The great E-Commerce Dilemma -Das 1x1 einer soliden CX
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Zusammenfassung

FINDOLOGIC zeigt in diesem Vortrag, wie du mit durchdachter Product Discovery – also intelligenter Search und Navigation – die Customer Experience in deinem Onlineshop entscheidend verbesserst. Konkrete UX/UI-Best-Practices für Desktop und Mobile offenbaren, wo die meisten E-Commerce-Shops noch aufholen können: von Autocomplete-Funktionen über Synonym-Verständnis bis zu hilfreichen No-Result-Pages.

The Great E-Commerce Dilemma: So verbesserst du deine Product Discovery

E-Commerce ist im Wandel. Nutzer:innen erwarten von Online-Shops nicht nur ein großes Sortiment, sondern vor allem eines: dass sie das, was sie suchen, schnell und intuitiv finden. Genau hier setzt Product Discovery an – der Kern einer soliden Customer Experience (CX). FINDOLOGIC, seit 13 Jahren spezialisiert auf Search, Navigation und Personalisierung in Online-Shops, hat analysiert, wo die größten Lücken klaffen und wie du sie schließt.

Das Kernproblem: Search vs. Navigation – und warum beides zählt

Als Nutzer:in hast du im Online-Shop grundsätzlich zwei Wege:

  • Search: Du weißt genau, was du willst (z.B. "schwarzes T-Shirt") und nutzt die Suchleiste direkt.
  • Navigation: Du lässt dich inspirieren, klickst dich durch Kategorien und browst – typisch bei Fashion oder Lifestyle-Shops.

Das Verhältnis zwischen diesen beiden Verhaltensweisen ist je nach Shop völlig unterschiedlich. Ein Fashion-Store mag zu 10% Search und 90% Navigation sehen, eine Apotheke genau umgekehrt. Der entscheidende Punkt: Das optimale Zusammenspiel aus beidem schafft den Wettbewerbsvorteil. Wenn Search und Navigation perfekt zusammenspielen, wird bei dir gekauft – nicht bei der Konkurrenz.

Challenge 1: Mobile First ist kein Trend, sondern Realität

Hier ein erschreckender Fakt: Noch 2021 erzielen 30% aller Online-Händler bessere Ergebnisse und mehr Umsatz auf Desktop als auf Mobile. Das ist inakzeptabel. M-Commerce wächst unaufhaltsam – weltweit liegt das Wachstumspotenzial bei mindestens 20% pro Jahr, nur durch mobile Endgeräte. Payment ist auf dem Smartphone smoother als je zuvor. Und dazu kommt die D2C-Strategie (Direct to Consumer): Du wirbst auf Instagram, TikTok, YouTube und Facebook, bringst User auf deinen Shop – und dann musst du sie mobil abholen.

Frage dich ehrlich: Entwickelst du Mobile-first wie die großen Tech-Player, oder ist Mobile ein Afterthought?

Challenge 2: Autocomplete und Eingabehilfen – Das unsichtbare A/B-Test

Nur 27% aller E-Commerce-Websites haben laut Baymard Institute ordentliche Autocomplete-Funktionen. Das ist fatal. Wenn ein Nutzer ins Suchfeld klickt, sollte folgendes passieren:

  • Sofort sichtbare, relevante Empfehlungen (saisonal oder allgemein für dein Sortiment)
  • Intelligente Wortvorschläge während des Tippens
  • Direkte Produktvorschläge (nicht nur Suchbegriffe)
  • Kategorien und Brands, je nach deinem Sortiment
  • Auf Mobile: Voice-Suche aktivieren (Alexa, Siri – das nutzt bereits jede:r zehnte Deutsche)

Ein gutes Beispiel: Bei ASMC sieht der Nutzer sofort Gürtel-Vorschläge, wenn er "gü" eingibt. Die Reihenfolge der Autocomplete-Vorschläge entspricht den tatsächlichen Produktlisten. Das klingt selbstverständlich – ist es aber nicht. Bei vielen Shops unterscheidet sich die Reihenfolge zwischen Autocomplete und Suchergebnis drastisch. Das zerstört Vertrauen.

Challenge 3: Synonyme – Das unterschätzte Problem

60% aller E-Commerce-Websites verstehen Synonyme nicht richtig. Ein klassisches Beispiel: Auf boots.com findest du komplett unterschiedliche Ergebnisse, wenn du nach "Hair Dryer" oder "Blow Dryer" suchst – obwohl es das Gleiche ist. Das ist 2024 nicht zu verzeihen.

Deine Nutzer:innen sprechen in ihrer eigenen Sprache mit dir. Sie sagen "Haartrockner" oder "Föhn", "Turnschuh" oder "Sneaker", "Haargel" oder "Haarpomade". Als intelligenter digitaler Einkaufsberater musst du diese Sprache verstehen und matchen. Schaue dir deine Analytics-Daten an: Wie drücken sich deine Nutzer:innen aus? Was suchst du nicht ab?

Challenge 4: No-Result-Pages sind keine Niederlage

Fast 70% aller Online-Shops bieten auf No-Result-Pages (leere Suchergebnisse) keine ordentliche Hilfestellung. Typisches Szenario: Du suchst nach einer PlayStation 5, der Shop hat sie nicht – und zeigt dir nichts weiter.

Das geht intelligenter. Statt dem Nutzer einfach zu sagen "Nicht vorhanden, tschüss", könntest du:

  • Ähnliche Produkte vorschlagen (z.B. andere Gaming-Konsolen)
  • Ankündigungen machen ("Kommt bald rein")
  • In verwandte Kategorien lenken
  • Nutzer:innen die Möglichkeit geben, sich benachrichtigen zu lassen

Das ist echtes Customer Experience Design. Der Kunde landet nicht auf einer Sackgasse, sondern du führst ihn intelligent weiter.

Challenge 5: Die Customer Journey ist ganzheitlich oder gar nicht

Viele Shops denken in Silos: Die Autocomplete ist das eine, die Produktlisten sind das andere, die Filter sind wieder separat. Aber Nutzer:innen erleben eine zusammenhängende Journey. Sie:

  1. Klicken ins Suchfeld und sehen erste Inspirationen
  2. Tippen und kriegen ein Gefühl für dein Sortiment
  3. Schicken die Suche ab und sehen die vollständige Ergebnismenge
  4. Filtern und verfeinern
  5. Lesen Details und kaufen

An jedem dieser Punkte sollte die Reihenfolge, die Qualität und die Relevanz der gezeigten Produkte konsistent sein. Sonst bricht das Vertrauen. Der Nutzer denkt: "Wieso zeigt die Autocomplete andere Gürtel als die Suchergebnisse? Versteht der Shop mich nicht?"

Kernpunkte zum Mitnehmen

  • Search und Navigation sind kein Entweder-oder: Optimiere beide und verstehe, in welchem Verhältnis deine Nutzer:innen sie nutzen.
  • Mobile First ist nicht optional: Entwickle und teste deine Search & Navigation zuerst auf dem Smartphone. 20% zusätzliches Umsatzpotenzial warten dort.
  • Autocomplete und Voice-Suche sind Standard: 73% der Websites machen es noch falsch – sei du die Ausnahme.
  • Synonyme verstehen ist Pflicht: Nutze deine Analytics-Daten und mache dich zum digitalen Sprachversteher.
  • No-Result-Pages sind Chancen: Lenke User intelligent weiter, statt sie zu verlieren.
  • Konsistenz über alle Touchpoints: Autocomplete, Suchergebnisse, Filter, Details – alles muss ineinander greifen.

Fazit: Zeit und Frustration sparen ist die Zukunft

FINDOLOGIC hat sich eine Mission gegeben: In Online-Shops Zeit und Frustration sparen. Das ist kein Marketing-Slogan, sondern die Realität. Nutzer:innen haben wenig Zeit, viel Auswahl und noch weniger Geduld. Wenn du ihnen hilfst, schneller zu finden, was sie wollen, gewinnen alle: Sie sparen Zeit, du sparst Absprünge, und am Ende wird bei dir gekauft.

Die gute Nachricht: Die meisten dieser Challenges sind lösbar. Du brauchst dafür nur die richtigen Tools, die richtigen Daten aus deiner Analytics und die richtige Philosophie: Denke wie ein digitaler Berater, nicht wie ein Produktlisten-Anzeiger. Dann wird Product Discovery zu deinem Wettbewerbsvorteil.

Häufige Fragen

Warum ist Mobile-First bei der Product Discovery so wichtig?

Mobile Commerce wächst weltweit um mindestens 20% pro Jahr. Nutzer:innen von Instagram, TikTok und Co. landen direkt auf deinem Shop – und dort musst du sie mobil abholen. Eine schlechte Mobile-Suche und -Navigation kostet dir direkt Umsatz. Zudem entwickeln Tech-Player wie Amazon und Google alles Mobile-First – das ist der neue Standard.

Was ist das Autocomplete-Problem bei den meisten E-Commerce-Shops?

Nur 27% der Websites bieten ordentliche Autocomplete-Funktionen. Größtes Problem: Wenn der Nutzer ein Wort antippt, zeigen viele Shops völlig andere Produkte als bei der vollständigen Suche. Das zerstört Vertrauen. Zudem fehlen oft Voice-Search-Optionen und schnelle, relevante Empfehlungen direkt beim Klick ins Suchfeld.

Wie wichtig ist es, Synonyme richtig zu verstehen?

Extrem wichtig. 60% aller E-Commerce-Websites verstehen Synonyme nicht richtig. Wenn Nutzer:innen nach "Föhn" oder "Haartrockner" suchen und unterschiedliche Ergebnisse bekommen, verlieren sie Vertrauen. Deine Aufgabe ist es, als digitaler Berater ihre Sprache zu verstehen und matchen – schau dir deine Analytics an und implementiere Synonym-Logiken.

Was kann ich auf einer No-Result-Page tun?

70% der Shops zeigen auf leeren Suchergebnissen gar keine Hilfe. Besser: Schlag ähnliche Produkte vor, teil mit, dass etwas bald kommt, lenke in verwandte Kategorien oder ermögliche Benachrichtigungen. So machst du aus einer Sackgasse einen intelligenten nächsten Schritt in der Customer Journey.

Sollte Search und Navigation gleich gewichtet sein?

Nein – das hängt ganz von deinem Sortiment und deinen Nutzer:innen ab. Ein Fashion-Store sieht vielleicht 10% Search und 90% Navigation. Eine Apotheke ist umgekehrt (90% Search, 10% Navigation). Der Trick ist: Optimiere das Verhältnis für dein Business, nicht für alle. Kenne deine Daten.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, zwei Minuten drüber. Wir hatten alle genug Zeit. Jeder ist vorbereitet, jeder genießt seinen Vormittag. Es ist Dienstag, der 17. Noch mal ein herzliches Hallo aus Salzburg. Ich bin der Simon und freue mich, die nächsten zwanzig Minuten euch verbringen zu dürfen. Zum Thema The Great Ecomm Dilemma, so haben wir es genannt. Keine Sorge, keine Dystopie hier dabei für euch. Ähm, es geht UX- und UI-Best-Practice-Beispiele aus Sicht der Product Discovery. Ähm, warum beschäftigen wir uns mit diesem Thema und wie lange schon? Wir als die Find the Logic, eben mit Sitz in Salzburg, machen das Ganze seit dreizehn Jahren, dürfen über eintausend Projekte begleiten, einschlägige Referenzen seht ihr gerne auf der rechten Seite. B2C-, B2B-Unternehmen, die auf unsere Engine setzen, die maßgeblich um Search, Navigation, also Filternavigation, Produktlisten, Recommendations, Personalisierung, Shopping Guides. Um solche Features dreht sich unsere Plattform. Details gehen wir heute natürlich nicht ein. Das ist kein Sales Pitch. Bitte einfach, ähm, im Nachgang mit mir, mit meinen Kollegen connecten. Wir alle haben LinkedIn, ähm, und dann können wir uns gerne im Detail Fragen anschauen. Aber trotzdem bitte aufgerufen, Fragen zu stellen, ähm, sich auch auf der Plattform auseinanderzusetzen mit mir. Ich stehe Rede und Antwort. Gut. Bevor wir starten, für mich ist immer wichtig mitzuvermitteln, mit wem ihr hier die nächsten zwanzig Minuten verbringt, was unsere Philosophie ist. Seit der Gründung, ähm, bei Find the Logic verfolgen wir ein Ziel, und zwar vertreten wir die Philosophie, dass es in Onlineshops im Rahmen eines guten Onsite Marketings eine große Aufgabe zu erfüllen gilt, und zwar Zeit und Frustration zu ersparen. Und das haben wir uns zum Steckenpferd gemacht. Wir kennen uns alle aus der Praxis. Ich suche was, ich habe am Wochenende und auch da nur begrenzt Zeit, finde nicht, was ich will, spring von Händler zu Händler und irgendwo werde ich dann fündig. Das geht besser und das haben wir uns zur Aufgabe gemacht in dieser schnelllebigen Welt. Im Rahmen von, wie gesagt, diesem Titel, der E-Comm Dilemma, geht es die Product Discovery, also sprich Search und Navigation. Ich hab als User zwei Möglichkeiten, mich im Onlineshop zu bewegen. Auch da, bitte, jeder wird sich jetzt wiederfinden in dem, was ich hier ausführe. Was kann ich machen? Ich weiß, was ich will. Dann werde ich eher die Search Bar benutzen. Werde danach suchen. Angenommen, ich suche jetzt nach, keine Ahnung, 'nem schwarzen T-Shirt, dann werde ich direkt danach suchen, weil ich schon relativ weit in meiner Entscheidungsfindung bin. Wenn ich eher mich inspirieren lassen will bei meinem Brand Shop der Wahl, werde ich über die Kategorie browsen. Also sprich, ich klick mich durch die horizontale Navigation, die meistens in zwei, drei Levels aufgebaut ist und finde mich dort wieder. Ist aber oft auch eine ganz andere Absicht dahinter. Andere Möglichkeiten zu navigieren und zu browsen habe ich nicht. Ich rede jetzt mal nicht von den direkten Einstiegen über irgendwelche Seherkampagnen, wo ich direkt auf PDPs lande. Das lassen wir jetzt mal ausgeklammert. Ich rede wirklich von einem OnSite-Marketing, einem durchdachten Design, einer durchdachten UX auf der Website. Und da ist Search und Navigation der maßgebliche Hebel, die User positiv zu überraschen. Also immer auch durchdenken: Was habe ich für ein eigenes Portfolio? Also bitte, ich spreche hier natürlich in einem Webinar, ist immer relativ einfach. Ich kann sehr generisch sprechen. Trotzdem, Sie als Händler wissen aus Analytics-Daten, aus ihrem kompletten Konzept, aus ihrer Strategie und dem Verkaufsverhalten ihrer User, wie sie agieren. Bin ich bei eher zehn Prozent der User, die suchen, weil ich ein Fashion Store bin und die meisten ohnehin sich inspirieren lassen wollen und immer die neuesten Trends verfolgen und dann kaufen? Oder bin ich eher Richtung Apotheke? Das sind immer die krassen Gegenbeispiele. In einer Apotheke suchen neunzig Prozent wiederum und navigieren nicht, weil sie wissen, was sie wollen. Schauen Sie sich das an. Sie wissen's als Händler am besten. Das Zusammenspiel aus beidem ist das, was den Unterschied macht, dass eben bei Ihnen gekauft wird und nicht bei der Konkurrenz. Und damit starten wir bei Nummer eins von fünf. Ich habe jetzt fünf, ich nenne sie, wie gesagt, wir sollten hier grundsätzlich nicht negativ auftreten. Es sind Challenges, die Sie selbst bei sich auf die Probe stellen sollten. Wir haben uns angeschaut, also mit unseren eigenen Daten. Wir analysieren immer unsere zehn, zwanzig Millionen Suchanfragen, ähm, geclustert nach Vertical, schauen uns an, wie User agieren und werten das Ganze dann aus. Das Ganze kombinieren wir mit Analysen von zum Beispiel einem Baymard Institute, so Best Practice UI und UX over the World, also wirklich Benchmarks von allen Websites der Welt – da habe ich später noch was dabei – und wir kommen auf solche erschreckenden Zahlen. Wir sind in zwanzig einundzwanzig und reden von dreißig Prozent der Händler, die immer noch on Desktop mehr Umsatz oder bessere Ergebnisse erzielen als on Mobile, über alle Händler mal gesprochen. Warum ist das so? Das ist, wie gesagt, ich habe jetzt hier mal drei große rausgesucht. Die haben Millionen Besucher im Monat, die haben Millionen Queries, Millionen Klicks und auch Millionen an Warenkörben. Allerdings in Sachen Bedienungsfreundlichkeit einiges an Aufholbedarf. Und auch da, bitte, finden Sie sich immer wieder selbst. Vergleichen Sie das mit dem, was zum Beispiel jetzt unsere Untersuchungen ergeben und unsere Best Practices.Mit Status Quo. Wir starten zum Beispiel mit sowas wie einer mobilen Eingabehilfe, einer Autocomplete. Ist die überhaupt gegeben, wenn ich ins Suchfeld klicke? Muss ich anfangen zu schreiben oder bekomme ich Direkt-Empfehlungen? Was zeige ich dann? Wenn ich Empfehlungen zeige, zeige ich erstmal nur Suchwortvorschläge, zeige ich direkt Produkte, zeige ich Kategorien, zeige ich Brands, natürlich je nach meinem Sortiment. Das sind alles entscheidende Fragen, die entscheiden, ob sich ein User intuitiv wiederfindet oder eben nicht. Wir gehen das Ganze folgendermaßen an: Ich würde Ihnen das mal anhand von einem Desktop-Beispiel zeigen. Wir switchen dann aber ausschließlich auf eine Mobile View. Keine Sorge, ich habe jetzt hier einen unserer Kunden mit dabei. Auch ganz liebe Grüße an den Arthur von ASMC, falls er heute zusieht oder das Ganze on Demand im Nachgang genießt. Ich führe Sie jetzt mal durch diese Journey, die hier aufgenommen wurde und Sie sagen mir, ob Sie sich da wiederfinden mit Ihrem Shop. Ich habe die Möglichkeit, mich jetzt auf der ASMC als Einstieg in die Search zu begeben. Ich interessiere mich für einen Gürtel. Sie sehen aber zuerst, ich tippe noch gar nicht. Habe die ersten Recommendations, fange das Tippen an, werde auf der linken Seite mit Suchwortvorschlägen abgeholt. Beachten Sie bitte, dass ich jetzt gü abschicke, eine Teilwortsuche. Auch das ist in der Praxis absoluter Standard, dass User, wenn sie anfangen zu tippen, erwarten, dass Sie als Händler, als Berater, als Digitaler verstehen, worum es geht, was der User ihnen gerade mitteilt. Er sagt ihnen ja gerade, er sucht nach Gürtel. Gut. heißt, wir vervollständigen das, weil wir ihn als intelligenter Berater verstehen. Schauen Sie sich mal die Reihenfolge der Gürtel an, die ich jetzt abfeuere. Auch das ist keine kein Standard. Vergleichen Sie das, wenn Sie Produktvorschläge mit in Ihrem Shop anbieten. Die Reihenfolge von einer Autocomplete-Funktion ist oft nicht die gleiche mit einer Ergebnismenge. Eine ganzheitlich gedachte Customer Journey erwartet aber immer im Ganzen gedacht. Ich bekomme jetzt hier eine Orientierungshilfe, finde mich erstmal zurecht. Aber das ist bitte nicht das, was User erwarten. Wir sind gewohnt, eine komplette Customer Journey zu erleben, heißt, wir fangen an zu tippen, kriegen ein Gefühl für Sortiment, schicken die Suche ab. Jetzt haben wir eine Ergebnismenge und jetzt finden wir uns erstmal die vier Gürtel in diesem Fall wieder, mit denen wir uns auseinandergesetzt haben. Und jetzt kann ich weiterschauen. Jetzt habe ich Trust, jetzt setze ich mich mit dem Shop auseinander. Hier funktioniert es wie es zu funktionieren hat. Das ist Intuitiv. Warum ist das Ganze so wichtig? Ich habe es jetzt gerade betont. Wir werden uns das Ganze jetzt dann nur ausschließlich auf Mobile anschauen. Ich kann es nicht genug betonen. Auch der uns überrascht auch Jahr für Jahr wieder. Alles, was wir entwickeln an Software, wird erstmal Mobile first entwickelt. Und da die Frage an Sie: Machen Sie das auch? M Commerce weltweit. Es ist nach wie vor unaufhaltsam nach oben. Wir reden von zwanzig Prozent auch für Sie an potenziellem Wachstum nur über Ihre mobilen Endgeräte. Wenn wir das eine oder andere in die UX und UI richtig machen, ist es unglaubliches Wachstumspotenzial nur durch mobile Usage, nur durch den mobilen Warenkorb, der immer mehr wird. Payment is smoother. Berücksichtigen Sie das und berücksichtigen Sie auch folgendes: Diese D2C-Schiene, also dieses Direct to Consumer, auch da werden Sie erste Antworten gefunden haben. Sie werden sich aufstellen in der YouTube, in der TikTok, in der Instagram, Facebook vielleicht noch. Heißt, Sie holen sich das Ganze on Social Media. User interagieren mit Ihrer Brand, Sie bauen ein Image auf, User landen auf Ihrem Onlineshop und jetzt muss ich sie abholen. Die Journey geht weiter. Das Umsatzpotenzial, wie gesagt, mindestens zwanzig Prozent noch bis Ende diesen Jahres. Ich erwarte mir das Gleiche für eine zweiundzwanzig. Wir switchen, wie gesagt, auf eine Mobile. Nur siebenundzwanzig Prozent, so Bayard Institute, verfügen über Suggest-Funktionalitäten, äh verfügen über Funktionalitäten, die wirklich gravierende Fehler aufweisen. Sehen Sie sich die Slides, was wir gerade zuvor hatten? Habe ich überhaupt eine Autocomplete on Mobile? Ähm Was wird mir geboten? Kann ich mit dem Device sogar schon sprechen? Auch das bitte, ist es Standard. Alexa Siri ist bei vielen, ich glaube jeder zehnte Deutsche nutzt so ein Ding schon. Ist mittlerweile Standard. Was ist Ihre Lösung dafür? Was bieten Sie Ihren Kunden dafür an, eine Hilfestellung zu erhalten, positiv zu überraschen? Auch hier wieder. Wir haben uns Große angeschaut, also eine Wayfair, eine Game. com. Ja, wie gesagt, ich würde es mir anders erwarten. Wir sind alle gebrandet. Eine Amazon macht natürlich einen Erwartungshorizont, einen Benchmark. Eine Google macht einen Erwartungshorizont und einen Benchmark. Wie gehen wir das Ganze an? Auch da wieder: Wir vergleichen das mal mit einer ASMC. Was passiert hier on Mobile? Zücken Sie Ihr iPhone, zucken Sie Ihr Android-Gerät, was auch immer Sie gerade nutzen und schauen Sie sich mal an, wie das Ganze bei Ihnen abläuft. Wir empfehlen hier folgendes: Und zwar erstens, ich klicke auch hier wieder in das Suchfeld. Sie als Händler wissen, was das Relevanteste, saisonal bezogen oder allgemein für Ihre User ist. Warum zeigen wir es nicht sofort?Unten in diesem Bereich, den ich gerade so umfahren habe, habe ich eine virtuelle Tastatur. Das heißt, meine Interaktionsmöglichkeit ist sehr eingeschränkt. Heißt, wir müssen Usern noch mehr Guidance bieten, noch schneller und natürlich gezielter zum Ergebnis zu führen. Heißt, ich kann hier direkt abspringen mit einer Autocomplete-Funktion auf meinen Lieblings such Vorschlag. Ich kann die native Voice Funktionalität des Browsers nutzen. Wie gesagt, das sind die ersten Ansätze, die die funktionieren, als digitaler Berater mit einem mobilen Endgerät als Händler eine Antwort zu finden. Und was natürlich auf zweiter Ebene passiert, ist jetzt dieses Thema, also nicht das reine Auflisten eines stumpfen Produktlistings. Dazu kommen wir aber gleich. Was haben wir ansonsten noch? Auch hier, es ist relevanter als bewusst. Für mich war das ein gelöstes Thema, als unsere Engine gelauncht wurde, 2008, sagen wir mal wirklich mit einer Durchschlagskraft ab 2010, 2011, wo Search und Navigation bitte nicht den Standard hatte wie heute. Für mich ist grundsätzlich Synonyme ein gelöstes Problem. Trotzdem reden wir von 60% aller E-Com-Websites, die Synonyme nicht richtig verstehen. Auch da: Was sagen Ihnen die Analytics-Daten? Wie drücken sich Ihre User aus? Auch hier wieder: Was bieten Sie an? Was erwarten sich User? Matcht das, was Sie anbieten und wie User mit Ihnen reden und Sie als digitaler Einkaufsberater antworten. Schauen Sie sich das an. Einfache Beispiele hätten wir mit dabei. Wir suchen nach Hair Dryer und Blow Dryer, zum Beispiel jetzt auf boots.com. Das ist natürlich eine UK-Website. Müsste das Gleiche auswerfen. Nicht mal die Ergebnismenge wäre das Gleiche, geschweige denn natürlich die Produkte, die ich zeige. Das wird heutzutage nicht verziehen und ist keine Bagatelle. Heißt, anschauen. Wir können das natürlich bitte mit einem ganz einfachen Logiken. Sie haben die Daten, wir spielen die einmal ein. Ihr Onlineshop weiß, ihr droppt gleich Drop Earrings, zum Beispiel. Noch wichtiger ist oft das Beispiel der No Result Pages. Also sprich, Sie als Händler sind spezialisiert auf ein bestimmtes Sortiment. Heißt aber trotzdem, dass es legitime Gründe gibt, auf einer No Result Seite zu landen. Und auch da haben wir fast 70% von den Webshops weltweit, die keine ordentliche Hilfestellung anbieten. Was machen Sie? Sie sind zum Beispiel Elektronikhändler. Ich suche jetzt nach der neuen PlayStation 5. Neu ist sie schon lange nicht mehr. Willkommen, Simon. Auf jeden Fall, ich suche danach, Sie haben sie nicht im Angebot. Was machen Sie jetzt? Der User kriegt die Information, PlayStation 5 haben ihn ihm im Angebot, sucht woanders. Ich glaube, das geht intelligenter. Heißt, warum spielen wir nicht auch hier wieder in erster Instanz? Wir müssen mit dem Kunden sprechen. Wenn User nach etwas suchen und auf einer No Result Seite landen – das ist bitte der einzige Weg, wie ich auf einer No Result Seite landen kann – dass ich bekomme keine Antwort auf meine Anfrage, ja, dann werde ich hier erst mal intelligent antworten müssen in die Richtung „Lieber User, wir führen keine PlayStation 5. Vielleicht würdest du deinen Suchvorschlag auf folgendes erweitern: Folgende Produkte haben wir stattdessen. Das mag das eine oder andere Mal vielleicht nicht so einfach passen, aber warum weisen wir nicht auf relevante Kategorien hin? Warum weisen wir nicht auf verwandte Produkte hin? Stellen Sie sich vor, Sie sind in einem Fashion Shop. Jemand sucht nach einer Gucci. Sie haben keine Gucci, weil Gucci halt nicht jeder Mann führen darf, aber sie führen zum Beispiel eine andere Luxury Brand. Ja, dann werde ich erst mal auf die hinweisen. Heißt, der Connex wird für den User da sein, wenn ich mir das durchdenke, was ich ihm anzeige auf der No Result-Seite. Auch da, wir haben uns riesen Shops angeschaut. Schauen Sie sich eine Kylie Skin an. Einer der, ich glaube, es ist sogar noch der größte Shopify+ Shop, der läuft bis dato. Keine Antwort auf solche Fragen. Wir, wie gesagt, würden ganz klar empfehlen, zumindest Recommendations auszuspielen, die Easy Typo Errors abzufangen. Also sprich, ich bin jetzt auf einer Suche nach zum Beispiel i don't know, irgendwas, was hier nicht gefunden wird und spiele mal die Topseller aus. Das ist jetzt eine Mischung aus Stühlen und was auch immer hier im Sortiment ist. Und jetzt hinten raus zum Issue Nummer fünf: Ergebnismenge. Als User und auch da überlegen Sie, wie Sie shoppen. Die Ergebnismenge gibt einen unglaublich wichtigen Aufschluss über den Informationsgehalt. Sprich, muss ich die Suche vielleicht neu tätigen, weil nur fünf Ergebnisse? Drücke ich mich unklar aus? Versteht mich der Händler gerade nicht? Muss ich vielleicht die Filter im Nachgang benutzen, weil die Ergebnismenge sehr groß ist? Es gibt hier ganz viele Gründe und achten Sie mal auf sich selbst, wenn Sie das nächste Mal shoppen, online. Sie werden die Ergebnismenge berücksichtigen. Es passiert so viel unterbewusst, aber achten Sie darauf, wie Sie shoppen. Vergleichen Sie diese Journey mit Ihrem Shop und dann sagen Sie mir, dass Sie das richtig machen. Dann machen Sie bereits hier sehr viel richtig, vor allem mehr als auch wieder hier drei große ... Ich bekomme null Aufschluss darüber, was die Ergebnismenge beinhaltet.Ähm, bezieht sie sich auf meinen Search Term im besten Fall? Was ist, wenn ich mich verschreibe? Wird überhaupt berücksichtigt, dass zum Beispiel jetzt eine Lakeland meinen falschen Begriff korrigiert? Ich habe keinen Aufschluss im Frontend darüber. Ich weiß es nicht als User. Ich weiß nicht, warum es diese Ergebnismenge kommt. Wir versuchen das ein bisschen anders, wie gesagt, hier bei zum Beispiel der Shop for Runners ist es sehr transparent eingebaut. Ähm, wir schauen uns auch das, aber bitte on mobile an, weil ich hier noch mal andere Möglichkeiten habe. Ja, die Ergebnismenge zu zeigen ist wichtig, aber es funktioniert on mobile vieles noch mal anders und auch das wissen wir. Wir gehen hier einen gänzlich anderen Weg. Ich hab's vor zehn Minuten schon mal gesagt. Ich will nicht mehr ein stumpfes Produktlisting mit mehreren hundert Ergebnissen durchscrollen müssen. Das macht vielleicht noch meine Frau, weil sie sehr geduldig ist. Ich am Ende des Tages will intuitiv, so wie ich es gewohnt bin, zu meinem Produkt finden und da habe ich viele Möglichkeiten heutzutage. Wir schauen uns das Ganze von Anfang an in Ruhe einmal an. Ich suche nach einer Brand, in zum Beispiel Shop for Runners. Probieren Sie auch das Mobile aus. Ich suche nach 'ner ASICS. Jetzt werde ich erst mal gefragt von der Shop für Runners. Hey, Simon. Damen und Herren, in Zukunft sollte auch das bitte personalisiert funktionieren. Wir sind so weit, dass wir das mit Ende des Jahres massieren. Ich zeige nicht die reine Ergebnismenge. Ich bitte-- biete hier eine, nennen wir es, Erlebniswelt, die am Ende des Tages nichts anderes macht, als digital den Einkaufsberater zur Verfügung stellen: „Hey, in welche Abteilung willst du denn gehen, Simon? Willst du jetzt die Shirts, willst du die Hosen? Und innerhalb dieser Abteilung, welche Größe brauchst du denn? Wie viel wirst du vielleicht ausgeben? Macht das Sinn? Ich glaube, das macht sehr viel Sinn. Vergleichen Sie das bitte unbedingt bei Ihnen und auch hier ansonsten direkt auf uns zukommen, da gibt es immer ganz viele Fragen, ähm, zu dieser Funktionalität, aber so intuitiv muss es sein. Gut. Ich habe das Ganze noch mal ausprobiert bei einer ASMC. Wie gesagt, wir unterstützen hier einige Shops. Allerdings, wenn Sie sich im vorherigen Beispiel wiedergefunden haben, ist es sehr, sehr ähnlich. Es sind Erlebniswelten mit entsprechenden Kategorien. Sofort reagiert in der Ergebnismenge auf meine gewünschte Query und einfach ein sinnhaftes, schnelles Funnel. Das ist das, wie es on Mobile funktionieren sollte. Und das ist auch das, was zum Beispiel eine Essential ganz klar gezeigt hat in einer Untersuchung. Es geht um das I in Experience. Alles bewegt sich immer schneller. User haben dieses iPhone mindestens fünfundachtzigmal am Tag in der Hand. Irre. Allerdings ist es im Moment so, dass die Technologie, vor allem in Online-Shops, nicht den Menschen in den Mittelpunkt stellt, sondern dass grundsätzlich was geboten wird, mit dem wir uns als User auseinandersetzen müssen. Und meiner Meinung nach sitzt das Problem in diesem Fall nicht nur vor dem Device, sondern natürlich kann ich auch als Händler mit den technologischen, ja, Standards, die es heutzutage gibt, andere Standards definieren für mich selbst. Wie gesagt, ich will es noch einmal zusammenfassend auf den Punkt bringen. Users sind seit mehreren Jahren, vor allem on Mobile, eine Journey gewohnt, die durch Google und Amazon definiert ist. Ich bekomme nicht mehr eine stumpfe Auflistung zu einer, ja, zu einer Anfrage an die jeweilige Engine. Ich werde mittlerweile verstanden, wir nennen das eine Intent Detection. Also sprich, wenn ich nach etwas suche, schauen wir zum Beispiel nach dem Wetter, dann will ich jetzt nicht direkt abspringen, gehe auf eine Wetter dot com und werde mir da wieder den Sechzehn-Tagestrend anschauen. Das habe ich 2015 gemacht. Heutzutage habe ich direkt in diesem Snippet alle Informationen, die ich brauche. Das Gleiche, wenn mein Lieblingsclub spielt und auch wenn er wieder nur eins zu eins spielt. Ich kann das Ganze mit meinen Aktien machen, ich kann das Ganze mit ganz vielen Beispielen machen. Ich bekomme direkte erste Information auf meine Absicht und jede Suchanfrage wird unterschiedlich geclustert. Auch das können Sie für sich machen. Wonach suchen Ihre User? Unsere Suchungen-- Untersuchungen zeigen, primär nach Kategorien und Brands. So funktioniert das. Also entweder sehr generisch – Sie erinnern sich an vorher – Shirt, Hose, Tasche, Messer, Rucksack oder nach Brands, ASICS, Tasmanian Tiger, was es vorher war. Wenn Sie in Mono-Brand-Stores sind, ähm, wie zum Beispiel jetzt 'ne Tom Taylor, dann wird natürlich primär nach Kategorien gesucht. Schauen Sie sich das an. Es gibt hier Unterschiede. Wichtig ist, wie Sie darauf antworten. Wie gesagt, wir machen das Ganze mittlerweile ja seit zwei Jahren ausschließlich in Richtung UXUI. Mit dieser neuen Technologie, dass das Ganze richtig gut funktioniert, konnten wir schon dutzende Male beweisen. Für Sie als Take-away: Alles, was wir gerade in den letzten fünfundzwanzig Minuten durchdenken konnten gemeinsam, haben wir als wunderschönes White Paper zusammengepackt, haben meine Kollegen einen wundervollen Job geleistet. Der Name ist der gleiche, Great Ecom Dilemma. Gibt es kostenlos. Einfach auf nefantologic dot com, ähm, gehen und runterladen. Da haben Sie als Reminder noch mal genau das, was wir gerade besprochen haben. Und ja, ansonsten bleibt mir nur noch eins, und zwar ein herzliches Dankeschön. Ich hoffe, es war was für Sie dabei.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

Beschreibung

Im Rahmen der OMKB Summer Edition erzählt euch Simon Reichel von FINDOLOGIC, wie ihr das E-Commerce Dilemma überwinden könnt.

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