Company to Watch | FINDOLOGIC
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Company to Watch | FINDOLOGIC

Zusammenfassung

FINDOLOGIC ist eine europäische SaaS-Plattform für Onsite-Marketing in E-Commerce Shops. Der COO Simon Reichel erklärt, wie intelligente Suche, Navigation und Personalisierung die Produktfindung optimieren und damit direkt auf Conversion und Customer Loyalty wirken – nicht nur beim ersten Kauf, sondern über alle Devices hinweg.

E-Commerce Marketing mit FINDOLOGIC: Produktfindung als Erfolgsfaktor

Bei der Conversion im Online Shop kommt es auf eines an: Der Kunde muss die Produkte finden, die er sucht – oder sich inspirieren lassen. Simon Reichel, Chief Operating Officer von FINDOLOGIC, erklärt im Format "Company to Watch" der OMBK, warum die Produktfindung das Epizentrum der User Experience ist. Das Unternehmen bietet seit 14 Jahren SaaS-Lösungen für Search, Navigation und Personalisierungslösungen in Online Shops an und zählt europaweit führende Brands wie EDEKA, Expert und REWE Digital zu seinen Kunden.

Was ist FINDOLOGIC?

FINDOLOGIC versteht sich als Software für Onsite-Marketing – also für alle Prozesse, die direkt im Shop stattfinden. Mit mittlerweile 60 Mitarbeiter:innen konzentriert sich das Unternehmen auf die beiden wichtigsten Wege, wie Kund:innen in einen Online Shop navigieren:

  • Zielgerichtet: Der Kunde weiß, was er will, und nutzt die Suche
  • Explorativ: Der Kunde lässt sich inspirieren und navigiert durch Kategorien
  • Kernproblem: Alles, was Kund:innen nicht finden, können sie nicht kaufen

Die Customer Journey ist kein Funnel – sondern ein Infinite Loop

Ein zentraler Gedanke von Simon Reichel: Die Customer Journey endet nicht beim ersten Checkout. Stattdessen geht es um ganzheitliche, geräteübergreifende Erlebnisse, die Kund:innen immer wieder in den Shop zurückbringen. Das zeigt sich besonders beim Thema Mobile versus Desktop: Viele informieren sich unterwegs auf dem Smartphone, kaufen aber lieber am Laptop. Eine optimierte User Experience muss auf beiden Geräten funktionieren und Brand Awareness sowie Brand Loyalty aufbauen.

Das Suche-Problem: Warum textbasierte Ergebnisse nicht mehr ausreichen

In den meisten Online Shops liefert die Suchfunktion eine schlichte Liste von Texttreffern. Das führt häufig zu einem Problem: Kund:innen brechen ihre Journey ab, weil die Suchergebnisse nicht hilfreich sind. Ein Beispiel: Wer nach "schwarzem Polo" sucht, erhält oft hunderte generische Ergebnisse statt einer gezielten Auswahl.

FINDOLOGIC hat dafür seit 2020 die Lösung "Visa" entwickelt – eine Intent Detection, die über die textuelle Relevanz hinausgeht. Statt dumme Keyword-Matching-Spiele zu spielen, erkennt die Software automatisch, was der Kunde wirklich meint.

Die Visa-Lösung: Intelligente Intent Detection in der Praxis

Nehmen wir das Beispiel shopforrunners.com: Ein Kunde, der bereits von Adidas ausgestattet ist, sucht die passenden Laufschuhe. Statt 500 Ergebnisse zu sehen, wird über den Suchergebnissen automatisch ein Brand-Slider eingeblendet – ähnlich wie auf Google oder Instagram. Damit kann sich der Kunde selbst weiter eingrenzen und die Journey fortsetzen, statt sich durch eine Unmenge zu wühlen.

Das funktioniert wie ein stationärer Verkäufer, der fragt: "Welche Art von Adidas-Schuhen – für Indoor Training?" Diese intuitive Führung lässt sich direkt messen: Sessions werden länger, die Conversion Rate steigt, und Kund:innen finden schneller, was sie suchen.

Smarter Onsite-Marketing: Die wichtigsten Hebel

Simon Reichels abschließende Empfehlung für E-Commerce Marketing Profis: Vergiss die Buzzwords, konzentriere dich auf die Basics und die Touchpoints, die wirklich zählen:

  • Mobile Experience: Wie funktioniert deine Mobile Website wirklich?
  • Neukunden-Intuitivität: Wie einfach ist es für Neukunde, das zu finden, was sie suchen?
  • Loyalität von Stammkunden: Wie halte ich regelmäßige Käufer engaged?
  • Smartes Onsite-Marketing: Setze auf die zentralen Lösungen – Search, Navigation, Personalisierung, Recommendations

Das Takeaway für Marketer:innen

Gutes E-Commerce Marketing fängt nicht bei Ads oder Social Media an – es fängt dort an, wo Kund:innen deine Produkte finden müssen. Wer Search, Navigation und Personalisierung optimiert, baut die Grundlage für höhere Conversion Rates, längere Sessions und vor allem: wiederholte Käufe über alle Devices hinweg.

Häufige Fragen

Was ist FINDOLOGIC und wer nutzt die Plattform?

FINDOLOGIC ist eine europäische SaaS-Plattform für Onsite-Marketing in Online Shops. Sie spezialisiert sich auf Search, Navigation und Personalisierungslösungen. Zu den Kunden gehören führende Brands wie EDEKA, Expert und REWE Digital.

Warum ist Produktfindung so wichtig für E-Commerce?

Weil alles, was Kund:innen nicht finden, können sie nicht kaufen. Die Produktfindung ist das Epizentrum der User Experience im Online Shop – egal ob über Suche oder Navigation.

Was ist die Visa-Intent-Detection und wie funktioniert sie?

Visa ist FINDOLOGIC's Lösung für intelligente Suche (seit 2020). Sie erkennt automatisch, was ein Kunde wirklich sucht – nicht nur Texttreffer. Bei der Suche nach "schwarzem Polo" blendet die Software automatisch Filter oder Brand-Slider ein, sodass der Kunde seine Ergebnisse selbst eingrenzen kann.

Warum ist die Customer Journey kein Funnel?

Weil der Kauf nicht das Ende ist. Simon Reichel beschreibt die Customer Journey als "Infinite Loop" – Kund:innen kommen über mehrere Geräte, zu verschiedenen Zeiten und mit unterschiedlichen Intentionen zurück. Das Ziel ist Brand Awareness und Loyalität über alle Touchpoints hinweg.

Welche Basis-Tipps gibt es für besseres E-Commerce Marketing?

Konzentriere dich auf Fundamentals: Wie funktioniert deine Mobile Website? Wie intuitiv ist dein Shop für Neukund:innen? Wie halte ich Stammkund:innen engaged? Dann optimiere die wichtigsten Touchpoints: Search, Navigation, Personalisierung und Recommendations.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, und da sind wir auch schon wieder zurück hier live von der Mainstage der OMBK im schönen Moabit im Herzen von Berlin. Ja, was für ein Start in den Tag. Vielen Dank für die zahlreichen Fragen und euer Interesse an unserem ersten Vortrag heute von DB Cargo und ich freue mich jetzt, dass wir in unser beliebtes Format einsteigen, Company to Watch. Ich möchte ganz herzlich im Rahmen der OMBK Simon Reichel begrüßen. Simon ist Chief Operating Officer von Findologic und uns jetzt per Remote zugeschaltet. Schönen guten Morgen, Simon. Ich grüße dich. Servus. Guten Morgen, Mario. Servus. Das heißt, du bist uns aus dem Süden zugeschaltet. Da habe ich das richtig interpretiert, Simon. Das hast du richtig interpretiert. Cool. Simon, wir haben jetzt gerade im Vorspann zum Company to Watch Lot auch einen ganz dezenten Spot von euch gesehen. Aber für alle, die es gegebenenfalls noch nicht ganz verstanden haben, was es bei Findollogic eigentlich geht, erkläre doch mal, was macht Findollogic eigentlich? Und was uns natürlich auch interessiert, Simon, was sind in dem Zusammenhang deine Aufgaben bei Findollogic? Ja, selbstverständlich. Also ein kurzer Abriss zu diesem Drei-Minuten-Video noch ergänzend. Wir verstehen uns als Software für Onsite-Marketing. Genauer ist es Software-as-a-Service zu Search, Navigation, Personalisierungslösungen in Onlineshops. Wir machen das Ganze seit 14 Jahren, gehören in Europa zu den Marktführern mit Brands, die man vor allem natürlich auch in Deutschland kennt, wie eine Edeka, Expert, Österreichgruppe, eine Rewe Digitalgruppe etc. Wie wir es im Video gesehen haben, ist das Epizentrum der UX immer alles rund die Produktfindung. Also egal, wir können ja nur zwei Sachen machen, Mario. Entweder wir gehen in den Onlineshop, wissen, was wir wollen, dann suchen wir oder wir wollen uns inspirieren lassen, dann navigieren wir. Und Fakt zu beiden Journeys ist, dass alles, was wir nicht finden, können wir nicht kaufen. Und genau dazu leisten wir eigentlich im großen Stil Abhilfe. Ja, fantastisch. Und Simon, was sind deine Aufgaben genau bei Finder Logic? Ich schaue, dass der operative Ablauf funktioniert. Also stellst dir vor, wie ein operativer Geschäftsführer, der schaut, dass der Support, das Projektmanagement, also sprich die ganzen Services miteinander Hand in Hand greifen. Marketing wird nebenbei mit verantwortet. Wir sind 60 Mann, da wird einem nie langweilig. Das glaube ich gerne. Beeindruckende Story mit mittlerweile dann 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und Simon, du hast es gerade ja richtigerweise erwähnt. Entweder ich habe einen klaren Intent, weiß, was ich kaufen möchte, habe einen recht zügigen Checkout-Prozess dann gegebenenfalls. Oder aber: „Ich lasse mich inspirieren, ich möchte Produkte finden, die zu mir passen. Warum ist es denn eigentlich so wichtig, die UX, die User Experience in einem Onlineshop zu optimieren? Wie gesagt, es steht und fällt damit. Ich habe auch eine wunderschöne Slide in meiner Präsentation morgen mit dabei. Es endet ja nicht heute mit uns zwei, Mario. Wir sehen uns ja hoffentlich wieder morgen. Ich habe da einen schönen Satz rausgesucht, und zwar, dass die Customer Journey kein Funnel ist, sondern der Infinite Loop. Das behandeln wir vor allem an dem klassischen Use Case aus der Praxis, also Mobile-versus-Desktop. Du kennst das wahrscheinlich auch aus deiner eigenen Erfahrung: Wir sitzen, wenn wir Zeit haben, auf unserem Mobilephone. Darüber informieren wir uns, kaufen, meistens aber am Laptop, weil das alles angenehmer ist. Trotzdem, ganz wichtig, wir werden uns noch mal anschauen, dass diese Customer Journey eben nicht einmalig zum Kaufabschluss, zum smoothen Checkout, wie du es gerade genannt hast, führt, sondern immer wieder on any device ganzheitliche Erlebnisse für wirklich wahre Brand Awareness und eben Brand Loyality darum geht. Okay. In eurem Trailer oder in eurem Spot war auch die Suche als ganz wichtiger Punkt, entsprechend in der Navigationsfunktion entsprechend zu sehen. Suche funktioniert nach wie vor ja zu großen Teilen textbasiert und bei den meisten Shops ist es auch entsprechend so, dass wenn ich eine Textsuche eingebe, dann die üblichen Snippets entsprechend zurückbekomme mit Textinformationen. Bei vielen Shops leider nicht sehr hilfreich, sie nicht sehr wertvoll. Das heißt, Suche führt häufig dazu tatsächlich, dass ich meine Customer Journey in einem Shop entsprechend abbrechen muss, weil ich nicht zufrieden bin mit den funktionalen Suchergebnissen, die ich dann tatsächlich auch erhalte. Im Jahr 2022 sind wir mittlerweile angekommen. In der Texteingabe bei der Suche ist es da wirklich immer noch ausreichend, das Ganze eins zu eins dann eben auch mit weiteren Textsnippets zu beantworten? Oder gibt es da nicht vielmehr innovativere, sinnvollere, bessere Möglichkeiten, diese User Experience zu fördern? Vollkommen berechtigt. Vielen Dank. Wir haben ein eigenes Produkt dafür entwickelt, die Visa. Seit 2020 sind wir mit genau dieser Intent Detection, die du ansprichst, am Markt. Es ist nicht nur eine reine textuelle Relevanz, die dir da wieder hunderte von Ergebnisse liefert. Sagen wir mal, du interessierst dich für einen Polo, vielleicht gibst du noch ein schwarzes Polo dazu ein. Trotzdem, auf den einen oder anderen einschlägigen Retaileern wirst du hunderte Ergebnisse kriegen. Wir schalten uns vor diese Ergebnisse und funneln smart, ohne dass wir da jetzt ins Detail gehen. Ich habe morgen schöne Slides mit dabei, wo wir das in der Praxis anschauen. Es ist nicht ein stupides Antwort-Frage-Spiel, was wir 2022 machen sollten. Okay, Felichter, wir haben gerade kurz die Zeit. Kannst du uns kurz erklären, was genau ist das für ein Element, was ihr vorschaltet vor die entsprechenden Textsnippets? Ja, super. Ich dachte, dein Blick auf die Uhr heißt: „Simon, beeil dich. Nein, das heißt, „Simon, wir haben noch zwei, drei Minuten Zeit. Insofern erzähl mal ruhig. Super gut. Ich habe morgen zwei, drei unserer Kunden mit dabei. Also auch jetzt gerne das iPhone zücken, auf shopforrunners. Com gehen, ein großer Onlineshop für, wenn es ja, ich sage mal, Schuhwerk geht. Generische Suchtbegriffe sind doch das Hauptproblem, was wir gerade besprochen haben, Mario. Sprich, du suchst jetzt, du weißt, du bist.Von Adidas schon von oben bis unten ausgestattet. Die Schuhe fehlen dir dazu. Du suchst nach Adidas, hunderte Ergebnisse kommen. Du wirst dich jetzt dann nicht durchscrollen und hoffen, dass der richtige Schuh kommt für dein Indoor Training. Wir bieten über den Ergebnissen einen Markenwelt-Slider. Der kommt über unsere Interdetection, weil wir Adidas erkennen als Brand, schalten in diesem Fall einen Slider, wie du ihn kennst, aus Google, Social Media et cetera, über alle Ergebnisse, sodass sich diese Unmenge erst mal dich überlädt, sondern du dich selbst weiter funnelst und weiterführst in deiner Journey und schränken dann auf entsprechende Subkategorien ein, weil es wird wahrscheinlich eine berechtigte Frage sein, wenn du nach Adidas suchst, was würde ich als stationärer Berater machen? Ich würd dich fragen: Ja, welche Schuhe von Adidas zum Beispiel? Äh, welche Shirts et cetera. Und das ist ganz einfach mit einer optimierten User Interface durch diese Absichtserkennung kombinierbar und führt einen User im Onlineshop einfach ganz anders. Ich wollte gerade sagen und das lässt sich wahrscheinlich auch sehr, sehr easy eben entsprechend dann auch in messbare Erkenntnisse herunterbrechen, was das gegebenenfalls ne, im Hinblick auf dann tatsächlich die User Session Time bedeutet, was das im Hinblick dann auch auf Conversion Rates und Co. bedeutet. Aber Simon, ich bin mir sicher, dass du eine Vielzahl eben auch an KPIs mitbringen wirst innerhalb deines Vortrags oder eures Vortrags hier im Rahmen der OMBK. Zum Schluss, Simon, welche abschließende Empfehlung hast du hier für unsere OMBK-Community? Es schauen eine ganze Menge an Marketingexpertinnen und -experten heute Morgen schon zu. Ähm, was möchtest du den Kollegen mit auf den Weg geben? Da werden mir wahrscheinlich alle diese Kollegen beistimmen. Wir sind alle schon länger in der Branche. 2022 werden wir wieder neue Buzzwords und neue Megatrends erleben. Was mein Learning ist und was ich mitgeben will, ist Basics entscheiden im Großen und Ganzen. Sprich, was bietet meine Mobile Website? Haben wir vorher behandelt. Wie intuitiv bin ich für Neukunden? Wie spannend bleibt mein Shop für treue Stammkunden? Und unsere Antwort morgen, wenn man so will, gerne einschalten zwanzig Minuten lang, wäre smartes OnSite-Marketing. Einfach 'ne Waffe an der Hand zu haben zu diesen bereits genannten wichtigsten Touchpoints Search, Navigation, Personalization, Recommendations. Ähm, schauen wir uns an. Ich hoffe, es ist dann was im Detail mit dabei. Wunderbar, Simon. Dann danke ich dir ganz herzlich, äh, dass du mir hier Rede und Antwort gestanden hast zu euren Lösungen im Bereich OnSite bei Fundologic. Ich wünsche dir und dem gesamten Team eine erfolgreiche und spannende OMKB. Hoffe, du findest die Zeit, Simon, schaust dir das ein oder andere von unseren Inhalten an und sage ganz, ganz herzlichen Dank hier aus Berlin. Schön, dass ihr Part of OMBK seid und schöne Grüße in den Süden. Vielen Dank zurück. Guten Tag. Danke schön.

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Beschreibung

In dem kurzen Interview mit Simon Reichel von FINDOLOGIC erfährst du mehr über die Company und was sie macht!

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