Und jetzt würde ich sagen, sind wir ready to go für das erste Highlight des Tages hier bei uns auf der Mainstage. Und ich möchte euch gleich unseren ersten Referenten vorstellen nach einem kurzen Speaker Trailer. Let's go. So, jetzt gesehen. Wir haben jetzt gleich in der ersten Q&A Session des Tages Per Stemmler von Zoom zu Gast. Per ist Prokurist und Head of DACH von Zoom seit Dezember 2020 und war vorher Head of Sales DACH und ist seit Oktober 2019 bei Zoom aktiv. Vorher war er tatsächlich zwölf Jahre als Regional Sales Manager bei Cisco und davor vier Jahre Country Manager Germany bei Cisco Webex und hatte schon Stationen davor bei Aspen Tech beispielsweise oder Ban. Das heißt, er ist mittlerweile mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Videokommunikation, Software und Consulting aktiv, inklusive natürlich Expertise im Bereich Software as a Service. Per lebt mit seiner Familie in Wuppertal und setzt sich unter anderem dort für ökologisch und energetischen preiswerten Wohnraum ein. Im Rahmen der Ölberggenossenschaft, also einem Part von Wuppertal. Wie ich finde, ein extrem tolles Engagement. Zusätzlich ist er Diplomingenieur, ausgebildet an der Universität Braunschweig. Lieber Per, herzlich willkommen hier on stage auf der OMKB. Ich hoffe, du kannst uns jetzt gut sehen und hören und bist uns zugeschaltet. Ich kann euch super hören und sehen und freue mich über das gute Intro. Ich habe mir auch die erste Viertelstunde gestern eben gerade angehört. Gestern habe ich mir auch ein paar Sachen angehört, vielleicht zu meinem Werdegang was zu sagen. Die Firma Bahn, wie doppeln geschrieben, war damals der größte ERP Anbieter. Also ich wollte unbedingt in die Autoindustrie, da in die IT Entwicklung, Produktionsplanung und Steuerung hieß das. Und der Herr Bahn war später der größte Investor in Webex als Privatperson und ist auch bei dem Verkauf von Webex an die Firma Cisco sozusagen der größte Nutznießer geworden gewesen. Und das ist er. Bei Cisco selber war ich immer für den Webex Bereich zuständig und der Gründer von Zoom ist der ehemalige Entwicklungsleiter von Webex. Also das ist und der die Anschubfinanzierung für Zoom ist gekommen von dem ehemaligen Merger und Acquisition Chef von Cisco. Der hat uns also ein Budget zur Verfügung gestellt von 100 Millionen und hat eine Presseerklärung herausgegeben, hat gesagt, naja, das sind 10 % von Zoom und dann hat die Presse daraus gemacht. Naja, das ist 1 Milliarde Milliarden Firma. Heute sind wir eine 100 Milliarden Firma an der Börse. Wow. Ja, vielen Dank dafür. Die Hintergrundinformation perso schließt sich dann auch der Kreis von Bahn bis hin tatsächlich zu Zoom. Hinter euch liegt natürlich eine fantastische und auch spannende Reise, insbesondere in den letzten anderthalb, zwei Jahren. Und genau darüber und sicherlich auch noch über viele spannende andere Themen wird mein lieber Kollege Shahab, der schon in den Startlöchern steht, entsprechend mit dir in unserem Q&A Talk sprechen, lieber Peer. Insofern wünsche ich euch beiden jetzt ganz viel Spaß hier auf der Mainstage. Chahap, du hast das Wort Rock on. Sehr schön. Ja, herzlichen guten Morgen, lieber Pierre. Das waren ja schon einige deep Insights, würde ich sagen. Amna Und wie sich der Kreis dort geschlossen hat, sind wir dein erster Zoom Call heute? Nein. Okay. Okay. Das heißt, du. Du startest schon sehr früh in den Morgen mit Zoom. Na ja, sagen wir mal, das ist nicht jeden Tag so oben. Es ist eher so So ist eine amerikanische Firma. Nee, heute war das so, ich hatte noch einen Call mit einer Bank in Russland. Und die arbeiten halt ein bisschen früher, Die fangen um 9:00 an und das ist bei uns dann halt 7:00. Aber ich war um 8:00 da. Sehr schön. Du bist ja eben schon, muss man sagen, tief eingestiegen. Sprechen wir doch einfach mal über das Wachstum der letzten Monate. Der letzten Jahre. Während der Pandemie zoom ja, quasi. Ich finde, dieses Wort ist auch nicht überspitzt explodiert. Es gibt mittlerweile das Verb zoomen. Ja, das wird auch in meinem Freundeskreis immer häufiger genutzt. Finde ich ganz, ganz spannend. Was war für dich die größte Challenge dieses Unternehmen? Und ich glaube, es gibt nicht viele Unternehmen da draußen, die innerhalb dieser Kürze der Zeit so rasant und explosionsartig gewachsen sind wie Zoom. Was war für dich die größte Challenge, dieses Wachstum mitzugehen, mitzuhalten? Also ich glaube, das war der Arbeitsaufwand selber. Wir hatten 10 Millionen User, also tägliche Zugänge zu unserer Plattform. Wir betreiben ja 17 Data Center, die miteinander verbunden sind. Das war so 10 Millionen Participants wird das auch oft in der Presse genannt. Das stimmt nicht so ganz, weil ein Participant könnte auch mehrfach gezählt werden, wenn man mehrere Meetings am Tag hat. Also es sind in Wirklichkeit Zugänge zu den Datacenter. Nach 10 Millionen Anfang Januar letzten Jahres und plötzlich im März waren es oder April waren es schon 300 Millionen. Das ist natürlich für die Infrastruktur total belastend. Da müssen wir sofort was dazu buchen und dann kriegst du auch keinen Rabatt bei Amazon, wenn du so über Nacht was dazu buchen musst. Wer das genauer betrachtet hat und Netflix Kunde ist, der wird dann auch festgestellt haben, dass da mal Emails rausgingen von Netflix. Das war auch in der Presse, dass HD abgedreht werden wird. Und das lag auch mit an uns, weil der platte der Plattform run auf die Datacenter, die von Amazon betrieben werden, war so groß bei uns, aber auch bei Netflix, dass die auch nicht hinterhergekommen sind. Es gab Tage, wo bei uns die interne Berechnung war, dass wir bis zu 800 neue Server hätten aufstellen müssen bei uns, wenn wir das nicht dazu gebucht hätten. So schnell kann gar keiner liefern, so schnell können wir gar nicht aufbauen. So viele Leute haben wir nicht.Richtig. Und dann sind da eben auch der Personalbedarf ist immens in dieser Zeit gewesen, einfach die Anfragen überhaupt alle zu bearbeiten. Es geht ja nicht jeder auf unsere Webseite und kauft online das machen immer noch wahrscheinlich 25% der Kunden. Die Herausforderung ist, glaube ich, eher so was wie, dass man dann auch eine Work Life Balance hinkriegt und das auch hinkriegt für die Mitarbeiter, dass man die motiviert, am Wochenende nicht zu arbeiten. Da sind natürlich welche bei, die arbeiten am liebsten sieben Tage die Woche, weil die alle denken, sie werden Millionär in der kurzen Zeit. Das ist so in einer bestimmten Generation und das ist spannend. Das spannendste Miterlebnis, natürlich haben da auch die Leute gehabt, die Depressionen verfallen sind zu Hause. Wir haben tatsächlich Langzeitausfälle gehabt während der Zeit und andersherum gesehen, wir haben natürlich, vielleicht hatten wir, als ich bei Zoom angefangen habe, waren wir 600 Leute, heute sind wir über 5000. Da sind über zweieinhalbtausend dieser Leute sind komplett über Zoom angeworben worden, haben also bis zu fünf Bewerbungsgespräche über Zoom gemacht, so wie wir jetzt. In einem Zoom Call sind die gewesen, haben fünf davon gehabt, dann haben die den Vertrag nach Hause zugeschickt bekommen, haben den über DocuSign unterschrieben und haben dann ein Onboarding mitgemacht. Wir nennen das Bootcamp. Das hat vielleicht zwei, drei Wochen gedauert. Die haben doch nie andere Leute von Zoom gesehen. Ich war gestern in Dortmund am Phönixsee und da habe ich zum ersten Mal unsere Channelmitarbeiterin getroffen. Die hat im Februar letzten Jahres angefangen, glaube ich. Die hatte ich vorher schon mal gesehen. Ich kenne die von früher, die hat bei einem Wettbewerber gearbeitet. Aber während jetzt der Zeit bei Zoom habe ich sie gestern zum ersten Mal gesehen, face to face. Spannend. Spannend vor allem, dass ihr das Onboarding komplett remote durchgeführt habt, was ja auch zu eurer DNA wahrscheinlich sehr, sehr gut passt. Ohne Frage. Wir haben alle Büros gekündigt, wo es möglich war. Das muss man auch sagen. Wir hatten sehr viele Rework Büros. Wir haben so eine Company Policy überall da, wo wir weniger als 50 Mitarbeiter haben. Da bieten wir im Grunde genommen erstmal an, um zu gucken, bei Rework beispielsweise, um zu gucken, wie sich das Wachstum in der Gegend entwickelt. Und dann die Büros kann man auch alle relativ schnell kündigen. Und das haben wir dann auch gemacht. Wir haben auch alle Incentive-Reisen abgesagt. Zu Kunden gehen wir eigentlich im Augenblick auch nicht so gerne. Die nächste große Veranstaltung, die wir in Deutschland besuchen werden, ist die Digital X in Köln. Konsequent, konsequent auch im Rahmen der Pandemie. Pierre, video is a new voice. Wenn wir mal so einen Blick auf euren Aktienkurs werfen, seid ihr der absolute Liebling an den Aktienmärkten gewesen. Seid das vielleicht immer noch? Die Erwartungen an die Zukunft sind aber natürlich extrem bullisch, muss man sagen. Wahnsinnig gewaltig, weil ihr natürlich einen wahnsinniges Wachstumsprozess hingelegt habt. Wie geht ihr mit diesem Druck? Und da gibt es ja durchaus Druck, auch durch die Aktionäre. Da ist ja eine gewisse Erwartungshaltung auch vorhanden. Disclaimer: Ich bin auch Aktionär, Kleinstaktionär. Wie versucht ihr, systemisch hier weiter zu innovieren, zu wachsen und mit dieser Drucksituation umzugehen? Also das ist eine super Frage, weil wir merken selber, dass wir mit unserem eigenen Know how, mit unseren eigenen Ideen und vor allen Dingen mit unseren eigenen Entwicklungskapazitäten sofort an Grenzen stoßen, mit dem, was wir alles gerne machen würden. Das hat dann schon vor längerer Zeit eigentlich dazu geführt, dass wir in der Firma die Entscheidung getroffen haben, wir gehen weg von der Killer App, die wir im Videobereich sind, zur Plattform. Wir sind jetzt ein Plattform Player mittlerweile. Wir selber sehen uns sowieso als UCAS Anbieter, also für die, die draußen sind oder nicht aus diesem Umfeld kommen. Das heißt, Unified Communication as a Service. Das beinhaltet eigentlich mindestens vier Komponenten. Davon ist eine Video, die zweite ist normalerweise Chat und die dritte ist normalerweise Telefonie, Phone und die vierte ist normalerweise Contact Center. Das ist so der Überbegriff für Unified Communication as a Service. Wenn das aus der Cloud kommt, ist es noch was Besonderes. Wir zum Beispiel hatten nie ein Contact Center. Wir haben das selber versucht zu entwickeln. Das haben wir ehrlich gesagt nicht hingekriegt. Da sind wir auch nicht so gut drin wie die Spezialanbieter. Und genau in dem Bereich haben wir dann eine Akquisition angekündigt. Eine relativ große auch, nämlich die Firma Five9. Dazu muss man auch wieder sagen, das ist kein Zufall. Der CEO von Five9 heißt Rowan Trello. Das war früher mein Chef bei Cisco. Und das war der Nachfolger von Eric Yuan bei Cisco. Eric Yuan ist der CEO von Zoom. Also die kennen sich alle. Und auch da wieder die Investoren kennen sich alle. Das wird uns sicherlich helfen. Da bin ich sehr überzeugt. Bei den Großkunden, die Contact Center brauchen, das wird uns nicht helfen bei den Privatusern. Das wird uns nicht helfen bei den Universitäten und Schulen, die wir im Augenblick betreuen. Es wird uns helfen bei denjenigen, nehmen wir an, wir wissen es selber, wenn wir irgendwo anrufen und ein Contact Center hören, auf der anderen Seite, dass da weltweit Verbesserungspotenzial ist. Sagen wir es mal so. Okay, das heißt, ihr versucht ganz bewusst, euren Business Case stärker zu diversifizieren, neue Profit Center, neue Business Cases aufzubauen und aber gleichzeitig auch anorganisch zu wachsen. M A Geschäft hast du gerade angesprochen. Das heißt, dieses wahnsinnige Wachstum, was letztes Jahr größtenteils organisch stattgefunden hat, jetzt weiter zu beschleunigen über anorganisches Wachstum. Vielleicht sollte man noch herausstellen, dass wir wir merken natürlich, Entwickler sind teuer, Programmierer sind teuer. Und in USA ist z. B. Der Bedarf nach Übersetzungen eigentlich null. In Europa ist der Bedarf an Maschinenübersetzungen, Maschinen Translation, MT ausgedrückt, sehr hoch. So haben wir uns dann irgendwann entschieden, auch in Deutschland ein ... Deutschland ist irgendwie der wichtigste Markt im Augenblick in Europa für uns.Auch in Deutschland eine Akquisition zu machen. Und zwar haben wir die Firma Kites übernommen. Das steht im Grunde genommen für KIT, steht für Karlsruher Institut of Technology und das ist eine Ausgründung. Und die haben sich schon seit langem mit maschineller Übersetzung im Meeting beschäftigt. Das müsste man sich also so vorstellen: Wenn wir diese selbe Konferenz hier international anbieten würden, könnten sich Leute, die zum Beispiel Untertitel sehen wollen in anderen Sprachen, könnten dann einfach ihre Language Preference einstellen und können dann praktisch die Übersetzung simultan von uns beiden sehen. Ja, das ist ein riesen Bedarf. Da ist gerade auch ein riesen Vertrag geschlossen worden beim Europäischen Patentamt. Das kann man sich schon googeln. Die haben ja dieses Problem, dass bevor Patente angemeldet werden, müssen diejenigen, die das anmelden, eine Patentrecherche machen. Das ist Pflicht, damit nicht zu viel Arbeit beim europäischen Patentamt landet. Sie müssen also nachweisen, dass sie eine Patentrecherche gemacht haben. Und das müssen sie natürlich, können sie eigentlich nur in ihrer Landessprache machen. Da gibt es natürlich Helfer beim Europäischen Patentamt. Der Hauptsitz ist in München. Und die machen das mittlerweile alles über Zoom. Klar, die können nicht erwarten, dass da während der Pandemie so ist das Projekt entstanden. Die können nicht erwarten, dass die Patentanwälte mit deren Erfindern dann alle nach München reisen. Das machen die alles online. Zwei Außenstellen, eine in Wien, eine in, ich glaube, Maastricht, auf jeden Fall in Holland irgendwo am Wasser. Ob Maastricht, das weiß ich nicht. Kann auch Den Haag gewesen sein. Weiß ich nicht mehr so genau. Auf jeden Fall, da gibt es auch der CIO dann so, da gibt es eine Pressemitteilung schon für. Kann man sich super angucken, super beschrieben. Das ist ein wahnsinniger Business Case. Und das wird bei ganz vielen Online-Konferenzen jetzt kommen. Das wird bei ganz vielen Hearings kommen und es gibt auch schon die ersten Fernsehshows, wo das ausprobiert wird, in Amerika natürlich. Und in Australien gibt es schon die erste Fernsehshow, wo sie das mit probieren. Cool, cool. Das heißt, das Thema Simultanübersetzung über Subtitles wird ein Product Feature und ist auch ganz, ganz klar auf der Roadmap von Zoom. Ja, wird auch vorgeführt. Hier sieht man oben, nein, da oben, nein, da oben, nein, da oben. Zoomtopia, das ist so eine Veranstaltung, die wir selber machen. Genau. Genau. Das machen wir. Wir machen selber so eine Veranstaltung, ähnlich wie eure. Wir haben letztes Jahr, als das noch live war vor Ort, ich bin einmal in San Jose da gewesen. Da waren da vielleicht zwei, drei tausend Leute, vielleicht vier tausend, weiß ich nicht. Letztes Jahr waren da schon fünfundfünfzig tausend. Und so viel Anmeldung haben wir jetzt auch schon. Jetzt wollen wir mal sehen, wie viele da kommen. Da wird das vorgeführt. Stark, stark. Sehr schön, Pierre. Da freuen wir uns drauf. Du hast gerade schon angesprochen im Intro, dass ihr während der Pandemie unheimlich starke Kapazitäten seitens Amazon mit hinzubuchen musstet. Bis zu achthundert Data Center rein theoretisch. Achthundert Server in einem Data Center. Okay, achthundert Server in einem Data Center. Sprechen wir so ein Stück weit über die technologische Skalierbarkeit. Ihr habt ja eine strategische Zusammenarbeit mit AWS, Amazon. Ist das Thema Multi-Cloud für euch relevant, weil ihr euch natürlich schon in so einen gewissen, ich nenne das mal Vendor Lock-in begebt? fragezeichen. Und vielleicht noch eine erweiterte Frage: Wie sieht die Infrastruktur bei euch heute aus? Also könnt ihr wirklich punktuell so stark skalieren, wie es auch jetzt stellenweise während der Pandemie der Fall gewesen ist? Also erst mal zur Geschichte wieder ein bisschen zurück. Wir haben ja alle vorher bei Softwareunternehmen gearbeitet, dieselbe Architektur der Datencenter schon kannte, Webex, also bevor die akquiriert wurden von Cisco. Da gab es mehrere wichtige Events, wo wir genau das, was wir während der Pandemie erlebt haben, schon mal erlebt haben. Das war das erste Mal, war das bei den World Trade Centern, als sie angegriffen wurden, gab es ein weltweites Flugverbot. Aber auch der Anstieg, der war über Nacht höher, als der jetzt in Prozent gesehen, weil Webex damals sehr klein war. Es war zwar Marktführer, aber das war ein ganz anderes Niveau. Es war nicht so, dass das jeder kannte wie heute. Da war aber auch klar, dass wenn die Flugzeuge wieder fliegen, alle genauso Business machen wie vorher. Das heißt, man musste kurzfristig einen extra Bedarf schaffen können. Und darauf ist die Architektur von Zoom heute natürlich komplett ausgelegt. Der zweite große Event, den wir auch in der Vergangenheit hatten, war ein Ausbruch eines Vulkans auf Island, der dann eine Staubspur durch Europa gezogen hat, der auch zum Flugverbot geführt hat oder zum freiwilligen Nichtfliegen. Auch da war das so, dass über Nacht die Serverkapazitäten unglaublich anstiegen mussten. Bei Corona war uns sofort klar, dass das langfristig sein wird. Das heißt, wir mussten ... Bei uns ist das ja auch ein Kostenfaktor, das muss man einfach sagen. Wir wollen ja Gewinne machen. Wir sind eine Softwarefirma im Grunde genommen, die eine Plattform bereitstellt und diese Plattformbereitstellung kostet uns Geld. Wir sind kein Hersteller wie Tesla, der also auch Produktionskosten hat und Rohmaterialien. Das ist ein ganz anderer Schnack sozusagen. Natürlich liefert man sich in dem Moment erst mal an Amazon aus. Natürlich haben wir uns dann auch sofort an die Wettbewerber gewandt. Natürlich gibt es auch schon eine Presseerklärung von Zoom und Oracle, dass wir also mit Oracle zusammenarbeiten. Zufällig gibt es dann auch eine Presseerklärung von Larry Ellison, das ist der CEO von Oracle, dass natürlich die beste Plattform der Welt Zoom ist. Natürlich hat er das gesagt. Das ist sozusagen ein Quid-pro-quo-Deal gewesen. Und natürlich, wenn wir jetzt alle verreist wären zur President's Club oder Chairman's Club oder wie man das auch immer nennen mag, dann wären wir alle auf die Insel von Larry Ellison, Lanai heißt die, geflogen. Machen wir natürlich jetzt nicht. So, was heißt das denn in der Zukunft? In der Zukunft kann das auch heißen, dass wir uns mit Data Center-Anbietern, die europäischen Ursprung haben, unterhalten, weil das hat ja noch den anderen Charakter: Wir haben Kunden, im besonderen aus den Hochsicherheitsbereichen Geheimdienst und so weiter, die wollen einfach nicht, dass unsere Data Center bei Amazon benutzt werden. Der größte Kunde, der das öffentlich gemacht hat, der gesagt hat, er will auf keinen Fall, dass Zoom auf Amazon läuft, ist Walmart.Sie bezahlen uns, ich sage jetzt nicht, wie viele Millionen, aber die bezahlen uns ein paar Millionen dafür, dass wir eben nicht die Data Center von Amazon benutzen, weil die sehen Amazon als den Erzfeind. Was nachvollziehbar ist. Und da steht in den Verträgen ganz klar drin, welche Data Center benutzt werden dürfen und welche nicht. Also unsere Data Center Infrastruktur kann man sich runterladen als PDF, ist überhaupt kein Problem. Wir haben praktisch in jedem Land, das uns wichtig erscheint, also auch Deutschland, haben wir eigene IP Adressen Ranges in diesen Data Centern, die wir dann, wenn zum Beispiel einer einen Intrusion Test machen will – das wird natürlich vorher schriftlich vereinbart und dann auch bekanntgegeben werden. Das ist wichtig für große Unternehmen. Es gibt Unternehmen, die bei uns also große Summen lassen, aber auch große Summen bei anderen externen Firmen lassen, die dann Intrusion Tests machen, unsere Sicherheit zu überprüfen. Finde ich auch richtig so. Absolut. Das heißt, kurzfristig während der Pandemie konnte euch AWS Amazon sehr, sehr gut helfen, langfristig- Und Oracle. -und Oracle. Und im Long Term ist durchaus zumindest eine Diversifikation durchaus denkbar, sich nicht zu stark abhängig zu machen von einem Vendor. Okay, habe ich verstanden. Du hast eben auch erwähnt, ihr habt unheimlich viel neues Personal eingestellt. Da wird mich interessieren, vor allem in welchen Bereichen? Was sind so die Kerntopic Bereiche, in denen Zoom People hired? Wo habt ihr Schmerzen? In welchen Segmenten sind das? Sind das Softwareentwickler? Sind das Vertriebsmitarbeiter? Wo genau stellt ihr oder habt ihr intensiv eingestellt? Da können wir ja ganz klar sagen: Anfang letzten Jahres waren wir sehr oft in der Presse mit Herausforderungen im Security-Bereich. Die waren dadurch ausgelöst, dass wir eigentlich eine B2B-Firma sind und ein unheimlicher Ansturm von, sagen wir mal, Firmen oder Schülern oder Privatpersonen auf unsere Plattform kamen, die im Grunde genommen das, was wir als gut empfunden haben, nämlich dass man leicht auf die Plattform kommt, das hat auch Probleme gegeben. Da hat es Eindringlinge in Meetings gegeben. Das ist sehr unangenehm gewesen. Da haben wir sehr viele Leute im Bereich Sicherheit eingestellt. Da haben wir sogar tatsächlich Leute, haben wir uns beraten lassen von Facebook, ex-Facebook-Mitarbeitern, Chief Security Officer haben wir eingestellt, eine komplette Sicherheitsabteilung eingestellt. Dann haben wir eine komplette Abteilung aufgebaut, auch in Europa. Für Zertifizierung. So haben wir zum Beispiel eine BSI-Zertifizierung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, für die, die das interessiert oder nicht so genau kennen. Da haben wir eine Zertifizierung angefangen. Die kann man auch schon sehen auf den Webseiten vom BSI, die heißt dann Common Criteria. Das wird natürlich alles von Spezialisten, die so was auch können, bearbeitet werden müssen. Dann irgendwann kam wieder so ein Sturm derjenigen, die gesagt haben, man müsse nicht sich die Plattform oder die Technologie angucken, sondern die juristischen Verträge, die dort drum herum sind. Auftragsverarbeitungsverträge ist da das Stichwort oder Data Processing Agreements für die Engländer. Und dann haben wir natürlich Juristen eingestellt, eine ganze Schwemme, auch in Deutschland. Natürlich sitzen die Chefs dann in England und Irland und so weiter. Das ist auch alles super. Dann das nächste, was man dann natürlich einstellen muss, ist, wir nennen das Customer Success Manager. Das ist sozusagen Bestandskundenbetreuer. Was nützt uns der große Neuvertrieb, wenn die Kunden nicht dabei bleiben? Denn in Wirklichkeit ist es ja bei uns so, selbst wenn wir überhaupt keinen Vertrieb hätten und nichts Neues verkaufen würden und kein Kunde abspringt, würden wir auf ewig den gleichen Umsatz machen, weil die ja monatlich oder jährlich bezahlen. Das heißt, der Vertrieb ist im Grunde genommen nur dafür zuständig, das Sahnehäubchen oben drauf, den zusätzlichen Umsatz zu generieren in der Theorie, wenn wir also keinen hätten, der abspringt. Jetzt muss man also unheimlich viel investieren in Churn Manager, die verhindern, dass der regelmäßige Umsatz verloren geht. Und das sind richtig super Leute, die das machen. Sehr oft sind das Frauen, die das unglaublich gut gelernt haben, mit Kunden so umzugehen, dass sie eine Situation deeskalieren. Für die muss man wirklich eine Lanze immer wieder brechen. Wir haben sogar eine Dame im Team, die nennt sich einfach nur noch Renewal Managerin. Die springt also nur noch dann da rein, wenn das Renewal ... Wir haben meistens Abonnements, die ein, zwei oder drei Jahre lang sind, die sich nur noch darum kümmern, dass der Kunde auf jeden Fall das Abonnement nicht kündigt, weil die haben ja eine automatische Verlängerung. Man muss sich das so ähnlich vorstellen wie einen DSL-Vertrag oder einen Handy-Vertrag. Das Thema Churn Management finde ich dahingehend sehr spannend. Siehst du den Demand im Bereich Churn Management und CSM Customer Success Management dahingehend vor allem gegeben, weil der Wettbewerb sehr stark zugenommen hat und auch die Eintrittsbarriere zu einem weiteren Dienstleister gegeben ist? Nein, sehe ich anders. Jetzt stellen wir uns mal vor, was waren denn die, die über Nacht entscheiden mussten für 60, 70.000 Usern letztes Jahr? Das waren die Universitäten. Da geben wir einen besonderen Rabatt, und zwar in der Art, dass im Grunde genommen in Wirklichkeit nur die Angestellten, Professoren, Angestellten und so weiter, müssen lizenziert werden, bezahlbar. Die Studenten kriegen das einfach umsonst. Das heißt, da wird ein relativ kleiner Vertrag geldmäßig geschlossen, gemessen an der Meiste der User. Und gerade in Berlin, Humboldt-Universität, TU, Beuth-Universität, die haben über Nacht entschieden, Zoom einzusetzen. Die hatten alle schon Erfahrungen mit anderen Plattformen. Die haben auch alle schon eigene Plattformen aufgebaut gehabt. Die haben auch alle Erfahrungen mit dem Videoplattform des DFN. Also das heißt, die kommen nicht aus dem Nichts. Sie wissen genau, was die machen. Die haben eigene CIOs, die haben eigene juristische Abteilungen, die wissen genau, was die wollen und die wissen genau, welche Last die haben müssen und welche Last die kriegen werden. Und jetzt stellen wir uns mal vor, die Pandemie wäre in einem Jahr vorbei. Dann haben wir natürlich Angst, dass die kündigen. Weil allein in den ersten sechs Monaten letztes Jahres haben über 350 Universitäten bei uns Verträge abgeschlossen. Wenn wir uns mal vorstellen, die sind nicht alle so groß wie diese riesen Universitäten Bochum und Köln und ...Denn sind ja auch einige Universitäten dabei, die haben sehr lautstark gesagt, dass sie Zoom suchen, zum Beispiel die Münsteraner Universität, die hat ja sogar eine eigene Case Study aufgebaut. Hier, ich sehe, ich lebe in Wuppertal, da gibt es auch eine eigene Case Study. Dann hat in Nordrhein-Westfalen, das ist ja das Land, wo die meisten Studenten in Deutschland sind, die haben einen eigenen pädagogischen Beratungszentrum im Grunde genommen aufgemacht, wo ein Professor für Jura die Verträge mitgestaltet hat. Und jedes Mal, wenn was Neues kam, zum Beispiel Schremms zwei, hat er sofort was geschrieben. Der heißt Professor Höheren. Und der sitzt natürlich in Münster. Der hat das super unterstützt. In Bayern haben die auch sofort einen Stab aufgebaut, damit die Universitäten alle sozusagen datenschutzkonform sofort Zoom einsetzen konnten. Okay, das heißt, für dich ist es eher eine Bedarfskomponente, Share Management einzusetzen und nicht unbedingt die des Wettbewerbes. Du hast gerade schon über Security gesprochen, dass ihr dort unheimlich stark gehired habt. Jüngst habt ihr euch geeinigt, fünfundachtzig Millionen für Vergehen im Bereich Security und Privacy zu zahlen. Wo viel Licht ist, ist zugegermaßen ja auch immer ein bisschen bekanntlich Schatten. Wie seid ihr denn jetzt mit euren Problemen im Bereich Security und Privacy konkret umgegangen? Also ist das jetzt ein Manfa? Also das Wichtigste ist ja, dass man da sehr offen mit umgeht. Das haben wir auch versucht, so offen wie möglich zu machen. Und in dem Fall, ich kann das kurz in den Hintergrund erklären, was da passiert ist. Wir sind ja immer davon ausgegangen, man muss einfach den Zugang so leicht wie möglich machen. Und da haben wir auch erlaubt, letztes Jahr, dass jemand mit seinem Facebook-Login oder mit seinem Google-Login praktisch sich auf die Plattform Zoom einloggen kann. Natürlich werden dann Daten ausgetauscht zwischen Zoom und Facebook. Wir sagen ja, dass wir niemals Daten zu Werbezwecken verkaufen. Das steht in unseren Statuten drin. Wir machen das Geld mit einer monatlichen Gebühr. So, und das steht natürlich im Widerspruch dazu, weil theoretisch hätte ja Facebook jetzt sagen können: „Ich weiß, dass derjenige, der das gemacht hat, der hat einen Zoom-Zugang, also kann ich dem ja irgendwas im Zoom-Umfeld anbieten, im weitesten Sinne. Hardware für einen Video-Endpunkt oder so was. Bei Google genau dasselbe. Und da haben die sich natürlich berechtigterweise nicht nur aufgeregt, sondern die haben Anwälte eingeschaltet, die bezahlenden Kunden, muss man dazu sagen. Und das ist jetzt so, die werden ihr Geld zurückkriegen. Um den Betracht geht das. Da gibt es also eine Kanzlei, die sich darum kümmert, dass die Gelder gerecht verteilt werden. Das heißt, habe ich immer noch über Google und Facebook die Möglichkeit, mich per Single Sign-on anzumelden oder? Nein. Die Funktionen sind drauf? Nein, die haben wir dann abgeschaltet. Haben wir schon April letzten Jahres wieder. Hat das einen Impact gehabt bei euch? Nein. Welchen Impact soll das haben? Das verstehe ich jetzt noch nicht. Nein, Impact in Form von Anmeldebarrieren. Wenn ich eine SSO anbiete, ist die Anmeldung vielleicht etwas entspannter? Na ja, im Grunde genommen ist es ja so, dass die Firmenkunden ein SSO anbieten, was genau das ausschließen soll. Wir haben dann praktisch mehr SSO-Single-Sign-on-Möglichkeiten angeboten für die Firmenkunden. Verstehe. Okay, das heißt, die Funktionalität gibt es so in der Form dann zumindest auf diese beiden Plattformen? Nein, auf die beiden Plattformen nicht mehr. Eigentlich überhaupt keine. Wir sagen also einfach, du musst dein eigenes Firmenblock innen benutzen, bei den Privatkunden natürlich nicht. Ich verstehe. Aber die zahlen ja auch nicht. Also das ist jetzt wieder zweischneidiges Schwert. Pierre, du hast gerade Facebook angesprochen. Facebook dringt ja seit einigen Jahren auch durch die Übernahme von Oculus sehr, sehr stark in den Bereich VR ein, prägt ja auch diesen gesamten Markt, muss man ganz klar sagen, und nutzt natürlich neben seinem eigenen Software-Ökosystem auch Hardware-Komponenten. Ist Virtual Reality für dich, für euch eine Bedrohung im Bereich Videoconferencing, weil die Experience dort gegebenenfalls noch mal einen Tacken besser ist, als dieses klassische Videoconferencing, was wir hier durchführen? Kann man im Grunde genommen durch Zahlen ein bisschen untermauern. Es ist noch keine Bedrohung und wir sehen auch noch nicht, dass die Wachstumsrate plötzlich exponentiell nach oben geht. Wir sehen auch nicht, dass jetzt ein signifikanter Teil, also mehr als 1%, der Teilnehmer sich über Virtual-Reality-Endpunkte, das wäre zum Beispiel eine Brille, ein Okulus, in die Konferenzen einwählt. Das sehen wir auch noch nicht. Das heißt, der Klassiker, die klassische Einwahl ist genau die, die wir jetzt auch haben. Vielleicht mit einem virtuellen Hintergrund wie ich. Und dann gibt es noch die Leute, die eine Augenklappe benutzen oder so und das irgendwie dann lustig finden oder eine andere Frisur sich aufsetzen oder sich jünger machen. Das geht ja auch alles mittlerweile. Das sehen wir eher am Wachsen, also den Einfluss der uns bekannten Social-Media-Komponenten. Das sehen wir stärker am Wachsen. Was aber nicht heißt, dass das nächstes Jahr nicht genauso ist. Das kann also durchaus sein. Vielleicht gibt es da einen Preis-Drop und plötzlich ist das wieder super attraktiv. Es ist ja auch so, das kostet immer alles Geld. Nicht jeder kauft alles mit, nicht jeder macht jeden Trend mit. Also ich weiß, dass ich mir irgendwann mal vor anderthalb Jahren so einen Clubhouse-Account geholt habe und da irgendwie dreimal mitgemacht habe oder vielleicht auch 30 mal, aber dann ist das wieder runtergegangen. Dann habe ich es nicht mehr gemacht. Oder ich habe drei Kinder, eins davon hat ganz oft Hausparty benutzt, also habe ich das auch mal benutzt. Ich habe das echt nicht oft benutzt. Ich habe dann lieber Webex und Zoom benutzt. Das heißt, stand heute seht ihr da noch keine Bedrohungen. Die Price Drops gab es ja schon. Die Hardware ist ja nicht mehr unheimlich teuer, aber für mich total nachvollziehbar. Du hast eben, Pierre, auch darüber gesprochen, dass ihr euch mittlerweile als Plattform seht. 2020 haben wir wirklich einen astronomischen Höhenflug, unter anderem durch Plattformen wie HopIn beispielsweise erlebt. Wir setzen heute beispielsweise nicht auf HopIn, wir setzen auf Join Balloon, einen Wettbewerber. Erzähl uns mal von euren Bemühungen on Zoom. Ja, also das ist eine super Frage, weil im Grunde genommen in jeder Branche ändert sich irgendwas. Nehmen wir mal die HR-Branche, Recruitment, habe ich ja schon erzählt, da wurden also plötzlich die Leute alle über Zoom-Meetings und nicht mehr in die Firmen eingeladen. Jetzt gibt es da die großen Events. Euer Event ist ja theoretisch, wenn wir jetzt.Corona nicht hätten, kann das in Bielefeld beispielsweise stattfinden und ist, glaube ich, auch dann ein normales Format. Da seid ihr ja nicht die Einzigen. Da sind ganz viele andere Eventveranstalter. Mir fällt sofort Euroforum ein vom Handelsblatt. Die mussten sich alle irgendwie verändern. Die hätten das, glaube ich, ohne Corona alle nie gemacht und auch ihr hättet diese Konferenz nicht ohne Corona virtuell gemacht. So, jetzt gibt es da ganz viele Anbieter. Hopin ist nur einer davon aus meiner Sicht. Da gab es sogar einen Börsengang letztes Jahr in dem Bereich, und zwar die Firma On24, die zwar viel älter ist, aber die sind an die Börse gegangen und haben richtig viel Kapital eingesammelt. Ich bin auch sicher, dass die eine höhere Nutzung haben als Hopin, und zwar eine erheblich höhere, weil die schon so lange am Markt sind und weil die so ein Spezialgebiet abfackeln, nämlich Investorenkonferenzen, Investoreninformationen, One zu Supermani und dann eben noch ein geordnetes Question-and-Answer-System haben. Wir machen das auch. Wir machen auch unsere eigene Veranstaltung, so ein Popier über so eine Plattform. Wir nennen das, wie gesagt, Zoom-Events. Dazu kommt dann, das ist eine sehr stark B2B-große-Mengen-Plattform. Wir haben Kunden, die haben da 200, 300.000 Leute drauf in einem Eventstream über zwei, drei Tage. Jetzt On Zoom ist im Grunde genommen eine Vertriebsplattform für Einzelkämpfer, zum Beispiel, die Stretching-Kurse anbieten wollen, die religiöse Kurse anbieten wollen, Weiterbildungskurse anbieten wollen und die eigentlich gerne wollen, dass wir uns den Geldeinzug kümmern, dass wir im Grunde genommen mit die Werbeplattform dafür sind. Man kann auf die Plattform rausgehen und sagen: „Ich möchte jetzt morgen an einem Kurs teilnehmen, Spagat zu lernen als Frau beispielsweise. Komme ich gerade drauf, weil meine eine Tochter das anbietet. Oder ich kann dort im Grunde genommen alle Sachen, die ich vorher in einem Raum, in einem Studio gelernt habe, kann ich da dann auch anbieten, kann dafür einen Preis nehmen und gebe dann einen Minimalbetrag an Zoom ab, prozentual, und schon habe ich meine eigene Eventplattform, ohne dass ich jetzt großer Eventkunde von Zoom geworden bin. Also im Grunde genommen sind das wie Webinaire, muss man sich das vorstellen, die aber auf der Zoom-Plattform beworben werden. Habe ich verstanden. Bedeutet, für euch ist das Thema Plattformbusiness – hast du ja gerade auch eingangs erwähnt – ist ein essentielles Thema, was ihr jetzt auch weiter aus arbeiten werdet. Was kannst du uns denn da für die Zukunft an Prognose vielleicht oder auch an Zukunftsbild geben? Wie kann ich mir die Plattform von Zoom am Ende vorstellen? Ich habe verstanden, wenn ich einen Yoga-Kurs anbieten möchte und damit Geld verdienen möchte, seid ihr ein guter Player, ihr übernehmt auch das Payment. So habe ich keinen Stress damit und kann das Ganze dort dann stattfinden lassen. Wie kann ich mir das ganz konkret in der Nahzukunft vorstellen, Zoom als Plattform? Ja, nehmen wir mal ein paar. In Wirklichkeit haben wir eine App-Plattform. Mittels dieser Apps kann man zum Beispiel die Hintergründe. Da gibt es jetzt eine neue Hintergrund-App. Da bietet also jemand Hintergründe an. Natürlich gibt es auch Apps oder ich kann das mal zeigen hier. Wir nennen das im Augenblick Studio Effects. Kann ich mich ein bisschen jünger machen oder ein bisschen hipper aussehen. Steht dir gut. Danke. Gut, ich mache das noch ein bisschen weniger hier so. Kann ich mich ein bisschen verändern. Da wird es mehr Sachen geben, wie man die Gesichter möglicherweise schöner macht. Und das ist natürlich branchespezifisch dann. Und da wird es für jede Branche eigene Apps geben. In Deutschland gibt es gerade ganz viele App-Entwickler, sehe ich, die einen ganz neuen Markt aufbauen. Und zwar ist das der der virtuellen, juristisch haltbaren Abstimmung für Gemeinderatssitzungen, Bürgermeisterwahlen. Da gehen auch gerade Investorengelder hin. Wir selber beteiligen uns möglicherweise sogar an einem dieser Unternehmen, aber nur so als Investment, nicht jetzt intellektuell. Und da sehe ich viel kommen. Wir wissen ja selber, dass die gerade in diesem ... Nehmen wir auch mal die Eltern Der Elternabend in der Schule, der geht ja theoretisch über Zoom zu machen. Aber wenn da eine Abstimmung drin stattfinden soll, weiß kein Mensch, wie er das machen soll. Es gibt natürlich einen Abstimmungstunnel in Zoom. Das ist aber nicht so, dass das dann praktisch, wenn da ein Jurist mitbei ist, der wird sofort sagen, das ist juristisch nicht sicher. „Es ist sowieso alles unsicher hier, wird er sagen. Und dann soll er sich lieber sicher im Corona-Umfeld aufhalten, im Klassenraum. Gut, auf der anderen Seite, da sehe ich viel am Kommen. Dann sehe ich andere Apps, sicherlich kommen im Bereich Sicherheit, im Sinne von Hochsicherheitsmeetings. Wie werden die noch mal extra abgesichert? Legt man jetzt über Zoom herüber auch noch mal einen SSL-Schlüssel oder Tunnel? Da gibt es auch die ersten Ideen, die das machen. Da gibt es auch Firmen, die das machen. Dann Anonymisierung von Teilnehmerdaten haben wir auch schon die ersten Anfragen von Militärs in Europa. Wir haben auch schon einen Vertrag in dem Bereich geschlossen. Da geht es eher darum, meinetwegen zwei Videoendpunkte, also Hardware-Endpunkte, die meinetwegen in militärischen Einrichtungen sind. Die sollen aber nicht personenbezogen sein. Und wie ruft man die untereinander an, ohne dass man weiß, wer da auf der anderen Seite sitzt? Das ist wichtig für die Geheimdienste. Okay, das heißt, das gesamte Thema Security und Compliance ist ein wichtiger Punkt. Ngos, ich bin bei einigen NGOs auch involviert und Völlig richtig von dir dargestellt. Wenn es auch um Abstimmungen geht, dann gibt es da draußen gerade nicht wirklich tolle Produkte, aber dass da natürlich die invest- Die gibt es. Ehrlich gesagt, die gibt es schon, aber die kennt kein Mensch. Okay, die machen ein schlechtes Marketing. Die sind so klein und so spezialisiert, die haben dann sofort auch einen Markt. Zum Beispiel eins in Deutschland gibt es, da geht es nur Gemeinderatsabstimmung. Ja, okay, aber das Tool in Wirklichkeit könnte man auch auf NGOs.Ja, sage ich jetzt so, das sagen die wahrscheinlich anders, aber das sage ich jetzt mal so. Das könnte gut sein, wenn die erstmal den Gemeinderatssitzungsmarkt abgreifen und den als ihren Total Addressable Markt sehen, dann sollen die das machen. Klar, klar, wenn das Framework schon mal steht. Pierre, sprechen wir nochmal ein bisschen über die Zukunft. Wir sind ja jetzt gerade auch schon in einem gewissen Zukunftsbild. Zoom als Plattform. Euer CEO hat mal gesagt Videoconferencing can deliver a better experience than personal meetings. Finde ich ja spannend. Wie siehst du das? Kann ich in Zukunft beispielsweise riechen, wenn mein Konferenzpartner, also du beispielsweise jetzt irgendwie auf einem Tisch einen Bottich Kaffee liegen hat? Oder kann ich mit Simultanübersetzung du hast es schon angesprochen Simultanübersetzung kommt. Womit beschäftigt ihr euch ganz konkret im Bereich Future of Videoconferencing? Und würdest du sagen Ja, Videoconferencing ist besser than a personal meeting. Ja, also erstmal würde ich im Augenblick auch sagen, im Augenblick ist das besser. Im Augenblick ist das einfach besser. Ich fühle mich unsicher, mit Leuten zusammen in einem Raum zu sitzen, wo ich nicht weiß, was für einen Corona Hintergrund die haben. Und ich habe auch keine Lust, die zu fragen Bist du zweimal geimpft? Und bei der und bei der Digital X beispielsweise, da werden die, da werden die ganz klar machen, du musst kannst. Uns ist das egal, ob du zweimal geimpft bist oder genesen bist, Du musst trotzdem einen Test machen. Da habe ich keine Lust. Ich habe keine Lust, jeden Tag einen Test zu machen und dann verlangen sogar einen PCR Test. Das ist nicht meine Welt. Also da bin ich lieber zu Hause. Mach das so wie jetzt hier. Das finde ich auch gut so wie das jetzt ist. Das ist für den Zeitpunkt jetzt und ich lebe im Jetzt und ich lebe nicht in der Zukunft. Ist das erstmal so das Beste, was es gibt. Was würde ich mir in der Zukunft wünschen? Dass es Erik Juan gewesen, der das zuerst gesagt hat mit dieser Experience, dass man möglicherweise auf der anderen Seite den Kaffee riechen könnte. Das kommt aus einem Background der sogenannten Telepresence Technologie, die aber sehr teuer ist. Wo also Unternehmen Räume aufgebaut haben, in denen dieselbe Wandfarbe ist, derselbe Fußboden, dieselben Tische, dieselbe Temperatur, damit die Leute nicht der eine Pullover anhat und der anderen Tshirt. Dieselbe Luftfeuchtigkeit, dasselbe Licht. Und dann da drin eine Videokonferenanlage aufgebaut haben, die dann tatsächlich auch über mehrere Winkel geht, mehrere Mikrofone hat, so dass ich in die Richtung spreche. Der andere, der an dem virtuellen Tisch sitzt, in der Richtung dann eben auch das hört aus einem Lautsprecher, der aus der Richtung kommt. Gab es damals für 38181054 Teilnehmer usw mit mehreren Reihen. Das macht man mittlerweile alles virtuell. Es ist zu teuer, das aufzubauen und die Leute sehen nicht mehr ein, da riesige Räume aufzubauen, die da 1 Million Kosten pro Raum wegen der Architektur und der Raumumänderung. Natürlich, wenn wir so weit kommen, dass wir Düfte ausspucken könnten, ausspucken lassen können, werden wir das machen. Die Technik haben wir aber noch nicht entdeckt und die werden wir auch nicht entwickeln. Wir werden die Software dafür bereitstellen. Sobald aber der irgendeiner der Anbieter für Düfte soweit ist, dass man remote Düfte ausspucken kann, ausspritzen kann, dann werden wir das einbauen. Auf jeden Fall. Es gibt ja schon Duftspender. Jetzt müssen die nur noch richtig ans Internet angeschlossen werden und dann kann man sich auch vorstellen, dass das funktioniert. Wir wissen ja schon, man kann Zoom über Alexa steuern, das geht auch schon. Ja, Alexa start my Meeting funktioniert schon, wenn man das so eingerichtet hat. Wir haben neulich ausprobiert Alexa start my Bildschirm Sharing sozusagen auch mute myself. Ja, es gibt ja schon die ersten T Shirt, wo draufsteht Your an your muted. Ja, absolut. Okay. Das heißt, ihr wartet noch ein bisschen auf den Hardware Stack und von der Softwareseite siehst du da erstmal keine großen Probleme. Du hast, du hast five nine eben schon mal angesprochen. Die habt ihr für für 15 Milliarden US Dollar gekauft. Das ist ja jetzt eine stattliche Summe. Erklär uns mal so ein bisschen über die Hintergründe der Acquisition und was sich da. Erstmal haben wir die nicht gekauft, sondern wir haben angekündigt, dass wir die kaufen wollen. Okay, da liegt er dann erstmal den behördlichen Checks. Okay, das heißt, ihr habt angekündigt. Ihr habt angekündigt, sie kaufen zu wollen. Was könnte sich dann rein hypothetisch ändern für euch im Rahmen dieser Acquisition? Genau. Also erstmal ist es so, dass die Firmen weiterhin parallel unabhängig voneinander arbeiten. Wir sind auch keine Wettbewerber, sondern wir sind Markttier. Wir sind. Aus Sicht des Kunden passen wir gut zusammen und das wollen wir auch. Was der Kunde nicht mag, ist praktisch für was er sieht als eine Lösung, zwei Verträge abschließen zu müssen. Er möchte natürlich beide in die Haftung nehmen und in Wirklichkeit nur eine dann in Haftung nehmen müssen, wenn es mal zu Problemen kommen sollte. Man möchte in Wirklichkeit auch nur eine Rechnung haben. Das ist natürlich genau das, was wir machen wollen. Wir wollen, dass das ein ganz normales Produkt wird. Also wir haben schon immer den Wunsch gehabt, Contact Center, ein Cloud Contact Center selber zu entwickeln. Haben wir nicht hingekriegt und würden wir auch nicht so schnell hinkriegen, wie jetzt über die Akquisition möglich. Und das ist der Marktführer in dem Bereich. Ganz klar. Es ist nicht der Marktführer im Contact Center, sondern der Marktführer im Cloud Contact Center passt super zu uns und ich freue mich auf die ersten Kunden, die wir dann damit angehen können. Contact Center ich glaube, das ist jedem klar, was das ist im weitesten Sinne. Wenn man also bei der Deutschen Telekom oder so anruft und dann wird man automatisiert ein paar Fragen gestellt, um dann praktisch zur richtigen Antwort zu kommen. Das ermöglicht im Grunde genommen ein Contact Center. Das ist viel komplizierter, als die meisten Leute sich das vorstellen. Weil das Ganze muss natürlich in Wirklichkeit auch immer eine Integration in die CRM Systeme, also in die Kundenbindungssysteme schaffen, damit man weiß, wie oft der schon angerufen hat usw. Das muss natürlich dann auch alles im Contact Center hinterlegt sein. Dann sind sofort die Fragen wie lange dürfen die warten? Müssen die Daten gespeichert werden? Wie lange sollten die Daten gespeichert werden? Absolut absolut ja. Das Thema Contact Center hatten wir die Tage auch noch mal unter dem Aspekt Bots und Messenger Marketing. Pierre wir haben nicht mehr allzu viel Zeit. Wir haben aber noch zwei kurze Fragen für die Entrepreneur unter unseren Zuschauern. Wir haben einiges an Entrepreneuren in der Crowd, in der Audience. Wenn ich heute ein Unternehmen.Im Bereich Videogeründenwürde, sollte das idealerweise in welchem Wachstumssegment sein? Also ich würde abraten, das in dem Hardwareumfeld zu machen. Da gibt es auch gerade viele Gründungen. Da sehe ich das so, dass das alles ins commodity mäßige abfällt. Und sobald einer der ganz Großen, da gab es auch schon Produkte, nehmen wir mal an Samsung oder so, sobald einer von denen sagen wird, Mensch, der nächste Fernseher will irgendeine Kamera oben drin haben und wird eine Soundbar mit drin haben und wird eine Zoom Applikation mit da drin haben, dann ist der Markt noch mal komplett umgedreht. Könnte auch bank und ohlassen sein. Ich habe jetzt zufällig Samsung genommen. Die haben aber schon so ein Produkt einmal rausgebracht, haben das aber nicht richtig verbunden gekriegt, weil sie das samsung spezifisch machen wollten, sodass nur die Samsung Fernseher sich untereinander unterhalten können. So habe ich das jedenfalls verstanden, das Produkt. Dann könnte ich sozusagen Fußball gucken. Gestern Abend hätte ich denn Fußball gucken können mit meinen Kumpels. Wir sitzen aber alle vor unseren eigenen Rechnern, sind aber in einer Zoom Konferenz mit drin. Die Produkte gibt es schon im Grunde genommen, ist aber auch noch nicht so richtig in der Vermarktung. Das ist technisch alles schon möglich. So, und genau in dem Bereich glaube ich, in dem Softwarebereich, der dazu gehört, verschiedene Services, die uns im Augenblick noch als unverbindbar vorkommen, zu verbinden, da glaube ich, wird es einen riesen Innovationsschub geben. Okay, letzte Frage, Pierre. Also Fernsehen, und damit meinte ich Fernsehen und Videokonferenzen wird zusammenwachsen. Es wird auch der Einkaufsprozess und Verkaufsprozess mit Videokonferenzen zusammenwachsen. Also nach dem Motto, ich kaufe mir eine neue Badezimmereinrichtung, bin Architekt oder bin Privatuser und gehe auf eine Webseite, klick die Sachen an und kann dann sofort in ein Videomeeting, wo mir der Installateur sagt, worauf ich achten muss und mir natürlich dabei mehr Produkte verkauft. Verstehe. Vielen Dank, Pierre. Letzte Frage mit der Bitte um eine kurze Antwort. In vielen Teilen der Welt ist ja Videotelefonie durch die schlechte Anbindung, nicht vor einer Hardware etc. Nicht möglich. Wie trägt Zoom konkret dazu bei, diese Zielgruppen auch noch zu erschließen? Ja, das ist eine gute Frage, weil das ist im Grunde genommen eine Frage nach der Qualität der Plattform, nach der Qualität der Programmierung und der verwendeten Bandbreite am Ende. Also die Videokonferenzen, die haken. Die haken ja nicht weil die Software schlecht ist, sondern die haken, weil die Bandbreite nicht da ist. Das kann der Upload sein, das kann der Download sein, es kann aber auch Ports sein auf einer Firewall. Also geht es darum, das Bild, das sind Komprimierungsverfahren, so komprimiert wie möglich mit so wenig Bandbreite wie möglich zu betreiben. Bei den Großunternehmen geht es so weit, dass die testen, wie viel Bandbreite die brauchen bei den einzelnen Videokonferenzen. Das ist für uns zum Glück ganz gut, weil wir da im Augenblick immer als die Besten bei rauskommen. Jetzt gucken wir uns mal an, welche Projekte gibt es gerade weltweit. Jetzt nehmen wir mal an, die Elon Musk Space Satelliten sind alle da. Die sind noch nicht alle da. Sind eine ganze Menge da. Gibt es gerade eine Beta Phase und dann wird man auch auf dem Wasser, mitten auf dem Atlantik und über den Wüsten, in den Bergen wird man dann eine fette Internetleitung haben. Ich erinnere mich an Boris Herrmann, der das ist dieser Weltumsegler für die, die den nicht kennen. Ich komme aus dem Norden, deshalb verfolge ich das immer. Der hat also an der Vendée Globe teilgenommen, aus meiner Sicht war der natürlich in führender Position und der hat Zoom Meetings von seinem Boot aus gemacht, mitten im Atlantik, wo sich alle gefragt haben, wie habt ihr denn diese Bandbreite hergekriegt? Und er hatte die über Elon Musk gekriegt, in einem Beta Verfahren von diesem Satellitenverbund. Schöne Zukunft, die uns da lockt. Sehr schön. Pierre, vielen, vielen lieben Dank für diesen Talk. Es war sehr kurzweilig. Ich habe unheimlich viel gelernt. Ich hoffe der Audience hat es gefallen und ich wünsche dir weiterhin alles Gute und bis sicherlich ganz bald. Ja du, es hat mir auch richtig Spaß gemacht. Also ich sehe auch immer, wie weit wir noch weg sind von dem, wo wir hinwollen. Wir sind in der Öffentlichkeit, werden wir nicht wahrgenommen als Platformanbieter. Wir sind der Video Killer Platform Anbieter sind wir noch nicht. Wir sind der Videoanbieter für die meisten, mehr noch nicht. Wir haben tatsächlich auch in Deutschland schon Riesenkunden im Telefoniebereich, aber das interessiert keinen. Das ist alles Commodity, habe ich das Gefühl. Aber du, es hat mich sehr gefreut. Ich höre mir gleich auch noch ein paar andere Vorträge an bei euch und wünsche alle einen schönen Tag. Wunderschön. Klasse. (Upbeat Music)
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