The Future of Digital Marketing
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The Future of Digital Marketing

Zusammenfassung

Björn Rade von T-Systems zeigt dir in diesem Vortrag, wohin die Reise im digitalen Marketing geht: Von Voice Assistants über Streaming-Plattformen bis zu KI-gestütztem Social Media Marketing – und warum Influencer sowie Social Media Strategie dabei zentral werden.

Die Zukunft des digitalen Marketings: Insights von T-Systems

Digitales Marketing ist im ständigen Wandel. Björn Rade, Vice President Digital Experience bei T-Systems International, wirft in seinem Vortrag einen Blick auf die Technologien und Trends, die das Marketing der Zukunft prägen werden. Er zeigt dir konkrete Beispiele aus der Praxis – vom Einsatz künstlicher Intelligenz bis zum Social Media Marketing, das weit über klassische Posts hinausgeht.

Von der E-Mail zur KI: Die Geschichte des digitalen Marketings

Um die Zukunft zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück. Die E-Mail existiert bereits seit 1971 – und damit länger als viele Digital Marketer. 1978 kam der erste Newsletter, aber auch das erste Spam folgte schnell. LinkedIn ging 2002 online, noch vor Facebook. Diese historische Perspektive zeigt: Innovation durchzieht das digitale Marketing seit Jahrzehnten. Heute rücken Voice Assistants, die Position Zero und das Metaverse in den Fokus – Meta hat sich 2021 bewusst umbenannt, um diese Vision zu unterstreichen.

Streaming-Plattformen und kontextuales Video-Tagging

Ein oft unterschätzter Trend: Streaming-Plattformen sitzen auf enormen Datenmengen. Sie wissen genau, was Nutzer schauen und wie lange. Mit künstlicher Intelligenz lässt sich daraus personalisierte Werbung generieren.

Ein konkretes Beispiel: RTL testete beim "perfekten Dinner" kontextuales Video Tagging. Immer wenn das Wort "Fleisch" in der Sendung fiel, zeigte die KI Werbung für vegane Produkte – passgenau zum Programminhalt und zum Zuschauer.

Voice Assistants: Die nächste Stufe der Personalisierung

Voice Assistants wie Alexa verändern das Marketing grundlegend. Wenn du "Alexa, bestell mir Cornflakes" sagst, entscheidet Amazon, welche Marke du bekommst. Sagst du aber "Alexa, schicke mir Jordans Country Flakes", nimmst du die Kontrolle. Das bedeutet für dich als Digital Marketer: Brand-Building wird noch kritischer. Du musst sicherstellen, dass dein Brand so präsent ist, dass Konsumenten ihn gezielt nach ihm fragen.

Die Implikationen sind weitreichend:

  • In Hotels: Gäste können über Alexa Services in ihrer Sprache buchen – zusätzliche Revenue für Hotels
  • Im Auto: Sprachassistenten könnten standortbasierte Angebote machen ("Bei McDonald's da drüben gibt es Cheeseburger im Angebot")
  • In tragbaren Geräten: Smartwatch, Brille oder Ring – Alexa wird überall mitgenommen
  • Auf Smartwatches: Location-based Werbung, die dir sagt, ob ein Produkt im nahen Shop günstiger ist

Wer heute denkt, Google Ads seien teuer, wird sich wundern, was es kosten wird, die eine einzige Antwort bei Voice Assistants zu sein.

Künstliche Intelligenz optimiert deine Social Media Strategie

T-Systems führte ein spannendes Projekt durch: Sie optimierten ihre LinkedIn-Posts mit KI (konkret mit dem Start-up Neuroflash). Das Ergebnis war beeindruckend – 25 Prozent höhere Engagement-Raten. Die KI nutzte gezielt Trigger-Wörter, auf die Zielgruppen ansprechen.

Ein weiterer Test: Conversational Ads auf LinkedIn. Hier sprach LinkedIn Kunden direkt an, führte erste Gespräche automatisiert und aktivierte dann einen Verkäufer. Auch diese Ads hatten 20 Prozent höhere Erfolgsquoten als Standard-Werbung.

Google Duplex: Die KI, die telefoniert

Google Duplex zeigt, wohin die Reise geht. Der Sprachassistent kann für dich Termine vereinbaren – nicht mit Chatbots, sondern durch echte Telefongespräche. Du sagst deinem Assistent: "Ich brauche nächste Woche Montag einen Friseurtermin." Der Assistant schaut in deinen Kalender, findet freie Slots und ruft beim Friseur an. Alles automatisiert, fast ununterscheidbar von menschlicher Kommunikation.

Das verändert auch, wie Unternehmen mit Kunden interagieren – und stellt neue Anforderungen an Kundenservice-Prozesse.

Influencer Marketing wird stärker – auch im B2B

Influencer Marketing wird noch unterschätzt. Influencer sind ständig online, präsentieren Produkte und werden in Zukunft teilweise klassische Medienhäuser ersetzen – auch im B2B-Bereich.

T-Systems identifiziert relevante Influencer über Social Terrain Maps: Sie durchsuchen offene Netze wie Twitter und schauen, welche Influencer über ihre Produkte (Cloud, IoT) sprechen, welche Reichweite sie haben und wie engagiert ihre Follower sind. Dann werden diese Influencer angesprochen – für Konferenzen, Whitepapers oder direkte Kooperationen.

Virtuelle Influencer: Der nächste Level

Ein faszinierender Trend: virtuelle Influencer. Das beste Beispiel ist Imma Gram, eine japanische virtuelle Influencerin mit 260.000 Instagram-Followern. Imma existiert nur digital – und das hat Vorteile: Sie macht keine Fehler, keine Skandale, keine schlechten Fotos. Ikea Japan hat sogar Popup Stores mit holographischen Imma-Installationen eingerichtet, wo virtuelle Imma den ganzen Tag über ihre Ikea-Wohnung zeigt.

Social Commerce: Der Verkaufskanal der Zukunft

Ein massiver Trend, der in Europa noch unterschätzt wird: Social Commerce. In Asien machen Influencer bereits 30 % des E-Commerce-Umsatzes über Live-Shopping aus. Influencer verkaufen live, zeigen Produkte in Echtzeit und Zuschauerkönnendirekt über Instagram oder andere Kanäle kaufen. In manchen Ländern kannst du bereits an Universitäten studieren, um dich zum Influencer auszubilden.

Kernpunkte für dein digitales Marketing

  • Investiere in Brand-Building – bei Voice Assistants wird deine Brand zur entscheidenden Differenzierung
  • Nutze KI zur Optimierung deiner Inhalte – 25% höhere Engagement sind möglich
  • Erkunde Influencer Marketing im B2B und experimentiere mit virtuellen Influencern
  • Beobachte Social Commerce – dieser Kanal wird exponentiell wachsen
  • Verstehe Voice Search und Voice Commerce – die Zukunft ist auditiv
  • Teste Conversational Ads auf Plattformen wie LinkedIn
  • Location-based und Context-aware Werbung wird Standard – vorbereiten lohnt sich

Fazit: Digitales Marketing wird persönlicher, intelligenter, sprachgesteuert

Die Zukunft des digitalen Marketings ist nicht nur digital – sie ist kontextuell, KI-getrieben und massiv personalisiert. Wer heute anfängt, Influencer strategisch einzusetzen, KI zur Content-Optimierung zu nutzen und Voice Commerce im Blick zu haben, wird morgen im Vorteil sein. Das Feuer für Innovation zahlt sich aus.

Häufige Fragen

Was ist kontextuales Video Tagging?

Kontextuales Video Tagging nutzt KI, um den Programminhalt zu analysieren und dazu passende personalisierte Werbung auszuspielen. RTL testete das beim "perfekten Dinner": Immer wenn "Fleisch" erwähnt wurde, erschien Werbung für vegane Produkte.

Warum ist Brand-Building bei Voice Assistants so wichtig?

Bei Voice Assistants wie Alexa entscheidet der Assistent automatisch, welche Marke du bekommst – es sei denn, du fragst spezifisch nach einer. Deshalb muss deine Marke so präsent sein, dass Kunden gezielt nach ihr fragen.

Was ist Social Commerce und warum ist es in Europa noch unterentwickelt?

Social Commerce ist der Verkauf von Produkten direkt über Social-Media-Kanäle, oft durch Live-Shopping mit Influencern. In Asien macht Social Commerce bereits 30% des E-Commerce aus – in Europa ist das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.

Wie kann KI mein Social Media Marketing verbessern?

T-Systems testete das mit Neuroflash: LinkedIn-Posts wurden von KI optimiert und erreichten 25% höhere Engagement-Raten. Die KI nutzte gezielt Trigger-Wörter, auf die Zielgruppen ansprechen.

Was sind virtuelle Influencer und wie funktionieren sie?

Virtuelle Influencer sind digitale Charaktere ohne reale Person dahinter. Das Beispiel Imma Gram hat 260.000 Instagram-Follower und macht nie Fehler, da sie nur digital existiert. Unternehmen wie Ikea nutzen sie für Marketing und Storytelling.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Herzlich willkommen auf der Conference Stage, lieber Björn Rade. Björn ist Vice President Digital Experience bei der T-Systems International. Erfahrener Speaker, Buchautor und LinkedIn Professional. Eine persönliche Empfehlung meinerseits, Björn, auf jeden Fall für deinen LinkedIn-Content und meinerseits ein definitives Must-follow bei dir auf LinkedIn, würde ich sagen. Danke. Björn, vorab zu deinem Vortrag. Zwei, drei Sätze zu T-Systems. Ich könnte mir vorstellen, die ungestünste Markenbekanntheit hier im Raum dürfte ganz hoch sein. Nenn uns gerne mal so zwei, drei Zahlen, Daten und Fakten zu eurer Company. Also wir sind 28.000 Mitarbeiter weltweit. Das Marketing-Team sind so die 100 80, auch weltweit, also von Singapur bis nach Brasilien. Ja, wir sind, glaube ich, innovativ. Das wird man hoffentlich gleich sehen. Bin gespannt. Let's go. Okay. Wie kann ich mir das vorstellen bei einer Organisation wie T-Systems? Back to Normal in der aktuellen Situation? Ist es so, dass ihr euch jetzt auch alle zurück in die Offices bewegt und sehr, sehr stark eben entsprechend die Prä-Corona-Kultur wieder aufleben lasst oder bewegt ihr euch da sehr zögerlich? Was ist der Weg der T-Systems? Beides. Dadurch, dass T-Systems sehr dezentral ist, mein Team ist verstreut über die ganze Welt, haben wir auch vorher schon sehr stark remote gearbeitet. Nichtsdestotrotz macht das natürlich Sinn, Workshops oder wo man wirklich kreativ sein muss, wo man sich abstimmen möchte oder Personalgespräche im Büro zu führen. Und wir haben bei T-Systems sogenannte Hubs eingerichtet in allen großen Städten, Frankfurt, Bonn natürlich, Hamburg, Berlin. Und die Mitarbeiter haben jetzt die Möglichkeit, in die Hubs zu kommen und sich dort zu treffen unter den Auflagen, also auch 3G-Regeln. Und wir kommen so langsam zurück in die Büros, aber nichtsdestotrotz haben wir vorher schon remote gearbeitet. Es ist normal. Okay. Letzte Frage an dich, bevor wir einsteigen. Weiß President Digital Experience, was gehört da alles in deinen Verantwortungsbereich? Das ist noch ein bisschen schwer zu greifen, finde ich. Vor allem das digitale Marketing. Dafür brenne ich auch. Man sieht es, glaube ich, auch. Digitales Marketing rockt für mich. Ich habe die Leidenschaft dafür. Das gehört dazu, also alle Kanäle, die Social-Media-Kanäle, die Webseite, unsere Newsletter. Dann auch das Thema Social Selling, da habe ich auch einen engen Bezug zu LinkedIn. Wir trainieren unsere Seller, wie sie auf LinkedIn aktiv sein sollten, wie sie Wissen betreiben. Und die Innovation Center gehören seit Anfang des Jahres dazu. Das heißt, wir haben in verschiedenen europäischen Städten Innovation Center. Eins ist in München. Das haben wir auch virtualisiert. Kommt auch im Vortrag noch mal. Okay, dann würde ich sagen, starten wir durch. Lieber Björn, the stage is yours. Ganz viel Spaß und euch natürlich auch. Bis später. So. Sieht man meine Slides? Genau. Also, wer bin ich? Wurde ja gerade ausführlich beantwortet. Noch mal: Ich brenne für digitales Marketing. Ich hoffe einfach, dass ich diese Leidenschaft und dieses Feuer, was in mir brennt, auch heute bei euch entfachen werde. Das Thema ist Zukunft des digitalen Marketings. Aber bevor wir in die Zukunft schauen, möchte ich mal ganz kurz in die Vergangenheit schauen, denn wer die Vergangenheit kennt, hat keine Angst vor der Zukunft, sage ich. Und das Interessante ist: 50 Jahre gibt es schon E-Mail. Also die E-Mail ist älter als ich, was ich total gut finde, weil wenn ich meinen Kindern immer sage: „Ich bin älter als das Internet, dann lachen sie, aber die E-Mail ist tatsächlich älter als ich. 1971 kam die E-mail raus und 1978 kam schon der erste Newsletter. Die E-mail ist quasi die Grundlage für den Newsletter gewesen und – ich habe das mal recherchiert – 1978 kam auch das erste Spam. Also dadurch, dass keiner zugesagt hat, dass er eine E-mail bekommen möchte, wurde quasi auch Spam geboren. Die ganze Zeit des digitalen Marketing durchzieht sich mit Innovationen. Auch für mich interessant war LinkedIn. 2002 gab es schon LinkedIn. Also vor Facebook gab es LinkedIn vor. Vor Facebook war Social Media quasi schon geboren. Und es geht jetzt hin in Richtung Voice Assistance, Richtung Position Zero, Sprache wird immer wichtiger und auch Meta haben sich nicht umsonst umbenannt. Meta möchte das Metaverse quasi für sich deklarieren. Seit 2021 heißt der Facebook-Konzern Meta. Also ein kurzer Ausblick in die Vergangenheit, bevor wir jetzt in die Zukunft kommen, was ich super spannend finde. Lassen Sie uns die Zukunft sprechen. Was kommt da? Eins, was momentan noch sehr unterschätzt wird, meines Erachtens, sind die Streaming-Plattformen. Die Streaming-Plattformen sitzen auf einem riesigen Datenschatz. Sie wissen genau, was wir uns anschauen, wie lange wir anschauen. Diese Daten können Sie nutzen, uns personalisierte Werbung auszuspielen. Und die personalisierte Werbung könnte so aussehen, wie bei RTL hat es probiert, die RTL Group hier bei dem perfekten Dinner. Sie haben die Daten genommen und immer wenn das Wort „Fleisch in der Sendung vorkam, hat eine AI Werbung angezeigt für vegane Produkte. Also dieses Kontextual Video Tagging nennt sich das, dass künstliche Intelligenz schaut, wer sitzt eigentlich vor dem Fernseher und bietet mir dann dementsprechend die Werbung an zu dem Programm, das ich mir anschaue. Voice assistance, eins meiner Lieblingsthemen. Wenn ich in der Küche sitze und ich brauche neue Cornflakes und ich sage: „Alexa, ey Alexa, bestell mir Cornflakes, dann entscheidet Amazon, welche Cornflakes ich bekomme. Ist es von Kelloggs? Ist es von Jordans? Amazon entscheidet das. Wenn ich aber sage: „Hey Alexa, bitte schicke mir Jordans Country Flakes dunkle Schokolade nach Hause, entscheide ich das. Das heißt, wir als Digital Marketer werden in Zukunft immer mehr auf Brand achten müssen, weil wenn unser Brand über den Kopf der Konsumenten ist, werden die Alexa dementsprechend oder andere Voice Assistant dementsprechend fragen. Auf Alexa gibt es nur eine Antwort: Keine lange Suchergebnisliste mehr.Und wer glaubt, dass Google teuer ist, Google Werbung, wird sich wundern, was es kosten wird, die eine einzige Antwort zu sein. Also investiert in euer Branding. Als Digital Marketer müssen wir ein bisschen weiterdenken: Was kommt denn noch? In den USA gibt es sehr viele Amazon Alexa schon in Hotelzimmern. Das heißt, wir können aus dem Gast noch mehr Revenue herausziehen, indem wir ihn Services anbieten in seiner Sprache. Also wenn ich in Frankreich sitze und möchte was essen bestellen, ich spreche kein Französisch, könnte ich mit Alexa auf Deutsch mir ein Klappsandwich bestellen. Das heißt, das Hotel hat einen zusätzlichen Revenue generiert mit digitalen Assistenten. Ich bin auch davon überzeugt und man sieht es ja schon in einigen, ich glaube, BMW ist es schon eingebaut, dass Sprachassistenten auch in Autos vorkommen werden, verstärkt. Und wie können wir als Digital Marketier das nutzen? Man stellt sich vor, man fährt mit seinem Auto durch die Stadt und dann sagt mir auf einmal mein Auto oder Alexa: „Hey Björn, bei dem McDonald's da drüben gibt es Cheeseburger, zwei Stück zum Preis vom einen. Super Werbung, ich liebe Cheeseburger, also fahre ich hin. Und der McDonald's hat quasi schon wieder ein zusätzliches Review generiert, mit Digitalem Marketing im Auto. Kann ich mir super vorstellen. Das Nächste ist, wo Amazon schon arbeitet in den USA, dass man seine Alexa mal mitnehmen kann, dass man seine Alexa in der Brille, man hat seine Alexa am Ring – was ich selber ein bisschen Banane finde, wenn ich dann so durch die Stadt laufe und mit meiner Hand spreche – ähm, aber es ist möglich, dass meine Alexa zukünftig überall mit hingenommen werden kann. Auch interessant: Digital Marketing auf unseren Smartwatches. Ich glaube, dass es momentan noch zu wenig genutzt wird. Das heißt, die Smartwatch weiß, wo ich bin. Wenn ich mich durch eine Mall begebe, schaue ins Schaufenster von Galeria Kaufhof, sehe eine Jeans, könnte mir meine Watch sagen: „Hey Björn, diese Jeans, die du auf der Website angeschaut? Hier im Shop gibt es das 20% günstiger, wenn du jetzt reingehst. Also auch wieder digitales Marketing, basierend auf Location-based-Services mit meiner Uhr. Künstliche Intelligenz. Ähm, bei Two Systems haben wir ein Projekt gefahren und machen das jetzt dauerhaft: Wie können wir künstliche Intelligenz nutzen, unseren Text zu verbessern? Wir haben unsere Posts genommen auf LinkedIn, haben die ganz normal geschrieben, haben sie gepostet und haben dann nach zwei Wochen eine AI genommen und haben diese Posts optimieren lassen. Und die künstliche Intelligenz hat eine höhere, fünfundzwanzig Prozent höhere Engagementrate erzielt, weil diese künstliche Intelligenz genau die Triggerwörter genutzt hat, auf die Kunden stehen. Die Firma, die wir genutzt haben, ist Neuroflash. Könnt ihr gerne googeln, ist ein kleines Start-up aus Hamburg. Was wir auch ausprobiert haben, sind Conversational Ads auf LinkedIn. Das heißt, LinkedIn spricht unsere Kunden an, führt die ersten Gespräche und dann springt ein Seller ein. Diese Conversational Ads hatten auch die zwanzig Prozent höhere Erfolgsraten als Standardwerbung, die wir geschaltet haben. So, und was passiert, wenn man Sprachassistenten und eine hohe künstliche Intelligenz zusammenbringt? Für mich ist das Google Duplex. Google Duplex ist der Sprachassistent von Google, der, ähm, auf den Handys installiert ist und der soll insbesondere dafür dienen, um nicht maschinelle Schnittstellen zu ersetzen. Zum Beispiel, wenn ich einen Friseurtermin vereinbaren möchte. Wie mache ich das heute? Ich rufe an. Bei meinem Restaurant kann ich noch, äh, Booker Table nutzen und kann man meinen Tisch reservieren. Beim Friseur ist es dementsprechend komplizierter. Und diese Intelligenz ist so cool und spricht so gut, dass man denkt, man spricht mit einem Menschen. Um euch das zu zeigen, wie das aussieht, habe ich ein Video mitgebracht. Ich hoffe, es funktioniert. How can I help you? Hi, I'm calling to book a woman's haircut for our client. Uhm, I'm looking for something on May third. Sure, give me one second. Mhm. (lachen) Sure. What time are you looking for around? At 12 PM. We do not have a 12 PM available. The closest we have to that is a 1:15. Do you have anything between 10 AM and, ah, 12 PM? Depending on what service she would like. What service is she looking for? Just a woman's haircut for now. Okay, we have a ten o'clock. Ten AM is fine. Okay, what's her first name? The first name is Lisa. Okay, perfect. So I will see Lisa at ten o'clock on May third. Okay, great. Thanks. Great. Have a great day. Bye. Also hier hat mein Assistent-- ich muss meinem Assistent nur sagen: „Ich brauche nächste Woche Montag einen Friseurtermin. Der Assistent guckt in meinen Kalender, weiß genau, wann ich Zeit habe, ruft bei meinem Friseur an und vereinbart den Termin. Wenn ihr nach Google Duplex sucht, werdet ihr auch ein paar Videos finden, wie Freunde mit ihren Freunden Schluss gemacht haben mit Google Duplex. Da ruft dann Google bei der Freundin an und sagt: „Bitte räum deine Sachen aus der Wohnung. Ist zehn Uhr okay für dich? Ähm, schaut euch das auch mal an. Nächstes Thema, was momentan noch unterschätzt wird, ist meines Erachtens Influencer-Marketing. Es gibt sehr viele Influencer. Ähm, sie sind permanent online, sie zeigen die Produkte, aber sie werden noch, noch stärker werden in Zukunft und sie werden teilweise Medienhäuser meines Erachtens fast schon ersetzen. Auch im B2B-Bereich wird es Influencer geben. Wir bei der Systems nutzen, unsere Influencer zu identifizieren, sogenannte Social Terrain Maps. Das sieht so aus hier. Ähm, das heißt, wir durchsuchen das offene Netz, Twitter mit offener Schnittstelle, und schauen, welche Influencer sprechen über unsere Produkte, zum Beispiel Cloud oder IoT.Und welche Influencer haben eine gewisse Reichweite? Es muss keine riesen Reichweite sein. Und welche Influencer haben Follower, die tatsächlich auch engagen und diese Influencer versuchen wir dann anzusprechen auf LinkedIn, versuchen sie zu Konferenzen einzuladen oder für ein Whitepaper zu gewinnen, um auch im B2B Bereich Influencer Marketing zu nutzen. Und wo ich von auch überzeugt bin sind, dass virtuelle Influencer kommen werden, also Menschen, die nicht existieren, die nur am Computer existieren. Das hier ist immer Imma, Imma Gram. Imma hat auf Instagram 260.000 Follower, ist eine japanische virtuelle Influencerin. Und das Tolle ist, sie erlaubt sich keine Fehltritte. Also es gibt Imma Gram nicht irgendwie betrunken an der Bar, weil sie nur virtuell existiert. Und es gibt viele Unternehmen inzwischen in Japan, die mit ihr Werbung machen, durchführen und eine habe ich mitgebracht. (Musik) Ganz ehrlich, ich hab, als ich sie erstmal gesehen habe, wusste ich gar nicht, dass sie virtuell ist, weil es so perfekt gemacht ist und auch die Bewegungen sind so perfekt. Und als ich mich mit immer mehr auseinandergesetzt habe, habe ich auch gesehen, dass Ikea hat in Japan sogenannte Popup Stores in den, in den, in den Städten. Und Imma sitzt in diesem Popup Store im Schaufenster, virtuell, so ein 3D Hologrammkasten. Und man kann immer den ganzen Tag beobachten, wie sie in ihrer Ikea Wohnung rumläuft, wie sie neue Ikea Lieferungen bekommt und wie sie ihre Ikea Sachen zusammenbaut und wie sie abends ins Bett geht in ihr Ikea Bett. Also mit Virtual Influencern wird noch sehr, sehr viel passieren. Wir zurück zu den realen Influencern. Social Commerce ist meines Erachtens auch noch komplett unterschätzt, insbesondere in Europa. In Asien beträgt inzwischen der Social Commerce Anteil am E Commerce 30 %. Das heißt, Influencer verkaufen tatsächlich live die ganze Zeit online. Man kann ihnen zuhören, zusehen, sie bieten Produkte an und man kann dann direkt über Instagram oder andere Kanäle direkt kaufen. Es geht sogar so weit, dass man inzwischen Influencer an der Uni studieren kann und sich zum Influencer ausbilden kann. Man sitzt dann in so einem Haus wie ein Hotelzimmer. In jedem Zimmer sitzt ein anderer Influencer und nimmt seine Videos auf und produziert quasi Content und man produziert Werbung für die Produkte, die sie anbieten. Also Social Commerce tippe ich drauf und wette ich drauf, dass auch in Europa viel mehr passieren wird. In den USA ist ein bisschen anders, das ist Live Shopping. Amazon Live lädt sich teilweise Celebrities ein, stellen dann Produkte vor, live online auf Amazon und man kann diese Produkte dann direkt kaufen. Also quasi das Teleshopping 2:0 mit Amazon Live Shopping. So, jetzt verlassen wir mal ein bisschen das Internet, also die oder beziehungsweise das World Wide Web. Verlassen wir den Browser, wir gehen mal raus in die Welt. Und was ich mir da vorstellen kann, dass man zukünftig mehr die Devices miteinander interagieren lässt. Das heißt, wenn ich am Flughafen bin und sehe ein Digital Auto for Media und komme mit meinem Smartphone in die Nähe dieses Digital Auto for Medias, dann ändert sich die Werbung für mich, basierend auf den Daten auf meinem Smartphone. Finde ich super spannend. Also ich nehme an, ich habe auf Amazon eine Kamera angeguckt und sehe dann am Flughafen nochmal die Werbung. Ich werde dann damit permanent penetriert. Doof ist natürlich, wenn ich mir irgendwie Sexseiten angesehen habe und dann kommt auf einmal eine komische Beate Uhse Werbung und jeder weiß in der Umgebung, dass ich mir das angeschaut habe. Also auch hier Datenschutz ist natürlich relevant und alles was ich erzähle heute passiert erstmal außerhalb der Bubble der Restriktionen. Also nicht ich denke nicht an Datenschutz, ich denke nicht an Privacy. Ich erzähle erstmal, was möglich ist und dann kann man runter strippen auf den Datenschutz. Was auch möglich sein wird, ist Digital Signage, also digitale Plakate gepaart mit Gesichtserkennung. Also wer steht eigentlich vor diesem Plakat? Ist ein Mann, eine Frau? Habe ich vielleicht in den Store eingeloggt? Also bei Amazon Go logge ich mich ja ein, um zu bezahlen. Das heißt, Amazon hat in dem Moment meine Daten, kann mir dann im Store personalisierte Werbung für mich nur ausspielen. Was auch kommen wird, verstärktes Augmented Reality Werbung. Das heißt, ich sehe eine Werbung mit meinem Smartphone, zum Beispiel für ein Elektroauto, nehme mein Smartphone und kriege dann mit diesem Plakat zusätzliche Informationen zu dem Auto, zum Beispiel Reichweite, wie teuer ist es und kann dann auch direkt eine Probefahrt online buchen. Und wir zurück in den Store. Augmented Reality im Store. Ich nehme an, ich habe zu Hause meine Einkaufsliste fertig auf meinem Handy, gehe dann zu einem Supermarkt und mein Handy navigiert mich durch den Supermarkt, damit ich möglichst schnell meine Produkte finde. Und wie das Digital Marketers können dann Cross und Upsetting betreiben. Hey, du hast auf deinem Einkaufszettel Schokolade stehen, dazu passt doch auch super Kaffee und navigiert mich dann zum Kaffee. Also hier immer dran denken als Digital Marketer, wie kann ich noch mehr Revenue generieren mit den existierenden Technologien? Vielleicht brauche ich in Zukunft gar kein Handy mehr. Vielleicht habe ich einfach diese Augmented Reality Anwendung in einer Kontaktlinse in meinem Auge, vielleicht in der Brille komme ich auch noch mal gleich drauf und dann kann ich beides kombinieren. Habe ich augumented Reality mit Face Recognition. So ein bisschen hier wie bei my Neu report als als.Tom Cruise durch die Mall gegangen ist und hat personalisierte Werbung für sich gesehen. Also meine Vermutung war oder ist, das war Augmented Reality gepaart mit Face Recognition. Was auch kommen wird, ist ein Startup aus Polen: Smart Windows. Das heißt, ich habe vielleicht im Hotelzimmer gar keinen Fernseher mehr. Ich habe ein Fenster, das agiert wie ein Tablet. Ich klick drauf, kann mir dann einen Sender aussuchen, einen Fernsehsender aussuchen, ich kann die Nachrichten abrufen, ich kann News abrufen, meine Menü, was ich essen möchte, zu bestellen möchte. Ich kann alles über Smart Window machen und das kann man natürlich auch nutzen für digitales Marketing. Das heißt, wenn ich in der Stadt bin und sehe ein Fenster und kann auf das Fenster drauf tippen, kann mir das konfigurieren, was ich brauche, wie zum Beispiel hier die Ringe, sehe weiter Informationen und klicke dann drauf und bestelle entweder direkt am Fenster oder gehe in den Laden und kaufe mir den Ring. Auch cool: Digital Price Tags. Die gibt es schon relativ häufig, dass die Preises schildert sich automatisch ändern. Man kann die aber auch – ich habe zwei mitgebracht – die sehen dann so aus. Diese Price Tags hängen dann an den Klamotten. Und wenn ich im Einkaufsladen bin und sage: „Ich hätte gerne diese Jeans, nehme ich mein Handy, lege das da drauf und habe bezahlt und gehe raus. Möglich. Was auch möglich ist, dass ich zwei habe: Ich brauche Jeans und ein T-Shirt, ich lege die zusammen und kriege einen Bundle-Price. Gebe mir diesen Bundle-Preis dann zur Kasse und bezahle oder lege mein Handy wieder drauf. Wenn ich eine Loyalty-App auf meinem Handy habe, lege ich die drauf, kriege ich auch einen günstigeren Preis. Es gibt Möglichkeiten, Internettechnologie und den Real Testor zu verbinden. Und wenn ich es mal aus Versehen mit nach Hause nehme, schickt mir der Laden eine Nachricht hier drauf: „Du hast den Price Tag mitgenommen. Komm doch zurück, kriegst du 10% Rabatt auf deinen nächsten Einkauf. So hole ich die Leute wieder zurück in den Laden. Vielleicht gibt es in der Zukunft aber gar keine Geschäfte mehr, die ich mal als virtuell, virtual shopping. Das heißt, ich ziehe meine VR-Brille auf, gehe in eine virtuelle Mall, sieht ein bisschen so aus wie bei Wallmart, fahre mit meinem virtuellen Einkaufswagen, packe mir alles in meinen Einkaufswagen rein und dann wird es mir nach Hause geliefert. Oder ich habe einen Assistenten, der mir erklärt, welche Mode gut zu mir passt und dieser virtuelle Avatar erklärt mir dann, was ich kaufen soll. Und dann kommen wir jetzt zum Thema Metaverse. Virtual Shopping, Metaverse. Ich persönlich glaube, momentan ist es so, dass das Metaverse eher genutzt wird für Konferenzen, für virtuelles Zusammenarbeiten. Und das Schöne ist bei Metaverse, finde ich, die Diversität, die Schwelle wird einfach sinken, weil ich könnte in dem Metaverse ein Elefant sein und keiner weiß, wer dahinter steckt. Und so können wir vielleicht sogar noch besser zusammenarbeiten, ohne uns Gedanken zu machen, welchen Hintergrund hat die Person eigentlich, sondern einfach nur konzentrieren auf dem, was die Person einbringt ins Metaverse. Wir haben bei Interessants auch ein Metaverse aufgebaut, aber eher durch Zufall. Wir hatten 2020 vor der Pandemie einen Sales Kick-off gehabt und hatten auf diesem Sales Kick-off einen Body Scanner. Die sind groß. Stellt man sich rein. Eine Sekunde später wurde Foto gemacht aus allen Richtungen und man hat seinen Avatar. Daraus haben wir eine Kampagne gemacht, dass unsere Mitarbeiter jetzt virtuell sind. Und dann kam die Pandemie und haben uns überlegt: Wir haben virtuelle Mitarbeiter. Warum virtualisieren wir nicht unsere Innovation Center und führen virtuelle Workshops durch? Und das hat super funktioniert. Wir hatten Kunden aus der ganzen Welt virtuell in unserem Innovation Center und haben Workshops durchgeführt und haben Geschäft generiert. Das Metaverse in dem Moment war für uns eine virtuelle Zusammenkunft für unsere Kunden, Workshops durchzuführen. Nehmen wir mal an, wir brauchen keine VR-Brille, sondern wir haben eine Brille, die uns Augmentet Reality bietet. Und wie sieht da jetzt das Metaverse eigentlich aus in der realen Welt? Also wie sieht diese Welt aus angereichert in Zukunft? Und dazu habe ich auch noch ein Video mitgebracht, wie so was aussehen kann. Habt ihr die Werbung gesehen im Bus? Virtuelle Werbung. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die Werbung sein wird, die im Metabur stattfindet, aber sie wird am Anfang so aussehen. So ein bisschen wie bei E-Games an der Bandenwerbung, virtuell. Was ich mir aber eher vorstellen kann, ist – jetzt wird unser Influencer genommen –, dass ich die Influencer im Metaburs treffe, die virtuellen, und immer weiß, dass ich gerne Bier trinke, immer weiß, dass Mario lieber Wein trinkt. Das heißt, immer wird Mario Weinwerbung anzeigen und mir Bierwerbung. Also wirklich, dass virtuelle Influencer im Metaburs personalisiert Werbung ausspielen werden. Das ist eher ein Gedanke, den ich habe. Und es wird bestimmt noch Ansätze geben, an die wir heute noch gar nicht denken. Und insbesondere, wenn es wirklich dezentralisiert ist, das heißt, wenn nicht Meta, also der Ex-Facebook-Konzern, alles dominieren wird, sondern wenn es Start-ups geben wird, die im Metaburs digitale Werbung kreieren werden, werden wir viel mehr sehen, wo man heute noch gar nicht denken Nächstes spannendes Thema ist Blockchain. Am Anfang dachte ich: „Was macht die Blockchain mit dem digitalen Marketing? Ein Teil ist natürlich, sie kann Vertrauen bilden. Das heißt, wenn ich heute Werbung mache, ich muss meiner Agentur vertrauen, dass diese Werbung ausgespielt wird. Zukünftig mit der Blockchain.Weiß ich, dass die Werbung wirklich ausgespielt wurde, weil die Blockchain mir für dieses Vertrauen gibt. Aber seit es NFTs gibt, habe ich natürlich viel mehr Ideen. Was kann es geben? Also wenn ich einen NFT habe, einen Non-Fundable Token, also ein eineindeutiges Asset, das nur mir gehört und sonst keinem, habe ich auch im Marketing andere Möglichkeiten. Stellt euch mal vor, Die OMKB gibt jetzt Lifetime-Tickets aus, basierend auf NFTs. Dann bauen sie eine Community, dass jeder von euch im Raum investiert vielleicht mal 1000 € einmalig, hat ein NFT, also ein eindeutiges Dokument und kann damit immer an Events teilnehmen. Wenn ihr mal nicht teilnehmen wollt, könnt ihr es verkaufen für 1200 €. Das Coole ist jetzt, die OMKB verdient dabei mit Geld, weil es ein Smart Contract ist, ein NFT. Das heißt, die OEBK verdient vielleicht 5% mehr. Oder aber sie sagt: „Nein, ist nicht zu verkaufen, geht nicht. Wenn ihr es verkaufen wollt, ist das NFT nicht mehr da. Fertig. Also ich glaube, in NFTs können wir sehr stark in den Community Building einsteigen, was wir heute noch nicht machen. Da wird noch sehr, sehr viel passieren und ich bin gespannt drauf. Und dann natürlich kann ich NFTs mitnehmen ins Metaverse. Kann ich eine Veranstaltung wie diese vielleicht im Metaverse kreieren, nur für NFT-Members, also nur die NFT haben, können diese Veranstaltungen im Metaverse teilnehmen. Und fast zum Ende: Was ist eigentlich, wenn wir keine Brille mehr brauchen, kein Device, sondern den Chip in unserem Computer haben, in unserem Hirn haben, den Chip in unserem Hirn haben und kriegen alle Informationen direkt reingespielt? Wie sieht dann das digitale Marketing aus? Ist natürlich auch eine ethische Frage: Wollen wir das? Aber neuer Link, also Elan Musk arbeitet ja schon dran. Und vielleicht können wir auch in Zukunft einfach eine kleine Pille schlucken mit einem Roboter drin und die connectet uns mit dem Internet. Und auch dann habe ich die Möglichkeit, digitales Marketing zu betreiben. Natürlich ist sehr in die Zukunft gesprochen und ein bisschen spooky, aber theoretisch machbar. Und damit komme ich schon zum Ende. Bin, glaube ich, ein bisschen durchgehastet. Egal. Wenn ihr Fragen habt, jetzt gerne fragen. Ansonsten freue ich mich auf jeden, der auf LinkedIn folgt, auf Twitter folgen, Instagram, auf YouTube habe ich einige Videos zum Thema Zukunftsdes digitalen Marketings und auch vor kurzem einen Podcast gestartet, Digital Marketing Rocks. Und mein HR-Chef hat mich gebeten, we are Hiring. Wir suchen echt 700 Mitarbeiter in Deutschland, 4000 weltweit. Also wenn ihr euch gut auskennt mit Cloud, IoT und so weiter, dann meldet euch gerne. Danke. Björn Radeu. Björn, herzlichen Dank. So, wir setzen uns. Gerne. Vielen Dank für deinen inspirierenden Vortrag. Du hast ja eine ganze Menge an Technologie, an Errungenschaften, an Innovationen, wie ich finde, in diese 30 Minuten gepackt. Und vielen Dank auch an euch, dass ihr tatsächlich die Möglichkeit nutzt, Fragen zu stellen. Und die erste Frage, rein organisatorischer Natur tatsächlich: Gibt es die Möglichkeit, nach der Veranstaltung die Folien zu bekommen? Es ist so, dass wir das ganze Event logischerweise aufzeichnen, auch für die Leute, die digital at home im Livestream dabei sind. Übrigens deutlich mehr, als die, die sich heute hergetraut haben. Und deswegen werden wir natürlich die Vorträge da, wo wir die Freigaben haben, entsprechend sukzessive veröffentlichen, sodass man sich diese gerne im Detail dann auch noch mit etwas Nachgang anschauen kann. Björn, erste Frage in deine Richtung. Du hast die Conversational Ads auf LinkedIn gezeigt. Gerade Conversational Ads sind ja durchaus ein, wie ich finde, immer kritisch betrachtetes Instrument, gerade auf LinkedIn. Ich könnte mir vorstellen, die Mehrheit von euch hier dürfte auch auf LinkedIn aktiv sein und jeder kennt die Nachricht von, nennen wir ihn Marian. Hallo Mario, du bist doch auch in der digitalen Marketingbranche. Lass uns doch mal vernetzen und richtigen Mehrwert stiften. Also so ein bisschen dieses Spamige vielleicht, dieser Sales Approach, der sehr, sehr stark zu Beginn kommt. Ist das etwas, was ein conversational ad tatsächlich im Hinblick auf die Technologie dahinter authentischer abbilden kann, sodass es nicht so spamy ist? Oder ist es genau der Marian, der sagt: „Hey, du bist doch auch im digitalen Marketing und lebst in Deutschland? Let's connect. Also so eine Anfrage ist sogar noch gut. Es gibt auch andere Anfragen: „Lass uns telefonieren, du möchtest so was kaufen und können wir dich nicht wirklich überzeugen. Das ist für mich am schlimmsten. Nein, es ist keine Marketing Automation in dem Sinne, wie wir es häufig erleben, dass wir irgendwelche Sales-Mitarbeiter auf unserem Profil haben, uns dann connecten und einfach Wissen zu machen wollen. Es war wirklich in der Werbung integriert. Das heißt, du interessierst dich für das Produkt, du klickst drauf, möchtest mehr erfahren und dann geht der Bot los und auch irgendwann ist der Bot erschöpft und dann geht es zum Seller. Also das ist wirklich eine Vorselektierung, so ein bisschen wie in einem Chatbot auf der Webseite. Da weiß ich ja auch ungefähr, was mich erwartet und weiß, dass ich mit einer Maschine spreche. Aber mein Credo ist, ich möchte jetzt alles ausprobieren. Das war ein Pilot für uns. Wir haben es unseren Cloud-Produkten getestet. Es hat gut funktioniert. Ich weiß gar nicht, ob wir es noch einsetzen. Der Pilot war okay. Ich wollte ausprobieren, wie es geht. Wir haben es gemacht. Okay, okay. Du hast viele weitere Themen gestreift und da würde ich gerne beginnen, die Fragen von Slido tatsächlich auch mit aufzunehmen. Eine Frage, die reinkam, handelt von Google Duplex. Das Video, aufmerksame Beobachter offensichtlich, der sich auskennt mit der Materie, ist anscheinend eine Demo aus 2018, die im Anschluss auch durchaus kritisch entsprechend diskutiert worden ist. Verständlich natürlich. In Hinblick auf den gezeigten Content ist es so, dass Google Duplex sich seitdem a sehr stark weiterentwickelt hat und b, ist es eigentlich ein System, was mittlerweile in Deutschland auch verfügbar ist? Meinst du, es ist in Deutschland noch nicht verfügbar? In den USA schon. Es hat sich in den USA weiterentwickelt. Es gibt auch verschiedene, also männliche Sprache, verschiedene Frauenstimmen sind in den USA im Einsatz. Es ist allerdings nicht so einfach, wie auf der Demo gesehen. Die AI spricht schon so gut, das definitiv, aber es ist schon ein bisschen, ich selber als Eingebender kann momentan noch nicht sagen: „Hey.Siri, bitte reserviere mir morgen einen Friseurtermin, sondern ich muss wirklich sagen, ich brauche einen von zehn bis zwölf. Ich möchte meine Haare schneiden, ich komme alleine. Also schon noch ein bisschen Formular, was ich erstmal eingeben muss, aber der Rest ist in den USA schon im Einsatz. Okay, ja, das war sehr passend natürlich. Ja klar, dass die Konversation tatsächlich auch funktioniert. Aber was ich jetzt. Faszinierend finde, diese menschlichen Geräusche. Okay, danke. Ja, das fand ich gut. Okay, weiterer Themensprung. Du hattest ja auch ganz viele unterschiedliche Technologien in deinem Vortrag erwähnt. Unter anderem ganz beeindruckend fand ich die virtuelle Influencerin aus Japan. Kamen sie, wie hieß sie? Immer Emma Graham. Auch die Magnum Sorte fand ich übrigens sehr spannend. Die hätte ich auch gerne, die gibt es aber in Japan. Was ab? Ist Wasabi oder Matcha oder? Aber ich fand ich fand die gut. Siehst du das auch bei uns im europäischen Kulturraum auf dem Vormarsch? Auch in Deutschland gibt es Beispiele aktuell aus Deutschland von virtuellen Influencern, die ihr auch beobachtet und oder sogar einsetzt. Oder glaubst du, dass wir uns mit dem Thema hierzulande doch durchaus schwerer tun als die gegebenenfalls in vielerlei Hinsicht zumindest technologisch progressiveren Japaner? Jein. Es gibt ja grundsätzlich in Europa, Deutschland so ein bisschen diese Technologie, Nicht Affinität, also dass man ein bisschen denkt, mache ich das wirklich? Aber ich glaube, mit den heranwachsenden Generationen werden virtual Influencer auch in Deutschland ganz normal werden. Bei der System nutzen wir noch keine virtual Influencer. Okay, machen wir ein Themensprung einen weiteren und gehen so Richtung Metaverse. Es ist natürlich klar, dass es dazu auch Rückfragen gibt, weil es ja durchaus ein viel diskutiertes System ist. So würde ich das mal bezeichnen. Denkst du, dass Facebook aktuell mit dem Metaverse tatsächlich auch der Platzhirsch ist und auch diese Szenerie, die Idee der virtuellen Realität dominieren könnte? Oder siehst du auch weitere Player, die du eben entsprechend als extrem relevant erachtest und sagst, das ist ein vollkommen offenes Rennen, eigentlich überhaupt nicht prognostizierbar? Ein Vorteil hat Meta natürlich, sie haben sehr viel Kapital, um das durchzudrücken. Insofern, ich weiß nicht, ob sie schon Platzhirsch sind. Sie sind definitiv ein wichtiger Player. Sind ja fast jeder Konferenz auch. Komisch, dass sie bei euch noch nicht sind. Kann ich ja mal connecten. Waren sie schon. Jein. Also ich glaube, sie haben die Möglichkeit, die Kapazität, es zu beherrschen. Ich glaube es persönlich nicht. Ich glaube, es wird weitere Player geben. Ich meine, Sandbox ist da, da wird einiges noch passieren. Und wie ich gesagt habe, ich glaube, es wird eher dezentral werden. Es wird Start ups geben, die in dem Bereich dann mitmischen wollen. Meta wird vielleicht die Plattform sein. Was auch wichtig ist, glaube ich, die Interoperationalität. Das heißt, ich kann mein Avatar von einer Plattform zur nächsten mitnehmen, damit sich Meta, das Metaverse durchsetzen wird. Und Meta beschränkt sich momentan meines Wissens noch sehr auf das virtuelle Metaverse und nicht auf das augmented Metaverse. Ich glaube, wenn das Augmented Metaverse noch kommt, dass ich sage, zu Hause setze ich meine Brille auf, wenn ich rausgehe, setze ich eine andere Brille auf, oder vielleicht ich habe eine Brille nur, die ich aufhabe, dann wird sie sich auch stärker durchsetzen. Stichwort Brille. Björn, was glaubst du? Also deine Hypothese, was wird die führende Hardware bei unserem Körper sein? Ich sehe, du hast eine Apple Watch am Armgelenk. Du hast die Brille gerade vorgestellt. Wir sehen ganz, ganz starke Ambitionen, auch im Bereich der Kopfhörer, inklusive der smarten Geräte, unter anderem von Apple und auch natürlich Assistenzsysteme wie Siri. Was glaubst du, wird die führende Hardware? Ich glaube, meine Hypothese ist, es wird mehr Hardware bei unserem Körper geben. Aber was glaubst du, wird die führende Hardware werden? Super schwere Frage. Ich glaube persönlich, wenn ich immer ich trage keine Brille, aber hätte ich eine augmented Reality Brille, die wirklich auch gut aussieht und nicht wie Google Glass, wo ich rumgelaufen bin wie ein Cyborg, sondern wirklich so wie deine Brille aussieht, aber die ist halt augmented. Sehr schöne Brille. Dann könnte ich mir vorstellen, dass es eine Brille wird. Okay. Das heißt, wenn Ray Ban jetzt da in das Segment stärker einschlägt, was sie ja tun mit Facebook, würde sie sagen, okay, kann ich mir gut vorstellen. Und das wird dann auch die führende Hardware, weil sie einfach, das wird die führende Hardware werden, bis sie wieder obsolet wird. Ich meine, auch unser Handy wird vielleicht irgendwann obsolet werden. Dann ist es alles in der Uhr oder es ist alles in der Brille. Es wird eine Zeit lang die führende Hardware werden. Okay, danke. Björn, jetzt gehen wir so ein bisschen, ich will nicht sagen in die Philosophierichtung, aber es gibt eine Frage, die mittlerweile auch hochgeliked worden ist aus der Audience. Und zwar geht es tatsächlich darum, deine persönliche Meinung. Glaubst du, dass Beispiele, die du gezeigt hast, einige dieser oder vielleicht sogar alle oder nur Teile dieser tatsächlich unsere Welt, unser Leben positiv beeinflusst werden, also auch wirklich besser machen können? Wird so ein bisschen mit der Konnotation versehen. Minority Report ist eine Dystopie, ist schon klar, oder? Ja, ist mir klar. Aber ich persönlich bin immer positiv und ich denke an das Gute. Insofern glaube ich, dass es sich aus dem Guten entwickeln wird. Und wenn ich sehe, dass ich von meinem Sofa aus und ältere Menschen oder Menschen mit einer Gehbehinderung, ich virtuell shoppen kann, ich habe das Gefühl, ich laufe durch den Supermarkt und kann meine Sachen einkaufen, ist es erstmal für mich positiv. Natürlich ist mein Norwich Port eher eine Dystopie, aber ich glaube an das Positive. Insofern wird alles Vor- und Nachteile. Ich meine auch E Mails eigentlich was positives. Wenn ich aber 20.000 Spam E Mails bekomme, ist es auch negativ. Aber für mich ist es erstmal grundsätzlich das Positive. Jetzt seid ihr bei der T-Systems auch sehr stark im B2B Bereich unterwegs. Lead Generierung, Sales, LinkedIn, Selling sind alles Themen, die in eurer DNA und auch in deiner persönlichen DNA liegen. Jetzt haben wir in deinem Vortrag viele Beispiele gesehen von physischen Produkten, die dort beworben werden, beispielsweise. Wir haben hier in der Audience natürlich auch viele Marketeers aus dem B2B Bereich, wo es um Lead Generierung geht, beispielsweise für Dienstleistungen und ähnlichem. Glaubst du, dass im B2B Umfeld dann diese Technologien auch im Hinblick auf zielgerichtete Werbung, beispielsweise passende Lead Generierungsformulare oder ähnliches, auch ihren Platz haben werden in dem Innovationsfeld? Und wo denkst du oder siehst du am ehesten naheliegende Anwendungsbeispiele, die vielleicht sogar bei der T-Systems schon in Arbeit sind?Okay, also die Lead Generierung ist für uns definitiv in Social Media, insbesondere in LinkedIn gegeben, weil unsere Zielgruppe da ist. Da machen wir sehr, sehr viel, geben auch sehr viel unseres Budgets auf LinkedIn aus. Richtung wirklich Zukunft gedacht, ich habe das Bild gezeigt von unserem Innovation Center, das wir virtualisiert haben. Und das funktioniert. Es ist faszinierend. Die Kunden freuen sich. Sie können entweder ihre Oculus aufziehen und sind dann virtuell dabei oder mit ihrem Browser teilnehmen und sind damit dabei. Und wir führen teilweise Design Thinking Workshops durch, die ein bisschen über ein paar Stunden gehen. Wir haben mehr Kunden aus international, also aus Brasilien dazu dazugewonnen in unserem Innovation Center München. Die wären niemals nach München gekommen, die wären nicht da hingeflogen, aber wir haben so halt Workshops machen können. Wir arbeiten mit Krankenhäusern zusammen, zu zeigen: „Hey, so könnte euer Krankenhaus in Zukunft aussehen. Euer Training könnte so aussehen. Ich habe vom Use Case gehört, wenn du Trainings im Krankenhaus machst, ist ja immer einer, der geht vor und geht dann ins Zimmer rein und zeigt alles. Oder auch im MRT. Du musst immer im MRT alles zeigen. Und das ist natürlich ziemlich teuer. Das heißt, du kannst erst mal virtualisieren, zeigst das MRT virtuell, wie es funktioniert und hast die Abschlussprüfung am richtigen MRT. Björn, habt ihr Erfahrungswerte, wie die Churn Rate, die Abwanderungsquote vertrieblich sich verändert, wenn der Kunde tatsächlich über T-Systems im B2B-Bereich primär nur noch virtuell oder digital adressiert wird gegenüber der Vergangenheit, wo wirklich vielleicht auch der persönliche Kontakt noch viel, viel stärker gespielt wurde? Oder hast du da ein Gefühl für, könnte da was passieren? Zum Positiven oder zum Negativen oder vielleicht auch neutral? Ich habe insofern keine Erfahrungswerte, weil trotzdem unser Sales sehr stark ist und trotzdem natürlich den Kontakt aufrechterhält zu unseren Kunden. Wir sehen eigentlich eher eine Erhöhung der Conversion Rate, weil wir diesen virtuellen Ansatz haben, also eigentlich keine Churn Rate. Insofern, nein, kann ich nicht beantworten. Es ist eigentlich eher das Umgekehrte. Wir kriegen mehr Kunden dazu, dadurch dass wir am Ende des Fundnels, das ist vielleicht auch wichtig, wir sagen nicht, am Anfang des Fundells machen wir uns mal einen Workshop und dann passiert nichts, weil der Kunde mehrere Workshops mit verschiedenen Anbietern macht, sondern wir machen es relativ am Endende des Funnels sagen: „So, wir haben dein Problem verstanden. Komm zu uns in den virtuellen Raum. Wir arbeiten mit dir zusammen dran. Das ist deine Lösung und dann passiert auch Geschäft draus. Okay, das heißt, in der Kundenkultivierungsphase relativ weit hinten fürs Cross-und Upsell wahrscheinlich auch durchaus dienlich. Genau. Und auch zu zeigen, was geht. Du kannst natürlich über Theorie drüber reden, aber wenn du in das Virtual Innovation Center kommst und siehst dann, wie eine Blockchain funktioniert, quasi an unserem virtuellen Greenhouse, dass wir sagen können, diese Pflanze ist tatsächlich die Pflanze aus diesem Greenhouse, können wir anhand der Blockchain nachweisen, dann ist es einfach was anderes, wenn wir einfach nur darüber reden. Cool. Nächste Frage: Du hast das Beispiel gezeigt der Avatare bei der T-Systems, wo ihr eure Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend virtuell abgebildet habt – und das ist ja prä-corona, so habe ich es verstanden – und ihr konntet es dann eben entsprechend auch einsetzen für virtuelles Conferencing. Was gibt es für Erfahrungswerte bei euch im Umfeld oder gegebenenfalls auch darüber hinaus im Hinblick auf tatsächlich die Aufnahmemöglichkeiten und tatsächlich auch dann die Kondition der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei so einem virtuellen Event, bei einem virtuellen Conferencing, im Vergleich zu Video-Conferencing, im Vergleich zu einem ganz normalen persönlichen Meeting. Weil ihr kennt das sicherlich alle, wenn ihr mal vier Stunden in dem Video-Call wart, fühlt sich das extrem ermüdend an und wesentlich intensiver auch aufgrund der fehlenden Reize, die eben zurückkommen, als beispielsweise bei einem persönlichen Meeting, zumindest teilen das viele Leute und ich denke, ihr habt das auch alle kennengelernt. Gehe ich jetzt einen Schritt weiter und bin mit dem Avatar unterwegs, ist es dann so, dass ich nach einer Stunde denke: „Oh mein Gott, das ist zwar cool, aber ich brauche eigentlich dringend eine Pause und das ist echt anstrengend, oder was habt ihr für Erfahrungen aufgebaut? Die Erfahrung ist eigentlich umgekehrt, weil mein Avatar kann ja auch mal eine zehn Minuten in der Ecke stehen. Aber wenn ich in einer Konferenz bin und muss die ganze Zeit in die Kamera gucken und jeder sieht, dass ich müde bin oder dass ich mir gerade was zu trinken hole oder doch mal jetzt einen Biobreak brauche, dann sieht man das. Das heißt, meine Anspannung ist bei Videokonferenzen höher, weil die Kamera an ist. Bei dem virtuellen Raum, wie gesagt, kann mein Avatar mal in der Ecke stehen, bewegt sich schon nach zehn Minuten nicht, merkt fast meistens sogar keiner. Insofern ist es eigentlich entspannter, im Virtual Reality unterwegs zu sein und im virtuellen Innovation Center als bei einer reinen Videokonferenz. Und ich kann den Avatar auch kein lustiges machen. Ich kann ihn auch winken lassen und ich kann ihn auch umfallen lassen und solche Sachen, ein bisschen was Lockeres reinzubringen. Und ich kann auch spielen. Ich gehe dann von einem Raum auf den anderen. Bei einer normalen Videokonferenz sitze ich die ganze Zeit und gucke in die Kamera und so bewege ich mich dann auch. Okay, das heißt, dass Kamera aus bei der Videokonferenz ist, dass in die Ecke stellen dann im Virtual Conference? Quasi. Ja, sehr gut. Du hast einen Satz gesagt, trotzdem möchte ich auf das Thema einmal eingehen, auch weil es Peslido entsprechend hier mit auf die Bühne geholt wird. Und zwar sagtest du, dass das Thema heute und auch dein Vortrag erst einmal nicht unter Datenschutzaspekten zu betrachten ist, sondern Möglichkeiten aufzeigen soll. Trotz allem interessiert ein Nutzer oder mehrere Leute hier im Saal deine Meinung zum Thema Consent Management tatsächlich, und zwar spezifisch: Wie können Marketeers das Gleichgewicht finden, auch im Hinblick auf diese neuen Möglichkeiten oder auch in den aktuellen Status quo, zwischen erfolgreicher und fortschrittlicher Werbung, die aber dennoch das Vertrauen des Anwenders tatsächlich dann nicht erschüttert. Du hast ein plakatives Beispiel genannt: Wenn ich out of form unterwegs bin am Bahnhof und ich sehe gegebenenfalls dann eine Werbung von Only Fans oder ähnliches, dann ist das etwas, das soll nicht passieren. Wo siehst du Lösungsansätze? Was kannst du den Marketeers hier im Saal mit auf den Weg geben zu dem Punkt? Ich glaube, insbesondere wenn ich jetzt nicht an Websites denke, sondern einen Retail Store, wo ja andere auch vielleicht meine Werbung sehen, muss man darauf achten. Was ich als Anreiz sehen könnte, ist der Mehrwert. Also wenn ich mich bei Amazon Go einlogge und ich muss nicht mehr an der Kasse stehen und ich akzeptiere, dass Amazon im Store meine Daten nutzt, mir personalisiert Werbung auszuspielen und kriege da vielleicht sogar dann am Ende noch einen Rabatt. Ich glaube, diese Convenience, die hilft mir, mehr Daten auch zur Verfügung zu stellen und natürlich das Vertrauen, also insbesondere die Deutsche Telekom und T-System extrem, was Datenschutz angeht.Und durch dieses Extreme darauf achten auf die Daten schafft man auch wiederum Vertrauen. Also man muss daran arbeiten, das Vertrauen aufzubauen. Das Vertrauen ist definitiv wichtig. Und wie gesagt, wenn ich Convenience kombinieren kann und einen Mehrwert generieren kann, dann glaube ich, ist auch der Konsen da. Okay, zum Abschluss zwei Fragen noch mal konkret Richtung T-Systems, die auch aus der Audience kommen. Und zwar hast du es gerade erwähnt. Ihr habt ein paar Stellen zu besetzen bei euch und es geht sicherlich dem einen oder anderen so, dass Fachkräfte im digitalen Marketing, gerade auch berufserfahrene Personen, auch außerhalb des digitalen Marketing natürlich nicht ganz so einfach tatsächlich zu finden sind, gerade im deutschen Markt. In eurer Recruiting-Strategie, ich weiß gar nicht, Björn, inwieweit du da im Bilde bist, welche Rolle spielt Social Media bei euch im Recruiting? Welche Rolle spielen Jobplattformen? Was ist für euch eigentlich das Tool to be, um entsprechend auch die Stellen entsprechend zumindest besetzen zu können oder ein Teil dieser? Also ich kann nur für den Bereich sprechen, den ich mit manage. Wir haben mit HR seit ein paar Monaten ein Sounding Board etabliert, dass wir noch stärker in Social Media aktiv sind, dass wir unsere Recruiter und Hiring Manager auch auf LinkedIn trainieren, zu zeigen, wie cool das Unternehmen ist. Das ist immer das eine, du siehst eine Stellenanzeige, was verlangt wird. Wenn du aber auf Social Media bist und du siehst einen Hiring Manager oder du siehst Björn, wie cool das Unternehmen ist, hast du eher Lust, da zu arbeiten. Und da arbeiten wir gerade mit HR sehr aktiv dran, alle zu trainieren, die Hiring Manager zu trainieren, unsere Anzeigen dementsprechend anzupassen, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben für unsere HR-Seiten. Also wir sind da gerade sehr aktiv, was Social Media angeht, was Suchmaschinenmarketing angeht. Ja, unterstützt Digital Marketing extrem. Okay. Letzte Frage in deine Richtung. Du hast NFTs erwähnt, hast auch ein verständliches Beispiel für die OMKB erwähnt. Ich kann mir vorstellen, die Kolleginnen und Kollegen haben es schon mitnotiert. Wenn wir da aber an weitere Anwendungsfälle denken im B2B-Bereich und ihr in der T-Systems auf dieses Thema schaut, gibt es schon Anwendungsfälle bei euch? Plant ihr, NFTs einzusetzen, gegebenenfalls oder schon sehr, sehr konkret? Es gibt eigene Abteilungen, die sich damit auseinandersetzen. Ich bin aber nicht so tief drin, sagen, die machen genau das und das und das. Aus Digital-Marketing-Sicht möchte ich da schon ein bisschen vielleicht in Zukunft rumspinnen und genauso eine Community aufbauen und sagen: „Okay, wir haben unsere eigenen Events. Für die Events könnten wir vielleicht NFT-Tickets ausgeben und wer ein NFT-Ticket hat, der kriegt danach noch ein CEO-Treffen. So was in der Richtung. Ich glaube, einen wichtigen Punkt hast du gerade angesprochen. Bei NFTs sprechen wir jetzt nicht über NFT-Kunst. Das heißt, ich kann jetzt nicht bei OpenSea das T-Systems-Logo für sehr, sehr viel Geld erwerben, sondern ihr sprecht dann schon wirklich über den NFT-Einsatz in anderen Bereichen. Genau. Insbesondere im Community Building sehe ich NFTs vor Unternehmen insbesondere. Weil du das OMKB-Lifetime-Ticket ja durchaus auch in Kunst packen könntest, Schabe, aber da denken wir später drüber nach. Lieber Björn, ganz herzlichen Dank, dass du heute unser Gast gewesen bist und vielen Dank an euch, dass ihr Slido so perfekt eingesetzt habt, heute hier in unserer ersten Session. Und zum Abschluss, ich habe es schon angekündigt, möchte ich dir noch kurz unser Spendenzertifikat überreichen. Eine Sekunde. Jawohl, einmal unser Spendenzertifikat anstelle von Speaker-Geschenken heute für dich, Björn. Damit unterstützt du die OMKB-Initiative Tech4BetterWorld. Ganz herzlichen Dank, dass du heute unser Gast gewesen bist und einen großen Applaus für Björn Radde, meine Damen und Herren.. Danke. Jetzt der Ticker. So, Kaffeezeit. Wir gehen hier auf der Conference Stage in unseren ersten Coffee Break. Das heißt, holt euch ein bisschen Kaffee, holt euch ein paar Häppchen und dann geht es hier 10:30 Uhr weiter. Und auch unsere beiden anderen Stages, die Blue Stage und die Purple Stage, starten jetzt in ihr Programm. Wünsche euch ganz viel Spaß dabei. Bis gleich.

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Beschreibung

Björn Radde, Vice President Digital Experience bei T-Systems International, in einem spannenden Talk über die Zukunft des Digital Marketing. Welche Innovationen beeinflussen das digitale Marketing von heute und welche Entwicklungen existieren für die Zukunft? Björn Radde gibt einen Einblick, worauf sich Marketer bereits jetzt einstellen müssen, um morgen noch relevant zu sein.

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