(Musik) Ja, schönen guten Morgen zusammen. Ich bin jetzt nicht sicher, ob hier noch ein Moderator reinkommt, aber, äh, ich würd jetzt auf, auf, aufgrund der, der Zeit, wir haben jetzt vier Minuten nach neun, äh, dann denke ich auch anfangen. Ähm, ja, ich stell mich kurz vor. Ähm, mein Name ist Thomas Finke von der B+S Logistik. Ich verantworte den Geschäftsbereich, ja, E-Commerce bei, bei B+S. B+S ist seit, ja, zwanzig Jahren am Markt, äh, ist ein Logistikdienstleister mit zehn Standorten in ganz Deutschland. Ähm, und, ja, betreibt über dreihunderttausend Quadratmeter Logistikfläche. Ähm, ja, unsere Leistungen, natürlich, äh, sind wir im Bereich E-Commerce Fulfillment tätig, ähm, machen aber auch Themen rund um Transporte, Transportdienstleistungen. Wir machen Kontraktlogistik für große Hersteller, ähm, wo wir dann, ich sag mal, den, den klassischen Retail-Bereich, Lebensmitteleinzelhandel, Einzelhandel beliefern. Und, ähm, ja, bedienen auch den Bereich Value added Services. Im, ähm, Bereich Handel ist das natürlich 'n wesentlicher Punkt. Display, Bau, Sortimentsbildung et cetera pp. Ähm, genau, heute sprechen wir über das Thema E-Commerce Fulfillment und, und Outsourcing, wann lohnt es sich. Ähm, und, ja, da möchte ich Ihnen mal so'n bisschen die Einblicke geben in die aktuellen, ja, Themen, die uns, die uns so bewegen, die am Markt, äh, sich, sich tun. Wann lohnt sich Outsourcing? Ähm, welche Herausforderung stellt sich der Onlinehandel gerade? Und, ähm, ja, vor allen Dingen Corona beschäftigt uns ja alle. Ähm, wie, wie sind da entsprechend die, ja, die Herausforderungen auch noch mal verstärkt worden durch, äh, durch die Krise. Und, ähm, sagen wir im Wesentlichen, ähm, welche, welche Herausforderungen gibt es, ähm, im Onlinehandel, gerade in der Logistik? Ähm, wir haben sehr, sehr hohes Peak-Aufkommen. Das Peak Management ist für uns Logistiker eben, sagen wir mal, ein, ein wichtiges Thema. Ähm, wir müssen eben, äh, in der Lage sein, sagen wir, wir sagen immer, äh, in dem Volumen unserer Kunden zu atmen. Äh, ich sag mal, ähm, wir haben allein durch das Wochenende haben wir eigentlich 'n wöchentlichen wiederkehrenden Peak. Das, das stellt eine große Herausforderung natürlich dar. Wenn man Logistik selber macht, ähm, kennt man das natürlich, ähm, dass man am Montag deutlich mehr Personal braucht als es im Laufe der Woche eben ist. Und, ähm, dann fragt man sich natürlich, okay, was, was, äh, was mache ich (lacht), äh, den Rest der Woche mit dem Personal? Natürlich kann man in, innerhalb eines, eines Fulfillments, ähm, was man so hat, natürlich auch mit diesen Personalressourcen ein bisschen arbeiten, dass man montags eben auf, auf den Warenausgang sich fokussiert und, und dann eben ab Dienstag, Mittwoch dann verstärkt auch wieder Personalressourcen in den Retourenbereich oder in die Wareneingangssituation schickt. Das ist ein wesentlicher Punkt. Ähm, natürlich haben wir, haben wir durch Black Friday und Sale-Aktionen, Influencer-Aktionen natürlich, ähm, noch größere Peaks, äh, die, die, die dann natürlich, äh, in Summe dazu führen, dass man Kapazitäten, äh nicht nur, ähm, ähm, ja, vielleicht um zwanzig Prozent nach oben fahren muss, sondern teilweise verdoppeln muss. Und, und das ist eben auch eine große Herausforderung, der, der wir uns gerade stellen und jeder, der, ähm, der, ähm, der, ja, Logistik selber macht, äh, versteht, glaub ich, äh, was damit gemeint ist. Natürlich haben wir auch noch weitere Herausforderungen im Bereich, ähm, ja, Sortimentserweiterung, Lagerfläche insbesondere. Ähm, wenn man die Logistik selber macht und 'n Onlineshop hat, 'n Onlinehandel, dann, äh, möchte man natürlich auch, äh, häufig oder benötigt man, um, um einen Shop vernünftig zu betreiben, auch eine gewisse Sortimentsbreite. Das heißt, ich habe hier auch steigende Anforderungen an, an Logistikfläche. Und, ähm, natürlich haben wir im Onlinehandel, äh, eine unglaubliche Anforderung an Geschwindigkeit und Qualität. Jeder, jeder Kunde zählt.Jeder Kunde kann sich natürlich in Form von Bewertungen äußern, ähm, und, äh, wir kennen sicherlich alle gerade die Marktplatz, äh, Situation, wo, äh, kleinste Verstöße im Nullkomma-Bereich eben sehr große Auswirkungen dann auch auf Sichtbarkeit und, und damit auch auf, auf Kaufverhalten der Kunden haben. Und von daher, ähm, ja, wächst für 'n, für 'n Onlinehändler natürlich immer mehr der Druck zur Professionalisierung seiner Logistik und, und, und gegebenenfalls damit auch einhergehend der Automatisierung. Und das schlägt sich natürlich im Wesentlichen dann auch darauf nieder, dass man eben investieren muss, also Kapital eben in die Hand nehmen muss und, äh, ich sag mal, in eigene Logistik investiert, mit allem, was dazugehört. Eine Halle, äh, gegebenenfalls, ähm, Intralogistiksysteme, Kommissioniersysteme, äh, Verpackungssysteme, Verladesysteme und eben auch, äh, ja, das Thema Personal, äh, mit, mit, äh, ja, steuern muss, mit planen muss, mit all, mit all seinen Wellen, das-- die das Geschäft, äh, dann mit sich bringt. Und, äh, das sind eben, ja, im Wesentlichen die Herausforderungen, die, die, die sich, die wir uns stellen und natürlich, äh, potenziellen Kunden von uns, äh, sich stellen müssen. Und, ähm, jeder muss hier für sich entscheiden natürlich, mach ich das extern oder, oder mach ich es entsprechend selber? Und das sind vielleicht mal so ganz grob, sag ich mal, die Motivation, äh, von, von, von Outsourcing Bestrebungen. Ähm, dann möcht ich ganz kurz auch mal auf die, die Typen eingehen. Also was, was, was kriegen wir so am Markt mit? Welche Typen, ähm, Unternehmenstypen, äh, sourcen, sourcen out und welche Gründe stecken dahinter? Ähm, es ist zum einen einmal, ich sag mal, der tradierte oder der Händler und, und auch der Hersteller, die Marke eben mit, mit, mit dem industriellen Charakter dahinter, auch großen Produktionen, die, ähm, ja, doch 'n, 'n, ein Bestreben haben zu digitalisieren, sich, sich Onlinevertriebskanälen zu öffnen. Ähm, das ist jetzt keine Neuigkeit, glaub ich, die, die, die ich Ihnen hier verrate, aber, äh, im Wesentlichen, ähm, hat sich das im, im letzten Jahr auch durch die Corona-Krise noch mal verstärkt. Ähm, das heißt, viele Kunden merken eben gerade auch, dass die tradierten Handelswege wegbrechen. Ja, Gastro ist natürlich ganz stark betroffen, aber, aber auch andere Vertriebsmodelle, ähm, auch an, an Flughäfen, äh, das ganze Reisethema, äh, das ist eben, eben sehr, sehr weit zurückgegangen und, und dadurch, ähm, müssen natürlich hier, äh, Unternehmen auch umdenken und vielleicht auch, äh, äh, schneller jetzt werden in der, in der Umsetzung von, von der Digitalisierungsstrategien. Und, ähm, ich sag mal, äh, die, die, die Unternehmen haben das schon, ich denke, lange auf den Schirmen, aber eben hatten noch nicht den Druck, ja, also auch finanziell gesehen, ähm, weil's einfach gut funktionierte auch weiterhin. Und, ähm, was wir eben merken, ist, äh, dass, dass eben, sagen wir mal, Händler und, und auch, auch Hersteller dann, sage ich mal, diese, diesen Da-- Digitalisierungs-, ähm, äh, -drang eben jetzt verstärkt auch bei uns platzieren. Und das äußert sich eben im Wesentlichen, wenn ich, wenn ich sage, okay, ich bin Hersteller, ich habe Eigenmarken, dass ich meine Eigenmarken auch, äh, online anbiete. Ja, das ist nicht bei jedem, jedem Kunden gewünscht, weil er ja eben auch Vertriebswege hat, äh, offline im Retail Bereich, ähm, die das vielleicht nicht so gern sehen oder auch wo gesellschaftlich, äh, vielleicht auch Verbindungen, ähm, im Onlinehandel oder in der, in der Retail Struktur da sind, wo die einfach sagen, ja, warum wollt ihr jetzt eure Produkte auch noch online anbieten? Von daher gibt es auch sehr, sehr viel Bestrebungen, ähm, von solchen Unternehmen dann White Label Shops zu machen, eben auch andere Marken online zu platzieren, zu-- aufzubauen, ähm, oder eben das Thema Marktplatz zu bespielen. Und, ähm, das sind, das im Wesentlichen, sage ich mal, ist also der Charakter des, des, des eigentlichen Offlinehändlers, der jetzt immer mehr durch die Corona-Krise auch in den Onlinebereich, äh, gedrückt wird. Oder eben der, der, der klassische Onlinehändler, der auch zu unseren Kunden und, und, äh, zählt und, ähm, der eben, ähm, ja, weiterhin natürlich starkes Wachstum verspürt. Der Onlinehandel, ähm, hat ja jetzt, äh, durch Corona auch noch mal sehr, sehr stark zugelegt. Ähm, insbesondere haben wir das gespürt im letzten, letzten halben Jahr, wo man eigentlich durchgehend das Gefühl hat, man, man ist irgendwie im Weihnachtsgeschäft oder im Black-Friday-Modus. Das hat sich eigentlich jetzt bei uns bis, bis eigentlich in den, äh, in Q eins hier durchgezogen. Also das Wachstum, was der Onlinehändler eben hat, ist 'n Grund, äh, für, für Outsourcing oder eben, ähm, ja, die, die ich eingangs beschrieben hab, die, die Herausforderungen, die der, die der Onlinehandel eben stellt, ähm, Geschwindigkeit, Qualität, ähm, und, äh, Peak Management, dass man eben da auch, auch sagt, das, das kann ich einfach nicht mehr, äh, leisten, das will ich auch nicht mehr leisten. Ich möchte mich auf meine, auf meine, ähm, Kernkompetenzen konzentrieren, die da liegen in, äh, Sortimentsbeschaffung, äh, Sortimentsmarketing, äh, -vertrieb und so weiter. Äh, dass, dass man sich da eben, äh, ganz klar fokussiert und, und weggeht eben von, von, von der, von der Eigenlogistik zu einem externen Dienstleister. Viele Kunden, ähm, internationalisieren gerade auch. Also das ist eben, das ist ja auch 'n Schritt, den wir spüren, ähm, dass eben Kunden aus Deutschland heraus in die DACH Region gehen oder eben auch, äh, nach Frankreich, Benelux, in diese, in diese Länder, ähm, teilweise auch nach Osteuropa, Südeuropa, ähm, das ist auch noch 'n Punkt, ähm, und, äh, der, der, der, das, das, der Gegenpol zu, ähm, zu, äh, zu dem eigentlichen, äh, der, der Retail, der Offlinehändler kommt in den Onlinehandel. Das gibt es eben auch andersrum. Wir haben auch, äh, eben, eben sehr, sehr viele Projekte, wo Onlinehändler jetzt sagen, okay, ich möchte auch gerne, äh, im, im Handel, äh, platziert sein. Ja, ähm, das kann im, im LEH sein, das kann im Einzelhandel sein, ähm-Und oder auch Marktplätze beliefern, Cross Docking Prozesse eben hier eine Rolle spielen. Und das merken wir eben auch, weil da die Anforderungen halt sehr, sehr speziell sind. Also ein Onlinehändler, der der vielleicht schon große Erfolge online gefeiert hat und und eben auch schon eine gewisse Größe erreicht hat, will auf einmal einen Rewe beliefern oder einen Edeka. Und das gibt, das das sind schon Welten dazwischen und und auch da ist irgendwo dann zu spüren, möchte der Kunde sich dieses Know how aufbauen oder geht er eben zum Logistikdienstleister, der dieses ganze Thema mit SADV, mit mit mit NVE und und diesen ganzen Geschichten im Handel eigentlich schon schon etabliert hat und darum auch darüber hinaus eben auch Dinge erledigt, wie zum Beispiel das das Thema Displaybau oder oder Sortimentsbildung. Weil Ware, die ich online anbiete, die ich abkommissioniere, wo ich Einzelverpackungen an den Kunden verschicke, befinden sich häufig nicht in einer Form, dass ich sie in einem in einem Regal, in einem in einem Supermarkt platzieren kann oder im im Handel. Und das ist auch noch mal ein spannender Punkt, wo wir merken, dass der Onlinehändler sich sich diesem Wege auch ja ja öffnet. Genau, dann möchte ich gerne auf auch eine Kernfrage heute eingehen, ein ein Kernthema dieses Vortrags, und zwar, wann lohnt sich Outsourcing denn? Sag mal, das ist eine Frage, die mir sehr, sehr häufig gestellt wird und ich kann ihnen leider sagen oder muss ihnen leider sagen, dass ich dafür keine pauschale Antwort habe und sage, das lohnt sich ab fünfhundert Aufträgen am Tag, das lohnt sich ab achthundert Aufträgen am Tag. Man kann aber sagen, ich hab jetzt eingangs son paar ja, Modelle beschrieben, also einmal den Händler, den Hersteller oder auch den Onlinehändler. Wenn Sie sich da wiederfinden und und sich vielleicht von den von den Anforderungen in zwei, drei Punkten wiederfinden, dann sind Sie definitiv definitiv 'n Kandidat, der der vielleicht mal mit dem Logistiker externen Dienstleister reden sollte, also der sich diesem mit diesem Thema beschäftigen sollte. Das kann man, das kann ich sicherlich sagen. Und wir wir bekommen sehr, sehr viele Vertriebsanfragen eben auch, wo wir genau vor dieser vor dieser Entscheidung stehen. Macht es Sinn, ja, dass dieser Kunde eben mit mit 'nem Dienstleister mit uns zusammenarbeitet? Weil das muss ja irgendwo auch auf beiden Seiten passen. Sagen wir mal Menge, Qualität, ja, das das das ist schon ein sehr komplexes Modell, was man eben an an Kriterien, an Punkten, die man da gemeinsam eben abstimmen muss. Und ich denke, dass sich das ja, durchaus beantworten lässt in der in der Regel. Also das sind so unsere Erfahrungen und man kann auch sagen, dass wir für für jede für jede Aufgabenstellung irgendwo auch eine Lösung parat haben. Gut, ja, wenn man jetzt mal von diesen, wenn man diese Punkte jetzt erst mal mitnimmt und und sagt, okay, was was was sind so die Herausforderungen, welche Gründe gibt es für Outsourcing, dann kommt man vielleicht an den Punkt und sagt, ja, ich will outsourcen. So, und was muss ich denn jetzt tun? Was was sind denn jetzt die Schritte, die die die ich gehen muss, damit ich hier, sag ich mal, zu einem Ergebnis komme? Und da möchte ich Ihnen mal 'n kurzen Abriss geben. Ich sag mal, vom von dem Ablauf her, wenn man sagt, ich möchte Logistik outsourcen, outsourcing überprüfen, dann muss ich natürlich erst mal ja, eine eine Art Recherche machen und und schauen, okay, welche Anbieter gibt es am Markt? Sag mal, Google bietet sich natürlich da an, zu schauen, welche Anbieter gibt es? Und dass ich erst mal eine ganz, ganz grobe, ja, man nennt es Longlist erstelle mit mit Dienstleistern. In der Regel fragt man ja, vielleicht sieben bis zehn Dienstleister an und und sagt, okay, könnte das 'n Thema sein. So, viel verschicken unsere Kunden in diesem Zusammenhang auch so eine Art, wir nennen, also es nennt sich RFI, Request for Information, also 'n Fragebogen, wo der Dienstleister eben dort Informationen zu seinem Unternehmen angibt. Wie viel Standorte habe ich? Wo bin ich? Wie viel Quadratmeter? Welche Leistung biete ich an? Welche welchen USP habe ich vielleicht? Wie wie viel welche welche Leistungen habe ich habe ich im Portfolio und und und diese Information? Und einhergehend damit natürlich auch, sag ich mal, eine Vertraulichkeitserklärung, ja. Das ist vielleicht für Sie auch wichtig, weil Sie ja auch sehr vertrauliche Informationen dann in im Rahmen einer einer Logistikausschreibung rausgeben, wo Sie, wo Sie sagen, okay, die die möchte ich schützen. Und ich sag mal, in der Regel gibt unser Kunde dann ein ein ein ein NDA noch mit dazu. Wenn das erledigt ist, dann dann haben Sie ja erst mal 'nen Portfolio an an an an Dienstleistern, wo Sie sagen, mit dem könnte ich ins Gespräch gehen. So, und im nächsten Schritt würde man ja, eine eine Anfrage platzieren, also 'n RFP, request for proposal, dass dass man sagt, okay, ich gebe ein Dokument raus, mit dem der Dienstleister in der Lage ist, ein Angebot zu erstellen. Welche Inhalte sollte dieses Dokument enthalten? Das das möchte ich Ihnen mal kurz beschreiben. Also wichtig ist, dass der Dienstleister ein ein Gefühl auch für die Situation bekommt. Weil Logistik ist nicht mehr rein Daten und Zahlen, sondern gerade im in der Geschäftsanbahnung auch sehr hat das sehr, sehr viel eben mit der Situation verstehen zu zu tun. Das heißt, man sollte die Ausgangssituation beschreiben. Was ist es für 'n Unternehmen? Welche Sortimente werden werden verkauft, in welchen Kanälen, welche Größenordnung und und und so weiter und so fort. Und Sie sollten ganz klar auch Ihre Ziele beschreiben. Also was möchte ich mit mit der Ausschreibung eigentlich erreichen?Und, ähm, sehr hilfreich ist es auch schon in dieser, in dieser Phase eine, eine grobe Timeline zu dieser Ausschreibung zu definieren, ja, zu sagen, okay, heute kriegen Sie mein RFI, nächste Woche kriegen Sie mein RFQ, dann erwarte ich innerhalb von, äh, drei Wochen ein Angebot oder zwischen-zwischenzeitlich können Sie auch noch Rückfragen stellen. Äh, ist auch häufig der Fall, dass eben der Dienstleister oder die Dienstleister dann noch mal Rückfragen stellen und Sie sollten Ansprechpartner definieren. Also wer ist in Ihrem Hause dafür zuständig, ähm, ja, das, das Thema, ähm, ähm, zu betreuen und diese, diese Bälle eben im Spiel zu halten? Und, ähm, ich sage mal, ein wesentlicher Kern, ähm, dieses, dieses Dokumentes sollte natürlich, ähm, sollten Ihre Prozesse sein. Äh, ich weiß, dass das, äh, ja, eine sehr, sehr mühsame Aufgabe ist, Prozesse zu beschreiben oder Leistungen zu beschreiben, aber es ist ein notwendiges Übel, ähm, denen Sie sich zuwenden müssen, wenn Sie, ähm, ja, wenn Sie outsourcen wollen. Also die Leistungsbeschreibung ist für einen Logistiker wirklich sehr, sehr wichtig. Das heißt im Einzelnen wirklich, es müssen, es müssen Abläufe, Prozesse beschrieben werden, ja, Abläufe, die operativ in der Logistik, ähm, zu tun sind, ja, im Wareneingang, im Warenausgang und, ähm, natürlich auch das Thema IT, IT-Prozess, was muss 'ne Schnittstelle können, welche Daten müssen übertragen werden? Das ist ein ganz, ganz wesentlicher, ähm, Faktor in, in einem, in einer logistischen Zusammenarbeit. Die Abläufe, also die Leistung und die, äh, und die IT-Prozesse im Hintergrund, das sind eigentlich die, die, die Schlüssel zum Erfolg. Je besser man das definiert hat, umso besser ist es auch, wird es auch in der, in der Umsetzung sein. Und natürlich sollte man auch diese, diese Abläufe, diese Prozesse eben mit sogenannten KPIs belegen. Das heißt, ähm, Sie wollen natürlich auch messbar haben, wie, in welcher, in welcher Qualität Dinge erledigt werden, in welcher Geschwindigkeit, wie schnell am Wareneingang vereinnahmt wird, wie schnell, wie lange eine Order braucht, bis sie versendet ist, wie lange eine Retoure braucht, bis sie verarbeitet ist. Und diese KPIs sollten auch Gegenstand dieser Leistungsbeschreibung sein. Und natürlich, äh, als wesentliches Kernelement (lacht) natürlich die Preise. Ja? Und das steht eben im Einklang oder im, im Zusammenhang direkt natürlich mit den Leistungen. Was erwarte ich? Ja? Muss 'ne Retoure eben, äh, äh, aufwendig bearbeitet werden? Im Textilbereich, muss zusammengelegt werden noch mal? Ähm, habe ich Aufarbeitungsthemen, ähm, an der Retoure, ähm, nur um mal ein, ein Beispiel zu nennen? Auch ein oft vernachlässigter Bereich ist der, ist der Wareneingang. Ähm, ähm, vieles konzentriert sich immer sehr auf den Warenausgang, ähm, weil es ist natürlich auch eines der Kernthemen, dass die Bestellungen auch schnell rausgehen, aber die Verfügbarkeit der Ware ist genauso wichtig. Eben wenn ich die Ware nicht verfügbar habe, dann kann ich sie auch nicht verkaufen. Oder schon, aber dann im Rückstand und die, die Bestellungen, äh, können dann nicht fulfilled werden, weil, weil der Bestand nicht verfügbar ist. Ähm, genau, und Sie müssen natürlich irgendwo Mengen definieren. Ähm, im, im, im weiteren Punkt müssen Sie für sich, ähm, Auswahlkriterien festlegen, ähm, mit denen Sie, sag ich mal, äh, ein, eine Entscheidung treffen wollen. Also welche Kriterien sind für mich entscheidend, äh, um, um eine, äh, äh, Entscheidung für einen Dienstleister zu treffen, ja? Ähm, und, und um Ihnen mal einige Beispiele zu nennen, die, die dort relevant sind. Ähm, das sind, äh, unter anderem, äh, natürlich die geografische Lage. Ja. Wenn ich, wenn ich, äh, ein, ein, ein Vertriebsmodell habe und sage, ich verkaufe, äh, über rein online, Marktplätze noch dazu, in die DACH Region, innerhalb Deutschlands oder auch nach Benelux, dann hat, dann hat das natürlich, ist die Lage nicht unerheblich. Ja, äh, wir haben Standort im, im Rhein-Main-Gebiet, der ist natürlich sehr, sehr stark eben auch für, für, für, für den Cutoff, äh, latest Cutoff Richtung Frankreich. Ja? Wir sitzen auch in Bielefeld, wo wir eben deutschlandweit sehr, sehr gute Laufzeiten haben, sowohl in den Norden als auch in den Süden und natürlich auch Richtung Benelux, ja, gerade die Staaten sehr, sehr gute Laufzeiten haben. Das ist ein Kriterium, wenn man das mal auf 'nem Outbound Betrieb, äh, betrachtet. Aber genauso haben Sie natürlich gegebenenfalls Inbound Ströme. Ja? Wir haben Kunden in Hamburg sitzen, die einfach sagen, ich nehme es in Kauf, dass 'ne Sendung vielleicht nach München länger dauert, aber meine Inbound Ströme sind eben-- kommen, kommen von, von Übersee, ja? Und, ähm, von daher spart er sich natürlich 'ne Menge Nachlaufkosten oder Vorlaufkosten, ja, beim Container-Trucking, wenn er die Ware in Hamburg lässt und von dort oben fulfilled. Das sind eben Gründe, die, die Sie betrachten müssen. Natürlich Kondition Preis, ja, Preis-Leistung ist 'n, ist 'n Kriterium. Dann Philosophie, was haben Sie für, für eine Unternehmensphilosophie und passt der Dienstleister dazu? Ähm, das Thema Vertrauen, also Gespräche zu führen, das, das halten wir eben auch für, für, für normal. Also wir ken-- das kennen wir als normal und eben auch zu spüren, wie tickt der Gegenüber? Weil man muss sagen, die logistische Zusammenarbeit ist eine sehr, sehr enge Partnerschaft, ja, die Sie nicht mal eben so treffen. Das ist schon ein Schritt. Sie geben Ihre Produkte in unsere Hände, ja, und, ähm, da muss man eben ja schon 'n gutes Gefühl auch bei haben. Ja, das muss man wirklich so sagen. Das Bauchgefühl muss eben auch passen. Und natürlich Qualität und gegebenenfalls auch Automatisierungsgrad, wenn das für Ihr Sortiment eben, eben passen sollte. Also welche Techniken gibt es, ähm, im Textilbereich? Natürlich solche Sachen wie, wie Einschweißautomaten oder, oder auch Kommissioniersysteme oder Verpackungssysteme. Genau, ähm, ja, beliebt, ja, oder was heißt beliebt, aber, äh, äh, durchaus, äh, ja, weitverbreitet ist halt immer, sich hier Unterstützung zu holen bei 'nem externen Consultant.Ja, das machen die natürlich nicht umsonst, das lassen sich gut bezahlen, so am Montag, äh, kostet das schon ein bisschen was. Ähm, die übernehmen hier natürlich sehr, sehr viel Arbeit und machen das für sie. Also sie haben natürlich Vorlagen, Erfahrungen, ähm, Ausschreibungen. Also da gibt es natürlich auch am Markt eben Consultants, die darauf spezialisiert sind, solche, solche Ausschreibungen eben durchzuführen, die sich auch mit ihnen dann hinsetzen und solche Leistungsbeschreibungen entwickeln und und da schon guten Standard mitbringen. Also das merken wir auch sehr, sehr viel. Ich sage mal, wenn man dann diese Punkte, äh, durch hat und für sich entschieden hat, dann kommt man irgendwo in den Bereich, dass man sagt, okay, Shortlist, dann hat man vielleicht noch zwei, drei Anbieter, ähm, und zwischen diesen wird sich entschieden. Und dann geht man eigentlich dann, äh, ja direkt über in das Thema Vertragsgestaltung, äh, Projektplanung, Anlauf- und Hochlaufplanung. Äh, und dann, äh, ist natürlich am Ende der Go-live da. Und dann gibt es eben, ähm, nach dem Go-live halt eine operative und eine strategische Ebene. Auf beiden Ebenen finden eben dann Regelmeetings statt, Management Reviews oder, oder Jour-Fixe-Termine, um eigentlich regelmäßig, sag ich mal, ähm, ja, sich abzustimmen und auch, ähm, in dem Zusammenhang das Thema, äh, KVP eben einzuführen und, und zu sagen, okay, wir haben ja die KPIs, die gemessen werden. Ähm, daraus lässt sich natürlich schon vieles ableiten. Das heißt, wie soll es sein? Ja, ähm, was, was, was tun wir, äh, und wie tun wir's? Und, ähm, dann haben wir eben, ähm, ja, die Messung und dann gegebenenfalls eben die Korrektur zu sagen: „Und was müssen wir denn noch tun, um noch besser zu werden, um eben in diese Bereiche zu kommen, die wir, die wir uns gesetzt haben und dann eben diesen KVP-Prozess zu etablieren. Genau, ich bin jetzt, äh, ja, schon am, am Ende gleich, äh, dass wir dann in die, in die Frage-Antwort-Runde reingehen können. Ähm, ich möchte Ihnen noch mal zwei Best-Practice-Beispiele geben. Also wir haben im letzten Jahr zwei Projekte umgesetzt, die sich eigentlich hier gut einfügen, weil sie eigentlich sehr repräsentativ sind. Wir haben einmal, äh, äh, den Kunden Lupa Danone, der mit eigenen Online-Entitäten eben an den Markt geht und sagt: „Ich möchte auch als Unternehmen am Markt, äh, äh, online präsent sein und eben für unsere Kunden auch erreichbar und, und, äh, unseren Kunden auch die Möglichkeit geben, Produkte online zu kaufen. Das gab es vorher so nicht. Das ist natürlich ein großes, großes Unternehmen, sage ich mal, mit mächtigen IT-Systemen im Hintergrund. Von daher war die Einführung und die Planung eben auch, ja, sehr, man muss sagen, umfangreich. Ähm, man hat sehr, sehr viele Meetings eben auch gehabt mit, mit IT-lern, mit Projektlern. Das Thema Quality ist natürlich da sehr, sehr hoch. Ja? B&S gibt da eben auch die Möglichkeiten. Ähm, ich sage mal, Babynahrung, können sich vorstellen, was da an Anforderungen gestellt werden. Und, ähm, da haben wir wirklich den klassischen Weg vom, vom, vom Offline-Retail-Bereich, Lebensmitteleinzelhandel oder Drogerien, dann eben in den Online-Bereich. Das, das, das war ein sehr spannendes Projekt und es läuft auch, äh, gut an. Äh, die Prozesse funktionieren und, ähm, ich sage mal, vom, vom Beispiel her ist es eher so ein bisschen, ähm, ja, der große Tanker, der dann, äh, sage ich mal, im Suez-Kanal – gestern habe ich es gesehen im Fernsehen – schief hängt. Na gut, er hing nicht schief, aber er ist halt ein großer Tanker und, äh, von daher war das Projekt eben entsprechend auch, ähm, ein bisschen, ein bisschen größer. Ähm, ein anderes Projekt ist auch sehr groß gewesen, aber, ähm, eben da, das ist so der reine Online-Charakter wird auch mal sehr deutlich, wie die Anforderungen oder wie unterschiedlich die Anforderungen von, von, von eigentlich Online-Kunden sind. Das ist die Firma ice de, ähm, mit deren Abwicklung wir wie im letzten Jahr übernommen haben. Das ist ein sehr dynamisches Unternehmen, sehr wachstumsorientiert, ähm, kommt eben aus dem reinen Online-Handel, ähm, ist sehr, sehr flexibel auch, was, was, was so das Thema IT angeht, hat eigene Ressourcen und, und Programmierer und kann hier im Hintergrund natürlich eben sehr flexibel reagieren. Das ist dann ein Projekt gewesen, was eben sehr, sehr schnell ging. Ähm, wenn man mal so die Zeiträume betrachtet, äh, wie man, was so ein Outsourcing-Projekt auch, ähm, ja, so zu einer Zeitschiene bedeutet. Also wir haben wirklich Projekte, die, die, ähm, weit im Voraus, also bis zu neun Monate eben vorbereitet werden und wo man dann wirklich sechs Monate hat, um ein Lager eben umzuziehen und, und IT-Schnittstellen zu bauen. Und, äh, wir haben aber auch schon Projekte eben gemacht, äh, du kannst das Beispiel ganz gut rein, wo wir nach vier Wochen, äh, eigentlich komplett alles umgezogen hatten und, und eben live fahren. Das sind eben auch sehr große Unterschiede, die es da gibt und, ähm, das ist auch ein bisschen die Besonderheit des Online-Handels. Also die, die Dynamik, die Kurzfristigkeit, die wir, die wir hier haben, die hat man in dem Handel eben nicht. Also der Handel ist eben schon sehr, sehr starr, eben sehr, sehr straight. Ähm, da gibt es wenig Veränderungen. Ähm, im Online-Handel hat man eigentlich täglich Veränderungen, ähm, und, und auch täglich, ähm, ja, neue Punkte. Ja? Also ob das ein neuer Verdampfweg ist, Verdampfdienstleister, der, der aufgetan wird oder ein neuer Kanal, der eben aufgeschaltet werden soll. Ähm, das, da gibt es, da gibt es immer, immer irgendwelche Themen zu tun. Ist sehr spannend, sehr dynamisch und da muss man als Dienstleister auch drauf reagieren können. Also da kann man eben nicht sagen: „Okay, ihr habt eine Anforderung, wir gucken mal, wir planen das ein, sechs bis acht Wochen, äh, ab Auftragseingang. Dann können wir mal anfangen, uns zusammenzusetzen. (holt Luft) In der Regel, ähm, ist es so, äh, dass im Online-Bereich, äh, spätestens nach sechs bis acht Wochen das Ding fliegen muss. Äh, am besten auch früher.Genau, das sind son bisschen die Punkte, die die ich Ihnen heute ja, mit aufm, aufn Weg geben möchte oder wollte. Ich hoffe, dass, dass ich Ihnen son kurzen Abriss auch, auch, äh, geben konnte, was, was das Thema Outsourcing bedeutet, welche, welche Schritte eben, äh, wichtig sind und, ähm, ja, was man auch, äh, beachten sollte, wenn man, wenn man, äh, diesen Schritt eben geht. Genau, und jetzt weiß ich nicht, ob ein Moderator hier ist. Ähm, ich sag mal, das Thema, ähm, Frage Antwort. Also ich stehe natürlich hier sehr, sehr gerne zur Verfügung, um Fragen zu beantworten. Ich weiß auch nicht, ob das hier über die, die Chatfunktion geht. Also wer Fragen hat, ähm, kann sie mir gerne stellen. Es gibt ne Frage, und zwar von der Anna Wilhelmi: „Wie viele, ähm, Dienstleister gibt es so auf der Markt in Deutschland, ähm, Österreich, Schweiz? Spielt die Geografie eine Rolle?" Ähm, wie viele Dienstleister es gibt, äh, kann ich in der Tat gar nicht beantworten. Ähm, ich würde mal, ähm, behaupten, dass es mehr als zwei Hände voll sind. (Lachen) Wahrscheinlich auch mehr als vier. Also es gibt schon ne, ne, ne, ne große Anzahl an, an Dienstleistern. Es gibt natürlich, äh, schon ganz große Unterschiede. Also, ähm, es gibt natürlich Riesen-, äh, -unternehmen, ja, Konzerne. Ähm, Arvato zum Beispiel gehört zu Bertelsmann. Ist n, ist n riesen Dienstleister, ähm, mit, mit tausenden Mitarbeitern oder auch Fiege. Ähm, das sind natürlich so, so Sachen, wo man einfach sagt, da muss ich natürlich auch als Kunde schon relativ, ja, gewisses Volumen mitbringen, um, um dort ne Relevanz zu haben, ja. Da-darunter gibts eben ne, ne, ne Vielzahl an Dienstleistern, zu denen ich auch B&S zähle, die eben schon sehr groß sind, ja, aber eben noch ne gewisse, ja, ne gewisse Flexibilität irgendwo auch, auch, auch haben. Ich will nicht sagen, dass die Großen eben nicht flexibel sind, aber, äh, ich sag mal, ne, ne, ne Schnittstelle, ähm, ist vielleicht auch, auch, auch dann in nem Bereich, wo, wo n Onlinehändler sagt, das kann ich gar nicht bezahlen, ja. Und, und bei uns sind wir aufgrund unserer Strukturen, ähm, ähm, dann auch noch in der Lage, also ich sag mal, erschwingliches Onboarding zu machen. Hängt natürlich auch immer wesentlich mit, mit den Anforderungen zusammen. Aber, ähm, wenn man das mal so auffasst, äh, dann hat man eben diese, diese großen Dienstleister. Ich, ich würd mal so behaupten, da gibts, da gibts eben drei, vier, fünf am Markt, ja. Und dann gibts eben schon, schon, ne, ne auf unserer Flughöhe dann, dann schon ne größere Anzahl an Dienstleistern. Und dann gibts eben auch sehr, sehr viele kleine, äh, Dienstleister, die, die Fulfillment machen, die natürlich aus anderen Bereichen eben rüberkommen. Sehr, sehr häufig auch aus dem Lattashop Werbemittelbereich. Also, es ist, es ist schwierig zu sagen, aber, ähm, wenn man, wenn man mal Google anschmeißt, dann, dann sieht man eben schon die, die, die, die wirklich auch im Markt, äh, sich, sich, sich durchsetzen und, und die dann-- Also man, man, man merkt immer, also wir merken es in Ausschreibungen, es sind immer häufig die gleichen, äh, die wir, auf die wir treffen und wo wir auch in den letzten Runden dann, ähm, ja, um den, um den Kunden kä-- ähm, kämpfen. Ähm, zur Geografie. Jetzt seh ich auf den Chat, ja, jetzt gerade aktualisiert. Ähm, zur, zur Geografie, also die spielt wirklich eine große Rolle. Also wirklich, wenn man im Onlinehandel denkt, ja, dann, wenn man jetzt den klassischen, den klassischen Bogen eben durch Deutschland zieht, dann sagt man schon, ich sag mal, man spricht von der gelben Banane. Also wenn ich eben kurze Laufzeiten, wir sprechen immer dann von E plus eins, Einlieferung plus einen Tag Zustellung, das ist eben für den Kunden heute sehr, sehr wichtig. Dann sollte ich schon nicht ganz unten im Süden liegen oder ganz oben im Norden oder, äh, oben in Meck-Pom an der Küste. Dann sollte ich schon gucken, dass mein, mein, mein Fulfillmentcenter eben relativ zentral liegt. Und da ist, ähm, ich sag mal, Bielefeld hier Ostwestfalen ist ne sehr, sehr gute Region, aber auch unten das Rhein-Main-Gebiet ist da sehr gut. Ähm, und wenn man vielleicht schon nen Ticken größer denkt, ja, nach Europa schaut, dann, ähm, würde ich, äh, äh, das, das, äh, das ähnlich sehen, weil ihr dann eben auch, äh, die, die, die, die Lieferquoten in die, in die Länder beachten, äh, beachtet werden müssen. Wenn ich dann natürlich aus Österreich oder aus, aus, aus auch südlichen Land Italien irgendwo verschicken will, dann ist es eben schwierig, auch, ähm, ich sag mal, die nördlichen Bereiche, äh, und Länder zu, zu wirklich in einer, in einer, in einer schnellen, äh, Lieferquote zu, zu erreichen. Und, und daher würd ich, würd ich, äh, sagen, ähm, Deutschland ist in Europa von der Lage her sehr, sehr gut. Ich sehe eine weitere Frage: Sollte DHL oder Dienstleister in der Nähe sein? Ja, äh, ich sag mal, nein. Also das, das-- Es ist immer schwierig, das Produkt und, und das Thema loszulassen. Also das merken wir eben auch, ähm, bei Kunden, die sehr viel, die vielleicht selber gegründet haben, die n Thema groß gemacht haben. Ähm, da merken wir schon, dass sie sehr, sehr an ihren Produkten hängen, was ja auch normal ist, was ja auch, äh, emotional nachvollziehbar ist. Ähm, aber es ist absolut nicht notwendig, dass der Dienstleister in der Nähe – ich nehme die Frage jetzt so auf – zum, zum, zum eigentlichen Kunden liegt, also zum eigentlichen Händler. Das spielt eigentlich heute keine Rolle. Auch heute, wir, wir, wir sprechen digital miteinander. Das hat sich in dem letzten halben Jahr natürlich noch mal extrem entwickelt, das Thema, äh, äh, ja, dass man, dass man eben per Teams oder, oder, oder andere Systeme eben miteinander sprechen kann. Das ersetzt natürlich nicht das persönliche Gespräch, ganz klar, und das will ich damit nicht sagen. Aber, ähm, die Nähe zum Dienstleister muss, muss nicht da sein, ja. Ähm, man muss nur loslassen können. Wenn man den richtigen Dienstleister hat und das Gefühl hat und die, die, die entsprechende, das richtige Setup eben auch umgesetzt hat, dann kann man das auch tun. Das kann ich aus Erfahrung, äh, ja, sicher sagen.Genau, gibt es... Steffi ist schon wieder weggesprungen. Ist immer schwierig, wenn man gar keinen hat, mit dem man sprechen kann. Deshalb war war war das gerade sehr angenehm. (kichern) Genau, ähm, jetzt weiß ich noch nicht, ob der Chat Chat wieder sehr gerne-- doch der Chat scheint zu funktionieren. Ähm, genau, Gibt gibt es weitere Fragen zu diesem Thema? (seufzt) Also ich stehe natürlich jederzeit gerne auch im Nachgang, ähm, zur Verfügung. Ich denke meine Kontaktdaten findet man im Internet. Das soll jetzt hier keine Werbeveranstaltung werden, aber wer wer Bedarf hat oder oder eben Interesse, äh, äh, hier gewonnen hat, ähm, der der kann sich sehr, sehr gerne an an an mich wenden oder an uns wenden, sage ich mal bei B&S. Das, äh, Vertriebsteam steht ihnen da sehr, sehr gerne zur Verfügung und und gibt eben auch Auskünfte, ähm, zu diesem Thema. Genau. Genau, da kann man auch gerne vorbeischauen. So sieht's nämlich aus. (holt Luft) Super. (atmet laut aus) Ja, dann ich würde sagen, wenn keine Fragen mehr bestehen, bedanke ich mich noch mal. Und ja, mich würd's freuen, wenn Sie, wenn wir vielleicht mal in Kontakt treten und, ähm, ja, voneinander hören würden. Ansonsten wünsche ich viel, viel, viel, viel, viel Spaß, ähm, weiterhin, ähm, hier, äh, auf der OMKB, ähm, und in dem Format hier digital, jeder von zu Hause. Ähm, genau, und bleibt gesund und ja, viel Erfolg weiterhin bei dem, was ihr tut. Tschüss.
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