Search, Decide, Repeat. – Wie führende Online-Shops ihre Onsite-Suche als Hebel nutzen
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Zusammenfassung

Onsite-Suche ist das Epizentrum der Customer Journey im E-Commerce: Sie ist der Ort, wo Nutzer:innen mit deinem Shop sprechen und du als Brand antwortest. Eine intelligente Suchfunktion verkürzt die Evaluation-Phase, erhöht die Conversion Rate und schafft die Grundlage für wiederholte Käufe – besonders wichtig in unsicheren Marktzeiten.

Onsite-Suche: Das Epizentrum deiner E-Commerce-Customer-Journey

Die Onsite-Suche ist nicht einfach ein Feature deines Online-Shops – sie ist der Ort, an dem deine Kund:innen mit deiner Brand kommunizieren. Hier stellst du als Unternehmer:in die Antworten bereit, die Menschen brauchen. Und genau deshalb solltest du sie nicht als bloße Suchfunktion denken, sondern als strategischen Hebel für Conversion und Kundenzufriedenheit.

Simon Reichel, COO von FINDOLOGIC, beschreibt es so: In einer Welt, in der wir alle gewohnt sind, mit ein bis zwei Klicks das zu bekommen, was wir wollen, muss die Suche im Shop genau diese Erwartung erfüllen. Die Onsite-Suche ist das Epizentrum, wo User ihre Intent ausdrücken – und wo du das Versprechen einlösen kannst, sie schneller zum richtigen Produkt zu führen.

Warum die Suche gerade jetzt so wichtig ist

Die E-Commerce-Branche befindet sich in einer spannenden Phase: Während externe Kanäle wie Google-Suche oder Amazon zwar weiterhin relevant sind, beginnt der Mammutanteil der Shopping Journeys inzwischen direkt bei der Brand – also auf deinem Shop. Das ist die gute Nachricht.

Das bedeutet: Deine Kund:innen kommen bewusst zu dir. Sie haben bereits ein grundsätzliches Interesse. Was sie jetzt brauchen, ist eine Search-Experience, die ihnen hilft, schnell das Richtige zu finden. Und das ist gerade in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten entscheidend – denn eine frustrierende Suche kostet dich Conversions, die du dir nicht leisten kannst.

Die Four Moments of Truth in der Shopping Journey

Um zu verstehen, wo die Onsite-Suche wirkt, hilft es, die gesamte Customer Journey in vier kritische Momente zu denken:

  • First Moment of Truth – Research: Der Trigger ist gesetzt (ein Influencer hat das Produkt erwähnt, die Jahreszeit verändert sich, eine Bedürfnis entsteht). Der oder die Nutzer:in beginnt zu recherchieren – und dieser Research findet immer häufiger direkt auf deinem Shop statt.
  • Second Moment of Truth – Attention: Der Webshop hat die Aufmerksamkeit gewonnen. State-of-the-Art Design, klare Navigation, gutes Storytelling – alles ist präsent.
  • Third Moment of Truth – Experience: Überrascht dich der Shop positiv? Liefert die Suche relevante Ergebnisse? Erlebst du etwas Unerwartetes, das die Marke in noch besserem Licht darstellt?
  • Fourth Moment of Truth – Social Proof: Bevor es zum Kauf kommt, sichern sich Nutzer:innen ab: Reviews, Community-Feedback, Influencer-Empfehlungen – hat dieses Produkt echte Menschen überzeugt?

Wenn diese vier Momente positiv verlaufen, führen sie zum Purchase. Aber hier endet es nicht: Du brauchst wiederholte Käufe, langlebigen Trust und Loyalität. Das ist der Infinite Loop, den du im Blick haben musst.

Die Customer Journey ganzheitlich denken – nicht isoliert

Ein häufiger Fehler: Die Journey in einzelne Kanäle zu zerlegen (Mobile hier, Desktop da; Offsite hier, Onsite da). Das funktioniert nicht. Du musst denken: Was muss offsite passieren, damit ich genug qualifizierten Traffic onsite habe? Und was muss onsite passieren, damit ich genug Menschen in Richtung Purchase führe?

Die Onsite-Suche ist dabei ein Werkzeug, das direkt in der Evaluation-Phase wirkt – in der Phase, in der Kund:innen vergleichen, filtern, prüfen. Hier entscheidet sich oft, ob sie bleiben oder gehen. Eine intelligente, nutzerzentrierte Suche bedeutet:

  • Kürzere Evaluation-Phasen
  • Höhere Relevanz bei den Suchergebnissen
  • Bessere Conversion Rate
  • Erhöhte Customer Satisfaction

Onsite-Optimierung in unsicheren Zeiten

Gerade wenn die wirtschaftlichen Bedingungen angespannter werden, ist es verlockend, Investitionen zu stoppen und sich auf das "Wesentliche" zu konzentrieren – Lager, Payment, technische Basis. Das ist verständlich, aber strategisch kurzsichtig.

Der E-Commerce-Markt verdoppelt sich mittelfristig. Mobile Commerce wächst kontinuierlich um etwa 20 Prozent pro Jahr. Das bedeutet: Auch wenn aktuell ein Dip in der Adoption vorhanden ist, sind das Potenziale für die nächsten 12–24 Monate. Wer jetzt in die richtige Onsite-Experience investiert – etwa durch eine moderne Suchfunktion – hat einen klaren Wettbewerbsvorteil, wenn der Markt wieder anzieht.

Plattformen wie WooCommerce oder Shopware bieten die technische Grundlage. Die intelligente Suche ist das Plus, das dich unterscheidet.

Kernpunkte zum Mitnehmen

  • Die Onsite-Suche ist das Epizentrum, wo Kund:innen mit deiner Brand kommunizieren
  • Der Großteil der Shopping Journeys beginnt inzwischen direkt bei der Brand – nutze diesen Vorteil
  • Die Evaluation-Phase ist kritisch: Hier entscheidet sich oft, ob Nutzer:innen konvertieren oder abspringen
  • Denke die Customer Journey ganzheitlich als Infinite Loop, nicht als einzelne Kanäle
  • Onsite-Optimierung lohnt sich auch (und gerade) in wirtschaftlich angespannten Zeiten
  • Eine intelligente Suchfunktion ist kein Nice-to-Have, sondern ein Wettbewerbsvorteil

Praktische Umsetzung: Wo beginnst du?

Die Erkenntnis ist klar, aber wie setzt du sie um? Der erste Schritt ist zu verstehen, wie deine Kund:innen aktuell suchen. Welche Begriffe nutzen sie? Wo scheitert die Suche? Wo werden relevante Produkte übersehen? Tools zur Analyse deiner Onsite-Suche zeigen dir schnell, wo die größten Hebel liegen.

Danach geht es um die schrittweise Optimierung: bessere Filter, intelligentere Facetten, personalisierte Vorschläge, schnellere Ergebnisse. All das führt zu einer Experience, die Kund:innen begeistert – und zum Kauf führt.

Häufige Fragen

Warum ist die Onsite-Suche so wichtig für E-Commerce?

Die Onsite-Suche ist der Ort, an dem Kund:innen ihre Kaufabsicht ausdrücken und deine Brand direkt antwortet. Sie wirkt in der kritischen Evaluation-Phase und entscheidet oft über Conversion oder Absprung. Besonders wichtig: Der Großteil der Shopping Journeys beginnt inzwischen direkt bei der Brand, nicht über externe Suchmaschinen.

Sollte ich in Onsite-Optimierung investieren, wenn die Wirtschaft angespannt ist?

Ja. Während aktuell wirtschaftliche Dips sichtbar sind, wächst der E-Commerce-Markt mittelfristig weiter. Wer jetzt in eine bessere Onsite-Experience (inklusive Suche) investiert, hat Wettbewerbsvorteile, wenn der Markt anzieht. Onsite-Marketing ist kein Luxus, sondern notwendig.

Wie hängen die Four Moments of Truth mit der Suche zusammen?

Die Suche wirkt hauptsächlich im Third Moment (Experience) und unterstützt den Second Moment (Attention). Sie muss liefern: relevante Ergebnisse, schnelle Antworten, positive Überraschung. Wenn diese Momente positiv verlaufen, führen sie zum Purchase und (idealerweise) zu wiederholten Käufen.

Kann ich die Onsite-Suche isoliert optimieren oder muss ich die ganze Journey denken?

Du musst die ganze Journey denken – als Infinite Loop. Es bringt nichts, wenn du die Suche optimierst, aber nicht genug qualifizierten Traffic offsite generierst. Umgekehrt brauchst du auch eine starke Offsite-Strategie, wenn deine Onsite-Experience schwach ist. Beides muss zusammenpassen.

Welche Plattformen unterstützen eine intelligente Onsite-Suche?

Basis-Plattformen wie WooCommerce und Shopware bieten die technische Grundlage. Spezialisierte Tools wie FINDOLOGIC (eine AI Product Discovery Platform) erweitern die Suchfunktion um intelligente Facetten, Personalisierung und bessere Relevanz – das ist der Hebel, der dich unterscheidet.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Musik läuft im hintergrund) Simon Reichel und wirklich ein ausgewiesener Experte mit acht Jahren Erfahrung im Bereich E-Commerce. Er ist COO der Findologic GmbH und bestimmt dort den operativen Ablauf des Geschäfts und verantwortet Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Produkte und Prozesse. Also sicher der Mann, der uns am meisten Rede und Antwort stehen kann zu dem Bereich. Er ist zudem gefragter Speaker auf den Konferenzen im gesamten, ja nicht nur DACH-Raum, sondern auch weit darüber hinaus. Ähm, denn, ähm, Finalogic ist nicht ein lokales Unternehmen aus Österreich, sondern wirklich, ähm, ähm, länderübergreifend tätig und erobert Europa gewissermaßen im Sturm. Was macht Finalogic eigentlich? Auf der Website steht, sie sind eine AI Product Discovery Platform für mehr Conversion Rate im Onlineshop. Was verbirgt sich dort dahinter? Es ist eine hochperformante Suche und Navigationslösung, ähm, im Bereich E-Commerce unter anderem und sie sorgen mit sehr intelligenten Lösungen für eine verbesserte User Experience und damit sehr, sehr glückliche Kunden in den diversen Shops. Seit zweitausendacht bereits am Start, also auch nicht, ähm, gerade irgendwie vorgestern gestartet, sondern haben da 'ne Menge Expertise aufzufahren. Und ich hab's grad schon gesagt, Standorte in Salzburg, ähm, in München und, ähm, mittlerweile auch in London. Und damit, ähm, gelten sie ja nicht nur mit den Standorten, sondern mit ihrer Lösung. Aber in Kombination mit den Standorten machen sie auch deutlich, dass sie dort, ähm, die, die, ähm, europäischen Länder am Sturm erobern wollen. Simon hat uns heute mitgebracht, den Vortrag mit dem verheißungsvollen Titel "Search, Decide, Repeat: Wie führende Onlineshops ihre Onsite-Suche als Hebel nutzen". Und, ähm, ich würde sagen, Simon, bist du mir da grade zugeschaltet? Hi. Das bin ich hoffentlich. Hervorragend. Wo treffen wir dich denn an? In London oder in Österreich oder in Deutschland? (lacht) Tatsächlich Salzburg. Sehr nahe an Salzburg, wie man sieht. Das ist mein Homeoffice, aber sehr nah an der Grenze zu Salzburg. Hervorragend. Ich hab's grad schon gesagt, ähm, du bist ja sehr umtriebig auch als Speaker und wir haben uns ja auch gerade, äh, ja, schon wieder, äh, zwei Wochen näher in Köln getroffen. Ähm, steht eigentlich so auf dem Programm in nächster Zeit noch oder geht's zum Jahresende ein bisschen, bisschen ruhiger an, was, was die Performance angeht auf den Bühnen dieses Landes oder der Länder? Bezogen auf jetzt diese Roadshows definitiv ruhiger, was das Geschäft angeht. Hoffentlich definitiv eins der stärksten. Q4 ist erfahrungsgemäß Richtung Planung '23 immer mit das Interessanteste und Stärkste. Ja, cool. Du, ich hab's gerade schon ein bisschen angeteasert, mit deinem, ähm, dass wir heute viele Facetten dabei haben, wir uns auch freuen, in die Onsite-Suche, ähm, einzusteigen. Ähm, ich würde sagen, ich gebe dir das Wort. Ich möchte die Audience noch, ähm, hinweisen. Wir haben heute Slido erstmals im Einsatz. Ihr könnt entweder einen QR-Code, ähm, scannen, der, ähm, eingeblendet wird. Ihr könnt entweder auf Slido gehen, den Hashtag OMKB nutzen oder aber ihr wechselt bei uns auf Eventplattform zu Slido und stellt bitte zahlreich eure Fragen, die ich dann gerne mitnehme zur anschließenden Q&A mit Simon. Simon, so viel der Vorrede. Magst du übernehmen und uns entführen in die Welt der Onsite-Suche? Absolut. Vielen Dank für die Intro. Gerne. Gut, wir starten instant. Ähm, ich hab 'n paar Slides mitgebracht. Ähm, die ein oder andere werde ich mir sparen, als zum Beispiel das Unternehmen schon vorgestellt wurde. Ganz kurz noch zu mir. Ich bin auch ein Freund von QR-Codes, die, die jetzt vorm Rechner sitzen, ähm, gerne einfach hier den Connect etwas erleichtert. Das führt zu meiner LinkedIn-Page: Ich freue mich auf einen Connect. Warum ist das doppelt interessant heute, der Connect? Weil wir vor der Q&A eine Frage meinerseits haben werden und die Frage wird relativ einfach sein, wie ihr euch vorstellen könnt. Man kann Mozartkugeln gewinnen. Mozartkugeln aus Salzburg. Man muss tatsächlich nach Salzburg, um diese Original-Mozartkugeln von Fürst, die blauen zu beziehen. Eine einfache Frage: Zwanzig Minuten dranbleiben, aufpassen, Frage beantworten, auf LinkedIn die Antwort schicken und vielleicht gehören Sie zu den Gewinnern. Ähm, ja, wie gesagt, dank der Vorrede kann ich mir einiges sparen. Äh, wir sind einer der im positiven Sinne Dinosaurier, was die Software für Onlineshops angeht. Äh, sehr, sehr viele tolle einschlägige Brands, die wir eben seit diesen vierzehn Jahren betreuen. Ähm, ich glaub, der Rest wurde schon genannt. Sparen wir uns, fokussieren wir uns auf wichtigere Themen und die Themen, bevor wir sie im Detail angehen. Ähm, ich will immer ganz kurz vermitteln, wofür 'ne Firma steht, wofür zum Beispiel ini- Finalogic steht. Wir sind ein sehr spezielles Puzzlestück im Onlineshop, und zwar zum Thema Suche. Suche per se ist mal was und da finden wir uns alle selbst wieder, was meistens zu tief nervt, frustriert. Und deswegen haben wir uns eben mit der Gründungsgeschichte seit zweitausendacht damit beschäftigt, diese Frustration, ähm, eben zu mindern. Also sprich, Zeit zu sparen und eben Finden leichter zu erlauben. Finden macht Spaß. Das ist das, wofür wir einstehen, unsere Software stetig weiterentwickeln. In dieser schnellen, sehr, sehr ungeduldigen Welt, wo wir bei ein, zwei Klicks immer gewohnt sind, dass wir alles, was wir uns wünschen, erhalten. Auch eingangs schon genannt, bei den Logics ist eine Product Discovery Platform immer wahnsinnig buzzwordy. Wir können mehr als Search. Wir sehen's aber links oben. Ich beschäftige mich heute ausschließlich mit dem Thema Search, weil es für mich neben den anderen Sachen, die man on site zur Produktfindung ausstatten kann, das Epizentrum ist. Das Epizentrum, wo User mit ihrem Onlineshop sprechen. Das Epizentrum, wo sie als Onlineshop Antworten geben können und hoffentlich eine.In einer Art und Weise, wie wir es nicht seit fünf oder zehn Jahren im Standard kennen. Da habe ich sehr viel Praxisbeispiele mit dabei. Also es wird kein theoretischer Vortrag. Ich habe einige der Brands einfach direkt als Video mit dabei und erkläre ganz kurz, warum wir so die Technologie bereitstellen und warum wir sie so weiterentwickeln. Bevor wir das machen, will ich aber einen Blick geben aufs große Ganze. Damit will ich nicht langweilen, damit will ich eigentlich eine Awareness schaffen in wohl den interessantesten Zeiten, in denen wir uns gerade bewegen, in denen wir uns seit mittlerweile einem Jahr bewegen. Diese Chart ist sicherlich bei jedem schon ein paar mal auf LinkedIn im Stream gewesen. Ich will, wie gesagt, nur eine ganz kurze Awareness damit schaffen. Erstens, ich glaube, man muss nicht damit beschäftigen, dass diese Adoption Growth Rate in diesem Never Ending 2020er und auch noch 2021 ja zum Teil jetzt am Abflachen ist seit über einem Jahr. Wir gehen jetzt dann in die eineinhalb Jahre, wahrscheinlich auch perspektivisch, hoffentlich nicht viel, viel länger. Interessant ist so was wie Layoffs. Fyi. Kann man sich immer wieder mal anschauen, da ist man immer up to date, was so eine Adoption Growth Rate angeht, weil dieser Bereich, den ich hier markiert habe, diese eineinhalb Jahre, in denen wir uns befinden, die sehen wir oft auch im Moment sehr, sehr negativ dargestellt. Wenn ich mir zum Beispiel den Shopping Index von der Salesforce anschaue, also sprich alle Shops, die auf der Commerce Cloud laufen, ist das ja im Moment wahnsinnig bearish. Also sprich, es würde ja heißen: „Oh mein Gott, sollte ich im Moment nicht komplette Investitionen stoppen und mich auf das Wesentliche in meinem Webshop, wie zum Beispiel meine Lager, meine Payment, also dass wirklich die Basis funktioniert, fokussieren und alles andere erst mal croppen und einsparen? Wir sagen nein, und zwar aus primär den einfachen Gründen. Wir erinnern uns noch mal an diese Grafik. Wir befinden uns gerade in einer Adoptionsphase innerhalb eines Wachstumsmarktes. Wir sehen die gestrickelte Linie hier. Das ist nichts anderes als dieser Chart bis 2025 hier und befinden uns gerade in so einem Dip. Der Dip wird sich 2023 mit Sicherheit noch spürbar durchziehen. Wir wissen es, Inflation ist not transitory. Also wir werden das miterleben, wahrscheinlich bis Mitte nächsten Jahres. Wir schauen alle natürlich immer gespannt Richtung US. Was sagen die Arbeitslosenzahlen? Was sagt allgemein die Zinserhöhung? Das ist ja immer ein direkter Indikator auf eben Inflationsdaten. Wie locker sitzt das Geld bei den Usern, die wir natürlich in unserem Onlineshop als kaufkräftige Kunden brauchen? Heißt: mitnehmen. Wachstumsmarkt E-Commerce, allein wenn ich mir 2020 anschaue, wo ja gar keine andere Option gegeben war, als Online-Ware zu beziehen, wird sich innerhalb der fünf Jahre, wo wir ja schon mittendrin sind, verdoppeln. Auch wenn es jetzt nicht diese Linearität ist, die würde ich nicht unterschreiben. Trotzdem spiegelt es sich nicht nur im generellen Adoption Growth Rate wieder, sondern auch zu Themen wie Mobile Commerce. Auch das, ich weiß, ein Wort, das langweilt seit Jahren. Es wird seit Jahren als Password bespielt. Trotzdem hier linearer zwanzigprozentiger Wachstum seit den letzten drei, vier Jahren. Wie wird das in diesem Jahr aussehen? Wie wird es perspektivisch '23 aussehen? Es wird sicherlich ein bisschen abflachen. Mittlerweile sind wir alle ausgestattet mit tollen Smartphones, vor allem natürlich in so hochentwickelten Regionen wie Europa, USA, wo diese Kaufkraft am stärksten ist. Trotzdem, wenn ich Ihnen sage, zwanzig Prozent sind reines Potenzial innerhalb der nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monate, noch mal allein auf Mobile, ist es wahrscheinlich einen Blick wert. Und eine letzte generelle Grafik, bevor wir wirklich in die Praxis springen zu Search: Von Criteo. Eine wahnsinnig spannende Auswertung zum Thema: Wo beginne ich mit meiner Suche, wenn ich ein Produkt begehre? Egal, wo dieser Trigger auch immer liegt. Und interessant ist, dass diese Customer Journey und diese Shopping Journey außerhalb der Walled Gardens immer öfter beginnt. Ich will sie so einfach wie möglich erklären. Walled Gardens, Google und Yahoo, nur dieses Wort ganz kurz zu erklären, versteht man als Walled Garden. Also sprich Engines, größere Konstrukte, die die Daten ausschließlich für sich selbst nutzen. Wir sehen hier in diesem dunklen, bei der Logic Orange, dass 2021er-Zahlen deutlich zu dem hellorange abnehmen. Sprich, die Suche auf Engines, auf den generellen Suchplattformen wie einer Google, Bing, Yahoo, nehmen ab. Deutlich. Wir haben hier, ich würde die Grafiken gleich setzen. Das eine ist nur, wenn man genau weiß, was man will oder welche Art, eine Abnahme zehn Prozent. Wo wandern die User denn hin, wenn sie ein Produkt suchen? Ich würde die Grafik in der Mitte mal auslassen. Ja, Amazon nimmt leider stetig auch hierzu. Wenn ich Produkte suche, gehe ich auf Amazon, benutze die Suche, aber – und das ist die wahnsinnig positive Message – der Großteil, der Mammutanteil der Suchen beginnt in ihren Webshops, beginnt bei ihrer Brand. Und das finde ich ein wahnsinnig tolles Signal. Und genau deswegen sollten wir uns auf solche Themen fokussieren, die wir mit zum Beispiel unterstützen. Handologic ist nicht der Allheilbringer, aber Onsite-Marketing, OnSite-Optimierung im Rahmen dieser Exploration und Evaluation-Phase ist entscheidend. Es wird von Google auch dediziert genannt, diese Messie Middle.Diese Messie-Mittel, diese ganzen langen Wege, die auf und ab zu finden sind würde ich auch gerne noch mal mit vier Moments of Truth immer gleichsetzen und beschreiben, damit man sich das besser merken kann. Also der Trigger steht: Ich begehre ein Produkt. Warum auch immer, ich habe es bei einem Influencer gesehen. Meine Frau sagt: „Ich brauche irgendwas, oder ich sehe, es kommt jetzt der Herbst und ich brauche irgendeine neue Jacke. Was mache ich? Ich beginne meinen Research. Research ist der First Moment of Truth. Und das Schöne ist, wir haben ja gerade gelernt, dieser Research beginnt immer öfter direkt bei Ihnen als Brand. Second Moment of Truth: Ich bin auf Ihrem Webshop. Ich habe jetzt die Attention. Sprich, der Webshop hat meine Attention. Er ist so aufgebaut, state of the art. Ich finde nicht zurecht Burger Menu Search. Alles ist da Grafiken, Storytelling. Attention ist da und gegeben. Dritter Moment of Truth: Surprise, Surprise: Experience. Bleibe ich auf dem Webshop? Erlebe ich etwas Unerwartetes? Etwas, was mich positiv überrascht und die Marke in noch besseres Licht drückt? Und viertens: Ich werde mich noch mal absichern als Fourth Moment of Truth Richtung Review Social Proof Community. Also sprich, haben andere dieses Produkt gekauft? Ist es auf Social Media, vielleicht mein Influencer, mein Favorite, irgendwie in ein gutes Licht gerückt. Wenn diese four Moments of Truth positiv verlaufen, alles natürlich bitte immer unterbewusst, dann begebe ich mich in richtung Purchase und dieser Purchase muss sich natürlich wiederholen. Ansonsten ist das alles umsonst. Und deswegen einer der wichtigsten Sätze, die Sie heute mitnehmen sollten: Die Customer Journey, auch wenn ich das gedanklich so als Four Moments of Truth durchspiele, als Funnel durchspiele: Was ist zu tun, offsite, damit ich onsite genug Traffic habe? Und was ist onsite zu tun, damit ich genug richtung Purchase schaufle? Ich brauche Loyalität. Ich brauche langlebigen Trust in meiner Brand und das nicht nur auf Mobile isoliert zu sehen, das nicht nur auf Desktop. Da natürlich immer auch die Unterschiede zwischen Average Order Values und zwischen Conversion Rates. Ich muss das ganzheitlich denken als Infinite Loop. Das wäre mir wichtig, dass wir das mitnehmen. Und dafür kann man – und das haben wir vorher gerade gelernt Ansetzen, wenn es das Thema Onset-Zuche geht. Die Onset-Zuche ist, und da sind wir uns bewusst, eine Riesenwaffe, Kunden zu begeistern und Kunden schneller abzuholen. Und ganz nebenbei, sagen neueste Statistiken, dass der Gebrauch einer Onset-Zuche immer 50% ausmacht von meinen tatsächlichen Bestellungen, weil natürlich die Intention, wenn ich etwas suche, viel höher ist Richtung Cart, als wenn ich nur stöbere über die Navigation. Die folgenden Slides beinhalten jetzt Videos, wo ich Ihnen in der Praxis Umsetzungen von uns näherlegen will. Wir starten hier mal mit einem tollen Beispiel einer tollen Brand der Alpha Industries. Warum bieten Sie, wenn Sie eine Suchbar anbieten, nicht bei Klick in das Suchfeld erste Recommendations? Sprich, ich klicke rein und kann doch in diesem Moment die Top-Suchwortvorschläge, die mir 80% aller Suchvolumen abdeckt, anbieten. Ich kann die Top-Produkte, meine Topseller, meine saisonellen Topseller anbieten. Das sollte ich. Auch das ist Teil von so einer Success Story. Einmal spielen wir es noch ab. Ich klicke in das Suchfeld, habe genau das, was ich gerade genannt habe, habe die Möglichkeit, neben Suchwortvorschlägen und Produktvorschlägen natürlich auch meine CMS-Daten mit zu visualisieren, Kategorien direkt anzuzeigen. Und jetzt kommen aber spannende Sachen. Ich muss doch Wörter heutzutage nicht mehr fertig tippen. Diese Suggest-Funktion ist ja nicht die Suche per se. Es ist meine Orientierungshilfe. Ich fange an zu tippen. Wörter müssen via Type-by-Head vervollständigt werden. Nicht jeder ist ein Digital Native, sondern hat noch ein bisschen hier diesen Fliegermodus. Heißt, ich kann doch Wörter vervollständigen. Sollte ein riesen Vorteil mit sich bringen, und zwar, dass generell Rechtschreibfehler vermieden werden. Ansonsten bitte zu Rechtschreibfehlern immer im Frontend als Brand ausgehen, dass sie die Rechtschreibfehler verstanden haben, korrigiert haben und stattdessen jetzt diese Ergebnisse liefern. Zeigen Sie die Anzahl der Artikel an. Es ist so einfach und banal, wie es sich oft anhört, psychologisch mit das Wichtigste. Und schauen Sie immer auf sich selbst, wie Sie selber im Onlineshop unterwegs sind. Es gibt die wichtigste Orientierung. Wenn Sie eine Suggest als Flyout anzeigen, ist die konsistent? Also sprich, die Produkte, die Sie hier sehen und sobald ich zum Beispiel jetzt meine Favorite Brand innerhalb von Alpha, zum Beispiel Richtung NASA bewege, sind diese vier Produkte in der Suggest in gleicher Reihenfolge bei Klick auf Enter auch bei ihnen vorhanden. Das ist nicht selbstverständlich und ich wiederhole das, so banal es sich, wie gesagt, ab und zu anhört. Wir sind natürlich gewohnt, auf Enter zu drücken. Also alles, was ich hier mache, ist eine ganz normale Customer Journey und sollte Status quo sein, auf Desktop. Natürlich on mobile in ähnlicher Manier. Nur meiner Meinung nach noch restriktiver und wichtiger zu sehen. Die Oberfläche ist viel geringer. Selbst wenn ich mir das neue iPhone 14 Max Pro, whatever it is named, kaufe. Die virtuelle Tastatur, die jetzt im Video natürlich nicht existiert, weil es eine Emulation ist, ist immer ein Viertel, ein Drittel von meinem Screen. Sie kennen das. Heißt, ich habe wesentlich weniger Platz, mich zu orientieren.Ich sollte aber die Logik eins zu eins genauso verfolgen wie auf Desktop. Ich klicke in das Suchfeld. Es öffnen sich die wichtigsten Suchwortvorschläge. Ich brauche ihn im seltensten Fälle für Produkte direkt. Wir kommen dann gleich noch mal drauf, wann ich direkt Produkte anzeigen sollte. Ich muss das Tippen erleichtern. Das ist nämlich die frickelige Art, wo ich mich wirklich vertippe. Kennen wir, das ist Best Practice, so wie wir es überall kennen: Autosuggest plus Type-ahead Functionality. Kann ich – natürlich nur mit Tastatur –, kann ich aber auch, so wie wir es gesehen haben, über die native Voice-Funktionalität. Wir sind in 2022, da sollte es Standard sein: Wie viele Leute reden nur noch mit WhatsApp, weil sie die Nachrichten nur noch schicken und nicht mehr tippen? Bieten Sie es an. Ich weiß, auch da ist die Adoptionsrate erst mal im Moment noch gering. Trotzdem nimmt das auch stetig zu, dieses Thema Voice Conversation Commerce. Da haben wir später noch ein tolles Beispiel. Produktvorschläge verzichten wir. Alles, was Sie hier sehen, ist im Standard, wenn Sie jetzt unsere Engine beziehen wollen, vorhanden als Best Practice. Produktvorschläge, haben wir festgestellt, in dutzenden A/B-Tests machen in den wenigsten Fällen Sinn, warum den Weg zum Kaufabschluss, also zum Cart, zu erleichtern, ist nur bei starken Wiederkaufsbranchen von Nöten. Sprich, ich bin ein E-Grocery-Restore, ich suche nach Bananen. Ja, natürlich brauche ich nicht die komplette Customer Journey. Vielleicht mache ich sogar in der Suggestion den Add to Card. Dann muss ich nur immer kurz eingeben, Add to Card, eingeben, Add to Card, aber ich brauche nicht den kompletten Funnel, mich zurechtzufinden. Warum ist das so? Wir springen da auch gleich wieder und schauen auf uns selbst. Was hat sich in den letzten zwei, drei Jahren massiv geändert? Die Art und Weise, wie wir Suche gewohnt sind. Ich habe jetzt hier natürlich Google mit dabei. Google hat die Art, wie wir suchen, grundlegend verändert in diesen letzten Jahren. Was ist passiert? Ihr seht es im Hintergrund. Ich suche und finde instant. Ich muss nicht mehr bei einer Suchanfrage mich über die dutzenden Ergebnisseiten, also sprich, wenn nichts anderes, die Produkte-Ergebnisseiten durchklicken. Ich suche zum Beispiel nach dem Wetter. Wir machen das noch einmal ganz kurz im Hintergrund. Oder bleiben wir beim Bitcoin. Ist ja auch im Moment ein Schnäppchen. Ich brauche nicht mehr weiter nach unten scrollen und mir jetzt das Bitcoin Echo, die T3N und was auch immer durchlesen, damit ich weiß, welchen Kurs ich habe. Ich sehe es in diesem Featured Snippet. Das Gleiche zum Wetter, das Gleiche zu Filmen, das Gleiche zu Umrechnungskursen. Alles ist mittlerweile direkt von Google beantwortet in diesen, wie gesagt, Featured Snippets. Das heißt, man hat eine Google One Box. Gibt es dutzende Bezeichnungen dafür. Wichtig ist, dass im Header ohne weiteren Aufwand, ohne Redirect, alles beantwortet wird. Warum? Weil sich Google traut zu behaupten, wir verstehen die Absicht des Users und wir können sie direkt beantworten und wir wollen die Users natürlich auch direkt bei Google behalten. Gleiches sagen wir auch. Wir wollen, dass sie die User behalten. Wir versuchen – und das schon sehr erfolgreich seit den letzten eineinhalb Jahren –, dieses Erlebnis in E-Com-Stores zu transformieren. Sprich, alles, was wir in einem Header sehen, vor allem auf Mobile anzuwenden. Wie sieht das aus? Weil hier einen der größten Outdoor-Bekleidungshops mit dabei ist. Und siehe, alles, was ich zeige, ist bitte live verfügbar. Einfach auf dem Smartphone ausprobieren. Ich suche hier nach einer Brand, Helikon Text zum Beispiel. Das ist die normale Journey. Ich scrolle mich, scrolle mich durch. Hier haben wir im Header aber jetzt ganz klar erkannt, es handelt sich meine Markenanfrage: Warum biete ich nicht über den Suchergebnissen und neben den Filtern diese Marken-Shelf an und die einfache Art, mich durchzustöbern? Andere Art der Visualisierung, zum Beispiel, wenn ich genereller nach einer Kategorie suche, da macht vielleicht mehr so eine Subkategorie, eine einfache Art der Filterung im Vorfeld Sinn. Das ist guided Shopping, so wie es sein soll. Ich habe noch mehrere Beispiele dabei. Wir gehen gleich mal ins nächste, zum Beispiel bei der Möbel in Hof. Ich klicke ins Suchfeld, bekomme meine ersten Vorschläge, interessiere mich aber für ein Sofa. Auch da macht es Sinn. Ich gehe sicherlich nicht durch diese knapp tausend Ergebnisse über den Ergebnissen, ohne die Filter zu benutzen, die trotzdem vorhanden sind, spielend auf zweiundzwanzig Ecksofas, die sofort verfügbar sind, eingeschränkt. Für die Fußballfreunde unter uns, einer der prominentesten Magazine und Onlineshops, die elf Freunde. Ja, der Simon, der sucht nach Bayern. Ich entschuldige mich bei dem einen oder anderen dafür. Hundert Ergebnisse durchzustöbern, kann man machen, muss man nicht machen. Gehen Sie auf die elf Freunde, shop.elffreunde.de. Das Erlebnis, die Art zu browsen, die Experience als third moment of truth ist ein anderer. Ich will eigentlich nur dieses Trikot aus meinem Geburtsjahr. Spielender werde ich das Ding nicht finden. Dann noch zwei, drei Bonusideen, was Kunden mit unserer Engine anstellen. Ihr seht, man kann zum Beispiel die Auto Complete komplett missbrauchen, in einem positiven Sinn natürlich, zum Beispiel für eine Ersatzteilnummernsuche oder was ich hier sehr spannend gefunden habe beim Durchsehen: Ich kann zum Beispiel alternative Suchwortvorschläge oder sinnhaft erweiterte Suchwortvorschläge mit ausspielen, crawlen lassen, was mit Sicherheit nicht schlecht ist in der generellen SEO-Sichtbarkeit. Was wir mit einer Colormade-Fotografie umgesetzt haben, auch wahnsinnig spannend: Wie oft und wie viel wichtiger wird es mittlerweile, Content und Produktwelten miteinander zu verknüpfen?Viel wichtiger: Ganze Shopsysteme wie zum Beispiel eine Shopware predigt ja seit Jahren, dass Einkaufswelten das neue Ding sind. Wir wissen es, das kommt natürlich auch aus diesem Main-Trend, aus diesem D2C. Ich beziehe Informationen, lese mir was durch. Trotzdem will ich irgendwann natürlich diese User zu Käufern machen. Warum das nicht anbieten? Direkt im Webshop, in der Suggest und vor allem auf einer Ergebnisseite innerhalb von so einer Tab-Solution wahnsinnig ansprechend hier visuell umgesetzt. Und wie gesagt, für mich die beste Art, diesen nahtlosen Übergang von Content-und Produktwelten miteinander darzustellen. Zum Folgenden: Das hatte ich das erste Mal in Köln generell dabei. Ich habe es jetzt auch heute noch mal mit dabei. Das darf man jetzt nicht direkt für voll nehmen, was das ist. Das ist unsere Vision. Ich finde es aber auch immer wichtig, wenn man sich solche Sessions anschaut, wofür steht eben eine Company und wo entwickelt sich diese Company hin? Dieses Thema Conversational Commerce ist ein großes und alles, was ich jetzt hier mal zeigen will, ist tatsächlich möglich. Ob es sinnhaft ist, können wir im Nachgang ja dann gerne besprechen. Ich würde das Video jetzt mal abstellen und auch ganz kurz die Klappe halten, dass Sie sich mit den Möglichkeiten auseinandersetzen. Das wäre eine Demo, wie ich auf eine sehr kreative Art und Weise mich Richtung Chatbot Voice Commerce Search nähern kann. Keiner weiß heutzutage, wo diese Richtung hingeht. Wir wissen alle, dass es ein Riesentrend ist, aber wie wird es in Zukunft laufen? Wir sind da grundsätzlich am Puls der Zeit. Was uns wichtig ist, ist zu verstehen: Wo geht die Reise hin? Sie als User, wie würden Sie mit diesem Shop reden? Was würden Sie vom Shop erwarten? Würden Sie tatsächlich nur noch mit ihm sprechen? Würden Sie in Ihr Smartphone schauen und die Antwort auf dem Display erwarten? Soll der Webshop auch via Voice antworten? Wie gesagt, wir stehen da, glaube ich, mit am Anfang. Das eine oder andere wird vorgegeben, meistens aber durch Hardware, wie zum Beispiel eine Alexa, die nur Befehle annimmt, kein Display hat. Wir werden das Ganze für Ecom-Stores, wie gesagt, immer im Fokus haben, immer ansehen. Ist im Moment einfach etwas, was ich Ihnen mitgeben wollte. Die Engine bietet sehr, sehr vieles in diese Richtung. Ansonsten unbedingt behalten diese disruptive Ecom Search, die Sie gesehen haben, also sprich über den Suchergebnissen, diese verschiedenen Intents. Und das ist schon auch ein Take-away von heute, von diesem Vortrag. Fragen Sie sich: Schauen Sie sich mal die Top 50 Suchanfragen bei Ihnen an. Schauen Sie, für wie viel Umsatz die grundsätzlich mal zuständig sind. Und dann schauen Sie, ob das nicht auch mainly aus ein oder zwei Worten primär Brands oder Kategorien sind. Immer natürlich abhängig, was für ein Händler Sie sind. Es wird aber für die meisten Händler zutreffen, was ich hier behaupte. Wir sollten im Rahmen von dieser Intent Discovery diese verschiedenen Arten über den Suchergebnissen anbieten, Usern eben nicht nur schnöde Filtermöglichkeiten zu bieten, sondern dieses spielende Erlebnis, was man kennt von Social Media, von Google, wie wir es vorher gesehen haben, mit Slider Effects, mit allem, wie wir es erwarten und kennen von regulärer Suche im Webshop eben auch zu offerieren. Dass das Ganze gut funktioniert, habe ich natürlich als Beweis mit dabei. Wir haben hier einen der renommiertesten Möbelhändler im Einsatz. Hier haben wir in der Shopware 6 mit 21% Conversion Rate im Year-over-Year-Vergleich gepunktet. Wir begleiten seit fünf Jahren die Feinkostkäfer-Online-Schiene und alle, die natürlich jetzt zum Oktoberfest noch nachtrauern, die werden sich das auch merken. 25 % Euro wachsen sie mit Finderlogic. Ich sage nicht, dass wir ausschließlich der Grund dafür sind. Ich sage, wir sind ein wichtiger Brick und Teil dieser Story. Und auch, was wir vorher gesehen haben: Die Calumet, die im Rahmen von dem Relaunch und von dieser tollen Integration, wie gesagt, CMS und Product, nachhaltig mit uns profitiert. Ja, es ist hier nur eine einschlägige Conversion Rate. Wenn man aber natürlich zweistellige Millionenbeträge umsetzt online, sind 9 %, mit Sicherheit nicht zu verachten. Der eine oder andere war wahrscheinlich jetzt schon sehr aufmerksam und hat gemerkt, der Simon zeigt dir primär hinten raus hier die Shopware-Referenzen.Ja, alles, was Sie sehen, funktioniert systemagnostisch. Unbedingt mal mitnehmen. Trotzdem geht es am einfachsten und am schnellsten – und ich rede oft von einer Time-to-Value von wenigen Wochen, von ein bis zwei Wochen – dass Sie das, was Sie gesehen haben, live verfügbar nutzen können für Ihre User. Gerne auch erst mal A/B testen, wie zum Beispiel bei unseren Partnern. Eine Summary dessen finden Sie auch hier wieder kostenlos mit diesem QR-Code. Einfach abscannen oder mich separat anschreiben. Dann stellen wir diese tolle PDF noch mal zur Verfügung, wo es das gesammelt noch mal zum Nachlesen gibt. Ansonsten, ich habe versprochen, am Ende des Vortrags – und da sind wir angekommen –, gibt es eine kleine Bonusfrage und man kann, wir erinnern uns, diese Salzburger Mozartkugeln, 25 Stück an der Zahl im Wert von knapp 50 € gewinnen. Einfach auf LinkedIn an mich die Antwort schicken zur folgenden Frage: Was und wie hieß die erste Brand, die ich gezeigt habe, wo wir mit diesem ersten Klick ins Suchfeld diese tolle neue Art der Orientierung bieten? Wie hieß diese Brand? Und damit zurück ins Studio. Das war mein Vortrag. Ich würde mich über tolle Fragen freuen. Hervorragend. Danke Danke lieber Simon für diesen Ausflug in die On-Site-Suche. Da war einiges an coolen Insights dabei und schöne Best Practices. Ich glaube, das wird den einen oder anderen sicherlich inspiriert haben. Und guter Call-to-Action zum Schluss, hat mir auch gut gefallen: Macht fleißig mit und schreibt Simon entsprechend. Wenn ihr jetzt noch Fragen habt, am besten via Slido. Entweder über den Hashtag #OMKB, direkt über die Slido-App oder in Slido, die Web Application oder hier könnt ihr direkt beim Fenster auf Event Plattform swipen oder ich sehe gerade den QR-Code. Hier ist er mit dem Mobile Phone Abscann und könnt gerne jetzt noch Fragen einreichen. Wir starten durch Simon. Die erste Frage, obligatorisch: Wird es die Folien auch zum Download geben? Ich glaube, das darf ich stellvertretend bejahen. Sofern die Freigabe erfolgt, was auch sehr wahrscheinlich ist, wird es auch die Aufzeichnung kommende Woche geben. So, User fragt, anonymer User fragt: Welche ein, zwei Cases von euch kann ich mir am besten live anschauen, ein Gefühl für eure Lösung zu bekommen? Jetzt hast du natürlich einige Cases gezeigt. Ich würde die Frage umformulieren: Was sind deine ein, zwei Lieblingscases, die sich der User anschauen darf? Käfer, vielleicht. Vielleicht. Vielleicht die Gegenfrage: Was kaufst du denn gern am liebsten ein? Also meine Favorites sind zum Beispiel, was die Fashion-Branche betrifft, eine Alpha Industries, einfach eine wahnsinnig tolle Brand und die Elf Freunde. Also wenn ich die zwei nehme, wenn ich ein Pferdeliebhaber bin, gehe ich auf den Pferde Krämer als Riesenbrand. Wenn man B2B-Fan ist, geht es zum Beispiel auf die Baywa Solar. Ich kann dir dutzende Beispiele nennen. Ist glaube ich immer sehr abhängig. Ich merke es schon, aber mit Alpha und elf Freunde punktet es bei mir auch. Das passt schon. Siehst du? Margenstarke Produkte versus allerhöchste Relevanz für meinen Kunden. Was empfiehlt ihr vom Vorgehen? Ich glaube, die Frage zielt darauf ab, ob man die Suche dahingehend natürlich beeinflusst. Richtig. Geht auch Richtung in das Thema Personalisierung. Ist eine wahnsinnig gute Frage tatsächlich. Was ich mir immer anschauen muss am Ende des Tages, sind meine KPIs. Das Wichtigste, neben der Conversion Rate, eigentlich noch wichtiger als die Conversion Rate, ist immer der Average Order Value. Der hat natürlich Abhängigkeiten zur Marge. Am Ende des Tages, ich würde mich wieder auf eine Slide beziehen: Loyalität. Immer wiederkommende User sind definitiv die günstigeren. Heißt, auf die eigene Marge zu schauen, ist für mich zweitrangig. Ich würde immer Richtung User Experience schauen. Ich würde immer dafür sorgen, dass die relevantesten und damit die passendsten Produkte zuerst kommen. Es führt nämlich automatisch dazu, dass ein User das häufiger kauft und das gibt mir im Nachgang mit Sicherheit die Möglichkeit, dahingehend margenoptimiert zu arbeiten. Oder man kann natürlich auch im Produkt Detailseiten auch noch einiges machen und noch Alternativen vielleicht anzupreisen. Da gibt es ja eine Vielzahl von Möglichkeiten. Cool. Recommendations, auch sehr gutes Beispiel. Da hast du vollkommen recht. Super. Du hast gerade auch dazu gesprochen: „Ist eure Lösung mit WooCommerce einsetzbar? Wie komplex ist die Einführung?“ Jetzt hast du gerade gesagt, präferiertes Shopsystem ist Shopware. Das habe ich noch behalten. Ganz wichtig zu behalten ist auch, wir sind systemagnostisch. Also sprich, nur wenn man sich für bestimmte Shopsysteme und Plattformen strategisch aufstellt als Third Party Tech, heißt ja nicht, dass man für andere nicht zugänglich ist. Woocommerce, Haken dran. Die einzige Frage, die man sich selbst stellen muss: Findologic kostet am Ende des Tages Lizenzen. Habe ich genug validen On-Site-Traffic? Habe ich genug Produkte? Eine Woocommerce per se ist mal eine kostengünstigere Lösung. Da müsste man sich im Rahmen anschauen, ob das sinnhaft ist. Okay, dann vielleicht Anschlussfrage, weil du es gerade schon so angesprochen hast: Was ist denn so eine Hürde, ab wann es sich für mich lohnt, als Onlineshop-Betreiber, mich mit euch zu beschäftigen? Genau, drei Basics. Also die allererste ist mal, habe ich ein Suchfeld? Wenn man Phynologic nutzen will, brauche ich immer per se ein Suchfeld, damit unsere Engine integriert werden kann. Zweitens ist: Habe ich genug Produkte? Wenn ich jetzt ein schöner D2C-Shop bin, der fünf Produkte anbietet, dann kann ich mir wahrscheinlich den Spaß sparen mit uns. Heißt, ich würde immer empfehlen, 500 Produkte und mehr. Und wie gesagt, validen On-Site-Traffic und On-Site-Umsatz ist ja irgendwie miteinander verbunden. Also sprich, mindestens diese eine Million Pure Online Revenue.Plus mindestens diese im B2C-Bereich fünfzigtausend Unique Visitors im Monat. Okay, das ist doch auf jeden Fall eine Hausnummer, die man für sich mitnehmen kann. Hier fragt nämlich übrigens auch jemand: „Wie viele User benötigen wir mindestens auf der Seite, damit es korrekt funktioniert?" Aber du hast jetzt ja gerade einige Zahlen dazu genannt. Okay. Können Sie was über die Kosten eurer Pakete sagen, Sie und eurer? Okay, Pro und Premium. Simon, kannst du irgendwie eine Hausnummer geben, in welche Richtung das gehen kann? Ich glaube- Selbstverständlich. Ja? Selbstverständlich. Also das Schöne ist erst mal, wenn man einiges über die Information gehört, bei Feindroschke gibt es keine variablen Preise. Mhm. Haben wir beendet. Bei uns gibt es Fixpreise für die nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monate. Wir beginnen ab vierhundertzweiunddreißig Euro im Monat im Pro und dann müssen wir uns anschauen, wie viele Subdomains gibt es, wie viele Sprachen sind und dann staffelt sich das. Aber wie gesagt, wir sind im schöneren dreistelligen Bereich monatlich zu erwerben. Okay, super. Du hattest dieses Chatbot-Beispiel. Darauf wird sich die Frage beziehen: Ist der Chatbot in euer Tool integriert oder stellt man eine Verknüpfung zum aktuell genutzten Chatbot-System her, möchte ein User wissen? Das ist ein reines Konzept, tatsächlich. Alles, was wir hier gesehen haben, ist rein auf unsere Engine gebaut. Das ist unser Frontend. Wir haben ja sogar den eigenen Chatbot mit ins Leben gerufen. Er ist nicht verknüpfbar, so wie wir ihn gesehen haben. Er ist auch nur im Rahmen von einem Pilotprojekt als Projekt bei uns buchbar. Ja, okay, cool. Ähm, ähm, okay, ja, spannend. Sag mal, Stichwort Voice Search, was mich noch so interessiert, das ist ja auch so ein Thema, was, keine Ahnung, vor x Jahren schon richtig hart gehyped worden ist und irgendwie hat man das Gefühl, so richtig gekommen ist es nicht. Also ich persönlich weiß nicht, wie es dir geht. Ich bestehe jetzt noch nicht bei Alexa meine Boxer Shorts. Ähm, wie ist als, als Search Experte, wie ist eure Meinung dazu und inwieweit ist eure Lösung damit auch integrierbar, verknüpfbar, wenn das Thema richtig ins Rollen kommen sollte? Tolle Frage. Ist was, was wir regelmäßig auswerten. Du erinnerst dich, wir hatten ja vor allem auf Mobile in diesem nativen Overlay bei Click auf die Suche immer die native Voice-Funktion mit im Angebot. Also das kommt als Standard bei uns. Wir werten aus, wie viele Zugriffe und Klicks auf diese Voice-Funktionalität gegeben werden. Wir nehmen jährlich zu, also wir schauen uns das quartalsweise an. Wir nehmen auch quartalsweise zu. Wir reden aber hier von minimalen Zuwächsen. Also ich glaube, wir sind in Summe so bei fünf oder sechs Prozent Adoptionsrate im Moment. Ähm, ist sehr gering tatsächlich. Ich glaube, es ist im Moment mehr eine Spielerei, als dass es noch einen großen Nutzen stiftet. Und mit Blick auf andere Märkte, gibt es da irgendwie einen größeren Push? Also seht ihr da irgendwie was? Oder ist das generell erst mal übergreifend, das kleine Wachstum? Generell. Also wir haben, glaube ich, nur einen Kunden, der es auch auf Desktop nutzt. Alle anderen, wie gesagt, ausschließlich auf Mobile und ich würde hier nicht branchenspezifisch irgendetwas aus-oder einklammern oder speziell betonen. Okay, also bleibt spannend zu beobachten. Absolut. Simon, dank dir vielmals für diesen tollen Ausflug in eure Welt und für die anschließende Q&A. Ich glaube, da war einiges drin und ich freue mich auf ganz bald. Dito. Nur einen ganz, ganz schönen und erfolgreichen Tag euch noch. Danke dir vielmals. Bis dahin, Simon. Ciao, ciao.

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Beschreibung

Es warten 25 Minuten geballter Fokus auf den größten Hebel deines Online-Shops. Der alleinige Hebel, um mit deinen User:innen zu sprechen, sie zu begeistern und zu Fans zu machen. Fühlen sich deine User:innen verstanden und kann eine Kaufentscheidung spielend getroffen werden, warum sollten sie deiner Brand nicht weiterhin vertrauen und wiederkommen? In dieser Masterclass beleuchtet Simon Reichel, COO Findologic GmbH, das Thema Onsite-Suchfunktion mit Beispielen aus der Praxis – für smarte Quick-Wins in der Praxis.

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