetzt in das interessanteste Quartal in diesem Jahr gehen. Wobei unter Covid 19 Aspekten wir ehrlich sein müssen, hatte jedes Quartal seine eigenen Herausforderungen und war sicherlich ausreichend interessant. Aber wenn wir das Weihnachtsgeschäft in den Fokus nehmen, wenn wir Sales Event wie den Black Friday in den Fokus nehmen, würde ich mich sehr dafür interessieren, wenn du unserer Community mal einen kleinen Einblick gibst. Jan, wie funktioniert eigentlich Kampagnenplanung bei euch auf der großen Ebene? Wenn ihr TV einbucht, wenn ihr Bewegtbild einbucht, nach welchen Logiken geht ihr da vor? Wie bereitet ihr so einen großen Kampagnenflight vor? Da würde ich mich über ein paar Insights von dir freuen. Ja, also wichtig ist erstmal, dass natürlich das letzte Quartal das ist, was natürlich auch den höchsten Mediaboost hat, würde ich mal sagen. Wir sind immer relativ stark unterwegs, aber dieses Mal sind halt unsere eigenen Updates, wo wir irgendwie 20 % auf das gesamte Sortiment, auf Mode, Boden und so weiter haben, sind auch noch in den Oktober reingefallen. Das heißt, das ist so der erste, das erste lange Wochenende, wo wir da stark unterwegs sind. Das zweite ist natürlich die ganze Black Friday Woche ist mittlerweile fast so das wichtigste Thema in dem Quartal geworden. Das hat sich über die letzten Jahre jetzt eigentlich immer stärker entwickelt. Und ja, also das ist, das ist schon unfassbar, was in der ganzen Woche eigentlich abgeht. Also das geht dann irgendwie halt ja bis zum Cyber Monday. Das da werden, das sieht man halt auch schon oftmals dann Weihnachtskäufe vorgezogen, haben sich die Leute schon so ein bisschen drauf eingestellt. Aber trotzdem kommt Weihnachten dann irgendwie auch noch, wo wir irgendwie auch stark unterwegs sind. Da auch immer wirklich mit gesonderten Weihnachtskampagnen. Und ja, also in Summe ist das im Quartal sehr, sehr viel los. Dieses Jahr ist es natürlich so ein bisschen schwer zu planen. Also wir sind grundsätzlich gerade schon auf einem sehr hohen Niveau und im Vergleich zum zum Vorjahr oder auch zum Plan jetzt ist halt so ein bisschen die Frage, bleibt das jetzt so oder fängt dann irgendwann auch mal so eine Konsumzurückhaltung an? Ich glaube jetzt gerade das vierte Quartal wird noch mal genauso weitergehen. Also da wird es noch mal gut zur Sache gehen. Im nächsten Jahr sind wir mal gespannt, wie es da so weitergeht. Das wird man irgendwie sehen. Kommt wahrscheinlich auch so ein bisschen darauf an, wie, wie diese ganzen Corona Themen weitergehen, was das für gesamtwirtschaftlich, für Auswirkungen hat. Aber jetzt sind wir halt dabei, diese diese Wochen zu planen und ja, also das kommt darauf an. Also wir haben jetzt irgendwie bei Black Friday ist es natürlich so, dass wir da schon versuchen, auf der einen Seite hier und da so ein paar Akzente zu setzen, auch mal aufmerksam stark zu sein, aber das rückt da eigentlich fast so ein bisschen ein bisschen zurück, weil die Leute wissen mittlerweile alle, dass irgendwie sozusagen die Black Friday Woche ansteht und ja, sind viel in den ganzen Suchmaschinen unterwegs vergleichen oft die Preise. Es ist ja sehr elektroniklastig, das heißt, da muss man natürlich auch da gucken, dass man da unterwegs ist. Aber wir setzen irgendwie da, da halt auch überall Akzente. Also wir sind da wirklich eigentlich omnipräsent vertreten, haben keine richtige, keine richtige Kampagne wie jetzt eine Weihnachtskampagne geplant, aber haben natürlich irgendwie da extra Werbemittel und machen darauf aufmerksam, dass wir halt beim Black Friday wirklich mit vielen Produkten da auch unterwegs sind, die stark rabattiert sind. Eine Weihnachtskampagne ist halt wie jedes Jahr extra geplant. Da kann ich glaube ich jetzt gar nicht noch inhaltlich noch gar nicht so viel zu sagen. Das wird dann eine Überraschung werden. Aber da versuchen wir wirklich auch schon ein bisschen breiter ranzugehen. Also versuchen dann dieses, dieses schöne, ich mag es gar nicht sagen, aber es ist so full Funnel Konzept dann irgendwie so durchzuziehen, wirklich aufmerksamkeitsstark zu sein über Video, über TV, probieren noch viele neue Sachen aus Spotify, addressable TV und versuchen dann natürlich irgendwie den User, je weiter er dann in den Funnel runterkommt, natürlich relevantere Werbung immer anzuzeigen, bis er am Ende irgendwie dann im Abverkauf ist. Und ja, da haben wir irgendwie so ein Konzept, was wir uns da entwickelt haben.Und versuchen aber, alles, was so Richtung Weihnachtskampagne ist, was übergreifend ist, dann schon mehr mit dem Fokus Reichweite auszuspielen. Mhm, okay, ja, vielen Dank für den Einblick. Du hast es gerade genannt, auch wenn du es nicht wolltest, Thema Full Funnel Konzeption an der Stelle mit entsprechend, ja klar, sehr umfangreichen Bewegtbildbuchungen über die unterschiedlichen Kanäle Addressable TV, YouTube. Du hast aber auch gesagt, dass ihr TV Bookings entsprechend selber vornehmt. Frage da an dich, wie messt ihr insbesondere Implikationen von so etwas wie TV-Werbespots? Sind das Themen, wo euch insbesondere Brand Search Volumes, Direkteinstiege auf der Webseite interessieren? Oder was habt ihr da für ein KPI Set rund um das Thema Bewegtbildwerbung aufgebaut? Ja, also grundsätzlich ist bei uns die Messung so ein Thema, was wir gerade noch mal spezieller angehen. Ich hatte ja gesagt, dass diese Themen, die nicht Online-Marketing sind, eigentlich jetzt gerade ganz frisch sozusagen auch zu mir gekommen sind. Und ich glaube, wir können die ganzen Online-Marketing-Themen ziemlich gut messen, haben da irgendwie auch ein Attributionsmodell, ein dynamisches, was wir selber in der BI entwickelt haben und fahren damit eigentlich auch ganz gut. Und das, was halt gefehlt hat, ist halt die Messung von allen Kanälen, die irgendwo weiter im Upper Funnel sind. Die sind mehr oder weniger stark irgendwie gemessen worden mit Marktforschung. Und da sind wir eigentlich gerade dabei, wir nennen es Broadcast Media Model, also so was wie ein Media Mix Model aufzubauen mit unserer BI und das dann auch zusammenzuführen mit unserem Attributionsmodell und da tatsächlich dann auch ein bisschen mehr zu schauen, wie wir halt die Kanäle im Upper Funnel besser messen können. Also das wird gerade irgendwie aufgebaut. Kann ich jetzt noch gar nicht so viel zu sagen. Es ist gerade in Diskussion, wie wir das genau machen werden. Aber da geht es darum, tatsächlich genau diese Kanäle dann ein bisschen besser zu messen und nicht zu kurzfristig auch immer zu gucken, sondern am besten zu schauen, was ist eigentlich der Kunden wert und wie viel bin ich bereit, am Anfang für den Kunden zu bezahlen und dann auch zu schauen, wann er sich amortisiert. Und grundsätzlich ist das ein Thema, was uns natürlich interessiert. Das ist also das ganze Thema Push zu Pull, also zu schauen, dass wir natürlich nicht irgendwie jedem Kunden immer wieder neu Geld hinterher werfen müssen auf irgendwelchen großen Plattformen, sondern zu schauen, dass wenn wir ihn denn einmal haben und er bei uns gekauft hat, ihn natürlich auch zu binden. Das heißt, wir arbeiten dann ganz stark auch mit unserer Nachbarabteilung zusammen, Richtung Kundenbindung und schauen, dass wir da den Kunden halten, über Newsletter, App-Push oder andere eigene Own-Kanäle wirklich dann irgendwie anzusprechen, dann natürlich irgendwie langfristig auch Marketing-Kuren zu senken und nicht immer wieder neues Geld auf den Plattformen irgendwie für diese User auszugeben. Ganz ohne wird das nie funktionieren, aber das ist sozusagen die Idee dahinter. Zwei Rückfragen dazu, auch gleich an dich, Charp. Du hast erwähnt, jetzt auch das zweite Mal, dass ihr mit eurem eigenen BI-Team auch in eine Attributionslogik investiert, sodass ihr besser in der Lage seid, den Wert der einzelnen Medienkanäle tatsächlich auch zu messen und dann darüber hinaus natürlich insbesondere den wichtigen Insight zu erhalten, wie ihr euer Medieninventar bestmöglich distribuieren müsst, im Hinblick auf Kur oder ähnliche Kennzahlen, da noch möglichst effizient zu agieren. Das heißt, Otto ist nicht mehr auf Last Click unterwegs? Nein, wir sind nicht auf Last Click unterwegs. Wir gehen echt, in dem, was wir im Online-Marketing machen, ist auf Rendite. Wir schauen tatsächlich, was bleibt am Endeffel vom verkauften Produkt wirklich über, also mehr oder weniger Deckungsbeitrag zwei. Das ist das, auf das wir optimieren und unser Attributionsmodell auch ausgelegt ist. Du hast gerade darüber gesprochen, dass natürlich auch Customer Retention Management ein ganz wichtiger Punkt ist, Newsletter-Marketing, Bestandskunden zu binden. Ist es so, dass ihr letztendlich im Hinblick auf eure Targeting-Logiken auch nach unterschiedlichen CRM-Datenbank-Clustern arbeitet, euch da ganz klare Kundenzielgruppen dann segmentiert und dann ganz individuelle Medienstrategien aufbaut? Oder seid ihr gerade auf dem Weg in diese Logik? Nein, wir sind, glaube ich ... Also ich glaube, jeder Abteilung für sich hat das dann schon immer ganz gut gemacht. Was gerade so unsere große Challenge ist und wo wir jetzt wirklich, glaube ich, große Schritte nach vorne gemacht haben, und das ist, glaube ich, dann am Ende immer die Schwierigkeit in so einem großen Unternehmen, ist, dass man schaut, dass man nicht so in Silos nebeneinander herarbeitet und sagt: „Oh, die einen machen Online-Marketing, die anderen machen jetzt irgendwie CRM und die anderen machen, keine Ahnung, Retail Media, sondern das ist eigentlich die große Challenge, dass man da tatsächlich crossfunktional arbeitet, dass man auch versteht, was die anderen Abteilungen machen und da tatsächlich dann irgendwie auf einer Datenbasis irgendwie arbeitet. Also das wird gerade aufgebaut. Wir haben dann irgendwie einen Customer Hub, könnte man es eigentlich mal nennen, wo man eine Barheit hat am Kunden, wo alle Informationen am Kunden liegen, wo man die Daten zentral vorhalten kann und die Stellen, die diese Daten dann brauchen, können auf diese Daten zugreifen. Das ist so ein Prozess, den wir jetzt vor ein paar Monaten noch mal verstärkt angestoßen haben, dass man das so ein bisschen besser zentralisiert, dass man da auch deutlich schneller und abgestimmter zwischen den Abteilungen ist. Aber das ist tatsächlich dann auch so ein Ding, was in großen Unternehmen dann alles nicht immer von heute auf morgen geht, sondern da steckt dann schon relativ viel IT-Kapazität dahinter, die man braucht. Aber wir sind da, glaube ich, auf einem ganz guten Weg. Okay, ja, spannend. Vielen Dank für den Einblick und die Komplexität. Schab, da die Frage an dich gerichtet. Stichwort CRM und datenbasiertes Marketing im digitalen Marketing. Wenn du heute die Entscheidung treffen könntest, würdest du im Bereich der datenbasierten Ausspielung tatsächlich auch auf einen CRM-Connect setzen, einen Data Hub? Oder würdest du Plattformen, Consumer Data Management Plattformen wie Segment auf deiner Seite einbauen und darüber dann versuchen, eben entsprechend deine Datenströme zu visualisieren und sie zu segmentieren und im digitalen Marketing einzusetzen?Also ich glaube, dass das, was Jan Philipp gerade angesprochen hat, die Customer Data Plattform, die jetzt ja auch ihr aktiv im Einsatz habt, ich weiß nicht, ob es eine Eigenprogrammierung ist oder ob ihr euch da was eingekauft habt, Jan Philipp, aber ungeachtet dessen, es ist natürlich schon sinnvoll, wenn du so eine fragmentierte Landschaft vorfindest mit dieser multiplen Marketingstrategie und das ist natürlich bei Otto mit Sicherheit durchaus gegeben, macht das natürlich schon hochgradig sinne, eine Customer Data Plattform einzuziehen, um hier deutlich zielgerichteter vorzugehen. Was wir per se am Markt erleben, ist ja, dass viele Unternehmen sich bisweilen ja noch nicht mal mit dem Thema der DMP beschäftigt haben. Also das Thema CDP ist, glaube ich, noch sehr, sehr weit weg. Du hast gerade Segment angesprochen, best in class, gerade von Twilio gekauft für drei Milliarden. Also da ist schon viel, viel Bewegung im Markt. Da finden jetzt große Akquisen auch statt, weil ja der e Commerce, was heißt so langsam, ich glaube unlängst verstanden hat, dass wir uns in der Customer centric Base noch wesentlich besser aufstellen müssen und von daher, ja, würde ich immer die Entscheidung treffen. Aber das ist ja wie eingangs die Diskussion, die wir heute Morgen auch schon gehabt haben mit dem Schäfer Shop, die NLP über sich eingeführt haben, sich einfach nur auf ein Tool zu committen, damit hast du es halt auch nicht. Also letztendlich Segment, jetzt wo du es angesprochen hast, ist eigentlich auch nur eine API Plattform, die musst du dann halt auch irgendwie an deine Tool Landschaften anbinden, musst halt gucken, dass alles GDPR konform läuft, sodass du keinen Stress mit der Datenschutzbehörde bekommst. Und das werden wahrscheinlich auch erstmal nur diejenigen machen können, die eben Ressourcen auch vorhalten in diese Themen einzusteigen. Aber ja klar, sinnvoll ist es, wenn hier Ressourcen vorgehalten werden und wenn der Impact natürlich auch entsprechend hoch ist. Jetzt muss man sagen, das vierte Quartal finde ich ohnehin immer sehr, sehr spannend, weil du einen deutlich höheren Mediadruck hast und interessanterweise hast du nicht überall einen erhöhten Mediadruck. Viele gehen im vierten Quartal tatsächlich bei Google Ads deutlich höher rein, sodass du dort einen wesentlich höheren Mediadruck hast, beispielsweise im Vergleich zu einem Facebook oder zu einem Instagram. Das heißt, du kannst schon im vierten Quartal auch im Rahmen dessen, dass es ein wichtiges Quartal für dich ist, schauen, wo der Mediadruck exponentiell gerade gestiegen ist und wo du gegebenenfalls doch noch günstiger einkaufen kannst, als du sonst eigentlich könntest im Vergleich mit anderen Plattformen genau so, jetzt habe ich gerade auch schon hier von dem Kollegen bekommen, dass die Maria auch da ist? Fragezeichen. Ja genau, also wir erwarten tatsächlich Maria noch. Freut mich sehr, dass sie dazustoßen wird, auch wenn das etwas verspätet passiert. Sie ist aktuell im Soundcheck und sobald sie uns hören kann und sehen kann, wird sie eben entsprechend mit zugeschaltet. Würdest du das jan, was gerade Scharf ausgeführt hat, auch sekundieren, dass für euch eben gerade richtung Q vier, richtung einer hohen Preisvergleichbarkeit, gerade rund um so Sales Event wie den Black Friday Disziplin wie Search Shopping Feed und Co. Noch einmal wichtiger werden und an Relevanz gewinnen oder versucht euch gerade davon unabhängig zu machen, eben über euer Upper Funnel Spending? Ne, auf keinen Fall. Also nein, das wird auch nicht funktionieren. Also bei uns ist das echt noch so, wir sind da, das sagt ihr ja vorhin schon sehr KPI orientiert und da ist am liebsten sieht man immer gerne, wie viel Geld habe ich ausgegeben und wie viel habe ich dann wirklich wieder eingenommen. Also das was Upper Funnel ist, ist dann von dem Media Budget was wir haben, tatsächlich eher der kleinere Teil muss man sagen. Wir sind natürlich stark in Produktsuchmaschinen, Google Shopping, Text Ads unterwegs in den Tagen, das ist klar. Da musst du glaube ich auch einfach sein, weil die Leute halt einfach nach den Produkten suchen. Also die machen sich dann mehrere Tabs auf, gucken, wo kriege ich die Produkte irgendwie am günstigsten, weil es halt oft Elektronikprodukte sind. Das heißt da musst du, musst du glaube ich einfach da sein. Aber trotzdem werden wir auch, und das ist bei uns übrigens auch immer noch sehr oder sehr fast mit der performanteste Kanal nach unseren Attributionsmodellen mit Instagram und Facebook auch stark unterwegs sein. Also natürlich klar, viel mit mit den dynamischen Kampagnen auch, aber tatsächlich auch mit Prospecting Kampagnen, die dann speziell auf auf das ganze Thema Black Friday zugeschnitten sind und mit den ganzen Top produkten laufen, die wir dann im Angebot haben. Kurze Frage noch an dich Jan, bevor wir zu Maria wechseln, die jetzt auch mittlerweile da ist. Hallo Maria, vermisst denn der ein oder andere Mitarbeiter eigentlich noch den Otto Katalog bei euch? Oder gibt es da niemanden, der dieser Zeit hinterher trauert? Nee, ich glaube da trauert tatsächlich niemand mehr hinterher. Obwohl, ich bin ja wirklich reiner Onliner und ich muss sagen, also hier und da mal wirklich ein Print Anstoß, ob das jetzt irgendwie ein Beileger ist oder sowas, finde ich tatsächlich persönlich gar nicht schlecht. Bin auch persönlich tatsächlich ein Fan irgendwie von out of home, auch wenn das jetzt wirklich nicht so meine Disziplin ist, aus der ich grundsätzlich irgendwie immer, immer gekommen bin. Aber am Ende ist es so ein bisschen auch mal wieder ein anderer Anstoß, wenn man mal wieder Print nutzt. Aber es ist bei uns tatsächlich wirklich verschwindend gering, was wir noch so an Print Themen umsetzen. Okay, ja, vielen Dank da für den Einblick. Liebe Maria, schön, dass du noch zu unserer Runde mit dazugestoßen bist. Freut mich persönlich sehr. Nochmal für die Audience Maria von Montblanc jetzt auch entsprechend im Digital Marketing Roundtable mit dabei. Maria, ein paar Minuten haben wir tatsächlich noch und werden auch ein paar Minuten verlängern, sodass wir eben in der Lage sind, auch noch mit dir ein paar Themenkomplexe zu besprechen. Eine ganz direkte Frage auch an dich, dadurch, dass du ja als Global head of Media bei Montblanc sicherlich auch eure Digitalisierungsaktivitäten zu großen Teilen verantwortest, was ist denn für dich, in einem sehr traditionellen Luxusgutunternehmen die größte Herausforderung, tatsächlich Treiber zu sein für digital Marketing und E Commerce?Sehr gute Frage. Vielen Dank erst noch mal. Hallo, von meiner Seite aus. Ich bin jetzt, glaube ich, zweifach eingeloggt, einmal mit Ton, einmal Video. Genau, ich hatte leider einen Meeting-Konflikt, also sorry, noch mal von meiner Seite aus. Genau, wie du schon sagtest, wir kommen aus einer sehr konservativen Sparte. Es ist wenig, gerade auch im Bereich des TechStacks, schon aufgebaut. Und ich komme ja von Google, Amazon Rocket, also von einem sehr tech-orientierten Business, jetzt zu oder schon seit drei Jahren zu Montblanc. Und eine meiner Kernaufgaben war es jetzt erst mal, das Ganze miteinander zu verzahnen. Also es gibt gute und große Budgets für digital und auch offline in der Luxusindustrie, aber manchmal ist es dann auch sehr viel Personal Feeling, wie diese Budgets entsprechend allokiert werden. Und das ist jetzt einer meiner Haupteinsätze gewesen, das zu verbessern und auch wirklich unsere Publisher nach ARI auszusuchen und das nicht nur auf Media-Seiten, sondern auch auf Seite von dem PR-Team, von CRM, vom SEO-Team, zu schauen, was ist wirklich der RRI auf Media-Kanal Basis, damit ich das entsprechend runterbrechen kann und dann eben auch einen Bottom-up-Approach fahre und sage: „Das nächste Fiskaljahr werde ich die Budgets dann entsprechend anderweitig verteilen, weil ich ganz genau weiß, wer auch gerade zu Zeiten von COVID, welcher Channel, die entsprechenden Umsätze liefert. Und das ist natürlich super, super wichtig. Auch unsere Budgets sind stark gekürzt worden und wir haben einen sehr starken Fokus auf Conversion aktuell, während wir natürlich trotzdem immer noch unsere Brand Campaign am Laufen haben, weitergehend auch Awareness zu kreieren, Reichweite. Und das ist eben eine sehr große Challenge, die beiden Bereiche miteinander zu verknüpfen und eben auch eine Aspiration-Message zum Kunden rauszubringen, während wir dann eben auch sicherstellen, dass wir retargeten und Umsätze generieren können. Da vielen Dank für den Einblick. Maria, du hast gerade COVID-19 einmal angesprochen, auch Budgetkürzungen, die es auch bei euch dann gegeben hat. Ist es so, dass du in der Folge trotz allem siehst, dass es bei euch konzernweit jetzt noch einmal den Shift Richtung Digital Marketing, den Shift Richtung Direktkundengeschäft über online beschleunigt hat? Oder hat sich das so bei euch eigentlich nicht ausgewirkt strategisch Doch ganz stark. Also einmal im Sinne davon, dass wir unsere Budgets entsprechend stärker von Awareness in Richtung Conversion geshiftet haben. Dann auch hat es einen ganz starken Push für unsere Attemotionsmodelle gegeben, an denen ich schon seit über einem Jahr arbeite. Auch das konnten wir jetzt beim Management entsprechend platzieren, haben jetzt auch eine Budgetfreigabe bekommen, dass wir uns da noch mal auch ganz stark den Impact von unseren Online-Investments auf Offline-Sales anschauen. Man muss ja dazu sagen, in der Luxusindustrie sind 80% des Businesses immer noch über Offline generiert, also wirklich in den Boutiquen. Und dann haben auch noch viele Luxusmarken eine große Share bei Phone Sales. Also viele Leute bestellen auch noch ihre Uhren, Stifte oder was auch immer übers Telefon. Und das ist für mich alles gerade noch eine Blackbox. Und deshalb habe ich da noch mal einen starken Push auch intern bekommen, weiter in Attemutionsmodelle zu investieren und da die richtigen Partner mit on zu boarden und auch arbeite noch stärker als vorher mit dem CM-Team zusammen, weil gerade in diesen Zeiten ist es natürlich wichtig, First Party Data entsprechend zu nutzen und Look-a-Likes zu bilden und auch mit verschiedenen Publishern dort zusammenzuarbeiten. Wir haben einen ganz starken Shift in Richtung Digital gesehen, ganz starken Shift noch mal in Richtung Fokus auf die Tech-Projekte. Und auf der anderen Seite ist es auch schön, dass wir oder ich bin sehr happy, dass wir unsere Brand Campaign genau zu dem Zeitpunkt gelauncht haben, bei dem es auch wichtig war, über Nachhaltigkeit zu sprechen und über die Dinge, würde ich mal sagen, die jetzt auch gerade die Audience interessieren, die nicht heißen auf irgendwelchen statischen Product-Banner-Apps, sondern es geht ja wirklich auch gerade darum, zu kommunizieren mit Value. Und da sind wir dann auch zum richtigen Zeitpunkt gelauncht. Okay, vielen Dank für den Einblick. Ich gehe davon aus, dass sich der stationäre Handel ja nun auch nur zu einem Teil tatsächlich erholen wird, dass wir also einen nachhaltigen Effekt sehen des Konsumverhaltens, was sich dann zugunsten von online darstellt. Wir werden sicherlich Kundinnen und Kunden haben. Im Luxusgütersegment kann das noch mal stärker ausgeprägt sein als in anderen Kundensegmenten, die natürlich in den stationären Handel wieder zurückkehren. Ich gehe aber auch davon aus, dass wir tatsächlich in einigen Zielgruppen nachhaltigen Shift haben werden und dort Online-Konsumenten dann mit hinzugewinnen in der Zielgruppe. Maria, ist das auch dein Belief oder glaubst du, dass es in der Luxusgüterindustrie noch mal ganz andere Gesetze gelten diesbezüglich? Doch, definitiv. Es ist jetzt auch zum Beispiel das erste Mal gewesen, dass wir sagen wir, wir haben unser internes höchstes Average Order Value geknackt in der Corona-Zeit. Es ist wirklich auch so, dass wir einen starken Shift auch gerade für das Kaufen von sehr hochpreisigen Produkten, 10, 15.000 € und mehr, jetzt über online sehen, was vorher nur in China der Fall gewesen ist oder aus dem Korea. Die shoppen das ja auf dem Handy on the go. Und dann in Deutschland, Frankreich ist ja noch sehr, sehr konservativ als Markt und das haben wir definitiv gesehen. Wir haben auch ein sehr starkes Investment in Richtung Limited Editions gesehen, also dass die Kunden auch wirklich Anlagewerte schaffen wollen, dass sie stärker in Diamanten, Mammutzähne oder was auch immer gerade so rumschwirrt, an Produkten investieren, sich das dann eben in den Safe oder die Vitrine zu stellen oder wie auch immer. Wir haben sowohl einen Shift in den Produkt-und Produktfokus gesehen, als auch einen höheren Average Order Value in unseren Transactions für Online. Große Conversion Rate ist natürlich klar, dadurch dass offline zu der Zeit komplett weggebrochen ist, aber es hat bei uns wieder mal den Fokus für die richtigen Themen auch gesetzt. Kannst du uns eine prozentuale Zahl mit auf den Weg geben, wie hoch sich euer Average Order Value tatsächlich entwickelt hat? Wie stark der gestiegen ist? Also das Average ist hierbei, würde ich sagen, vielleicht nicht so ausschlaggebend, sondern es waren halt ab und zu Purchases, die, sage ich mal, 20-mal über dem Normalwert lagen.Das sind dann so Ausbrecher, sag ich mal, die die ausfallen aus der normalen Purchase History. Average Order Value hat sich um circa fünfzehn Prozent erhöht. Mhm. Wie siehst Du aus Montblanc Markenperspektive, Marktplatz Sales über Amazon oder über Otto gegebenenfalls? Ist das etwas, wo er euch strategisch immer wieder mit auseinandersetzt oder geht ihr ganz klar Richtung Boutique Sales, Direct Sales? Wir gehen ganz klar in Richtung Boutique Sales, unseren eigenen E-Commerce als Flexshop Store hochzuziehen und wir haben eine Kooperation oder verkaufen auch Tinte und Refills beispielsweise bei Amazon, aber das Core Produkt wird auf unseren eigenen Channels bleiben. Mhm. Was ist für dich die größte Herausforderung im digitalen Marketing für q vier, Maria? Also und das ist unser q drei, Du machst jetzt über die über Weihnachten, ne? Genau, richtig. Genau, genau. Also für uns, genau, q drei. Ahhhm Also das würde zum einen wieder der ganz starke Conversion Sales Push sein, der jetzt kommt und das Ganze dann auch mit den richtigen Automationsmodellen zu verknüpfen, das wird für mich eine ganz große Challenge. Wir sind gerade noch dabei, die Partner zu bestätigen und ich hoffe, dass wir das Ganze so schnell es geht auch aufsetzen können, dass wir ganz genau wissen, wer eine Social Ad gesehen hat, hat dann im Endeffekt offline gekauft, hat via Telefon angerufen. Also dass ich das Ganze miteinander verknüpfen kann, wird für mich die größte Challenge. Okay, vielen Dank. Lieber Jan, wenn wir 'n bisschen über den Tellerrand hinausschauen, wir haben uns ja über q vier auch schon ausgetauscht und eure Weihnachtskampagnen. Was sind für dich die zwei größten Herausforderungen für das Jahr zweitausendeinundzwanzig in dem Segment, was Du verantwortest bei Auto, Paid Media? Ich glaube, das ganze Thema Data Privacy ist, glaub ich, so das Thema, was uns in dem ganzen Online Marketing am meisten umtreibt grade. Ich glaube, ahhhm ja, man merkt das jetzt schon an den ganzen Bauern, die immer mehr Third Party Cookies blocken. Man merkt es an Apple, die sich ganz klar irgendwie als Strategie auf die Fahne geschrieben haben, Data Privacy, da gibt's ja das iOS vierzehn Update, damit wollten sie eigentlich schon relativ streng jetzt sozusagen alles blocken. Das haben sie jetzt noch mal auf q eins verschoben. Ja, das Spannungsfeld eigentlich, dass der User eigentlich am Ende eigentlich immer relevantere Werbung sehen möchte, am Ende aber Du gar nicht mehr die Möglichkeit hast oder oftmals nicht mehr die Möglichkeit hast, weil es halt datenschutzrechtlich nicht mehr erlaubt ist, ist, glaube ich, so das Spannungsfeld und das Thema, was uns nächstes Jahr am meisten umtreiben wird. Grundsätzlich natürlich weiter auch die die Abhängigkeit von großen Plattformen zu reduzieren. Also wie kann ich mich 'n bisschen koppeln von von Google und von ah und von vom Facebook Universum? Ist natürlich auch 'n Dauerthema, wo wir gucken müssen. Und am Ende das Thema, was ich gesagt habe, so wirklich von von Push zu Pull zu kommen, also ahhhm wie wie kriege ich's hin, dass ich nicht immer für jeden Kundenkontakt irgendwie neuer Geld auf den großen Plattformen ausgeben kann, sondern tatsächlich auch mehr über über eigene Maßnahmen machen kann und so irgendwie die Kur verbessern kann. Mhm. Jawohl, dann ganz abschließend, weil wir sind tatsächlich schon am Ende unserer Zeit für den angekommen. Schau, hab deine Perspektive, deine persönliche auf das Jahr zweitausendeinundzwanzig. Was sind für dich die wichtigsten Themen? Okay, ich mach's ganz kurz, weil wir nicht mehr viel Zeit haben. GDPR, leider muss man sagen, also das Thema wird uns weiterhin begleiten und mit Sicherheit noch einige Kopfschmerzen bereiten. Dann ganz klar das Thema Amazon DSP als ja, nächster schwerer Player neben Google und Facebook, was dem Markt tatsächlich auch gut tut. Und zu gut oder jetzt das Thema Audio Ads, die wir jetzt auch schon für viele diverse Kunden gestartet haben, die erste gute Performance Kennzahlen abliefern, aber das Thema steckt noch in den Kinderschuhen, hat aber natürlich noch sehr, sehr viel Potenzial, viel Reach. Und das sind so die drei treibenden Themen, die ich Stand heute nehme, Virtual Reality ETCA, aber das wird dann wieder zu abstrakt für uns als relevante Achter. Okay. Dann ganz herzlichen Dank in die Runde. Liebe Maria, schön, dass Du noch mit dazugestoßen bist. Lieber Jan, ganz liebe Grüße aus Hamburg. Vielen Dank, dass Du heute mit dabei gewesen bist. Und Sahab natürlich auch an dich, ganz herzlichen Dank für die Bereicherung dieser Runde. Wir mussten ein wenig improvisieren. Ich hoffe, es ist uns aber gut gelungen und ihr konntet aus der Audience den einen oder anderen Insight mitnehmen. Wir sehen uns gleich wieder zum nächsten Vortrag und gehen jetzt ganz kurz in die Pause. Bis gleich. (Musik läuft)

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Beschreibung

Maria von Scheel-Plessen und Jan-Philipp Wachsmuth stellen sich den Fragen von Schahab Hosseiny und berichten über aktuelle Digital Marketing Trends.

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