(Hintergrundmusik) So, nach einer kurzen Pause wieder hier live bei der OMKB Live und ich freue mich ganz besonders auf den nächsten Vortrag zum Thema TikTok, genau mit der Bezeichnung „Wie TikTok Social Media Marketing disruppiert". Ich muss ganz persönlich sagen, es gibt keine App, die ich so spannend finde, wie TikTok, gerade auch in den letzten Monaten in Covid-19-Zeiten habe ich mich persönlich sehr intensiv in das Netzwerk begeben. Mein Stream bei TikTok ist voll von Shuffle-Dance-Tutorials, von Hunden, Katzen, ähm, Sportvideos und Co., extrem kurzweilig. Und ich glaube, dass TikTok aktuell in Deutschland und auch weltweit einen regelrechten Hype erlebt. Und ich freue mich, dass heute bei uns der Adil Dzbai als Speaker aktiv ist. Adil selber ist CEO und Co-Founder der OnlinePunks und ein absoluter TikTok-Experte, der mit der, mit der TikTok-Bibel als Autor durch die Decke gegangen ist, glaube ich, im LinkedIn-Feed und dort eine sehr, sehr starke Audience und Autorität aufbauen konnte zum Thema TikTok. Und ich freue mich total, Adil, dass du heute bei uns bist, hier bei der OMKB Live, und bin mir sicher, dass du gleich ein inhaltliches und visuelles Feuerwerk abliefern wirst. Insofern, Adil, ich hoffe, du kannst mich sehen und so hören. Schön, dass du bei uns bist. Freut mich, hier zu sein. Danke für die Einladung. Super. Dann, Adil, ganz viel Spaß bei deinem Vortrag. Du hast das Wort. Let's go. Ich habe die freche These mitgebracht, wie TikTok Social Media Marketing disruptiert oder revolutioniert. Ähm, ist ja im Prinzip ein und derselbe, ein und dieselbe Aussage und ich hoffe, dass der eine oder andere Zuhörer am Ende diese These teilt, auch wenn er TikTok noch nicht kennt. Ich springe noch mal kurz zurück. Ähm, warum rede ich überhaupt über TikTok? Ich habe, äh, Ende Dezember angefangen über TikTok zu schreiben. Das war dann auch quasi der Kick-off für mein LinkedIn-Conten-- meine LinkedIn-Content-Strategie. Vorher war ich nicht so aktiv, muss ich gestehen. Und mittlerweile habe ich sechstausend Follower, sind überwiegend Social-Media-Marketer und habe eben auch ein Buch geschrieben, zusammen mit Younes Zarhou, den ich von Tag eins, nicht Tag eins, aber so ab dem zweiten, dritten Monat auf TikTok mitbetreute. Und das Ganze ist gestartet aus einem Hobby heraus, weil ich eben recht gut bin, datenbasiert Entscheidungen zu treffen und auch mich gerne in Sachen reinfuchse und TikTok fand ich total spannend und habe ihn dann so ein bisschen unter die Fittiche genommen und beraten. Mittlerweile manage ich ihn und er ist in der Zeit von circa dreihunderttausend Followern auf mittlerweile sechs Komma sieben Millionen Follower gewachsen und wächst aktuell am schnellsten in Europa, also sogar noch schneller als Lisa und Lena – da sind wir ganz stolz drauf –, die seit einigen Wochen ja wieder zurück sind. Und, ähm, wir haben die eben angesprochene TikTok-Bibel rausgebracht, die schon über zehntausendmal runtergeladen wurde. Die ist für Influencer und Creator. Trotzdem hat sie auf LinkedIn eben genannte über zehntausend Downloads generiert und ist umsonst. Sie hat knapp zweihundert Seiten. Hilft natürlich auch Marketern gerade, weil viele wissen ja überhaupt nicht, wie sie eine Account bespielen sollen. Aber in zwei Wochen kommt, nein, in drei Wochen kommt die nächste Bibel raus und die ist noch für Brands. Also folgt mir gerne auf LinkedIn, dann kriegt ihr auch das mit und die wird wieder umsonst sein. Und darüber hinaus haben wir eben, ich hab's grad schon gesagt, auch viele Daten. So können wir datenbasiert Entscheidungen treffen, denn wir analysieren Daten von Instagram, aber auch TikTok. Und da sind wir aktuell die Einzigen, die das auf dem Niveau machen und auch frei zur Verfügung stellen. Auch diese Plattform kann man umsonst nutzen, Infludata, und da kriegt man dann demografische Informationen zu TikTok-Creator, ähm, aber kann auch Suchbegriffe eingeben und so weiter. Also, ähm, dementsprechend sind wir da recht, haben wir einen breiten Horizont, ist ja viel massiv. Ich weiß, wie Creator ticken, ich weiß, wie Unternehmen ticken, ich weiß aber auch, wie TikTok als Plattform tickt und wie der Algorithmus funktioniert. Und, ähm, genau, wir haben Daten und einen Report rausgebracht. Da werden wir später auch noch mal kurz reinschauen. Ähm, wie viele Creator gibt es eigentlich in Deutschland und was zeichnet die aus? Was sind so die Themen, die auf TikTok heiß sind? Und, ähm, jetzt kommen wir zurück zu der Frage: Warum, oder zu meiner These, dass TikTok Social Media und Influencer Marketing disruptieren wird und um das ein bisschen zu untermalen, gehen wir noch ein paar Jahre zurück in die Vergangenheit. Vielleicht kennt der eine oder andere Mad Men. Und, ähm, ich finde, dass tatsächlich schon seit den 60er Jahren, 15er, 60er Jahren ein Trend erkennbar ist, nämlich, dass die Produktvorteile in den Hintergrund rücken. Früher war es so, es war immer sehr informativ und vielleicht kennen wir noch die alten Radiospots oder auch Fernsehwerbung, in denen einfach so runtergerattert wurde, was so die Produktvorteile sind. Und das Ganze, je mehr mediale Möglichkeiten man hat, umso weniger geht es die Produktvorteile, umso mehr geht es emotionale Dinge. Und diese Kampagne hier zum Beispiel hat damals viel Laufszenen erregt, ist ja auch Teil von der Serie Mad Men, wo nichts außer einem Auto und Lemon, was ja auch noch ironisch ist, denn Lemon ist ja eigentlich ein Auto, das „nicht gut” ist auf Englisch, dann so ironisch war und so gut ankam, dass es eben so minimalistisch war, dass diese Werbung für Schlagzeilen sorgt und sehr, sehr gut funktionierte. Und je mehr mediale Möglichkeiten es gab, umso stärker wurde dieser Effekt und auch umso ironischer wurde man, vielleicht auch mutiger wurde man. Es gab dann auch 'ne Kampagne von Goodbuy, äh, Goodbuy, ich weiß gar nicht, Silverside und Partners, bei der mit der Abstinenz des Produkts beworben wurde, was ja auch witzig ist. Es gab diese Kampagne mit, ähm, angegessenem Essen. Es gab aber auch zum Beispiel, eine Kamera wurde installiert innerhalb eines Kühlschranks und dann wurden einfach nur die Reaktionen gefilmt von den Menschen, die sich gerade einen Kaffee gemacht haben in der Mittagspause und dann oder morgens und dann den Kühlschrank geöffnet haben und haben die Milch nicht gefunden. Dann wurde diese Reaktion einfach nur dargestellt. Also auch eine sehr kreative Art und Weise. Aber untermalt hat meine These, dass die Produktvorteile immer weniger relevant waren, eben eine relevante und unterhaltsame Message- Zu propagieren. Und mit dem Rise von Social Media und Influencer Marketing wurde das Ganze natürlich auf ein neues Level gehoben. Nun gibt es auf einmal Creator, Influencer, die eine emotionale Bindung aufbauen zu dem Endverbraucher, die für eine Marke sehr, sehr schwierig ist, sehr viel schwieriger. Menschen mögen Menschen, viel einfacher, als dass Menschen Unternehmen mögen. Und nun gab es auf einmal eine Plattform, die das on scale ermöglicht hat. Früher wurde das mit Stars gemacht. Das war nicht so skalierbar und auf einmal konnte jeder Influencer werden, jeder konnte Content Creator werden, der sich Mühe gibt und nette Fotos schießen kann, damals auch Instagram. Und das wurde natürlich von Marken sehr, sehr gut ausgespielt und hat viele Unternehmen, wie jetzt Daniel Wellington, die verlinkt sind, aber auch Captain & Son, FoodSpring, da gibt es ja diverse Beispiele, auch in Deutschland, von null auf acht oder gar neun stellige Umsätze gehievt mit Hilfe von Influencern. Und jetzt sind wir im Jahr zweitausendzwanzig und alle reden über die ominöse Generation Z und wie sie tickt. Und das wird ein wichtiges Thema, weil das halt sehr verbunden ist mit TikTok. Und da kommen dann eben solche Buzzwords wie „Banner Blindness, dass vielleicht der eine oder andere kennt, dass einfach ... Ich habe Neffen, die sind acht Jahre alt und wenn die am Handy sind, die wissen immer genau, wo die Werbung ist. Es ist absurd. Die sind so viel flinker und besser als ich in meinen fünfunddreißig Jahren, dass das echt beeindruckend ist und das wird immer stärker von Generation zu Generation. Man weiß genau, wo die Werbung ist, man weiß genau, was man wegklicken muss und das führt auch dazu, dass es noch wichtiger ist, eine relevante Message zu haben, wirklich zu informieren oder zu unterhalten oder zu inspirieren. Ansonsten verpufft Werbung und das wird immer stärker. Das Thema der Influencer spielt da auch mit gut ein, die Branding, also dass Marken sich zurücknehmen müssen, wird in der Generation Z und auch auf TikTok immer wichtiger. Plakative zu konfrontative Werbebotschaften funktionieren nicht mehr so gut. Danny Dennet ist eine, die Bullshit spoted und ist zunehmend werbesensibel. Insoweit ist die Frage: Wie spielt jetzt TikTok in diesem Kosmos eine Rolle und wie kann man die Plattform optimal bespielen? Es kann sehr, sehr performant sein. Ich zeige euch gleich ein paar Beispiele, wie Unternehmen durch die Decke gehen, die es gut machen, aber man muss eben wissen, wie. Und ohne das richtige Mindset, das klingt ein bisschen pathetisch oder esoterisch, aber man braucht wirklich das richtige Mindset, sich als Marke zurückzunehmen, wird das schwierig. Ich habe in diversen Workshops schon Briefings gesehen von Unternehmen, die anfangen wollten mit TikTok und die wollten dann auch bei TikTok ihre neuen Seiten lange Briefings an Creator und Influencers raushauen. Das ist schwierig, weil TikTok eben eine sehr dynamische Plattform ist und wenn Creator dann zu sehr sich in einem Korsett fühlen, dann wird das nicht funktionieren. Auf Instagram geht das tatsächlich noch. Es gibt weniger Probleme. Das ist tatsächlich ein realer Account von einer Dame, mit der ich mal zusammengearbeitet habe. Ich hoffe, sie wird mir nicht böse sein. Das sind alles reale Posts von ihrem Account und sie ist auch sehr, sehr gut. Sie macht sehr, sehr guten Content, hat auch selbst eine Agentur und ich halte viel von ihr, aber es zeigt halt auch, wie monoton der Content sein kann, ohne dass die Community es merkt. Wie ihr seht, vielleicht, ist es immer ein und dasselbe Foto. Das ist tatsächlich in ihrem Account. Ihr könnt es nachschauen, wenn sie es mittlerweile nicht aufgenommen hat. Einfach nur mit einem anderen Foto, das auch noch reingeschockt ist. Und ich habe mir mal die Mühe gemacht oder ehrlicherweise einen Mitarbeiter drauf angesetzt, mal zu zählen, wie viele Kommentare gab es da? Das kann man errechnen, aber wie viele davon sagen eigentlich: „Hey, das ist doch Photoshop, und es ist unter ein Prozent. Das ist schon ziemlich krass. Und ich bin sicher, so was auf TikTok würde nicht funktionieren. Das ist eben das, was ich angesprochen habe mit diesem Bullshit-Spotting. Also muss man sich auf TikTok deutlich mehr Mühe geben und kreativere Inhalte erstellen, die auch aktueller sein müssen. Tiktok ist eine sehr aktuelle Plattform. Und das Ganze ein bisschen zu veranschaulichen, habe ich hier ein paar Unternehmen mitgebracht, die das aus meiner Sicht sehr, sehr gut machen. Bei einigen bin ich auch schon involviert. Das ist aber keine Eigenwerbung, sondern einfach nur, weil es vielleicht dem einen oder anderen helfen kann. Und das sind Unternehmen, die Accounts sehr, sehr gut bespielen. Ich gehe mal hier raus und zeige mal ein paar Beispiele, dann kriegt man auch einen Eindruck. Also Red Bull brauche ich nicht zeigen, weil die kennt man wahrscheinlich von anderen Plattformen und die sind wahrscheinlich die Könige des Influencer-Marketings. Also hier ist ja, wenn die Dosen hier irgendwie eingebettet sind, dann super subtil oder jemand hat irgendwie ein Sponsoring oder ein Shirt an, aber selbst das nicht immer, wie man sieht. Also einfach unterhaltsamer Content und das hat den Account mittlerweile auf vier Komma drei Millionen Follower gebracht. Aber natürlich klar, die haben Budgets, die Start-ups und vielen, die hier anwesend sind, nicht möglich sind. Anders sieht es aus bei den Grenzgängern. Die gibt es erst seit zweitausendvierzehn und die sind trotzdem auf Instagram, aber auch auf TikTok sehr früh aktiv gewesen, haben auch sehr viel herumgespielt. Den Account füttern sie mit zwei bis drei Pieces am Tag. Und auch hier geht es jetzt nicht Produktvorteile, denn sie machen Kleidung überwiegend, sondern es sind einfach nur unterhaltsame Videos, die tatsächlich bei der Zielgruppe gut ankommen. Und das hat den Account auf unglaubliche fünfhundertfünfzigtausend Follower gebracht. Cookiebro ist auch noch ein recht prominentes Beispiel, das mittlerweile auch in den Medien erwähnt wird des Öfteren. Katja hat dort investiert. Ist auch eine interessante Case Study in der Hand von Katjas und wird dann sicherlich Abstrahleffekte haben, weil das hat mir der CMO bestätigt, natürlich wenn man da sehr genau hinschaut und auch begeistert ist von dem, was die machen. Und man sieht es, die haben jetzt zum Beispiel so ein Kostüm in Auftrag gegeben. Ist zwar teuer, aber lohnt sich. Wir sehen auch, seitdem dieses Kostüm da ist, wie viel performanter die Posts ausgespielt werden und das in Zeiten, wo es deutlich schwieriger ist, so 'n Account zu bespielen, weil das natürlich auch ankommt bei der Community. Man macht sich hier Mühe, sehr viel mehr Mühe als zuvor. Und so können in kurzer Zeit siebenundsiebzig tausend Follower aufgebaut werden. Auf Instagram auch vierzig tausend. Und nur mal, um den Kritikern so ein bisschen den Gegenwind zu nehmen, ist das denn alles messbar? Wozu führt das denn? Ich kenne den CMO von Cookiebro sehr, sehr gut, Marc Muyochiolu und kenne da auch die Zahlen, die darf ich auch nennen und es ist wirklich krass, was die erreicht haben. Sie kriegen am Tag vierhundert bis sechshundert DMs von Usern, aber auch Influencern, circa 10% dieser Nachrichten sind von Influencern, die sagen: „Hey, wo gibt es eure Produkte? Weil die fast überall ausverkauft sind. Das ist das aktuell gefragteste Produkt im Lebensmittelleinzelhandel. Und er schickt diesen Creator an diese Influencer dann Produkte zu. Und nun wurden auf einmal Influencer, die man normalerweise mühevoll anschreiben muss mit Outbound, Inbound Leads, die man Produkte zuschicken und sie bewerben das. Da sind Influencer dabei, die hunderttausende Follower haben, die das Produkt so cool und so hip finden, dass sie sich einfach umsonst bewerben. Also das zeigt jetzt schon, welche Vorteile es haben kann, wenn man früh eine Plattform auf kreative Art und Weise bespielt, mit dem richtigen Produkt. Das ist natürlich Voraussetzung. Auch wurde innerhalb von einem halben Jahr über tausend Listungen erreicht, weil diese vierhundert bis sechshundert DMs am Tag alle eine sehr, sehr smarte Antwort bekommen haben, nämlich: „Fragt bei dem Filialeiter eures Supermarktes nach, warum es uns nicht gibt oder wo es uns gibt oder ab wann es uns gibt. Und erneut wieder, statt mühsam Outborn zu machen, gab es Inbound und das hat über tausend, ich glaube, tausendfünfhundert Listungen gebracht. Also beeindruckende Case Study und deshalb rezitiere ich die sehr, sehr gerne. Wir haben jetzt vor einer Woche den Account der Gelben Seiten gespielt und Gelbe Seiten, das darf ich noch so sagen, ohne da unserem Kunden auf die Füße zu treten, sicherlich kein als innovatives Unternehmen, sondern eins, das gerade auf der Sinnfindung ist. Was machen wir eigentlich langfristig? Die hatten zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal einen Instagram-Account. Meine Bitte war, wenn wir schon hier TikTok machen, dann macht doch bitte einen Instagram-Account. Da waren sie auch offen für und coolerweise waren sie auch offen dafür, diesen Account selbst ironisch zu bespielen. Wir durften den Creator auch sagen: „Hey, ihr dürft auch ironische Sachen sagen, oder „Hey, was soll ich denn mit den gelben Seiten? Die kennt doch niemand mehr, das nutzt doch niemand mehr und so weiter. Und das haben die Creator auch sehr, sehr gut umgesetzt. Und wie wir sehen, haben wir hier mit nur neun Postings und auch wirklich wenig Budget jetzt schon achteinhalbtausend Follower gewonnen und es sind noch nicht mal einmal alle Videos online. Insofern auch das eine interessante Case Study, die zeigt, was möglich ist, selbst wenn man ein Produkt hat, das viele in der Generation Z gar nicht mehr kennen. Sehr, sehr interessant. Auch weil, ähm, ja, ich denke mal, in meiner Generation wird jeder die Gelben Seiten kennt, aber bei den unter zwanzig-Jährigen: So, so. Congstar war auch recht früh dabei und ist ein Vorreiter, was natürlich auch wieder spannend ist für andere Unternehmen innerhalb des Imperiums der Deutschen Telekom und die haben circa hunderttausend Views pro Woche mit nicht allzu großen Ressourcen. Ich weiß gar nicht, ob täglich gepostet wird. Ich glaube nicht. Das ist das Ziel von dem Social-Media-Manager Niklas Broich und ich auch sehr, sehr viel halte. Und was sie machen, sehr, sehr gut machen – ihr seht ja auch immer dieselben Gesichter –, dass sie eben Corporate Influencer einsetzen, Mitarbeiter einsetzen, aber auch ein Netz haben von Creator, die dann mit Vertreten versorgt werden und auch, ich denke mal, auch mit einem Budget und die dann eben Content zur Verfügung stellen und so kriegen sie immer wieder relevanten Content. Hier geht es jetzt nicht Produktvorteile, sondern hier geht es einfach nur unterhaltsame Storys, aber was sie sehr, sehr smart machen, ist, dass sie zum Beispiel auch Marktforschung mit einbauen. Zum Beispiel stellen sie Fragen: „Welches Handy habt ihr denn? Samsung oder Apple? Solche Fragen stellen sie, aber eben unterhaltsam verpackt und so kriegen sie tatsächlich Ergebnisse von der Generation Set, die, wenn man es im Rahmen von Marktforschung aufdrecken würde, sehr viel Geld kosten würde. Das machen sie also sehr, sehr smart und sie sind sie auch, finde ich, zu schade. Sie sind wirklich Videos ... Wir können mal eins aufmachen, wo sie ... Das ist hier der Niklas Broich, der hier menschliche Bowlingkugel ist oder na ja, einer der Mitarbeiter. Also total absurde Sachen. Was natürlich auch Vorteile ist für die Mitarbeiterzufriedenheit und es abwegt, ein Tag in der Woche wird dann für Shootings Zeit genommen. Das bindet ja auch die Mitarbeiter, ist gut für Employer Branding und so weiter und so weiter. Also wirklich ein sehr gut bespielter Account. Und Lush macht es auch sehr, sehr gut. Auch hier wurden noch vor Corona Mitarbeiter eingebettet oder Kunden eingebettet, wenn die damit einverstanden waren, in den Stores, wo du Konten aufgenommen hast. Auch hier gab es Kostüme, die immer gut ankommen auf TikTok. Und auch so ging der Account relativ schnell hoch. Leider konnten sie ihn dann nicht mehr als umfangreich bespielen. Wegen Corona, das sind von denen, die das viel haben, dass auch Congstar hatte. Und, ähm, das natürlich dafür sorgt, dass die Frequenz an Posts abnimmt, was dann auch das Wachstum mindert. Leider Gottes. Okay. Ähm, so, jetzt ist es ... Jetzt muss ich wieder auf „You gehen. Present. So. Ähm, also ganz wichtig auf TikTok. Ähm, TikTok ist eine Plattform, auf der Videos nur dann ausgespielt werden, wenn sie unterhaltsam sind. Es ist anders als auf Instagram nicht so, dass Content per se ausgespielt wird. Bei Instagram weiß man ungefähr, bei Creatorn ungefähr dreißig Prozent der Follower sehen den Post und bei Stories sind es ungefähr zehn Prozent der User. Pi mal Daumen. Und auch die Volatilität zwischen der guten Posts und schlechten Posts ist ungefähr noch ein Faktor drei bis fünf. Bei TikTok ist das Ganze viel krasser. Dadurch, dass TikTok nicht so sehr als Feed funktioniert, sondern eher als Explore Page, die dort „For You Page heißt, wird jedes einzelne Content Beast ganz anders ausgespielt und es ist viel, viel volatiler. Wenn es gut ist, kann man sehr wenige Follower haben und trotzdem eine Million von Views und umgekehrt kann man auch eine Million Follower haben. Das Video kriegt nur zwanzig, dreißig tausend Views. Ergo ist die Qualität und Performanz von jedem einzelnen Post sehr viel volatiler als auf Instagram. Der Faktor ist bis zu tausend auf TikTok. Bei Instagram ist es nur Faktor zwei bis drei, zwei bis fünf. Das sorgt dafür, dass man viel ... Es ist viel wichtiger, kreativen, hochwertigen, relevanten Content zu machen und deshalb brauchen Creator viel mehr Freiheit. Das habe ich initial schon gesagt, diese super langen Briefings und dieses kreative Korsett, das man vielen Influencern auf Instagram vorschreibt, das wird auf TikTok nicht funktionieren, weil man sich damit einfach der Relevanz beraubt und auch nicht in der Lage ist, schnell und aktuell auf Trends aufzuspringen, die auf TikTok sehr, sehr wichtig sind. Und deshalb ist meine nächste These, dass auch Agenturen ihre Rolle werden neu definieren müssen. Der kreative Teil wird wichtiger, die Beratung von Unternehmen wird wichtiger, aber nicht das Management, denn der Mittelmann zwischen. Zwischen den Influencern, Creatorn und den, ähm, Unternehmen, wo dann alles noch gefeedbackt und gebrieft werden muss und so weiter, der wird auf TikTok schwierig funktionieren, weil es eben so eine aktuelle Plattform ist. Ändert sich von Woche zu Woche. Die Trends ändern sich von Woche zu Woche. Wenn da, ähm, irgendwas durch drei Hände gehen muss und alle sehen das einmal ab, wird es sehr, sehr schwierig, ähm, den Account schnell genug mit relevanten Inhalten zu bespielen. Deshalb glaube ich, werden auch Agenturen ihre Rolle neu finden müssen beziehungsweise es tut sich, werden sich – und das ist These drei – werden sich neue Geschäftsfelder ergeben, so wie wir sie anbieten, nämlich Creator Communities. Was ich Unternehmen rate – und das sind aktuell überwiegend Start-ups, weil große leider nicht offen dafür sind –, ist, dass man eben nicht, ähm, dass man eben nicht den, die, ähm, Kampagnen umsetzt, die anfangen und wieder enden, sondern dass man eine Community aufbaut an Creatern, die dann la-langfristig Markenbotschafter werden und den Account immer wieder und nachhaltig mit kreativem Content versorgen. Die Voraussetzung dafür ist, dass man sich als Brand ein bisschen zurücknimmt und dem Creator mehr Freiheit gibt. Der Vorteil ist, dass man viel schneller und agiler ist. Und wenn man diese Communities auch sehr sorgsam aufbaut, kann man sich auch sicher sein, dass es da keine Shitstorms gibt oder sonstige Probleme. Ähm, was wir zum Beispiel allen Kunden empfehlen, ist, dass sie anfangen erst mal 'ne Wertekarte zu definieren: Was sind überhaupt die Werte, die von den Creatorn erwarten? Wofür stehen wir als Unternehmen? Und dann halt sehr, sehr stark vorqualifiziert und selektiert, welche Creator dazu passen. Und dann aber das Ziel vorgibt, nicht den Weg dorthin. Den sollen die Creator selber finden, denn sie kennen die Plattform besser und sie kennen auch ihre Community besser. Wenn eine Brand das nicht kann – und, das, davon wird es einige geben aus strukturellen Gründen –, dann kann man immer noch Formate buchen. Da gibt es eins, das aus meiner Sicht sehr, sehr performant ist, nämlich Frontpage TV. Dort spielen, werden Creator eingeladen, die spielen dann nämlich Spiele wie „Wer bin ich?" Oder, ähm, Karaoke. Da muss man irgendwie-- Man hört kurz eine Zeile und muss den Song raten oder „Wer bin ich?", ähm, äh, Wahrheit oder Pflicht. Und dann spielen die nämlich Spiele und dort können Produkte integriert werden und dann muss man eben nicht selbst Content machen, was ja sehr aufwendig ist und, ähm, vielleicht auch schwierig für viele Unternehmen, sondern kann dort Product Placement buchen. Ich glaube, dass diese Formate, ähm, zukünftig, ähm, auch ein guter Anknüpfpunkt sind, eine gute Plattform sind, um dort Product Placement zu machen, um an Content zu kommen, wenn man den kann-- Account nicht selbst bespielen kann mit relevanten Inhalten. Ja. Ähm, jetzt wollte ich noch einen kurzen Einblick geben in den Datenreport, nur kurz auf die Uhr schauen. Ja, das passt noch zeitlich. Damit ihr noch einen Eindruck-- Wie tickt eigentlich die Plattform TikTok? Und zunächst einmal, ähm, das sind Daten, die wir selbst ge--, äh, analysiert haben, gesammelt und analysiert haben. Es gibt in Deutschland, ähm, erst einundzwanzigtausend Creator, das ist deutlich weniger als auf Instagram, weil Content Creation eben herausfordernder ist als auf, ähm, Instagram, wo man einfach nur ein Foto machen muss. Und die größten sind diese hier. Das ist nicht aktuell, wie ihr seht. Der Datenreport ist zwei Wochen alt oder drei Wochen alt. Sie haben mittlerweile sechs Komma sieben Millionen Follower, Falko acht Komma sieben und Lisa und Lena sind jetzt bei sieben, die ja erst, äh, ich glaub', Mitte April zurückgekommen sind. Und, ja, viele dieser Creator hier sind wirklich innerhalb von unter 'nem Jahr auf diese Anzahl an Follower gekommen. Also es ist schon sehr, sehr beeindruckend. Und was vielleicht auch noch spannend ist, ähm, wie, welche Themen spielen auf TikTok eigentlich 'ne Rolle? Wir haben uns geschaut, welche Hashtags am häufigsten erwähnt werden und die gibt es natürlich einige, die klassische TikTok-Hashtags sind, wie viral oder Duett, für dich, aber natürlich auch war der Corona-Virus sehr, sehr präsent, wie man sieht. Das hier ist zum Beispiel 'ne Challenge. Also sieht man, wie, wie performant auch Challenges sein können. 'ne Challenge, ähm, probiert, was geht von Kongstar und, ähm, auch Themen, die ja zu Corona passen, wie Langeweile. Das sind die häufigsten Mentions. Hier ist ein deutscher Creator namens Herr Anwalt, der vielleicht von dem einen oder anderen gekannt wird. Der redet über juristische Themen auf sehr unterhaltsame Art und Weise und, ähm, hat mittlerweile eins Komma sieben Millionen Follower gewonnen, auch in nur sechs Monaten. Davon neunundneunzig Prozent deutschsprachig, also total beeindruckend. Und der wird sogar häufiger erwähnt als die größte Creatorin der Welt, Charli D'Amelio, die, glaub ich, mittlerweile bei sechzig Millionen Follower ist. Und die beliebtesten Brands auf TikTok oder Branch Mentions sind Fortnite. Das ist, äh, ein klassisches Generation-Zeit-Game, dementsprechend nicht so überraschend. Aber was dann schon überraschend ist, wie stark, ähm, auch Hashtag-Challenges waren. Bei Hashtag-Challenges, äh, ist es ja so, dass man gemeinsam mit TikTok in der Regel, äh, 'ne Kampagne, ähm, ausarbeitet, oftmals 'n Tanz oder auch ein anderes Motto auf der Metaebene und dann müssen die Creator ihre eigene Interpretation des ... Also es gibt einige Creator, die gebucht werden und die zeigen das dann vor und dann kann man eben teilnehmen und das nachmachen. Und das ist, eben, so funktioniert TikTok, sehr, sehr unterhaltsam. Und wie performant das ist, sieht man hier. Ich glaube, "Probiert, was geht", hat über vierhundertfünfzig Millionen Views und das sind natürlich klassische Gen-Dad-Themen hier wie Netflix, YouTube, Instagram, aber auch Do the Kernel von KFC, ähm, war sehr, sehr erfolgreich und auch die Mercedes-Benz-Challenge. Ja. Genau, den Datenreport kann man übrigens umsonst herunterladen für alle, die interessiert sind und auch die Bibel, habe ich ja schon angesprochen, ist ebenso umsonst. Okay, ähm, ich hab bewusst gesagt, ich würde gerne noch möglichst viel Q&A machen. Deshalb würde ich mich freuen, wenn hier, äh, Fragen aus der Community kommen und dann noch das eine oder andere geklärt werden kann. Cool, lieber Adi, ganz herzlichen Dank für diese Reise zu TikTok und auch die vielen Praxisbeispiele. Super gut, dass wir jetzt noch Fragen haben für Q&A, circa fünfzehn Minuten, denn es sind die ein oder andere Frage tatsächlich bei uns reingekommen. Äh, du hast gerade ein paar Zahlen gezeigt. Gibt es eigentlich auch offizielle Zahlen im Hinblick auf die Nutzeranzahl in Deutschland? Wie sehen die aktuell aus? De Zahlen sind am Räudern. Muss ich ehrlich gesagt passen. Also ich hab jetzt keine aktuellen Zahlen. Ich weiß aber, dass es, äh, rasant wächst. Ähm, TikTok hatte das erfolgreichste Quartal aller Social-Media-Plattformen ever. Ja. Im Quartal eins, zweitausendzwanzig. Und diverse große Creators sind zurück. Ich habe Lisa und Lena ja schon angesprochen, Pamela Reif und Caro Dauer, die also eher klassische Instagram-Influencer sind, sind jetzt auf der Plattform, machen Content, ganz viele Promis wie Mario Götze. Es wird Fernsehwerbung gemacht. Insofern geht die Plattform auf jeden Fall in die Mitte der Gesellschaft. Und was auch interessant ist: Sie altert massiv. Da kann ich nur eine Zahl zitieren, die mittlerweile ein halbes Jahr alt ist, aber trotzdem beeindruckend. Und zwar hat sich die Zahl an über 25-Jährigen in den USA in den 18 Monaten davor, also Startzeitpunkt vor 24 Monaten, verfünffacht. Das ist schon ziemlich krass und die USA sind offen in die Karte dafür, dass was über den großen Teich schwappt. Und ich glaube, genau dieser Trend ist auch erkennbar. Ich war gestern hier in Hamburg unterwegs mit Younes Sarrou, den ich initial erwähnt habe und Manager und der wurde dreimal in wirklich kurzer Zeit angesprochen von Leuten, die waren in meinem Alter oder älter und die kannten ihn über TikTok. Also es war schon cool. Der eine hat dann gesagt: „Hey, ich kenne dich von meiner Tochter, aber die anderen, die folgen ihm. Von Bubbles zu sprechen ist immer schwierig, aber in meiner Bubble sind auch viele, mit denen ich früher studiert habe, die jetzt ein TikTok-Konto aufgemacht haben. Insofern glaube ich schon, dass das in die Mitte der Gesellschaft geht. Ja, absolut. Wenn man sich die App-Downloads anschaut, gerade auch auf iOS, dominiert TikTok seit Wochen diese Download-Charts und ist auf Position eins vor WhatsApp und Co. Insofern vermute ich, zur letzten Zahl lagen bei fünfeinhalb Millionen Nutzern ungefähr in Deutschland eben mit stark steigender Tendenz, dass es eben deine These auch unterstützt, dass sich das Thema in die Mitte der Gesellschaft bewegt. Was glaubst du denn, spricht aus deiner Sicht dafür, dass sich TikTok tatsächlich auch mittel bis langfristig im Social-Media-Kanal etablieren kann. Mich hat das immer so ein bisschen auch an Snapchat erinnert am Anfang, wenn Snapchat hype. Wenn man jetzt auf Snapchat schaut, natürlich ist die App immer noch am Start, aber merkt man eben, da hat doch der Hype und auch die Resonanz und auch die Intensität der Nutzung deutlich abgenommen. Was glaubst du, warum wird das bei TikTok anders laufen? Also Snapchat stagniert im deutschsprachigen Raum. Das stimmt. Trotzdem ist es eine interessante Plattform, aber das Wachstum von TikTok, ich habe es ja gerade gesagt, einfach auf einem ganz anderen Level und das war auch schon relativ früh klar. Es war schon witzig, als ich vor einem halben Jahr angefangen habe zu posten, dann gab es ja ganz viel irgendwie mit „Ja, für Snapchat. Da haben wir auch viel drauf gesetzt und dann ist es stagniert. Aber das spielt auf einem ganz anderen Niveau und hat es auch relativ schnell. Das Wachstum, das TikTok damals schon hatte, hatte Snapchat auch nie. Und deshalb hat es mich immer gewundert, dass da so viel Resonanz besteht und auch so viele Vorteile, die ich zum Teil nachvollziehen kann, weil es gab Probleme, es gab Shitstorms und einige davon waren auch zurecht. Also ich bin jemand, der jetzt TikTok in den Himmel lobt, was die Kommunikationspolitik angeht, aber man kann nicht von der Hand weisen abseits der moralischen Debatte, dass da ein Gigant wächst, der Instagram nicht nur das Leben schwer machen wird, sondern es schon tut. Das ist auch aus meiner Sicht irreversibel, denn du kannst jetzt nicht einfach ein paar Features installieren, wie es damals war bei Snapchat und Stories, wo die Stories übernommen werden, sondern die ganze Architektur der App ist komplett anders. Es ist eine videolastige Plattform, ist ein Video first. Dann spielt die Musik auf TikTok eine sehr, sehr große Rolle. Genauso wie Instagram auf dieses Stigma einer Fotoplattform ewig anhaften wird. Und das ist sie, trotz der Stories, die ja mittlerweile, da gibt es ja Evites, auf eine zweite Reihe erweitert werden – vielleicht der eine oder andere mitbekommen –, wird es bei TikTok immer so sein, dass es eine initiale Musikplattform war und Musik wird so smart, so dynamisch und so kreativ eingebaut von vielen Creatorn und spielt auch so eine große Rolle, dass da aus meiner Sicht TikTok einen riesigen Vorsprung hat und das kann man kaum umkehren. Und wie ich auch schon sagte im Vortrag, ist es ja so: Bei Instagram haben die Creator auch nicht so eine Notwendigkeit, weiter hochwertigen Content zu machen, denn da wirklich die doppelte Zeit reinzustecken dafür, dass es irgendwie zwei, drei Prozent mehr Engagement kriegt, lohnt sich gar nicht, weil einfach die Volatilität zu gering ist. Man weiß ja eh, man hat einen garantierten Reach. Bei TikTok ist das nicht so. Und das ist ein strukturelles Problem, bei dem Instagram schon viel, viel Mut mitbringen muss, einfach die Plattform umzukehren und vielleicht zu sagen: „Hey, wir garantieren keinen Reach. Vielleicht schaffen wir den Feed up oder wir machen Explore Page first. Dann hätte man eine Chance, aber ich sehe da so wenig Innovation bei Instagram, dass mein Bauchgefühl mir sagt, dass TikTok sich da langfristig etablieren wird und durchaus auch größer werden kann. Sehr valide argumentiert und ich teile das Bauchgefühl mit dir. Ich glaube, es ist sehr schwer, das zu reproduzieren, auch wenn sicherlich bei Facebook, Instagram genug Kapital vorhanden wäre. Du hast gerade ein wichtiges Thema angesprochen. Da möchte ich noch mal ganz kurz bei bleiben und auch deine persönliche Einschätzung da einmal zu abfragen. Tiktok gehört jetzt zum chinesischen Konzern ByteDance und ist sicherlich in die Schlagzeilen geraten, gerade auch in Deutschland, aber auch in den USA, im Hinblick auf Vorwürfe, dass der Algorithmus entsprechend gegebenenfalls sehr, sehr stark auch zensiert und bestimmte Contents dann auch manipuliert und entweder drastisch mit Reichweite ausstattet oder diese einschränkt. Hältst du das für viel Lärm und nichts oder machst du dir da auch Gedanken und schaust, in welche Richtung das Thema politisch geht? Also es sind zwei Fragen, muss man ehrlicherweise sagen. Erste Frage ist – und ich will die ganz klar trennen – die erste Frage ist: Spielt TikTok mit seiner Reichweite? Natürlich. Ist nicht von der Hand zu weisen. Sehe ich ganz klar an der Arbeit mit Daten. Also TikTok ist schon so, dass sie, wenn jemand die Terms and Conditions verstößt – das ist mir vor einer Woche passiert – ich mache ja selber Content, habe einen Account hochgezogen, einfach noch mehr zu lernen, der mittlerweile bei 21.000 Followern ist in einem Monat, was auch eine coole Case Study ist. Ich habe dann ein Video hochgeladen und in dem Video war dann ein Ausschnitt aus einem anderen Video zu sehen, das auf TikTok ist. Das ist erlaubt. Man darf jetzt nicht auf TikTok Videos posten, wo Ausschnitte sind aus Instagram oder YouTube. Das wollen die gar nicht. Man darf nicht andere Plattformen promoten, was witzig ist, weil Instagram erlaubt das ja voll. Also kann man sich auch seinen Teil zu denken. Aber so war es dann. Entweder dachten die, es wäre ein Instagram-Video, was verboten wird, oder sie dachten, es ist zu gewalttätig, was Quatsch ist, weil es war ein TikTok-Video und da war es auch okay. Es war diese Szene von Jason Derulo und der einen Zahn verloren hat, für die, die es gesehen haben. Habe ich nicht gesehen, nein. Es ging halt viral. Darüber habe ich gesprochen. Und dieses Video wurde offline genommen und dann wurden meine Folgevideos auch nicht gut ausgespielt. Es war klar, was da passiert ist. Ich habe die Terms and Conditions verstoßen und dann wurde ich quasi bestraft. Das passiert vielen. Das Ding ist, ich habe keinen Verstoß gemacht, es wurde auch nicht begründet. Und das ist eben der Punkt, den ich nicht so gut finde. Die Kommunikationspolitik von TikTok ist nicht optimal. Ich habe bis heute keine Begründung. Ich habe Einsprungen gelegt, keine Antwort bekommen. Das sind so Sachen, die stören dann natürlich. Und selbst für Younes Zarou, der der Drittgrößte ist in Deutschland, hatten wir kleinere Probleme. Es gab nicht immer sofort eine Antwort. Hat immer gedauert, aber ich kann es auch verstehen, weil TikTok einfach gerade so ... Und ich weiß selbst als Unternehmer, wie es ist. Wenn mein Student wächst, bleiben Sachen liegen und macht Fehler. Und diese Fehler sind safe passiert. Und das ist dann der zweite Teil deiner Frage: Steckt da politische Motivation hinter? Kann ich schwer einschätzen. Bin ich auch vielleicht nicht der richtige Ansprechpartner? I don't know. Also es gab Fehler in der Vergangenheit, ganz klar, dass Videos offline genommen wurden, beispielsweise Kritik gegen die Euguren. Aber die TikTok hat ja gesagt, das war eine menschliche Entscheidung, menschliche Fehler. Vielleicht Menschen, die nicht in die Juniorik waren und die dann zu viel Macht hatten, die das Video dann offline genommen haben, weil sie haben diesen redaktionellen Hebel, der sehr stark ist, der sehr viel stärker als auf Instagram. Video ging offline, gab einen Shitstorm, ist jetzt vor ein paar Tagen wieder passiert. Da gab es auch Videos, Black Lives Matter, die wurden offline genommen, gab Beschwerden, Videos waren wieder da. Solche Sachen passieren ständig, aber ob die viel politische Motivation dahinter steht, da halte ich mich zurück. Ich glaube, dass da auch viel Lärm nichts gemacht wird oder es größer aufgebaut wird, als es ist, weil es nicht die chinesische Plattform ist. Und wenn wir ehrlich sind, hat Facebook auch sehr, sehr viel schon da betrieben und da glaube ich, wurde schneller verziehen als jetzt bei TikToks Fehlern. Okay. Das heißt, ich could be an honest mistake. Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich merke, dass TikTok besser wird. Das muss ich wirklich sagen. Es gibt weniger Shitstorms, es gibt weniger Probleme, die Antworten werden schneller. Sie lernen dazu, sie haben jetzt weitere Manager eingestellt auf Sea Level für Kommunikationsberatung und Pressesprecher. Also sie werden schon besser. Und man merkt ja auch, dass immer mehr Marken dem Ruf von TikTok natürlich folgen. Du hast es gerade erwähnt, dass das Hashtag-Kampagnen natürlich eine ganz wichtige und wesentliche Rolle spielen bei TikTok. Hier kommt eine Frage dazu aus unserem Zuschauerkreis: Woran liegt es eigentlich, dass manche Branded-Hashtag-Kampagnen auf TikTok extrem gut funktionieren und andere wiederum gar nicht? Was ist da so ein bisschen der Erfolgsfaktor, den du vielleicht auch mit deiner Erfahrung herausgemacht hast? Wann geht was echt viral und wann, na ja, scheitert es schon am Anfang? Also ich würde die fragende Person gerne ein Beispiel bitten für eine Hashtag-Challenge, die nicht performant war, weil die, die gemacht wurden, die größten, die gemacht wurden, waren eigentlich alle performant. Ich glaube, die schlechteste hat 70 Millionen Views oder so. Also das würde ich jetzt nicht als Fail bezeichnen. Was problematisch war, das muss man schon sagen, da schreibe ich auch offen drüber – wie gesagt, nehme ich mal kein Blatt vor den Mund und finde nicht alles gut, was auf TikTok läuft –, war das Ausspielen von Werbung. Und deshalb meinte ich aber auch immer, Hashtags Challenges funktionieren sehr, sehr gut, wenn man sie richtig umsetzt, jetzt nicht zu blöde Sachen macht oder so, oder zu platte Sachen. Aber das Ausspielen von Werbung ist ein bisschen kritisch, weil man das noch nicht so genau steuern kann bei TikTok wie bei Facebook. Und dann sehen zum Beispiel Veganer die Do the Kernel Challenge von KFC und sagen halt: „Was ist denn das für ein Scheiß auf meiner For You-Page? Also das sind reale Kommentare. Und das wird natürlich am meisten gelikt. Und bei TikTok ist es so, dass die meisten gelikten Kommentare auch noch oben sind. Anders als Instagram. Instagram macht das sehr, sehr bewusst. Instagram will keine Shitstorm Plattform sein. Facebook will diese politische Kontroverse und deshalb werden Kommentare am besten ausgespielt, die meisten Engagement kriegen. Instagram macht das nicht. Tiktok macht das schon. Und das fliegt ihnen so ein bisschen selbst in die Ohren, weil wenn es einen Shitstorm gibt, dann gibt es auch einen auf TikTok und dann kommen halt solche Kommentare, wie der eben genannte, von Veganern, die sagen: „Warum kriege ich diese Werbung hier? Oder Kaufland hat was gemacht, auch während Corona, genau wie KFC, was ja auch schon ein bisschen kritisch ist. Warum wirkt man Fast-Food-Restaurants, die gerade geschlossen sind, während Corona? Also habe ich auch nicht verstanden. Vom Zeitpunkt her war ein bisschen unglücklich, würde ich behaupten. Trotzdem eine sehr performante Kampagne für KFC. Kaufland hat eine Werbung gemacht mit zwei Creatern, die dann zu nah beieinander waren im Supermarkt. Der eine hatte die Maske falsch herum auf. Ja, auch das wurde auch noch als Werbung ausgespielt von Leuten, die die Creator nicht kannten, weil es eben eine Werbung war und nicht jemand, der dem gefolgt hat, auch schlechte Resonanz. Bei solchen Sachen muss man ein bisschen aufpassen, aber mit der richtigen Message und der richtigen Umsetzung ist TikTok viel potenter als jede andere Plattform gerade. Das ist nicht von der Hand zuweisen. Du hast gerade das Thema Advertising erwähnt und auch, dass da eben die Targeting-Möglichkeiten nicht so ausgeprägt sind, wie man die entsprechend auch, zum Beispiel von Facebook gewohnt ist. Schab, ich weiß, du hast noch ein paar Fragen gesammelt, auch zum Thema Advertising auf TikTok. Sofern würde ich an der Stelle einmal an dich übergeben. Gerne. Adil, hi, Servus aus Osnabrück und freut mich, virtuell zumindest kennenlernen zu dürfen. Ich habe tatsächlich ein paar Fragen im Bereich des Ad-Technologie-Segments. Ich hoffe, dass ich dir da ein paar Hypothesen entlocken kann. In den letzten Wochen ist tatsächlich auch viel passiert. Tiktok hat ein absolutes Hyper-Growth hingelegt, wächst wahrscheinlich schneller als die Organisationsstrukturen. Bytedance versucht jetzt viele Dinge nachzuziehen. Das hast du ja gerade auch noch mal sekundiert. The Trade Desk ist ja jetzt auch keine kleine Pommesbude, wo er hat angekündigt, über seine eigene DSP letztendlich an das Inventory von TikTok rangehen zu können. Sprinkler darf jetzt in stream Video Ads letztendlich positionieren. Wenn du den gesamten Werbekuchenmarkt mal so anschaust, im Social-Media-Bereich muss man ganz klar sagen, gibt es einen ganz, ganz klaren dominanten Part. Das ist Facebook mit seinem Facebook und mit seiner Instagram Reach. Snapchat spielt da tatsächlich, was die Werbespendings angeht, eine sehr, sehr untergeordnete Rolle. Bytedance noch viel, viel weniger, weil die sich so langsam erst öffnen. Reach ist ja da. Hast du ja gerade auch ganz klar sekundiert. Deswegen würde ich meine Frage in zwei Bereiche sekundieren. Erstens, wäre es klasse, wenn du eine Hypothese aufstellen würdest, wo steht Bytedance und TikTok, was das Werbespending im Social-Media-Milieu angeht, vielleicht bis Ende dieses Jahres? Und die zweite Fragestellung ist: Hat TikTok heute schon logische Systeme? Tiktok ist ja ein sehr, sehr AI-driven-Unternehmen. Er hat ja AI wesentlich intensiver implementiert, als es andere getan haben, auch schon in einer sehr, sehr frühen Phase. Kann TikTok heute überhaupt seine Reach ohne Weißes in Richtung Werbevermarkter anbieten? Bieten die überhaupt diese Logiken wie Viobility und bin ich im richtigen Umfeld aktiv etc. Wie stehst du zu diesen zwei Punkten? Ich kann Also ich bin kein Experte für Ads, sage ich an der Stelle, sondern ich bin sehr gut in Influencer Marketing, Content Creation, Content Marketing. Gleichwohl, ich. Die Punkte, die du gerade genannt hast, sind mir natürlich schon bewusst. Es gibt schon Werbung, die gut performt. Also kann ich das nur auf dem Niveau beantworten. Das war zum Beispiel die Kampagne von Ahoi mit Friedrich Lichtenstein, der eine sehr gute Reputation hat in der Generation Z. Und die Werbung wurde niedrig fünfstellig – ich glaube, das darf ich nennen – beworben vom Budget her und hat, ich glaube, 26 Millionen Views bekommen. Also recht gute Werte, würde ich behaupten, in der relevanten Zielgruppe mit Ahoi-Brause. Hat sie auch Katjas gehört. Und ich glaube, es steht und fällt damit wie ... Ich habe gerade das Beispiel von Kaufland gebracht: Was ist eigentlich die Message dahinter? Es gab zum Beispiel auch eine Werbung, fällt gerade nicht das Unternehmen ein, ich glaube, Rossmann. Ich glaube, Rossmann, die so eine Szene gemacht haben, so in so einem Berliner Club während der Corona-Zeit nachgestellt. Vielleicht habt ihr es gesehen. Und dann gab es da einen Türsteher, der vom Rossmann stand und da war so ein Nebel im Hintergrund. Da ist eigentlich nur noch Rossmann reingegangen. Also das war eine total relevante und passende Message, die halt auch extrem gut ankam. Und dann, dann ist Werbung auch sehr, sehr performant. Also ich glaube schon, dass es funktionieren kann. Ich bin sogar überzeugt, dass es funktionieren wird, aber die Unternehmen müssen eben lernen, wie. Und wenn dann Gute dabei sind, wie jetzt in dem Fall, ähm, wer war denn das? Wir hören gerade die Unternehmen nicht ein, die es gemacht haben für Ahoi und Rossmann, aber ich glaube, Jung von Matt war involviert bei einer der beiden Sachen. Also wenn man wirklich die richtige Werbung macht, dann kann die auch sehr, sehr gut ankommen und dann ist es performant und dann kann Magie passieren. Kriegen aber viele aktuell noch nicht hin. Und da ist eben diese Werbesensibilität der Generation Z auch herausfordernd. Ähm, das zu dem einen Teil der Frage. Aber ich glaube schon, dass da ... Das ist das, was ich meinte, mit Agenturen müssen sie ihre Rolle neu definieren, weil der kreative Teil wird deutlich relevanter. Ähm, bei Instagram funktioniert Werbung, auch wenn sie ein bisschen platter ist oder ein bisschen konfrontativer, ein bisschen offensiver. Das wird auf TikTok einfach gebasht und dann hast du einen kleinen Shitstorm. Der zweite Teil deiner Frage: Wird TikTok das monetarisieren? Also so habe ich jetzt die Frage mal interpretiert. Da bin ich fest von überzeugt. Erstens wegen dem ersten Teil der Frage: Ich glaube, sie kriegen das hin, auch wenn es herausfordernder ist. Da ist Facebook deutlich weiter und wird auch noch einige Jahre Vorsprung haben. Ganz sicher. Und sie haben die Hashtag-Challenges, die sehr, sehr gut funktionieren. Und, ähm, und auch noch andere Formate, bei denen sie mitverdienen können. Ähm, es gibt ja den Creator Marketplace. Das heißt, sie versuchen sich auch, äh, werden sich auch langfristig versuchen, Teil dieses riesen Schattenmarktes Influencer-Marketing zu sichern, was ja Instagram auch jetzt gerade erst anfängt. Also bisher verdienen sie ja nicht mit. Das ist eigentlich der größere Kuchen und, äh, und da verdient Instagram kaum mit. Oder ist zumindest langfristig der größere Kuchen. Und, ähm, jetzt hatte ich noch einen anderen Punkt. Ah ja, genau. Auch das, auch das-- Es gibt ja auch diese Live-Funktion von Creatorn, bei den TikToks, die sich dreißig bis fünfzig Prozent der Coins, die gespendet werden. Und das ist schon substanziell. Ich kenne ja die Zahlen von allen Creatorn. Äh, auch, ähm, die bleiben auch bei TikTok. Und zu guter Letzt: Native Shoppen. Wenn man sich das Original anschaut, Douyin, dann sieht man, wohin die Reise geht bei TikTok. Du kannst bei Douyin, wenn jetzt irgendwie, es gibt irgendwie ein witziges Video mit 'nem Möbelstück, dann kannst du wirklich mit zwei Klicks – ich hab das auch schon gesehen, äh, auf einem Smartphone, konnte da ein bisschen rumscrollen. Das ist wirklich eine Mischung aus, ähm, aus Disneyland und, und, und, und Süßwarengeschäft. Das ist crazy. Es ist alles am Blinken und am Leuchten und du kannst mit zwei Klicks, kannst du alles, was du da siehst, kaufen oder alles von Creatorn, die einen Shop haben oder eben Unternehmen, die einen Shop haben, hinterlegt haben und dann verdienen die da auch mit. Insofern mache ich mir, was die Monetarisierungsmöglichkeiten angeht, von ByteDance gar keine Sorgen. Und wenn ByteDance an die Börse geht, IPO startet, würde ich sofort investieren, weil ich davon überzeugt bin, dass das eine oder andere sogar weiter ist als Facebook gerade, was zum Beispiel das native Shoppen angeht. Ja, IPO wurde ja verschoben, aber das wird andere Hintergrund haben. Eine kurze Frage noch mit der Bitte, Adil, dass du dich da kurz fasst, weil wir ein bisschen über der Zeit sind, aber es ist ein super spannendes Thema. Deswegen würde ich dir die Frage dennoch gerne stellen. Ähm, wenn man sich soziodemografisch die Zieksrufe von, von TikTok anschaut und die einfach mal mit Instagram und Snapchat vergleicht, sieht man, dass eigentlich der Overlap mit Snapchat deutlich höher ist. Du hast gerade natürlich sehr, sehr häufig ... Also ich challenge dich jetzt ganz bewusst bei der Frage. Du hast heute ganz, ganz häufig darauf differenziert, dass Instagram, äh, unter, unter TikTok sehr, sehr stark leiden wird oder heute schon leidet. Obwohl man sagen muss, dass soziodemographisch ja eigentlich eher Snapchat unter die Räder geraten wird, zumindest wenn man sich den Overlab anschaut. Vielleicht dazu kurz eine Hypothese von dir: Wer wird im Long term stärker leiden? Snapchat oder Instagram? Oder beide? Wahrscheinlich beide. Also am Ende des Tages ist es ja, ne, Angebot und Nachfrage. Man hat soundso viel Zeit der Leute am Handy und die verteilen sich auf soundso vielen Plattformen und ich glaube, beide werden leiden. Und, ähm, ein Beispiel dazu vielleicht, wie smart TikTok ist, der Deal mit Lisar und Lena, das ist ja total offensichtlich. Lisar und Lena posten nur noch TikTok-Inhalte und, äh, reposten die dann auf Instagram. Und, ähm, das ist halt schon krass. Also auch Creator verbringen deutlich mehr Zeit auf TikTok, weil es dann auch aufwendiger ist, Content zu machen. Und wenn man sich anschaut, das messen wir gerade: Wie viel posten eigentlich große Creator, die jetzt auf TikTok angefangen haben? Dann nimmt das ab. Und, ähm, es gibt leider noch keine Zahlen oder wir haben keine Zahlen, wie das Konsumverhalten ist und die Nutzungsdauer, aber erneut meine Bubble, mit Vorsicht zu genießen, ist deutlich weniger auf Instagram aktiv. Okay. Insofern bin ich da gespannt auf Zahlen, aber ich bin sicher, dass Instagram jetzt schon leidet. Und ob mehr auf Snapchat, kann ich nicht sagen, weil Snapchat ist wirklich nicht auf dem Schirmer. Cool, Adiel. Erst mal herzlichen Dank. Also coole Insights von dir und, äh, schöne Grüße. Und, äh, ja, wir freuen uns auf die nächste Bibel. In dem Sinne, ähm, herzlichen Dank für deine Zeit. Sehr gern. Hat mich gefreut. Viel Spaß noch. Genau, danke. Mario.
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