Welcome back zum OMKB Deep Dive in einer Social Edition. Und jetzt haben wir unseren letzten Track vor der Mittagspause, auf den ich mich ganz besonders freue. Wenn ihr an Nahrungsergänzung denkt, denkt ihr wahrscheinlich, wie ich auch erst mal irgendwie an Pulver, Kapseln, Tabletten. Also erst einmal wenig Spaß, sondern einfach nur notwendiges Übel. Man will seinem Körper ja was Gutes tun. Mit einem Glas Wasser wird das Ding eben weggefeuert. Nicht so bei Barry, äh, Bears with Benefits. Sorry, kleinen Hänger gehabt. Bears with Benefits hat sich nämlich zum Auftrag gesetzt, das Ganze deutlich angenehmer zu gestalten, und zwar Nahrungsergänzung in Form von Gummibärchen. Das Ganze haben sie mit Ärztinnen und Expertinnen entwickelt. Das Ganze ist zuckerfrei und wirklich nicht nur eine coole Alternative, sondern eigentlich das Mittel der Wahl an der Stelle, wenn man seinem Körper was Gutes tun will. Und sie sind seit vier Jahren auf dem Markt, haben nach zwei Jahren direkt einen siebenstelligen Umsatz mit der Company gefahren und gelten als als Best Practice in dem Bereich und sind natürlich auch sehr stark unterwegs im Bereich des Social Advertising, machen da wirklich einige coole Kampagnen und wir haben heute eine Kollegin von Bears with Benefits am Start, die uns mit dem Vortrag Social Ads in der Praxis, äh, Berry Evolution bereichern wird. Wer das ist, erfahrt ihr nach dem Speaker-Trailer. Jawohl, jetzt mit dabei ist Astrid. Astrid ist seit 2021 bei Bears with Benefits mit am Start und als Head of E-Commerce unterwegs und treibt so den Auf-und Ausbau des Onlineshops voran und verantwortet auch die Marketingkanäle, insbesondere natürlich auch die Performance-Marketing-Kanäle. Das heißt, sie ist die beste Ansprechpartnerin, ähm, für die Themen, die uns heute interessieren. Zuvor war sie als Team Lead, ähm, Online-Marketing, unter anderem bei Stylight, ähm, unterwegs oder auch schon auf Rohring Station bei Zalando. Hi Astrid, bist du uns zugeschaltet? Hallo. Ich hoffe, ihr hört und seht mich. Ja, hervorragend. Cool. Du, ich war heute Morgen noch bei euch auf der Website und habe gesehen, ihr habt jetzt den Multivitamin Kick im coolen Paw Patrol Design für ein paw-tastisches Immunsystem. Ich bin Vater von drei Kindern und fühlte, ähm, mich direkt angesprochen. Wie wird das angenommen, das Produkt? Sehr gut. Jetzt hast du mir schon vorgegriffen. Dazu komme ich heute tatsächlich auch in meiner Position. Aber sehr schön, dass du es schon gesehen hast. Es wird sehr gut angenommen tatsächlich. Habe erst diese Woche gelauncht oder letzte Woche, weiß ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau. Ist sehr gut angekommen bisher. Cool. Also ich kann vorab schon mal entsenden. Ich werde auf jeden Fall jetzt zum Kundenkreis zählen. Meine Jüngste ist jetzt dreieinhalb, ihr empfehlt ab vier. Das heißt, alle fallen ins Raster, das sind auch alles Girls. Das ist ja auch, glaube ich, die überwiegende Zielgruppe ist aktuell noch die Mädels. Ähm, von daher, da bin ich am Start. Sehr cool. Sehr gut. Ja, vielleicht habe ich heute auch noch einen Code dabei für alle, die zuschauen. Oh, das wäre richtig nice. Dranbleiben lohnt sich. (lacht) Astrid, wir haben heute schon das eine oder andere Mal euren coolen neuen Spot sehen dürfen mit Janaina. Ich glaube, das ist eine Weltpremiere, wurde mir irgendwie ins Ohr geflüstert. Das ist tatsächlich eine Weltpremiere. Dazu werde ich heute auch noch ein bisschen was erzählen, ganz am Ende, was das mit Social Media zu tun hat. Genau, wir haben unseren ersten TV-Spot produziert. Der geht nächste Woche on air und ihr habt ihn vorab vor allen anderen schon gesehen und hoffentlich gefällt er euch. Mega, cool. Astrid, dann würde ich dir gerne das Wort übergeben und wir freuen uns ganz besonders auf deine Insights. Dann treffen wir uns gleich wieder zu Q&A. Alles klar. Vielen, vielen Dank. Dann teile ich meinen Bildschirm und hoffe, dass ihr alles sehen könnt. So, seht ihr meine Präsentation? Jetzt höre ich nichts mehr. Ja, also ich glaube, sie ist sichtbar. Vielleicht noch einmal kurz einen Kommentar, ob ihr mich auch hören könnt, weil ich höre gerade nichts. Ähm, das wäre super. Ansonsten fange ich einfach an, wenn ich nichts höre. (lacht) Genau, ich bin Astrid. Ich bin Head of E-Commerce bei Bares with Benefits seit Anfang letzten Jahres dabei und ich darf euch heute ein bisschen was zu unseren Erfahrungen mit Social Ads erzählen und, ähm, erzähle euch aber vorab noch mal ein bisschen was zu unserer Story. Wir wurden ja schon sehr gut vorgestellt. Ich erzähle es euch trotzdem selber noch mal. Wir wurden 2018 in München gegründet von Lena und Florence, unseren beiden Gründerinnen, die nach wie vor die Geschäftsführerinnen unseres Start-ups sind. Wir produzieren Nahrungsergänzungsmittel in Form von Gummibärchen. Wir sind unter anderem bei DM, bei Douglas, bei Rossmann, Bipa in Österreich erhältlich, haben aber natürlich auch unsere eigenen Onlineshops, um die ich mich hauptsächlich kümmere. Wir sind in Deutschland gestartet. Wir haben letztes Jahr Italien und Frankreich als D2C-Launch mit dazugenommen. Wir haben dieses Jahr zudem noch die Schweiz und Polen gelauncht, sind mittlerweile ein etwa zwanzigköpfiges Team insgesamt. Im E-Commerce-Team sind wir zu fünft momentan und wir erwirtschaften tatsächlich dieses Jahr einen achtstelligen Umsatz, was einem Wachstum von etwa hundert Prozent Year over Year betrifft. Also sehr cool, glaube ich, insgesamt. Wir haben momentan um die siebzehn Produkte, sind es, glaube ich, im Sortiment. Wir haben angefangen mit unserem, hier sieht man es, Amazing Hair Vitamins für schönes, langes, volles Haar. Das ist nach wie vor einer unserer Bestseller, aber dicht gefolgt von weiteren anderen, beispielsweise unserem Sweet Dreamer hier. Das ist Super Snooz mit Melatonin. Habe ich auch hier, weil es einer meiner Favoriten ist tatsächlich vom Geschmack her, für besseren Schlaf. Wir haben sehr viel für Haut, Anti-Aging, aber auch Feuchtigkeit, aber auch sehr viel für das Immunsystem und tatsächlich gerade auch noch eine Linie in Richtung Fem Health gelauncht, einmal mit PMS-Vitaminen oder auch was für die Menopause, was mich auf die nächste Slide überleitet. Und zwar ist unsere Zielgruppe eine sehr junge Zielgruppe.Wie eingangs schon gesagt wurde, hauptsächlich noch weiblich, aber nicht nur und wir sind da wirklich recht breit aufgestellt mit unserer Produktpalette. Ähm, wir fangen an mit Millennials Gen Z, wo es oftmals zum Thema wie Problemhaut geht, über Moms, Family Managers, Paw Patrol wurde schon angesprochen, wir haben aber auch noch andere Kids-Vitamine im Sortiment und eben bis hin zu den Best Agern, ähm, in der Menopause und darüber hinaus, ähm, wo wir mittlerweile nicht nur Nahrungsergänzungsmittel, sondern tatsächlich auch Onlineberatung, Onlinekurse und E-Books anbieten, ähm, weil wir einfach um so, ja, wichtige Themen herum, wie eben die Menopause, das vielfach noch tabuisiert wird, einfach aufklären wollen und das Ganze ein bisschen vom, vom Tabu wegbringen möchten. Genau. Jetzt aber, ähm, ja, Deep dive into Social Media Ads. Ähm, ich möchte euch einfach so ein bisschen erzählen heute, ähm, was wir so, so, ähm, gemacht haben in den letzten Jahren auf Paid Social, was wir gelernt haben, was gut lief, was vielleicht auch nicht so gut lief und, ähm, möchte aber vorab als Disclaimer auf alle Fälle sagen, dass, ähm, es sich hierbei, ähm, um, um keine Gesetze handelt, sondern wirklich um unsere eigenen Learnings. Das heißt natürlich nicht, dass die für euch genauso funktionieren, ähm, müssen, aber ich möchte einfach so ein bisschen Inspiration geben, was man denn alles testen kann, ähm, oder was wir getestet haben vor allem und eben, was bei uns funktioniert. Genau. Zum Anfang hab ich euch, ähm, drei Creatives mitgebracht. Das sind, ähm, drei unserer ersten Ads, die wir auf Social Media live hatten. Ähm, die sehen, ähm, Spoiler, ganz anders aus als, als die, die wir jetzt haben. Ähm, wir sehen hier beispielsweise im ersten relativ englisch-lastige Kommunikation, obwohl wir im deutschen Markt sind. Ähm, wir haben hier relativ klein beispielsweise, ähm, Zitate von, von echten Kundinnen drauf oder wir haben hier einfach nur ein Bild mit einer Copy, ähm, und wir haben damals auch schon, ähm, relativ schnell losgestartet mit Influencer-Ads. Hier als Beispiel Nina Bott, ähm, und Vanessa Mai und, ähm, haben noch einiges mehr, ähm, getestet, aber das würde jetzt, glaub ich, den Rahmen ein bisschen sprengen. Deshalb habe ich euch jetzt einfach mal anhand dieser Beispiele, ähm, unsere ersten Learnings mitgebracht. Nummer eins ist für uns persönlich: No boost. Also wir haben angefangen auch öfters mal, ähm, organische Posts, die wir auf Instagram veröffentlicht hatten, mit Budget zu versehen. Wir haben dann aber relativ schnell gemerkt, dass es für uns einfach besser funktioniert, wenn wir eine Ad, ähm, neu, vielleicht auf Basis des gut funktionierenden organischen Posts im, im Business Manager erstellen. Einfach weil wir merken, okay, ist, ähm, eine Ad hat einfach noch mal eine ganz andere, ähm, Anforderung. Wir wollen da, ähm, einen Kauf erzielen in unserem Fall und müssen da wirklich strukturiert, ähm, kommunizieren, damit das auch gut funktioniert. Äh, was genau ich damit meine, erkläre ich danach gleich noch mal. Zweiter Punkt: Video, Klammer auf mit Ton, Klammer zu. Ähm, wir haben gemerkt, dass Videos für uns auch sehr gut funktionieren. Allerdings hier auch wichtig, nicht nur. Ähm, also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich höre irgendwie ständig: „Video, Video, Video, Video, alles muss Bewegtbild sein" und ich stimme dem Ganzen ehrlich gesagt nicht ganz zu. Ja, Video ist super wichtig und funktioniert auch für uns gut, aber wir merken trotzdem auch noch, dass statische Anzeigen, ähm, nach wie vor auch sehr gut funktionieren können. Und ich glaube einfach persönlich, dass es der Mix macht, der richtige Mix natürlich. Dritter Punkt: Ich hab's schon kurz erwähnt: No English please. Ähm, wir waren recht englisch-lastig unterwegs in so manchen Ads, haben aber gemerkt, ähm, dass das, äh, dass es einfach viel besser funktioniert, wenn man in der Muttersprache der Audience kommuniziert. Ähm, wir sind da, glaube ich, manchmal so ein bisschen unbiased in unserer Marketing-Bubble. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere von euch auch angesprochen. Ähm, wir sprechen natürlich alle sehr gut Englisch und verstehen's auch, aber, ähm, die breite Masse tatsächlich nicht, vor allem weil die natürlich mit 'nem ganz anderen Involvement, ähm, an die Anzeige herangehen als wir beispielsweise, wenn wir sie konzipieren. Das heißt, Faustregel für uns jetzt ist, im deutschen Markt kommunizieren wir bis auf klitzekleine Ausnahmen auf Deutsch, im italienischen Markt auf Italienisch, Frankreich Französisch und so weiter und so fort. Vierter Punkt: Trust-Elemente sind für uns super, super wichtig. Auch hier haben wir einiges getestet und einige wichtige Learnings, ähm, noch daraus gezogen. Dazu komme ich auch in Kürze noch mal. Und last but not least: Struktur. Struktur ist für uns super wichtig. Wir haben uns einige Templates erstellt oder einfach Strukturen, anhand welcher wir, wir, ähm, verschiedene Dinge abarbeiten und damit das Ganze ein bisschen klarer wird, habe ich euch jetzt ein Beispiel mitgebracht. Thema Copies. Also ich bin jetzt weg vom Creative, sondern wirklich, wirklich bei der Copy, ähm, bei 'ner Feed Ad. Was steht darunter? Was steht darüber? Ähm, wie bauen wir das Ganze auf? Zwar haben wir das Ganze in vier Schritte aufgeteilt. Schritt eins: Wir möchten das Problem, die Herausforderung, mit welchen die Zielgruppe konfrontiert ist, identifizieren, aufgreifen, hervorheben. Im zweiten Schritt möchten wir zeigen: Wie könnte das Leben der Zielgruppe sein, wenn dieses Problem, Herausforderung nicht bestehen würde? Wie, wie schön könnte es sein? Wie viel besser könnte es sein? Und dritter Punkt: Wie könnte unser Produkt da natürlich helfen? Vierter Punkt: Möchten wir das Ganze noch mit Trustelementen, mit einem Discountcode oder Ähnlichem, ähm, verstärken. Klingt jetzt vielleicht alles ein bisschen abstrakt, deshalb habe ich hier jetzt noch mal ein Beispiel mitgebracht. Ein, ein echtes Beispiel tatsächlich bei uns, wieder mit meinem Lieblingsbärchen, äh, Super Snooze, ähm, um einfach zu zeigen, wie wir das Ganze machen. Ähm, wir identifizieren das Problem. Ähm, das ist für uns so oder kann für uns so dieser, dieser berühmte, ähm, Thumbstopper, Scrollstopper sein: „Macht dein Alltag dich müde und schlaflos?" Ich weiß nicht, ich fühle mich da meistens schon angesprochen, vielleicht der eine oder andere von euch auch und, ähm, bin dann gleich schon mal aufmerksamer, als wenn da jetzt, ähm, was Vageres stehen würde. Zweiter Punkt: Wie könnte denn mein Leben ohne Problem sein? "Hol dir den Schlaf, den du verdienst." So ja, ich verdiene mir guten Schlaf. Und dann machen wir schon die Überleitung zum Produkt: „Entdecke jetzt unsere Vitaminbärchen mit Melatonin und Vitamin B6 für einen erholsamen Nachtschlaf." Dann gehen wir noch mal tiefer auf das Produkt ein. Ähm, wir bewegen uns im Nahrungsergänzungsmittelbereich. Aus diesem Grund, ähm, arbeiten wir mit den sogenannten Health Claims, welche für Melatonin lauten: Melatonin trägt zur Verkürzung der Einschlafzeit bei und Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.Dann haben wir den potenziellen Kunden schon vielleicht fast da, wo wir ihn denn gerne haben möchten und dann hauen wir noch mal eine drauf, und zwar mit Trustelementen und in diesem Fall auch einem Code. Also unsere Bärchen sind vegan, zuckerfrei und wir bieten kostenlosen Versand. Und wenn du jetzt noch nicht überzeugt bist, dann kannst du auch noch mit Code so viel Prozent auf alle Sets sparen. Das heißt, was haben wir jetzt in dem Beispiel? Wir haben, ähm, eine super gut funktionierende Copy, mit noch ein paar Emojis aufgehübscht. Wir haben 'ne sehr schöne Ad wieder mit Janaina, einem unserer Testimonials. Wir haben auch hier innen im Creative, ähm, noch mal Vertrauensverstärker hervorgehoben oder einfach die wichtigsten Punkte. Wir haben 'nen Code, ähm, müsste eigentlich super funktionieren. Ja, im Normalfall schon, aber was ich glaube, ich auch noch super wichtig ist, ähm, hervorzuheben, ist, dass wir die beste Ad der Welt haben können mit dem besten Creative und, ähm, das Ganze trotzdem nicht funktioniert, weil auch auf der Landing Page die Musik spielt natürlich und da auch noch einige Faktoren mit reinspielen. Das haben wir auch gelernt und deshalb zeige ich euch da jetzt auch noch mal 'n paar Beispiele. Also wir sehen schon, hier so ein Conversion-Path. Wir kommen von 'nem, von 'nem Ad-Creative, ähm, dann kommen wir auf die Website. Hier spielt das Thema Pagespeed eine wichtige Rolle. Damit will ich euch jetzt allerdings nicht langweilen, aber, ähm, es ist tatsächlich, die meisten von euch wissen's ja wahrscheinlich eh, ein sehr, sehr wichtiges, ähm, wichtiger Punkt für die, für die Performance von, ähm, Ads. Wenn die Seite mal geladen ist, komme ich auf 'ne Landingpage. Die muss natürlich auch conversion-optimiert sein und dann kommt es im besten Fall, ähm, über den Checkout zur Conversion in unserem Fall. Hier jetzt mal konkrete Beispiele, ähm, von verschiedenen Landingpages. Ähm, hier als erstes eine sogenannte Collectionpage, also eine Produktübersichtsseite im Endeffekt, wo wir all unsere Einzelprodukte, ähm, zeigen. Die hat, ähm, bis vor kurzem so ausgesehen. Mittlerweile sieht sie so aus, weil wir auch hier unsere Landingpages immer wieder, ähm, hinterfragen und optimieren möchten. Was sind jetzt genau die Unterschiede? Die Unterschiede sieht man hier oben, ähm, haben wir eine sogenannte Announcement Bar. Hier arbeiten wir wieder sehr stark mit Vertrauensverstärker. Wir haben 'ne Zufriedenheitsgarantie, zu der komme ich auch noch mal. Ähm, wir haben kostenlosen Versand, ähm, und, ähm, hier heben wir dann auch verschiedene Aktionen hervor, die wir, ähm, gerade laufen haben. Wir haben hier auch noch mal mit unseren Störern gearbeitet. Ich hab's eingangs schon gesagt, unsere Produkte, die meisten unserer Produkte sind vegan und zuckerfrei. Das möchten wir noch mal extra hervorheben, ähm, bei jenen, die, die vegan und zuckerfrei sind. Ähm, wenn wir Rabatte haben, äh, heben wir die hier hervor. Und ganz, ganz wichtig, wir haben hier auch noch, ähm, Call to Actions eingebaut, ähm, die das Produkt direkt in den Warenkorb legen und haben gemerkt, okay, das, das funktioniert wirklich sehr gut und, ähm, hat unsere Conversion-Rate von den Ads, ähm, angehoben. Weiteres Beispiel: Produkte Detailseite. Ähm, einige unserer Ads, vor allem wie wir angefangen haben, haben sehr stark auf Produkteinzelseiten verlinkt. Ähm, da kannte man unser Markt noch nicht so gut. Man musste erst mal, ähm, ja, so 'n bisschen mehr, ähm, erklären zu den einzelnen Produkten und nicht gleich auf die ganze breite Masse an Produkten gehen. Und, ähm, unsere Einzelproduktseiten haben meistens recht gut konvertiert. Allerdings hatten wir da die Herausforderung, dass, ähm, Kunden dann im, im, ja, in vielen Fällen einfach nur ein Produkt gekauft haben. Wir arbeiten mit kostenlosem Versand. Dementsprechend ist da die Hemmschwelle vielleicht nicht so groß, aber der Versand ist für den Kunden kostenlos, für uns natürlich nicht. Das heißt, wir müssen trotzdem schauen, okay, wie, wie steigern wir unseren Average Order Value, sodass das Ganze für uns einfach, ähm, profitabler ist in dem Sinne und wir dann auch einen höheren CPA, ähm, an Facebook, äh, geben können beispielsweise. Wir haben da verschiedene, ähm, Optionen getestet und haben mittlerweile, ähm, für, für einige unserer Produkte, wo das Ganze eben funktioniert hat, eine sogenannte Upsell-Logik, ähm, live auf der Produktdetailseite. Das seht ihr hier. Das ist praktisch, wenn man nach unten scrollt, in der mobilen Ansicht, ähm, darunter und kommunizieren da relativ klar: „Okay, wenn du ein Produkt kaufst, dann kostet es vierundzwanzig neunzig. Wenn du zwei Produkte kaufst, sparst du aber schon zehn Prozent, bei drei fünfzehn Prozent und so weiter und so fort. Und das Ganze haben wir gesehen, hat wirklich eine, eine Steigerung des AoVs mit sich getragen und führen wir deshalb genauso fort, auch wenn wir von den Apps tatsächlich nicht mehr so oft auf Produkt Einzelseiten verlinken. Dritter Punkt, ähm, von Landingpages sind auch unsere speziellen Landingpages. Wir haben tatsächlich für die meisten unserer Produkte auch noch mal extra Landingpage gebaut, wo wir noch mehr kommunizieren möchten: Was ist das Produkt? Was kann das? Welchen Benefit bringt es mir? Und, ähm, weitere Vertrauensverstärker. Hier seht ihr 'n Screenshot. Wieder beim, sind wir wieder beim Amazing Hair Produkt, ähm, für schöne starke Haare. Und hier hab ich euch mitgebracht, anhand welches Templates wir das Ganze da abarbeiten. Wir fangen oben an mit 'nem Header, ähm, der eben kommuniziert, was macht das Produkt, ähm, und warum brauche ich es vielleicht. Danach arbeiten wir mit Bundles. Also wir erinnern uns an die Slide von vorher. Es ist, ähm, eines unserer Ziele, den Average-Order-Value auf alle Fälle oben zu halten. Deshalb haben wir hier Bundles mit dem Produkt eingefügt, sodass Kunden entweder Multi-Pack, ähm, des, des einen Produkts kaufen können, hier als Beispiel, oder eben auch, ähm, einen, einen, ja, einen Mix verschiedener Produkte zum Testen. Außerdem arbeiten wir hier natürlich auch mit, ähm, echten Kundenbewertungen, ähm, einmal hier zu den einzelnen, äh, Produkten, aber auch, ähm, insgesamt unseren Trust Pilot Score haben wir da eingebaut, der momentan bei vier Komma sieben liegt. Dann kann man weiter nach unten scrollen, wenn man noch nicht überzeugt ist und, äh, dann kriegt man noch 'n bisschen mehr Erklärbär, wie wir das immer so schön nennen. Ähm, wir, wir kommunizieren noch mal: Was ist in den Bärchen drin? Welche Wirkungen hat das? Welche Wirkstoffe sind es genau? Weiter nach unten noch mal sagen wir: „Okay, noch mehr Trust". Ne, vielleicht immer noch nicht überzeugt. Was können wir denn noch so an die Hand geben, sodass man da einfach, ähm, weniger Hemmschwellen hat im Endeffekt. Wir arbeiten mit 'ner Ernährungsmedizinerin zusammen, das ist Dr. Anne Latz, ähm, die uns da auch immer wieder mit, äh, mit, äh, Zitaten versorgt, die einfach noch mehr, ähm, aber in nicht allzu wissenschaftlicher Sprache, äh, erklären, was das Produkt macht. Wir hab-- wir heben hier auch noch mal Kundenstimmen hervor und in diesem Beispiel, ähm, sogar ein Vorher-Nachher-Bild, was wir von einer Kundin bekommen haben.Ganz unten gibt es dann noch mal Produkte natürlich, damit wir die Kunden, ähm, nicht verlieren, wenn sie zu faul sind, nach oben zu scrollen, was ja durchaus, ähm, sein kann, mich mit eingeschlossen, ehrlich gesagt. Genau, wir haben also in der Theorie einen Blueprint für sämtliche Schritte. Wir haben jetzt über Creatives gesprochen. Hier ist wichtig, dass man Thema Scroll Stop ist. Ich glaube, das hört ihr heute im Laufe des Tages auch noch einige Male beziehungsweise habt ihr's schon gehört. Videos funktionieren, aber auch weiterhin statische USB- und Explainer-Ads. Dazu komme ich noch mal. Wir wissen, wie wir unsere Copies schreiben, nämlich anhand dieser Vier-Punkte-Regel sozusagen. Wir wissen, wie wir unsere Learning Pages bauen. Wir wollen erklären, wir brauchen Trust und wir brauchen Bundles. Und, was ich heute noch gar nicht gesagt habe, was natürlich außer Frage steht, wir brauchen ein funktionierendes Tracking. Was meine ich damit? Wir brauchen die Facebook Conversion API. Ähm, wir nutzen Google Analytics und dementsprechend auch zusätzlich noch UTM-Parameter, um das Ganze noch besser zu tracken. Aber wir wollen unser Tracking auch immer wieder challengen und immer wieder schauen, okay, können wir da noch was verbessern, um den Algorithmus einfach mit noch besseren Daten, mit noch validen Daten zu füttern und dementsprechend unsere Performance overall zu steigern. Ich habe gesagt, der Blueprint in der Theorie. Die Frage ist nämlich, halten wir uns immer dran? Und da kann ich sagen, ja, manchmal auch nicht. Ähm, und warum sage ich das? Einfach aus dem Grund, weil wir halt auch wissen, Testen ist super wichtig und wir haben jetzt unsere Guidelines, wir haben jetzt unsere Templates gebaut und die sind für den Status quo auch gut so, aber wir wissen trotzdem, dass Dinge sich ändern. Wir wissen, dass Kunden sich ändern. Wir wissen, dass, ähm, ja, einfach alles sich ändert und wir immer am Ball bleiben müssen und dementsprechend auch immer wieder neue Sachen testen, ähm, wollen. Genau, deshalb hier auch noch mal ein Beispiel zu zwei Creatives von verschiedenen, ähm, Angles, wie man so schön auf Englisch sagt. Das sind verschiedene Herangehensweisen für ein und dasselbe Produkt. Wir sind wieder bei Amazing Hair Vitamins, mit Biotin für Haare. Hier steht's auch noch mal schön drauf, für schöne Haare. Und hier haben wir einmal ein relativ, ja, wissenschaftliches Creative, würde ich jetzt sagen, ähm, und dem da gegenüber steht diese Ad, ähm, die das gleiche Produkt bewirkt, allerdings mit einer ganz anderen Herangehensweise. Nämlich hier gehen wir mehr auf den Schönheitsfaktor ein und sagen: „Du willst schöne Haare für nur vierzig Cent am Tag?" Die beiden sind jetzt kein Test, der gegeneinander antritt oder die konkurrieren nicht in dem Sinne gegeneinander, sondern wir haben einfach gemerkt, dass wir für ein und dasselbe Produkt teilweise, dass das ein und dasselbe Produkt teilweise unterschiedliche Bedürfnisse bei Menschen, ähm, stillen kann und wir dementsprechend auch immer wieder überlegen, okay, von welcher Richtung können wir das Produkt vielleicht noch kommunizieren? Was kommt da nicht noch, noch nicht so klar raus und haben dann eben unsere, die heißt bei uns intern USV-Ad, Fokus Wissenschaft, Inhaltsstoff des Produktes im Fokus, während hier haben wir wirklich so den Beauty Aspekt im Fokus, schöne Haare und den Preis und der Mensch ist im Fokus. Außerdem überlegen wir uns dann immer wieder, welche weiteren Hemmschwellen könnten Kundinnen denn haben, ähm, vor, ähm, vor allem potenzielle Neukundinnen. Ähm, wie können wir da vielleicht noch was machen, dass die einfach abgeschwächt werden, dass wir die einfach überzeugen, ähm, ja, probier's doch einfach mal aus. Und hier, ähm, haben wir gemerkt, dass verschiedene Stimmen, nenne ich es jetzt mal, definitiv helfen können. Wir haben hier einmal Expertenstimmen. Ich habe schon eingangs gesagt, wir arbeiten mit Doktor Anne Latz zusammen, Ernährungsmedizinerin. Wir haben mit ihr zusammen einen Beauty Survey entwickelt, sprich, ähm, ähm, einen, ähm, ja, also man, ähm, hat praktisch die Möglichkeit, kostenlos ein paar Fragen auf unserer Website zu beantworten und bekommt anschließend ein personalisiertes eBook per Mail. Wir haben gemerkt, dass das, ähm, teilweise die erste, die erste Hemmschwelle, ähm, bei Kundinnen, ähm, abschwächen kann, vor allem bei solchen, die vielleicht noch nicht ganz wissen, was brauche ich überhaupt Nahrungsergänzung und welche denn überhaupt? Und, ähm, haben dann gemerkt, dass das wirklich, ähm, weil wir praktisch in Vorleistung gehen als, als Marke, ähm, auch Conversion steigern kann. Zweite Stimme: Pressestimmen. Ähm, wir sind tatsächlich immer wieder in, in verschiedenen Medien, ähm, gefeatured und auch hier nehmen wir uns immer wieder, ähm, kurze Zitate raus, die einfach nur mal diesen Trust Faktor vermitteln. Ähm, hier beispielsweise die InStyle, die ja doch, würde ich sagen, schon einen ganz guten Namen im Dachtraum hat und dann auch noch mal, ähm, ja, Conversion Rate steigern kann. Wir haben aber natürlich auch Founder-Stimmen. Hier als Beispiel Lena, eine unserer beiden Gründerinnen, selbst Mutter, ähm, hat hier ein Video aufgenommen, wie sie über unsere Kids-Vitamine spricht. Und auch das, haben wir gesehen, funktioniert echt gut, weil sie als, als Mensch, ähm, dasteht und wirklich von ihren eigenen Erfahrungen spricht und das noch mal einen ganz anderen Trust vermittelt, als wenn da jetzt das irgendwer erzielt. Und last but not least, definitiv auch Kundenstimmen natürlich. Also wir bekommen, ähm, recht viel Feedback von unseren Kunden. Zum Glück hauptsächlich positives. Und da sind manchmal echt tolle Zitate dabei, die wir dann auch echt gerne in unserer Kommunikation eben unter anderem bei den Ads verwenden und gemerkt haben, okay, das bringt echt noch mal einen Trust, vor allem wenn man dann mit Icons wie dem von Trustpilot arbeitet, weil man wirklich weiß, okay, ähm, Trustpilot ist da sehr streng, ähm, und nimmt wirklich nur Bewertungen auf, ähm, die, ähm, von echten Kunden kommen, die wirklich das Produkt gekauft haben und dementsprechend kommuniziert es noch mal einen besonderen Trust. Und was natürlich auch Trust kommuniziert, auch wenn das Thema Authentizi-, Authentizität immer mal wieder so ein Diskussionspunkt ist, glaube ich, so in, in der Branche generell. Ähm, für uns funktioniert Influencer-Marketing sehr gut als eigener Kanal, aber natürlich auch als Verlängerung in den Ads. Und wir haben auch gemerkt, dass das, ähm, ja, auch tatsächlich Trust kommunizieren kann. Wir haben hier wieder beispielsweise Janaina dabei, gleiche Ad wie vorher. Ähm, sie funktioniert für uns wirklich sehr gut, aber wir haben auch gemerkt, dass das mit anderen Kleineren ganz gut funktionieren kann, nicht muss. Vor allem, wenn sie wirklich, ähm, wenn sie jetzt kein striktes Briefing bekommen, wo sie wirklich ein, ein Skript runterreden sozusagen, sondern wirklich von ihren eigenen Erfahrungen mit unseren Produkten sprechen. Und wir bekommen dann tatsächlich hin und wieder auch mal ein tolles Vorher-Nachher-Bild, ähm, von, von echten Menschen sozusagen, was uns natürlich sehr freut.Was noch? Also was können wir denn noch kommunizieren? Was könnte diese Hemmschwelle, die ich eingangs erwähnt habe, so ein bisschen abschwächen? Ähm, wir bieten kostenlosen Versand an, ähm, und kommunizieren das auch immer sehr stark, weil wir einfach merken, okay, das scheint den Leuten wirklich noch mal so den, den extra Push zu geben, den Kauf abzuschließen. Zweiter Punkt: Kundenbewertungen habe ich auch jetzt schon einige Male bewert, äh, erzählt. Muss ich, glaube ich, nichts mehr zu sagen. Dritter Punkt: Weiterempfehlungsrate, also zusammenhängend mit den Kundenbewertungen, ähm. Wir fragen unsere Kunden immer wieder, wie wahrscheinlich ist es, dass du Basic Benefits einem Freund, einer Freundin weiterempfehlen würdest und nutzen auch diese Weiterempfehlungsrate immer wieder stark in der Kommunikation, weil wir einfach merken, okay, das gibt auch noch mal einen Trust. Bezahlmethoden klingt im ersten Schritt vielleicht jetzt nicht wirklich nach Trust, aber, ähm, wir haben auch gemerkt, dass, ähm, verschiedene Bezahlmethoden auch noch mal, ähm, ja, diese Hemmschwelle abschwächen können. Beispiel Italien. Jetzt gehe ich mal weg aus dem Dachraum. Ähm, in Italien ist die Bezahlmethode Contraceno, Cash and Delivery in Englisch, in Deutsch heißt es, glaube ich, Bezahlung per Nachname, ähm, sehr beliebt. Ähm, bieten wir an, kommunizieren das auch, weil wir einfach merken, okay, das funktioniert echt gut und Kunden, ähm, vertrauen uns da echt noch mal mehr, weil wir sozusagen in Vorleistung gehen, das Paket schon losschicken, bevor wir die Bezahlung bekommen. Der oder die Kundin bezahlt dann erst, ähm, bei der Annahme des Pakets. Und, ähm, letzter Punkt, äh, last but definitely not least ist unsere Geld-zurück-Garantie. Wir haben eine hundert Tage Zufriedenheitsgarantie, ähm, und haben gemerkt, dass das auch wirklich in der Kommunikation super funktioniert, weil es einfach den Kunden wirklich noch mal die Sicherheit gibt. Okay, ich kann es einfach mal probieren. Wenn es mir nicht schmeckt, wenn es bei mir nicht die Wirkung erzielt, die ich gerne möchte, dann kann ich einfach mich beim Kundenservice melden und mein Produkt zurückschicken und kriege mein Geld zurück, ohne dass mir jetzt großartige Fragen gestellt werden. Ähm, das können wir tatsächlich hauptsächlich aus dem Grund machen, weil wir eine relativ kleine Rücksendequote haben. Das heißt, die meisten unserer Kunden sind tatsächlich auch zufrieden, aber wir merken, dass wir so halt wirklich noch mal mehr Kunden überzeugen können, das Produkt einfach mal zu probieren. Noch mehr Learnings habe ich für euch mitgebracht, damit es jetzt nicht den Rahmen sprengt. Jetzt einfach nur ganz kurz als Stichpunkte. Ähm, Thema Reporting habe ich heute gar nicht mit reingenommen in meine Slides, aber auch das der Vollständigkeit halber, ähm, noch mal hier. Ähm, bei Reportings ist uns einfach wahnsinnig wichtig, dass wir, ähm, alles, was automatisierbar ist, automatisieren, damit wir einfach möglichst wenig im manuellen Report-Erstellung, ähm, wenig Zeit in der, in die manuelle Reporting-Erstellung stecken und die Zeit dann nutzen können, wirklich, ähm, besser zu analysieren und vor allem besser zu optimieren. Templates habe ich heute schon ein paar mal gesagt, aber auch hier noch mal, ähm, Templates erstellen ist super, ähm, aber auch sollte man dann im Kopf behalten, dass diese Templates niemals in Stein gemeißelt werden, ähm, in Stein gemeißelt sein sollten, sondern immer wieder auch gechallenged werden sollten und optimiert werden sollten. Das Gleiche gilt für Recycling. Wir recyclen Content auch immer wieder. Also ihr kennt, äh, ja bestimmt das Thema Ad Fatigue, ähm, mit dem wir alle immer mal wieder konfrontiert werden. Ähm, wir wissen, dass wir dann Ads immer wieder pausieren müssen, aber wir wissen auch, dass wir die gleiche Ad, wenn sie bis vor kurzem super funktioniert hat, vielleicht ein bisschen getweaked oder vielleicht sogar noch mal identisch in einiger Zeit danach noch mal live kann. Oder das Ganze kann natürlich auch als internationale Vorlage dienen. Wir wissen, dass nicht alle Länder, alle Märkte gleich funktionieren, aber, ähm, wir können trotzdem mit den Learnings vom deutschen Markt mal in den italienischen Markt gehen als Start und dann dort unsere eigenen Learnings sammeln, bevor wir ganz ohne Ahnung reingehen. Und last but not least, der Vollständigkeit halber noch mal, ich habe es dir, glaube ich, schon ein paar Mal gesagt: Test, Test, Test. Testen ist wirklich nie zu Ende. Man sollte immer weiter testen, ähm, sofern unser Learning zumindest, ähm, und man sollte keine voreiligen Schlüssen ziehen, wirklich. Dinge immer wieder hinterfragen, Dinge immer wieder versuchen zu optimieren. Ähm, ja, kleiner Tipp von mir: Der Job ist auch viel spannender, wenn man das macht und, äh, wirklich, äh, nicht sagt: „Ja, das haben wir immer schon so gemacht und deswegen machen wir das jetzt einfach weiter." Also wirklich testen, ähm, ist, glaube ich, das A und O einer, einer guten, ähm, ja, Pay-Social-Strategie, aber generell Marketingstrategie. Jetzt habe ich sehr viel erzählt von dem, was wir bisher gemacht haben. Jetzt möchte ich noch ganz kurz auf derzeitige Challenges eingehen, weil natürlich, ähm, haben wir immer noch ein paar Challenges und wollen uns ja, wie ich schon gesagt habe, immer wei-weiter verbessern. Und da habe ich ein Beispiel mitgebracht, ähm, UGC, User Generated Content. Ähm, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich höre das irgendwie gefühlt gerade ständig überall: „Ähm, müsst UGC machen, das wird eure, ähm, Performance aufs nächste Level bringen und, ähm, das ist einfach das Beste, was man machen kann." Und, ähm, ja, unsere Erfahrung bisher ist so: Ja, geht so. Ähm, wir testen auch UGC. Hier habe ich euch ein paar Beispiele mitgebracht und ich will definitiv nicht sagen, dass die für uns nicht funktionieren. Don't get me wrong. Also wirklich, wir haben einige, ähm, UGC-Ads und auch Influencer-Ads, auf die ich ja vorher eingegangen bin, die super funktionieren, aber wir haben auch einige, die gar nicht funktionieren. Und bisher haben wir einfach für uns noch nicht rausgefunden, okay, wie muss das Ganze, ähm, aufgebaut sein? Wie muss eine perfekte UGC für welches Produkt aufgebaut sein, damit die für uns funktioniert? Und wir merken halt einfach nach wie vor, dass bei uns jetzt gerade der Mix aus Video, Mensch spricht mit Kamera, animiertes Video, statisches Karussell, statisches Bild-Ad, einfach nach wie vor am besten funktioniert. Was will ich damit sagen? Die Reise ist für uns noch nicht zu Ende. Das sollte sich eigentlich bewegen. Ihr könnt es euch vorstellen, als ob sich das bewegen würde. Ähm, es ist Loading. Ähm, wir, ähm, ja, wir müssen einfach noch viel mehr testen und dann bin ich sicher, dass wir auch unsere beste, äh, UGC-Strategie bald mal gefunden haben und wissen, wie wir mit dem, mit der neuen Art von Content umgehen.Jetzt noch ein kleiner Ausblick, bevor ich dann schon durch bin: Wo gehen wir hin? Was kommt in den nächsten Wochen und Monaten auf uns zu? Und ja, hier wurde schon ein bisschen was gespoilert, aber kein Problem. (kichern) Ich sage es trotzdem noch mal: Wir haben vor Kurzem unsere erste Kooperationsedition gelauncht, nämlich zusammen mit Power Patrol. Ähm, unsere Kids-Vitamine, die sind da keine Bärchen, sondern das sind so kleine süße Pfötchen. Finde ich total süß. Ich mag auch den Geschmack sehr gerne. Also wenn ihr Kinder zu Hause habt oder selber mal probieren wollt, ähm, bestellt sie gerne. Sind jetzt auch auf unserer eigenen Webseite erhältlich. Hier, ähm, haben wir tatsächlich, also das jetzt noch mal als Beispiel zum Thema UGC. Hier haben wir tatsächlich nur, ähm, „nur" statische oder leicht animierte Ads und funktioniert für uns trotzdem Bombe. Zweiter Punkt, ähm, habe ich auch eingangs schon kurz erwähnt, was eine Challenge für uns sein wird in den kommenden Wochen und Monaten, ist, ähm, unseren ersten Onlinekurs zu vermarkten. Den haben wir zum Thema Menopause gelauncht. Der ist schon erhältlich auf der Website, wurde bisher aber noch nicht mit bezahlten Marketingmaßnahmen gepusht, einfach weil wir das Ganze richtig machen wollen und uns deshalb wirklich noch mal hinsetzen müssen und überlegen: „Okay, wie erreichen wir diese doch relativ spitze Zielgruppe der, der Frauen in, vor, in oder nach der Menopause, die vielleicht noch Fragen haben, die sie sich nicht zu stellen getrauen und wie erreichen wir die vor allem über Paid Social Ads? Und last but not least, auch das Thema wurde, wurde schon angesprochen. Wir launchen unseren ersten TV-Spot. Ihr wart mit unter die ersten, die den gesehen haben, gemeinsam mit Jana Ina. Der wird, ähm, ab nächster Woche im TV zu sehen sein. Also ich freue mich wahnsinnig drauf. Und hier stellt sich für uns noch die Frage: Wie machen wir die Begleitung auf Paid Social best möglich? Also wir sind schon dran. Wir sind aber noch nicht ganz final, ähm, durch. Fragen sind beispielsweise: Ähm, wollen wir parallel zur, zur, zum TV-Flight laufen lassen? Wollen wir es eher nachgelagert haben, um da noch mal einen Reminder zu setzen? Wie machen wir das Ganze hinsichtlich, ähm, Attribution? Wie stellen wir sicher, dass wir wirklich dann besten, bestmöglich sehen können, welchen Impact hatte TV und welchen hingegen hatte die Verlängerung über Paid Social beispielsweise? Das sind gerade noch so Fragen, die wir uns stellen und, ähm, wird aber bestimmt auch ganz spannend, das ganze Thema mal durchzugehen. Ja, jetzt bin ich auch schon fast durch. Wenn ihr euch jetzt denkt, äh, klingt alles super interessant, da würde ich gerne mal mitarbeiten, dann habe ich tatsächlich gute Neuigkeiten für euch. Wir sind tatsächlich gerade auf der Suche nach zwei neuen Teammitgliedern bei uns im E-Commerce-Team. Einmal suchen wir einen oder eine Junior-Online-Marketing-Manager:in. Das ist zwar hauptsächlich mit dem Fokus auf SEA und SEO, aber man kann bestimmt das eine oder andere Projekt auch in Richtung Paid Social übernehmen. Ähm, und wir suchen auch immer wieder Praktikanten oder Praktikantinnen, hier speziell im Bereich E-Commerce und Marketing. Wir haben aber gerade auch eine Influencer-Marketing-Stelle ausgeschrieben. Also schaut gerne auf unsere Website oder auf LinkedIn vorbei und bewerbt euch selber oder leitet es gerne an jemanden weiter, wo ihr denkt, dass er oder sie interessiert sein könnte. Schreibt auch gerne dazu, dass ihr heute beim Vortrag wart. Dann freuen wir uns umso mehr. Ja, das war es schon. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ihr konntet das eine oder andere Learning, den einen oder anderen Input mitnehmen. Und wie anfangs schon versprochen, habe ich natürlich auch noch einen Code für euch, nachdem es jetzt in den Slides doch relativ viel auch Codes ging. Und zwar könnt ihr mit dem Code „OMKB25" ganze fünfundzwanzig Prozent auf unser ganzes Sortiment sparen. Ähm, ich freue mich, wenn ihr unsere Produkte testet. Ich freue mich noch mehr, wenn ihr uns dann Feedback zukommen lässt. Deshalb hier auch noch mal meine E-Mail-Adresse. Ihr könnt mir aber auch super gerne auf LinkedIn schreiben. Ich freue mich in beiden Fällen. Und, äh, ja, jetzt höre ich auf. Vielen Dank. Ich freue mich auf die Fragen, wenn es welche gibt. Vielen lieben Dank, Astrid. Ähm, war ein toller Ausflug, ähm, durch eure Welt. Ein sehr sympathischer Vortrag und besonders gut gefallen hat mir, dass es eine hervorragende Ergänzung war zu den Talks, die wir heute Vormittag so dabei hatten. Du hast User Generated Content dabei gehabt, Influencer-Marketing. Das war eine wirklich sehr, sehr gute Ergänzung. Vielen Dank an der Stelle dafür. Danke auch. Ich freue mich auch insbesondere-- Ich hoffe, dass wir demnächst noch mal wieder zusammenkommen, wenn ihr euren TV-Flight gemacht habt und du dort auch noch mal ein paar Insights berichten wirst, wie das Ganze dann mit der Verzahnung eurer Social-Media-Kampagnen funktioniert hat. Das klingt auf jeden Fall verheißungsvoll. (kichern) Gut, dann lass uns mal in die Fragen stürzen. Ähm, du hast echt einiges berichtet, auch ihr testet viel, du hast einige Creatives gezeigt. Wie groß ist eigentlich euer Team dahinter? Du stehst jetzt hier in der Front. Wie viele Leute, ähm, sind da im Maschinenraum unterwegs bei euch? (kichern) Ja, wir sind tatsächlich zu fünft gerade in unserem E-Commerce-Team. Ähm, wir betreuen da Paid Social, wir betreuen aber auch SEA und SEO und die Onlineshops. Das heißt, wir haben relativ viel zu tun, aber wir haben wirklich auch das, was ich heute vorgestellt habe, einige Templates da dabei, die uns wirklich helfen, effizient zu arbeiten, weil das Team halt doch relativ klein ist, ähm, müssen wir das tun und machen das auch sehr gerne. Ich wollte gerade sagen, das klingt auf jeden Fall anständig mit einer Fünf-Mann-Truppe, aber sehr cool auf jeden Fall, was ihr da auf die Beine stellt. Ähm, wie hoch ist euer Budgetanteil eigentlich, also der Social Ads? Wir haben ja heute primär über Social gesprochen in euer Marketing-Mix. Kannst du das in etwa so beziffern? Ist das der wichtigste Kanal für euch? Ja, also das ist tatsächlich ganz unterschiedlich. Wir haben da natürlich wieder Monate, wo es einen größeren Anteil ausmacht und dann wieder Monate, wo es weniger ist und vor allem ist es auch unterschiedlich, je nach Markt. Mhm. Aber ich würde mal sagen, vom gesamten Marketing-Mix, den wir D2C haben, budgettechnisch wird zwischen zwanzig und vierzig Prozent ausmachen. Okay, also ein fester, fetter Anteil am Kuchen auf jeden Fall an der Stelle. Und wenn wir in die Social-Kanäle reingehen, haben wir jetzt primär über Instagram gesprochen. Wie ist eure Erfahrung? Beispielsweise, wir haben jetzt heute zwei, drei Mal schon über TikTok auch gesprochen im Laufe des Vormittages. Wie, ähm, wie betrachtet ihr den Kanal? Wie gut funktioniert der für euch, Stand heute?Ja, ähm, also wir haben TikTok letztes Jahr als Paid Kanal für uns getestet. Äh, er hat vielversprechend angefangen, aber hat irgendwie dann doch nicht ganz so die Ergebnisse, äh, geliefert, die wir uns vorgestellt hatten. Plus sind wir ja danach in der Genzessmittelindustrie und TikTok ist da tatsächlich strenger als Facebook mit so manchen, ähm, Aussagen. Ah, okay. Obwohl die ... Ne, also auch ... Ich habe ja das Thema heute einmal kurz angesprochen, ähm, Health Claims, obwohl die zugelassene Health Claims sind, war TikTok manchmal ein bisschen streng und dementsprechend waren unsere besten Creatives dann ab und an abgelehnt. Deshalb haben wir das Thema erst mal wieder ad acta gelegt. Ähm, wir haben es aber nach wie vor in der Schublade. Wir wollen es nach wie vor, ähm, bald angehen. Ich glaube ehrlich gesagt, dass Q4 jetzt vielleicht nicht die allerbeste Zeit ist, einen neuen Kanal zu testen, aber sag niemals ne. Also TikTok kommt bestimmt. Die Frage ist nur, äh, wann bei uns. Okay. Und gibt es einen Hidden Champion unter den Kanälen? Wir hatten jetzt, ähm, vor dir, ähm, Pinterest dabei. Ist Pinterest vielleicht ein Hidden Champion bei euch? Noch nicht, ne. Pinterest haben wir auch getestet. Ist schon ein bisschen länger her. Ähm, hat für uns leider auch nicht ganz das gebracht, was wir uns vorgestellt hatten. Ähm, wenn ich mich richtig erinnere, lag das aber damals, das war Anfang '20, '21, glaube ich, ähm, auch noch am Tracking. Das halt einfach ... Also man muss halt sagen, Meta ist halt einfach trackingtechnisch super gut und wir sind da ein bisschen verwöhnt. Ja. (lacht) Wir wollen natürlich das gleiche Level an Tracking. Ich kann mir vorstellen, dass Pinter-- oder ich bin mir ziemlich sicher, ehrlich gesagt, dass Pinterest das mittlerweile verbessert hat. Das heißt, auch das ist durchaus ein Kanal, glaube ich, ähm, den wir noch mal testen sollten und der für uns durchaus gut funktionieren kann. Ja, äh, Torsten von Pinterest sagt, äh, ähm, Pinterest hat sogar Engineers von Meta abgeworben und haben da irgendwie- (lacht) ... eine Lösung. Also es ist wohl sehr identisch, wenn du es dir heute anschaust, was ja sicherlich kein smarter, äh, smarter Move ist, sich da am, quasi am Platzhirsch zu orientieren. Genau, finde ich auch. Gut zu wissen. (lacht) Ähm, du sagtest gerade, ihr seid fünf Leute inhouse. Arbeitet ihr, ähm, abseits dessen auch mit Agenturen oder ist wirklich alles inhouse, liegt in eurer Hand? Tatsächlich machen wir mittlerweile alles inhouse. Also wir haben letztes Jahr, ähm, viel mit Agenturen gearbeitet, weil wir letztes Jahr auch erst so richtig losgestartet sind mit sämtlichen Kanälen und zu einem richtigen Push. Und die haben uns wirklich gut unterstützt. Wir haben da auch einiges selber noch mal gelernt. Mittlerweile haben wir aber, decken wir tatsächlich alles inhouse ab und funktioniert, äh, momentan auch sehr gut, muss ich sagen. Super. Ähm, du hattest Influencer-Marketing, Jana Ina haben wir jetzt ein paar Mal gesehen. Äh, ich hatte es ja auch, äh, eingangs angesprochen. Also auch das Thema Influencer-Marketing, also ihr macht ja nicht nur was mit, mit Jana Ina, sondern auch abseits dessen, hattest du gesagt. Ähm, das treibt ihr alles noch aus dem Team dann mit voran? Äh, ne, tatsächlich ist In-In-Influencer-Marketing ein eigenes Team bei uns, auch ein recht großes Team. Ähm, machen wir aber auch alles inhouse. Ähm, wir haben wirklich ein eigenes Team an Influencer-Managern betreuen da wirklich alle Märkte, ähm, von München heraus und auch das Team hat, glaube ich, genug zu tun, aber die machen auch alle wirklich einen super Job. Ja, ist auch wirklich ein prädestiniertes Produkt, würde ich sagen, für Influencer-Marketing, so wie ich das wahrnehme. Sehr cool. Eine Frage aus der Audience auch: Tolle Ads. Ihr arbeitet viel mit Trust-Elementen und die Frage ist: Darf man diese Logos wie Trust Pilot einfach so einbinden? Ist das rechtlich, äh, rechtlich okay? Fragt ein User. Er möchte das wahrscheinlich direkt adaptieren. (lacht) Ja, dürfen wir, weil wir tatsächlich einen Vertrag mit Trust Pilot haben, ähm, und da gibt es verschiedene, verschiedene Arten des Vertrags, ähm, und dann darf man das Ganze tatsächlich nutzen, ja. Ansonsten weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber kann man sich auf alle Fälle mal die Konditionen anschauen von Trust Pilot oder von anderen Competitors. Also erst mal grünes Licht. Mit Trust Pilot, ähm, geht das gut. Gut, klar. Ähm, sagen wir eine Frage jetzt: Wir starten jetzt bald ins Q4, ähm, richtige-- ihr seid wahrscheinlich, kann ich mir vorstellen, auch ein prädestiniertes Produkt für Q1, oder? Nachm, nachm Jahreswechsel, wenn die Leute sich mehr mit Gesundheit beschäftigen und so, das ist dann eure Hot Season? Q4 tatsächlich auch. Also Q4 ist wie bei allen, glaube ich, E-Commerce-Big Playern auch unser stärkstes Quartal. Hoffentlich dieses Jahr auch. Ähm, aber du hast recht. Ja, Q1 ist für uns auch, ähm, ein super Quartal. New Year, new me, ne? Also Vitamine und ein bisschen mehr Sport und so, äh, kennt man ja von einem selber. Vor allem der Januar funktioniert bei uns normalerweise auch sehr gut. Ja, hervorragend. Ich, äh, werde auf jeden Fall, ähm, im Nachgang heute Abend, ähm, direkt, hatte ich ja schon gesagt, für meine Kids bestellen und ein bisschen mal auch durch euren Shop, äh, Shop fliegen. Cool. Ähm, eine Frage kam noch, ähm, zum Thema: Gibt es die Präsentation zum Download? Ähm, Astrid, wenn du uns die Präsentation zur Verfügung stellst, ähm, werden wir sowohl die Aufzeichnung als auch Präsentation, ähm, zur Verfügung stellen. Das noch einmal in Richtung der Audience. Und, ähm, eine Frage von mir noch zum Schluss, Astrid. Ähm, du hast ja wirklich toll heute gemacht und ich weiß, du bist auch auf der einen oder anderen Bühne unterwegs. Wo sehen wir dich denn noch so im Herbst, Winter? Ähm, tatsächlich in Hamburg im Oktober. Frag mich jetzt nicht, wann genau, aber auf der, im Digital Bash von OnlineMarketing.de. Ah, okay, cool. Ja, vielleicht schaffen wir es auch demnächst mal. Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt. Würde mich sehr freuen und dass du bei uns auch physisch auf der Bühne demnächst mal am Start bist. Genau, würde mich auch freuen. Hat mir super viel Spaß gemacht heute. Also vielen Dank noch mal und ich hoffe, der Audience hat auch ein bisschen Spaß gemacht. Da bin ich mir, ähm, sehr sicher, Astrid. Hast du wirklich, ähm, hat wirklich Spaß gebracht. Vielen lieben Dank und, ähm, bis demnächst. Coolen Tag noch dir. Bis bald. Vielen Dank.
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