Social Media goes Commerce und Service
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Social Media goes Commerce und Service

Zusammenfassung

Ivan Wildschick von Emplifi zeigt, wie du eine fundierte Social-Media-Strategie aufbaust, dein Community Management und Kundenservice über Social Media integrierst und Commerce auf Social Plattformen umsetzt. Der Vortrag verdeutlicht, dass erfolgreiche Social-Media-Marketing ein strukturiertes Vorgehen mit fünf Kernschritten, einer klaren Teamorganisation und dem Einsatz von Analyse-Tools erfordert.

Social Media Marketing: Vom Plan zur Integration von Service und Commerce

Social Media ist längst kein reines Marketing-Tool mehr. Unternehmen nutzen diese Kanäle inzwischen auch für Kundenservice, Community-Engagement und sogar direkte Verkäufe. Der Vortrag von Ivan Wildschick, Head of Social Strategy bei Emplifi, zeigt dir, wie du Social Media strategisch einsetzt und dabei die neuen Chancen von Service und Commerce nutzt.

Fundament einer erfolgreichen Social-Media-Strategie

Bevor du irgendwelche Tools einsetzt oder Content veröffentlichst, musst du die richtigen Grundlagen legen. Eine solide Social-Media-Strategie basiert auf fünf wesentlichen Maßnahmen, die du kontinuierlich in einem Kreislauf umsetzt:

1. Grundlagen definieren – Die richtigen Fragen stellen

Beginne damit, grundlegende Fragen zu beantworten:

  • Was ist mein USP? Wie unterscheide ich mich von anderen? Was kann ich über Social Media authentisch vermitteln?
  • Wer sind meine Zielgruppen und Personas? Social Media ermöglicht es dir, sehr zielgruppenspezifisch zu agieren – nutze das.
  • Welche KPIs sind messbar? Du brauchst sowohl absolute (Likes, Kommentare) als auch relative Metriken (Engagementrate), um zu bewerten, ob deine Posts erfolgreich sind.
  • Welche Content-Typen brauche ich? Videos sind nicht für alle erschwinglich oder relevant. Kreative, statische Inhalte können genauso effektiv sein.
  • Wer setzt das um? Bilde ein Team aus internen und externen Leuten, die gemeinsam deine Content-Strategie tragen.

2. Content klassifizieren und strukturieren

Große Unternehmen müssen ihren Content nach verschiedenen Dimensionen klassifizieren:

  • Nach Ländern oder Regionen
  • Nach Business Units oder Produkten
  • Nach Kampagnen oder Themenbereichen

Diese Clusterbildung zeigt dir, welche Inhaltsgruppen welche Performance mitbringen und ermöglicht bessere Vergleiche und Optimierungen.

3. Content-Bestand analysieren und planen

Bevor du neu durchstartest, mache Inventur: Welche Inhalte habe ich, welche brauche ich? Nutze hierfür die Daten, die dir die Plattformen zur Verfügung stellen – von organischen und bezahlten Posts bis hin zu öffentlichen Wettbewerbsdaten. Wichtig: Nicht alle Plattformen bieten dir die gleiche Datentiefe. TikTok Marketing beispielsweise hat deutlich weniger native Analysemöglichkeiten als Instagram oder Facebook. Hier kann eine übergeordnete Social-Media-Plattform helfen, alle Kanäle zentral zu analysieren und Inhalte systematisch zu vergleichen.

4. Listening: Was spricht deine Zielgruppe an?

Nutze Keyword- und Schlagwort-Listening, um granular zu verstehen:

  • Über welche Themen spricht deine Zielgruppe?
  • Was interessiert sie?
  • Welche Creator und Influencer prägen das Gespräch? (Influencer-Identifikation)
  • Welche potenziellen Krisen zeichnen sich ab? (Krisenmanagement)

5. Ideation, Publishing und Analyse – im geschlossenen Kreislauf

Nachdem du weißt, was gut funktioniert, braucht es einen strukturierten Prozess:

  • Ideation: Sammelt kreative Vorschläge systematisch im Tool, nicht auf Papier oder PowerPoint.
  • Publishing: Ein automatisiertes oder halb-automatisiertes Approval-System stellt sicher, dass alle Inhalte compliant genehmigt werden – wichtig für Reporting und Compliance.
  • Analyse: Vergleiche deine Performance mit dem Wettbewerb, entscheide auf Basis echter Daten, welche Inhalte verstärkt und welche eingestellt werden, und zeige deinem Management mit Dashboards, dass ihr Budget effizient nutzt.

Das ist dein Kreislauf. Mit diesen fünf Schritten legst du das Fundament für erfolgreiches Community Management und alle weiteren Social-Media-Aktivitäten.

Die Rolle von Tools in der Social-Media-Strategie

Je komplexer deine Aktivitäten werden – je mehr Kanäle, Länder, Stakeholder und Prozesse involviert sind – desto wichtiger wird der Einsatz einer zentralen Social-Media-Plattform. Sie hilft dir, die Knochenarbeit zu automatisieren und wertvolle Zeit zu sparen. Allerdings: Tool-Einsatz ist kein Selbstzweck. Das strategische Denken kommt immer zuerst.

Community Management und Kundenservice: Die neue Integration

In den letzten fünf bis sechs Jahren hat sich viel verändert. Es gibt immer mehr Kanäle, über die Kunden dein Unternehmen kontaktieren – von klassischen Wegen (Telefon, E-Mail, SMS) bis zu modernen Social-Media- und Messenger-Channels. Und die Erwartungen steigen: Besonders junge Zielgruppen erwarten, dass du sie dort erreichst, wo sie sind.

Von struktur zu Flexibilität

Traditioneller Kundenservice ist hochstrukturiert: Tickets, Cases, schnelle Bearbeitung in Echtzeit. Je moderner die Kanäle und je jünger die Zielgruppe, desto unstrukturierter werden die Anfragen – und genau hier liegt die Herausforderung. Du kannst nicht einfach alle modernen Kanäle ignorieren, nur weil sie schwieriger zu managen sind. Stattdessen brauchst du eine Balance: Community Management über öffentliche Social-Media-Plattformen (meist Marketing-Verantwortung), Messenger-Channels als Übergangslösung (Rollen unterschiedlich) und klassische Service-Kanäle (Kundenservice-Verantwortung).

Marketing und Kundenservice zusammenbringen

Emplifi hat seinen technologischen Ansatz so gestaltet, dass er Marketing und Kundenservice näher zusammenbringt – nicht nur von der Technologie her, sondern im besten Fall auch organisatorisch. Warum? Weil die Überzeugung wächst, dass Social-Media- und Conversation-Channels in wenigen Jahren die dominierenden Kundenservice-Kanäle sein werden. Das bedeutet: Social Care und Social Community Management sind keine Optional mehr – sie sind Pflicht. Und das erfordert eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Marketing und Kundenservice.

Kernpunkte zum Merken

  • Eine fundierte Social-Media-Strategie braucht fünf kontinuierliche Schritte: Grundlagen, Klassifizierung, Content-Analyse, Listening und einen automatisierten Publishing- sowie Analyse-Kreislauf.
  • KPIs und Datenanalyse sind essentiell – nur so weißt du, welcher Content funktioniert und welcher nicht.
  • Team-Arbeit ist zentral: Keine einzelne Person schafft das allein. Marketing, Kundenservice und möglicherweise weitere Abteilungen müssen zusammenarbeiten.
  • Tools helfen, Prozesse zu skalieren und Komplexität zu handhaben – aber sie sind kein Ersatz für strategisches Denken.
  • Die Zeiten, in denen Social Media nur Marketing war, sind vorbei. Kundenservice und Community Management über Social Media werden zentral.

Häufige Fragen

Wie starte ich mit einer Social-Media-Strategie, wenn ich noch gar keine habe?

Beginne mit den Grundlagen: Definiere deinen USP, deine Zielgruppen und Personas, wähle aussagekräftige KPIs aus und entscheide, welche Content-Typen zu dir passen. Bilde ein Team und starte mit Content-Analyse und Listening, um zu verstehen, was deine Zielgruppe spricht. Dann baue einen strukturierten Kreislauf aus Ideation, Publishing und Analyse auf.

Welche KPIs sind für Social-Media-Marketing am wichtigsten?

Du brauchst sowohl absolute Metriken (Likes, Kommentare, Shares) als auch relative Metriken (Engagementrate). Vergleiche deine Performance mit Wettbewerbern und setze Benchmarks. Wichtig ist, dass die KPIs zu deinen Geschäftszielen passen – nicht jede Metrik ist für jedes Unternehmen relevant.

Warum sollte mein Kundenservice über Social Media laufen, wenn ich ein Call Center habe?

Weil deine Kunden – besonders junge Zielgruppen – dort sind, wo die modernen Kanäle sind. Social Media und Messenger werden die dominierenden Kundenservice-Kanäle. Es geht nicht um Entweder-Oder, sondern um eine Balance: Du brauchst beide, aber musst deine Ressourcen entsprechend verteilen und Marketing mit Kundenservice koordinieren.

Brauche ich unbedingt ein spezielles Tool für Social-Media-Management?

Mit wenigen, einfachen Kanälen kannst du noch mit Excel arbeiten. Aber je mehr Kanäle, Länder und Stakeholder du managest, desto wichtiger wird ein Tool. Es automatisiert die Knochenarbeit, zentralisiert Daten und ermöglicht dir, schneller Entscheidungen zu treffen. Das spart dir Zeit und Fehler.

Wie viel Content brauche ich auf Social Media?

Das hängt von deiner Zielgruppe, dem Kanal und deinen Ressourcen ab. Wichtiger als Menge ist Qualität und Konsistenz. Analysiere, welche Content-Typen und Themen bei deiner Community ankommen, und konzentriere dich darauf – statt überall alles zu machen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, hallo Diane, danke, du hast voll ins Schwarze getroffen. Was für ein Kalauer. Servus zusammen, schöne Grüße aus München. Ich bin Ivan Wildschick von Amplify und freue mich, euch in euren Büros, so wie ich heute, Homeoffices, Wohnzimmern, Schlafzimmern, Küchen, Kinderzimmern herzlich begrüßen zu können. Um den vollen Schirm auszunutzen, werde ich jetzt die Kamera abschalten, auf Präsentationsmodus schalten und ihr müsst dann im Prinzip mein schönes Gesicht, oder das ist alles Geschmackssache, da noch entsprechend darauf verzichten. So, dann noch mal sharen und dann geht es los. So, das sind entsprechend meine Anfangsfolie. Amplify würde ich erst mal kurz vorstellen, weil das ist ein relativ neuer Markenname seit letztem Jahr und viele von euch werden uns ja noch gar nicht kennen. Unser Markenname setzt sich eigentlich zusammen aus den Worten Empathie und Amplify. Und wir sind eine Marke aus dem Zusammenschluss von zwei Unternehmen. Astute Systems, eine Marke, mehr bekannt in den USA und sicherlich in Deutschland die bekannteste Marke Social Bakers. Da komme ich her, da kommen auch viele Kollegen, die eben hier in Deutschland in meinem Team sind, her. Also haltet euch Entsprechendes im Gedächtnis. Amplify ist gleich das neue Social Breakers Plus. Und der Markenname eben Amplify, Empathie und Amplify passt eigentlich hervorragend zu unseren Schwerpunkten, die wir jetzt neu ausgebildet haben, dem Thema Customer Experience. Denn besonders hier, denke ich, ist es eben für Unternehmen wichtig, Empathie den Kunden entgegenzubringen, und diese jeden Tag auch durch Taten zu verstärken. In dem heutigen Vortrag werde ich mich entsprechend einem größeren über drei Themen widmen. Die kurze Folie über mich habe ich, würde ich natürlich auch nicht überspringen. Hier seht ihr alle meine Kontaktdaten und entsprechend freue ich mich natürlich, nach dem Vortrag auch von euch mehr zu hören. Zur Agenda: Die Umsetzung letztendlich einer Social-Media-Strategie ist mein erster Punkt. Und dann komme ich eben zu zwei großen Veränderungen, die Social Media eintritt oder entsprechend schon vollständig manche Unternehmen umarmt haben. Ist nämlich eben dann das Thema Kundenservice und Community-Management über Social abzubilden, als auch eben als dritte Thema „The Next Big Thing」 habe ich betitelt, nämlich eben Commerce auf Social Media zu machen. Anschließend, nach knapp 30 Minuten, freue ich mich auf eure Fragen und ich liefere die Antworten. Cool, fangen wir an. Erster Teil: Umsetzung deiner fundierten Social-Media-Strategie. Wir sehen das eigentlich als Basis an für entsprechend den Einstieg in Social Media. Und was wir bei unseren Kunden sehen, ist letztendlich, dass sie fünf wesentliche Maßnahmen entsprechend einleiten und kontinuierlich in einem Kreislauf umsetzen von Jahr zu Jahr beziehungsweise eben auch in kleineren Zeitabschnitten, entsprechend erfolgreich Social Media zu machen. Und in diese fünf Punkte gehe ich jetzt noch mal kurz ein. So, was brauche ich letztendlich erst einmal, letztendlich meine Grundlagen zu bilden? Ich muss mir letztendlich sehr viele Fragen stellen. Das hat erst mal noch gar nichts mit Technologieeinsatz zu tun, sondern letztendlich ist es wirklich wichtig, wie mit vielen Themen, sich eben Fragen zu stellen: Was ist der USP meines Unternehmens? Wo kann ich eben ein Profil für mein Unternehmen aufbauen und differenziere ich mich, dass ich über Social Media entsprechend übertragen kann. Genauso ist es natürlich wichtig, meine Zielgruppen und Personas zu kennen, weil Social Media ist, anders als viele andere Kanäle, eben prädestiniert dazu, sehr zielgruppenspezifisch meine Ansprechpartner zu finden und auch entsprechend zu engagen. Aber auf der anderen Seite brauche ich natürlich auch messbare KPIs, um entsprechend zu wissen, habe ich jetzt für die Posts, die ich rausgeschickt habe, eine große, eine kleine Engagementrate. Manchmal absolute und relative KPIs helfen mir da, entsprechend zu bewerten, ob ich gut oder schlecht bin. Und entsprechend ein weiterer Punkt ist natürlich auch, genauso zu wissen, welche Art von Content und Content-Typen ich brauche. Nicht für alle ist eben eine super tolle Video-Production erschwinglich, als auch eben auch relevant. Und deswegen kann man eben auch mit eher statischeren Inhalten, aber die entsprechend kreativ sind, auch die Aufmerksamkeit schaffen, entsprechend meine Community am Laufen zu halten. Und das alles ist letztendlich eine Teamarbeit. Es geht jetzt nicht darum, einer Person alles aufzubürden, sondern eben ein Team zu bilden von externen und internen Leuten, die eben hier dann die Content-Strategie.Den ersten Teil der Content Strategie definiert haben, ähm, was ich eben vorschlage und wir auch entsprechend von unseren Kunden sehr stark angenommen wird, ist natürlich auch sich Gedanken zu machen, wie klassifiziere ich letztendlich meine gesamten Aktivitäten, also wie in welche Gruppen sollte ich meinen Content reinsetzen? Wenn ich größere Unternehmen bin, mache ich das nach Ländern, habe ich vielleicht unterschiedliche Business Units oder Produkte, für die ich unterschiedlichen Content mache. Ich steuere das nach, ähm, einzelnen Kampagnen oder Themenbereichen, sodass ich eben durch diese Clusterbildung letztendlich weiß, ähm, wie viel entsprechend die Gruppe an Performance mitbringt. Ähm, ich kann eben auch auf dieser thematischen Seite hier auch besser verstehen und Vergleiche machen. Und, ähm, das ist eben ein sehr wichtiger Aspekt, ähm, Labels einzusetzen. In einer, wenn man eine Technologie einsetzt wie unsere Social Media Plattform oder ganz viele Excel Spalten machen, die mehr oder weniger den gleichen Zweck haben, aber relativ statischer Natur sind natürlich. Auf der anderen Seite und der nächste Punkt ist letztendlich dann mal eine Art Kassensturz zu machen. Welche Inhalte habe ich, welche Inhalte brauche ich? Aber bevor ich dazu komme, ist es auch wichtig, einmal euch, euch eurem Manager noch verständlich zu machen, dass wenn ich jetzt auf Facebook, ähm, alles kann, also ich habe entsprechend die Möglichkeit, organische Posts abzusetzen, Paid Posts abzusetzen. Es gibt öffentliche Daten, auf die ich zuzugreifen kann, um auch eine Wettbewerbsanalyse zu machen. Und ich habe natürlich auch eigene private Daten über Reichweite, Impressions und diese Dinge. Aber, ähm, diese Fülle an Tiefe an Informationen stehen mir eben nicht über jeden Kanal zur Verfügung. Also ein sehr eklatantes Beispiel ist TikTok ist in aller Munde, generiert große Reichweite, hat aber entsprechend sehr, ja, sehr wenig, ähm, Möglichkeiten. Außer man greift auf ins, ins Tool oder in die in die in das Tool selber drauf zu. Eben hier, ähm, Analysen zu fahren und an einen mal eine Analyse von Content und der Performance zu machen, über mehr als, mehr als die eigene Seite hinaus. Ähm, wir sind in einer Partnerschaft mit TikTok. Wir wissen auch, dass es in Kürze auch Veränderungen in die Richtung geben wird. Positive Veränderungen natürlich, aber es macht es natürlich dann auch unter den Social Media Managern noch schwer. Dann entsprechend den Kanal, dann noch entsprechend so tief und gut zu bewerten und zu analysieren als entsprechend die klassischen Facebook und Instagram Kanäle. Wenn ich aber dann entsprechend eine Konnektivität zu diesen Kanälen aufbaue, ähm, habe ich eben eine, eine sehr gute Möglichkeit, entsprechend meinen gesamten kompletten Content aufzulisten über entsprechend meine unterschiedlichen Länderseiten. Ich kann das Ganze kategorisieren, ähm, ich kann eben den zugeordneten KPIs einsehen, kann eben genauso sehen, wie ich im Vergleich zu meinem Wettbewerber stehe und kann eben sagen dieser Content ist gut, dieser Content ist schlecht. Was macht man Gutes verstärkt man und Schlechtes lässt man lieber sein. Und das ist eben ein sehr wichtiger Aspekt, die Content Analyse durchzuführen, bevor man überhaupt ansprechend, ähm, en gros loslegt. Auf der anderen Seite, ähm, ist natürlich ein Aspekt, ähm, der ähm, auch immer ein Teil einer Social Media Content Analyse ist. Das Thema Listening, also über Schlagworte und Keywords, dann sehr granular zu sehen, ähm, über was meine bestimmte Zielgruppe spricht, über welche Themen, was interessiert sie, ähm, genauso eben auch herauszufinden: Wer spricht viel über Themen, die ich gerne verstärke? Also sprich Influencer Identifikation ist entsprechend auch möglich. Und natürlich auch das Thema Krisenmanagement sollte man auch nicht außer Acht lassen. Und jetzt habe ich letztendlich einen guten Content, ähm, Plan. Ich habe, weiß, was gut oder schlecht ist. Und jetzt muss ich natürlich schauen, dass ich, ähm, letztendlich ein Team bilde, das mir eben hier eine Art Ideation Prozess eintritt, um dann entsprechend, ähm, möglichst System und Tool gesteuert und nicht eben auf, auf Papier und, und großen Folien letztendlich, ähm, unterschiedliche kreative Vorschläge erschlägt. Ich kann eben kreative Ideen sammeln von Wettbewerbern, Texte oder andere Themen, um die dann entsprechend im nächsten Schritt zu besprechen, zu bewerten und zu entscheiden letztendlich, was ich, ähm, übertragen möchte in, ähm, den einen automatisierten oder möglichst automatisierten Publishing Prozess. Das ist letztendlich auch ein sehr wichtiger Teil, weil, ähm, kaum einer von uns darf öffentliche Informationen einfach so veröffentlichen, ohne weitere entsprechende Abstimmung. Und das eben systembezogen zu machen, einen Nachweis zu haben, dass man alles compliant gemacht hat, ist natürlich sehr wichtig.Und der letzte Schritt, wie gesagt, ist natürlich auch ein Analyseteil, weil ich habe viele Dinge umgesetzt und ich will natürlich jetzt wissen, wie gut oder schlecht stehe ich. Und das sind eben jetzt unsere vier wichtigsten Punkte, die wir immer wieder sehen bei unseren Kunden, dass sie nutzen. Sie schauen eben auf auf den Wettbewerb, wie ah wie gut, wie schlecht hat der im Vergleich zu meinen Inhalten performt. Ähm Ich entscheide basierend auf diesen Informationen, aber natürlich auch aufgrund meiner eigenen Content Performance, wie es weitergehen soll. Und ähm ich habe natürlich auch die Möglichkeit, weitere Aspekte abzubilden, zum Beispiel eben meinem Management zu zeigen, dass ich einen guten Job gemacht habe, zusammen mit dem Team und natürlich zusammen und das Budget effizient benutzt verwendet habe. Und das ist natürlich ähm ein ähm ein Einsatzschwerpunkt für Dashboards und Berichte, die man entsprechend aufsetzen kann. Set and forget. Man schickt sich dann jeden Tag was Neues zu oder man kann tiefer reinschauen. Das ist unser ja, Brot und Butter. Ähm Das ist aber ein Aspekt, der auch immer wieder vernachlässigt wird und ähm deswegen wollte ich den nicht unerwähnt lassen. Letztendlich ist das die Basis oder der Anfang eben meiner dreiteiligen Präsentation. Es ist eben wichtig, ähm in so einer Social Media Content Strategie mindestens fünf Schritte zu üben, übernehmen, über die ich jetzt ein bisschen tiefer reingegangen bin. Der Tool-Einsatz ist ähm wird immer wichtiger, weil eben die Themen und die Prozesse komplexer werden und das in mehr Stakeholder zu involvieren, das in mehr Kanäle zu managen, die in ihrer Herkennität schon alleine ähm als einzelner Kanal betrachtet ähm schon schwer sind. Und ähm ein Tool hilft mir dann entsprechend, das alles zusammenzubringen und ähm wertvolle Zeit zu sparen, die Knochenarbeit zu verlassen. Gehen wir mal in den zweiten Teil, die Integration von Communitymanagement und Kundenservice. Dieser wird immer wichtiger, weil es ja zu großen Veränderungen in den letzten fünf bis sechs Jahren gekommen ist. Denn es gibt immer mehr Social-Media-Plattformen, Messenger-Channels und entsprechend traditionelle Kanäle, mit denen der Kunde in Kontakt ähm mit dem Unternehmen tritt. Und traditionell von der rechten Seite, ähm also sprich Call Center, SMS, E Mail oder auch Telefon, wird natürlich klassisch in dem Customer Service behandelt. Alles findet relativ schnell und in Echtzeit statt, ist super effizient und ähm ist auch sehr strukturiert in Tickets oder Cases abgebildet. Aber je weiter ich links ah entsprechend mich bewege, je modernere Kanäle ich nutze, je jünger auch meine Zielgruppe ist, desto unstrukturierter wird es, desto, ohne des respektierlich zu sein, desto oberflächlicher und ungenauer werden dann auch entsprechend die Anfragen. Und ähm deswegen ist es wichtig, da als jedes als Unternehmen die richtige Balance zu finden zwischen eben ah den ah der richtigen Nutzung der Kanäle. Weil nur wenige Kanäle einzusetzen, nur weil man nicht in der Lage ist zu managen, ist auch kein guter Ansatz. Ähm Deswegen ähm ist es hier mal kurz aufgegliedert, wie eben ah die klassischen Social Media Plattformen, also die öffentliche Kommunikation, eine Rolle spielt. Da ist meistens Marketing dafür verantwortlich. Auf der anderen Seite in der Mitte die Messenger Channels, die ja ein gutes ähm guter Übergang sind von ähm entsprechend strukturierter Information. Aber letztendlich ähm ist da von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, wer letztendlich diese Kanäle einsetzt. Wo wir letztendlich euch helfen können, ah letztendlich bei diesen ähm Übergang von den unterschiedlichen Technologien, ist letztendlich ähm eigentlich ein Ansatz, der ähm Marketing und den Kundenservice nicht ah Abteilungen, nicht nur von der Technologieseite her, aber auch hoffentlich organisatorisch mehr und mehr näher bringt. Denn wir sind eben überzeugt, dass Social Media und die Conversation Channels in wenigen Jahren die dominierenden Kundenservicekanäle sein werden. Und deswegen ist es jetzt keine Option mehr, einfach nur ein Call Center zu haben, sondern es ist eben Pflicht auch eben entsprechend Social Care und Social Community Management zu machen und eben eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Marketing, Kundenservice wird dadurch eben auch unerlässlich. Und deswegen haben wir unseren technologischen Ansatz so aufgesetzt, dass er eben den unterschiedlichen Kundenszenarien anspricht. Man kann eben einfach nur Community Management machen, keine Integration, die Systeme bleiben getrennt und alles bleibt.Klassisch beim alten, äh, und man kann eben, äh, auch, äh, aber dann eine Integration machen und eben auf eine ursprüngliche Social-Media-Konversation hin in ein Ticket führen und in einen strukturierten Prozess führen, weil auch Beschwerden werden einfach über Kommentare oder, ähm, entsprechend eine, eine Marke gebracht. Und das ist eigentlich, ähm, ein, ein, eine sehr wichtige, ähm, Transformation, die wir sehen, ähm, und das ist eben auch das Neue, was wir als amplify deutlich besser können als entsprechend Social Bakers alleine. Und, ähm, das war eben mir auch wichtig, das darzustellen. Ähm, der dritte Punkt ist, ähm, letztendlich zu sehen, wie Social Media mehr und mehr ein richtiger guter Social-, ähm, Commerce-Kanal wird. Und, ähm, da gibt es unendlich viele. Ich habe in der Vorbereitung über zwanzig, dreißig Folien, ähm, gesehen mit entsprechenden KPIs. Ich habe jetzt hier zwei herausgenommen. Ähm, die Quelle ist, ähm, Forrester, ähm, und basiert eben auf, ähm, der Analyse von US-Unternehmen. Es gibt natürlich einen großen Trend auch in China bezüglich Social Commerce, aber Social Shops sind in B2C-Unternehmen offensichtlich angekommen. Und, ähm, das ist ein Aspekt. Und auf der anderen Seite, äh, können wir diese Social shops ein sehr schnelles return on Investment geben. Also die Investition scheint relativ gering zu sein, ähm, und dementsprechend der Return größer und ist natürlich super, einen weiteren Kanal zu haben, mit dem ich eben meinen Umsatz erweitern kann, ähm, beziehungsweise aufsplitten kann. Ähm, warum wird das gemacht? Ähm, letztendlich ist es eine, ja, ein Wunsch des Menschen, ähm, letztendlich, ähm, emotional zu shoppen, weil früher in der Schwarz-Weiß-Zeit, ähm, gab es letztendlich, ähm, den Handel. Der Handel war eigentlich über vielfach, über mehrere Jahrzehnte eben eine lokale Sache und man kaufte Produkte, Kosmetikprodukte, Produkte des öffentlichen Bedarfs letztendlich in seinem Laden, im Händler, beim Händler, ähm, vor Ort oder im, beim Kaufhaus um die Ecke. Und, ähm, das persönliche Gespräch, ähm, war letztendlich, äh, eminent wichtig und die Empfehlung eines Experten war eigentlich immer ein ausschlaggebendes Kriterium zum Kauf. Heute eben mit der Verbreitung des Internets, hat sich der Handel eben in ein Geschäftsmodell gewandelt mit allen erdenklichen Kombinationen von rein stationär, Click und Collect bis rein online. Und die Online-Personalisierung ist schon noch da, aber es ist letztendlich abge-- Sie ist abgelöst worden durch entsprechende, ähm, ja, Personalisierungs-- Also die Online-Beratung wurde abgelöst durch Personalisierung, durch Algorithmen, äh, die datengestützt sind. Und, ähm, da gibt es eben Recommendations. Bei der Suche, ähm, wird die Kaufvergangenheit angeschaut und das sind alles anfängliche Versuche, letztendlich hier dann diese persönliche Empfehlungslogik abzubilden, aber sie wird es eben nicht schwer, äh, schaffen oder schwer schaffen, eine echte persönliche Beratung zu ersetzen. Ähm, eine Statistik, die super dazu passt, ist, ähm, letztendlich, ähm, zu sehen, dass eben Kunden, die auf Amazon gehen, ähm, letztendlich keinen Spaß haben an dem Einkaufen. Sie bleiben kurz, sie wissen, was sie brauchen, sie finden das richtige Produkt und peng, sind sie schon weg. Das ist letztendlich nicht und darf nicht die Zukunft des Shoppings sein, denn, ähm, wir sind ja alle auch emotionale, ähm, Wesen und, ähm, letztendlich wollen wir auch entsprechend Erlebnisse, ähm, in dieser digitalen Umgebung bekommen. Und deswegen ist es, ähm, jetzt nicht nur mein, mein Empfinden, dass eben Social Commerce mir genau diese, das Beste aus dieser alten und der neuen Welt zusammenbringt, nämlich eben den Spaß am Shopping und die Beratung. Und, ähm, ein paar Beispiele, wie das eben gehen kann, so ist letztendlich eine Folge von kleinen Konversationen. Ich, ähm, als Marke promote ich mein Produkt, ähm, das entsprechend hier einen Product Link enthält und, ähm, mein Kunde oder Kundin geht natürlich auf Instagram rauf und runter, interessiert sich für dieses Produkt und, ähm, hat es sogar schon eben im Shopping Cart drinnen. Aber wie es so ist, hat man noch mal eine letzte Idee oder letzte Frage, bevor man entsprechend, äh, shoppt, äh, den Shop-Prozess, äh, tickt. Ähm, und diese Frage kann eben nativ oder entsprechend integriert in, ähm, in, in der App oder in der Custom Experience dann dazu führen, dass ich, ähm, über einen Messenger dann, ähm, einen Chat aufrufe oder einen Chatbot aufrufe, der mir dann entsprechend, ähm, eine sofortige Antwort gibt und, ähm, ich dann auch entsprechend entscheiden kann. Also die Integration, ähm, eben hier in das Kundenerlebnis von jetzt.Und Promotion zu Service ist ein sehr wichtiger Aspekt. Und auf der anderen Seite spielen wir das noch mal durch mit einem anderen Case. Auch hier gibt es ein Produkt, das eine Kundin toll findet und ist kaufbereit. Aber auch wiederum hat sie hier eine Frage, die ich dann eben nicht über einen Chatbot, nicht alles kann ein Bot beantworten, aber ich habe letztendlich auch eine Integration mit einem Kundenservice-Mitarbeiter direkt etabliert, sodass ich auch relativ zeitnah dann eine Antwort bekomme und der Kauf abgeschlossen werden kann. Das sind so Beispiele, die eben sagen und darstellen sollen, dass eben Social Commerce einfach aufzusetzen ist, sehr schnell personalisiert und persönlich wird. Aber ähnlich wie eben in einer persönlichen Beratungsgespräch erwarte ich ja auch eine direkte Antwort und ich will, ähm, dass eben der Verkäufer sich auch direkt mit mir auseinandersetzt und nicht in fünf oder zehn Minuten, weil bis dann habe ich einen ganz anderen Kontext und vielleicht auch keine Lust mehr auf dieses spontane Shopping. Ähm, aber wo fangen die Herausforderungen an? Wenn ich einen Shop habe auf Facebook und, ähm, ich habe entsprechend, ähm, dann ein kleines Produktsortiment, kann ich da relativ viel manuell machen. Aber meistens gibt es Kundensysteme, die von E-Commerce-Kundenservice, Self-Service-oder Bots-Systemen bis hin zu Datenanalysesystem geht, weil ich will ja schließlich auch wissen, ähm, letztendlich, wie erfolgreich ist eben Social Care. Aber ich will auch genauso wissen, wie, ähm, den gleichen Service-Level anbieten, die gleiche Customer Experience anbieten wie zum Beispiel auf meiner Webseite. Und wenn ich die bestehenden Systeme nutze, habe ich sehr schnell sehr viele Integrationspunkte, habe ich sehr viel Komplexität, ähm, und das ist letztendlich ein Produkt von Kanälen, internen Systemen, ähm, teilweise eben auch noch Ländern und Sprachen. Und das alles entsprechend auszusteuern, individuell auszusteuern, wird sehr schnell ein operatives, ähm, Nightmare. Wie sagt man das in Deutsch? Alptraum. Genau. Ähm, ich würde jetzt dieses Problem nicht auf, ähm, stellen beziehungsweise darstellen, wenn es nicht eine Lösung gibt aus unserem Hause. Und das ist eben unsere neueste und unsere innovativste Lösung, denn wir haben letztendlich einen Layer gebaut, der eben hier diese vier Aspekte von, ähm, Synchronisierung von Produkten in Social Shops, der Aufsetzung und Automatisierung von Serviceanfragen, der Integration von entsprechend Care Agents, also Agenten und Kundenservice-Mitarbeitern, mit denen ich live interagieren kann und entsprechend viertens in der Datenplattform, wo ich eben diese gesamten Ergebnisse kumuliert sehe über alle Kanäle, integriert eben in eine, ähm, Lösung, sodass ich eben eine leicht zu bedienende, entsprechend ohne viel IT-Involvement zu integrierende Lösung habe, die mir eben nicht nur Social Commerce über einen Kanal, sondern über alle Kanäle ermöglicht, die ich jetzt auch in der Zukunft brauche. Und das wäre es fast von meiner Seite. Nur auch ein wichtiger Aspekt, weil wir sind da sehr umtriebig im Akquisitionsmarkt und auf der Social-Commerce-Seite haben wir jetzt nicht nur einen einheitlichen Layer für Social Commerce, sondern eben bieten euch auch die Möglichkeit, live Video-Shopping, ähm, zu nutzen, entweder im, ähm, Kundenkontext, wo ich als Marke gleich mit mehreren Konsumenten zusammen agiere oder in Einzelgesprächen, in ein Beratungsgespräch eingehen kann, sind wir entsprechend einer der führenden Lösungen zurzeit in Europa und eigentlich stolz darauf, zu sehen, dass unsere Kunden einen sehr guten Return auf Investment haben, ihre Conversion-Raten steigern können und letztendlich diese neue digitale Erlebniswelt noch visueller machen und, ähm, dementsprechend ist es auch ein sehr wichtiger Aspekt und eine tolle Ergänzung zu dem vorhin gesagten Social-Commerce-Ansatz. Ich bin gut in der Zeit. Ich sehe, es ist jetzt fast meine halbe Stunde vorbei. Ihr habt jetzt letztendlich in drei Themenblöcken nicht nur gesehen, was das neue Amplify, ehemals Social Bakers, in der Lage ist zu leisten, sondern ich bin mir auch ziemlich sicher, ich habe euch ein paar neue Ideen gegeben, die ihr vertiefen könnt oder entsprechend zumindest aufgefrischt, was es heißt, eine Content-Strategie umzusetzen. Ich hoffe, ich habe euch neugierig gemacht und interessiert und stehe jetzt gerne euch Fragen und Antworten zur Verfügung.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

Beschreibung

Social Media ist im Marketing nicht mehr wegzudenken. Bietet mir dieser Kanal hervorragende Möglichkeiten einer zielgerichteten Kundenansprache. Um eine umfassende Customer Experience zu bieten wird Social Media zunehmend relevant für Commerce und Service. Erfahre im Vortrag von Egon Wilcsek (Emplifi), über neue Ansätze Marketing, Commerce und Service in Social Media zu integrieren.

Themen in diesem Video

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