Ein Blick hier. Okay. So, liebe OMKW Audience, herzlich willkommen zu der nächsten Session. Und jetzt haben wir für euch einen sehr, sehr spannenden Use Case mitgebracht. Also mal was anderes. Und zwar werden uns das Unternehmen Superschall und Kununu gleich wertvolle Insights geben zu einem mit Sicherheit sehr, sehr spannenden Kampagnen Setting und auch Kampagnen Hintergründe. Bevor wir durchstarten, möchte ich meine beiden Gäste, die liebe Lisa und die Wolha jetzt bei uns ins Studio virtuell begrüßen und ich sage erst mal Hallo und hoffe, dass es euch gut geht. Servus und Hallo. Hallo. Hi. Hi. Sehr schön. Ja, beide sind jetzt mit dabei und weil wir heute ganz, ganz viel zu berichten haben, ich glaube, der Use Case auch wirklich super spannend ist, starten wir auch schon direkt durch mit einer kleinen kurzen Vorstellung. Beginnen wir vielleicht unser Gespräch mit einer sehr, sehr kurzen Vorstellung, wenn ihr möchtet. Bitte erzählt uns auch ein bisschen über euren beruflichen Hintergrund und eure aktuelle Rolle. Wer starten mag, mag starten. Ich kann gerne starten. Hallo zusammen, mein Name ist Volha Elchmann. Ich bin Gründerin und Geschäftsführerin der Superschall GmbH, eine Performance Marketing Agentur aus Hamburg. Wir sind auf Paid Kanäle spezialisiert, also Paid Search und Paid Social, und unterstützen unsere Kunden sowohl konzeptionell, strategisch als auch operativ in den beiden Bereichen. Okay, wunderbar. Vielen Dank. Lisa, möchtest du fortführen? Ja, hallo zusammen. Ich bin Lisa. Äh, ich bin jetzt schon seit zweieinhalb Jahren bei Kununu, äh, in Wien. Ich komme eigentlich aus Bielefeld, habe da meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften gemacht, war dann an der Universität Münster und habe da den Master in BWL gemacht und dann hat es mich wieder zurück nach Wien verschlagen und bin jetzt bei Kununu und kümmere mich eben Performance Marketing Kampagnen bei Paid Social und vor allem auch im Bereich SEA. Okay, wunderbar. Lisa, dann machen wir doch direkt bei dir weiter. Könntest du uns ein bisschen mehr über Kununu – ich hoffe und gehe sogar fest davon aus, dass der Großteil unserer Audience Kununu kennen dürfte. Ich kenne es zumindest sehr gut. Könntest du uns ein bisschen mehr über Kununu, eure Kernservices erzählen, insbesondere den Gehaltscheck, aber natürlich auch das Thema Arbeitgeberbewertung, was wahrscheinlich weiterhin bei euch auch die absolute Kerndisziplin darstellt? Klar, gerne. Ja, also Kununu ist eine Arbeitgebervergleichsplattform und bislang haben Mitarbeiter:innen und Jobsuchende auf Kununu schon mehr als zehn Millionen Workplace-Insights abgegeben. Das sind eben zum einen, wie du gerade schon gesagt hast, die Arbeitgeberbewertungen, dann aber eben auch Gehaltsangaben und auch Einschätzungen zur Unternehmenskultur. Und ja, so finden Jobinteressierte bei Kununu eben detaillierte und vor allen Dingen auch ungefilterte Einblicke in die Arbeitswelt. Auf der anderen Seite können Arbeitgeber sich eben auch auf Kununu authentisch und vor allen Dingen auch transparent präsentieren, ähm, um eben Talente anzusprechen, die eben zu ihnen passen. Ja, und so tragen beide Seiten, Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber, eben dazu bei, eine bessere und transparentere Arbeitswelt zu schaffen. Ähm, genau, dann haben wir eben auch den Gehaltscheck. Also Kununu bietet unternehmensübergreifende Gehaltsdaten zu einzelnen Jobtiteln an. Ähm, ja und Nutzer*innen können eben mithilfe dieses Produkts Gehaltsinformationen für spezifische Berufe und Standorte recherchieren. Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, wie zum Beispiel die Berufserfahrung, die Qualifikation oder auch Standorte. Und ja, so können eben Arbeitnehmerinnen, die zum Beispiel auf Jobsuche sind ähm oder sich eben für eine Gehaltsverhandlung vorbereiten wollen, auf Kununu prüfen, wie viel andere in der gleichen Position verdienen und eben checken, ob sie fair bezahlt werden. Und ja, das sorgt dann eben für mehr Transparenz und Arbeitnehmerinnen können so eben bessere und informierte Entscheidungen treffen. Okay, sehr schön. Sehr schön. Das ist eine sehr, sehr arbeitnehmerinnennimmern-konzentrierte Plattform. Und zehn Millionen, das war die richtige Kennzahl, ist ja Wahnsinn. Wow. Okay. Ähm, Volha, wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen euch als Superschall und Kununo? Vielleicht kannst du uns da ein bisschen Insights geben. Was war der Ausgangspunkt auch für das Projekt und für die Partnerschaft, die ihr mittlerweile dann ja jetzt auch erfolgreich etabliert habt? Ja, sehr gerne. Ähm, das war schon mittlerweile vor circa vier Jahren, äh, dass die Zusammenarbeit überhaupt gestartet wurde. Damals war Konuno sehr stark, sehr gut im Bereich Social Media vertreten. Sie haben wirklich ein sehr gutes Kampagnen-Setup, sehr viele Datensätze konnten über Social-Media-Kanäle generiert werden und der Fokus sollte auch dann ein bisschen in Richtung Search gelenkt werden. Das heißt, der Kunde wollte die Search-Kampagnen in diesem Bereich, also Pull oder Google Ads insgesamt, noch mal ausbauen, also weiter skalieren und neue Kampagnen konzipieren. Und Kununu hat externe Unterstützung in diesem Bereich gesucht, ähm, also Spezialisten oder Experten auf diesem Gebiet. Und damals Jan, also Kollege von Lisa, ist auf mich zugekommen und so kam es dann zu unserer Zusammenarbeit. Okay, cool. Das heißt, der Anfangspunkt war dann tatsächlich das Performance Marketing im Bereich Search. Okay.Ja, absolut. Absolut. Also Search sollte eben weiter ausgebaut werden und die beiden Bereiche sollten sozusagen gleich groß werden oder bleiben, Social und Search. Okay, okay. Lisa, was waren denn da die ganz spezifischen Herausforderungen oder welche Ziele habt ihr euch gesetzt zu Beginn der Zusammenarbeit, hier auch im Search Bereich, genauso wie es Volle gerade dargestellt hat, stärker auch in Richtung Social, was Spendings und Co. Angeht, zu gehen? Genau, erst mal ein großes Ziel der Kampagne war allgemein die Generierung von Gehaltsdatenpunkten, denn nur wenn wir eben genügend Daten haben, können Nutzerinnen eben auch aussagekräftige Informationen zu Gehältern finden. Und ja, es war ja dann eben so, dass der meiste Pay Traffic kam eben noch über Paid Social und Google Ads sorgte gerade einmal für knapp 4% des gesamten Traffics. Und ja, so wollten wir eben den Anteil von Google Ads eben bei Gehaltsabfragen steigern, eben nicht mehr so abhängig zu sein von Paid Social. Und gleichzeitig sollten aber eben die Kosten pro Conversion, also bei uns ist dann eben die Conversion eben die Abgabe des Gehaltsdatenpunktes, sollten aber gleichbleiben. Okay, das heißt, ein starker Fokus dann tatsächlich eben auf die Conversion, Gehaltsdaten eingeben, hier dann auch eine Relevanz zu schaffen, damit der Konsument auch Mehrwert hat, wenn er seine eigenen Daten eingibt oder b, andere Daten recherchiert. Wolle, könntest du dann hier vielleicht für uns mal so ein Stück weit aufzeigen, die ersten Schritte in der strategischen Planung, wie ihr da konkret rangegangen seid bei dieser Zielsetzung? Ja, wie schon Lisa gesagt hat, es gab wirklich ein sehr klares Briefing. Wir wollen skalieren, wir wollen mehr Datensätze generieren über den neu auszubauenden Kanal, also Search oder Pull Kanal insgesamt. Und der Cost per Datensatz sollte gleichbleiben oder in einem akzeptablen Bereich, für den Kunden akzeptablen Bereich. Das heißt, wir wussten von Anfang an, was der Kunde erwartet. Also klar, das Briefing war schon eine halbe Arbeit sozusagen damit getan und im nächsten Step haben wir ein Konto Kampagnen Audit gemacht. Das heißt, wir haben uns angeguckt, was bis dahin schon gelaufen ist. Wie wurden die Kampagnen aufgesetzt? Wir haben versucht, Stellen zu finden, haben sie auch gefunden und identifizieren können. Also wo können wir das Potenzial erhöhen? Was können wir noch mal verbessern und haben unsere Erkenntnisse und alles, was wir gefunden haben, dem Kunden präsentiert. Und dann ging das alles sehr, sehr schnell. Einmal zusammen gesessen, besprochen, To-Dus definiert und die neuen Kampagnen wurden dann relativ schnell aufgesetzt. Erst mal im Rahmen eines Tests. Also die neuen Kampagnen, die neue Struktur sollte erst mal von uns getestet werden. Also der Kunde wollte auch überzeugt werden, dass unsere Vorgehensweise gute Ergebnisse bringt. Und natürlich waren wir auch daran interessiert, dass alles sehr, sehr gut funktioniert. Und wir haben einen bestimmten zeitlichen Rahmen festgelegt und dann ging es los. Wir haben uns jede Woche getroffen in einem Call. Wir haben dann die Ergebnisse, aktuelle Performance besprochen und immer wieder datenbasiert neue Vorschläge oder Optimierungsteps noch mal diskutiert, vorgeschlagen und diskutiert. Genau, das waren so die Hauptmeilsteine, würde ich sagen, die wir dann zusammen relativ schnell umgesetzt haben. Okay. Welche Rolle hat dabei, du hast gerade das Thema Data auch angesprochen, die Datenanalyse, welche Rolle hat die dabei gespielt und welche Rolle hat auch das Thema SEO dabei gespielt? Weil natürlich bei Gehalts Search Queries mit Sicherheit auch ein relevanter Anteil über Organic Search produziert wird. Zumindest kann ich es mir gut vorstellen. Wie hat das Ganze zusätzlich vielleicht in eure Search Paid Campaign eingezahlt und inwieweit habt ihr das Thema Datenanalyse auf Keyword-Basis oder, oder, oder auch hier Anwendung finden lassen? Ja, absolut. Das Thema Daten und Suchvolumen spielte eine sehr große Rolle, genauso wie heute. Es hat sich dann nichts geändert und zu dem Zeitpunkt, bevor wir unsere neuen Kampagnen aufgesetzt haben, gab es dann einen Vorschlag seitens Kununu, dass wir tatsächlich einen Austausch mit dem Seher-Team durchführen könnten. Das Team hatte super Ergebnisse, also sehr viele Daten und wir konnten tatsächlich darauf basierend unsere Kampagnen noch mal mit einer zusätzlichen Quelle, Datenquelle noch mal bespeisen, sage ich jetzt mal. Denn das gab noch mal ein besseres Verständnis, wie viel Suchvolumen ein bestimmtes Keyword hat, welche Keywords sind die absoluten Bestperformer, welche weniger, welche sind dann wichtig, also wirklich wichtig, aber vielleicht haben noch nicht das gewünschte Suchvolumen und so weiter. Also das heißt, diese ganzen Tabellen, die wir damals bekommen haben vom Seher-Team, waren schon ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, neuen Strategie, weil parallel natürlich haben wir unsere Keyword-Analysen und Recherchen gemacht. Alles, was im Paid-Bereich üblich ist. Zusätzlich haben wir diese Erkenntnisse aus dem SEO-Bereich dazu gebracht oder zusammengebracht und das hat wirklich.Das beste Setup, das wir uns damals vorstellen konnten, noch mal gebracht, äh, weil vielleicht kann ich schon so kurz vorgreifen: Der Test verlief sehr gut, sodass die Zusammenarbeit fortgesetzt wurde, weil wir eben in einer sehr effektiven Zusammenarbeit alle möglichen, äh, ähm, Quellen angezapft haben, um möglichst gute Ergebnisse zu bekommen. (räuspert sich) Klasse, das heißt wirklich auch die Synergien zwischen SEO und SEA optimal genutzt, um hier auch aus datenanalytischen Aspekten das Bestmöglichste rauszuholen. Sehr schön. Äh, du hast es schon so ein bisschen vorweg gegriffen, aber natürlich interessiert sich unsere Ordnung natürlich auch. Also was waren, was waren für euch die wichtigsten Erfolge und gab es so diesen Durchbruch der Kampagne, wo ihr gesagt habt: „Okay, ähm, jetzt haben wir so diesen, diesen Punkt erreicht, wo wir auch schnell skalieren können, also so wie man so schön sagt, dieser Durchbruch, ähm, und wie hat sich das natürlich auf das Gesamtgeschäft ausgewirkt? Ja, also wir haben schon in Q1 2021 war das, da haben sich die Conversions im Vergleich zu Q4 2020 schon mehr als vervierfacht. Und da haben wir gemerkt okay, wir können jetzt einfach, ja, super viel testen, super viel skalieren. Wir haben dann (räuspert sich) weitere Kampagnentypen ausprobiert: äh, Discovery Ads, Display Ads. Wir haben Remarketing-Kampagnen gestartet im, im Search-und Displaybereich, ähm, ja, neue Formate, wie zum Beispiel die Max-Performance-Kampagne mit dazugenommen und auch eben Microsoft, äh, Ads auch aktiviert. Ähm, ja, also das ging superschnell, die Skalierung, und heute kommen jetzt insgesamt fast vierundzwanzig Prozent des Traffics über Google und Microsoft Ads. Äh, und wir konnten ja echt somit die Abhängigkeit von dem Paid-Social-Kanal, äh, ja, sehr, sehr stark reduzieren. Und, ähm, ja, vielleicht noch n paar Zahlen. Also jetzt im Jahr 2022 sind die Conversions im Vergleich zu 2021 um zweihundertachtzig Prozent gestiegen und, ähm, im Jahr 2023 um noch mal dreiundsiebzig Prozent im Vergleich zu 2022. Ähm, und das, ja, ist, äh, ja, hat uns sehr gefreut und das natürlich dann auch bei einem, äh, fast gleichbleibendem CPA. Okay, Wahnsinn. Das heißt, ihr holt, äh, ihr holt einfach deutlich mehr aus dem Markt bei gleichbleibendem, äh, CPA raus. Wunderbar. Gab es dabei auch Herausforderungen oder sind Herausforderungen während dieses Prozesses aufgetreten und wie seid ihr damit umgegangen? Oh ja. (lacht) Da kann ich vielleicht, ähm, einmal aus meiner Perspektive darstellen. Ähm, die Herausforderung war immer, ähm, wie können wir weiter skalieren? Es ist natürlich eine sehr angenehme, äh, schöne Situation für uns als Dienstleister, wenn der Kunde zufrieden ist und möchte mehr. Äh, es ist natürlich, äh, ja, eine, eine absolute Win-Situation für beide Parteien in dem Sinne. Aber tatsächlich, was können wir noch mal aufsetzen, austesten? Was können wir, äh, wie können wir noch mal, ähm, Kampagnen, äh, ausbauen und neue Möglichkeiten, ähm, aktivieren? Und, ähm, jedes Mal, wenn wir, was Lisa jetzt erwähnt hat, zum Beispiel Display-Bereich, äh, aktiviert haben, ähm, haben wir gesehen, die funktionieren, die bring-en, ähm, Conversions. Äh, die CPAs können, sind teilweise etwas höher vielleicht als bei den Search-Kampagnen, aber wir gucken immer auf den Konto-, äh, gesamten CPA. Das heißt, dieses Zusammenspiel muss natürlich stimmen, äh, weil selbstverständlich, äh, sind die Kampagnen-Typen komplett unterschiedlich. Das User-Verhalten ist komplett anders. Ähm, ähm, ähm, Kampagnen, Features, äh, Funktionen sind komplett unterschiedlich. Ähm, und deswegen schauen wir jetzt nicht, äh, separat auf einzelne Kampagnen-Typen, sondern wir schauen, was kommt tatsächlich am Ende des Tages an Conversions rein und zu welchem CPA. Und dann haben wir gesehen, Display funktioniert, ja mega. Dann sagt der Kunde: „Wir wollen mehr." (lacht) Dann, äh, gab's, äh, den nächsten Test, äh, ob das jetzt Discovery-Kampagnen oder YouTube, die ersten YouTube for Action-Kampagnen, äh, der neue Kanal, zum Beispiel Microsoft Ads. Ähm, und immer, immer wieder kam dieser Hunger auf noch mehr, auf noch mehr. Und das waren wirklich, äh, sehr schöne Herausforderungsmomente, weil einfach also die Performance gestimmt hat. Ja. Also das war natürlich, äh, der, das, äh, der absolute, äh, Hauptpoint, sage ich jetzt mal, äh, und die Tatsache, dass wir so vieles ausprobieren durften und testen durften, ähm, war auch einfach, äh, heute ist das auch der Fall. Wir testen weiterhin. Es ist, äh, wirklich, äh, sehr, sehr angenehm. Also einfach nur toll, dass der, der Kunde so offen, äh, und so flexibel ist. Mhm. Okay, sehr schön. Das heißt, äh, immer mehr, äh, immer mehr Leads produzieren. Grenzkosten ist sicher da 'n spannendes Thema, weil natürlich nicht unendlich viele Leads immer zu denselben Konditionen eingekauft werden können. Aber schön, dass ihr diese Challenge dahingehend dann auch, äh, bewältigt habt. Ähm, wenn wir so ein bisschen zurückblicken, also wenn, wenn ihr mal die Zeit ein bisschen Revue passieren lasst, was waren so die Schlüsselmomente oder die Wendepunkte bei der Kampagne? Oder könnt ihr diese identifizieren? Du hast ja gerade schon gesagt, Display, äh, war, war, war auch unter anderem so ein Punkt, wo ihr es dann geschafft habt, den CPA, äh, auf einem gleichbleibenden Niveau zu behalten und dann habt ihr versucht eben zu skalieren. Performance Max haben wir gerade schon gehört und Retargeting, das heißt irgendwie so sehr selektiv immer weiterzugehen. Aber was waren für euch so die Schlüsselmomente oder die Wendepunkte, wenn ihr die, ähm, ja doch jetzt relativ lange Zeit der Zusammenarbeit Revue passieren lasst?Lisa, soll ich ganz kurz einen Partner mit erwähnen? Es klingt natürlich, dass das war und das ist wie gesagt eine großartige Zusammenarbeit mit super Ergebnissen. Selbstverständlich hatten wir Rückschläge. Selbstverständlich hat nicht alles funktioniert, aber der Anteil dieser Rückschläge, sage ich jetzt mal, war wirklich niedrig. Also zum Beispiel die ersten YouTube Kampagnen, die hat nicht funktioniert, also nicht so, wie wir uns das gewünscht haben. Die CPA's waren zu hoch, wir haben das nicht hinkriegen können, diese zu reduzieren. So, einmal. Dann die ersten Discovery Kampagnen. Direkt nach dem Launch dieses Kampagnentyps war auch nicht besonders erfolgreich, also haben wir pausiert. Das Schöne ist, finde ich und da können wir uns alle auf die Schultern ein bisschen klopfen, dass wir dann trotzdem so eine Art Mut gehabt haben, anderthalb oder zwei Jahre später, die gleichen Kampagnentypen noch mal auszuprobieren. Und da haben wir gesehen, tatsächlich das, was noch vor zwei Jahren nicht funktioniert hat, heute oder noch im Jahr '23, hat funktioniert. Den gleichen Aha-Effekt hatten wir auch zum Beispiel bei Discoverys, die mittlerweile zu unseren Best-Performing-Campaigns gehörten. Und das war so, also diese zweimaler, wo ich dann dachte: „Wow, also wirklich super, dass wir nicht abgeschrieben haben, so bestimmte Features oder Kampagnentypen gesagt haben: „Ja, haben wir schon getestet? Funktioniert alles nicht. Das war genau das Gegenteil, weil wir wissen, Google Ads entwickelt seine Produkte weiter, bringt neue Features rein, sie sammeln Kundenfeedbacks und optimieren ihre Produkte. Und das ist genau so eine Art Erkenntnis gewesen für uns alle: Nicht aufgeben. Das hat einmal nicht funktioniert, aber die Marktsituation, die Produkte verändern sich auch, Targeting-Möglichkeiten verändern sich. Also wieder mal ausprobieren. Nicht alle zwei Monate vielleicht, aber jedes Jahr vielleicht einmal oder alle zwei Jahre, je nachdem. Wir beobachten auch die Entwicklung bei Google, Newsletter etc. Konferenzen. Da bekommt man schon alles mit, was so auf dem Markt passiert. Und das war für mich persönlich tatsächlich der größte Schlüsselmoment. Wir haben es nicht aufgegeben. Wir haben es wieder angetestet, aktiviert und haben dann doch beim zweiten Anlauf gute Ergebnisse generieren können. Das heißt, mit einem gewissen zeitlichen Abstand immer wieder in diese Revisionierung einsteigen und gegebenenfalls Dinge, die in der Vergangenheit nicht gut funktioniert haben, neu auszuprobieren, neu zu denken, weil sich die gesamten Rahmenbedingungen, vielleicht da handgeht, auch angepasst haben. Ja, schön. Absolut. Finde ich eine sehr, sehr gute und schlüssige Erkenntnis. Gucken wir ein bisschen nach vorne. Hört sich ja für mich fast danach an, als wenn ihr schon auf dem Plateau des Erfolges seid, aber mit Sicherheit habt ihr ja noch ein paar weitere nächsten Schritte oder zukünftige Strategien, die ihr gerne gemeinsam umsetzen wollt. Könnt ihr da ein bisschen aus dem Nährkästchen plaudern oder wollt ihr das? Ja, soll ich mal so starten, Wolle? Gerne. Nein, wie schon eben erwähnt, wir werden weiter ganz, ganz, ganz viel testen, auch Sachen, die einfach schon mal nicht funktioniert haben, einfach wieder ausprobieren. Vor allen Dingen, wie wir doch gerade schon erzählt haben, wir hatten ja auch schon mal Video ausprobiert, da hat es nicht funktioniert und jetzt seit Ende letzten Jahres testen wir super, super viel Video, also ganz viel YouTube-Shorts. Wir haben da UGC-Content, was wir da gerade einbuchen, was einfach durch die Decke geht, also super gut funktioniert und deswegen ja, nächste Schritte weiter testen und ja, nicht aufgeben. Okay, das heißt, dranbleiben mit den neuesten Trends, vor allem Bewegbild, was ja, glaube ich, auch auf allen Kanälen ziemlich stark performen kann, aber im Zweifel auch nicht unbedingt muss, aber sich vor allem eben auch, neuen Themen zu öffnen. Gibt es, wenn ihr jetzt einfach mal noch mal alles für euch gedanklich zusammenfasst, so ganz komprimiert: Gibt es zum Abschluss etwas, bei dem ihr sagen könnt, das wollen wir unserem Publikum hier bei der OMKB unbedingt mitgeben? Das sind für uns die Key Learnings. Das würde ich vielleicht sogar auch anders machen, wenn ich es noch mal machen dürfte. Gibt es da so ein bisschen komprimiert für euch noch mal einen Abschluss dessen, wenn man sich die Kooperation zwischen euch mal anschaut? Ich kann gerne starten. Also ich meine, in diesem Gespräch bis jetzt sind Wörter wie „Testen, ausprobieren es schon einige Male gefallen und das ist unsere erste Devise tatsächlich in unserer Zusammenarbeit, aber auch bei uns als Agentur, Dienstleister, testen und ausprobieren und am Kunden natürlich dranbleiben und einfach nur verstehen. Also Daten lesen, Daten interpretieren, richtig interpretieren möglichst und daraus einfach nur lernen. Aber da möchte ich noch mal zurück zu meinem letzten Punkt kommen und sagen: Nie auf diese Strategie Verlass haben. „ja, das hat doch bis jetzt alles ganz gut funktioniert. Machen wir weiter so. Das ist nicht nachhaltig und das ist zum Beispiel auch nicht unsere Arbeitsweise, weil wir wissen, wie schnell das alles sich verändert in unserem Bereich. Also wie viele neuen Kanäle, Plattformen kommen dazu, Targeting, Tracking verändert sich permanent. Das heißt, man soll sich heute schon für die Zukunft vorbereiten.Ausprobieren und austesten, weil wenn man sich jetzt auf das Altbewährte sozusagen verlässt, wird man in der Zukunft tatsächlich verlieren. Da bin ich mir ziemlich sicher. Ähm, und man sollte immer so ein bisschen am Puls bleiben. Deswegen ja, austesten, Daten, äh, äh, richtig auslesen und interpretieren und einfach nur weiter, weiter denken und nicht, also die Blinkwinkel-Perspektiven so ein bisschen ändern. Das fand ich damals zum Beispiel sehr, sehr schön. Wir hatten ganz am Anfang bei Microsoft Ads, ähm, etwas Troubles mit Tracking. Äh, na ja, da saßen wir schon in größeren Runden und haben uns ausgetauscht und ausprobiert und alles Mögliche irgendwie (unverständlich 00:03:19) getan. Und dann kommt eine geile Idee von einem Kollegen. Wir setzen das um. Funktioniert. Ne, also dieser Austausch, wirklich sehr nah aneinander sein und, ähm, einfach nur den Gedanken so ein bisschen freien Lauf, äh, äh, geben. Macht das, Leute. (lacht) Es lohnt sich. Das ist schon super Erkenntnis. Lisa, für dich? Ja, also ich kann eigentlich nicht mehr viel hinzufügen, du hast schon gesagt. Also viel testen, äh, die Daten genau anschauen. Der Austausch mit SEO, äh, hilft uns auch wirklich immer sehr viel weiter. Äh, und einfach offen sein für, für Neues. Neue Kampagnentypen, äh, austesten und wenn es mal nicht klappt, dann nicht aufgeben und, äh, wieder versuchen. Okay, sehr schön. Ich hoffe, dass, dass die OMKB Audience jetzt einiges für sich mitnehmen konnte, beziehungsweise bin mir fast sicher, dass die OMKB Audience hier ein bisschen was mitnehmen konnte. Ich finde, ein sehr, sehr schöner Use Case. Ihr habt einige sehr relevante Punkte angesprochen. Keine isolierte Betrachtung. SEO und SEA beispielsweise können sich ge-gegenseitig befruchten. Viel testen, immer nah dranbleiben an den neuen Trends, Stichwort Bewegtbild, aber auch neue Kampagnenformate ausprobieren. Wenn man mal gescheitert ist, nach vorne blicken, mit einem gewissen zeitlichen Abstand, gegebenenfalls Dinge noch mal neu auszuprobieren, weil dann die Ergebnisse wieder ein bisschen anders aussehen könnten. Von daher sage ich herzlichen Dank für eure Zeit, für diesen tollen, tollen Use Case und, äh, ich wünsche euch weiterhin ganz, ganz viel Erfolg, euch beiden. Danke schön. Vielen Dank. Ja, okay. Dann sage ich herzlichen Dank in eurer Richtung und liebe openKB Audience, wir gehen jetzt in eine kurze Pause und danach geht es hier auch schon direkt weiter.
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