Super, vielen Dank. Dann starte ich jetzt noch mal rein. Ähm, ich hab jetzt schon ein bisschen Übung. Ähm, dann auch noch mal von mir herzlich willkommen zu meinem Vortrag „SEO für Onlineshops – SEO-Trends für Onlineshops 2022 plus“. Ähm, genau, kurz zu mir. Ähm, mein Name ist Mario Draeger. Ich, ähm, bin Geschäftsführer der Agentur Webworks, hab jetzt über zwölf Jahre, mehr als zwölf Jahre Erfahrung im SEO für Onlineshops und war vor meiner Tätigkeit als Geschäftsführer Inhouse-CEO in einem Unternehmen der Otto-Gruppe namens der Witt Gruppe. Ähm, genau, wir als Agentur bieten alle wichtigen Schlüsselfunktionen für einen Onlineshop an aus Marketingsicht. Das heißt, allen voran Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung. Sind so aus unserer Sicht die zwei wichtigsten Kanäle, wenn man so sich Onlineshops anschaut und sieht, ähm, ja, woher der Umsatz kommt, sozusagen. Und auch das Thema Webanalyse. Da haben wir uns auch vor zwei Jahren verstärkt, weil wir einfach immer wieder sehen, ähm, ja, dass das Zahlenthema immer herausfordernder wird und auch mit, ähm, solchen Themen wie Cookie Content und so weiter, ähm, wird's auf jeden Fall nicht einfach, eine saubere Zahlenbasis zu bekommen und da ist es wichtig, dass man auch an dem Thema dranbleibt. Wer sind unsere Kunden? Eigentlich mittelständische bis große Onlineshops. Das heißt, vom Multimarkenshop wie DevShop zu 'ner eigenen Brand wie Victorinox oder S. Oliver, ähm, aber auch kleinere Shops wie ein Schiedsrichter-Onlineshop. Ähm, da ist aktuell alles, alles dabei, Hauptsache ein Onlineshop. So, dann starten wir rein. Was sind denn die Trends aus meiner Sicht, ähm, im SEO für Onlineshops, die, die auch tatsächlich sinnvoll sind, die Umsatz bringen? Ähm, ich habe jetzt, ähm, Sachen weggelassen, wie jetzt irgendwie Voice Search, weil ich da einfach glaub, ähm, das wird überall in diesen Trendthemen totgeschlagen, ist in Summe aber, ähm, ja, kein, kein richtiges Thema. Ich hoffe, man, ähm, man hört mich noch. Genau. Ähm, genau, ist in Summe aus meiner Sicht kein Thema, was jetzt irgendwie dazu beiträgt, weil, ähm, ja, jemand, der über die Sprache sucht, der, ähm, der sucht nicht deutlich anders und, ähm, es verschiebt sich dadurch nichts. Es gewinnen so gewisse Player wie ein Amazon vielleicht, der halt auch diese, die Hardware mitliefert und die Software. Ähm, genau, aber deswegen wollte ich so ein bisschen bei den Themen bleiben, die auch wirklich umsetzbar sind. Ein Thema, was aus meiner Sicht auf jeden Fall noch spannender wird, ist das Thema Core Web Vitals. Das hat Google ja letztes Jahr schon eingeführt in Form der Search Signals for Page Experience. Ähm, genau, dann noch mal ein ganz kurzer Überblick: Google ist hingegangen und hat gesagt, jetzt kommen die Search Signals for Page Experience. Wir wollen die Nutzerfreundlichkeit mit in die Ergebnisse, ähm, oder in das Ranking mit einfließen lassen und wir nehmen Themen, die gibt es schon länger. Also, ist die Seite mobilfreundlich? Ist die HTTPS-geschützt? Gibt's störende Pop-ups? Und erweitern diese mit drei neuen Faktoren, den sogenannten Core Web Vitals. Ganz kurz: LCP ist ein Faktor gewesen, der einfach beschreibt, wann ist denn der Hauptcontent geladen, also der, das Element, das größte Element im sichtbaren Bereich. Das nächste ist FID. Ab wann kann der Kunde denn mit der Seite interagieren? Ab wann kann der irgendeinen Button klicken? Und zu guter Letzt: CLS. Wie ist die visuelle Stabilität der Webseite? Das heißt, springen Elemente im Aufbau der Seite hin und her und um wie viel springen diese hin und her? Und, ähm, genau, diese drei, diese drei Werte müssen einfach optimiert werden, dass so ein Core Web Vitals auch bestanden wird. Was deutet darauf hin, dass es für Google ein wichtiges Thema ist? Aus meiner Sicht, dass es einfach eine sehr breite Anzahl an Auswertungsmöglichkeiten gibt. Das heißt, wir haben die Page Speed Insights, wir haben die Google Search Console-Auswertungen, wir haben 'ne sehr starke API, die wir anzapfen können und wir haben auch in den, äh, Google Developer Bars die Möglichkeit, das Thema auszuwerten. Und da würde ich sagen, Google macht so was nicht umsonst, beziehungsweise nicht mit so einem großen Aufwand, um dann auf dem Stand von aktuell zu bleiben. Was ist der Stand? Google hat das Ganze, ähm, Mitte Juni ausgerollt und Stück für Stück bis Ende August verstärkt. Man muss aber dazusagen, es gab keine großen Auffälligkeiten. Das heißt, es hat sich nicht groß etwas verändert. Wir konnten aber auch sehen, dass Onlineshops, die sehr schlecht aufgestellt waren, jetzt auch nicht schlechter ranken. Das heißt, ähm, aus meiner Sicht fehlt da noch mal ein bisschen was und ich kann mir gut vorstellen, dass das Thema auf jeden Fall verstärkt von Google noch mal angegangen wird. Man muss aber auch dazu sagen, dass viele Onlineshops tatsächlich noch sehr schlecht darstellen bei den Werten. Die wenigsten bestehen wirklich diesen Test. Die sind, oder diese sind bei, bei den Werten wirklich positiv. Das heißt, aus meiner Sicht auf jeden Fall ein wichtiges Thema für dieses Jahr, für nächstes Jahr. Und, ähm, ja, ich glaub, dass Google da auch noch einen Faktor verstärkt. Ähm, was es noch neu gibt, ist, dass ab Februar 2022 die Nutzerfreundlichkeit bei den Desktop-Ergebnissen noch mal eingeführt wird. Ähm, das heißt, auch da wird das Thema noch mal deutlich wichtiger. Und wie gesagt, ich glaub, dass es auch dieses Jahr noch ein paar Überraschungen bei dem Thema geben wird. Dann das Thema Bilderoptimierung. Da finde ich, da hat Google in den letzten Monaten, im letzten Jahr auch schon deutlich mehr Gas gegeben und wieder so einen gewissen Fokus auf die Bilder gelegt. Und auch das, glaube ich, wird noch mal ein Thema, wo sich die Onlineshops deutlich mehr miteinander auseinandersetzen müssen. Ähm, es gibt hier so 'n, so 'n Dokument, was Google herausgegeben hat, Tipps für, für Onlineshop-Optimierung und da sieht man auch gut, ähm, dass Google jedes Thema Google Bilder und Google Lens auch mit reingenommen hat neben der Google-Suche. Das heißt, wo erscheinen denn noch Produkte aus sei-- aus einem Onlineshop? Das ist natürlich die Google-Bildersuche, aber auch Google Lens wird ein spannendes Thema werden. Die Google-Bildersuche hat Google bereits letztes Jahr verbessert aus meiner Sicht, hat einen erweiterten E-Commerce-Fokus erhalten. Das heißt, wenn ich „Hanteln" eingebe, auf die Bildersuche springe, bekomme ich jetzt Werbung in Form von Google Shopping. Man sieht aber auch innerhalb der Bilder, dass hier die semantischen Daten mit übernommen werden. Das heißt, ich sehe ganz genau, ob 'ne Hantel, also ob-Die Hantel zu diesem Bild wirklich auf Lager ist. Wenn ich draufklicke, sehe ich auch, es gibt Bewertungen, es gibt, ähm, die, die Lagerkapazität und es gibt auch einen Preis wie neunundneunzig Euro. Das heißt, das sind Themen, die hat Google schon mit einfließen lassen. Es gibt auch bei vielen, ähm, Google-Bildersuchen Filter, wo man, wo Google wirklich erkennt, okay, von welcher Marke wollen die Leute etwas, wenn sie nach Hanteln suchen? Das heißt, da würde ich auf jeden Fall als Onlineshop einen erweiterten Fokus darauf setzen. Und wir sehen auch immer mehr dieses Thema Google Lens. Das heißt, Google pusht das aktuell sehr, sehr stark. Ähm, jeder, der ein Android-Handy hat, kann mit einem Klick Google Lens verwenden. Innerhalb der Googlesuche kann man mittlerweile Google Lens verwenden und man sieht auch, dass Google jetzt seine Power ausspielen kann. Das heißt, Google hat über die letzten Jahre, Jahrzehnte, ähm, Jahrzehnte, sagen wir mal Jahre, sehr viel Daten gesammelt und kann genau mit diesen Daten umgehen. Das heißt, wenn ich hier ein Duplo abfotografiere oder einen Sneaker, dann kan-- dann weiß Google ganz genau, um welchen, um welches Produkt handelt es sich und kann mir das auch in der Googlesuche anzeigen. Und ich glaub, das wird auf jeden Fall noch ein großes Thema werden, weil immer mehr Leute dieses Google Lens auch verwenden. Und es ist extrem, wirklich extrem gut geworden. Ich kann mittlerweile hingehen, ähm, man sieht hier unten, man kann hin- und herswitchen. Ich kann hingehen, wenn ich jetzt zum Beispiel in Spanien bin und, ähm, irgendein Schild vor mir habe, kann ich hingehen und das abfotografieren und Google Lens übersetzt mir das auf die Sekunde sozusagen. Und, ähm, die Funktionen sind schon sehr, sehr gut. Ich kann auch eine Sehenswürdigkeit abfotografieren und Google sagt: „Was ist das?" Und, ähm, dementsprechend glaube ich, dass sehr viele Leute das verwenden werden und dass es auch für Produkte ein sehr wichtiges Thema wird. Ähm, man muss aber auch dazu sagen, Bilderoptimierung besteht nicht nur aus, ähm, ich brauch einen hübschen Bildernamen und ein Alt-Attribut. Das heißt, wenn wir uns das Google Lens-Thema anschauen, dann sagt Google hier auch schon, ähm, man muss die Produktdeteils-- -details ins Google Merchant Center hochladen. Das heißt, Google Merchant Center, mit dem haben wir eigentlich bisher aus SEO-Sicht ja nie was zu tun gehabt. Das ist ein Google Ads-Produkt oder ein Google Shopping-Produkt. Und jetzt sagt Google, wenn du in Google Lens wirklich gut platziert werden willst, dann musst du auch das Merchant Center verwenden. Das ist auch spannend, dass SEO immer mehr mit SEA, also Google Ads, äh, verzahnt wird. Man muss den kostenlosen Shopping-Produktantrag und man muss natürlich auch die Best Practices für Google Bilder beachten. Was sind so Best Practices? Ich habe das hier einfach mal aufgeteilt. Neben Bildernamen und Alt-Attribut natürlich muss man zukünftig aufschauen, dass ein guter Kontext geboten wird, dass die Platzierung des Bildes auch optimal ist, also nicht irgendwo, sondern am besten von-- im besten Fall in Verbindung mit diesem guten Kontext halt eben in der Nähe eines Textes. Ähm, wichtiger Text natürlich nicht in Bildern einbetten, informative und qualitativ hochwertige Websites erstellen, gerätefreundliche Websites erstellen, gute URL-Struktur für die Bilder haben, strukturierte Daten nutzen, Page Speed optimieren, Fotos in guter Qualität bevorzugt, Bilder-Sitemap verwenden. Das heißt, man sieht schon, ähm, es gibt viel beim Thema Bilderoptimierung zu beachten, was man vielleicht bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Und Bildernamen und Alt-Attribut sind tatsächlich nur die Grundlagen. Aber aus meiner Sicht auf jeden Fall ein spannendes Thema, vor allem wenn man jetzt bedenkt, ähm, dass es eigentlich auch in so Richtungen geht, wo man sich als, als SEO auch Gedanken machen muss: „Habe ich die Produktdetails ausführlich in Google Merchant Center zum Beispiel hochgeladen?" Das nächste Thema, was ich ganz kurz anreißen will, ähm, da kann man auch locker einen eigenen Vortrag halten, Content und E-A-T. Das heißt, ähm, man hat's in den letzten Jahren schon gesehen, Google wird Inhalte zukünftig immer weiter streng bewerten und wird auch immer besser bei dem Thema. Wenn man sich das Ganze als E-Commerce, ähm, denkt, dann ist es ganz klar, wo es auch so ein bisschen hingeht. Google sagt auch ganz klar, oder in dem Fall auch John Müller: „Hey, ihr müsst nicht diese Rieseninhalte auf E-Commerce-Seiten haben. Ähm, im Gegenteil, es kann euch sogar schaden. Es genügt, die wichtigsten Informationen zu haben. Es genügt-- Ihr müsst, ähm, auch auf den Nutzer eingehen und auf die Intention. Wenn jemand sucht nach, ähm, „E-Bike kaufen", dann will der jetzt nicht alle Informationen zum E-Bike, wie der Motor aufgebaut ist und sonst irgendwas, sondern er will kaufen. Das heißt, auf der Seite muss der richtige Content vorhanden sein. Ähm, ansonsten kann es auch für Google oder kann Google auch Probleme haben, das zu erkennen, die Intention, und sagt dann plötzlich, das ist ein informationsgetriebener Magazinartikel und eben nicht ein Onlineshop. Auf der anderen Seite, wenn man sich so was anschaut, ähm, sollte es halt heutzutage auch nicht mehr möglich sein oder nicht, ähm, so optimiert werden, dass man sagt: „Ich habe Content, aber den verstecke ich dann irgendwie unterhalb des Footers." Das heißt, aus meiner Sicht: SEO-Content muss auf jeden Fall neu überdacht werden und an-- auf den Kunden und die Intention des Kunden ausgerichtet werden. Man sieht schon, Google hat in den letzten Jahren das Thema Content-- hat da eine komplette 360-Grad-Drehung eigentlich gemacht, bewertet das Thema komplett anders, wenn man sich so Seiten anschaut, die früher gut gerankt haben mit, mit sehr viel Content, der war aber nicht hochwertig war, der aus Foren, aus User Generated Content bestanden hat. Dann sieht man schon, wo es jetzt hinging. Das heißt, diese Seiten, die, die früher mal zweihundert Sichtbarkeit hatten, sind jetzt irgendwie bei vierzig oder dreißig angelangt und tun sich extrem schwer, weil jetzt eben wahnsinnige Qualität gefragt ist. Und da kommen wir auch zu diesem E-A-T-Thema, also Expertise, Autorität und Trust in Form von Vertrauen. Wenn man sich da mal die Google Quality Guidelines anschaut, kann man ganz einfach googeln, dann sieht man, wenn man nach E-A-T sucht, allein hundertneunundzwanzig Einträge. Das heißt, es geht bei Google ganz klar um dieses Thema Qualität und dass ein Auto dahinter steht und so weiter. Das heißt, man muss sich da wirklich mal damit auseinandersetzen, mit diesen, mit diesen Vorgaben, die Google einfach hat an die Qualität eines Contents. Ähm, das sind so Themen wie: „Ich brauche einen Autor, ich brauche eine Autor-Detailseite, wenn es darum geht, ich muss ein Autor auf der Seite vorstellen oder mehrere Autoren und so weiter und so fort.Das heißt, das ist auf jeden Fall ein Thema, was man sich auf die Fahne schreiben sollte für dieses Jahr. Dann kommen wir zum Thema SEO-Skalierung. Aus meiner Sicht auch ein Thema, ähm was uns jetzt die letzten Jahre schon begleitet hat, aber ich bekomme es auch bei größeren Onlineshops immer mehr mit, dass sie sich auch Gedanken machen: „Lass uns ein Magazin implementieren. Wir wollen aus Branding-Sicht hier weiter vorgehen und so weiter. Und ich würde sagen, wenn ein Onlineshop Sichtbarkeit gewinnen will, dann, dann ist das Thema SEO-Skalierung auf jeden Fall sehr, sehr wichtig. Wie gehen wir hier vor? Ähm Wir haben bei uns für unsere Kunden drei Schritte implementiert. Das heißt, wenn wir die bestehenden Kategorien und Produktdetailseiten optimiert haben, dann gehen wir hin und überlegen uns: Können wir die Filter für SEO nutzen? Können wir weitere SEO-Landing-Pages erstellen, die beispielsweise über die interne Suche abgefragt werden, also für Keywords, die über die interne Suche gefragt werden, bei Google Ads gut funktionieren und die der Wettbewerber zum Beispiel einbucht oder drauf optimiert. Und zu guter Letzt: Können wir einen Ratgeberinhalt erstellen? Können wir ein Magazin, können wir einen Blog für diesen Kunden erstellen? Man sieht schon, wenn man jetzt nach der Conversion Rate vorgeht, dann sollte man tatsächlich oben anfangen, Filter, dann Landing Pages. Ich habe kurz paar Beispiele mitgenommen für jedes einzelne Thema. Nutzung von Filtern kann man sich sehr, sehr gut bei Zalando anschauen. Wir sehen hier links die Kleiderseite und jetzt gehe ich hin und wähle eine Farbe aus, die rote Farbe. Und dann ist es so, dass der Filter bei Zalando nicht verschlossen ist, also verschlüsselt ist, wie bei den meisten Shops. Das heißt, bei den meisten Shops hat Google gar keine Möglichkeit, sich den Filter anzuschauen. Das heißt, er ist absichtlich sozusagen verschlüsselt. Hier ist es so, dass der, dass die Navigation im Hintergrund wirklich als Navigation funktioniert. Und bei jedem Klick wird eine neue neue UL generiert und alles andere verbessert sich automatisch, optimiert sich automatisch. Das heißt, ich habe hier oben in der Überschrift plötzlich rote Kleider stehen, ein Title „Rote Kleider, eine Description „Rote Kleider. Und ich habe noch einen Content zum Thema rote Kleider. Das Gleiche, wenn ich jetzt hier auf Hugo Boss klicken würde, dann habe ich rote Kleider von Hugo Boss und dementsprechend sieht man, wie viel Power dahinter ist. Und in dem Fall kann Zalando jetzt wirklich jeden Filter hier beliebig nutzen. Kommt natürlich immer drauf an auf das eigene Segment. Ich glaube, bei Fashion ist es auf jeden Fall so, dass Brand, Farbe, Größe immer funktioniert. Wenn man jetzt in die Richtung B2B geht, muss man sich einfach Gedanken machen, welche Themen dort Sinn machen. Ich habe hier mal ein Beispiel am Keyword „BH. Das hatten wir uns mal angeschaut für einen Kunden von uns, wo man allein sieht, ähm was aktuell an Suchvolumen für das Keyword „BH am Markt vorhanden ist und was noch mal für „BH plus Farbe und „BH plus Größe vorhanden ist. Das heißt, wenn man es schafft, für so eine Kategorie die Filter zu öffnen, dann sehen wir eigentlich immer ein ähnliches Bild. Das heißt, wir können mindestens noch mal das Suchvolumen für das Hauptkeyword, mit dem können wir mindestens noch mal rechnen, wenn wir es schaffen, die Filter zu öffnen. In dem Fall Farbe und Größe. Das nächste Thema: Mehr Keywords durch Nutzung von weiteren SEO-Landing-Pages. Ganz einfach erklärt: Wir schauen uns an: Was suchen die Leute mit interner Suche über SEIA oder optimieren andere Konkurrenten und gehen einfach hin und erstellen weitere Landing Pages. Bei dem Fall, ähm das ist das Beispiel von Bergzeit. Wir sind einfach hingegangen, haben hier ein Sportartenverzeichnis kreiert innerhalb der Navigation und haben hier interessante Kategorien aufgenommen, die es so vorher noch nicht gab. Beispiel Bergstiefel, Laufjacken, Laufhose. Und wenn man sich jetzt das hier anschaut, dann kommt der Nutzer, aber auch Google einfach auf eine neue Seite zum Thema Laufmütze und wir können von heute auf morgen plötzlich für Laufmützen gefunden werden. Was wir eben vorher nicht konnten, weil es eben noch keine Kategorie gab. Das heißt, es geht darum, neue Kategorien zu erstellen, für die ich Produkte habe. Die gibt es schon im Shop unter Mützen. Die Leute suchen aber nach Laufmützen. Also muss ich der Person eine Seite zur Verfügung stellen zum Thema Laufmützen. Genau. Man sieht hier, wir haben in der Zeit ähm der Betreuung hier über vierhundert Landing-Page-Seiten erstellt und wir haben eine relativ schöne Sichtbarkeitsteigerung bei diesen Seiten gehabt, die es, wie gesagt, vorher eben noch nicht gab. Genau, das überspringe ich kurz. Und ähm genau, ein Beispiel für das Thema Magazin. Wir sehen hier ähm das Beispiel Gorilla Sports. Wir haben uns einfach Gedanken gemacht: Was würden denn die Leute suchen mit der Intention, trotzdem bei uns am Endeffekt was zu kaufen? Und wenn man Fitnessbedarf anbietet für zu Hause, dann ist es das beste Beispiel: Die Leute suchen nach „Home Gym einrichten". Wie kann ich zu Hause ein Fitnessstudio einrichten und auf was muss ich achten? Diesen Inhalt haben wir hier erstellt, auch viele weitere Inhalte: „Muskelaufbau für Frauen, die besten Hantelübungen für zu Hause und so weiter. Und wir ranken mit diesem Artikel relativ gut, meistens auf Position eins bei Google. Das heißt, wir generieren relativ viel Traffic über dieses Magazin und versuchen jetzt eben, über den Inhalt die Leute dann in den Shop zu lenken. Man sieht hier relativ gut anhand der Sichtbarkeit, dass es auf jeden Fall funktioniert hat. Das heißt, wir generieren eine gewisse Sichtbarkeit, die wir so vorher nicht hatten und wir haben massiv viel Traffic. Das kann man auf jeden Fall festhalten. Das sind jetzt hier fünfundvierzig Artikel, die wir schreiben haben lassen und ähm die Artikel haben jetzt in einem Jahr eine Million Klicks generiert. Das heißt, das ist fast genauso viel, wie der ganze Onlineshop vorher generiert hat an Klicks. Und ähm das ist auf jeden Fall ein Thema, massiv viel Traffic zu generieren und das dann in den Shop lenken zu können oder eben auch mit Retargeting über Facebook, ähm Instagram und so weiter, zu Käufern zu machen.Kommen wir zum weiteren Thema, was ich auf jeden Fall, ähm, dieses Jahr auf jeden Fall empfehlen würde, das ist das Thema SEO-Qualitätsmanagement. Wir sehen einfach bei, bei vielen Neukunden, die wir so haben, dass da einfach kein Qualitätsman-- dass dadurch auch keinerlei Sichtbarkeit generiert wird, wenn sich immer wieder Fehler einschleichen, wenn Optimierungsschritte wieder zurückgenommen werden aus Versehen und so weiter und so fort. Das heißt, da ist es auf jeden Fall wichtig, möglichst schnell auf Probleme, Probleme reagieren zu können und das kann man nur durch ein Qualitätsmanagement. Was sind die zwei Faktoren, die einwirken? Das ist einmal Google Updates und das sind einmal Shop Änderungen. Das heißt von Google Seite gibt es Updates, sehr, sehr viele letztes Jahr und ich glaube, dass es auch dieses Jahr fortgeführt wird. Das heißt Beispiel Core Web Vitals, Mobile Friendly Update, sind alles Themen, da muss man darauf reagieren und kann auch darauf reagieren. Und es gibt Updates wie das Core Update, das Spam Update, das sind eher, da muss man sich strategisch anpassen. Da geht Google sehr viel auf Vertrauen, auf Trust. Da muss ich schauen, was kann ich da mitnehmen in so einem Update, wo Google sich sehr bedeckt hält und muss mich einfach strategisch ausrichten. Und dann haben wir aber auch Shopänderungen, technische Probleme, lange Ladezeit, Probleme bei der mobilen Darstellung, technische Änderungen, Fehler, die sich einschleichen. Da muss ich einfach sehr nah mit der IT zusammenarbeiten, aber auch Pflegeprobleme. Es fällt vielleicht mal relevanter Inhalt weg, Metatexts sind plötzlich falsch, ähm, plötzlich auf allen Seiten No Index, also alles Themen, die jetzt schon vorgekommen sind. Und wenn man sich so Probleme anschaut, wie jetzt hier bei einem Kunden zum Beispiel mal, da hatten wir dann einfach gesehen, wir haben hier dann irgendwie so angesetzt. Ähm, der kam zu uns und hat gesagt, boah, wir haben massiv Sichtbarkeit verloren. Keiner wusste, warum und das Problem war einfach, es sind einfach alle Kategorietexte weggefallen. Das heißt, der komplette Content war einfach weg über mehrere Wochen und dann ging's natürlich auch eine Sichtbarkeit nach unten. Aber auch hier ein schönes Beispiel: Ein Kunde, der sehr schwankend ist und hier ist es einfach wichtig, dass man ein gutes Qualitätsmanagement hat und dass man zu jeder Zeit weiß, wo stehen wir denn und was sind die Gründe? Ist es jetzt das Google Update hier wirklich gewesen oder ist es ein technisches Problem? Und das muss ich eben wissen. Und, ähm, genau, ich habe einfach mal ein paar Tools mitgebracht, die ich empfehlen würde für die unterschiedlichsten Themen, ähm, und die man sich da anschauen kann. Das heißt, so was wie SEO-Monitoring, ähm, um, um Update-Auswirkungen beurteilen zu können, würde ich auf jeden Fall sagen, sollte man sich, sich, sich Sistrix anschauen. Das heißt, Sistrix hat hier diese Pins und kann ganz genau zeigen, wann Google Updates waren, aber auch die Google Search Konsole, um einfach auswerten zu können, hat sich bei meinem Traffic was geändert, nachdem ein großes, äh, Google Update ausgerollt wurde? Dann beim Thema technisches Monitoring würde ich auch sagen, ähm, ist die Google Search Konsole auf jeden Fall das beste Tool, wenn ich das aus Sicht von Google wissen will. Wir haben hier die Core Web Vitals zum Beispiel, wir haben hier den Abdeckungsbericht. Das heißt, darüber kann ich relativ gut sehen, ähm, wie verändert sich was und so ein bisschen das technische Monitoring aus Sicht von Google zumindest beobachten. Wenn wir jetzt sagen, ähm, ich will umfassendes technisches Monitoring, dann würde ich auf jeden Fall so 'n, so 'n Tool wie Screaming Frog empfehlen. Ähm, da ist es auch mittlerweile so, dass sich die Crawlings automatisieren lassen und ins Google Data Studio anspielen lassen. Das heißt, ich habe hier tatsächlich eine Auswertung auf täglicher, wöchentlicher, monatlicher Basis, je nachdem, was ich einstelle, ob sich Sachen verschieben oder nicht. Wenn man sich hier das Beispiel anschaut, am zwanzigsten, ähm, oder es ist auf wöchentlicher Basis zwischen Juli und August hier, ist plötzlich die Anzahl an No-Index-Seiten massiv nach oben gegangen. Und das sind so gute Beispiele, die muss man einfach auf dem Schirm haben und da muss man sehr, sehr schnell drauf reagieren. Also das sind auf jeden Fall Themen, die, die sehr, sehr wichtig sind und die man auf dem Schirm haben sollte. Und wenn, wenn ihr jetzt das Problem habt, dass sehr oft Pflegeprobleme einfach bestehen, dass plötzlich irgendwas weg ist, dass plötzlich ein Titel einen ganz anderen Inhalt hat wie vorher, dann würde ich auf jeden Fall so was wie URL Monitor empfehlen. Das Tool überwacht auf täglicher Basis Inhalte, die man vorher anlegen muss. Beispiel: Ich kann sagen, meine Kategorieseite zum Thema Schuhe sollte immer „Hochwertige Schuhe online kaufen bei XY im Title haben. Und wenn sich da irgendwas ändert, auch wenn es nur ein Komma ist, dann schick mir eine E-Mail oder eine Service-Seite „XY sollte immer auf „no index stehen. Die will ich nicht im Index drin haben. Wenn sich da was ändert, schick mir was. Und so kann man sehr, sehr viele Regeln anlegen und ist immer informiert und hat einfach ein gutes Qualitätsmanagement mit diesen ganzen Punkten. So, das waren auch schon meine, meine Trends, meine wichtigsten Punkte, die man dieses Jahr auf dem Schirm haben sollte. Noch mal kurz als Zusammenfassung: Ähm, ich glaub, also Fakt ist, dass die Core Web Vitals jetzt '22, im nächsten Monat auch noch mal auf Desktop ausgerollt werden. Ähm, ich glaub aber, dass es sicher ist, dass, ähm, der, der Faktor auf jeden Fall noch verstärkt wird. Die Bilderoptimierung, finde ich aus meiner Sicht, wird wieder wichtiger. Das heißt, ähm, wir sehen das mit Google Lens, wir sehen aber auch mit dem E-Commerce-Fokus bei der Bildersuche. Das heißt, ähm, da auf jeden Fall auch sich mit dem Thema Google Lens Optimierung auseinandersetzen. Content müssen wir komplett neu überdenken und vor allem den Fokus auf (?eaten) nicht, äh, nicht vernachlässigen und sich beim Thema Kategorietexte wirklich überlegen: Ist, ist das überhaupt sinnvoll, da wirklich fünftausend Wörter drauf zu ballern? Ähm, das Thema SEO-Skalierung auf jeden Fall professionell angehen, damit man stetig wachsen kann in unserem Onlineshop und das auf jeden Fall nicht nicht machen, sozusagen. Und zu guter Letzt: Das SEO-Qualitätsmanagement auf jeden Fall angehen, wenn man es bisher noch nicht hat, um einfach zu vermeiden, dass sich Probleme einschleichen und dass da in die, in die Richtung irgendwas schiefläuft. Dann, ähm, gerne noch Fragen stellen. Ich bin gerne noch eine Zeit lang da und, äh, beantworte alle Fragen auch darüber hinaus zu diesem Thema „Hauptsache SEO".Und, ähm, genau, ich bedanke mich schon mal für die Aufmerksamkeit. Ähm, wenn Interesse besteht an der kostenlosen SEO-Erstanalyse, gerne eine E-Mail schreiben an mehr-umsatz@webworks-agentur.de, dann erstellen wir für euren Onlineshop einfach eine kurze Analyse mit den wichtigsten Punkten, die wir so aus technischer und inhaltlicher Sicht sehen. Und, genau, ansonsten, wie gesagt, danke für die Aufmerksamkeit und wenn noch Fragen vorhanden sind, ähm, stelle ich mich gerne den Fragen. So, dann schaue ich mal, ob ich hier die Fragen finde. So, war sehr interessant, lese ich hier. Ähm, sonst ist jetzt noch nichts da. Genau, ich würde einfach noch mal kurz, kurz warten. Wie gesagt, ihr könnt auch Fragen zu anderen Themen stellen. Hauptsache, es ist SEO, ähm, dann beantworte ich das Ganze noch gerne. So, noch mal vielen Dank. Genau, gerne. So, da ist noch mal eine Frage von David. Ähm, „Du hast am Anfang drei Punkte genannt. Die davor konnte ich nicht ganz verstehen. Welche waren das?" Ähm, teile ich noch mal kurz meinen Bildschirm. Genau, das waren in Summe die Core Web Vitals. Ähm, die bestehen aus drei verschiedenen Themen. Das heißt LCP, FID und CLS. Das sind sozusagen die drei Punkte, die, die wichtig sind und die am Ende dann die Core Web Vitals repräsentieren. Ich gehe noch mal ganz kurz durch. LCP, ähm, beschreibt, wann der Hauptcontent geladen wird. Also Google schaut sich an, wie lange braucht das größte Element im sichtbaren Bereich. Das ist meistens auch im Shop ein Bild. Das heißt, ich muss einfach das Bild unter zwei Komma fünf Sekunden laden, damit ich noch gut bin. FID, ganz kurz, beschreibt, wann kann mit der Seite interagiert werden. Das heißt, wie schnell kann ich einen Button klicken? Da muss ich unter hundert Millisekunden sein. Das heißt, es muss einfach schnell funktionieren. Und dann haben wir CLS, das heißt, Cumulative Layout Shift. Das beschreibt, ob eine Seite innerhalb des Ladeprozesses eben hin- und herspringen. Das sieht man relativ oft, wenn Werbung plötzlich da ist, dann springt die ganze Seite und das darf eben nicht passieren. Das sind diese Core Web Vitals-Werte. Genau, ich hoffe, dass das jetzt, ähm, dadurch ein bisschen klarer geworden ist. Ähm, ansonsten einfach mal noch mal nach Core Web Vitals googeln. Solltet mal auf jeden Fall auf dem Schirm haben und ist auch eine, ein Punkt sozusagen innerhalb der Google Search Console. Das heißt, da gab es auch letztes Jahr einen neuen Bericht dazu und, ähm, ja, eine Auswertung zur eigenen Webseite. Das heißt, wo steht man da? Die meisten Webseiten schaffen tatsächlich diesen Core-Web-Vitals-Test nicht. Ja, jetzt ist es klar. Danke, dir auch einen schönen Abend. Gibt's sonst noch Fragen? Ein paar Leute sind ja noch hier. Warten wahrscheinlich auf spannende Fragen anderer Leute. (kichern) Okay, ich denke mal, ähm, es kommen keine weiteren Fragen. Dann genau, auf jeden Fall noch mal danke für die Aufmerksamkeit. Und, ähm, wenn noch weitere Fragen bestehen, wie gesagt, gerne mal eine kurze E-Mail an mehr-umsatz@webworks-agentur.de und wenn ihr eine kostenlose Analyse für euren Shop habt, auch gerne melden. Dann, ähm, genau, wünsche ich noch einen schönen Abend und vielleicht hört man sich mal, ähm, ja, noch mal oder schreibt sich noch mal. Ciao, ciao.
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