Herzlich willkommen auch von meiner Seite. Ähm, freut mich, dass so einige aus der Mittagspause jetzt hierher gefunden haben. Ähm, wie eben schon anmoderiert, soll es heute das Thema, äh, lokales Onlinemarketing und speziell um das ganze Thema verändertes Konsumentenverhalten. Ähm, was kommt da auf uns zu? Was ist durch vielleicht auch, äh, Corona in den letzten, äh, Monaten und Jahren, muss man ja leider schon sagen, passiert? Was hat sich da geändert? Äh, wie muss man da jetzt vielleicht drauf reagieren als, äh, Anbieter des lokalen Geschäftes vor Ort? Und darüber wollen wir heute ein bisschen sprechen. Äh, quo vadis, lokaler, klar, das Geschäft, lokaler Handel, lokaler Dienstleister. Äh, wo steht der? Wie hat sich der Konsument verändert in den letzten Zeit und, äh, wie kann ich darauf reagieren? Was kann ich machen, um ihn weiter zu erreichen? Ähm, dann legen wir auch direkt los, äh, mit einem, mit einem Zitat, äh, von Jürgen Block, das ich ganz passend finde, äh, die Geschäftsführer Bundesvereinigung City-und Stadtmarketing, der sagt: „Stationarer Händel, Handel muss sich weiter anpassen. Funktioniert nur noch, wenn er persönlich service- und erlebnisorientiert gestaltet ist. Ich denke, das kann man übertragen, nicht nur auf den Handel, sondern im Prinzip auf fast alle Anbieter, die inzwischen, ähm, weiterhin Produkte verkaufen wollen vor Ort an den Konsumenten. Ähm, der Konsument ist inzwischen sehr verwöhnt, möchte man fast sagen, von dem E-Commerce, insbesondere natürlich Amazon, der sehr einfach, sehr komfortabel und sehr schnell macht, an Produkte zu kommen, aber auch an andere Dienstleister, die ja zusehend digitalisiert versuchen, auch Beratungsleistungen, Digitalprodukte bis hin zu, äh, Finanz-, Versicherungs et cetera Themen, dem Kunden möglichst schnell und einfach näherzubringen. Nächsteszu trotz, ähm, ist natürlich der lokale Standort, das lokale Geschäft, weiterhin, äh, relevant und auch wichtig. Und, ähm, man sieht hier eben auch, dass sich das widerspiegelt in einem gewissen heterogenen Konsumentenverhalten. Das ist eine Studie von Anfang letzten Jahres, aber gilt, denke ich, weiterhin. Ähm, da haben viele Menschen gesagt, dass sie inzwischen ihren Einkauf eben ins Netz verlagert haben, dass sie versuchen, äh, Waren eher dort zu kaufen als vor Ort. Natürlich auch bedingt durch die Pandemie, aber es ist sicherlich auch eine Entwicklung, die schon vorher angefangen hat. Gleichzeitig gibt es eine Studie, wo interessanterweise gerade auch die Jüngeren sagen: „Ich habe irgendwie eine stärkere Beziehung zu meinem Händler vor Ort aufgebaut, vielleicht weil ich ihn jetzt mehr wahrnehme, weil ich auch mehr zu Hause bin und wenn er um die Ecke ist, komme ich da auch mal vorbei, ähm, parallel aber trotzdem noch, äh, auch gegenüber Onlineanbietern sehr viel stärker, äh, 'ne Beziehung in irgendeiner Form entwickelt haben. Also, man sieht, der Konsument ist sich nicht so ganz einig, was er nun möchte und, ähm, vielleicht kennt das auch der eine oder andere von sich selbst. Heute kaufe ich etwas im Geschäft vor Ort, morgen bestelle ich es wieder online, weil es irgendwie gerade von zu Hause bequemer ist. Ähm, das ist sicherlich etwas, was wir weiter verstärkt sehen werden, auch wenn hoffentlich diese Pandemie jetzt irgendwann ein Ende hat. Ähm, wie reagiert da der Handel am Ende des Tages drauf beziehungsweise das lokale Geschäft? Hier ein paar Schlagzeilen aus den letzten Wochen, äh, beispielhaft mal als Reaktion. Äh, eBay hat vor Weihnachten, wie schon im Jahr davor, Pop-up-Stores eröffnet, eben nicht nur online, sondern auch offline zu verkaufen. Äh, also man sieht da durchaus Relevanz, auch vor Ort tätig zu sein. Dann haben wir jemanden wie Home24, die jetzt Butlers gerade gekauft haben als Fialisten und dort stärker lokal vertreten sein möchten. IKEA auf der anderen Seite, äh, jeder kennt die großen IKEA-Läden, will, will mehr online machen oder sogar in Deutschland bevorzugt mehr online verkaufen und eigentlich auch keine weiteren IKEA-Verkaufsstätten eröffnen. Ähm, sicherlich auch eine interessante Entwicklung. Mister Spex als klassischer Brillen-Online-Händler setzt inzwischen auch auf Fialen C&A als sicherlich auch etwas gebeutelter, äh, Retailer im Bereich Fashion, ähm, der schon lange versucht, auch online aktiv zu sein mit E-Commerce, baut jetzt seine Partnerschaft mit Zalando aus, geht da also mehr in den Plattformbereich, versucht dort aktiv zu sein. Also man sieht, irgendwie funktionieren, irgendwie wollen von beiden Seiten, online wie offline, reagieren, um eben diesen flüchtigen Kunden zu erreichen und ihm zu begegnen. Und das kann man, denke ich, gerade so ein bisschen als Auswirkungen zusammenfassen auf mal so drei, vier Punkte. Ja, und wir sehen, die Menschen nutzen immer mehrere Kanäle inzwischen für ein Einkaufsverhältnis. Also, was ja auch gerade ein massiver Trend ist, ist Social Commerce, Social Shopping. Kunden kaufen Produkte direkt in Instagram beispielsweise, wenn ein Influencer das empfiehlt. Äh, da gibt es ja immer den berühmten Drop, wo dann auf einmal neue, ähm, meistens aus der Mode-oder Schmuckwelt etwas Neues auf den Markt gebracht wird und dann der Onlineshop geflutet wird von Kunden. Äh, gleichzeitig ist auch der, äh, der stationäre Handel, der, der Serviceanbieter vor Ort nicht untätig und versucht eben, äh, sein, seine USPs weiter auszubauen. Da kommen wir gleich noch mal zu. Und wenn, was man hier durchaus sehen kann, auch in Entwicklungen, ist, dass, ähm, diejenigen, die eben dem Kunden ein konsistentes Online und Offline bieten können – also beide Welten, die können auch gegen Große bestehen. Das ist etwas, was wir auch, äh, mit unseren Kunden erleben. Und Services, die da eine Rolle spielen, die eigentlich schon vor Corona sehr wichtig waren oder auch eine Rolle gespielt haben, wie Click und Collect, Click and Meet, Vorbestellung, äh, im Laden etwas anprobieren, feststellen, passt nicht und dann kann man im Laden das noch, noch mal in einer anderen Größe bestellen und am nächsten Tag abholen. All solche Themen sind Möglichkeiten, eben auch stationär online aktiv zu sein und das ist etwas, was jetzt noch mal an Relevanz gewonnen hat und weiterhin stark nachgefragt wird. Und am Ende des Tages gibt's halt eben dieses gemeinsame Ziel: Äh, der Kunde möchte jederzeit bestimmen können, wo er etwas kauft, wann er es kauft und möglichst komfortabel und schnell. Ähm-Was ja vielleicht auch-- man sieht an diesen inzwischen im Lebensmittelbereich, was hier gerade in Berlin passiert mit Gorillas und Co., äh, Lebensmittellieferungen unter zehn Minuten, äh, sicherlich auch 'ne, 'ne wahnwitzige Entwicklung, die da, die da stattfindet. Ähm, wie kann man nun da mit-- also wie kann man da trotzdem noch hervorstechen, wenn man nun einzelner Händler ist, Serviceanbieter oder sogar Filialist mit mehreren hundert bis tausend Filialen, äh, oder ein Hersteller, der irgendwie seine Standorte und Händler unterstützen will. Ich denke, man kann es auf die drei Punkte herunterbrechen, die immer noch als Vorteil für den Handel vor Ort gelten. Das ist einfach der Service. Äh, wie kann ich mit einem Kunden umgehen? Und ich kann sicherlich einen Menschen besser betreuen, wenn er bei mir vor Ort im Laden ist, als wenn er anonym auf einem Onlineshop unterwegs ist. Auch wenn da viel versucht wird, um das ähnlich umzusetzen. Ich kann ihm gewisses Erlebnis schaffen, also dass ich einfach gucke, wie ist meine Ladenfläche gestaltet, was kriegt da der Kunde geboten? Welche Möglichkeiten hat er, im Laden, vielleicht auch, äh, Digital-Sachen auszuprobieren? Das ist-- da gibt's ja verschiedene Dinge von, ähm, 3D-Scans, wo ich dann irgendwie mich in verschiedenen, äh, Klamotten von 'nem großen Spiegeldisplay hinstellen kann. Oder ich, äh, kann eben mir ein Produkt anprobieren und wenn ich dann feststelle, Farbe und Form passt nicht, kann ich über den QR-Code den einscannen und mir auf dem Handy eine andere Variante raussuchen und kriege die dann in den Laden geliefert oder zu mir nach Hause. Ähm, am Ende geht's alles auf das eine Thema hinaus: persönlich. Also wenn ich eben als Anbieter vor Ort eine persönliche Beziehung hinbekomme mit meinem Kunden, gerade mit Neukunden, dann habe ich sicherlich jemanden gewonnen, der immer wieder kommt. Und am besten biete ich ihm eben, und da sind wir wieder beim Thema Service, dann auch die Möglichkeit, nicht nur in meinem Laden mit mir zu interagieren, sondern eben auch über Online-Kanäle. Das so ein bisschen als Einstieg, bevor wir jetzt in den zweiten Teil kommen: Wie kann ich jetzt diese USPs kommunizieren? Wie kann ich das ausbauen? Was kann ich da jetzt in der Praxis von machen? Darum soll's jetzt ein bisschen im zweiten Teil gehen, dieses Vortrags. Ähm, fangen wir mit dem in Anführungsstrichen trivialsten, aber weiterhin wichtigsten an. Das ist einfach die, die Onlinepräsenz, die Webseite, die Social-Media-Präsenz. Ähm, hier mal bewusst an einem Beispiel von 'nem kleinen Händler, äh, in Anführungsstrichen, kleinen Händler, äh, in Karlsruhe, ein Raumausstatter, der hier versucht hat, mit seinem, mit einem seiner Hersteller etwas auf die Beine zu stellen, ähm, der hier eben gesagt hat: „Okay, ich präsentiere mich hier eben auch online mit einer besonderen Kollektion, die es jetzt eben bei mir nur gibt, wo ich aber als Nutzer die online schon anschauen kann, wo ich mir verschiedene Stoffe, verschiedene Möbel, verschiedene Ausstattungen anprobieren, anschauen kann, testen kann, vielleicht sogar vorbestellen kann, ähm, wo ich einfach auch eine Beratung bekomme, vielleicht schon mit Onlinetools, wie sieht das Ganze dann in meinem Wohnzimmer aus, um dann am Ende eben in den Laden kommen zu können, vorinformiert, mit einem Termin, mit einer direkten Beratung und das Produkt zu kaufen. Ähm, das sind so Punkte, die man sicherlich auch auf seiner Webseite überlegen sollte und dahinter steckt ein ein wesentlicher Punkt, den wir immer noch nicht vollständig umgesetzt sehen, dass man eben eine Webseite pro Standort haben sollte, eine Onlinepräsenz pro Standort haben sollte. Egal ob man nun einzelner Händler ist oder jemand in ein großes Unternehmen mit mehreren tausend Standorten, ähm, ich muss dem Nutzer, der dann vor Ort dort landen, durchaus sagen, was er dort bekommt. Stichwort Service, Erlebnis, Event. Welche Produkte gibt es da? Welche gibt es vielleicht nur dort in diesem Standort? Was biete ich generell meinem Kunden und was ganz spezifisch in diesem Laden? Das sind Themen, die ich durchaus kommunizieren sollte und da gibt es ja inzwischen auch zahlreiche Tools für, die mir das Ganze ermöglichen, ähm, zu steuern, auch wenn ich sehr viele Standorte habe. Ähm, und das ist durchaus etwas, was die Menschen inzwischen erwarten und wo sie dann eben auch Online-Tools haben möchten. Ähm, nicht nur einen Shop, äh, wenn ich ihn dann ermöglichen kann, sondern auch so etwas wie Online-Terminvereinbarung, Vorbestellung, Produktauswahl, in die Laden-- äh, Produkt, äh, vielleicht sogar direkt online bestellen, die halt ohne Konfiguration möglich sind. Bleiben-- nehmen wir mal als Beispiel 'nen, einen Augenoptiker, also die klassische Sonnenbrille, kann ich sicherlich online bestellen, wenn ich da Erfahrung habe. Da gibt es inzwischen tolle Tools für. Wenn es vielleicht complexeres Produkt geht wie 'ne Gleitsichtbrille, gehe ich dann eher in die Filiale und diese beiden Welten muss ich einfach kommunizieren und dem Kunden anbieten und dann kann ich auch als Omni-channel Player durchaus weiter wachsen und stärker wachsen, als wenn ich nur eine Welt bedienen würde. Ähm, am Ende ist es halt das, was wir vorhin schon hatten. Ich muss herausfinden, wo sind meine Stärken, was kann ich besonders gut? Und wie immer gilt: Das, was man gut-- man soll etwas gut tun und darüber reden und das geht immer noch am besten mit Werbung. Und im Moment haben wir eine spezielle Situation. Die meisten sind zu Hause, die meisten sind vor Ort, wenige reisen, wenige sind im Büro unterwegs oder irgendwo auf Dienstreise. Das heißt, ich erreiche die Menschen eigentlich sehr gut lokal im Moment und eben sehr gut auch online. Und darum soll es jetzt im Weiteren gehen: Wie kann ich denn jetzt, wenn ich das alles gemacht habe, mich sichtbar machen im Netz? Wie kann ich als lokaler Standort online erscheinen, um überhaupt Aufmerksamkeit zu schaffen, um überhaupt dem Kunden mitzuteilen: „Hey, ich bin da, komm vorbei. Das, was du suchst, das, was du haben möchtest, kann ich dir bieten.“ Im Prinzip kann man sagen, alles was national funktioniert, funktioniert auch lokal. Man kann alle gängigen Werbekanäle, hier mal am Beispiel der vier, fünf Bereiche Google Search, Banner, Video, Facebook, Instagram-Werbung, äh, kommunizieren und nutzen. Und wie das Ganze jetzt im Einzelnen aussehen kann, da wollen wir einmal kurz durchgehen.Ähm, starten mit der klassischen Google-Search-Anzeige, die auch im regionalen lokalen Bereich sicherlich weiterhin der erste Schritt oftmals ist. Und hier gibt's jetzt ein paar interessante Aspekte. Also erstens, äh kann man hier im Prinzip genauso agieren wie national. Man muss aber ein paar Sachen beachten. Äh, erstens, ähm, wenn ich lokal, regional werbe, was ich ja bei Google inzwischen auch sehr gut einschränken kann bis auf Postleitzahl-Ebene, dann habe ich die Möglichkeit, auch mit wenig Budget relativ prominent platziert zu werden, weil Google die regionale Relevanz sehr hoch wertet. Man sieht das hier am Beispiel eines Versicherungsvertreters, äh, der hier eben für sich persönlich wirbt und sich da in den Suchergebnissen über 'nem Check vierundzwanzig platzieren kann, die sicherlich am Tag deutlich mehr Budget investieren als er. Ähm, nichtsdestotrotz, weil er eben regional wirbt, weil er regional relevant ist, ist er für den Nutzer vor Ort, äh, wird er hier höher platziert und höher gerankt als, äh, die großen Player. Ähm, das zweite ist: Persönliche Ansprache, eine eigene Botschaft sind auch hier weiter wichtig. Also hier immer mindestens mit seinem eigenen Namen, für die, die ihn schon kennen und die, die noch nicht kennen, dass sie wissen, mit wem sie da sprechen. Und auch klar ist, er ist jetzt nicht die große Ergo wie in diesem Beispiel, sondern es ist eben ein spezifischer, äh, Vertreter vor Ort und er wirbt hier eben mit einem klassischen Produkt und seinem Service drumherum und kann sich hier platzieren und für alle, die eben hier Beratung wollen und die eben, äh, können sich dann draufklicken, online informieren, vielleicht sogar online abschließen oder dann auch in seine Filiale kommen und mehr Informationen, äh, kriegen. Ähm, zweiter wichtiger Aspekt bei diesen Local SEA Ads ist sicherlich die, die Google My Business Verknüpfung, also die Google My Business, äh, Präsenz an sich sollten sowieso eigentlich alle lokalen Player, ähm, in irgendeiner Form nutzen und wenn man das verbindet mit der bezahlten Suchanzeige, um mich ganz oben zu platzieren, habe ich zum Beispiel auch den Effekt, auf Google Maps zu erscheinen. Und, äh, hier mal in einem sehr zugespitzten Beispiel, äh, eine Kampagne eines kleinen Bistros in Paris, wo wahrscheinlich die meisten wissen, gibt es sehr viele Restaurants, sehr viele Bistros, sehr viele Möglichkeiten, äh, zu, äh, irgendwie etwas zu essen. Und, äh, hier wirbt der eben mit einer, mit einer Search Ad und ist dabei gleichzeitig durch die Verknüpfung auch in Google Maps präsent, wird besonders hervorgehoben und erscheint hier als erst-- an erster Stelle in den Suchergebnissen, in den mobilen, was natürlich sehr prominent ist, sehr auffällig. Er hat seinen eigenen Marker, in einer anderen Farbe und er hat eben auch seine, ist eben auch als der erste Eintrag hier gelistet. Ähm, entsprechend viele Reservierungen und, äh, Gäste hatte dieses Restaurant in der Kampagnenzeits, ging so weit, dass wir die Kampagne sogar stoppen mussten. Ähm, man kann also zusammengefasst sagen, in aller Kürze, diese hohe Anzeigenposition durch lokale Relevanz überhaupt zu erscheinen. Ja, das funktioniert auch bei kleinen Budgets und kleinen Budgets heißt wirklich teilweise unter hundert Euro im Monat. Ähm, das kann funktionieren. Ähm, ich sollte trotzdem mein eigenes standortspezifisches Thema mit einbringen. Das gilt eigentlich für alle Werbeanzeigen: Lokale Ansprache, eigene Claims, eigene Kundenzhu-- äh, zugeschnittene, äh, Texte. Dann kann ich mich dort prominent platzieren und eben auch auf, äh, Google Maps, was ja inzwischen fast die meisten nutzen, wenn ich nach einem Adresse, einem Ort, einem Service suche, sei es Restaurant, ähm, Tankstelle, Friseur, Handwerker, was auch immer, irgendwas, was halt in der Nähe ist, äh, bin ich doch mit den, sind doch die meisten inzwischen dort unterwegs. Zweiter wichtiger Kanal, äh, sicherlich Social Media. Ähm, klar, auch die Social-Media-Präsenz ist etwas, was ich, äh, nutzen sollte als, äh, einzelner Standort oder wenn ich viele Standorte habe, auch für die einzelnen Standorte einrichten, ähm, einfach um dort auch für den Kunden vor Ort präsent zu sein. Hier kann man ganz unterschiedliche Anzeigen machen. Hier mal ein relativ, äh, plakatives Beispiel von einem Autohaus, äh, der hier eben sein, sein Produkt angeboten, eine Leasingrate, eine relativ günstige Leasingrate, kombiniert mit 'nem eigenen Service und dort Autowäschen verschenkt. Das kann man jetzt, äh, gut oder schlecht finden und es ist sicherlich auch nicht die typische Hochglanzwerbung, die man sonst so sieht. Ähm, andererseits macht es das aus unserer Sicht auch doch authentisch. Es ist eben nicht die große VW, die hier wirbt oder, äh, der, die große Automarke, sondern es ist eben der Anbieter vor Ort mit 'ner eigenen Ansprache, der hier einen eigenen Service mit reinbringt, der hier soziale Interaktionen hervorruft damit. Da haben Leute darauf reagiert, da haben Leute kommentiert und er ist ins Gespräch mit denen gekommen und konnte hier nicht nur klassisch Abverkauf machen, sondern eben auch lokales Branding, ähm, betreiben, bis hin zu 'nem Netzwerkaufbau, was viel wert ist, weil ich eben mit meinen Kunden in Dialog komme. Und da sind wieder beim Thema persönlich. Anderes Beispiel: Hier haben wir 'n Hersteller, äh, ein, ein, ein Fachhändler, der mit einem Hersteller zusammenarbeitet und kooperiert hat, der gesagt hat, ich nutze die Werbeassets meines Herstellers und kombiniere sie mit meinem eigenen Angebot, mit meinem eigenen, äh, Ansprache, mit meinem eigenen Adresse und, und Händler vor Ort hier in der Schweiz und, äh, nutze-- muss mir also nicht selber groß kreativ was ausdenken. Das kann ich verwenden von meinem Hersteller. Hier geht's, äh, um Waschmaschine und Trockner und Ähnliches. Ähm, aber ich kann eben meine persönliche Ansprache an den Nutzer machen, kann hier auf Instagram und Co werben. Und was man hier jetzt leider nicht ganz sieht, das war so 'ne Videokampagne. Auch das Thema Bewegtbild spielt im lokalen Bereich eine sehr hohe Rolle und ist definitiv etwas, was, äh, zunehmend, äh, genutzt wird und auch bei den Nutzern gut ankommt. Also auch hier klassisch Service vor Ort. Was macht mich besonders? Was kann ich noch mit kommunizieren? Die Anzeigen sollen durchaus authentisch sein, nicht nur produktspezifisch einfach werben und auf Abverkauf achten, sondern auch seinen eigenen Claim mit reinbringen. Lokale Videowerbung kann inzwischen sehr gut funktionieren, weil ich so 'ne Mischung aus Branding und Performance hab.Und wenn ich mit den Kunden, den Nutzern in Dialog komme und sogar noch Fans gewinne auf meinen Profilen, umso besser. Die kann ich dann immer wieder ansprechen und muss dafür nicht mal Geld investieren. Videowerbung, um das fortzusetzen, auch auf YouTube, auch auf anderen Kanälen, auch auf InStream, in verschiedenen Webseiten, ist etwas, was wirklich gut funktionieren kann. Hier hat es eine Apotheke gemacht, die haben ein Produkt genommen, ein Thema genommen, die nicht so angenehme Blasenentzündung und quasi kommuniziert: „Hey, wenn du sie schon hast, haben wir ein Produkt für dich. Und wenn du wissen willst, wie du sie in Zukunft nicht mehr bekommst, wir haben hier Beratungsberatungstage bei uns. Mach online einen Termin aus, komm zu uns in die Apotheke. Wir empfehlen dir, welche Methoden es gibt. Wir bieten dir Content auf unserer Webseite und wir machen das Ganze in einer kleinen netten Videokampagne, die eben dann auf den entsprechenden Portalen läuft und habe das dann schnell, hohe Reichweiten und kann vor Ort fünf Kilometer Radius hier sehr gut Menschen ansprechen. Und was wir halt zusehend sehen, ist, dass wir bis zu fünfzig Prozent unserer YouTube-Ausspielungen zwischen auf dem Fernseher sehen, also auf TV-Geräten. Die meisten nutzen inzwischen die YouTube-App auf ihrem Smart TV und dann habe ich quasi lokale regionale TV-Werbung auf dem Fernseher und das kann sehr stark wirken. Die Menschen sind, gerade wenn es jetzt nicht die große Stadt ist, sondern hier Sankt Augustin, Kleinstadt bei Bonn und ich sehe da auf einmal, dass meine Apotheke, die ich vielleicht sogar kenne, in meinem Ort auf YouTube wird, wenn ich gerade eine Dokumentation am Fernseher gucke, dann bin ich da doch, ich würde sagen, mindestens mal beeindruckt und habe auch eine gewisse Werbewirkung, die über die klassische Performance-Kompanie hinausgeht. Und das sehen wir immer wieder. Das ist sicherlich was, mit dem man spielen kann. Genau, also Video Werbung auch im regionalen, lokalen Bereich, was sehr gut funktioniert, was man definitiv mit nutzen kann und zunehmend sollte. Last, but not least haben wir das Thema Bannerwerbung. Ein gut gemachter Banner funktioniert weiterhin sehr gut und funktioniert auch sehr gut im Regionalbereich mit verschiedenen Absendern. Was wir sehen, wenn man eine lokale Ansprache, persönliche Ansprache kombiniert mit einem guten Produkt, einem guten Preis, einem guten Service, einer guten Beratungsleistung auf wiederum dann lokalen Umfeldern ausspielt, also auf der Webseite der regionalen Tageszeitung, auf der Webseite des überregionalen Radiosenders vielleicht oder ähnliches, dann habe ich doch eine sehr gute Nutzeransprache. Das funktioniert bis hin zu großen Nachrichtenseiten, zum Beispiel. Man kann diese Anzeigen dann auch eben lokal getargetet auf einem Spiegel schalten. Und wenn ich gerade in der App bin, die meisten Nutzer nutzen ja mobil das inzwischen und ich sehe dort eine Anzeige auf spiegel. De von meinem lokalen Versicherungsvertreter oder meinem lokalen Elektrohändler, dann habe ich da doch einen gewissen „Oh-oh-effekt, den man nicht unterschätzen sollte. Man kann das, wie gesagt, hier wirklich von dem kleinen Händler über den großen Hersteller bis hin zu einem lokalen Goldschmiedemeisterin hier alle Varianten nutzen. Also insgesamt regionales Targeting, auch in der Performance, auch in der automatisierten programmatischen Aussteuerung funktioniert sehr gut. Und was auch interessant ist, wir sehen hier in Teilen, nicht nur bei Search, sondern auch bei Bannerwerbung, günstigere Preise in Teilen im lokalen Bereich, als wenn ich sie national schalte, weil einfach in Teilen, gerade in den Gebotsverfahren, wie bei Google, die Konkurrenz niedriger ist, die konkurrieren dann untereinander regional und nicht zwingend nur mit den großen nationalen Playern. Wir haben bis zu dreißig Prozent weniger Budgetkosten, was vielleicht auch wieder ein Argument ist, dafür zu überlegen, gerade wenn ich viele Filialen habe, vielleicht mein Marketingbudget mal runterzubrechen auf meine regionalen Standorte. Genau. Soweit einmal ein kurzer Ritt durch die Möglichkeiten in der Onlinewerbung. Es gibt sicherlich noch deutlich mehr. Dafür haben wir aber leider heute nicht genug Zeit. Zusammengefasst kann man, denke ich, sagen, das leidige Thema Corona ist hoffentlich bald vorbei. Man sollte die Effekte durchaus nutzen, die daraus entstanden sind. Die werden nicht komplett wieder verschwinden. Man kann das als Katalysator nehmen, eben präsent zu sein und eben den Nutzer online gut anzusprechen. Das ist sicherlich etwas, was wir haben, was wir jetzt sehen und was weiter bleiben wird. Man muss rausfinden, was macht mich besonders in meinem Service, in meinem persönlichen Angebot? Wie kann ich das Online und offline stringent kommunizieren? Wie kriege ich es hin, dass mein Nutzer auf beiden Seiten einen guten Service hat, dass er es bequem ist für ihn, mich zu erreichen und ein Produkt zu kaufen, meinen Service zu kaufen, was auch immer ich anbiete, eben diesem immer zersplitterten Konsumentenverhalten Rechnung zu tragen. Und am Ende kann eben diese smarte lokale Onlinewerbung gut funktionieren, das, was ich da mache, für alle Standorte zu kommunizieren im Netz, eben auch online wie offline erfolgreich zu sein. Wenn es dazu weitere Fragen gibt und man da noch weiter im Nachgang drüber sprechen möchte, gerne bei uns hier auf der Expo melden, auf dem Stand melden. Hier auch meine Kontaktdaten. Wir sind da gerne offen für alle Fragen und Beratungen und falls es jetzt hier noch irgendwie Fragen im Chat gibt, gucke ich da gleich mal nach. Dann können wir da mal drauf eingehen. Ansonsten an dieser Stelle schon mal vielen Dank. Und Fragen, die sofort geklärt werden sollen, bitte jetzt gerne im Chat. Und ja, ich sehe gerade, der Michael hat hier eine Frage gestellt gerade: Durch was wird die regionale Relevanz erzeugt für die Anzeige? Durch das Verbinden mit GMB? Ja, ein Aspekt, aber tatsächlich durch das geographische Targeting. Zumindest bei Google ist das der entscheidende Faktor, dadurch, dass ich eben nicht.Deutschlandweit werbe, nicht mal unbedingt stadtweit, sondern in 'nem gewissen Umkreis oder PLZ-Gebiet. Ähm, ähnlich für Google, dann relevant, wenn der Nutzer sich auch in diesem Gebiet auffä-aufhält und wenn er dann allgemein nach einem Thema sucht, wie zum Beispiel, ähm, Versicherung oder Autohaus oder was auch immer, dann, ähm, bin ich regional, äh, relevant, weil ich eben dort vor Ort bin und in diesem Gebiet werbe und dann werde ich priorisiert, äh, oder Priorisierter ausgespielt. Genau. Jetzt haben wir die nächste Frage von der Anna: „Wenn ein Kunde online dafür werben möchte, dass man in einen stationären Laden kommen soll, wie kann man das tracken beziehungsweise nachvollziehen?" Gute Frage. Leider bis heute nicht hundertprozentig gelöst. Ist auch eines der, äh, Anführungsstrichen, komplexesten Themen, die man dort machen kann. Wie kriege ich das stringent getrackt? Gibt verschiedene Möglichkeiten, die wir dort einsetzen, von, ähm, den Möglichkeiten, die Vermarkter bieten, wie das Tracken von Store Visits. Das geht oft über, über dann, äh, das Handy, äh, wo im besten Fall da die Werbeerlaubnis ist und ich 'n GPS-Signal hab und dann sagen kann, okay, der hat sich zum Beispiel in den WLAN eingeloggt, der war bei mir vor Ort und hat vorher 'ne Kampagne gesehen oder er ist über sein Geo-Target, also sein GPS-Signal bei mir in der Ladenfläche gewesen. Da machen Google, Facebook und Co inzwischen sehr viel, um das zu messen. Das ist ein Weg. Ähm, das zweite sind natürlich die klassischen Sachen, wie man auch andere Werbeeffekte misst, äh, indem ich Promo-Codes nutze, indem ich Produkte nur über einen Kanal anbiete und wenn ein Kunde danach fragt, weiß ich, der kann nur darüber gehör-- davon gehört haben, weil er da die Werbung gesehen hat. Ich kann, ähm, verschiedene Rabattcodes verwenden. Also vieles, was auch im E-Commerce genutzt wird, kann ich tatsächlich auch dann, ähm, offline nutzen. Ansonsten natürlich auch das Tracking von Online-Terminvereinbarungen, Anruftracking ist auch so 'n Thema, was sehr gut funktioniert, wenn jemand 'ne Nummer auf 'ner Webseite wählt oder in 'ner Anzeige, dass ich die eben, äh, tracke, weil die Nummer nur erscheint, wenn 'ne Anzeige geschaltet wird. Das sind mal so ganz allererste Beispiele, die man da verwenden kann. Genau. Ähm, ansonsten, soweit von meiner Seite, äh, an dieser Stelle erst mal vielen Dank, ähm, fürs Zuhören und wie gesagt, wenn danach im Nachgang noch Fragen sind, gerne melden. Wir haben um sechzehn Uhr auch noch einen kleinen Roundtable mit paar Kollegen und Kunden aus der Praxis, die da noch 'n bisschen was zu erzählen wollen, wer da noch reinhören möchte. Da werden sicherlich auch noch ein paar spannende Erfahrungen, äh, geteilt werden aus den, aus den ganzen, äh, ja, direkt aus der Praxis sozusagen. Wunderbar. Dann wünsche ich allen noch einen schönen Tag und, äh, bis gegebenenfalls nachher. Ciao zusammen.
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