Gleich geht's los mit Werbepsychologie, X-Video-Ads, Tipps und Tricks für Video-Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram. Das ist doch ein, äh, klasse Einstieg in den Nachmittag, würde ich sagen. Und wer uns als Speakerin beehren wird, erfahrt ihr jetzt im Speaker-Trailer. (Musik läuft) Jawohl, jetzt für euch und für uns am Start die liebe Lena Gmeiner. Lena ist seit, ja, gut zwei Jahren bei AdsVenture tätig, als Performance-Marketing-Managerin und Creative-Designerin. Also das Creative-Thema ist ihr Steckenpferd. Dafür steht sie heute als Expertin hier mit ihrem Vortrag und be Rede und Antwort der Q&A. Sie hat, ähm, Mediamanagement und Werbepsychologie studiert. Also ihr hört schon wieder, ähm, Psychologie, ähm, hatten wir ja schon im, im Titel und findet sich auch in ihrem, im Studium, im Ursprung wieder. Sie war auf Station bei Burda Media und Just Spices und ich würde mal behaupten, kaum jemand kennt Lena nicht, der sich ernsthaft mit Social Advertising beschäftigt, denn sie ist als, ja, gern gesehene und beliebte Speakerin auf den Online-Marketing-Konferenzen, ähm, gerade im deutschsprachigen Raum unterwegs und auch als, ähm, Gastautorin hin und wieder in Reports und Co. zu finden. AdsVenture, ähm, ist für mich persönlich immer in der Vergangenheit eine tolle Quelle gewesen, ähm, für Tutorials, Best Practices aus dem gesamten Social-Advertising-Kosmos. Also ich weiß gar nicht, wie viele Jahre das zurückliegt, als ich schon irgendwie mir AdsVenture-Inhalte reingezogen habe. Da hat der liebe Kollege Flo Litterist, ähm, schon immer ordentlich einen rausgehauen. Ähm, AdsVenture ist aber vielmehr eine Performance-Marketing-Agentur mit sieben Mitarbeiten und klarem Fokus auf Paid Social. Und, ähm, sie haben unter anderem einen, ähm, Podcast am Start, in dem man regelmäßig reinhören kann. Man kennt sie von, ähm, vielen Konferenzen, ähnlich wie Lena, auch der Kollege Flo, auch schon der OM-- äh, bei der OMKB in der Vergangenheit auf der Bühne gewesen. Und sie betreuen Kunden wie Bitterliebe, Junglück und, ähm, viele weitere. Lena, bist du uns zugeschaltet? Kannst du mich hören und sehen? Ich kann dich hören und sehen, ja. (lacht) Lena, herzlich willkommen. Lena, du bist selber ja, ähm, auch 'n bisschen in der Welt des Influencer-Marketings selber aktiv, oder? Kann man doch fast so sagen. Doch, stimmt schon. Stimmt schon. Deswegen ist es immer ganz gut, beide Blickwinkel auch irgendwie vereint zu haben. Ja, total, äh, total spannend. Ich war gerade erst noch, ähm, die Tage auf deinem Channel und, äh, auf jeden Fall, äh, großen Respekt, sehr ästhetischer Eindruck. Gefällt mir sehr, sehr cool. Schön, Lena, ähm, du hast uns 'n tollen Vortrag mitgebracht, Werbepsychologie X Video Ads, Tipps und Tricks für Video-Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram. Ich hatte grad schon erwähnt, du hast ja Medienmanagement und Werbepsychologie studiert. Das begleitet dich also dein ganzes Berufsleben wahrscheinlich so durch, das Thema, auch das Psychologische dahinter, oder? Total. Also es hat mich damals schon fasziniert während dem Studium und, ähm, noch spannender fand ich dann, ähm, das ganze Thema so 'n bisschen auf die Praxis zu übertragen und dann doch zu merken, ah, das, was man in der Theorie lernt im Studium, das kann man irgendwie doch auch ganz gut für die Praxis gebrauchen. Total cool. Und wenn dann dir-- auch wenn man die passenden Kunden dazu hat und das Budget dahinter, dann setzen die Learnings auch noch mal viel mehr ein. Wir freuen uns total auf deinen, ähm, Vortrag und ich würde dir jetzt das Wort übergeben und dann sehen wir uns gleich wieder zu Q&A. Viel Spaß. Perfekt. Danke dir. Danke für die liebe Anmoderation auch vor allen Dingen. Und dann, genau, starten wir auch direkt mal rein. Ähm, und hier noch mal mein Thema präsentiert. Ähm, aber ich will gar nicht so viele Worte auch vorweg, äh, ja, äh, sagen, weil, ähm, jeder, der mich kennt und der auch schon mal 'n Vortrag von mir gesehen hat, weiß, die sind immer pickepackevoll, ähm, weil ich immer so, so viel, äh, zeigen möchte, euch irgendwie an die Hand geben möchte, dass es immer, äh, auch ein guter Sprint, sag ich jetzt mal, ist. Aber umso besser, dann kommt ihr alle wieder ein bisschen, werdet ihr wach nach der Mittagspause, ähm, und, ähm, schlaft hier nicht weg, sondern, ähm, ich hab ganz, ganz viel auf jeden Fall mitgebracht. Und wir steigen auch direkt rein. Wir schauen uns so ein bisschen an, um mal so ein bisschen auch noch mal in das Thema reinzukommen: Was ist eigentlich grade so Status quo? Was ist los in der Social-Media-Welt? Dazu muss ich, glaube ich, auch gar nicht so viel sagen, weil, ähm, hier sind wahrscheinlich auch schon absolute Experten unterwegs und jeder, der sich mit dem Bereich beschäftigt, äh, weiß eben, dass es da auch gerade in letzter Zeit super, super viele Änderungen gab und wir uns alle so ein bisschen auch, äh, neu orientieren müssen und anpassen müssen auf die Plattform. Aber was eben auch ein ganz, ganz großes Trendthema ist und deswegen auch natürlich mein Titel: Schon zwanzig Prozent der Zeit auf Instagram werden tatsächlich in Reels verbracht und die Tendenz ist laut Zahlen, laut Statistik auf jeden Fall auch steigend. Also man sieht schon, dieses Videothema, weil Reels bestehen nun mal natürlich primär aus Videos, ist einfach 'n ganz, ganz starkes Format, was man definitiv nicht außer Acht lassen sollte. Es ist so 'n bisschen wie damals auch, als die Stories angefangen haben, wo jeder sich so 'n bisschen dran probiert hat. Stories sind mittlerweile schon wieder sozusagen out. Ähm, Reels sind definitiv auch eine Platzierung, gerade wenn man eben im Social-Media-Advertising auch unterwegs ist, ähm, die man nicht außer Acht lassen sollte und wo man definitiv auch jetzt schon präsent sein sollte. Und das natürlich mit den richtigen Videos, aber wie ihr die erstellt, das kommt natürlich später noch. Sonst würde ich diese Zahl natürlich auch nicht einfach so in den Raum werfen. Und auch ein ganz, ganz, äh, klassisches Thema, was wir uns natürlich auch anschauen müssen: In meinem Titel steht zwar, ähm, Video Ads, ähm, für Instagram und Facebook, also für die ganze Meta-Plattform, aber, ähm, heißt nicht, dass man diese Videos, die ich euch auch gleich zeige, mit Best-Practice-Sachen, nicht auch für TikTok verwenden kann, weil wir nennen es mittlerweile auch die TikTokification von Instagram. Und ich glaube, jeder, der auch eben Social Media ein bisschen unterwegs ist, hat auch diesen großen Aufruhr mitbekommen: „Oh mein Gott, Instagram verändert sich." Äh, Instagram soll irgendwie, ähm, ja, auch sich optisch verändern. Es soll eben auch auf Full Screen ausgeweitet werden, und zwar Videos primär auf Full Screen. Und damit einher ging nämlich auch so 'n bisschen das ganze Thema los: Es ist- Sollen auch primär Videos gepusht werden und eben, ähm, ich wurde schon angekündigt eben, ich bin selber auch als kleine Mikro-Mini-Mini-Influencerin unterwegs, ähm, und man merkt auch tatsächlich, wenn man Sachen postet, Fotos finden überhaupt keinen Anklang mehr, aber eben Reels, Videos, da kriegt man auf einmal wieder Reichweite, wo man irgendwie vor Wochen noch von geträumt hat, die man eben gerade momentan mit Fotos nicht mehr abgreifen kann. Und auch da sieht man, wie wichtig dieses Thema einfach in Zukunft auch wird. Die Tiktokification und der Full Screen wurden ein bisschen abgeschmettert, ähm, wurde ja auch wieder so ein bisschen zurückgerudert. Nein, wir machen es nicht. Ähm, auch wenn die ersten, äh, Tests auch draußen waren, wir nehmen es wieder zurück. So sieht das Ganze übrigens dann auch aus. Also wer es vielleicht auch selber als, äh, als Beta bekommen hat, weiß, wie das Ganze aussieht, wer es noch nicht gesehen hat. Also wirklich hier, links seht ihr ein Video, Full Screen, das nimmt den kompletten Screen eben ein und rechts daneben, äh, stattdessen eben Bildformate, die natürlich auch noch stattfinden. So ist es nicht. Also man kann auf jeden Fall auch noch normale, äh, ja, Still Images auch, ähm, als Werbeanzeige verwenden. Aber ihr seht schon den kleinen feinen Unterschied, dass oben und unten einfach noch schwarze Balken gesetzt werden und es natürlich irgendwie nicht so schön und nativ sich einfügt in dieses ganze Full-Screen-Format, wodurch es natürlich noch viel, viel mehr auch schreit: „Werbung, ich bin Werbung, ich bin irgendwie, äh, auch so ein bisschen, äh, was anderes." Also deswegen ist es nicht mehr dieses Native, wenn eben dieser Full Screen auch ausgeweitet wird. Aber wir sind gespannt. Es wurde wieder zurückgerudert. Wir sind uns aber dennoch sehr, sehr sicher, dass da auch in nächster Zeit einiges kommen wird und dass dieses, sagen wir mal, videobasierte Update primär im Hintergrund wahrscheinlich ablaufen wird und man auch merken wird, dass einfach Videos viel, viel mehr auch gepusht werden. Und tatsächlich ist es auch was, was wir extrem viel in allen von unseren Accounts merken, dass die Unternehmen und die Marken, die jetzt schon auch sehr, sehr stark auf den Videofokus gehen, dass die Accounts sich gerade unglaublich gut auch skalieren lassen. Wir haben auch gesagt, Sommerloch kennen wir gerade gar nicht mehr, ähm, weil eben auch ganz, ganz viele schon auf den Videotrend aufgesprungen sind und wir auch merken, dass eben der Account dadurch auch stark, stark wachsen kann, wenn man eben auf das Videoformat auch weiter eingeht. Da noch mal ganz, ganz kurz eine Folie zu mir, aber auch da will ich gar nicht viel sagen. Ich wurde schon so lädt angekündigt und eigentlich hat das auch schon alles umfasst, was ich mache. Ähm, ich bin Lena für diejenigen, die mich noch nicht kennen. Ähm, ich darf dieses ganze Social-Media-Advertising-Thema schon eine ganze Weile auch machen, ähm, und eben, wie vorher auch schon gesagt wurde, habe mich schon relativ früh auf dieses ganze Thema Creatives spezialisiert, weil bei mir immer schon eine Hälfte von mir war immer eben, eben die, die Kreativliebende, die, die einfach super gerne zeichnet, sich irgendwie kreativ auslebt. Und auf der anderen Seite habe ich aber genau das andere geliebt. Ich habe das geliebt, irgendwie dann Daten zu analysieren und so ein bisschen die Verbindung davon, äh, auch zu knüpfen. Äh, und deswegen, äh, habe ich mich in dem Bereich auch spezialisiert und, äh, bin sehr, sehr froh, dass ich das gemacht habe. Und ich sag's immer wieder, ich hab das schon ganz, ganz früh gepredigt: Creatives werden wichtig, Creatives sind wichtig. Früher wurde ich noch immer ein bisschen belächelt dafür, weil dann viele gesagt haben: „Ja, aber du brauchst natürlich auch die richtige Targeting-Strategie. Du brauchst irgendwie, äh, du, den Account-Funnel-Setting, ne? Alles schöne Begriffe, ähm, die jetzt langsam immer mehr verklingen und immer stummer werden. Äh, und tatsächlich, gerade wenn man im Social-Media-Advertising-Bereich unterwegs ist und einfach nach wie vor, nach diesem ganzen Update, iOS-Update, noch eine gute Performance in seinem Account sehen will, muss man sich früher oder später mit dem Thema Creatives beschäftigen, womit ich, also wodurch ich sehr, sehr froh bin, weil dieses Thema jetzt einfach eine riesen, riesen Relevanz auch, ähm, bekommt. Aber nichts desto-- stehen wir nach wie vor und das hat sich tatsächlich nicht geändert, äh, auch nach iOS vierzehn et cetera und den ganzen Änderungen. Niemand ist wirklich auf Facebook oder generell auf Social Media, Instagram, TikTok unterwegs, deine Produkte zu kaufen. Genau vor der Herausforderung stehen wir, wenn wir Werbeanzeigen auf Social Media schalten, weil eben Social Media ein klassisches Lean-Back-Medium ist, wie man das auch so schön nennt, ne. Die Leute wollen sich zurücklehnen, die wollen sich berieseln lassen, sie wollen sich inspirieren lassen, gerade eben auf Instagram noch viel, viel stärker und auch auf TikTok. Das ist ein reines Entertainment-Media, was die Leute da sehen wollen und da wollen die keine Werbeanzeigen sehen. Aber dass es dennoch funktioniert – und dafür sind wir ja heute auch da oder dafür bin ich natürlich auch da – gucken wir uns heute mal so ein bisschen drei Steps an und wenn wir diese drei Steps durchgehen und ihr das alles so ein bisschen im Hinterkopf behaltet, wenn ihr zukünftig Werbeanzeigen erstellt oder insbesondere eben Video-Werbeanzeigen erstellt, dann kann eigentlich fast gar nichts mehr schiefgehen. Also das ist die absolute Checkliste, die wir jetzt heute hier durchgehen und dann, ähm, ja, sollte das auf jeden Fall auch alles passen und wir steigen direkt auch ein. Wie schaffe ich es trotzdem, dass die Leute irgendwie meine Produkte wahrnehmen, meine Marke wahrnehmen? Das ist ja eigentlich gerade jetzt heutzutage auf Social Media tatsächlich der erste Step, wo wir anfangen müssen, dass die Leute erst mal mich wahrnehmen, meine Werbeanzeige wahrnehmen, weil das ja heutzutage gar nicht mehr so einfach ist. Und ich habe jetzt bewusst auch, ähm, ich habe ganz lange, ähm, die schöne Goldfisch-Thematik hier in meiner Präsentation gehabt, habe es aber bewusst auch weggelassen, weil das wirklich auch schon mittlerweile überholt ist. Aber was natürlich nicht überholt ist – und da braucht keiner drum rumreden – das ist statistisch erwiesen, das ist wissenschaftlich fundiert, äh, erforscht, dass eben unsere Aufmerksamkeitsspanne extrem gesunken ist. Und ich glaube, jeder, der selber mal in sich reinhorcht, ähm, was ich auch öfters mal mache, mich selber so ein bisschen zu evaluieren, weiß, dass ich nicht mehr weiterweiß. Das ist einfach zu viel es. Wir werden von allen Plattformen, gerade wenn man auf allen irgendwie Social Media, ähm, ja, Plattformen unterwegs ist. Wir werden überhäuft mit Content, sei es jetzt egal, Werbeanzeigen, normaler Content, äh, Informationen, die auf uns täglich einprasseln, dass wir eben auch viel, viel stärker selektieren wie früher. Also wenn wir hier auch die Zahl sehen, 2000 waren das noch, äh, zwölf Sekunden Aufmerksamkeitsspanne. Wir sind mittlerweile (kichern) bei drei bis fünf Sekunden und mobile ist es noch mal geringer. Also deswegen müssen wir versuchen, die Aufmerksamkeit innerhalb der ersten Sekunden auf jeden Fall von den Leuten abzugreifen, dass sie erst mal irgendwie hängenbleiben, erst mal stoppen bleiben, damit eben genau das passiert, dass die Leute erst mal denken: „Ah, das, das sieht zumindestens mal interessant aus." Das ist der erste Step, den wir erreichen wollen mit einer Werbeanzeige. Und dann geht es natürlich im nächsten Step, äh, auch weiter. Aber das ist ein ganz, ganz großer Punkt, eben genau diese Aufmerksamkeitsspanne abzugreifen. Und ihr seht hier schon zwei, ähm, kleine Beispielvideos, ähm, wo eben genau auf die Aufmerksamkeitsspanne so ein bisschen abgezielt wird, weil hier einfach in dem Video, innerhalb von dem Video passiert noch was, und zwar es ploppt was auf, es fällt was runter, äh, es kommt was rein in das Video und das innerhalb von den ersten paar Sekunden, was natürlich sehr, sehr aufmerksamkeitsstark auch ist. Und da selektieren wir dann: „Ah, das finde ich irgendwie interessant oder nicht." Aber das passiert natürlich auch innerhalb von Sekunden und das ist natürlich auch das Doofe auch auf der anderen Seite daran: Äh, unterbewusst natürlich passiert alles. Also wir entscheiden ja ganz, ganz viel unterbewusst aus dem Bauch raus. Ähm, und so ist es eben auch auf Social Media: Was wir konsumieren, welchen Content wir sehen wollen, passiert ganz, ganz viel innerhalb von ein paar Sekunden, eben unterbewusst. Und da kann man eben genau ansetzen und zu sagen: Ich versuche genau diese Spanne so ein bisschen abzugreifen, indem ich eben Sachen da so ein bisschen, äh, reinfliegen lasse, um die Aufmerksamkeit auch abzugreifen, weil ihr müsst euch vorstellen: Was passiert eigentlich? Und jetzt gehen wir auch ein bisschen, ähm, wir springen immer so ein bisschen zwischen Werbepsychologie und, äh, Praxisanwendung, damit ihr natürlich auch immer direkt die Verbindung dazu habt. Weil ihr müsst euch vorstellen: Was passiert eigentlich mit, wenn ich jetzt eine Werbeanzeige sehe? Also ihr seid quasi der Absender, weil ihr schickt was auf mich zu. Ihr schickt sozusagen eben eine Information, ist es letzten Endes eben eine Werbeanzeige auf mich oder zu mir. Ich entscheide innerhalb von Sekunden: Nehme ich den oberen Weg oder nehme ich den unteren Weg? Und was bedeutet das sozusagen? Der obere Weg heißt eben: A) Ich finde das relevant, ich finde das interessant. Das sind-- Das kann oftmals ein Unterschied sein. Manchmal finde ich einfach nur was interessant, ist aber gerade für mich einfach nicht relevant. Aber trotzdem denke ich, ich bleibe zumindest mal hängen. Das, was wir vorher gesehen haben: „Ah, ich finde es irgendwie interessant." Ich bleib mal hängen, was mir die Werbeanzeige denn noch so Schönes verkaufen möchte oder zeigen möchte. Dann bin ich schon mal involviert. Ich bin schon mal irgendwie so ein bisschen getriggert und eben, ich, ich fange auch langsam an, so ein bisschen das Produkt wahrzunehmen, die Marke wahrzunehmen, was auch immer in der Werbeanzeige eben hier gespielt wird. Also ich bin schon ein bisschen eben involviert in dem Ganzen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich irgendeine Handlung durch diese Ad dann auch, ähm, ja, passiert, ist schon mal sehr, sehr hoch. Also das ist auch ganz egal. Das kann ein Klick sein, was ihr erst mal primär mit der Anzeige erreichen möchtet oder auch tatsächlich schon der Kauf. Ähm, also ganz egal. Auf jeden Fall bin ich hier schon mal so ein bisschen drin. Wenn ich es aber irgendwie nicht interessant finde, weil es hat mich überhaupt nicht gekriegt, swipe ich sofort-- Ich sage schon swipen. Ich scrolle sofort irgendwie hoch, runter. Eben, ich, ich wisch weiter in der Story, dann bin ich entweder schon direkt weg oder ich lasse es vielleicht auch so weiterlaufen nebenher, fühle mich so ein bisschen berieselt, aber es ist eine ganz, ganz oberflächliche Verarbeitung auch im Hirn. Also das, was wir eigentlich nicht wollen, weil wir wollen natürlich als Marke und als Produkt im Hirn von den Leuten verankert werden. Und es ist eben sehr, sehr hoch, dass ich nichts mache, was irgendwie die Werbeanzeige mir eigentlich verkaufen möchte. Aber ihr denkt wahrscheinlich: „Klingt alles schön und gut, aber ja, wie schaffe ich es denn eigentlich, dass meine Werbeanzeige relevant ist, dass ich" – man nennt es in der Psychologie das Relevance Set –, "dass ich in dieses Relevance Set eben von den Leuten auch komme?" Und das habe ich euch natürlich auch mitgebracht. (kichern) Und hier kommen wir auch zu dem klassischen AIDA-Modell, ähm, was sich auch jahrelang irgendwo in der Schublade befunden hat und irgendwie jeder kennt es und dacht dann immer so: „Oh Gott, das ist ja von achtzehnhundert, ist natürlich auch schon total veraltet." Aber nein, natürlich nicht. Man muss es immer so ein bisschen auf, auf heutzutage übertragen. Also man muss einen kleinen, äh, kleinen Übertrag machen, dann kann das AIDA-Modell auch sehr, sehr gut funktionieren, gerade eben, wenn wir in den Bereich reingehen wollen, neue Zielgruppen zu erschließen mit eben relevanter Werbung. Weil darum geht es auch eben primär auf Social Media mittlerweile oder im Performance-Marketing. Ich möchte ja immer wieder neue Leute akquirieren. Ich möchte ja-- Natürlich ist ein großer Kundenstamm super wichtig, aber jeder, der gerade irgendwie im Social Media Advertising unterwegs ist, weiß, dass Retargeting auch nicht mehr mal das war, was es mal war. Ähm, das ist nämlich super easy. Ich kann da irgendwie, äh, richtig gute Performance rausholen eben und spreche die Leute einfach wieder an, die schon mal auf meiner Webseite waren oder schon mal was gekauft haben. Das läuft leider heutzutage auch nicht mehr. Deswegen müssen wir weiterhin ganz, ganz oben ansetzen und sagen, wir wollen immer wieder neue Leute reinholen, immer wieder neue Zielgruppen, neue Kunden auch erschließen. Und darum geht es genau. Wir haben jetzt den ersten Punkt eben: „Okay, ich habe vielleicht irgendwie was eingebaut, was meine Awareness steigert, was eben die Leute erst mal dazu, äh, bringt, hängen zu bleiben. Dann? Das können wir nicht beeinflussen, hängt von den Leuten ab, finden sie es entweder interessant oder nicht. Wenn sie es interessant finden, dann geht es darum, natürlich eben diese Begehrlichkeit auszulösen, also die Bedürfnisse zu wecken. Und genau da muss man ansetzen, eben in das Relevanz Set reinzukommen, also relevante Werbung zu machen, weil wenn ich ein Bedürfnis von einem Menschen anspreche, dann ist es ja für den in dem Moment total relevant. Wenn wenn es ein banales Bedürfnis ist, dann ist es ja für den wow, hier bietet mir jemand eine eine Lösung für mein Bedürfnis, weil ihr müsst euch vorstellen, in der Psychologie gibt es zwei Arten von Bedürfnissen. Und zwar einmal die biologischen Bedürfnisse und die kognitiven Bedürfnisse. Die biologischen Bedürfnisse sind ganz simple, banale Sachen, kennt jeder und ihr seht auch hier, die Maslow Pyramide hat bestimmt auch schon mal jeder gesehen. Im Prinzip eigentlich, wenn ich Hunger hab, weiß ich, ich muss was essen, dann geht's mir besser. Und genau darum geht's eigentlich in diesem bei diesem Bedürfnisaspekt in der Psychologie. Es ist immer, wenn ich 'n Bedürfnis hab, dann ist eine Spannung da. Dann dann bin ich nicht zufrieden mit mit mir, weil eben da fehlt ja was. Ich hab ja 'n Bedürfnis. Und ich muss aber was machen, damit ich eben dieses Bedürfnis ausgleiche. Also es geht diese Spannungsreduktion in der Psychologie und das auch das, ne, das klingt alles immer so, oh Gott, was was machen wir da eigentlich, aber das passiert natürlich auch alles unterbewusst. Wenn's wenn's 'n biologisches Bedürfnis ist, dann ist das eben automatisiert. Wir wissen eben, wir müssen was trinken, wenn wir Durst haben. Aber wir sind eben grade im Social Media Bereich primär eben bei den kognitiven Bedürfnissen, also eben was, was wir vielleicht auch erlernt haben. Und hier setzt eben genau auch Werbung an, sondern ich muss ja eben den Leuten erst mal vielleicht auch bewusst machen, ah, ihr habt grad 'n Bedürfnis, weil das ist jetzt nicht 'n 'n Bedürfnis, wo man irgendwie, sondern das sind halt dann, weiß ich, das zehnte Paar Schuhe, aber nichtsdestotrotz will ich das den Leuten ja trotzdem auch verkaufen oder ich möchte mich gegen die Konkurrenz auch durchsetzen zu sagen, aber mein Produkt ist ja das bessere Produkt, weil eben ich zeig dir, wenn du das Bedürfnis hast oder ich zeig dir erst mal auf, vielleicht hast du ja das Bedürfnis unterbewusst und weiß es noch gar nicht. Und hier kommt meine Werbeanzeige, das Ganze dann auch aufzulösen. Und natürlich auch hier wieder 'n paar Beispiele mitgebracht. Hier geht's wirklich die direkte Ansprache von den Bedürfnissen. Und ihr seht hier auf der einen Seite eben 'n Kosmetikbeispiel, wo's eben dadrum geht, irgendwie gegen Augenringe auch zu helfen. Und man sieht auch den das direkte, quasi den direkten Vergleich. Hier ist es eher son bisschen auch problemorientierter, ne. Jeder, der irgendwie Augenringe hat, weiß, oh wow, wenn ich das Produkt benutze, dann wird mein Problem auch sozusagen gelöst. Oder auch hier eben, man fühlt sich vielleicht auch angesprochen, wenn man wenn man eben auch viel Stress hat, wenn man auch irgendwie Fulltime Job hat und kann dadurch eben auch, wird direkt auch das Bedürfnis von den Leuten in Form von einem Video auch angesprochen. Wenn's aber auch darum geht, eben noch, wie find ich denn eigentlich die richtigen Bedürfnisse? Weil oftmals steht man ja son bisschen vor dem Anfang, okay, das ist mein Produkt, meine Dienstleistung, das ist meine Marke, aber was ist denn eigentlich das Bedürfnis von den Leuten? Dann kann man sich das hier 'n bisschen genauer anschauen und zwar sind das die Life Force Eight, werden die auch genannt. Die hab ich mir nicht ausgedacht. Also die sind auf jeden Fall eben offiziell werden das eben die Lifeforce Eight auch genannt. Und das ist eigentlich alles, wonach wir Menschen primär auch streben. Das ist son bisschen eben angehängt an der Mastloff Pyramide, aber son bisschen auch in die neuere Zeit auch übersetzt. Und da gibt's zum einen eben die die primary ones, also die die first ones quasi und die second secondary ones. Und wenn ihr mal irgendwie auch für euch, für euer Produkt, für euer Unternehmen überlegt, es passt auf jeden Fall immer zu etwas. Manchmal nicht zu hundert Prozent, aber man findet sich irgendwo in beiden immer wieder und kann dadurch auch hier auch eben sagen, ah, meine Kunden, meine potenziellen Kunden haben vielleicht Bedürfnis xy. Was löse ich denn eigentlich mit meinem Produkt? Ah, dann transformiere ich das mal in Form eines Videokontents, wie ihr auch hier seht. Also hier sind unterschiedliche Bedürfnisse von den Lifeforce Eight quasi in einem Video auch übersetzt, wo es eben auch drum geht, genau diese Bedürfnisse anzusprechen, wie hier auf der rechten Seite angenehme Lebensbedingungen, Sauberkeit der Wohnung. Natürlich hier kommt das Putzmittel die Ecke und löst sozusagen eben genau dieses Bedürfnis, was vielleicht viele, viele Menschen haben, wenn sie das in Form von einem Video auch so übersetzt sehen. Aber auch eine ganz, ganz wichtige Frage ist immer, ja, wie komme ich denn überhaupt an die ganzen Botschaften? Wie kann ich denn überhaupt so was entwickeln? Und die Antwort ist darauf immer, Value Proposition Canvas. Vielleicht hat's der eine oder andere schon von euch gehört. Ich möcht's euch auch gar nicht so im Detail auch alles erläutern, weil eben ich hab ich guck nämlich immer nun bisschen auch auf die Uhr. Ich will ja auch nicht zu stark irgendwie überziehen und ich hab doch ganz, ganz viele Beispiele im Gepäck. Genau, worum geht's eigentlich? Es geht genau darum, dass man eigentlich guckt, was sind denn aus meiner Sicht, aus Unternehmenssicht die Vorteile von meinem Produkt? Und welche Probleme werden durch mein Produkt eigentlich gelöst? Das ist immer auf Unternehmensseite recht einfach auszufüllen und da sind alle immer ganz, ganz schnell, wenn man das auch irgendwie in 'ner Praxisaufgabe auch mit Unternehmen macht. Aber der wesentlich wichtigere Punkt ist nämlich der rechte Punkt, der blaue Kreis hier. Und zwar sind ist das eben das Customer Profile, also wirklich die Kundensicht. Und da geht's drum, sich mal wirklich ganz, ganz tief in den Kunden reinzuversetzen und zu überlegen, na, welche Wünsche, welche Bedürfnisse hat denn eigentlich mein Kunde? Und vor allen Dingen, und der wichtigste Punkt für mich immer, Was hier so unter Pains auch gekennzeichnet ist, was, wel-- was hindert ihn vielleicht auch daran, mein Produkt oder meine Dienstleistung zu nutzen? Hat er vielleicht auch Ängste? Gibt's Barrieren? Oftmals kann eine Barriere sein der Preis beispielsweise. Aber wenn ich das weiß, dass der Preis einfach ein riesen, riesen Problem ist, dann mache ich halt ab und zu immer mal wieder Sales, wo ich das ganze Thema irgendwie lösen kann. Also hier einfach mal sich wirklich ganz, ganz stark in den Kunden reinversetzen, dass man eben genau da ansetzen kann und erstmal rausfiltert, was sind denn überhaupt potenzielle Probleme, Bedürfnisse von meinen Kunden? Und es geht mittlerweile eben bei dem ganzen Videocontent-Thema viel, viel stärker in die Vorarbeit rein als dann... Also die Umsetzung ist auch aufwendig, aber man muss ganz, ganz viel davor noch mal ein bisschen vorarbeiten, was man früher eigentlich gar nicht gemacht hat, um eben auf gute Ergebnisse zu kommen, um eben auch guten Videocontent auch abzuliefern. Und zusätzlich zu diesem ganzen Aspekt, wenn man eben dann an dem Punkt ist und gesagt hat, ich habe jetzt alles ausgefüllt, ich weiß, welche Bedürfnisse mein Kunde hat, ich weiß, welche Probleme mein Produkt löst, ich weiß das alles, dann kommen wir hier zu dem Punkt, und zwar zu der Videoformel. Formeln sind immer super, weil die kann man immer eins zu eins so anwenden. Man muss sie dann auch natürlich noch übertragen und mit Leben befüllen, aber die sind schon mal ganz, ganz gut, um so einen gewissen, äh, ja, äh, so einen gewissen Anfang auch zu haben. Und darum geht es eben: Wie kann ich so ein Video genau mit den Aspekten aufbauen, dass ich die Bedürfnisse mit einbringe, dass es aber irgendwie auch für Social Media gemacht ist, dass es irgendwie auch relevant ist? Kommen wir wieder zu dem Thema, dass ich eben in das Relevanzset von den Leuten auch einsteige. Und da gibt es eben eine ganz, ganz simple Formel, die anfängt zum einen, es muss ein Intro geben. Das nennt sich hier so schön Hook. Das fängt immer mit einem Problem an, mit einem Bedürfnis, was die Leute haben. Das ist kein USP von dem, von dem Produkt an und für sich, dass es sagt: „Okay, das ist jetzt irgendwie in dem Fall jetzt atmungsaktive Bettwäsche." Ja, das ist schön und gut, aber das löst ja kein Problem in dem Aspekt, sondern eben nie wieder schwitzige Nächte im Sommer. Das löst mein Problem. Wenn ich schwitze im Sommer, dann weiß ich, okay, diese Bettwäsche löst mein Problem. Also man steigt immer mit einem ganz, ganz starken Intro ein. Dann gibt es auch hier zwei Wege. Es gibt einmal den Problem-Agitate-Solve-Formel. Also das heißt einfach nur, ich zeige das Problem, ich verstärke das Problem ein bisschen, dass es wirklich, wirklich blöd ist, so wie es gerade ist. Und dann zeige ich natürlich die Lösung, indem ich das Produkt oder die Dienstleistung auch präsentiere. Und der zweite Weg ist so ein bisschen dieser Vorher-nachher-Aspekt, was ihr auch vorher gesehen habt. Ist irgendwie auch-- Passt nicht immer auf alle Bereiche, ist in der Kosmetik natürlich super, super beliebt, weil man irgendwie diesen Vorher-nachher-Effekt sehr, sehr gut spielen kann, aber passt nicht immer. Aber der andere Weg passt eigentlich immer zu hundert Prozent. Und ihr seht hier das Beispiel jetzt auch mal an dem Video hier angewendet. Es geht darum, eben nachts schwitzen, schlecht schlafen. Die Verstärkung ist eben, ich habe einen schlechten Schlaf. Das ist ja super nervig. Bin morgens gerädert, komme nicht aus dem Bett. So, dann eben zeigt man das Produkt in Gebrauch. Hier, guck mal, atmungsaktive Bettwäsche. Und dann der Ist-Zustand: Hey, keine schwitzigen Nächte mehr. Ich schlafe super. So, das klingt relativ simpel, ist dann aber doch in der Umsetzung immer meistens ein bisschen komplexer. Aber nichtsdestotrotz sind das einfach zwei ganz, ganz wichtige Formeln, die man so ein bisschen im Hinterkopf haben kann, wenn es eben darum geht, Videoads zu erstellen. Und dass es eben auch so ein bisschen daraus resultiert, eben auch aus Value Proposition Canva, dass man ganz, ganz unterschiedliche Sachen auch herausfiltert. Und ich muss noch kurz, äh, eben bevor dann eben ich auch hier schon ausgezählt werde, ich nehme mir noch fünf Minuten von der Q&A und dann machen wir eine ganz, ganz schnelle Q&A-Session. Aber ich will euch natürlich auch noch das mitbringen, und zwar die Gestaltung eben von den Werbeanzeigen – und das geht immer in der Regel relativ schnell, weil die Bilder, Videos sprechen oftmals auch für sich. Und zwar ein ganz, ganz wesentliches Element, natürlich auch aus der Psychologie: Menschen vertrauen Menschen, Menschen kaufen von Menschen. Deswegen sind Menschen in Videos immer Eyecatcher, also immer der Blick von den Leuten... Ich habe ganz, ganz viele Eye-Tracking-Studien damals im Studium gemacht. Der Blick von den Leuten fällt immer zuerst auf die Menschen. Was natürlich-- Was man wissen muss, denn man kann es zum einen gezielt einsetzen, wie in dem Fall hier natürlich noch eine berühmtere Persönlichkeit, die direkt am Anfang von dem Video auftaucht, direkter Aufmerksamkeitsstopper, direkter Eyecatcher. Und dann gehe ich schon ein bisschen weiter in dem Video. Also man kann sich das dessen zu nutzen machen, muss aber auch aufpassen, weil natürlich auch Personen sehr, sehr stark ablenken können. Wenn dann alle Aufmerksamkeit nur auf die Person fällt und eigentlich gar nicht klar wird, worum was geht es denn eigentlich? Was ist eigentlich das Produkt? Kann das natürlich auch ein bisschen ablenken, aber ist natürlich auch ein sehr, sehr guter Aufmerksamkeitsstopper. Dann auch aus dem Bereich der Werbepsychologie die sogenannten Stimuli. Das sind einfach Stimuli, sind Reize, was ich vorhin auch gesagt habe, Informationen, Reize, die wir eben auf uns Menschen loslassen, in dem Fall auf die Augen loslassen, ähm, die man eben einsetzen kann. Und da gibt es auch eben drei verschiedene. Da gibt's die affektiven Stimuli. Das sind solche, die einfach emotional in uns was auslösen. Ganz simpel runtergebrochen. Das sind Tiere, das sind Tierbabys insbesondere und das sind generell Babys. Ähm, also alles, was damit irgendwie zu tun hat, das löst in uns Menschen immer so ein bisschen was aus und deswegen kann das auch sehr, sehr aufmerksamkeitsstark sein und kann auch hier sehr gut funktionieren. In der Mitte seht ihr die kognitiven Stimuli. Kognition ist alles, was bei uns im Gehirn abgeht, was mit Informationsverarbeitung im Gehirn zu tun hat. Und hier geht es einfach darum, zu zeigen, die Verbindung zwischen „Ich habe da ein Video, was da links irgendwie läuft und rechts aber was Stilles, also was ich wirklich lesen kann, während das Video abläuft, schafft eben eine Verbindung zwischen Schrift und Bild, dass ich sozusagen auch das, was Bilder und Videos können immer schneller verarbeitet werden im Hirn und schafft es aber dadurch trotzdem irgendwie noch ein bisschen was an Informationen den Leuten zu vermitteln. Und rechts seht ihr, die intensiven Stimuli zeigt es eigentlich auch schon für sich. Alles, was irgendwie intensiv gearbeitet wird, intensive Farben, intensive Musik mittlerweile auch, wenn wir auch im TikTok-Bereich sind. Alles, was extrem ist, kann man auch hier sich eben zunutze machen. Dann ein weiterer Trend, der sogenannte Greenscreen. Also eben ist halt sehr speziell als Content-Format, aber ich glaube, jeder, der gerade irgendwie insbesondere auch auf TikTok unterwegs ist, hat gemerkt, dass der Greenscreen gerade auch ein sehr, sehr starkes Trendthema ist. Und es ist eben genau auch hier, weil meistens die Person ganz, ganz stark im Vordergrund steht, ist es extrem aufmerksamkeitsstark. Es sieht ein bisschen (lacht) komisch aus, finde ich, weil man sieht es natürlich auch immer, dass die Person da so reingesetzt wurde und wie jetzt auch in den Beispielen im Hintergrund. Das passt ja irgendwie gar nicht optisch zusammen. Es wirkt nicht harmonisch und genau das macht es aber auch aus, weil es jetzt nicht so harmonisch alles schön Bild in Bild ist, sondern so ein bisschen reingesetzt und ein bisschen okay, als könnte da jemand irgendwie schlecht Photoshop. Ist es eben sehr, sehr, äh, aufmerksamkeitsstark und kann genau eben daran anknüpfen, die Leute erst mal, dass die Leute hängenbleiben und erst mal irgendwie mir zuhören, was ich denn alles über dieses Produkt auch erzählen möchte. Hier ein Beispiel mal aus, ähm, aus einer Bildwelt, aber nichtsdestotrotz, also es ist kein Video und hier geht es natürlich auch primär im Video, aber es geht mir eigentlich nur die Machart, ähm, hier zu zeigen, weil ich das eben, äh, bei der Marke ganz, ganz toll finde, wie die das auch macht und das lässt sich auch sehr gut auf Video übertragen. Und zwar geht es einfach hier drum, um die Ansprache von mehreren Sinnen, weil dadurch – ihr seht hier, es geht Nagellack, klar, ist ersichtlich, aber es wird viel, viel mehr hier aufgebaut in dem Bild. Man sieht noch irgendwie eine Grapefruit, man sieht irgendwie Summer-Bilder, man sieht den Strand. Das ist alles, was bei uns eben das Assoziationsnetzwerk, wie man es auch aus der Werbepsychologie kennt, aktiviert, weil plötzlich wird in uns irgendwie, da passiert was im Gehirn. Wir denken: „Oh, an den letzten Sommerurlaub oder eben wir wissen genau, wie schmeckt eine Grapefood, wie riecht eine Grapefood? Ich schaffe dadurch eben auch, obwohl es nur ein ganz simples Bild ist und in dem Fall ist es ein Nagellack, es geht hier die Farbe, schaffe ich es irgendwie, das Ganze emotional aufzuladen und dass ich eine ganz, ganz andere Verbindung plötzlich zu der Farbe und zu diesem Nagellack bekomme, weil ich eben andere auch Gehirnregionen in meinem Gehirn aktiviert werden. Und ich war damals eben ganz zu Beginn bei Giti eben im Performance Marketing und habe das mit ihnen zusammen aufgebaut und bin sehr, sehr glücklich, diese Anzeigen immer noch zu sehen, weil das damals ein Thema war, was ich auch stark, stark fokussiert habe. Ähm, und ich sehe eben, es wird immer noch gemacht, ähm, und funktioniert auch sehr, sehr gut. Aber hier geht es eigentlich nur die Machart eben, was man aber auch sehr, sehr gut auf Videos transferieren kann. So, jetzt kommen wir langsam gegen Ende. Was natürlich auch immer funktioniert, auch als kleiner Trend, ist der sogenannte „Fear of Missing Out"-Effekt in Form von Countdowns. Ich habe vorher gerade auch den Countdown hier zu meinem Vortrag gesehen. Man sitzt wirklich so da und wartet drauf irgendwie, dass das, was passiert. Und genau darum soll es ja auch gehen. Man soll eben genau dieses Gefühl haben: „Oh, ich muss schnell sein. Ich muss da noch irgendwie was kaufen. Ich muss noch irgendwie was machen", ähm, weil eben sonst der Countdown auch abläuft. Kann auch für Werbeanzeigen sehr, sehr gut funktionieren, auch wenn alle immer denken, funktioniert nicht mehr, aber funktioniert tatsächlich noch, kann ich aus Erfahrung und aus der Praxis auf jeden Fall berichten. So, dann noch ein kurzes auch-- Ihr habt es vorher schon mal gesehen, was auch sehr, sehr gut funktioniert im Videobereich, sind alles, was eben so native Elemente sind, die man kennt aus Instagram, aus keine Ahnung. Eben hier seht ihr Kalender Notifications, kennt man auch, primär natürlich iPhone-basiert oder auch eben vorher die WhatsApp-Nachricht, die reingeschossen kam. Also alles, was so ein bisschen auch zeigt, das ist jetzt nicht eine klassische Werbeanzeige, sondern das könnte vielleicht auch irgendwie, ähm, irgendwas, äh, Organisches sein. Ähm, das funktioniert eben auch als Werbeanzeige wiederum sehr, sehr gut und kann eben auch als weiteres Element genutzt werden. Genauso, ähm, wie dieses Element hier. Das wird jetzt-- ah ja, genau. Das ist der Anfang von dem Video. Ich glaube, jeder, der in der App schon mal unterwegs war, weiß auf jeden Fall, wie das Ganze aussieht. So ein bisschen eben nachgemacht, was viele kennen, viele von der Zielgruppe kennen. Klar, klassisches Tinder-Match, mal anders gedacht, funktioniert aber auch als Werbeanzeige sehr, sehr gut und ist mal was anderes, weil es eben auch ein bisschen kreativer ist. Und jetzt noch zum Schluss von den Trends und dann, äh, bin ich auch wirklich schon ganz, äh, fast, fast am Ende. Ähm, auch hier, ich glaube, auch, ähm, dieses Beispiel, ähm, haben wir schon das eine oder andere Mal in einer anderen Präsentation, unter anderem auch auf dem OMR, ähm, ja, Festival. Und, äh, interessanterweise habe ich danach ganz, ganz viele, äh, andere Beispiele in meinem Feed gesehen, was ich super, super cool fande und, äh, jeder, der es gerne schon getestet hat, äh, darf auch gerne mal, äh, durchschicken, ob es bei ihm genauso gut funktioniert hat. Und zwar geht es hier ja drum, einfach so ein bisschen die Spannung zu wecken, die Neugierde zu wecken. Auch hier wieder Aufmerksamkeitsstopper auf jeden Fall. Und ihr seht hier, die Click-through-Rate hat sich auf, um hundert, äh, zweihundertachtzig Prozent verdoppelt, ähm, oder eben ist gestiegen. Also hier ein sehr, sehr starker Aufmerksamkeitshänger, ähm, sozusagen, den man hier einbaut mit diesem Blur-Effekt, wie man es so ein bisschen kennt, so: „Achtung, jetzt kommt irgendwie was Sensibles, also von Instagram auch, wenn man das eigentlich kennt. Also es ist ja eigentlich was negativ Behaftetes, hier umgemünzt in was Positives, so ein bisschen den Effekt abzugreifen, dass die Leute hier hängen bleiben. Aber auch noch mal wichtig und das möchte ich auch sagen: Hier ging es jetzt primär um Thema Videos und ihr habt wahrscheinlich auch mitgenommen und es gab auch ja auch schon andere Vorträge, glaube ich, die deutlich gemacht haben, Video ist auf jeden Fall sehr, sehr wichtig für die Zukunft. Man sollte dieses Thema auf jeden Fall nicht verschlafen, weil ihr wisst alle, welches Quartal uns bevorsteht. Ihr wisst alle, Q4 kommt. Und umso besser man auf Q4 vorbereitet ist, umso besser läuft es dann eben auch. Und da spielt Video definitiv, wird Video definitiv eine Rolle spielen. Aber nichtsdestotrotz, ich bin immer noch ein Befürworter, wenn man jetzt alles auf Video wirft und alles nur noch Video, Video, Video, wird es irgendwann auch langweilig. Und vielleicht wollen die Leute irgendwann kein Video mehr sehen. You never know. Ich weiß es auch nicht. Vielleicht ist das Video-Thema auch in zwei Monaten schon wieder irgendwie vorbei. Wir wissen es alle nicht. Also deswegen ist es immer ganz gut, weil wir Menschen auch alle unterschiedlich sind. Ich finde vielleicht Videos irgendwie doof. Ich schaue keine Videos irgendwie an. Ich finde Fotos und irgendwie Still Images viel, viel besser. Könnte aber auch ein potenzieller Kunde sein und wäre ja blöd, wenn ich sozusagen damit ausgeschlossen werde, nur weil man jetzt nur noch Videos macht. Also so ein bisschen die Varianz macht es aus, aber man sollte das Videothema definitiv nicht verschlafen. Und jetzt zu guter Letzt, wenn ihr euch fragt: „Ja, wo kriege ich denn die ganze Inspiration her? Ich kann ja nicht den ganzen Tag zehn Stunden auf Instagram verbringen, also kann man schon. Ich sage auch immer, ich arbeite, wenn ich in Instagram bin. Aber dann haben wir natürlich auch so was Schönes hier, wie das TikTok Creative Center, wo ihr gucken könnt, was geht gerade auf TikTok, gerade wenn es das Thema Trends geht, auch wenn es für eine Instagram-Werbeanzeige ist, kann man sich auf TikTok sehr, sehr gut inspirieren lassen, weil die Videos einfach ein bisschen anders sind. Man kann mal gucken, was geht hier? Was sind hier für Trends, die ich wiederum auf mein Unternehmen oder auf meine Brand auch ummünzen kann? Und natürlich, wir haben klassisch die Meta Ad Library, wo man mittlerweile eben, was ich ganz super finde und sehr, sehr oft mache, auch nicht nur nach anderen Marken suchen kann oder nach anderen Competitoren, sondern eben auch Stichwörter eingeben kann und hier alle Werbeanzeigen angezeigt kriegt, die irgendwie zu diesem Stichwort passen, also zu diesem Keyword passen. Das kann auch sehr, sehr interessant sein, dass man hier mal gucken kann: „Was machen andere in dem Bereich? Oder auch mal tatsächlich auch irgendwie zu gucken: „Was machen andere Länder in dem Bereich zu diesem Thema? Also auch sehr, sehr spannend mit der Hashtagsuche. Und dann, wie versprochen, komme ich jetzt zum Ende von meiner Präsentation. Ich weiß, ich habe immer so ein bisschen ... Ich habe es vorhin schon angekündigt. Es ist immer viel, ich packe immer sehr, sehr viel rein und deswegen überziehe ich auch immer so ein bisschen von der Zeit. Nichtsdestotrotz sind mir Fragen natürlich auch ganz, ganz wichtig. Und falls jetzt auch irgendwie eine oder andere Frage irgendwie aufgrund der Zeit nach hinten abfallen sollte, dürft ihr natürlich auch so gerne irgendwie schreiben, egal auf welchen Plattformen. Ich bin überall aktiv, falls da irgendwie was zu kurz kommen sollte. Ansonsten bedanke ich mich auf jeden Fall für eure Aufmerksamkeit. Es hat wie immer sehr, sehr, sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, ihr habt jetzt richtig Bock auf coole Werbeanzeigen und konntet ein bisschen was mitnehmen von meinem Vortrag. Hervorragend, Lena. Vielen lieben Dank für dieses Feuerwerk und jede Minute, die du überzogen hast, haben wir genossen. Also kein Problem. Sehr gut. War wirklich toll. Also gewohnt cooles Slide, super schöne Beispiele und vor allen Dingen viel Psychologie. Das hat richtig Spaß gemacht. Sehr cool. Übrigens ganz interessant: Du hattest ja gesagt, du magst am liebsten aktuell Videos und stehst jetzt nicht so auf das Statische. Wir hatten ja die Astrid da von „Wer ist with Benefits heute Vormittag. Die hat viele statische Beispiele auch gezeigt und sagt, sie performen in der Tat natürlich gut. Da sieht man auch so, ist es halt nicht ganz verschwunden. Auch wenn ich persönlich dazu tendiere, auch irgendwie bei statischen Sachen irgendwie immer weiter zu swipen, funktioniert es aber auch weiterhin scheinbar sehr, sehr gut bei verschiedenen Caches. Total. Deswegen ist ja auch das, was sie am Ende noch gesagt hat, letzten Endes muss man es auch immer wieder selber testen, weil eben genauso gut bei einem anderen Unternehmen vielleicht eben genau die Zielgruppe da ist, die sagt: „Videos, nein, das ist mir irgendwie alles... Habe ich keine Lust drauf, sondern ich finde irgendwie statische Sachen besser. Und oftmals ist es ja auch so, bei statischen Bildern hast du irgendwie direkt alles auf einen Blick und manche Menschen mögen das tendenziell mehr, weil sie direkt sehen: „Ah, okay, Produkt, das macht das. Das habe ich irgendwie hier. Und klar, beim Video, wie ich auch vorher gesagt habe, geht es ja auch den Aufbau. Da muss man irgendwie vielleicht auch ein paar Sekündchen dranbleiben. Also deswegen ist auch immer da irgendwie die Varianz macht es aus. Und gerade eben, wenn wir auf Q4 blicken und ich sage ja, wir sind ja schon knapp, knapp davor. Also ich habe schon irgendwie gerade, bin schon in der Vorbereitung für Weihnachts-Creatives. Also es ist crazy. Klar. Also deswegen. Und da ist es natürlich auch wichtig, irgendwie komplett durchzutesten und nicht nur zu sagen: „Okay, ich mache nur Video, Video, Video, auch wenn es wahrscheinlich wichtig sein wird. Ja. Eine Frage daran direkt anknüpfend, die ich hier reinbekommen habe. Du hattest ja viele Beispiele dabei, die jetzt ja keine klassischen Hochglanzproduktionen waren, sondern sehr nativ. User-generated Content ist da auch ein Thema. Dieses Greenscreen-Ads sind mir jetzt auch selber noch im Hinterkopf geblieben. Ist das persönlich auch der Way to Go, den ihr bei euch seht in euren Kampagnen? Also das ist wirklich komplett diese native Richtung. Wir hatten heute Morgen Jason da, der hat natürlich auch so was berichtet, dass diese klassisch produzierten Ads immer weniger werden eigentlich? Tatsächlich ja. Ähm, also man sieht, man sieht ganz, ganz stark den Trend eben auf allen Social-Media-Plattformen und das wurde tatsächlich auch noch mal mehr getrieben durch TikTok. Mhm. Eben, es ist nicht mehr das klassische Hochglanzvideo, ähm, mit zig Stunden Produktion, äh, was irgendwie funktioniert, sondern es sind eben genau die relativ ... Also Sie sehen relativ simpel aus, aber eben mit 'nem guten Konzept steckt da dann schon auch eine gewisse Arbeit dahinter. Aber es ist oftmals Smartphone-Videos. Also es ist auch nicht irgendwie mit einer hochprofessionellen Kamera, ähm, gefilmt, was zum einen natürlich, wo, wo sie viele Unternehmen schwer tun und ich weiß das auch, dass es immer so ein bisschen, ah, manchmal irgendwie Probleme dann auch mit CI und irgendwie, was sonst auch vorher gemacht wurde irgendwie im Unternehmen und man möchte eine gewisse Qualität natürlich ja auch liefern. Ähm, aber auf der anderen Seite eben kann das auch eine ganz, ganz große Chance sein, weil man eben nicht mehr den Riesenproduktionsaufwand hat. Man muss nicht mehr Unsummen an, äh, Kosten irgendwie in die Hand nehmen, um dann eine Produktionsfirma auch zu engagieren, die dann irgendwie einen, einen Trailer von fünfzehn Sekunden macht und, äh, das alles irgendwie super, superschön aussieht, ähm, weil das ist nicht mehr die Social-Media-Welt. Also wenn man sich irgendwie umguckt, ich muss auch sagen, mittlerweile auch die Creator, also den Content, den man auch von Creatern sieht, ist jetzt auch, finde ich, auf einem anderen Level. Also das war auch schon mal so, dass man so, ah, ja, ganz irgendwie ganz simpel, aber mittlerweile sind auch die Creator auf einem anderen Level angekommen. Ja. Dass es auch nicht mehr so ganz, ganz, äh, irgendwie simpel ist, wo ich dann manchmal denke: „Wow, krass, was machen die denn da alles für Sachen?" Ähm, also wirklich dann auch die teilweise auch selber zwei Stunden, äh, an einem Schnitt dransitzen. Ähm, aber tendenziell geht es eben genau in die Richtung. Es muss authentisch sein, authentischer Content, User-generated Content, auch nicht mehr das typische Influencer-Content-Format mit „Ich habe eine Person und die redet da was in die Kamera und die will mir jetzt da was verkaufen", funktioniert auch nicht mehr so gut auf Social Media. Also gerade, wenn man im Advertising-Bereich unterwegs ist, sondern die Leute wollen ein bisschen mehr Entertainment und ein bisschen mehr irgendwie auch, äh, sehen, dass sich da irgendwie jemand Mühe gibt. Ähm, und, äh, wir sehen halt eben oftmals, dass es, ähm, dass es mehr bringt, wenn man vielleicht eben auch auf das Produkt, äh, größeren Wert legt, äh, und eben nicht nur Person spricht in Kamera fünfzehn Sekunden und dann, äh, zeigt er irgendwie einmal kurz das Produkt irgendwie in die Hand. Das war so Influencer-Marketing zweitausendfünfzehn, äh, aber eben für Ads mittlerweile sehr, sehr schwierig. Ja, super. Auf jeden Fall gute, gute Hinweise an alle, die aktuell zuschauen. Du hattest ganz am Anfang des Slide, äh, Tiktokification. Was ist denn dein persönlicher Ausblick eigentlich so für Instagram, ne? Man sieht jetzt ja, dass, ähm, ja, wenig Innovation vielleicht selber kommen, ähm, sondern dann eher Kopys gemacht werden. Jetzt hat man aktuell Pre-Real ist jetzt gerade irgendwie in aller Munde. Jetzt sieht man schon erste Filter auf Instagram, die jetzt nicht durch Instagram natürlich ausgerollt worden sind, durch andere Leute, dass man auch diese Funktion irgendwie zumindest schon über andere Bordmittel drin hat. Was ist, äh, dein Ausblick für Instagram? Wird, äh, TikTok denen den Rang ablaufen? Ähm, sehen wir das in nächster Zeit? Also man sieht, wie du schon gesagt hast, man sieht das ja ganz, ganz stark an Instagram, die sind nicht die First Mover, die sind, äh, die sind oftmals, laufen die halt jetzt gerade auch so ein bisschen hinterher und ich muss, äh, auch sagen, dass ich glaube auch, dass, äh ... Also ich möchte es jetzt Meta nicht unterstellen, äh, aber ich glaube, dass sie auch gemerkt haben: „Oh, da ist ein TikTok, das ist kein Snapchat, wo dann irgendwie nach, äh, zwei, äh, drei Monaten wieder so ein bisschen von der Bildfläche verschwindet, sage ich jetzt mal, auch gerade wenn wir im, im Advertising-Bereich sind, sondern das ist auf jeden Fall ernst zu nehmende Konkurrenz und die laufen ihnen gerade definitiv den Rang ab, ähm, was Innovationen angeht, was irgendwie Trends angeht. Ähm, und man sieht eben auch deutlich, dass mittlerweile, auch früher, also eben früher, das klingt auch schon wieder so, ähm, aber irgendwie ganz am Anfang, ähm, von TikTok war das ja auch TikTok natürlich immer so ein bisschen abgetan als die Tanzplattform. Ja. Da ist ja nur die junge Zielgruppe, da muss ich ja gar nicht irgendwie, äh, stattfinden, weil ich habe tendenziell eher vielleicht eine ältere Zielgruppe. Mittlerweile, auch wenn man sich die Nutzerzahlen anguckt, ist es auch sehr verschoben. Also auch auf TikTok sind mittlerweile eben nicht nur fünfzehn plus Leute oder vierzehn plus Leute, sondern auch eine ganz, ganz andere, äh, andere Zielgruppe. Und deswegen glaube ich schon, dass da Instagram nach wie vor auch weiterhin unter Druck steht. Ich meine, es wünschen sich alle Creator, was man so mitkriegt, Instagram von früher zurück und es soll wieder die Bilderplattform werden. Aber irgendwie merkt man doch, dass es dann nicht mehr das ist, was irgendwie dann doch der Großteil der Leute sehen will und dass eben schon auch so eine enorme Zeit in Reels verbracht werden, zeigt natürlich auch, eben die Leute wollen mehr Unterhaltung, die wollen irgendwie mehr, mehr sehen. Nichtsdestotrotz, und da werde ich, äh, denke ich, muss Instagram auf jeden Fall auch noch mal ein bisschen nachlegen, ist ja auch das, der Punkt, dass wir gar keinen Content mehr von den Leuten sehen, den wir eigentlich sehen wollen. Also wenn, wenn ich, äh, irgendwie überlege, ich sehe gar keinen Content mehr von Freunden oder irgendwie was, sondern nur noch irgendwie vorgeschlagene Sachen. Was aber Facebook schon angekündigt hat, ist, dass das noch mehr werden soll. Und da bin ich mal gespannt, ob das auch nach wie vor irgendwie dann so für die Plattform funktioniert. Aber ich denke, der große Trend wird schon sein, es wird nicht offiziell passieren, vermutlich, ähm, dass eben alles nur noch auf Videos und, äh, Reels auch mehr Reichweite abkriegen et cetera. Aber ich glaube, so insgeheim, ich meine, sind wir mal ehrlich, wir wissen alle nicht, wie der Algorithmus funktioniert. Haben wir noch nie verstanden. Ähm, und deswegen glaube ich, dass das wahrscheinlich so im Hintergrund so ein bisschen läuft und auch die Plattform nach wie vor, glaube ich, sich daran orientiert, was eben die anderen machen und was insbesondere primär auch TikTok macht und, ähm, um da einfach auch mithalten zu können. Ja, spannend. Ähm, wir werden sehen, was die nächsten Wochen, Monate oder die nächsten anderthalb Jahre bringen werden und wie sich das Ganze entwickelt. Das ist auf jeden Fall, ähm, ja sehr, sehr interessant, das als Zuschauer zu beobachten, muss man sagen. Total. Ich meine, auch wir sind ja immer irgendwie im ständigen, äh, irgendwie muss man gucken, okay, was ist wieder neu, was hat sich verändert? Mein Job hat sich auch komplett verändert irgendwie seit iOS-Update. Also ich drücke nicht mehr so viele Knöpfe im Ads Manager und mache viel, viel mehr irgendwie Kreativarbeit, was für mich persönlich sehr, sehr gut ist, was ich befürworte. Aber ja, deswegen sage ich auch immer: „Ich kann, bin kein Prophet, ich bin kein irgendwie Vorhersager, keine Ahnung, was in einem Monat ist, was in, in 'nem Jahr ist. Da müssen wir uns vielleicht wieder umstellen, aber das ist ja auch auf der anderen Seite das Spannende an dem ganzen Kanal. Total. Am ganzen Digital Marketing auf jeden Fall. Lena, vielen, vielen lieben Dank. Ähm, ich könnte wirklich noch irgendwie eine halbe, dreiviertel Stunde mit dir weiterquatschen. Wir müssen jetzt in den, äh, Break gehen. Deswegen danke ich dir an der Stelle. Es war wirklich, ähm, super cool und ich glaube, ähm, der Audience hat es genauso viel Spaß bereitet und ich freue mich- -auf bald, ähm, wieder mit dir bei der OMKB, vielleicht auch mal psy-, äh, physisch, äh, auf der Stage in Berlin. Ähm, wir schreiben im Nachgang Mails. Perfekt. Cool. Super. Danke euch. Habt noch einen schönen Tag. Danke, du auch. Ciao, ciao. Tschüssi.
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