Willkommen zurück zur OMKB Deep Dive Edition. Heute B2B-Marketing und ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe den Trailer, den ihr gerade sehen durftet, jetzt schon wahrscheinlich 150-mal gesehen, aber jedes Mal wieder habe ich richtig Bock wieder auf ein Onsite-Event. Also ahhh haltet eure Augen offen in eurer Inbox, wenn demnächst dann das Datum kommt für die OMKB 2023 in Berlin. So, jetzt geht es aber nahtlos hier im Programm weiter. Ahhhm Zunächst möchte ich noch darauf hinweisen, dass wir heute Slide im Einsatz haben. Ihr seht das hier auf Event Plattform. Ihr könnt aber auch mit dem Hashtag #OMKB22 euch über eure App einwählen oder über den Browser ganz klassisch. Macht gerne und bitte zahlreich davon Gebrauch, eure Fragen an die Speaker und Speakerin zu adressieren. Wir haben nach jeder Session bis zu fünfzehn Minuten Q&A vorgesehen. Ahhhm Wenn es ganz ausufert, können wir sogar noch ein bisschen länger machen. Rein theoretisch. Ich werde schon böse angeguckt, aber stellt eure Fragen, das möchte ich eigentlich sagen. Ahhhm Nutzt „Lido und dann freuen wir uns hier auch auf anschließend coole Gesprächsrunden, so wie gerade mit Mario. So, es geht jetzt weiter und wer jetzt für euch live on air mit am Start ist, erfahrt ihr in einem kurzen Speaker-Trailer. Jawohl, Thomas Obermeier von Sitecore. Ich hatte gerade gesagt, Mario, vierzehn Jahre Expertise im Digital Marketing. Jetzt haben wir fünfzehn plus Jahre – Thomas kann es sicher gleich auflösen, wie viele es tatsächlich sind – fünfzehn plus Jahre Expertise in der IT-und Softwarewelt, wo er zu Hause ist. Als Senior Value Consultant unterstützt er Interessenten und Interessentinnen und Kunden und Kundinnen, ihre geschäftlichen Ziele zu definieren und zu steigern und Anforderungen anhand von Business Case und mehr Werten zu untermauern. Seine Leidenschaft, Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen und in strategischen Fragen zu beraten. Sitecore wurde, das ist auch eine ganz spannende Story, wir reden jetzt nicht mit einem jungen Unternehmen, sondern ein klassisches Start-up, was jetzt hochfinanziert wurde, sondern Sitecore ist bereits seit 1998 am Start und wurde von fünf Freunden mit einer sehr spannenden und zugleich mutigen neuen Vision gegründet, und zwar einen ganz neuen Weg zu finden, digitalen Content zu verwalten. Zweitausendeins wurde Sitecore Corporation dann schlussendlich gegründet und eroberte in den nachfolgenden Jahren bis heute den Markt mit seinem Content Management System. Im Sturm, kann man an der Stelle sagen. Heute ist Sitecore Vorreiter in Sachen MarTech Innovation und unterstützt Marketingteams weltweit bei der Gestaltung von Erlebnissen, die ihre Kunden und andere relevante Zielgruppen ansprechen. Sitecore ist eine modulare Plattform und vereint Daten, Content, E-Commerce und Erlebnisse. Und ahhhm zu den Referenzkunden gehören unter anderem tolle Marken wie L'Oreal, Microsoft, United Airlines oder Puma, die durch Sitecore in der Lage sind, unvergessliche Interaktionen an jedem Touchpoint bereitzustellen. Thomas hat heute für uns mitgebracht – ich habe es gerade eben schon ahhhm in der Q&A mit Mario gedroppt – State of B2B Customer Experience. Wir erfahren von ihm, was Unternehmen beachten müssen, was Kundinnen eigentlich, ahhhm wie eigentlich die ideale Customer Journey aussieht und ahhhm die Kunden und Kundinnen erleben sollten. Er beleuchtet die Herausforderungen und Trends und liefert wichtige Impulse und Tipps für euch und uns. Ich bin sehr, sehr gespannt. Thomas, bist du mir jetzt zugeschaltet? Ja, hi. Wunderbar, Thomas. Und einmal den Hintergrund ahhhm sieht man, du bist im SideCore Headquarter, aber in Hamburg, glaube ich, tatsächlich, oder? SideCore Homequarter, würde ich sagen. In Hamburg sitzt du? Ich bin in Hamburg, genau. Thomas, darfst du so zum Jahresende eigentlich dein ahhh dein Lieblingsprojekt verraten oder waren es zu viele, da eins hervorheben zu wollen? Lieblingsprojekt? Jahaaa Ja, ich glaube, ich darf noch nicht darüber sprechen, aber es ist tatsächlich, das läuft über mehrere Monate jetzt eigentlich schon, wo wir auch beraten oder wo ich auch mit dem Beraten tätig bin. Und es ist im CPG-Geschäft. So viel kann ich sagen. Okay, spannend. Vielleicht irgendwann später dann noch mal im Rahmen der OMKW ein bisschen mehr, wenn du noch mehr sagen darfst. Thomas, ich würde dir dann ganz gerne ahhhm die Aufmerksamkeit zu teilwerden lassen. Wir freuen uns auf deine deine Session und dann treffen wir uns in einer round about halben Stunde wieder zu Q&A. Ja, wunderbar. Machen wir gerne. Vielen Dank für die coole Intro schon mal. Gerne. Du hast quasi die ersten Worte schon abgenommen. Das ist wunderbar. Sehr gut. Sehr gut. Direkt zu den Inhalten. Genau, ich komme direkt zu den Inhalten. Ich brauche gar nicht mehr über die Company sprechen. Super, dann steige ich gleich ein. Also erst mal willkommen von meiner Seite. Christoph hat es ja gerade schon gesagt: Ich helfe unseren Interessentinnen und auch Kundinnen, die Mehrwerte von Technologielösungen besser zu verstehen oder auch besser greifen zu können. Das Schöne daran ist eigentlich, ich muss nicht über Produkte sprechen oder nicht viel über Produkte sprechen oder sie auch gar nicht verkaufen. Ich kann mich tatsächlich wirklich auf die geschäftlichen Ziele der Unternehmen fokussieren und ihnen dann dabei helfen, sozusagen diese zu formulieren, aber auch ein Stück weit sie am Ende dann auch zu erreichen. Und das hast du auch gerade schon gesagt, Hamburg ist und ahhh wie wir alle wissen, bekannterweise die schönste Stadt der Welt und von hier aus darf ich heute lebenswerterweise mit euch über B2B und CX sprechen. Und ehrlicherweise bin ich erst seit Kurzem in Hamburg und komme ursprünglich aus München. Also ich bin erst seit August hier in Hamburg. Heißt, ich lebe mich hier gerade ein und adaptiere und verändere mich und mein Leben gerade. Aber genauso wie ich das gerade mache, so sehe ich momentan eigentlich auch, muss ich sozusagen auch der B2B-Bereich anpassen. Und die Themen, die ich heute eben auch für euch mitgebracht habe, sind: Wie sieht denn eigentlich so eine ideale Customer beziehungsweise Value Journey aus? Was sind denn so die Challenges und Roadblocks, die uns eigentlich daran hindern, genau das zu erreichen? Welche Trends sehe ich? Ahhhm Wie kann man dann auch vor allen Dingen.Digital Noise, der um uns herum ist im Markt und im Marketing im Speziellen, ein bisschen befreien und vielleicht seine Vision neu und vielleicht auch ein bisschen freier noch mal denken. Und wie kommt man dann anschließend auch einen Schritt weiter, wenn man sozusagen eine Idee hat? Also wie kann ich das dann auch umsetzen? Und am Ende haben wir dann natürlich auch noch Zeit für eine Q&A. Was ich gerade gesagt habe mit dem „Ich muss mich selber gerade adaptieren", ist tatsächlich auch so, dass B2B nähert sich oder muss sich tatsächlich auch den B2C-Anforderungen, speziell eben im Experience-Bereich, annähern, aber eigentlich auch gleichziehen, so wie ich das sehe. Und wie könnte so eine ideale Customer Journey aussehen? Ein Beispiel aus dem B2C-Bereich sehen wir gleich und ich habe ganz bewusst ein Beispiel aus dem Bereich gewählt, da, wie eben gesagt, aus meiner Sicht eben der B2B sich dem B2C annähern muss. Und bevor wir uns das angucken, möchte ich euch aber tatsächlich auch noch eine Frage stellen. Wer von euch, und das mal so aus Unternehmenssicht gedacht, oder wer von euch bietet tatsächlich heute schon tolle oder aber auch wirklich diese einzigartigen Interaktionen und Kundenerlebnisse? Leider kann ich jetzt eure Handzeichen oder Kopfnicken nicht sehen, aber IDC hat Anfang des Jahres dazu auch eine Studie rausgebracht und die sieht wie folgt aus: Dass eben siebenundachtzig Prozent der Unternehmen denken, dass sie bereits gute Kundenerlebnisse oder tolle Interaktionen auf all ihren Seiten, Portalen, Apps und Shops bieten, aber eigentlich nur elf Prozent der Einkäuferinnen, speziell im B2B, aber auch natürlich die Kundinnen sehen das genauso. Und da ist jede Menge Luft nach oben, wie ich meine, aber eben auch vor allem, wenn man diese Luft sieht oder dieses Potenzial sieht, verbergen sich dahinter auch jede Menge Chancen. Ähm, ihr könntet nämlich, wenn ihr sozusagen, ihr könntet dieses Potenzial dann auch richtig ausschöpfen, wenn ihr die Customer Experience da aus meiner Sicht richtig, aber eben vor allem auch gut macht. Ein kurzes Video, wie sozusagen so ein unvergessliches Kundenerlebnis aussehen kann, zeige ich euch jetzt und lasst euch davon gerne inspirieren. Adaptiert das ein bisschen Richtung B2B, richtet eure Use Cases und dann sehen wir uns gleich. (Musik) (übersprechen 00:03:34) (Video) I'm lucky enough to live in Boulder, Colorado. Skiing has been a passion of mine my entire life. I raised my kids here in Colorado, taught them how to ski since they were really little. You know, I've been skiing forever. Season passes every year for the kids and for the family. Up until about three or four years ago, I was traveling a lot for work. I just wasn't getting the value out of the season pass, so I stopped buying season passes until COVID hit. (Musik) Doesn't look like we're going to be traveling very much. The skiers are just still open. So I bought a pass, registered online. I got an email saying: „Download the application to your mobile phone." Got ready to go up and ski for my first day on the mountain and as soon as I walked into the resort, boom, my phone went off and it picked up that application and it pops up and it says: „Hey, do you want to start tracking your day?" Sure, why not? Click the button, yes. Boom, it pops up a map, shows me on the mountain where all of my friends are. Allows me to send messages to them to connect with them on the mountain. Skied all day, got done, got in the car, drove home. I get an email from the resort summarizing my entire day on the mountain. How much vertical I accomplished during the day, what my maximum miles per hour were. Every run, every trail, every chair lift that I rode that day. Und dann it taunted me by showing me how I stacked up against all of my buddies. And I'm out there to try and improve what I did the day before, right? I only skied ten thousand yesterday and today I'm going to do eleven. They combine all this stuff together to sort of encourage me to get back out on the mountain again for the next day. Really shaping a very personalised experience for me. Finish the season and I get an email in my inbox saying, hey, it's been a great season. Looks like you've really enjoyed your pass. You've used it for eighteen days. They know exactly how much value I've gotten out of the pass on those days on the mountain and I get this follow-up saying it's time to renew my pass. It's not done on a desktop browser anymore. It's all done on a mobile experience. It's all done via email. It's those experiences that connect those moments in time when you're on the mountain or when you're at the base area or when you're at the lodge grabbing a beer with your buddies. Collecting all of that data and then delivering and shaping those very highly relevant, personalised experiences. You can't really beat that from a compelling offer perspective. Ich hoffe, das Video war so ein bisschen inspirierend und ihr konntet ein bisschen was mitnehmen und vielleicht auch so ein bisschen in Richtung eurer Use Cases in eurem Bereich, speziell natürlich im B2B-Bereich, auch ein bisschen adaptieren. Ähm, wenn ihr das nämlich genauso tut, dass man das adaptiert, ähm, diese Ideen, die dahinter stecken oder die Konzepte, die dahinter stecken, dann könnt ihr es einfach auch schaffen, dass sich eure, ähm, Einkäufe in dem Bereich dann eben auch genauso umso rocken und tatsächlich auch wohlfühlen. Welche Herausforderungen beziehungsweise eben auch Roadblocks sehen wir in der Branche oder sehe ich in der Branche? Das involviert nicht nur euch sozusagen als Unternehmen im B2B-Bereich, sondern eben auch alle Zulieferer und Partner, die in diesem Universum oder mit euch da entsprechend interagieren. Und wie wir das alle bestens wissen, bedeutet eben Experience, ähm, für uns als (...) aber natürlich auch für euch im B2B, aber auch im Marketing und vor allem aber eben für unsere Endkonsumentinnen oder auch Kundinnen einfach alles. Ähm, und woher kommt das Ganze? Eine Umfrage besagt da eben auch, ähm, dass eben eine Umfrage an allen möglichen Marken besagt, dass es gibt ein großes Thema, um das sich bei den Marken alles dreht und das ist tatsächlich Stand out from your competitors. Also: Wie kann ich mich differenzieren? Das ist, denke ich, leichter gesagt als getan, bei dem, was eben die großen Tech-Unternehmen uns heute und dem Markt eben vorgeben oder auch vorleben, die Themen, es muss einfach sein, es muss personalisiert sein und einige von diesen, ähm, Unternehmen seht ihr natürlich auch am Screen, aber es muss natürlich auch, ähm, gegebenenfalls einfach auch treffende (...).Die Kundinnen erwarten solche Erlebnisse heute eben von allen Unternehmen, auch eben Einkäuferinnen im B2B-Bereich. Diese vergleichen heute diese Einkaufsprozesse eben mit ihren Erlebnissen aus dem entsprechenden privaten Alltag oder aus ihrem eigenen privaten Alltag. Dass das im B2B-Bereich anders ist als im B2B-Bereich, zeigt jetzt auch dieser Slide hier und lasst uns zunächst mal einen Blick drauf werfen, womit Einkäuferinnen von Produkten im B2B-Bereich eben heute entsprechend konfrontiert sind. Der Ablauf, den gehen wir jetzt nicht im Detail durch, ist auch ziemlich busy, der Slide hier. Der ist jetzt einfach noch mal plakativ gemeint, aber ihr könnt die Komplexität oder auch die Zunahme der Komplexität darin erkennen. Und es liegt vor allem daran, dass eben eine B2B-Entscheidung viel gewichtiger sind oder Entscheidungen einfach viel gewichtiger sind als der Kauf im persönlichen Bereich von Eintrittsgrad von Konzert oder wenn man sich auch ein paar Schuhe kauft. Wir sprechen dort dann eben auch von hochpreisigen Artikeln und eine Transaktion kann eben auch eine hohe Anzahl von Teilen enthalten. Gartner hat dazu auch noch eine Meinung und die sagen einfach, dass 77% der B2B-Einkäuferinnen finden eben, dass das Einkaufserlebnis zu komplex und teilweise auch zu nervenaufreibend ist. Das führt dann mit der Zeit natürlich oder kann natürlich dazu führen, dass Kundinnen da unzufriedener werden, was dann wiederum bedeuten kann, dass sie sich vielleicht beim nächsten Einkauf oder da in Betracht ziehen, einfach bei einem anderen Unternehmen zu kaufen. Und das gilt es aus meiner Sicht eben zu verhindern. Eine Challenge auch noch in dem Bereich ist eben, dass B2B-Unternehmen ihre Kunden, egal ob es jetzt in B2B, B2C, D2C, einfach nicht genug kennen und eigentlich auch in viel zu großen Segmenten im Marketing arbeiten, also klassisch mit der Schrotflinte schießen. Dabei geht es eigentlich darum, eben die Kundinnen besser zu verstehen und fokussierter zu machen, um dann eben fokussierter agieren zu können. Schlagwort ist hier natürlich Kundenzentriertheit und die ist natürlich nicht nur abhängig von Daten und Prozessen, sondern eben auch, wie ihr als Unternehmen intern, also in eurem Unternehmen über, aber auch mit den Einkäufern und Verbrauchern kommuniziert beziehungsweise, welchen Service ihr vielleicht noch on top anbietet. Alle beteiligten Unternehmensbereiche müssen einfach mehr kundenorientiert denken und handeln. Im Kern geht es darum, wie eure Kundinnen mit eurer Marke in Kontakt treten wollen und vor allem, wann sie das möchten. In all den Bereichen benötigt ihr dann eben Antworten, die Einkäuferin oder Einkäufer dann nicht zu verlieren. So viel zu den Challenges. Kommen wir zum dritten Thema: Die Trends. Die vier wichtigsten Trends sind aus meiner Sicht und auch ein bisschen untermauert hier aus Sicht von Analysten eben Kundenzentriertheit, gnadenlos gute Kundenerlebnisse zu liefern. Direct to Consumer ist ein Thema im B2B-Bereich oder wird immer stärker im B2B-Bereich, aber auch das Thema Ecosysteme, Plattformen und was ich auch immer mehr und mehr sehe in Anforderungen oder in den Gesprächen mit unseren Interessenten und Kunden aber auch, sind Marktplätze im B2B-Bereich. Je nachdem, wie weit ihr jetzt in eurer persönlichen Reife, euer persönliche Reife, digitale Reifegrad ist oder auch der Reifegrad des Unternehmens, sind diese Trends nicht zwingend neu und ich denke, wir kennen die alle schon seit einer gewissen Zeit, aber ich finde, dass sie eben nach wie vor absolut relevant und eigentlich momentan auch wichtiger denn je sind. Denn mit diesen Trends kann man natürlich umgekehrterweise auch den Challenges, die man hat, entgegenwirken und eben euer Unternehmen für die kommenden Jahre dann eben auch strategisch mit ausrichten. Einerseits natürlich, erfolgreich zu bleiben, aber vielmehr, zu wachsen und höhere Gewinne zu erzielen. Weil da wird das Thema natürlich höhere Gewinne erzielen wird, speziell in den nächsten Monaten und vielleicht sogar Jahren mit dem Thema Rezession, was wir haben, immer wichtiger. In den nächsten Slides möchte ich noch ein bisschen mehr die Themen Customer Simplicity und Experience noch mal kurz vertiefen. Und da habe ich gleich eine zweite Frage an euch beziehungsweise die ist vielleicht ein bisschen kritischer, wenn man so möchte: Und habt ihr denn eigentlich schon eine First Party Data Strategie bei euch im Unternehmen? Denn wie wir alle wissen, wurden die Einschränkungen der Cookies von Drittanbietern vor einiger Zeit von großen Tech Playern wie Google, Apple und so weiter angekündigt. Das Thema wird kommendes Jahr weiter relevant und Google hat das ja auch so ein bisschen nach hinten geschoben. Ich war auch bei euch auf der OMKB in Berlin und das war wirklich, fand ich, sehr interessant zu sehen, dass viele Unternehmen heute scheinbar noch nicht da sind, wo sie eigentlich sein wollen oder vielleicht sein sollten schon. Andere sind vielleicht schon auf einem guten Weg und ganz andere haben es vielleicht schon richtig gut im Griff. Und ich fand da tatsächlich auch die Session von Maximilian Steudel, von Dr. Edgar sehr interessant, der einfach sagt: „Ich kann auch nicht einfach nur einen Switch umlegen und dann schalte ich von Third Party auf First Party Data, sondern ich brauche wirklich eine Strategie und muss mir überlegen, wie ich da hinkomme. Eine zweite Session, die ich ganz interessant fand, war tatsächlich von Jonas Rashidi, der dann über Customer Platform und Data Platform gesprochen hat und genau diese Themen spielen ja ineinander. Und das ist aus meiner Sicht tatsächlich auch ein wichtiges Puzzlestück für euren Marketing Stack, denn wenn ich die klassischen CM-Daten mit zum Beispiel Daten aus dem Kundenservice, aber auch das ganze Verhalten der Kunden aus den Portalen, aus der App, aus dem Shop, das alles zentralisiert und zusammenfügen kann, dann generiere ich da eigentlich so ein kleines Goldtöpfchen, wie ich immer sage und das bietet dann tatsächlich großes Potenzial für euren Wachstum.Eine zweite Slide noch zu dem Thema Customer Centricity. Wie bereits in den Challenges auch schon erwähnt, ist der Umgang, wie ihr mit euren Einkäuferinnen und eben Verbraucherinnen umgeht, ist kritisch für euer Unternehmen. Nicht eben nur für die Reputation eurer Marke, sondern vielmehr eben auch für eure geschäftlichen Ziele und euer Wachstum. Die Aufmerksamkeit zu dem Thema ist enorm, wie ich sozusagen im Markt feststelle. Wichtig ist aber und das sei an der Stelle noch mal gesagt: Es ist nicht nur ein technologisches oder prozessuales Thema. Es ist eigentlich ein Thema eurer Unternehmenskultur und wie stark das Thema bereits über alle Unternehmensbereiche verankert und natürlich auch nicht nur verankert wird, sondern auch permanent optimiert wird. Aus meiner Sicht sollte das tatsächlich Top of Mind im Executive Management sein in jedem Unternehmen. Pwc hat dazu auch wirklich einen interessanten Artikel geschrieben. Den könnt ihr euch im Nachgang natürlich gerne auch noch mal angucken. Kommen wir mal mehr in den Experience-Bereich. Eine Studie von Superoffice besagt und da gibt es natürlich auch noch andere Studien, die das genauso sehen, ist, dass Kundenerlebnisse eben wichtiger sind als Preis oder Produkt. Eine Experience fördert nicht nur eure Conversions oder euren Umsatz, sondern eben auch die Loyalität eurer Einkäufer innen. Nur, wie gesagt, die sich von euch dann eben gut bedient und wohlfühlen, kaufen und bleiben bei euch. Kundenerlebnisse sind das Trendthema, wie wir alle wissen. Wenn ihr dafür die beiden Trends dann auch noch mal zusammen nehmt, also wenn du einmal sagst, kundenzentriert seid und Kundenerlebnisse kombiniert, dann auch noch die richtigen Daten hast, Prozesse und die richtigen Technologien am Start hast, dann fängt das Ganze an, auch richtig Spaß zu machen. Und dieser Trend hat auch schon längst den B2B-Markt erreicht. Vielleicht noch nicht so stark wie im B2C, aber er ist da, wird bleiben und wird eigentlich auch wachsen. Ein anderes Thema im Experience-Bereich sind Micro Moments. Und diese zu erkennen und vor allem auch gewinnbringend zu nutzen, ist tatsächlich wirklich relevant. Und was sind denn eigentlich so Micro Moments? Es sind nämlich genau nicht das, was ich vorher erwähnt habe, genau diese klassischen Marketinginstrumente, Stichwort Schrotflinte. Es gibt auch eine Vielzahl davon und die können natürlich in den Unternehmen oder in der Experience oder Customer Journey, die euch betrifft, auch unterschiedlich sein. Aber was sind zum Beispiel solche, wenn man sagt, wenn Einkäuferinnen zum Beispiel auf eure Webseite kommen, um Informationen zu bekommen. Das können dann schon mal anonyme Daten sein, aber auch mit diesen anonymen Daten kann ich anfangen, zu personalisieren. Wenn sie auf die Webseite kommen und tatsächlich dann eine Bestellung oder einen Einkauf tätigen, das sind Micro Moments. Wenn sie einen Service zu einem bereits gekauften Produkt benötigen oder woran man auch denken könnte, sind natürlich Cross Sell während dem Checkout und und und. Also da gibt es zahlreiche mehr. Das waren jetzt noch ein paar kurze Beispiele, was so Moments sein können. Wichtig ist es natürlich auch, in Real-Time zu erkennen, damit ich dann, auch wenn er auf meiner Website ist, ihn da direkt ansprechen kann. Und wenn ihr diese kurzen Momente dann erkennen könnt, bieten euch diese dann wiederum vielfältige Möglichkeiten. Ihr könnt neue anonyme Besucherinnen, wie gerade schon gesagt, eben schneller konvertieren, aber eben auch bestehende Kundinnen zielgerechter zufriedenzestellen. Ihr fragt euch jetzt, ob diese Momente vielleicht auch wirklich relevant sind für den B2B? Aus meiner Sicht ja, da die Einkäuferinnen – ich habe es schon zwei oder drei Mal gesagt – sich immer mehr wie B2C-Verbraucherinnen verhalten werden. Also Kundenerlebnisse, einfache Einkaufsglückwünsche und anschließende Kommunikation, das ist eigentlich heute auch im B2B-Bereich nicht mehr wegzudenken. Wie könnt ihr einen Schritt zurückgehen, sagen wir mal, und vielleicht auch eure Strategie vielleicht noch mal hinterfragen und neue Möglichkeiten frei denken. Dazu möchte ich euch mal einen kurzen Ansatz geben, tatsächlich dann auch vielleicht den nächsten Schritt in eure Maturity, also in euren digitalen Reifegrad zu gehen und vielleicht auch eure ganz eigene Roadmap zu planen. Aus meiner Sicht gibt es nahezu in allen Unternehmen drei große Themen und die seht ihr jetzt hier auf dem Slide. Das ist tatsächlich Content, Experience und Commerce. Und meistens läuft davon tatsächlich keines perfekt. Wenn ihr aber euren Umsatz, aber dementsprechend auch den Gewinn steigern möchtet, müsst ihr euch da drüber Gedanken machen, herausfinden, welches Thema aktuell am meisten schmerzt und dann eben eine Vision und eine Strategie entwickeln und anschließend auch handeln. Es geht aber nicht nur die Sachen, die jetzt den schnellen Schmerz lindern, sondern tatsächlich auch mittelfristig und langfristig. Und wie man so was machen kann, da könnt ihr einfach mal brainstormen, alleine in oder mit eurem Team gemeinsam. Und so kann man eben dann wunderbar eine strategische Roadmap erstellen und vor allem einen Schritt nach dem anderen gehen. Und dann kann man sich einfach mal so beispielhafte Fragen stellen wie diese hier: Was wäre, wenn wir es schaffen, jeden Touchpoint oder jeden Besucher, der auf unseren Shop oder auf eine Webseite kommt, in eine Transaktion, in einen Einkauf rumzuwandeln? Und welche Technologien brauche ich dafür oder welche Möglichkeiten brauche ich dafür? Was habe ich denn für einen Shop überhaupt? Ist es ein B2B, ist es ein B2C oder geht es sogar auf einen Marktplatz? Oder will ich alle drei Sachen machen? Finden meine Besucher:innen auf der Webseite überhaupt die Produkte? Wie finden sie sie? Kriegen sie auch schon automatisch Vorschläge, basiert auch auf AI? Oder wenn ich einen Warenkorb Abbruch habe, kann ich da heute eben schon ordentlich auch mit einem Marketing, also mit einer E-Mail hinterhergehen? Eine andere Frage wäre: Was wäre, wenn wir unsere personalisierten Kundenerlebnisse wirklich über alle Kanäle hinweg besser wären?Muss ich dann tatsächlich in die Themen reingehen, die ich jetzt vorher auch schon angesprochen habe. Also habe ich meine Kundenzentriertheit? Habe ich die Daten, die ich dafür brauche? Wenn ich die Daten habe, kann ich sie sozusagen schon aktivieren, kann ich personalisieren und das Ganze auch mit Testing ergänzen oder dann natürlich auch wieder mit einer E-Mail hinterhergehen, wenn jemand auf meiner Webseite war und etwas angeguckt hat, kann ich dann tatsächlich auch nachfassen. Man kann die Frage aber auch so ein bisschen ins Negative drehen und sich einfach auch noch fragen: Was wäre denn, wenn wir es nicht schaffen, den Content für all das, was wir jetzt gerade gesehen haben, also für den Shop, für die Personalisierung, für Experience, wenn wir den Content gar nicht rechtzeitig bereitstellen können? Was bringt uns dann das Ganze alles? Was brauche ich denn da dann wieder zu? Brauche ich ein agiles, aber auch wirklich schnelles Webcontent Management? Ich brauche auf der anderen Seite eine Plattform, worüber ich meine digitalen Assets verwalten kann. Wie kann ich meinen ganzen Content produzieren, damit ich ihn dann eben später auch personalisieren, aber tatsächlich auch mit testen untermauern kann? Und ich möchte da einfach euch heute in der Session auch einen kleinen Tipp oder vielmehr auch eine Frage mitgeben: Wenn ihr tatsächlich auch solche unvergesslichen Kundenerlebnisse bieten möchtet, wie wir es vielleicht auch vorher in dem Video gesehen haben, so ein bisschen als Inspiration, dann fragt euch einfach mal: „Was wäre, wenn ... ? Und die Frage hilft euch, finde ich, Ideen zu spinnen, eine Vision zu entwickeln, Ziele und eine Roadmap zu definieren. Und denkt euch da einfach mal eine Frage in euren Business-Kontext jetzt oder auch später oder wann immer ihr Zeit habt und lasst euch davon einfach am Anfang auch nicht bremsen und denkt nicht sofort an die Challenges, denkt nicht sofort an die Roadmaps, sondern einfach mal: Wo wollen wir hinkommen? Was ist unsere Strategie? Welche geschäftlichen Ziele wollen wir erreichen? Und bevor wir jetzt dann auch gleich noch in die Q&A gehen, möchte ich euch einmal noch kurz darüber sprechen, wie man diese Ideen dann auch uhm üben kann, dass man dort eben auch erfolgreiche Projekte macht. Und aus meiner Sicht sind es einfach zwei große Themen, die man dort einfach beleuchten muss und hinterfragen muss. Und das ist einmal natürlich die Technologie, die ich im Einsatz habe oder die ich auch in Einsatz nehmen will und auf der anderen Seite die Personen, die tatsächlich sich das ganze Thema kümmern, die Implementierung macht, die Ideen haben. Also welche Technologien setzt man ein und sind diese auch skalierbar? Sind die bereit für die Zukunft? Passen die in meine Strategie? Ich denke dann einfach so an Saas-Themen. Also ist das was, wo ich hin möchte? Auf der anderen Seite haben wir eben das Thema die Kultur, die Teams, die Personen und die Prozesse. Und Prozesse habe ich jetzt ganz bewusst tatsächlich am Ende genannt, da eigentlich Prozesse ja von uns definiert sind und die sind auch nur so gut, wie wir sie definieren. Und wenn wir sie vor fünf Jahren mal definiert haben, müssen wir uns einfach fragen: Passen die heute noch so? Sind die Teams, die mit diesen Prozessen arbeiten, eigentlich noch effektiv oder muss man da eben auch rangehen? Ihr fragt euch, das Light habe ich gerade eben schon mal ein bisschen abgewandelt gesehen. Das ist richtig und das ist tatsächlich hier so ein erster kleiner Werbeblock, den ich einblenden möchte. Er soll an der Stelle nur zeigen, dass eben auch Sitecore in diesen drei Bereichen eben Lösungen bietet, also im Bereich Content, Experience und aber auch im Bereich Commerce. Und dort habt ihr einfach die Möglichkeit, auch die Roadmap oder die Sachen, die ihr euch überlegt habt, dann eben Schritt für Schritt in Angriff zu nehmen. Das heißt auch, man muss nicht alles, natürlich nicht das komplette Sortiment von uns nehmen. Man kann das Ganze eben auch frei kombinieren und frei kombinieren ist ein wichtiger Punkt und Christoph hat das in der Intro ja auch schon gesagt – wird entsprechend modular. Und da ist auch die Frage: Warum positionieren wir, also von Sidecore, uns selbst als Composable Digital Experience Platform und als Anbieter da drin? Weil wir natürlich auch wissen, dass kein Unternehmen nur einen Anbieter erstens haben will oder Stand heute natürlich auch unterschiedliche Anbieter natürlich in seinem Tech Stack hat und somit hat er eigentlich bereits schon einen Composable Stack, wenn man so möchte. Und wir wollen uns dann in unserer Lösung als guter Nachbar integrieren. Und wie kann man sich gut integrieren? Und es geht heute eigentlich nur mit State of the Art-APIs oder wenn man eben seine Produkte mit dem API-first-Approach eben auch entwickelt, wenn man in Sphären denkt, wie eine Headless-Implementierung, wenn man in Bereichen wie SaaS denkt. Aber jetzt ist auch schon wieder gut, eben mit Buzzwords und mit Product Placement. Eine Sache habe ich da noch, die ich euch mitgeben will. Das ist auch eine Sache von Gartner, dass eben Unternehmen, die über Composable, über das Konzept nachdenken und mit dem auch agieren, eben viel schneller sind als andere, einen viel schnelleren Time-to-Market haben. Und das kommt eben dadurch, dass sie eben da noch eine einfache Bereitstellung, wie zum Beispiel Komponenten auf einer Webseite haben, die sie natürlich über regionale und multiregionale Sprachen besser ja ausspielen können, dann tatsächlich die Komplexität von der Seite rausnehmen, ein einfacheres Handling da ist, also eine bessere UI ist für das Marketingteam, aber vielleicht teilweise natürlich auch für die Entwickler und die IT, dass ich eben schneller und besser streamline meinen Content produzieren kann und dadurch, wie gerade schon gesagt, eben die Time zu Market zu verkürzen, speziell eben auch im B2B-Bereich, wenn ich dort Produkte auf den Markt bringen möchte, dass ich dort eben Produkte schnell auf dem Markt habe, dann eben auch wiederum schnell Feedback zu bekommen für die Produkte, dass auch wieder das Unternehmen in der nächsten Iteration gehen kann und das Produkt weiterentwickeln kann. So viel zum Technologiebereich. Jetzt noch einen kurzen Ausblick zu dem zweiten Thema, das ganz wichtig ist, wenn man das Ganze umsetzen will, ist eben zu den Personen, aber natürlich auch zu den ganzen Teams. Und das ist ein weiterer wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Optimierung des Unternehmens. Ich sage bewusst nicht Transformation des Unternehmens, weil ich Optimierung eigentlich viel besser im Begriff als Transformation bekomme, weil jeder hat schon was und muss es einfach nur noch in Anführungsstrichen besser machen.Die Hauptakteure, mit denen ich auch viel spreche in den Gesprächen, sind eben einmal die Business-Seite, also das Marketing, aber auf der anderen Seite die Technologie-Seite, also IT und Entwicklung. Und es gibt natürlich in jedem Unternehmen noch weitere Stakeholder, wie zum Beispiel Kundenservice und andere. Wichtig ist aber eben, dass diese Bereiche zusammen funktionieren. Und leider, stelle ich auch wieder ab und an in meinen Gesprächen fest, ist das im Unternehmen nicht so der Fall. Und das liegt meistens daran, dass es keine gemeinsamen geschäftlichen Ziele gibt oder keine gemeinsame Strategie. Und was da helfen kann, ist tatsächlich, habe ich schon gesehen in Unternehmen, dass dann eben virtuelle Teams gebildet werden oder eben Stakeholder aus allen beteiligten Bereichen dann eben zusammenkommen und gemeinsam an einem Ziel arbeiten, und zwar an einem Ziel für das Unternehmen. Und dass es eben nicht so ist, dass Marketing ihre eigenen Ziele hat, IT hat ihre eigenen Ziele, aber die münden oben nicht in eine Strategie zusammen. Und nur dann kann es eben auch aus meiner Sicht eben gelingen, sich zu differenzieren und effektiver zu werden und eben, dass auch die IT dann eben schneller, aber eben vor allem auch agiler wird und tatsächlich dann auch mit den modernen Tools und APIs dann eben arbeiten kann, die sie eigentlich nie haben, also dass sie dann ihren Spielplatz haben, indem sie dann auch richtig gut und schnell agieren können. Und das, was ich euch heute auch erzählt habe, so ein bisschen noch mal kurz zu untermauern, habe ich mir tatsächlich dann auch noch mal eine Studie von der IFH in Köln angeschaut, wie die sozusagen Unternehmen empfehlen, ihre Custom Experience zu verbessern. Und da habe ich jetzt einfach noch ein paar Highlights rausgenommen aus dem Bericht. Das ist sozusagen Wissen über Kunden vergrößern, sagt uns auch die EFH. Das heißt, Kundenfeedback und das Verhalten der Kunden mit einzusammeln, Customer Experience stärker in die Unternehmenskultur verankern, neue Tools und Software einführen, ganz wichtig auch neue Methoden einführen. Da geht es eben in Customer Journeys denken, in Personas denken, agiler zu werden, bessere Zusammenarbeit einzelner Abteilungen habe ich auch gerade erwähnt. Aber ein anderes Thema, was ich jetzt heute nicht erwähnt habe, was aber auch ganz wichtig ist, ist, neue Mitarbeiter und eben auch Fachpersonal einstellen. Das heißt aber nicht, dass natürlich die Leute, die bereits im Unternehmen sind, alle nichts können, sondern dass man sich einfach eine externe Expertise noch hinzuholt. Und das können natürlich neue Mitarbeiter sein, aber natürlich kann das auch ein gewisses Maß Beratung sein. Und jetzt könnt ihr einmal schon ganz kurz euer Handy bereithalten und die Kamera anmachen. Denn wenn es euch gefallen hat, was ich jetzt in der letzten halben Stunde erzählt habe oder euch mitgebracht habe, dann lade ich euch gerne dazu ein, meinen Artikel zu lesen, der das Ganze noch mal ein bisschen industriespezifischer beleuchtet. Da geht es eben darum, wie wichtig ist E-Commerce oder auch Direct Consumer im Manufacturing-Bereich. Scannt euch gerne jetzt den Code ab, wenn du das möchtest. Der Link ist dann auch in den Slides und ich, soweit ich weiß, werde ich die Slides am Ende auch noch verteilen. Und da möchte ich euch tatsächlich bei euch allen bedanken, dass ihr heute dabei wart und mir zugehört habt. Und ich möchte mich auch noch ganz explizit beim OMKB-Team bedanken für die Möglichkeit, heute hier auch zu sprechen. Und damit, würde ich sagen, habe ich alles gesagt. Gibt es denn noch Fragen von euch?Back to you, Christoph. Wunderbar. Ja, vielen lieben Dank. Vom Homeoffice zurück ins Studio hier. Sehr, sehr gut. Übrigens zwei sympathische Themen hast du auch adressiert, oder Systempunkte. Du hast einerseits gesagt, glaube ich, dass Hamburg die schönste Stadt ist. Das geht mir persönlich auch so als Norddeutscher. Und cool, dass du in Berlin am Start warst. Da ich selber auf der Bühne am Moderieren war, habe ich irgendwie super wenig Leute über den Weg gelaufen. Aber geil, dass du auch mit dabei warst. Cool. Ja, war gut. War tatsächlich ein guter Tag. Hat mir echt gut gefangen. Ja, schön. Du hast ja auch gerade zwei Sessions adressiert und es gab dann auch eine Frage direkt hier in Slide und zwar „Kann man die erwähnten Sessions von Dr. Oetker und Jonas Rashidi irgendwo sehen? Und ja, die sind bei uns on demand verfügbar. Also die komplette OMKB, jetzt hier für die Audience, die gerade zuschauen, die noch mal in die eine oder andere Session schauen wollen. Das steht alles on demand in der Mediathek bereit. Gerne reinschauen Und ich habe selber auch schon den einen oder anderen Vortrag noch mal in der Side Stage gesehen, den ich leider nicht joinen konnte. Ja, sehr cool. Also ich fand wirklich auch die Session von Jonas über das CDP-Thema, also das ganze Thema kundenzentriert herzlich ist. Man merkt das gerade im Markt, dass die Unternehmen da richtig nachholen müssen. Und da geht es ganz ehrlicherweise im B2C-Bereich genauso wie im B2B-Bereich. Da gibt es gleichermaßen Bedarf, würde ich jetzt einfach mal sagen. Sehr gut. Lass uns mal eine Q&A durchstarten. Ich habe hier die eine oder andere Frage am Start, und zwar die erste Frage: Hast du gute B2B ... Also knüpfst du ein bisschen meine Eingangsfrage ein, ob du irgendwie ein Lieblingsprojekt dieses Jahr hattest, aber es fragt immer: Hast du gute B2B-Best-Practice-Beispiele für eine gute, gelungene Customer Journey, die ich mir in der Praxis mal anschauen kann? Kannst du da was droppen? Ja, also ich denke, es ist auch eine Sache, was man sich da anschauen muss, ist tatsächlich so eine digitale Reifegrad, also der Digital Maturity, also so ein Thema: Wo stehe ich denn heute und wo will ich hin? Also das finde ich ganz wichtig, wenn man sich als Unternehmen vielleicht auch dann noch mal einen Schritt zurückgehen muss und sich überlegen muss, es gibt unterschiedliche Frameworks, die das machen. Wir haben auch eins, wo wir dann einfach auch so mit dem Kunden oder mit euch gemeinsam das Wirkbild mit einfach Fragen beantwortet. Auf Basis der Fragen wird man dann gerankt und dann weiß man irgendwann: „Okay, bin ich jetzt auf Stufe drei, vier oder fünf? Also wo stehe ich denn überhaupt? Und was für Möglichkeiten brauche ich denn da, mich zu verbessern? Weil viele Unternehmen in dem ganzen Alltag, den sie haben und dem ganzen vielleicht auch manchmal in einem Nachschubstrichen Chaos, den sie haben, gar nicht richtig wissen, wo sie denn heute eigentlich stehen. Und da muss man einfach mal einen Schritt zurückgehen und vielleicht mit so einem Framework oder mit einem.Ein Stück weit beraten. Man kann das natürlich intern selber machen, aber man kann das auch mit einem externen Berater das machen oder mit einem Hersteller, wie von uns eben, sich seinen eigenen digitalen Reifegrad einmal anzugucken und dann einfach zu sagen: „Wo stehe ich und wo will ich hin? Ja, sehr gut. Und wenn jemand am Zenit oder was, sehr gut im Reifegrad ist, hast du da ein Beispiel, wo man mal her surfen kann bei irgendwelchen Wettbewerbern oder branchenfremden Unternehmen? Ja, ich glaube, wir haben bei uns intern auch Beispiele von unterschiedlichen Industrien und von unterschiedlichen Kundenbeispielen, wie gut die in bestimmten Bereichen sind, aber das ist natürlich immer sehr, sehr use case spezifisch. Aber natürlich habe ich die Möglichkeit, meine Conversions zu verbessern. Ich habe die Möglichkeit, mein Revenue nach oben zu treiben, indem ich eben Experience besser mache, aber ich finde, das ist immer sehr individuell. Da kann man jetzt nicht sagen, ich habe jetzt das bei dem Kunden haben wir das so umgesetzt oder das wurde so umgesetzt von einem Partner und dann kann ich das eins zu eins adaptieren und dann läuft es genauso beim anderen Unternehmen. Ich glaube, das funktioniert nicht. Okay, am besten einfach eure Website ansteuern. Ihr habt ja einen Haufen von Content, da wird das gerade auch ein QR-Code dabei und da mal ein bisschen in die Case Studies blättern. Ja, genau. Da kann man viel lesen und sehen, aber da gibt es tatsächlich so viele Unterschiede. Aber da haben wir auch einiges im Manufacturing-Bereich oder im B2B-Bereich, das dann einfach dort vielleicht einfach ein bisschen Inspiration geben kann für euch. Super. Wir packen es auch noch mal in den Folge-Newsletter, in Recap-Newsletter, auch noch mal einen Link rein zu Sitecore, wo ihr dort fündig werdet. Die Steffi fragt: „Welche Tools brauche ich heutzutage als B2B-Unternehmen? Ja, da gibt es wahrscheinlich eine Vielzahl, die du jetzt nennen könntest. Ja, (lacht) am wichtigsten, ich finde, da gibt es nicht „ja, du hast recht, da gibt es eine Vielzahl, aber ich finde, am wichtigsten ist, ähm, (Stuhl schreit) vielleicht auch ein Tool, aber eine Strategie zu haben, eine Vision zu haben und eine Roadmap, die über das komplette Unternehmen gelebt wird, weil das ist, was ich gerade schon gesagt habe: Oftmals ist es so, dass es vielleicht in einzelnen Abteilungen, es hängt immer davon ab, wie groß das Unternehmen ist, aber dass das in einzelnen Abteilungen gelebt wird, aber nicht übergreifend, dass ich tatsächlich, ähm, das Ganze, ähm, auch auf Exec-Level, ähm, habe und das dann tatsächlich dort auch gestützt wird. Ähm, da kann man natürlich jetzt so Sachen nehmen, wie zum Beispiel OKRs oder ähnliche Frameworks, die mir dann helfen, ähm, so was aufzusetzen oder die mich dann unterstützen, so was auch durchs Unternehmen zu treiben, wenn man so möchte. Und ich finde, wenn man das hat, dann so eine Strategie oder Vision hat und danach muss man sich einfach im Team zusammensetzen und definieren, welche Business Objectives, also welche geschäftlichen Ziele man einfach verfolgen und natürlich auch erreichen möchte und wie kann man tatsächlich auch den Gewinn des Unternehmens steigern? Weil am Ende des Tages geht es darum, ähm, dass solche Aktionen oder solche Themen, die man macht, einfach darauf einzahlen am Ende. Ich brauche gute Leute. Das, finde ich, ist immer ein wichtiges Thema. Und natürlich zuletzt, aber da kommen wir natürlich auch ins Spiel, sind Technologielösungen, die dann eben passen zu dem, was man machen möchte, sich aber auch gut verbinden lassen. Sehr gut. Oder connectieren lassen, ja. Marktplatzthema. Du hattest es in deiner Präsentation mit dabei als Trend. Und der Frank fragt: Sind Marktplätze in B2B tatsächlich ein Trend, den wir verstärkt sehen werden? Er wäre ja skeptisch. Ha. (lacht) Ich finde, (lacht) da gibt es eine lange und eine kurze Antwort dazu. Ich probiere es mal mit der kurzen. Äh, und zwar auch wieder vielleicht ein bisschen auf dem Thema Maturity für Marktplätze, weil es gibt auch die Frage: Wo stehe ich jetzt als Unternehmen? Habe ich schon einen Marktplatz oder will ich damit anfangen? Oder habe ich den schon länger im Einsatz? Und aus meiner Sicht hat das unterschiedliche Stufen, das ganze Thema. Und das Erste, das nennt sich dann First Party E-Commerce, wenn man so möchte. Da seid ihr dann quasi der Betreiber, ihr beschafft die Produkte, handelt die Kaufverträge aus, führt den Warenbestand dann physisch, aber auch finanziell durch, legt die Preise fest, versendet die Produkte, legt die Logistik ab und tatsächlich auch die Rücksendungen, also die Retouren. Also es liegt alles bei euch. Dann kommt so ein zweites Level. Ich versuche, es ein bisschen zu beschleunigen. Da gibt es Drop Ship. Dann gibt es ein drittes Level, das heißt dann eben Third Party, wie heißt noch mal? Third Party Marketplace. Und indem ihr dann eben die Möglichkeiten gebt, euren Handelsplattformen oder den Händlern dann auch eben Transaktionen durchzuführen. Ihr schafft dann ein skaliertes Ökosystem mit einem Netzwerk dahinter. Das ist tatsächlich auch einer der Trends, den ich vorher auf den Sliden hatte. Dann eben Verkäufer von Drittanbietern beschaffen die Produkte, bieten sie an, führen sie aus, brechen ihnen die Preise, ähm, während ihr dann quasi eine Provision bekommt. Dann gibt es noch ein quantitatives Management, das ist dann das Level vier und wenn man dann das Level fünf denkt, da geht es dann darum, das Ganze noch zu optimieren. Ähm, und dann eben auch an so führende Marktplätze wie Amazon heranzukommen, weil die entwickeln dann natürlich ständig Funktionen weiter, Geschäftsmodelle weiter, Märkte, also die gehen in andere Regionen, machen weitere Integrationen und so weiter. Also das ist tatsächlich, ähm, da, glaube ich, muss man das sehen. Und ich sehe das schon als Trend, weil wir tatsächlich, oder ich in einigen Gesprächen auch im B2B-Bereich diese Frage kommt. Es ist nicht so, dass alle dann gleich sagen: „Morgen setzen wir das um, aber es ist in den Köpfen und ich glaube, dass die größeren B2B-Unternehmen irgendwann da auch hinkommen, mit ihren Partnern zusammen, dann dort eben auch entsprechende Geschäftsmodelle, aber eben auch Marktplätze aufzubauen. Ähm, ich habe hier noch eine anknüpfende Frage. Du hast es jetzt aber in Teilen auch beantwortet. Vielleicht kannst du noch was ergänzen. Und da fragt jemand: „Wie kann man das Thema der Marktplätze jetzt konkret angehen? Du hast natürlich ein paar Sachen, Stichwort Drop Shipping und Co., schon angesprochen. Das sind natürlich Fragen, die man sich stellen muss. Welches Modell willst du erfahren? Aber kannst du noch was ergänzen zu der Frage? Wie man anfangen soll? (lacht) Ähm, ich glaube, anfangen wäre so, dass man einfach mal guckt, in welchem Produktsegment bin ich denn oder in welchem B2B-Bereich bin ich denn? Was will ich denn verkaufen? Ich glaube, es ist da auch noch mal ein Unterschied, ob ich jetzt, wenn man so sagt, im B2B, keine Ahnung, jetzt mal Nike als Schuhhersteller, wo ich jetzt auch mal sagen würde, die sind B2B, machen aber auch natürlich B2C oder B2C. Oder bin ich jemand, der eben, ähm-Ah Maschinen baut, die groß sind. Also was gibt es denn da auch für unterschiedliche Business Modelle und wo muss ich da anpacken? Welche Art von Marktplatz will ich bauen? Also ich glaube, da sollte man sich dann erst mal zurücksetzen oder vielleicht auch natürlich mit uns ins Gespräch gehen, mit Beratern ins Gespräch gehen, mit anderen, vielleicht mit seinem eigenen Netzwerk in in ins Gespräch gehen und gucken, was wäre denn ein guter Ansatz? Ich glaube, ich würde mir erstmal einen Gedanken machen, was soll denn das Business am Ende bringen? Also was soll denn am Ende an Revenue rauskommen? Was will ich denn eigentlich erreichen, dann zu gucken, wie komme ich dahin? Und nicht anzufangen: „Ich will einfach mal einen Marktplatz und schauen, was wir da rumbringen. (kichern) Vielleicht schauen wir mal. Sondern eher so: „Was habe ich denn für eine Strategie auch wieder dahinter? Was will ich erreichen und wie komme ich dahin? Ja. Ähm Steffi fragt: „Wie finde ich gut heraus, welche Lücken ich noch in der CX habe? Hast du da eine Faustformel? Ja, vielleicht. (lachen) Die Outside-in-Betrachtung, glaube ich, ist ganz gut, dass man sich einfach mal angefangen anguckt, ich glaube, seine eigenen Kunden befragen oder Kundinnen befragen: „Und was erwarten die von mir? Also wirklich Also wirklich offen rausgehen und das Thema auch offen spielen. Ich glaube, das hilft ganz ehrlich, diese Lücken zu schließen. Ähm Und dann, welche Schmerzen ... Also die Outside-in-Sage, dann vielleicht einmal anzugucken: Welche Schmerzen habe ich denn innerhalb? Vielleicht auf die drei Bereiche, die ich gerade auch mal genannt habe: Habe ich Probleme im Content-Bereich? Habe ich Probleme im Experience-Bereich? Oder vielleicht im Commerce-Bereich? Da vielleicht mal zu gucken: Wo sind die denn eigentlich? Mmm Dann das auch noch mal vielleicht ein bisschen abgleichen mit dem Thema, was ich vorher erwähnt habe, mit der Maturity, die sagt: Wo bin ich? Wo will ich hin? Also was will ich eigentlich? Und danach tatsächlich auch eine Strategie da darauf entwickeln. Also so würde ich das angehen. Also outside in, inside out, ahm gucken, wo knackt es im Unternehmen und dann darauf mir Gedanken machen, wie kann ich es verbessern? Perfekt. Ähm Eine vorletzte Frage, und zwar hattest du eine Slide dabei, wo Sidecore schön die ganzen anderen Tools, ich habe Segment gesehen, so ein paar Kacheln so angeschlossen waren. Ja Hier schreibt jemand: „Ich sehe gerade Magento auf der Slide. Welche Shop-Systeme sind denn generell bei euch integriert oder andockbar? Ähm Zwei Dinge. Also ich glaube, andockbar ... Also wenn tatsächlich jetzt ein Unternehmen sagt: „Wir haben ein Shop-System oder wir wollen ein anderes Shop-System, wir wollen jetzt nicht das E-Commerce-Produkt von Sitecore, mhm dann haben wir dort eben unterschiedliche Möglichkeiten. Es gibt ein Produkt bei uns, das heißt Sitecore Connect. Da habe ich eben dort die Möglichkeit, das Ganze anzuschließen. Das Ganze läuft bei uns über APIs. Wir pushen immer mehr und mehr – natürlich haben das noch nicht alle Unternehmen – aber auch Headless-Integration im Frontend zu machen, dann tatsächlich alles Weitere über die API-Layer zu machen. Mhm Es gibt aber tatsächlich auch von uns eine eigene E-Commerce-Lösung und die kann tatsächlich unterschiedlichste ahm Use Cases abbilden. Also die kann B2C, die kann B2B, aber eben auch Marktplätze. Und das ist alles in einer Plattform. Das können nicht viele. Das ist auch tatsächlich eine Differenzierung und das ist eine komplett headless Integration. Also was wir dort liefern, sind eigentlich nur APIs und ihr könnt das bei euch einbinden in Bestandsumgebungen, ähm die ihr schon habt oder in einem Frontend, was ihr schon habt, könnt ihr das Ganze mit eingeben, wenn man so möchte. Perfekt, spannend. Also lohnt sich auf jeden Fall ein Blick darauf. Ja, das würde ich sagen, auf jeden Fall. Weil da könnte ich auch mit ganz kurzen MVPs innerhalb von ein paar Wochen tatsächlich schon an den Start gehen und dann mehr und mehr Funktionalität ran entwickeln. Super. Die abschließende Frage ist die obligatorische Frage: Du hast auch gerade schon erwähnt, Aufzeichnung und Slides. Ahm Wir melden uns unmittelbar im Nachgang. Haltet euer Passfach im Auge und ich gehe stark davon aus, dass Thomas die Slides auch freigibt. Das heißt, ihr werdet von uns beliefert. Falls ihr nicht die komplette Session joinen konntet, könnt ihr euch das im Nachgang noch mal reinziehen oder ihr wolltet es einem Kollegen, einer Kollegin weiterschicken. Das ist auch alles möglich. Hervorragend. Du nimmst PDF gleich und schickst es euch rüber. Super. Ja, Punktlandung nahezu. Ahem Vielen lieben Dank für deinen Talk. Hat mich gefreut, dass ihr wieder ahem mal mit am Start wart und ich würde mich sehr freuen, wenn wir das dann in naher Zukunft wiederholen. Ja Vielleicht auch live auf Stage in Berlin. Wir haben es schon im Intro gesagt: Diesmal werden wir uns im Sommer wieder treffen. Du bist so oder so eingeladen, auf der Bühne, neben der Bühne. Ahem Freuen uns sehr drauf. Also dank dir noch mal vielmals. Liebe Grüße nach Hamburg. Ja, danke dir, Christoph, und danke auch dem ganzen Team für die Vorberatung. Alles gut. Das hat echt Spaß gemacht. Super. Dank dir vielmals. Ciao. Dann bis bald. Ciao.
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