Herzlich willkommen zurück pünktlich zum Nachmittag hier beim OMKB Deep Dive in einer B2B-Marketing-Edition. Und die erste Hälfte liegt hinter uns und es war echt eine hervorragende bunte Reise durch den Vormittag. Wir hatten Composable DXP dabei, das Thema Call Tracking bis hin zu Social Selling. Vielen lieben Dank an alle Speaker und Speakerinnen, die den Vormittag so bereichert haben. Das Beste: Wir haben noch drei weitere Sessions vor uns und alle jetzt hier im Studio. Also ist heute ganz gut gesplittet worden. Ich muss gleich noch mal mit den Kollegen hinter der Kamera sprechen. Vormittags komplett remote, nachmittags im Studio. Das finde ich immer besonders schön, wenn wir hier die gelungene Abwechslung auch haben. Danke an der Stelle auch noch mal an Claudia gerade für die tolle Q&A. Ich hatte es gesagt, wer erst zum Schluss zugeschaltet hat: Aufgrund der Vielzahl der Fragen gucken wir, dass wir im Nachgang noch mal das eine oder andere nachreichen können. Also haltet Augen und Ohren offen. Auch noch einmal der Hinweis, da vereinzelt die Frage am Vormittag kam: Wir haben aktuell so einen Voucher-reel bei uns unter dem Livestream für die Berlin-Summer-Edition am 23. Juni. Vereinzelt gab es Probleme mit den Codes. Die sollten behoben sein, zumindest wurde das zurückgemeldet. Wenn ihr allerdings Probleme habt, einen Voucher-Code einzulösen, damit ihr euer Ticket ziehen könnt für die Onsite-Konferenz in Berlin, dann meldet euch eben bei uns per E-Mail team@omkb.de oder schreibt einen der bekannten Kontakte aus dem OMKB-Team einfach via LinkedIn an. Wir helfen euch umgehend weiter. So, und bevor wir komplett wieder durchstarten, auch noch mal der Hinweis auf Slido. Ihr könnt heute eure Fragen wie gewohnt einreichen. Hier ist der QR-Code. Einmal abscannen oder ihr nutzt die Slido-App oder Web Application. Der Hashtag ist OMKP23. Auch hier unterm Stream findet ihr einen Button, wo ihr entsprechend eure Fragen einreichen könnt und das hat bis hierhin auch so gut funktioniert. Deswegen wünsche ich mir auch für die nächste Session eine Vielzahl von Fragen von euch, die ich dann entsprechend unserem Speaker und unserer Speakerin gleich im Anschluss stellen kann. Wer jetzt für euch im Studio mit dabei ist – ich will euch gar nicht länger auf die Folter spannen –, erfahrt ihr im Trailer. Bei uns unter Wasser hier im Studio mit dabei: Tove und Felix. Tove ist Content Managerin mit klarem SEO-Fokus bei Crowd Media. Tove unterstützt ihre Kunden und Kundinnen dabei, sich in der Schnittmenge zwischen Unternehmensbotschaften und dem Informationsbedarf ihrer Zielgruppe zu positionieren und die Inhalte dabei bestmöglich auf die Website zu bringen. Dazu gehört in ihrem Daily Doing die passgenaue Zielgruppenausrichtung, Redaktionsplanung und Keyword-Recherchen, Texten und Reporting. Felix ist Senior Online-Marketing-Manager-Berater bei Crowd Media. Er begleitet seinen Kunden von der Analyse ihrer Online-Marketing-Aktivitäten bis hin zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen, zur nachhaltigen Weiterentwicklung sowie der Initialisierung der notwendigen Maßnahmen. Dazu gehört ein breites Portfolio von Social Media, SEA, SEO bis hin zu Webanalytics, denn dabei achtet er vor allem darauf, dass die Messbarkeit gewährleistet ist. Blindflug an der Stelle ein absolutes No-Go. Crowd Media ist keine typische Agentur und bietet nicht unbedingt die klassische Beratung an. Am besten funktionieren die Kolleginnen und Kolleginnen als Sparring-Partner im engen Austausch mit ihren Klienten. Mit ihrem breiten Wissen im Online-Content und Social-Media-Marketing helfen sie den Kunden dabei tagtäglich, ihre Ziele passgenau zu erreichen. Vor allem der Bereich – und dafür stehen sie heute auch hier: Content Marketing begeistert die Jungs und Mädels von Crowd Media deshalb, weil es über klassische Werbung hinausgeht. Es bietet sowohl den Unternehmen und der Zielgruppe Mehrwert, indem relevanter und nützlicher Content bereitgestellt wird. Und gerade in Zeiten von ChatGPT ist das, glaube ich, wichtiger denn je, dass du zwischen der Vielzahl an automatisiert erstellten Content, die Perlen definitiv da sind und dann auch schlussendlich von Google belohnt werden. Da ist Content Marketing für Crowd Media auch kein Hype, sondern ein strategischer Ansatz, wo nachhaltige digitale Kommunikation auf Nutzerzentrierung trifft. Ihr wisst, ich bin alter Referenzhase, bekannteste Kunden Yamaha, Johannita, Stabilo, Tedux, Haspa, Otto oder auch Ernstings Family, wo ich jetzt als Familienvater seit einigen Jahren ein und ausgehe. Mitgebracht habt ihr beide uns die Session mit dem Titel „SEO in der B2B-Nische – nachhaltige Reichweite und Conversions. Ihr zwei, für alle Zuschauerinnen, die jetzt noch am Schwanken sind, ob sie die nächste Dreiviertelstunde mit uns verbringen, was habt ihr uns denn mitgebracht aus Hamburg und Bielefeld, wie ich gerade erfahren habe? Danke für die Anmoderation erst mal, dass wir da sein dürfen. Genau, wir haben ein bisschen was mitgebracht, warum es sich lohnt, SEO in der B2B-Nische zu machen, nicht nur, Reichweite zu generieren, eine gewisse Brand Awareness zu generieren, sondern der Riesenvorteil aus unserer Sicht ist einfach der, dass ich es darüber schaffen kann, eine nachhaltige Reichweite aufzubauen, die eben nicht von jetzt auf gleich wieder verschwinden kann oder wird, wie es in Teilen in Social Media passiert. So ein bisschen so ein zartes Pflänzchen. Deswegen gleich auch das erste Bild in der Präsentation, wo es sich einfach lohnt, das Ganze zu hegen und zu pflegen. Denn wenn ich das vernünftig hinkriege, dieses Pflänzchen zum Wachsen zu bringen, da dranzubleiben, bis zur Ernte sozusagen das Ganze durchzuführen, dann kann mir das sehr, sehr gut und nachhaltig einfach helfen, konstant Reichweite zu generieren, konstant Leads zu generieren, konstant Conversions zu generieren, dass die Reichweite, die ich darüber generiere, halt kein Selbstzweck ist. Und das ist der Gedanke, was wir heute mitgebracht haben. Perfekt, schön. Wir haben ja heute Vormittag auch schon viel über Paid-Marktfonds gesprochen. Das heißt, ihr bringt da einen super guten Aspekt rein und deswegen empfehle ich allen Zuschauern, Zuschauerinnen, jetzt reinzuschauen. Es kam gerade auch noch mal die Frage nach den Aufzeichnungen. Die stellen wir euch nach dem Wochenende dann zur Verfügung. Das heißt, wenn ihr jetzt gleich einen Call habt oder angerufen werdet, rausgerissen werdet, ihr kriegt die gesamte Session von uns auch im Nachgang zur Verfügung gestellt. So, ihr zwei. Dann wünsche ich euch ganz viel Spaß und dann treffen wir uns gleich eine halbe Stunde drüben bei mir zur Q&A..Machen wir so. Danke. Genau. Warum macht das Thema Sinn, SEO in der B2B-Nische? Warum lohnt sich das? Letztendlich ist es beim Thema SEO, Suchmaschinenoptimierung. Wir glauben ganz stark daran, dass SEO – und da geht Tove nachher dann im Speziellen noch mal darauf ein –, dass es total sinnvoll ist, sich eine nachhaltige eigene Reich weiter aufzubauen, die eben nicht davon betroffen ist, was jetzt beispielsweise ein neuer Twitter-Besitzer macht oder nicht tut. Einfach eine kontinuierliche, nachhaltige Reichweite für die Website aufbauen, macht auf jeden Fall Sinn und da auch so ein zartes Pflänzchen zu ziehen. Ich möchte euch ganz kurz ein Beispiel zeigen, auch anhand von so ein paar Zahlen, was dann der Mehrwert von dieser ganzen Geschichte ist. Grundsätzlich muss es für jedes Unternehmen natürlich erst mal ein Anliegen sein, über Suchmaschinen gefunden zu werden, gerade wenn es Markensuchen geht, wenn es vielleicht auch die Schnittmenge zwischen Marke-und Produktsuche geht, also sogenannte navigationale Suchen. Der Nutzer weiß, wo er hinwill, funktioniert aber nur, wenn der Nutzer eure Marke kennt oder ihr vielleicht ein Produkt habt, was recht einzigartig benannt ist. Wenn es nämlich dann allgemeine Produkte geht, läuft man natürlich gleichzeitig auch wieder in eine recht große Konkurrenzsituation rein, wo das ganze SEO-Spiel deutlich komplizierter wird, gerade wenn ihr nicht irgendein Produkt habt, was einmalig ist. Für diese Markenbegriffe gefunden zu werden, ist recht einfach. Wie gesagt, navigationale Suche. Google weiß, wo der Nutzer hin will. Der Nutzer wird zu eurer Website geleitet werden. Funktioniert aber, wie gesagt, nur, wenn die Marke da ist. Das heißt, rein von den Zahlen her – und das wurde vorhin in der Anmoderation eben auch so schön gesagt – uns geht es sehr, sehr stark auch dann darum, über Zahlen zu sprechen, gucken, was dabei rumkommt. Und da ist SEO natürlich sehr, sehr dankbar, weil wir viele Informationen, viele Daten haben, zu gucken, was passiert und kommt. Wenn man sich das mal einmal anguckt, das ist ein Screenshot aus der Google Search Console, so eines der wichtigsten Tools mit, nachzuvollziehen, wie gut die SEO-Aktivitäten auch funktionieren. Das ist ein Screenshot von einem unserer Kunden. Hier sieht man eine ziemlich konstante Nachfrage, und zwar eine Nachfrage nach Brands suchen. Wir machen für den Kunden lange SEO seit zweitausendvierzehn, zweitausendfünfzehn schon, auch in Bezug auf einen Blog, einen Magazin, eben über diese Markensuchen, über diese Produktsuchen rauszukommen. Und das hinzukriegen, wirklich diese nachhaltige Reichweite aufzubauen, reicht es eben nicht, sich nur auf die Marke zu konzentrieren. Ich glaube, wenn man da eine Linie durchzieht, sieht man ganz gut, dass sich da wenig tut, wenig ein Trend da ist, weil Markenaufbau im B2B, glaube ich, auch einfach schwierig ist, sehr viel Zeit, sehr viel Geld kostet. Den viel größeren Anreiz bietet es aus unserer Sicht für fünfundneunzig Prozent der Unternehmen zu überlegen, sich für Themen und Problemsuchen zu platzieren, weil wir – nicht nur wir, sondern das weiß man auch aus unterschiedlichen Umfragen und Studien – sich damit einen Gefallen tut, weil ganz, ganz viele Customer Journeys, gerade bei B2B-Produkten, weit vor der ersten Kontaktaufnahme mit Unternehmen stattfinden. Das heißt, ganz viele Leute, ganz viele Nutzer, Leute, die in so einem Buying Circle mit drin sind, die Entscheidungen vielleicht auch vorbereiten, suchen erst mal nach dem grundsätzlichen Problem, suchen nach grundsätzlichen Themen, weil die Leute vielleicht noch gar nicht wissen, dass ihr das Problem lösen könnt. Und entsprechend macht es Sinn, frühzeitig in diese Customer Journey mit einzusteigen. Und das kann man aus unserer Sicht eben super mit Artikeln, mit Magazinartikeln rund die Themen oder rund ums Thema Thema und Problemsuche. Das können Erklärartikel sein, das können Wissensartikel sein, das können irgendwelche Tutorials sein, Zahlen, Daten, Faktenartikel. Vielleicht habt ihr auch Expertenwissen zu bestimmten Gesetzen. Das, was ich jetzt so abstrakt erzähle, erzählt Tove euch gleich noch mal im Detail. Und darüber hat man einfach die Chance – und deswegen jetzt noch mal wieder zur Search-Konsole zu springen –, sich über eine lange Zeit eine langfristige, nachhaltige Reichweite aufzubauen. Das ist derselbe Kunde. Das sind die Zahlen aus zwanzigzwanzig bis zwanzigeinundzwanzig. Wir sehen, dass wir über alles, was nicht Brandsuche ist, in diesem Zeitraum, sechzehn Monate, fast fünfzigtausend Klicks über Google generiert haben. Natürlich sieht man auch am Anfang, Content ist reingekommen, Content ist auf die Website gekommen, Themen und Problemsuchen wurden behandelt. Es gibt einen schönen Aufwärtstrend, was die Impressions angeht, was die Klicks angeht. Natürlich immer mal von saisonalen Ereignissen wie Weihnachten oder so was geprägt, aber es führt auf lange Sicht dazu, weil wir eben nachhaltig die Themen besetzt haben, dass dann auch, wenn wir uns jetzt den aktuelleren Screenshot angucken, dass da einfach eine kontinuierliche Basis an Klicks über Google zur Website da ist. Wenn man sich einfach mal die lila Linie anschaut, da werden also jedes Jahr roundabout dreiundsiebzigtausend Klicks für Themen, die nichts mit der Brand zu tun haben, auf diese Website generiert. Dass das kein Selbstzweck sein darf, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Sollte es für euch auch. Natürlich hilft es in gewissem Maße auch dabei, wenn Leute über SEO bei euch auf die Website kommen, dass sie mal einen coolen Markenkontakt hatten, wenn ihr es schafft, einen Mehrwert zu vermitteln. Hilft natürlich in dem Rahmen auch. Was für uns besonders interessant ist, sind dann aber solche Auswertungen, wie beispielsweise das Tool Sistrix zur Verfügung stellt, mal so einen Media Äquivalenzwert. Wenn wir diese Klicks, die Sistrix jetzt schätzt – natürlich ist es eine Schätzung, aber ich glaube, es ist ganz gut, mal darzustellen, was das für einen Gegenwert haben kann, diese Content-Arbeit. Man sieht das in dem Screenshot unten bei der Verteilung auf die Pfade ganz gut. Der Großteil der Klicks und sozusagen der Großteil des Wertes der Klicks wird über das Blog, das Magazin generiert. Da werden mittlerweile monatlich als Gegenwert hätte man, diese Klicks einkaufen zu müssen, müsste man monatlich vierzigtausend Euro in die Hand nehmen und dann ist das natürlich schon ein schöner Gegenwert, mit dem man arbeiten kann, mit dem man gut auch in Richtung Conversions arbeiten kann. Das muss der Hauptgrund sein, dass diese Reichweite kein Selbstzweck ist. Es muss natürlich dann immer darum gehen, über diese Reichweite, die ich generiere, Leute bei mir auf die Website zu schicken, muss immer irgendwie ein Ziel verfolgen, muss immer irgendwie einen Hintergedanken haben, muss dann natürlich auch in Conversions münden. Da sind wir dann ganz schnell beim Thema Webanalyse, beispielsweise Google Analytics, wie man das hier im Screenshot sieht.Und man sieht das hier glaube ich auch ganz gut über einen längeren Zeitraum verteilt jetzt von einem Jahr. Natürlich mit saisonalen Schwankungen. Ähm, Weihnachten ist immer schlechter als, ähm, als der Rest des Jahres beispielsweise. Das ist aber typisch, ähm, dass darüber und das ist wirklich die Reichweite, die wir über Google, ähm, generieren, über diese, ähm, Erklärartikel, über diese Themenartikel, dass da kontinuierlich Conversions reinkommen Und diese Conversions sind an der Stelle wirklich ganz konkrete Anfragen oder Kontaktformulare. Das sind Newsletter Abonnements, wo wir auch davon, ähm, ausgehen, dass die als Leads weiterbearbeitet werden können. Das sind, ähm, Downloads von Whitepapern beispielsweise gegen Kontaktdaten, wo dann einfach ein kontinuierlicher Fluss an Kontakten reinkommt, mit denen dann im Idealfall der Vertrieb arbeitet. Aber natürlich ist dann wichtig für den Hinterkopf, wenn man diesen Punkt angeht und früh in der Customer Journey einsteigt, dass dann, und so ehrlich muss man sein, die wenigsten Leute auch direkt kaufbereit sind. Das heißt wir fangen Leute früh in der Customer Journey, ja, ab, um dann langfristig mit denen auch zu arbeiten. Das heißt, dieser ganze Prozess funktioniert nur, wenn ich dann auch ein entsprechendes, ähm, Lead Nurturing beziehungsweise einen entsprechenden Umgang mit Leads dahinter habe. Was ich machen muss, um in Richtung dieser Conversions, dieser nachhaltigen Reichweite, die in Conversions mündet, ähm, um dahin zu kommen, das erklärt euch Tove. Genau. Wie geht man es jetzt am Ende an? Also das waren jetzt viele abstrakte Zahlen, aber wir wollen ja wissen, wie wir diese Zahlen erreichen. Und das Coole an SEO finde ich ist, dass wir gar nicht anders können, als uns auf die Nutzerperspektive einzulassen. Wir müssen schauen, wonach sucht unsere Zielgruppe? Wie spricht unsere Zielgruppe? Was ist deren Perspektive? Was sind deren Probleme? Was sind deren Themen? Und die müssen wir bedienen, damit wir dann tatsächlich gefunden werden, wie Felix euch gezeigt hat. Und dafür müssen wir eben unsere Perspektive, also die Unternehmenspes-perspektive, die wir meistens schon ganz automatisch haben, zusammenbringen mit der Kundenperspektive. Denn Content Marketing und jetzt ganz speziell SEO ist wie ein erstes Date. Wenn du immer nur über dich redest, wird es wahrscheinlich kein zweites geben. Im SEO, weil die Leute nicht sehen, dass du deren Problem löst. Die finden dich gar nicht erst, wenn du nicht über deren Themen redest. Und das ist 'ne Sache, da müssen wir gegen anarbeiten, dass wir tatsächlich nicht nur über unsere Unternehmensbotschaften reden, denn wir haben ja ganz viel zu erzählen. Wir haben ja ein tolles Produkt, wir haben irgendwie eine tolle Idee, wir haben eine tolle Problemlösung, wir wissen das alles, aber die Leute müssen an uns rangezogen werden. Und das schaffen wir, indem wir die Perspektiven vereinen. Wir wollen natürlich einzigartig sein, denn unser Produkt, unsere Problemlösung ist einzigartig. Wir wollen nicht generisch werden, aber wir müssen trotzdem schaffen, dass wir gefunden werden. Das schaffen wir, indem wir diese beiden Sachen zusammenbringen, nämlich unsere spezifische Expertise, äh, Expertise, unsere Problemlösung, was auch immer und das Problem der Zielgruppe. Und genau in diesem Sweet Spot, da liegt die SEO Relevanz. Denn wenn wir immer nur Content zum Beispiel machen, den alle anderen auch machen könnten, den jetzt beispielsweise um jetzt mal provokativ zu sein, Chat GPT auch schon machen kann, dann sind wir generisch, dann kann das jeder machen. Wir haben hier aber ein Unique Selling Point. Wir haben irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal und wenn wir das schaffen zu vereinen, dann beweisen wir, dass wir eben Expertise, äh, Expertise haben und dann kriegen wir ein Vertrauen bei der Zielgruppe, bei der Suchmaschine und werden weiter nach oben, äh, oder werden oben in den Suchmaschinen ausgespielt. Wie machen wir das ganz konkret? Indem wir uns auf die Recherche begeben. Dafür gibt es verschiedene Tools. Ich habe jetzt beispielsweise das W-Fragen Tool. Das ist einfach eine Online Seite, ähm, gescreenshottet. Da kann man sich tatsächlich ein Keyword, jetzt beispielsweise das Lieferkettengesetz, das kann man eintickern und dann kriegt man verschiedene W-Fragen, die man beispielsweise behandeln könnte. Das ist so der erste Punkt. Die Nutzerfragen erkennen. Dazu kann man diese Tools benutzen. Man kann auch einfach mal Personas erstellen oder Interviewbefragungen oder so machen. Also wirklich mit der Zielgruppe reden und sich anschauen, was haben die für Fragen. Und im, also parallel oder im zweiten Schritt geht man auf eine Keyword Recherche. Dafür gibt es auch wieder Tools. Ähm, es gibt es gratis, da gibt es bezahlt und da sucht man tatsächlich einmal alle Suchbegriffe, die in diesem ganzen Feld relevant sind. Ich habe jetzt mal das Beispiel Lieferkettengesetz, das habe ich in dieses Tool eingegeben. Dann kriege ich eine ganze Liste an, an Keywords, was beispielsweise, was ist das Lieferkettengesetz oder Lieferkettengesetz Deutschland, Europa oder was auch immer. Daraus kriege ich eine große Liste, die kann ich dann sortieren. Daraus weiß ich, was eigentlich gesucht wird, worüber meine Zielgruppe redet und vor allen Dingen auch, wie sie redet. Ob sie jetzt Lieferkettengesetz oder Lieferketten-Sorgfallspflichtgesetz oder eine Abkürzung benutzt. Das alles finde ich daraus und kriege dadurch die Perspektive der Nutzer oder unserer Zielgruppe. Das heißt, wir haben jetzt die rechte Seite abgehandelt und die linke Seite haben wir meistens schon automatisch. Also wir haben ja meistens irgendwelche CEOs oder irgendwelche Meinungen, wir haben irgendwelche Expertisebeiträge von uns aus, ähm, und wenn wir die zusammen in einen Beitrag packen oder zusammen zumindest auf eine Seite, wenn wir dann sinnvoll mit Verlinkungen zum Beispiel arbeiten und dann mit dieser Keyword Recherche diese, diesen Pull Mechanismus, also diese Suchanfrage, diese Problemlösung, ähm, benutzen, um die Leute auf unsere Seite zu ziehen und uns dann positionieren mit unseren eigen-, mit unseren Alleinstellungsmerkmalen, beispielsweise mit unserer spezifischen Lösung für dieses Problem. Dann schaffen wir es aus SEO diese Relevanz und diese Zielgruppe zu akquirieren und diese Reichweite sinnvoll und zielgerichtet, ähm, zu nutzen. Bei B2B ist es noch mal spezifisch, ähm, oder im Gegensatz zu B2C, dass wir noch mal genauer auf die Keywords gucken können. Denn erstmal, also hier bei dieser Tabelle habe ich jetzt das Keyword und das Suchvolumen. Also wie oft wird dieser Suchbegriff eigentlich pro Monat gesucht, ähm, dargestellt? Und bei B2B haben wir häufig nicht die ganz große breite Zielgruppe, sondern wir haben ja meistens nur eine ganz spezifische. Das heißt, wir können auch noch mal nach dieser Keyword Recherche genauer überlegen, was ist jetzt für unsere Zielgruppe genau das relevante? Sind vielleicht die Nutzerfragen eher auf eine Reichweite ausgelegt und die bringen uns so ein Top of the Funnel, äh, vielleicht auch mit ein bisschen Streuverlust und das generiert so eine Reichweite? Oder wollen wir tiefer unten ansetzen mit einer bestimmten, mit einer bestimmten Nutzerfrage, mit einer bestimmten Art von Sprache? Ähm, und da noch mal genau auf die spezifische Zielgruppe einzugehen, da braucht es dann immer noch mal euer Know how, euer Know how in der, ähm, in der-In der Zielgruppen, äh, in eurer Zielgruppenkenntnis. Und das ist noch mal dieses spezifische B2B. Was ist im B2C? Da geht es vor allen Dingen um das Große und das Weite. Und bei B2B geht es eben noch mal um das genauere Auswählen, weil unsere Zielgruppe ja weniger ist und dadurch auch umso spezifischer und jeder einzelne Klick dadurch auch umso kritischer. Wir wollen, dass die Leute, die uns suchen, jetzt beispielsweise unsere Zielgruppe für unser Produkt. Wir wollen ja diese paar Leute genau da hinbringen, wo wir dann diese Conversions, die Felix, äh, beschrieben hat, äh, ausmachen können. Und dazu bringt es eben viel, die, die, die Inhalte zielgruppengerecht aufzuarbeiten, ähm, und auch richtig auf die Seite zu bringen. Moment. So. Ähm, und auch, sich über den Wettbewerb hinwegzusetzen. Dazu kann man auch mal eine Wettbewerbsanalyse machen. Auch dafür gibt es Tools. Wir haben hier jetzt beispielsweise Sistrix, dass wir nicht nur schauen, was ist eigentlich unsere Botschaft, was ist vielleicht der Bedarf der, der Zielgruppe, den wir rausfinden können, sondern auch worüber reden eigentlich die Wettbewerber? Dadurch kriegen wir noch manchmal so blinde Flecken. Vielleicht Probleme, von denen die Zielgruppe noch gar nicht weiß, dass sie sie lösen müssen, ähm, können wir dadurch noch mal rausfinden. Und was wir dann auch machen können, ist uns natürlich über den Wettbewerb hinwegsetzen. Denn gerade in der Suchmaschine wollen wir nach oben und wir müssen uns ja nur über die übelste Konkurrenz hinwegsetzen. Wir müssen also schauen, was macht der Wettbewerb? Welche Themen bespielen sie? Wie bespielen sie die Themen? Und das im besten Fall besser machen. Und dafür bringt diese Wettbewerbsanalyse was, indem man zum einen guckt, über welche Themen reden die, wie bereiten sie die auf? Aber auch jetzt speziell auf, äh, der unteren Ebene oder auf der Detail Ebene. Über welche Keywords reden sie tatsächlich? Und dafür bringt diese Wettbewerbsanalyse beispielsweise von Sistrix auch ganz viel. Und was wir dann damit machen, ist, dass wir diesen Inhalt aufbereiten, natürlich schreiben und, äh, mehrwertig gestalten und dann aber auch sinnvoll auf die Seite bringen. Was meine ich mit sinnvoll? Lesbar. Wir wollen keine Textwüsten, wir wollen keine riesen langen Interviews zum Beispiel, wo keine Zwischenüberschrift drin ist. Denn wenn wir uns selber in diese Zielgruppe reinversetzen. Auch B2B Kunden oder Kundinnen sind Menschen. Das heißt, sie wollen eine Seite haben, wo sie ganz schnell sehen, okay, da wird meine Nutzerfrage beantwortet oder da wird mein Problem gelöst. Das ist vielleicht noch mal grafisch aufgearbeitet. Hier kann ich noch mal weiterführende Links haben und das kriegen wir hin, indem wir zum einen das relevante Keyword, jetzt beispielsweise die das Lieferkettengesetz, was aus meinem Beispiel sehr weit oben positionieren, in die Überschrift, dann vielleicht auch noch mal in Zwischenüberschriften mit sinnvollen Fragen erweitern. Schaffen wir aber auch, indem wir sinnvoll einfach den Text strukturieren. Das ist einfach ein visueller Aspekt, dass wir genügend Absätze haben, dass wir auch immer denken, dass Leute wahrscheinlich viel mobil unterwegs sind, in der Bahn oder in irgendeinem Zug oder so. Leute werden ja immer mobiler in den Suchen. Und weil wir die den Content meistens auf Desktop erstellen, müssen wir uns immer wieder daran erinnern, dass wir auch immer die mobile Perspektive einnehmen, dass wir da grafisch arbeiten, dass wir beispielsweise Videos haben, vielleicht irgendwelche Screenshots von unserer Software oder irgendwelche Entscheidungsbäumchen oder was auch immer, weil das auch ganz doll zieht. Also die Suche wird ja auch im oder das Internet wird immer visueller und die Leute wollen auch immer mehr visuell schnell Sachen ergreifen. Das heißt, auch wenn wir da so ein bisschen, äh, Arbeit reinstecken, dann wird die Seite auch noch mal schöner. Das wird auch noch mal von Google belohnt, das wird von der Zielgruppe belohnt. Leute verlinken uns vielleicht. Und was auch ganz wichtig ist, dass wir auf unsere anderen Kanäle verlinken. Denn SEO oder Suchmaschinenoptimierung spielt sich immer im Kontext mit anderen Kanälen ab. Also beispielsweise die Website selber, beispielsweise noch sowas wie Social Selling, wie wir vorhin hatten. Also das ist halt einer von den Kanälen. Und wenn wir die möglichst sinnvoll verzahnen, beispielsweise durch so Sharing Buttons auf der Seite, dann können wir da auch noch mal ganz viel rausholen. Das als einen ganzheitlichen Content Marketing Aspekt angehen, wo SEO eben ein Teil ist. Aber... (lacht) Genau, es gibt bei dieser Geschichte auch einen, einen aber oder natürlich ist es jetzt kein, kein Allheilmittel. Es gibt auch Themen, für was, ähm, SEO nicht gut funktionieren kann. Die, der-- das größte Problem ist natürlich dann, wenn ich als B2B-Unternehmen oder generell als Unternehmen ein sehr innovatives Produkt habe, was keiner kennt, wonach keiner sucht. Wenn es keine bestehende Nachfrage gibt, kann Pull-Marketing nicht funktionieren. Das heißt, es ist kein Allheilmittel, ähm, aber es ist, denke ich, immer eine Überlegung wert, wenn ich mich als Unternehmen, als, ähm, als Website Betreiber wie auch immer dazu entscheide, Inhalte auf die Website zu packen, mindestens darüber nachzudenken, ob mir, ähm, Reichweite über Suchmaschinen einen Mehrwert bieten kann, ob ich Nutzern einen Mehrwert bieten kann, ob das für mich ein mehrwertiger Kanal sein kann. Was wir ganz, ganz viel feststellen, auch mit Kunden, mit denen wir zusammenarbeiten, ist häufig immer das Problem, dass sowohl auf den Produktseiten oder auf den Dienstleistungsseiten, wo man wirklich verkaufen will, wo es eher um transaktionale Suchanfragen geht, ähm, aber auch in so Bereichen wie klassischerweise News auf einer Website häufig dieses Thema Suchmaschinenoptimierung einfach nicht mitgedacht wird. Da werden dann ganz häufig Inhalte auf die Website gestellt. Wir sind auf der neuen Messe, wir haben ein neues Produkt, äh ähm, vorgestellt. Wir stellen hier neue Mitarbeiter vor, wir haben einen neuen Unternehmensbereich, wie auch immer. Das wird auf die Website gestellt. Das ist auch gut, das ist okay. Das kann auch mehrwertig sein. Ich muss mir dann aber Gedanken darüber machen, wie ich diesen Content letztendlich unter die Leute bringe, wie ich den Content distribuiere. Denn wenn ich nicht darüber nachdenke, ob mir SEO eine vernünftige Reichweite bringen kann, dann werde ich gar keine Chance haben, dass meine Inhalte nach außen getragen werden, wenn ich sie nicht sehr proaktiv nach außen hin trage. Das heißt, wenn es Inhalte gibt und die gibt es, die kein SEO-Potenzial haben, weil es keine passenden Keywords dafür gibt, es gibt kein passendes Suchvolumen hinter diesen Keywords, dann muss ich natürlich ganz anders darüber nachdenken, als wenn ich jetzt einen Artikel schreibe oder ein Thema habe, wo ich weiß, beispielsweise basierend auf so einer Keyword-Recherche, dass es eine Nachfrage gibt, dann ist es natürlich auch einfach, darauf hinzuarbeiten.Aber in diesem Spannungsfeld muss ich mich als Unternehmen, ähm, bewegen und überlegen, was mache ich mit den einzelnen Bereichen? Es wird für jedes Unternehmen, für jedes Thema wird es Keywords geben, eine Nachfrage geben, ähm, bei Google, die ich mit meinen Mehrwerten, mit meiner Expertise decken kann. Es wird aber immer auch Themen geben – und das haben wir auch ganz häufig, dieses, diese Diskussion mit unseren Kunden –, dass es Themen gibt, die trotzdem, trotzdem platziert werden sollen, obwohl es kein Suchvolumen gibt und das hat auch die totale Berechtigung. Und dann ist es wichtig, dass ich es schaffe, einen vernünftigen Mittelweg zu finden aus reichweitenstarker Artikel, Evergreen-Content, der mir wirklich über eine lange Zeit kontinuierlich Reichweite bringt und gleichzeitig aber auch speziellere, spezifische Themen zu platzieren, weil das im Zweifelsfalle meine Zielgruppe von mir auch sehen will. Natürlich ist es jetzt nicht so, dass wir mit oberflächigen Themen, oberflächige Themen haben am häufigsten die größten SEO-Potenziale, die größte Reichweite. Das sind aber sicherlich nicht die Themen, bei denen ich am meisten punkten kann bei meiner Zielgruppe, dass ich diese beiden unterschiedlichen Themen gut miteinander, ähm, verknüpfe. Und deswegen ist es aus unserer Sicht immer hilfreich, mindestens darüber nachzudenken, ähm, ob SEO nicht ein Hebel sein kann, wenn es darum geht, Inhalte auf eine Website zu bringen, sei es jetzt auf Produktseiten, auf Dienstleistungsseiten, in ein Magazin, in einen Blog, wie auch immer, ähm, um da dann eben, ähm, von zu profitieren. Wenn ihr euch, wenn man sich als Unternehmen proaktiv dagegen entscheidet, in dieses SEO-Spiel mit einzusteigen – und da gibt's auch, äh, Gründe für, starke Konkurrenz, wenig Ressourcen, nicht die Zeit, eine nachhaltige Reichweite über Google aufzubauen, weil das einfach mal sicherlich eher Monate, vielleicht auch Jahre in Anspruch nehmen wird, dass ich da wirklich so 'ne schöne kontinuierliche, nachhaltige Reichweite habe, kann natürlich 'nen, ähm, 'nen Grund dafür sein, das Ganze nicht zu tun. Dann muss ich mir aber natürlich was anderes überlegen, wie ich meinen Content unter die Leute komme. Denn ein Blog, ein Magazin, Website-Inhalte bieten sich nicht nur aus der SEO-Perspektive an, sondern sie sind als Format an sich natürlich auch gut geeignet, Geschichten zu erzählen, die vielleicht weit über das hinausgehen, was ich in Social Media erzählen kann, weil ich Dinge mit Bildern untermalen will, weil ich Dinge mit Videos untermalen will, weil ich Dinge vielleicht auch noch mal mit Interviews und, und, und untermalen will. Und dann entsteht natürlich ein Content-Format, was ich nicht in, in Gänze ganz für Social Media benutzen kann. Ich habe hier mal ein, ein Beispiel mitgebracht. Das ist Festool. Die stellen alle möglichen Werkzeuge für die Holzbearbeitung her, ähm, und die Kollegen scheinen sich bewusst dazu entschieden zu haben, dieses, äh, SEO-Spiel nicht mitzuspielen. Wenn man sich hier mal diese beiden Artikel anguckt, dann sieht man recht schnell anhand der, anhand der Überschriften, ähm, dass es nicht ein, dass es nicht auf Keywords einzahlt, dass es nicht irgendwie einen SEO-Fokus hat, weil das nicht irgendwie darum geht, ähm, wie baue ich eine Holzrampe oder wie baue ich beispielsweise 'ne Sauna aus Holz, was sicherlich in, in Google nachgefragt wird, sondern die haben einfach einen anderen Weg gewählt und das ist auch okay. Und ich halte auch einen Blog, ein Magazin für das, was die vorhaben, für diese langen Geschichten, für spannende Geschichten, spannende Interviews, Herleitung, längeren Content für den, den total richtigen Kanal. Nur müssen die halt zusehen, dass sie den Content, der da auch sicherlich mit einigem Aufwand erstellt wird, viel proaktiver unter die Leute bringen müssen, nämlich über Social Media, vielleicht über einen eigenen Newsletter, ähm, als dass, äh, sie auf SEO setzen können. Weil wenn man das Ganze noch mal ins Verhältnis setzt mit, ähm, dem, was wir vorhin auch für den-- in dem anderen Beispiel gesehen haben, mit diesem, mit dieser Auswertung, ähm, von Sistrix, dann sieht man, dass die über diese gesamte Website, nicht nur über das Blog, sondern über die gesamte Website lau-laut Sistrix, ähm, gerade mal einen monatlichen Gegenwert an Klicks haben, der irgendwo bei sieben Euro liegt. Das heißt, da scheint sich bewusst dafür entschieden worden zu sein, dieses SEO-Spiel nicht mitzuspielen, nicht auf diese Reichweite zu setzen, was ich nachvollziehen kann. Das bedeutet als Unternehmen aber auch, ich muss dann auf, ähm, 'ne ganz andere Art und Weise der Distribution setzen und muss das Ganze viel proaktiver rauspushen. Und wenn ich noch mal einmal ganz kurz zu den Beiträgen zurückspringe und ich entscheide mich dafür, vielleicht auch noch mal eher einen journalistischen Ansatz zu fahren, für den es auch gute Gründe geben kann, dann muss ich mir einfach bewusstsein, dass wenn ich solche Dinge veröffentliche, die Reichweite nicht irgendwie kontinuierlich da sein wird, sondern wahrscheinlich eher mal in 'nem Peak, wenn ich das Thema in Social Media spiele, wenn wir dann wieder zum Thema Paid Media kommen. Ich muss es halt einfach ganz anders, ganz anders distribuieren, was okay ist. Aus unserer Sicht macht es aber immer Sinn, sich zumindest die Frage gestellt zu haben: Macht es nicht auch Sinn, ähm, das Thema Suchmaschinenoptimierung mitzudenken, gerade wenn ich schon so einen Aufwand in Inhalte stecke? Und aus unserer Erfahrung heraus ist der Schritt von solchen Inhalten, wie ich sie da habe, zu einer kontinuierlichen, nachhaltigen Reichweite über SEO, ähm, nicht mehr riesig weit. Das ist im Prinzip das, was wir euch, ähm, mitgebracht haben. Ich hoffe, es gibt 'n paar Fragen. Ähm, wenn ihr generell Interesse weiter an dem Thema habt, ihr findet uns bei LinkedIn und Xing. Weiß ich nicht, ob du bei Xing bist? Dann, ähm, dann findet ihr mich auf LinkedIn und Xing und Tove auf LinkedIn. Hatten wir ja vorhin auch kurz die Diskussion. Und wenn euch das Thema generell interessiert, wir stehen natürlich auch noch mal für Fragen bereit. Wir sind gerne Sparringspartner, beantworten auch gerne gleich noch, ähm, Fragen, ähm, drüben dann. Wir sind 'n bisschen schneller durchgekommen als, äh, geplant. Wir hoffen trotzdem, ihr konntet 'n bisschen was mitnehmen, ähm, und würden einfach mal rüber marschieren. Hervorragend, ihr zwei, dann kommt direkt rüber zu mir. (übersprechen 00:03:22) Wir haben hier auch frisches Wasser für euch stehen, ja. Genug Wasser da. Vielen lieben Dank für eure Session. Gerne. Und die, ähm, spannenden Insights. An dieser Stelle auch der Hinweis, ähm, wir, ähm, sofern die Freigabe erfolgt, aber ich glaube- Ja. (lacht) -dass wir die Session dann, ähm, nachm Wochenende, ähm, geben on demand und die Slides stellen wir euch natürlich auch zur Verfügung. Es sind, ähm, tatsächlich einige Fragen reingekommen- -und ich glaube, ihr, ähm, werdet auch ein bisschen als Sparring Partner hier fast ausgenutzt. Es gibt 'nen bunten-Bunten Fragenhagel würde ich sie einfach mal nennen. Wir fliegen da einfach mal gemeinsam durch und schauen, was da so drin steckt. Welche SEO Positionen sind heutzutage überhaupt noch relevant, wenn sich vier Fragezeichen Wettbewerber paid vor mich positionieren? Das ist ja eigentlich auch eine gerne genommene Frage. Wie ist eure Meinung dazu? Ich glaube, es ist immer noch total relevant, mindestens bei diesen Themensuchen, also eher diese informationalen Suchen, weil es da einfach deutlich weniger Wettbewerb aus Seher Sicht gibt. Also deutlich weniger Unternehmen schalten halt auch auf diese informationalen Themen „Was ist das Lieferkettengesetz? Beispielsweise Werbung, weil es nicht so nah an einer Conversion liegt. Und Google Ads nutzt du ja eigentlich eher, um suchen abzufangen, die nah an einer Conversion liegen. Das heißt, gerade in dem Bereich halte ich SEO für extrem relevant. Klar, wenn wir über Reisen oder so was sprechen und uns dann die Google-Suchergebnisseite angucken und dann auch noch der Wettbewerb, da würde ich jetzt nicht unbedingt mein Geld in SEO investieren, wenn ich da nicht einen langen Atem und viel Geld habe. Aber ich glaube, gerade für Nischenthemen, für informationale Sachen, gerade so aus dem Bereich Content-Marketing kommen, macht das total viel Sinn, gerade auf lange Sicht. Und das Schöne ist, man kann bei Sistrix auch tatsächlich sehen, wie viele Klicks auf ein Keyword, auf die URL nach den Positionen ... Das war jetzt abstrakt. Man kann gucken, wie viele Klicks beispielsweise auf Position eins, Position zwei, Position drei abfallen, und zwar organisch, also jetzt nicht die bezahlten. Und da sind die obersten drei Positionen schon ... Oder das fällt in so einer steilen Kurve ab, aber die obersten drei, vier Positionen sind immer noch sehr klickstark. Und man hat ja auch manchmal den Effekt, dass wenn Leute irgendwo merken, dass es eine Anzeige ist, dass die automatisch darüber scrollen. Das kommt sehr aufs Thema an, das ist sehr individuell, aber es gibt ja manchmal diese Tendenzen, dass wenn ein Beitrag oder irgendein Bestandteil einer Seite als Anzeige kenntlich ist, dass Leute da automatisch so ein bisschen drüber fahren, weil sie gar keine Werbung konsumieren wollen. Und deswegen, je mehr dieser Effekt eintritt, desto mehr haben wir natürlich auch bei den organischen Zugriffen wieder den Vorteil gegenüber den Anzeigen. Perfekt. Du hast gerade Sistrix angesprochen. Sistrix ist ohnehin zwei, drei Mal gefallen im Rahmen unserer Session. Ich habe hier, ich glaube, vier oder fünf Fragen bekommen, welches Tool ist euer Favorit, welches Tool ist das, welche Tools nutzt ihr in eurem Daily Doing? Ich glaube, die letzte Frage oder welche Tools nutzt ihr in eurem Daily Doing? Die letzte Frage fasst das, glaube ich, ganz gut zusammen. Was sind denn eure Lieblings-Tools, die unverzichtbar sind so tagtäglich? Also für mich gibt es da eine recht klare Reihenfolge und das Erste ist, ihr, du braucht definitiv ein vernünftig eingerichtetes Web-Analyse-Tool, egal ob es jetzt Google Analytics ist, ob es Matomo ist, ob es ein E-Tracker ist, weil ich trotz Cookie-Banner und Cookie-Content-Thematiken natürlich nachvollziehen will und muss: Was sind die spannenden Eingangskanäle für meine Website? Aus SEO-Sicht spielen die Search-Konsolen, sei es jetzt Bing oder Google, eine extrem wichtige Rolle, weil sie mir kostenlos Daten zur Verfügung stellen und mir einen guten Anhaltspunkt darüber geben, ob SEO für mich funktioniert oder nicht. Und wenn ich das Ganze dann halt wirklich machen will mit aggregierten Daten und solche Geschichten, dann muss ich auf Tools setzen wie Arifs oder Sistrix, auch noch mal einen anderen Namen mit reinzusetzen. Das ist aus meiner Sicht so die Reihenfolge, die mit am wichtigsten ist und aus operativer Sicht, Content zu erstellen, hat Tove bestimmt noch. Ja, es gibt verschiedene Keyword-Tools, die man bezahlen kann. Ich glaube, da gibt es zum einen den Google-Keyword-Planer, es gibt Keyword-Tool.io, auch Sistrix hat selber eine Keyword-Recherchen-Funktion. Genau, Sistrix fällt häufig, weil es ein sehr großes Tool ist. Auch gerade, würde ich mal sagen, für den deutschen Markt ziemlich ausgebaut und sehr beliebt. Bei Keyword-Recherchen finde ich es manchmal ganz nett, mehrere Tools gegeneinander zu halten. Da gibt es zum Teil auch Browser-Plugins, die sind zum Teil auch gratis. Und da manchmal so ein bisschen die Keyword-Sachen gegeneinander zu halten und zu gucken, welches Tool jetzt eigentlich für welches Thema am besten ist. Für die Erstellung ist es genau eben diese Tricks, so ein Keyword-Tool, dann noch mal die Google-Search-Konsole, um zu gucken, welche Suchbegriffe beispielsweise schon für die Seite funktionieren, welche eher weniger, gerade so im Reporting. Dann gibt es noch so ein paar Spielereien, irgendwie der Page Speed Test von Google, um zu gucken, wie die Seite eigentlich aufgebaut ist, die Obility, um auch noch mal zu gucken, wie die Seite eigentlich auf einer technischen Ebene funktioniert. Der Screening Frog ist auch noch mal so eine Landkarte quasi dann über alle Seiten, aber das geht dann schon sehr ins Technische rein. Das ist dann weniger der Content. Ja, also einen All-in-One gibt es nicht, sondern man muss eine Vielzahl von Tools auf jeden Fall an der täglichen Arbeit ranziehen. Ja, weil die ja auch alle eine begrenzte Datenbasis haben. Google gibt ja seine Algorithmen auch nicht raus und deswegen ist es durchaus sinnvoll, auch mal zu vergleichen, weil dann das eine Tool mit den Daten arbeitet, das andere Tool mit den Daten, weil wir immer auch so ein bisschen uns rantasten müssen, weil Google eben seine Algorithmen ja nicht preisgibt aus Gründen. Ja, du belieferst übrigens top Stichworte. Ich kann hier mal ganz gut anknüpfen. Und zwar haben wir so eine Frage: Es gab vor einigen Wochen einen Yandex-Leak mit Infos zum Algorithmus der Suchmaschine. Seht ihr Insights, die auf Google adaptierbar sind? Also konntet ihr da für euch irgendwie was rausziehen? Grundsätzlich funktionieren die Suchmaschinen ähnlich, weil sie natürlich auf ähnliche Dinge achten müssen, ähnliche Dinge heranziehen müssen, zu bewerten, was funktioniert wie gut, Überschriften, Text, was nicht auf einer Website steht, dafür kann ich nicht gefunden werden. Das heißt, aus diesem Yandex-Leak, ich fand es jetzt nicht so megamäßig spannend. Ich glaube, das hat eher Dinge bestätigt, die man sich gedacht hat. Ich finde es viel interessanter, sich die Google Search Quality Rater Guidelines anzugucken. Es gibt so ein elendig langes PDF von Google, wo wirklich für Menschen drin steht, auf was sie bei Websites achten müssen. Das finde ich persönlich viel, viel interessanter, weil wie gesagt, ich glaube, in diesem Yandex, das hat eher Dinge bestätigt, als dass es jetzt irgendwelche Dinge komplett neu mit sich gebracht hat.Plus ich würde sagen, wenn man gerade für verschiedene Marketingkanäle verantwortlich ist und ich gerade sowieso schon sehr, sehr tief im SEO Game drin ist, dann sind das nette Schrauben an der obersten Ebene der Pyramide. Aber die Basis ist mehrwertiger Content. Und auch Google treibt dahin, dass mehrwertiger Content selbst dann höher gerankt wird, wenn jetzt beispielsweise die Überschriftenstruktur nicht perfekt ist, weil diese Nutzerperspektive bei Google extrem hoch priorisiert wird. Und das ist die Basis der Pyramide. Das heißt, dieser ganze mehrwertige Content, das Nutzungserlebnis, das sind die großen Schrauben, an denen man dreht. Und dann kommen oben irgendwann diese ganz kleinen „Ja, und wir haben übrigens keine Umlaute in der URL, oder was auch immer, in dem URL-Slog, oder was auch immer. Aber das sind halt die, wenn man schon sehr tief im Game drin ist und wenn man sich da schon wirklich eine Basis aufgebaut hat, dann kann man da gute Infos draus ziehen. Aber ganz unten und ganz wichtig ist diese Qualität und die kriegt man nicht aus diesem Yandex-Tool raus oder aus diesem Yandex-Leak, würde ich sagen. Mehr Wertiger Content. Nächstes tolles Stichwort. Ich würde jetzt das KKI-Thema einmal aufmachen wollen. Wie seht ihr denn den Automatisierungstrend im Content-Segment? Nicht erst seit ChatGPT kann man ja eigentlich haufenweise Content „Rausblasen. In Anführungszeichen, so ist es eins zu eins geschrieben. Und dazu könnt ihr euch vorstellen, knüpfend vier, fünf Fragen, vielleicht da noch mal anknüpfend: Inwieweit ist Automatisierung Part eures Jobs heute? Wird es vielleicht noch mehr? Also generell, ChatGPT ist schon ganz spannend, weil wir uns in unserem täglichen Doing auch immer mal mit Dingen auseinandersetzen müssen, die wir jetzt nicht von der Pike auf gelernt haben. Das ist aus unserer Sicht auch immer total wichtig ist, dass wir dann einen Sparringpartner von Unternehmensseite haben, der dann auch noch mal auf produktlastige Texte oder so draufgucken kann, weil wir jetzt halt nicht jede DIN-Norm für Energieaudits oder so was kennen können. Natürlich hilft da die Automatisierung schon, gerade für solche Dinge: „Was ist das? Gib mir mal eine einfache Definition. Im Großen und Ganzen ist dieses Thema „Content rausblasen, glaube ich, aber überhaupt nicht hilfreich. Also klar, wenn es Onlineshops geht und ich habe überhaupt keine Produkttexte für Kategorieseiten oder wie auch immer, dann finde ich den Gedanken, sich da eine Hilfe zu holen, nicht abwegig. Was wir aber ganz häufig feststellen, auch gerade so bei Blogthemen, bei Magazinthemen, ist dann das Problem: Irgendwann, oder gerade für B2B-Unternehmen, ist der Content irgendwann endlich, weil ich nicht zu weit links und rechts von meiner Marke schreiben will. Und das andere große Problem ist, wenn ich einfach nur Content rausblase, schaffe ich es nicht, den auch wirklich aktuell zu halten, zu überarbeiten, wie auch immer. Weil für Suchmaschinen ist es auch ein wichtiger Faktor, dass die sehen, ich arbeite mit Content. Das heißt, es hilft mir nicht, wenn ich irgendwann 10.000 Blogartikel habe, die vielleicht am Anfang mal gut gerankt haben, in dem Moment, wo sie aktuell sind. Aber je älter die Dinger werden und je weniger ich mich damit auseinandersetze, wird man die Uhr nachstellen können, dass die Reichweite nach unten geht. Und wenn ich dann erst mal zu viel Content habe, als dass ich ihn vernünftig pflegen könnte, da tue ich mir auf lange Sicht keinen Gefallen mit. Nichts zu ergänzen. Nichts zu ergänzen. Vielleicht die Anschlussfrage ... Du musst doch ein Stichwort sagen. Ja, ein Stichwort fehlt mir ja. Nein, aber die Anschlussfrage: Inwieweit nutzt ihr heute bei der Kontenterstellung Automatisierungshilfen? Es gibt ja viele, die sagen: „Ich nutze es als Sparring Partner. Ihr seid Sparring Partner für eure Kunden und die sagen: „Ich nutze ChatGPT als Sparring Partner, Stichworte zum Beispiel im Kreativprozess zu bekommen? Wir sind da tatsächlich gerade so an Experimenten dran, wie sich das eigentlich verhält, was ist eigentlich ... Wir sind dabei, menschliche Texte und automatisch, also von ChatGPT hergestellte Texte gegeneinander zu halten. Und es ist ein neues Feld. Es wirkt schon so etabliert, weil es gerade so präsent ist, aber es ist ja immer noch ein neues Feld und wir sind da gerade dabei, mal zu gucken, ob ChatGPT tatsächlich unseren Ansprüchen am Ende gerecht werden kann. Das heißt, die Texterstellung, wir werden da auch weiterhin ein Auge drauf haben müssen, weil natürlich, so Content rausblasen kann jeder, dann ist es halt generisch, aber wir wollen ja auch irgendwo noch mal ein Alleinstellungsmerkmal drin haben und wir wollen auch irgendwo, dass bestimmte Fragen beantwortet werden. Das heißt, das müssen wir auch alles reinpflegen. Wenn wir es nicht Wort für Wort runter tickern, ist es vielleicht die Neuerung, aber wir müssen ja trotzdem die Inhalte da rein reinfliegen und da müssen wir immer noch Gedanken darüber gemacht werden. Und das zweite, was auch ganz spannend gerade ist, ist natürlich bei der Contentplanung, bei der Contenterstellung, nämlich, was sind eigentlich noch wichtige Themen, wenn wir über jetzt beispielsweise einen Energiedienstleister reden, was sind da wichtige Themen, die wir behandeln sollten? Also einfach so ein bisschen Inspiration oder auch Inspiration, da die Nutzer fragen, noch mal aus ChatGPT halt erholen oder aus irgendwelchen KI-Tools als aus Google zum Beispiel. Auch bei dieser Planung, vielleicht auch tatsächlich bei der Priorisierung, aber es ist halt immer noch ein sehr, sehr, sehr schlauer Taschenrechner. Wir müssen immer noch mal draufgucken. Wir müssen immer noch mal drüber nachdenken, ob das für unsere speziellen Bedürfnisse passt, denn am Ende sind KIs ja auf einer großen Datenbasis. Das heißt, es ist irgendwo immer ein allgemeingültiger Content und da wollen wir gar nicht hin, weil es schon genug Krach im Internet gibt und wir wollen uns halt rausstellen. „visuell sind meiner Meinung nach, schreibt ein anonymer User, ein großes Thema und können direkt abturnen, wenn ein Stockmaterial einem ins Auge springt. Was empfehlt ihr im SEO-Kontext?Kein Stockmaterial. Ja, es ist in der Tat so: Für viele Unternehmen ist es schwierig, passende Bilder zu generieren, gerade auch wenn es generische Artikel geht, wo ich vielleicht Dinge erkläre. Aus meiner Sicht muss man dann jetzt auch nicht zwangsläufig hingehen und zwanghaft versuchen, irgendwie ein tolles eigenes Bild zu machen, wo ich das Thema Energiedienstleistungsgesetz erkläre. Ich meine, was will ich da für ein Bild machen? Kann ja auch ein Stockfoto nehmen. Meine Meinung. Dann brauche ich mir aber nicht den Aufwand machen, zu überlegen, wie ich Bilder-SEO mache. Ich muss mir dann nicht überlegen, wie ich ein Keyword vernünftig ins Bild bekomme, in den Titel, in die Meta Description, wie auch immer, weil ich mit diesem Bild eh nicht ranken werde.Wenn ich in einer anderen Variante unterwegs bin und beispielsweise Tutorials schreibe oder Ablaufpläne, Prozesspläne oder was weiß ich was erkläre, dann ist es natürlich extrem viel wert, wenn ich dann ein eigenes Bild habe, wo ich dann auch noch Bilder SEO für machen kann, eben dieser dieser Ganzheitlichkeit gerecht zu werden, nicht mit nicht nur mit einem Artikel zu ranken, sondern vielleicht auch noch mit 'nem schönen Schaubild oder was weiß ich was, was was vereinheitlicht. Dann macht das total viel Sinn, ist aber glaube ich häufig eine Einzelfallentscheidung. Wo Felix gerade von Bilderseo spricht, viele Suchanfragen gehen tatsächlich auch auf Bildersuche. Das heißt, man kann mit textlichen Content auf der normalen Google Suche quasi ranken, man kann mit Bildercontent auf der Bildersuche ranken. Das heißt, auch da kann man sich Gedanken machen, was ist die, was ist eigentlich der Wettbewerb, Was sind dafür richtige Keywords, Was ist der richtige Inhalt, dass man so als Basis, also Bilder sehe, ist auch eine wichtige Sache. Und ich würde auch sagen klar, Stockbilder sind nicht, also bringen dich im Ranking nicht weiter, aber bevor du eine leere Texthüste hast, wo du einfach nur schwarzen Text auf weißem Hintergrund hast, dann mach lieber ein Stockbild. Wenn du aber ein eigenes Bild hast, dann mach lieber das. Und wenn du ein eigenes Video hast, auch noch geiler. Also das ist so eine kleine Hierarchie. Aber bevor du gar nichts hast, würde ich schon zu Stockbildern tendieren. Einfach um auch wenn Leute schon auf der Seite sind, dass es dann vielleicht nicht, dass sie auf der auf der Suchmaschine einsteigen, aber wenn sie schon auf der Seite sind, dass sie trotzdem irgendwo über Gesichter, Emotionen, positive Emotionen und so mitkriegen, ist dann vielleicht weniger für die Suchmaschine relevant, sondern eher für das Nutzungserlebnis auf der Seite. Aber da können Stockbilder ja schon auch noch mal so eine Stimmung prägen, die eigentlich auf dieser Seite stattfinden soll. Muss ich mich 2023 noch mit Backlinks beschäftigen? Hat hätte eigentlich ganz gut zu Algorithmus Thema gepasst. Ja, Links spielen immer noch eine wichtige Rolle. Längst nicht mehr so, sie sind längst nicht mehr so, ne, das ist falsch. Nicht mehr die große Rolle, wie sie sie früher gespielt haben. Es ist einfach, es ist ein wichtiger Faktor, weil es nach wie vor eine wichtige Empfehlung ist. Das heißt, wenn ich es mit mehrwertigem, guten Content schaffe, dass ich organisch Links aufbaue, weil ich in Foren verlinkt werde, weil ich in Fachpublikationen erwähnt werde oder so, macht das nach wie vor total viel Sinn. Wenn ich mich in so einen kleinen Graubereich rein bewegen will und ich gebe dem Ganzen einen Schubs und ich mache das vernünftig, also ohne dass da auf einmal siebenhundert neue Links auf ein und denselben Artikel mit ein und demselben Text im Ankertext drin steht, dann macht das schon Sinn, sich damit zu beschäftigen. Ja, aber es macht keinen Sinn, wenn ich nicht mehr wertigen Content habe. Ja okay, das bedingt sich auf jeden Fall. Ja. Berücksichtigt ihr Voice Search bei euren Optimierung beziehungsweise der Content Creation? Nein, also das war glaube ich, vor ein paar Jahren geistet das ganz viel und Voice wird die ganze Suche verändern und so weiter. Also das war vor ein paar Jahren der heiße Scheiß. Ich glaube, der Weg ist einfach Nutzerfragen zu adressieren. Denn also das, was Voice Search von Textsuche ja am ehesten unterscheiden würde, wäre, dass ich nicht sage, wie hieß das Gesetz, Dingens Gesetz Deutschland, sondern was besagt das Dingens Gesetz in Deutschland? Aber das kann man ja auch mit den W Fragen machen, also das kann man ja auch textlich machen. Das heißt, der große Unterschied sind halt diese sprachliche Suche, aber wir wollen ja auch am Ende auf der Seite kein Keyword gepuzzelt haben, sondern wir wollen ja auch da einen natürlichen Text schreiben, der sich so liest, wie man dann halt auch reden würde. Das heißt, ich glaube, wenn man den richtigen Anspruch an die Qualität des Textes legt, dann bedient man Voice Search automatisch mit. Wo könnte man außer auf LinkedIn und im Newsletter den Blog noch promoten? Es gibt viele Varianten, was wir häufig mit Kunden machen, gerade auch wenn es darum geht, so ein Blog oder so ein Magazin, so mehrwertige Inhalte unter die Leute zu bekommen. Natürlich ist es spannend oder ich habe eine gute Basis, auch in Google Ads reinzugehen, also dann wirklich auch bezahlte Anzeigen zu schalten. Ich habe eine Keyword Recherche gemacht, ich weiß, wofür ich gefunden werden will. Ich habe einen Titel, ich habe eine Meta Description, das heißt, ich kann in dem Rahmen dann auch gut ADS aufbauen, sozusagen solange, bis ich auch vernünftige organische Reichweite bekomme. Für unterschiedliche Kunden ist auch das Thema Native ADS immer noch mal spannend, also so Content Discovery ADS, die dann unterhalb der Artikel stehen, die eh schon zum Thema passen, also sozusagen eine vertiefende Suche. Ist deshalb auch ganz spannend, weil es PPC abgerechnet wird, also pro Klick. Ich bezahle also wirklich nur das, wofür ich bezahle. Da werde ich jetzt nicht Millionen Klicks generieren, aber ich glaube, das ist schon schon schon eine schöne Sache, wird aber auch wieder nur funktionieren, wenn ich vernünftige, vernünftige Inhalte habe. Und es war ja auch Thema im vorherigen Vortrag, gerade auch so bei LinkedIn und solche Geschichten. Ich brauche letztendlich kein Geld in Dinge, in Social Media stecken, die nicht auch organisch funktionieren in dem Sinne, dass nur gute, relevante Beiträge sich auch lohnen beworben zu werden. Aber Möglichkeiten gibt es. Social Media Newsletter sind, glaube ich, so die die naheliegendsten Dinge. Native ADS, Google ADS, weil einfach wie gesagt, das Suchvolumen ist da, die Kosten sind jetzt nicht riesig auf so informationalen Suchen. Das ist glaube ich so, so das, was ich machen sollte. Perfekt, dann lass uns mal die Q&A abschließen. Wir haben ja auch hier wieder eine Vielzahl von Fragen, aber vielleicht verabreden wir uns im Nachgang nochmal zu einer kleinen Q&A Session, die wir nachreichen können. Evergreen Content finde ich deutlich besser als B2B Blogs, die oft unter Zeitdruck Content in Anführungszeichen rauspressen. In Klammern nach dem Motto viel hilft viel. Wie seht ihr das? Evergreen Content versus B2B Blogs? Kannst du? Also.Ja, also das ist eine pauschale Aussage, dass B2B-Blogs oder Evergreen Content kann ja auch in B2B-Blogs stattfinden, wie auch immer. Aber ein Haken an die Sache: Es macht keinen Sinn, einfach nur unter Druck, Inhalte online zu stellen, weil dann sind wir wieder bei der Thematik, du bist wahrscheinlich generisch, du hast irgendwann so viel, dass du gar nicht mehr den Überblick behalten kannst, wo bist du aktuell, wo gab es eine Gesetzesänderung, wie auch immer. Ich glaube, da hast du nichts von. Und wenn du es schaffst, wirklich, ich weiß es nicht, fünf, sechs – einfach mal eine Zahl in den Raum geschmissen – gute, sinnvolle Evergreen-Artikel, vielleicht in Form von Säulenseiten oder Pillar Pages hast, die dir wirklich kontinuierlich Reichweite bieten, wo du immer mal wieder Events, Produkte, Dienstleistungen auch sinnhaft und mehrwertig querverlinken kannst, dann hast du da auf Dauer sicherlich mehr von, als einfach auf Masse zu gehen. Und am Ende muss man auch so ein bisschen zwischen den Seiten priorisieren. Wenn jetzt beispielsweise Evergreen bedeutet, das ist deine Produktseite, wo du deine ganzen Produktvorteile präsentierst, dann muss die natürlich auch gut aussehen, weil du wahrscheinlich vom Blog auf die Produktseiten verlinkst. Das heißt, das ist ja die Basis oder das ist so der Landeplatz, wo am Ende alle sagen sollen: „Jo, das ist eine coole Sache. Da schließe ich jetzt einen Deal ab, was auch immer. Und dann musst du natürlich gucken, dass du deine Seiten priorisierst und Seiten, die dir sehr, sehr wenig bringen, dann machst du da vielleicht nicht ganz so viel SEO-Gehirnschmalz rein, wie diese Seiten, die sie sehr, sehr viel bringen. Aber auch die Blogseiten, die natürlich immer noch qualitativ hochwertig. Aber wenn man das so als Zubringer sieht, dass Leute eben aus der Suchmaschine einsteigen, du auf deine Conversion-Seite was auch immer verlinkst, dann ist auch das lohnenswert, da Gedanken reinzustecken. Perfekt. Jetzt war ich. Danke euch vielmals für die zurückliegenden einundfünfzig Minuten. Ich könnte jetzt hier noch locker mal eine Dreiviertelstunde mit euch dranhängen, aber der nächste Slot geht gleich schon weiter. Also danke, dass ihr hier auch im Studio dabei wart, Frau Rindzeit. Ich habe es gerade schon gesagt: Wir schnacken im Nachgang mal, ob wir noch mal eine kleine Q&A-Session dran hängen, noch mal die offenen Fragen und vielleicht noch ein paar Mehraspekte im Nachgang zu beleuchten. Super. Danke euch. Und hier ist meine Kamera. Wir sehen uns in acht Minuten wieder und dann mit dem Thema „Best Practices für B2B – wie du mit digitalem Vertriebsmarketing entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielen kannst. Wir würden sagen, da knüpft direkt das eine an das andere nahtlos an und wir bleiben hier auf einem hohen Level. Also bis gleich nach der Pause.
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