(Musik spielt im Hintergrund) Hallo zusammen und welcome back zu OMKB, hier live aus dem Studio in Berlin. Wir starten heute in unseren ersten großen Round Table und fokussieren dabei das Thema Digital Marketing und ich freue mich sehr, dass wir dafür drei hochkarätige Gäste gewinnen können. Und zwar sind das Maria von Schiel, Plessen von Montblanc, Annalena Müller von Siemens und Jenny Gruna von Hapag-Lloyd. Ich werde euch unsere drei Protagonistinnen einmal ganz kurz vorstellen und wir werden dann sehr zügig in eine Q&A-Session gehen mit den einzelnen Kolleginnen und Kollegen und den entsprechenden Themenschwerpunkten. Maria von Schell-Plessen leitet seit zweitausendsiebzehn die globalen Medien bei Montblanc, am Standort in Hamburg, und betreut den kompletten Bereich Online sowie Offline Advertising. Vorher hat Maria bei Amazon die Marketingkommunikation für Luxusmarken gemanagt und hat auch davor im Bereich E-Commerce für Zalando in Singapur gearbeitet. Ihre digitale Expertise bringt sie nun in die Digitalstrategio eines Traditionsunternehmens wie Montblanc mit ein. Dabei ist sie verantwortlich für zweiundzwanzig Märkte in der kompletten Steuerung und auch bekannt als namhafte Speakerin auf diversen Kongressen wie dem Mobile World Congress in Barcelona, dem Transformation Summit in Dubai oder der eTail Asia in Singapur. Ihre Themenschwerpunkte sind Female Leadership, Diversity und Digital Transformation, natürlich mit dem Fokus auf Montblanc. Herzlich willkommen bei uns in der Runde, Maria. Schön, dass du mit dabei bist. Vielen Dank. Ich freue mich sehr darauf. Dann kommen wir zu Annalena Müller. Annalena Müller von Siemens. Bei Siemens verantwortlich für den Bereich Strategic Communications Lead Technology Partnership. Ein beeindruckender Titel und was da tatsächlich hinter steckt, das werden wir im Rahmen unseres Digital Marketing Roundtables natürlich ganz genau herausfinden. Annalena war vorher bei Microsoft über vier Jahre tätig als Communications Manager Digital Transformation und zuletzt zwei Jahre bei VW, aktiv als Plattform Strategy Global Content Hub Lead. Ähm Wir kennen Annalena Müller, insbesondere weil sie weitreichende Bekanntheit aufbauen konnte in Kombination mit dem Social-SEO-Aktivitäten, die sie zum Beispiel im Hinblick auf den VW-Vorstand maßgeblich innehatte, insbesondere für Herbert Diess, den die meisten von euch kennen werden und der mittlerweile zur Nummer zwei im Top Voice LinkedIn-Ranking aufgestiegen ist. Und in dem Zusammenhang hat Annalena über zweiundzwanzig tausend Follower auf LinkedIn aufgebaut und ihr Personalwechsel von VW zu Siemens war tatsächlich auch die meistgeklickte Personalmeldung auf pressesprecher.com. Also da Props in deine Richtung, Annalena. Da scheint das Social Media Wheel für dich ja in diverser Hinsicht sehr gut zu laufen. Als Kind warst du schon Autogrammjägerin beim FC Bayern München, habe ich gelernt, und auf Twitter kann man dir folgen als Fräulein Müller. Und da sieht man offensichtlich, dass du im Moment die altbekannte Umgebung inklusive der Alpenpanoramen sehr genießt und viel draußen unterwegs bist. Annalena, schön, dass du bei uns im Roundtable zu Gast bist. Auch an dich ganz herzliches Willkommen. Vielen Dank für die nette Vorstellung und Hallo in die Runde. Ich freue mich sehr. Hi. Kommen wir last but not least zu Jenny Gruna von Hapag-Lloyd. Jenny ist bei Hapag-Lloyd-Director Digital Marketing. Hapag-lloyed, sicherlich auch den meisten von euch ein Begriff, hat über dreizehntausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt mal eben schlappe zwölf Milliarden Euro Umsatz im Jahr um. Ähm Jenny ist seit drei Jahren im Unternehmen mit vorherigen Stationen, unter anderem bei Funberg Europe, ähm wo es auch Industrieprodukte ging, und bei Hermes. Das heißt, du bist bei Hermes in das Logistikthema eingestiegen und dann von kleineren Paketen direkt auf Container umgeswitcht und hast gelernt im digitalen Marketing bei einer der namenhaften Agenturen in Deutschland, bei der E-Professional. Deine Hauptaufgabe, Jenny, so konnte ich es herauslesen, ist es insbesondere, ein digital skalierbares Vermarktungsmodell aufzubauen in über hundertvierundvierzig Ländern, in denen die Hapag-Lloyd aktiv ist und Hapag-Lloyd sich dann mit deiner Unterstützung gerade auch in Höchstgeschwindigkeit transformiert. Zudem hast du offensichtlich in der Familie einen gewissen Bezug zu dem Thema als Kapitänsenkeltochter und ehemalige Biologiestudentin. Auch da ein extrem spannender Lebenslauf, wie ich finde. LinkedIn-Heavy-User, glaube ich, so darf man dich auch bezeichnen und ich freue mich sehr, dass du unsere Runde komplettierst, liebe Jenny. Herzlich willkommen auch in deine Richtung und schön, dass du heute hier bei der OMKB mit dabei bist. Hallo Jenny. Hallo. Ich freue mich sehr und finde es super, was du über uns alle so rausgefunden hast. (kichern) Das gehört nun mal mit dazu, eine gewisse Vorbereitung tatsächlich auch auf euch und ich würde gerne einsteigen in die tatsächliche Fragerunde, damit wir ein bisschen mehr erfahren über euch, über eure Aufgabenbereiche und auch die Verantwortung, die ihr tatsächlich tragt. Maria, ich würde gerne bei dir einsteigen. Du bist bei Zalando gewesen, du bist bei Amazon gewesen, jetzt schon viele Jahre, aber auch bei Montblanc, ja federführend an der Spitze im Hinblick auf den möglichst sinnvollen Einsatz eurer Werbebudgets. Erzähl doch mal, wie ist es für dich im Cultural Clash gewesen, insbesondere wenn du dir deine Tätigkeit anschaust bei Amazon im Vergleich zu Montblanc? Was hat dich an der Firmenkultur bei Montblanc am positivsten überrascht?Also für mich war einer der Hauptgründe, zu Montblanc zu wechseln, für eine Marke zu arbeiten, die sehr viel Tradition hat, sehr viel auch im Bereich Heritage Präsenz hat. Es gibt ja Montblanc seit über zehn Jahren und wenn man von vielen Digitalplayern, Lifestyle Unternehmen kommt, dann zu Montblanc, ist es eben super super toll ein wirklich physisches Produkt auch zu haben, für das man arbeitet. Und gerade im Bereich Marketing ist es natürlich eine wundervolle Kombination. Und natürlich ist die Kultur komplett unterschiedlich. Also von Amazon super viele flache Hierarchien, sehr amerikanisch orientiert, auf der anderen Seite dann Montblanc als schweizer Luxusgüterunternehmen, ursprünglich aus Deutschland. Aber die französische Kultur hat sich da eben auch sehr stark durchgesetzt. Und für mich ist es halt glaube ich auch sehr sehr wichtig so Mindset Change zu erzeugen. Also das ist eines der Key Themen, an denen ich arbeite, also wirklich alle mit an Bord zu nehmen. Wir haben super viele Veränderungen im Bereich digital, auch die ganzen technischen Implementierungen, die wir aktuell aufsetzen. Das Team ist stark gewachsen und das ist für mich eine wundervolle Kommunikation, die wir gerade auf die andere Seite machen. Eine tolle Kombi für so ein Traditionsunternehmen zu arbeiten und trotzdem auch diesen starken Fokus auf digital zu haben. Mindset Change, Jenny, das dürfte für dich bei der Harpack Lloyd auch genauso ein großes Thema sein, oder liege ich da falsch? Nein, also ich glaube, da sitzen tatsächlich Maria und ich auch im selben Boot, wenn es darum geht, Traditionsunternehmen zu wandeln und das Mindset dort zu verändern, ist bei uns auch ein Riesenthema im Rahmen der Transformation. Absolut. Bleiben wir für den Moment noch bei dir, Maria, bei Montblanc. Du hast es gerade beschrieben. Klar, der direkte Produktbezug, gerade auch im Luxusgütersegment, ist natürlich etwas, was extrem wichtig ist und sicherlich auch eine hohe intrinsische Motivation schafft, so eine Marke eben entsprechend nach vorne zu bringen. Jetzt weiß ich dadurch, dass du schon mal bei uns zu Gast warst, dass aber Montblanc ja auch eine Kernkundenklientel hat, die nicht unbedingt zu den digitalen affinen Personen gehört. Also Gen Z, Gen Y, auch da wachst ihr sicherlich hinein, aber eure Kernkundschaft ist sicherlich etwas älter. Du hast es so schön gesagt, eigentlich klingelt bei euch auch noch permanent das Telefon und das Faxgerät läuft, weil eben die Kunden dann ihren entsprechenden Stift oder Koffer oder ähnliches bestellen. Wie treibst du denn in diesem Komplexitätsfeld, gegebenenfalls auch in dieser doch sehr, sehr heterogenen Mediennutzung in eurer Zielgruppe das Thema digitale Vertriebskanäle voran? Also genau richtig, wie du sagst, also unsere aktuelle Database ist noch 45 plus, größtenteils auch sehr männlich, aber wir targeten immer mehr Generation Y und Z. Wir sehen auch einen ganz großen Zuwachs in unserer Database, was super ist. Aber natürlich müssen wir uns das Ganze immer als Omni Channel anschauen, weil wir haben ein großes Boutique Netzwerk. Die Zielgruppe kauft auch sehr, sehr gerne noch in Boutiquen ein. Oder wie du auch sagst, geht über Customer Service Calls, gerade auch bei Produkten, die hochpreisiger sind. Die Uhren gehen ja bei 5000 € los und das ist natürlich was, was viele dann vielleicht per Telefon sich beraten lassen wollen. Oder sie gehen in die Boutique und wollen das wirklich anfassen, sich anschauen, anprobieren. Und bei mir im Bereich Digital ist es so, dass ich verschiedene Attributionsmodelle aufgesetzt habe, also vorher auch Marketing Mix Modeling gemacht habe, um zu schauen, wo haben wir wirklich den besten ROI auf Kommunikationsbasis und dann auf Produktlevel. Wirklich um zu schauen, welche Zielgruppe kauft am ehesten über welchen Mediaplanal welches Produkt ein und wohin sollte ich dann entsprechend auch mein Marketing und Media Budget anpassen? Und in den Attributionsmodellen habe ich jetzt auch zum Beispiel über freesby Call Tracking mit drin, um eben auch zu sehen, wer der Call kommt, über welches Produkt, über welche Ad und für Offline Data Onboarding. Das ist jetzt gerade nicht so relevant, da der Großteil unserer Boutiquen noch geschlossen hat, aber habe ich natürlich auch live RAM für Offline Data Onboarding, um ganz genau auf die E Mail Adressen hochzuladen und dann analysiert zu matchen, um zu schauen, wo der Kunde herkommt. Und das ist super wichtig, das erstmal jetzt auf Always on Basis auch zu etablieren. Ich hatte es in der Vergangenheit also auf Testbasis von so großen Märkten, jetzt habe ich es auf Always on Basis, weil sich eben so viel verändert. Ich habe das Attributionsmodell von Data Driven jetzt auch umgestellt, um wirklich zu schauen, wer hat welchen Impact innerhalb des Customer Journeys, welcher Kanal. Und ja, und dann kommt wieder der Mindset Change, dass wir natürlich auch zusehen müssen, dass wir die Budgets entsprechend anpassen können, dass wir sagen können, so, das ist der Impact, den Organic Social liefert, das ist der Impact, den Paid Social liefert, den PR liefert, CRM, alle tragen ihren Teil dazu bei. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir uns das auch immer wieder vor Augen rufen. Jetzt hast du das gerade so schön gesagt, liebe Maria, du hast mal eben auf Data driven umgestellt. Was bedeutet das bei euch konkret? Was für ein Team steckt bei Montblanc dahinter? Tatsächlich? Was für Strukturen hast du auch aufgebaut in den letzten drei Jahren, um dann eben so ein Traditionsunternehmen auch wirklich datenorientiert im Bereich der Media Budget Verteilung auch aufstellen zu können? Also da arbeiten wir ganz stark mit unserem E Commerce Team zusammen. Unser E Commerce System beruht auf Wine app Newsletter Portee, dort sind wir mit im Backend integriert. Das heißt, sie haben natürlich auch schon tolle Erfahrungen für weitere Luxusmarken wie Chloé oder Piaget beispielsweise gesammelt. Und ich habe in meinem Team Data Science mit aufgebaut. Also ich habe jetzt auch ein Data Scientist Marketing Analyst, der mich da natürlich auch stark unterstützt hat. Und es ist aber auch auf der anderen Seite immer ganz, ganz viel Kommunikation, Erklärung, Packaging of Information. Also was bedeutet das jetzt für uns ganz konkret? Erstmal Last Click zu erklären, dann natürlich Data driven zu erklären und dann eben auch zu schauen, wie interpretieren wir die Zahlen, die wir jetzt sehen, richtig und können dann eben auch die richtigen Schlüsse ziehen und.Ich glaube, ähm, wir haben das erst in zwei Märkten gelauncht von '22. Jetzt werden es immer mehr- -als .............................. Und ich glaube, dass, ähm, wir jetzt mittlerweile schon sehr gute Effekte sehen, (räuspert sich) Budgets entsprechend anpassen und gerade auch COVID hat uns dazu natürlich sehr noch mal gepusht, schneller zu agieren, sehr digital zu agieren. Und, äh, das heißt, ja, wir gehen jetzt eigentlich alle in die richtige Richtung, aber es war, wie auch immer dann der Mindset-Change oder auch, ja, Veränderungsprozess, der da notig gewesen ist. Du sprichst COVID an, hast du es auch vorhin einmal erwähnt, dass in der Zielgruppe fünfundvierzig plus natürlich das Boutique-Erlebnis ein wichtiger ist, das haptische Erlebnis, gerade auch bei Luxusprodukten, sechstausend Euro plus. Ähm, das Konsumverhalten hat sich natürlich maßgeblich verändert in den letzten Monaten und Quartalen. Darüber müssen wir nicht sprechen, dass das für euch oder auch für dich, insbesondere Maria, ein digitaler Beschleuniger gewesen ist und sicherlich auch hilft, ein tradiertes Unternehmen dann schneller zu digitalisieren, wenn ich das so sagen darf. Das denke ich, ist auch der Fall. Denkst du denn, dass wir gerade auch in eurer Kundschaft einen nachhaltigen Wandel sehen werden des Konsumverhaltens? Oder bist du dann davon überzeugt, dass wenn wir, sofern es denn so kommt, und ich wünsche es mir sehr, back to normal life gehen und dann auch das stationäre Geschäft wieder wichtiger wird, dass ihr dann doch auch sehr schnell wieder ein Mediennutzungsverhalten sehen werdet und insbesondere ein Kaufverhalten wie vor COVID? Mhm. Also ich glaube, es wird zu einer Art Hybridmodell, äh, zurückgehen, weil wir haben einen ganz starken Zuwachs im Bereich E-Commerce gesehen, äh, unglaublichen Zuwachs und insbesondere auch in, in Märkten, äh, wie Frankreich, Deutschland, äh, die auch noch sehr offline-affin, äh, gewesen sind in, in der vergangenen Zeit für uns, was das Kauf- oder Konsumverhalten angeht. (räuspert sich) Und, ähm, das ist, äh, glaube ich, bei uns auch sehr basiert auf dem Produkt selbst. Also, äh, die Stifte teilweise oder auch die Smart Products werden jetzt verstärkt online gekauft. Ich glaube aber, dass es, äh, gerade im Bereich der, sag ich jetzt, sehr, sehr Premium-Produkte, wie auch die Uhren, die sehr teuren Uhren und auch Limited Editions beispielsweise bei den Stiften, dass es da eher wieder in Richtung offline gehen wird, dass dort die Kunden auch wieder eher in die Boutiquen gehen werden, die wollen gerne auch Events haben. Äh, die Produkte müssen auch wirklich erklärt werden, ne: Was ist die Geschichte dahinter? Wieso sind welche Materialien benutzt worden? Äh, wieso haben wir diesen Influencer ausgesucht, zum Beispiel in der Kooperation? Also da ist wirklich noch mehr Storytelling, mehr Content auch vom Bedarf. Und deshalb, denke ich, werden wir, haben wir einen Teil Richtung Online-geschiftet, den wir sonst vielleicht nicht so schnell wie online erreicht hätten. Aber es wird auch ganz klar weiterhin ein starker Fokus auf Offline, auf die Boutiquen geben. Call Center ist entsprechend ein bisschen weniger geworden. Also ich glaube, .......................... Sagen: „Ich kann es ja einfach mit Click and Collect mal ausprobieren oder ich kann auch mal anrufen, mich beraten lassen, aber im Endeffekt kaufe ich dann doch digital. Ähm, viele haben sich damit viel mehr auseinandergesetzt als vorher. Und ich glaube, was die Mediacanäle angeht, äh, wir sind schon von TV in Richtung Streamable, Addressable TV gegangen, was natürlich eigentlich super ist, äh, dass es ja viel besser getargetet ist, ne, und, äh, wir auch einen besseren ROI bestimmen können. Äh, wir sind jetzt auf Audio Ads beispielsweise auch gegangen, äh, Podcasts, äh, was vorher gar nicht im Media Mix integriert worden ist. Äh, bei Social bin ich jetzt Richtung Social Commerce always on gegangen, äh, was auch top ist. Also ich habe viele neue Sachen jetzt auch ausprobiert, äh, mit starkem Shift auf Digital oder eben auch versucht, die Offline-Kanäle, so gut es geht, (lacht leise) dann doch in die Onlinewelt zu bringen und besser zu tracken. Und, äh, ja, das, das funktioniert sehr gut und damit können wir dann eben auch verschiedene Kundensegmente entsprechend abholen. Gehen wir da noch mal ein bisschen mehr in die Tiefe, ähm, wenn du magst. Und zwar hast du gerade von Bewegtbild gesprochen, von auch einer gewissen Verlagerung eben Richtung Programmatic Buying beispielsweise, Addressable TV, aber auch Audio-Reichweite, gegebenenfalls über Spotify oder ähnliches. Ähm, wie siehst du Addressable TV in deinem Media Mix und Bewegtbildkampagnen im Allgemeinen online? Und was sind deine KPIs auf genauso einem Channel, weil der ja doch häufig noch etwas weiter weg ist von einer Conversion für euch? Mhm, mhm. Also was die KPIs angeht, äh, würde ich es eher für Awareness, also Reichweitenkampagnen nehmen und dann habe ich den, äh, Reach und Target beispielsweise, ähm, zu schauen: „Okay, was ist die Gruppe, die ich erreichen könnte, die in mein Cluster fällt und wie viel Personen davon kann ich erreichen mit dem Budget, welches ich zur Verfügung habe, also was, äh, ich available habe zu dem Zeitpunkt in dem jeweiligen Markt. Ähm, dann kombiniere ich das aber auch immer mit Brand Lift Studies, um zu schauen: „Okay, wie ist, äh, wie hat sich die Awareness von Montblanc Pre-versus-Post-Campaign, äh, verändert? Wie hat sich auch die Wahrnehmung von Montblanc verändert? Also typisches Brand Awareness, Brand Perception, äh, Brand Credibility. Es gibt ja diverse Faktoren, die man tracken kann, um zu schauen: „Wie hat sich in der jeweiligen Database, äh, die Wahrnehmung von Montblanc verändert? Also das sind für mich so die, sagen wir eher Soft Factors, weil ich kann da nicht von Conversions ausgehen. Das wäre zu weit herge--, also es passt dann eben nicht mit dem Funded Approach. Ähm, das heißt, es ist dann besonders wichtig für Reichweitenkampagnen, äh, für unsere Brand Campaign beispielsweise, für Video Assets und Co. Und, ähm, genau, das ist für mich eine tolle Kombination, eben auch, wie gesagt, die Offline-Kanäle weiter Richtung online, äh, zu bringen. Und, äh, bei Audio, äh, gehe ich danach, um zu schauen: „Wer hat wirklich unsere Ad bis zum Ende gehört? Äh, wie viel Nutzer sind abgesprungen? Wann sind sie abgesprungen? Und dementsprechend müssen wir es dann auch noch mal anpassen, äh, vielleicht noch mal die Cuts anders setzen. Da sind wir nämlich komplett neu in dem Feld. Wir hatten vorhin noch keine Audio-Ads. Ähm, manchmal hatten wir auch den Podcast-Host, der uns das quasi dann so announced hat, ähm, Montblanc, dass wir jetzt nicht in diesen typischen Jingle reinfallen, wie früher so im Radio, sondern es war dann immer halt rein auf Basis des Podcast-Hosts oder dann eben auch sehr mit Spotify in Kombination. Äh, ist uns aber auch mal ein bisschen tricky, weil bei Spotify, äh, kann man ja auch natürlich dafür zahlen, mit dem Premium-Account und dann fällt ja auch ein Großteil der Werbung weg. Also muss man mal schauen, auch von der Qualität der Audience, äh, wie passt das alles, aber das kann ich dann entsprechend auch bei Google Analytics, äh, oder bei weiteren Third-Party-Tools sehen, wie sich die Performance entsprechend verhält.Buchst du auch im Out-of-Home-Bereich programmatisch ein, also Digital Out-of-Form? Ist das ein Thema für dich, was du dir ganz genau anschaust und gegebenenfalls in Zukunft launchen möchtest? Oder macht ihr es schon längst? Und welche Learnings hast du daraus generieren können? Mhm. Also ich habe mir das, äh, aktuell angeschaut für Frankreich und Deutschland, äh, möchte das in der Zukunft fürs nächste Fiskaljahr, der startet uns jetzt am 01.04., ähm, möchte ich es gerne auch in weiteren Märkten ausrollen, wie zum Beispiel auch Korea. Also wirklich Märkte, die auch entsprechende Wichtigkeit, äh, für uns haben und das entsprechende Budget. Ähm, was ein bisschen tricky gewesen ist in der Vergangenheit, war so der Minimum Threshold. Also, ähm, ich hatte nicht genug, ähm, Out-of-Forms zur Verfügung, die überhaupt programmatisch einzukaufen gewesen sind. Das war eins der Themen, zum Beispiel auch in Deutschland. Ähm, dann bin ich auf rein digitale Out-of-Forms gegangen, weil es immer noch mehr Engaging ist mit Bewegtbild und Co. Ähm, aber in Frankreich beispielsweise läuft es sehr gut. Konnte ich dann sehr gut auch immer mit dem, äh, Nutzerverhalten, äh, auf Mobile matchen. Das war ganz cool, um wirklich zu sehen, an welcher Stelle, ähm, befinden sich auch die meisten Montblanc Customers. Ist es in, äh, Paris, ist es in Marseille, ähm, und habe dann dementsprechend auch die anderen Digitalkanäle wie Social angepasst, (räuspert sich) um auch zu gucken, wie matcht das mit dem Geotargeting, äh, wo liegt da entsprechend unser Fokus. Äh, aber ja, dieses Minimum-Level ist bei mir noch nicht so ganz erreicht worden. Also da hoffe ich, dass sich das in Zukunft noch weiter verbessert, ähm, damit ich es auch auf weitere Märkte noch ausrollen kann. Jetzt habe ich ja gesehen, dass ihr auch eure Produktpalette kontinuierlich erweitert und sicherlich auch damit die Zie-- den Ziele verfolgt, dass eure Kundschaft jünger wird und ihr eben auch Einstiegsprodukte schafft, die tatsächlich nicht im absoluten Luxussegment liegen. Ich spreche da zum Beispiel von eurer eigenen Montblanc-Smartwatch, die ja auf Android-Basis läuft. Die, muss man sagen, ja gerade vom Pricing her, korrigiere mich, aber so ungefähr achthundert Euro aufwärts liegen dürfte. Das heißt, ein sehr, sehr klares Produkt auch, was in der direkten Konkurrenz stehen dürfte zur Apple Watch zum Beispiel. Ähm, damit in dem Zusammenhang setzt ihr ja auch mittlerweile als Montblanc auf durchaus jüngere Plattformen. Das heißt, es gibt euch zum Beispiel auf Snapchat, habe ich gesehen, auf TikTok habe ich euch zumindest mit 'nem offiziellen Kanal noch nicht entdeckt. Äh, wie bewertest du solche Kanäle für dich, ähm, die entsprechend dann auch in der Medien-Nutzungsverhalten sich klar erweitern? Woran entscheidest du, in welchen Kanal ihr investiert und in welchen nicht? Mhm. Also, da, äh, mache ich eigentlich meine Audience-Analyse und schaue wirklich, äh, wie viele potenzielle Neukunden, ähm, die aber auch vorher Interesse an Premium- oder Luxusprodukten gezeigt haben, äh, entsprechendes Average-Order-Value eventuell in der Vergangenheit generiert haben. Ähm, wie viel Potenzial ist dort, äh, für uns? Und TikTok ist einfach ein sehr, sehr junger Kanal und ja, es gibt auch, äh, ältere Kunden, aber, ähm, die sind halt sehr marginal, ähnlich auch wie bei Snapchat. Und, ähm, bei uns ist es so, ich muss natürlich auch schauen, dass mein, äh, mein ROI stimmt, äh, auf Media-Kanal-Basis und deshalb bin ich noch bei den Top-Playern wie Facebook, Instagram und auch LinkedIn – ist sehr, sehr erfolgreich gewesen in der Vergangenheit –, weil wir eben auch so vom, äh, von der Zielgruppe her, dieses Business, Lifestyle, in der Vergangenheit auch Traveler, auch durch die Lederprodukte und auch durch das, äh, die, äh, Smartwatch beispielsweise, äh, sehr, sehr, sehr treffend, äh, ja, getargetet haben. Und, ähm, ja deshalb... TikTok schaue ich mir auch gerade an. Für, für manche Märkte ist es schon sehr relevant. Äh, Snapchat genauso. Also, das ist bei meiner globalen Strategie dann eh so, dass die, die Märkte dann mit einem Counter Proposal kommen und sagen: „So, den Kanal würde ich aber gerne ausprobieren. Wäre super, wenn ihr vom Headquarter doch noch Budget auch zur Seite legen könntet oder wenn wir da mal einen Test fahren können." Generell, ähm, haben wir auch immer den Test-and-Learn-Approach. Also wir gehen in viele Kanäle dann auch mal rein, probieren es aus für ein, zwei Kampagnen, gerade auch für die Reichweitenkampagnen, ähm, um zu schauen eben, ähm, wie verändert sich die Awareness in der Zielgruppe, die wir gerne erreichen möchten. Danach entscheide ich das auch immer ganz klar. Und das Schöne ist ja auch, dass wir bei neuen Produkten, wie eben auch der Smartwatch, äh, sehen können, ob es überhaupt eine neue Kundenbasis ist. Wir haben aber, ähm, festgestellt, dass auch gerade viele bereits Montblanc-Fans, äh, die Smartwatch kaufen, weil es dann eben auch so ein weiterer Step in unserem Portfolio ist, ähm, den, ja, den natürlich auch gerade so die existierenden Fans am, am schnellsten, äh, ja, drauf reagieren und auch kaufen. Okay, vielen Dank für den Einblick. Eine letzte Frage an dich, bevor ich dann einen Schritt weitergehe in der Runde Influencer-Marketing. Ähm, ihr setzt auch da auf diverse Influencer, gerade auch im Bewegtbildkampagnen-Bereich, in der Kreation, mit einer sehr starken emotionalen Bildsprache tatsächlich. Zwei Beispiele genannt Spike Lee, ähm, auf der anderen Seite, aber auch jemand wie André Schürle. Wie kommt eure Influencer-Auswahl zustande? Was kannst du mir darüber erzählen? Mhm. Also wir haben immer (räuspert sich) global aktivierte Influencer und dann auch Influencer auf Marktebene. Und so wie andere Schüler ist zum Beispiel auf dem Markt ausgewählt worden und Spike Lee ist unser globaler Influencer, neben zum Beispiel auch Taron Egerton, dem, dem Schauspieler oder Chen Kun, äh, auch Schauspieler aus China. Ähm, wir haben, das heißt also jedes Jahr eine, zwei, drei globale Influencer, große Influencer. Ähm, wir nennen sie Mark-Maker, also wirklich, ähm, was über das typische, sag ich mal, Influencing hinausgeht, sondern das sind Personen, die können Architekten sein, Chefkoch, ähm, oder eben auch gut Schauspieler. Aber wichtig ist bei uns, dass sie die richtigen Values repräsentieren, ne? Gerade eben auch für Gen Y und Z ist es dann nicht mehr mit getan, dass wir sagen, das ist 'n Model. Äh, also wir brauchen wirklich jemanden, der ganz klares Wertesystem hat, dieses auch entsprechend sich traut zu kommunizieren. Und, ähm, dazu arbeiten wir auch mit Micro-Influencern zusammen, also wirklich auf Kompanienbasis. Äh, wenn es denn wirklich ein ganz gutes Match gibt oder einen Experten in dem jeweiligen Bereich. Zum Beispiel haben wir auch, ähm, im Bereich, äh, Writing, also bei den Stiften, äh, gehen wir stärker in Kalligrafie rein und, äh, haben dann auch einen Artist, mit dem wir zusammenarbeiten, der dann so Graffiti, äh, äh, Aktivierung auch für uns gemacht hat.Und, äh, das ist eben supercool, dass wir da so 'n tolles, äh, Produktportfolio haben, deshalb eben auch sehr breit streuen können, äh, viele verschiedene Influencer ausprobieren können. Mmm, und es muss eben jetzt auch immer mehr und mehr messbar sein, ne. Also, äh, wir geben immer auch Tracking-Links mit raus, äh, bei Product-Send-Outs beispielsweise, ähm, und schauen uns ganz klar eben an, wie hat unsere Audience, äh, drauf reagiert auf die Aktivierung des Influencers? Und, äh, ja, war superwichtig immer die richtigen, äh, Values, äh, der der Markmaker oder der Influencer. Das ist Krio eins. Super, Maria, ganz herzlichen Dank für den Moment. Bitte bleib noch bei uns. Ähm, ich gehe einmal weiter in der Runde, gerade auch beim Thema Influencer-Marketing, Social Media und komme zu Annalena. Hallo Annalena, schön noch mal, dass du dabei bist. Herzlich willkommen in der Runde. Und meine erste Frage an dich: Du bist ganz frisch von VW zu Siemens gewechselt Anfang des Jahres. Was war ausschlaggebend für deinen, für deinen Wechsel zu Siemens? Liebe auf den ersten Blick, aufgrund deiner Fan-Eigenschaften zum FC Bayern? (lacht) Hallo, erst mal vorab, ähm, ich habe, äh, in dem, was Maria gesagt hat, wahnsinnig viel gelernt, weil ich ja quasi klassisch in der PR- und Unternehmenskommunikation sozialisiert bin. Insofern, ähm, nehm ich auch aus dem Panel was mit und bin da, äh, supersuperdankbar, ähm, und hab da selbst ziemlich 'n Lernfeld. Ähm, nach bisschen mehr als zwei Jahren hab ich, äh, entschieden, ähm, wieder zurück nach München zu gehen, äh, vor allem aus persönlichen und privaten Gründen. Und, ähm, dann war natürlich die Kombination, äh, der Stelle bei Siemens, ähm, gepaart mit einem fantastischen Team, 'ner tollen Ansprache, ähm, im Recruiting, ähm, und für mich dann der richtige Zeitpunkt und das perfekte Match. Erzähl doch mal, was bedeutet denn dein, äh, deine Berufsbezeichnung konkret im Tagesgeschäft? Der Strategic Communication Lead Technology Partnership ist etwas sperrig. Was steckt denn da eigentlich hinter? Ja, das hör ich nicht zum ersten Mal, dass das bisschen sperrig ist. Im Grunde bin ich, äh, verantwortlich für die Technologiepartnerschaft mit dem FC Bayern München. Die umfasst, ähm, das, äh, Profifußballteam der Männer, das Basketballteam der Männer und des E-Sports-Team und wir haben auch PR-Rechte, äh, bei der Frauenmannschaft und dort bin ich für die Kommunikation verantwortlich. Und, ähm, wie lief in so 'nem großen Konzern wie Siemens dein Onboarding in Zeiten der Pandemie und dann damit auch in Zusammenhang dein Offboarding für VW? Was war das für ein Erlebnis, dann eben tatsächlich auch in so einer Phase so eine neue Rolle anzunehmen? Dann starte ich mal mit dem Offboarding, ums in der chronologischen Reihenfolge zu halten. Ich hab mich, ähm, digital bei Volkswagen verabschiedet in 'ner, ähm, Teams-Session und, ähm, anstatt, ähm, nen Ausstand mit Leckereien zu machen, ähm, hab ich mich dazu entschieden, ähm, Bäume zu pflanzen, sodass wir alle was davon haben für, ähm, Nachhaltigkeitsprojekten in Deutschland und, ähm, hatte dann am letzten Tag, an dem ich meine Devices abgegeben hab, auch die Möglichkeit, mich von paar Leuten koronakonform mit FCP2-Masken im Berg in Wolfsburg zu verabschieden. Und genau ähnlich ist es mit dem Onboarding bei Siemens. Ähm, es gab unglaublich, ähm, viele digitale und virtuelle Angebote. Es gab 'n digitales Onboarding und, ähm, ich glaub, wir machen uns alle nichts vor. Persönliches, äh, immer 'n Stück weit besser, vor allem auch, um ja, die KollegInnen, ähm, persönlich kennenzulernen, die informellen Regeln, äh, in größereren Unternehmen kennenzulernen, aber es ist wie es ist. Und, ähm, sowohl beim Off- als auch beim Onboarding hab ich, glaube ich, 'n fantastisches Team gehabt und das Beste draus gemacht. Super gut. Vielen Dank da für die Teilung deiner Erlebnisse. Ähm, deine persönliche LinkedIn-Reichweite, ähm, Annalena, ist stark gewachsen, insbesondere natürlich in den letzten zwei Jahren, auch in Relation sicherlich stehend zu deinen Aktivitäten intern bei VW, rund eben auch um die Vorstandsentwicklung im Social-Media-Bereich. Wie nutzt du aktuell deine eigene Reichweite auf LinkedIn? Was ist dir besonders wichtig im Kontext LinkedIn? Ähm, das ist interessant, dass du da, äh, ne Korrelation, ähm, ausmachst zwischen meiner Aktivität und meiner quasi beruflichen, ähm, Entwicklung und den Aufgaben, die ich da hab, und meiner eigenen Reichweite. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher, ob das da, ähm, nen direkten Zusammenhang gibt, ähm, in, in der Funktion als Kommunikatorin auch, ähm, unter anderem für Vorständinnen, aber auch für die Corporate-Social-Media-Kanäle. Ähm, geht's ja als Kommunikatorin darum, sich auch zurückzuhalten. Also es ist jetzt nicht irgendwie so, dass, ähm, keine Ahnung, meine Reichweite immer dann mit dem Unternehmen wächst oder die Reichweite des Unternehmens mit meiner Reichweite. Ich hab-- Kann das jetzt nicht mit Zahlen belegen. Ich, ehrlich gesagt, track auch meine Reichweiten auf den Social Media, auf meinen persönlichen Kanälen eher weniger, weil's, äh, mir eher den Austausch, den Dialog, die Diskussion geht, als höher, schneller, weiter. Ähm, ich versuch, ähm, in dem bescheidenen Kreis, wo ich über meine persönlichen Social-Media-Kanäle Menschen erreichen kann, aber auch im Offline-Leben, äh, für Werte, für die ich einstehe, mich einzusetzen. Die sind, ähm, zu jedem Zeitpunkt, ähm, persönlich, häufig, ähm, auch im professionellen Kontext, ganz, ganz selten privat. Und das sind die Themen, die man auf meinen Kanälen findet. Wie siehst du die ganz aktuelle Entwicklung der Plattform? Ich red weiterhin von LinkedIn. Wenn du schaust, welcher Content dort vermehrt, ähm, auch angezeigt wird, wie mehrwertorientiert das Ganze tatsächlich auch ist, je nachdem, in welcher Filterblase man sich natürlich befindet, versus den Themen Spamming, sehr viel Kontaktanfragen, Vertriebsthemen, LinkedIn-Sperrungen von Profilen und Co. Wie ist im Moment dein persönlicher Attitude gegenüber LinkedIn? Siehst du es weiterhin sehr positiv, auch in der, in der Entwicklung? Oder hast du da durchaus auch 'n kritisches Auge drauf?Ein kritisches Auge schaut bei allen Social Media Plattformen da draußen, ähm, nicht, ähm, ich nehme LinkedIn weiterhin als die konstruktivste Plattform da draußen wahr. Nichtsdestoweniger teile ich die Beobachtungen, ähm, von dir. Ähm, auch in den vergangenen Wochen ist mir aufgefallen, dass es Tendenzen gibt, die ich eher von Facebook oder, ähm, Twitter bislang kannte. Ähm, ich habe eine gute Freundin und ein großes Role Model, Magdalena Rogel, die mir gelernt hat „Kill them with kindness." Insofern, ähm, bei all den, ähm, Anfragen, die aus dem Sales-, ähm, Marketingbereich kommen, die wirklich einfach nur Spamming sind, Kontaktanfragen, aber auch Posts, ähm, und Kommentare unter, ähm, Beiträgen von mir, ähm, versuche ich es wirklich mit Freundlichkeit und, ähm, ich würde mal sagen, mein Account, ähm, meine Küchenparty, da entscheide ich dann, wer (lacht) mit mir zusammen dort diskutiert und wer auch nicht. Kill them with kindness. Ein tolles Sprichwort, was wir uns, glaube ich, auch fürs alltägliche Leben, gerade unter COVID-19-Aspekten, auf die Fahne schreiben sollten. Ganz kurzer, ganz kurzer Sprung zu Jenny. Jenny, ähm, wie sieht deine, deine Meinung zu LinkedIn aus im Hinblick auf die Entwicklung der Plattform? Das würde mich auch interessieren. Also ich stimme da, ähm, Annalena total zu, immer halt mit einem kritischen Blick da draufzuschauen, ähm, und, ähm, ja, dass jeder für sich halt, ähm, einfach auch mit sich ausmacht, okay, wozu nutze ich das jetzt? Was sind meine Ziele, die ich jetzt, ähm, hier erreichen möchte? Ähm, und, ähm, dann einfach konstruktiv damit umgeht. So, und aber aus, aus, ja, vergleichender Sicht, ähm, gerade für B2B ist LinkedIn definitiv mit die beste Plattform, ähm, die wir hier, ähm, konstruktiv nutzen können. Vielen Dank für den Einblick. Ähm, zurück zu Annalena. Lass uns über deine aktuellen Aufgaben bei Siemens sprechen. Ich bin großer Fußballfan, deswegen hat mich das Thema natürlich auch sofort gecatched, auch wenn ich anderen Farben die Daumen drücke. Das macht aber ja nichts. Du verantwortest, du hast es gerade skizziert, die Technologiepartnerschaft zwischen Siemens, Siemens und den unterschiedlichsten Mannschaften und Abteilungen beim FC Bayern, inklusive der Frauenteams. Auch wenn sicherlich zugegebenermaßen die große Reichweite eben der Profimannschaft, ähm, der Bundesliga ganz entscheidend sein dürfte bei der Partnerschaft. Erzähl mal, was bedeutet das konkret? Also wie sehen deine Aufgaben aus im Rahmen der Betreuung dieser Partnerschaft zwischen Siemens und dem FC Bayern? Okay, super. Ich muss jetzt einmal nur klarstellen, weil sonst, (lacht) kriege ich vielleicht hinterher einen. Wir haben keine, ähm, offizielle Partnerschaft mit dem Frauenteam. Wir haben da PR-Rechte und, ähm, machen auch gemeinsame Aktivitäten, nur dass wir das einmal an der Stelle klar gezeigt haben. Ja. Ähm, aktuell, ähm, ist die große Kampagne, die läuft, der, ähm, FC Bayern Pass, wo wir, ähm, während ausgespielter, ähm, oder ausgewählter Spieltage den Puls der Fans, ähm, messen. Ich hatte die große Chance, das Projekt von meiner Kollegin, ähm, Flavia zu übernehmen. Ähm, wir messen mit, ähm, Fitbit den Puls der Fans, messen das mit der Spielintensität, ähm und, ähm, machen da draus datengetriebenes Storytelling und können so quasi die Fans, auch in der Pandemie, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, im Stadion zu sein, ähm, trotzdem zusammenzubringen. Ich habe mir das Projekt einmal angeschaut und es ist natürlich erst einmal ein extrem positives Unterfangen, weil du es gerade angesprochen hast, dass, ähm, natürlich auch der Fußball unter der Fanabstinenz sicherlich leidet. Ich kenne aber auch die Fußballcommunity sehr gut und weiß, ähnlich wie bei LinkedIn, dass das Herz dort häufig direkt auf der Zunge liegt, ähm, und sich die Leute, die Fußballfans natürlich auch nach dem Fußballerlebnis der vergangenen Tage sehnen. Ist so ein Projekt dann tatsächlich etwas, das einen wirklichen Mehrwert stiftet? Oder wird es aus der Community auch sehr kritisch gesehen und gegebenenfalls als irrelevante Spielerei abgetan? Also, ähm, mir senden die Teilnehmenden während und nach dem Spiel häufig Selfies mit ihrer Fitbit. Ich habe da nicht das Gefühl, (lacht) dass sie da, ähm, keinen Spaß dabei haben. Ich kann aus der persönlichen Perspektive sagen, dass ich, ähm, tatsächlich auch ein großer Bayern-Fan, ähm, bin. Seit Kindes Bayern, du hast es angesprochen, bin in einem Haushalt sozialisiert, wo, ähm, es einen Club gab und der heißt FC Bayern. Macht ja nix. (lacht) Ähm, und, ähm, stelle aber selbst bei den Messungen fest, dass natürlich, und das merken wir auch in den anonymisierten Datensätzen, die wir erhalten durch alle Teilnehmenden, dass es ganz unterschiedliches Fanverhalten gibt. Also ich sitze hier zu Hause auf einem, ähm, Sofa, schaue mir das Spiel an und, ähm, mein Puls ist einigermaßen stetig. Es gibt quasi dann, ähm, Patterns, die wir rausgefunden haben, ähm, Fouls, ähm, sind was, was den Puls der Fans steigen lässt, der Videobeweis und natürlich auch, auch Tore. Ähm, nichtsdestoweniger gibt es dann die, die quasi auch zu Hause total mitfiebern. Zu denen gehöre ich offensichtlich nicht. Ich brauche ein bisschen Stadion, ähm, Feeling und, ähm, Stadionatmosphäre, vielleicht auch vorher ein Radler, ähm, um, um dann irgendwie in, ähm, richtige Stadionstimmung zu kommen. Aber auch genau das können wir aus dem Projekt rauslesen, dass natürlich das Fanverhalten zu Hause ein ganz anderes ist und dass, ähm, Fußball ja auch was, ähm, tief, ähm, gesellschaftliches hat und Gemeinschaftliches, in dem, ähm, Menschen, ähm, unabhängig, ähm, von ihrem Status, ihrer Herkunft, ähm, zusammenkommen, um gemeinsam für ein Team oder ein Team anfeuern und gemeinsam mit einem Team feiern und auch liken. Es ist ja ein Thema, was von Social Vibe lebt, was sicherlich auch sehr buzz-fähig ist, gerade wenn ihr dort datenorientiert eben Schlüssel daraus zieht und die dann ja auch, wie ich gesehen habe, wunderbar, ähm, optisch inszeniert im Anschluss. Was ist denn, zumindest wenn wir auf das FC-Bayern-Puls-Projekt schauen, da für euch der tragendste Social-Media-Kanal, also eure wichtigste Plattform? Und wie findest du auch bei solchen Projekten Zugang zu Plattformen wie TikTok zum Beispiel? Mhm. Es ist nahezu ein Dreiklang aus den, ähm-Ja, drei großen Plattformen, Facebook inklusive Instagram, Twitter und LinkedIn. Das sind die Kanäle, die wir spielen, sowohl organisch als auch unterstützt mit Media. Und ich persönlich habe keinen großen Zugang zu TikTok und steht dem auch noch ein bisschen kritisch gegenüber. Als B2B Unternehmen hat meines Wissens, aber jetzt muss ich irgendwie vorsichtig sagen, ich bin noch keine drei Monate bei Siemens und vielleicht ist es mir durchgerutscht, hat noch keine eigene Präsenz. Man schaut sich das bestimmt an. Wird auch nicht ausschließen, dass wir das irgendwann nutzen für eine Aktivierung, vielleicht auch mit Paid Influencerinnen etc. Aktuell ist es nicht auch unser Mediamix. Addierst du auch bei den Kanälen, die du gerade genannt hast, Facebook, Instagram, insbesondere dann aber auch offensichtlich in einer gewissen B2B Orientierung Richtung Twitter und LinkedIn, auch recht viel Paid Media Budgets, tatsächlich für solche Projekte wie den FC Bayern Pulse maximale Reichweiten zu erzielen? Oder ist das etwas, wo ihr euch sehr stark in der Partnerschaft auch auf die Owned Channels des FC Bayern München verlasst? Das ist ein Zusammenspiel, würde ich sagen. Und ich versuche auch in meiner Rolle bei Microsoft, wo ich für den Mittelstand im B2B zuständig war, seitdem das zu leben, dass in der Kommunikation es eher quasi eine Mensch Kommunikation ist. Also ich kann auch Entscheiderinnen erreichen, die als Personen auf vor allem LinkedIn unterwegs sind und da nicht nur in ihrer Funktion als Unternehmerinnen, sondern als Mensch. Insofern ist die Unterscheidung zwischen B2B und B2C Kommunikation da gar nicht so scharf. Und ich würde auch davon ausgehen, dass wir auf Instagram und bleiben wir mal bei Instagram, bei Instagram jetzt nicht die Entscheiderinnen treffen, sondern die Personen, die vielleicht auch mit ihrem persönlichen oder privaten Account dort unterwegs sind, die Fußballfans sind und natürlich auch die Fußballfans des FC Bayern. Jetzt habt ihr natürlich auch in der Reichweite, zumindest wenn wir es auf FC Bayern Seite orientieren. Klar, du kommst von Siemens dort in das Ökosystem und nicht von Vereinsseite. Auch viele Fußballer, die selber eben als eigene Marken eigene Reichweiten kreiert haben und als Individuum entsprechende Owned Channel auch aktiv nutzen. Ich habe auch den einen oder anderen Fußballer entdeckt, tatsächlich als Clubhouse zum Beispiel gerade seine zwei Wochen Hochphase hatte in Deutschland und gefühlt sich jeder am Wochenende mit Clubhouse beschäftigt hat. Siehst du da Parallelen zu den Themen, die du auch gelernt hast auf Corporate Ebene, zum Beispiel in der Social Media Strategie von jemandem wie Herbert Diess? Oder glaubst du, dass Unternehmenslenker in dem Zusammenhang etwas von Fußballprofis lernen können? Oder vielleicht andersherum? Ich glaube, dass zu jedem Zeitpunkt wir alle voneinander lernen können. Ceos, von Praktikantinnen, wir von Fußballspielerinnen. Insofern ja, definitiv. Wie misst du denn bei Siemens, wenn du die Anfrage schon beantworten kannst, du bist ja noch recht neu, tatsächlich mit an Bord, den Erfolg der Partnerschaft mit dem FC Bayern München? Ist das ein sehr, sehr reichweitengetriebenes Geschäft? Ist das etwas, was im Image natürlich auch diese beiden Marken schon seit vielen Jahren miteinander verbindet? Also was sind deine Messbarkeitsindikatoren, zu sagen, jawohl, das ist eine Partnerschaft oder auch eine Aktion, die entsprechend extrem positiv für uns gelaufen ist. Und woran wird in dem Zusammenhang der Erfolg deiner Arbeit gemessen? Ja, super Frage. Es geht um Awareness im Allgemeinen bei der Partnerschaft, Siemens als Technologieunternehmen gemeinsam mit dem FC Bayern zu positionieren, Geschichten zu erzählen, die innahbar sind und bei ganz konkret dem FC Bayern braucht es, Maria hat es vorhin auch gesagt, eine Awareness Kampagne und schon auch ein bisschen, jetzt weiß ich gar nicht, wie das im Marketingsprech heißt, weil ich da noch total neu bin, auch auf die Seite zu kommen, um sich quasi mit dem Projekt auseinanderzusetzen, auch den Ansatz von Siemens zu verstehen, gemeinsam in der Partnerschaft mit dem FC Bayern. Warum wir uns für einen datengetriebenen Storytelling-Ansatz entscheiden und welche Kompetenzen Siemens damit bringt und die uns der FC Bayern beim Geschichten erzählen unterstützen. Wenn du ein bisschen nach vorne schaust in die Partnerschaft von euch, du hast auch den Bereich E-Sport genannt im Intro. Was ist da gegebenenfalls von euch auch zu erwarten in Kombination z.B. mit dem E-Sport Segment ja etwas, was sehr plattformgetrieben auch wächst, zumindest das gesamte Thema E-Sport, wenn man auf solche Kanäle schaut wie Twitch, lieben da schon große Konzepte in der Schublade, die ihr ausrollen wollt? Oder ist das etwas, wo ihr euch im Moment noch sehr stark in der Konzeption und Findungsphase befindet? Also auch das Thema gab es schon bevor ich zu Siemens gekommen bin. Es gab da auch schon Aktivierungen und Aktionen und für die kommenden würde ich einfach in dem Raum sagen: „Stay tuned, es kommt auf alle Fälle was. Okay, dann folgen wir weiter ganz intensiv euren entsprechenden Social-Media-Kanälen. Und liebe Annalena, ganz herzlichen Dank erst einmal für den Einblick in deine Arbeit. Ich bin sehr gespannt. Du bist ja erst drei Monate tatsächlich mit an Bord, wohin dich deine Reise nehmen wird und was wir dann an Kommunikationsexzellenz sehen können zwischen Siemens und dem FC Bayern München. Toy, toy, toy dabei. Und wenn man das so sagen darf, weiterhin gutes Ankommen und viel Erfolg bei deinen nächsten Aufgaben. Jenny, last but not least kommen wir zu dir, Richtung Harpak Lloyd. Jetzt nehmen wir einen kleinen, aber feinen Themensprung natürlich vor und bewegen und bleiben in Bereich der B2B-Kommunikation, aber gehen inhaltlich natürlich auf ein ganz anderes Thema ein, und zwar Hapag-Lloyds, eine Reederei, die in Deutschland sehr bekannt ist, die früher häufiger mal den Besitzer gewechselt hat und steten Zeiten vor langer Zeit tatsächlich auch entgegenbringen mittlerweile, aber sehr stark im Markt steht. Eines der führenden Unternehmen überhaupt weltweit, welches du jetzt auch seit mittlerweile drei Jahren begleitest und.Dein Engagement bei Hapag Lloyd hat sicherlich auch viel damit zu tun, die, wie du selber sagst, Digital Readiness im Gesamtunternehmen von Hapag Lloyd sukzessive zu steigern. Erklär doch einmal, welche Rolle nimmst du persönlich ein in diesem Unterfangen, eben tatsächlich Hapag Lloyd stärker zu digitalisieren. Wie sieht genau deine Aufgabe aus? Ja, ähm, ich sage mal so: Ich bin Digitalholic und ich bin Brückenbauerin. (kichern) Einmal, ich habe die wirklich dankbare Aufgabe, seit drei Jahren digitales Marketing dort an Bord zu bringen, aufzubauen und zu leiten, ähm, und das auf einer grünen Wiese. Ähm, und gleichzeitig ist das digitale Marketing Bestandteil der Digital Business und Transformation Unit. Heißt, wir unterstützen damit auch das digitale Business und die Gesamttransformation, ähm des Unternehmens. Das macht die ganze, ja, ich sage mal, das macht diese ganze Story so spannend, ähm, weswegen, ähm, ich auch gerne jeden Tag, ähm, mit an Bord gehe mit allen anderen Mitarbeitern. Genau. Jetzt gibt es Hapag-Lloyd seit über hundertsiebzig Jahren, ne, wenn ich richtig informiert bin. Richtig. Das heißt, ziemlich langen Zeitraum. Ähm, jetzt bist du drei Jahre an Bord, also tatsächlich ein, ein Mikroelement im Vergleich zum, zum zum Gesamtlebenszyklus des Unternehmens. Welche Maßnahmen hast du konkret ergriffen? Das werden zahlreiche sein, aber vielleicht kannst du zwei oder drei besonders hervorheben, um wirklich Veränderungen zu erreichen, gerade wenn wir auf den Kulturwandel hinschauen im Unternehmen, das Abbauen, gegebenenfalls auch von Ängsten oder Ablehnung, die Zusammenhang mit digitalen Projekten stehen. Ich erinnere mich da an Projekte von dir, wie die Digital einhundert beispielsweise oder die Einführung von OKRs. Erzähl doch einmal etwas, ähm, aus dem Nähkästchen, mit welchen Maßnahmen du unterwegs gewesen bist, um genau diese Probleme abzubauen bei euch. Ja, also erst einmal, ähm, es ist nicht alles auf meinem Mist nur gewachsen, sondern das ist tatsächlich ein kompletter Teamapproach, weil Einzelkämpfer schaffen keine Transformation, ist meine Meinung. Und da gehen wir gemeinsam als Team halt voran. Ähm, und ich fange mal so an: Du hast ja schon von Ängsten und Schwierigkeiten und so gesprochen und, ähm, stimme ich dir absolut zu. Für mich ist digitale Transformation zu fünfzig Prozent immer so dieser technologische, technische Teil, wo es künstliche Intelligenz, Blockchain etc. geht. Da gibt es Algorithmen, die kann man programmieren. Das ist eins und null, ähm, schwarz und weiß so ungefähr. Ähm, nicht total einfach, aber logisch. So, die andere Seite ist halt, wie gesagt, die Menschen zu verändern, die Organisation, die Kultur und das Mindset, darauf Einfluss zu nehmen. Und, äh, das ist definitiv der herausforderndere, aber auch der spannendere Teil meiner Meinung nach. Ähm, vor dem Hintergrund, jeder weiß von sich selber zum Jahreswechsel, wir nehmen uns alle was vor, irgendwas wollen wir ändern, aufhören zu rauchen, weniger trinken, mehr Sport machen etc. Das reicht dann bis zum vierten Januar halten wir das durch. Und genau dieses Spielchen spielt man halt im Wandel, im Kulturwandel, in der Transformation. Und da ist es einfach total wichtig, mit, ähm, dem tollen Begriff, den ich auch in dem Rahmen kennengelernt habe, Ambidextrie ranzugehen. Das kommt ursprünglich aus der Medizin, meint Beidhändigkeit. Und es geht halt einfach darum, das Bestehende zu würdigen, weil es hat ja seinen Grund, warum es da ist und es hat auch seine Berechtigung und es hat ja auch funktioniert. Und das Neue willkommen zu heißen und beides halt miteinander, ja, ähm, zu verheiraten, so, und zu schauen, was funktioniert. Ähm, und ein weiterer Punkt, um halt Ängste zu nehmen, ist, ähm, äh, vielleicht das Kind nicht immer beim Namen zu nennen. So, also, ähm, als Beispiel einfach mal, wenn ich jetzt, ähm, Menschen, die mit diesen ganzen Themen noch nichts zu tun hatte, dorthin gehe und sage: „Na ja gut, dann lasst uns jetzt mal einen Prototypen bauen, benutzen dafür Scrum und brauchen wahrscheinlich zwei Sprints. Und danach checken wir einfach mal die Customer Experience mittels eines User Acceptance Tests. Ähm, ja, dann würde ich auch sagen: „Bitte? Äh, nee. (kichern) Und wenn wir einfach das Kind anders nennen und sagen: „Ähm, na ja komm, lass uns mal irgendwie so ein Testprodukt bauen und dann gucken wir mal, fragen wir mal die Kunden, wie finden die das? Kriegen wir bestimmt coolen Input raus, ähm, den wir für die Entwicklung gebrauchen können. Ja, dann sind die Leute eher mit an Bord. So, und, ähm, wir nennen das Silent Transformation, was ganz gut funktioniert. Und wir haben, ähm, einige Erfolgsfaktoren, ähm, im Rahmen dieser Transformation, die uns helfen. Der eine, das sind, ähm, ich sage immer, das sind unsere Nordsterne. Früher, ähm, ist man ja in der Schifffahrt noch nach den Sternen nachts gesegelt. Gott sei Dank hat die Digitalisierung uns da auch sehr vorangebracht. Ähm, und das ist zum einen natürlich die Vision. Hapag Lloyd möchte Qualitätsführer werden, ähm, in der Schifffahrt. Äh, das, die basiert auf einer Strategie und, ähm, von der haben wir entsprechend unsere Mission abgeleitet. Das ist unser Arbeitsauftrag in der Digital Business und Transformation Unit. Ein, ähm, zweiter, ähm Erfolgsfaktor ist für uns unser, also der Mindset-Change. Hier haben wir, ähm, unsere five C Principles, ähm, definiert. Das ist, äh, Customer Centricity, also versetz dich immer in die Lage des Kunden. Curiosity, ähm, also sei neugierig und beliebt, neues zu entdecken.Collaboration, wir arbeiten als Team zusammen und sind erfolgreich als Team. Das hatte ich am Anfang auch schon genannt. Confidence, wir lassen uns nicht von diesen Unwegbarkeiten in der VUCA-Welt verunsichern und Courage. Wir empowern unsere Kollegen und gehen als Role Model voran. Genau dieses Mindset suchen wir einmal bei den Kollegen. Das sind die Menschen, die wir suchen, die uns unterstützen im Rahmen der Transformation. Wir versuchen, das natürlich auch vorzuleben und dann in dieses Unternehmen mit reinzubringen. Darüber hinaus haben wir eine Struktur geschaffen bei uns in der Digital Business und Transformation Unit. Das sind vier kleine Excellence Center. Neben dem Digital Marketing gibt es das Digital Growth Team, die verkaufen, also die sind in den Sales und Customer Service connected, verkaufen sozusagen die Produkte offline, während wir sie online verkaufen. Das Digital Products Team produziert, also baut die Produkte und Data & Insights versorgt uns mit Daten und Insights, wie der Name schon sagt, damit wir unseren Job alle besser machen können. Und in diesem Ansatz haben wir eigentlich die Silos, die es normalerweise im Konzern und Unternehmen gibt, aufgebrochen, haben mehr Transparenz, mehr Wissensaustausch und arbeiten einfach enger miteinander. Und an das Growth Team sind auch die Digital 100 angeknüpft, die du vorhin genannt hast. Das sind so unsere internen Influencer oder Ambassadors. Die sind aus den 129 Ländern, in denen Hapag-Lloyd Offices hat, Menschen, die uns unterstützen und wo wir die „Wir trainieren auf einmal digitale Produkte, dass sie die verkaufen, aber auch auf Transformation, Kulturwandel und solche Themen, damit sie dieses Mindset und ihre Transformation mit reintragen ins Unternehmen. Eine beeindruckende Komplexität auf der einen Seite, aber natürlich auch das Abbauen eben entsprechend von Grenzen und Barrieren, die es gegebenenfalls mal gegeben hat zwischen den Abteilungen auf der anderen Seite. Du hast gerade gesagt, ihr habt Offices in 129 Ländern. Ihr seid sogar in 144 Ländern aktiv. Wie funktioniert es da, Jenny, weil du ja insbesondere auch das digitale marketing verantwortest, Struktur entsprechend in das digitale Marketing global zu bringen? Arbeitest du ganz intensiv mit den Landesgesellschaften zusammen, die dann entsprechende Learnings und Vorgaben von eurer Seite umsetzen? Oder habt ihr da eben auch große autarke Möglichkeiten in den Landesgesellschaften, gegebenenfalls auf die unterschiedlichen Zielmärkte auch einzugehen? Was kannst du mir darüber verraten? Also erst mal Wir sind hier im digitalen Marketing, wir steuern das komplett zentral. Wir haben nicht in den Ländergesellschaften Marketiers sitzen, noch nicht. Aber nur ein Gedanke meinerseits. Wir arbeiten aber eng, wie gesagt, mit diesen Digital 100 zusammen. Das heißt, wir bekommen ganz viel Input und Lender-Insights von denen, wenn ich zum Beispiel Performance-Kampagnen steuere und sehe, ich habe zwar viele Registrierungen, aber am Ende kriege ich nur wenige Neukunden raus. Was stimmt denn da nicht? Warum werden denn diese Registrierungen nicht in Neukunden umgewandelt? Dann greife ich zum Telefonhörer und rufe an und frage: „Was ist denn los bei euch? Warum könnt ihr die Leads nicht umwandeln? Oder wenn es darum geht, welche Feiertage gerade irgendwo global sind et cetera. Da haben wir mittlerweile große Listen, die viele Insights sammeln, damit wir auch Anlässe in der Kommunikation haben und im Marketing auf die Kampagnen einzahlen können. Und besonders wichtig ist, glaube ich, in dem Zusammenhang, dass wir versuchen, einen Global Approach zu fahren. Das heißt, die Maßnahmen, die wir machen, da versuchen wir, globale, skalierbare Frameworks zu erschaffen, die wir aber trotzdem dann lokal adaptieren können, was Sprache angeht, was möglicherweise Bildmaterial angeht oder Warengruppen, die da besonders gefragt sind, Kaffee in Brasilien, wie auch immer. Okay, und wenn du jetzt auf einzelne digitale Marketing Channel schaust, zum Beispiel in der Neukundenakquis, ihr habt ja auch einen sehr, sehr großen Bestandskundenschutz sicherlich, aber auch immer wieder durch aktuelle Logistikanforderungen natürlich auch den Bedarf, neue Kunden zu gewinnen. Sind es dann Kanäle, die man im B2B-Segment sehr gut kennt, wie eine LinkedIn, Paid, Always on Strategie, in Kombination gegebenenfalls mit Sucheransätzen bei Google und auch Microsoft, die euch da zum Ziel führen? Wie sieht es so dein Paid-Media-Anteil aus in dem Zusammenhang? Neukundenakquise betreiben wir komplett über Performance-Marketing, wo wir Google, Bing haben, Search und Brand und Non-Brand-Kampagnen, wo wir Display nutzen. Wir haben Programmatic eine Zeit lang ausprobiert. Dann kam Corona, dann haben wir es wieder abgestellt. Und natürlich Social Advertising, wo wir Facebook und LinkedIn nutzen. In den 144 Ländern haben wir einen Grundtrauschen definiert und dann haben wir darüber hinaus eine unterschiedliche Anzahl von Ländern, die wir uns rauspicken, die dann einen individuellen Mediaplan bekommen. Wir haben am Anfang eine Pionierphase gehabt, da haben wir überhaupt erst mal ausprobiert und Daten gesammelt und dann haben wir geschaut, was sind jetzt die Faktoren, auf die wir gucken müssen und haben dort entsprechend alle drei Monate überprüfen wir unser Länderset und dann kommen eventuell Länder aus dem Grundrauschen in einer Individualbetreuung und die, die nicht performen gehen wieder zurück ins Grundrauschen. Mit Sicherheit ganz entscheidend bei euch auch in der Messbarkeit dürfte das Tool QuickQuote sein, was ihr 2018 an den Markt gebracht habt. Ihr habt einen Meilenstein auch in der Digitalisierung von Harpak Lloyd, wo man quasi in Real Time ja sich Angebote einholen kann als Kunde bei euch in Abhängigkeit von unterschiedlichen logistischen Anforderungen. Wie viel Buchungsvolumen in Relation zu eurem Gesamtbuchungsvolumen bei Harpak Lloyd setzt ihr mittlerweile über QuickQuotes um?Hmm, ähm, also erstmal absolut, das war damals tatsächlich ne kleine Revolution, als wir Quick Quotes gelauncht haben, weil du, also es war vorher einfach so, du hast ein Mail geschickt oder einen Fax oder hast angerufen und dann konnte das schon mal achtundvierzig Stunden dauern, äh, bis, äh, bis der Kunde seine Frachtrate hatte und jetzt hat er das in dreißig Sekunden, so. Und, äh, deswegen läuft das, äh, dieses Tool und die Buchung darüber auch super. Wir liegen derzeit, also wir haben im letzten Jahr eins Komma drei Millionen Container darüber, ähm, umgesetzt, ähm, und das ist ein Anteil von elf Komma eins Prozent am Share, ähm, den der Web Channel jetzt hat. Ähm, und wir sind zum Vorjahr um vierzig Prozent dort gewachsen. Ziel, Ziel bis zwanzig dreiundzwanzig sind fünfzehn Prozent. So, und wir lagen halt im Q vier letzten Jahres bei, ich glaub, bei dreizehn Komma acht. So dann müsste ich- Dann könnt ihr das Ziel ja vielleicht nach oben korrigieren, wer weiß. (lachen) Was, was auch bedingt ist durch die momentane Marktlage. Ja klar, nachvollziehbar. Wenn wir uns den anderen Channel anschauen, Lead Generierung, du hast gerade darüber gesprochen, aber auch etwas, was im B2B Bereich natürlich ganz wichtig ist, Lead Nurturing und dann die punktgenaue Ansprache, gegebenenfalls auch durch Sales Representatives bei euch aus dem Hause. Wie automatisiert funktioniert denn Prozess bei euch? Setzt ihr da Tools ein, wie zum Beispiel Marketo oder ähnliches? Kannst du uns da noch 'n ganz kurzen Einblick geben? Hmm, also das, äh, das ganze Thema, ich sag's mal Marketingautomatisierung, E-Mail, CRM, ähm, das haben wir vor 'nem knappen Jahr, ähm, wirklich begonnen. So, und, ähm, wir haben automatisierte, wir haben auch Teilautomatisierte und wir haben auch manuellen Newsletter. So. Wir haben im letzten Jahr dort sehr viel, ähm, viel Groundwork gemacht, äh, 'n Scoring gemeinsam mit den, ähm mit unserem Digital hundred auch, ähm, erstellt und haben jetzt mittlerweile auch die ersten Journeys, äh, online, die automatisiert, äh, laufen, ähm, und wo wir halt auch noch viel austesten, ähm, in, zum Beispiel bei der Welcome Journey, was ist jetzt die richtige, äh, zeitliche Dauer, wann ich welche Mail halt, äh, oder in welchem Abständen ich diese Mails, äh, versende et cetera. Es gibt noch 'n paar, ich sag jetzt mal, äh, teilautomatisierte Prozesse, die wir haben, die basieren aber noch auf 'n paar Altlasten, also 'n alter technischer Workaround, die müssen wir noch rüberholen, ähm, äh, und, äh, ja, dann entwickeln wir uns auf dem Gebiet halt, äh, so peu à peu, aber haben da noch bis wir wirklich die qualifizierten Marketing Leads, äh, an den Sales durchrei-reichen, der anruft, äh, da ist noch 'n bisschen Strecke zu machen. Okay. Wie siehst du in dem Zusammenhang ein Trending Topic, was aber tatsächlich schwer umzusetzen ist, gerade automatisiert und auch in der Perspektive noch an Relevanz gewinnen wird? Äh, redet ihr über Dinge wie Account based Marketing auch bei euch im Haus? Ähm, ja, also der Begriff kam definitiv auf. Also wir haben ja auch, wir haben ja auch 'n Großkundenmanagement, so. Und, äh, da würde das auch absolut Sinn machen. Ähm, es ist bei uns in der DBT derzeit nicht im Fokus, so, weil, ähm, wir sind halt alle noch 'n recht kleines Team, ähm, und müssen uns deswegen entsprechend fokussieren. Und gerade die ganzen, äh, das, der ganze Bereich der Web und Mobile Solutions, äh, spricht vorrangig SMEs, also Small Medium Enterprises an. So, da liegt der Fokus derzeitig drauf, äh, deswegen passt das nicht ganz mit dem Account based Marketing, aber ist definitiv sinnvoll, ähm, und ich hoffe, dass wir das Thema auch angehen werden können in den nächsten Jahren. Ja, vielen Dank, Jenni, da für den Einblick in die Digitalisierungsstrategie von einer ja fast fantastisch großen und bekannten Reederei, Hapag Lloyd. Wenn wir einmal abschließend in die Runde blicken, hab ich noch eine Frage an jeden Einzelnen. Ähm, Maria, starten wir noch einmal bei dir durch. Wir haben gesehen, dass grade auch in VUCA Zeiten, wie es Jenni gerade auch ausgedrückt hat, in Zeiten der Pandemie, wo sich das Ganze noch einmal potenziert, auch Planungsgrundlagen immer schwerer werden. Es ist, es ist, äh, ein noch schnelleres, äh, Wandeln gibt es Mediennutzungsverhalten. In dem Zusammenhang interessiert mich, wie ihr das bei Montblanc handhabt. Ähm, budgetiert ihr noch tatsächlich auf ganz klassischer Jahresbudgetebene und, äh, habt da eben entsprechend dann auch jetzt in der Planungsgrundlage, wie ich es von vielen anderen Unternehmen kenne, große Herausforderungen tatsächlich überhaupt zwölf Monate vorauszuplanen? Oder arbeitest du längst mit 'nem komplett dynamischen Budget bei euch? Also gerade sind wir noch in, äh, mit der Jahresplanung auf jeden Fall budgettechnisch und das ist auch heruntergebrochen auf, äh, Kampagnenbasis, auf Marktbasis, ähm, oftmals auch gepaart natürlich mit, äh, dem Aspected Sales Volume, ähm, auf Market Ebene und dementsprechend passe ich dann auch mein Shift von, ähm, Upper Funnel und Lower Funnel Tactics an, ne, also Awareness versus Conversion Group and Campaigns. Ähm, aber klar, Covid hat natürlich gezeigt, dass wir sehr agil sein müssen. Äh, Bidiggings haben sich oftmals, äh geändert, Kanäle haben sich verändert, ähm, grad auch was ganze Bereich, äh, Out of Home betrifft und Print, ne, das ist natürlich auch sehr tough gewesen. Also, ähm, wir sind so agil wie möglich, aber haben eine komplette Jahresplanung. Hmm. Jennie, wie sieht es bei dir aus? Vergleichbar? Also, wir haben-- Ich hab 'n Jahrsbudget, das schon, aber wir haben auch, äh, verschiedene Forecasts im Jahr, ähm, wo da entsprechende Korrekturen vorgenommen werden können. Ähm, und zieltechnisch arbeiten wir, ähm, mit OKAs. Das heißt, ähm, wir haben halt von Vision und Mission, äh, leiten wir unser Mall ab, unser Midterm Goal und das wiederum, äh, ist die Basis für unsere OKAs, die wir neunzig Tage Planung runterbrechen. Also arbeiten tun wir in, in Quartalszyklen, ne, die lang genug sind, schnell was umzusetzen und, äh, ähm, kurz genug, falls Covid über uns hineinbricht, so. Ähm, und, äh, so funktioniert das, äh, schon ganz gut. Und Anna-Lena, wie sieht es bei dir aus? Arbeitest du sehr projektbezogen in der Budgetierung, beispielsweise FC Bayern Poles? Oder ist es so, dass ihr auch sehr, sehr langfristig budgetiert oder mittlerweile gar nicht mehr, sondern sehr dynamisch?Ähm, ich glaub, auch außerhalb von Corona, ähm, ist das Budget in der Kommunikation (kichern) relativ häufig dynamisch zu gestalten. Insofern, ähm, gibt es zu dem, was meine Vorrednerinnen gesagt haben, gar nicht mehr, ähm, viel hinzuzufügen. Ähm, man hat natürlich irgendwie einen Jahresplan, schaut aber schon, dass man irgendwie quartalsweise irgendwie die, die Dinge plant und auch außerhalb, ähm, solcher besonderen Jahre, wie wir sie aktuell haben durch Corona, ähm, gab es ja durchaus auch schon mal Budgets im (kichern) laufenden Fiskaljahr. Ähm, insofern, glaube ich, ist man da immer gut beraten, gut aufgestellt zu sein, einen Jahresplan zu haben, aber, ähm, auch flexibel genug das anpassen zu können. Okay, vielen Dank für den Einblick. Und Annalena, was würdest du sagen als abschließende Frage: Was ist deine größte Digital-Marketing-Challenge für das laufende Jahr? Ähm, zu verstehen, was Digital Marketing Challenge bedeutet. (kichern) Ja, die Frage zielt darauf ab, was denkst du, ist deine größte Herausforderung, wenn du auf digitale Marketingkanäle schaust, gerade auch in der Technologiepartnerschaft mit dem FC Bayern München für dich? Also wirklich, du meinst keinen Scherz, ähm, (kichern) ich weiß gar nicht genau, wo du drauf hinauswillst. Also, ähm- Na, welchen Herausforderungen du im laufenden Jahr tatsächlich begegnen wirst oder was du glaubst, dass es für dich persönlich 'ne große Herausforderung ist in dem Zusammenhang. Also eine große Herausforderung allgemein beim Impulsprojekt, auch jetzt bei dem laufenden, ist, ähm, jede und jeden, ähm, für das Projekt zu begeistern. Wenn ich Teil der Messung bin, hab ich natürlich einen relativ nahen Bezug und quasi mit allen Kommunikationsmaßnahmen und allen Assets, jede und jeden drauf mitzunehmen und auch, ähm, Teil der Kampagne, ähm, sein zu lassen. Okay, vielen Dank. Ähm, dann möchte ich mich, liebe Annalena, liebe Jenny und liebe Maria, ganz herzlich bei euch bedanken für eure Zeit, dass ihr heute teilgenommen habt bei uns, bei der Online-Marketing-Konferenz. Wir sind jetzt tatsächlich schon – ich guck mal auf die Uhr – ziemlich punktgenau am Ende unseres sechzig-minütigen Digital-Marketing-Roundtables, ähm, gelandet. Ich habe mich sehr gefreut, mich mit euch auszutauschen, ein bisschen mehr zu erfahren über die Themen, die euch bewegen und eben entsprechend auch die unterschiedlichen Logiken, die bei euch in den Firmen dahinter stehen. Ja, zwei oder drei ganz unterschiedliche Companies und eben auch Herausforderungen in dem Zusammenhang. Ganz herzlichen Dank. Bleibt gerne noch ein bisschen bei uns heute im Laufe des Tages, stürzt euch in die Plattform bei uns und, ähm, toi, toi, toi. Bis bald. Vielen Dank. Alles Gute. Danke. Ciao. Ciao.
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