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300 Millionen Euro Ad Spend später: Das sind die erfolgreichsten Wachstumshebel!
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Video: 300 Millionen Euro Ad Spend später: Das sind die erfolgreichsten Wachstumshebel!

Zusammenfassung

Nach 300 Millionen Euro Ad Spend zeigt sich: Die klassischen Tracking- und Targeting-Methoden funktionieren nicht mehr. Mit First-Party-Data und Creative-getriebenes Targeting wird zum neuen Standard. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, Creatives systematisch zu analysieren und dem Algorithmus durch vielfältige Assets die beste Chance zu geben, relevante Nutzer zu erreichen.

Marketing Analytics: Die neue Spielweise nach dem iOS-Update

300 Millionen Euro Ad Spend später wird eines klar: Die alte Welt des Facebook- und Instagram-Performance-Marketing ist vorbei. Lange Zeit war Conversion-Tracking über den Facebook Pixel die Goldstandard-Metrik. Mit dem iOS-Update änderte sich alles – und damit auch deine Herangehensweise an Marketing Analytics.

Der Traum ist aus: komplexe Account-Strukturen, präzises granulares Targeting, zuverlässige KPIs wie ROAS, CPA und Conversion Rate. Stattdessen kämpfst du jetzt mit verzögerten Daten (bis zu 72 Stunden), modellierten Conversions und einem Facebook Pixel, der nicht mehr zuverlässig arbeitet. Tracking und Attribution sind so ungenau geworden, dass viele Marketer in Panik verfallen – zu Unrecht.

Was dir geblieben ist – und worauf du dich konzentrieren solltest

Hier die gute Nachricht: Die KPIs, die die Plattform selbst misst, sind zu 100 % akkurat und weiterhin aussagekräftig. Das sind:

  • Thumb Stop Ratio – wie lange halten Nutzer inne, um dein Ad zu schauen?
  • Average Watch Time – wie lange ist die durchschnittliche Sehdauer?
  • Click-through-Rate (CTR) – wie viele klicken tatsächlich?

Das ist dein neues Spielfeld. Anstatt dich auf unsichere On-Site-KPIs zu verlassen, arbeitest du jetzt mit dem, was dir die Plattform selbst transparent misst.

Creative ist das neue Targeting – ein Paradigmenwechsel

Das ist die zentrale Erkenntnis: Creative ist jetzt dein Targeting. Das klingt radikal, ist aber logisch.

Der Meta-Algorithmus ist bekanntermaßen sehr gut darin, relevanten Content für Nutzer zu finden – denk an deinen Instagram Explore Feed. Der Algorithmus beobachtet dein Verhalten und spielt dir verschiedene Creatives aus, um herauszufinden, was für dich relevant ist. Genau diese Logik nutzt du jetzt bei deinen Ads.

Das bedeutet konkret: Wenn du nur Mountainbike-Creatives für einen Fahrrad-Shop schaltest, wird der Algorithmus auch nur Mountainbike-Enthusiasten finden – bis diese Zielgruppe völlig ausgelastet ist. Dann ist Schluss.

Deine neue Strategie muss sein:

  • Viel mehr Verticals (Variations-Themen) in deinen Creatives spielen
  • Den Algorithmus richtig "füttern" mit verschiedenen Assets
  • Breiter im Targeting vorgehen statt Lasertargeting (das ist tot)
  • Dem Algorithmus die Chance geben, unterschiedliche Zielgruppen zu identifizieren

Storytelling im Kontext von First-Party-Data heißt also: Erzähle verschiedene Stories rund um dein Produkt. Ein E-Bike ist nicht nur für sportliche Mountainbiker interessant – es ist auch praktisch für den Weg zur Arbeit, für Familien-Ausflüge oder ältere Menschen. Je mehr Perspektiven du anbietest, desto besser kann der Algorithmus arbeiten.

Die Struktur eines erfolgreichen Creatives

Um dieses neue Spielfeld zu beherrschen, musst du deine Creatives richtig analysieren können. Das bedeutet: Deine Ads systematisch zerlegen.

Jedes Creative – egal ob Video, Bild oder Text – folgt der gleichen Grundstruktur. Diese ändert sich nicht:

  1. Hook – Wie fesselst du die Aufmerksamkeit in der ersten Sekunde?
  2. Features & USPs – Was macht dein Produkt besonders?
  3. Call to Action – Was soll der Nutzer als nächstes tun?

Fehlt dir einer dieser Blöcke, hast du ein schwaches Creative. Punkt. Alle anderen Bausteine (Farben, Musik, Text-Overlay, Schnitt-Geschwindigkeit) sind Variationen, die du systematisch kombinierst – aber die Grundstruktur bleibt.

Vom Kopieren zum Lernen: Systematische Creative-Analyse

Viele Marketer machen den Fehler: Sie sehen ein erfolgreiches Ad anderswo, kopieren es und hoffen. Das funktioniert selten reproduzierbar. Warum? Weil sie nicht wissen, warum es funktioniert.

Die richtige Herangehensweise:

  • Analysiere die Hook: Was ist der emotionale oder praktische Trigger?
  • Identifiziere die USPs: Welche Vorteile werden kommuniziert?
  • Verstehe den CTA: Wie niedrigschwellig ist der Call-to-Action?
  • Teste Variationen systematisch – ändere nur einen Baustein pro Test
  • Dokumentiere, was funktioniert und warum

So generierst du echte Learnings. So kannst du Hypothesen aufstellen und widerlegen. Und so wirst du vom reinen Täter zum datengesteuerten Marketer.

Fazit: Die neue Ära des Performance-Marketing

Marketing im Post-iOS-Zeitalter funktioniert anders. Das ist nicht schlecht, sondern einfach anders. Jedes Jahr wird rückblickend als "geiler" beschrieben – das war schon immer so. Deine Chance ist jetzt.

Mit First-Party-Data, fokussiertem Web Analytics über die Plattform-Metriken und Creative-getriebenen Targeting-Strategien schaffst du die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. GA4 und ähnliche Tools helfen dir zwar, den User-Journey nachzuvollziehen – aber dein Haupthebel ist und bleibt: Bessere Creatives, bessere Asset-Vielfalt, bessere Algorithmus-Fütterung.

Häufige Fragen

Warum funktioniert Lasertargeting nicht mehr?

Das iOS-Update hat die Datenqualität verschlechtert, und der Meta-Algorithmus arbeitet nun anders. Statt präzise vorselektierte Nutzer zu finden, sucht er selbst nach relevanten Menschen – basierend auf den Creatives, die du ihm anbietest. Breites Targeting mit vielfältigen Assets funktioniert jetzt besser als enge Zielgruppensegmentierung.

Welche KPIs sollte ich nach dem iOS-Update noch tracken?

Konzentriere dich auf Metriken, die die Plattform selbst misst und zu 100 % akkurat sind: Thumb Stop Ratio, Average Watch Time und Click-through-Rate. Diese sind zuverlässiger als verzögerte On-Site-Conversions (bis 72 Stunden Verzögerung).

Was ist ein Performance Creative?

Ein Performance Creative besteht aus drei unverrückbaren Komponenten: Hook (Aufmerksamkeit), Features & USPs (Vorteile) und Call to Action (nächster Schritt). Alle anderen Elemente (Schnitt, Musik, Layout) sind Variationen. Fehlt eine Komponente, ist es kein starkes Performance Creative.

Warum ist Creative-Vielfalt wichtiger als detailliertes Targeting geworden?

Der Algorithmus nutzt deine Creatives, um selbst relevante Nutzer zu identifizieren. Wenn du nur eine Perspektive (z. B. nur Sportler) zeigst, findet der Algorithmus auch nur diese. Mit mehreren Verticals (Familie, Berufstätigen, Senioren) bekommst du mehr Datenvielfalt und breitere Zielgruppenerkennung.

Wie analysiere ich, ob mein Creative erfolgreich ist?

Zerlege dein Creative in seine Bausteine (Hook, Features, CTA) und teste Variationen systematisch. Dokumentiere, welche Kombinationen bei welchen Plattform-Metriken am besten abschneiden. So entstehen reproduzierbare Erkenntnisse statt reines Kopieren.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Ich freue mich jetzt auf einen sehr spannenden Vortrag und herzlich willkommen, Simon Mader. Wir mussten gerade noch ein kleines Fotoshooting machen, damit wir einmal sehen, wie viele Besucher denn auch hier sind und Zuhörer bei diesem sehr spannenden Thema, dreihundert Millionen Euro Ad Spend später, was jetzt die wirklich erfolgreichen Wachstumshebel sind. Simon, herzlich willkommen, dass du da bist. Simon ist Co-Founder von Adbaker und Simon kann auf einen sehr interessanten und doch ungewöhnlichen Karriereweg zurückblicken, denn Simon hat einen erfolgreichen Hauptschulabschluss, ähm, juhu. Und danach bist du staatlich geprüfter Kinderpfleger gewesen oder geworden. Auch sehr gut. Danach hast du eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel abgeschlossen. Dann noch kurz 'n Schlenker als Türsteher. Und dann hat er sich gedacht: Ich kann ja eigentlich viel mehr. Und dann hast du autodidaktisch dir wirklich die ganzen Online-Marketing-Themen reingezogen und dir das wirklich angeeignet und hast dir dann gedacht, das ist mein Game-Changer und hast dann 2015 gemeinsam mit Patrick Dermark, ähm, Adbaker gegründet. Und Adbaker ist die größte Social-Performance-Agentur im DACH-Raum, also wirklich 'ne Spezialagentur. Ihr seid mittlerweile ein dreißig-köpfiges Team, glaube ich. Und, ähm, ja, wurde 2015 gegründet und habt wirklich viele große Kunden wie zum Beispiel Ravensburger, Axa, Schwäbisch Hall. Und, ähm, da kann man wahrscheinlich noch 'ne ganze Liste aufzählen. In dem Sinne, ich freue mich auf einen sehr interessanten Vortrag, was jetzt die neuen Hebel sind und du hast es auch ein bisschen provokativ so genannt: dreihundert Millionen Ads spend später. Also das, was früher galt, gilt heute halt nicht mehr. The stage is yours. (Applaus) Was hat The Wolf of Wall Street mit Facebook- und Instagram-Advertising zu tun? (drei Sekunden Pause) Prinzipiell gar nix, aber ich mag den Film. Spaß beiseite. Im Facebook- und Instagram-Performance-Marketing ist es immer so, dass wir versuchen, das Maximale aus einem Euro oder aus einem Dollar rauszuholen, ähm, weil ich glaube, keiner hat Bock, irgendwie Geld in Marketing auszugeben, wenn's nicht funktioniert. Und für mich ist mal die Frage: Wer von euch hat schon mal Facebook- und Instagram-Ads geschaltet? Okay, sehr gut. Ähm, wer von euch schaltet Facebook-, Instagram-Ads erfolgreich? Ahhh, gut, dass ihr hier seid. (lacht) Da sind einige Hände unten geblieben. Wer von euch hat es schon mal geschafft, hundert Euro am Tag profitabel auszugeben auf Facebook und Instagram? Lass mal die Hände oben. Zweihundert Euro? Dreihundert? Vierhundert? Fünfhundert? Ah, okay, sind immer jetzt nicht so... Hände hoch oder runter? Also, äh, was machen wir jetzt? Zähl ma mal. Siebenhundertfünfzig. Tausend? Okay, jeder, der jetzt die Hand nach oben hat, wir haben noch offene Stellen. Ihr könnt euch (lacht) bei uns bewerben. (lacht) Spaß. Okay, der eine oder andere hat schon erfolgreiche Kampagnen geschaltet, aber für viele waren die Kampagnen auch noch nicht profitabel. Und, ähm, ja, vielleicht ist der eine oder andere von euch auf LinkedIn. Wer ist auf LinkedIn? Okay, cool. Dann müsstet ihr einer der folgenden Begriffe hier schon mal gesehen haben, wenn mein Klicker funktioniert. Performance Creatives, UGC, Performance Design und Video is King. Das sind gerade einige starke Buzzwords, die durch das LinkedIn-Dorf durchgetrieben werden und, ähm, jeder will das gerade haben. Jeder spricht von Performance Design, jeder spricht von Performance Creatives und so weiter und das ist richtig cool und so. Ähm, aber ich bin der Meinung, dass die wenigsten irgendwie wissen, was das denn konkret bedeutet, ähm, sondern dass sie immer sagen so: „Nja, also wenn ich so ein Performance Creative sehe, dann kannst dir sagen, dass es eins ist." Aber wenn ich dir sage: „Sag mir mal, was ist denn dein Performance Creative?" Ähm, dann wird's immer so ein bisschen schwierig. Vielleicht ist es einfach so ein Video mit so einem schnellen Schnitt, ja, mit so was Fetzigem vorne dran, was Cooles, so ein ganz ... Ich nenne das immer ADHS-Schnitt, ja. Ähm, kurze Anekdote: Meine Mutter hat letztens-- Ich habe letztens mit meiner Mutter telefoniert. Da hat sie zu mir gesagt: „Simon, ich glaube, du hast ADS." Ja, also meine Mutter ist Sonderschulpädagogin. Und dann habe ich so darüber nachgedacht und dachte mir so: „Ah, das ist ja dieselbe Schreibweise wie Ads." Das passt irgendwie zu mir. Also vielleicht habe ich ADS und das passt ja eigentlich auch gut zu mir. Ähm, okay, lass uns mal 'ne kleine Zeitreise machen. Ähm, Facebook war mal ne Zeit lang richtig geil, ja? Ähm, nämlich vor diesen verschissenen iOS-Update. Ja, sind wir uns da einig? Wer fand das davor irgendwie geiler als jetzt? Ohhh, alle. Gut, alle, die sich gemeldet haben. Ich muss mir das hier mal kurz hindrehen. Das ist so SOS hier. Okay, was hatten wir davor? Davor hatten wir unsere geilen On-Site-KPIs: CPA, CPL, ROAS, Conversion Rate, alles richtig geil, nämlich die knallharten KPIs, die uns alle interessieren. Was zahle ich für einen Lead? Was zahle ich für einen Sale? Ähm, gucken wir einfach mal auf den ROAS. Wenn ich gar keine Ahnung habe, brauche ich nur wissen, dass der ROAS gut ist, dann passt's eigentlich. Ist der gut, dann muss ich auch gar kein Media Buying eigentlich können, ist eigentlich scheißegal. Ähm, und wir hatten natürlich unsere Offsite-KPIs, nämlich Thumpstop Ratio, Average Watch Time und die Click-through-Rate.So und das war alles ziemlich cool, weil wir konnten relativ einfach unsere Kampagnen messen. Ähm, der Pixel und so weiter, das war alles n, das war alles n Feini, ja. Ähm, das hat funktioniert. Das heißt, wir hatten, der Facebook Pixel war extrem effektiv. Wir hatten, ähm, komplexe Add Account Strukturen und granulares Targeting und es gab so richtig geile Media, Buy Tactics und Hacks und die haben funktioniert und da gabs einfach immer so crazy Shit, irgendwelche Facebook Gruppen, irgendwelche einen Cent Klickstrategien, irgendwelche erhöh das Budget immer nachts zwölf, äh, äh, Strategien und, und so'n Zeug, ja. Wer kann sich daran noch erinnern? Wer hat mal den Tipp bekommen, dass man nachts zwölf die Kampagnen irgendwie erhöhen soll oder schalten, hochladen? Auch noch anderer Film früher immer zwölf Uhr nachts hochgeladen, weil wir mit dem Algorithmus denken, aber kommt auf die Zeitzone vom Add Account an, ne. So 'n Ding war das, ja. Und irgendwie Facebook hat halt so den harten Job gemacht und die hat uns so die Conversions so gesucht. Wir haben ihm nur gesagt, was hier ist die Zielgruppe, das ist unsere Ad, bitte jetzt Conversions abfahrt. Yalla. Okay, gut. Was hat sich denn jetzt getan? Jetzt sieht's 'n bisschen anders aus. Jetzt ist hier nämlich mal ein bisschen SOS angesagt. Der schöne Roas, der geht irgendwie außerhalb unserer Reichweite, ja. Und wenn wir jetzt nur noch im Add Account nach dem Roas suchen, dann würde ich sagen, hat der eine oder andere Medias von euch richtig fett Nasenbluten. So, wer, wem ist das ungefähr passiert? Der guckt irgendwann so nach diesem Change in Add Account und denkt sich: „Was? Wo ist mein Roas hin? Wo Roas?" Okay, die anderen haben irgendwie Roas auf den Roas geguckt oder was? So, nämlich, was hier passiert ist, ist, dass die ganzen Onsite-KPIs, die (Schnalpergeräusch) wurden ja gefickt. Also, was haben wir? Facebook-Pixel hat nicht mehr so gut funktioniert. Jetzt ham wa halt S-to-S-Tracking. Was haben wir? Unsere Daten werden modelliert, die kommen verzögert im Werbeanzeigenmanager an und das hier ist halt nich mehr wirklich aussagekräftig. Das heißt, wenn wir uns auf diese, ähm, KPIs stürzen, wird's halt traurig. Aber was uns ja geblieben ist, sind die KPIs, die auf der Plattform gemessen werden und die sind ja zu hundert Prozent akkurat. Also, Thumb Stop Ratio wird ja auf der Plattform gemessen. Genauso auch wie die Average Watch Time oder die Click-through-Rate. Und jetzt müssen wir halt einfach hingehen und gucken, dass wir damit arbeiten, mit dem, was wir haben. Es war schon immer so im Marketing, dass sich Dinge eben verändert haben und Leute jammern, ja. Also es ist immer dasselbe. Also wenn ihr nächstes Jahr um die Zeit, ähm, wird hier vielleicht jemand stehen, der sagt: „Boah, zweitausendzweiundzwanzig war's richtig geil." Ja, und das war schon immer so. Es war immer, letztes Jahr war's immer geiler. Also freut euch, dass ihr jetzt in diesem Jahr lebt. Das ist nämlich jetzt gerade ziemlich geil eigentlich. Ähm, so, das ist in jedem Bereich so, ja. So, ähm, das heißt, im Prinzip hatten wir, äh, äh, Lookalike Audiences, Interessen-Retargeting und so funktioniert alles nicht mehr so effektiv. Wir haben nicht mehr genügend Daten, die sind alle nicht mehr so geil. Ähm, Tracking-Attribution ist super ungenau. Die Conversions kommen bis zu zweiundsiebzig Stunden verzögert in den Add-Account rein. Das ist sowieso richtig, ähm, Pain und, ähm, ja, das ist einfach alles für'n Arsch. Das bedeutet, mit First Party Data ist Creative dein Targeting. Hä? Also Creative ist jetzt mein Targeting. Und das müsst ihr euch jetzt mal vorstellen. Creative ist jetzt euer Targeting und ich werd' euch jetzt auch mal erklären, warum und warum ihr vielleicht was ändern müsst in eurer bisherigen Denkweise. Denn (seufzt) wir hatten letztens ein-- äh, auf unserer Plattform hatten wir Per zu Gast von Meta und der hat was, ähm, Cooles gesagt und das hab ich mir mal aufgeschrieben. Und er hat nämlich gesagt: „Der Meta-Algorithmus ist gut darin, relevanten Content für den Nutzer zu finden." Also, der Content, also Meta-Algorithmus ist gut darin, relevanten, interessanten Content für euch zu finden. Ich geb euch mal 'n Beispiel: Wenn ihr in, in Instagram auf euren Explore Feed geht, werdet ihr mit 'ner sehr hohen Wahrscheinlichkeit relevanten Content für euch finden, weil der Algorithmus guckt: „Was interessiert denn diese Person?" Das heißt, der hält dir einfach verschiedene ... Der beobachtet dein Verhalten, der hält dir verschiedene Creatives vor'n Latz und versucht rauszufinden, was ist für dich relevant. Und genau dasselbe kann der Algorithmus auch mit den Creatives machen. Was bedeutet das für euch? Also, ich hab übrigens hier mal 'n Screenshot gemacht. Uppsa, ja. So sieht mein, äh, ähm, so sieht mein Explore Feed aus. Was ist da bei mir drin? Nur Schmutz. Wir haben Jesus, wir haben Run, wir haben Gym-Sachen und irgend Frauen. So, ich hab keine Ahnung, warum die mir das ausspielen. Auf jeden Fall, wenn ihr jetzt so denkt, dann müssen wir diese Denke, ja, dass uns die Plattform kann dem Us-- kann rel-- dem, dem Content ... Eins, zwei, drei, Sprechprobe. Der, die, die Plattform kann relevanten Content an den User ausliefern. So, das bedeutet, wenn ihr jetzt Werbeanzeigen schaltet und nehmen wir mal an, hier in diesem Beispiel für einen Fahrrad-Onlineshop und ihr jetzt nur Creatives macht für Mountainbike fahren, dann wird der Algorithmus höchstwahrscheinlich nur noch Leute für euch finden oder das Ausstrahlen für Leute, die sich halt für Mountainbike fahren interessieren. So, und dann habt ihr halt aber 'n Problem, weil irgendwann wird diese Zielgruppe halt übertrieben ausgelutscht sein und das wird nicht funktionieren. Und deswegen müsste ihr jetzt umdenken und müsst hingehen und müsst halt schauen, dass ihr in euren Creatives mit dem Creative zieht, die Zielgruppe an.Ja, das heißt, ihr müsst viel mehr Verticals spielen, damit ihr dem Algorithmus die Chance gebt, dass er viele Assets hat, die er relevanten Leuten ausspielen kann. Ja? Schöner Tag mit der Familie, Fahrradfahren, mitm, mit dem Fahrrad zur Arbeit, äh, E-Bike für die Oma oder so, ne? Oder ich kenn auch viele junge Leute mit dem E-Bike. (holt Luft) Ähm, also, da müsst ihr halt die Breite reinbringen. Wenn ihr den Algorithmus jetzt richtig füttern wollt und ihr würdet halt eher im Targeting broad reingehen, ähm, statt dass ihr jetzt anfangt mit Lasertargeting. Lasertargeting ist gestorben, gibt's nicht mehr. Könnt ihr vergessen. Kannst du verlöten. Und um das Ganze jetzt richtig, ähm, zu machen, müssen wir unsere Ads richtig analysieren können. Denn wenn es jetzt alles sich um Ads dreht und wenn wir unsere Zielgruppe anhand von Ads finden, müssen wir auch in der Lage sein, die Werbeanzeigen richtig analysieren zu können. Sonst passiert euch nämlich das, wie vielen, ja, die sagen: „Ja, iiich glaub', Performance Creatives sind so schnelle Schnitte." Oder: "Ich habe da voll die coole Idee. Ich hab was gesehen, weil jemand anders. Wir kopieren das mal, gucken ob's bei uns auch funktioniert." Ja, und dann seid ihr immer in so einem komischen Fahrwasser, wo ihr nicht, wo ihr Erfolge nicht reproduzieren könnt, ja, wo ihr nicht wirklich Learnings generieren könnt und wo ihr auch nicht mit Hypothesen arbeiten könnt, die ihr halt dann später widerlegt. Und deswegen müsst ihr halt eure Creatives zerlegen. Wie funktioniert das? Ich habe euch mal ein Beispiel mitgebracht. Also, das hier sind Ad Building Blocks. Das ist jetzt so ein Ding, wo ihr ein Foto machen solltet, weil ihr werdet euch später ärgern, wenn ihr es nicht gemacht habt und ich klick gleich ganz schnell weiter. (holt Luft) No Shit. Ich weiß, dass ihr euch ärgern werdet. Also, die Struktur eines Creatives ist immer gleich. Daran wird sich nichts ändern, verspreche ich dir. Es ist immer eine Hook, es ist immer, es sind immer Features und USPs und am Ende ist es ein Call to Action. Diese drei Blöcke sind bei jedem Creative immer gleich. Ende. Wenn euch einer fehlt, habt ihr 'n Scheiß Creative, sag ich euch, wie's ist. So wird's sein und ich werd' es euch auch gleich beweisen. So, und die anderen Dinger, diese Blogs, die habt ihr euch jetzt zum Glück abfotografiert, da muss ich die jetzt nicht, äh, äh, alle vorlesen. Die werdet ihr benutzen, um euer Creative später zu bauen und daraus Variationen abzuleiten. Und was ich damit meine, erkläre ich euch jetzt gleich. So, das hier ist Paula, die arbeitet bei uns und die wurde dazu gezwungen, eins von diesen UGC-Ads zu bauen für 'n Kunden von uns und das gucken wir uns jetzt einmal gemeinsam an. Ich hoffe, der Ton geht jetzt. (Videostimme auf Englisch) (Schmunzeln) So, wer hat das Gefühl, dass er so oder so ähnlich 'ne UGC jetzt schon tausendmal gesehen hat? Ja, ich auch. So, was steckt denn jetzt dahinter? Ganz einfach. Jetzt müssen wir mit unseren Building Blocks arbeiten. Und zwar so: Wir haben wieder das, was ich euch gesagt habe, was sich nicht ändert. Wir haben die Hook, wir haben das Feature-Set, wir haben USPs, wir haben den Call to Action. So, jetzt teilen wir uns diese Ad einmal auf. Das bedeutet so. Und jetzt kommt die Magie. Tada. Das waren die Ad Building Blocks, die sich dort darin befinden. Erstens, die Hook war, wir zeigen das Problem. Also, was war das Problem? Kein Bock auf lästiges Schnippeln. So, die hat keinen Bock, nach der Arbeit zu kochen. Zweites Ding. In, im Body sozusagen. Wir stellen das Produkt vor. Da hab ich was vom Bofrost. Juhu, der Schupfnudelmix. Zweitens, Demo. Es ist so einfach, es zuzubereiten. Ich kipp's einfach in die Pfanne rein. Geil. Benefits. Ja, es geht schnell und es ist noch gesund. Und dann haben wir zweimal noch das gewünschte Ergebnis. Sie sagt: „Ich bin super satt, bin super glücklich. Ich würd's empfehlen, ich werd' da öfter bestellen, bestell's auch." So, mäßig. Okay? War eigentlich voll einfach, ne? So, ich komm gleich aufn Punkt, warum das wichtig ist für euch später in der Analyse, aber wenn ihr so arbeitet, wird's halt geil. So, jetzt, das ist jetzt für alle, die E-Commerce machen. Wer macht hier E-Commerce? Händchen hoch. Okay. Wer macht hier Leadgen? Was machen die anderen? Okay, noch mal. Wer macht E-Commerce? Wer macht Leadgen? Also, musst ja schon mal mitmachen hier. So, also noch mal schönes Leadgen-Beispiel von mir. (kichern) Also, hier haben wir jetzt mal 'ne Ad, eh, eh, von uns, weil wir generieren Leads und das interessiert euch bestimmt, weil ich kann euch nämlich sagen, dass diese Ad funktioniert. Also könnt ihr auch von dieser Ad etwas lernen. Also, die Hook ist in diesem Fall das gewünschte Ergebnis. Hör auf zu raten, welche Ad am besten performt und schließe die Lücke zwischen Daten und Kreativität. (Musik stoppt) So, okay, das wollen wir haben. Wir wollen nicht mehr raten bei Creatives - passte zu dem Vortrag hier - sondern wir wollen die Lücke schließen. Dann: Wir sprechen über das Problem. (fünf Sekunden Pause) Wir sprechen über das Problem. Das Problem ist nicht, dass deine Kampagnen nicht richtig geschaltet werden oder dass deine Creatives nicht gut aussehen. Das Problem in den meisten Unternehmen ist, dass es keine Verbindung zwischen Kreativität und Analytics gibt. Dann haben wir den Block genommen Intro Product.Das Creative Management macht aus dem entweder kreativ oder analytisch ein kreativ und analytisch und bringt somit mehr Performance in deine ADS. Storytelling. Als spezialisierte Agentur im Bereich Social Performance Advertising sind wir verpflichtet, jeden Bereich in unserer Agentur auf Performance zu trennen. Deshalb erstellen wir nicht nur schöne Werbeanzeigen, sondern Werbeanzeigen, die verkaufen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bilden wir unser internes Creative Team aus. Jetzt die Benefits. Jetzt fragst du dich vielleicht: „Was bringt mir das?" Good News. Das gleiche Ausbildungsprogramm kannst du für dein Unternehmen oder Marketingteam nutzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Und hier als Call-to-Action wieder das gewünschte Ergebnis genommen. Wenn du jetzt die Verbindung zwischen Kreativität und Analytics schaffen möchtest, dann vereinbare einen Termin mit uns und wir schauen, ob wir diese Systeme in dein Unternehmen bringen können. Diesen Aufbau kann jeder, der von euch Leadgen macht, einfach kopieren. Ihr könnt ihn einfach kopieren. Macht einfach die Geschichte von eurer Firma dahin, ihr macht da euer Produkt rein. Könnt ihr einfach kopieren, funktioniert. Wenn ihr es jetzt gut einsprecht, da ist schon einiges an schauspielerischer Leistung dazu. Das muss man ehrlicherweise dazu sagen. Da hätte ich mir schon einen kleinen Applaus gewünscht, aber gut. Ja, danke. Okay, gut. Jetzt geht es mir besser. Also, diese Ad Building Blocks könnt ihr variieren, wie ihr lustig seid. Ja, also das ist jetzt mal so ein Beispiel. Natürlich muss es am Ende irgendwie einen Sinn ergeben. Ihr könnt jetzt nicht euch die ausdrucken und dann einmal würfeln und dann macht ihr draus einen Ad, sondern da muss natürlich schon irgendwie ... Das muss funktionieren. Aber basically sind es nicht mehr als diese Blocks, die ich euch vorhin abfotografieren lassen habe. Und das ist sozusagen nur mal ein Beispiel, wie ihr jetzt die Variation reinbringt. So, und jetzt wird es interessant. Wenn wir jetzt die Sachen analysieren, dann kommt sie ins Spiel. Die gute alte Aida. Wer kennt sie nicht? Tofu, Mofu, Bofu. Ist egal, wie wir es nennen. Full Funnel, Aida, wurscht. Und das ist es nämlich wieder: Im Marketing bleibt alles gleich, es ändert sich nichts, immer dieselbe Grütze. Wir müssen es nur in das jetzige Zeitalter adaptieren, denn es ändert sich ja nichts am Mensch. Also, warum Gucken wir uns jetzt mal die AIDA an. Die AIDA sieht nämlich jetzt so aus: Attention messen wir bei unserem Creative mit der Thumbstop-Ratio. Also, wenn wir wissen, dass die Thumbstop-Ratio gut ist – hier mal als kleine Benchmark – 20% plus ist gut – dann wisst ihr was? Genau, ihr wisst, dass eure Hook funktioniert habt. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt eine funktionierende Hook. Geil. Wenn ihr da unter 20% seid, wenn ihr da mit 11% rumpimmelt, dann braucht ihr eine neue Hook. Ihr braucht nicht eine neue Add, ihr braucht nur eine neue Hook. Schön den ersten Block einmal austauschen. Gut, haben wir. Habt nicht. Dann Interest. Da gucken wir auf die Average Watch Time. Nach der Hook guckt ihr noch weiter. Also die Watch Dann gucken wir auf die Watch Time. Wenn ihr weiter guckt, habe ich auch den Body richtig gemacht und interessant. Wenn die Watch Time scheiße ist, weiß ich, okay, die Hook war gut, aber das, was ich in der Mitte fabriziert habe, hat nicht funktioniert. Ich muss die Mitte austauschen. Hook war gut, Mitte austauschen. Hier hat man eben eine Average Watch Time von drei Sekunden plus. Das erscheint relativ wenig, aber ihr wisst ja, wie viele weiterscrollen und die beeinflussen ja eure Zeit und drücken die nach unten. Und dann haben wir noch den Outbound-CTR, also den Klick von der Ad weg. Da haben wir mal als Benchmark 1,5%. Wenn diese Benchmark erreicht ist oder höher ist, dann wisst ihr was? Richtig, dass euer CTR funktioniert. Wenn alles gut ist und Outbound Click scheiße ist, dann wisst ihr, Call to Action war scheiße, darf ich den noch mal neu aufnehmen. Und wenn ihr mit so einem System arbeitet, müsst ihr halt nicht ständig immer alles wieder von vorne aufnehmen, sondern ihr könnt auch nur einzelne Parts austauschen und viel schneller rausfinden, was funktioniert und was nicht funktioniert. Und dann haben wir natürlich noch die Action, also Outbound Click-to-Purchase-Ratio. Das wollen wir natürlich dann wieder in Verbindung setzen mit den wenigen Daten, die wir haben, dann natürlich bestätigen zu können, dass das jetzt nicht nur alles super witzig war, aber am Ende kauft keiner. Wir müssen schon noch versuchen, das in Verbindung zu setzen mit den Daten, die wir dann zur Verfügung haben. Aber auf diese Art und Weise könnt ihr endlich mal euer Creative richtig auseinandernehmen und herausfinden, wie das richtig funktioniert und wo ihr neu produzieren müsst und wo ihr nichts neu produzieren müsst, weil ihr eben Dinge gefunden habt. Hier ist mal ein Beispiel, zum Beispiel, wie man jetzt so ein Video dann analysiert. Wir sehen hier links, Thumpstop Ratio 23,97%. Hier war die Hook: „Ein schöner Tag mit der Familie auf der Rennbahn. Ist Werbung für die Kölner Pferderennbahn. Kann ich euch nur empfehlen, kommt mal vorbei. Ist schön. So, also die Hook funktioniert. Cooler Tag mit der Familie. Geil, abgehakt. Hook haben wir. Dann, Average Watch Time vier Sekunden plus. Also das, was danach gekommen ist, hat auch funktioniert. Kinderschminken, ha, ha, hi. Super. Und dann haben wir die Click Through Rate 1,84%, super. Und wir haben es hier jetzt noch in Verbindung gesetzt mit Click-to-Add-to-Cart-Ratio. Das hatte was mit dem Tracking zu tun, dass wir nur bis zum Add-to-Cart tracken konnten. Das war, wenn die Leute geklickt haben auf „Jetzt Ticket sichern. Das heißt, das haben wir noch hier versucht in Verbindung zu setzen, natürlich dann mit dem Creative und haben gesehen, also Outbound-Click ist geil und Click-to-Ed2Card-Ratio auch gut, also Creative gut, Angle, Haken dran, haben wir.Den behalten wir. Der nächste auch gut, ich gehe den jetzt nicht noch mal durch, aber wir sehen, da muss man jetzt kein Genie für sein, das ganz rechts am schlechtesten funktioniert hat. So, was machen wir jetzt? Wir kümmern uns nur noch diese beiden und lassen den erstmal rechts liegen. Ja, viele Leute machen den Fehler, dass sie dann sagen ja okay, cool, hier können wir jetzt nochmal nachbessern, aber erstmal auf die Sachen stürzen, die funktionieren. Leute, ihr müsst erstmal kosteneffizient arbeiten, ihr müsst erstmal profitabel werden. Der Bums muss erstmal laufen. Ja, und wenn alles läuft, dann könnt ihr euch dann um das Ding hier ganz rechts kümmern. Aber wir kümmern uns immer erstmal um die Sachen, die uns gute Ergebnisse liefern. Ja, also ihr müsst da auch radikaler werden, dass ihr sagt wirklich, ich stürze mich jetzt nur auf die Sachen, die hier funktionieren. Übrigens zweiter Engel war eben ein Tag im Grünen, da ging es dann eher Werbung fürs Hippodrom. Für die mit Hut und Monokel. Spaß, man kann da ganz normal hingehen. Also aber man kann auch mit Hut hingehen, das ist auch kein Problem. Das letzte Mal war ein Hutwettbewerb, also ganz wilde Hüte. Ja, so, jetzt gibt es aber natürlich einige von euch hier, da bin ich mir relativ sicher, die sagen aber ich schalte Image ads, ich kann mit deinem ganzen Vortrag nichts anfangen, Simon, ich schalte doch Image ads, ist doch scheißegal, ob du Images ads schaltest oder nicht, es funktioniert trotzdem, nur eben anders. Auch für Images ads funktioniert bleibt das gleich. Ja, ihr habt trotzdem eine Hook. Ja. Warum? Never not soft Tampons. Wer weiß, was Soft Tampons sind? So, wer weiß nicht, was Soft Tampons sind? Gut, ich erkläre es kurz. Soft Tampons sind Tampons, die soft sind. Mein Gott. Nein, die sind für Menstruierende, die z.B. Sex während der Periode haben möchten, die das. Die Sport machen oder die am Strand sein wollen, weil das sieht man nicht, weil es hat kein Rückholbändchen und es ist eine total geile Innovation für Menstruierende. Die sind Kunde von uns. Deswegen weiß ihr das alles. So. Also probiere es aus. Hier steht es ja ideal für Sex, Spa und Sport. Perfekt. Dann habt ihr hier die CTR und die CTR seht ihr jetzt hier nicht, weil das wäre ja um die Ad rum. Das ist dann Headline CTR, das wäre dann auf der Plattform, aber es funktioniert trotzdem. Wenn wir das ganze jetzt noch mal auf die AIDA Formel hier umkrempeln, dann würdet ihr natürlich merken, dass wir die ersten beiden Sachen natürlich nicht messen können, weil wir keine Thumbstop Ratio haben und keine average Watch time. Da müssen wir uns dann tatsächlich auf den Outbound Klick und die Relation quasi zu dem Purchase, also Click to Purchase Ratio konzentrieren. Aber auch Image Ads können wir im Prinzip analysieren. Ja, das sieht dann z.B. so aus. Was können wir jetzt daraus erkennen? Wir können daraus erkennen, dass das linke Creative hier hat eine ganz hohe, also die höchste Click through Rate. Aber wir sehen, dass die Click to Purchase Ratio da am schlechtesten ist. Ja, jetzt könnte man dann daraus ableiten, dass vielleicht falsch kommuniziert wird oder die Person mit einem falschen, mit einer falschen Motivation auf die Ad klickt und dann am Ende nicht kauft. Und dann sehen wir auf der anderen Seite aber genau das Gegenteil. Wir haben die schlechteste Click for Rate, aber die stärkste Click to Purchase Ratio. So, das heißt, man weiß halt, okay, die Kommunikation war hier wahrscheinlich sehr gut und man könnte jetzt eben gucken, was wo ist jetzt der Unterschied? Und wenn man jetzt blöd wäre, dann würde man jetzt sagen, cool, wir optimieren auf die Ad. Wenn man halt schlau ist, nimmt man die Learnings davon und macht damit nur noch mal neue Ads. Ja, das wäre die Idee, wenn ihr das auch mit Image Ads macht. Und deswegen habe ich hier einen Quote Erstelle Creatives nach System und analysiere holistisch. Ihr müsst einfach mit einem System arbeiten, dann könnt ihr Sachen für euch ableiten, ihr könnt herausfinden, was für euch funktioniert und was nicht funktioniert. Ihr könnt das Ganze rational bewerten und ihr macht keine Ads, die einfach mal so auf Schauen wir mal und hoffentlich ja, weil das ist scheiße. Und das nervt auch alle im Marketing ehrlich gesagt. Und deswegen benutze es einfach so, wie ich das euch gesagt habe, dann funktioniert der Bums auch. Und für alle, die dazu noch Fragen haben, können wir entweder jetzt gleich eine Frage stellen oder ihr könnt mir einfach eine Email schreiben, ihr könnt mir auf Instagram folgen. Und für die aus der ersten Reihe, die sich fragen, was hat der Typ für Nerven, dass er hier mit so einem fetten Knutschig auf die Bühne geht, auch dafür habe ich ein Instagram Story Highlight gemacht, wo ich mich dafür erkläre. Dankeschön. Ja, vielen, vielen Dank, Simon. Super spannender, cooler Vortrag. Ich glaube viele haben die Slides abfotografiert, Videos davon gemacht. Ich selber habe mir auch ganz, ganz viel mitgeschrieben. Gibt es noch Fragen aus dem Publikum? Also habt ihr es alle verstanden? Es können nicht alle auf einmal. Das geht nicht, ne? Okay, dann habe ich eine Frage. Wie würdest du oder was würdest du jetzt empfehlen? Das sind natürlich super viele Tipps, wenn man das bisher noch gar nicht macht, diese Test und Learn Strategie sozusagen insgesamt, wie starte ich denn am besten? Wie setze ich mir das auf? Also ich könnte das jetzt kopieren, dein großes Bild, was du hattest mit deinen Hooks und so weiter. Ja, prinzipiell ist erstmal einfach wichtig, dass man.Das Grundsystem einmal verstanden hat und da muss man auch nicht wahnsinnig n großen Vorlauf für haben, um damit anzufangen. Ja, wenn du einfach jetzt anfängst, deine Ads so zu betrachten-- ja, ich bin mir auch sicher, dass der ein oder andere oder die ein oder andere von euch viel schon instinktiv richtig macht. Ja? Nur ihr kennt alle den Punkt, wenn man jetzt nicht wirklich, wenn man nur noch so n Gefühl hat, ja, ihr habt n gutes Gefühl, das funktioniert, alles cool so, aber dann funktionierts mal nich und dann macht ihr wieder was nach Gefühl, dann funktionierts wieder nicht, dann wird ihr unsicher. Und deswegen ist es wichtig, dass ihr mit nem System arbeitet, damit das Ganze eben auch rational bewertbar ist und dass ihr eben nicht nur die ganze Zeit nach eurem Bauchgefühl die Werbeanzeigen schaltet und die Creatives baut, sondern ihr son System habt. Und deswegen glaube ich, ist es nicht so schwierig für euch, das zu implementieren. Ihr habts ja jetzt im Kopf, ihr wisst ja jetzt, wie ichs mache, dann macht das einfach nach. Cool, danke. Gibt es noch weitere Fragen? (lacht leise) War scheinbar total deutlich. Da hinten. Ah, da hinten. Ja. (übersprechen 00:01:57) Ich wollt grad noch fragen ...(unverständlich) Ja, also Testzeitraum mindestens sieben Tage würd ich sagen. Ähm, Budget sollte natürlich auch jetzt sag ich mal bisschen mehr als fünfzehn Euro am Tag schon sein, damit natürlich die Datenmenge passt und man daraus auch irgendwie Daten rauslesen kann, dass es signifikant ist. Ja. Aber die Frage sollt ich mal mit reinnehmen, die wird immer gestellt. (lacht leise) (lacht) Wie viel steckt ihr denn selber ...(unverständlich) bei, weil ich hab ziemlich kleine ...(unverständlich) zwei Mal. (...) Das ist schon erstaunlich (...) (lacht) Kauf endlich, dann hörts auf. (lacht) Also die Frage für alle im Livestream war jetzt gerade, wie viel steckt ihr in eure Ads tatsächlich rein, weil der Kollege die sehr häufig sieht? Also (übersprechen 00:02:50) ich, ich würd mal Marius kurz fragen, weil der schaltet der, den Ad-Account, das heißt, Marius hier, ähm, der arbeitet bei Adbaker und der ist dafür verantwortlich, dass ihr mein Gesicht so oft sehen müsst. Marius, wie viel ist es? Monatlich über alle Kanäle hinweg ...(unverständlich) Monatlich über alle Kanäle hinweg ne sechsstellige Summe, sagt er. Da stell ich noch mal ne Frage. Ähm, also ...(unverständlich) oder ballert ihr das ganz durch? Ja. Wird einmal völlig durchgewischt. Egal. (lacht) Gut. Gibt es noch weitere Fragen? Ansonsten an dieser Stelle herzlichen Dank. Wir haben für dich auch ein kleines Spendenzertifikat. Die OMKB spendet hundert Euro für Tech for a better World. Das kannst du dir aufhängen, wenn du möchtest. Danke. Genau. Und ansonsten würde ich sagen, einen großen Applaus an dich. Echt richtig cool, was man mitm Hauptschulstudium, äh, Hauptschulabschluss machen kann. Hauptschulstudium? (Applaus)

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ADBAKER

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Die größte Herausforderung im Paid Social sind die immer weiter steigenden Kosten bei der Neukundengewinnung. In diesem Vortrag erklärt dir Simon Mader (Co-Founder von Adbaker), welche Hebel du bedienen kannst, um entgegenzuwirken.

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