Startup-Roundtable mit SNOCKS, Air up und SUSHI Bikes
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Video: Startup-Roundtable mit SNOCKS, Air up und SUSHI Bikes

Zusammenfassung

Beim Startup-Roundtable diskutieren die Gründer von Air Up, SNOCKS und SUSHI Bikes über ihre E-Commerce-Strategien, Wachstumszahlen und die Auswirkungen der Corona-Krise. Von über 1,8 Millionen verkauften Flaschen bis zu zweistelligen Millionenumsätzen zeigen die drei Startups unterschiedliche Ansätze im Online-Shop-Management und der Marktplatz-Nutzung.

Startup-Roundtable: E-Commerce Marketing von drei erfolgreichen Gründern

Im Rahmen der OMKI-Plattform kamen drei innovative Startup-Gründer zusammen: Lena von Air Up, Johannes Kliesch von SNOCKS und Andi Weinziel von SUSHI Bikes. Der Roundtable zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Strategien im E-Commerce Marketing ausfallen können – und wie erfolgreich sie sein können.

Die Gründer und ihre Unternehmen

Lena von Air Up: Design trifft Innovation

Lena ist Co-Founder und Chief Evangelist von Air Up seit 2019 und verantwortlich für Produktdesign, Verpackung und Werbekampagnen. Die Idee entstand während ihrer Bachelorarbeit zum Thema Neuroscience meets Design. Air Up hat mit prominenten Investoren wie Frank Thelen und Ralf Dümmel begonnen – ganz ohne Höhle der Löwen. 2021 kam ein großer Coup: PepsiCo stieg als Investor mit einer 18-Millionen-Finanzierungsrunde ein.

Air Up verkauft ein innovatives System aus wiederverwendbaren Flaschen mit austauschbaren Duftpods. Diese ermöglichen es, Wasser mit Geschmack zu aromatisieren, ohne dabei auf künstliche Zusätze zu setzen. Das spart Plastikflaschen und Zucker ein.

Johannes Kliesch von SNOCKS: Vom Amazon-Ökosystem zur eigenen Brand

Johannes Kliesch ist Founder und CEO von SNOCKS, gegründet 2016 mit seinem Cousin Felix. Was als Sockenlabel begann, ist heute eine vollständige Lifestyle-Brand mit Unterhosen, Unterhemden und Hoodies. 2018 kam die Ausgründung SNOCKS Salting hinzu. Ganz aktuell eröffnete Johannes ein SNOCKS-Kaffee in Mannheim.

Besonders beeindruckend: SNOCKS hat sich erfolgreich aus dem Amazon-Ökosystem befreit. Während das Unternehmen 2016 stark auf Marktplätze setzte, arbeitet SNOCKS mittlerweile mit 55–60 Prozent des Umsatzes über den eigenen Online Shop. Ein Schritt, der vielen nicht gelingt.

Andi Weinziel von SUSHI Bikes: Bezahlbare E-Bikes für die Stadt

Andi ist Founder und CEO von SUSHI Bikes, gegründet 2018. Nach seiner Erfahrung mit der Influencer-Marketing-Agentur Sponsor Meow konzentriert er sich nun auf stilvolle, bezahlbare E-Bikes für junge Stadtmenschen und Berufsstarter. Mit nur 5.000 Euro Family Funding gestartet, hat SUSHI Bikes mittlerweile namhafte Investoren wie Joko Winterscheid und die MyMüsli-Gründer an Bord.

Wachstumszahlen: Beachtlich und vielfältig

  • Air Up: Über 1,8 Millionen Flaschen und mehr als 11 Millionen Pods verkauft
  • SNOCKS: Zweistelliger Millionenumsatz (über 10 Millionen Euro im letzten Jahr), mit wachsendem Anteil aus dem eigenen Shop
  • SUSHI Bikes: Mehrere tausend Fahrräder auf der Straße (über 1.000), genaue Zahlen werden noch bedeckt gehalten

Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf den E-Commerce

Die Fashion-Branche unter Druck

Johannes von SNOCKS berichtet, dass die gesamte Fashion-Branche im letzten Jahr um rund 20 Prozent eingebrochen ist. Der Grund liegt in der Customer Journey: Menschen kaufen Socken und Boxershorts häufig im Zusammenhang mit anderen Shopping-Events wie Urlaubsfahrten oder neuen Sneaker-Käufen. Ohne diese Auslöser sinkt die Nachfrage deutlich.

Preisdruck auf Marktplätzen

Ein großes Problem für E-Commerce-Unternehmen: Große Einzelhandelsketten, die offline unter Druck geraten, räumen ihre Läger über Marktplätze wie Amazon ab. Dabei drücken sie Preise massiv herunter. Johannes berichtet, dass der Durchschnittspreis für Boxershorts auf Amazon von etwa 40 Euro auf 20–25 Euro gefallen ist. Diese Preiserosion macht es für kleinere Online Shops schwer, Conversions zu erzielen.

Trotz dieser Herausforderungen zeigen sich die Gründer realistisch: Während große Retailer massiv getroffen wurden, haben es E-Commerce-Startups glimpflicher erwischt – profitieren aber auch nicht im erhofften Ausmaß.

Kernpunkte für dein E-Commerce Marketing

  • Diversifizierung über Marktplätze: SNOCKS zeigt, wie du langfristig vom Marketplace-Modell unabhängig wirst und mehr Gewinn über deinen eigenen Shop machst
  • Customer Journey verstehen: Nicht jede Produktkategorie profitiert gleich von Online-Shopping; kenne die Kaufmotive deiner Zielgruppe
  • Preiskampf auf Marktplätzen: Rechne mit Preisdruck durch große Retailer; differentiere durch Brand-Building, nicht nur über Preis
  • Supply Chain-Flexibilität: Lieferketten sind anfällig; baue Redundanz auf
  • Content und Storytelling: SNOCKS zeigt, dass authentischer LinkedIn- und Social-Media-Content (besonders auf TikTok) enorm wertvoll für Brand-Awareness ist

Praktische Learnings für dein Startup

Der Roundtable zeigt, dass erfolgreiches E-Commerce Marketing nicht heißt, alle Eier in einen Korb zu legen. Die erfolgreichsten Gründer nutzen Marktplätze als Sprungbrett, bauen parallel ihren eigenen Online Shop auf und investieren in Brand-Awareness über Content.

Gleichzeitig verdeutlicht die Corona-Erfahrung: Auch E-Commerce-Unternehmen sind nicht automatisch Krisengewinner. Wer Erfolg hat, versteht seine Customer Journey, diversifiziert Vertriebskanäle und baut eine starke Marke auf.

Häufige Fragen

Wie viele Produkte hat Air Up bisher verkauft?

Air Up hat über 1,8 Millionen Flaschen und mehr als 11 Millionen Duftpods verkauft. Die Pods aromatisieren jeweils 5 Liter Wasser und sind wiederverwendbar.

Wie schafft es SNOCKS, vom Amazon-Ökosystem zum eigenen Shop zu wechseln?

SNOCKS nutzte Amazon zunächst als Wachstumsbeschleuniger, baute danach gezielt eine eigene E-Commerce-Initiative auf und sammelte Kundendaten. Heute macht der eigene Shop 55–60 Prozent des Umsatzes aus – ein großer Erfolgsfaktor für höhere Margen und Unabhängigkeit.

Wie hat Corona die Startup-Szene im E-Commerce beeinflusst?

Die Fashion-Branche verzeichnete einen Einbruch von etwa 20 Prozent, weil die Customer Journey gestört wurde. Zusätzlich drückten große Retailer ihre Läger über Marktplätze ab, was zu massivem Preisdruck führte. E-Commerce-Startups profitierten also nicht automatisch von der Krise.

Welche Rolle spielen Marktplätze für moderne E-Commerce-Startups?

Marktplätze wie Amazon sind ein guter Startpunkt für schnelles Wachstum und Marktvalidierung. Langfristig solltest du aber einen eigenen Shop aufbauen, um unabhängig zu sein und höhere Margen zu erzielen. Die Konkurrenz durch große Retailer wird über Marktplätze zunehmend stärker.

Wie wichtig ist Content Marketing für E-Commerce-Brands?

Sehr wichtig. SNOCKS nutzt TikTok, LinkedIn und Facebook-Advertising gezielt, um das Konsumentenerlebnis zu verbessern und Vertrauen aufzubauen. Authentischer Content differenziert dich im Preiskampf auf Marktplätzen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Starten wir mit der Dame in der Runde, Ladies first, Lena jüngst. Lena ist Co-Founder des Unternehmens Airup seit zweitausendneunzehn, seit zweitausendzwanzig in der offiziellen Berufsbezeichnung als Chief Evangelist unterwegs und Lena ist bei Airup verantwortlich für das Produktdesign, die Verpackung und die Werbekampagnen und war vorher schon seit zweitausendsiebzehn aktiv, unter anderem als Co-Founderin in dem davor noch bezeichnenden Unternehmen, der vorherige Name von Airup. Lena, du bist der kreative Geist und die Ideengeberin im Gründerteam und hast das gemeinsam mit Co-Founder Tim Jäger die Idee entwickelt zu Airup. Auf die Idee kamst du, so hab ich mir sagen lassen, während deiner Bachelorarbeit zum Thema Neuroscience meets Design. Und du hast weitere Gründerpersönlichkeiten mit an Bord, wie unter anderem Fabian Schlang, Jannis Koppels oder Simon Nüs, die dann für das notwendige Business und betriebswirtschaftliche Wissen bei euch sorgen. Startschuss für euer Unternehmen war Ende zweitausendsiebzehn mit nem Exit-Gründerstipendium und die richtige Rakete habt ihr gezündet im Jahr zweitausendneunzehn, als ihr Frank Thelen und Ralf Dümmel als Investoren für das Thema R-up begeistern konntet. Und zwar das ganz ohne und das möchte ich noch mal explizit erwähnen, ohne die Höhle der Löwen. Ihr habt zweitausendzwanzig eine Zwischenfinanzierung erhalten und jetzt zweitausendeinundzwanzig kam kein geringeres Unternehmen als Pepsico, als neuer Investor-Dation mit einer achtzehn-Millionen-Finzierungs-Runde und ihr habt euch vorgenommen, mit zweitausendeinundzwanzig in vielen neuen europäischen Ländern zu starten. Wer R-up nicht kennt, Christoph, Du hast eine Flasche, glaube ich, auch mit dabei. R-up verkauft entsprechend eigenes System an Flaschen mit sogenannten Duftpots, mit denen eben der Geschmack aufgenommen werden kann und damit im Vergleich zu geschmackvollen Getränken beispielsweise ein hoher Einsatz an Plastikflaschen reduziert wird, viele Tonnen Zucker eingespart werden, man sich gesünder ernähren kann, aber eben trotzdem mit Geschmack. Lena, schön, dass Du dabei bist. Herzlich willkommen bei uns im Roundtable hier in der OMKW. Ja, herzlichen Dank. (klatschen) Sehr gerne. Schön, so eingeführt zu werden. (Applaus) Das ist die Idee dahinter. Begrüßen wir den nächsten Gast, der sicherlich auch im Großteil unserer OMKB-Community bekannt sein dürfte. Herzlich willkommen bei uns, Johannes Kliesch, Founder und CEO von Snocks. Hallo Johannes, schön, dass Du da bist. Hallo. Moin Moin. Danke für deine Einladung. Auch dich möchte ich einmal vorstellen. Du bist seit zweitausendsechzehn mit deinem Business, ah Snocks als Geschäftsführer und Gründer aktiv. Seit zweitausendachtzehn gibt es bei euch auch noch die Ausgründung der Snock Salting, wo wir auch die zauberhafte Romy Riffel schon bei uns in der OMKB mit an Bord hatten. Und du hast jetzt ganz, ganz frisch, als hättest du nicht so viel zu tun als Gründer von eurem Unternehmen, ein Snocks-Kaffee in Mannheim eröffnet, wo ich gestern noch in einem LinkedIn Live einmal reinschauen durfte, wie sich euer Kaffee denn tatsächlich so von innen anfühlt. Coolen Einblick da. Snocks selber hast du mit deinem Cousin gegründet, Felix, und eigentlich wolltet ihr mal zusammen eine Gärtnerei machen, (räuspert) habe ich gelernt, habt aber dann gesagt: „Mensch, wir gründen mit Snocks die Lifestyle-Brand am Markt im Bereich, ja, Socken, aber auch mittlerweile natürlich auch noch vielen weiteren Produkten darüber hinaus. Und dir ging es eben darum, entsprechend auch gar nicht so sehr das neue Rad zu erfinden, sondern vielmehr Produkte und was Neues zu kreieren, was du eben auch selber gerne nutzt und tragen würdest. Und, ähm, Snocks umfasst mittlerweile im Portfolio neben Socken, Unterhosen, Unterhemden, Hoodies für Frauen und Männer. Ihr seid, und das kann man so sagen, ab zweitausendsechzehn extrem stark im Amazon-Ökosystem gewachsen, habt dort das Amazon-System komplett durchgespielt und dann eben auch begonnen, mit einer eigenen E-Commerce-Initiative selbstständig Kundendaten zu sammeln und habt mittlerweile, zumindest sind das die Zahlen, die mir vorliegen, fünfundfünfzig bis sechzig Prozent des Umsatzes bei euch im eigenen Shop. Chapeau, das ist natürlich eine starke Marke und Change, der auch jetzt längst nicht jedem eben gelingt, vom Amazon-Ökosystem eben auch mit einer eigenen Marke an den Start zu gehen. Zuletzt sieht man ganz viel von euch auf TikTok, von dir persönlich sowieso extrem viel LinkedIn-Content, wo du viele Insights eben auch mit uns teilst, rund auf eure Facebook-Advertising-Strategien, wie ihr versucht, euer Konsumentenerlebnis zu verbessern und, und, und. Und freue mich, Johannes, dass du heute mit uns hier an Bord bist und unsere Runde bereicherst. Ja, vielen Dank. Ich hab Bock drauf, vor allem mit so zwei tollen Gründern an meiner Seite hier. So. Also ich freue mich auf euch, Andi und Lena. Du hast es erwähnt, einer fehlt noch und zwar ist das Andi. Andi Weinziel, herzlich willkommen in der Runde. Andi, Founder und CEO von Sushi Bikes. Moin moin, schön, dass du da bist. (kichern) Schönen guten Tag. Du bist seit zweitausendachtzehn mit Sushi Bikes unterwegs, hattest auch schon mal ein anderes, eine andere Gründungsgeschichte mit einer Influencer-Agentur, Sponsor Meow. Und dein Ziel ist es, mit Sushi Bikes jungen Stadtmenschen, Studis, Berufsanfängern und Leuten, die einfach keinen Bock mehr haben, auf das Auto gegebenenfalls oder nicht massiv viel wie ein E-Bike investieren möchten, ein schwingliches und insbesondere auch praktisches und stylisches Fahrrad entsprechend anzubieten. (hörbares Einatmen) Du hast begonnen, glaube ich, family funded, mit dem Family funded mit fünftausend Euro, die du geliehen bekommen hast aus der eigenen Familie, hast dann deinen eigenen Prototypen geborgt und dein Ziel ist es, bezahlbare, stilvolle E-Bikes auf die Straße zu bringen. Und mittlerweile hast du ja auch echt namhafte Investoren an Bord. Joko Winterscheid unter anderem, der ja gerade die Supermärkte dieser Welt mit Jokolade unsicher macht.So wie Wittrock und Philipp Kreis, die Gründer von MyMüsli, die auch Anteile bei dir haben. Also natürlich spannende Personen, die an deiner Seite stehen. Deine Bikes wurden zweitausendneunzehn gelauncht. Du bist unter anderem nominiert als Newcomer des Jahres bei den German Startup Awards. Und wenn du dich nicht um Fahrräder kümmerst, bist du ja anscheinend auch ein sehr outdoor affiner Mensch. Das heißt, man sieht dich ganz viel auf Klettertouren, Mountainbiking in den Alpen, private Schneespaziergänge. Das heißt, in Covid neunzehn Zeiten heißt es offensichtlich bei dir auch ganz, ganz viel raus in die Natur. Liebe Andy, schön, dass du mit an Bord bist hier und unsere Runde bereicherst. Herzlich willkommen in der UMKW. Danke für die Einladung. Ihr seid fantastisch informiert, möchte ich an der Stelle mal sagen. Ist Wahnsinn, was ihr alles recherchiert habt. Wir machen unsere Hausaufgaben, aber die ganz spannenden Themen habe ich natürlich für dich übrig gelassen, lieber Christoph. Und das ist auch die Überleitung. Du führst uns heute durch den Start up Roundup Table und ich wünsche euch allen in der Community, an den Bildschirm at home und im Office ganz, ganz viel Spaß mit Christoph, mit Andy, mit Johannes und mit Lena. Let's go. Dank dir vielmals, Mario. Ich habe es gestern, als wir uns abgestimmt haben, der Moderation ja schon so schön gesagt, du legst vor, ich schieße das Tor. Ich glaube, es war ein super Intro. Vielleicht mach ihn rein, ich mach ihn rein. Ich hoffe, es gelingt mir erstmal vorab. Also wir haben hier drei super, super tolle Unternehmen am Start und ich glaube, jeder von euch hätte eigentlich den Platz verdient, um ein, zwei, drei Stunden mit euch zu füllen. Deswegen hat Mario jetzt einmal einen Schnelldurchlauf, so ein bisschen die die Hintergründe beleuchtet und vielleicht werden wir an einer anderen Stelle im Nachgang auch nochmal den Podcast aufnehmen. Andy, wir beiden, wir waren ja schon mal im Austausch. Also freue mich sehr, dass ihr alle mit dabei seid in der Runde und dass wir die nächsten gut fünfzig Minuten miteinander verbringen werden. Lasst uns direkt einsteigen und zwar eine Zahlen Daten Faktenfrage zum zum Einstieg. Also einige aus der Audience, viele aus der Audience werden euch schon kennen, einige noch nicht. Die haben jetzt ein bisschen was von Mario gehört. Lena, ein bisschen um einmal die Relevanz von er zu beleuchten. Mario hat es schon gesagt, ich habe so eine schöne Flasche dabei. Ich bin nämlich in der Tat eher Kunde. Wie viele von diesen von diesen Startups sind bisweilen über den Tisch gegangen? Kannst du mal so eine Zahl nennen? Ja, wir haben vor kurzem die nochmal akkumuliert und wir sind auf über achtzehnhunderttausend Flaschen gekommen. Insgesamt acht. Hunderttausend. Wow, das ist eine beachtliche Zahl, muss man wirklich sagen. Und von den Pods, hast du da auch eine Zahl von uns? Also für die alle in der Audience, man setzt die Pods auf und das ist die Magic dann dahinter. Genau, die Pods, die aromatisieren auf fünf Liter Wasser. Also die sind sehr effizient. Das sind keine one way Pods und davon haben wir über elf Millionen bisher verkauft. Wow, wow. Beachtliche Zahl. Super Einstieg. Johannes, kannst du auch eine Zahl droppen? Wie viel? Ich habe mittlerweile gelernt, ihr verkauft mehr Boxershorts als Socken. In der Tat. Aber vielleicht kannst du ein, zwei Zahlen nennen. Was habt ihr bisher abgesetzt? Hast du das so parat? Jetzt nicht so proportionell wie Lena. Auf jeden Fall. Wir gehen da eher mehr nach dem Umsatz. Aber wir sind auf jeden Fall im zweistelligen Millionenbereich, also deutlich über zehn Millionen Umsatz machen wir. Haben wir letztes Jahr gemacht. Dieses Jahr hoffen wir jetzt natürlich nochmal zu toppen. Aber die einzelne Anzahl an Packungen, Socken oder Boxershorts kann ich jetzt nicht so aus dem FS sagen. Da muss ich leider passen. Okay, ich hatte Lena, ich hatte die Flasche von Erb schon gezeigt. Ich habe auch in der Tat eine Knox Boxer Shorts an, das erspare ich euch jetzt an der Stelle an die. Die würde ich aber erzählen, sonst glaube ich dir das nicht. Ja, nee, nee, nee, das lassen wir mal. Ich bin aktuell nicht so im Shade. Die Corona Zeit hat ein bisschen Kilos draufgelegt. Vielleicht beim nächsten Mal dann ich. Ich arbeite dran. Andy, wir hatten vorher schon geschrieben, ihr seid aktuell, was Zahlen kommunizieren angeht, noch ein bisschen. Habt ihr gesagt, ihr haltet euch bedeckt an der Stelle. Mit was für einer Zahl kannst du uns denn überraschen? Ihr könntet wahrscheinlich deutlich mehr verkaufen, als ihr eigentlich aktuell liefern könnt. Hast du irgendwas für uns, damit die Audience ein Gefühl dafür kriegt, wie krass ihr aktuell schon unterwegs seid? Wir halten uns wirklich bedeckt und ich habe noch nie Zahlen genannt. Ich glaube, ich verrate kein Riesengeheimnis, wenn ich sage, dass wir ein paar tausend Fahrräder auf den Straßen haben. Was auch immer ihr mit der Information macht, es sind mehr als tausend, aber genau das kann ich sagen. Und mein Ziel war eigentlich nur mehr, meinen Uronkel und Papa zu verkaufen, die irgendwie auch Bikes gebaut haben. Und das habe ich geschafft. Deswegen bin ich sehr, sehr happy. Okay, cool. Ja, ich habe gerade schon gesagt, die Coronakrise hat in meinem Körper auch Spuren hinterlassen. Aber auch an der gesamtdeutschen Wirtschaft und auch die Startup Branche ist jetzt nicht komplett reibungslos bisher durch die durch die Krise gekommen. Ihr seid jetzt von außen betrachtet jetzt nicht irgendwie Krisen durch die Krise getroffen, aber was für Auswirkungen habt ihr gespürt? Da sind ihr sicherlich irgendwie verschiedene Faktoren, die auch euer Business um daily doing betroffen haben. Vielleicht starten wir mal mit mit Johannes. Wie sah es bei euch aus? Die letzten sind es ja nun mehr dreizehn, dreizehn Monate ungefähr. Zwölf Monate? Was? Ja, als Headline kann ich auf jeden Fall sagen, dass mein Bauchgefühl ist, dass wir ohne Corona stärker gewachsen wären im letzten Jahr als jetzt mit Corona. Wir merken, dass die gesamte Fashion Branche ist, je nachdem was für Zahlen man Glauben schenken mag, aber im Gesamtmarkt um zwanzig Prozent runtergegangen und von uns so von der Customer Journey. Also wann kaufen die Leute Socken und Boxershorts? Ist schon eine starke Korrelation zu sehen. Wenn ich in den Urlaub fahre, wenn ich mir neue Sneaker kaufe, dann mache ich mich mal wieder frisch und kaufe mir neue Socken oder mal neue Boxershorts, wenn ich etc. Und darunter haben wir, sage ich mal, schon gelitten. Kann man nicht anders sagen. Nichtsdestotrotz können wir uns glaube ich super, super glücklich schätzen. Und ich möchte hier gar nicht von oben herab oder sonst was sein. Es gibt Unternehmen, die hat so viel schlimmer getroffen. Daher wir sind in einer glücklichen Lage. Nichtsdestotrotz sagen viele oder im ersten Moment denkt man vielleicht wir eCommerce Start ups, wir profitieren alle brutal davon etc. Aber so ist es nicht. Um da vielleicht auch noch mal ein Beispiel zu nehmen.Auf Amazon ist natürlich auch ein sehr starker Channel für uns und da sehen wir halt, seit der Corona-Krise sage ich mal, seit den letzten zwölf Monaten ist der Durchschnittspreis irgendwie dreißig, vierzig Prozent nach unten gegangen, weil wir sehen, dass riesengroße Retail-Händler, die offline unterwegs sind, jetzt über Amazon relativ anonym ihre Markenware nach außen drücken. Also der Durchschnittspreis von der Kelvin kleinen Boxer Shorts auf Amazon ist irgendwie von vierzig Euro auf fünfundzwanzig Euro oder zwanzig Euro teilweise, je nach Deal-Volumen, ist halt runtergegangen, weil große Retailer, ich will keine Namen nennen, aber die haben halt, offline kriegen die die Ware nicht weg. Jetzt drücken die online krass rabattiert raus und das merken wir schon. Und auch in der Supply Chain haben wir es stark gemerkt. Aber nichtsdestotrotz ist zweitausendzwanzig für die Firma Nox ein sehr, sehr geiles und erfolgreiches Jahr gewesen. Freut mich total für euch, dass ihr da so reibungslos durchgekommen seid, auch wenn ihr noch mehr hättet wachsen können. Cool. Lena, wie sieht das bei euch aus? Seid ihr von der Krise ein Stück weit betroffen an irgendwelchen Ecken und Enden? Eigentlich nicht. Eigentlich nicht. Ich meine, man kann es natürlich nicht immer komplett voneinander lösen. Wir sind insgesamt sehr stark gewachsen in zweitausendzwanzig und das war auch so geplant. Ähm, inwiefern jetzt Corona darauf einen Einfluss hatte, weiß ich nicht hundert Prozent. Ich glaube aber, dass ähm wir schon ein recht gutes Produkt haben für diese Zeit oder ein recht gutes Produkt hatten, jetzt für diese Zeit, weil die Leute jetzt im Homeoffice gemerkt haben, (kichern) dass sie irgendwie öfter in den Kühlschrank gegriffen haben und dann vielleicht, äh, dir die paar Kilos, von denen du auch gerade gesprochen hast, ähm, dass man dann einem aufgefallen ist, okay, man könnte sich jetzt eigentlich auch gesünder ernähren und man kann jetzt mal zu Hause kochen oder man, ähm, man verzichtet auf die Erfrischungsgetränke und so weiter und so fort. Dementsprechend, ähm, habe ich das Gefühl, dass wir ganz gut durch die, also gut durch die Krise gekommen sind und ja- Okay. sind stark gewachsen. Und natürlich, ich meine, wir haben, wir, wir hatten das Glück, dass wir, ähm, schon davor eigentlich einen Strategiewechsel vollzogen haben, dass wir unseren Fokus auf unseren Webshop gerichtet haben und auf unsere Online-Sales-Channels. Und das hat uns natürlich, ähm, war glücklicher Zufall, sozusagen. Ja, aber ihr seid ja auch in Drogerien gelistet. Ist das auch weiterhin so? Die haben sie ja nicht geschlossen. Zumindest überwiegend nicht, ne, wenn ich richtig weiß. Ja, das war natürlich dann schon. Also so um Weihnachten rum zum Beispiel ein Vorteil, weil da, wenn man nicht rechtzeitig sein Weihnachtsgeschäft, äh, -geschenk bestellt hat, dann sind halt manche Leute noch in Rossmann gelaufen und haben geguckt, was gibt's noch in der Preisrange, wo man irgendwie ein Geschenk draus machen kann. Und da sind wir halt auch-- Also, glaube ich, haben wir einen ganz guten Preis für so ein Weihnachtsgeschenk gehabt, dementsprechend, da haben wir auch recht gut verkauft, dann in der Zeit offline. Super. Schön, dass ihr ähm trotz, trotz Corona auf jeden Fall dort zu Gast geben konntet. Andy, du bist ja eigentlich mit oder ihr seid mit, mit Corona eigentlich erst so richtig durchgestartet. Ne, also, wenn ich mal die letzten ah, zwei Jahre beleuchte, ähm, da ging es ja erst so richtig für euch ab. Was wäre denn für euch ähm ohne Corona anders gelaufen? Ne, also ich habe jetzt im Hinterkopf letztes Jahr, wenn ich bei uns durch die Stadt gefahren sind, vor den örtlichen Fahrradläden waren schon, schon, schon krasse Schlangen. Ähm, erzähl mal, was denkst du, wie, inwieweit hat Corona euch beeinflusst? Ja, es ist total schwer zu sagen, ge, weil das Corona-Jahr war auch unser erstes Jahr, so mehr oder weniger. Wir hatten ja noch keinen Frühling, also die Fahrradsaison war auch unsere erste Fahrradsaison jetzt mit dem Verkauf. Ähm, ich glaube, man hat es mitbekommen. Es ist kein Geheimnis, dass sehr, sehr viele Fahrräder verkauft wurden und wir dementsprechend wahrscheinlich auch profitiert haben, ähm, waren einer sehr glücklichen Situation und trotzdem standen wir auch im letzten Februar, also ziemlich genau vor einem Jahr, irgendwann im Februar, März, vor der Entscheidung, was machen wir denn jetzt? Weil wir wussten auch nicht, was für einen Einfluss haben wird. Fahren die Leute gar nicht mehr Rad, dürfen wir alle gar nicht mehr raus oder was wird passieren? Haben wir uns dann entschieden, wir gehen einfach all in mit allem, was wir haben, und bauen Fahrräder, die werden bestimmt gebraucht werden. Ähm, und so kam es dann glücklicherweise. Ja. Ja, cool. Schön. Ähm, ihr wisst ja, wir sind OMKB, Online-Marketing steht in unserem Namen mit drin. Deswegen ist der Kern natürlich auch das ganze Komplex des digitalen Marketings. Da würde ich ganz gerne mit euch ein Stück weit hinswitchen und den Start machen mit Johannes und, und Nox. Ähm, Johannes, wir wissen, ihr seid über Amazon, habt ihr extrem Fahrt aufgenommen. Das ist eure Paradedisziplin sicherlich zum Start gewesen, aber ihr habt bis heute weiterin ein extrem tiefes Verständnis für alle Performance-Marketing-Kanäle. Vielleicht zur Einstiegsfrage: Was haben sich für euch, welche Kanäle haben sich für euch zu so richtig festen Größen entwickelt? Weil wir haben ja gerade schon von Mario gehört, Onlineshop macht mittlerweile von euch, äh für euch schon mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Was sind eure starken Disziplinen? Die stärksten? Ähm, also erstmal in zwei Teilen. Amazon ist nach wie vor immer noch so vierzig, fünfzig Prozent, ist immer schwankend, je nach Monat. Daher Amazon nach wie vor, ja fünfzig Prozent, muss ich, glaube ich, nicht erklären, wie wichtig das Ganze für uns ist. Auf der anderen Seite im Onlineshop auf jeden Fall Facebook Ads und dann, um irgendwie auch mehr Marge zu haben, in Richtung CRM, also mit E-Mail-Marketing. Das sind so die zwei Kanäle, die für uns sehr gut funktionieren. Wer für uns so ein Rising Star ist in den Kanälen, ist definitiv TikTok und Influencer Marketing. Cool, ja, da kommen wir auch, ähm, etwas später in der Tat noch hin. Ähm, welche Kanäle trotz massiven Potenzial, ähm, laufen bei euch nicht so an? Mario hat es schon gesagt: Du bist selber sehr, sehr LinkedIn aktiv. Ihr shared auch ganz offensiv eure Insights. Ich hatte, ähm, gelesen, Google Shopping gab's lange Schwierigkeiten, es gibt aber jetzt positive Tendenzen. So habe ich es zumindest vernommen. Ja, definitiv. Da haben wir mit einem tollen Freelancer, mit Simon Borg-- Vielleicht hörst du ja zu. Ganz liebe Grüße an dich. Sind wir da auf einem geilen Weg.Ja, ich glaube, die anderen Channels, ob es jetzt ein Pinterest Ads ist, ein TikTok Ads etc. Die sind alle nice to have, aber die werden uns jetzt nicht unsere Wachstumsziele irgendwie krass nach vorne bringen. Am Ende des Tages, darüber kann Lena noch viel mehr erzählen, weil sie noch viel mehr Channels haben mit TV-Werbung und was weiß ich was, geht es darum, irgendwie den Touchpoint omnipräsent zu haben, dass die Marke Snocks immer erlebbar ist und dass wir so einen Top-of-Mind-Gedanken haben. Also wenn du irgendwie an Socken oder Boxer Shorts denkst, dass du dann an Snocks denkst. Und aktuell sind einfach, wie gesagt, Facebook und Amazon haben so vom Volumen, da ist die Attention und den Umsatz, den wir drehen können, am größten. Aber man darf nie vergessen, die vorgelagerten Kanäle, wie es ein LinkedIn vielleicht ist oder ein TikTok, die sind schon auch wichtig, die Audience heranzuführen an das Produkt. Eine recht frische Meldung auch am Otto. Seid ihr gut ins Quartal gestartet? Ich habe letztes Jahr mit ihrem Podcast gehört, da wart ihr noch dran, das ganze Thema zu onboarden. Also ihr seid sehr happy mit der Entwicklung von Otto als Marktplatz bei euch. Hattet ihr jetzt damit so gerechnet, dass das so durchstartet? Nein, überhaupt nicht. Also jeder, der hier zugehört und E-Commerce-Händler ist, Otto, da geht wirklich was. Wir haben real probiert. Wir haben zwei, drei andere Marktplätze. Otto hat wirklich Volumen drin. Ich weiß nicht, wie es euch vier geht, aber Otto ist jetzt für mich, hätte ich niemals gedacht, dass ich selbst dort kaufe, irgendwie. Also wirklich überhaupt nicht. Aber es macht Spaß dort. Wir sind da auf jeden Fall sechsstellig im Monat unterwegs. Also es macht wirklich ... Aufs Jahr gesehen sind wir da auf jeden Fall im Millionenbereich, was wir auf so einem Otto umsetzen. Daher ein super relevanter Channel. Auch geil profitabel, weil die Konkurrenz noch überschaubar ist, die Advertising-Möglichkeiten ja auch sehr gut funktionieren. Das ist vielleicht so ein kleiner Geheimtipp, den ich hier aus dem Vortrag für E-Commerceller mitgeben kann. Und das Preisniveau ist auch deutlich höher als jetzt auf einem Amazon, wo sehr viele chinesische Konkurrenzen sind. Ja, cool. Wir können ja gleich mal Andy und Lena fragen. Lena, also ... Diese Airpters super funktionieren, bin ich mir sicher. Guck hier, schon ein guter Hack. Ich habe den schon mal ausprobiert. Ich bin mir gerade selber nicht mehr sicher. Ja? Ich gucke mal. Okay. Lena, ihr habt ja, du hast auch gerade schon erwähnt oder wir hatten das Thema auch schon kurz mit stationärem Handeln, eure Listung. Das war etwas, wo ihr auch gut beschleunigen konntet. Du selber, ihr selber kommt ja eher vom Produkt. Mario hat es schon gesagt: Ihr habt das in der Bachelorarbeit seid ihr auf das Thema gestoßen. Das heißt, ihr habt euch jetzt vielleicht nicht von Anfang, so wie ich es zumindest vernomme, aber es ist jetzt nicht irgendwie gesetzt und Social Ads Kampagnen aufgesetzt. Ist das so oder seid ihr ebenfalls wie Snocks so von der Story her, seid ihr auch am Tüfteln in euren Kampagnen von Anfang an mit gewesen oder wie war euer Weg in Richtung Digital Marketing Kanäle zu entdecken oder auszuprobieren und zu boarden? Ja, also ich glaube grundsätzlich, wir sind ja ein recht großes Gründerteam. Das heißt, nicht alle bei uns kamen aus dem Produktbereich. Wir waren zu dritt, also Fabi aus der Lebensmittelrichtung, Tim und ich aus dem klassischen Hardware-Bereich eigentlich. Und der Simon und der Janis, die haben beide BWL studiert und der Simon hat sich dann dem Thema Sales und Marketing gewidmet und dementsprechend waren wir... Uns war von Anfang an klar, wenn wir irgendwie ein Produkt vermarkten wollen, dann müssen wir natürlich auch in Ads und so weiter denken. Und anders als es jetzt vorher gesagt wurde – wir sind ja alle am Anfang waren wir sehr operativ unterwegs, mittlerweile sehr viel strategischer. Das heißt auch, ich mache nicht mehr Packaging und irgendwie Produktdesign, sondern ich bin zum Beispiel in dem Bereich Brand Building unterwegs. Das heißt, ich mache mir Gedanken: Was sind denn die Storys und wie wollen wir uns als Marke positionieren und wen wollen wir ansprechen? Und der Simon ist quasi eher bei den Zahlen mit involviert und überlegt sich: „Was macht denn aus Sales-Perspektive richtig viel Sinn? Und wir haben von Anfang an, das hat der Johannes jetzt schon ein bisschen angetriggert, wir waren von Anfang an recht breit gestreut. Also wir haben schon breit gefächert Kanäle ausprobiert für uns und auch mit jetzt seit 2020 noch viel fokussierter, weil wir uns nicht abhängig machen wollten von einem Kanal. Und grundsätzlich nutzen wir auch nicht einen bestimmten Kanal für einen klassischen Aida Funnel, also jetzt nur für Awareness oder nur für Performance. Wir nutzen dann auch die einzelnen Kanäle. Wir spielen unterschiedliche Storys und benutzen sie für Awareness und Performance und das funktioniert ganz gut. Okay, cool. Bildet ihr die Disziplin bei euch in-house ab? Also habt ihr, du sagst es jetzt gerade, die Gründerkollegen, auch BWL Marketing drin. Macht ihr das bis heute inhouse oder auch extern durchaus einige Disziplinen? Nein, wir haben das von Anfang an in-house gehabt und am Anfang, ehrlicherweise, das war natürlich schon schwer. Wir hatten alle keinen Performance-Marketing-Background. Das war dann schon ein bisschen schwer, da die richtigen Leute zu finden, weil die gibt es ja nicht wie Sand am Meer und so. Aber uns war es wichtig, dass wir sehr schnell iterieren können. Seit dem Rebranding haben wir super schnell A und B getestet und das war sehr wertvoll für uns und wir wollten dann auch die Kontrolle über die Learnings haben und über die Daten, damit wir auch 100% diese Learnings dann in unsere weiteren Strategien implementieren können. Super. Dann lass uns mal rüber zu Andi switchen. Andi, ich habe von dir ein, zwei Podcasts gehört, auch noch die Tage auf Autofahrten über Hamburg nach Berlin. Da hatte ich ein bisschen Zeit, mal hier und da reinzuhören. Laut deinen Aussagen war eure Strategie zunächst auf PR. Ihr habt natürlich mit den Themen Umwelt, Mobilität, habt ihr echt natürlich eine super Vorlage, die ihr verwandeln könnt. Ihr habt auch mit Joko einen extrem strahlkräftigen Kopf, was ich sicherlich auch gut geeignet hatte, so einen Bass zu erzeugen. Dennoch ist das natürlich nicht eure einzige Säule heute. Wenn ich jetzt nicht zu deep reingehe, sehe ich natürlich schon, dass ihr gewisse Online-Marketing-Disziplinen bedient. Ihr macht Google Shopping, ich sehe Instagram-Ads von euch. Wie ist das bei euch Stand heute? Wie seid ihr da aktuell aufgestellt?Ja, ich glaube, was wir im ersten Jahr versucht haben, ist einfach möglichst viel auszuprobieren, weil so ein Radel ist ja doch ein bisschen anders als der typische E-Commerce, glaube ich. Das ist ja wirklich kein Impulskauf. Das heißt, wir haben auch Probleme mit so einem Sieben-Tage-Tracking, weil oft dauert eine Entscheidung von ersten Awareness bis zur Conversion tatsächlich länger als sieben Tage. Deswegen haben wir gesagt, wir probieren einfach andere Kanäle, die vielleicht für einen normalen E-Commerce nicht so gut funktionieren. Haben TV ausprobiert im Sommer, wir haben Podcasts ausprobiert. Alles ganz durchwachsen. Manches war gut, manches war schlecht, aber am Ende merken wir schon auch, dass wir Facebook, Google und so weiter beherrschen müssen und bilden das, weil du es gerade auch Lena gefragt hast, auch in-house ab. Und ich finde es einfach eine spannende Lernkurve, was wir da auch mitnehmen, was wir an Learnings generieren für uns auch selbst, für das Produkt, anhand der Werbeanzeigen und dem Engagement, wie die funktionieren. Ja, und ich glaube, wer da bei uns im Team hat bewiesen, dass man das wirklich von pike auf lernen kann und damit reinwachsen kann von irgendwie 1.000 Euro Budget Anfang letzten Jahres zu, keine Ahnung, ein höheres fünfstelliges Budget jetzt gerade. Das ist irgendwie beeindruckend zu sehen, wie man sich das aneignen kann, wie viel man lernen kann, wenn man woanders zuschaut. Damit meine ich auch son bisschen Johannes vielleicht. Da kann man nämlich viel spicken. Genau. Ja, sehr cool. Und du selber bist dann auch in den Kampagnen nah dran. Also hier und da legst du Hand an, drehst mal eine Schraube oder ...? Um Gottes willen. Nein, ich glaube, da würde ich ein bisschen was kaputt machen, aber ich schaue es mir wahnsinnig gerne an. Ich finde es einfach faszinierend, wie das dann doch alles eine Systematik und Mechanik hat. Und ich schaue gerne rein, lasse mir gerne berichten, aber herumstellen werde ich da lieber nichts. Okay, und welcher Kanal macht aktuell so richtig Spaß für Sushi Bikes? Kannst du das auch sagen? Witzigerweise probieren wir gerade CPO-Print-Werbung aus. Also wieder ein ganz abgefahrener Kanal irgendwie. Also Printwerbung an sich ist ja nicht trackbar und nicht messbar, außer man hat irgendwie einen Gutscheincode mit drin. Wir sagen aber, wir wollen keine Anzeigengebühren zahlen, die fix sind, sondern wir machen das einfach gemeinsam so gut und platzieren das so gut, dass uns das CPO am Endeffel beide happy macht. Und ja, ist irgendwie ein fairer Deal für beide Seiten. Und soweit ich es gestern mitbekommen habe, läuft das fantastisch. Hätte ich nicht gedacht. Spannend. Spannend. Und Otto, seid ihr auch schon am Start oder habt ihr auf Agenda, weil wir es gerade von Johannes gehört haben? Wir sind nicht auf dem Schirm, aber man hört besser auf Johannes. Also mal schauen. Man hört besser auf Herrn Johannes. Ja, gut, gut. Sehr cool. Okay, lasst uns mal den Sprung machen zum Influencer Marketing. Das ist ja gerade auch schon gefallen. Und Andy, wir hatten ja gerade schon darüber gesprochen. Ihr hattet zum Start natürlich mit Yoko direkt quasi ein Influencer mit in euren rein dabei. Auch bei Erb ist es natürlich so, über die Investments von Frank Thelen und Ralf Dümmel hatte man quasi auch gewissermaßen so ein bisschen Influencer. Was heißt ein bisschen? Durch Holias Löwen haben sie natürlich schon eine gewisse Popularität. Johannes, bei euch ist das Thema bisweilen, auch wenn ich es in einem oder anderen Podcast von euch vernommen habe, eher so schwierig gewesen bei euer Produkt. Ich habe es auch gerade eingangs hier gesagt: Ich stelle mich jetzt nicht hin und zeige meine Boxershorts. Socken wird jetzt bei Farbigen eher gehen, aber ihr kommt ja eher so aus dieser Basic-Ecke. Das heißt, das war bei euch bisweilen eher schwierig. Wo steht ihr denn heute? Und was könnte der Game Changer vielleicht zukünftig für euch sein im Bereich Influencer Marketing? Für uns war der Game Changer vor zwei oder drei Monaten, weil wir wirklich jemanden zu uns ins Team bekommen haben, die war davor bei einem anderen sehr großen, auch befreundeten Start-up, bei Purley. Die Person, die dann zu uns gewechselt ist, das war vollkommen fein und wir sind cool mit Purley, die wollten eine neue Herausforderung, ist dann zu uns gekommen und die hatte bei Purley das Influencer Marketing dort aufgebaut und jetzt baut sie das Ganze bei uns auf. Und seitdem die liebe Ricarda, so heißt die Person, bei uns ist, funktioniert es. Also davor habe ich sie so ein bisschen nebenbei gemacht, da hat es nicht funktioniert. Es ist schön, dass viele Leute mich da irgendwie als E-Commer-Experten wahrnehmen, aber ohne das Team würde es nicht funktionieren. Und ich habe Influencer Marketing bei Snups funktioniert. Es hat nicht geklappt. Jetzt haben wir eine neue Person im Team und es läuft. Wir haben jetzt da drauf sind jetzt auch drei Vollzeitleute. Also ich glaube, wenn wir nächstes Jahr auf der OMKB vielleicht sprechen, dann haben wir da bestimmt ein über zehnköpfiges Team und ich kann da mehr drüber sagen. Aber Stand heute, ich bin kein Experte dafür. Wir sind auf einem guten Weg. Wir machen gerade die ersten größeren Schritte und vom Volumen kann ich noch sagen, dass für mich Influencer Marketing nebenbei uns jetzt in unserem Fall Facebook und Amazon ist es der einzige Channel, der auch irgendwie mal Millionen umsetzen kann, sodass das irgendwie prozentual auch wirklich relevant ist. Diese ganzen kleineren Channel wie im Pinterest oder so was, die sind im Volumen leider zu klein, als dass die jetzt, keine Ahnung, mal 10, 20% vom Gesamtumsatz machen. Daher sind wir sehr bullisch auf Influencer Marketing, weil wenn man das gut hinbekommt, ist das Schöne, dass du eine Performance hast in Kombination mit einem sehr positiven Brand Effekt. Und da haben wir auf jeden Fall noch Aufholpotenzial. Okay, cool. Du sagtest gerade drei Vollzeitstellen. Also ihr seid da ja wie die Feuerwehr unterwegs. Richtig? Ja, ich glaube, das hat uns in den letzten Jahren schon ausgemacht. Wenn wir sehen, dass was funktioniert, dann gehen wir all in, so ein bisschen auf was Andy gesagt hat und was ich auch von er ab ja kenne. Ich glaube, so schnell wachsendes Start-ups macht es auf jeden Fall aus, wenn man Potenziale sieht und auch jetzt gepaart mit einer gewissen Erfahrung, wo man weiß, hey, die Kennzahlen, gepaart mit dem Potenzial, dann macht es eben Spaß. Und im Influencer Marketing ist natürlich, es ist ein People Business, das sage ich zu allen. Es geht nicht darum, möglichst viele Leute anzuschreiben, sondern mit den Leuten, die dann zurückschreiben und auch die Leute zu scouten, die zur Marke passen. Das kannst du nicht über ein Tool machen oder über Algorithmen, sondern da müssen geile Leute sitzen und die haben eine gewisse Kapazität. Und daher muss man nicht wie bei Facebook-Marketing nur einen guten App-Buyer haben, der das Budget hochdreht. Bei Influencer-Marketing brauchst du halt mehr Leute, die mit mehr Leuten interagieren können, die Marken nach vorne zu bringen. Bringen. Daher ist es personell sehr intensiv, aber ich gebe dir recht. Im Januar haben wir ja die ersten Versuche gemacht und jetzt im März haben wir drei Vollzeitleute. Da sind wir schon relativ aggressiv und bullisch, weil jetzt auch im März, April jetzt gerade unsere Hauptsaison ist. Wenn nicht jetzt, wann dann? Okay, cool. Da vielleicht so eine Randfrage, weil wir sind ganz im Bereich des Influencer Marketing, aber du sagst jetzt drei Vollzeitstellen. Ich hatte jetzt die Tage auf LinkedIn gesehen, ihr macht die Social Ads jetzt auch fort inhouse. Wie krass wachst ihr denn personal jetzt gerade?Mhm. Also letztes Jahr sind wir so von zwanzig Leuten Vollzeit auf fünfzig gewachsen ja zu Ende des Jahres. Ich denke, dass wir dieses Jahr-- wir gehen gerade wieder personell ein bisschen runter, weil wir unser eigenes Lager auflösen und zum Wechsel zu einem Dienstleister. Also ich sag mal, in unserem Marketing oder in unserem Büroteam, wenn man das jetzt mal so bezeichnen will, abgesehen jetzt von Logistik, werden wir dieses Jahr bestimmt uns verdoppeln, glaube ich nicht, aber so dreißig Vollzeitleute werden bestimmt im Laufe des Jahres dazukommen. Stark. Und, äh, so wie ich auch gehört habe, viel, ähm, viel, viel Friends, also bekannte Gesichter von euch, so aus eurem Umfeld, die ihr auch dann entsprechend mit eingebunden habt. Richtig? Ja, schon. Aber natürlich, ich glaube, uns allen geht das so, im ersten Schritt ist es cool, Freunde und Familie einzustellen, weil du schreibst dann vielleicht, stellen auch nicht offiziell aus, sondern du nimmst mal irgendwie, weil du weißt, ein Kumpel sucht gerade was et cetera. Aber wenn du dreißig Vollzeitleute, äh, pro Jahr einstellst, es geht nicht mehr über Family und Friends. Ja klar. Da brauchst du eine große Familie. Ja, da brauchst du echt eine große Familie. Und ga-ganz ehrlich, wir brauchen ja jetzt auch absolute Experts in dem, was sie machen. Also im ersten Schritt war es so, man hat Freunde eingestellt, Familie hat denen Sachen beigebracht. Daraus sind wir längst rausgewachsen, so wie ich es eben gesagt hatte. Ricarde, die ist eine absolute Maschine im Influencer-Marketing. So jemand habe ich jetzt nicht in der Familie. Also die Stellen, die wir jetzt besetzen, sind deutlich höher von den Anforderungen, ohne das jetzt böse zu meinen. Und das wird niemals klappen irgendwie mit Freund und Familie, sondern jetzt sind wir wirklich, sage ich mal, auf dem normalen Arbeitsmarkt unterwegs und versuchen wie jeder andere auch, irgendwie die Stellen mit den möglichst besten Leuten zu besetzen. Okay, also schon, 'ne, 'ne nicht nur ordentliche Flughöhe, sondern sehr gute Flughöhe. Perfekt. Lina, äh, Influencer-Marketing. Ähm, da seid ihr-- Ich habe jetzt gerade so gesagt, Frank Thelen, Ralf Dümmel, das ist natürlich aber bei weitem nicht alles. Das liegt jetzt ein bisschen zurück, sondern ihr seid ja sehr, sehr aktiv. Wenn ich alleine den Hashtag, äh, air up bei Instagram eingebe, sehe ich, ähm, sehr, sehr viele, ähm, ja Influencer, die mir jetzt erstmal noch gar nicht bekannt sind, aber ist ja Wahnsinn. Da gibt es ja mittlerweile so eine richtig breite Palette an Accounts, hundert, dreihunderttausend, fünfhunderttausend, von denen man vielleicht ich in meiner Bubble noch nie was gehört habe. Auf jeden Fall seid ihr da sehr, sehr umtriebig. Auch auf YouTube, wenn ich ein bisschen schaue, gibt's sehr, sehr viele, ähm, Unboxing, Testing-Videos. Also das ist, äh, scheinbar so von außen betrachtet für euch gewissermaßen auch so 'ne Paradedisziplin, einfach weil euer Produkt auch sehr prädestiniert für Influencer-Marketing ist. Ähm, wie wichtig ist, ähm, die Disziplin für euch im gesamten Marketing-Mix aktuell? Ja, ich glaube, vor allem am Anfang ist es sehr wichtig, auch wenn wir in den Markt eintreten, weil wir ein erklärungsbedürftiges Produkt haben. Das heißt, es gibt so was in der Art noch nicht davor. Und wenn man halt jetzt irgendwie, ich mein, wenn man so, ähm, Ads schaltet und nicht immer die, die, die Videos hat laufen, wo, wo, wo man die Möglichkeit hat, das Produkt zu erklären, dann sieht man halt erst mal eine Trinkflasche und vielleicht noch das, äh, das Pod, also die Pods dazu, aber die Leute denken dann halt: „Hm, okay, da wird irgendwas reingemischt oder so." Also es ist schon-- Man muss schon ein bisschen dazu was erzählen, damit die Leute auch das Potenzial von einem Produkt verstehen. Ähm, und dementsprechend haben wir das von Anfang an gemacht und ich glaub, auch das Thema Vertrauen, das unterschätzt man manchmal, so in einem neuen Markt. Also wir sind jetzt nach Frankreich, in Niederlande, Belgien gegangen und, ähm, da haben wir irgendwie festgestellt am Anfang, na ja, die Leute sind schon skeptisch. Ich meine, das ist ja nicht so, dass wir am Anfang-- Hier in Deutschland waren wir PR-technisch sehr aktiv. Das haben wir, als wir jetzt nach Frankreich zum Beispiel gegangen sind, haben wir das nicht gemacht. Wir hatten das auch nicht so auf dem Schirm. Haben festgestellt, na ja, es gibt ja halt schon auch viele Unternehmen und es gibt mittlerweile halt auch, wenn man auf Instagram irgendwie mal, es gibt ja auch ganz viel so ein bisschen shady Unternehmen und die Leute wollen schon wissen, wer dahinter steckt und was dahinter steckt und dann so Testimonials zu haben und mit Influencern, äh, da zusammenzuarbeiten, hilft auf jeden Fall, um so ein Vertrauen aufzubauen, wenn jemand sagt: „Hey, ich find's geil, wenn man so funktioniert zum Schluss. Okay. Und, ähm, ich selber habe, ähm, einen Influencer-Gutschein abgegriffen. Also ihr könnt dann ja auch ein bisschen, ein bisschen was tracken. Das heißt, ähm, wenn du es so gewichten solltest im Vergleich zu anderen Digital-Marketing-Kanälen, kannst du da vielleicht einen Insight geben, wie wichtig Influencer-Marketing ist, was ihr so mitmessen könnt, vielleicht in direkten Umsätzen über Kooperation? Ja, es ist immer ein bisschen unterschiedlich, ehrlich zu sein. Ich meine, oh Gott. Also, wie gesagt, unsere Kanäle sind ziemlich ausgeglichen. Ich würde sagen, am Anfang ist Influencer-Marketing vor allem zum Markteintritt ist es wichtiger, als dann langfristig gesehen, ähm, aber am Schluss sind unsere Kanäle von der Wichtigkeit echt ziemlich, äh, ausgeglichen. Okay. Und was du mit der Skepsis, ähm, gerade angesprochen hast, das kann ich natürlich bestätigen. Also ich hatte auch, als ich, äh, die Flasche in der Hand hatte, habe ich natürlich auch erst gedacht: „Okay, ähm, mal testen und war dann natürlich dann überrascht. Aber die Skepsis ist irgendwie erst mal da, weil irgendwie, ähm, erschließt sich das einem jetzt nicht so direkt, auch wenn's dann irgendwie wissenschaftlich herleitbar ist, aber erst mal ist man natürlich skeptisch. Klar, aber, ähm, wie gesagt, ich habe meine Flasche auf jeden Fall in der täglichen Nutzung. Das funktioniert sehr gut, euer Produkt, und bin froh, dass ich es habe. Sehr gut. Ähm, Andy, ähm, ich habe angesprochen bei euch, bei Sushi, Joko natürlich, äh, sehr, sehr strahlkräftiger Kopf. Ich glaube, auch ein echter deutscher Sympathieträger. Das habt ihr natürlich für euch gewissermaßen auch eingesetzt und macht es auch bis heute. Wenn ich heute, ähm, schaue, was ihr für Social Ads schaltet, kommt mir auch immer mal wieder, ähm, Joko entgegen. Ähm, wie, ähm, geht ihr mit der Disziplin abseits von Joko als Influencer um? Habt ihr da aktuell, ähm, seid ihr in der Richtung schon unterwegs?Ja, wir haben uns letztes Jahr begonnen und haben dann irgendwie am meisten Spaß hat es mit Kamuschka gemacht tatsächlich. Ist wirklich bombastisch, was die Unterschiede im Engagement hatte und in der Wirkungskraft im Vergleich zu ähnlich großen Influencern. Und wir haben auch die anderen Zurlöwen, andere Hammer. Also wirklich versucht, große Namen für uns zu gewinnen und das hat auch teilweise ganz gut funktioniert. Ich hätte wahnsinnig gerne so ein Produkt, was wir rausstreuen könnten, quasi. Also mit einem geringeren Produktwert, das wir auch einfach rausschicken können an Influencer mit 70.000 Follower, 60.000. Aber da müssen wir uns einfach immer sehr gut überlegen: Ist uns das jetzt gerade wirklich ein 1.000-Euro-Fahrrad wert, wenn der Effekt wirklich wieder nicht ganz messbar ist? Und eigentlich wollen wir auch keine Gutscheincodes rausgeben. Wir haben ja eigentlich eine No-Discount-Strategie auch. Das macht für uns alles wahnsinnig schwierig. Sind sehr viele Faktoren, die bei Influencer Marketing uns in die Quere kommen, aber als Awareness-Kanal merken wir schon, dass wir da oft drauf angesprochen werden: „Ich habe euch damals in der Story von bla bla bla gesehen. Das merken wir schon. Cool. Wie geht ihr dann vor? Das macht ihr dann auch in-house, dass ihr dann Influencer sucht oder euch schon begegnet sind, die jetzt als gute Kooperationspartner für Sushi erachten würdet und macht dann direkt die „Deals jetzt in Anführungszeichen? Ja, genau. Entweder so. Witzigerweise werden wir auch immer wieder angeschrieben, auch von sehr prominenten Namen, weil sie einfach über Joko schon mitbekommen haben, da gibt es Fahrräder und Niederkreue auch gerade. Könnt ihr mir nicht eins stellen? Dann ist der Kontakt relativ einfach und läuft dann immer sehr harmonisch ab. Wir haben auch ein bisschen Unterstützung. Wir werden bei PR unterstützt von Pepperstock und die helfen uns auch beim Influencer Marketing, einfach wegen Netzwerk und Effizienz in dieser ganzen Anfrage-Geschichte. Super. Lasst uns den Sprung machen von Influencer Marketing zu TikTok. Das ist natürlich sehr eng miteinander, der Kanal, mit dem ganzen Bereich Influencer Marketing. Da sind wir nicht nur bei Instagram, sondern auch bei TikTok. Snocks, ich will jetzt nicht sagen first move, aber ihr seid da schon sehr, sehr bullish rein. Johannes, du hast auch da, das war irgendwie ein Wunsch von dir, so wie ich es vernommen habe, da auch eine Vollzeitstelle bei euch im Unternehmen zu schaffen. Seid ihr also, wie ich es gerade so schön ausgedrückt habe, wie die Feuerwehr in das Thema TikTok rein? Wie zufrieden bist du aktuell mit eurer TikTok-Performance? Du hast gerade gesagt, auch umsatztechnisch hast du irgendwie schon in die Richtung gesagt, da seid ihr auch happy. Wie sieht es aus? Ich bin super happy und man kann wirklich sagen, wir sind ja immer ein etwas anderes Startup, aber bei geilen Erfolgen bei uns im Unternehmen trinken wir immer einen Shop gemeinsam und ich muss sagen, heute vor dem Call muss ich noch einen Shop trinken, weil wir gerade gestern haben wir die 100.000 Follower auf TikTok geknackt, sind jetzt schon bei 111.000. Ich bin super happy und ja, TikTok for the win. Ich bin da nach wie vor sehr bullig oder ein Feuerwehrwerden, wie du es genannt hattest. Ja, geil. Sehr, sehr cool. Frage an der Stelle: Hast du ein Vorbild auf TikTok oder eine Zahl, wo ihr hinwollt, eine Zieldimension oder einfach machen und schauen, wohin die Reise noch geht? Also 100.000 ist ja erst mal sehr beachtlich. Also für mich steht TikTok zwei Sachen, die für mich entscheidend sind. Natürlich Wachstum, Numbers, Zahlen ohne Frage. Und aktuell ist so unser Durchschnitt, in den letzten sechs Wochen, wachsen wir so pro Woche 8000 Follower. Also wir, glaube ich, haben das schon ganz gut raus, was dort funktioniert, aber ist super, super schwankend und das erhoffe ich mir natürlich, dass wir so ein Wachstum da weiter fortführen können. Die meisten fragen mich: Verdient ihr denn überhaupt mit TikTok auch Geld? Im ersten Schritt erst mal nicht, weil jetzt Leute irgendwie auf TikTok auf unseren Shop klicken und dann kaufen. Das ist gar nicht so. Aber was super, super geil ist, wenn man sich mal unsere Facebook ads anschaut, dann sind die fast alle sehr TikTok-mäßig. Also die ganzen Sachen, wie die geschnitten sind, wie die gecuttet sind. Und Snocks lebt davon, dass wir sehr, sehr gut im Performance-Marketing sind. Und wir haben, glaube ich, den Trend sehr früh erkannt, dass diese TikTok-Videos so Attention-Ride, die haben so eine krasse Attention und du bist so gefesselt in diesem Format, dass wir unsere ganze Kommunikationsstrategie in den Ads sehr, sehr stark in die Richtung machen. Bedeutet in der Praxis, dass Nina, die unser TikTok macht, ist auch sehr eng in das Facebook-Ads-Team mit eingebunden und hilft bei den ganzen Videos drehen. Und dort, sage ich mal, wird dann richtig Umsatz gemacht und Geld verdient, auch wenn das Video vielleicht gar nicht auf TikTok ist. Wir machen genau diese TikTok-Formate und weil Nina genau versteht, was macht denn ein geiles TikTok-Video aus? Genau das nutzen wir für unsere Ad-Strategie und das funktioniert wirklich wahnsinnig gut. Und so können wir, sage ich mal, in Zahlen zu sprechen, wir haben jetzt einen mehr als doppelt so hohen Ad-Spend auf Facebook wie letztes Jahr bei einem besseren Rohaus, weil es einfach krass gut funktioniert und weil wir da so first mover sind. Stark. Okay, du hast gerade Performance Marketing auch schon angesprochen und Ads. Jetzt habe ich gelesen bei Jason in seiner LinkedIn-Timeline, der heute auch bei uns als Speaker auf der Session Stage am Start ist, dass TikTok Ads für Snocks auch sehr gute Entwicklung gibt, dass ein anderes Game ist als auf Facebook und Instagram, aber es gibt sehr gute Entwicklungen. Hast du dazu auch irgendwie einen Insight, den du mit uns teilen kannst, was für viele ja einfach Neuland ist. Wir schalten auch seit dem letzten Jahr, seitdem es dann ging, irgendwie Ads. Vielleicht hast du da irgendwas für die Audience. Was seht ihr da aktuell? Nummer eins: Tracking funktioniert nicht. Es gibt so eine neue Beta auch mit Shopify. Das ist alles Schwachsinn. Es funktioniert nicht. Daher musst du es ähnlich machen wie mit Influencern, dass du einen Rabattcode gibst, irgendwie 10%, 15%, wie auch immer, das zu tracken, was wirklich über TikTok kommt, weil egal ob über UTM-Parameter, die falsch geladen und übergeben werden oder über das Tracking an sich, der Pixel, das klappt alles noch überhaupt nicht. Also technisch ist da leider TikTok einfach noch nicht so weit. Wir haben es dann mit Rabattcodes probiert, 10% und auch 20%, einfach besser zu tracken, wie die Sales wirklich welchen Impact gehabt haben. Und hier hatten wir über einen drei Roars, also hat super geil funktioniert. Auch von der Awareness, die CPMs. Also du kannst mit wenig Geld super viele Leute erreichen. Problem.Bei dem Ganzen ist, dass die Creative Duration oder so, wann ein Werbemittel und wir sprechen davon immer von einem Creative, dass es durchgekaut ist, dass jeder, der es mal in Deutschland gesehen hat und dann genervt ist, passiert innerhalb von drei, vier Tagen. Bedeutet, eine Woche lang irgendwie auf TikTok Geld auszugeben und bei uns waren es jetzt mal fünftausend Euro in einer Woche, haben wir fünf Videos gebraucht und für die nächste Woche hätten wir schon wieder fünf weiter gebraucht. Also pro Woche fünf Videos und dann sprechen wir wieder von Opportunitätskosten. Du brauchst ja dann quasi eine Vollzeitperson, die quasi nur TikTok Ads Videos dreht. Und daher haben wir das aktuell wieder pausiert, weil wir es einfach in der Produktion der Creatives nicht geschafft haben, jede Woche fünf weitere Videos machen und dann ist unsere Brand uns zu wichtig, als dass wir die Leuten das gleiche Video hundertmal anzeigen. Daher, ich glaube auch in dem Jahr, wir sprechen davon ganz anders, wenn die Leute es gewohnt sind, über TikTok auch zu kaufen und dann werden wir bestimmt auch da wieder einer der ersten sein, die das intensiv machen. Ich weiß, dass es funktioniert und hätten wir die Kapazitäten und vielleicht auch einen Investor, dass wir die Wette noch größer spielen könnten, wäre ich auf jeden Fall am Start. Verstehe. Ja, wollte ich gerade auch sagen. Über Instagram Stories haben wir sicherlich das ähnlich beobachten können, als die Funktion kam, ähm, der Instagram Story Ads, dass zunächst die Conversions noch nicht so, ja, noch nicht zum Feiern waren, ne. Aber dass dann irgendwann hat sich Audience, die Leute sich daran gewöhnt, haben angefangen zu klicken, zu kaufen und dann ist es explodiert, ne. Und bin sehr gespannt, wohin sich TikTok entwickelt. Und ja, sehr gut. Ihr habt auf jeden Fall ... Es wird auch spannend zu sehen sein, äh, wann in den Reels Formaten. Also ich bin gar nicht so bullig auf TikTok als Plattform, sondern eher, wenn man gerade sieht, wer sind die stärkst-wächsenden Follower, äh, ja, Influencer auch auf Instagram, sind es alle Leute, die sehr aktiv sind im Reel Format. Ich habe zum Beispiel einen befreundeten Influencer, der ist jetzt von hundertfünfzigtausend auf zweihunderttausend in einer Woche gewachsen, weil er halt ein Reel hatte, der acht Komma neun Millionen Views hatte. Und der hat gesagt: „Ey, ich mache das irgendwie seit vier, fünf, sechs Jahren und ich habe noch nie so viele Follower bekommen. Also er hat irgendwie vier, fünf Jahre für hundertfünfzigtausend gebraucht und jetzt hat er in einer Woche fünfzigtausend Follower gemacht, weil ein Video abgegangen ist. Und da, glaube ich, wird die Reise krass hingehen. Und ob das jetzt TikTok ist oder Reels, ist egal. Wir werden-- Du musst dieses Format verstehen, weil das Format ist genau das Gleiche. Und dann wird es auch spannend zu sehen, wann auch Facebook und als Firma, also in Instagram Reels anfängt, Werbung zu schalten. Weil wenn die anfangen, Werbung zu schalten, wird es normal sein, in diesem kurzlebigen ... Bin das ich? Ja, gerade ist dein Ton weg, Johannes. (Lachen) Ich mache mal eben den Sprung zu Andy, Johannes. Dann gucken wir gleich, ähm, dass es wieder klappt. Ähm, Andy, ähm, ihr seid seit Jahresbeginn auch auf TikTok unterwegs und ich habe mir das mal angeschaut und du selbst hattest auch bereits einige amüsante Auftritte. Die Reach ist jetzt sicherlich noch ein Stück weit ausbaufähig, Knox ist da schon ein Stück weiter. Ähm, aber man sieht erst mal, dass ihr den Kanal versteht und auch Bock auf den Kanal hat. Denkst du, dass, ähm, dass TikTok für euch ein relevanter Kanal perspektivisch wird? Und, äh, bleibt ihr auf jeden Fall am Ball, auch wenn ihr durch ein Tal erst mal durch müsst, weiterhin? Mhm. Ja, es hat bei uns irgendwie tatsächlich als Spielplatz begonnen. Also, ähm, was man nicht machen sollte. Also Johannes würde wahrscheinlich, wenn er sprechen könnte, krass widersprechen, wenn ich sage, wir haben unseren Content aussortiert und das, was wir nicht auf Insta posten wollten, haben wir auf TikTok verwertet und das wirklich zusammengeschnitten. Ähm, sollte man wahrscheinlich auf Dauer nicht machen, aber wir sehen es eigentlich so als Spaßplattform, gerade. Wobei wir auch sehen eben, wenn da eine Marke einfach hunderteiltausend Follower haben kann, ähm, dann sollten wir das spielen. Und vor allem haben wir ein Produkt, was ja bewegt wird, womit du wirklich schnelle Sachen produzieren kannst, ähm, die dynamisch sind, die Spaß machen. Und ja, da müssen wir stärker einsteigen. Momentan ist einfach... Spielen. Wir kommen mit Personal nicht nach. Wir müssen da, glaube ich, noch ein bisschen nachlegen, dass wir wirklich zuständige Personen haben, die dafür brennen und nur das machen so. Ähm, da hat Nox, glaube ich, einen richtigen Weg vorgelegt, der nicht wenig riskant war wahrscheinlich, da jemand vollzeit draufzusetzen, aber am Ende sieht man, was es gebracht hat. Und ob das jetzt eins zu eins übertragbar ist, weiß ich nicht, aber ich hätte sehr, sehr Lust, das zu probieren. Ihr habt ja jedenfalls auch ein Produkt durch den geringen Einstiegspreis, ähm, das vielleicht ein Stück weit prädestiniert wäre, auch, ähm, dort, ähm, Aufmerksamkeit zu schaffen auf der Plattform entsprechend. Schaltet ihr denn schon Ads heute auf TikTok? Also, ähm, geht ihr den Weg schon, Andi? Ein bisschen nicht. Wir sind in der Vorbereitung, dass wir es mal ausprobieren. Vielleicht in einem Monat mehr zu berichten oder hoffentlich läufst du über den Weg, wenn du dort aktiv bist. (Lachen) Dann legen wir unser Podcast Date auf die Zeit danach, dann können wir das noch mal thematisieren. Genau. Okay, Lena- Vielleicht kriegt ich nächstes Mal ein hartes Fahrrad im Hintergrund. (Lachen) Ähm, Lena, ich habe mir euer TikTok Game angeschaut. Bisweilen ist es so, dass ihr nur, in Anführungszeichen, eure, ähm, sehr coolen Spots shared, aber es so aussieht, als ob ihr euch noch nicht offen, ja, stark um den Kanal bemüht. Also ihr pusht auch sechzehn zu neun Videos dort rein. Ähm, bleibt das so oder ist 2021 das Jahr, in dem er ab mit TikTok durchstartet? Mit TikTok, ja. (Lachen) Ähm, ja, ist noch nicht ganz klar. Ich meine, ähm, am Schluss, was wir jetzt auch viel gemacht haben, ist, wir haben quasi auch mit Influencern auf TikTok zusammengearbeitet. Das war auch sehr erfolgreich. Also was wir festgestellt haben, dass die, äh, die Reichweite deutlich höher ist. Also unglaublich. Aber dass die Conversion, ähm, noch nicht da ist, wo sie ist, weil halt die Zielgruppe einfach jünger ist. Ich glaube, das vergisst man. Das ist einfach ein sehr banaler Grund, aber die Leute, die auf TikTok viel unterwegs sind, haben halt noch nicht, ähm, die eigene Kreditkarte im Normalfall. Na ja, ähm, aber, äh, genau auch, was der Johannes gesagt hat, wir haben leider noch nicht die Kapazität, um wirklich den Kanal hundert Prozent gerecht zu werden, ähm, weil wir müssten dann sehr aktiv werden und viel eigene Videos produzieren und da auch erst mal die Sprache verstehen. Ähm-Und da müssen wir noch als Team wachsen. Das kann sein, dass das in 2021 dann Mitte des Jahres schon anders aussieht und dann mal gucken. Ich bin gespannt. Wir haben eigentlich eine sehr junge Zielgruppe. Dementsprechend wird das schon gut passen. Hätte ich nämlich gedacht und euer Instagram Game macht ja auch optisch einiges her. Das heißt klar ist es ein anderer Kanal und dann muss man sich anders drauf einstellen, aber ich glaube, dass wahrscheinlich es gut passen könnte. Vielleicht werden wir es später noch mal beleuchten, wenn ihr dann aktiver geworden seid. Schaltet ihr denn Ads da auch jetzt noch mal die obligatorische Frage, weil sie Andi gerade auch gestellt hat gestellt habe. Habt ihr da schon Gehversuche unternommen? Ja, testweise, aber auch nicht aktiv. Also so so so aktiv, wie wir es hätten machen müssen wahrscheinlich, da bessere Learnings rauszuziehen. Aber ja, es ist für uns auch wir haben auch jetzt ein Budget quasi eingerichtet, das uns erlaubt, quasi neue Kanäle auszuprobieren und da ein bisschen rum zu experimentieren, ohne dass da dann direkt die Top-Ergebnisse dahinter stehen müssen. Und TikTok ist so ein Experimentkanal. Also das ist auch gerade noch eher Spaßkanal, so wie der Andy gesagt hat. Super. Okay, Lena, wir bleiben bei dir. Und zwar, ich möchte euch beglückwünschen zur eurer letzten Finanzierungsrunde. Also wirklich tollen Weg bis hierhin, den ihr gemacht habt. Auch durch die Finanzierungsrunde habt ihr wirklich namenhafte Investoren mit dabei. Pepsi hat Mario schon gesagt. Also ist natürlich, kennt jeder, auch wenn es in Deutschland, ich glaube, es ist mittlerweile von Verteilung noch so, dass wir mehr Coca Cola Trinker sind, aber Pepsi natürlich eine krasse Brand, so auch als Investor mit dabei. Aber auch five Seasons ist bei euch mit mit investiert, die unter anderem schon Just Spices in Deutschland oder Y Food auch mit investiert haben. Meine Frage an der Stelle, Lena bringen sich diese neuen Investoren, die ihr mit dabei habt, im Form von Smart Capital ein? Das heißt, es werden Netzwerk und Expertise an der Stelle zur Verfügung gestellt? Wie sieht das aus? Ja, 100 %. Das ist uns auch immer extrem wichtig. Also das war von Anfang an uns sehr wichtig, nicht nur Geld einzusammeln, sondern auch mit Leuten zusammenzuarbeiten, die uns mit ihrer Expertise, mit ihrem Netzwerk helfen konnten und können. Und da ist natürlich Pepsi ein Urgestein in der Getränkeindustrie. Ich glaube, mehr Erfahrung in dem Bereich hat kaum ein Unternehmen gesammelt. Genau, hat total Sinn gemacht. Übrigens ein Getränk, was die Deutschen doch sie trinken vielleicht nicht so viel Pepsi, aber der Standarddeutsche hat den SodaStream zu Hause und das ist auch mittlerweile Pepsi. Absolut cool. Gerade Frank Thelen ist ja auch jemand, der in seinen Höhle des Löwen pitches. Jetzt ist er nicht mehr dabei, aber immer wieder den Vorteil von Smart Capital auch deutlich hervorgehoben und bei den Gründern gepitcht hat oder bei den Pitchenden wiederum gepitcht hat, sich dann dort noch mal zu präsentieren, wo waren für euch die großen Vorteile in der Zusammenarbeit oder sind es bis heute in der Zusammenarbeit mit Ralf, Frank und den Teams? Man sieht ja durch Höhle des Löwen sehr viel und man erkennt auch viele Erfolgsstories. Was waren für euch da wirklich die größten Vorteile am Endes des Tages bis heute? Ja, man muss ja dazu sagen, als Frank und Ralf rangekommen sind, da waren wir ja noch echt grün hinter den Ohren, alle gerade so aus dem Studium raus, reingestolpert in die Gründung. Und Frank und sein Team, der hat ja auch. Sowohl hinter Frank als auch hinter Ralf stehen ja noch deutlich mehr Leute. Haben uns extrem unter die Arme gegriffen am Anfang, also operativ einfach viel geholfen. Frank dann und sein Team viel bei dem ganzen Thema Unternehmensaufbau. Aber sie haben auch tatsächlich noch Input gegeben, was Produktentwicklung angeht, was Marketingaufbau angeht und so weiter. Und Ralf und das Team, die das finde ich als Produktdesignerin immer sehr imposant. Die haben ich glaube, 4000 Produkte schon gelauncht mit DS, was finde ich total verrückt ist. Also 4000 Hardwareprodukte. Dementsprechend ist da die Erfahrung auch da, wie man so ein Hardwareprodukt produzieren lässt oder produzieren lassen kann. Und das hat uns sehr geholfen, weil wenn du in Deutschland mal versuchst, so ein Produkt in einer Firma oder eine Fabrik dafür zu finden, da kommst du nicht weit, wenn du googelst. Spritzwerk, Spritz, Gusswerkzeug für Flasche. Dementsprechend war das sehr, sehr gut. Super. Mittlerweile aber ist die Zusammenarbeit ganz anders. Jetzt sind wir sehr viel strategisch. Ihr seid auch Experten geworden. Also noch mal ein Stück weit mehr, als das zu Beginn sicherlich der Fall war. Ja, genau. Johannes, hören wir dich wieder? Ich hoffe, können Sie mich hören? Ja. Hervorragend. Schön. Deine Stimme klingt wie Musik in meinen Ohren. Johannes, wann steht eure Finanzierungsrunde denn an? Weil du hast es gerade von dir aus auch schon so ein bisschen angesprochen. Man könnte sicherlich hier und da noch ein stückweit mehr beschleunigen. Das Interesse sollte ja sicherlich nicht gering sein, nehme ich einfach mal an, bei der Erfolgsstory. Ja, auf jeden Fall. Wir können uns da sehr glücklich schätzen. Wir sind eine People first Company. Wenn wir das Gefühl haben, wir brauchen jetzt jemanden, einen Partner an unserer Seite, weil Felix und ich das nicht mehr gestemmt bekommen, dann sind wir nicht abgeneigt, mal einen Investor ins Board zu holen. Deswegen jeder, der es hört, gerne mir eine Nachricht schreiben. Aber wir sind 0,0 drauf angewiesen. Also auch hier noch mal. Wir sind so dankbar für unsere Situation. Wir sind.Sehr, sehr liquide. Wir sind brutal durch die Corona Krise gekommen. Wir sind auch sehr profitabel in den letzten Jahren immer gewesen. Also wir haben es jetzt rein finanziell gesehen aktuell glücklicherweise in der Form vielleicht nicht nötig, auch wenn es ein komischer Begriff ist. Nichtsdestotrotz hätte man jetzt einen starken Partner an der Seite, der dann nochmal sagt „Ey Jungs, ich glaube auch an das Ganze und lass uns vielleicht die Wetten noch mal größer spinnen, wären wir da auch nicht gegen abgeneigt und dann wäre man vielleicht da... Wird man jetzt nicht nur drei Vollzeitleute im Influencer-Marketing haben, sondern vielleicht gleich mal zehn etc. Man weiß es nie, hätte, hätte, Fahrradkette und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Wir werden es auf jeden Fall mit Interesse verfolgen. Ich bin auch sehr, sehr gespannt, ob da der eine oder andere mit an Bord kommt. Der Andy spricht immer liebevoll – kommen wir gleich auch zu – dass er Mentoren im Hintergrund hat. Ihr seid jetzt ja in das Thema Amazon auch so reingesprungen, habt euch da reingefuchst. Wie ist das heute? Habt ihr Mentoren an eurer Seite, in eurem Netzwerk, unabhängig von Investments? Ich glaube, das ist eine der Sachen, wo wir so den größten Lack haben, wo wir echt nicht gut sind in Strategie, was jetzt auch Lena viel angesprochen haben. Ich glaube, da sind Felix und ich nicht gut drin und das wäre auf jeden Fall ein entscheidender Faktor, wo ich sage: „Hey, ein geiler strategischer Investor, der uns dabei hilft, auch die Company auf die letzten fünf Jahre irgendwie geil auszurichten, eine geile Strategie zu haben. Da haben wir auf jeden Fall unseren Blind Spot oder wie man das auch immer nennen möchte. Und da sind wir sehr interessiert, einen Partner an unsere Seite zu bekommen. Meine Mentoren sind Leute wie Lena und auch Andi, andere Startups, die ähnliche Sachen wie wir durchmachen. Wir machen ja auch viel Podcast. Ich spreche mit sehr vielen Leuten und das sind so für mich als Person die Mentoren, wo man sich dann austauscht und sagt: „Hey, Lena, wie hast denn du das Problem gelöst? Wie lauft bei mich Fernsehwerbung? Und so wirklich hands-on hangelt man sich dann durch die Probleme durch. Aber wir haben jetzt nicht diesen einen Ansprechpartner, den ich anrufe und sage: „Hey, gib mir mal Feedback. Was würdest du machen? Props an der Stelle, Johannes, auch für euren Podcast, den ich gerne regelmäßig konsumiere und wo ihr ja diese Gespräche führt, die du auch gerade angesprochen hast und auch neue Unternehmen kennenlernt. Das gefällt mir auch sehr, sehr gut. Top Click. Andy und ich haben gerade einen Termin für Dienstag ausgemacht, dass wir auch Andy endlich so sind. Und Lena war auch schon zu Besuch. Ja, habe ich gehört. Ich freue mich drauf. Das ist eine absolute Herzensangelegenheit, aber das sind für mich auch diese Stunden und Minuten, wo ich selber sehr, sehr viele lerne und so eine Art Mentoren oder Austausch einfach angeregt ist. Weil ich zu allen sage, wann hätten uns Lena und ich uns mal zusammengesetzt und eine Stunde darüber gesprochen: „Wie ist denn er entstanden? So, das macht man nicht. Gerade im Daily Doing nicht. Und da ist so ein Podcast, jetzt auch nächste Woche noch mal, Andi, auf eine andere Art kennenzulernen, darauf freue ich mich einfach. Da habe ich richtig Bock drauf. Cool, schön. Andi, eben den Sprung zu dir. Die Zeit neigt sich langsam dem Ende entgegen. Ich habe aber noch ein, zwei Fragen, eine Frage an dich. Cowboy hat vor einigen Monaten dreiundzwanzig Millionen in der Series-B-Runde eingesammelt. Du hattest jetzt von Start an mit Yoko und auch den MyMusic-Gründern, hat Mario auch alles angesprochen im Intro, schon wen dabei. Wahrscheinlich ist Finanzierung jetzt gerade auch noch nicht das richtig große Thema oder liege ich da falsch? Ja, bisher sind keine Millionenbeträge in uns geflossen. Ich glaube, so viel ist bekannt. Liegt daran, dass wir, glaube ich, einfach zeigen wollten, dass man organisch schon auch so ein Unternehmen aufbauen kann. Und da hatte ich einfach extrem Lust drauf, diese Challenge anzunehmen. Beide Wege waren wahrscheinlich irgendwie verlockend, aber jetzt nach zwei Jahren, wo wir wirklich, glaube ich, bewiesen ist irgendwie so ein krasses Wort auch, aber bewiesen haben, dass man profitabel sein kann, ohne dass man wirklich wahnsinnig viel Geld davor reinsteckt, finde ich irgendwie eine wunderschöne Ausgangssituation, sich jetzt wieder zurückzubessern auf: Was ist eigentlich so diese große Vision? Und ich habe kürzlich meinen allerersten Pitch noch mal angeschaut und da stand halt einfach ganz fett „It's time for us to change something. Wow. Das war nicht gut ausgesprochen, aber Zeit etwas zu verändern in Bezug auf Mobilität. Und das geht halt nur mit Geld am Ende. Da können wir jetzt nicht so weitermachen mit sechsstelligen Betrieben, Investments, sondern wenn wir wegkommen wollen vom Fahrrad auch oder nicht wegkommen, aber weiterdenken noch als das Fahrrad an Mobilitätsmitteln, dann, glaube ich, muss man Geld in die Hand nehmen und ich habe irgendwie Lust, gerade wieder groß zu denken und zu schauen, welche Probleme gibt es denn da eigentlich noch? Das Fahrrad haben wir jetzt quasi noch mal ein bisschen verbessert hoffentlich, zumindest in der Nische, wo wir gerade sind. Ja, und jetzt mal schauen, was noch so kommt. Super. Dank euch dreien. Wir sind jetzt leider, leider schon am Schluss und ich hatte es ja eingangs schon gesagt: Jeder eurer Storys hätte mindestens eine Stunde verdient. Deswegen würde ich mich freuen, wenn wir dann in Kontakt bleiben und wir gehen in einer regelmäßigen Frequenz mit dieser Konferenz hier live. Wir sind im Sommer in der Tat wieder schon am Start, im Herbst, wenn wir hier und da noch mal die Möglichkeit finden, auch tiefer in eure einzelnen Unternehmen reinzugucken, vielleicht auch noch mal in Podcast-Talks miteinander zu sprechen. Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Es war super kurzweilig. Ich hoffe, die Audience hatte auch ihre Freude an diesem Talk und ich bedanke mich vielmals bei euch. Ciao, ciao. Danke dir. Du hast es toll gemacht. Danke dir. Danke schön. Danke. Schönes Wochenende euch und bis bald. Ebenfalls. Ciao, ciao. Ciao, ciao. Servus. Ciao, ciao.

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Beschreibung

Neue Marken, neue Marketingansätze, neue Erfolgsgeschichte: Christoph Steger aus dem Think11 Management Board im Roundtable Talk mit drei der wohl aktuell angesagtesten Startups in Deutschland. Lena Jüngst und air up machten zuletzt nicht nur durch die letzte Finanzierungsrunde (u.a. PEPSI) auf sich gehörig aufmerksam, Johannes und SNOCKS rocken mittlerweile nicht nur Amazon FBA und Andy ist mit SUSHI Bikes angetreten, um Mobilität zu verändern. Drei Unternehmen, die an ganz unterschiedlichen Pu

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