Talk - Maximale Ergebnisse: B2B-Wachstum neu gedacht
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B2B Marketing 0 Views

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Zusammenfassung

Max Köster von der koester agency (jetzt Value Venture) erklärt, warum traditionelles B2B Marketing ausgedient hat und wie Growth Marketing stattdessen funktioniert: Durch Demand Generation, Personal Branding und den Aufbau eigener Media-Kanäle – nicht nur durch Ads und Cold Calls.

Marketing Strategie im B2B: Warum traditionelle Ansätze nicht mehr zünden

Das klassische B2B Marketing funktioniert heute anders als noch vor wenigen Jahren. Während der deutsche Mittelstand immer noch stark auf Messen, Flyer und traditionelle Vertriebskanäle setzt, hat sich der Markt fundamental verschoben. Vertriebstools und Performance-Marketing allein reichen nicht mehr aus – denn potenzielle Kunden sind weniger kaufbereit und lassen sich nicht mehr durch reine Werbebotschaften überzeugen.

Max Köster, Gründer und Senior Consultant der koester agency (heute Value Venture), bringt es auf den Punkt: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit müssen Unternehmen erst Problembewusstsein schaffen, bevor überhaupt ein Kaufinteresse entstehen kann. Das ist der Kern einer modernen Marketing Strategie für B2B-Wachstum.

Growth Marketing und Demand Generation: Der neue Fokus

Statt nur Ads zu schalten, geht es heute um Demand Generation – also darum, nachfragegenerierende Inhalte zu schaffen, die Aufmerksamkeit generieren und Vertrauen aufbauen. Das funktioniert durch zwei zentrale Hebel:

  • Content und Präsenz: Durch qualitativ hochwertige Inhalte Problembewusstsein schaffen
  • Personal Branding: Als Gründer oder Führungsperson sichtbar sein und emotionale Nähe aufbauen
  • Eigene Media-Kanäle: Unabhängig von Plattformen und Algorithmen kommunizieren
  • Social Selling: LinkedIn gezielt nutzen für B2B-Vertrieb und Netzwerkaufbau

Die zentrale Erkenntnis: Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit sind heute das eigentliche Asset. Wer eine Person anruft, die ihn nicht kennt, hat es deutlich schwerer als jemand, der bereits durch wertvollen Content bekannt ist.

LinkedIn als unterschätzter B2B-Kanal

Ein Blick auf die Zahlen zeigt das riesige Potenzial: LinkedIn hat eine Milliarde Mitglieder, 260 Millionen davon sind aktiv (loggen sich mindestens wöchentlich ein). Doch nur etwa 1% dieser Nutzer produziert regelmäßig Content. Das bedeutet konkret: Es gibt keinen anderen Social-Media-Kanal, auf dem so viel ungenutztes Potenzial liegt.

Für B2B-Unternehmen ist das ein riesiger Vorteil. LinkedIn bietet eine natürliche Vertriebsnähe, eine qualifizierte Zielgruppe und die Möglichkeit, als Gründer oder Expert:in wahrgenommen zu werden – ohne die Umwege über klassische PR oder teure Anzeigenkampagnen.

Digitale Transformation: Vom traditionellen Mittelstand zur modernen Growth-Strategie

Start-ups und Scale-ups haben hier einen Vorsprung: Sie setzen von Anfang an auf Performance-Marketing, organisches Marketing und Content. Der klassische Mittelstand muss diese digitale Transformation erst noch durchlaufen – und dort liegt enorm viel Wachstumspotenzial.

Der Schlüssel ist Differenzierung: Es geht nicht darum, auf jeder Plattform präsent zu sein. Es geht darum, strategisch den richtigen Mix aus Direct Outreach (personalisierte Ansprache), Content Marketing und Personal Branding zu kombinieren. So entsteht echte Skalierung im B2B.

Von der koester agency zu Value Venture: Eine Transformation mit System

Max Köster hat diese Entwicklung selbst durchlaufen. 2011 gründete er die koester agency mit Webdesign und Telefonskripten – sehr praktisch, sehr nah am Vertrieb. Über Jahre hinweg hat sich das Unternehmen entwickelt: von der klassischen Agentur zur Boutique-Beratung für B2B Marketing und Growth Strategies.

Der Transformationsschritt zu Value Venture war strategisch: Eine Marke für Advisory und Beratung, eine neue Marke (Revenue) für die operative Agenturarbeit (Outbound für andere). Dahinter steckt ein klares Verständnis davon, dass echtes B2B-Wachstum nicht nur aus Exekution, sondern aus durchdachter Strategie entsteht.

Warum Personal Branding auch im B2B funktioniert

Ein häufiger Einwand: "Personal Branding ist nur etwas für Personal, nicht für B2B-Unternehmen." Das ist ein Irrtum. Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kaufen Menschen von Menschen, denen sie vertrauen – nicht von Logos.

Das bedeutet nicht, dass Gründer:innen auf TikTok tanzen müssen. Es bedeutet: Auf den Kanälen präsent sein, wo die Zielgruppe ist (im B2B meist LinkedIn), regelmäßig Content teilen, Fragen beantworten und echte Beziehungen aufbauen. Das schafft Vertrauen, bevor der erste Sales-Call stattfindet.

Kernpunkte für deine Marketing Strategie

  • Demand Generation vor Direct Sales: Erst Problembewusstsein schaffen
  • Personal Branding auf LinkedIn nutzen: 260 Mio. aktive Nutzer, aber nur 1% Content Creator
  • Eigene Media-Assets aufbauen: Unabhängig vom Algorithmus kommunizieren
  • Emotionale Nähe und Vertrauen: Längerfristige Kundenbeziehungen entstehen so
  • Mittelstand muss sich digitalisieren: Messen und Flyer reichen nicht mehr
  • Strategische Positionierung: Klar defininieren, wer du bist und wen du helfen kannst

Am Ende geht es um eines: Growth Marketing ist heute keine Taktik, sondern eine Mindset-Frage. Wer verstanden hat, dass Aufmerksamkeit das neue Asset ist und wer bereit ist, kontinuierlich wertvollen Content zu produzieren, wird im B2B-Markt gewinnen.

Häufige Fragen

Warum ist traditionelles B2B-Marketing heute weniger erfolgreich?

Potenzielle Kunden sind weniger kaufbereit und Ads allein motivieren sie nicht mehr zum Kauf. Stattdessen ist es wichtig, erst Problembewusstsein zu schaffen und Vertrauen aufzubauen – durch Content, Präsenz und Personal Branding – bevor ein echtes Kaufinteresse entstehen kann.

Sollten B2B-Unternehmen Personal Branding betreiben?

Ja, definitiv. Personal Branding schafft emotionale Nähe, Vertrauen und Sichtbarkeit. Das ist besonders auf LinkedIn relevant, wo 260 Millionen aktive Nutzer sind, aber nur 1% Content produzieren – riesiges ungenutztes Potenzial für B2B-Unternehmen.

Ist LinkedIn für B2B-Marketing wirklich so wichtig?

Ja. LinkedIn hat eine Milliarde Mitglieder, eine qualifizierte B2B-Zielgruppe, natürliche Vertriebsnähe und ermöglicht Social Selling. Kein anderer Social-Media-Kanal hat im B2B so viel ungenutztes Potenzial.

Wie unterscheidet sich Growth Marketing von klassischem B2B-Marketing?

Growth Marketing kombiniert Demand Generation (Problembewusstsein schaffen), Content Marketing, Personal Branding und strategischen Outbound. Es ist weniger ad-driven und mehr fokussiert auf echte Beziehungsaufbau und langfristiges Vertrauen.

Wie skaliert man B2B-Wachstum strategisch?

Durch eine Kombination aus durchdachter Strategie (Positioning, Content), operativer Exekution (Outbound, Sales) und kontinuierlichem Lernen. Wichtig ist, eigene Media-Assets aufzubauen und nicht nur auf Ad-Kampagnen zu verlassen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, welcome back, liebe UMKW Audience. Ich hoffe, ihr konntet jetzt einmal kurz durchschnaufen, weil wir haben jetzt den nächsten hochkarätigen Talk für euch hier mit am Start. Ihr seht, wir haben uns hier schon auf dem Sofa, auf der schönen Couch, äh, niedergesetzt. Gelegt, wollte ich fast schon sagen und haben jetzt für euch einen fünfundvierzig Schrägstrich einstündigen Talk, fünfundvierzig-minütigen Schrägstrich einstündigen Talk vorbereitet mit dem lieben Max. Und, äh, ja, wir starten direkt durch mit einer kleinen kurzen Vorstellung meinerseits vom lieben Max, um dann anschließend in das Thema B2B-Marketing, worauf ich mich schon ganz speziell freue, einzusteigen. Max, erst mal: Geht's dir gut? Ja, wunderbar. Ich bin extrem gehyped, bisschen aufgeregt, aber, äh, deswegen, weil ich mich so die ganze Zeit darauf gefreut habe, heute endlich hier zu sein, ja. Äh, ist was ganz Besonderes und, äh, an alle, die ich nicht sehe, die mich aber sehen: Hallöchen, ich freue mich extrem darauf, äh, heute hier ein bisschen über B2B-Marketing und Sales zu sprechen. Sehr cool. Das erste Mal in Osnabrück? Das erste Mal in Osnabrück. Wie gesagt, ich habe nicht so viel gesehen, ja. Äh, die, ich bin hart getaktet, aber, äh, zumindest der Weg im Taxi war schön, ja. (lacht) Okay, sehr schön. Okay, wunderbar. Sehr gut. Liebe Audience, ich stelle euch den Max einmal kurz vor. Max, Max Köster, ein Online-Business-Veteran, glaube ich, kann man durchaus sagen, mit mittlerweile zehn Jahren erfolgreicher Erfahrung im Vertrieb, Marketing. Vertriebsmarketing ist ja auch so ein Thema, was in den letzten Jahren immer stärker an Relevanz gewonnen hat und natürlich auch der Thematik Geschäftsentwicklung. Du verfügst über Diplome in der Psychologie des Verkaufs, digitalem Marketing, Social-Media-Marketing und du bist vor allem bekannt für deine Leidenschaft für das kontinuierliche Lernen, das lebenslange Lernen und schaffst ein unglaubliches Pensum von einhundert gelesenen Geschäftsbüchern, äh, pro Jahr, was ich für sich ja schon sehr, sehr beeindruckend finde. Äh, du hast ein sehr stark ausgeprägtes Engagement für das Zurückgeben und Teilen von Wissen und von Know-how, also Know-how-Sharing und, äh, die Köster Agency, das ist, äh, die Agentur, die du 2011 gegründet hast, äh, die sehr, sehr klein begon-begonnen hat mit Webdesign und Telefonskripten und heute, äh, heißt die Köster Agency entsprechend Value Venture, worüber wir mit Sicherheit später auch noch mal kurz sprechen werden. Heute hat sich das Unternehmen Value Venture zu einer Boutique-Beratung so ein Stück weit etabliert mit disruptiven B2B-Growth-Strategien und ihr unterstützt bereits über einhundert Unternehmen erfolgreich beim Wachstum oder eben auch, wie gerade gesagt, Growth. Ja, und unter deiner Leitung von, Max, ähm, hast du als Gründer und Senior Consultant ein Team aus dynamischen und fähigen Super-Brains, ja, finde ich einen sehr, sehr guten Begriff, aufgebaut, die Projekte gemeinsam mit einer kuratieren Auswahl an Wachstumspartnern umsetzen. So, Max, ich finde, das ist ein super cooler Spannungsbogen, der jetzt auch gespannt wurde, hoffe ich zumindest. Beginnen wir vielleicht mal so ein bisschen mit, ähm, mit deiner Vita, so dein-deinen letzten Stationen. Ein kurzer Abriss vielleicht deiner Laufbahn. Welche Schlüsselerlebnisse haben auch dazu geführt, dass du 2011 die Agentur gegründet hast? Ähm, wie kam es dann auch in Richtung der Transformation zu Value Ventures? Vielleicht kannst du da zumindest ein bisschen was erzählen. Jo. Ich weiß gar nicht, wie weit ich ausholen, äh, soll, aber ich kann ja mal sozusagen am Beginn der-- der Zeit, äh, anfangen, ja. Also mit neun Jahren bin ich irgendwie zufällig in so 'n, so 'n Schauspielereiding irgendwie reingestolpert, ja, oder Kinderdarsteller oder so was, äh, und hab dann dadurch mit neun Jahren angefangen, irgendwie Geld zu verdienen, äh, über diesen Weg, ähm, und mich danach eigentlich auf nichts anderes mehr konzentriert. Das war so mein Fokus, ja, so ein bisschen. Das heißt, ich habe mehr vor der Kamera gestanden, als, äh, irgendwie in der Schule mich zu bewegen, ja. Was sich nicht positiv auf meine Noten ausgewirkt hat, das gebe ich dazu, ja, aber irgendwie war es okay. Und dann wusste ich irgendwie nicht, was ich machen soll mit meinem Leben und habe dann, äh, nach der zehnten Klasse entschieden: „Okay, ich gehe jetzt einfach nach England, äh, und mache dort eine Schauspielausbildung. Ich habe ja genug Geld, kann ich mir irgendwie leisten, ja. Und, ähm, das habe ich drei Jahre durchgezogen, war da drei Jahre in, äh, in England dann und dann, äh, war aber mein Geld alle, so mein Schauspielgeld, ja. Und ich konnte ja in der Zwischenzeit nicht arbeiten, weil ich ja Fokus von dieser Ausbildung hatte. Ähm, und dann dachte ich: „Okay, was kann ich denn jetzt machen? Was ist das Konservativste, was auf jeden Fall Geld bringt, ja? Und dann habe ich eine Ausbildung zum, äh, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen gemacht und das habe ich auch durchgezogen, aber dann wollte ich zurück nach Berlin, weil so Heimatstadt und so weiter. Und, äh, Versicherung war auch nicht so richtig mein Game. Was aber, äh, mein Game war, scheinbar, ja, war irgendwie was mit Vertrieb. So, ähm, und dann bin ich erst mal nach, äh, nach Berlin zurückgegangen, habe in so einem Call Center irgendwie angefangen, ja, so Hardcore-Vertrieb mit so einem Dialer und alles. Ja, so wie früher, wo dann der Chef irgendwie kommt und sagt: „Mensch, dein Telefon ist ja kalt. Ist das kaputt oder so?" Ja, so diese, diese Schiene damals. Und, ähm, in dieser Zeit war mir aber irgendwie auch klar, ich muss irgendwie irgendwas selber drehen. So, ich wusste gar nicht genau, was, ja, und hab einfach erstmal, äh, 'ne Firma gegründet, weil mein Steuerberater gesagt hat: „Junge, wenn du Zeug nebenbei irgendwie machst, dann rechnet das lieber über eine juristische Person ab." So ist diese Firma entstanden. Also gar nicht, weil ich die mega Idee hatte, sondern einfach, weil ich irgendwas nebenbei gehustlet habe, ja. Ähm, genau, und was haben wir, was habe ich am Anfang irgendwie gemacht? Ich habe Webseiten designt und Telefonskripte geschrieben und alles, was ich irgendwie in die Finger bekommen habe, ja. Ähm, mehr also autodidaktisch, ja. Ich konnte es nicht so richtig, aber ich musste es mir halt dann beibringen, wenn ein Kunde irgendwas gekauft hat, ja. Ähm, genau, und dann habe ich nachts irgendwie Webseiten geschrieben und irgendwas gemacht, neben meinen Jobs eben, ja. Ähm, und dann hat sich das so die-- weiterentwickelt und dann, ähm, war ich immer mehr in Richtung Teamlead unterwegs, äh, Mit-Management, Interimsmanagement später dann. Ähm, hab irgendwie Fortbildungen gemacht, ganz viele, unter anderem zum systemischen Business Coach und NLP Master und was man da so alles macht, ja, irgendwie um sozusagen mich selber immer weiterzuentwickeln. Ähm, und irgendwann habe ich dann, äh, das war vielleicht auch so im Zuge dessen, dass ich immer mehr so auch als Trainer unterwegs war, ja, irgendwie. Ich habe PWC trainiert, ich habe Bechtle trainiert, ich habe, äh, Kenjo trainiert, you name it, ja. Ähm, und dabei ist mir irgendwann klar geworden: Ey, das ist aber auch so ein bisschen wie bei mir, so, das ist auch, als ich so anfing, mich um das Thema Umweltschutz zu interessieren, das ist auch so ein bisschen wie, ne, so meine eigene Art, die Welt zu sehen, die ich mir erschaffen habe, dass ich gesagt habe, ich will auch mehr mitmachen als nur zu sagen: „Das ist so, wie es ist und das ist so, wie es sein wird." Ähm, und dann habe ich gemerkt, dass ich in der Lage bin, Dinge zu ändern, die ich nicht ändern kann. Die Dinge, die ich nicht ändern kann, sind die, die ich nicht ändern kann. Die Dinge, die ich ändern kann, sind die, die ich ändern kann.Irgendwie scheint es ja so zu sein, als ob ich zumindest so ein gewisses Grundlevel an Wissen schon mal aufgebaut habe. Vielleicht sollte ich mal anfangen, Content zu machen und das ganze Ding jetzt mal ein bisschen ernster nehmen, wenn man so will. Und das war so ein bisschen auch parallel zur Umgründung auf die Value Ventures GmbH und auch mit dem neuen Fokus, weil der Fokus ist, natürlich gibt es die Agency als Marke noch, aber wir haben das so ein bisschen gesplittet. Wir haben gesagt, wir machen das ganze Advisory-und Beratungsding, machen wir jetzt über die Agency und kreieren eine neue Marke, die sozusagen das ganze Agenturgeschäft so ein bisschen hat. Also Outbound für andere. Und da haben wir eine neue Marke drumherum gebaut, die sich Revenue nennt. Das ist großartig. Darum geht es ja am Ende auch. Und in diesem Zuge habe ich dann gedacht: „Okay, Imposter-Syndrom weg. Jetzt muss man noch ein bisschen Content machen. Und da stehen wir jetzt. Und in diesem Zuge habe ich natürlich auch irgendwie mich, sagen wir mal, schrittweise mit euch ganz doll angefreundet. Viele spannende Gespräche auch mit Chris geführt. Genau. Und jetzt heute reden wir über B2B-Marketing und Sales und ich hoffe, dass ich irgendwas Wertvolles bieten kann, inhaltlich. Aber genug von mir. Ich kenn mich ja selber schon. Sehr gut. Ja, ich finde das aber super, super spannend und dass ihr jetzt gerade auch häufiger auf das Thema B2B oder auch Sales-Aktivitäten differenziert. Ich finde das sehr, sehr sympathisch, dass du selber auch mal wirklich Cold Callings durchgeführt hast, also wirklich auch mal dieses sehr, sehr harte Brett, wie ich finde, auch durchgespielt hast. Aber Max, lass uns mal über das Thema B2B sprechen. Warum glaubst du, ist dieses traditionelle B2B-Marketing, wie es viele Unternehmen tatsächlich ja heute immer noch erfolgreich, semi-erfolgreich, aber vielleicht auch immer weniger erfolgreich durchführen? Wieso ist das deines Erachtens nach mittlerweile überholt? Und was hat sich da in den letzten Jahren, Jahrzehnten tatsächlich auch am Markt getan? Ja, also ich glaube, man muss so ein bisschen unterscheiden, ob man irgendwie über was Junges, Dynamisches spricht, also irgendwie Start-up, Scale-up oder so, versus eben der Mittelstand. Das sind zwei sehr unterschiedliche Welten. Aber was ich beobachte, ist, dass sich viele sozusagen entweder, Mittelstand, viel Messe, irgendwie Flyer drucken und so Geschichten machen, was natürlich für andere Mittelständler irgendwie funktioniert, aber am Ende nicht alle da abholt, wo sie eigentlich sind. Das heißt, die Start-ups und Scale-ups machen das schon besser. Die setzen viel auf Performance-Marketing, zum Teil auch auf organisches Marketing und Content und so weiter, aber viel auch noch immer noch sehr, sehr ad-driven. Und was wir beobachten in ganz, ganz vielen Gesprächen, die wir so führen, ist, dass gerade in der jetzigen Zeit – und das ist ja auch nicht neu, dass wir jetzt in Krisensituationen sind schon länger –, aber dass die Leute sozusagen weniger kaufbereit sind. Und eine Ad, die Leute nicht mehr unbedingt dazu motiviert, zu sagen: „Jetzt gebe ich ganz viel Geld für irgendwas aus, sondern eher im Gegenteil. Und deswegen wird das Thema Demand Generation und Personal Branding immer wichtiger, weil wir über Demand Generation erst mal überhaupt Bewusstsein für Probleme schaffen können, noch bevor irgendwie ein Kaufinteresse stattfindet oder irgendwie ein Kontakt auf so einer Ebene. Also Problembewusstsein erhöhen über Content, über Präsenz. Und das ist natürlich der Schulterschluss zum Thema Personal Branding. Also sozusagen rausgehen, Content produzieren, darüber reden und auch als Personenmarke, wenn man so will, auch erst mal überhaupt ein Vertrauen schaffen für die anderen, damit das eben nicht mehr so ist, wir sind irgendwie ein Start-up und haben irgendwie eine halbe Software gebaut, mit dem wir irgendwie helfen können, sondern dass da sozusagen eine tiefere Ebene erreicht werden kann. Das heißt, dieses Thema persönliche emotionale Nähe über eine Personal Brand aufzubauen, primär wahrscheinlich über soziale Netzwerke, ist etwas, was du per se jedem Unternehmen empfiehlst? Weil du hast ja, finde ich, gerade sehr, sehr schön differenziert zwischen Scale-Up-Unternehmen, also Start-ups, die eher eine höhere digitale DNA haben, und dem deutschen Mittelstand, der in vieler Aspekten ja sehr, sehr stark Digitalisierungs-Notwendigkeiten in seiner eigenen Struktur noch sieht. Ja, klar. Also ich würde per se sagen, dass das ein super relevantes Thema ist. Ich meine, am Ende ... Für sowohl als auch. Für sowohl als auch. Man muss ja gar nicht so verrückt sein und dann irgendwie auf TikTok die ganze Zeit durch die Gegend rennen und so. Aber zumindest kann man sich ja mal das Spiel LinkedIn angucken, weil das halt relevant ist und auch natürlich eine Vertriebsnähe hat ein Stück weit, über Social Selling und so weiter. Und ich meine, de facto ist es ja so: Seit zwei Wochen oder so – ich weiß gar nicht genau –, aber hat LinkedIn eine Milliarde Mitglieder. 260 Millionen aktive Nutzer. Was bedeutet aktiv? Aktiv bedeutet, dass sie zumindest sich einmal in der Woche irgendwie einloggen. Und von diesen 260 Millionen aktiven Nutzern schreibt nur 1% Content. Das heißt also, es gibt kein anderes Social-Media-Organ, was noch so unterrepräsentiert ist, was noch so wenig genutzt wird, wo so viel Gold auf der Straße liegt. Also das zum einen, da gibt es unglaublich viel Potenzial. Und das andere ist halt, dass wir ... Ich meine, am Ende ist es ja PR. Und es ist wunderbar, im Handelsblatt zu sein, aber wer liest heute noch das Handelsblatt? Also wahrscheinlich digital, für eher als in physisch. Das heißt also, darüber nachzudenken, wie wir sozusagen unseren eigenen Media-Kanal aufbauen können, ist halt relevant. Und ich glaube, das Asset heute ist auch Aufmerksamkeit einfach oder überhaupt erst mal Sichtbarkeit, mit dem wir ja irgendwo auch spielen und buhlen, versus „Ich ruf mal einen an, was auch ein wichtiger Punkt ist, aber wer ruft denn da an?Kennen wir den vielleicht schon? Haben wir schon mal gehört von dem und so? Ja, das macht doch einen großen Unterschied. Hmm hmm Okay, ähm, macht, macht für mich auf jeden Fall Sinn. Du hast gerade auch noch mal auf das Thema Ads referenziert und ich konnte so zwischen den Zeilen herauslesen, dass du, ähm, vielleicht nicht der, oder vielleicht bist du sogar durchaus ein Freund von Ads, aber du hast gerade gesagt, dass Ads, äh, nicht mehr diesen hohen Impact haben in der Demand Generation. Ähm, wie integrierst du denn Content, Podcasts, aber auch Advertising in so eine Strategie? Oder ist das für dich weiterhin auch ein wichtiger Puzzelstein und Bestandteil? Oder sagst du, das Thema wird zukünftig immer weniger auch an Relevanz haben im B2B-Bereich? Mhm. (räuspert sich) Ne, ich glaube schon, dass das an, an, äh, Relevanz beibehält. Ja? Ähm, ich glaube, die Frage ist, wie, also wo will man den, den potenziellen Kunden in der Customer Journey irgendwo abholen? Ja? Also wo targetiert man dann mit den, mit den Ads? An welchem Punkt, ja? Weil eben gerade im B2B ist es doch so, dass wir dann irgendwie sagen, also Marketing draufwerfen und sagen: „Hier kannst du dir 'n White Paper runterladen oder die drei Hacks zum La la la oder so." Aber das hilft ja noch nicht, ja? Ich beobachte bei einigen, äh, Unternehmen, mit denen wir arbeiten, dass sie halt sagen: „Ja, wir kriegen hier natürlich tausend Inbounds, aber daraus ver-- wird halt ganz wenig Geschäft einfach, ja, weil die Leute noch nicht an dem Punkt sind. Und deswegen ist das, glaube ich, ein super wichtiger Punkt, darüber nachzudenken: Wen targetieren wir und wo befinden die sich in der Buyers Journey? Ähm, das ist also ein Punkt, darüber mal nachzudenken. Und ja, ich meine, Content, wie gesagt, Demand Generation, das sind alles irgendwie wichtige Aspekte, ja? Äh, das Thema Podcast ist ja noch mal ein eigener Schulterschluss, ja? So, natürlich können wir über Podcasts, ist, glaub ich, der leichteste Weg, um Content zu kreieren, ohne dass man kreativ sein muss, ja? Sondern man interviewt irgendeinen, der sozusagen Industry Expert ist, ähm, zu seinem eigenen Thema und kriegt Content, den man dann auch repurposen kann. Daraus kann man Reels cutten, wenn man denn will und so weiter, ja? Äh, man kann ja weiterdenken. Dann hat man Transkript, das kann man nehmen, das kann man bei ChatGBT reinwerfen, daraus Blog Posts erschaffen oder LinkedIn Posts und so weiter. Also das-- Eigentlich ist es ja gar nicht so schwer, ja, äh, so ein bisschen individuellen Content zu kreieren. Und dann ist es aber so, gerade in B2B, ja, also, und das, weiß gar nicht, warum das so wenige Leute sehen, ja? Ein Podcast ist doch irgendwo auch eine Lead-Strategie. Weil ich meine, ja, und ich spreche jetzt mal ganz offen, aber die allermeisten Leute haben doch irgendwie auch ein Ego. So, und wenn du sagst: „Ey, ich hab hier einen Podcast, du bist Experte, red mal mit mir", ja, dann hat das doch 'n, 'n ganz anderen Hebel. Und wenn-- Darüber kommen wir vielleicht auch an Menschen ran, die in einem normalen Vertriebsprozess für uns entweder unerreichbar oder sehr schwer erreichbar sind, ja? Ich rede dabei ganz bewusst auch von Enterprise und so weiter. Und, äh, solche Leute über Podcasts zu adressieren, führt dazu, dass wir 'ne, 'n weichen Türöffner haben und erst mal überhaupt den Kontakt aufbauen können. Ich würde nicht empfehlen, direkt daraus einen Vertriebsprozess zu machen, ja? Aber wir können zumindest mal Menschen kennenlernen und in den Austausch gehen auf einer Ebene, die uns eben, wie gesagt, sonst nicht möglich wäre. Also das ist 'ne klare Empfehlung. Podcasts als Lead-Strategie und als Content-, ähm, Repurposing-Strategie ist halt unfassbar viel wert, ja. Okay. So. Mhm. Jetzt bin ich Kunde oder potenzieller Kunde und ich fühl mich total überfordert. Ich hab TikTok, ich hab LinkedIn, ich hab Instagram, ich hab vielleicht sogar noch 'n bisschen Snapchat, X. Ich hab viele verschiedene Plattformen. Ich hab das Thema E-Mail-Marketing, ich hab das Thema Cold Outbound, ähm, Targetierung. Du sagst ja gerade, dass es wichtig ist, verschiedenste Touchpoints zu produzieren, damit der Kunde eben über verschiedene Berührungspunkte mit meiner Marke auch interagiert, meine Personal Brand gleichzeitig auch, ähm, akzeptiert. Aus deinen Gesprächen: Glaubst du, dass der Mittelstand häufig damit überfordert ist durch diese sehr, sehr hohe Diversität an verschiedenen Marketingmaßnahmen? Und was wäre deine Empfehlung? Die ist mit Sicherheit sehr individuell, kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber wo sagst du, das sind eigentlich so die low hanging foods, da würde ich euch empfehlen, im Jahre 2023, 2024 steht vor der Haustür, tatsächlich aktiver zu werden da, weil da sehe ich persönlich als Max einfach einen sehr, sehr hohen, ähm, Demand auf dem Markt. Mhm. Ähm, also klar, ist es sehr individuell, ja? Ähm, ich würd nicht per se jedem empfehlen, auf TikTok zu sein. Ähm, so, weil es ja immer die Frage ist, was will man damit erreichen? Bist du selber auf TikTok? Ich bin auf TikTok, ähm, aber noch nicht so lange, ja? Wir lernen dieses Spiel gerade erst selber, sozusagen, was das für uns heißt. Wir haben aber auch nicht den Aspekt oder ich zumindest nicht, dass ich darüber irgendwie Kunden generieren will, ja? Also das Investment, was ich mache, ist auf die nächsten zwei, drei, vier Jahre ausgelegt und ausschließlich auf Reichweite, ja? Ähm, weil ich weiß, dass das ein Thema sein wird, was sich langfristig dann sich auszahlen wird, ja? Aber ich muss darüber keine Leads gewinnen. Im Gegenteil, das ist eigentlich das, was ich nicht machen möchte, ne? Aber das ist auch meine eigene Spezi-- sehr spezielle Strategie, ja? Ähm, Thema Corporate Influencer, das vorantreiben, ja? Und mir ist klar, dass das halt lange dauert, ja? Es ist ja unrealistisch zu sagen, ich mach drei TikTok-Videos und dann ge-- bin ich viral, ja? Das ist ja auch irgendwie Quatsch. Aber, ähm, also noch mal zurück. Was, was würde ich, äh, was würde ich jedem empfehlen? Also 'ne Podcast-Strategie in jedem Fall. Das macht so oder so Sinn, gerade weil wir darüber die Möglichkeit haben, äh, Content, äh, zu produzieren in verschiedenen Dimensionen, vielleicht in der Menge und einer Qualität, die wir sonst vielleicht nicht erreichen könnten, ja? Und wir müssen nicht mehr so viel darüber nachdenken, ne? Wir müssen nicht so kreativ sein, weil wir für Kreativität aktuell auch nicht so viel Zeit haben, ja? Das meinte ich ja auch. Inbound-Geschäft ist rückläufig bei fast allen. Also müssen wir unsere Strategie mehr in Richtung Outbound lenken, wieder zurück dahin, ja, und wirklich aktiv den Markt ansprechen. Und das, was es aber schwierig macht, ist ja, dass Outbound-Geschäft vermeintlich nicht so planbar ist, ja?Dann sagt man ja... Aber war es ja noch nie so richtig, oder? Das ist ja jetzt kein neues Phänomen, würde ich annehmen. Nein, nein. Also was ja auch der Grund dafür ist, dass wir immer mehr in Richtung Marketing gegangen sind, weil das ja planbarer ist vermeintlich, was ja auch nicht stimmt, weil, nur weil ich 20.000 Datensätze bekommen habe über irgendein LeadGen Tool, heißt das ja noch nicht, dass das zahlende Kunden werden. Außer ich habe irgendwie einen SaaS Tool, der 5 Euro kostet und ich kann das direkt tracken. Aber worüber ich rede, sind ja höhere Tickets, erklärungsbedürftige Produkte, wo man auch mal in eine Demo reingehen muss und so. Und das ist ja das, was ich meine. Und da wird viel gestruggled. Und ich habe mit so so vielen Firmen gesprochen, die sagen, wir müssen jetzt ein Outbound-Team aufbauen, weil das andere nicht mehr reicht. Wir wissen nicht, wie. Und dann haben die ein riesen Problem, weil sie ja irgendwie die Leute finden müssen. Das kostet ja auch Geld. Dann müssen sie die onboarden. Das dauert auch ewig ja. Kurzer Nebenhinweis aus Liebe: High Rise. High Rise findet und trainiert Quereinstiegs-SDArler, also Vertriebler, die irgendwie Kaltakquise machen. Schaut euch das mal an, ist ein cooles Ding. Genau, aber das sind ja die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Das heißt, selbst wenn wir heute entscheiden, okay, wir müssen mehr in Outbound investieren, dann dauert das halt mindestens ein halbes Jahr, bis so ein Ding up and running ist. Genau. Und da stehen wir heute, dass wir da uns was überlegen müssen. Okay, verstanden. Dann lass uns so ein bisschen über Outbound sprechen. Also zum Outbound oder zum erfolgreichen Outbound gehört ja auch eine Lead Research. Du hast es gerade angesprochen, irgendwie aus einem LeadGen-Tool 20.000 E-Mail-Adressen oder Kontaktinformationen rausziehen. Das ist zwar irgendwie ganz nett, aber man muss ja auch irgendwie was damit anfangen können. Aber trotzdem gehört Lead Research mit Sicherheit auch dazu. Smarte Disqualifizierung und E-Mail-Marketing sind ja auch entscheidend im B2B-Bereich. Wie näherst du dich diesen Themen an? Wie effektiv hältst du weiterhin das Thema E-Mail-Marketing auch ganz konkret? Oder sagst du, 2024, da wird sich einiges ändern. Die großen E-Mail-Provider haben angekündigt, Spam noch viel, viel intensiver zu catchen. Jetzt kann man darüber philosophieren: Ist es Spam oder ist es nicht Spam? Habe ich einen Opt-in vorliegen oder habe ich keinen Opt-in vorliegen? Ich glaube, der Großteil bewegt sich da wahrscheinlich auch eher so im Bereich des grauen Farbspektrums. Aber vielleicht kannst du das noch mal so ein bisschen einordnen und was mich persönlich interessieren würde, weil ich glaube, das ist auch etwas, was unsere Audience sehr, sehr stark berührt, auch emotional, ist das Thema Cold Calling. Du hast es gerade schon angesprochen. Das ist ja für viele so ein bisschen sehr, sehr weit weg, wenn man im Marketing arbeitet, aber es kommt gefühlt irgendwie immer näher, weil Vertrieb und Marketing viel, viel stärker miteinander zusammengehen und heutzutage eben über Tools wie Deal Front und Co. Aus IP-Adressen echt Namen heraus destilliert werden, diese Informationen vom Marketing in Richtung Vertrieb wandern, der Vertrieb dann vielleicht versucht, irgendwie über einen Cold Call an den Kunden ranzukommen. Vielleicht kannst du das noch mal so ein bisschen einordnen, auf Basis deiner Erfahrungswerte. Ja, und ich meine, es gibt ja auch noch viele weitere Tools, so wie Sales Viewer, die dann checken, wer geht auf die Webseite und dann kann man den auch targetieren. Aber bleiben wir erst mal beim E-Mail-Marketing. Also E-Mail-Marketing klingt für mich immer so wie Newsletter. Irgendeiner hat sich eine Mail und dann bespielen wir den. Die nächste Ebene wäre ja so was wie Lead Nurturing, also bewusst bestimmte Handlungsstrecken entwerfen, die den Kunden immer wieder mit bestimmten Content Pieces bespielt, mit verschiedenen Themengebieten, wie Value Based und dann vielleicht auch mal mit einem CTA oder so. Also verschiedene Dinge. Das wäre ja auch eine Form von vielleicht E-Mail-Marketing, wenn man so will, so Lead-Nurturing-Strecken. Aber dann gibt es ja auch sozusagen dieses aktive Kalt-E-mail-Nachrichten schicken. Und da sehe ich unglaublich viel Potenzial drin. Wir können darüber argumentieren, ob denn nicht, ob denn, aber de facto ist es ja so: Ich bin kein Anwalt, deswegen fühlt euch nicht beraten, bitte. Aber dass bei berechtigtem Interesse einer potenziellen Geschäftsanbahnung, sagt ja der deutsche Staat, ist das ja okay, immer noch. Also insofern hab da nicht so viel Angst vor. Ich glaube, das ist voll okay, weil wir haben einen angenommenen Opt-in bis zum Opt-out im B2B. Und damit kann man ja arbeiten. Und ich würde aber das auch nicht zu sehr stressen, das Thema, und nur E-Mail-Marketing machen, sondern ich würde halt eine sinnvolle Outbound-Cadence aufbauen, die „E-Mail-Marketing oder „E-Mails schicken beinhaltet. Social Selling, also parallel über LinkedIn zum Beispiel targetieren, die Personen, und halt Cold Calls. Und ich glaube, in dieser Klaviatur führt das dann auch dazu, dass wir nicht mehr so sehr unbekannt sind. Wenn wir verschiedene Touchpoints in unserer Sales Cadence haben und die Cadence vielleicht zwei Wochen geht und wir immer mal wieder auf verschiedenen Ebenen versuchen, in Kontakt zu treten, dann ist ja die Wahrscheinlichkeit höher, dass wir a überhaupt in Kontakt kommen und b, dass die Person vielleicht schon mal, wenn wir zum Beispiel übers Telefon die Person erreichen, sagt: „Ey, ja, stimmt, du hast bei LinkedIn mir schon mal geschrieben. Also ich glaube, das ist die valide Strategie, wirklich eine Cadence aufzubauen, die mehrere Touchpoints auf unterschiedlichen Kanälen auch beinhaltet. Und daraus kann dann noch ein Schuh werden, finde ich. Sales, so wie du es gerade darstellst, wenn man das mal mit Kampfsport vergleichen möchte, Mixed Martial Arts, weil man einfach verschiedenste Disziplinen mittlerweile einfach beherrschen muss. Man muss verstehen, wie funktioniert Cold Calling? Wie nutze ich vielleicht auch ein Telefonskript? Man muss auf LinkedIn präsent sein, vielleicht auch LinkedIn-Automatisierungsprozesse wie LinkedIn Helper oder was auch immer für Tools da am Start sind. Man muss E-Mail-Marketing beherrschen. Was für einen Typus Mensch brauche ich denn dafür?Gemäß dem Fall, dass das jetzt ein Mittelständler hier zuhört, der sagt: „Hey, das klingt super, was der Max da quasi an Strategie auch formuliert, ungeachtet dessen, dass ich ein Strategiegespräch benötige, was für einen Personenkreis brauche ich denn? Brauche ich einen Mixed Martial Arts Sales Guy oder Girl oder wie kriege ich das eigentlich intern konzipiert? Ja, also optimalerweise ist es natürlich so, dass man so einen Mixed Martial Arts Menschen hat, der sozusagen diese ganze Klaviatur beherrschen kann. Das ist aber gerade, weil wir wissen, dass Vertrieb ja auch kein Studium ist oder so, sondern die meisten Leute einfach im Quereinstieg da irgendwie reinkommen, ist es viel wichtiger, nicht darüber nachzudenken, ob die Person sozusagen das kann oder nicht, sondern viel wichtiger ist: Ist es so, dass die Person die entsprechende Prozessorkapazität mitbringt, so ein Ding abzudecken und vielleicht auch so ein paar andere Soft Skills, die einen einfach zu einem resilienten Vertriebler machen. So, und damit dann da reingehen und das Wissen vermitteln, was notwendig ist – dafür gibt es sehr, sehr gute Ausbildungen, High Rise – die genau diese Klaviatur sozusagen dem Vertriebler auch beibringen können, relativ schnell. Also der Mix aus Content, Social Selling, also selber, der Vertriebler sollte ja auch Content schreiben, im Optimalfall auf LinkedIn. Also auch der Vertriebler soll er das Thema Personal Branding aktiv durchführen. Klar. Und PS: Es ist ja auch für den Vertriebler gut, weil wenn der Vertriebler sich ein gutes Netzwerk bei LinkedIn aufbaut und eine gewisse Präsenz hat und so, dann ist das ja auch ein Asset. Klar. Das ist ja alles, was man im Zweifel auch mitnimmt. Na ja, klar, aber das darf man dem Vertriebler ja auch mal ermöglichen. Das ist so, ja. Weil das Eigeninteresse dann natürlich auch. Es geht intrinsische Motivation immer. Genau. Das heißt, es geht, glaube ich, viel weniger darum, wo kriege ich jemanden, der so was kann, sondern: Wie kann ich die Menschen, die ich habe oder die ich zukünftig onboarden will, überhaupt erst mal enableen, das Ganze auch zu lernen und dann in die Tat umzusetzen? Und trotzdem ist es natürlich ein riesen Aufwand irgendwo, so eine Cadence halt auch ordnungsgemäß durchzuführen. Glücklicherweise gibt es da ja Möglichkeiten. Aber ich glaube, dazu kommen wir später noch mal. Dazu werden wir mit Sicherheit noch mal kommen. Du hast aber das Thema Resilienz gerade noch mal angesprochen. Wie wichtig ist das Thema für dich im Sales, auch unter den heutigen Aspekten, dass man einfach auf diversen Kanälen aktiv sein muss und dass natürlich der Druck auch gestiegen ist, weil natürlich der potenzielle Kunde heute mit viel, viel mehr Werbeanfragen oder auch Sales-Anfragen konfrontiert ist. Klar. Man merkt ja auch, dass die Leute im Zweifel auch so ein bisschen grimmiger werden. Der Ton hat sich verändert. So. Und damit Und damit muss man ja auch erst mal umgehen. Und ich glaube, dass die Resilienz aus verschiedenen Gründen irgendwie das wichtigste Element ist, weil du musst ja nicht der Beste sein und jedem alles verkaufen können. Du musst mit dem Nein umgehen können und das abstreifen. Oder wenn einer mal irgendwie sagt: „Ich rufe meinen Anwalt an, wenn du ihn noch einmal anrufst, oder so, es gibt doch so Leute. Und das einfach zu akzeptieren und zu sagen: „Okay, alles klar, habe ich verstanden. Dreimal durchatmen und den nächsten anrufen. Und das ist Resilienz und das ist ja das, was uns im Vertrieb am Ende erfolgreich macht, einfach nicht aufzugeben und immer weiter zu machen und nicht dieses typische Hesitaten und dann irgendwie 20.000 Sachen zu machen, bloß eben nicht vertrieben. Ich muss erst mal noch mal zehn Minuten mir die Internetseite angucken und genau herausfinden, was sie machen, bevor ich sie anrufe. Vielleicht einfach auf Anrufen klicken und nebenbei gucken. Das ist so ein bisschen dieses Resilienzthema, aber am Ende ist es ja auch so, dass es auch immer diesen schmalen Grad gibt zwischen „Wir können Dinge automatisieren, das hast du ja schon gesagt, Link Helper oder Phantom Buster, Drippify, diese ganzen Tools. Und die sind auch super wirksam, weil wir in sehr, sehr kurzer Zeit, ohne dass wir ... Wir haben ein Set-up, aber ohne dass wir dann aktiv viel tun müssen, können wir wahnsinnig viele Leute ansprechen. Ich finde aber, dass das nicht ausreicht. Ich glaube, wir müssen eine Klaviatur von vier Dingen schaffen. Das eine ist so eine Evergreen-Kampagne. Das ist das, was wir grundsätzlich sagen in so einer Sequenz von fünf, sechs, sieben, acht Nachrichten, die automatisiert irgendwie rausgehen. Die dürfen wir gerne A/B testen, damit das schrittweise auch besser wird, aber das ist das eine. Das zweite ist das Thema Signalkampagnen oder Triggerkampagnen. Das bedeutet, nehmen wir mal an, wir bieten an Hiring für Sales. Wenn das unsere Dienstleistung ist, dann ist es natürlich smart, wenn wir irgendein System haben, was uns automatisch den Trigger gibt oder das Signal: „Ey, da wird gerade jetzt neu eine Vertriebsstelle wurde irgendwie geöffnet, sodass wir basierend auf diesem Trigger in Echtzeit dann darauf reagieren können. Also den Kunden da abholen, wo er jetzt gerade Bedarf hat. Das andere sind Ad hoc Kampagnen. Das bedeutet, wenn zum Beispiel so was wie die UMKB ist oder so, oder die OMR oder so, dass man dann sozusagen eine Kampagne aufsetzt von wegen „Hey, entweder im Vorfeld: „Hey, wir werden da auch sein, lass uns mal einen Termin machen, oder im Nachgang sagt: „Schade, wir haben uns verpasst, oder so. „lass uns trotzdem noch mal reden. Und last but not least – und ich glaube, das ist eine Sache, die ganz, ganz viele jetzt mit ihrem Automationshype irgendwie vergessen – ist das Thema Hyperindividualisierung. Also gerade die, und du hast gesagt, Priorisierung von Leads – die, die am aller ehesten in unsere ICP, respektive Zielgruppe passen. Da würde ich ein kleines Paket draus schnüren aus den allerwichtigsten potenziellen Kunden, die das meiste Potenzial haben, die irgendeinem Muster entsprechen, von wegen kürzester Sales Cycle wahrscheinlich und so weiter. Und die würde ich individuell ansprechen und im Zweifel sogar mit einem Loom-Video oder so und sagen: „Hey Thomas.Genau mit dir wollte ich sprechen aus folgenden Gründen. Und diese Gründe auch parat zu haben, nicht generisch, sondern wirklich warum will ich mit dir sprechen? Und aus diesen vier Aspekten kann eine super starke Sequenz werden irgendwann. Okay, okay. Das heißt, das Thema, ich will das noch mal so ein bisschen hervorheben, weil du es gerade klar angesprochen hast: Reine Automatisierung löst keine Pain Points, sondern ich muss natürlich auch im Rahmen meiner Strategie auch über Hyperindividualisierung sprechen. Das heißt, wenn ich wirklich vorhabe, ein Target sehr, sehr stark zu adressieren, weil das ein High Potential für mich ist, dann muss ich natürlich auch diese extra Meile gehen und zwar mir vielleicht dann doch vorher die Website etwas genauer anschauen, Lumen-Video abdrehen mit Screen Sharing, einfach meinem Gegenüber das Gefühl zu vermitteln, das hat auch viel mit Wertschätzung zu tun: „Ich habe mich mit dir beschäftigt. Ja, okay. Das ist auch etwas, was du ganz, ganz klar als Empfehlung gibst. Max, lass uns mal über Revenue sprechen. Du hast es gerade schon angesprochen. Das ist ja so eine Schlüssellösung, die du angesprochen hast. Kannst du so ein Stück weit erläutern, inwieweit Revenue im B2B-Marketing-Sektor unterstützen kann? Ja. Also am Ende ist es B2B-Sales, wenn man so will. Man kann das Kind ja auch beim Namen nennen. Am Ende ist es eine Outbound-Agentur. Wir machen das ja seit 2011 und haben jetzt einfach über diese neue Marke nur das abgekapselt, das reine Agenturgeschäft, und das jetzt Revenue genannt. Und was machen wir da? Am Ende sind die Leistungskurven relativ klar. Also das, worüber wir auch gerade gesprochen haben, die Leute irgendwie so ein bisschen struggeln irgendwo, diese ganze Klaviatur zu beherrschen. Und wir übernehmen das sozusagen und sagen: „Okay, wir stellen eine Art virtuellen Vertriebsmitarbeiter zur Verfügung, ohne die ganzen Opportunity Costs. Also der wird nicht krank, der ist nicht im Urlaub, der hat immer Bock und der ist auch immer resilient und es ist nicht eine Person, sondern es ist eben, ich weiß nicht, wie viele wir jetzt sind gesamt, aber an dem Projekt mitwirken tun, glaube ich, gerade irgendwie 23 Leute oder so. Das heißt, das ist sozusagen das, was wir da nach vorne schieben. Und was machen wir konkret? Also erst mal, natürlich gehen wir in einen Workshop und identifizieren genau die Zielgruppe und dann gibt es so einen Layer obendrauf, was ist denn der Wunschkunde, was wir meinten, also kürzester Sales Cycle, das meiste Volumen und all diese Dinge. Und dann gehen wir im ersten Schritt erst mal in die Strategie rein, bauen diese ganzen Kampagnen auf, also Evergreen, Ad hoc und so weiter, setzen die ganzen Pitches auf und dann gehen wir in den Lead Research. Das heißt, wir recherchieren, je nachdem, was das für ein Produkt ist, welche Zielgruppe, groß, klein, aber bis zu 1000 Unternehmen pro Monat, neue, mit so zwei bis drei Ansprechpartnerinnen, damit wir wirklich auch ein bisschen in so einem Unternehmen auch reinnetzwerken können. Und dann passiert eben E-Mail-Targeting, Social Selling und Cold Calling. Genau diese Dinge, die eben am Ende irgendwie zum Erfolg führen. Und viele fragen mich ja: Warum macht ihr denn so viel Lead Research? Warum denn so viele? Das ist ja gar nicht notwendig. Ihr könntet ja auch nur 100 raussuchen. Und der Grund ist relativ einfach: Also einmal, wir wollen ja sozusagen langfristig irgendwie wertstiftend sein. Heißt, wir bauen uns für den Kunden unsere eigene Pipeline auf, die wir wie eine Welle vor uns herschieben können, mit dem Ziel, dass wir nicht einfach nur Termine machen, weil das ist ja das, was wir am Ende dem Kunden geben, einen schlüsselfertigen Termin, sondern einen Termin von jemandem, der sagt: „Jetzt gerade habe ich wirklich Bedarf und bin wirklich interessiert und bereit, theoretisch Geld dafür auszugeben, wenn das wirklich sich lohnt. Weil Vertrieb ist eine Timing-Frage und deswegen machen wir so viel Lautstärke, diese Cherries raussuchen zu können, weil einen Termin kriegt jeder. Jeder kann einen Termin machen, aber einen Termin zur richtigen Zeit, das ist das Game. Und da wollen wir halt ran, weil es gibt zu viele Agenturen da draußen, die wirklich einfach nur Termine legen und danach so what? Aber für uns ist natürlich das Thema Return einfach wichtig, wirklich am Ende umsatzwirksam sein zu können mit unserer Dienstleistung. Und das geht nur, wenn wir wirklich kaufbereite Kunden irgendwie reingeben. Und unser Versprechen ist relativ einfach: Wir garantieren 20 Termine pro Monat. In der Regel sind es 20 bis 30, aber 20 garantieren wir. Wir incentivieren aber nicht die Menge, sondern ausschließlich die Qualität. Heißt, wenn von den 20 vielleicht drei sagen: „Ja, na ja, wollten wir mal hören, oder doch nicht irgendwie zur Zielgruppe passen oder irgendwas ist, dann werden die auch nicht in Rechnung gestellt. Das ist relativ einfach, weil der Kunde hat am Ende ja nur was davon, wenn die Qualität von den Terminen hoch ist. Und auf die Weise können wir natürlich unser Team auch intensivieren, so gut wie möglich abzuliefern. Okay, das heißt, du hast letztendlich eine Agentur, hast Vertriebsmitarbeiter bei Revenue, 23, wie du gerade angesprochen hast, oder mehr oder weniger. Und ich als Kunde habe die Möglichkeit, letztendlich, euch zu mandatieren. Da erfolgt dann erst mal ein Workshop. Das heißt, ich muss euch ein bisschen Input geben: Wie funktioniert eigentlich meine Zielgruppe? Und anschließend bespielt ihr diese drei Kanäle, habe ich verstanden. Das ist auf der einen Seite Social Outbound, das ist Cold Calling und E-Mail-Marketing. Und dann garantiert ihr mir als Kunden eine gewisse Anzahl an Leads und ich kann dann aber wieder quasi disqualifizieren und sagen: „Hey, dieser Lead, der wurde irgendwie.Übertölpelt und der wollte eigentlich gar nicht mit mir sprechen. Ja, der hat den Termin einfach nur zugesagt, weil der Vertriebler vielleicht sehr, sehr viel Druck ausgeübt hat. Aber du versuchst intern wiederum, was deinen eigenen Vertriebler angeht, einen Incentive zu setzen und zu sagen, du kriegst nicht einen zusätzlichen Bonus für oder eine Provision vielmehr für ein Telefonat oder einen Termin, sondern nur, wenn aus dem Termin heraus was entstanden ist? Oder wenn der Termin nicht disqualifiziert wurde. Du hast das vielleicht noch mal so ein bisschen in der Darstellung. Wahrscheinlich, wenn er nicht disqualifiziert wurde, oder? Weil ob da was rausgekommen ist und mit welchem Ticket, das wird euch vielleicht so transparent ja auch gar nicht mitgeteilt, kann ich mir vorstellen. Genau. Und ich meine, es wäre natürlich optimal, das ist auch unser Ziel, langfristige Partnerschaften aufzubauen, die dann wirklich auch umsatzwirksam sind. Auch bewusst. Ich meine, wir haben ja schon auch relativ lange über dieses Konzept nachgedacht. Es ist ja bewusst so, dass man sozusagen das Team auch stacken kann. Also du kannst einmal so ein SDR oder Setter oder wie man es nennen will, buchen mit 20 Terminen, kannst ihn aber auch zweimal buchen, dann kriegst du 40 Termine. Und das geht ja nur, das ist uns auch allen bewusst, wo es Das ist der Customer Lifetime Value. Wir wollen ja Kunden haben, die lange bei uns bleiben. Und das gilt für uns ja genauso. Das heißt, wir müssen die bestmögliche Qualität einfach abliefern. Andernfalls werden wir niemals Kunden lange halten können. Das ist einfach so. Wichtiger Punkt: Das Thema Vertragslaufzeiten. Wenn ich jetzt Kunde bei euch werden möchte, habe ich eine Mindestvertragslaufzeit, weil ihr sagt, wir haben schon ein gewisses Setup-Kosten. Ihr müsst euch mit dem Team treffen, ihr müsst irgendwie die DNA des Unternehmens verstehen. Oder kann ich tatsächlich sagen, ich buche das Ding jetzt einfach mal im Monat, zahle aber trotzdem die vollen Setup-Kosten, was dann für mich als Kunde vielleicht nicht so attraktiv ist, sondern eher mich dazu intensiviert, längerfristig zu buchen. Aber wie funktioniert das vielleicht für den interessierten Zuhörer oder Zuschauer bei uns? Ja, also das Finanzkonzept konzept. Oder die Konditionen sind auch relativ leicht zu verstehen, glaube ich. Erst mal gibt es bei uns keine Setup-Gebühren. Da stehe ich nicht so drauf, auch wenn ich selber mit irgendjemandem spreche. Ich finde, Setup ist unser Investment. Auf der anderen Seite ist es so, dass wir aber auch einen Retainer haben monatlich, der einfach so orientiert ist, dass wir sagen, das ist ein Äquivalent zu einem Vollzeitmitarbeiter. Wenn auch im Quereinstieg, so ein Junior-SDA oder so, aber das ist sozusagen das Äquivalent dazu. Und im Verhältnis, wenn man sich mal das überlegt, was da so an Kosten drumherum passieren, wenn man selber jemanden einstellen würde, also mit Onboarding und Hiring Costs. Und dann ist er mal krank und dann performt er vielleicht nicht, dann muss ich wieder re-hirenen und so. Man spricht in Deutschland mit Fluktuationsrates und allem drum und dran redet man im Durchschnitt von 241.000 € Verlust pro nicht performendem Vertriebler. Da sind natürlich auch die Kosten drin, von wegen, das ist das Geld, was wir nicht verdient haben, obwohl es im Plan war und so. Aber gesammelt, das sind die Kosten. Und deswegen, weil wir unseren Leuten, weil wir eben auch wirklich richtig gute, interessierte, motivierte Leute haben wollen, müssen wir denen natürlich auch richtig viel Gehalt zahlen. Ist einfach so. Und deswegen ist der Retainer bei uns full stop 5000 €. Klingt erst mal viel, aber am Ende ist es deutlich günstiger als ein Mitarbeiter. Und dann haben wir eben noch den Incentive-Bucket von 200 € pro Termin. Aber am Ende ist es so, dass wir eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten haben, mit einer Probezeit von drei Monaten. Okay. Diese Schnupperphase, wo man sich kennenlernen kann und wahrscheinlich sogar auch beidseitig sagen kann, das macht keinen Sinn. Genau. Das ist ja auch für uns sozusagen ein Sicherheitsvehikel, weil wir haben nur was davon, wenn das für beide Seiten passt und wir merken, dass unser Kunde davon wirklich profitieren kann. Das ist vielleicht auch ein bisschen, sagen wir mal, eine philosophische Einstellung, die wir da haben, aber wir müssen nicht mit jedem irgendwie 1000 € verdienen, noch mal extra und hier noch mal was. Deswegen gibt es auch kein Setup-Fee oder so. Das Einzige, was uns interessiert, ist Umsatz für beide Seiten. Wenn wir gemeinsam Umsatz machen können, dann werden wir auch langfristig zusammen glücklich sein. Habe ich verstanden. Das heißt, was ist, wenn ich heute Interesse habe an Revenue? Gibt es da eine Webseite? Wo kann ich mich informieren? Gibt es da weitere Informationen, Content? Ist das Pricing online oder wie kann ich da jetzt vielleicht in eine mögliche potenzielle Geschäftsanbahnung mit euch kommen? Ja, also ich glaube, der leichteste Weg ist es sich einmal die Internetseite anzugucken. Revenue. Io. Revenue mit „i geschrieben. „i, ganz wichtig. Anstatt mit „e, revenue. Io. Genau. Und da kann man mal draufgucken, sich mal zumindest mal einen Eindruck verschaffen: Wer sind wir? Was macht uns aus? Da sieht man auch alle Preise. Wir gehen damit super transparent Ja. Sympathisch, ja. Und ich meine, am Ende, wenn das irgendwie ein Thema sein könnte, wir müssen ja mal im Konjunktiv bleiben, aber wenn das ein Thema sein könnte, dann ist der einfachste Weg, sich einfach mal kennenzulernen und darüber zu reden und vor allen Dingen einmal zu berechnen, könnte hier ein Return da sein? Weil als Beispiel, wir arbeiten auch nicht mit Leuten, die sozusagen einen Kundenwert, entweder TCV, wenn sie einmalig irgendwas machen oder ARR, also Annual Recurring Revenue, unter 1200, macht das Ding keinen Sinn. Also die Tickets müssen schon ein bisschen höher sein. Die Tickets müssen höher sein, dann lohnt sich das Spiel auch. Dann ist da auch ein positiver Return drin. Aber das muss man auch ganz klar so sagen. Alles, was da drunter ist, die haben da keine Freude mit.Die dürfen sich gerne bei uns melden und dann helfen wir gerne auch altruistisch und sagen: „Ey, guck mal, das ist das Setup, was du haben kannst oder „Vielleicht auf diese Weise kannst du noch mal deinen Preis hebeln oder andere Angebotsformulierungen schaffen, sozusagen deinen Preis vielleicht nach oben zu ziehen. Aber genau. Ja, also es muss einfach ein gewisses Mindestmaß da sein, sonst lohnt sich's für den Kunden auch finanziell nicht. Kannst du so einen Ticketkorridor mal definieren? Habt ihr irgendwie einen riesengroßen Maschinenbauer, wo ein Ticket dann vielleicht auch mal eine Viertel Million kostet? Oder wie ist da der Korridor der Produkte, die ihr da aktiv im Sales habt? Ja, also natürlich geht es auch Tickets bis zu einer Million und so. Das sind so lange, lange wirklich Projektgeschäfte, größere Sachen. Die Frage ist immer nur – und das Das muss man sich aber auch bewusst machen. Auch das kommunizieren wir sehr, sehr offen. Gerade wenn die Tickets so hoch sind, dann hat man natürlich auch einen unfassbar langen Salecycle in der Regel. Und das muss man sich auch gewahr machen, dass der Return dann nicht schnell kommen kann, dass das dann ein langfristiges Spiel ist. Wir können das machen und wir machen das auch, wenn jemand wirklich bereit ist und das versteht, dass das ein langfristiges Investment dann ist. Besser ist natürlich, wenn der Salecycle ein bisschen kürzer ist, weil der Return dann einfach auch schneller kommen kann. Und das fühlt sich für uns natürlich am Ende auch irgendwie besser an, weil wir wissen, okay, wir haben uns jetzt schon wieder gerechnet einfach. Genau. Also insofern an alle, die wirklich einen langen Sales Cycle haben oder in so einer Projektflughöhe sind, völlig okay, können wir gerne machen. Sind auch interessante Projekte für uns, aber es muss einem halt bewusst sein. Okay, klar. Nachverziehbar. Okay, Max, mit Blick auf die Uhr. Wir haben noch ungefähr 15 Minuten Zeit und wir haben jede Menge Fragen reinbekommen. Wenn das in Ordnung ist für dich, steigen wir so ein bisschen in die Q&A-Fragen ein. Ja, mega. Eine Frage von der Audience, die reingekommen ist: Gibt es nicht zu viele Podcasts? Man muss ja auch eine Reichweite mit dem Format aufbauen, was eine Disziplin für sich selbst ist. Was sagst du dazu? Das ist eine super valide Frage und interessanterweise kriege ich die Frage sehr, sehr häufig auch gestellt, wenn ich darüber rede. Aber am Ende ist es doch so: Das, was ein Podcast für uns erst mal machen soll, weil es ist absolut unrealistisch, dass wir einen Podcast machen und auf einmal irgendwie der viral geht oder wir der neue Sales und Pepper werden oder so, oder der nächste OMR-Podcast. Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht Sichtbarkeit und b, den Trust Faktor, den so was auch hat. Weil gerade wenn wir mit Industry Experts sprechen, dann ist es ja so, dass wir unter anderem ja auch sozusagen den Trust, den die andere Person hat, in unser Haus reinziehen. Ist ja einfach so. Das ist also das eine. Und das andere ist, dieser Umstand, dass wir überhaupt so einen Podcast haben und über unser Thema reden und unser Wissen so ein bisschen reingeben und all diese Dinge, führt ja dazu, dass wenn jemand auf unsere Internetseite kommt oder unser LinkedIn-Profil sieht oder irgendwas und wir diesen Content da haben, dann hat das einfach was damit zu tun, werde ich als Experte wahrgenommen? Zumindest mehr, als wenn ich gar keinen Content habe. Das ist ja eigentlich das, worum es Initial geht. Reichweite, cool, aber ist ein langfristiges Spiel. Wichtig ist Sichtbarkeit und Expertenstatus. Hebeln über einen eigenen Podcast. Okay, valide Antwort. Nachdem du aktuelle Trends im B2B-Marketing angesprochen hast, welche siehst du davon am nachhaltigsten an? Hier geht es wirklich Nachhaltigkeit und nicht das Quick Rich oder Quick Business. Ja. Also ich glaube, am nachhaltigsten, wenn man genug Zeit mitbringt und einen langen Atem hat, dann ist es in jedem Fall Content, organischer Content. Ich glaube, das ist die valideste Strategie, zumindest langfristig. Und wenn du über organischen Content sprichst, ist es suchmaschinenoptimierter Content, SEO-Traffic oder sagst du eher Content generell, ob jetzt bei LinkedIn oder TikTok oder wo auch immer. Hauptsache Content. Ja. Also ich tue mich immer ein bisschen schwer mit genau dieser Frage, weil natürlich ist SEO-Optimiert irgendwie wichtig. Oder was heißt, nicht nur ein bisschen, ist ja extrem wichtig. Aber wir dürfen halt nicht vergessen, dass wenn wir zu sehr uns auf SEO konzentrieren oder ausschließlich in unserer Content-Strategie, dann schreiben wir halt für die Maschine. Und das dürfen wir auch tun, aber wir dürfen den Faktor Mensch nicht außer Acht lassen. Also wir müssen halt auch für den Menschen mal Content kreieren, der irgendwie auch, wo einer sagt: „Das interessiert mich oder ist irgendwie super persönlich oder so. Und dann kann das eben auch mal passieren, dass das überhaupt nicht SEO-relevant ist. Aber wo holen wir denn die Menschen emotional ab heutzutage? Und ich glaube, das ist wichtig, einfach ehrlich und authentisch zu sein und SEO eine Strategie für sich sein zu lassen und dann eben Content für den Menschen noch mal eine andere Strategie werden. Okay. Max, wie plant ihr euch als Agentur, persönlich in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln? Ja, also wir haben ja ganz bewusst das Wording Value Ventures genutzt. Ich bin so ein bisschen ein gebrandes Kind auch. Ich versuche sozusagen immer, deutlich über meine Möglichkeiten hinauszudenken. Und wir haben sozusagen unseren Geschäftszweck so ein bisschen auch umorientiert. Heißt, am Endeffel wollen wir eigentlich so ein bisschen Marken entwickeln und Marken mitentwickeln und eher so ein bisschen Development machen. Das ist so ein bisschen das Kernziel. Heißt, die Zukunft wird natürlich daraus bestehen, weitere Konzepte, entweder in dem Agenturformat oder in ähnlichen Formaten, sagen wir mal, productized business zu finden, wo wir mit ganz klaren Werte hebeln, wie zum Beispiel bei Revenues, das ist eine ganz klare Linie: „Das kriegst du für den Preis mit dem Ergebnis. Und da sozusagen weitere Nischen einfach zu finden und zu etablieren, das ist eigentlich das, wo wir uns jetzt hinbewegen, immer mehr. Das ist eine stärkere Diversifikation. Kannst du Beispiele für erfolgreiche Outbound-Taktiken nennen, die ihr selber verwendet? Ist eine Frage. Wobei, ich finde, du hast einige Taktiken ja gerade schon aufgeführt, aber ich möchte die Frage trotz dessen jetzt einfach mal noch mal in den Raum werfen, weil das aus der Audience kommt.Eine eine valide Sales Cadence, auch wenn das ein bisschen Arbeit braucht, das aufzubauen, aber eine Mischung aus E-Mail Targeting, Social Selling und Cold Calling ist immer noch die effizienteste Waffe, die man hat, ja. Ähm, man muss auch gerade am Anfang sich das alles nicht so kompliziert machen. Dann schreibt man vielleicht mal eine E-Mail, man linkt ihn und versucht nebenbei anzurufen. Und damit ist man schon weiter als die allermeisten Unternehmen da draußen, ne. Und dann, wenn man das einmal irgendwie im System drin hat, dann kann man anfangen, über solche Sachen nachzudenken wie Evergreen und Ad hoc und, ja, solche Geschichten und Trigger Based und so was. Aber ich würd's am Anfang auch gar nicht so kompliziert machen, ne. Ich würd die Dinge nutzen, die mir grade zur Verfügung stehen, ähm, gerne auch mit gewissen Automatismen, ja, also so was wie Dripify oder Linktaper andocken. Ähm, und ich glaube trotzdem, dass der, der, der wichtigste Kanal, ja, heutzutage immer noch das Telefon ist. Grade deswegen, weil ja eigentlich gar keiner das Telefon mehr in die Hand nehmen will, alle versuchen, zu automatisieren und Ads und so weiter. Äh, und das heißt also, Kaltakquise ist super hilfreich. Und by the way, ja, also das ist vielleicht auch noch mal wichtig zu sagen, ich mach auch selber Kaltakquise, immer noch, ja. Part of the Game und das ist ja auch meine große Liebe, ja. Also, äh, und das ist irgendwie auch mein Auftrag, ne. Also in den Markt reinzurufen, warum soll ich nicht selber Cold Calls machen? Ich hab dafür vielleicht nicht mehr ganz so viele Zeit Slots wie früher, ja, aber, äh, doch da, Part of the Game. Einfach an den Hörer rangehen und Leute kennenlernen und, äh, da steckt ganz, ganz viel drin. Okay, okay. So 'n bisschen amerikanisches Konzept, one is better than zero starten, bevor man irgendwie total komplizierte Konzepte aufbaut. Und, äh, was ich sehr sympathisch finde, ist, dass du sagst, hey, ähm, keine Angst vor dem Telefon und, ähm, ich glaube, dass das da tatsächlich immer noch sehr, sehr viele Ängste bestehen. Aber schön von dir dargestellt, dass du sagst, da ist immer noch sehr, sehr viel Potenzial. Ähm, beim Lead Research, wie stellt ihr sicher, dass die Datenqualität hoch bleibt? Weil du hast grade gesagt, dass, dass ihr tausend Leads pro Monat- Ja, bis zu. Bis zu tausend Leads qua- qualifiziert, um einfach Lärm zu machen, um euer CRM System auch natürlich zu füllen, um eine Lead Pipeline für euch herzuschieben, die dann hoffentlich irgendwann, äh, viele, viele tolle Termine für den Kunden produziert. Wie qualifiziert ihr das? Ähm, also wir, es gibt 'n mehrstufiges Modell, ja. Also erst mal kriegen wir sozusagen die Information, was ist denn konkret der ICP? Und wir versuchen das auch zu clustern, sodass wir nicht sagen, okay, das ist die eine Zielgruppe, ja, sondern wir sagen erst mal ICP, das heißt die Company. Und dann trennen wir die in bestimmte Segmente, ja. Also es gibt kleinere und die mittleren und die größeren mit soundso viel Mitarbeitern und soundso viel Umsatz und dann gibt's noch die und die und die Parameter, ja. Also da gehen wir schon sehr, sehr tief rein und dann priorisieren wir die auch, ja, äh, versuchen das zu verstehen. Dann gehen wir tiefer rein in die IBP, also Buyer Persona. Wer genau ist denn sozusagen der Economic Buyer? Wer genau ist der Champion, ja, der uns vielleicht, äh, in das Unternehmen reinbringt? Vielleicht gibt's auch andere, äh, Target Groups zusätzlich, so was wie 'n User oder so. Da gibt's schon verschiedene Figuren, die in, äh, in so 'ner Ansprache irgendwie auch eine Rolle spielen können. Ja. Und daraus wird dann ja 'n sehr, sehr dediziertes Bild, so, mit dem wir dann arbeiten können versus, na ja, könnte gerne alle Metallbauer in Deutschland haben. So, also weil das reicht einfach heutzutage nicht mehr. Auch deswegen, weil wir jede von diesen Persona, jede von diesen, diesen Zielgruppen auch sehr individuell versuchen anzusprechen, so gut es eben geht, ja. Und das muss man im Vorfeld einfach einmal clustern, ja. Und dafür machen wir auch diese Workshops am Anfang, genau das herauszuarbeiten. Okay, okay, das, ja, das heißt, äh, Data Enrichment, das heißt, ihr, ihr versucht da einfach ganz, ganz viel im Vorfeld auch über die Leads in Erfahrung zu bringen, okay. Kommen wir zum, zum Thema Lead Scoring. Das hast du ja grade son Stück weit angesprochen. Ähm, könntest du uns einen Einblick geben, wie Lead Scoring bei euch funktioniert über das, was du vielleicht grade schon gesagt hast? Ja. (räuspert sich) Also ich glaube, der, der, und das vielleicht als, als Hinweis auch für alle anderen, ja. Also Lead Scoring kann man extrem kompliziert machen mit tausend verschiedenen Parametern, ja. Und dann gibt's irgendwie 'n Scoring von, es gibt ja vielleicht jemanden, AAA, dann gibt's A, dann gibt's B, C, D und was auch immer. Rot, Grün, Blau, eins bis zehn, ja. Also das kann man sich ja überlegen, was man da so ansetzen will. Aber ich glaube, dass die wichtigste Information ist ja am Ende, dass man, äh, die Priorisierung, ähm, nach bestimmten Parametern versucht aufzusetzen, ja. Also, in der Vergangenheit haben hundert Leute bei uns gekauft. Gut, ähm, wer davon hat am schnellsten abgeschlossen? Wer davon hat irgendwas wieder gekauft oder war Upselling fähig? Ähm, wer ist im Fulfillment für uns 'n guter Kunde, weil wir irgendwie charmant mit dem laufen? Wer, welcher von unseren Kunden hat denn am meisten Benefit am Ende von unserem Produkt, ja? Und all diese Dinge ins Kalkül zu ziehen und mit diesen Parametern dann sozusagen das Lead Scoring aufzusetzen, ich hätte gerne ein Replikat von genau diesem Kunden, das ist Triple A. Ja, ähm, also ich glaub, das macht das am einfachsten, auf diese Weise darüber nachzudenken. Ähm, ja, und, äh, dann kommen später irgendwelche Mechanismen dazu, Lead Scoring im Kontext von Buyer Journey, also Scoring von wo stehen die denn grade und so weiter. Und, ähm, Robin, unser COO, der hat, äh, auch irgendwie noch mal 'n anderes Konzept aus, aus seiner Vergangenheit irgendwie mit reingebracht, was wir als zusätzlichen Layer haben, ne, wo dann sozusagen auch ganz bewusst einzelne Teile der ICP, ja, in, in sozusagen eins bis fünf, sondern es gibt acht Parameter und die sind eingeteilt von eins bis fünf. Und wenn irgendwas davon sozusagen, dann justiert man auf der Schiene, äh, wo, wo befinden sie sich mit den fünf Parametern? Und daraus entsteht dann noch mal eine Abschlusswahrscheinlichkeit, ähm, ja, im Verhältnis zu diesem Muster. Und, äh, dann kann man eben sagen, okay, der hat eine ungefähre Abschlusswahrscheinlichkeit von a-achtzig Prozent plus. Mit dem sollten wir priorisiert sprechen. Alle anderen sind depriorisiert.Okay, das heißt, ihr definiert immer individuelle Parameter und hilft euch KI dabei auch? Du hast Chat GPT einmal kurz gerade angesprochen. Ähm, ich weiß es nicht genau. Äh, da müssten wir Robin fragen. Robin ist so ein KI-Mensch, auch auf jeden Fall. Ich könnte mir vorstellen, dass er viel mit KI macht. Ein Glück, äh, bin ich damit nicht so sehr bewandert, ja. Äh, sagen wir mal, die Grenzen für mich mit Chat GPT sind: Äh, entweder irgendwas in die Maschine reinzusprechen und dann zu sagen: „Jetzt schreib mir daraus einen LinkedIn-Post, und dann das noch mal in meine Worte drum zu formulieren. Für, für mehr nutze ich KI nicht, aber ich bin da vielleicht doch ein bisschen alte Schule, würde ich dazu sagen. Na gut, aber du hast ja gerade schon einen schönen Use Case angesprochen, diese Kreativitätsbarriere vielleicht zu überwinden in Richtung Content-Produktion. Wie passt ihr eure Cold-Calling-Strategien an unterschiedliche Zielgruppen an? Habt ihr wirklich individuell für jeden Kunden ein eigenes Telefonscript oder sagst du, 80 % dessen recyceln wir eigentlich und passen dann individuell noch mal die 20% an, weil Sales folgt eigentlich immer derselben Psychologie? Oder wie gehst du da oder wie geht ihr da dran? (räuspert sich) Also es gibt, glaube ich, drei Dinge, die da irgendwie wichtig sind. Also das eine ist, natürlich gibt es Best Practices, bestimmte Dinge, die einfach von der Rhythmik und von der Art, wie man sagt und so, funktionieren und die auch notwendig sind. Also als Beispiel so was wie, äh, eine Erlaubnisfrage: „Ist das okay, dass wir jetzt reden? Störe ich dich gerade bei irgendwas?" Irgendwas in dieser Richtung, das Gespräch erst mal überhaupt zu legitimieren. So, ähm, ja, äh, dann, dass man einen ganz, ganz klaren Elevator Pitch hat, ja, der einer ganz klaren Struktur folgt. Also wen unterstützen wir? Was ist das Ergebnis und was ist unser Vehikel? Produkt, Dienstleistung, was auch immer. Ja, also diese Dreierstruktur ist super wichtig, damit das auch snappy rauskommt und so. Ähm, und das individualisieren wir natürlich, äh, pro Kunde, ja. Wir geben uns auch, äh, oder lassen uns auch die Erfahrung des Kunden geben. Ja, so was: „Wie habt ihr das in der Vergangenheit gemacht? Was hat funktioniert? Was hat nicht funktioniert? Was sind so eure Erfahrungswerte?" Aber am Ende – und ich glaube, das ist das aller-, allerwichtigste, was voll viele leider auch vergessen, wenn sie über Skripte sprechen und so weiter, ist ja das Thema Menschlichkeit. So, weil wir wollen ja nicht da anrufen und irgendwie jetzt Hauptsache den Termin bekommen, sondern wir wollen ja die Möglichkeit haben, Beziehungsaufbau zu machen, darüber das genug Vertrauen zu gewinnen, sodass daraus ein echtes Gespräch entstehen kann, indem wir dann identifizieren: Wie stehst du in diesem Thema da? Brauchst du das gerade? Und bist du wirklich bereit, hier dir mal eine Lösung anzugucken? Das ist ja eigentlich das. Und, ähm, deswegen ist Menschlichkeit so wichtig. Also wenn ich irgendwo anrufe, dann nur so als Beispiel, ja, dann rufe ich an und sage: „Hallo, ich bin Max. Freue mich riesig, dass wir uns kennenlernen. Achtung, ist ein kalter Anruf, würde dir gerne was verkaufen. Kann ich aber nur, wenn ich ein, zwei Sachen über dich herausgefunden habe, ja, äh, gib mir mal 20 Sekunden, dir zu sagen, was mein Thema ist." Und ja, und da steckt doch schon ganz, ganz viel drin, weil ich bei ganz, ganz vielen beobachte, dass sie so tricksen und irgendwas so rumoperieren, ja, und so tun, als ob. Und dann auch noch im schlimmsten Fall sagen: „Ich will ihn ja nichts verkaufen. Ist doch gelogen." Ne? Äh, und da anders ranzugehen mit einer, mit einer sehr, sehr menschlichen und ehrlichen Strategie, äh, ist aus meiner Erfahrung das Beste, was wir tun können. Okay, das ist ganz authentisch, transparent und, äh, ja, ein Nein habe ich, ein Ja, äh, kann ich, kann ich immer noch bekommen. Ja. Ähm, Loom, Phantom Booster ... Du hast noch viele, viele verschiedene andere diverse Tools angesprochen. Was sind deine unverzichtbaren Tools im Sales? Ähm, okay, also mal von einem CRM abgesehen. Äh, ja, also es gibt ja verschiedenste Möglichkeiten: PipeDrive, Salesforce, ja, ähh, Sales Loft und wie sie alle heißen. Ähm, wir nutzen HubSpot, damit bin ich unfassbar zufrieden. Äh, das macht, was es soll und kann noch viel, viel mehr. Ja, also ist irgendwie zukunftsträchtig, kann man gut ausbauen. Ähm, aber ... Also, ja, irgendeinen CRM, bitte nicht... Ich kenne immer noch Unternehmen, auch wenn sie etwas größer sind, die irgendwas mit Excel rum operieren. Bitte, bitte nicht. Das ist, äh, einfach Quatsch und man kann es nicht ordentlich auswerten und nicht damit ordentlich arbeiten und vor allen Dingen auch nicht Task Management damit betreiben, was ja irgendwie wichtig ist heutzutage. Ähm, und dann ansonsten, also wir selber nutzen, ähm, für den automatisierten Outreach, ähm, zum Teil Drupify, zum Teil LinkTaper, ja. Ähm, und dann gibt es natürlich noch irgendwie so E-Mail-Automatisierungstools, ja. Ähm ... Gibt's ja jede Menge. Da gibt's ja hunderte von, ne? Also, und die einen sind gut und die anderen sind nicht ganz so gut, aber irgendwie, da kann man nicht ganz so viele Fehler mit machen. Ich glaube, das Einzige, worauf man echt achten sollte, ist, dass das Ding irgendwie DSGVO-konform ist, ja. Ähm, auch mit den Daten, wo fliegen die hin und so. Das ist, äh, ein Punkt, ja. Ähm, ich glaube, Mailchimp ist da einfach irgendwie der Verlierer auf dieser Strecke, aber, äh, genau, da muss man schon ein bisschen drauf achten, glaube ich. Und das sind so die, die, die primären Dinger, ja. Und dann gibt es natürlich noch Tools wie Gong, ja, die man sich mal angucken kann. Lavender finde ich auch ein mega spannendes Thema. Ähm, ja, also, Individualisierung über KI, von, von E-Mails, ähm, von, von LinkedIn-Nachrichten und so weiter, basierend auf bestimmten Parametern, die dann aus dem Internet gecrawlt werden. Worüber redet die Person? Was interessiert die Person und so weiter. Äh, ja, so was finde ich auch extrem spannend. Okay, aber am Ende sind es ja nur Tools und die Menschen müssen A, die Tools bedienen und man muss auch diese Resilienz, wie du gerade angesprochen hast, muss man ja auch irgendwie innehaben. Das heißt, Tools alleine werden wahrscheinlich meinen Pain Point nicht lösen, sondern ich brauche eigentlich einen Solution-Anbieter oder ich muss selber irgendwie eine Strategie aufbauen. Ja. Okay. Ähm, letzte Frage – und da sind wir auch am Ende der Zeit hier angekommen: Wie bemisst sich ein CPL, Cost per Lead, wenn ich mit euch zusammenarbeite? Ich habe verstanden, ähm, der CPL beträgt ganz transparent zweihundert Euro pro Termin, den ich dann auch als Kunde nicht disqualifiziere. Ist das korrekt? Genau. Aber, äh, ich meine, der, äh, der-Der Richtigkeit halber ja muss man natürlich dann sozusagen die Split Cost der monatlichen Kosten drauf rechnen. Die 5000 Euro Retainer genau. Was auch der Grund dafür ist, dass wir sagen es muss ein gewisses Ticket da sein sonst ist der Return einfach nicht da. Obwohl wir auch zwei Projekte haben wo der direkte Return per annum nicht da ist aber die Customer Lifetime Value trotzdem passt. Und die haben aber auch eine Churn von weiß ich nicht 5% jeweils das heißt da lohnt sich das Spiel für die trotzdem in die Zukunft zu investieren. Max, ich habe heute unheimlich viel lernen dürfen vor allem freue ich mich auf der Couch mit jemandem zu sitzen der das Thema Telefon und Cold Calling selbst beherrscht und auch eine Organisation betreibt die dahin gehend aktiv ist. Das findet man heutzutage immer seltenr die zumindest sehr gut machen. Ich finde diese ehrliche Art und Weise wie du sie gerade angesprochen hast auch sehr sympathisch. So ist mir bisweilen noch niemand am Telefon begegnet aber würde mich freuen wenn ich einen Kalte Anruf bekommen würde statt dieses ich will dir nichts verkaufen aber am Ende will ich dir trotzdem etwas verkaufen. Vielen Dank für die Zeit warum es überlegt für mich mit dir die Stunde hier begleiten zu dürfen. Wir haben jede menge Audience Fragen was heißt ich denke bei der Audience dürfte dein Talk auch gut angekommen sein. Liebe Audience ich sage Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit und das war für den heutigen Tag der letzte Talk deswegen übernehme ich auch hier das schöne Outro und das ersatzweise für den Christoph. Wir freuen uns euch bei der nächsten OMKB wieder begrüßen zu dürfen und bis daran wünsche ich euch alles Gute und bis bald. Adios Ciao. Ich bin Max Köster. Ich freue mich riesig, dass wir uns heute sehen bei der OMKB. Kurz zu mir: Ich mach seit 15 Jahren B2B Marketing und Vertrieb. Hab 2011 meine erste Firma gegründet. Heute bin ich Investor und Advisor bei Firmen wie Highrise oder Content Pepper oder Elearnio und Geschäftsführer der Value Ventures GmbH. Und heute hab ich Revenue für dich als Thema mitgebracht. Und Revenue garantiert dir 20 Termine B2B Termine mit Entscheidern aus deiner Wunschzielgruppe pro Monat jeden Monat. Wenn das für dich ein Thema ist planbares Wachstum dann klick doch mal auf den Link oder scan hier den QR Code und guck dir mal die Internetseite an und dann freue ich mich auf ein persönliches Kennenlernen. Viel Spaß weiterhin auf der OMKB. Moin, ich bin Jan Schönmarkers, Gründer und Geschäftsführer von Hase&Eagle. Unsere analytische Neutron-KI zeigt dir den perfekten Mix für dein Marketing. Das richtige Produkt zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal bei den richtigen Kunden. Mit den optimalen Argumenten und den perfekten Partnern. Dein Ergebnis: verlässlichere Planung, mehr Relevanz und vor allem mehr Ertrag. Internationale Jurys nennen unsere Lösungen excellent, disruptive, game changer und haben uns dafür zum innovativsten Techunternehmen im deutschsprachigen Raum gekührt und zum innovativsten KI Startup der Welt. Schauen wir doch mal, wie das schmeckt. Ich würde sagen, lerne uns kennen. Hol dir das Rezept. Ich bin Max Köster, Gründer und Geschäftsführer von Hase&Eagle. Unsere analytische Neutron-KI zeigt dir den perfekten Mix für dein Marketing. Das richtige Produkt zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal bei den richtigen Kunden. Mit den optimalen Argumenten und den perfekten Partnern. Dein Ergebnis: verlässlichere Planung, mehr Relevanz und vor allem mehr Ertrag. Internationale Jurys nennen unsere Lösungen exzellent, disruptiv, Gamechanger und haben uns dafür zum innovativsten Techunternehmen im deutschsprachigen Raum gekührt und zum innovativsten KI Startup der Welt. Schauen wir doch mal, wie das schmeckt. Ich würde sagen, lerne uns kennen. Hol dir das Rezept.

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