Schön, dass ihr, äh, so vollzählig hier erschienen seid. Scheinbar ist es 'n Thema. Ähm, wir hören uns jetzt an von Jens Grube. Herzlich willkommen, Jens. Ich freue mich sehr, dass du hier auf der Bühne bist. Jens und ich kennen uns tatsächlich, äh, aus früherem beruflichen Kontext zusammen. Von daher ist das sehr schön, dass wir uns hier jetzt mal wieder treffen. Jens, äh, ist von Think Eleven und wird uns jetzt einen Vortrag halten zum Thema Performance statt Blindflug. Und du hast zehn Praxistipps dabei, mit denen wir unser Digitalmarketing alle für zwanzig dreiundzwanzig rocken. Also, wir sind sicherlich alle in der Planung fürs nächste Jahr. Die ganzen Marketingthemen stehen an. Von daher ist das sicherlich der richtige Input jetzt, den du mitgebracht hast. Kurz zu Jens. Jens ist im Management Board bei der Think Eleven und betreut eigentlich alle, ähm, Kunden hinsichtlich der digitalen Marketingstrategien. Ihr habt viele große Kunden und du hast schon eine lange Karriere, äh, hinter dir im Bereich, äh, Digitalmarketing, hast in einer großen Online-Marketing-Agentur wirklich die Digitalmarketing Unit komplett aufgebaut und weiterentwickelt und blickst somit auf mehr als acht Jahre, ähm, Agenturmarketingerfahrung zurück. Also wirklich sehr spannende Vita. Und ja, die Think Eleven ist sicherlich auch den einen oder anderen hier schon bekannt, ist eine große Digitalmarketing-und Ad-Technology-Agentur und ihr habt eine tiefgehende, ja, Digital-und Marketingkompetenz, muss man sagen, und ein sehr fundiertes Wissen im Bereich Technology. Mittlerweile habt ihr schon acht Standorte, 'n Dach insgesamt und, ähm, ihr gehört zu einer der drei führenden, äh, oder drei Prozent der Google Partner in Deutschland. Jens, äh, ja, ich freue mich auf dein Thema. Es geht jetzt vor allen Dingen darum, dass du wirklich die zehn Praxistipps mitgenommen hast. Und ich glaube, das ist auch all das, was wir brauchen, dass man wirklich nach Hause geht und denkt, wow, das sind jetzt Tipps, mit denen ich wirklich loslegen kann. Von daher, Jens, the stage is yours. Guten Start. Ja, Lena, besten Dank, äh, für die Anmoderation. (klatschen) Und herzlich willkommen, ähm, auch von meiner Seite aus noch mal. Ähm, ich glaub, zu mir brauch ich gar nicht mehr viel sagen. Zu Think Eleven vielleicht noch. Ähm, wir haben vorhin den Stand, also gerne, je nachdem wie wir durchkommen, zehn Praxistipps, dreißig Minuten, äh, wird knackig. Also insofern, wenn's Fragen geben sollte, die wir hier nicht klären können, kommt gerne vorne ins Foyer, ähm, und dann können wir uns da weiter austauschen. Ja, ich freue mich ganz besonders über die nächsten fünfundzwanzig, dreißig Minuten, ähm, um gemeinsam mit euch ja durchzugehen und euch vorzustellen, wie hoffentlich das Marketing nicht Blindflug erleidet, sondern eben gerade mit Blick aufs nächste Jahr die Performance bei rumkommt, die ihr euch wünscht. Seien es Abverkäufe, Umsatzziele, mehr Leads. Und, ähm, da schauen wir uns ein bisschen an, gehen kleine Reise durch über strategische, ein bisschen Operating ist dabei und hoffe damit, dass sich, äh, jeder sich irgendwo wiederfindet, erfreulicherweise. Performance statt Blindflug. Ähm, ich hatte am Wochenende 'n ganz schönes Gespräch mit meinem Sohnemann und, ähm, da ging's darum, was er werden möchte. Und Rennfahrer war relativ schnell klar. Dann habe ich ihn gefragt, wie sieht's denn aus, was Papa macht? Digitales Marketing. Und da kam zuerst ja eher: „Was machst du eigentlich überhaupt?" Ähm, und dann habe ich ihm das erklärt. Meint er: „Wenn du bei YouTube, ähm, so was wie Connie guckst, so eine Kinderserie, dann, ähm, die Werbung, die dazwischen kommt, so was in der Art, dass, dass dafür sorgt Papa." Und dann war die Reaktion: „Ja, also ne, die Werbung finde ich eigentlich blöd. Ich will Rennfahrer werden." Und ja, ich kann es ihm nicht verübeln, weil die Werbung, die er letztendlich dann da vielleicht zwischendurch zu sehen bekommt, ist weder zielgerichtet und ist, glaube ich, auch nicht vom Advertiser gewünscht, eben ihn als Zielgruppe anzusprechen. Jetzt kann man sich darüber streiten. Wir haben Streuverluste und allem drum und dran, aber irgendwie hat sich so 'n bisschen, fühlt sich das an wie der Blindflug, den wir eigentlich nicht erleiden wollen. Wir geben sehr viel Geld aus für Marketingbudget. Wir wollen die Zielgruppe bestmöglichst erreichen. Es wird schwieriger. Wir haben 'n Vortrag vorhin gehört, eben gerade, ja, First-Party-Cookies und Co. Aber dennoch, wir wollen ja möglichst effizient sein an der Stelle. Und für uns da, oder für mich persönlich ist ein entscheidender Punkt, dass man überhaupt im Vorfeld sich Gedanken macht über Zielsetzung, ähm, über Content. Was möchte ich eigentlich? Wie bewerben und wie möchte ich die Message rüberbringen und wen möchte ich an der Stelle erreichen? Und im Endeffekt, ne, die Frage, die wir uns dabei stellen sollten als allererstes: Wie sieht euer House of Strategy eigentlich aus? Was ist eure Vision? Was ist eure Mission? Was wollt ihr mit euren Maßnahmen erreichen? Ist vom Thema her natürlich etwas, was man nicht so eben aus der Hüfte schüttelt oder aus dem Ärmel schüttelt. Ähm, durchaus 'n bisschen komplexer, aber es lohnt sich eben, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Try and Error ist super, loslegen und ausprobieren, aber ab einem gewissen Grad kann es eben auch sinnvoll sein, sich darüber Gedanken zu machen, na, wie, ähm, euer Haus eigentlich aussehen könnte. Und das mal als Visualisierung mitgebracht. Über den QR-Code kann man sich die vorher noch runterladen, wer das möchte. Also gerne Fotos machen oder runterladen, wie ihr wollt. Ähm, und wenn wir die Marketingvision und Mission haben, was natürlich schon ein sehr mächtiges Wort ist, sich das überhaupt zu erarbeiten, geht's vor allem auch darum, sich den Funnel vorzustellen von Aware bis Care und für sich zu identifizieren: Wo bewegen wir uns aktuell? Häufig, was ich höre, wir hören, ist: „Ja, es geht um Leads." Wir wollen immer unten am Funnel eigentlich alles, die letzte-- die Zitrone noch ausquetschen und so das Letzt möglichste rausholen und vergessen eigentlich den Bereich, der danach kommt, Care, und vergessen vor allem den Bereich oben, den Aware-Bereich. Und dazu gehört eben der linke Part, der Channel Mix. Das heißt, sich darüber Gedanken zu machen: Wen möchte man eigentlich noch-- welchen Kanal möchte man noch bespielen, um in der jeweiligen Ebene, in dem jeweiligen Trichter auch präsent zu sein? Und die zwei Balken auf der rechten Seite oder die Säulen, geht's natürlich den Content. Das heißt, was steht in meinen Anzeigen? Aber es geht auch darum, was ist auf der Webseite? Was habe ich für Möglichkeiten? Chat-Funktionalitäten, Whitepaper, Videos. Also was für einen Mehrwert biete ich dem User in dem jeweiligen Step? Und natürlich aus Marketingsicht die große Frage: Um was geht es? Geht's um Traffic? Geht's um Awareness? Geht's um Conversions? Und wenn's ums Thema Kampagnenmanagement geht, natürlich die Frage: Wie sieht die Gebotsstrategie dahinter eigentlich aus? Und aus unserer Sicht definitiv ein Must-have, sich eben damit zu beschäftigen.Wenn man sich partout ein bisschen schwer tut, zu sagen, ja, ich weiß gar nicht, was ich eigentlich machen kann und habe so kein Gefühl dafür, dann ist eine Sache eigentlich immer sehr hilfreich. Das ist der Rundumblick. Und zwar denkt auch an euren Wettbewerb. Ähm, Voraussetzung dafür natürlich, man hat irgendwie ein Gespür dafür, wer der Wettbewerber ist, aber das setzen wir jetzt einfach mal voraus. Und dann geht es im nächsten Schritt darum, genau für sich heraus-- zu analysieren: Was macht eigentlich der Wettbewerb noch? Das heißt, mehr Einblick in seine Aktivitäten zu bekommen, um eben auch festzustellen, in welche Richtung entwickeln sich meine Konkurrenten im Zweifelsfall und was können wir vielleicht davon auch noch lernen, um es für unseren eigenen Marketing-Mix zu nutzen? Und was da sehr hilfreich ist, sind a auf der einen Seite, es gibt wunderbare Tools, mit denen man arbeiten kann. Semrush ist zum Beispiel eins, was ein umfassendes Datenmaterial bietet, eine Datenbasis und auch tolle Auswertungsmöglichkeiten, um mehr über Traffic-Ströme, Page-Ströme zu erfahren und auch Entwicklung. Das heißt, entwickelt sich Wettbewerber A zu einem Game Changer oder haben wir komplett neue Nischenplayer, die uns entgangen sind? Das heißt, wie verschieben sich die Marktverhältnisse? Und das ist ja auch für einen selber und auch für die Strategie extremst wichtig, weil man natürlich so auch entsprechend seine Ziele vielleicht auch noch mal anpassen muss, weil man im Endeffekt auch sich an die Realität, an, an, an die Ziele, wie sich der Markt verändert, auch orientieren sollte. Man könnte natürlich immer sportlich nach vorne gehen und sagen, wir wollen das und das erreichen, aber irgendwo muss man ja auch schauen, ist das überhaupt realisierbar, ähm, im aktuellen Marktverhältnis? Und was eben noch eben aus Marketingsicht, wenn's um das Thema Advertising geht, eben auch zu schauen: Was macht der Wettbewerber heute und was macht der noch nicht? Und wo können wir vor allem uns positionieren? Wo können wir neue Zielgruppen erschließen? Und gerade dieses First Mover zu sein, neue Kanäle zu erschließen und auszuprobieren und so den bestehenden Mix, den man häufig hat, vielleicht aus ein, zwei Channels, ein Stück weit aufzubrechen. Und all das sind eben so Themen, die wir unterstützen durch so eine Analyse, im Zweifel herausfinden können. Und neben Semrush hat man ein similar web, das ist natürlich auch noch ein ganz cooles Build-With. Also es gibt viele Tools dort, die einem wirklich da bei der Analyse einen sehr, sehr tiefgehenden Einblick, ähm, Einblick geben. Und dieses Thema First Mover zu sein, ähm, oder anders: Setzt auf Verticals. Ich meine, spätestens bei der Strategie, wenn man dort ankommt, sollte man sich fragen: Was machen wir eigentlich heute? Was wollen wir morgen alles machen? Und die Welt ist manchmal auch ein bisschen größer als die Kanäle, die man vielleicht bespielt. Und ein ganz entscheidender Punkt: Wie unterscheidet sich euer Channel-Mix? Das heißt, wie sieht eure Diversifikationsstrategie aus? Setzt ihr alles auf eine Karte? Google, Facebook, Instagram? Oder geht ihr in die Breite und streut? Und wenn ihr alles auf die k-- eine Karte setzt, was passiert, wenn euer Werbekonto bei Facebook morgen gesperrt wird? Ähm, relevanter Umsatzkanal und von heute auf morgen, ja, irgendwie Policy-Richtlinien-Verstoß, dat war's. Ähm, da kann's natürlich helfen, zu sagen: „Okay, wir probieren viele Sachen aus. Wir sind im Programmatic, wir sind im Native-Bereich, wir machen TikTok ist heute hier mit spannenden Vorträgen und genau diese Streuung hilft einem a) auch dieses Min-- Risiko natürlich ein Stück weit zu minimieren und auf der anderen Seite wiederum Zielgruppen zu erschließen, wo vielleicht, ähm, unser Wettbewerb noch nicht ist und wir sozusagen Marktvorteile dadurch erlangen. Und wenn wir uns das mal in so einer Grafik anschauen, ne, dann gucken wir uns die Kanäle mal an und stellen fest, es gibt Kanäle, die sind vielleicht einfacher zu kopieren. Also im Sinne von, nehmen wir mal Google Ads. Da kann man relativ gut sehen, okay, was für Anzeigen werden geschaltet und man hat die Möglichkeit, sich daran auch zu orientieren. Und auf der anderen Seite haben wir aber Kanäle, die wesentlich komplexer sind. Ähm, alles, was in Richtung Bewegtbildmaterial geht, ist nicht mal ebenso produziert und nachgebildet. Oder wenn es im Thema Programmatic, ähm, in diese Richtung geht, das ist nicht mal eben vielleicht von heute auf morgen aufgesetzt und funktioniert. Und das sind natürlich so Themen: Komplexitätsgrad höher, Individualisierungsgrad höher. Schafft natürlich so ein Stück weit für einen, für euch, für das Marketing, für den Mix, wieder so ein Stück weit diese, ähm, Uniqueness, würde ich es einfach mal nennen. Und Wachstum kann eben auch mal mehr als zwei Kanäle bedeuten. Ich meine, häufig, was ich erlebe, ist, Google und Facebook sind, oder Insta, nehmen wir mal Meta, sind häufig gesetzt, ähm, aber irgendwann stellt man eben fest, was ich schon eingangs meinte, es fehlt irgendwie, es kommt nichts mehr nach. Und dann muss man sich eben die Frage stellen: Was ist mit Kanälen wie Native Advertising, Taboola, Outbrain? Ähm, macht so was noch für uns Sinn? Und was ist vor allem mit neuen Kanälen? Auch TikTok, inzwischen, würde ich sagen, etabliert, aber sollten wir auch dort präsent sein? Und die große Frage ist natürlich: Wie soll man das ressourcenseitig schaffen? Ja? Man hat ein kleines Marketingteam, kommt so schon kaum hinterher. Ähm, Agentursteuerung kommt vielleicht noch dazu und, ähm, dann soll man auch noch sich damit beschäftigen. Und ist auf jeden Fall Mehraufwand, aber wir können das nur empfehlen. Schafft euch die Zeiträume, bildet Time Slots pro Woche, alle zwei Wochen, einmal im Monat, sich wirklich fokussiert mit diesen Sachen zu beschäftigen, eben Sachen wie TikTok, Reddit, BeReal als Social-Media-Plattformen für sich ausprobieren. Und es muss ja nicht immer das tiefgreifende Marketingkonzept dahinter stehen, bevor man dort live geht, ähm, sondern da einfach auch die Devise zu haben: „Okay, wir testen es aus und, ähm, reduzieren auf der einen Seite die Abhängigkeit und sorgen vor allem dafür, dass wir, ähm, vielleicht First Mover sind an der Stelle. Und das kann sich eben schon auszahlen und auch für euer Marketing auch einen Blick aufs nächste Jahr noch mal einen entsprechenden Uplift bringen, sich da zu diversifizieren.Ja, plant eure Budgets. Ähm, ein wichtiges Thema. Ein Thema, wo viele sich die Glaskugel wünschen, die einem exakt sagen: „Investiere zehntausend Euro und du bekommst dreihundert Leads", und das garantiert. Das wäre schön, wenn wir das könnten. Ähm, wenn es einer kann, dann gerne nachher mal zu uns zum Stand kommen, können wir uns gerne austauschen. Also insofern, das wäre echt gut. Aber, ähm, einfach wichtiges Thema. Egal ob ihr eins, zwei, drei, vier, zehn, zwanzig Kanäle bedient, ein Gefühl dafür zu bekommen und auch mit den Zahlen zu spielen und zu simulieren: Was passiert, wenn ich das mache? Wie ist mein Outcome, Outcome an der Stelle? Ähm, positive, negative Entwicklung frühzeitig auch mit einzukalkulieren. Und man kann dafür Tools nutzen, man kann auf historische Daten zurückgreifen, man kann, ähm, Wahrscheinlichkeiten in irgendeiner Form berechnen, man kann es auch sehr simpel halten. Ja? Und, ähm, wir haben einfach mal so ein Beispiel mitgebracht. Wir arbeiten auch aktuell in der Onlineversion, ähm, die dann hoffentlich auch zeitnah verfügbar ist auf unserer Seite, ähm, wo man im Endeffekt mal verschiedene Daten reingeben kann, um für sich dann auch festzustellen: „Okay, was wäre mein Outcome eigentlich, wenn ich die und die Kanäle bespiele, wenn ich die Annahmen treffe, den Cost per Lead habe, wenn ich die Kur habe?" Und, ähm, durch diese Möglichkeit hat man eben ein Gefühl für die Entwicklung und hat auch, kann auch sehen, das, was man nachher in der Strategie geplant hat oder im Vorfeld, kann das überhaupt aufgehen? Ist das realistisch? Und dieses ganze Thema Budgetplanung, Forecasting ist vielleicht nicht jedermanns Freund, aber es lohnt sich oft definitiv. Und wichtig ist eben, es ist eine Simulation und es ist entscheidend, dass wir anfangen, auch nachzujustieren, ja? Dass man auch im Laufe des Geschäftsjahres diese Simulation anpasst, um dann eben auch realistische Daten reinzufüttern, weil sich der vielleicht der Markt anders entwickelt hat. Das heißt, plant eure Budgets und sei es aufwendig, weniger aufwendig, aber überhaupt damit anzufangen, ist definitiv mit Blick aufs nächste Jahr, ja, ist vielleicht schon spät dran. Also insofern, die meisten sind vielleicht schon durch mit der Planung oder fangen jetzt an. Wir gehen so ein bisschen von der strategischen Ebene, vielleicht mal mehr so in das Operating. Und, ähm, Christoph hatte ja auf der Main Stage, unser Host hat ja schon gesagt, dass das Thema B2B für viele extrem spannend ist, das Thema Advertising im B2B-Bereich. Und genau das ist eigentlich hier an der Stelle wichtig: Lead-basierte Funnel-Bewertung. Ähm, mal am Beispiel von Google Ads und das Thema Gebotsstrategien. Was im E-Commerce eigentlich relativ einfach ist und eindeutig ist: Wir haben unseren Kauf, wir haben die Kur und den ROAS. Kann man drauf optimieren, ähm, dann funktioniert's, funktioniert weniger gut, aber wir müssen uns nicht die Frage stellen: Was ist uns ein Lead wert? Wir haben unsere Margen und können das danach bemitteln. Aber im B2B-Bereich, wir haben Wandlungsquoten, wir haben Auftragsvolumina, die sehr stark variieren, je nach Kontaktanfrage. Und es ist manchmal gar nicht so einfach, den Wert des Leads zu übermitteln und überhaupt festzustellen. Das heißt, der Weg ist häufig zu sagen, dann gehen wir eben auf Conversion-Maximierung, weil ein Target-ROAS, wir haben keinen Wert. Und die Conversion-Maximierung funktioniert, aber irgendwie auch nicht wertig genug. Wir bekommen nicht da die Leads raus, die wir benötigen. Dann kann es eben schon sinnvoll sein, sich einfach auch erst mal Annahmen zu treffen. Hier in dem Beispiel haben wir verschiedene Leads, also verschiedene Conversions, nicht Leads. Ein Anruf, ein Download und natürlich die Kontaktanfrage am Ende des Tages. Und hier an der Stelle sich zu überlegen, wenn man das bei sich selber vorfindet und dann auf das Thema Value-based-bidding zu gehen und zu sagen: „Okay, wir fangen erst mal an, überhaupt" zu priorisieren, um Google überhaupt mal mitzuteilen: Was ist der wertige Lead für uns denn oder was ist die wertigste Conversion? Das müssen nicht die realen Werte sein, die man vielleicht generiert mit einem Auftrag, aber es hilft schon mal an dieser Stelle eben Google an der Stelle in der Gebotsstrategie, ähm, zu berücksichtigen, was ist einem wichtiger. Und das kann man nach einem Funnel Step machen, dass man sagt: „Okay, Video ist der Erstkontakt, den priorisieren wir ein bisschen runter und wir gehen im Endeffekt immer höher." Und ich sage mal, die nächste Ausbaustufe wäre jetzt zu sagen: „Wir machen es dynamisch." Wir machen es wirklich mit einem originalen Wert, den wir ermitteln können, auf Basis von: Wir wissen, wenn es eine Kontaktanfrage ist mit den und den Firmenangaben, können wir eine Wahrscheinlichkeit bestimmen und sagen: „Da kommt ein Umsatzvolumina von XY tausend Euro raus." Wenn man natürlich solchen, diesen Schritt geht, hat man natürlich wiederum die Möglichkeit, auch User zu erreichen, die ihm ähnlich sind und die uns vielleicht wesentlich mehr Return bringen an der Stelle. Und das ganze Thema Value-based-bidding auch im Lead-Geschäft, in Kombination eben mit diesem Thema, ist definitiv etwas, was sehr viel Potenzial bietet und was irgendwo bei euch in der Testing-Agenda aufst-- äh, stehen sollte und, ähm, für nächstes Jahr vielleicht einkalkuliert, sich darüber definitiv Gedanken zu machen. Im E-Commerce-Bereich ist das natürlich auch möglich, weil man hat häufig ein Newsletter-Abo, man hat vielleicht einen Rezept-Upload oder so was in der Art. Und auch hier könnte man natürlich hingehen und sagen: „Wir übergeben mit Werte, um eben Systemen, dem System, an der Stelle jetzt Google, auch mehr Informationen mit an die Hand zu geben. Und im Lead-Bereich natürlich der Schritt, der dann danach kommt, logischerweise, ist das Zurückspielen der Conversions in Richtung Google Ads. Das heißt, die, die wirklich qualifiziert waren, damit wir auch nicht nur mit den Vorqualifizierten oder den Erstkontakten arbeiten, sondern wirklich im Nachgang mit den Leads, die euch auch was gebracht haben. Und das bietet natürlich Google auch, die verschiedensten Möglichkeiten, wie man das machen kann. Aber das wäre dann so der Schritt drei. Erst mal Schritt eins, sich überhaupt Gedanken dazu machen: Wie sieht überhaupt meine Conversion-Strecke aus und was bin ich bereit, für Werte zu definieren? Alte Denkmuster aufbrechen. Eigentlich im Online-Marketing, habe ich mir überlegt, passiert das sehr häufig, weil-So schnell sich dreht das Ganze. Es kommen neue Themen dazu, Automatisierung kommt dazu und irgendwie müssen wir sehr häufig Denkmuster aufbrechen und uns irgendwie umdenken, neu, neu orientieren. Aber für mich war dieses Jahr, so von den Erfahrungen her, zwei Sachen, die für mich hängengeblieben sind und auch mit Blick auf das nächste Jahr. Das war auf der einen Seite Match Type, das heißt die Keyword Match Types bei Google. Thema, ähm, was verwende ich und es war Audience. Und bei den beiden Bereichen, beim Match Type, war das so, ich glaube, vor paar Jahren hätte ich mich wahrscheinlich nicht hingestellt und hätte gesagt, der Broad Match Type funktioniert. Ähm, dieses Jahr sieht das ein bisschen anders aus. Ich muss sagen, man muss es testen, aber den Broad Match Type einzusetzen, im Vergleich zu Exact oder Phrase und auszuprobieren, ist auf jeden Fall etwas, wo wir festgestellt haben, es funktioniert. Und es nimmt auch immer mehr Raum ein und es reduziert auch vor allem gewissermaßen die Komplexität des Kontos, aber definitiv etwas, wo eher weiter dran gearbeitet wird und wo man nicht sagt, okay, das wird eh nicht auf Dauer gut gehen. Und der andere Bereich ist im Audience-Segment. Ich weiß noch, man hat Zielgruppen angelegt bei Meta, Co-Audience, Lookalike Audience, verschiedene Stufen, ah, mit Custom Audiences gearbeitet. Und auch hier zu sagen, wir haben unser Werbemittel. Zielgruppe ist eigentlich egal. Wir gehen broad raus. Wir brauchen kein Core, Lookalike oder sonst was. Man pitcht das gegeneinander, aber auch hier haben wir die Erfahrung gemacht oder ich die auch die Erfahrung machen dürfen: Es funktioniert. Es kann manchmal ein bisschen teurer sein, das muss man im Auge behalten, aber auch einfach zu sagen, wir reduzieren auch hier Komplexität, Aufwand und gehen wirklich nur mit einem Broad Approach raus. Und das ist definitiv etwas, was, ähm, für mich dieses Jahr auf jeden Fall alte Denkmuster aufbrechen mit dazugehört, denn genau das auch auszutesten und auszuprobieren. Ich bin gespannt, wie bei euch der Broad Approach funktioniert und ob ihr dort hoffentlich ähnlich gute Erfahrungen macht. Und wie gesagt, es kann natürlich auch immer die Fälle geben, wo es nicht gut funktioniert. Alte Denkmuster aufbrechen gehört bestimmt auch das Thema smarte Kampagnen dazu, die manuelle Automatisierung. Oder anders, wenn wir schon in der Google-Welt bleiben, gebt PMAX eine Chance. Ich weiß nicht, wer inzwischen hier schon alles PMAX-Kampagnen einsetzt. Ich vermute, es sind inzwischen vielleicht einmal Hand PMAX-Kampagnen. Ja, inzwischen schon, ich glaube, im März, glaube ich, als wir auch auf der Konferenz waren, war das noch deutlich weniger. Also insofern für uns, wir können sagen, ist auf jeden Fall ein Kampagnentyp, der definitiv, ähm, zum Setting häufig dazugehört und eigentlich nicht mehr mit wegzudenken ist. Und wenn wir uns Meta anschauen, TikTok anschauen, ist, der Weg geht in diese Richtung smarte Kampagnen. Insofern, irgendwo müssen wir uns damit beschäftigen und es hängt natürlich immer davon ab, wie wir am Ende des Tages es aufsetzen. Und wir haben für uns mal die vier Conversion oder die vier Punkte überlegt, die für uns eigentlich wichtig sind. Das ist auf der einen Seite Conversions, hatten wir schon drüber gesprochen. Man muss sich klar sein, was ist meine Conversion? Was, welche Relevanz haben sie und was sind für mich die Wichtigsten? Dann ist das Thema Clustering. Das heißt, wie wollt ihr eure PMAX strukturieren? Eine PMAX haut alles rein und dann läuft das Ding. Kann auch funktionieren. Oder man macht sich eben Gedanken, nach Zielgruppen zu taggen, äh, nach Zielgruppen zu strukturieren oder entsprechend nach Margen oder jetzt vielleicht auch im Sale, im Weihnachtssale, für alle E-Commerceler, eben zu sagen, man macht eine gesonderte PMAX-Kampagne nur für den Sale-Bereich. Thema Bidding. Je nachdem, wie viele historische Daten da sind, mit Conversion maximieren zu starten und dann auf ein Target ROAS zu setzen, kann nicht die falsche, kann vielleicht nicht die schlechteste Strategie sein. Wenn man keine Target ROAS-Werte noch nicht hat, dann ist es eben das Thema, auf 'n CPA zu gehen an der Stelle. Und der letzte Punkt, Thema Datenfeed. Ähm, für die E-Commerceler, natürlich das Herzstück, sauberes Datenfeed zu haben und vor allem mit Custom Labels zu arbeiten, Margen vielleicht mit zu übergeben oder Margencluster, um auch da von der Aussteuerung in Kombination mit so einem Target ROAS ganz anders vorgehen zu können. Und was auch spannend ist, wenn man die PMAX einfach mal nutzt und die Ad-Texte weglässt und Assets weglässt und dann mal schauen, was passiert. Dann habt ihr nämlich eine klassische Smart-Shopping-Kampagne, klassisch in Anführungsstrichen. Und, ähm, gerade wenn euer Produktsortiment vielleicht sehr viele Streuverluste generiert, ob's im Sinne von Google auf Dauer ist, weiß ich nicht, ist vielleicht nicht der Ansatz, aber auch das funktioniert. Insofern, wenn man sagt, man möchte nur auf Shopping only aussteuern. Und, äh, vielleicht, wo wir gerade schon bei manuellen Automatisierungen sind und smarten Kampagnen, ähm, ich bin gespannt, wenn's bei Microsoft so weit ist, aber da ist der erste Step, ja, die responsiven Search Ads einzusetzen. Also insofern, da kommt bestimmt auch noch ein bisschen was. Never change a running system. Hab überlegt, euch das mitbringen oder nicht, weil eigentlich dachte ich mir, ja, das... Inzwischen muss das eigentlich bekannt sein. Aber es kommt manchmal eben doch anders. Und Google Analytics 4. Ich hoffe, ich hoffe wirklich, dass viele schon den Weg gefunden haben, zumindest das Tracking einzurichten und Daten zu sammeln. Und wenn noch nicht, dann hoffe ich, spätestens nach dem heutigen Tag, wenn man sich für Google weiterhin entscheidet, denn, ähm, in knapp fünftausend oder fünftausendsiebenhundertachtzig Stunden ist Schluss und man muss sich dran gewöhnen. Es bleiben einem nicht viel Wahl, wenn man bei Google bleiben möchte. Und ich kann inzwischen sagen, auch wenn's 'ne komplett andere Oberfläche ist, irgendwie ist ganz cool und man gewöhnt sich dran. Es gibt echt mega gute Funktionalitäten. Thema Audience Trigger, finde ich richtig cool, weil man eben dort Zielgruppen relativ gut zusammenbauen kann. Man kann sie in Google Ads-Richtung pushen. Also insofern, ich kann nur sagen, geht den Weg, auch wenn viele Sachen sich vielleicht noch ändern, auch wenn vielleicht gewisse Punkte noch sich wieder verschwinden von der Oberfläche. Aber all das, was ihr heute nicht trackt, das fehlt euch. Rückpla-- Die Rückbetrachtung, ein Jahr ist jetzt schon nicht mehr möglich. Insofern, ähm-Google Analytics vier ist nun mal da und wird auch bleiben. So sieht es ja aus. Ja, Testing, Testing, Testing und täglich grüßt das Murmeltier. Auch das ist etwas, gerade wenn wir darüber sprechen, über mehr Kanäle, die man bespielen möchte, über neue Dinge, die wer weiß, auf uns zukommen, die auf uns warten, smarte Kampagnentypen, dann gehört vorher eine Sache dazu und das wird häufig eben auch vernachlässigt, ist auch eine Ressourcenfrage, keine Frage, aber ist das ganze Thema Testing. Das heißt, dieses Thema A, B Testing, was man natürlich immer sagt, ja, man muss alles A, B testen, ist auch richtig, aber es muss eben auch in den Alltag integrierbar sein. Und das können wir nur sagen, das muss man irgendwo schaffen und berücksichtigen, denn nur so können wir in relativ kurzer Zeit feststellen, was ist der Wert eines Kanals, lohnt es sich. Und dazu muss man irgendwo so eine Teststrategie für sich haben, die in den Alltag mit einfließt, eben auch Sachen kurzfristig auszuprobieren. Ich meine, bei Google und bei Meta hat man die Möglichkeit, relativ schnell A, B Tests aufzusetzen, aber das ist etwas, Erfahrungswerte zu sammeln, extremst wichtig an der Stelle. Und wenn es das Thema Testen geht und vor allem auch um neue Kanäle, die man bespielt, dann ist ein Punkt, und das ist auch der letzte Punkt an der Stelle, den Überblick nicht zu verlieren. Jetzt haben wir ein Facebook, wir haben Tabola, wir haben ein Outbrain, wir machen programmatisch über eine DSP-Preissuchmaschine, wir haben zig Sachen. Jetzt kann ich mir überall manuelle Reportings rausziehen. Ich hoffe, dass das die wenigsten von euch heutzutage noch machen, denn es gibt supercoole Konnektoren, Google Data Studio oder Luca Studio, wie es jetzt heißt. Gerade in dieser Kombination gibt es super Möglichkeiten, sich Dashboards zusammenzubauen, KPI-Alert-Systeme. Und das ist definitiv etwas, was eigentlich ein Muss ist, wenn man eben anfängt, in die Breite zu gehen, wenn man anfängt, neue Kanäle zu bespielen und vor allem auch da entsprechend den Überblick nicht zu verlieren. Und dafür haben wir eben Konnektoren wie Supermetrics, FunnelIO. Es gibt auch noch andere Dashboard-Lösungen, keine Frage, aber Adverity. Oder man arbeitet mit BigQuery, weil man schon ein bisschen weiter ist und da alle Daten zusammenfließen lässt, aber sich eben über diesen Weg, über die verschiedenen Kanäle, die Ströme zusammenzuführen. Und ich meine, dieses Zusammenführen bei Google, Data Studio, Looker Studio, ist nicht immer ganz so schön, muss ich sagen. Kann auch manchmal ganz schön nerven, weil es dann doch nicht so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Aber wenn man es dann einmal geschafft hat, kann man da echt ein ganz cooles Dashboard bauen. Und im Endeffekt geht es ja auch genau darum: Wir wollen einen Überblick haben, wir wollen die Kennzahlen im Blick behalten. Und warum? Damit wir nicht im Blindflug unterwegs sind. Und das schaffen wir nur, werden wir auch alles irgendwo im Blick behalten und eben genau wissen, was wir machen und was wir tun. Und ja, in diesem Sinne vielen Dank und wenn Fragen sind gerne fragen. Und für alle, für die es zu klein war, hier noch mal ein Groß zum Abscannen. Vielen Dank, Jens. Sehr spannend. Ich denke, zehn wichtige Tipps, die für uns alle relevant sind. Gibt es erst mal Fragen aus dem Publikum an Jens? Gerne. Ja. Anzeigentexte? Also jetzt kam einmal kurz die Frage zu der PMAX, was wurde weggelassen? Ja, Anzeigentexte und die Assets, also Bilder und Co. Also eigentlich gar nichts mitgeben, außer Audience-Daten noch im Zweifel, und dann gucken, was passiert. Und idealerweise wird es ausgespielt und es wird nur auf Shopping ausgespielt. Und klar, Retargeting hat man dann auch noch mit über den Display-Bereich, aber gerade wenn man so ein Produktsortiment hat, ist immer wie, wie lange das so gut funktioniert, ist die Frage und man muss auch die Performance bewerten, weil Pmax hat bestimmt nicht den Ansatz zu sagen, man geht nur auf einen Kanal oder auf zwei, aber man hat ja häufig ein riesen Produktsortiment vielleicht und man möchte nicht auf YouTube unterwegs sein oder man möchte nicht eben so im Search-Bereich sein, sondern man möchte wirklich nur Shopping-only haben, dann kann das spannend sein, mal auszuprobieren. Danke. Da gibt es noch eine Frage. Kurze Frage, noch mal zur Wiederholung, ob das richtig verstanden wurde, wenn Universal Analytics sozusagen abgestellt wird, dass die historischen Daten sozusagen weg sind. Man hat noch eine gewisse Übergangsfrist. Je nachdem, wenn man jetzt nur ein Universal-Nutzer ist, also für die Leute, die 360 im Einsatz haben, wurde die Phase noch mal ein bisschen verlängert, die das Premiumprodukt von Google nutzen, aber man hat noch eine gewisse Übergangsfrist, wo die Daten zugänglich sind, aber per se endet die auch irgendwann und so wie es jetzt scheint, sind dann die Daten, die man über die letzten Jahre gesammelt hat, eben ... Man muss sie sich runterladen. Man hat es dann in Excel oder CSV oder sonst was oder man zieht es irgendwo in die Cloud rein, aber das ist das eine und das andere ist eben, wenn man eben noch nicht mit Google Analytics 4 trackt aktuell, fehlen einem eben auch jetzt die Daten. Aber wahrscheinlich kannst du die dann rüber migrieren. Nein. Die Frage war, ob man die dann rüber migrieren kann. Stand heute, nein. Also das ist eben das, was wirklich schade ist, weil es geht einem im Zweifelsfall. Also das ist auch eine große Frage, man trackt jetzt vielleicht die letzten zehn Jahre und dann fragt man sich, jetzt hat man eine Excel-Listen, die ja so groß ... Also es funktioniert doch gar nicht. Das heißt, man ist ja schon gezwungen, auf irgendeine andere Lösung zu gehen. Und das ist dann eben etwas, wenn man rückblickend Daten haben möchte und sich anschauen möchte, was einem dann im Zweifelsfall fehlt. Deswegen auch mit der Thematik sollte man ... Also man sollte sich auf der einen Seite beschäftigen, dass man Analytics 4, wenn man es weiter nutzen möchte – es gibt ja auch noch andere Anbieter an der Stelle –, dass man das macht. Und auf der anderen Seite kommt dann die nächste Frage: „Okay, wie sichern wir die Daten auf eine intelligente Art und Weise? Klar, man kann sich das zusammenbauen. Es gibt so erste, dass man sagt, man baut sich so ein Looker Studio daraus, wo man dann die Daten hat, aber da muss man sich auch entscheiden. Man hat ja so viele Daten.Wo fängt man an? (lacht) Also das ist dann die nächste Frage, aber, ähm, wenn man sie behalten möchte, sollte man sie auf jeden Fall in irgendeiner Form für sich sichern. Ja. Danke. Gibt's noch weitere Fragen? Ja. Also die Frage sozusagen, wie die PMAX auch für B2B-Daten funktioniert? Wie und ob? Wie und ob. Also wir haben durchaus gute Erfahrungen gemacht, auch im B2B-Bereich. Mm, da ist es... klar, es ist, man muss immer auch für sich das testen, keine Frage. Äh, man kann das nicht pauschalisieren und sagen, es funktioniert immer. Was für uns da entscheidend war oder generell bei dem Thema B2B eben ist, ist, dass wir uns im Vorfeld wirklich überlegen, was sind die Conversions? Also was sind vielleicht auch die fünf wichtigsten Conversions, wenn man verschieden hat, die für uns eben im B2B-Segment entscheidend sind. Und dass ich dann eben auch gucke, okay, worauf möchte ich, dass meine PMAX-Kampagne eben optimiert. Und das ist auf jeden Fall schon mal ein ganz entscheidender Punkt gewesen. Klar, das Thema Streuverluste und auch Einblick darüber zu bekommen, wo man letztendlich dann erscheint und erreichen wir die richtigen Personen. Es ist schwieriger mit der PMAX, aber für uns war es so oder ist es so, dass im Endeffekt durch diese Vorüberlegung mit dem, klar, mit der Struktur und auch mit dem Ziel, worauf wir optimieren wollen und dann auch in Kombination mit diesem Thema value based bidding, was auch noch mal ein entscheidender Punkt ist, der ja hier auch zum Tragen kommen kann oder sollte, dann hat man da nochmal einen neuen Ansatz, um zu schauen, ob eben auch die PMAX-Kampagne für einen auch im Lead Bereich funktioniert, auch im B2B Lead Bereich. Ich glaub, eine Frage gab's hier noch. Okay, ansonsten nicht mehr. Du hast noch, äh, das Thema Ressourcen vorhin angesprochen. Das waren ja zehn, ja, sehr wichtige Tipps. Ich würde sagen, alle wahrscheinlich gefühlt gleich wichtig, aber das Thema Ressourcen spielt natürlich auch immer 'ne Rolle. Was würdest du sagen, ist so der relevanteste Tipp, mit dem man auf jeden Fall starten sollte, wenn man weiß, dass man begrenzte Ressourcen hat und nicht alles gleichzeitig machen kann? Also ich... Der eine-- (lacht) Fängt natürlich immer alles zusammen, aber... Ja, ja, es ist, es ist gar nicht so einfach. Also, ich denke, dass das Erstes, wo man sich wirklich drauf einlassen sollte, ist eben dieses Thema Automatisierung und vor allem so Sachen, was ich meinte mit 'nem Broad Approach oder mit 'nem, mit 'ner PMAX-Kampagne, wobei es schon einige machen, dass man erst mal für sich wirklich diese Dinge... Das ist ja das, was häufig so in 'nem engeren Dunstkreis schon gemacht wird. Man hat vielleicht schon 'n bisschen... Man hat SEER-Kampagnen, man hat ne Agentur, die das vielleicht aussteuert, die vielleicht aber noch nicht umsetzt. Ich glaube, das wär so das Naheliegendste, sich mit diesen Dingen auch ran zu trauen und auch zu testen. Einfach weil wir hier auch gute Testmöglichkeiten haben. Ähm, 'n A/B-Test ist schnell aufgesetzt und man hat relativ schnelle Erkenntnisse. Und ich denke, wenn man, sagen wir mal, ein Stück weit Ressourcen hat, um vielleicht auch mal neue Sachen auszuprobieren, die, um einfach so diese Welt des, des, der Googler und der, der Metler vielleicht so'n bisschen zu verlassen, dann gibt's, glaube ich, gerade so in diesem nativen Bereich echt spannende Möglichkeiten. Ähm, gerade natürlich E-Commerce-Fragezeichen, funktioniert das gut im Bereich Native, aber wenn wir jetzt wieder an B2B-Lead-Geschäft denken oder generell an Lead-Geschäfte, ähm, kann ja auch im B2C-Bereich sein, dann können das zum Beispiel auch interessante Kanäle sein, wo man 'ne Audience, ähm, erreichen kann. Vor allem vom Aufwand her, vom Setup nicht wirklich komplex, würde ich sagen. Man kann's komplex machen, aber man kriegt's auch relativ gut umgesetzt. Es ist vom, in der Regel vom Einkauf relativ günstig und, ähm, ich glaub, das sind so die Sachen, zuerst einmal im Kleinen anfangen mit dem, was man hat und dann vielleicht noch mal den Kanalmix ein bisschen zu erweitern. Perfekt, danke. Wenn's ansonsten keine Fragen mehr gibt, erst mal 'n herzliches Dankeschön an dich, Jens. Ich glaub, das war sehr spannend und wir haben natürlich auch für dich ein kleines Spendenfertikart. Du spendest hundert Euro an Tech for a Better World. Ja, sehr schön. Danke. Vielen Dank. Ich glaube, du hast 'n großen Applaus verdient. Das war (Applaus) sehr gut. Danke schön.
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